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Antwort auf FDP-Anfrage zu BIM-Einführung
Bundesregierung sagt Ja zu BIM

Erstmals Auskunft zu Kosten der BIM-Einführung bei der Deutschen Bahn AG

Die Bundesregierung bekennt sich weiterhin zu den selbstgesteckten BIM-Zielen, so die Antwort auf die kleine Anfrage zur „Einführung von Building Information Modeling im Hoch- und Infrastrukturbau" der FDP-Fraktion. Allerdings ist sie noch nicht in der Lage, Aussagen zu Effizienzgewinnen zu machen.

Veröffentlicht wurde die Antwort in der Drucksache 19/6028 des Deutschen Bundestags. Darin wird darüber hinaus auch die Umsetzung des Stufenplans bei allen Projekten nach den in den Pilotprojekten von BMVI, DB AG und DEGES gemachten Erfahrungen in angepasster Integrationstiefe weiterhin als realistisch angesehen. Nach Ansicht der Regierenden stellt die Koordinierung der beteiligten Organisationsstrukturen und der verschiedenen Verkehrsträger die größte Herausforderung dar.

Deutsche Bahn AG beteiligt sich an Kosten

Zu Kosten der BIM-Einführung bei der Deutschen Bahn AG teilt die Bundesregierung mit, dass das BMVI und die DB Netz AG zur Finanzierung von 13 BIM-Pilotprojekten 28,5 Millionen Euro veranschlagt hätten. Davon seien 19,4 Millionen Euro nicht rückzahlbare Zuschüsse des Bundes.

Für die Finanzierung der während des Pilotierungszeitraums erforderlichen Doppelplanung mit BIM wurden diese Mittel in den Pilotprojekten eingesetzt. Zudem werde sich die DB Netz AG mit einem Eigenanteil in Höhe von mindestens 9,1 Millionen Euro beteiligen. Schulungs- und Kommunikationsmaßnahmen sowie IT-Kosten, die bei der Entwicklung und Einführung von BIM für die Eisenbahninfrastruktur entstünden, werden mit diesen Geldern abgedeckt.

 

Lesen Sie auch das Interview zum BIM-Objekt Bahnhof Pinneberg der Deutschen Bahn AG:
Teil 1: "O Gott, BIM! Was sind das für drei Buchstaben?"
Teil 2: "Die Welt kennt BIM noch nicht"

Bundesregierung bekennt sich zu BIM

Bundeskanzleramt (Foto: Tiberius Gracchus/stok.adobe.com)

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