RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Sat, 21 Jul 2018 11:57:24 +0200 Sat, 21 Jul 2018 11:57:24 +0200 TYPO3 news-155 Fri, 20 Jul 2018 04:30:00 +0200 Messe-Dreigespann https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/messe-dreigespann/ Erstmalig finden im Rahmen der ORGATEC die architectureworld und der Deutsche Hoteltag im Oktober 2018 in Köln statt. Die ORGATEC, internationale Leitmesse für Office und Objekt (engl. Titel: ORGATEC - Leading International Trade Fair for Office and Facility) wird im Zusammenhang mit der architectureworld und dem Deutschen Hoteltag vom 23. bis 27. Oktober 2018 veranstaltet.

Das Kongressprogramm sowie die nationalen und internationalen Aussteller bieten Architekten, Planern, Entwicklern und Hoteliers eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung. Der Veranstalter, die Messegesellschaft Bauen & Wohnen, präsentiert an fünf Tagen ein umfassendes Programm.

ORGATEC, architectureworld und Deutscher Hoteltag

Die Kongressmessen architectureworld und Deutscher Hoteltag möchten dem Fachpublikum näher bringen, wie die Architektur noch intensiver in die Planung von Objekt- und Hotelbauten eingebunden werden könnte. Die Vernetzung von und in Gebäuden wird hier eine besonders wichtige Rolle spielen. Parallel zu den beiden Fachveranstaltungen findet die Weltleitmesse für vernetzte Objektbauten und Bürokommunikation, ORGATEC, statt.

Die Fachbesucher erhalten auf der Messe Informationen über verschiedene Themenbereiche. Dazu zählen Schwerpunkte wie Dach- und Tragwerkkonstruktionen, Gebäudesteuerung und Sensorik, Heiz-, Klima- und Lüftungstechnik, Energie- und Gebäudetechnik, Software-Unternehmen sowie Interior Design.

Auf dem Kongress werden unter anderem folgende Fachfragen behandelt: Welche Anforderungen stellt man an die Fassade in 25 Jahren? Was ist bei der Revitalisierung von Büro- und Hotelgebäuden zu beachten? BIM am Bau oder die Vernetzung von Schnittstellen? Das gesunde Büro und Hotel – wie wird sich die strategische Raumplanung gestalten? FutureHotel 2030 und wohin entwickelt sich die Hotelgestaltung aktuell?

Fünf Kongresstage, fünf Themenschwerpunkte

Auf dem Kongress beleuchten Referenten diese und weitere Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Anschluss stellen sie sich – den gegebenenfalls auch kontroversen – Fragen der Zuhörer. Auf die Fachbesucher warten Redner wie:

  • Dr. Ing. Philipp Molter, Professor für Entwerfen und Gebäudehülle der Technischen Universität München
  •  Andreas Schlote, geschäftsführender Gesellschafter der REC Partners GmbH, einem Immobilienspezialisten und Projektentwicklers mit Niederlassungen in Frankfurt a. M
  • Tom Kaden, Professor für Architektur und Holzbau an der Technischen Universität Graz und Gesellschafter bei Kaden+Lager

Unter den Referenten befindet sich auch Dr. Jan Wurm, Director Material Consulting bei ARUP, ein international anerkannter Experte in der konstruktiven Verwendung von Glas in der Gebäudehülle. Zusammen mit der Industrie führte er eine Reihe von Produktentwicklungen anhand jahrelanger Forschungsarbeit durch, gepaart mit seinem tiefgründigen technischen Verständnis für Baumaterialien und deren Herstellungs- und Verwendungsmöglichkeiten.

Mit äußerst ungewöhnlichen Ansätzen forscht er in den Bereichen der Energie- und Umwelttechnik. Eine seiner Arbeiten beschäftigt sich mit Mikroalgen, die CO2-Emission absorbieren und dabei Energie gewinnen. Die Fachbesucher erwarten neue Impulse im Fassadenbau im urbanen Kontext.

Kostenfreie Ticketregistrierung

Zu den Ausstellern gehören u. a. die Blanke GmbH & Co. KG, GRAPHISOFT Deutschland GmbH, inVENTer GmbH, muto GmbH, Pyrolave Deutschland oder auch Pilkington Deutschland AG.
Tickets gibt es ab sofort online. Interessierte, die bei der Premiere dabei sein und sich ein kostenfreies Ticket für ORGATEC, die architectureworld und den Deutschen Hoteltag in einem sichern möchten, registrieren sich unter www.architectureworld.com.

 

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news-156 Thu, 19 Jul 2018 06:48:00 +0200 BIM-Taskforce für die Baubranche https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-taskforce-fuer-die-baubranche/ Die beiden Non-Profit-Organisationen eCl@ss e. V. und buildingSMART International haben eine Kooperation vereinbart. Gemeinsam wollen sie künftig ihre Standardisierungsbemühungen bündeln und die Ergebnisse ihrer Arbeit in BIM einfließen lassen. Beim Industriestandard eCl@ss wurde eigens eine BIM-Taskforce für die Baubranche etabliert, um die komplexen Anforderungen bei der Planung von großen Zweckgebäuden oder Produktionsanlagen an mehreren Standorten in den Datenstrukturen im Building Information Modeling abzubilden.

Zusammenschluss beschleunigt digitale Transformation

Dem Expertenkreis hat sich auch Schneider Electric angeschlossen. Weitere führende Unternehmen aus der Baubranche sowie Softwarehersteller wie Amperesoft und Zuken sind ebenfalls dabei. Als Spezialist für Energieverteilung und Gebäudeautomation verfolgt Schneider Electric seit Jahrzehnten konsequent die Strategie der offenen Standards.

Insbesondere bei der Planung von komplexen Zweckgebäuden, deren Betrieb sowie im Facility-Management spielt das Thema BIM zunehmend eine wichtigere Rolle. Im Arbeitsalltag von Planern, Architekten, Bauherren und Gebäudebetreibern ist die Planungsmethode kaum mehr wegzudenken. Eine exzellente Datenlage auf Basis offener Standards ist Voraussetzung für die effektive Nutzung des Building Information Modeling.

Etablierung offener Standards

Softwareunabhängig gelingt es eCl@ss und buildingSMART mit offenen Standards zu überzeugen. Dank des branchenübergeordneten und international normenkonformen Datenstandards eCl@ss lassen sich Produkte und Dienstleistungen klassifizieren und eindeutig beschreiben.

Renommierte Expertengruppen validieren permanent die hierfür zugrunde liegenden Dateistrukturen. Bei mehr als 3.500 Unternehmen weltweit kommt der Industriestandard zum Einsatz. Die in eCl@ss generierten elektronischen Kataloge direkt in die Bibliothek von buildingSMART eingespeist werden.

Als Standardisierungsorganisation für das Bauwesen sowie für Gebäude- und Vermögensanlagen setzt BuildingSMART International ganz auf offene Standards bei der digitalen Darstellung und dem Austausch von Gebäudedaten. Die Organisation stellt mit ihrer Bibliothek, dem buildingSMART Data Dictionary (bSDD), weltweit eine Plattform für Normen, Definitionen, Eigenschaften sowie für eindeutige digitale Identifikationsmerkmale zur Verfügung. Planer, Architekten, Bauherren und Gebäudebetreiber können künftig weltweit auf die dedizierten Daten zugreifen.

 

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news-154 Wed, 18 Jul 2018 04:17:00 +0200 Ramboll bevorzugt MagiCAD https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ramboll-bevorzugt-magicad/ Das internationale Ingenieurs- und Beratungsunternehmen Ramboll wählt MagiCAD als seine bevorzugte TGA-Software. Ramboll hat mit Progman, dem Entwickler der Gebäudeinformationsmodellierungssoftware MagiCAD für die mechanische, elektrische und sanitäre Planung (TGA) eine Kooperationsvereinbarung beschlossen. Im Zuge dessen erhalten sämtliche Büros der Ramboll-Gruppe weltweit Lizenzen für das MagiCAD-Software-Portfolio. Alle Disziplinen des TGA-Designs werden dadurch abgedeckt. Dienstleistungen von Progman und seinem internationalen Partnernetzwerk ergänzen den Vertrag.

 „Diese neue Vertragsvereinbarung mit Progman ermöglicht es uns, unser globales MagiCAD-Software-Portfolio zu optimieren und gleichzeitig den einzelnen Ingenieuren den einfachen Zugriff und die Nutzung relevanter MagiCAD-Software von jedem Ramboll-Büro auf der ganzen Welt aus zu ermöglichen“, sagt Poul Hededal, Bereichsleiter Wissen und Innovation bei Ramboll.

 „Wir freuen uns über diese Kooperation mit unserem langjährigen Partner Ramboll. Progman verkörpert weltweit BIM-Software für TGA-Planung auf höchstmöglichem Niveau. Unsere Produkte und Dienstleistungen erreichen den Markt von über 80 Ländern auf der ganzen Welt. Dies wiederum ermöglicht uns, Ramboll eine umfassende und zukunftssichere Lösung für seine TGA-Softwarebedürfnisse international anzubieten“, sagt Jukka Nyman, Geschäftsführer von Progman.

Zum Vertrag gehören die MagiCAD-Lüftung, Rohrleitungen, Elektrik, Schaltungsentwurf, Schaltpläne und Raummodule für AutoCAD und Aufhängungen für Revit.

 

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news-159 Tue, 17 Jul 2018 08:37:00 +0200 BIM World in München https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-world-in-muenchen/ Am 27. und 28. November 2018 werden mehr als 100 Referenten zur Konferenz erwartet – Freitickets für Build-Ing.-Leser! Die BIM World München avancierte binnen zwei Jahren zur bestbesuchten Netzwerkplattform für die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft in DACH. Schon im ersten Jahr (2016) sorgten 2.000 Teilnehmer für unerwartet großen Andrang. In diesem Jahr werden im IC-München mehr als 4.000 Besucher zur größten BIM-Netzwerkplattform im deutschsprachigen Raum erwartet.

Die 120 Austellerplätze mit innovativen BIM-Lösungen, IT-Anwendungen und neuen IoT-Technologien waren bereits Monate vor der Veranstaltung ausgebucht. „Building Information Modeling repräsentiert die Digitalisierung und Prozessoptimierung der gesamten Bau- und Immobilienwirtschaft“, erläutert Dr. Josef Kauer, Präsident der BIM World München. „BIM und digitale Gebäudemodelle sind die treibende Kraft hinter den Innovationen und Leistungen in der Bauindustrie, im Gebäudebetrieb, der Städteplanung und der regionalen Entwicklung. Die BIM World München bringt das gesamte BIM-Ökosystem zusammen und ist damit die bedeutendste BIM-Netzwerkplattform im deutschsprachigen Markt.“

Für eine erfolgreiche Zukunft in der Baubranche gilt für alle Beteiligten eines Bauprojekts während des gesamten Lebenszyklus der Immobilie, dass sie auf Basis einheitlicher Daten miteinander kommunizieren. Nur so erzielt man mit BIM den größtmöglichen Nutzen. Die Verantwortlichen für ein Gewerk müssen mittels Digitalisierung einen übergreifenden Erfahrungsaustausch ermöglichen und den neuesten Stand der technologischen Entwicklungen kennen. Die BIM World München hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch digitales Planen, Bauen und Betreiben eines Gebäudes Building Information Modeling zielgerichtet einzusetzen.

Die zweitägige Fachveranstaltung richtet sich u. a. an vier Themenblöcken aus: BIM Capturing, BIM Collaboration, BIM Visualization und BIM Best Practise. Über 100 Referenten aus ganz Europa wurden zum Erfahrungsaustausch geladen. In 30 Breakoutsessions werden neueste Beispiele, etwa zu Anwendungen und Lösungen für Architekten und Ingenieure, zu BIM Data und Collaboration, zum Digitalen Gebäude- und Immobilienmanagement für Eigentümer und Betreiber, zu Bauprodukten Digital, BIM Infrastructure sowie BIM und Recht vorgestellt. 120 Austeller zeigen technische Innovationen von Augmented Reality mittels neuer Datenbrillen und Drohnen über neue IT für Planung und Betrieb bis hin zu Anwendungsbeispielen aus IoT, Robotic und KI.

Neu auf der diesjährigen Veranstaltung ist die BIM Town! – eine BIM World Innovation Community. Zurzeit entsteht eine Vielzahl smarter Anwendungen zur digitalen Unterstützung einzelner Prozesse in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Ungeklärt ist jedoch, wohin die Entwicklung bei den dafür relevanten CDI (Common Data Environment) gehe. Die BIM Town zeigt den derzeitigen Entwicklungsstand und öffnet das Fenster zu den Future Labs, einer Auswahl von Playern aus der europäischen Gründer-Szene.

Aussteller und Programm: bim-world.de
Tickets für BWM 2018: bim-world.de/registration
Engagement bei einer der Breakoutsessions: info@bim-world.de

Im Zuge der Kooperation mit der BIM World MUNICH erhalten die Leser der HUSS-Medien GmbH kostenfreien Zugang zur Ausstellungsfläche.
Sie können sich mit dem folgenden eCode online für das  kostenfreie Ticket  registrieren: BIM-HUSS.

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news-158 Mon, 16 Jul 2018 08:04:00 +0200 Smart Building Convention https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/smart-building-convention/ Aachen Building Experts e. V. (ABE) veranstaltet am 10. und 11. September 2018 eine Fachkonferenz in Aachen. Auf der Smart Building Convention – Innovative Gebäudetechnik planen, bauen und betreiben diskutieren Experten und interessierte Besucher, wie die Herausforderungen der klassischen Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) durch die Digitalisierung im Geschäftsalltag integriert und welche technischen Lösungen umgesetzt werden können. NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) spricht am zweiten Tag als Schirmherrin das Grußwort.

Die Smart Building Convention bildet zusammen mit der BIMconvention den ZukunftsDialog BAU.

Entscheider, Fach- und Führungskräfte sowie Experten aus der freien Wirtschaft,  öffentlichen Verwaltung und von Hochschulen, die mit dem Lebenszyklus eines Gebäudes zu tun haben, werden als Besucher erwartet. Für TGA-Planer, Architekten, Projektsteuerer, Bauingenieure, Hersteller, Dienstleister sowie Berater bietet die Convention im SuperC der RWTH Aachen University eine perfekte Dialogplattform.

Vorträge und Workshops

Referenten aus führenden Planungsbüros und Unternehmen erläutern in Vorträgen folgende Themen und bieten praxisnahe Lösungen an:

Was macht ein Smart Commercial Building aus?

  • TGA-Planung von intelligenten Gebäuden
  • Cyber-Sicherheit für das Smart Building
  • Betrieb und Instandhaltung der digitalisierten Immobilie
  • einfache Steuerung und Bedienung des intelligenten Gebäudes mit innovativer Gebäudesystemtechnik
  • Energieeffizienz und ideales Raumklimadurch intelligente TGA-Lösungen

Die neu ins Leben gerufene Veranstaltung Smart Building Convention des ABE stellt künftig die aktuellen Entwicklungen der Gebäudetechnik vor. Die parallel laufende BIMconvention führt BIM-Experten mit BIM-Anwender zusammen. Die Kooperation ermöglicht dem Fachpublikum den Besuch beider Veranstaltungen an einem Ort, in denen gleichzeitig über BIM und TGA informiert wird.

Tagungsprogramm, Anmeldung und weitere Informationen finden Sie unter smart-building-convention.de.

 

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news-142 Fri, 13 Jul 2018 08:38:00 +0200 Wie funktioniert eine Smart City? https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/wie-funktioniert-eine-smart-city/ Und brauchen wir das überhaupt? Build-Ing. klärt auf – in Farbe und bunt. Warum gibt es Smart Cities? Weil die Vernetzung unaufhaltsam ist.

Im Juni 2015 brachte Amazon den smarten Lautsprecher Echo auf den US-Markt (Deutschland: Februar 2017). Echo wird vom digitalen Assistent Alexa gesteuert. Dieser Assistent, der alles hört und speichert, vernetzt nicht nur Amazon mit seinen Kunden. Er steuert auf Wunsch auch das eigene Smart Home.  

Mit Echo und Alexa gelang Amazon der größte Erfolg in der Geschichte der Technologieentwicklung. Nach nur vier Jahren steht der smarte Lautsprecher in jedem sechsten US-Haushalt. Eine Sättigung ist nicht in Sicht. Echo wird Teil der Familie – und die permanente Vernetzung so alltäglich wie die ständige Nutzung des Smartphones.

Alexa ist das süße Bonbon für den Einstieg ins volldigitalisierte Leben. Trotzdem deckt Alexa nur einen kleinen Teilbereich dessen ab, was in Smart Cities möglich sein wird: Die Entwicklung und Nutzung digitaler Technologien in fast allen städtischen Bereichen.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) definiert Smart Cities als "die Aus- und Aufrüstung der Städte und ihrer Infrastrukturen mit digitaler Technologie, die Verknüpfung bisher getrennter Infrastrukturen oder ihrer Teilsysteme." Dazu gehören unter anderem "die Modernisierung kommunaler Entscheidungs-, Planungs- und Managementprozesse unter Einbezug von Bürgern, privatwirtschaftlichem Kapital und intensiver Nutzung von Daten."

Die Plattform Innovative Digitalisierung der Wirtschaft sieht vier Anwendungsbereiche innerhalb einer Smart City:

  • Smart Living (private Sicherheit, Shopping, Kultur)
  • Smart Energy & Environment (Wasserversorgung, Abfallentsorgung, Energiespartechnologien)
  • Smart Learning (digitalisierte Schulen und Hochschulen)
  • Smart Government (digitale Verwaltungsprozesse und Bürgerinformationen)

Die Infografik gibt einen Überblick über die Technologien eines Smart Buildings in einer Smart City:


(Quelle: Peak Ace AG/RS Online)

In Deutschland existieren einige Pilotprojekte: Rüsselsheim (Smart Parking), Bamberg (SiBike, Smart Mobility), Braunschweig (Projekt VITAL, Smart Mobility). Im EU-Ranking der Smart Cities spielen deutsche Städte noch keine Rolle. Die bestplatzierte Stadt Göttingen steht auf Rang 22.

 

Links:

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Plattform Innovative Digitalisierung der Wirtschaft

Ranking der EU-Smart-Cities

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news-157 Thu, 12 Jul 2018 07:57:00 +0200 Hackaton und ISARC https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/hackaton-und-isarc/ Im Fokus stehen innovative Zukunftsideen und aktuelle Trends der Digitalisierung des Bauwesens. 1. Hackaton

Auf dem Hackaton an der TU Berlin werden vom 20. bis 22. Juli 2018 innovative Zukunftsideen für die Baubranche gesucht. Der dreitägige Hackaton findet begleitend zum „35th International Symposium on Automation and Robotics in Construction“ (ISARC) statt.
Start-up-Gründer, Entwickler, Studierende, Nachwuchswissenschaftler und Vertreter der Bauindustrie werden gemeinsam Soft- und Hardware-Lösungen erarbeiten, um die Digitalisierung der Baubranche voranzutreiben und Hemmnisse zu überwinden. „Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Studierende, deren Unternehmergeist wir wecken oder stärken wollen“, erklärt Dr. Jochen Teizer vom Lehrstuhl Informatik im Bauwesen von der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesender Ruhr-Universität Bochum. „Sie sollen in den drei Tagen innovative Ideen gemeinsam mit Firmen umsetzen, um so berufliche Perspektiven im Bauwesen zu eröffnen“, ergänzt Hartmann.

Der Hackaton teilt sich in folgende Kategorien: Datenmodellierung und -visualisierung, Big Data Mining, Cloud-Anwendungen und Building Information Modeling sowie Robotik im Bauwesen. Für Studierende ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos. Interessierte melden sich über die Webseite isarc2018.org an.

35. International Symposium on Automation and Robotics in Construction

Seit 1984 findet jährlich die weltweit größte wissenschaftliche Veranstaltung zur Automatisierung und Robotik im Bauwesen statt. Vom 22. bis 25. Juli 2018 gastiert die Konferenz zum zweiten Mal in Deutschland in Berlin-Mitte und auf dem Campus Wedding der Technischen Universität Berlin. Die Schirmherrschaft übernimmt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Die Fachtagung wird von Prof. Dr. Markus König und Dr. Jochen Teizer vom Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der Ruhr-Universität Bochum sowie Prof. Dr. Timo Hartmann vom Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin organisiert. Mehr als 300 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben ihre Teilnahme bereits bestätigt.

Die aktuellen Themen lauten:

  • Digitales Planen mittels Building Information Modeling, kurz BIM, um Bauprojekte zuverlässiger abzuwickeln
  • Mobile Endgeräte und Sensorik zur Daten- und Baufortschrittserfassung auf Baustellen
  • 3D-Druck von Bauteilen als neues Bauverfahren
  • Internet der Dinge in der Baulogistik
  • Augmentierte und virtuelle Realitäten im Schulungseinsatz
  • Einsatz von Drohnen in Infrastrukturprojekten

Die Anmeldung erfolgt über die Konferenzwebseite: isarc2018.org

 

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news-141 Wed, 11 Jul 2018 07:23:00 +0200 buildingSMART-Awards 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/buildingsmart-awards-2018/ Bis zum 31. Juli können sich BIM-Anwender mit ihren Projekten für die buildingSMART International 2018 Awards bewerben. Im Oktober werden die Gewinner ihre Arbeiten auf dem „Standards Summit“ in Tokio einem internationalen Publikum näherbringen.

Die Non-Profit-Organisation (NPO) buildingSMART International (bSI) plädiert seit ihrer Gründung im Jahr 1995 für eine Standardisierung des Datenaustauschs im Rahmen von Prozessen des Planens, Bauens und Betreibens von Gebäuden und Infrastruktur. Mit dem Ziel, beispielhafte Projekte, die open Standard-Lösungen einsetzen, auszuzeichnen, rief buildingSMART das Award-Programm ins Leben.

Bewerben können sich Anwender, die ein oder mehrere buildingSMART-Tools oder -Standards wie IFC, IDM, BCF, mvdXML, bSDD, COBie, LandXML, usw. bei ihren Projekten verwendet haben. Die eingereichten Arbeiten beurteilen Experten danach, wie die Tools zur Bewältigung von Interoperabilitätsproblemen eingesetzt wurden. Auch Nichtmitglieder von buildingSMART können am Wettbewerb teilnehmen.

Erstmalige Verleihung fand auf dem International Summit in Toronto 2014 statt

Die Awards werden in den drei Kategorien „Design Using Open Technology (Architekturtechnologie)“, „Construction Using Open Technology (Bautechnologie)“ und „Operation and Maintenance Using Open Technology (Betriebs- und Instandhaltungstechnologie)“ verliehen. Die Jury vergibt darüber hinaus einen „Student Award“ sowie mehrere „Honourable Mentions“ – Auszeichnungen für herausragende Projekte, die exemplarisch für den Einsatz von buildingSMART-Tools oder -Standards stehen.

„Es ist die Gelegenheit für die Baubranche, ihre Anwendung von buildingSMART open Standard-Lösungen für die aktuellen Herausforderungen des Datenaustauschs bei der gemeinsamen Projektdurchführung vorzustellen“, kommentiert Richard Petrie, Geschäftsführer von buildingSMART.

Preise gingen 2017 nach Deutschland und in die Schweiz

Der Construction Award ging vergangenes Jahr an Samir Alzeerr und Naveed Zargar von BAM Deutschland, einem der führenden Bauunternehmen im schlüsselfertigen Hochbau in Deutschland, für den Neubau des Klinikum Frankfurt Höchst. Damien Chevarin und Antoine Rerolle von dem Schweizer Bauunternehmen Losinger Marazzi erhielten 2017 eine besondere Auszeichnung für ihre Sichtweise der Auswirkungen einer BIM-Einführung auf Projektaufgaben, Team- und Fachorganisationen, Entscheidungsprozesse und -verfahren.

Der Bewerbungsprozess beginnt online mit dem Ausfüllen eines Online-Formulars. Im zweiten Schritt muss der Bewerber, insofern sich sein Projekt qualifiziert, die technischen Informationen zur Verfügung stellen. Die Jury bestimmt dann im dritten und zugleich letzten Schritt die Gewinner, die ihre Projekte vom 16. bis 19. Oktober in Tokio einem internationalen Publikum vorstellen werden.

Weitere Informationen zum Bewerbungsablauf sind online verfügbar.

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news-146 Tue, 10 Jul 2018 07:39:00 +0200 Gelebte, stark vereinfachte Praxis https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/gelebte-stark-vereinfachte-praxis/ Die neue Version der bisherigen Eplan-View-App ist ab Juli 2018 als „Eplan View Mobile“ auch auf Android erhältlich. Die Applikation gab es bisher nur im iOS-Format. Seit ihrer Einführung im Jahr 2013 erfreut sich die kostenlose App großer Beliebtheit – knapp 11.000 Downloads wurden verzeichnet.

Wichtiger Baustein im Portfolio von Engineering-Lösungen

Eplan View Mobile verfügt über ein modernes, einfaches Design mit Satellite-Menü sowie weitere Funktionen. Bei der Inbetriebnahme, Instandhaltung oder einer Fehlermeldung im Betrieb ist schnelles Handeln sowie ein direkter Zugriff auf die Anlagendokumentation erforderlich. Mit der Android-App ist dies direkt an der Maschine möglich. Die neue Version ist nun im iOS- und Android-Format erhältlich. Es kann unmittelbar auf die Eplan Dokumentation des Automatisierungssystems zugegriffen werden. Das Servicepersonal erhält Unterstützung bei der Beseitigung von Störungen.


Satellite Menüs in Eplan View Mobile machen die Bedienung der neuen App noch einfacher (Bild: Eplan Software & Service GmbH & Co. KG)

Die einfache Navigation wird durch ein aktuelles Satellite-Menü gewährleistet. Per Fingerdruck lassen sich alle entscheidenden Funktionen direkt steuern. Spaß bei der Anwendung versprechen sogenannte Swim Lanes. Der Anwender behält damit auch umfangreiche Projekte mit Tablet- und Smartphone-typischer Touch-Bedienung intuitiv im Griff. Die neue Suchfunktion, mit der Nutzer auch innerhalb der Schalt- oder Fluidplans komfortabel navigieren können, liefert einen deutlichen Mehrwert für den Anwender.

Verbesserte Datendurchgängigkeit

Damit kann man sich das vollständige Eplan-Projekt anschauen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Elektro- oder Fluidplan oder ein Schaltschrank projektiert wurde. Die App unterstützt von Eplan Electric P8 über Eplan Fluid bis hin zu Eplan Preplanning und Eplan Pro Panel nahezu alle Produkte der Plattform.

Ab Anfang Juli wird die Eplan View Mobile kostenlos in den jeweiligen Stores Google Play und dem App Store von Apple auf Deutsch und Englisch verfügbar sein. Geplant sind zusätzliche Oberflächensprachen. Die 3D-Funktionalität soll zudem besonders im Bereich Schaltschrankbau weiter ausgebaut werden.

 

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news-152 Mon, 09 Jul 2018 04:07:00 +0200 ARCHICAD 22 erschienen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/archicad-22-erschienen/ Mit einem neuen Werkzeug lassen sich Fassaden frei entwickeln und eigenständige Designs, Muster oder Profile gestalten. Der BIM-Softwarehersteller für Architekten und Ingenieure Graphisoft präsentiert die neue Edition ARCHICAD 22. Wie auch bei den Vorgängern erledigt die Software, während noch am Entwurf gezeichnet wird, bereits im Hintergrund die Verschneidung der Fassadenelemente und Profile schnell und exakt.

Freie Fassadengestaltung

Die Fassaden können sowohl in 2D als auch in 3D entworfen werden. Für die weitere Fassadenplanung wird als Basis automatisch parallel eine 2D-Dokumentation mit Profilen und Zuschnitten von der Software erstellt.

Die Planung lässt sich direkt an den Fassadenplaner oder den Metallbauer zur weiteren Bearbeitung übergeben. Dies spart Zeit- und Koordinierungsaufwand. Zudem kann der Detaillierungsgrad im Planungsverlauf vertieft werden. Für ARCHICAD 22 ist eine Live-Schnittstelle zu den Design-Werkzeugen Grasshopper und Rhino verfügbar.

Die Datenmengen, die im Planungsprozess zu bewegen sind, werden immer größer. Der Computer tut sich schwer mit komplexen Schraffuren oder Oberflächen. Die Einbindung einer modernen Multicore-CPU (Mehrkernprozessoren) und der GPU-Engine (Grafikkarte) in ARCHICAD 22 schafft hier enorme Leistungssprünge beim Zeichnungsaufbau am Bildschirm.

Selbst entwickelte Intelligenz, neue Eigenschaftsfunktion

Die neue BIM-Software-Version verfügt über eine selbst entwickelte Intelligenz, die es ihr erlaubt, den nächsten Arbeitsschritt zu erkennen. Der Profile Manager ist bereits aus den Vorgängerversionen bekannt. Er wurde im Bereich der Wände, Unterzüge und Stützen umfassend erweitert und mit neuen Funktionalitäten ausgestattet.

Sämtliche Profile sind jetzt frei skalier- und anpassbar – unabhängig davon, ob Dimensionen oder Dicken von Schichtaufbauten verändert werden. Bisher war es notwendig, jedes Bauelement nach einer Modifikation als neues Element einzeln abzulegen und aufwendig zu verwalten.

Dank der Eigenschaftsfunktion können neue Eigenschaften oder Eigenschaftswerte aus anderen Parametern berechnet werden. Ermöglicht wird dies durch Formeln, die aus jedem Programm für Tabellenkalkulation bekannt sind. Beispielsweise lässt sich aus dem Geschoss, der Raumnummer und der Objekt-ID einer Tür eine neue Türnummer erstellen oder die Oberkante des Fertigfußbodens zum Projektnullpegel berechnen. Darüber hinaus kann ein Richtpreis pro Kubikmeter festgelegt und zur internen Berechnung das Volumen aus einem Morph genutzt werden.

Weitere Ergänzungen des Treppenwerkzeugs

Das Treppenwerkzeug führte Graphisoft in Version 21 ein. Das Tool wird nun um mehrere Funktionen erweitert. Eine Kollisionsprüfung für die Kopffreiheit im Treppenlaufbereich ist jetzt möglich. Zudem lassen sich die Rohbaukanten von Betontreppenläufen ebenfalls darstellen.

Die neue MAXON CineRender Engine (Version 19), die unter anderem stereoskopische Visualisierungen oder sphärische 360°-Renderings ermöglicht, ist in ARCHICAD 22 implementiert. Ebenfalls verbessert wurde die Zusammenarbeit in Teamwork. Dank Teamwork können mehrere Nutzer auf ein Projekt zugreifen und  gleichzeitig  Änderungen vornehmen. Bearbeitet man nun ein Bauteil und das Projekt befindet sich auf dem BIMCloud-Server (dem Teamwork-Server), ist keine separate Reservierung mehr nötig. Hochauflösende 4k- und 5k-Monitore werden ab sofort auch unter Windows 10 unterstützt.

 

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news-150 Fri, 06 Jul 2018 07:27:00 +0200 BIM-Bauabrechnung im Straßenbau https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-bauabrechnung-im-strassenbau/ Dank des Zusammenspiels dreier Softwaresysteme kann eine komplett digitale Bauabrechnung mit 3D-Modell erstellt werden. Folgende Softwarelösungen wurden verwendet, um erstmalig eine BIM-Bauabrechnung im Straßenbau anzufertigen: der isl-baustellenmanager, das Analyse- und Informationssystem Desite MD und das Programm für Aufmaß, Mengermittlung und Bauabrechnung MWM-Libero.

Erfolgreicher Test in Niedersachsen

Bei dem Pilotprojekt handelt es sich um eine Straßen- und Kanalsanierung mit einem Projektvolumen von ca. 1.300.000 € der Kommune Bersenbrück des Landkreises Osnabrück. Dabei stellte man das alte Mischwasserkanalsystem auf ein Regenwasser- und Schmutzwasserkanalsystem um. Darüber hinaus wurden die Straße erneuert sowie die Gehwege verbreitert.

Die Firma Hermann Dallmann erhielt zur Auftragsvergabe vom Ingenieurbüro die Ausführungspläne in 2D als dwg-Datei und las sie in den isl-baustellenmanager ein. Der Anwender erzeugte aus diesem georeferenzierten Abbild der Baustelle 3D-Objekte und ermittelte die Mengen, die er in der Datenart 11 in MWM-Libero transferierte.

Anschließend ergänzte er dort die noch fehlenden Mengen für z. B. Baustelleneinrichtung und andere Pauschalpositionen. Analog zum Baufortschritt aktualisierte er die Daten im isl-baustellenmanager und übertrug sie jedes Mal zwecks Aufbereitung der Abrechnung nach der REB 23.003 in MWM-Libero.

Auftraggeber erhält Bauabrechnung auf USB-Stick

Bei diesem Schritt wird immer nur der Zuwachs per Datenart 11 an den Auftraggeber weitergegeben. Auf diese Weise muss er nur den Zuwachs prüfen. Der Auftraggeber erhält am Ende die Schlussrechnung auf einem USB-Stick.

Auf ihm befindet sich der 3D-Viewer Desite Custom mit dem 3D-Modell. Das Modell des Neuzustandes und die damit verknüpften Dokumente wie Fotos, Aufmaße und Mengenermittlungen lassen sich mit dem Programm öffnen. Die Abrechnungsdaten können in Desite mithilfe spezieller Prüfformulare kontrolliert und dokumentiert werden.

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news-144 Thu, 05 Jul 2018 08:11:00 +0200 Sozialgerechte Bodennutzung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sozialgerechte-bodennutzung/ Neue Richtlinie in Wiesbaden: Planungsbegünstigte werden maßgeblich an den Kosten für die soziale Infrastruktur beteiligt. Am 21. Juni 2018 wurde die Richtlinie beschlossen, die eine einheitliche Regelung zur Übertragung der Kosten für die soziale Infrastruktur auf die planungsbegünstigten vorsieht. Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin-Kessler hat die Richtlinie nicht nur vorgelegt, sondern sieht die Regelung vor allem auch als fair und transparent an: „Mit WiSoBoN hat die Stadt Wiesbaden jetzt eine Richtlinie, die bei der Schaffung von Wohnbauflächen einheitlich festlegt, auf was man sich einzustellen hat.“

Ausreichend Wohnraum schaffen

Wie auch in vielen anderen Städten Deutschlands herrscht in Wiesbaden ein hohes Mietniveau. Die Stadt hat es sich daher zum Ziel gesetzt, ausreichend Wohnraum, auch für Familien und Ältere zu schaffen. 400 Wohnungen sollen als geförderte Projekte realisiert werden.

Die Realisierung städtebaulicher Entwicklungen geht allerdings immer mit großen finanziellen Belastungen einher. Auch die Herstellungskosten der sozialen Infrastruktur tragen dazu bei. Sie mussten bisher in zeitintensiven Gesprächen mit dem jeweiligen Vorhabenträger individuell verhandelt werden. Mit der Richtlinie wird die Basis dafür geschaffen, dass die Vorhabenträger sich zukünftig nach einem einheitlichen Standard maßgeblich an den Kosten der sozialen Infrastruktur beteiligen. Dazu gehören Kindertagesstätten und Grundschulen inkl. Schulkinderbetreuung. Eine vorgesehene Kappungsgrenze sorgt dafür, dass den Planungsbegünstigten grundsätzlich ein Drittel des Wertzuwachses bleibt.

Unabhängige Prüfung der Bodenwertsteigerung

Vom Gutachterausschuss für Immobilienwerte wird die unabhängige Prüfung der Bodenwertsteigerung, die für die Prüfung der Zumutbarkeit der Kostenübertragung von entscheidender Bedeutung ist, vorgenommen. Dabei werden der Anfangs- und der Endwert auf Basis von festgelegten Qualitätsstichtagen und der geplanten Art und dem Maß der baulichen Nutzung des Bebauungsplans bestimmt.

Die Umsetzung erfolgt auf Basis des Baugesetzbuches, durch den Abschluss von städtebaulichen Verträgen über die Tragung von ursächlichen Kosten und Lasten von städtebaulichen Planungen durch den Planungsbegünstigten.

Wiesbaden erwartet bis 2035 neben steigenden Bevölkerungszahlen auch einen dementsprechenden Zuwachs von Kindern und jungen Menschen. Weiterer Wohnraum wird daher unbedingt benötigt.

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news-149 Wed, 04 Jul 2018 09:01:52 +0200 Forschungsprojekt DigitalTwin https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/forschungsprojekt-digitaltwin/ Experten aus Industrie und Forschung entwickeln digitale Werkzeuge zur Vernetzung und Automatisierung des Bauwesens. Dienste, Prozesse und Abläufe entlang der Wertschöpfungskette des Bauwesens werden durch renommierte Projektpartner aus Industrie und Forschung optimiert. Bis zum Jahr 2021 will man digitale Werkzeuge und Techniken weiterentwickeln, um die Vernetzung des Bauwesens zu gewährleisten und Abläufe zu automatisieren.

DigitalTwin steht für Digital Tools and Workflow Integration for Building Lifecycles. Der Fokus liegt auf dem Verständnis für systemische Abhängigkeiten und Wechselwirkungen, was die unterschiedlichen Branchen, aus denen die Experten und Forscher stammen, begründet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Rahmen des Smart Service Welt II – Förderprogramms. Damit will man Deutschland als leistungsfähigen Produktions- und Innovationsstandort sichern sowie den Ausbau digitaler Dienste im Mittelstand vorantreiben.

Interdisziplinäre Anwendung

Die Herausforderungen im Bauwesen bestehen vor allem in den wechselnden Zuständig- und Verantwortlichkeiten, die ein Gebäudelebenszyklus mit sich bringt. International herrschen unterschiedliche Standards und Regulierungen, die in Einklang gebracht werden müssen. Ständig wechselnde Partner bei Planung, Fertigung und Betrieb erleichtern die Arbeit im Bauwesen nicht unbedingt. Um die Arbeit für alle am Projekt beteiligten Personen zu vereinfachen, sollen eine offene Plattformarchitektur, weiterentwickelte Breitbandkommunikationstechnologie und Computer-Vision-Technologien entwickelt werden. DigitalTwin vereinfacht die Planung, Fertigung und Abstimmung mit der Baustelle und stellt dem Anwender eine vertrauenswürdige und flexibel erweiterbare Kommunikations- und Administrations-Infrastruktur zur Verfügung.

Das Forschungsprogramm richtet sich branchenübergreifend an Planer, Fertigungsunternehmen sowie Dienstleister im Bauwesen, aber auch Kommunikations- und IT-Unternehmen. Automatisierte, vernetzte Verknüpfung von Prozessen sowie der Einsatz zukunftsweisender Technologien wie VR-/AR-Technik, Smart Data Services, BIM-Dienste und maschinelles Lernen stehen im Mittelpunkt der Forschungsarbeit, die eine flexibel anwendbare, digitale Plattform entwickeln soll.

Folgende Bereiche decken die Forschungsfelder ab:

  • Planung Automatisierung von Routinen durch Algorithmen
  • Interaktion Vernetzte Inhalte und Bedienung von VR/AR-Brillen
  • Kommunikation Infrastruktur für Planung, Fertigung und Baustelle
  • Datensicherheit Strukturierung von Daten und schneller Austausch
  • Systemintegration Neue Standards zur Vernetzung von Hard- und Softwarelösungen
  • Demobauwerk Anwendung und Evaluierung

Praxistest am Demonstrationsbauwerk

Man strebt einen modularen Ansatz an, um individuelle, firmeninterne IT-Systemlandschaft möglichst flexibel und sicher einzubinden. Schlüsseltechnologien aus den Bereichen 5G, Multi-Access-Edge-Computing (MEC), Cloud-Computing, Virtualisierung sowie CAD/CAM, BIM und Data Analytics kommen zum Einsatz. An einem Demonstrationsbauwerk werden die Ergebnisse getestet, evaluiert und international standardisiert.

DigitalTwin zeigt den weltweit tätigen Partnern Möglichkeiten, wie zukünftig die Baubranche in Deutschland und die Struktur unserer Wirtschaft als Vorteil im global umkämpften IT-Markt genutzt und ausgebaut werden kann und wie  die Rahmenbedingungen in den internationalen Märkten diskutiert werden können. Entsprechend den Anforderungen an das Forschungsergebnis sind vor allem Dienstleister und Industrieunternehmen aus den Bereichen Bau, IT-, Kommunikations- und Automatisierungstechnik sowie führende Forschungseinrichtungen in das Projekt involviert. Das breite Kompetenzspektrum der Teilnehmer sichert die Expertise des interdisziplinären Vorhabens.

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news-143 Tue, 03 Jul 2018 07:43:00 +0200 Neues BIM-Downloadportal https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neues-bim-downloadportal/ 3D-BIM-CAD-Modelle von ZinCo-Produkten zur Dachbegrünung stehen ab sofort in einem Downloadportal zur Verfügung. Die Plattform basiert auf der Cadenas-Technologie und ermöglicht Architekten und Planern einen komfortableren Workflow für ihre Bauprojekte. Anwender können sich unter https://zinco.partcommunity.com ZinCo-Produkte, wie u. a. Gründach-Systeme, Schutz- und Speichermatten sowie Kiesleisten, mit einem hohen Fertigungsgrad (Level-of-Development (LOD) 350) inklusive exakter Abmessungen als Vorschau anzeigen lassen. Die BIM-Daten der ZinCo-Produkte lassen sich anschließend in generischer Darstellung (i.d.R. LOD 200) in allen gängigen CAD Formaten kostenlos herunterladen.

Gründach-Planung der Zukunft

Nutzer können die BIM-Daten dann direkt in die bestehende Konstruktion oder Planung in der jeweiligen 2D oder 3D CAD Software integrieren. Auf dem 3D-CAD-BIM-Downloadportal sind zudem Datenblätter der ZinCo-Systeme und Produkte im PDF-Format mit Angaben zu Material, Abmessungen, Liefereinheiten usw. verfügbar.

„BIM bietet zukünftig das Potenzial, die Projekteffizienz und die Projektqualität zu steigern“, schätzt ZinCo-Geschäftsführer Dieter Schenk. „Die Möglichkeit, mit allen Projektbeteiligten an einem Modell zu arbeiten, erleichtert den Planungsbüros die ganze Projektkoordination und Kommunikation. BIM ist daher in Zukunft ein wichtiges Instrument – und das nicht nur bei komplexen Großprojekten“, so Schenk weiter.

ZinCo gilt als Pionier und Impulsgeber für extensive und intensive Dachbegrünungen. Architekten und anspruchsvolle Bauherren lassen sich von Forschungsprojekten und innovativen Systementwicklungen von ZinCo zu einer ganzheitlichen und nachhaltigen Planung von privaten Bauten und Großobjekten im öffentlichen Raum inspirieren.

 

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news-147 Mon, 02 Jul 2018 09:35:58 +0200 CAFM-Orientierungshilfen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/cafm-orientierungshilfen/ Vier unterschiedliche Zertifikate bringen Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten im deutschsprachigen CAFM-Markt. Bei der Neubeschaffung von CAFM fällt es schwer, sich einen Überblick über die Leistungsstärke der zahlreichen Anbieter und ihrer Produkte zu verschaffen. Eigentümer, Betreiber sowie Dienstleister sind auf ein optimiertes und intelligentes Datenmanagement von Immobilien und technischen Anlagen angewiesen.

Zum Bestandteil ihrer Digitalisierungsstrategie gehört die Unterstützung ihrer Managementprozesse durch eine leistungsstarke und insbesondere zukunftsweisende IT. Die CAFM-Systeme werden den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Sie sind seit bereits 15 Jahren oder mehr im Einsatz. Im CAFM-Markt herrscht laut Marktkennern eine überdurchschnittlich große Nachfrage und Wechselbereitschaft.

Die wohl umfassendste deutschsprachige Marktübersicht für CAFM-Software, GEFMA 940, listete in ihrer diesjährigen Ausgabe 36 CAFM-Produkte auf. Bei gezielter Internetrecherche findet man jedoch über 60 verschiedene Anbieter. Bei der individuellen Suche nach dem geeignetsten Produkt helfen Zertifikate mit ihren verschiedenen Leistungskriterien.

Bild: Verdantix

Verdantix identifiziert internationale Leader

Der Benchmark für CAFM und Integrated Workplace Management Systeme (IWMS) von Verdantix (ehemals Gartner) ist in D-A-CH weniger bekannt. Bei Verdantix handelt es sich um ein unabhängiges Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Fokus auf innovative Technologien, die den Geschäftsbetrieb optimieren. Bewertet werden 14 international führende Anbieter inklusive ihrer Plattformen nach 71 Kriterien. Dazu zählen Bereiche wie Immobilien-Portfolio-Management, Instandhaltungs-Management und bis zu 40 Kriterien, die sich auf die Erfolgsfaktoren des Anbieters beziehen (Anzahl der Bereitstellungen, Produktstrategie etc.).

In der Jury sitzen 19 Immobilien- und Facility-Management-Direktoren. Sie veröffentlichen wiederkehrend nach einem sechsmonatigen Forschungsprozess ihren Report. Beantwortet werden u. a. folgende Fragen: Was sind die wichtigsten Vorteile für Kunden, die in Immobilien- und Facility-Management-Anwendungen investieren oder die Immobilien-IT mit einer IWMS-Plattform rationalisieren möchten? Wie können die Innovationen der Anbieter in diesem Sektor und deren Entwicklungspläne sorgfältig geprüft werden?

Im jüngsten Benchmark schafften es nur zwei CAFM- bzw. sieben IT-Anbieter in den Leader Quadrant, dem sogenannten Green Quadrant. Darunter auch bekannte Firmen wie die Systems, IBM, Trimble oder Archibus. Die Saarbrücker Archibus Solutions Centers Germany GmbH stellt dem deutschsprachigen Markt IT und Consulting zur Verfügung. Der ausführliche Report ist hier verfügbar: verdantix.com.

Bild: GEFMA

GEFMA 444 mit 15 Kriterienkatalogen

Das Zertifikat nach GEFMA Richtlinie 444 prüft CAFM-Produkte nach zum Teil vergleichbaren Kriterien mit insgesamt 15 Katalogen, falls mit dem Green Quadrant auch Vergleiche in Bereichen wie Real-Estate-, Leasing- und Portfolio-Management, Capital Project Management, Facility-Management, Arbeitsplatzdienstleistungen, Asset-, Wartungs- und Instandhaltungs- oder Energie- und Nachhaltigkeits-Management bereitgestellt werden.

Der Basiskatalog enthält Flächen-, Instandhaltungs-, Inventar-, Reinigungs-, Reservierungs-, Schließanlagen-, Umzugs-, Vermietungs- und Umweltschutzmanagement, Energiecontrolling, Sicherheit und Arbeitsschutz, Help- und Service-Desk, Budgetmanagement und Kostenverfolgung sowie die BIM-Datenverarbeitung. Das GEFMA-Zertifikat gilt für die konkret geprüfte Version einer Software für zwei Jahre. Nach eigenen Angaben dokumentiert es die Einhaltung von Mindeststandards der geprüften Anwendungsfunktionalitäten. Zur Übersicht: gefma.de

Bild: CAFM

Das CAFM-RING-Aufnahmezertifikat

Das Aufnahmezertifikat des Verbandes für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM RING e. V., bezieht sich vor allem auf den Anbieter selbst. Das GEFMA-Zertifikat und das CAFM-RING-Aufnahmezertifikat ergänzen sich komplementär.

Eine Mitgliedschaft können Firmen und Einzelpersonen der CAFM-Branche sowie FM-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen aus der Wertschöpfungskette rund um Immobilienobjekte erwerben. Sie müssen allerdings über ausreichende Erfahrung und eine einwandfreie Reputation am Markt verfügen sowie verschiedenen Aufnahmekriterien erfüllen. Sie benötigen u. a. eine ausreichende Anzahl qualifizierter und festangestellter Vollzeitmitarbeiter, die über gutes Know-how in den Bereichen allgemeine IT/Datenbanken, Netzwerke, Betriebssysteme, Consulting und Customizing sowie Projektabwicklung verfügen.

Darüber hinaus müssen sie die Besonderheiten FM-spezifischer Prozesse verstehen und diese analysieren und bewerten können. Die Aufnahmebedingungen des RING sind hier einsehbar: cafmring.de

Bild: CAFM

Das CAFM-Connect-Zertifikat

Das CAFM-Connect-Zertifikat prüft die CAFM-Software auf das IFC-basierende Austauschformat relevanter digitaler Daten aus Sicht des Gebäudebetriebs und des Facility-Managements.

Besonders in Deutschland ist die Anwendung von CAFM-Connect verbreitet. Zunehmend wurde es zum Kriterium in Ausschreibungen. Die Vergabe erfolgte jedoch bisher selten.. Es gilt für digitale Daten von Flächen, technischen Anlagen und Dokumenten.

Ziel des Zertifikats ist es, den Aufwand für den Datentransfer zu reduzieren und bessere Voraussetzungen für den Einsatz von BIM-Modellen und BIM-Methoden zu schaffen. Die Kollaboration von CAFM-Herstellern, FM-Beratern und FM-Dienstleistern soll mittels standardisierter BIM-Sprache sicherer werden. CAFM-Connect basierende BIM-Profile ermöglichen auch den anwenderspezifischen absprachefreien Austausch digitaler Daten für Zielgruppen und Teilprozesse. Weitere Informationen erhalten sie unter: cafm-connect.org

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news-145 Fri, 29 Jun 2018 08:54:00 +0200 Bauen und Nachbarn https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bauen-und-nachbarn/ In den Städten füllen sich nach und nach die letzten Baulücken. Freie Baugrundstücke sind begehrter denn je. Wer auf engem Grund und Boden baut, der zieht wohlmöglich den Ärger der neuen Nachbarn auf sich, denn die sind selten über den drohenden Baulärm und Erschütterungen erfreut.

Rechtsanwältin Dr. Petra Sterner, Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Baurecht, rät privaten Bauherren daher, sich im Vorfeld mit den Nachbarn auseinanderzusetzen und rechtliche Rahmenbedingungen für die Zeit der Baumaßnahmen zu schaffen. „Grundsätzlich darf jeder Grundstückseigentümer mit seinem Grundstück so verfahren, wie er möchte“, so die Fachanwältin. § 903 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regelt die Befugnisse des Eigentümers. Die Gesetze und Rechte Dritte schränken sie jedoch ein, was im Privaten meist der Nachbar ist. „Eines der häufigsten Probleme verursachen die sogenannten Abstandsflächen, also jene Freiflächen zwischen zwei Gebäuden, die für Belüftung, Belichtung und Besonnung des jeweiligen Grundstücks erhalten bleiben müssen“, so Sterner. Die sogenannte Abstandsfläche gilt es in allen Fällen zu berücksichtigen. Einzige Ausnahme bildet die städteplanerische Bauweise, bei der die Flächen entfallen.

Robbie Williams vs. Jimmy Page

Will der Bauherr sein neues Grundstück optimal bebauen, kann es passieren, dass die Abstandflächen des Gebäudes auf das Nachbargrundstück fallen. Das geht nur mit Einwilligung des neuen Nachbars, die immer schriftlich in Form einer nachbarrechtlichen Vereinbarung erfolgen sollte. Im Regelfall werden solche Abmachungen eingehalten und sparen im Streitfall den Weg zum Gericht.

Innerstädtisch werden Neubauten meist mit Tiefgaragen und Kellern ausgestattet. Vor allem die Garagen sind in älteren Häusern nicht zu finden. Bei neuen Wohnhäusern liegt die Bodenplatte deshalb tiefer als das benachbarte Fundament. Bei Eingriffen in das Erdreich kommt es zu Bewegungen im Baugrund. Die Substanz des Nachbarhauses kann dadurch gefährdet werden. Um das zu verhindern, werden häufig sogenannte Unterfangungen des Nachbarfundaments geplant, bei denen meist im Hochdruckinjektionsverfahren (HDI) Zement unter die Fundamente gebracht wird. Der Bauherr dringt in das Eigentum des Nachbarn ein, was der vorherigen Zustimmung (oder Duldung) durch den benachbarten Immobilienbesitzer bedarf. Auch das sollte schriftlich festgehalten werden.

Prominentes Beispiel für Bewegungen im Baugrund ist Robbie Williams, der seit fünf Jahren im Clinch mit Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page liegt. Aktuell geht es um einen unterirdischen Swimmingpool, den Williams gern in seiner Villa im Londoner Stadtteil Kensington einbauen lassen möchte. Page bangt um sein Anwesen im Holland Park, das er seit 1972 bewohnt. Die kleinste Erschütterung könnte es zerstören, fürchtet Page, weshalb er im Haus auch nur Akustik- und nicht E-Gitarre spielt.

Der Einzelfall und die Gesetzeslage im jeweiligen Bundesland entscheiden, inwieweit der Nachbar zur Duldung der Unterfangung verpflichtet ist. In Berlin regelt § 6 bzw. § 16 des Nachbarrechtsgesetzes solch einen Fall. „Weitere Voraussetzungen für eine Gestattung sind, wenn durch die Unterfangung nur geringfügige Beeinträchtigungen des Nachbarhauses zu befürchten sind und der Neubau öffentlich-rechtlich zulässig ist“, erläutert Sterner.

Baustopp verhindern

Ohne Einigung zwischen Bauherrn und Nachbarn, kann es zu einem kostspieligen Baustopp kommen, wenn der Bauherr trotzdem mit den Unterfangungsarbeiten beginnt. Unter Umständen kostet es viel Zeit und Geld, weshalb auch hier eine nachbarrechtliche Vereinbarung getroffen werden sollte.

Während des eigentlichen Baus können weitere Probleme entstehen. Der Kran darf grundsätzlich nicht über das Nachbargrundstück geschwenkt werden, da auch der Luftraum in das Eigentum des Grundstückeigentümers (§ 905 BGB) fällt. „Eine Ausnahme gilt hier, wenn die Baustelle nicht ohne überschwenkenden Kranarm zu bearbeiten ist. Dann hat der Bauherr einen Duldungsanspruch gegenüber dem Nachbarn auf die vorübergehende Nutzung“, erklärt die Baurechts-Expertin. Ein oder mehrere einstweilige Verfügungsverfahren durch oder gegen den Nachbarn gehen dem manchmal voran. Um die zu vermeiden, sollte man auch für diesen Fall vorsorgen und mit dem Nachbarn in Form einer nachbarrechtlichen Vereinbarung die Rahmenbedingungen für eine reibungslose Baustelle und ein gutes Miteinander unter Nachbarn schaffen.

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news-140 Thu, 28 Jun 2018 08:14:00 +0200 Schwaiger Group: Centro Tesoro https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schwaiger-group-centro-tesoro/ Das Büro- und Gewerbeobjekt „Rotondo“ in München wird durch die Schwaiger Group umfangreich revitalisiert. Die Schwaiger Group weitet ihre Investmentaktivitäten am Standort München mit dem Centro Tesoro aus: „Wir haben uns bewusst nicht für einen Abriss, sondern für die Revitalisierung des Areals entschieden. Der Umbau lohnt sich ökonomisch und ökologisch gleichermaßen“, sagt Michael Schwaiger, Geschäftsführer der Schwaiger Group GmbH.

Bauarbeiten in vollem Gange

Gekauft wurde das Objekt bereits vor anderthalb Jahren. Es besteht aus zwei Gewerbeimmobilien aus den 80iger und 90iger Jahren und ist gut 24.000 Quadratmeter groß. Es beherbergt außerdem die ehemalige Sektkellerei Nymphenburg. Nach dem Beschluss zur Revitalisierung , wurde inzwischen mit den Bauarbeiten begonnen.
Schwaiger Group spezialisiert auf Revitalisierung

Bisher ist der Ansatz zur Revitalisierung eher unüblich in München. Viele Investoren kalkulieren meist den Abriss und Neubau. Die Schwaiger Group hat sich hingegen darauf spezialisiert, alten Komplexen neues Leben einzuhauchen und sie zukunftsfähig zu machen.

„Als wir das Gelände im Jahr 2016 gekauft haben, wussten wir, dass es viele erhaltenswerte Ankermieter gibt wie die BayWa AG, die Würth Group oder den Bürofachmarkt Staples“, betont der Projektentwickler Schwaiger. Das ist eine wichtige Basis für das Projekt.

Einheitliche Corporate Architecture

Der Plan: Beide Gebäude sollen als ein Komplex wahrgenommen werden. Dazu werden die Fassaden durch Farben und Fenster angepasst. Zusätzlich wird das Dach der ehemaligen Sektkellerei um zwei Volletagen und 2.600 Quadratmeter erhöht. Beide Gebäudeteile werden in der Mitte durch eine gastronomische Einrichtung verbunden. Eine Tiefgarage wird es ebenfalls geben. Geplant ist darüber hinaus die Anhebung des Bodens des Parkplatzes auf die Höhe der zukünftigen Ladenlokale. Es wird eine einheitliche Corporate Architecture entwickelt.

Die Schwaiger Group ist ein familiengeführtes Unternehmen, das bereits seit 25 Jahren am Münchner Markt im Stadtbereich und der Umgebung erfolgreich tätig ist. Zum Portfolio gehören die Bereiche kauf, Projektentwicklung, Vermietung und Verkauf.

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news-139 Wed, 27 Jun 2018 08:45:00 +0200 KeyLogic überzeugt in puncto BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/keylogic-ueberzeugt-in-puncto-bim/ Der Deutsche Verband für Facility Management e. V. (GEFMA) erweitert seine Zertifizierung um die BIM-Datenverarbeitung. Der wachsenden Bedeutung von Building Information Modeling (BIM) im Facility Management ist sich der GEFMA bewusst und hat seine Zertifizierungsrichtlinie 444 um die BIM-Datenverarbeitung im Mai 2018 erweitert. Wenige Wochen später wurde KeyLogic mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Der Kriterienkatalog umfasst 15 Anforderungen, die die deutsche CAFM-Software in allen Punkten erfüllt.

Vorreiter in Sachen BIM

Geprüft wurden unter anderem die Im- und Export-Fähigkeit der Software über die IFC-Schnittstelle, die Möglichkeiten zur Übernahme von Ausstattungsmerkmalen sowie technischen Daten. Neben dem Basiskatalog gehören Flächen-, Instandhaltungs-, Inventar und Reinigungsmanagement, die Bereiche Raum- und Asset-Reservierung sowie das Schließanlagen-, Umzugs- und Vermietungsmanagement zu den geprüften Anforderungen. Sie umfassen außerdem die Kataloge Energiecontrolling, Sicherheit und Arbeitsschutz, Help- und Service-Desk sowie Budgetmanagement und Kostenverfolgung Auch hier überzeugte die Software auf ganzer Linie.

„Unsere Software wurde nun bereits zum fünften Mal in Folge erfolgreich in allen Kriterienkatalogen zertifiziert“, zeigt sich KeyLogic-Geschäftsführer Rudolf Brendel erfreut. „Wenn es gelingt, beim Erfassen der BIM-Daten die für das spätere Gebäudemanagement relevanten Daten gleich mitzupflegen, lassen sich erhebliche Effizienzvorteile generieren. Mit dem neuen KeyLogic-Feature BIM-Datenverarbeitung haben wir softwareseitig die Voraussetzung dafür geschaffen“, so Brendel weiter. Die Experten des Eschborner Unternehmens hatten früh erkannt, welche Möglichkeiten die BIM-Datenverarbeitung für das Facility Management bietet. Es übernimmt damit eine Vorreiterrolle.

Mehr Transparenz, mehr Effizienz

Die GEFMA zertifiziert bereits seit 2010 CAFM-Anwendungen mithilfe eines Richtlinienkatalogs. Die Zertifikate gelten in der Branche als sehr gute Referenz und dienen Unternehmen sowie verantwortlichen Facility-Managern als wichtige Entscheidungshilfe bei der Suche nach geeigneten Anwendungen. Das Qualitätssiegel wird für die Dauer von zwei Jahren verliehen und dokumentiert, dass die überprüften Funktionalitäten den definierten Standards entsprechen.

KeyLogic bündelt Daten, die nach einem logischen System strukturiert und sinnvoll miteinander verbunden werden. Die Software wurde ursprünglich für den Bereich CAFM entwickelt, macht heute jedoch unter anderem im Vertrags- und Projektmanagement Informationen zugänglich, die Entscheidern helfen, zur rechten Zeit die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Mehr Transparenz, mehr Effizienz heißen die beiden Pfeiler auf denen die Software steht.

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news-138 Tue, 26 Jun 2018 09:45:57 +0200 CAFM Ring initiiert BIM-Roadshow https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/cafm-ring-initiiert-bim-roadshow/ Kommenden September findet in vier deutschen Städten eine Roadshow zu BIM im Gebäudebetrieb statt. Die Veranstaltungsreihe „BIM in Gebäudebetrieb und FM – The state of the art 2018 Δ“ beginnt am 17. September 2018 in Berlin und endet am 20. September 2018 in Köln. An den Tagen dazwischen stehen Veranstaltungen in Hamburg und München auf der Agenda. Jeweils in sieben Slots pro Tag werden zentrale Themen in Vorträgen, Workshops und Diskussionen erörtert.

BIM als alphanummerisches, standardisiertes und absprachefreies Austauschformat für das digitale Datenmanagement

18 Dienstleister, Consultants, IT-Anbieter und Verbandsrepräsentanten zeigen anhand von 24 Vorträgen zu praktischen Projekterfahrungen Anbietern, Anwendern, Beratern, Betreibern, Eigentümern, Dienstleistern und Herstellern auf, wie weit das Thema in der Praxis bereits fortgeschritten ist. Der CAFM Ring möchte demonstrieren, welcher Nutzen mit BIM schon heute erzielt werden konnte und welche Herausforderungen es dabei zu lösen galt.

„Der Nutzen von BIM erschließt sich für die Verantwortlichen im Gebäudebetrieb und FM nicht erst, wenn sie darauf warten, Daten aus der Planung und Realisierung von Neu- oder Umbauprojekten zu erhalten,“ erklärt Klaus Aengenvoort, Vorsitzender vom Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM Ring e.V. „Vielmehr entstehen die Vorteile dort, wo BIM nicht nur auf ein 3D-Modell reduziert wird, sondern als alphanummerisches, standardisiertes und absprachefreies Austauschformat für das digitale Datenmanagement insgesamt verstanden wird“, so Klaus Aengenvoort.

Die Initiative und Roadshow unterstützen buildingSMART, Facility Management Austria, GEFMA, planen-bauen 4.0 und RealFM. Im Rahmen des BIM-Roundtables Gebäudebetrieb haben diese sich zudem darauf verständigt, die weitere Differenzierung von CAFM-Connect voranzutreiben. Dabei handelt es sich um eine vom Ring bereitgestellte inhaltlich und technisch neutrale sowie herstellerunabhängige Standardschnittstelle als übergreifender Teilstandard für digitales Datenmanagement aus der Sicht des Gebäudebetriebs.

Berlin, Hamburg, München, Köln

„Wir werden den Teilnehmern auf den vier Events in Berlin (17.9.), Hamburg (18.9), München (19.9) und Köln (20.9.) konkrete Einblicke in Projekte geben, in denen beispielsweise diese Vorteile erzielt wurden“, verspricht Ralf-Stefan Golinski, Beiratsvorsitzender vom RING und Ideengeber der Veranstaltungsreihe. Unter anderem werden folgende Vorträge stattfinden:

  • höhere Vertragssicherheit in der unternehmensübergreifenden (kollaborativen) Zusammenarbeit durch einheitliches Begriffs- und Leistungsverständnis
  • bessere Rechtskonformität gegenüber Vorgaben zum Arbeitsschutz und den Betreiberpflichten
  • Reduzierung von Haftungsrisiken
  • Verringerung der Aufwendungen für Datenerfassung und –Pflege
  • Ermöglichung des Einsatzes neuer Technologien wie IoT, etwa für eine prädiktive Instandhaltung
  • Voraussetzungen für eine FM-gerechte Planung bei Neu- und Umbauten
  • Wettbewerbsvorteile durch Organisations- und Prozessautomatisierungen

Das vollständige Programm ist unter http://www.immo-kom.com verfügbar. Die Anmeldung zur Roadshow erfolgt online.

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news-137 Mon, 25 Jun 2018 08:58:00 +0200 Gebäudehülle der Zukunft https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/gebaeudehuelle-der-zukunft/ Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zur 13. Internationalen Konferenz zur Gebäudehülle der Zukunft in Bern. Die Advanced Building Skins GmbH (Schweiz) veranstaltet vom 1.-2. Oktober 2018 die 13. Internationale Konferenz zur Gebäudehülle der Zukunft (Conference on Advanced Building Skins) in Bern.

Über 200 Referenten aus 40 Nationen präsentieren neueste Entwicklungen im Design von Gebäudehüllen. Zu den Themen der diesjährigen Konferenz gehören u.a.:

Detailliertes Konferenzprogramm und Informationen zur Registrierung unter https://abs.green.

Die Konferenzsprache ist Englisch. Die Teilnahmegebühr beträgt €680 und enthält das Mittagessen und die Kongressdokumentation.
Frühbucher, die sich bis zum 31. Juli anmelden, erhalten einen Rabatt von 15% (€580).

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news-136 Fri, 22 Jun 2018 09:00:00 +0200 Bauberufe mit Perspektive https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bauberufe-mit-perspektive/ Der Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ will die besten Talente für eine Tätigkeit in der Bauwirtschaft begeistern. Viele Bauprozesse werden digitalisiert, Bauteile werden vorkonfektioniert und mit RFID-Chips versehen und auch die Gebäudetechnik wird immer intelligenter. Die Digitalisierung ist in der Bauwirtschaft schon lange angekommen. Die Chancen sind erkannt, lassen sich jedoch nur mit ausreichend qualifizierten Mitarbeitern und Nachwuchskräften umsetzen.

Der Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ will Talente für die Bauwirtschaft begeistern. Eine moderne, technologieorientierte Branche, die jungen Menschen eine spannende Zukunftsperspektive bietet.

Am Wettbewerb nimmt auch eine hohe Anzahl an Start-ups teil. Einige weitere gründen sich wiederum aus ihm. Das zeigt, dass sich viele kreative Ideen durchaus als Basis für die eigene Selbstständigkeit nutzen lassen. Die jungen Unternehmen bringen sprichwörtlich frischen Wind in die Branche.

Der Wettbewerb wendet sich an folgende Zielgruppen:

Handwerk und Technik: Aus diesem Bereich werden junge Berufstätige, Auszubildende und Ausbilder gesucht, die innovative und praxisnahe digitale Lösungen entwickelt und bereits genutzt haben.

Baubetriebswirtschaft: Gesucht werden kreative Studenten, junge Absolventen, Ausgründer oder Young Professionals, die digitale Ideen und praxisgerechte Lösungen einreichen, welche sich mit baulichen Aktivitäten und dem Betrieb von Bauwerken im gesamten Lebenszyklus befassen.

Architektur: Studenten, Young Professionals, Ausgründer und Young Professionals können sich mit ihren digitalen Ideen und Lösungen für den gebauten Raum bewerben.
Es sind in allen Wettbewerbsbereichen sowohl Einzel- als auch Teamarbeiten möglich.

Anmeldeinfos

  • Anmeldung: bis zum 11. November 2018
  • Abgabe: bis zum 25. November 2018
  • Information & Online-Anmeldung: www.aufitgebaut.de

Preisverleihung und Preise

Ein breites Fachpublikum wirft einen Blick auf die prämierten IT-Anwendungen. Unter dem Motto „Bauwirtschaft aktiv“ werden die preise auf der BAU 2019, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme am 15. Januar 2019 in München verliehen.
In jedem Wettbewerbsbereich sind folgende Preise zu gewinnen:

  • 1. Platz: 2.500 Euro
  • 2. Platz: 1.500 Euro
  • 3. Platz: 1.000 Euro
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news-135 Thu, 21 Jun 2018 08:00:00 +0200 Größtes BIM-Modell https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/groesstes-bim-modell/ Paris sucht Unterstützung zur Entwicklung eines Gelände-Konzepts um den Eiffelturm. BIM ist Voraussetzung. Jährlich besuchen mehr als 30 Millionen Menschen den Eiffelturm in Paris. Die Umgebung des bekannten Wahrzeichens genügt jedoch städtebaulich und infrastrukturell nicht den notwendigen Ansprüchen in den Bereichen Energieversorgung, Begrünung, Versorgung, Mobilität, Logistik, Abfallentsorgung und Sicherheit.
Der Stadtrat rief dazu seit Anfang 2018 Architekten und Ingenieure im Rahmen von „The Eiffel Tower Site: Discover – Approach – Visit“ dazu auf, Vorschläge für ein neues Gelände-Konzept zu entwickeln.

Mit dem Projekt soll einerseits der Tourismus gefördert werden. Auf der anderen Seite will man so auch die Bedenken der Zugänglichkeit des Bereichs um den Eiffelturm während der Olympischen Sommerspiele 2024 ausräumen. Das Gelände soll zukünftig ein Gefühl von Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Bereichen schaffen.

Die Ausschreibung sieht eine komplette Umgestaltung des gesamten Geländes um den Eiffelturm vor. Die Firma Autodesk ist Partner der Stadt Paris. Sie hat für die Ausschreibung ein digitales 3D-Modell entwickelt. Das Modell des Eiffelturms und seiner Umgebung dient als Grundlage für den Architekturwettbewerb. Damit lassen sich Vorschläge für die Neugestaltung erarbeiten. Die einzelnen Finalisten -Teams werden bei der Entwicklung und Visualisierung von Autodesk unterstützt.

Inzwischen stehen die Finalisten fest:

  • Amanda Levete (UK) und Gross Max Landscape Architects (UK),
  • Gustafson Porter + Bowman (UK), Agence Ter (FR),
  • Carlo Ratti Associati (IT) und Explorations Architecture (FR),
  • Koz Architectes (FR), Jun’ya Ishigami (JP) und Atelier Roberta (FR)

haben sich mit ihren Entwürfen gegen bisherige Konkurrenten durchsetzen können.

Größtes geschaffene BIM-Modell einer urbanen Umgebung

Das Besondere am 3D-Modell ist seine Größe. Es umfasst insgesamt eine Fläche von 2,4 Quadratkilometern und schließt den Eiffelturm selbst, alle dortigen Gebäude, Straßen, Brücken, Fußgängerwege, Grünflachen und das gesamte städtische Mobiliar, wie Statuen, Laternen und Bänke mit ein. Bisher gab es kein Modell, welches das Gelände um den Eiffelturm so detailgetreu digital erfasst. Laut Autodesk handelt es sich sogar um das größte jemals geschaffene BIM-Modell einer urbanen Umgebung. Dank dieser Zusammenarbeit wurde eindrücklich demonstriert, wie ein öffentlicher Auftraggeber neue digitale Technologien nutzen kann, um Großprojekte effektiv anzugehen.

Für die Bodenoberflächen kam bei Autodesk InfraWorks zum Einsatz. 3ds Max wurde für die Modellierung von Gebäuden und Bauwerken genutzt. Auch für die finalen Visualisierungen wird die Software verwendet.

Realitätsnahe Abbildung dank BIM

Die Vorteile für die Wettbewerbs-Nutzung eines 3D-Modells liegen auf der Hand. Der Wettbewerbsprozess lässt sich dank der Nutzung der 3D-Modelle und den sich daraus ergebenen Kollaborationsmöglichkeiten effizienter gestalten. Die Konzepte der Finalisten werden realitätsnah präsentiert und simuliert. Für alle Bewerberteams war den Einsatz von BIM deshalb für den Wettbewerb vorgeschrieben.

Direkter Vergleich möglich

Mithilfe der 3D-Modelle kann hier ganz speziell simuliert werden, wie sich Besucherströme bewegen, wo sich Schlangen bilden könnten und wo dementsprechend mehr Platz geschaffen werden muss. Mithilfe der gemeinsam mit Autodesk entwickelten Finalisten-Modelle ist ein direkter Vergleich der einzelnen Konzepte möglich. So können die Jury und die Stadt Paris die eingereichten Wettbewerbsbeiträge im Detail bewerten, verstehen und analysieren.

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news-134 Wed, 20 Jun 2018 10:14:59 +0200 BIM-Nutzung in der Elektroplanung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-nutzung-in-der-elektroplanung/ BIM ist bei deutschen Elektroinstallateuren noch zu wenig bekannt. Einer aktuellen Studie der internationalen Marktforschungsagentur USP Marketing Consultancy zufolge haben in den Niederlanden 60 Prozent der Elektroinstallateure von BIM schon mal gehört. Auch in Großbritannien ist der Bekanntheitsgrad (46 Prozent) von BIM relativ hoch. Weniger als ein Drittel der belgischen und französischen Elektroinstallateure ist mit der Planungsmethode vertraut. Am wenigsten von BIM gehört, haben Elektroinstallateure in Deutschland, Polen und Spanien.

Die geringe Bekanntheit von BIM wirkt sich auch auf die Elektroninstallateure aus, die die Planungsmethode bei ihrer täglichen Arbeit nutzen. In Frankreich ist die Nutzung von BIM bei öffentlich finanzierten Bauvorhaben Pflicht. Französische Elektroinstallateure kommen daher häufiger mit BIM-Software bei ihren täglichen Aktivitäten in Berührung.

Bewusstsein für BIM ist erster Schritt in Richtung BIM-Nutzung

Die Tatsache, dass Elektroinstallateure BIM in gewisser Weise kennen, bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass sie BIM in ihrer täglichen Arbeit einsetzen. Der Anteil der Elektroinstallateure, die BIM wirklich nutzen, ist viel geringer: Nur 17 Prozent der niederländischen und 13 Prozent der britischen Installateure verwenden die Planungsmethode. Im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn sind sie am besten mit BIM vertraut. Dies zeigt sich auch an der höchsten Nutzung.

Bekanntheitsgrad von BIM bei Elektroinstallateuren (Bild: USP Marketing Consultancy)

In den anderen Ländern wie Deutschland, Polen und Spanien, wo die Bekanntheit von BIM am geringsten ist, setzt die Baubranche weiterhin auf konservative Themen. Dortige Elektroinstallationsunternehmen gehen nicht davon aus, dass sie BIM in den nächsten fünf Jahren in ihre täglichen Aktivitäten implementieren werden. Größere Unternehmen sind gegenüber der Verwendung von BIM aufgeschlossener als kleinere.

Langsamer Prozess

Bis zur vollständigen BIM-Nutzung im Installationsbereich wird es noch eine Weile dauern. Elektroinstallateure sind bei der BIM-Implementierung großen Hindernissen ausgesetzt. Bei der Konstruktion und Planung von BIM-Software sind sie nicht die Ersten in der Wertschöpfungskette, die gefragt werden. Steigt künftig die Nachfrage nach BIM auf dem Markt, so wird sich dies auch auf die Akzeptanz der Planungsmethode im Installationsbereich auswirken.

Die Adoptionskosten stellen zudem ein weiteres Hindernis dar. Dazu zählen nicht nur die hohen Ausgaben für die Installation und Implementierung von BIM-Software in die Strategie. Darüber hinaus ist es extrem zeitaufwendig, Mitarbeiter zu schulen, damit sie sich mit der Komplexität vertraut machen.

BIM wird häufig bei größeren Projekten verwendet, bei denen es sich nicht um Wohngebäude handelt. Daher werden Elektroinstallateure, die überwiegend im Wohnbereich arbeiten, die Planungsmethode nicht so oft verwenden. Die Bekanntheit und Nutzung von BIM wird in der Zukunft zunehmen – insbesondere im Nichtwohnungsmarkt.

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news-126 Tue, 19 Jun 2018 08:30:00 +0200 BIM World Munich 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-world-munich-2018/ Seit ihrer Premiere im Herbst 2016 hat sich die BIM World Munich etabliert. Die Ausstellerplätze für 2018 sind bereits ausgebucht. Schon kurz nach ihrer Einführung hat sich die BIM World Munich zur bestbesuchtesten Netzwerkplattform für DACH entwickelt. 120 Aussteller für innovative BIM-Lösungen, IT-Anwendungen und neue IoT-Technologien haben ihren Platz für 2018 bereits gebucht. Über 100 Referenten aus der ganzen Welt werden in den zwei Tagen ihr Wissen mit den Besuchern teilen. Mehr als 4.000 Teilnehmer erwarten die Veranstalter für den 27. und 28. November im IC-München. Der Ticketverkauf ist gestartet.

„Building Information Modeling repräsentiert die Digitalisierung und Prozessoptimierung der gesamten Bau- und Immobilienwirtschaft“, sagt Dr. Josef Kauer, Präsident der BIM World MUNICH. „BIM und digitale Gebäudemodelle sind die treibende Kraft hinter den Innovationen und Leistungen in der Bauindustrie, im Gebäudebetrieb, der Städteplanung und der regionalen Entwicklung. Die BIM World MUNICH bringt das gesamte BIM-Ökosystem zusammen und ist damit die bedeutendste BIM-Netzwerkplattform im deutschsprachigen Markt.“

BIM lässt sich am besten als digitales Gebäudemodell und Arbeitsmethode nutzen, wenn alle Baubeteiligten auf Basis einheitlicher Daten über die verschiedenen Lebensphasen eines Gebäudes miteinander kommunizieren. Dabei sollen alle Medien inbegriffen werden. Technische Anlagen gehören beispielsweise ebenfalls dazu.
Neueste technologische Entwicklungen auf der BWM 2018
Die entscheidende Voraussetzung für dieses Zusammenspiel ist, dass alle Verantwortlichen zu einem Gewerke übergreifenden Erfahrungsaustausch kommen und dabei stets auch den neusten Stand der technologischen Entwicklungen kennen. Die BIM World Munich ist dafür der ideale Ort. Die Ausrichtung auf digitales Planen, Bauen und Betreiben spricht sämtliche relevanten Zielgruppen an.

Vier Themenblöcke stehen bei der diesjährigen BIM World Munich im Fokus:

  • BIM Capturing
  • BIM Collaboration
  • BIM Visualization
  • BIM Best Practice

Innerhalb dieser Themen werden 100 Referenten aus ganz Europa von ihren Erfahrungen berichten. In 30 Breaktoutsessions werden außerdem neueste Beispiele zu Anwendungen & Lösungen für Ingenieure und Architekten gezeigt. Dazu gehören die Themen BIM Data & Collaboration, Digitales Gebäude- und Immobilienmanagement für Eigentümer und Betreiber, Bauprojekte Digital, Bim Infrastructure sowie BIM City und BIM Recht.

Besucher erwarten außerdem viele Neuheiten aus der Technik. Von Augmented Reality mittels neuer Datenbrillen über Drohnen und neue IT Planung und Betrieb bis hin zu Anwendungsbeispielen aus IoT, Robotic und KI.

Ganz neu ist in diesem Jahr die BIM Town. Die Erweiterung der bisherigen BIM Plattform bietet eine Vielzahl smarter Anwendungen zur digitalen Unterstützung einzelner Prozesse in der Bau- und Immobilienwirtschaft.

Alle Infos im Überblick

  • 27. bis 28. November 2018 im IC München
  • Aussteller und Programm gibt es hier.
  • Tickets für die BIM Wolrd Munich 2018 gibt es hier.
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news-133 Mon, 18 Jun 2018 10:18:55 +0200 E-Vergabe wird verpflichtend https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/e-vergabe-wird-verpflichtend/ Ab Oktober 2018 tritt die Pflicht zur E-Vergabe im Oberschwellenbereich in Kraft. Öffentliche Auftraggeber und Bieter müssen ab dem 18. Oktober 2018 jedes Vergabeverfahren, oberhalb der EU Schwellenwerte, elektronisch führen. Von da an dürfen öffentliche Auftraggeber nur noch elektronische Angebote und Teilnahmeanträge entgegennehmen und berücksichtigen.

Seit dem 26. Februar 2014 ist die E-Vergabe in der europäischen Richtlinie 2014/24/EU verbindlich vorgeschrieben. Die Bundesregierung hatte bis zum 18. April 2016 Zeit, diese EU-Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Aufgrund einer Übergangsfrist von 30 Monaten, tritt die E-Vergabe-Pflicht erst ab dem 18. Oktober 2018 in Kraft.

Erhebliche Zeitersparnis

Das Werk „Das neue Vergaberecht“ bietet Verantwortlichen eine Hilfestellung und beinhaltet praxisnahe Erläuterungen, z.B. zu den Grundsätzen der elektronischen Kommunikation. Darüber hinaus behandelt es die Anforderungen an den Einsatz elektronischer Mittel, um mit der direkten Umsetzung der E-Vergabe starten zu können.

Von der Angebotsabgabe bis hin zur Auftragsausführung erklären Experten alle Regelungen sowohl bei Vergaben im Oberschwellenbereich als auch im Unterschwellenbereich. Bei Vergabeverfahren unterstützen die enthaltene Gesetzessammlung sowie die editierbaren Arbeitshilfen die Anwender. Der Praxisratgeber enthält aktuelle Fachinformationen, die es öffentlichen Auftraggebern und Bietern erlauben, alle Voraussetzungen für die E-Vergabe zu erfüllen.

Auf einen Blick:

Das neue Vergaberecht: Aktuelle Vorschriften für Ausschreibung, Angebot und Vergabe bei öffentlichen Aufträgen
Forum Verlag Herkert GmbH, Hrsg.: Klaus Groth, April 2018
Handbuch, DIN A5 Ringordner
ISBN/ISSN-Nr.: 978-3-86586-926-5
Preis: 177,10 Euro

 

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news-132 Fri, 15 Jun 2018 08:56:21 +0200 BIM-Lenkungskreis neu gestaltet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-lenkungskreis-neu-gestaltet/ Unter dem Dach des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. (HKI) fand die Umgestaltung statt. Bereits vor einigen Jahren riefen die verschiedenen Akteure im Bereich der Großküche unter dem Dach des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. (HKI) einen Lenkungskreis Building Information Modeling unter Leitung von Tilo Reinboth (123dworld) ins Leben. Dabei handelt es sich um ein Aktionsbündnis aus der herstellenden Industrie, Fachplanern und Fachhändlern. Ihr gemeinsames Ziel ist es, das Thema BIM im Bereich der Großküche voranzubringen und damit die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. In einer Auftaktsitzung Anfang Mai 2018 wurde die weitere Vorgehensweise skizziert.

Bestehende Parameterliste muss aktualisiert werden

Die Beteiligten entwickelten eine vollständige Parameterliste für alle in der Großküche zum Einsatz kommenden Geräte. Die Parameterliste stellt für die Hersteller eine wichtige Hilfestellung für die Generierung von BIM-Daten dar. Damit können sie einheitliche BIM-Daten erzeugen. Das wiederum führt zu weitreichenden Kosteneinsparungen in den Projekten, da die Fachplaner und Händler nicht mehr mühsam die Daten konvertieren und vereinheitlichen müssen.

Die stetig wechselnden Rahmenbedingungen und die neuen technischen Anforderungen machten eine Neuauflage des BIM-Lenkungskreises erforderlich. In regelmäßigen Abständen muss man die erarbeitete BIM-Parameterliste nach den Anforderungen der Branche überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren und adaptieren. Nur so wird die fortlaufende Anwendung sichergestellt.

Zielsetzung und Organisation

Das übergeordnete Ziel des Lenkungskreises ist die Entwicklung eines weltweit einheitlichen BIM-Standards für die Großküchenindustrie sowie für die Küchenfachplaner und Dienstleister der Großküchenbranche. Zukünftige Änderungen an der Parameterliste sollen zudem stets aufwärtskompatibel und mit bestehenden BIM-Familien kombinierbar sein. Organisatorisch hat sich der Lenkungskreis auch gewandelt. Das Format wird künftig für alle Interessenten transparenter gestaltet.

Den Vorsitz übernimmt ein Trio, bestehend aus Tilo Reinboth (123dWorld; Digitalisierung), Detlef Rank (Rational AG; Herstellende Industrie) und Roberto Assi (FCSI; Planer-Vertreter). Folgende Verbände beteiligen sich am BIM-Lenkungskreis: Foodservice Consultants Society International (FCSI), Verband der Fachplaner Gastronomie - Hotellerie - Gemeinschaftsverpflegung (VdF), Fachverband Gastronomie und Großküchen-Ausstattung e. V. (GGKA), Verband der Hersteller von gewerblichen Geschirrspülmaschinen (VGG) und Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI).

 

 

 

 

 

 

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news-131 Thu, 14 Jun 2018 08:40:00 +0200 Cadenas: PARTcommunity Version 8 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/cadenas-partcommunity-version-8/ Viele Neuerungen & Features machen die Nutzung der Software für Ingenieure und Einkäufer noch einfacher und intuitiver. Mit der neuen Version 8 können Nutzer nun erstmals auch die Bemaßungen einer Komponente direkt in der 3D Ansicht abändern. Mit einem Editiericon innerhalb der Bemaßungsansicht kann eine einfache Anpassung an eigene Bedürfnisse vorgenommen werden.

Die 3D-Ansicht im Viewer wird aktualisiert, sobald die gewünschten Maße eingegeben wurden. Die Änderungen werden außerdem direkt in die Tabelle übernommen. Das Anpassen an die Komponentenmaße in der Tabelle fällt damit weg. Die Konfiguration von Bauteilen wird so für den Nutzer noch einfacher und komfortabler. Auch die Modifikationen der Maße werden sofort in 3D sichtbar und können auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

Kommunikation zwischen Hersteller und Nutzer ausgeweitet

In der neuen Version 8 wird auch die Kommunikation zwischen Komponentenherstellern, Ingenieuren und Einkäufern weiter verbessert. Die neue EU-Datenschutzrichtlinie wurde ebenfalls berücksichtigt. Ab sofort können Hersteller wichtige Informationen zu Produkten und Services direkt per Nachricht an sie Inbox der PARTcommunity Nutzer senden. Die Inbox mit den darin enthaltenen Nachrichten wird dabei stets auf der rechten Seite der jeweiligen PARTcommunity Nutzerseite angezeigt, damit den Nutzern keine wichtigen Herstellerinformationen entgehen.

Für eine noch schnellere Konfiguration der Komponenten inklusive passender Zubehörteile stehen neben den Empfehlungen auch End-of-Life Informationen bereit. Komponentenhersteller können ihren Nutzern jetzt außerdem zusätzlich zu ihren 3D CAD Modellen eine Vielzahl an weiterführenden Informationen in Form von Videos, Anleitungen, Verlinkungen zu Webseiteninhalten oder alternativen Komponenten zur Verfügung stellen.

Leichter ersichtlich sind außerdem auch die Herstellerkataloge, welche mit dem Cadenas Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden. Sie werden in der Übersicht mit einem kleinen goldenen, silbernen oder bronzenen Logo gekennzeichnet.

Verbesserte Bauteilvoransichten vereinfachen Konfiguration

Optimiert wurden auch die Bauteilvoransichten. Versehen wurden sie zum einen mit übersichtlichen Reitern. Zusätzlich wird dem Nutzer während der Konfiguration eines Bauteils eine ausgegraute 3D und 2D Voransicht mit dem Hinweis angezeigt, dass die Voransicht nicht länger der aktuellen Komponente entspricht und noch einmal mit einem Klick aktualisiert werden muss. 2D Ableitungen der konfigurierten Bauteile, die für Fertigungsteile benötigt werden, stehen als Voransicht zur Verfügung. Nutzer können die 2D Ableitung entsprechend ihren Bedürfnissen hinsichtlich Strichstärken, Linienfarben, Ansichten individuell konfigurieren.

In der Voransicht können nun erstmals auch hochauflösende Produktbilder schnell und einfach im CAC Downloadportal PARTcommunity angezeigt werden. Innerhalb weniger Sekunden erhalten Nutzer so realistische Produktbilder der jeweiligen Komponente.

Das 3D CAD Downloadportal PARTcommunity finden Sie unter: www.partcommunity.com

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news-130 Wed, 13 Jun 2018 10:02:49 +0200 Trockenbau voranbringen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/trockenbau-voranbringen/ Die zwei führenden Branchenverbände im Trockenbau und Ausbau vertiefen und festigen ihre Zusammenarbeit. Der Bundesverband in den Gewerken Trockenbau und Ausbau e. V. (BIG) und der Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB (BAF) bauen ihre Kooperation aus, dies wurde anlässlich eines Strategietreffens verkündet. Die Partnerschaft besteht bereits seit zwei Jahren.

„Wir wollen die Kräfte weiter bündeln und die jeweiligen Stärken nutzen“, so Swen Schulz, erster Vorsitzender des BIG. „Die bereits gemeinsam voran gebrachten Projekte, wie die Hochschularbeit im Trockenbau oder die Kooperation in der Normung von Standardkonstruktionen im Trockenbau unter dem Dach des Vereines WIR für Ausbau und Trockenbau e. V. beweisen, wie erfolgreich wir in der Vergangenheit bereits waren. Diese Kooperation soll nun fortgesetzt werden.“

 „Mit dieser Allianz bekommen die Fachunternehmen ein stärkeres Gewicht in der Branche; das kommt vor allem unseren jeweiligen Mitgliedern zugute“, betonte der Vorsitzende des BAF, Rainer König. Gemeinsam wolle man den Trockenbau fördern, u. a. im Zuge der Novellierung der Berufsausbildung Bau. Zudem könne man in Sachen Berufsnachwuchs Synergien erzielen. Vertreter oder Fachunternehmen beider Verbände können künftig in den Ausschüssen des BAF u. a. für Technik und Berufsbildung als auch in den praxisorientierten BIG-Arbeitskreisen tätig werden.

Beide Verbände werden auf der Messe Farbe, Ausbau & Fassade vom 20. bis 23. März 2019 in Köln die Fachunternehmen des Trockenbaus und deren Leistungsspektrum vorstellen. Die Partnerschaft soll sich darüber hinaus auch auf die erfolgreiche Branchenveranstaltung „Das Forum – Zukunft Trockenbau und Ausbau“ positiv auswirken. Die Veranstaltung findet im September 2019 zum zweiten Mal in Berlin statt.

 

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news-129 Tue, 12 Jun 2018 08:40:00 +0200 Partner: CG Gruppe & think project! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/partner-cg-gruppe-think-project/ think project! und die CG Gruppe AG gehen ab jetzt gemeinsame Wege. Eine strategische Partnerschaft wurde besiegelt. Im Rahmen der strategischen Initiative „Building Intelligence by CG (B-IQ) steht im Fokus der Zusammenarbeit zukünftig die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit, Informationsmanagement sowie das BIM-Prozessmanagement. Die geplante durchgehende Digitalisierung sorgt für Kosteneinsparungen und reduziert nachweislich zeitintensive Nachbesserungen.
Mit B-IQ implementiert die CG-Gruppe als erster Projektentwickler BIM und digitalisiert damit die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilien. Vertical Village nennt sich eines der aktuellen Projekte. Dabei geht es um die Revitalisierung und anschließende Umwandlung in möblierten Wohnraum von gewerblichen Objekten wie Hochhäusern. Mithilfe von Risikoreduzierung und Qualitätssteigerung soll hierbei eine Kostenreduktion von 25 Prozent erreicht werden.

think project! bietet jahrelange Erfahrung

Frank Gröner, Prokurist der CG-Gruppe A, sagt: „Auf der Suche nach einem geeigneten System, das digitale Lösungen für die unternehmensweite Zusammenarbeit, das Informationsmanagement sowie das BIM-Prozessmanagement in unseren Projekten unterstützt, fiel unsere Entscheidung auf think project!. Mit think project! haben wir einen Anbieter und eine Plattform gefunden, die nicht nur das nötigste breite Leistungsspektrum abdeckt, sondern vor allem auch eine jahrelange Erfahrung in der Umsetzung von Digitalisierungsstrategien vorweisen kann. Gemeinsam werden wir die Projekte der CG Gruppe auf eine neue Ebene bringen und somit eine noch effizientere Arbeitsweise gewährleisten können.“

Digitalisierungsstrategie im Fokus

Thomas Bachmaier, CEO bei think project!, ergänzt: „ Wir sehen immer wieder, wie wichtig die Unterstützung seitens der Geschäftsleitung für den Erfolg einer Digitalisierungsstrategie ist. Viele sprechen über Digitalisierung, sind aber in den täglichen operativen Tätigkeiten so stark eingebunden, dass sie wenig Zeit für dieses wichtige strategische Thema bleibt. Es freut uns sehr, dass die CG Gruppe hier klare Prioritäten setzt. Die nächsten zwei Jahre sind für viele Unternehmen entscheidend bei der erfolgreichen Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie und damit für ihre weitere Wettbewerbsfähigkeit.

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news-128 Mon, 11 Jun 2018 08:09:19 +0200 Der Zorn der Architekten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/der-zorn-der-architekten/ In Berlin protestieren zehn Fachverbände gegen die Auslobung von Wettbewerben für modulare Schulneubauten. Die alten Fehler werden wiederholt – das ist einer der Gründe für die Protestaktion der Architektenkammer Berlin. Präsidentin Christina Edmaier unterzeichnete einen offenen Brief (hier als PDF) an vier Adressaten:

Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD)
Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke)
Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD)
Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD)

Die Architektenkammer Berlin empört sich im offenen Brief über die Auslobung der ersten Typenwettbewerbe für den dringend notwendigen Schulneubau in Berlin. An der Notwendigkeit, in den kommenden Jahren bis zu 20 Schulen bauen zu müssen, besteht kein Zweifel. Doch der Senat startete die Auslobung europaweit, ohne zuvor die Architektenkammer Berlin einzubeziehen, so der Vorwurf. Die AK-Berlin behält sich deshalb rechtliche Schritte gegen die Auslobung vor.

Zurück in die Siebzigerjahre?

Ein weiterer Kritikpunkt resultiert aus den Erfahrungen mit modularem Bauen:

„Obwohl unter Fachleuten Einigkeit besteht, dass die meisten Grundstücke in Berlin keinen ‚Idealzuschnitt‘ haben, wird wider besseren Wissens und trotz negativer Erfahrungen der 1970er Jahre erneut nur auf modulare Typenlösungen gesetzt. Eine nachträgliche Anpassung von Typen kann erfahrungsgemäß aufwändiger sein als eine Planung für das betreffende Grundstück; zumal jeweils immer noch eine individuelle Genehmigungsplanung erstellt werden muss. Die eine daraus erhoffte Kostenersparnis ist ohnehin umstritten.“

Ebenfalls ungeklärt seien die Einbeziehung zukünftiger Nutzergruppen, die Einbindung in den Stadtraum – und eine Definition des Begriffs modular.

Vorteil für Großbüros?

Auch die Wettbewerbskriterien werden von der AK-Berlin gerügt. Der Bewerber für den Wettbewerb müsse ein Team aus Fachplanern mitbringen und als Generalplaner auftreten. Ab Ausführungsplanung sollen Baufirmen den Planungsprozess übernehmen, was nach Ansicht der AK-Berlin nicht gewährleiste, dass die entwerfenden Architekten bis zur Fertigstellung die Entwurfsqualität garantieren könnten.

Weiterhin sei fraglich, ob kleinere Büros bei der Bewerbung für den Wettbewerb eine Chance zur Teilnahme hätten. Auch die Forderung nach Trennung von Planung und Ausführung zur Qualitätssicherung durch unabhängige, dem Auftraggeber verpflichtete Fachleute sei nicht erfüllt. Das Vorgehen widerspreche außerdem der Mittelstandsförderung und der gebotenen Streuung von Aufträgen nach deutschem und EU-Recht.

Dem offenen Brief schlossen sich neun Verbände, Vereinigungen und Initiativen an:

Architekten für Architekten, AfA
Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin, AIV
Bund Deutscher Architekten, BDA, Landesverband Berlin
Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure, BDB, Landesverband Berlin-Brandenburg
Bund Deutscher Innenarchitekten, BDIA, Landesverband Berlin-Brandenburg
Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, BDLA, Landesgruppe Berlin/Brandenburg
Interessengemeinschaft Verbandsungebundener Architekten in Berlin, IVAB
Vereinigung freischaffender Architekten, VfA, Landesgruppe Berlin-Brandenburg
Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, SRL, Regionalgruppe Berlin-Brandenburg
wettbewerbsinitiative

 

 

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news-127 Fri, 08 Jun 2018 16:50:00 +0200 7 Tipps für Baumanager https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/7-tipps-fuer-baumanager/ Ein guter Baumanager ist wie ein Schachspieler. Mit diesen 7 Tipps wird der Bauablauf zur Ingenieurskunst. Peter Weiß, Gründer und Geschäftsführer der Augsburger LeitWerk AG, kennt sich aus mit dem Spagat zwischen Anforderungen und Störungen im Bauablauf. Er hat sieben Tipps zusammengetragen, die ein guter Baumanager stets beherzigen sollte, um seine Projekte zum Erfolg zu führen.

Tipp 1: Vorausdenken ist das A und O

Unabhängig von der Größe eines Bauprojekts: Ingenieurbüros arbeiten auf einer Baustelle mit vielen Spezialisten zusammen. Das können oftmals bis zu 30 unterschiedliche Firmen sein. Das muss koordiniert werden.

Störungen im Bauablauf sind trotz allem oft vorprogrammiert. Weiß meint aber: „Ein guter Baumanager ist wie ein guter Schachspieler: Er denkt über die gesamte Bauphase hinweg voraus und für die Gewerke mit, plant alle Eventualitäten ein, bereitet sein Team darauf vor und kann so im richtigen Moment den richtigen Zug machen.“

Tipp 2: Ohne Menschenkenntnis geht nichts

Zu Beginn eines neuen Projektes treffen sich Bauleiter und Vertreter der Gewerke, um einzelne Abläufe und Organisatorisches zu besprechen. Ein guter Bauleiter beobachtet hier genau und überlegt, wer sich zu einer Schwachstelle entwickeln könnte. Dafür ist Menschenkenntnis unabdingbar. Wird eine Schwachstelle erkannt, ist Offenheit die beste Lösung. In einem Gespräch kann der Bauleiter seinen Befürchtungen ansprechen und gegebenenfalls im Verlauf des Gesprächs seine Konsequenzen ziehen.

Tipp 3: Schlüsselprobleme identifizieren

100 Probleme gleichzeitig lösen, das hat noch niemand geschafft. Alle nacheinander zu lösen, kann jedoch zu lange dauern und neue Probleme entstehen lassen. Die Identifizierung der wenigen für den Gesamtablauf entscheidenden Probleme ist der Schlüssel zum Erfolg. Der Bauleiter kann diese anschließend noch einmal gewichten und dann angehen. Baustellen-Probleme existieren oft in Abhängigkeit voneinander. Ist man mit der Lösung bis zu Problem drei vorgedrungen, haben sich die Probleme vier und fünf oftmals schon von selbst erledigt.

Tipp 4: Herausforderungen mögen

Auch bei guter Planung treten manchmal Probleme auf, die den Gesamtablauf gravierend stören. Ein guter Bauleiter schaut in solchen über den Tellerrand. Er stellt seinen Plan so um, dass er schlussendlich doch funktioniert. Gerade das macht die Arbeit eines Bauplaners aus und sollte ihm dementsprechend auch Spaß machen. Oftmals müssen alle Standardabläufe umgeworfen werden und trotzdem sollen alle Arbeiten auf der Baustelle professionell und ohne qualitative Fehler weitergehen.

Tipp 5: Kontrolle behalten

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ein Bauleiter, der die Qualitätsmerkmale der einzelnen Gewerke kennt und die Arbeiter vor Ort regelmäßig beobachtet, erkennt schnell, wo Fehler gemacht werden. Das ist aufwändig, aber sinnvoll, denn schon ein kleiner Fehler kann massive Folgen haben.
In diesem Rahmen ist es außerdem wichtig, die verarbeiteten Produkte auf ihre Verträglichkeit untereinander zu prüfen. Ein Handwerker, der lieber Geld spart und daher Produkte unterschiedlicher Marken mixt, kann am Ende großen Schaden anrichten.

Tipp 6: Tricks und Know-how

Fehlerhafte Arbeiten lassen sich oftmals nur schnell erkennen, wenn man als Bauleiter alle nötigen Tricks drauf hat. Ein Beispiel: Styroporplatten zur Dämmung können auf verschiedene Arten angebracht werden. Richtig ist jedoch nur das sogenannte Einschwemmen. Der Handwerker bringt dazu die mit Kleber bestrichene Platte in kreisenden Bewegungen an die Wand, damit die einzelnen Gewerke sich miteinander verbinden können. Ein guter Bauleiter sieht also sofort, dass ein Handwerker, der beim Anbringen mit der Hüfte kreist, alles richtig macht. Steht er nur an der Wand und klopft auf die Platten, wird die Dämmung voraussichtlich nicht lange halten. Kennt der Bauleiter möglichst viele Tricks, erkennt er fehlerhaftes Arbeiten auf den ersten Blick.

Tipp 7: 100 Prozent Qualität fordern

100 Prozent Qualität liefern, das ist das Ziel, zu dem jeder Bauleiter seine Arbeiter bewegen sollte. Oftmals ist es nur eine Kleinigkeit, die vergessen wurde, welche beim Kunden nicht gut ankommt. Verschmutzte Fließen oder kleine Kratzer am Türrahmen sind für die ausführende Firma vielleicht nur ein kleines Problem im gesamten Arbeitsablauf. Der Kunde weiß jedoch nicht, wie viele kleine Schritte zum Ergebnis geführt haben und sieht am Ende eben genau diese kleinen Mängel. Mit 100 Prozent Qualität lässt sich das vermeiden und alle haben etwas davon. Eine hervorragend arbeitende Firma wird sicher auch auf der nächsten Baustelle des Kunden wieder engagiert.

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news-125 Thu, 07 Jun 2018 17:05:00 +0200 Auf Facebook, Instagram & Xing https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/auf-facebook-instagram-xing/ Auf Xing ist Build-Ing. schon länger aktiv – jetzt gibt es Build-Ing. auch auf Facebook und Instagram. Die Redaktion Build-Ing. erweitert ihr Social-Media-Angebot.

 

Ab sofort posten wir auf unserem Facebook-Account ausgewählte News – als Ergänzung zur Website, die täglich aktualisiert wird.

 

Instagram ist die Echokammer für alles Schöne – also ein idealer Platz, um Architektur und die BIM-Methodik zu präsentieren, ob mit Fotos, Renderings oder 3D-Modellen.

 

Bereits seit Januar 2018 ist Build-Ing. mit einem eigenen Kanal auf Xing aktiv. Seither wächst die Zahl der Follower ungebremst.

 

Werden auch Sie Follower, Liker und Leser auf dem Kanal Ihrer Wahl – oder auf allen drei Kanälen und im BIM-Forum.

Als Dankeschön laden wir Sie zu einer Runde Schunkelpop ein. Schon 1978 wusste der König der Schmachtfetzen, wie 40 Jahre später die alles entscheidende Social-Media-Frage lauten würde: "I will follow you, will you follow me?"

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news-124 Wed, 06 Jun 2018 17:00:00 +0200 Superholz entwickelt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/superholz-entwickelt/ An der Universität Maryland gelang es Forschern, Holz zu produzieren, das robust wie Stahl, aber sechsmal leichter ist. Holz gehört zu den ältesten Werkstoffen des Menschen und findet in vielen Gebieten Einsatz. Dank der Entwicklung eines Forscherteams an der Universität in Maryland könnte es als Material bald dort verwendet werden, wo sonst Stahl im Einsatz ist. Wissenschaftler haben ein Verfahren entwickelt, das Holz extrem verdichtet. Im Wissensmagazin Nature berichtet das Forscherteam über das Verfahren, welches die Festigkeit von Holz um mehr als das Zehnfache erhöht.

Zuerst werden in einem Chemikalienbad Teile der Biomasse entfernt. Mithilfe der Behandlung löst sich das Lignin, welches unter anderem für die Stabilisierung der Zellwände im Holz mitverantwortlich ist. Anschließend wird es ordentlich unter Druck gesetzt. Bei Temperaturen um die 100 Grad Celsius wird das Holz um 80 Prozent zusammengepresst und ist anschließend nur noch 20 Prozent so dick wie vor der Behandlung.

Viele vorherige Versuche gescheitert

Vorher hatte man bereits in anderen Prozessen versucht, das Holz vor dem Verdichten zu behandeln. Doch „all diese Methoden machen das Holz nur weicher, ohne seinen chemische Zusammensetzung zu verändern.“ Das Holz hatte sich auf diesem Weg bisher nur um 60 Prozent zusammenpressen lassen.

Teng Li, Liangbing Hu und ihr Team haben es geschafft, dem Holz eine ganz besondere Mikrostruktur zu geben, die es bruch- und zugfester macht. Schaut man sich das Werk unterm Mikroskop an, sieht man, dass die komplett zusammengebrochenen Zellwände des Holzes im Querschnitt eng miteinander verflochten und im Längsschnitt eng aneinander gepackt sind. Kleine Löcher oder andere Defekte im Holz werden durch das Zusammenpressen ganz einfach entfernt. Das verdichtete Holz bestehe vorrangig aus Zellulose-Nanofasern, die direkt nebeneinander liegen und so besser Wasserstoffbrücken bilden können. Das einzigartige Ergebnis ist ein Holz, welches die Stärke von Stahl besitzt, aber sechsmal leichter ist.

Hightech-Holz mit hoher Widerstandskraft

Die Widerstandsfähigkeit des behandelten Holzes demonstrierten die Forscher durch einen ganz besonderen Test. Sie feuerten ein Projektil darauf ab, welches in einem Stück im Holz steckenblieb. Unbehandeltes Holz wurde hingegen vom Projektil glatt durchschlagen.

Getestet haben die Forscher auch die Reaktion auf Feuchtigkeit. Nachdem das Superholz 128 Stunden lang einer relativen Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent ausgesetzt war, zeigten sich nur geringe Effekte auf die Dichte des Holzes. Ein passender Anstrich kann da schnell Abhilfe schaffen, meint Hu.

Mit diesen Eigenschaften ist das neue Holz bestens für den Einsatz in Flugzeugen, Häusern und auch Autos geeignet. Liangbing Hu und Teng Li sind sich auf jeden Fall einig, dass sich ihr High-Tech-Holz als leichte und vor allem auch kostengünstige Alternative durchsetzen wird.

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news-123 Tue, 05 Jun 2018 08:05:00 +0200 Digitaler Ausbau erfordert Priorität https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitaler-ausbau-erfordert-prioritaet/ Der WVIS Wirtschaftsverband für Industrieservice spricht sich für die Beschleunigung des digitalen Ausbaus in Deutschland aus. Die Ergebnisse des WVIS Branchenmonitors 2018 liefern zentrale Zahlen zu Entwicklung und Ausrichtung des Industrieservices. „Der Industrieservice ist nachweislich ein Beschleuniger des industriellen Umbaus“, sagt Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer des WVIS Wirtschaftsverband für Industrieservice. Durch die intensive Nutzung von Industrie 4.0 in den Betrieben wächst insbesondere der Bereich Smarte Dienstleistungen.

Leistungsfähige Netzinfrastruktur nötig

„Gerade die Hauptleistungsträger der deutschen Wirtschaft, die klein- und mittelständischen Betriebe, sind auf die digitale Kompetenz der Industrieservice-Dienstleister angewiesen, da sie selber die entsprechende Expertise in der Kürze der Zeit nicht aufbauen können“, so Maaß.

Die zügige Digitalisierung der deutschen Wirtschaft erfordere allerdings auch entsprechend leistungsfähige Netzinfrastrukturen. Trotz aller Beteuerung der Politik fehle aber nach wie vor ein leistungsfähiges digitales Hochgeschwindigkeitsnetz, beklagt Maaß. Die Bundesregierung müsse laut Maaß endlich gegen steuern, um nicht das Potenzial der deutschen Industrie vollständig und langfristig auszubremsen.

Insgesamt 156 Unternehmen trugen zu den Ergebnissen des WVIS Branchenmonitors 2018 bei. Als einzige Erhebung im Markt befragt der Branchenmonitor sowohl Anbieter als auch Kunden. Beide Gruppen beantworteten zahlreiche Fragen rund um das weiterhin wachsende Marktsegment des Industrieservices.

Wachstum im Zukunftssegment Industrie 4.0

Vergangenes Jahr lag das durchschnittliche Wachstum der Industrieservice-Dienstleister bei 4,7 Prozent. Für das laufende Jahr beträgt das erwartete Wachstum 5,1 Prozent. Im Jahr 2017 betrug das Wachstum der Top-10 3,3 Prozent, für 2018 erwartet man 3,0 Prozent Wachstum. Für viele Industrieservice-Anbieter ist das Auslandsgeschäft der Wachstumstreiber. Kleinere und mittlere Anbieter treiben das Wachstum an. Große Anbieter wachsen langsamer oder haben sich ganz aus kriselnden Bereichen wie der Energiewirtschaft zurückgezogen.

Werkvertragsrecht und Energiewende bremsen deutsche Wirtschaft

60 Prozent der Kunden sehen einen wachsenden Bedarf für Personaldienstleistungen, 50 Prozent für die Instandhaltung. Die Technische Reinigung (35% der Unternehmen), Instandhaltung (33% der Unternehmen) gehören zu den Dienstleistungen, die von den meisten Betrieben an externe Dienstleister fremdvergeben werden. Bei 53 Prozent der Kunden entscheidet die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter über die Auftragsvergabe.

Erst die Mehrkosten der Energiewende, dann die administrativen Auswirkungen des Werksvertragsrechts und nun der mangelhafte Ausbau des schnellen Datennetzes. Diese Maßnahmen der Politik lassen Kosten steigen und behindern die Produktivität.

 

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news-121 Mon, 04 Jun 2018 08:45:00 +0200 BIM4You: Intelligenter BIM-Content https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim4you-intelligenter-bim-content/ Die Systemlösung BIM4You bietet eine BIM-Objekt-Datenbank, die u.a. für die Kostenermittlung hilfreich ist. BIM4You bildet BOBs (Bauobjekte) und iBOBs (intelligente Bauobjekte) in logischen räumlichen Einheiten ab. Damit lässt sich die BIM-Objekt-Datenbank nicht nur zur Kostenermittlung der Bauteile nutzen, sondern gibt auch wieder, welche einzelnen Leistungen zur Ausführung erforderlich sind.

Die Systemlösung bietet eine praktische Basis für ein effektives und transparentes Bauprojekt-Controlling. Der Anwender kann direkt in die digitale Bemusterung von IFC-Modellen, die Mengenermittlung sowie die Einstellung von projektbezogenen Raumbüchern einsteigen: „BOBs“ (Bauobjekte) und „iBOBs“ (intelligenten Bauobjekte) sind logische BIM-Objekte im Bereich Rohbau wie Stahlbetonwände, Decken oder Stützen. Im Bereich Ausbau sind u.a. Objekte wie Türen, Fenster, Boden- oder Wand-Beläge verfügbar. Darüber hinaus sind Projekte im Bereich Haustechnik verfügbar. Nach erfolgter Bemusterung werden die BIM-Objekte in einem Raumbuch gespeichert.

Die BIM-Objekte in der Datenbank sind mit dem konstruktiven Know-how aus jahrzehntelanger Bauerfahrung ausgestattet. Die Objekte der Datenbank sind darüber hinaus mit Zuweisungen zur DIN276 und Vergabeeinheiten versehen.

Intelligente Systemlösung

Die Datenbank liefert alle relevanten Informationen für Roh- und Ausbau. Praktisch: Materialien, Löhne, Gerätekosten sowie Kosten der weiteren Bewirtschaftung (z.B. Reinigungskosten) werden ebenfalls mitgeführt. In der Praxis heißt das, eine Betonwand „weiß“ nicht nur, dass sie verschalt werden muss, sondern errechnet auf Grundlage voreingestellter Parameter, die Menge an dafür benötigtem Baustahl.

In der intelligent vernetzten Datenbank sind 700 Raumcontainer, vernetzt mit 6.000 Bobs und iBobs sowie 20.000 Leistungspositionen, hinterlegt. Letztere sind die Basis für Kalkulationsansätze von Lohn, Material, Gerät und Sonstiges. Die Daten können direkt aus dem Archiv übernommen oder bei Bedarf angepasst werden.

Alle Daten miteinander vernetzt

Wird im BIM-Modell etwas an der Konstruktion geändert (z. B. Geometrieeigenschaften oder neue Objekte), passen sich automatisch auch die Leistungsbeschreibungen, inklusive geänderten Texten, neuen Mengen und Preisen an. Im konkreten Beispiel: 1 Fenster wird im Leistungsverzeichnis als 1 Stück Fenster ausgeschrieben. Im dazugehörigen Text werden die Abmessungen beschrieben. Werden nun die Abmessungen eines Fensters geändert, wird das an die Leistungsposition übertragen und der Preis des Fensters automatisch neu berechnet.

Geregelt wird das durch die sogenannten iBOBs (Intelligentes BIM Objekt). Di emeisten Geometrien aus einem BIM Modell lassen sich mit iBOB’s sinnvoll aufmessen. Darin sind beispielsweise die erforderlichen Positionen zur Herstellung einer Fassade gespeichert. Eine Fenster-Ablage ist „in der Lage“ Abzüge gemäß VOB zu berechnen und aktiviert zusätzliche Positionen, die zum Beispiel für die Ausbildung im Sturzbereich, der Laibungen und im Bereich der Fensterbank/Rollschicht benötigt werden. All die genannten zusätzlichen Positionen werden in der Regel nicht gekennzeichnet. Ohne die iBOB‘S entsteht ein hoher Aufwand, der aktuell auch mit das größte Hindernis bei der Einführung von BIM darstellt.

Der große Vorteil: mit BIM4You können Anwender sofort loslegen, statt sich ihren Datenbestand erst aufbauen zu müssen. Trotzdem lassen sich individuelle Stammdaten jederzeit ins System einpflegen und vernetzen.

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news-122 Fri, 01 Jun 2018 10:06:35 +0200 Wer bietet mehr? https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/wer-bietet-mehr/ Beim Immobilienverkauf mittels digitalem Bieterverfahren von venbona wird die Immobilie zum besten Preis verkauft. Professionelle Immobilienvermarkter möchten für ihre Kunden den bestmöglichen Preis für die zu verkaufende Immobilie erreichen. Der Wert einer Immobilie lässt sich auf verschiedene Arten ermitteln. Die Dynamik aus Angebot und Nachfrage bestimmt dabei den wahren Marktpreis. Um am Markt die bestmöglichen Preise zu erreichen und die Immobilie zum besten Preis zu verkaufen, greifen die Experten immer häufiger auf das Bieterverfahren als Methode zurück. Immobilienverkäufe zu einem geschätzten Preis kommen heute seltener vor.

Verkaufswillige Immobilieneigentümer verlangen von ihren Immobilienvermarktern, Schätzern oder Bewertungsspezialisten einer Bank eine Antwort auf die folgende Frage: Wie viel ist meine Immobilie am Markt wert? Mithilfe von hedonischen Modellen, Preisdatenbanken, Listen von Lage- und Objektkriterien und deren Erfahrung berechnen diese Fachleute den Immobilienwert. Deren Schätzungen liefern gelegentlich einen akkuraten Wert, ab und an aber liegen sie weit neben dem effektiven Marktpreis.

Ende der Festpreis-Kultur bei Immobilienverkäufen

Nach erfolgter Schätzung des Verkaufspreises, muss der Anbieter warten, bis sich ein zahlungswilliger Käufer findet, der die Immobilie zum angebotenen Festpreis erwerben möchte. Dabei besteht die Gefahr, dass sich kein Käufer finden lässt und der Preis gesenkt werden muss.

Lange Verkaufszeiten und Preissenkungen wirken sich negativ auf die Immobilie aus und machen schnell den Eindruck eines „Ladenhüters“. Findet sich jedoch viel zu schnell ein Käufer für den festgesetzten Verkaufspreis, wird der Eindruck erweckt, man habe die Immobilie zu einem zu tiefen Preis verkauft.

Auf mehrere Arten lässt sich ermitteln, was am Markt tatsächlich für eine Immobilie bezahlt wird. Da es jedoch unmöglich ist einen exakten Preis zu bestimmen, wollen viele Immobilieneigentümer ihre Immobilie mittels Bieterverfahren verkaufen. So möchten sie von der Dynamik von Angebot und Nachfrage profitieren.

Fairer Wettbewerb, erfolgreiches Immobiliengeschäft

Beim digitalen Bieterverfahren von venbona nehmen Interessenten direkt am Wettbewerb teil. Sie geben ab einem Startpreis ihre Gebote für eine Immobilie ab. Der wahre Marktwert einer Immobilie lässt sich durch die Gebote von potenziellen Käufern, die präzise die Zahlungsbereitschaft zeigen, unverfälscht ermitteln.

Das Risiko, die Immobilie unter Wert zu verkaufen, wird beseitigt. Beim Bieterverfahren werden durchschnittlich 5-20 Prozent höhere Verkaufspreise erzielt, sogar in erheblich kürzerer Verkaufszeit im Vergleich zum klassischen Verkauf. Es gibt keinen Grund mehr, eine Immobilie zum Festpreis anzubieten.

Die digitalen Bieterverfahren bilden, ausgehend vom aktuellen Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage, den wahren Marktpreis ab – unabhängig von Statistiken oder Prognosen. Die eingegangenen Gebote lassen sich online verfolgen. Kaufinteressenten können unmittelbar darauf reagieren.

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news-120 Wed, 30 May 2018 09:27:05 +0200 Neue BIM-Richtlinie https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neue-bim-richtlinie/ VDI 2552 Blatt 2 adaptiert bereits etablierte Bezeichnungen und vereinheitlicht die gängigen Begriffe. Für den Entwurf der Richtlinie nutzt man die maximale Einspruchsfrist von neun Monaten, um so viele Begriffe wie möglich in das neue Regelwerk zu integrieren.

Insbesondere bei neuen Techniken, Methoden und Prozessen hat die einheitliche Verwendung von Begriffen einen hohen Stellenwert. Für Building Information Modeling (BIM) trifft dies auch zu. BIM wird stark international beeinflusst und von vielen Fachdisziplinen geprägt.

Die BIM-Richtlinienreihe VDI 2552 stellt den nationalen Standpunkt in den internationalen Standardisierungsaktivitäten dar. In Kooperation mit dem für die Spiegelung der deutschen Aktivitäten in den internationalen Standardisierungsgremien zuständigen DIN-Ausschuss hat der VDI-Koordinierungskreis BIM eine Übersicht zu den nationalen und internationalen Ausschüssen konzipiert.

Inhalte sollen abgestimmt werden, um auf diese Weise bei den teilweise parallel arbeitenden Gremien ein widerspruchsfreies Normenwerk zu ermöglichen. Diesbezüglich existieren personelle Überschneidungen in den auf unterschiedlichen Ebenen arbeitenden Gremien.

Die Richtlinie erscheint im Juni 2018 als Entwurf. Hier geht es zur neuen VDI Richtlinie 2552 Blatt 2.

Es besteht die Möglichkeit zur Mitgestaltung. Vorschläge können schriftlich per Mail (gbg@vdi.de) an die herausgebende Gesellschaft, VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG), oder über das elektronische Einspruchsportal eingereicht werden. Am 28. Februar 2019 endet die Einspruchsfrist.

 

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news-119 Wed, 30 May 2018 09:03:00 +0200 Build-Ing. startet BIM-Forum https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/build-ing-startet-bim-forum/ Die BIM-Community ist diskussionsfeudig. Deshalb startet Build-Ing. ein Online-Forum für BIM & Digitales Bauen. Im Forum von Build-Ing. können alle Fragen zu den Themenkomplexen BIM und Digitales Bauen diskutiert werden. Weil wir die Grenzen nicht so eng ziehen, sind auch Diskussionen über Architektur, Fachplanung, Aus- und Weiterbildung, Facility Management, Immobilienverwaltung, Rückbau ... [an dieser Stelle ein Thema Ihrer Wahl eintragen] ... herzlich willkommen.

Die Beiträge werden nach einem SPAM-Check sofort freigeschaltet. Eine Zensur findet nicht statt. Gelöscht werden nur Angebote für Penisverlängerungen, spontane Geldgeschäfte aus Nigeria und aggressive Produktwerbung.

Hier geht's zum Forum. Come in and bleib drin!

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news-118 Tue, 29 May 2018 10:14:08 +0200 Großer Optimierungsbedarf https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/grosser-optimierungsbedarf/ Geschäftsführungen in deutschen Immobilienunternehmen sind unzufrieden mit ihrem Datenmanagement. Das PropTech Architrave und das Beratungsunternehmen Rueckerconsult befragten rund 110 Entscheidungsträger aus der Immobilienwirtschaft zum eigenen Datenmanagement. Rund drei Viertel der Befragten sind unzufrieden mit der Struktur und Aufbereitung ihrer Daten, zeigt die Umfrage.

Höhere Zufriedenheit, steigende Produktivität

87 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, mit der Qualität der Datenaufbereitung bei Dienstleistern der Branche unzufrieden zu sein. Technologien der Künstlichen Intelligenz, mit denen sich die Dokumente automatisch einlesen und kategorisieren lassen, könnten diese Defizite beheben, davon ist die große Mehrheit überzeugt.

„Die Umfrage zeigt deutlich, dass es beim Datenmanagement der Immobilienbranche noch erheblichen Optimierungsbedarf gibt. Zugleich sind die verantwortlichen Akteure sensibilisiert für bestehende technische Lösungen. Investitionen ins Datenmanagement zahlen sich umgehend aus: mit höherer Zufriedenheit und damit auch gestiegener Produktivität unter den Mitarbeitern“, merkt Maurice Grassau, CEO und Gründer von Architrave, an.

Erhebliches Potenzial zu effizienteren Prozessen

Der Umfrage zufolge möchten 52 Prozent der Befragten in den kommenden zwölf Monaten aktiv in ihr Datenmanagement investieren. Für 60 Prozent spielt dabei die automatische Dokumentensortierung eine zentrale Rolle. „Mit Technologien der Künstlichen Intelligenz können schon heute Dokumente eingelesen, ausgewertet und automatisch kategorisiert werden. Hierbei ergibt sich ein erhebliches Potenzial zu effizienteren Prozessen im Immobilienmanagement“, fügt Grassau hinzu.

Anwender greifen bereits heute vor allem bei Transaktionen auf digitale Datenräume zurück, wie 76 Prozent der Befragten bestätigten. Das Portfoliomanagement ist noch unterrepräsentiert. Lediglich bei 39 Prozent wird es über einen Datenraum abgewickelt. Die Datenmenge in den Unternehmen ist grundsätzlich weiterhin hoch. 63 Prozent der Umfrageteilnehmer erhalten pro Tag über 20 geschäftliche E-Mails. Zehn und mehr Dokumente bearbeiten 72 Prozent täglich – bei zehn Prozent sind es sogar über 40 Dokumente.

Maurice Grassau, CEO und Gründer von Architrave (Bild: Architrave)

 

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news-117 Fri, 25 May 2018 07:27:00 +0200 Planung von Mittelspannung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/planung-von-mittelspannung/ Ormazabal hilft beim Konzept, den Ausschreibungsunterlagen und der Realisierung spezieller Anforderungen. Der Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung erstellt korrekte und vollständige Ausschreibungen in allen gängigen Formaten. Die Fachberater helfen ihren Partnern auch über den ersten Konzeptentwurf hinaus. Bis zur Abnahme werden sämtliche Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) begleitet.

Das Unternehmen unterstützt Ingenieurbüros bei ihren Projekten für die erfolgreiche und wirtschaftliche Abwicklung. Die individuelle Konzeptberatung in der Startphase steht dabei im Mittelpunkt.

Bei der technischen Planung von Gebäuden gilt es viele Aspekte der Energieverteilung miteinzubeziehen. Dazu zählen die Bestimmung von Anlagenkonzepten, die Erarbeitung von Schutzkonzepten sowie die Dimensionierung von Räumen.

Umsetzung von Energiekonzepten

Die Auslegung der Komponenten zur Energieverteilung und die Definition der verschiedenen Funktionseinheiten gehört zur technischen Unterstützung individueller Projekte. Die Mittelspannungsexperten stehen bei der Grundlagenermittlung und der Umsetzung von Kundenvorschriften beratend zur Seite. Sie bestimmen dabei beispielsweise den Flächenbedarf von Schaltanlagenräumen und ermitteln die erforderliche Schutztechnik.

Dabei berücksichtigen sie immer die Werksvorschriften und kundenspezifischen Vorgaben. Darüber hinaus zählen zu den Ormazabals Service-Leistungen auch Schulungen für Einzelpersonen und Gruppen. Fachkenntnisse, beispielsweise zu Schaltanlagen, zur Druckbetrachtung im Störlichtbogenfall und zur Transformatorentechnik, werden hierbei erworben.

Zuverlässige Lösungen für die Energieverteilung

Das Unternehmen unterstützt Projekte, die die Mittelspannungstechnik für ganze Gebäudekomplexe, beispielsweise in der Automobil- oder Maschinenbauindustrie, im Bereich Transport wie bei der Energieverteilung an Flughäfen und im Bahnverkehr umfassen. Zudem bietet es Beratungen im Bereich der Mittelspannungstechnik für Wind- und Solarparks sowie für Umspannwerke und Stationen von Energieversorgern an.

Das Produktspektrum von Ormazabal beinhaltet Mittelspannungsschaltanlagen für die primäre und sekundäre Verteilebene bis 36 kV und 2.500 A für die verschiedenen Einsatzbereiche. Zum Portfolio des Unternehmens gehören außerdem komplette Transformatorstationen, Verteiltransformatoren und digitale Schutzgeräte ebenso wie Retrofits. Die Einhaltung höchster Kunden-Standards gemäß VDE/IEC wird gewährleistet.

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news-116 Thu, 24 May 2018 08:45:00 +0200 buildingSMART-Thementag 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/buildingsmart-thementag-2018/ Am 28. Juni 2018 findet der buildingSMART-Thementag in Leipzig statt. Themen rund um IFC und BCF stehen dabei im Fokus. Der Thementag bietet grundlegende Einblicke und Erfahrungsberichte. Was ist IFC und wie funktioniert BIM mit diesem offenen Austauschstandrad? Welche Möglichkeiten bietet BCF für das Änderungsmanagement? Diesen Fragen soll auf dem Thementag nachgegangen werden.

Das Programm startet mit den Grundlagen zu IFC und BCF für den Informationsaustausch in BIM-Projekten, welche von Prof. Rasso Steinmann, dem Vorsitzenden von buildingSMART-Deutschland, vorgetragen werden.

In den Fachvorträgen werden unter anderen folgenden Themen näher betrachtet: „Was Architekten und Fachplaner über IFC wissen müssen“, zum Umgang mit Attributen beim IFC-Datenaustausch, wie praxisgerechtes und richtiges Modellieren aus Sicht eines Projektsteuerers funktioniert und wie BIM, IFC und BGC in der TGA- Planung eingesetzt werden können. Gezeigt wird auch, wie aufgabenbezogene IFC-Teilmodelle aus der Tragwerksplanung entwickelt werden können und welche Möglichkeiten im BIM Collaboration Format (BFC) stecken.

Das Programm im Überblick

Grundlagen: IFC und BCF für den Informationsaustausch in BIM-Projekten/ Prof. Rasso Steinmann, Vorstandsvorsitzender buildingSMART Deutschland / Hochschule München, iabi Institut für angewandte Bauinformatik www.iabi.de

  • Was Architekten und Fachplaner über IFC wissen müssen/Andreas Pilot, Angela Fritsch Architekten    www.af-architekten.de
  • Umgang mit Attributen beim IFC-Datenaustauch ("Property Sets") Dr.-Ing. Thomas Liebich, buildingSMART / AEC3 Deutschland GmbH    www.aec3.de
  • Richtig Modellieren – Empfehlungen aus Sicht eines Projektsteuerers/Andreas Tigges, teamproject    www.teamproject.de
  • Aufgabenbezogene IFC-Teilmodelle aus der Tragwerksplanung/Dr.-Ing. Sebastian Fuchs, TragWerk Consult    www.tragwerk-consult.de
  • Klein aber fein: Richtig arbeiten im Änderungsmanagement mit BCF/Tobias Döring, hammeskrause Architekten    www.hammeskrause.de
  • BIM, IFC und BCF in der TGA-Planung – Worauf kommt es an?/Dr.-Ing. Peter Vogel, INNIUS GTD GmbH    www.innius-gtd.de
  • IFC-Datenaustausch (Arbeitstitel)/(angefragt)
  • Abschlussdiskussion: Wie sieht das "Open BIM" der Zukunft aus?

Ticket-Preise

  • buildingSMART-Mitglieder bzw. Mitarbeiter von buildingSMART-Mitgliedsunternehmen 210,00 €
  • Mitarbeiter und Mitglieder von Kooperationspartnern (IngK Sachsen, AK Sachsen – gegen Nachweis) 250,00 €
  • Nichtmitglieder, regulär 290,00 €
  • Studenten / Auszubildende (gegen Nachweis, begrenztes Kontingent) 65,00 €

Die Architektenkammer Sachsen und die Ingenieurskammer Sachsen sind ideeller Partner des Thementages. Mitglieder der beiden Kammern können kostenlos am Thementag teilnehmen.

Hier gibt es alle Informationen zum Programm, hier geht es zur Registrierung.

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news-115 Wed, 23 May 2018 08:40:00 +0200 RZE Tiefbau mit neuem Längsschnitt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/rze-tiefbau-mit-neuem-laengsschnitt/ Die professionelle RZI-Tiefbausoftware verfügt nun über einen neuen innovativen Längsschnitt. Mit der professionellen Software für den Ingenieurtiefbau lassen sich Projekte von der Kanalplanung bis hin zum Wasserbau umsetzen. Sie ist speziell für AutoCad und BricsCAD konfektioniert und bietet dem Nutzer ein preislich günstiges Planungsinstrument. Alle Komponenten sind für den gesamten Lebenszyklus der Infrastrukturplanung aufeinander abgestimmt.
Für den Bereich der Straßenplanung ist RZI ebenfalls ideal geeignet. Die Software ist bekannt für die dynamische Schleppkurve – ein Profi-Tool für Architekten, Verkehrs- und Bauingenieure – geeignet zum Nachweis für Schwerlasttransporte bis zur Parkhausplanung.

Innerhalb der Software lässt sich vieles individuell einstellen. Dazu gehört zum Beispiel die Mindesthöhe der Bänder, das Intervall der Kilometrierungsbeschriftung oder die Bemerkungstexte aus Stationstabellen. Die integrierte Leitungsplanung Pro ist ein weiteres Highlight. Mit ihrer Hilfe können Softwareanwender Leitungsnetzte der Wasserversorgung   bis hin zu Knoten-Detaillierung datenbankgestützt entwerfen und hydraulisch berechnen.

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news-114 Tue, 22 May 2018 11:16:56 +0200 5 Universitäten, 1 Herausforderung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/5-universitaeten-1-herausforderung/ Am 18.05.2018 ging die International Building Challenge (IBC) zu Ende – erstmals mit deutscher Beteiligung. Insgesamt 15 Studierende sollten in kleinen internationalen Teams anhand einer vorgegebenen Fläche innerhalb von zwei Wochen ein Bebauungskonzept erstellen. Studierende des Baubetriebs an der Universität Duisburg-Essen (UDE), aus Belgien von der Universität/Hochschule VIVES (Oostende), aus Russland von der Nationalen Forschungsuniversität für Bauwesen (Moskau) aus England von der Universität Westminster (London) und aus den Niederlanden von der Saxion Hochschule (Enschede) arbeiteten gemeinsam an den Projekten.

Die zu bearbeitenden Projekten stammen aus den Niederlanden und Deutschland. Eine Aufgabe bestand darin, das Gelände eines ehemaligen Flugzeughangars inklusive Hangar neu zu planen. Beim zweiten Konzept ging es um die Neugestaltung eines Gebäudekomplexes im Umland von Frankfurt. Mittels Webkonferenzen und Videotutorials bereiteten sich die Teilnehmer auf ihre Aufgabe vor. In der zweiten Woche ging es dann zur Sache. Die Stärkung der internationalen Kompetenzen der Studierenden, die Verbesserung des Arbeitens in Teams sowie die Verbesserung von internationalen Beziehungen standen dabei im Vordergrund.

Die Initiative für Nachhaltigkeit e. V. und das Akademisches Auslandsamt unterstützten das Projekt seitens der UDE. Gesponsert wurde die International Building Challenge von der FACT GmbH, dem Essener Bauunternehmen Harfid GmbH, der Ten Brinke Group und der Xella Baustoffe GmbH aus Duisburg.

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news-113 Fri, 18 May 2018 09:53:01 +0200 So gelingt der BIM-Einstieg https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/so-gelingt-der-bim-einstieg/ Der kostenlose BIMiD-Leitfaden befasst sich mit der Planung, dem Bau und der Inbetriebnahme zweier BIM-Referenzobjekte. Im Rahmen des durch das Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) geförderten Projektes BIMiD entstand ein Handbuch, das die Digitalisierung der Bauwirtschaft thematisiert. Ziel war es, ein möglichst authentisches Bild der Anwendung von BIM in Deutschland zu kreieren sowie mögliche Hemmnisse zu identifizieren. Dabei gehen die Verfasser auf verschiedene Probleme und Lösungsansätze vor allem in frühen Planungsphasen ein.

Gemeinsam mit den am BIMiD-Projekt beteiligten Partnern (Fraunhofer IBP, buildingSMART, ifm Universität Mannheim, Jade Hochschule, Fraunhofer IAO und AEC3) entwickelte man bildliche Lösungen und Hilfestellungen für konkrete Probleme und Fragen im Mittelstand. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Begleitung zweier realer Bauvorhaben wurden im Leitfaden zusammengefasst und verständlich und praxisgerecht aufbereitet.

Das Handbuch richtet sich an alle, die damit anfangen, sich mit BIM zu beschäftigen. Es ermöglicht einen systematischen Einstieg in das Thema. Aufgrund des fundierten Praxisbezugs zeigt es auf, welche Spielarten und Anwendungsszenarien von BIM heute schon möglich sind.

Folgende Kernfragen versucht der Leitfaden zu beantworten:

  • Wie motiviere ich andere zum Mitmachen?
  • Wie gestaltet man den Einführungsprozess?
  • Wie verändert sich der Planungsprozess?
  • Heterogene oder homogene IT-Landschaft?
  • Wie koordiniert man ein BIM-Projekt?
  • Wie kann Visualisierung helfen?
  • Wie kann die Nachhaltigkeitszertifizierung
  • von BIM profitieren?
  • Wie wird BIM-Kompetenz vermittelt?

 

Die PDF-Version des Leitfadens ist hier verfügbar.

 

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news-112 Thu, 17 May 2018 11:25:23 +0200 Dropbox bringt Teams zusammen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dropbox-bringt-teams-zusammen/ Der Filehosting-Dienst erleichtert mit der Bereitstellung innovativer Funktionen die Zusammenarbeit im Bausektor. Im vergangenen Jahr speicherten Architektur- und Ingenieurbüros sowie andere Unternehmen der Baubranche weltweit mehr als 250 Millionen Verträge, Blaupausen, Baupläne, Präsentationen und viele weitere Dokumente in Dropbox.

Den Filehosting-Dienst nutzte man sowohl im Backoffice als auch direkt auf der Baustelle. McKinsey, eine in über 50 Ländern vertretene Unternehmens- und Strategieberatung, beklagt die mangelnde Digitalisierung der Baubranche. Die Experten sind jedoch davon überzeugt, dass der Bausektor durch die Einführung digitaler Geschäftsprozesse und die damit verbundene erhöhte Produktivität seinen Wert um bis zu 1,6 Billionen Dollar steigern könnte.

Globale Partnerschaften mit internationalen Anbietern

Dropbox beschäftigte sich mit der Frage, wie man jedem Unternehmen den Wechsel von Papier-basierten Prozessen hin zu digitalen Alternativen erleichtern kann. Längst beherrscht es die vier gängigsten Dateitypen JPG, PDF, DWG (AutoCAD) und XLS (Excel). Das Unternehmen möchte mit seiner Kollaborationsplattform, möglichst jede Lösung, die im Bausektor eingesetzt wird, unterstützen.

Dropbox weitet daher seine Kooperation mit Aconex, der Cloud-Plattform Nummer Eins der Baubranche, BulldozAIR, Fieldwire und PlanGrid elementar aus. Aus der Zusammenarbeit mit der mobilen mobilen Management- und Kommunikations-Plattform für Bauteams, Fieldwire, ging etwa die Integration einer Two-Way-Sync-Funktion hervor. So wird gewährleistet, dass alle Änderungen, die man in Dropbox tätigt, auch in Fieldwire übernommen werden und umgekehrt.

An einer ähnlichen Lösung arbeitet derzeit auch der große Anbieter für digitale Baumanagement-Lösungen BulldozAIR. Anwender von PlanGrid, eine der führenden digitalen Produktivitätswerkzeuge für den Bau, sind in der Lage dank einer Dropbox-Integration Baupläne, Materiallisten sowie andere Daten direkt zu speichern. Diese Dateien lassen sich jederzeit von jedem Ort aus abrufen.

AutoCAD – am häufigsten verwendete Anwendung für Architekten, Bauingenieure und Maschinenbauer

Darüber hinaus verkündete Dropbox kürzlich, dass AutoCAD-Anwender ab sofort gespeicherte Projektdateien in Dropbox öffnen und nahtlos dort speichern können. Dazu müssen sie die AutoCAD-Desktop-Anwendung nicht verlassen.

Das Unternehmen hat mit mehr als 1,5 Milliarden in der Dropbox gespeicherten .DWG-Dateien eines der größten Kooperationsnetzwerke von AutoCAD-Konstruktionsdateien der Welt aufgebaut. Dropbox ging dafür eine Zusammenarbeit mit Autodesk ein.

AutoCAD Screenshot (Bild: Dropbox)

Vergangenen September kündigte Dropbox eine vereinheitlichte Sammlung von APIs und Entwicklertools zur Erweiterung des bisherigen Dropbox-Angebots – die DBX-Plattform – an. Diese Silos werden nun durch die neue Integration mit Autodesk aufgebrochen. Zudem lassen sich die neuesten Dateien direkt in den AuoCAD-Workflow bringen.

Eines der größten Kooperationsnetzwerke von Autodesk-Designdateien

Dadurch können Teams effizienter zusammenarbeiten. Der Filehosting-Dienst erweitert diese Unterstützung auf AutoCAD, angefangen mit .DWG-Dateien, indem die Autodesk Forge-Entwicklerplattform genutzt wird. Anwender können sich so .DWG-Dateien direkt in Dropbox anzeigen lassen und kommentieren. Auch Teammitglieder, die AutoCAD oder Dropbox nicht installiert haben, sind in der Lage auf die freigegebenen Dateien zuzugreifen.

Nutzer erhalten dank der neuen Partnerschaft Zugriff auf ihre gesamte .DWG-Bibliothek, die in Dropbox auf allen Geräten gespeichert ist. Sie müssen dazu keine lokalen Kopien aufbewahren oder sich um die Synchronisierung kümmern. So lassen sich Architekten beispielsweise das neuste Gebäudedesign vor Ort auf der Baustelle anzeigen. Dank der .DWG-Vorschauen-Unterstützung in Dropbox ist das Teilen von CAD-Dateien kinderleicht.

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news-111 Wed, 16 May 2018 09:00:00 +0200 Stadionbau mit BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/stadionbau-mit-bim/ Pünktlich zur FIFA-Fußballweltmeisterschaft im Juni kann Stadionbaukunst der Extraklasse in Saransk bewundert werden. Die Mordovia Arena in Saransk zählt mit seiner ungewöhnlichen Geometrie und den komplexen Metallstrukturen als anspruchsvolles Bauprojekt. Unterstrichen wird das auch durch die neuartige Fertigungs-, Diagnose- und Steuerungstechnologien, welche der lokale Stahlproduzent LLC Belenergomash-BZEM für die Stahlkonstruktion des Bauprojektes nutzte. Dazu gehörte auch die BIM-Software Tekla Structures.

BIM-Software sorgt für Planungsgenauigkeit

Höchste Genauigkeit in allen Projektphasen hat beim Bau von Sportanlagen oberste Priorität. Bereits die Planung eines Bauprojektes gehört zu den wichtigen Phasen. Die Auswahl der richtigen BIM-Software ist dafür unerlässlich. Mithilfe korrekt ausgewählter Software-Lösungen lassen sich die Kosten von Bauprojekten laut Dodge & Data (Hersteller für Bausoftware) um fünf Prozent reduzieren und können zu einer verkürzten Ausführungszeit beitragen. Die Produktivität der Arbeit kann um 25 Prozent erhöht werden. Eine BIM-Software, wie beispielsweise Tekla Structures, ermöglicht eine ausführungsreife Planung mit hohem LOD (Level of Development) und unterstützt bei der Entwicklung von erforderlichen Elementen mit dem höchsten Detaillierungsrad (LOD 500) im Modell. Die BIM-Software wurde aufgrund ihrer Genauigkeit für acht von zwölf FIFA-2018-Stadien genutzt.

Außergewöhnliche Architektur des Stadiums

Die Basis des Stadiums besteht aus 88 G-förmigen Zusammenbauten von 40 Metern Höhe – bei einer Gesamthöhe von 49 Metern. Das Gewicht der Dachkonstruktion beträgt nur etwa 6.000 Tonnen, denn alle Konsolen bestehen aus Stahlrohren. Die Idee des Architekten: die Schale soll an eine strahlend rote Sonne erinnern. Sie zählt zu den Symbolen der Republik Mordwinien.
Die komplexen Metallstrukturen wurden von Belenergomash-BZEM mit einer Toleranz von 10 mm über 60 Meter Spannweite einschließlich der großen Anzahl von Schweißverbindungen gefertigt. Verzögerungen ließ der Projektplan keine zu. Die Stadionstruktur wurde planmäßig fertiggestellt.

Stadion Außenansicht (Bild: JSC Gradproject, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Unterstützung durch BIM-Technologie

„Die BIM-Technologie half dabei, einen transparenten Workflow zu organisieren und ein produktives Zusammenspiel aller am Projekt Beteiligten sicherzustellen. Wir haben die technischen Fertigungsbedingungen individuell entwickelt und mit den am Bau an der Anlage beteiligten Planungsunternehmen abgestimmt. Um den Start des Projekts vorzubereiten, haben die Spezialisten der Produktionsstätte mehrere Monate lang die Montage- und Schweißprozess anhand von Prototypen erarbeitet“, resümiert Dmitry Dolzhenkov, CAD-Spezialist bei Belenergomash-BZEM.

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news-110 Tue, 15 May 2018 09:05:03 +0200 Mobiler 3D-Scanner https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mobiler-3d-scanner/ Der BIM-Award 2018 geht an den App-Entwickler Smart Data Factory und an das Hemminger Ingenieurbüro als Anwender. Die Hemminger Ingenieurbüro GmbH & Co KG nutzt anstelle von präzisen Vermessungsinstrumenten immer häufiger das Smartphone. Die Vorzüge der smarten und mobilen Anwendung kommen insbesondere im Bereich Netzdokumentation von Hausanschlussleitungen zur Geltung. Die App erfasst zügig und einfach sämtliche Informationen zu den verlegten Betriebsmitteln.

Nachdem die Lage der Leitungen sowie die Darstellung der Gesamtsituation der Baustelle photogrammetrisch aufgenommen wurden, steht sie unverzüglich dem Geo- oder Netzinformationssystem zur Verfügung.

Dokumentationspflicht

Seitens des Gesetzgebers sind alle Verteilnetzbetreiber verpflichtet – vor allem Energieversorgungsunternehmen – ihre unterirdisch verlegten Leitungen zu dokumentieren. Jedes Betriebsmittel in einem Planwerk muss zuverlässig und lagegenau dargestellt werden. Nur so wird das Wiederauffinden und die Leistungsauskunft gewährleistet. Die Einmessungen der Netzbauteile erfolgen momentan überwiegend durch qualifiziertes Vermessungspersonal.

Eine gute zeitliche Koordinierung aller Beteiligten ist für einen reibungslosen Prozessablauf der Installationsarbeiten notwendig. Die Baumaßnahme ist jedoch oftmals noch nicht abgeschlossen oder der Graben mit den Bauteilen bereits verfüllt, wenn der Geodät auf der Baustelle eintrifft.

 

Die Hemminger Ingenieurbüro GmbH & Co. KG stellt den Montagebaufirmen eine Smartphone-App zur Verfügung. Mithilfe der Applikation kann der Monteur direkt ohne vermessungstechnisches Wissen die Einmessung vornehmen. Die Baustelle wird ähnlich wie bei einer Videoaufnahme gescannt.

Informationsweiterleitung per Knopfdruck

Eine lagegenaue 3D-Darstellung liegt anschließend bereit. Aus einer vordefinierten Liste lassen sich sämtliche beschreibende Attribute zu den einzelnen Betriebsmitteln wie z.B. Material, Querschnitt, Hersteller, usw. auswählen und den jeweiligen Objekten zuordnen. Der Anwender muss sich nicht mehr um die Weiterverarbeitung der Daten kümmern. Die Informationen werden per Knopfdruck weitergeleitet. Sie stehen dem Netzinformationssystem zeitnah zur Verfügung.

„Durch die Smartphone-Anwendung findet ein Paradigmenwechsel in der Vermessung und Dokumentation von Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation und Fernwärmeanschlüssen statt“ sagt Christoph Wintrup, geschäftsführender Gesellschafter des Hemminger Ingenieurbüros. „Die Abläufe der Dokumentation werden mit der Entwicklung signifikant verkürzt und die derzeitig noch vorhandenen Medienbrüche werden beseitigt. Die kostenintensiven Vermessungsgeräte werden durch günstige Mobiltelefone ersetzt, mit denen ca. 80 % der Aufnahmen erfolgen können. Die Auswertung der Aufnahmen findet weitestgehend automatisiert statt, so dass der Mitarbeiter vor Ort nach Abschluss der Aufnahme von der Last der weiteren Dokumentation befreit ist“, ergänzt Wintrup.

Qualitätssicherheit gewährleistet

Die Smart Data Factory ist ein Mitglied der Hemminger Firmengruppe und entwickelte die Vermessungs- und Dokumentations-Applikation. Die Basistechnologie ist modular erweiterbar und kann explizit den Anforderungen des jeweiligen Dokumentationszweckes einfach angepasst werden.

Schadensbeurteilung (Straßenbelagsschäden, Wasserschäden, etc.) können aufgenommen werden. Zudem lassen sich auch Veränderungen in bestehenden 3D-Gebäudemodellen dokumentieren und im BIM nachführen. Der Anwender ist in der Lage 3D-Daten zusammen mit Sachdaten direkt vor Ort zu erfassen um diese in BIM Strukturen zu überführen.

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news-109 Mon, 14 May 2018 12:10:47 +0200 Mehr als 1.000 Ziegel pro Stunde https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mehr-als-1000-ziegel-pro-stunde/ In nur zwei Tagen soll der Bauroboter den Rohbau eines Hauses fertigstellen. Für ein kleines Haus benötigt ein Maurer etwa vier bis sechs Wochen, um die Grundmauern fertigzustellen. Die australische Firma Fastbrick Robotics hat einen Bauroboter entwickelt, der die gleiche Arbeit in nur zwei Tagen schaffen soll.

Hadrian X, so der Name der fleißigen Maschine, besitzt einen Roboterarm, der auf einem Lastwagen montiert wurde. Selbstständig schneidet er auf Basis von 3D-Modellen Ziegel zu, die auf einem Förderband zum Roboterarm geleitet werden, der sie wiederum umgehend verlegt. So wäre es möglich, mehr als 1.000 Ziegel in Standardgröße pro Stunde zu verlegen.

Kiel Chivers von Fastbrick Robotics erklärt, dass der Roboter nach dem römischen Grenzbefestigungssystem Hadrianswall des britannischen Limes zwischen Newcastle und Solway Firth entwickelt wurde, das ihm seinen Namen gab. Der Fachkräftemangel in der Baubranche sei ein Grund, weshalb man zukünftig auf die maschinelle Rohbaufertigung setzt. Die Situation am Arbeitsmarkt zwingt zur Automatisierung.

Hadrian X soll nach erfolgreichen Testläufen nun sein erstes richtiges Haus mit drei Schlaf- und zwei Badezimmern bauen, weiß ein Insider zu berichten. Wann der Bauroboter in Serie geht, steht noch nicht fest. Er zeigt jedoch deutlich, in welche Richtung sich die Baubranche zukünftig entwickelt: Digitalisierung und Automatisierung.

(Video: Fastbrick Robotics)

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news-108 Mon, 14 May 2018 09:24:10 +0200 VDI-Norm 2552 Blatt 3 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vdi-norm-2552-blatt-3/ Die neue Richtlinie zeigt wie man durch die Anwendung gemeinsamer Mengenmodelle von den BIM-Vorteilen profitiert. Die Bauwerks-Informations-Modellierung (BIM) liefert angewandte Verfahren, die zur erheblichen Reduzierung von Qualitäts-, Kosten- und Terminrisiken von Bauprojekten führen. Die neue Richtlinie VDI 2552 Blatt 3 richtet sich an alle Beteiligten am Bau, die die Prozesse Kostenermittlung, Terminplanung, Ausschreibung und Vergabe sowie Ausführung und Abrechnung mit Hilfe von gemeinsam genutzten Daten konstruieren möchten. Darüber hinaus gehören deren Zulieferer – auch im Bereich der Informationstechnologie – zur Zielgruppe.

In den internationalen Standardisierungsvorhaben dienen VDI-Normen als nationaler Standpunkt. Beim Thema BIM sind sie ein wichtiger Faktor dafür, dass Ausschreibung, Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken auf einer normativen Grundlage durchgeführt werden können.

Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) ist Herausgeber der Richtlinie VDI 2552 Blatt 3 „Building Information Modeling – Modellbasierte Mengenermittlung zur Kostenplanung, Terminplanung, Vergabe und Abrechnung“. Die Richtlinie ist im Mai 2018 erschienen und ersetzt den Entwurf von Januar 2017. Beim Beuth Verlag in Berlin kann sie zum Preis von 97,80 Euro bestellt werden. Weitere Informationen sind  hier  verfügbar.

 

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news-107 Fri, 11 May 2018 08:18:00 +0200 BIM Im Facility Management https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-im-facility-management/ „BIM im Facility Management“: Das Fachforum bietet die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch für Themen rund um BIM. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft wird das Facility Management mit Building Information Modeling (BIM) vor neue

Herausforderungen gestellt. Mittels BIM lassen sich alle relevanten Gebäudedaten digital erfassen, visualisieren und vernetzen. Das so geschaffene virtuelle Modell, auch als digitaler Zwilling bezeichnet, ermöglicht es die Kooperation und Koordination über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg maßgeblich zu verbessern. Doch welche konkreten Möglichkeiten bietet BIM für den Gebäudebetrieb? Welche Stolperfallen gilt es bei der Implementierung zu vermeiden und wie lässt es sich nachhaltig im Facility Management anwenden? Welche Erfahrungen haben Anwender gemacht, die BIM bereits praktisch nutzen?

Das Fachforum „BIM im Facility Management“ vom 21. bis 22. Juni 2018 in Berlin bietet eine Plattform, sich rund um den Einsatz von BIM auszutauschen und Lösungsansätze für die eigene Praxis zu generieren. Teilnehmer profitieren von Experten- und Anwenderberichten zu aktuellen Herausforderungen, Entwicklungen und der Umsetzung eines BIM-gestützten Facility Managements.

Namhafte Unternehmen wie OSRAM, SAP, HOCHTIEF, HALU Ingenieur und Designservices, Bayern Facility Management, Grundstücksverwaltung Stadt Essen und Fraport diskutieren Einsatzszenarien, Ansätze zur Implementierung und zeigen Wege für einen zukunftsfähigen Gebäudebetrieb auf. Die Themen reichen von Anwendungsmöglichkeiten und Grundlagen der BIM Methodik im FM über die erfolgreiche Implementierung, dem Einsatz im CAFM und SAP-Umfeld und die „As-built“-Bestandserfassung bis hin zu Fragen der Betreiberverantwortung, Schnittstellen, Standards und Datenmanagement.

Intensiv-Workshops am Vormittag des ersten Veranstaltungstages bieten zudem die Möglichkeit, sich intensiv mit den Grundlagen der BIM-Anwendung im
Gebäudebetrieb sowie dem Einsatz im SAP-Umfeld auseinanderzusetzen. Im Anschluss an den ersten Konferenztag lädt ein geselliges Get-together dazu ein, in entspannter Atmosphäre den Tag ausklingen zu lassen und neue Kontakte zu knüpfen.

Weitere Informationen gibt es hier.

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