RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Sun, 07 Aug 2022 23:39:19 +0200 Sun, 07 Aug 2022 23:39:19 +0200 TYPO3 news-800 Fri, 05 Aug 2022 11:27:55 +0200 „Status Quo der kommunalen BIM-Praxis" https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/status-quo-der-kommunalen-bim-praxis/ Nach dem erfolgreichen Auftakt der Initiative auf der diesjährigen digitalBAU findet am 12. September 2022 die zweite Veranstaltung „Status Quo der kommunalen BIM-Praxis" im BEW Duisburg statt. Zur Eröffnung der Veranstaltung geben hochkarätige Referenten wie Martin Murrack (Stadtdirektor der Stadt Duisburg), Dr. Thomas Wilk (Ministerium für Heimat Kommunales Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen), Fabian Wick’l und Veli Gökkol (Immobilien-Management Duisburg), Annette van Hagel (re!source Stiftung e.V.) und Dr. Christian K. Karl (Universität Duisburg Essen) einen Einblick in die aktuellen BIM Aktivitäten, Erfahrungswerte und den Status Quo des Digitalen Planen und Bauens des Landes NRW.

In spannenden Impulsvorträgen berichten Experten aus Praxiserfahrung zu den Themenschwerpunkten:

  • Integrierte Projektallianz (IPA), BIS Bremerhaven Dirk Thies
  • BIM und FM, Markus Lampe, Kopenhagen Digitalisierungsausschusses Bauherrenvereinigung Dänemark
  • BIM-konforme Ausschreibung, André Siedenberg, Kommunal Agentur NRW

Hybrid-Veranstaltung

Am Nachmittag werden diese Impulse in praxisorientierten Workshops vertieft, hier geht es vor allem um:

  • Kennenlernen relevanter Stakeholder für BIM
  • Netzwerkbildung und Diskussion mit kommunalen BIM-Experten
  • Diskussion und Lösungsfindung zu alltäglichen Herausforderungen der BIM-Praxis

Dabei soll der aktive Austausch beim gemeinsamen Erarbeiten von Praxisfällen den Teilnehmern Möglichkeiten aufzeigen, um die Herausforderungen von BIM im kommunalen Umfeld zu meistern und im eigenen BIM-Alltag weiterzukommen.

Die Teilnehmer können wahlweise Live oder Online teilnehmen. Für jeden Teilnehmer gibt es damit das richtige Format und möglichst erfolgsrelevante Erkenntnisse zu BIM in der Kommune, ganz im Sinne von „BIM ist win“ – so formuliert Ministerin Ina Scharrenbach, Schirmherrin der Veranstaltungsreihe den Mehrwert den das Building Information Modeling für das Bauen bietet.

Ziel der Initiative „BIM in der kommunalen Praxis“ sind das Sensibilisieren, Informieren und Vernetzen von Kommunen und öffentlichen Auftraggebern für die Umsetzung von nachhaltigen Bauvorhaben durch die Methode Building Information Modeling (BIM). Die Initiierung erfolgt durch die Ersteller des BIM-Qualifizierungsleitfadens des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Veranstalter: DICONOMY für die Kooperation Öffentliche Bauverwaltungen mit Kommunalagentur.NRW und MAXIA

Informationen und Anmeldung ist ab sofort über www.kobim.de möglich.

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news-799 Fri, 05 Aug 2022 07:49:21 +0200 Ein Online-Ticket für mehr als 120 Beiträge https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ein-online-ticket-fuer-mehr-als-120-beitraege/ Die Herausforderungen für die Beteiligten an der digitalen Wertschöpfung Bau werden nicht weniger. Die BIM-TAGE Deutschland skizzieren diese Lage im Herbst 2022, mehr als 120 Unternehmen, Verbände und Institutionen zeigen an drei Tagen mögliche Lösungen auf. Auch Repräsentanten der Bundesregierung, Abgeordnete des Deutschen Bundestags und des Bauministeriums NRW bringen sich ein. Der Zugang zu Programm und Wissenstransfer ist niedrigschwellig, denn alle Vorträge und Diskussionen werden live gestreamt und aufgezeichnet. Dazu zählen das Publikums-Voting für die Favoriten der Green-BIM Awards und des Start-Up Wettbewerbs „Auf der Fährte der BIM-Löwen“ am 16.09., der BIM-Jahreskongress am 19.09. im Allianz Forum in Berlin mit abendlicher BIM-GALA, sowie dem Online-Kongress Building-Life-DIGITAL am 20.09. als Live-Stream aus dem Verlagshaus der Huss-Medien.

Das größte Hybrid-Event des digitalen Bauwesens

Bei den BIM-TAGEN engagieren sich Unternehmen, Repräsentanten von Verbänden und Leiter von Instituten auf der symbolstarken Bühne im ALLIANZ FORUM am Brandenburger Tor. „Erfolgreiche Unternehmer und Persönlichkeiten berichten wettbewerbsübergreifend zu ihren Erfahrungen und geben Rat. Sie zählen zu den Pionieren und Opinionleadern in der digitalen Transformation und dem Einsatz von BIM“, so Ralf Golinski, Initiator und Intendant der BIM-TAGE Deutschland (#BTD). „Dass sich auch Repräsentanten der Bundesregierung und der Landesregierung NRW sowie Abgeordnete des Deutschen Bundestags einbringen und mit dem Publikum diskutieren, zeigt: Um BIM kommt niemand herum. Auch das Projekt der Bundesregierung „BIM Deutschland“ präsentiert sich bei den #BTD.“

„Seit den ersten #BTD im Jahr 2020 war uns bedeutend: Wir wollen den Wissenstransfer in der digitalen Transformation und für einen besseren Klimaschutz gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen in der digitalen und nachhaltigen Bauwirtschaft fördern“, so Dr. Josef Kauer, Präsident der BIM-TAGE Deutschland. „Deswegen haben wir einen technisch einfachen und interaktiven Zugang zu allen Beiträgen der Sprecher und den Diskussionen geschaffen, hybrid und aufgezeichnet – egal ob mit dem Kennenlernen der Start-Ups auf der Fährte der BIM-Löwen und den Nominierten der Green-BIM-Awards beim Online-Voting am ersten Tag, dem Networking mit den Ausstellern online und in der Business-Area am Brandenburger Balkon am ersten und zweiten Tag oder den Vorträgen zu Best-BIM-Practice 2022 dort und bei der Building-Life DIGITAL am dritten Tag online. Mit den hybriden BIM-TAGEN Deutschland erzeugen wir einen geringeren CO2-Footprint und schaffen gleichzeitig Raum für das Networking, gerade auch bei der BIM-GALA.“

Für die Teilnahme und den interaktiven Zugang zu allen Beiträgen ist nur ein Online-Ticket erforderlich.

„Ich freue mich sehr, dass wir von unseren Schirmherren, der planen-bauen 4.0, dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Planen und Bauen und der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen von Beginn an so engagiert unterstützt wurden. Und es ist sehr bedeutend für BIM und für die ganze Branche, dass wir im dritten Jahr auch die große Aufmerksamkeit der Bundesregierung und der Politik auf den BIM-Jahreskongress 2022 lenken konnten“, so Dr. Josef Kauer.

Weitere Informationen zu den BIM-TAGEN Deutschland und den Möglichkeiten zur Teilnahme: https://bimtagdeutschland.de/ oder https://www.build-ing.de/buildinglife/

 

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news-798 Thu, 04 Aug 2022 08:00:00 +0200 Bundesingenieurkammer fordert Umdenken bei Planung von Städten und Gemeinden https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bundesingenieurkammer-fordert-umdenken-bei-planung-von-staedten-und-gemeinden/ Angesichts zunehmender Hitzeperioden im Wechsel mit Starkregenfällen begrüßt die Bundesingenieurkammer das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“, das Bundesbauministerin Klara Geywitz in Potsdam vorgestellt hatte. Zudem fordert sie zügig neue Wege bei der Planung von Städten und Gemeinden einzuschlagen. „Auch wenn sich viele Städte und Gemeinden bereits auf den Weg gemacht haben, sind wir noch weit davon entfernt, auf langanhaltende hohe Temperaturen und starke Regenfälle vorbereitet zu sein“, so Christoph F. J. Schröder, Mitglied des Vorstands der Bundesingenieurkammer. „Hier muss ganz dringend ein Umdenken erfolgen, bei dem wir Ingenieurinnen und Ingenieure mit unserem Wissen helfen können. Wichtig ist nun seitens der Politik, die Städte und Kommunen schnell in dem Prozess zu unterstützen – finanziell, aber auch personell. Es gilt jetzt zügig und vorausschauend zu handeln, damit wir für die Zukunft besser aufgestellt sind“, betonte Christoph F. J. Schröder.

Vorschläge der Bundesingenieurkammer für klimaresilientere Städte und Gemeinden sind u.a.:

  •     bessere Durchlüftung von Städten durch mehr Freiluftschneisen
  •     Beschattung von Straßen und Plätzen
  •     Begrünung von Frei- und Verkehrsflächen
  •     Entsiegelung
  •     Stadt-, Verkehrs- und Entwässerungsplanung gemeinsam denken
  •     Rückhaltung/Retention durch offene Entwässerungssysteme und Dachbegrünung als sinnvolle Ergänzungen der klassischen Stadtentwässerung
  •     Mehrfachnutzung von Parks oder Sport- und Spielplätzen, z.B. als Notüberlauf
  •     Verkürzung von Abstimmungsprozessen

Das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ läuft bereits seit 2020 und wurde gerade erst vom Haushaltsausschuss des Bundestages um 176 Millionen Euro aufgestockt. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 15. Oktober 2022 geeignete Projekte einzureichen.

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news-797 Wed, 03 Aug 2022 08:09:11 +0200 BIM-geeigneter Lift-Konfigurator https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-geeigneter-lift-konfigurator/ Die Lift Engineering GmbH will bis Ende des Jahres einen herstellerunabhängigen, BIM-geeigneten Lift-Konfigurator auf den Markt bringen, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte. Das Programm soll Projektplanung und Komponentenauswahl mit Plausibilitäts- sowie Kollisionsprüfungen vereinen. „Die Software wird über einen Basis- und einen Experten-Modus verfügen“, erläutert Henry Steinmetz, Geschäftsführer der Lift Engineering GmbH, der das Programm federführend entwickelt. „Während letzterer Aufzugsfachleuten sehr viel Spielraum lässt, wird sich der Aufwand der Konfiguration für weniger Erfahrene im Basis-Modus auf die wesentlichen Schritte reduzieren, und bestimmte Angaben und Bauteile werden durch Vorlagen fest vorgegeben sein.“

Plausibilitätsprüfung

Geplant ist, dass sich alle Eingaben direkt am Bildschirm über grafische Anzeigen verfolgen und überprüfen lassen. Bei der Eingabe selbst wird der Konfigurator den Anwender z.B. durch Plausibilitätsprüfungen für jede Eingabemaske unterstützen. Damit kann das Tool sofort Rückmeldung geben und, wo nötig, zur Korrektur auffordern. Der BIM-Liftkonfigurator wird zudem alle geltenden Vorschriften (z. B. EN 81-20 sowie EN 81-50) automatisch berücksichtigen, verspricht das Unternehmen.

Weitere Informationen: https://www.legmbh.de/de/

 

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news-795 Tue, 02 Aug 2022 07:54:00 +0200 BIM-Daten für die Flachdachentwässerung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-fuer-die-flachdachentwaesserung/ In der aktuellen Ausbaustufe seiner BIM-Daten für die Flachdachentwässerung bietet Sita neue individuelle Möglichkeiten zur Verbesserung seines Workflows, teilt das Unternehmen mit. Zum Download bereit stehen inzwischen über 2.500 digitalisierte Produkte für die Flachdachentwässerung, alle aufbereitet gemäß VDI 3805, dem BIM Regelwerk für die Technische Gebäudeausrüstung. Der neue Produkt-Konfigurator von Sita hält nicht nur alle Informationen und Daten bereit, sondern zeigt auch die Zubehörmöglichkeiten und verfügbaren Formate. Vor allem, so das Unternehmen, erleichtert er das virtuelle Zusammenstellen von 3-D-Produkt-Kombinationen auf der Sita Website.

Praxiskompatible 3-D-Datenblätter

Beispielsweise lässt sich dort ein Gully plus Aufstock- und Anstauelement konfigurieren, gleich downloaden, in Planungen einbauen, als PDF speichern und versenden. Erfordern die baulichen Gegebenheiten ein höhenreduziertes Aufstockelement für eine individuelle Wärmedämmung, so kann es virtuell gekürzt und dreidimensional in die Produkt-Kombination eingebaut werden. Auf diese Weise entstehen praxiskompatible 3-D-Datenblätter. Das System ist mit dem PIM-System (Produkt-Informations-Managementsystem) von Sita verknüpft.

Abrufbar sind IFC-Daten, das Revit-Format und MultiCad-Daten in über 150 weiteren Versionen. Sita kommuniziert mit vielen weiteren Systemen, so auch Software unabhängig mit OpenBIM. Auch statische IFC-Daten, die wie ein PDF nicht veränderbar sind, können in Pläne eingelesen werden, teilt Sita mit.

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news-792 Mon, 01 Aug 2022 07:40:00 +0200 Bernd Schlenker, auxalia GmbH, spricht auf der Building Life DIGITAL 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bernd-schlenker-auxalia-gmbh-spricht-auf-der-building-life-digital-2022/ Vortragstitel: Wie Sie mit Autodesk Revit mehr aus Ihrem BIM-Modell herausholen Bernd Schlenker ist Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsleitung der auxalia GmbH. Er begleitet als BIM-Berater die Kunden der Bauwirtschaft bei der erfolgreichen Umsetzung der Digitalisierung. In seinem Vortrag „Wie Sie mit Autodesk Revit mehr aus Ihrem BIM-Modell herausholen“ zeigt Schlenker, dass erst die richtigen Informationen zur richtigen Zeit ein 3D-Modell wirklich wertvoll für den Bauprozess machen. Die Qualität der Informationen bestimmt auch die Qualität der BIM-Prozesse, ist Schlenker überzeugt. Speziell für Autodesk-Revit-Nutzer möchte der Referent Tipps für das schnelle und richtige Befüllen der Parameter geben.

Die Building Life DIGITAL 2022 ist der Online-Kongress für BIM-Praktiker. Sie findet am 20. September im Rahmen der BIM-Tage Deutschland (16. und 19./20.09.2022) statt und wird als Digital-Event aus dem Berliner Verlagshaus der Huss-Medien GmbH live per Video-Stream übertragen.

Building Life DIGITAL 2022

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news-790 Mon, 01 Aug 2022 07:35:00 +0200 Viktor Gossen, Nova Building IT, spricht auf der Building Life DIGITAL 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/viktor-gossen-nova-building-it-spricht-auf-der-building-life-digital-2022/ Vortragstitel: LV 3D-Conektor für die Modellbasierte Mengenermittlung Viktor Gossen ist bei der Nova Building IT GmbH verantwortlich für die Bereiche Consulting und Support. In seinem Beitrag „LV 3D-Conektor für die modellbasierte Mengenermittlung“ zeigt er, wie die bei den Stamm-Leistungsverzeichnis-Positionen hinterlegten 3D-Filter das Modell scannen und vollautomatisch die Positionsmengen für Kostenberechnung und Ausschreibung generieren.

Die Building Life DIGITAL 2022 ist der Online-Kongress für BIM-Praktiker. Sie findet am 20. September im Rahmen der BIM-Tage Deutschland (16. und 19./20.09.2022) statt und wird als Digital-Event aus dem Berliner Verlagshaus der Huss-Medien GmbH live per Video-Stream übertragen.

Building Life DIGITAL 2022

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news-791 Mon, 01 Aug 2022 07:35:00 +0200 Prof. Andreas Moring spricht auf der Building Life DIGITAL 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/prof-andreas-moring-spricht-auf-der-building-life-digital-2022/ Vortragstitel: Real Sustainable - Wie Immobilienunternehmen mit Daten mehr Nachhaltigkeit und Geschäft schaffen In seinem Impulsvortrag „Real Sustainable - Wie Immobilienunternehmen mit Daten mehr Nachhaltigkeit und Geschäft schaffen“ beschreibt Prof. Andreas Moring, wie Unternehmen der Immobilienbranche wertvolle Daten finden und nutzen. Er beschreibt ein konkretes Vorgehen, die richtigen und realistischen Use Cases und Anwendungen für Digitalisierung im eigenen Unternehmen und Geschäftsfeld zu finden. Daten sind auch der Schlüssel zu mehr Effizienz, Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit, ist Moring überzeugt. Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen die konkreten Potenziale, die beiden Trends Digitalisierung und Nachhaltigkeit sinnvoll und lohnend zu verbinden.

Andreas Moring ist Professor für Digitalwirtschaft und Künstliche Intelligenz an der International School for Management ISM und Leiter des JuS.TECH Instituts für Data Science, KI und Nachhaltigkeit in Hamburg.

Die Building Life DIGITAL 2022 ist der Online-Kongress für BIM-Praktiker. Sie findet am 20. September im Rahmen der BIM-Tage Deutschland (16. und 19./20.09.2022) statt und wird als Digital-Event aus dem Berliner Verlagshaus der Huss-Medien GmbH live per Video-Stream übertragen.

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news-789 Mon, 01 Aug 2022 07:33:00 +0200 Dr. Gerald Faschingbauer, Dr. Schiller &Partner, spricht auf der Building Life DIGITAL 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dr-gerald-faschingbauer-dr-schiller-partner-spricht-auf-der-building-life-digital-2022/ Vortragstitel: DIN BIM Cloud – standardisierte Merkmale als inhaltliche Brücke zwischen den am Bau Beteiligten Der Nutzen jeglicher BIM-Anwendungen ist unmittelbar von Form und Inhalt der digitalen Modelle abhängig. Die vorteilhafte Teilhabe an der BIM-Arbeitsweise für alle am Bau Beteiligten bedarf Normen und Standards – sowohl für Modellinhalte als auch für den Datenaustausch.

Die DIN BIM Cloud dient allen am Bau Beteiligten als praktisches Nachschlagewerk für standardisierte, herstellerunabhängige Merkmale von Bauteilen.
In ihrer Kombination mit dem standardisierten IFC-Datenaustausch lassen sich durch die Anwendung der DIN BIM Cloud die Vorarbeiten bei der „BIM-Einführung“, bei der Erstellung von Modellen sowie bei der Auswertung von Modellen für viele Anwendungsfälle reduzieren. Dr. Gerald Faschingbauer gibt auf dem Digital-Kongress einen kleinen Enblick in die Thematik.

Dr. Faschingbauer steht für die nachhaltige Kooperation im Bauwesen zwischen Behörden, Ingenieurbüros und Bauunternehmen. Er steht ebenso für den Technologietransfer von der Bausoftwarebranche zu wissenschaftlichen Institutionen wie zur Baupraxis. Der 46-Jährige ist in zahlreichen nationalen und internationalen Normungsgremien zur Produkt- und Prozessmodellierung in der Bauwirtschaft engagiert.

Dr. Gerald Faschingbauer wird in diesem Jahr mit der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet. Dieses hat das Konrad-Zuse-Kuratorium des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) einstimmig beschlossen. Der ZDB würdigt damit den Lösungsansatz von Dr. Faschingbauer, Building Information Modeling (BIM) in Deutschland voranzutreiben.

Seit 2017 ist Gerald Faschingbauer Geschäftsführer der Dr. Schiller &Partner GmbH – Dynamische Baudaten.
Die Building Life DIGITAL 2022 ist der Online-Kongress für BIM-Praktiker. Sie findet am 20. September im Rahmen der BIM-Tage Deutschland (16. und 19./20.09.2022) statt und wird als Digital-Event aus dem Berliner Verlagshaus der Huss-Medien GmbH live per Video-Stream übertragen.

Building Life DIGITAL 2022

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news-794 Mon, 01 Aug 2022 07:10:00 +0200 Planung eines Kindergartens mit SketchUp Pro https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/planung-eines-kindergartens-mit-sketchup-pro/ Klaus Olzem entwirft mit seinem Büro intrect Objekte für Gewerbe- und Privatkunden. Das sind in erster Linie ausgeklügelte Raumkonzepte für Banken und schöne Kindergartengestaltungen. Um einen kindgerechten Ort ging es auch bei einem Gebäude im Kölner Kindergarten Zuckerhut, das in Holzständerbauweise geplant wurde. Der studierte Holztechniker Klaus Olzem konstruierte die komplette Raumgestaltung, inklusive der Konstruktion der Möbel und Einrichtung, mit der 3D-Design-Software SketchUp Pro. Die Trägergesellschaft der Fröbel-Gruppe strebte besondere Innenraumgestaltungen an. Klaus Olzem entwickelte daraufhin, korrespondierend zu der jeweiligen Raumsituation, passende Möbel. Eine Modulbauweise wurde von intrect vorgeschlagen, um im vorgegebenen Kostenrahmen zu bleiben. Module sind beispielsweise ein Indoor-Sandkasten, abtrennbare Bereiche zum Lesen oder Filme schauen oder auch das außergewöhnliche Kugelnest, in das die Kinder sich zurückziehen dürfen. Alles wurde von intrect in direkter Zusammenarbeit mit den Pädagogen entwickelt. „Hier kam uns zugute, dass wir die Modelle in SketchUp sehr anschaulich darstellen konnten“, erklärt Klaus Olzem. „Im Vergleich zu unseren früheren 2D-Entwürfen sind wir deshalb schnell auf einen Nenner gekommen. Außerdem haben wir die Module über eine virtuelle Cloud ausgetauscht. So konnten wir uns zeitnah in allen Planungsphasen abstimmen und sind im Kostenrahmen geblieben.“

CAD-Pläne in SketchUp pro einlesen

„Wir waren überrascht, wie einfach sich die Pläne der Architektin und auch der geometrische Grundriss des ausführenden Holzbauunternehmens einlesen ließen“, stellt der Holztechniker Olzem fest. Eine aufwändige Nachbearbeitung wäre in dem Zeit- und Kostenrahmen nicht möglich gewesen. Im weiteren Prozess dienten wiederum die SketchUp Pläne den Handwerksbetrieben, um sehr genaue und vergleichbare Angebote zu erstellen.

Aus SketchUp pro Werkpläne generieren

„Das Besondere an diesem Projekt ist, dass wir damit angefangen haben, aus den Entwürfen auch die Werkpläne zu generieren“, erzählt Klaus Olzem. „Das war der entscheidende Schritt, SketchUp nicht nur als Animations- und Präsentations-Werkzeug zu verwenden. Wir machen jetzt alles mit SketchUp. Auch ein Rendering-Programm aufzusetzen ist kein Thema, weil viele Tools mit dem Programm kompatibel sind.“

Ganz einfach war diese Vorgehensweise anfangs jedoch nicht umzusetzen. „Man muss sich außerdem immer bewusst sein, dass sich die Pläne in Layout dynamisch verhalten und sich jede Änderung auch auf SketchUp auswirkt“, so Olzem.

Schnelle Entscheidungen dank virtueller Arbeitsweise

Die mit Layout erstellten Pläne wurden dem Projektteam bei Fröbel vorgestellt und bei der Erstpräsentation sofort freigegeben. Das ist ungewöhnlich und gelang dank der guten Kommunikation von inctrect mit den Pädagogen im Vorfeld. Jeder Entwurfsfortschritt war sofort über eine freigegebene Cloud in Echtzeit einsehbar und Olzem bekam schnelle Rückmeldung. Diese virtuelle Arbeitsweise verkürzte die Entscheidungsphase auf ein Minimum.

SketchUp kostenlos testen: https://www.einsteinconcept.de/sketchup-download

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news-796 Fri, 29 Jul 2022 12:03:47 +0200 Klimawende braucht leistungsfähiges Handwerk https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/klimawende-braucht-leistungsfaehiges-handwerk/ Politik und Gesellschaft müssen schnell Lösungen finden, wie sich mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk bewerben. Das fordert Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Gerade im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele und vor dem Hintergrund der derzeitigen Energiekrise brauche es kompetente Handwerker in ausreichender Anzahl.

Hunderttausende von Versorgungsanlagen in bestehenden Gebäuden müssen in Kürze per Heizungscheck gewartet werden, so jedenfalls die Absicht der Bundesregierung. Im Neubau sollen jedes Jahr 400.000 energieeffiziente Wohnungen hinzukommen, um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu begegnen. Viel Arbeit für zu wenige Handwerker, so Bramann. Es gäbe zwar Zuwächse bei den Ausbildungszahlen, die reichten nur nicht aus. Allein im Berufsbild Anlagenmechaniker/-in SHK könnten derzeit 40.000 Stellen nicht besetzt werden, so der Hauptgeschäftsführer.

Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung

In einer gemeinsamen Erklärung mit anderen Handwerksverbänden fordert der ZVSHK deshalb, dass die Politik für eine Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sorgen muss und berufliche Ausbildungszentren besser ausstatten muss. Der ZVSHK fordert außerdem den Ausbau des Aufstiegs-BAföGs und die Freistellung von Kosten für Fort- und Weiterbildungen wie zum Beispiel die Meisterausbildung.

Digitale Ökosysteme

Dringend erforderlich für die gebäudetechnischen und Ausbauhandwerke seien zudem optimale, digitale Ökosysteme zur Vernetzung von Handwerkern und weiteren Akteuren wie Energieberatern, Genehmigungsbehörden und Fördermittelgebern, um effizient und fachübergreifend zusammenarbeiten zu können.

Weitere Infos zu diesem Thema auf der Website des Zentralverbandes Sanität Heizung Klima.

 

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news-793 Fri, 29 Jul 2022 08:26:32 +0200 Clevere Werkzeugverwaltung und Digitale Personalakte https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/clevere-werkzeugverwaltung-und-digitale-personalakte/ Als Baufirma muss man Vieles im Blick behalten. Zahlreiche Werkzeuge, Maschinen und Fahrzeuge gehören dazu, denn ohne sie kann nicht gearbeitet werden. Gerade bei vielen Mitarbeitern ist oft unklar, wer welches Gerät zuletzt verwendet hat und wer die Kenntnisse hat, eine bestimmte Maschine zu bedienen. Excel-Liste, Magnetwand oder eine Tabelle auf Papier? – Bewerkstelligt man damit die Verwaltung seiner Betriebsmittel, so sind Zeitverlust und Fehler vorprogrammiert. Viel besser eignet sich eine digitale Lösung. Denn mit einer Software zur Werkzeugverwaltung hat man zentralen Zugriff auf die Informationen zum gesamten Inventar. Hinzu kommen weitere praktische Funktionen.

Ein digitaler Wartungsplaner sorgt für Effizienz und Sicherheit

Der Instandhaltung und Wartung von Maschinen sollte ein großer Stellenwert zukommen. Denn mit regelmäßiger Wartung kann man den funktionsfähigen Zustand von Maschinen und Anlagen sicherstellen. Damit sind Effizienz und Arbeitssicherheit gleichermaßen gewährleistet.

Inventar-Software wie die der Timly Software AG haben auch einen integrierten Wartungsplaner. Damit gibt es keine vergessenen Wartungs- und Prüftermine mehr. Der digitale Wartungsplaner erinnert automatisch an anstehende Termine. Die Wartung kann dann durchgeführt und direkt vor Ort mittels QR-Code-Scan mobil erfasst werden. So lassen sich Prüfberichte hinterlegen und die vergangenen Wartungen sind historisch nachvollziehbar für alle berechtigten Nutzer verfügbar.

Fähigkeiten im Blick: Mit der digitalen Personalakte

Doch wer darf die Maschinen warten und welcher Mitarbeiter oder welche Mitarbeiterin darf sie überhaupt bedienen? Auch solche Informationen lassen sich sehr leicht digital verwalten. Das Stichwort dazu heißt Digitale Personalakte. Nein, hier werden keine Vergehen der Mitarbeiter vermerkt oder Sternchen für gutes Benehmen vergeben, sondern die Fähigkeiten und das Know-How stehen im Fokus. Welcher Mitarbeiter hat die Befähigung, diese oder jene Anlage zu bedienen oder das Baufahrzeug zu fahren? Ist der Stapler-Führerschein von Herrn X noch gültig? Wann bekommt Frau Y ihr Zertifikat, um die Maschine zu bedienen?

In der digitalen Personalakte sind all solche Informationen und Dokumente übersichtlich hinterlegt und mit den Geräten virtuell verknüpft. Dadurch kann schnell der richtige Mitarbeitende angesprochen oder ein Zertifikat rechtzeitig aufgefrischt werden. Teamleiter oder Koordinatoren haben so alle Fähigkeiten der Belegschaft im Blick. Aber auch Externe können hinterlegt werden, deren Befähigung, beispielsweise zum Warten einer Maschine, ebenfalls ganz einfach kontrolliert werden kann.

Digitale Personalakte sollte DSGVO-konform geschützt sein

Wie auch jede HR-Software enthalten digitale Personalakten natürlich Daten in elektronischer Form, die nicht jedem verfügbar sein sollten – weder intern noch extern. Man sollte also darauf achten, dass die sensiblen Daten und sämtliche Dokumente geschützt sind. In der digitalen Lösung der Timly Software AG sind sie zum Beispiel DSGVO-konform in einer gesicherten Cloud abgelegt. Nur berechtigten Personen wird Zugriff darauf gegeben. Die Vergabe von Nutzerrollen sorgt dafür, dass nur derjenige die digitale Akte eines Mitarbeiters sieht, der dies für seine Arbeit benötigt.

Überblick über Werkzeug und Know-How in der Praxis

Immer mehr Unternehmen in der Baubranche nutzen digitale Werkzeugverwaltung und elektronische Personalakten. So haben zum Beispiel die LANG-Gruppe aus Bodenheim in Rheinland-Pfalz oder die Diringer & Scheidel Bauunternehmung ihre Inventar-Verwaltung mit der Timly-Software digitalisiert und optimiert. Diringer & Scheidel mit seinem Headquater in Mannheim ist deutschlandweit tätig. Das Unternehmen nutzt das Personal-Modul der Software für die Verwaltung seiner Mitarbeiterzertifizierungen und -fähigkeiten. Somit ist eine fehlerfreie und stets aktuelle Übersicht gewährleistet. Jeder weiß, wo sich welches Gerät befindet, wann es gewartet werden muss und wer es bedienen kann. Das spart Aufwand und Kosten und sorgt für mehr Effizienz auf der Digitalen Baustelle.

 

 

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news-788 Thu, 28 Jul 2022 07:22:59 +0200 Jade HS wird Treffpunkt für Experten des digitalen Planen und Bauens https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/jade-hs-wird-treffpunkt-fuer-experten-des-digitalen-planen-und-bauens/ Der 9. Oldenburger BIMTag ist erstmalig Teil einer BIM-Woche und findet in diesem Jahr wieder in Präsenz auf dem Campus Oldenburg der Jade Hochschule statt. Vom 5. bis 9. September wird ein äußerst vielfältiges Programm rund um das Thema digitales Planen und Bauen angeboten, in dem neben Einblicken in Praxis und Forschung, Netzwerken und Transfer im Vordergrund stehen. Vom 5. bis 7. September sind Interessierte eingeladen, beim Hackathon Lösungen für konkrete Anwendungsfälle aus der Praxis zu erarbeiten. Für Studierende und Berufsausübende wird die von buildingSMART zertifizierte BIM-Basisschulung angeboten. Wer mit BIM bisher noch keine oder wenig Erfahrung gesammelt hat, kann sich beim BIM Game spielerisch ausprobieren. Unter der Leitung von Prof. Dr. Gregor Grunwald und Christian Heins sind Studierende und Beteiligte aus der Praxis eingeladen, in einem digitalen Rollenspiel Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit des BIM-Prozesses kennenzulernen.

Am 8. und 9. September erwarten die Teilnehmenden beim 9. Oldenburger BIMTag informative und spannende Vorträge, Workshops, Hands-On-Sessions und Ausstellung. Dr. Jens Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, wird am 8. September 2022 um 10:00 Uhr im Rahmen der Eröffnung auf dem Oldenburger Campus an der Ofener Str. 19 die Grußworte sprechen. Ebenfalls wird Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur und der Präsident der Jade Hochschule Prof. Dr. Manfred Weisensee den BIMTag mit eröffnen. Die exklusive Abendveranstaltung auf dem Campus der Jade Hochschule in Oldenburg bietet einen idealen Rahmen für fachliche Gespräche und effektives Networking. Im Rahmen des BIMTags finden auch Treffen der buildingSMART-Regionalgruppe Nordwest, des BIM-Clusters Niedersachsen sowie der Innovationsberater des Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik statt. In den thematisch zugeordneten Vortragsblöcken werden neben den klassischen Bauthemen aus Architektur, Bauingenieurswesen und Technischer Gebäudeausrüstung beispielsweise auch Inhalte zu Lebenszyklusanalyse, BIM-basierter Bauantrag für Kommunen und Gemeinden oder Robotik bespielt. Erstmalig sind die Oldenburger 3D-Tage in den BIMTag integriert und bieten Expertenvorträge aus Forschung und Praxis zu Inhalten des 3D-Laserscannings und der Photogrammetrie.

Erstmals eine ganze Woche im Zeichen von BIM

Im Vorfeld ab 5. September veranstaltet die Jade Hochschule weitere Veranstaltungen zum Thema “Building Information Modeling“ (BIM) mit einem umfangreichen Programm. „Im Grunde haben wir so-mit Anfang September eine ganze BIM Woche für die Baubranche vorbereitet“, stellt Prof. Dr. Sebastian Hollermann fest.

BIM Game in einem Planspiel kennenlernen

Die virtuelle Zusammenarbeit nach der BIM (Building Information Modeling)-Methodik können Ausführende, Planende und Studierende in einem kompakten Planspiel vom 5. bis 7. September kennenler-nen und erproben. Das Planspiel ist ein interdisziplinärer fiktiver Ideenwettbewerb, der die BIM Methodik spielerisch vermittelt. Die Teilnehmenden konstruieren und modellieren, führen Planungen zusammen und prüfen die Modelle auf Widersprüche.

BIM Basisschulung

Die von buildingSMART zertifizierte BIM-Basisschulung vermittelt die Grundkenntnisse der BIM-Methode. In dem dreitägigen Workshop vom 5. bis 7. September erläutern Experten, wie bei der Implementierung von BIM im Unternehmen vorgegangen werden muss und welche Kenntnisse es zu erwerben gilt.

Hackathon - innovative und ungewöhnliche Lösungen entwickeln

Teilnehmer der BIM Woche können beim ersten Hackathon dabei sein und Lösungen für konkrete Anwendungsfälle aus der Praxis erarbeiten. Vom 5. bis 7. September wird auf dem Campus Oldenburg der Jade Hochschule in kleinen Gruppen diskutiert, modelliert, programmiert und am Ende die Ergebnisse präsentiert.

Ab sofort sind Anmeldungen zu dieser Fachveranstaltung der Baubranche möglich: www.bimtag.de

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news-787 Wed, 27 Jul 2022 07:41:53 +0200 BIMSWARM: „BIM für Planer und Architekten“ startet am 1. August https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bimswarm-bim-fuer-planer-und-architekten-startet-am-1-august/ BIMSWARM setzt die Reihe von Webinaren für Marktteilnehmer unter dem Titel „BIMSWARM-Treff“ mit seinem Kooperationspartner, der Zeitschrift Build-Ing. Magazin, fort. Das Ziel des BIMSWARM-Treffs ist alle Beteiligten an Bauprojekten mit Expertise zu unterstützen, damit digitale Prozesse beim Planen, Bauen und Betreiben möglichst effizient umgesetzt werden. Der BIMSWARM-Treff am 1. August befasst sich mit Erfahrungen des BIM-Beraters sowie Praxisberichten über die Einführung von BIM.

Es folgen Treffs mit Präsentationen von Softwaretools zur BIM-Modellierung, Modellprüfung und modellbasierten Mengenermittlung.

Die vier Webinare Anfang August 2022 sind alle kostenfrei.

Anmeldungen bitte direkt auf der Website von > BIMSWARM.

 

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news-786 Wed, 27 Jul 2022 07:29:10 +0200 Forschung für mehr Klimaschutz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/forschung-fuer-mehr-klimaschutz/ Das Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik (FFin) hat ein neues Direktorium gewählt: Neuer geschäftsführender Direktor ist Prof. Dr.-Ing. Florian Mähl, zu Direktoriumsmitgliedern des Instituts wurden Prof. Dr.-Ing. Tine Köhler und Prof. Dr. Stefan Pützenbacher gewählt. Administrative Geschäftsführung des FFin ist Ruth Schlögl. Das FFin gehört zur Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) und erforscht Lösungen für den nachhaltigen und energieeffizienten Umgang mit begrenzten Ressourcen. Neben der Vernetzung der Forschungstätigkeiten, legt es den Fokus auf die zukunftsfähige Transformation von Planen, Bauen und Betreiben für ressourcenschonende, klimaneutrale Prozesse.

Open Data

Wie Open-Data beim Erreichen der Klimaschutzziele helfen kann, untersucht das am FFin verortete Forschungsprojekt Computer-Aided Renewable Energy Language (CAREL). Hierbei wird ein digitales Werkzeug entwickelt, das EU-weit unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten die ertragreichsten Standorte für Windkraft- und Solaranlagen ermittelt.

Dazu wird ein generisches Modell zur Übertragung der entwickelten Berechnungsmethodik geschaffen. Große Datenmengen (Big Data und Cloud-Computing) werden durch automatisierte Prozesse verarbeitet. Durch einen gemeinsamen Austausch mit Praxisanwendern und Forschungseinrichtungen wird sichergestellt, dass die Expertise der Zielgruppen berücksichtigt und eingebunden wird. Die entwickelten Algorithmen und Formeln werden über eine Open-Access-Plattformen (www.carel-energy.eu) für eine breite Fachöffentlichkeit nutzbar und sind für die Weiterentwicklung konzipiert.

Bisher wurden nur lokal und punktuell Forschungsergebnisse gebündelt, das geförderte Projekt ermöglicht eine EU-weite Ausbreitung und Anwendbarkeit durch die Praxis. Geleitet wird das Projekt von FFin-Mitglied Prof. Dr. Robert Seuß, Professor für Geoinformation.

Weitere Informationen: www.frankfurt-university.de/ffin

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news-785 Tue, 26 Jul 2022 09:01:46 +0200 Prof. Rasso Steinmann als stellvertretender Vorsitzender von buildingSMART International bestätigt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/prof-rasso-steinmann-als-stellvertretender-vorsitzender-von-buildingsmart-international-bestaetigt/ Prof. Rasso Steinmann, Vorstandsvorsitzender von buildingSMART Deutschland, ist für weitere zwei Jahre in den Vorstand (Board of Directors) von buildingSMART International gewählt und als stellvertretender Vorsitzender (Deputy Chairman) bestätigt worden. Bei buildingSMART International ist Prof. Rasso Steinmann u.a. für die Softwarezertifizierung zuständig. Prof. Rasso Steinmann hat buildingSMART Deutschland mitgegründet und treibt dessen erfolgreiche Entwicklung seither aktiv mit voran. Er ist seit 2015 Vorstandsvorsitzender, davor war er im Vorstand und hat zahlreiche Standardisierungs- und Normungsprojekte angestoßen, eng begleitet und erfolgreich abgeschlossen.

Seine berufliche Laufbahn startete Prof. Rasso Steinmann nach seinem Bauingenieur-Studium an der TU München in der Softwareentwicklung. Im Jahr 1996 erhielt er den Ruf an die Hochschule München, wo er 2008 das Institut für angewandte Bauinformatik gründete. Rasso Steinmann zählt in Deutschland und international zu den anerkanntesten BIM-Experten und Treibern für die digitale Transformation. Er hat auf EU-, Bundes- und Landesebene zahlreiche Forschungs- und Förderprojekte betreut.

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news-783 Mon, 25 Jul 2022 07:25:00 +0200 Digitale Plattform smino setzt auf Zusammenarbeit https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitale-plattform-smino-setzt-auf-zusammenarbeit/ smino ist die digitale Lösung für alle Bauschaffenden, die sich gemeinsam, einfach und schnell über ihre Bauprojekte austauschen müssen. Davon ist der Hersteller überzeugt, das Schweizer PropTech-Scale Up smino. Das Unternehmen verweist auf eine klare Struktur sowie eine intuitive Bedienung seines digitalen Werkzeugs. Dank dieser Einfachheit, so smino, können sich auch Unternehmen, die noch am Anfang ihres Digitalisierungsprozesses stehen, in digitalisierte Abläufe einarbeiten.

Modularer Aufbau

Damit der Austausch innerhalb von Projektteams ohne Reibungsverluste funktioniert, entwi-ckelten Architekt und Bauleiter Sandor Balogh und der Digitalisierungsunternehmer Silvio Beer gemeinsam die digitale Plattform smino. Sie vernetzt alle Projektbeteiligten aus sämtli-chen Gewerken über Module wie das Bautagebuch, Abnahmeprotokoll, Aufgaben- und Män-gelmanagement oder das Protokollwesen. Ebenso enthalten sind Kommunikations-Tools, die das klassische E-Mail-Postfach im Projekt ersetzen können. Alle wichtigen Nachrichten las-sen sich so direkt dem Projekt zuordnen und ToDos definieren. Eine klar strukturierte Ober-fläche mit modularem Aufbau sorgt für Ordnung, Übersichtlichkeit sowie Kontrolle bei allen Bauaufgaben, teilt das Unternehmen mit.

Kommunikation im BIM-Planungsmodell

Damit die Integration in BIM-Planungen gelingt, bietet smino passende Schnittstellen und ei-nen integrierten 3D-Viewer, mit dem Modelle betrachtet und Korrekturen ergänzt werden können. Bereits während der Baubesprechung kann über den Web-Browser am Laptop oder am Tablet durch das Modell navigiert, können Korrekturen eingetragen oder Messungen vor-genommen werden.

smino am Standort Deutschland

Seit Anfang 2022 ist smino neben zwei Standorten in der Schweiz mit einer eigenen Nieder-lassung in Düsseldorf auch in Deutschland vertreten. smino Germany Country Manager und Geschäftsführer Andreas Terhardt: „Wir bieten unseren Bauunternehmen mit smino ein Werkzeug, dass sich schnell und effizient in die Arbeitsabläufe in Büro und Baustelle inte-griert. Wir können dabei auf wertvolles Know-how und auf vielfältige Erfahrungen vertrauen: In der Schweiz sind wir fünf Jahre nach dem smino-Start sehr erfolgreich und bei vielen Bau-unternehmen als wichtiges Arbeitswerkzeug verankert.“

 

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news-782 Fri, 22 Jul 2022 07:30:00 +0200 5. BIM.Ruhr-Konferenz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/5-bimruhr-konferenz/ Die 5. BIM.Ruhr-Konferenz findet zum Thema "Die BIM-Einführung erfolgreich meistern – mit Bestandsprojekten und Künstlicher Intelligenz (KI)" am 16.08.2022 statt. Wie kann ich BIM für Bestandsprojekte nutzen? Kann mich Künstliche Intelligenz (KI) bei der BIM-Arbeit unterstützen – wenn ja wie? Wer mehr zu diesen und weiteren BIM-Themen erfahren möchte, sollte sich den 16. August schon einmal vormerken. In der fünften Runde der BIM.Ruhr-Konferenzreihe, dreht sich diesmal alles rund um die Themen BIM und KI sowie BIM im Bestand.

Im Rahmen der 5. BIM.Ruhr-Konferenz zum Thema "Die BIM-Einführung erfolgreich meistern – mit Bestandsprojekten und Künstlicher Intelligenz (KI)" möchte das Projekt BIM.Ruhr alle BIM-Interessierten zum virtuellen Event am 16. August 2022 von 16:00 bis 17:30 Uhr einladen.

Die Teilnehmer*innen erwarten Vorträge von Arnim Spengler, Freier Ingenieur und CTO des Construction Tech Startups Buildersmind, und von Klaus Jäger, CEO der jalasca GmbH, zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Wie kann ich die ersten Schritte Richtung BIM machen?
  • Wie kann ich Bestandsgebäude in BIM überführen?
  • Wie kann mir Künstliche Intelligenz (KI) bei der BIM-Arbeit helfen?
  • Welche kommunalen Herausforderungen gibt es bei der BIM-Einführung?
  • Welche Praxisbeispiele gibt es von anderen Unternehmen?

Wie kann man sich anmelden?

Mehr zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung der 5. BIM.Ruhr-Konferenz finden Interessierte auf der Website von BIM.Ruhr. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

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news-784 Thu, 21 Jul 2022 08:40:00 +0200 Laserscanning optimiert Bestandsgenauigkeit von Gebäuden https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/laserscanning-optimiert-bestandsgenauigkeit-von-gebaeuden/ Der Erfolg und der Zeitplan eines Bauprojekts hängen auch von der Dokumentation genauer und umfassender Daten des Standorts ab. 3D-Laserscanning und entsprechende Softwarelösungen können zur Steigerung der Rentabilität beitragen. FARO hat nun einen Leitfaden veröffentlicht, in dem TGA-Profis konkrete Mehrwerte der 3D-Technologie über den Einsatz dieser Tools auf ihren Baustellen darstellen. Ganz gleich, ob Neubau oder Bestandsgebäude: Die 3D-Realitätserfassung stelle sicher, dass Gebäudeentwürfe mit CAD- und BIM-Systemen kompatibel sind, heißt es bei FARO.

Das Unternehmen ist überzeugt, dass dank geeigneter Hard- und Softwaretechnologien, die die Bestandsgenauigkeit optimieren und das Reengineering reduzieren, sich bei jedem Schritt des TGA-Workflows Einsparungen erzielen lassen.

Den Leitfaden von FARO gibt es hier zum Download.

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news-781 Wed, 20 Jul 2022 09:25:50 +0200 KI automatisiert Fortschrittsberichte https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ki-automatisiert-fortschrittsberichte/ Das Bautechnologie-Start-up Buildots erweitert sein auf Künstlicher Intelligenz und Computer Vision basierendes Programm erweitert. Visuelle Nachweise von Baustellen werden nun live mit der Entscheidungsfindung des Managements synchronisiert, um genauere Terminpläne zu erstellen. Das israelische Unternehmen verspricht mithilfe von Software, die Methoden der künstlichen Intelligenz einsetzt, Baukosten deutlich zu senken. Die Plattform nutzt eine auf einem Schutzhelm montierbare Kamera mit 360°-Rundumblick, um nahtlos Daten der Baustelle zu erfassen und zu dokumentieren. Die Aufnahmen werden dann von KI-Algorithmen automatisch auf Mängel, also Abweichungen zur Planung hin abgeglichen.

Traditionell mühsamer und zeitaufwändiger Prozess

Auf diese Weise können diese erkannten Fehler noch während des Ausbaus behoben werden. Dem Bauunternehmen spart dies viel Geld und Zeit. Die Mangelerfassung und Dokumentationsverwaltung werden üblicherweise bei einer Baustellenbegehung handschriftlich notiert und anhand von Bildern dokumentiert. Eine nachfolgende Digitalisierung im Büro kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Das ist zeitintensiv, fehleranfällig und arbeitsaufwändig.

Bei größeren Bauvorhaben ist Planungssicherheit einer der wichtigsten Faktoren. Damit sollen in allen Bereichen Zeit, Geld und Kapazität gespart werden. Daran gebunden sind innovative Arbeitsmethoden, die langsam, aber sicher den Einzug in die deutsche Baubranche halten. Bisher sind die Baustellenteams auf Projektplanungsplattformen wie Oracle Primavera P6, Asta Powerproject und Microsoft Project angewiesen, die manuellen Eingaben zur Aktualisierung von Fortschritten und Terminplänen erfordern. Sie stellen regelmäßig und manuell Fortschrittsberichte zusammen. Das ist mühsam und zeitaufwändig. Abgesehen von der Sammlung von Informationen aus nicht aufeinander abgestimmten Quellen, ist es oft erforderlich, auf die Baustellen zurückzukehren, um die gesammelten Informationen doppelt und dreifach zu überprüfen.

Direkte Synchronisation zwischen Aktivitäten auf der Baustelle und den Projektplanungsplattformen

Buildots hat daher Planungsintegrationen entwickelt, die die bestehende Softwarelösung erweitern und auf diese Problematik eingehen. Daten werden damit direkt von Baustellen in Planungsplattformen eingespeist und so der Prozess automatisiert, mit dem Teams den Fortschritt live aktualisieren und leichter nachvollziehen. Das Start-up liefert eine vollumfängliche, digitale Übersicht über alle Baustellenaktivitäten. Durch das Sammeln von Daten mithilfe von 360°-Kameras, die an Schutzhelmen befestigt sind, und die Verarbeitung dieser Daten mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, ermöglicht die Lösung den Teams, den Zeitplan einzuhalten und Fehler in Echtzeit zu erkennen.

Eine präzise Fristenverfolgung und eine Übersicht ermöglichen, die Maßnahmen im Fall von Bauverzögerungen besser zu steuern oder im Vorfeld zu vermeiden. Die neuen Integrationen der Software gehen einen Schritt weiter im Zuge der Digitalisierung der Baubranche und schaffen eine direkte Synchronisation zwischen den Aktivitäten auf der Baustelle und den Projektplanungsplattformen. Dadurch erhalten die Teams kohärente Informationen in Echtzeit, die es ihnen ermöglichen, den Fortschritt zu verstehen und das Projektende besser vorherzusagen.

Durch die direkte Einspeisung der Daten in die Planungsplattformen automatisieren diese Integrationen den Echtzeit-Fortschritt und ermöglichen es den Verantwortlichen, mehr Zeit für die Entscheidungsfindung aufzuwenden, anstatt die auf den Baustellen gesammelten Daten zu organisieren und zu sichten.

 

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news-780 Tue, 19 Jul 2022 08:18:00 +0200 Verbesserungen der Workflows für Architekten und Ingenieure https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/verbesserungen-der-workflows-fuer-architekten-und-ingenieure/ Graphisoft hat die Veröffentlichung von Archicad 26 sowie Updates für seine Lösungen BIMcloud, BIMx und DDScad bekanntgegeben. Dank Verbesserungen der automatisierten Design-, der Dokumentations- und der Kollaborations-Workflows sowie professioneller, sofort einsatzbereiter Visualisierungslösungen können Architekten und Ingenieure einen größeren Teil ihrer Zeit und Aufmerksamkeit der wichtigen Arbeit an den Entwürfen ihrer Projekte widmen, heißt es in einer Mitteilung von Graphisoft.

Mit Archicad können Architekten Projekte aller Größenordnungen entwerfen, visualisieren, dokumentieren und übergeben. Die Software verfügt über leistungsstarke integrierte Werkzeuge und eine benutzerfreundliche Oberfläche, was sie zur effizientesten und intuitivsten BIM-Software auf dem Markt macht, so Graphisoft.

Neu in Archicad 26

  • Design: Archicad 26 hilft Teams dabei, gut organisiert zu bleiben und Dateien zu verschlanken, auch wenn die Größe und Komplexität von Projekten weiter zunimmt. "Dank der vielen Verbesserungen in Archicad 26 können sich die Anwender auf ihre Entwürfe konzentrieren. Weil sie ihre Produktivität durch reibungslosere Entwurfs-, Dokumentations- und Kollaborations-Workflows steigern, haben sie mehr Zeit für den Entwurfsprozess", so Zsolt Kerecsen, Vice President, Software Success bei Graphisoft. "Und beginnend mit Archicad 26 hilft uns unser neu vorgestellter Adaptive-Hybrid-Framework-Ansatz, neue Technologien schneller auf den Markt zu bringen", fügt er hinzu. "Wir sind in der Lage, Effizienzgewinne aus der Dokumentationsphase in die Entwurfsphase zurückfließen zu lassen“, so Johnathan Redman, Principal, FJMT, Australien.
  • Visualisieren: Architekten können dank professioneller sofort einsetzbarer Lösungen, moderner Texturen und Möbel sowie des aktualisierten leistungsstarken BIMx-Web- und Desktopviewers schnell und einfach beeindruckende Visualisierungen erstellen. "Architekturvisualisierung ist eine Kunstform", sagt Csanád Meszes, ArchViz Director, DVM Group, Ungarn. "Mit Archicad und all den damit verbundenen Offline- und Echtzeit-Rendering-Tools sind dem Visualisieren keine Grenzen gesetzt."
  • Kollaborieren: Archicad 26 verbessert Arbeitsabläufe für das Tragwerksanalyse-Modell und erhöht die Benutzerfreundlichkeit, verspricht Graphisoft. Damit erreicht Archicad 26 eine schnellere und reibungslosere Interoperabilität zwischen Architekten und Statikern, so das Unternehmen. "Wir stützen unsere Kollaboration im Team auf die Verwendung von Graphisoft-Lösungen und erhalten dadurch Feedback von jedem im Team, unabhängig von seiner Position", sagt Robert Harris, Senior Associate, Pappageorge Haymes, USA.
  • Dokumentieren: Archicad 26 führt eine schnellere und genauere Dokumentationsfunktion mit einem verbesserten Workflow ein, so Graphisoft. Ein neuer Autotext in automatisierten Layouts beispielsweise bewirke eine schnellere und genauere Dokumentation sowie Fehlerreduzierung, teilt das Unternehmen mit.

Downloads sind verfügbar

Die internationalen, US-amerikanischen, britischen und irischen, deutschen, österreichischen, französischen und italienischen lokalisierten Pakete sind auf der offiziellen Download-Seite verfügbar.

Benutzer auf der ganzen Welt können sich an lokale Archicad-Händler wenden, um die genauen Termine für die Auslieferung der 29 lokalisierten Pakete zu erfahren, die im Laufe des Jahres 2022 verfügbar sein werden.

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news-777 Tue, 19 Jul 2022 08:00:00 +0200 BVF Award 2022 verliehen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bvf-award-2022-verliehen/ Die Hottgenroth Gruppe wurde in der Kategorie Kühl- und Heizdeckensysteme für die Entwicklung des Zusatzmoduls Wand- und Deckenheizung 3D Plus ausgezeichnet. Der BVF Award wurde vor dem Hintergrund des diesjährigen Mottos »Mit Flächenheizung und Flächenkühlung zum klimaneutralen Gebäudebestand« vergeben. Die Preisverleihung fand im Rahmen des BVF-Symposiums in Bad Nauheim am 23. Juni 2022 statt.

Der seit 2015 vom BVF ausgelobte Preis würdigt Produkte, Personen oder Projekte, die weg- und zukunftsweisend auf dem Gebiet der Flächenheizung und -kühlung sind und wird in 4 Kategorien vergeben. In der Kategorie Kühl- und Heizdeckensysteme erhielt die Kölner Hottgenroth Software AG den BVF Award für die Entwicklung des Zusatzmoduls Wand- und Deckenheizung 3D PLUS. Die Software TGA Heizung 3D PLUS mit dem Zusatzmodul Wand- und Deckenheizung ist sowohl als Einzellösung als auch im Komplettpaket ETU-Planer erhältlich.

Sie dient der schnellen Erfassung oder Übernahme von 3D-Gebäudedaten und -plänen. Berechnete Flächen können direkt in der integrierten Software für Gebäudemodellierung, HottCAD, verlegt und somit eine Auslegung schnell und effizient durchgeführt werden.

Björn Wolff, COO der Hottgenroth Gruppe, erklärt: „Flächenheizung und -kühlung bestechen durch ihren geringen Temperaturanspruch und sind damit die idealen Partner für die fokussierte Wärmepumpentechnologie im Gebäudesektor. Wir freuen uns daher besonders, auch für die Bereiche Wand und Decke, in denen diese Systeme bisher noch wenig eingesetzt wurden, eine Lösung für den Fachmarkt zu etablieren.“

Flächenheizungen sind Niedrigtemperatursysteme mit Vorlauftemperaturen um die 30°C und großflächiger Wärmeabgabe. Vor allem in Kombination mit erneuerbaren Energien sind sie positiv klimarelevant.

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news-779 Mon, 18 Jul 2022 08:00:00 +0200 Kostenloser IFC-Betrachter von Graphisoft https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kostenloser-ifc-betrachter-von-graphisoft/ Graphisoft hat den neuen DDScad Viewer veröffentlicht. Das kostenlose Werkzeug ist, laut Graphisoft, ein leistungsfähiger IFC-Viewer, der es Anwendern ermöglicht, mehrere Dateien und unterschiedliche Dateiformate zu bearbeiten. Benutzer können diese Dateien anzeigen, prüfen, bearbeiten und erstellen. Der DDScad Viewer bietet verschiedene Funktionen zur Koordinierung von OPEN-BIM-Modellen, wie z. B. eine erweiterte Kollisionsanalyse, eine leistungsstarke IFC-Datenvisualisierung und die bidirektionale Schnittstelle zu BCF-Servern, heißt es bei Graphisoft.

Mit dem DDScad Viewer stellt Graphisoft ab sofort die neue Version des von Graphisoft Building Systems (ehemals Data Design System) entwickelten Werkzeugs zum Öffnen, Zusammenführen, Prüfen und Bearbeiten von IFC, BCF, gbXML und anderen Dateiformaten zum Download bereit. Mit der kostenfreien Software können Beteiligte an Open-BIM-Projekten Fachmodelle aus Architektur, TGA und Elektrotechnik koordinieren und kontrollieren sowie mit ihren Kooperationspartnern softwareübergreifend Daten austauschen.

Integrierter BCF-Manager erleichtert Gewerke übergreifende Kollisionserkennung

Die Anwendung ermöglicht, beliebig viele IFC-Dateien gleichzeitig zu öffnen und eine Kollisionsprüfung durchzuführen. Dadurch lassen sich die Fachmodelle der verschiedenen Gewerke als Gesamtkonstruktion anzeigen und auf Planungsfehler kontrollieren. Identifizierte Problemstellen im Projekt können direkt in BCF-Meldungen festgehalten und mit wenigen Klicks an die weiteren Projektbeteiligten übermittelt werden. Hierfür steht den Anwendern unter anderem der vollständig in die Arbeitsumgebung integrierte BIMcollab-BCF-Manager zur Verfügung.

Mit dem übersichtlichen IFC File Browser ist es zudem möglich, die Struktur von IFC-Dateien detailliert zu betrachten und einen schnellen Überblick über das jeweilige Modell zu gewinnen. Dies erleichtert die vor der Verwendung der Dateien unabdingbare Sichtprüfung erheblich. Wie in der DDScad-Vollversion zeigt ein umfangreiches Eigenschaftenfenster alle Informationen an, die für das ausgewählte Objekt hinterlegt wurden. Darüber hinaus können die Anwender in den Fachmodellen navigieren und diese verschiedenartig in 3D visualisieren sowie Bereiche optisch näher heranholen. Über Darstellungsfilter lassen sich Objekte hervorheben oder ausblenden.

Graphisoft bietet den DDScad Viewer zum kostenlosen Download an.

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news-776 Mon, 18 Jul 2022 07:45:00 +0200 Planon IWMS erneut nach GEFMA 444 rezertifiziert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/planon-iwms-erneut-nach-gefma-444-rezertifiziert/ Die CAFM- und IWMS-Lösung von Planon ist erneut nach GEFMA 444 in allen 17 Kategorien zertifiziert worden. Die GEFMA Richtlinie 444 „Zertifizierung von CAFM-Software“ wurde seit der Einführung im Jahr 2010 immer wieder thematisch erweitert und hat sich seitdem zum Qualitätsstandard und zur Orientierungshilfe für die Auswahl eines CAFM-Systems etabliert. Das GEFMA-Zertifikat ist häufig Voraussetzung für die Teilnahme an öffentlichen und privaten Ausschreibungen von Bieterseite.

Für den Erhalt eines GEFMA-Zertifikats sind die Kategorien Basiskatalog, Flächenmanagement und Instandhaltungsmanagement verpflichtend zu erfüllen. Die weiteren Kataloge umfassen Inventar- und Reinigungsmanagement, Raum- und Asset-Reservierung, Schließanlagen-, Umzugs- und Vermietungsmanagement, Energiecontrolling, Sicherheit und Arbeitsschutz, Umweltschutzmanagement, Help- und Service-Desk, Budgetmanagement und Kostenverfolgung, BIM-Datenverarbeitung, Workplace Management und Vertragsmanagement.

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news-778 Fri, 15 Jul 2022 09:43:18 +0200 VDI/bS 2552 Blatt 11.2 erschienen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vdibs-2552-blatt-112-erschienen/ Die neue Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 11.2 „Building Information Modeling; Informationsaustauschanforderungen; Schlitz- und Durchbruchsplanung“ Richtlinie sorgt mit mehr Eindeutigkeit für mehr Sicherheit und Effizienz durch Informationsaustausch. Auf dem Bau spielt manchmal "nichts" eine wesentliche Rolle, so auch bei Aussparungen – wie Schlitze und Durchbrüche. sie stellen selber als Durchlässe für Rohre oder Leitungen Bauteile dar. Insbesondere bei der Verwendung von 2D-Plänen besteht ein hohes Fehlerrisiko durch unklare unklare Kommunikation und nicht eindeutige Rollenverteilungen, da bei Planung und Ausführung von Aussparungen verschiedene Baubeteiligte zusammenarbeiten. Hier kann BIM einen Beitrag zur Lösung bestehender Probleme leisten.

Die Darstellung von Schlitzen und Durchbrüchen im BIM-Model verringert die Wahrscheinlichkeit von Fehlinterpretationen. Auch können Anpassungen und Änderungen in der Planung oder Ausführung können im BIM-Model mitgeführt, und Konflikte, vermieden werden. Auch zu der Frage „Wer ist verantwortlich?“, leistet die vorliegende VDI/bS-Richtlinie einen wichtigen Beitrag und sorgt mit mehr Eindeutigkeit für ein Plus an Eindeutigkeit und Sicherheit. Grundlage für diese Richtlinie sind die in der Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 11.1 beschriebenen Vorgaben zur Darstellung der Informationsaustauschanforderungen.

Herausgeber der Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 11.2 „Building Information Modeling; Informationsaustauschanforderungen; Schlitz- und Durchbruchsplanung“ ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG). Die Richtlinie ist im Juni 2022 als Weißdruck erschienen und ersetzt den Entwurf von November 2020. Sie kann beim Beuth Verlag bestellt werden.

 

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news-775 Fri, 15 Jul 2022 08:02:58 +0200 Strategische Allianz beschlossen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/strategische-allianz-beschlossen/ Der Schliesstechnikkonzern dormakaba ist eine strategische Partnerschaft mit der deutschen Schüco eingegangen. Im Rahmen der Vereinbarung werden beide Unternehmen zukünftig gemeinsam als bevorzugte Partner strategische Projekte der Digitalisierung sowie der Produktentwicklung und -integration vorantreiben. Im ersten Schritt werden die beiden Unternehmen ein türintegriertes Zutrittsmanagementsystem entwickeln sowie EntriWorX, die digitale Plattform für Türlösungen, und das Konfigurations- und Kalkulationstool SchüCal intelligent miteinander vernetzen. Die Partnerschaft ist seit dem 5. Juli 2022 offiziell in Kraft.

Dormakaba und Schüco kooperieren zum Nutzen von Planern sowie Fassaden- und Türenbaupartnern, indem sie das EntriWorX Ecosystem mit dem Schüco Konfigurations- und Kalkulationstool SchüCal verbinden. Über eine Schnittstelle erhalten SchüCal Nutzer Zugang zum Know-how der integrierten Planung von Türlösungen, während dormakaba seinen Marktzugang zu den relevanten Nutzern der Konfigurations- und Kalkulationssoftware erweitert. Die Partnerschaft ermöglicht es beiden Unternehmen, ihr Fachwissen zu vertiefen, um Türsysteme mit intelligenter Technologie im Markt zu etablieren und entsprechend smarte Trends setzen zu können.  

Gemeinsam entwickeln die beiden Partner ein skalierbares Gesamtsystem für ein Zutrittsmanagement, das die Expertise und die Komponenten beider Unternehmen verbindet – angefangen im privaten Wohnbereich bis hin zu gewerblichen Anwendungen. Darüber hinaus wollen beide Unternehmen bei weiteren Hardware- und Marketingthemen sowie bei prozessbezogenen Themen kooperieren, um die Zusammenarbeit durch digitale Schnittstellen zu optimieren.

Die ersten gemeinsamen Entwicklungsergebnisse werden dem Markt voraussichtlich im Herbst 2022 auf verschiedenen Messen und im April 2023 auf der BAU präsentiert werden.

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news-774 Thu, 14 Jul 2022 07:53:44 +0200 Sofortprogramm mit Klimaschutzmaßnahmen für den Gebäudesektor https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sofortprogramm-mit-klimaschutzmassnahmen-fuer-den-gebaeudesektor/ Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) haben ein Sofortprogramm für den Gebäudesektor vorgelegt. Mit den geplanten Maßnahmen sollen die CO2-Emissionen bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. In beiden Ministerien ist man überzeugt: Das jetzt vorgeschlagene Sofort-Programm richtet die Klimapolitik im Gebäudesektor ambitioniert neu aus und schließt die Lücke bis 2030.

Bei dem Gebäude-Sofortprogramm handelt es sich um einen gemeinsamen Vorschlag von BMWK und BMWSB. Das Programm wird nun dem Expertenrat für Klimafragen zur Stellungnahme zugeleitet. Anschließend berät die Bundesregierung über die zu ergreifenden Maßnahmen und beschließt diese schnellstmöglich. Da gerade innerhalb der Bundesregierung ein umfassendes Klimaschutz-Sofortprogramm abgestimmt wird, ist geplant, die im Programm enthaltenen Maßnahmenvorschläge in das Gesamtprogramm zu integrieren.

Das Sofortprogramm war notwendig geworden, weil die Emissionen des Gebäudesektors im Jahr 2021 die zulässige Jahresemissionsmenge um zwei Mio. Tonnen CO2-Äquivalente überschritten hatten (115 Mt. CO2-Äq. statt 113 Mt. CO2-Äq.). Die Überschreitung hatte das Umweltbundesamt am 15. März 2022 festgestellt. Der unabhängige Expertenrat für Klimafragen hatte die Zahlen am 13. April 2022 bestätigt. Nach § 8 Bundes-Klimaschutzgesetz sind daher BMWK und BMWSB verpflichtet ein Sofortprogramm vorzulegen, das die Einhaltung der Jahresemissionsmengen in den folgenden Jahren sicherstellt.
 

Weitere Infos:
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

 

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news-773 Wed, 13 Jul 2022 07:44:53 +0200 Freiburger Startup baut EU-Präsenz aus https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/freiburger-startup-baut-eu-praesenz-aus/ Die dotscene GmbH setzt aufgrund der hohen Nachfrage nach schneller digitaler Immobilienbestandserfassung seinen Wachstumskurs auf europäischer Ebene fort. Mit der dotscene España SL gründete das Unternehmen Ende Juni die erste spanische Tochtergesellschaft mit Sitz im andalusischen Granada mit 22 Mitarbeiter:innen. Granadas Bürgermeister Francisco Cuenca zeigte sich über die Gründung der dotscene España SL ebenso erfreut – umso mehr, da die Gründung der Tochtergesellschaft in Granada mit dem 30-jährigen Bestehen der gemeinsamen Städtepartnerschaft zusammenfällt.

„Mit Granada verbindet uns seit mehreren Jahren eine intensive Partnerschaft. Einige unserer ersten Mitarbeiter kommen aus der wunderschönen andalusischen Stadt. Für uns ist dieser Schritt ein starkes Signal von Wachstum und Internationalisierung“, sagt Nicolas Trusch, Geschäftsführer der dotscene GmbH und ergänzt: „Beide Partnerstädte haben in den letzten Jahren einen gezielten Fokus auf die Entwicklung Künstlicher Intelligenz gelegt und Strategien erarbeitet, um international als Technologiestandorte an Bedeutung zu gewinnen. Ausgezeichnete Universitäten und eine klare Zukunftsvision der unterschiedlichen Akteure werden dazu führen, dass wir in den nächsten Jahren auf diesem Gebiet noch viel von Granada und Freiburg hören werden. Wir freuen uns, mit der Gründung jetzt auch aus Granada aktiv an dieser Entwicklung mitgestalten zu können.“

Dotscene ist ein auf Mobile Mapping spezialisiertes Unternehmen und hat bereits tausende von Immobilien mit der eigenen Technik vollständig digitalisiert. Das Leistungsangebot endet nicht mit dem bloßen Bereitstellen der 3D Laserdaten. Bei Bedarf werden die CAD Modelle gleich mitgeliefert. Von Leistungsphase zu Leistungsphase lässt sich das Angebot von dotscene modular aufeinander abgestimmt nutzen. Mit der dotsceneCloud steht dem Kunden für die tägliche Bestandsverwaltung zusätzlich eine eigene Online Plattform zur Verfügung.

 

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news-772 Tue, 12 Jul 2022 15:22:56 +0200 „BIM für Planer und Architekten“ am 01.-04.08 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-fuer-planer-und-architekten-am-01-0408/ BIMSWARM setzt die Reihe von Webinaren für Marktteilnehmer unter dem Titel „BIMSWARM-Treff“ mit seinem Kooperationspartner, der Zeitschrift Build-Ing. Magazin, fort. Das Ziel des BIMSWARM-Treffs ist alle Beteiligten an Bauprojekten mit Expertise zu unterstützen, damit digitale Prozesse beim Planen, Bauen und Betreiben möglichst effizient umgesetzt werden. Die vier Webinare Anfang August 2022 sind alle kostenfrei.

Anmeldungen bitte direkt auf der Website von > BIMSWARM.

 

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news-771 Tue, 12 Jul 2022 09:47:17 +0200 Konrad-Zuse-Medaille des ZDB geht in diesem Jahr an Dr.-Ing. Gerald Faschingbauer https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/konrad-zuse-medaille-des-zdb-geht-in-diesem-jahr-an-dr-ing-gerald-faschingbauer/ Dr.-Ing. Gerald Faschingbauer wird in diesem Jahr mit der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet. Seinen kenntnisreichen Vortrag erwarten wir auch im Programm der Building Life Digital im Rahmen der BIM-Tage Deutschland im September. Dieses hat das Konrad-Zuse-Kuratorium des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Der ZDB würdigt damit den Lösungsansatz von Dr. Faschingbauer, Building Information Modeling (BIM) in Deutschland voranzutreiben.

DIN BIM Cloud zur Unterstützung BIM-basierter Leistungsbeschreibung

„Dank des großen Engagements von Dr. Faschingbauer zur Fortentwicklung eines Beschreibungssystems der bauteilbezogenen Klassifikation (DIN SPEC 91400) und des Datenaustausches (DIN SPEC 91350) hat die Baupraxis einen nachhaltigen Zugang zu einer breiten Anwendung von Building Information Modeling (BIM). Mit der DIN BIM Cloud hat Dr. Faschingbauer darüber hinaus federführend eine Wissensplattform für die Recherche und Abstimmung standardisierter Bauteileigenschaften sowie deren Vernetzung mit nationalen und internationale Baunormen, Richtlinien und Fachregeln geschaffen. Die DIN BIM Cloud ist heute bereits über DBD-BIM in vielen Softwarelösungen prozess-, software- und anwenderübergreifend nutzbar. Sein Lösungsansatz unterstützt die Anwender bei der BIM-basierten Leistungsbeschreibung sowie bei der Recherche zu Normen, Richtlinien und Bauteilinformationen“, so die Begründung des Konrad-Zuse-Kuratoriums im ZDB.

Dr. Faschingbauer erlernte den Beruf eines Bauzeichners, den er anschließend auch ausübte.  Der gebürtige Passauer erwarb dann 1997 an der Fachoberschule Passau die Fachhochschulreife. Von 1998 bis 2002 absolvierte er das Studium zum Bauingenieurwesen an der Fachhochschule Regensburg.

Von 2002 bis 2013 war er wissenschaftlich-technischer Mitarbeiter am Institut für Bauinformatik der TU Dresden. Hier promovierte er im Jahr 2010 mit dem Thema: „Simulationsbasierte Systemidentifikation im Rahmen der baubegleitenden geotechnischen Überwachung“.

Seit 2017 ist Gerald Faschingbauer Geschäftsführer der Dr. Schiller &Partner GmbH – Dynamische Baudaten.

Dr. Faschingbauer steht für die nachhaltige Kooperation im Bauwesen zwischen Behörden, Ingenieurbüros und Bauunternehmen. Er steht ebenso für den Technologietransfer von der Bausoftwarebranche zu wissenschaftlichen Institutionen wie zur Baupraxis. Der 46-Jährige ist in zahlreichen nationalen und internationalen Normungsgremien zur Produkt- und Prozessmodellierung in der Bauwirtschaft engagiert.

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news-770 Mon, 11 Jul 2022 08:49:54 +0200 Essener Ausstellung zeigt neues zirkuläres Gebäudesystem https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/essener-ausstellung-zeigt-neues-zirkulaeres-gebaeudesystem/ Zu den Highlights der Ausstellung "Folkwang und die Stadt", die auf der außergewöhnlichen innerstädtischen Bühne ausgestellt werden, zählt die zirkuläre Gebäude-Innovation ADPT, die von Future2k als Co-Creation gemeinsam mit Arup entwickelt wurde. Das Essener Start-Up Futur2K (F2K) entwickelt seit 2021 neue Formen und Prozesse einer zukunftsfähigen und ressourcenschonenden gebauten Umwelt und erarbeitete auf dieser Grundlage ein kreislaufbasiertes Gebäudesystem. Gemeinsam mit den Entwicklungspartnern Arup, dem Institut für Digitalisierung des Bauwesens der Universität Duisburg Essen sowie weiteren Forschungs- und Produktionspartnern aus Deutschland und Europa hat F2K einen ersten Prototypen entwickelt. Dieser Prototyp ist der Grundbaustein des Baukastensystems „ADPT“ für adaptive, kreislaufbasierte, skalierbare und klimapositive Gebäude. Das System soll einen zukunftsfähigen Lebensstil ermöglichen und sich an Kontextbedingungen und Bedürfnisse anpassen können – modular, flexibel und skalierbar vom Mikrohaus bis auf Quartiersgröße.

„Adaptive Buildings“ auf dem Berliner Platz in Essen

Das Zwischenergebnis ihrer Arbeit zeigen F2K in Form der Installation „adaptive Buildings“ vom 21. Mai bis zum 7. August 2022 auf dem Berliner Platz in Essen. Die Präsentation ist Teil der Ausstellung „Folkwang und die Stadt“ des Museum Folkwang, die sich wichtigen Zukunftsthemen und der Rolle von Kunst und Kultur in aktuellen Transformationsprozessen widmet. Das Folkwang-Museum erweitert anlässlich des 100-jährigen Jubiläums seine Ausstellungsfläche bis in die Essener Innenstadt.

Gebäude müssen zukünftig anders geplant, realisiert und betrieben werden, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Multifunktional nutzbar, konfigurierbar, transportierbar und recyclebar zeigt ADPT, wie die zirkuläre Gebäudezukunft aussieht. Besucher können den Prototyp im 1:1 Maßstab besichtigen und sich im Rahmen der Ausstellung detailliert über das Projekt informieren. „Am BIM-Modell kann das multifunktionale Konzept in allen möglichen Varianten durchgespielt werden. Parallel dazu können Interessierte anhand des Circular Building Toolkits alle Entwurfsschritte im zirkulären Designprozess anschaulich nachvollziehen“, verrät Projektleiterin Lena Raizberg.

ADPT – das Baukastensystem adaptive, kreislaufbasierte, skalierbare und klimapositive Gebäude

ADPT ist das erste Projekt, das mit dem von Arup entwickelten Circular Buildings Toolkit entworfen wurde. Der digitale Werkzeugkasten ist eine praxisorientierte Hilfestellung, um zirkuläre Prinzipien in Planungsprozesse zu integrieren und Gebäude hinsichtlich ihres Ressourcenverbrauchs, CO2-Fußabdrucks und Materialwerts zu optimieren. Für das Tool wurden die übergeordneten Circular Economy Prinzipien auf die Immobilienwirtschaft übertragen. Obwohl die Bereitschaft zum Umstieg in eine Kreislaufwirtschaft groß ist, gibt es bislang nur sehr wenige Projekte, die nach zirkulären Design-Prinzipien realisiert wurden. Grund dafür ist fehlendes Know-how. „Mit unserem kostenlosen Circular Buildings Toolkit wollen wir dazu beitragen, bestehende Wissenslücken zu schließen“, so Martin Pauli, Leiter Foresight Consulting bei Arup.

Das System wurde so konzipiert, dass sich die verwendeten Bauteile sortenrein trennen und damit optimal wieder- oder weiterverwenden lassen. Auf diese Weise wird die Rückbaufähigkeit von ADPT erleichtert. Reversible Verbindungen sorgen dafür, dass alle Bestandteile angepasst, wiederverwendet, repariert, renoviert oder unabhängig voneinander ersetzt werden können. Sämtliche Komponenten sind in einem As-Built-Model abgebildet und mit einer digitalen Materialdatenbank verbunden. Dieses digitale Kataster erleichtert die spätere Rückführung in den Wertstoffkreislauf – und macht jedes ADPT-Modul zu einem Rohstoffdepot für die nächste Generation von Gebäudemodulen.

Weitere Informationen zur Ausstellung: hier klicken

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news-769 Fri, 08 Jul 2022 11:40:49 +0200 Kabinett beschließt Maßnahmen zur Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kabinett-beschliesst-massnahmen-zur-planungs-und-genehmigungsbeschleunigung/ Das Bundeskabinett hat die vom Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) vorgelegten Eckpunkte zum Thema "Digitalisierung vorantreiben - Planung und Genehmigung beschleunigen" beschlossen. Zentrale Digitalisierungsmaßnahmen der Bundesregierung sind darin gebündelt, mit denen Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt werden. Die im Eckpunktepapier enthaltenen Maßnahmen umfassen drei Bereiche:

Allgemeine Digitalisierungsmaßnahmen

Prioritäre Maßnahmen der Bundesregierung zur Digitalisierung von Planungs- und Genehmigungsverfahren wurden als Ergebnis einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe identifiziert. Im Bereich des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr umfasst dies u.a. die Möglichkeit, künftig Projektunterlagen online einzureichen, um Antrags- und Beteiligungsverfahren in den Bereichen Schiene, Straße und Wasserstraße sowie Offshore-Windenergieanlagen zu beschleunigen.

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) wird dafür bis Ende 2022 ein Fachplanungsportal aufbauen. Die Fachbehörden der Länder und Kommunen können damit online ihre Stellungnahmen abgeben. Ab 2023 soll das Portal um ein Einwendungsmanagementsystem erweitert werden, das die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Behörden, Verbänden und Vorhabenträgern erleichtert.

Digitales Bauen

BIM wird bei der Verkehrsinfrastruktur bereits bei vielen Vorhaben pilotiert. Ab 2025 wird BIM neben dem Schienenbereich auch im Bundesfernstraßenbau standardmäßig eingesetzt. Zur Vorbereitung der flächendeckenden Einführung werden die Schulungs- und Beratungsangebote zur BIM-Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Behörden und Bund deutlich erweitert und ausgebaut. Darüber hinaus wird das BMDV Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen initiieren, die die Anwendung von BIM und digitalen Modellen erproben sowie notwendige Maßnahmen zur Digitalisierung von Verwaltungsstrukturen identifizieren sollen. Zugleich wird ein Pilotprojekt zur Umsetzung von Genehmigungsverfahren auf Basis von BIM-gestützten Bauwerksmodellen auf den Weg gebracht.

Gigabit-Grundbuch

Um die Planung und den Ausbau von digitalen Infrastrukturen – Gigabit und den neuesten Mobilfunkstandard – zu beschleunigen, braucht es einen detaillierten Überblick über geeignete Ausbaugebiete. Je besser die Informationslage für die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger vor Ort ist, desto besser und einfacher können Planungsmaßnahmen beschleunigt, Ressourcen geschont und Kosten eingespart werden. Das BMDV wird mit dem Gigabit-Grundbuch bis Ende 2023 ein zentrales Datenportal aufbauen. Die Bundesnetzagentur wird als zentrale Informationsstelle des Bundes gemeinsam mit dem BMDV das Portal entwickeln und dieses weiter betreuen. Im Gigabit-Grundbuch werden alle relevanten Informationen zum Ausbau gebündelt, etwa über verfügbare Infrastrukturen und Grundstücke, über Ausbauvorhaben und Zeiträume sowie zum aktuellen Versorgungsstand.

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news-768 Fri, 08 Jul 2022 07:28:28 +0200 Knowledge Hub für Planungsbüros https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/knowledge-hub-fuer-planungsbueros/ Auf der Website der Kobold Management Systeme GmbH finden Architektur- und Ingenieurbüros im neuen Wissens-Bereich konkrete Hilfestellungen und Denkanstöße zu Themen, die die Baubranche bewegen. Zur Verfügung stehen Webinare z.B. zum Thema „Wie Planungsbüros mehr Effizienz gewinnen“, Studien, verschiedene Berichte über die Anwendung des Controllingprogramms Kobold Control in Architektur- und Ingenieurbüros sowie Fachartikel zu den Themen Projektcontrolling, Projektmanagement, strategische und operative Projektplanung, HOAI und Branchentrends.

Der Knowledge Hub richtet sich an vorrangig an Entscheider, Controller und Projektverantwortliche sowie Anwender*innen von Kobold Control in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die aktuelle Software Kobold Control bietet ein umfassendes Projektmanagement, damit die Planer in der Lage sind, ihre Projekte optimal zu steuern, um die an die Projekte geknüpften wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. So begleitet die Controllinglösung den Architekten und Ingenieur von der Akquise bis zur Fertigstellung des Projektes auf vielen Ebenen; sei es im Projektcontrolling, in der Honorarberechnung oder in der Dokumentenverwaltung. Natürlich bietet die Software auch Funktionen für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM).

 

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news-767 Thu, 07 Jul 2022 07:52:56 +0200 Quartiersentwicklung – zukunftsorientiert und nachhaltig https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/quartiersentwicklung-zukunftsorientiert-und-nachhaltig/ Projektentwickler können mit konsequent umgesetzten Grünflächen, einer intelligenten Verkehrsreduzierung und der Nutzung von regenerativen Energiequellen den ökologischen Fußabdruck von Quartieren verringern. Die ökologische Qualität und die Formulierung von innovativen Lösungsbausteinen zu umweltbezogenen Herausforderungen zählen längst zu einem unverzichtbaren und elementaren Bestandteil der zukunftsorientierten Quartiersentwicklung vor dem Hintergrund der zunehmenden Ressourcenknappheit und der globalen klimatischen Veränderungen.

„Für die Dornieden Gruppe gehören zu den übergeordneten Zielen einer ökologisch verträglichen und nachhaltigen Quartiersentwicklung vor allem die Themen Ressourceneffizienz und Emissionsminderung“, erklärt Geschäftsführer Martin Dornieden. Beide Aspekte seien sehr vielschichtig. Die Ressourceneffizienz reiche vom rationellen Energie- und Baustoffeinsatz beim Bau der Gebäude über die Flächeneffizienz bis hin zum sparsamen Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen während der Nutzungsphase der Gebäude. „Bei der Emissionsminderung betrachten wir nicht nur quartiersinterne Abgaben an die Umwelt, sondern auch Abgaben, die etwa durch den abtransportierten Abfall außerhalb des Quartiers relevant werden“, so Dornieden.

Gesundes Ökosystem benötigt Grün- und Freiflächen

Für umweltorientierte Quartiere sei die quantitative und qualitative Grün- und Freiflächenausstattung ein zentrales Aktionsfeld. „Eine systematisch-konzeptionelle Auseinandersetzung mit einer nachhaltigen und ökologisch wertvollen Gestaltung von Freiflächen ist daher bei allen Quartiersentwicklungen der Dornieden Gruppe obligatorisch“, erklärt Dornieden. „In Verbindung mit einer Planung autofreier Bereiche und alternativen Mobilitätsangeboten können wir in unseren Quartiersentwürfen Lärmbelastungen und Schadstoffemissionen effizient reduzieren und gleichzeitig die Attraktivität und Aufenthaltsqualität für Bewohner steigern.“

Die Dornieden Gruppe verfolge das Ziel, umweltfreundlich zu bauen und gesundes, komfortables sowie bezahlbares Wohnen mit geringen Umweltauswirkungen zu ermöglichen. „Unvermeidliche Umwelteinflüsse und Emissionen möchten wir minimieren sowie teilweise kompensieren“, so Dornieden. Das gelinge etwa mit begrünten Flachdächern, Fassaden, Garagen und Carports. „Mit einer Begrünung bieten sie zusätzliche Lebensräume für Vögel und Insekten, verbessern den Wasserrückhalt und tragen zum Ausgleich des Mikroklimas im Quartier bei.“

Im Wohnblock möglichst wenige Flächen versiegeln

Ausgleichsbepflanzungen mit Bäumen, die der Umgebungsluft CO2 entziehen und Sauerstoff produzieren, seien laut Dornieden ein weiterer Baustein. „Außerdem versuchen wir, unnötige Versiegelungen etwa mit Rasenwaben und -fugensteinen für Garagenzufahrten und Flächen zu vermeiden.“ Wo möglich, sei auch die Entsiegelung von bislang versiegelten Flächen geboten, um den Boden zu schützen, die Hochwassergefahr zu senken und die Grundwasserneubildung zu erhöhen.

„Elementar ist ein Versickerungskonzept mit einer vielfältigen grünen Infrastruktur aus Parkanlagen, Gemeinschaftsgärten und anderen Grünstrukturen, die stadtklimatische Funktionen erfüllen wie etwa die Erhöhung des Regenwasserrückhalts, die Verschattung sowie Verdunstungsleistung im Sommer“, erklärt Dornieden.
Um die Umweltauswirkungen des Wohnens in Quartieren möglichst gering zu halten und diese zukunftsfähig auszustatten, seien auch eine Grauwasseraufbereitung und Quartierszisternen sinnvoll. „Und als Bettungsmaterial nutzen wir bereits weitgehend Recycling-Materialien, um natürliche Ressourcen zu schonen.“

 

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news-766 Wed, 06 Jul 2022 07:37:52 +0200 Neuer CEO für Obermeyer Infrastruktur https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neuer-ceo-fuer-obermeyer-infrastruktur/ Bauingenieur Dr.-Ing. Karsten Gruber verstärkt seit Anfang Juli 2022 als neuer Geschäftsführer die Obermeyer Infrastruktur GmbH & Co. KG. Zuvor war Dr.-Ing. Karsten Gruber bei der Sweco GmbH, bei der er viele Jahre Mitglied der Geschäftsführung war. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr.-Ing. Karsten Gruber einen erfahrenen Geschäftsführer gewinnen konnten. Gemeinsam mit dem Führungsteam wird er das erfolgreiche Geschäft der Obermeyer Infrastruktur festigen und das Unternehmen konsequent und zukunftsfähig weiterentwickeln“, sagt Jens Ulrich, Geschäftsführer der Obermeyer Holding GmbH.

Jens Ulrich verantwortete zusätzlich zu seiner Funktion in der Holding diese Position seit Ende 2020, nachdem aus der ehemaligen Obermeyer Planen + Beraten GmbH die Unternehmen Obermeyer Infrastruktur GmbH & Co. KG und Obermeyer Gebäudeplanung GmbH & Co. KG hervorgingen.

Dr.-Ing. Karsten Gruber verfügt über eine umfangreiche Erfahrung in der Planung und Ausführung von Bau- und Infrastrukturprojekten. Er arbeitete in international tätigen Baufirmen, bei denen er primär Großprojekte in den Niederlanden, England und Deutschland abwickelte. Seit 2005 verantwortete er in verschiedenen Unternehmen die Geschäftsführung.

Im Jahr 2012 wechselte Gruber zur Sweco GmbH, wo er in die Geschäftsführung für den Bereich Infrastruktur berufen wurde und bis Mitte November 2021 diese Position bekleidete. Die Deutschland-Geschäftsführung wurde aufgrund struktureller Entscheidungen des schwedischen Mutterkonzerns zum damaligen Zeitpunkt auf eine Person reduziert. Bis zu seinem Wechsel zur Obermeyer Infrastruktur GmbH & Co. KG war er noch beratend für das Unternehmen tätig.

„Ich danke sehr für das Vertrauen in meine Person. Meine neue Aufgabe als Geschäftsführer der Obermeyer Infrastruktur bedeutet für mich eine folgerichtige Fortführung meiner bisherigen Berufsbiografie“, erläutert Dr.-Ing. Karsten Gruber. „Deshalb freue mich darauf, meine Expertise mit den hochmotivierten Teams zu teilen und gemeinsam die Erfolgsgeschichte von Obermeyer fortzuschreiben.“

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news-765 Tue, 05 Jul 2022 10:19:24 +0200 Mengenermittlung am 3D-Modell https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mengenermittlung-am-3d-modell/ Mit dem neuen Feature des Webservices NOVA AVA BIM, dem LV 3D-Connector, lassen sich die Positionsmengen für Kostenberechnung und Ausschreibung mit Hilfe von 3D-Filtern ermitteln. Darüber hinaus können Anwender ihre Projekttermine aus der Software jetzt auch mit externen Kalender Apps synchronisieren und umgekehrt. Für die Mengenermittlung am 3D Modell werden bei den Vorlage-LV-Positionen Filter hinterlegt. Die Filter bestimmen dabei jeweils die von der Ausführung der LV-Positionen betroffenen Bauteile. Beim Erstellen eines neuen Leistungsverzeichnisses, wird dieses zunächst mit einem – oder auch mehreren – BIM-Modell(en) verknüpft und mit den Positionen aus dem Vorlage-LV befüllt.

Modellbasierte Mengenermittlung erfolgt per Knopfdruck

Eine zentrale Information wird hierbei mit übernommen: die Verknüpfung der Positionen mit den jeweiligen Filtern. Das heißt, für die Mengenermittlung der selektierten Leistungsposition wird über den zugeordneten Filter die Liste der Bauteile bestimmt, die für die Mengenermittlung herangezogen werden sollen. Über den ebenfalls gespeicherten Berechnungsansatz erkennt die Software, welche Abmessungen auszuwerten sind.

Auf diese Weise kann die Mengenermittlung vollautomatisch erfolgen. Dabei scannt das Programm die Positionen und erkennt, welche Filter mit der Position verknüpft sind, welche Berechnungsformel dem Filter zugeordnet ist und identifiziert im Modell die entsprechenden Bauteile. In wenigen Sekunden wird dann der Vordersatz, also die Ausschreibungsmenge für alle Leistungspositionen im LV, ermittelt.

Der 3D-Viewer sorgt dabei jederzeit für die optimale Übersicht und Transparenz: So kann die Ansicht z.B. nur auf die Bauteile reduziert werden, die bereits im LV zugeordnet sind. Bei der Auswahl einzelner Leistungspositionen erhalten die Anwender sofort einen Überblick über alle von der Ausführung betroffenen Bauteile.

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news-764 Mon, 04 Jul 2022 12:17:59 +0200 Rohstoffknappheit und Materialmangel https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/rohstoffknappheit-und-materialmangel/ BIM-Experte Matthias Uhl erklärt, wie Building Information Modeling (BIM) spätestens seit der Kostenexplosion von Baumaterialien zum Enabler für die Bauindustrie werden kann. Zu keiner Zeit war es wichtiger, eine Übersicht über den Markt und seine aktuellen Möglichkeiten zu haben als heute. Voraussetzung: Digitalisierung. Mit zunehmendem Digitalisierungsgrad steigen für die Bauindustrie die Chancen, ihre Lösungen in den Plänen der Architekten zu verankern und dadurch öfter als Leitprodukt ausgeschrieben zu werden.

Darüber hinaus lassen sich Informationen über Verfügbarkeiten und Lieferzeiten einfacher ergänzen. Noch allerdings hinkt der Digitalisierungsgrad der Bauindustrie dem BIM-Experten Matthias Uhl zufolge in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße anderen Branchen hinterher.

„BIM stellt eine der größten Chancen der letzten Jahrzehnte dar. Vom Entwurf bis hin zum Betrieb des Bauwerks lassen sich Prozesse und Schritte effizienter, günstiger und transparenter abbilden. Doch dafür müssen Baustoffhersteller ihre Daten jetzt digital aufbereiten und bereitstellen”, konstatiert Uhl, der mit BIM & More Orchestra eine BIM-Lösung für Hersteller entwickelt hat. Er nennt drei Gründe, warum Hersteller jetzt ihr Produktportfolio digital aufbereiten und Planern und Architekten BIM-Daten liefern müssen.

Erstens: Bau- und Immobilienbranche sind bereits digital

In den vergangenen zwei Jahren hat der Digitalisierungsgrad der großen Bau- und Immobilienunternehmen in Deutschland eine signifikante Größe erreicht. Die großen Player der Branche wie Drees & Sommer, Goldbeck oder ZECH machen zusammen einen großen Anteil des gesamten Planungsvolumens aus. Sie haben sich mittlerweile schon so weit digitalisiert, dass sie zunehmend auf digitale Produkte angewiesen sind.

„Sie greifen aus einer Notwendigkeit heraus auf die Produkte zurück, die in den führenden Planungsprogrammen in den entsprechenden Detailtiefen zur Verfügung stehen”, erklärt Uhl. Baustoffherstellern muss bewusstwerden, dass sie im digitalen Kosmos nur existieren, wenn sie digital sichtbar sind. Gerade angesichts der Liefer- und Materialengpässe ist die digitale Sichtbarkeit wichtiger denn je für Planer, um über technische Spezifikationen hinaus Preise und Verfügbarkeiten zu prüfen.

Zweitens: Alle Zukunftstrends haben eine digitale Komponente 

Aus der Digitalisierung heraus entwickeln sich zunehmend Bauweisen und Trends. Uhl: „Ob Modulbau, Nachhaltigkeit oder das Thema Vorfertigung: Alle relevanten Ideen haben eine digitale Komponente. Ohne Digitalisierung in Planung und Umsetzung geht es gar nicht.” Auch dies spreche dafür, dass Hersteller ihre Daten jetzt digital liefern müssen, wenn sie an den Megatrends teilhaben oder sie gestalten wollen. Mit der Menge an Daten erhöhen sich für Planer und Büros die Kombinationsmöglichkeiten, mit denen sich nicht nur neue bauliche Lösungen finden lassen. Zudem werden Alternativen sichtbar bei anderweitigen Nichtverfügbarkeiten.
 
„Blicken wir exemplarisch auf den Megatrend Nachhaltigkeit am Beispiel des Building Circularity Passports im Koalitionsvertrag”, nennt Uhl ein anderes Beispiel aus dem Klimaschutz. Die Bundesregierung habe mit dem Building Circularity Passport das Thema Kreislaufwirtschaft als verpflichtendes Element für die Zukunft im Koalitionsvertrag verankert. Erst der Zugang zu transparenten Produktinformationen erlaubt Überlegungen zur Kreislauffähigkeit. Ohne Informationen zur stofflichen Zusammensetzung, Herstellungsweise, Lebensdauer, Reparaturfähigkeit und Verwertungsoptionen der Produkte funktioniert die Circular Economy nicht. „Produktinformationen bilden die Basis für einen Übergang zur Kreislaufwirtschaft”, so Uhl. Noch gebe es keine Gesetze, aber sie würden bald kommen. Die ersten Kommunen in Deutschland wollen unabhängig von der Gesetzgebung für ihre Neubauten den Building Circularity Passport einführen. Bei allen neuen Schulen, Kindergärten oder Bürogebäuden werden Produkte erforderlich, deren Kreislauffähigkeit bewertet, berechnet und zertifiziert wurde.

Drittens: Komplexität der Planungsprozesse steigt und damit der Datenbedarf

Für die BIM-Datenbereitstellung gibt es noch einen weiteren Grund: Die Anforderungen an Planungsprozesse und dadurch an Planer im Sinne von Nachweisen und Berechnungen werden immer komplexer. Planer und Architekten öffnen sich deshalb zunehmend für Unterstützung aus der Industrie. „Während heute Nachweise in Sachen Kreislaufwirtschaft eine immer größere Rolle spielen, waren es früher bauphysikalische Anforderungen wie Energieverbräuche, etwa bei der Energieeinsparungsverordnung (EnEV), bei Passivhaus-Berechnungen oder Plusenergiehaus-Konzepten. Diese Themen erfordern aufseiten der Planer ein neues Maß an Datenmenge und Informationsqualität”, erläutert Uhl. Dieser Bedarf würde weiter zunehmen. Auch dieser Umstand verlangt von der Industrie, jetzt Daten digital zur Verfügung zu stellen. „Nie waren Produktinformationen von der Industrie populärer als heute. Nie war es für Hersteller einfacher, Akzeptanz bei Planern zu erreichen”, resümiert der BIM-Datenexperte.

 

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news-763 Fri, 01 Jul 2022 12:34:38 +0200 Durchgängige Modelle mit Informationsgehalt für Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden künftig Standard https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/durchgaengige-modelle-mit-informationsgehalt-fuer-planung-bau-und-betrieb-von-gebaeuden-kuenftig-standa/ Das Seminarcenter „Viega World“ des Systemanbieters Viega gilt als Leuchtturmprojekt für die integrale Planung mit BIM und steht exemplarisch für die ganzheitliche Berücksichtigung des Gebäudelebenszyklus entlang eines permanent fortgeschriebenen digitalen Zwillings. Im Rahmen einer umfassenden Kollaboration wurde während der Planungs- und Bauphase über alle Gewerke hinweg eine Datenbasis aufgebaut, die unmittelbar in die Betriebs- und Nutzungsphase des rund 12.200 Quadratmeter großen Bildungsgebäudes einfließt. „So ist es möglich, den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes mit allen wesentlichen Einflussgrößen wie Energieströme, Nutzerverhalten und -steuerung oder auch notwendige Wartungsarbeiten schon im Vorfeld abzubilden und beispielsweise im Sinne der Predictive Maintenance in den Planungen des Betreibers zu berücksichtigen“, so Ulrich Zeppenfeldt, Vice President Global Service & Consulting bei Viega.

Komplexe Systemzusammenhänge digital abbilden

Schon seit Jahren gibt es die datengetriebene Planung und Realisierung von Gebäuden mit der Arbeitsmethodik BIM. Aber erst durch einen deutlich umfassenderen Aufbau BIM-fähiger Datenstämme von Bauprodukten auf Herstellerseite und einem einfacheren Datenaustausch zwischen den verschiedenen Planungsprogrammen ist mittlerweile ein Status erreicht, der sich den Anforderungen auf einer Baustelle annähert. Denn im Gegensatz zur Architektur lassen sich in der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) komplexe Systemzusammenhänge in aktuellen BIM-Modellen oftmals nur schwierig abbilden. Die Folge: In vielen Planungsprozessen werden Anlagen- und Strangschemen sowie Funktionslisten parallel geführt und – aufwendig wie fehleranfällig – in der Regel als PDF-Dokumente ausgetauscht. Ziel muss es also sein, TGA-Anlagen auf Basis von Datenmodellen zu beschreiben, die den Datenaustausch webbasiert über offene Standards und dezentrale Modellserver ermöglichen. Dadurch lassen sich dann auch Informationen aus unterschiedlichen Domänen auf Datenebene verknüpfen.

„Um BIM praxisgerecht umzusetzen, müssen also im wahrsten Sinne des Wortes viele Parteien an einen Tisch kommen. Die technische Gebäudeausrüstung und die zugehörigen Informationssysteme geben dabei die Struktur vor. Sie liefern das Framework für Planer, Architekten und Gewerke. Bei der Planung der Viega World mussten wir deswegen auch in vielerlei Hinsicht Neuland betreten“, so Ulrich Zeppenfeldt.

Von der RWTH Aachen gibt es wertvolle Unterstützung. Gemeinsam mit ihr konnten fundamentale Erkenntnisse insbesondere bei der Objektbeschreibung mit Fokus auf Auftraggeber-Informationsanforderungen, der Prozessorganisation und der Projektabwicklung gesammelt werden. „Im Ergebnis führte dies zu einer komplett neuen konzept- und prozessbasierten Herangehensweise, die für derartige Großprojekte künftig zum Standard werden dürfte,“ resümiert Prof. Dr.-Ing. Christoph van Treeck, Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen, RWTH Aachen.

Effizienzsteigernde Betriebsoptimierung als weiteres Ziel

Ein zweiter relevanter Forschungsschwerpunkt liegt in dem Potenzial, das sich auf Basis der umfassenden, über Planung, Bau und Betrieb generierten Daten für die energetische Betriebsführung des klimaneutralen Gebäudes erheben lässt. Denn nach Einschätzung von Fachleuten lassen sich durch die optimierenden Maßnahmen der technischen Anlagen in Gebäuden Energieeinsparungs¬möglichkeiten von bis zu 30 Prozent erreichen. Eine wesentliche Einschränkung war dabei bislang allerdings das Fehlen einer integralen digitalen Abbildung der Systeme der Technischen Gebäude-ausrüstung – und zwar maschinenlesbar für die gesamte Menge an Informationen, die über den Lebenszyklus des Gebäudes hinweg erstellt und ausgetauscht werden.

Im Forschungsvorhaben Energie.Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz entwickelten die RWTH Aachen, das Fraunhofer ISE und Viega als Investor und Betreiber der „Viega World“ dafür eine durchgängige und systematische Methode zur Verknüpfung und Integration der Domänen TGA, Gebäudeautomation und Gebäudebetrieb mittels BIM. Dazu wurde zunächst eine konsistente Repräsentation der energierelevanten Eigenschaften der TGA erarbeitet, die neben anlagentechnischen Produktdaten auch Performance-Indikatoren und betriebstechnische Attribute enthält. Dieses digitale Abbild kann in der „Viega World“ weiter für ein lückenloses Monitoring und zur Optimierung der energierelevanten Betriebsprozesse genutzt werden.

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news-762 Tue, 14 Jun 2022 07:10:00 +0200 Immobilien- und Facility Management mit SAP https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/immobilien-und-facility-management-mit-sap/ Unter dem Motto ‚Cloudbasierte Datenplattformen für eine nachhaltige Zukunft‘ werden die wichtigsten Trends auf dem Jahreskongress Immobilien- und Facility Management mit SAP vom 28. - 29.September 2022 in Potsdam vorgestellt. Wie haben Nachhaltigkeit und digitaler Wandel die Immobilienwirtschaft transformiert? Die Zeichen der Zeit stehen auf Veränderung. Eine neue Sichtweise eröffnet sich – Immobilien sind
mehr als nur Gebäude und versprechen als Datenlieferanten in Sachen Transparenz ein enormes Potenzial. So ermöglicht der Einsatz neuer Technologien intelligentere und nachhaltigere Prozesse – sei es bei Planung, Bau oder Bewirtschaftung.

Vorgestellt werden Berichte von Anwendern sowie SAP-Experten, die sich mit relevanten Fragestellungen zu einem zukunftsfähigen Immobilienmanagement für Projekte aus den Bereichen Industrie, Handel, Infrastrukturunternehmen, Finanzen und Wohnungswirtschaft beschäftigen. Darunter Unternehmen und Organisationen wie ABG FRANKFURT HOLDING, MEAG MUNICH ERGO Asset Management, DB Systel, KSG Hannover, Aroundtown SA, PHOENIX CONTACT Electronics, TÜV SÜD Advimo, BSH Hausgeräte u.v.m.

Die Teilnehmer erfahren, welche Möglichkeiten das umfassende Lösungsportfolio der SAP bietet, Abläufe weiter zu digitalisieren und die Transformation voranzutreiben. Die Themen reichen von Strategien für das smarte Unternehmen mit SAP Intelligent Real Estate, dem Einsatz von Cloud-Lösungen für effiziente und integrierte Immobilienprozesse bis hin zur Nachhaltigkeit in
der Immobilienbranche. Ob SAP Analytics Cloud mit Visualisierungsmöglichkeiten, Update bei der Einführung oder Migration auf SAP S/4HANA, BIM und digitaler Zwilling als Transformation
für das Baumanagement sowie smartes Prozessmanagement – die neuen Lösungen schaffen innovative Möglichkeiten der Immobilienbewirtschaftung.

Keynotes, Fachbeiträge und Live Demos geben Anregungen und Tipps für die eigene Umsetzung. Expertengespräche helfen bei spezifischen Fragestellungen – darüber hinaus lädt eine begleitende Fachausstellung dazu ein, sich von SAP und Partnern aktuelle Lösungen und Services aufzeigen zu lassen. Workshops am Vormittag des ersten Tages geben Teilnehmern die Möglichkeit, sich zu ausgewählten Themen intensiv auszutauschen. Eine abwechslungsreiche Abendveranstaltung rundet das umfangreiche Programm ab.

Anmeldung und weitere Informationen: hier klicken

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news-761 Mon, 13 Jun 2022 07:03:00 +0200 BGH-Urteil: HOAI & Altverträge https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bgh-urteil-hoai-altvertraege/ Für Architekten-Honorare galt lange eine verbindlich Honorarordnung. Seit 2021 sind die Honorare frei verhandelbar. Bei manchen Altverträgen können Planer nach einem aktuellen BGH-Urteil aber noch Nachforderungen stellen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden (Urt. v. 02.06.2022, Az. VII ZR 174/19) : Architekten und Ingenieure können für vor 2021 abgeschlossene Verträge Nachforderungen verlangen, wenn die vereinbarten Pauschalhonorare mit Kunden unter den damals geltenden Mindestsätzen lagen. Bei Streitigkeiten zwischen Planern und Privatleuten können deutsche Gerichte damit die damalige Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) weiter anwenden.

Der BGH gab der Klage eines Planungsbüros aus Nordrhein-Westfalen statt, das eine auf Grundlage der Mindestsätze errechnete Restforderung aus einem 2016 abgeschlossenen Vertrag geltend gemacht hat. Der Inhaber des Ingenieurbüros hatte eine offene Forderung von mehr als 100.000 Euro geltend gemacht und diese mit der HOAI begründet. Ursprünglich vereinbart war für ein Bauvorhaben ein Pauschalhonorar von rund 55.000 Euro. Aus Sicht des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm war die Nachforderung gerechtfertigt, weil der Pauschalpreis im Ingenieurvertrag gegen den Mindestpreischarakter der HOAI als zwingendes Preisrecht verstieß. Die dagegen gerichtete Revision wies der BGH nun zurück.

BGH urteilt in Honorarstreit zugunsten der Planenden

Grundlage für das BGH-Urteil ist eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Die Karlsruher Richterinnen und Richter hatten die Sache dem EuGH vorgelegt. Dieser entschied Anfang des Jahres überraschend: Deutsche Gerichte können die Honorarordnung bei Streitigkeiten zwischen Privatleuten - also zum Beispiel Architekt und Häuslebauer - weiter anwenden. Die EU-Vorgaben hätten keine unmittelbare Wirkung auf Privatpersonen (horizontale Richtlinienwirkung), sondern seien eine Anweisung an einen Staat. Das Urteil gilt nur für Altverträge.

Die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer zeigte sich erfreut über das Urteil des BGH, auch wenn es nach der Grundsatzentscheidung des EuGH vom Januar 2022 erwartet werden konnte. Andrea Gebhard konstatiert: „Zudem hatte der BGH ja selbst schon zuvor deutlich gemacht, dass er die Anwendung der verbindlichen HOAI bei sogenannten Altverträgen für geboten hält. Ich gehe davon aus, dass jetzt auch allen weiteren noch anhängigen Aufstockungsklagen stattgegeben wird, sofern einzig die Frage im Raum steht, ob dem das EU-Recht entgegensteht. Unabhängig davon setzen wir uns dafür ein, dass auch zukünftig angemessene Honorarvereinbarungen getroffen werden. Wir befürworten daher, dass die HOAI 2021 in dieser Legislaturperiode novelliert werden soll. Die bisherigen Leistungsbilder müssen aktualisiert werden, aber natürlich gehören auch die seit gut zehn Jahren unveränderten Honorarwerte auf den Prüfstand, insbesondere bei den Flächenplanungen.“

Die Leistungsphasen und Honorarsätze der HOAI sind seit Jahrzehnten als Grundlage für das Planen und Bauen in Deutschland etabliert und bieten einen verlässlichen Rahmen für Planerinnen und Planer, Auftraggeber und Bauausführende. Dies erfordert allerdings regelmäßige Anpassungen. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wurde die Forderung der Planerorganisationen aufgegriffen, die HOAI zu reformieren.

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news-760 Fri, 10 Jun 2022 07:30:00 +0200 Neue hochschulübergreifende Plattform https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neue-hochschuluebergreifende-plattform/ baunetz CAMPUS bietet Studierenden und Lehrenden Informationen und täglich aktuelle Themen aus dem gesamten Hochschulkontext rund um die Themen Architektur, Stadt und Landschaft. Mit baunetz CAMPUS haben Studierende der Architektur aller gestalterischen Hochschulen im deutschsprachigen Raum eine Informations- und Inspirationsplattform. Auf der Plattform finden sowohl Studierende als auch Hochschulangehörige Artikel zu Forschungsprojekten, Ausstellungen, Konferenzen, Personalia oder Online-Lehrveranstaltungen, Tipps zur Planung des Studiums, Erfahrungsberichte, Stellenanzeigen, ausführliche Themenpakete mit interessanten Schwerpunkten und einen Alumni-Podcast. Die Plattform vereint alles Wissenswerte für den Studienalltag und wird so zur digitalen Arbeitsumgebung vom Eintritt in das Studium bis zum Abschluss und darüber hinaus.

Die Website will zudem auch ein Angebot schaffen, das Studierende in ihrer kreativen Entwurfsarbeit inspiriert. Hierfür wurden erstmalig alle vorhandenen Inhalte der Online-Publikation für Architektur Baunetz mit ihrem Bestand von derzeit über 70.000 Artikeln vertaggt und verknüpft. Die Artikel sind in drei Fachgebiete unterteilt, um ihnen ein Grundgerüst zu geben: „Konzept & Entwurf“, „Konstruktion & Technik“ sowie „Geschichte & Theorie“.

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news-759 Thu, 09 Jun 2022 07:57:11 +0200 BIM-Methodik wird erwachsen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-methodik-wird-erwachsen/ Auf dem 7. Hilti Expertenforum 2022 in Hamburg wurde in zahlreichen Praxisbeispielen dargestellt, wie BIM in Bauprojekten gewinnbringend eingesetzt werden kann. Die Veranstaltung fand statt unter dem Titel "Was brauchen wir zum Erwachsen werden?“. Die vorgestellten Projekte zeigten, welche Auswirkungen die Planungsmethode auf das Zusammenspiel aller Beteiligten hat. Der Prozess des Erwachsen Werdens verläuft manchmal holprig und wird von vielen Entwicklungsschritten begleitet. Die BIM-Methodik ist längst in der Bauindustrie angekommen und inzwischen auf dem Weg zum Erwachsen werden. Daher ist in vielen Fällen nicht mehr die Frage, ob mit BIM gearbeitet wird, sondern wie.

Rolle der Digitalisierung in der Bauindustrie

„Die Digitalisierung schreitet auch in der Bauindustrie zunehmend voran. Ein klar erkennbarer Trend ist, dass mit der zunehmenden IOT-Fähigkeit von physischen Produkten die klassische Trennung in „Hardware“ versus „Software“ zunehmend verschwimmt und neue integrierte Lösungen möglich werden, die hohe Produktivitätsgewinne versprechen. BIM ist vielfach inzwischen die Realität, wobei in Deutschland im Vergleich vor allem zu den Niederlanden noch Aufholpotenzial besteht. In aktuellen BIM-Projekten wird zudem deutlich, dass die Herausforderung inzwischen weniger auf der technischen Seite, sondern viel mehr im Change Management liegt, denn BIM-Projekte erfordern eine neue Art der Zusammenarbeit und Partnerschaft von allen Projektbeteiligten,“ betonte im Auftaktgespräch der Veranstaltung Heike Kling, Leiterin Engineering Nord, Hilti Deutschland AG im Gespräch mit Jochen Olbert, Vorsitzender der Direktion,
Hilti Deutschland AG.

Anhand von plakativen Beispielen zeigte Jens-Uwe Meyer mit seiner Key Note, dass sich Geschäftsmodelle überleben können und manchmal ein sich neu erfinden notwendig ist, um Innovation zu realisieren. „Die großen Trends – Digitalisierung,Nachhaltigkeit und demografischer Wandel – über die schon seit Jahren gesprochen wird, sind schon längst da, gehen zusammen und verstärken sich gegenseitig.“ An das Thema „neu denken“ knüpften auch die Praxisbeispiele des Expertenforums an. In diesen wurde anschaulich illustriert, wie BIM bereits gewinnbringend eingesetzt wird aber auch wo die Herausforderungen liegen.

BIM in Praxisbeispielen

Den Auftakt bildete das Projekt Überseequartier in Hamburg, welches aktuell die größte Hochbaustelle in Europa darstellt. Thomas Kleist, Senior Construction Manager, Uniball Rodamco Westfield mfl Development GmbH, zeigte auf, wie die Zusammenarbeit in einem Open BIM Projekt mit mehr als 35 Planungsteams und rund 270 Ingenieur:innen funktioniert. Eine besondere Herausforderung ist dabei unter anderem die Zusammenarbeit der Teams über Ländergrenzen hinweg sowie der Einsatz unterschiedlichster Soft- und Hardware.

Wie Automatisierung auf der Baustelle umgesetzt werden kann, zeigte Rüdiger Wagner, Head of Open Technology Innovation and Robotics, Hilt AG anhand des Einsatzes des Hilti Bohrroboters Jaibot auf.

Denis Stol, Projektleiter, Ten Brinke Group, illustrierte anhand eines Projekts für ein Verwaltungsgebäude in Dortmund, wie mit Hilfe einer Lean Taktung eine Effizienz-Steigerung gelingen kann. Das von der Porsche Consulting entwickelte Lean Concept wird mit der BIM Planung verknüpft. Und auch wenn sich die Planungsphase dadurch zunächst verlängert, resultiert am Ende eine kürzere Bauzeit daraus.

Bauindustrie spürt Fachkräftemangel

Mit dem Thema Fachkräftemangel sind alle Beteiligten in der Baubranche konfrontiert, die Rekrutierung von Talenten für Aufgaben mit hoher Komplexität ist eine globale Herausforderung. Wie die Integration von Studierenden und Unternehmen zu einem frühen Zeitpunkt funktionieren kann, zeigten Dr. Helmut Dinger, Geschäftsführer Innovation Academy der RWTH Aachen und Daniel Gmeiner, Head of BIM Competence Center, Hilti auf. Im Rahmen eines Programms werden Studieninhalte angepasst,studienübergreifende BIM Kurse sowie fächerübergreifende Soft Skill Trainings angeboten. Im Rahmen eines Praxisteils soll eine echte Verbindung zum Unternehmen geschaffen werden.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Projekt Neubau des Hauptgebäudes der Kreispolizei Bergheim, welches von Manjunath Ambli-Suresh, BIM Manager, Tecklenburg GmbH und Joachim Schetter, Leiter Bauabteilung, Tecklenburg GmbH vorgestellt wurde. Mit Hilfe einer modellbasierten Planung sowie einem detaillierten Bautagebuch, konnte eine verkürzte Bauzeit erreicht werden. Der Einsatz einer VR-Brille sowie von HoloLenses bei der Grundsteinlegung ermöglichte den Beteiligten eine Visualisierung des geplanten Gebäudetraktes bereits zu diesem frühen Zeitpunkt.

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news-758 Wed, 08 Jun 2022 12:52:42 +0200 4. BIM.Ruhr-Konferenz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/4-bimruhr-konferenz/ Die 4. BIM.Ruhr-Konferenz findet zum Thema BIM und Nachhaltigkeit am 12.07.2022 statt. Im Rahmen der 4. BIM.Ruhr-Konferenz zum Thema „ Aktuelle Herausforderungen auch über den Bauprozess hinaus mit BIM lösen: Für eine umfassende soziale, nachhaltige und verantwortungsvolle Strategie “ möchte das Projekt BIM.Ruhr alle BIM-Interessierten zum virtuellen Event am 12. Juli 2022 von 17:00 bis 18:30 Uhr einladen und die Diskussionen und Impulse der letzten beiden BIM.Ruhr-Konferenzen gemeinsam fortsetzten.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist Partner der 4. BIM.Ruhr Konferenz am 12. Juli 20222. Die Online-Konferenz findet zum Thema BIM und Nachhaltigkeit mit unseren Kooperationspartnern re!source Stiftung e. V. und Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB).

Eingeleitet wird die Konferenz von Ralf Golinski, Chefredakteur der Fachzeitschrift Build-Ing. und Teammitglied des Kompetenzzentrums Planen und Bauen. Die Referentinnen Annette von Hagel, Geschäftsführende Vorständin der re!source Stiftiung e.V., und Seema Issar, Leiterin Gebäude im Betrieb / Sustainable Finance beim DGNB e.V. werden jeweils einen halbstündigen Vortrag halten.

Die Teilnehmer*innen erwarten folgende spannende Themenschwerpunkte:

  • Wie kann ich mit BIM meine Nachhaltigkeitsziele erreichen?
  • Welche Veränderungen müssen umgesetzte werden, damit BIM effizient genutzt werden kann?
  • Welche Vorteile bringt BIM auch über den Bauprozess hinaus?
  • Worauf muss ich beim Einsatz von BIM achten? Worauf kann ich mich freuen?
  • Welche Regeln und Offenlegungspflichten beinhaltet die EU-Taxonomie?
  • Was ist unter ESG zu verstehen? Wie kann BIM dabei helfen?

Wie kann man sich anmelden?

Mehr zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung der 4. BIM.Ruhr-Konferenz finden Interessierte auf den Webseiten von BIM.Ruhr. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

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news-757 Tue, 07 Jun 2022 07:35:00 +0200 Neues BIM-Experten-Start-up https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neues-bim-experten-start-up/ Bimondis bietet einen Marktplatz für Digitalisierungs- und BIM-Experten und -Expertise um die digitale Transformation und die Nachhaltigkeitsziele im Bau schneller zu erfüllen. Die Baubranche steht in den nächsten Jahren vor mehreren großen Herausforderungen und wird sich in vielen Bereichen umstrukturieren müssen. Die Vision für eine klimaneutrale Zukunft bis 2050 umfasst nahezu alle Sektoren und steht mit den Zielen des Übereinkommens von Paris im Einklang. Die Klimaneutralität ist dabei mit einem Rückgang der Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) von 95 % gegenüber 1990 über alle Sektoren verbunden.

Für den Gebäudebereich existiert bisher keine offizielle Definition für Klimaneutralität. Die bisherige Zieldefinition eines „nahezu klimaneutralen Gebäudebestandes“ ist durch die Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG) im Jahr 2015 mit der Zielsetzung einer 80 % Reduktion des
nichterneuerbaren Primärenergiebedarfs für den Zeitraum 2008 bis 2050 definiert. Nach dem Willen der Bundesregierung soll der Gebäudebestand mittlerweile bis 2045 nahezu klimaneutral gestaltet werden.

Unterstützung bei Umsetzung von BIM-Projekten mit Experten, Wissen und direktem Erfahrungsaustausch

Nur mit einem umfassenden Einsatz von Technologien kann das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands und das gleichzeitige Sicherstellen der baulichen Grundversorgung erreicht werden. Insbesondere beim Entwurf, der Planung und der Steuerung spielen BIM und andere digitale Methoden dabei eine wichtige Rolle. Flächendeckend haben sich allerdings digitale Planungsverfahren immer noch nicht durchsetzen können. Zum einen liegt das an einem Mangel an Experten und zum anderen an unzureichender Erfahrung bei den Auftraggebern.

Das Anfang des Jahres gegründete Start-up Bimondis löst beide Probleme: Es startet eine Plattform für die Vermittlung von BIM-Experten zum Erfüllen der Nachhaltigkeitsziele im Bau. Experten finden Projekte, in denen sie ihre Erfahrung und Spezialisierung bestmöglich zum Einsatz bringen. Auftraggeber profitieren von einem speziell entwickelten Auswahlprozess und einer schnellen Vermittlung, um eine erfolgreiche Umsetzung von Bauprojekten sicherzustellen.

Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und Zürich arbeitet mit vielen Industriepartnern, Verbänden und Ausbildungsinstitutionen an Dienstleistungen, um die bestehenden Angebote im Markt zu ergänzen.

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news-756 Mon, 06 Jun 2022 07:10:00 +0200 Studie zur Digitalisierung im Bauwesen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/studie-zur-digitalisierung-im-bauwesen/ Laut einer aktuellen RICS-Studie behindern steigende Kosten und Lieferketten-Probleme die Digitalisierung sowie die Erfüllung der ESG-Ziele im Bauwesen in Europa. Das Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS), eine Berufsorganisation für Immobilienexperten, hat erstmals eine Studie zum Thema „Digitalisierung im Bauwesen 2022“ veröffentlicht.

Bereits die Ergebnisse des RICS Global Construction Monitor (GCM) für das erste Quartal 2022 haben die akuten Probleme bei der Materialversorgung belegt. „Das Wachstumstempo im Bauwesen wird in den nächsten zwölf Monaten etwas nachlassen, da steigende Materialkosten und Materialverfügbarkeiten zunehmend als ein hemmender Faktor genannt werden, der sich auf die Marktaktivität auswirkt. So gaben 91 Prozent der Befragten weltweit an, dass diese ein Problem darstellen“, erklärt Susanne Eickermann-Riepe FRICS, Vorstandsvorsitzende der RICS Deutschland.

Daten- und Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Beteiligten über den gesamten Lebenszyklus

Für die aktuelle Studie wurden 2.500 RICS-Mitglieder befragt. Der Bericht untersucht zudem, wie zukunftsgerichtete Methoden – wie BIM und digitale Zwillinge – in den Unternehmen eingesetzt werden, und befasst sich mit deren aktueller Nutzung, den daraus resultierenden Verbesserungen und den Herausforderungen, die Unternehmen von Fortschritten abhalten.

Während die Unternehmen versuchen, sich an die aktuellen weltweiten Herausforderungen anzupassen, einschließlich der Verringerung der Kohlenstoffemissionen im Bausektor (~40 %), gaben fast alle Befragten (97 %) an, dass die Kosten ein mittleres bis großes Hindernis für ihre Umsetzung darstellen. Im Gegensatz zum Rest der Welt, wo der Mangel an qualifizierten Fachleuten an zweiter Stelle steht, nennen 89 % der Befragten in Europa uneinheitliche Vorgehensweisen der Lieferkettenpartner als Grund, der die Implementierung von Daten und Technologien behindert. Ein Mangel an qualifizierten Fachkräften wurde von 87 % der Befragten als Hindernis genannt.

Daten- und Informationsaustausch zwischen Beteiligten überngesamten Lebenszyklus

Die Unternehmen nutzen Daten in großem Umfang, um Fortschritte zu überwachen sowie Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden bei allen oder den meisten ihrer Projekte zu verbessern. 36 % der Befragten gaben an, dass dies eine der wichtigsten Möglichkeiten ist, Daten und Technologie im Bausektor zu nutzen. Kostenschätzung, -vorhersage, -planung und -kontrolle sind die wichtigsten Bereiche, in denen Unternehmen Daten nutzen (40 %). Am anderen Ende der Skala gaben jedoch nur 21 % der Befragten an, dass sie Daten und Technologien zur Messung des CO2-Fußabdrucks und zum Benchmarking und zur Berichterstattung über alle oder die meisten ihrer Projekte nutzen, und nur 20 % nutzen sie zur Planung und Messung von sozialen Auswirkungen.

Mehr als die Hälfte der Befragten tauschen ihre Daten zur Kostenschätzung aus, und fast 40 % übertragen ihre Daten und Informationen zu den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden. Allerdings tauscht nur ein Fünftel der Befragten Informationen über die Kohlenstoffemissionen im Lebenszyklus aus.

Die Studie belegt die Fortschritte, die gemacht wurden, unterstreicht aber auch die Notwendigkeit weiterer Initiativen im gesamten Bausektor, um Mitarbeitende in neuen und innovativen Arbeitsmethoden zu schulen, damit die Kosten auf breiter Front gesenkt werden können, um den Klimawandel zu bewältigen.

Sektor muss schneller Vorteile von BIM und digitalen Zwillingen nutzen

„Um die tiefgreifenden Auswirkungen des Bauwesens auf unsere Welt zu bewältigen, muss der Sektor noch schneller die Vorteile von BIM und digitalen Zwillingen nutzen. Die Digitalisierung im Bauwesen nimmt weiter an Fahrt auf, aber die Einführung solcher Technologien wird durch steigende Kosten und den Mangel an qualifizierten Fachkräften gebremst. Der Sektor ist agil, doch angesichts des ständigen Kosten- und Zeitdrucks und der häufig kritisierten mangelnden Ausgaben für Forschung und Entwicklung besteht die Gefahr, dass das Bauwesen ins Hintertreffen gerät. Normen wie der RICS International Cost Management Standard 3 (ICMS 3) und Berufsverbände, die ihre Mitglieder weiterbilden, wirken zwar unterstützend, aber das Bauwesen braucht mehr Förderungen, sei es in Form von privaten Investitionen oder staatlichen Mitteln," betont Anil Sawhney, RICS Global Construction and Infrastructure Sector Lead.

"Zwar ist der Einsatz von BIM-Modellen inzwischen üblich, und die Beteiligten tauschen über den gesamten Lebenszyklus des Projektes hinweg immer mehr Informationen aus, vor allem in den Bereichen Kostenkalkulation und Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden, aber es steht noch viel auf der Agenda. Die Leistungsfähigkeit von BIM mit seinen hohen Zeit-, Kosten- und Nachhaltigkeitsdimensionen in Verbindung mit digitalen Zwillingen wird in den kommenden Jahren den größten Mehrwert bringen, sofern die Branche die richtige Förderung erhält,“ ergänzt Andrew Knight, RICS Global Data and Tech Lead.

RICS-Studie zum Thema „Digitalisierung im Bauwesen“

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news-755 Fri, 03 Jun 2022 07:28:48 +0200 Auf IT gebaut 2022: Gewinner prämiert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/auf-it-gebaut-2022-gewinner-praemiert/ Im Rahmen der digitalBAU wurden in Köln die Preise im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2022 verliehen. Auch in diesem Jahr wurden wieder unter dem Motto „Digitales Planen, Bauen und Betreiben – Möglichkeiten, Perspektiven und Visionen“ die innovativsten digitalen Ideen und Projekte aus und für die Baubranche ausgezeichnet. MinDirig Dr. Thomas Gäckle vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) prämierte die besten Arbeiten in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft sowie Handwerk und Technik.

Ingo Reifgerste, Vorsitzender des Beirats der RG-Bau, verlieh zudem den Sonderpreis Start-up an das Team um Dr.-Ing. Husam Sameer vom Gründungsprojekt SURAP für „SURAP - Ökobilanztool für klima- und ressourcenschonendes Bauen“. Der Sonderpreis der Ed. Züblin AG, überreicht von Markus Landgraf, Vorstandsmitglied der Ed. Züblin AG, ging an Abduaziz Juraboev von der Technischen Hochschule Mittelhessen, der auch den 1. Platz in der Kategorie „Bauingenieurwesen“ erreichte.

„Mit dem Wettbewerb 'Auf IT gebaut - Bauberufe mit Zukunft' konnten wir heute kleinen und mittelständischen Unternehmen der Wertschöpfungskette Bau aufzeigen, welche Möglichkeiten digitale Lösungen für ihre Unternehmensabläufe bieten. Dadurch erhält der Wettbewerb einen besonders starken Praxisbezug. Und wir hoffen, dass wir so vielen Betrieben Impulse für ihre Digitalstrategie mitgeben können“, so die Geschäftsführerin des RKW Kompetenzzentrums, Christi Degen.

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger:

Bereich Architektur

  1. Platz: „Lebenszyklusanalyse der technischen Gebäudeausrüstung großer Wohngebäude-bestände auf der Basis semantischer 3D-Stadtmodelle“ Dr.-Ing. Hannes Michel Harter, Technische Universität München
  2. Platz: „Journey Mapping – Bürgerbeteiligungsplattform mit Informationssammlung zur Unterstützung von kinderfreundlichen Stadtdesignentscheidungen“ Shuhong Lyu und Jian Yang, Technische Universität München
  3. Platz: „Lastmengenpotential und Energieverbrauch – Studie zu Sanierungsstrategien für Wohngebäude im Bestand“ Martin Gabriel, Technische Universität München

Bereich Baubetriebswirtschaft

  1. Platz: „Programmierung eines BIM-gestützten Anwendungstools zur Optimierung des Abrufverfahrens von Baumaterialien“ Mareike Otzdorff, Technische Universität Darmstadt
  2. Platz: „Maschinendatenbasierte Aktivitätserkennung von Baumaschinen“ Alexandre Beiderwellen Bedrikow, Technische Universität München
  3. Platz: „Interaktion zwischen einem Gebäudedatenmodell und einer verorteten Gebäudebegehung“ Bernd Hobbie und Christian Kreyenschmidt, Jade Hochschule

Bereich Bauingenieurwesen

  1. Platz und Sonderpreis Ed. Züblin AG: „Implementierung von RFID und drahtlosen IoTTechnologien in BIM-Bauwerksmodellen“ Abduaziz Juraboev, Technische Hochschule Mittelhessen
  2. Platz: „Optimierung der semantischen Segmentierung von 3D-Punktwolken durch multimodale Fusion mit 2D-Bildern“ Changyu Du, Technische Universität München
  3. Platz: „Untersuchung des Structural Analysis Format (SAF) auf Eignung für eine BIMgestützte Tragwerksplanung“ Daniel Dlubal, Technische Universität München

Bereich Handwerk und Technik

  1. Platz: „MalerRoboter zum automatischen Farbauftrag in Innenräumen - ConBotics, Construction & Robotics“ Das Team von ConBotics,c/o Centre for Entrepreneurship, Technische Universität Berlin
  2. Platz: „BIM E-Learning – Gamifiziert motiviert BIM lernen“ Carla Pütz, Bergische Universität Wuppertal
  3. Platz: wurde nicht vergeben

Weitere Informationen rund um den Wettbewerb auf: www.aufitgebaut.de

 

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news-754 Thu, 02 Jun 2022 10:46:41 +0200 Architektur baut Zukunft https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/architektur-baut-zukunft/ Am 25. und 26. Juni 2022 findet wieder der bundesweite Tag der Architektur statt. „Architektur gestaltet Zukunft“ ist das Motto in diesem Jahr. Die Veranstaltungsreihe bietet vielerorts die Möglichkeit, den eigenen Horizont in Sachen Architektur und Baukultur zu erweitern. Die von den Architektenkammern organisierten Besuchsprogramme sind vielfältig: Wohnhäuser, Büros, Industriebauten, Schulen – unterschiedlichste Projekte stehen offen und können besichtigt werden. Die Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten führen hindurch, erklären ihre Baukunst und stellen sich den Fragen und Meinungen der Besucher.

Dem Bauwesen kommt eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Ressourceneffizienz zu. Die Bauwirtschaft hat heute 40 % des weltweiten CO2-Ausstoßes zu verantworten. Das wiegt schwer. Deshalb wird sich am Tag der Architektur mit der Frage beschäftigt, wie sich unter diesen Bedingungen überhaupt noch eine räumliche Zukunft für alle Menschen entwerfen lässt.

Nachhaltigkeit und Baukultur

In diesem Jahr zeigt die Architektenschaft unter anderem, welchen Beitrag sie für eine klimagerechte und nachhaltige Entwicklung von Stadt, Land, Freiraum und Architektur leisten kann. Die vorgestellten Projekte sollen den Austausch über ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte anregen immer mit Blick auf die Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben?

Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer (BAK): "Die gesellschaftliche Tragweite unserer baulichen Entscheidungen ist unverhandelbar. Abriss muss erschwert, Bestand priorisiert werden. Steigende Preise für Boden und Material verdeutlichen, dass bezahlbarer Wohnraum, lebenswerte Quartiere, Grünräume und Biodiversität keine unendlichen Ressourcen darstellen. Neue Bauaufgaben wie Aufstockung und Umnutzung von Nichtwohngebäuden entstehen in großem Umfang. Dazu kommt die wachsende Bedeutung von Grünflächen für unser Stadtklima und die Umsetzung eines nachhaltigen Wassermanagements."


Programm und Termine zum Tag der Architektur: hier klicken

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news-753 Wed, 01 Jun 2022 07:29:07 +0200 GREEN-BIM Awards 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/green-bim-awards-2022/ Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland können sich mit ihren Lösungen für einen besseren Klimaschutz in der digitalen Bauwirtschaft bis zum 15. Juli 2022 bewerben. Anlässlich der BIM-TAGE Deutschland (#BTD) werden die Green-BIM Awards zum zweiten Mal ausgelobt. Mit einer feierlichen BIM-GALA im ALLIANZ FORUM am Brandenburger Tor werden Nominierte und Gewinner mit ihren vorbildhaften Lösungen hervorgehoben. Die Jury wählt je drei Nominierte in den folgenden Kategorien:

#1 Realisierte Projekte in Neu- oder Umbau.

#2 Innovative Tools und Produkte.

#3 Forschung, Entwicklung und neue Konzepte.

Das interessierte Publikum entscheidet am 16.09. per Online-Voting über die Gewinner. Die Schirmherrschaft trägt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.

Nie waren die Herausforderungen für die Bau- und Immobilienwirtschaft so groß, wie heute: Steigende Kosten bei den Material und Transport, Unterbrechung der Lieferketten, Personal- und Nachwuchsmangel oder auch zunehmende Normierungs- und Standardisierungsnotwendigkeiten in der digitalen Transformation bringen die Unternehmen an ihre organisatorischen Grenzen. „Doch trotz all der damit einhergehenden schwierigen Aufgaben dürfen die Maßnahmen für den dringenden Klimaschutz nicht nachlassen“, betonen die Initiatoren der BIM-GALA, Ralf Golinski und Dr. Josef Kauer. Tatsächlich seien viele Projekte, innovative Tools oder auch überzeugende Konzepte in der deutschen Bau- und Immobilienbranche erprobt und realisiert, die skalierbare Lösungen in der Planung, im Bau und im Betrieb aufzeigen.

„Mit dem Wettbewerb der Green-BIM Awards möchten wir die innovativen und smarten Köpfe und Teams entdecken, bekannter machen und im Rahmen der BIM-GALA würdigen, die Ihre Erfahrungen teilen möchten und zum Nachmachen motivieren,“ betonen Ralf Golinski und Dr. Josef Kauer, die den Wettbewerb erstmals 2021 ausgelobt hatten. Aus den 50 Bewerbungen waren vier Gewinner hervorgegangen, die von der Jury im ALLIANZ FORUM am Brandenburger Tor vorgestellt wurden: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten GbR, juSTech AG, MTS-Akademie/ MTS Schrode AG sowie SEHLHOFF GmbH.

„Wir bedanken uns für das wiederholte großartige und kenntnisreiche Engagement der Jury, der Moderation der beiden Mitinitiatoren, Jürgen Utz und Matthias Mosig, sowie der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. Gemeinsam freuen wir uns schon auf die Bewerber, Nominierten und Gewinner der Green-BIM Awards 2022. Alle werden gewinnen, aber insbesondere das Klima.“

Die Jury-Mitglieder: Annelie Casper, Stellv. Geschäftsführerin GEFMA; Kasimir Forth, Geschäftsführer des Leonhard Obermeyer Center; Martin Gräber Leiter Events der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ und stellv. Verlagsleiter der Forum Zeitschriften und Spezialmedien GmbH; Thomas Kirmayr Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Bau und Leiter des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Planen und Bauen; Johannes Kreißig, Geschäftsführender Vorstand und Mitglied Präsidium Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.; Prof. Dr. Michaela Lambertz TH Köln und Partner bei BAUES WUNDER; Matthias Mosig Head of Digital Transition bei der TÜV SÜD Advimo; René Schumann Geschäftsführer HOCHTIEF viCon GmbH; Carl von Stechow, Vorsitzender German PropTech Initiative und Digital Real Estate Entrepreneur; Klaus Straub, Leiter IT, Projekte & Innovation HUBITATION, Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungs-gesellschaft mbH; Jürgen Utz Leiter Nachhaltigkeitsentwicklung, LIST AG.

Weitere Informationen zur Bewerbung: hier klicken

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news-752 Tue, 31 May 2022 10:20:06 +0200 IoT-Forschungspartnerschaft https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/iot-forschungspartnerschaft/ Im Rahmen des Forschungsprojekts "Internet of Construction" (IoC) arbeiten das Bauunternehmen Leonhard Weiss und der Lösungsanbieter für das Internet der Dinge (engl. Internet of Things, kurz IoT) SmartMakers zusammen. Wo sind meine Maschinen, Fahrzeuge oder Werkzeuge und wie werden diese aktuell eingesetzt? Die Idee hinter dem Asset Tracking ist, diese Fragen einfach, schnell und sicher zu beantworten. In Zusammenarbeit mit SmartMakers hat das Bauunternehmen Leonhard Weiss dazu im Rahmen des IoC-Projektes zur Site Visibility geforscht. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Der IoT-Lösungsanbieter liefert hierbei dem Bauunternehmen Hardware und Know-how zum Asset Tracking.

Durch mehr Vernetzung, weniger Verschwendung

Im Bauwesen arbeiten eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen zusammen, um hochgradig individualisierte Gesamtprodukte zu schaffen. Für den bestmöglichen Bauerfolg müssen alle beteiligten Unternehmen eng zusammenarbeiten. Denn ohne die entsprechende Abstimmung und durch einen unzureichenden Datenaustausch kommt es zu Zeitverzögerungen, Baumängeln und Kostenüberschreitungen.

Über die BIM-Technologie kann die Wertschöpfungskette in der Realisierung von Gebäuden durch die transparente Kommunikation aller Projektbeteiligten deutlich verbessert werden. In der Vorfertigung und Bauphase werden diese Modelle bisher allerdings unzureichend genutzt. Im Konsortium mit anderen Unternehmen hat Leonhard Weiss im Rahmen des IoC-Projektes deshalb im Bereich Informationsfluss geforscht. Dafür hat das süddeutsche Bauunternehmen mit auf SmartMakers und deren IoT-Technologie vertraut und mit dieser auf der Referenzbaustelle der RWTH Aachen, am Campus West umfangreiche Testszenarien validiert.

„Die Forschungspartnerschaft kam durch eine frühere Zusammenarbeit zustande“, erläutert Sebastian Stute, CEO von SmartMakers. „Bei dieser wurden unterschiedliche Sensordaten über LoRaWAN Sensornetzwerke erfasst und anschließend in der von uns entwickelten IoT-Plattform thingsHub dargestellt und manuell ausgewertet. Die daraus gewonnen Erkenntnisse waren die Grundlage für die innovativen Forschungsarbeiten beim IoC-Projekt.“

SmartMakers liefert LoRaWAN, IoT-Plattforn und Know-how

Im Zuge der Forschungspartnerschaft hat der IoT-Lösungsanbieter dem Bauunternehmen IoT-Sensoren, ihre IoT-Plattforn sowie Know-how im Bereich LoRaWAN bereitgestellt. Auf der Referenzbaustelle konnte das Bauunternehmen damit verschiedene Testszenarien durchgehen. Ziel war es, die bisher nicht erfassbaren Baustellenabläufe mit IoT-Sensorik erkennbar zu machen, um über diese Daten den Baufortschritt abzuleiten.

„In der Zusammenarbeit mit SmartMakers lag unser Fokus darauf, Positionen entlang von Lieferketten und auf der Baustelle sichtbar zu machen. Durch die Verknüpfung von relevanten Gegenständen mit intelligenten IoT Asset Trackern und Tags wollten wir die Wertschöpfung für alle Beteiligten transparent machen“, fasst Peter Wildemann, IoC Forschungsprojektleiter zusammen. Dafür hat das Forschungsteam des Bauunternehmens unter anderem Gegenstände in der Halle, Ladungen auf dem LKW oder Equipment-Aktivitäten getrackt.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt „Internet of Construction“: hier klicken

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news-751 Mon, 30 May 2022 10:26:57 +0200 TECH IN CONSTRUCTION 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/tech-in-construction-2022/ Auf der Start-up-Mess für Innovationen in der Baubranche vom 16. bis 17. Juni 2022 in Berlin präsentieren ConTech-Start-ups ihre Lösungen, die die Bauwirtschaft digitalisieren. Die Bauwirtschaft tut sich immer noch schwer mit der Digitalisierung. ConstructionTech- oder kurz ConTech-Startups helfen den Betrieben der Bauwirtschaft, Prozesse neu zu denken und Effizienzgewinne zu realisieren. Auf der Messe TECH IN CONSTRUCTION stellen sie dazu die Lösungen der Fachöffentlichkeit vor.

Der einzig positive Aspekt der Corona-Krise bestand darin, dass die Digitalisierung einen Sprung gemacht hat. Denn Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Und so haben Home-Office und Lock-Down oftmals dazu geführt, dass immer mehr Geschäfte zunehmend online tätig wurden. Allerdings haben nicht alle Branchen gleichermaßen von diesem Digitalisierungsschub profitiert. Durch die Systemrelevanz waren beispielsweise Bauunternehmen und Handwerksbetriebe von den Einschränkungen befreit und konnten weiterhin Ihrer Arbeit nachgehen.

Dadurch ist allerdings auch der erhoffte Anstieg des Digitalisierungsgrads in der Bauwirtschaft leider ausgeblieben. Noch immer gehört die Bauwirtschaft damit zu den Branchen mit dem geringsten Digitalisierungsgrad.

Fokussierung auf die Baubranche

Jedoch zwingen der anhaltende Fachkräftemangel und die durch Corona bedingte und durch den Ukraine-Krieg verstärkte Rohstoff- und Baumaterialknappheit die Branche langsam zum Umdenken. Die Effizienzsteigerung ist unumgänglich und letztlich für die Bauwirtschaft die einzige Chance, diese Herausforderungen zu meistern. Doch das geringe IT-Know-how auf der einen und die Fokussierung auf die eigentliche Bautätigkeit auf der anderen Seite hemmen vielfach den Weg in die digitale Transformation.

Die Innovation muss daher von außen kommen und den Betrieben die notwendige Effizienzsteigerung bieten. Junge Start-ups, die oftmals mit einem völlig anderen Blick etablierte Prozesse in Frage stellen und unkonventionelle Ideen ins Unternehmen bringen, sind die Lösung.

Diese Unternehmen treffen sich auf der Start-up-Messe TECH IN CONSTRUCTION in Berlin am 16. und 17. Juni. Rund 120 ConTech-Startups werden ihre Innovationen und Lösungen den Planern und Bauausführenden präsentieren. Unter der Schirmherrschaft vom Bundesverband Digitales Bauwesen (BDBau) mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Architektenkammer (angefragt) sowie zahlreichen anderen renommierten Branchenverbänden können sich Architekten, Bauingenieure, Fachplaner, Handwerker und Bauunternehmer über die für sie passenden Lösungen informieren.

Weitere Informationen: hier klicken

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