RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Wed, 17 Jul 2019 06:08:17 +0200 Wed, 17 Jul 2019 06:08:17 +0200 TYPO3 news-369 Tue, 16 Jul 2019 12:25:42 +0200 Aufgeräumt: 3D CAD-Portal https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/aufgeraeumt-3d-cad-portal/ Download, Filter, Statistik und Formatauswahl in PARTcommunity/V9 von Cadenas überarbeitet. Mit Version 9 des 3D CAD-Downloadportals PARTcommunity vereinfacht Cadenas das Auffinden der gewünschten Komponenten sowie den Download von CAD-Engineering-Daten für Ingenieure und Einkäufer. Mehr als 500 Komponentenhersteller, die auf der Plattform die CAD-Modelle ihrer Produkte auf dem Downloadportal zur Verfügung stellen, gehören ebenfalls zu den Gewinnern. Sie profitieren vom erweiterten Statistiktool für eine effiziente Marktanalyse.

Filter und Tags erleichtern Suche

Anwender nutzen künftig eine vereinfachte Formatauswahl sowie 2D- bzw. 3D-Layereinstellungen. Die Daten lassen sich in über 150 gängigen, nativen CAD-Formaten wie Inventor und Revit von Autodesk, Solid Edge und NX von Siemens PLM Software sowie Solidworks von Dassault Systèmes herunterladen und direkt in das jeweilige CAD-System importieren. Die Auswahl der Layer wurde für den Nutzer nochmals vereinfacht und optimiert. Ein schneller Wechsel zwischen den CAD-Formaten ist möglich. Mit weniger Klicks gelangt man zum gewünschten CAD-Modell eines Produkts.

Dynamische Filter unterstützen die Suche nach dem gewünschten Bauteil. Ein neues Feature im Filterassistent durchsucht den ausgewählten Katalog oder das jeweilige Katalogverzeichnis nach häufig verwendeten Variablen und zeigt sie an. Der Anwender filtert anschließend nach bestimmten Variablen oder startet eine Suche innerhalb des Katalogs mit den angezeigten Werten. Tags vereinfachen zusätzlich die Suche innerhalb des Katalogs und sorgen für mehr Übersichtlichkeit. Häufig vorkommende Begriffe werden in der Tag-Cloud gespeichert, über die mit einem Klick auf den jeweiligen Katalog-Tag die Suche gestartet wird. Komponenten, die dem abgebildeten Begriff zugeordnet werden können, werden dem User angezeigt.

Postfach und Statistik-Tool erweitert

Das mit Version 8 eingeführte Postfach wurde ebenfalls um nützliche Funktionen ergänzt. Hersteller können mit Nutzern in Kontakt treten und über Nachrichten Produkte und Services anbieten. Ein Umschlagsymbol informiert seit Version 9 über eingegangene Post sowie die Anzahl der ungelesenen Nachrichten. Mit Klick auf den Briefumschlag gelangt der Nutzer direkt zum Posteingang.

Hersteller nutzen ein umfassendes Statistik-Tool, das alle Informationen über CAD-Downloads übersichtlich darstellt. In der neusten Version sind für Komponentenhersteller alle relevanten Diagramme zu einer bestimmten Statistik gleichzeitig abrufbar und lassen sich in ein übersichtliches PDF-Dokument exportieren. Die Reports wurden im Dashboard um weitere Informationen wie Angaben darüber, von welchen Domains die meisten CAD Downloads erfolgt sind oder in welchen CAD-Formaten die 3D-CAD-Modelle bevorzugt heruntergeladen wurden, ergänzt.

Das 3D CAD-Downloadportal PARTcommunity steht unter partcommunity.com zur Verfügung.

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news-368 Mon, 15 Jul 2019 12:38:37 +0200 Zeiterfassung in Planungsbüros https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/zeiterfassung-in-planungsbueros/ Dokumentationssoftware für Arbeitszeiten und Überstunden von KOBOLD. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des jüngst erfolgten Urteils des Europäischen Gerichtshofes zur Arbeitszeiterfassung wird sowohl die Dokumentation der gesamten Arbeitszeit als aber auch die Dokumentation anfallender Überstunden für Planungsbüros immer wichtiger.

Daher hat die Wuppertaler KOBOLD Management Systeme GmbH ihre Projekt- und Controllingsoftware entsprechend angepasst. Diese bietet nunmehr sowohl dem Mitarbeiter als auch dem Arbeitgeber eine größere Nachvollziehbarkeit der erfassten Arbeitszeiten als auch des Überstundenabbaus. So können die Mitarbeiter nun den Abbau ihrer Überstunden aktiv in KOBOLD CONTROL erfassen und das System stellt dies transparent dar. Möchte ein Mitarbeiter seine Überstunden zu einem späteren Zeitpunkt durch Freizeitausgleich abbauen, kann er dies auch direkt innerhalb der Zeiterfassung verbuchen. Das Programm stellt die dadurch entstehenden Abwesenheitszeiten innerhalb einer Gesamtkalenderübersicht über alle Mitarbeiter sofort dar.

Besteht der Bedarf, den Abbau von Überstunden im Planungsbüro zu steuern, bietet KOBOLD CONTROL zudem die Möglichkeit, den Überstundenabbau per Antragsverfahren entweder genehmigen oder auch ablehnen zu lassen. Auf Wunsch wird der Mitarbeiter über den Stand seines Antrags jeweils vom System informiert. Kommt es bei entstandenen Überstunden nicht zum regulären Stundenabbau, sondern zahlt der Arbeitgeber diese aus, kann dies direkt im neuen Stundenkonto erfasst werden. Der Mitarbeiter bleibt somit jederzeit über alle Vorgänge informiert.

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news-364 Fri, 12 Jul 2019 11:02:09 +0200 BIM-Daten für Wohnraumlüftung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-fuer-wohnraumlueftung/ bluMartin stellt Daten des Systems freeAir für Revit zur Verfügung. Der Hersteller bluMartin stellt für sein Lüftungssystem freeAir jetzt BIM-Daten zur Verfügung. BIM steht für Building Information Modeling und beschreibt eine effiziente Methode der Planung, der Ausführung und teils auch des Betriebs von Bauobjekten. Sie bezieht die Pläne aller Baubeteiligten ein und ermöglicht so eine digitale Gesamtbetrachtung eines Gebäudes und einen optimal abgestimmten, transparenten Bauablauf.

Über die dreidimensionale Darstellung hinaus können auch Termin- und Kostenpläne sowie Betriebsdaten integriert werden. In den USA und Kanada sowie in einigen europäischen Ländern ist BIM bei öffentlichen Bauvorhaben einer bestimmten Größenordnung bereits vorgeschrieben, auch Deutschland plant entsprechende Regelungen.

freeAir-Lüftungsgeräte als Revit-Modell verfügbar

Das Außenwand-Lüftungsgerät freeAir 100 und der intelligente aktive Überströmer freeAir plus stehen als Revit-Datei zur Verfügung. Dieses zusammengestellte RVT-Format enthält mit den RFA-Dateien eine Übersicht der Revit-Familien zum freeAir-Lüftungssystem sowie ein integriertes Template mit einer entsprechenden Stückliste. Ein Vorteil dieser Daten ist ihre parametrische Funktionalität.

Die Autodesk-Software Revit ermöglicht einen Export unter anderem in das uni-verselle Datenaustauschformat IFC oder in die CAD-Formate DWG und DXF. Um eine einfache Anwendung zu ermöglichen und das Datenvolumen so gering wie möglich zu halten, wurde die grafische Komplexität der Geometrien auf das notwendige Maß reduziert. Die Revit-Dateien können unter bluMartin.de/BIM angefordert werden.

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news-362 Thu, 11 Jul 2019 09:57:43 +0200 Projektraum gründlich überarbeitet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/projektraum-gruendlich-ueberarbeitet/ Awaro 8.2. mit neuen Filtern und neuer Oberfläche. Die AirITSystems GmbH bietet mit der Version 8.2 ihres webbasierten Projektraumes AWARO eine grundlegende Überarbeitung und Optimierung der Suchfunktionen. Die neue Bedienoberfläche mit ihren zahlreichen Filtermöglichkeiten und einer verbesserten Ergebnisanzeige macht jetzt das Suchen und Finden von Informationen so einfach wie noch nie. Der Anwender gibt nun direkt auf der Startseite über ein Suchfeld ohne weitere Navigation seinen Suchbegriff.

Da die Nutzer am häufigsten nach aktuellen Dokumenten suchen, startet AWARO den Suchvorgang mit dieser Voreinstellung. Wie man es von Suchmaschinen kennt, sucht die webbasierte Lösung automatisch auch nach Teilbegriffen. Für spezielle Anfragen kann der Nutzer jedoch weiterhin Platzhalter wie den Stern oder das Fragezeichen verwenden. Für eine besser Trefferquote verknüpft das System automatisch mehrere Suchbegriffe mit dem Suchoperator UND. Nützlich ist, dass als Suchbegriff jetzt auch Name, Firma, Funktion sowie die Dokumentnummer berücksichtigt wird.

Darüber hinaus überarbeitete das AWARO-Team vollständig die Darstellung der Suchergebnisse. Diese zeigt je nach gesuchtem Element (Dokument, Nachricht etc.), die aus den Modulen gewohnten Ansichten an. Das System markiert die Suchbegriffe, soweit sie als Information in der Ansicht vorliegen, farbig und erleichtert so dem Nutzer die Sichtung der Ergebnisse.

Sollte die Trefferquote noch nicht den gewünschten Anforderungen entsprechen, können die Suchkriterien mittels der neuen Filterleiste weiter verschärft werden. Es existieren Filter für den Zeitraum, den Versionsstatus, den Dokumenttyp, die Tiefe des Suchindex sowie die AWARO-Elemente. Für spezifischere Suchanfragen springt der Anwender mit den gewählten Filterkriterien direkt in die erweiterte Suche.

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news-361 Tue, 09 Jul 2019 09:56:00 +0200 RKW + im BIM-Kompetenzzentrum https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/rkw-im-bim-kompetenzzentrum/ Das Architekturbüro RKW Architektur + ist Partner im Konsortium des nationalen BIM-Kompetenzzentrums. Auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ist mit der Vertragsunterzeichnung das Nationale BIM-Kompetenzzentrum auf den Weg gebracht worden.

Ziel: die Digitalisierung im Bauwesen zu beschleunigen. Mit der Planung und dem Betrieb wurde die planen-bauen 4.0 GmbH und deren 18 Partner beauftragt. Einer der Partner ist RKW Architektur +.

Aufgabe des neuen BIM-Kompetenzzentrums ist es, Erkenntnisse und Erfahrungen zum Einsatz der BIM-Methode in einer zentralen Anlaufstelle zu bündeln. Konkret bedeutet dies, dass es als zentrale öffentliche Anlaufstelle des Bundes für Fragen zum Thema Digitalisierung des Bauwesens, Qualitätssicherung und Koordination der BIM-Aktivitäten den Bund bei folgenden Aktivitäten unterstützt:

  • Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Normungs- und Open-BIM-Strategie
  • Erarbeitung von Anforderungen und Maßstäben
  • Aufstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten
  • Einrichtung und inhaltliche Pflege eines BIM-Portals mit Datenbank, Prüfwerkzeugen und BIM-Objekten
  • Entwicklung einer Strategie für BIM im Betrieb von Bundesliegenschaften
  • Entwicklung einer Strategie für die nächsten Schritte nach 2020.

Dieses Wissen zu Prozessen und Pilotprojekten wird von Experten aufbereitet und durch Veranstaltungen und Fortbildungen vermittelt werden. Alle Informationen werden außerdem über eine Online-Plattform öffentlich zugänglich sein. Ab 2020 sollen alle Infrastrukturprojekte des Bundes mit der BIM-Methode geplant und realisiert werden. Im Bereich des Hochbaus werden vorerst ausgewählte BIM-Pilotprojekte evaluiert und abgeschlossene Projekte ausgewertet.

„Die Zukunft des Bauens heißt BIM? Nein, die Gegenwart! Wir bei RKW planen und bauen schon von Anfang an mit der digitalen Methode. Für die deutsche Wettbewerbsfähigkeit ist es allerdings relevant, dass alle Akteure vernetzt, Wissen gebündelt und dieses abrufbar gemacht wird. Das Kompetenzzentrum ist hier ein großer Meilenstein. Und wir sind sehr stolz darauf, mit dabei zu sein“, so Matthias Pfeifer.

 

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news-363 Sat, 06 Jul 2019 13:44:00 +0200 BIM-Kompetenzzentrum gegründet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-kompetenzzentrum-gegruendet/ 19 Unternehmen, Universitäten und Vereine unterzeichneten Gründungsvertrag. Die planen-bauen 4.0 GmbH ist eine Initiative aller wichtigen Verbände und Kammerorganisationen der Wertschöpfungskette Planen, Bauen und Betreiben. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Einführung von Building Information Modeling (BIM) und digitalen Geschäftsprozessen in der Wertschöpfungskette der Baubranche innerhalb Deutschlands zu fördern und voranzutreiben. Sie übernimmt dabei federführend die Koordination dieser zukunftsweisenden Aufgabe und gilt als Wegbereiterin bei der Digitalisierung des Baus und der Einführung von BIM.

Der Geschäftsführer des Unternehmens planen-bauen 4.0, Dr. Jan Tulke, unterzeichnete im Juni den Vertrag zur Planung und zum Betrieb des Nationalen BIM-Kompetenzzentrums mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Ein wichtiger Meilenstein des Projekts, zu dem weitere 18 Partner gehören, war damit erreicht.„Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse im Bauwesen ist unumkehrbar. Damit Deutschland weiterhin international wettbewerbsfähig bleibt, ist es folgerichtig, dass das Verkehrsministerium sowie das Bauministerium ihre herausragenden Positionen als Bauherren dazu nutzen, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten: Mit dem BIM-Kompetenzzentrum des Bundes wird nun eine Institution gegründet, die wichtige Aspekte bündelt und die Grundlagen für weitere Entwicklungen schafft. Es freut mich, zusammen mit unseren Partnern, hieran teilhaben und unsere Expertise mit einbringen zu können“, so Dr. Jan Tulke über die Zukunft der Branche.

  • Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Normungs- und Open-BIM-Strategie,
  • Erarbeitung von Anforderungen und Maßstäben,
  • Aufstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten,
  • Einrichtung und inhaltliche Pflege eines BIM-Portals mit Datenbank, Prüfwerkzeugen und BIM-Objekten,
  • Entwicklung einer Strategie für BIM im Betrieb von Bundesliegenschaften und
  • Entwicklung einer Strategie für die nächsten Schritte nach 2020.

Mit 25 Vereinen und Verbänden sowie 33 Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft als Gesellschafter gilt als nationale Plattformgesellschaft, Kompetenzzentrum und zentraler Ansprech- sowie Gesprächspartner in den Bereichen Forschung, Regelsetzung und Markimplementierung von BIM. Im Jahr 2015 übernahm das Unternehmen eine tragende Rolle bei der Entwicklung des Stufenplanes Digitales Planen Bauen des BMVI und bereitet derzeit die Implementierung des Leistungsniveaus 1 für das Jahr 2020 vor.

Die Partner: adesso AG, AEC3 Deutschland GmbH, CORE architecture Kölln & Mondino GbR, embeteco GmbH & CO. KG, eTASK Immobilien Software GmbH, HOCHTIEF ViCon GmbH, Implenia AG, interactive instruments Gesellschaft für Software-Entwicklung mbH, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH, OBERMEYER Planen + Beraten GmbH, RKW Architektur +, Ruhr-Universität Bochum, Schüßler-Plan GmbH, STRABAG AG, Technische Universität München, VIA IMC GmbH, WTM Engineers GmbH.

v.l.n.r.: MD Frank Krüger (BMVI), MR Rudolf Boll (BMVI), Dr. Jan Tulke (pb40), RD Heiko Roeder (BMI)

v.l.n.r.: MD Frank Krüger (BMVI), MR Rudolf Boll (BMVI), Dr. Jan Tulke (pb40), RD Heiko Roeder (BMI)

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news-360 Fri, 05 Jul 2019 08:18:18 +0200 Archicad 23 mit neuen Features https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/archicad-23-mit-neuen-features/ Graphisoft bringt im 3. Quartal 2019 die neue Version der BIM-Software auf den Markt. Zu den Highlights der aktualisierten Version zählen das neu entwickelte Werkzeug zur Schlitz- und Durchbruchsplanung sowie das komplett überarbeite Stützen- und Trägerwerkzeug. Darüber hinaus kommen umfassende Prozessoptimierungen, integrierte Schnittstellen und Live-Anbindungen, die den Austausch mit den Projektpartnern optimal gestalten und den Planungsalltag erleichtern.

Optimierte Datengrundlage für komplexe Geometrien

Der Architekt übernimmt mit dem neuen Tool für Schlitze und Öffnungen die komplette Schlitz- und Durchbruchsplanung des TGA-Fachplaners direkt in seine BIM-Planung im Archicad. Die Vorschläge des Fachplaners lassen sich als reale Öffnungen ins Modell einfügen. Das zeitintensive, manuelle Nachmodellieren entfällt.

In der aktuellen Programmversion hat man das bisherige Stützen- und Trägerwerkzeug komplett überarbeitet und erweitert. Mit dem Werkzeug können Anwender Stahlbetonfertigteile, Stahlträger, Stahlstützen, Holzkonstruktionen sowie komplexe Stützenformen und Stützenquerschnitte modellieren.

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Die IFC-Zertifizierung führt die herstellerunabhängige buildingSMART International durch. Softwareübergreifend lässt sich damit ein einheitlich hoher Standard für den Datenaustausch bei BIM-Modellen gewährleisten. Ergänzend für den plattformübergreifenden Informationsaustausch zwischen den Planungspartnern steht Open BIM. Mit der IFC4-Zertifizierung von Archicad 23 wird dieser Austausch noch einfacher.

Erstmals führt IFC4 den sogenannten Reference View zur übergreifenden Koordination der Gewerke Architektur, Tragwerksplanung und Haustechnik ein. Dabei wird das jeweilige Modell als nicht bearbeitbare Referenz übergeben. Die Version Archicad 23 erlaubt den zertifizierten Reference View 1.2-Export.

Drei neue Live-Anbindungen

Zudem lässt sich das in der Industrie noch weit verbreitete DGN-format einlesen. DGN-Dateien enthalten Informationen über die Umgebung der Baustelle und die Infrastruktur. Häufig gibt es auch 3D-Vermessungsmodelle, die den Architekten als DGN-Dateien zur Verfügung gestellt werden. Die neue Version kann DGN-Daten im Formet v8 direkt öffnen.

Die direkte Einbindung verschiedener externer Werkzeuge gewährleistet einen durchgängigen digitalen Workflow. Drei neue Live-Anbindungen sind in Archcad 23 hinzugekommen:

  • Das Echtzeit-Rendering mit der Twinmotion-Live-Connection erlaubt es Anwendern bis zur letzten Sekunde vor einer Präsentation in ihrem BIM-Modell zu arbeiten, die Daten direkt per Live-Connection in Twinmotion zu übertragen und dort in Echtzeit ein Bild aus Rohdaten zu erzeugen. Twinmotion ist in der aktuellen Version für alle Archicad-Nutzer kostenlos.
  • Überarbeitete Solibri-Live Schnittstelle: Das neue Solibri-IFC-Interface erkennt und sendet nur noch die Elemente zum Check an den Modellchecker Solibri, die im Gebäudemodell nach der letzten Kollisionsprüfung verändert wurden.
  • Erweiterte dRofus-Live-Anbindung: Dank der direkten Anbindung an die dRofus-Datenbank können Architekten und Planer nun Planungsregeln sammeln und bearbeiten.

 

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news-359 Thu, 04 Jul 2019 12:13:18 +0200 BREAKING NEWS: EuGH kippt HOAI https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/breaking-news-eugh-kippt-hoai/ KNH Rechtsanwälte mit erster Auswertung des Urteils. Mit Urteil vom heutigen Tage hat der Europäische Gerichtshof die verbindlichen Mindest- und Höchstsätze der HOAI gekippt. Die bisherige Vergütungsregelung verstößt nach Auffassung des EuGH gegen die Europäische Dienstleistungsrichtlinie und die Niederlassungsfreiheit in den Mitgliedstaaten der EU.

Die Bundesregierung ist nunmehr gehalten, die HOAI unverzüglich (im Regelfall binnen eines Jahres) anzupassen und die Pflicht zur Beachtung verbindlicher Mindest- und Höchstsätze abzuschaffen. Parteien eines nach dem heutigen Urteil geschlossenen Planungsvertrages können sich nicht mehr auf die HOAI berufen, um eine Unter- oder Überschreitung des Honorarrahmens einzufordern.

In einer Stellungnahme hierzu teilt die Bundesarchitektenkammer mit, dass sie sich gemeinsam mit der Bundesingenieurkammer und dem Ausschuss für die Honorarordnung e.V. (AHO) seit langem auf diesen Fall vorbereitet habe, dies jedoch aus politischen Gründen nicht öffentlich kommuniziert wurde. Hauptziel sei es demnach, die HOAI wie bisher als Rechtsverordnung zu erhalten.

Die Empfehlungen der BAK, der BIngK und des AHO an die Bundesregierung lauten dahingehend, dass, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen wird, zu vermuten sei, dass die Mittelsätze vereinbart sind und dass, sofern eine andere Vereinbarung getroffen werde, die Höhe der Vergütung nach Art und Aufgabe sowie nach Leistung des Architekten/Ingenieurs angemessen sein muss. Damit soll aus Sicht dieser Verbände eine weiterhin ausgewogene, qualitätssichernde Honorargestaltung möglich sein.

Zum Wortlaut des heutigen EuGH-Urteils hier klicken.

Eine ausführliche Analyse des Urteils durch KNH Rechtsanwälte folgt in Kürze.

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news-358 Thu, 27 Jun 2019 10:34:20 +0200 BIM-Zertifikatsstudium an der Uni https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-zertifikatsstudium-an-der-uni/ Ab Oktober 2019 wird das Studium an der Hochschule (HS) Karlsruhe um einen Praxisteil zum Infrastrukturbau ergänzt. An der Hochschule (HS) Karlsruhe wird BIM nun neben der Vertiefungsrichtung Hochbau auch mit der Vertiefungsrichtung Infrastruktur gelehrt. Das berufsbegleitendes Zertifikatsstudium BIM wurde von der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, der Vollack Gruppe GmbH & Co. KG, der Allplan Deutschland GmbH und der Bung GmbH aus Heidelberg gemeinsam entwickelt.

Neuer Praxisteil zum Infrastrukturbau

Die Heidelberger konzipieren den Schwerpunkt zum Thema Infrastrukturbau und vermitteln den Teilnehmern einen praktikablen BIM-Ansatz für Infrastrukturprojekte. Gesamtmodelle werden im Rahmen des Studiums erstellt. Am PC findet deren Auswertung (bspw. Kollisionsprüfung) statt.

Vorteilhafte BIM-Anwendungen werden praktiziert und im Kontext mit der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), dem Planungsrecht und weiteren Rahmenbedingungen beleuchtet. Die Teilnehmer führen im Workshop Hochbau in interdisziplinären Teams selbständig die diversen Planungsschritte für ein Ferienhaus durch und erarbeiten praktisch weitere BIM-Anwendungsfälle für die selbst erstellte Immobilie. Ihnen steht dafür ein hochmoderner Poolraum zur Verfügung.

Der Workshop Tief- und Infrastrukturbau verfolgt das Ziel, einen praktikablen BIM-Ansatz für Infrastrukturprojekte darzustellen und zu vermitteln. Die Detailtiefe der BIM-Anwendungen orientiert sich am Planungsfortschritt im ProjektDie Teilnehmenden erwerben mit Ihrem Abschluss als BIM-Professional die nötigen Qualifikationen, um die BIM-Methodik fachübergreifend in ihrem Berufsalltag umzusetzen.

Weiterbildung findet zweimal jährlich statt

Die Hochschule Karlsruhe hat das Studium akkreditiert. Für die Teilnahme erhält man ein Certificate of Advanced Studies (CAS) mit 10 Credit Points (CP) nach dem European Credit Transfer System (ECTS). Fachkräfte mit Berufserfahrung aus den Bereichen Bau, Architektur und Facility Management können sich für das Studium bewerben. Es umfasst zehn Ausbildungstage und startet zweimal jährlich im März und im Oktober.

Die Architektenkammer hat das Zertifikatsstudium anerkannt, mit 120 Stunden für Architekten und Stadtplaner bzw. mit 16 Stunden für Architekten und Stadtplaner im Praktikum, in allen Fachrichtungen. Gemäß Fortbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg wird die Veranstaltung mit 31 Fortbildungspunkten anerkannt. Darüber hinaus ist das Studium auch buildingSMART-zertifiziert.

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news-357 Wed, 26 Jun 2019 08:24:23 +0200 BIM und Brandschutz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-und-brandschutz/ Die FeuerTrutz-Studie 2019 fragt, ob BIM auch im Brandschutz angewandt wird. Die Studie „Branchenbarometer Brandschutz 2019: Digitalisierung und BIM – Bedarf, Erwartungen und Prognosen“ von FeuerTrutz Network bezieht sich auf den Arbeitsalltag von 200 befragten Anwendern. Sie zeigt, welche Treiber und bremsenden Effekte am Werk sind.

Im Bauwesen zählt Building Information Modeling zu einen der wichtigsten technologiegetriebenen Umwälzungen. Aber auch andere Innovationen werden das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden in Zukunft grundlegend verändern.

Dem Medienhaus für praxisnahe Fachinformationen und -veranstaltungen zum vorbeugenden Brandschutz gelang es im Jahr 2018 mit einer vergleichbaren Befragung zu zeigen, dass BIM im vorbeugenden Brandschutz noch keine spürbare Rolle spielte.

BIM gewinnt zunehmend an Relevanz

Die meisten Umfrageteilnehmer fanden zwar, dass BIM sehr wichtig für die Zukunft der Branche ist, eigene Erfahrungen der Brandschützer waren aber nicht vorhanden. Viele fühlten sich schlecht auf den Einsatz von BIM vorbereitet.

Die Ergebnisse der aktuellen Befragung dokumentieren einen deutlichen Aufwärtstrend in der praktischen Umsetzung von BIM im vorbeugenden Brandschutz. Langsam aber sicher scheint sich die Branche mit der BIM-Arbeitsweise anzufreunden. Etwa 56 Prozent der Umfrageteilnehmer sind davon überzeugt, dass sich das BIM-Modell zu DEM zentralen Planungstool auch für den Brandschutz entwickeln wird.

Das gemeinsame und zeitgleiche Arbeiten verschiedener Gewerke an einem Modell sehen ca. 71 Prozent der Befragten als bedeutenden Vorteil an. Darüber hinaus beleuchtet die Studie folgende Themen näher: Welche Herausforderungen gibt es? In welchen Segmenten liegen die größten Vorteile der Planungsmethode? Was erwarten Anwender beispielsweise von Produktherstellern konkret?

 

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news-356 Tue, 25 Jun 2019 09:08:22 +0200 Niedersachsen gründet BIM-Cluster https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/niedersachsen-gruendet-bim-cluster/ 26 Interessensvertretungen unterzeichneten ein Memorandum of Understanding mit den Zielen des Clusters. Die Unterzeichnung fand in Anwesenheit des Schirmherrn Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, statt. Die dreißig Vertreter der Ministerien, Landesbehörden, Kammern, Verbänden und sonstigen Landeseinrichtungen bekunden mit diesem Schritt ihr gemeinsames Engagement und perspektivische Ziele.

Einer der Initiatoren war von Beginn an buildingSMART Deutschland. Zu den Unterzeichnern gehören auch die drei buildingSMART-Regionalgruppen um Hannover, Oldenburg und Osnabrück.

Cluster als Teil der Digitalisierungsstrategie Niedersachsens

„Das Building Information Modeling spielt im Bereich des digitalen Bauens eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund hat sich die Landesregierung im Rahmen der Digitalisierungsstrategie Niedersachsens, aber auch in der Rolle des Landes als Auftraggeber im Hoch- und Tiefbau im doppelten Sinne auf den Weg gemacht. Mit dem Cluster werden erstmals landesweit alle relevanten Akteure an einen Tisch gebracht und somit der Rahmen für einen beständigen Austausch und daraus abzuleitende Maßnahmen geschaffen. Ich freue mich über die gemeinsame Arbeit und die ambitionierte Herangehensweise“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle.

Sprecherin des Clusters ist Frau Prof. Katharina Klemt-Albert, Leiterin des Instituts für Baumanagement und Digitales Bauen der Leibniz Universität Hannover. Ihre beiden Stellvertreter sind Sabrina Honig von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie Michael Sauer von der Architektenkammer Niedersachsen.

Ergänzt wird der achtköpfige Koordinierungskreis durch Stephan von Friedrichs vom Bauindustrieverband Niedersachsen Bremen e. V., Prof. Uwe Pfeiffer von der Hochschule 21, Kai Tamms von der Ingenieurkammer Niedersachsen, Prof. Thomas Wegener, Vizepräsident der Jade Hochschule und Prof. Patrick Schwerdtner von der TU Braunschweig.

Thesen und Themenschwerpunkte des BIM-Clusters Niedersachsen

Erste Grundlage für die gemeinsame Arbeit sind sieben Thesen, die bei mehreren Vorbereitungstreffen erarbeitet wurden:

  •  Um BIM anzuwenden, muss man nicht schon vorher komplett BIM-isiert sein.
  •  Auch kleine Schritte mit BIM helfen beim Aufbau des Know-hows.
  •  Wir brauchen zur Einführung von BIM auch kleine BIM-Pilotprojekte.
  •  Baugenehmigungsverfahren mit BIM sollten gesteuert werden.
  •  BIM muss in der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung verankert werden.
  •  BIM steigert die Attraktivität der Baubranche.
  •  BIM geht auch im Bestand.

Daraus leiten sich die kommenden Themenschwerpunkte des BIM-Clusters Niedersachsen ab:

  •  Einstig in BIM
  •  Best-Practice-Beispiele
  •  Initiierung und Begleitung von Pilotprojekten
  •  BIM in Aus- und Weiterbildung.
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news-355 Mon, 24 Jun 2019 08:12:15 +0200 Stuttgart 21 meets BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/stuttgart-21-meets-bim/ Züblin nutzt BIM für den Bau der architektonisch anspruchsvollen Kelchstützen. Das Bauunternehmen realisiert für die Deutsche Bahn AG den Entwurf des Architekten Christoph Ingenhoven für das Schalendach im Stuttgarter Tiefbahnhof.

Das außergewöhnliche Schalendach mit seinen enormen Freiformen ist angelehnt an die Ästhetik gotischer Kathedralen. Es stellt in Form und Funktion höchste Anforderungen an den Stahlbetonbau. Insgesamt 28, rund 12 Meter hohe, Kelchstützen sollen sich einmal als tragende Elemente zum Dach der künftigen, unterirdischen Bahnsteighalle vereinen.

Zusammenspiel innovativer Verfahren und digitaler Prozesse

Die Kelchstützen bestehen aus Beton – weiß, ohne Poren und Fugen, aber mit kühnem Schwung. Die ausladende Kelchschale mit der Hutze spannt sich 32 Meter weit über den filigranen, sich nach unten stark verjüngenden Fuß. Jeder Dachkelch ist ein Unikat, der sich in Neigung, Form und Höhe (8,5 - 13 Meter) von den anderen unterscheidet.

Für die formgebende Schalungskonstruktion werden rund 500 dreidimensionale Einzelteile mit CNC-Robotern in höchster Präzision aus Fichtenholzblöcken gefräst. Die Werkzeugpfade werden dabei über eine parametrische Schnittstelle direkt aus dem Modell abgeleitet. Den Soll-Ist-Vergleich zur Qualitätssicherung ermöglichen ein 3D-Laserscanner und eine integrierte BIM.5D-Umgebung mit geschlossenem Datenworkflow.

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Abschließend werden die gefrästen Schalungsteile zur Erfüllung der architektonischen Vorgabe einer poren- und fugenfreien Oberfläche in Sichtbetonqualität SB4 in einer Lackierstraße mit einer speziellen Mischung aus Harzen beschichtet.

Auf der Baustelle verwendet man die fertigen Teile mehrfach in variierenden Kombinationen. Ergänzungsteile für Kelchfuß und Ränder berücksichtigen die wechselnde Geometrie der Stützen.

11.000 Stabformen bilden Kelch-Bewehrung

Der Aufwand zur Herstellung der maßgefertigten Bewehrung ist ähnlich groß. Die komplizierte Geometrie spiegelt sich für jede Kelchstütze in rund 11.000 unterschiedlichen, teils dreidimensional gekrümmten Stabformen wider – darunter viele Unikate. In einer Biegerei wird der Stahl dafür überwiegend per Schnittstelle zwischen Biegemaschine und Bewehrungsmodell gebogen und durch eine maßstäbliche Laserprojektion kontrolliert.

Der Einbau von Bewehrung und Schalung im Bewehrungsmodell wird über die gemeinsam mit Allplan weiterentwickelten Software BIMPLUS koordiniert. Um die extrem komplexe Bewehrungsführung abzubilden, benötigt man für jeden Kelch etwa 450 Pläne. Das 3D-Modell kommt über einen Großbildschirm im Container und als mobile Tablet-Lösung direkt auf der Baustelle zum Einsatz, um den Einbau zu unterstützen.

Bis Ende 2022 soll die einzigartige Konstruktion vollendet sein.

 

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news-354 Thu, 20 Jun 2019 08:54:18 +0200 Roadshow "BIM in Gebäude und FM" https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/roadshow-bim-in-gebaeude-und-fm/ Zweite Roadshow durch Deutschland zu den Themen CAFM und Digitalisierung. Im kommenden Herbst finden Veranstaltungen in Berlin (11. September 2019), Hamburg (12. September 2019), München (18. September 2019), Valley (19. September 2019) und Köln (16. Oktober 2019), statt. 28 Experten von Dienstleistern, Consultants und IT-Anbietern berichten aus konkreten Projekten zur Digitalisierung und zu BIM.

5 Städte, 28 Experten, 32 Vorträge

Sie geben einen Überblick zur aktuellen Lage für Betreiber, Facility-Manager, Dienstleister, IT-Anwender, Berater, Eigentümer, FM-gerechte Planer, Mieter, Aus- und Weiterbildende sowie Interessierte. Die Fragen der Teilnehmer werden in Themenworkshops vertieft. Die Teilnehmeranzahl ist wieder auf 40 je Event begrenzt, um mit Themenworkshops noch besser die individuellen Situationen des Einzelnen einzugehen.

Das Bundesverkehrsministerium veröffentlichte im Herbst 2015 den „Stufenplan Digitales Planen und Bauen - Einführung moderner, IT-gestützter Prozesse und Technologien bei Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken“. In der Bau- und Immobilienwirtschaft prägt seitdem BIM als Schlagwort die fachöffentliche Diskussion über die Digitalisierung.

„Die Perspektiven und die Chancen aus Sicht von FM und Gebäudebetrieb sind aber auch heute noch zu wenig bekannt und erkannt“, betont Ralf-Stefan Golinski, M.A. PR-Vorstand beim Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM-RING e.V. und Initiator der Roadshow „BIM in FM und Gebäudebetrieb“.

Überblick zur aktuellen Lage

„Die Anbieter von CAFM und FM-Consulting befassen sich zum Teil seit über 25 Jahren mit der Digitalisierung der Prozesse im Betrieb. Sie verfügen über die wohl größte Erfahrung, wo es um die Optimierung der IT-unterstützen Prozesse geht. Mit BIM als Methode und integrierter IT aber wachsen die Chancen auch auf ein durchgängiges digitales Datenmanagement, auf eine Planung und eine Realisierung von Neu- und Umbauten, welche bereits die Anforderungen des Betriebs einbeziehen. Mit der BIM-Roadshow zeigen wir auf, was möglich ist, was beachtete werden muss, wo wir noch Lücken haben und wie wir diese in einer Reihe konkreter Projekte bereits gefüllt haben“, so Golinski weiter.

Initiiert wurde die Roadshow vom Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM RING e.V. und begleitet von Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Planen und Bauen, GEFMA, RealFM, REAL DIGITAL sowie der planen-bauen 4.0.

 

 

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news-353 Wed, 19 Jun 2019 08:15:00 +0200 SyLT-Generierungswerkzeug https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sylt-generierungswerkzeug/ BIM-fähige Planungssoftware mit Systemlinien-Technologie von mh-software. In TGA-Planungsbüros lösten vor einigen Jahrzehnten Konstruktionsprogramme auf CAD-Basis nach und nach Zeichenbretter ab. Der Computer übernahm die manuelle Zeichenarbeit mit Tusche, Zirkel, Beschriftungsschablonen und Lineal.

Nun folgt der nächste Produktivitätssprung: Durch die Verwendung der Systemlinien - Technologie (SyLT) wird das aneinanderreihen von Bauteilen in Konstruktionssoftware abgelöst.

Automatische Generierung von Bauteilen

Die Anwender müssen nur durch das Platzieren sogenannter Systemlinien den Trassenverlauf mit der Maus im dreidimensionalen Raum vorgeben. Über Systemkomponenten wie Luftdurchlässe, Heizkörper, Armaturen usw. werden anschließend Anforderungen an das TGA-Netz festgelegt. Durch die Berechnung generieren sich die passenden Bauteile (Rohre, Kanäle, Bögen, T-Stücke etc.) automatisch.

Die komplette Anlage regeneriert sich auch bei Änderungen mitsamt allen zugehörigen Durchbruchsangaben. Manuelle Eingriffe sind zudem jederzeit möglich. Alle für die Planung relevanten Daten sind in den erstellten Modellen enthalten. Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Berechnungs- und Massenauszüge sowie beliebige Bauteillisten und Raumbücher lassen sich auf Knopfdruck erzeugen und exportieren.

Sämtliche Daten im Gesamt-Modell gespeichert

Bei Änderungen tritt der größte Vorteil ein. Die neuen Anforderungen (geänderte Luftmengen, andere Leitungsführungen, neue U-Werte) werden in das Modell übernommen. Sämtliche Ausgabe-Daten sind somit aktuell und stimmen mit dem letzten Planungsstand überein. Alle Daten befinden sich in einem ungeteilten Gesamt-Modell.

Ob Kindertagesstätte, Bürogebäude, Krankenhaus oder Flughafen: Eine Aufteilung in mehrere Teilmodelle ist nicht nötig. Trotzdem ist das parallele Arbeiten mit mehreren Anwendern gleichzeitig am selben Projekt möglich.

 

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news-352 Tue, 18 Jun 2019 08:30:32 +0200 BIM-Modelle einfacher managen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-modelle-einfacher-managen/ Neue Features für webbasiertes Dokumentenmanagement mit AWARO Version 8.1. Nutzer der Projektraumlösung steigern mit neuer Statistik und neuen Konfigurationsoptionen die Aussagekraft ihres Dashboards. Dank grafisch aufbereiteter Kennzahlen behalten sie ihre Projektprozesse besser im Blick.

Das Update bietet darüber hinaus zahlreiche von den Anwendern angeregte Optimierungen. BIM-Modelle lassen sich im Bereich des Dokumentenmanagements per Drag & Drop einfach versionieren – ohne Index im Dateinamen. Damit ist die aus dem Planmanagement bekannte Funktionalität zur eindeutigen und vollautomatischen Versionierung für alle Arten von Dokumenten ohne einen expliziten Index im Dateinamen möglich.

Neue Icons unterstützen Navigation

Anwendungsfälle für codierte Dateien wie zum Beispiel das Management von BIM-Modellen oder die Schriftverkehrsverwaltung vereinfachen sich auf diese Weise erheblich. Die unterschiedlichen Dokumenttypen sind durch neue, individuelle und die Navigation unterstützende Icons für den Nutzer der Plattform visuell sofort unterscheidbar.

Ein neues Eingabefeld, das eine Verknüpfung zu einem anderen Dokument ermöglicht, bietet zudem sinnvolle Anwendungsfälle. So lassen sich Ergebnisdokumente einfordern oder beim Schriftverkehrsmanagement explizit aktive Verknüpfungen zu Stellungnahmen oder Antworten herstellen.

Mehrere Konfigurationsoptionen verfügbar

Die Anzahl und die durchschnittliche Höhe von Versionsstapeln werden durch die im Dashboard integrierte neue Statistik nach Dokumenttypen ausgewertet. Die AirITSystems stellt nun auch in vielen Statistiken Konfigurationsoptionen bereit, um den Fokus und die Aussagekraft der Auswertungen weiter zu steigern.

Die Statistik lässt sich damit beispielsweise über Suchen vorfiltern. Die Infografik zeigt AWARO nun wahlweise als Ring- oder Balkengrafik an. Insbesondere bei einer großen Anzahl an Workflows erhöht dies deutlich die Übersichtlichkeit.

 

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news-351 Mon, 17 Jun 2019 08:40:50 +0200 3D-Design von Bahnstationen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3d-design-von-bahnstationen/ OpenBuildings Station Designer integriert multidisziplinäres Design und Fußgängersimulationen für Bahnstationen. Die neue Anwendung von Bentley Systems eignet sich für Planung, Analyse, Darstellung und Simulation von neuen oder bereits vorhandenen Bahn-, U-Bahn- und Durchgangsstationen. Sie rationalisiert und automatisiert die Planungszusammenarbeit zwischen architektonischen, mechanischen, elektrischen und bautechnischen Fachbereichen, indem Funktionen für Modellierung, Auflösung von Inkohärenzen und Dokumentation gemeinsam genutzt werden.

Eingliederung der Simulationssoftware Legion

Der OpenBuildings Station Designer integriert die branchenführende Simulationssoftware Legion. Eine umfassende Modellierung des Fußgängerverkehrs ist mit ihrer Hilfe möglich. Die Passantenfrequenz, Wegfindung, Kontrolle von Menschenansammlungen und Sicherheit wird optimiert.

Die eingebettete Funktion für Modellierung und Simulation von Fußgängerszenarien unterstützt Planer bei der Verbesserung der funktionellen Raumnutzung. Die Anwendung ermöglicht dank der offenen Modellierungsumgebung der Legion-Software iterative digitale Arbeitsabläufe im Zusammenhang mit OpenRail und OpenRoads, um die ganzheitliche und koordinierte technische Modellierung von Transportanlagen und -mitteln zu gewährleisten.

Voreingestellte digitale Komponenten

Der Components Center Cloudservice unterstützt innerhalb der vernetzten OpenRail-Datenumgebung die Projektqualität und Integrität der Stationen durch voreingestellte digitale Komponenten einschließlich Signaltechnik, Rolltreppen, Drehkreuzen, Lautsprecheranlagen, Beschilderung, Kiosken usw.

OpenBuildings Station Designer beseitigt Barrieren zwischen Projektteilnehmern und steigert den Wert und die Zweckmäßigkeit der Planungsergebnisse dank:

  • integrierter Legion Fußgängersimulation;
  • Integration mit OpenRail für Schienenplanung;
  • Integration mit OpenRoads für Straßenplanung;
  • Auflösung von Inkohärenzen;
  • fachübergreifender Dokumentation;
  • gebrauchsfertiger Kataloge für funktionelle Räume und Ausstattungen;
  • verbesserter Bilddarstellung.

 „OpenBuildings Station Designer entspricht unserem Bestreben, die Möglichkeiten von BIM durch digitale Zwillinge weiterzuentwickeln, indem die umfassende Simulation von Prozessen des Fußgängerverkehrs in den multidisziplinären Planungsrahmen integriert wird. Dank dieser Erkenntnisse kann der Planer Engpässe beim Fußgängerverkehr frühzeitig erkennen und das Layout ändern, um die Effizienz und Sicherheit der Station zu erhöhen und somit den Passagierkomfort zu verbessern. Somit gehen wir davon aus, dass OpenBuildings Station Designer ebenfalls die Sanierung und Modernisierung bestehender Bahnhöfe und Durchgangsstationen erleichtern und ihre Kapazität und Passagierdurchsatzraten erhöhen wird“, erklärt Santanu Das, SVP der Design Integration Business Unit von Bentley.

 

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news-350 Fri, 14 Jun 2019 10:04:57 +0200 Erste CAFM-Software auf Arabisch https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/erste-cafm-software-auf-arabisch/ IMSWARE ist ab sofort in einer vollständig arabisch lokalisierten Version erhältlich. Die Lokalisierung erfolgte durch den IMS-Partner IMSWARE Technology L.L.C. mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

IMSWARE ist als erste CAFM-Lösung im Markt vollständig ins Arabische übersetzt. Lokalisiert wurde die gesamte CAFM-Anwendung: alle Oberflächen, sämtliche Dialoge, die vielen Kataloge, ebenso Pointer, Marker, Tabs und Tabellen.

„Wir haben auf jedes Detail geachtet“, erklärt Midia Mikolai, CEO von IMSWARE Technology. Hintergrund ist unter anderem, dass die arabisch lokalisierte IMSWARE bereits beim Ministry of Foreign Affairs der VAE eingeführt ist und in allen Botschaften, Konsulaten und Außenstellen der VAE weltweit Verwendung findet.

Das Außenministerium des arabischen Staates hat sich wegen des hohen Maßes an Flexibilität, Anpassbarkeit, Leistungsvermögen und Usability für IMSWARE entschieden. Die Lokalisierung soll den Außenamts-Mitarbeitern den Zugang zu dem CAFM-System zusätzlich erleichtern. Die ebenfalls eingesetzten IMSWARE-Apps sind bereits seit drei Jahren auf Arabisch verfügbar.

 

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news-349 Thu, 13 Jun 2019 08:19:22 +0200 Planung von Fugen mit BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/planung-von-fugen-mit-bim/ Migua stellt als erster Hersteller BIM-Objekte für Fugenplanung zur Verfügung. In der frühen Planungsphase, der Leistungsphase 3 der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI), liegen kaum exakte Angaben über das zukünftig benötigte Fugenprofil, etwa über Fugenbreite, erforderliche Bewegungsaufnahme und Belastung, vor. Mit einer Basisdatei, der sogenannten Migua BIM Basic, kann so eine erste Planung ganz einfach vorgenommen werden.

Effiziente Planung von der Entwurfsphase bis zur Ausführung

Sobald die detaillierten Anforderungen an das Fugenprofil bekannt sind (Leistungsphase 5), ist der Planer in der Lage, mit den konkreten BIM-Objekten seine Arbeit ohne weiteren Aufwand zu vervollständigen.

„BIM wird national und international einen immer höheren Stellenwert in der Planung von Gebäuden einnehmen – das Angebot von BIM-Dateien künftig eine Notwendigkeit“, sieht Migua-Geschäftsführer Markus Schaub-Manthei für die Zukunft einen klaren Trend.

Aktuell sind BIM-Objekte für die wasserdichten (Migutan) und Vollmetall-Fugenprofilsysteme (Migutrans) verfügbar. In Kürze sollen weitere Fugenprofilsysteme folgen.

 

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news-348 Wed, 12 Jun 2019 08:07:47 +0200 Advanced Building Skins 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/advanced-building-skins-2019/ 14. Konferenz zur Gebäudehülle der Zukunft am 28.-29. Oktober 2019 in Bern. Die Konferenz, veranstaltet von der Advanced Building Skins GmbH (Luzern),  ist Europas führendes Event zur Gebäudehülle und vereint hochkarätige Präsentationen mit produktivem Networking in der Baubranche. Architekten, Ingenieure und Vertreter der Bauindustrie aus aller Welt diskutieren über Trends, Innovationen und nach-haltiges Gebäude-Design.

Der japanische Architekt und Pritzker-Preisträger Shigeru Ban hält die Keynote. In insgesamt 24 Sessions präsentieren über 150 Referenten aus 30 Nationen neue Projekte und Entwicklungen im Design von Gebäudehüllen. Mit neuen Entwurfsmethoden und digital gesteuerten Fertigungsabläufen lassen sich heute Formen umsetzen, die sich von der traditionellen linearen, rechtwinklig ausgerichteten Architektur unterscheiden. Zu den Themen der Konferenz gehören daher u.a. Parametrisches Design und digitale Fertigung; Dynamisches Fassaden-Design; Building Information Modeling sowie Adaptive Gebäudehüllen.

Detailliertes Konferenzprogramm und Informationen zur Registrierung unter https://abs.green. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Die Teilnahmegebühr beträgt €680 und enthält das Mittagessen und die Kongressdokumentation mit den Manuskripten der Referenten. Frühbucher, die sich bis zum 30. Juni anmelden, erhalten einen Rabatt von 15 Prozent (€580).

 

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news-347 Tue, 11 Jun 2019 09:18:19 +0200 Positionspapier "BIM im Hochbau" https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/positionspapier-bim-im-hochbau/ Hauptverband der Deutschen Bauindustrie positioniert sich zur Standardisierung künftiger Bauprozesse. Das technische Schreiben gehört zur 2017 begonnenen Serie von Positionspapieren BIM im Spezialtiefbau. Von einer durchgängigen Digitalisierung aller planungs- und realisierungsrelevanten Informationen kann der Hochbau profitieren. Aufgrund der zahlreichen Projektbeteiligten entstehen viele Schnittstellen.

BIM als wesentlicher Baustein für die Digitalisierung der Bauindustrie

Zu den Voraussetzungen für die Umsetzung von BIM gehört daher eine eindeutige Festlegung der Anforderungen an Daten, Prozesse und Qualifikationen, sowie an Qualitätsmerkmale und Schnittstellen. Vorrangiges Ziel ist dabei eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der Beteiligten.

Die Unternehmen unterbreiten mit dem Positionspapier der Bauindustrie hierzu ihre Offerte. Das Schreiben definiert Anforderungen an Informationsaustauschszenarien, Datenaustauschformate und Modellinhalte sowie die Anwendungsfälle und grundlegenden Prozesse in der Planungs- und Bauphase.

Papier wird weiter überarbeitet und angepasst

Ein mehrstufiges Verfahren zur Sicherung der Modellqualität wird darüber hinaus erläutert. Für die konkrete Anwendung in der Praxis erweist sich der tabellarische Anhang als besonders wertvoll. Bauteilbezogen und herstellerneutral listet er die Mindestanforderungen an den Informationsumfang von Modellelementen im Austauschszenario der Ausschreibung auf.

Mithilfe der empfohlenen Arbeitsweise soll ein adäquater Datenaustausch über alle Projektphasen gewährleistet werden. Das Positionspapier versteht sich als konstruktiver Beitrag zur Digitalisierungsdiskussion der Bau- und Immobilienbranche. Entsprechend der fortschreitenden Entwicklung wird das Papier zukünftig weiter überarbeitet und angepasst.

Download des Positionspapiers: hier klicken!

 

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news-346 Fri, 07 Jun 2019 07:27:20 +0200 Online-Konfigurator für die Baustelle https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/online-konfigurator-fuer-die-baustelle/ Der Konfigurator KOSY erleichtert die Planung der Außenbereiche. Jederzeit das passende Komplettsystem zusammenstellen und benötigte Mengen kalkulieren: Gutjahr hat einen neuen Online-Konfigurator entwickelt, der die Planung einer Baustelle enorm erleichtert – auch dank zahlreicher praktischer Funktionen. „KOSY“ ist ab Mitte Mai unter Kosy.Gutjahr.com verfügbar.

KOSY besteht aus zwei Teilen, einem System-Finder und einem System-Kalkulator. Der System-Finder ist für jeden offen und zeigt in wenigen Schritten an, welches Komplettsystem für den speziellen Einsatzbereich am besten passt. „Dazu müssen die Nutzer nur Informationen zur Baustelle auswählen, etwa um welche Art von Außenbereich es sich handelt, ob es bereits eine Abdichtung gibt und wie hoch die Aufbauhöhe ist“, erläutert KOSY-Projektmanagerin Carolin Hampl. Dabei sind zahlreiche Details und Situationen verfügbar – das ermöglicht ein sehr genaues Ergebnis. „Das Ganze dauert nur gut eine Minute, und am Ende erhalten die Nutzer eine Systemempfehlung mit den wesentlichen Systemkomponenten.“ Eine KOSY-Figur führt die Nutzer bei Bedarf durch das Programm.

Materialliste und Verlegeplan

Für registrierte Nutzer bietet Gutjahr zusätzlich den System-Kalkulator an – die Auswahl aus dem System-Finder wird dabei automatisch übertragen. „Wenn Parameter wie Maße, Gefälle und Belagsformate angegeben sind, erhalten die Nutzer eine komplette Mengenliste inklusive Verlegeplan und einen 3D-Produktaufbau. Das ist in unserer Branche bislang einzigartig – und darauf sind wir auch sehr stolz“, sagt Carolin Hampl. „So unterstützen wir unsere Kunden dabei, Baustellen richtig zu kalkulieren, und zwar wann immer sie wollen.“

 

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news-345 Thu, 06 Jun 2019 08:00:50 +0200 520.000 Ausschreibungen pro Jahr https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/520000-ausschreibungen-pro-jahr/ Neues Feature auf BIMWORX.net: Abruf von Vergabebekanntmachungen. Seit Anfang Juni ist es möglich alle europäischen öffentlichen Ausschreibungen auf BIMWORX.net abzurufen. Die etwa 520.000 Vergabebekanntmachungen pro Jahr aus allen Sektoren lassen sich systematisch filtern, so dass eine übersichtliche Darstellung möglich gemacht wird.

Filter zum effizienten Abruf der Daten

Die Filteroptionen helfen dem User dabei, die richtigen Ausschreibungen für die individuellen Bedürfnisse zu finden. Wähle aus dem Wirtschaftszweig, spezifischen CPV-Codes, der Region, der Verfahrensart und dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote. Sobald die Suche eingestellt und ausgeführt ist, kann sie gespeichert werden und jederzeit erneut abgerufen werden. Hierdurch können verschiedene Suchanfragen zu verschiedenen Bereichen (z.B. „Dienstleistungen von Architekturbüros im Raum Hamburg mit dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote am 11.07.2019“ und bspw. „Architekturentwurf im Raum Bremen“) täglich ganz einfach und komfortabel auf neue Inhalte überprüft werden.

Nur relevante Ausschreibungen

Im Registrierungsprozess auf BIMWORX.net wird der jeweilige Wirtschaftszweig abgefragt. Dies hat einen ganz bestimmten Grund: Hierdurch erhalten die User in Ihrem News-Feed auf der Startseite die für sie relevanten Ausschreibungen ganz automatisch zwischen den anderen Inhalten. Eine Ansicht ausschließlich zur Einsicht der Ausschreibungen ist ebenfalls möglich. Der Wirtschaftszweig ist mit dem CPV-Code verknüpft und bildet die relevanten Inhalte als Index ab. Der User hat die Möglichkeit seinen Wirtschaftszweig im Profil jederzeit um einzelne CPV-Codes zu erweitern und anzupassen.

Erweiterungen in Zukunft

BIMWORX.net ist ein junges Start-Up, welches die moderne Baubranche zusammenführt und informiert. Die Inhalte sind aktuell vollständig responsive und kostenlos abrufbar. In Zukunft wird die Online-Plattform mit weiteren Funktionen ergänzt, so dass auch Ausschreibungen eingestellt werden können und BIM-Daten abgerufen werden können. Unternehmen haben außerdem die Chance ihre Projekte darzustellen, sich in Gruppen auszutauschen oder auf Veranstaltungen hinzuweisen. Die Vernetzung der Branche steht also im Fokus. Es bleibt spannend und ein langfristiger Blick auf das neue Branchen Netzwerk lohnt sich.

Schauen Sie vorbei unter www.BIMWORX.net

 

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news-344 Wed, 05 Jun 2019 09:52:01 +0200 Heizungs-Rohrnetzberechnung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/heizungs-rohrnetzberechnung/ Solar-Computer bietet Berechnungssoftware für TGA-Planer. Die neue Software-Lösung ermöglicht TGA-Planern, Heizungsrohrnetze im Schema zu erfassen und gleichzeitig zu berechnen.

Mit dem neuen Solar-Computerprogramm können symmetrische Netze verarbeitet werden. Asymmetrische Netze jeder Größe lassen sich zusätzlich mit produktneutralen und/oder Fabrikat-spezifischen Daten aus Hersteller-Datensätzen nach VDI 3805 abwandeln.

Einfache Bedienung

Planungsresultate sind u. a. der Nachweis des hydraulischen Abgleichs, Massenauszüge sowie das 2D-Heizungsschema als Print, dxf- oder dwg-Datei. Es bedarf keiner bestimmten Kenntnisse eines CAD-Systems zur Programmbedienung, da die Software-Lösung eine zeichnerische und rechnerische Gesamtlösung darstellt.

Ausschließlich Objekte, die in einem Heizungsrohrnetz vorkommen können, sind im Schema-Editor auswähl- und darstellbar. Planungsunternehmen erhalten somit Spielraum für flexible Aufgabenverteilungen im vorhandenen Personalstamm. Das Programm prüft während der Bearbeitung die hydraulische Logik der Rohrführung.

Es unterstützt die Drosselschaltung sowie zahlreiche weitere Schaltungsarten wie Beimischung, Umlenk- und Einspritzschaltung. Hydraulische Weichen, Pufferspeicher und Heizungsnetze lassen sich darüber hinaus mit einem oder mehreren Heizkesseln in Parallel- oder Kaskadenschaltung darstellen und berechnen.

Revit-Integration möglich

Produktneutrale Stammdaten-Sortimente, die der Nutzer kontrollieren und bei Bedarf frei anpassen oder erweitern kann, gehören zum Lieferumfang. Mithilfe einer VDI 3805-Import-Schnittstelle ist es möglich, berechnungsrelevante Daten aus Fabrikat-spezifischen Hersteller-Datensätzen in die eigenen Stammdaten einzulesen.

Im Projekt lassen sie sich miteinander kombinieren, in ihren rechnerischen Auswirkungen vergleichen und ggf. mit Hilfe einer zentralen Funktion austauschen. Ein durchgängiges Arbeiten von der Vorplanung bis zur Ausführungsplanung ist somit möglich. Die Datenerfassung im Heizungsrohrnetz-Schema kann zudem durchgängig an vorausgehende Auslegungen von Heizkörpern und Flächenheizungen sowie Heizlastberechnungen nach DIN EN 12831-1 angeschlossen werden.

Das Programm eignet sich auch für Planer, die ein Heizungs-Rohrnetz in Revit in 3D erfassen. Die gesamten Berechnungs- und Prüf-Algorithmen sowie alle numerischen Nachweise inkl. hydraulischem Abgleich lassen sich dank modernster Programmiertechnik in Revit integrieren.

 

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news-343 Tue, 04 Jun 2019 09:33:11 +0200 BDA will klimagerechte Architektur https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bda-will-klimagerechte-architektur/ Der Bund Deutscher Architekten (BDA) reagiert mit einem radikalen Positionspapier auf den Klimawandel. Auf dem 15. BDA-Tag Ende Mai 2019 in Halle (Saale) hat der BDA mit dem Positionspapier „Das Haus der Erde” einen programmatischen Aufruf für eine klimagerechte Architektur in Stadt und Land beschlossen.

Paradigmenwechsel gefordert

Die Mitglieder sprechen sich in zehn Punkten für eine Abkehr vom Wachstumsgedanken aus. Sie rufen Architekten und Stadtplaner auf, für ein Lebensverständnis mit dem Schwerpunkt im Wiederverwenden, Umnutzen, Nachnutzen und Mitnutzen einzutreten.

So soll unter anderem die „Intelligenz des Einfachen“ die technische Ausrüstung zu „intelligenten Gebäuden" ersetzen. Dem Erhalt des Bestehenden mit der darin gebundenen „grauen Energie” kommt Priorität vor dem leichtfertigen Abriss zu. Der Verzicht auf kohlenstoffbasierte Materialien und fossile Brennstoffe im Bauen müsse an die Stelle der Energieeffizienz treten.

Architekten und Stadtplaner in der Pflicht

Sämtliche verwendete Materialien müssen wiederverwendbar oder kompostierbar sein. Mobilität soll als konzeptionelle Aufgabe von Architekten und Stadtplanern verstanden werden. Die Polyzentraliät der Bundesrepublik muss gestärkt werden. Eine Kultur des Experimentierens soll helfen, Ideen für klimagerechte Lebensweisen zu erproben.

Architekten müssen mehr tun, um der Verantwortung ihrer Profession und der Relevanz von Architektur für den Klimawandel gerecht zu werden, so der BDA. Wörtlich heißt es in dem Positionspapier: „Wir fordern eine klare Ausrichtung aller politischen Entscheidungen auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Wir fordern eine methodenoffene und stringente Klimapolitik mit Experimentierräumen sowie klaren Anreizstrukturen (CO2-Steuer) zur Reduktion und Vermeidung des CO2-Ausstoßes. Wir fordern die konsequente Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen an die Notwendigkeiten, die der Klimawandel mit sich bringt.“

Positionspapier Das Haus der Erde (PDF)

 

 

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news-333 Fri, 31 May 2019 09:08:00 +0200 Neue App für die Baustelle https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neue-app-fuer-die-baustelle/ 123quality-App für Mängelerfassung und -weitergabe auf der Baustelle. Für die reibungslose Bauabwicklung wird die Absprache zwischen den Gewerken immer wichtiger. Die Lohner 123erfasst.de GmbH hat eine App für das Qualitäts- und Mängelmanagement auf den Markt gebracht, um Mitarbeiter auf der Baustelle zu unterstützen. Vor Ort erfassen sie per Smartphone oder Tablet die mängelrelevanten Daten, die unverzüglich auf eine zentrale Online-Datenbank übertragen und mit den Beteiligten geteilt werden.

Erhebliche Zeitersparnis

Der Anwender erstellt verschiedene Arten von Tickets sobald die Baustelle mit den dazugehörigen Daten und allen Beteiligten, die auf die Informationen Zugriff haben sollen, angelegt ist. Dazu gehören unter anderem Aufgaben, Mängel, Aktennotizen, Behinderungen, Leistungsfeststellungen, Nachträge, Restleistungen usw. Zudem kann der Anwender Fotos hinterlegen und einen Plan zuordnen. Die unterschiedlichen Tickets lassen sich vom Benutzer in der Administrationsoberfläche seinen Anforderungen entsprechend frei konfigurieren.

Der Bauunternehmer oder Planer ist darüber hinaus in der Lage, Handwerksunternehmen als Bearbeiter einzuladen, um sie über die anstehenden Aufgaben zu informieren und deren Behebung nachzuverfolgen. Die Zusammentragung aller relevanten Informationen aus unterschiedlichen Quellen und die Weitergabe der Daten an die Nachunternehmen erfolgt in der App in einem Arbeitsschritt. Der gesamte Prozess der digitalen Mängelerfassung, -verfolgung und -behebung ist übersichtlich und nachvollziehbar dokumentiert und führt zu einer deutlich besseren Qualität in der Ausführung.

Tätigkeiten auf Baustelle mit Smartphone übermitteln

Die Software kann auch im Büro genutzt werden. Dazu benötigt man einen PC mit Internet-Zugang sowie einen Internet-Browser. Im Falle eines Funklochs auf der Baustelle lassen sich die Daten offline erfassen und speichern. Sobald das mobile Endgerät wieder Empfang hat, werden die erfassten Daten automatisch auf den Server übertragen. Der Datenexport in andere Anwendungen ist ebenso möglich.

Die Applikation ist sowohl für IOS- als auch Android-Smartphones verfügbar. Die Kosten belaufen sich bei einem Jahresabo auf monatlich 85 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer pro Nutzer. Bauhaupt- und Baunebengewerbe sowie Architektur- und Ingenieurbüros gehören zur Zielgruppe.

 

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news-342 Wed, 29 May 2019 08:17:17 +0200 980.000 Ausschreibungstexte https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/980000-ausschreibungstexte/ Datenübernahme von Plattform ausschreiben.de per Drag&Drop mit ORCA AVA. Beim BIM-Prozess stellen Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung einen kleinen, aber wichtigen Teil dar. Der Planer recherchiert, abhängig von Bauprojekt und Produkt, häufig bereits in der Vorplanung im Netz.

In der Informationsdatenbank ausschreiben.de stellen zurzeit 570 Produkthersteller ihre Ausschreibungstexte und weiterführende Informationen zum Download bereit. Nutzer finden in 650 Katalogen über 980.000 Ausschreibungstexte, mehr als 445.000 Bilder und Grafiken und nahezu 240.000 Anlagen, darunter auch BIM-Objekte.

Filterfunktion erleichtert Suche

Zusatzinformationen vervollständigen den Ausschreibungstext. Sie sind direkt den einzelnen Positionen zugeordnet. Die Kataloge sind übersichtlich alphabetisch bzw. nach Bereichen gelistet. Unterstützung bietet zudem eine leistungsstarke Volltextsuche. Der Planer erhält bereits während der Eingabe eine Vorschlagsliste mit relevanten Suchbegriffen. Die Kataloge, die den gesuchten Begriff enthalten, werden aus allen Bereichen gefiltert.

Die Produkte lassen sich nun vergleichen. Aus unterschiedlichen Katalogen kann eine Sammelliste erstellt werden – beispielsweise ein Waschtisch von Sanibel und eine Wandhandlauf von Provex.

Hat der Bauherr bereits nach eigener Recherche eine Wahl getroffen, etwa die Serie M 40 von Hewi, wählt der Planer in der alphabetischen Darstellung der Kataloge unter dem Buchstaben H den Katalog Hewi – Sanitär / Heizung / Klima aus und dort den Ordner Mobiliar M 40. Noch schneller führt die Eingabe Hewi M 40 im Suchfeld zu den Produktinformationen.

Einfacher Datenexport

Der Planer kann zum Export der Ausschreibungstexte zwischen neun Ausgabeformaten wählen. Alle gängigen GAEB-Formate, DATANORM 5 sowie ÖNORM und Office-Formate wie Word und Excel sind verfügbar. ORCA AVA und alle führenden AVA-Anwendungen haben eine Schnittstelle zur Plattform. Die Daten können daher direkt schnell und korrekt per Drag&Drop eingefügt werden.

Die Informationsdatenbank ausschreiben.de ist frei zugänglich und die Texte und relevanten Informationen werden gratis zum Download angeboten.

 

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news-341 Tue, 28 May 2019 08:10:58 +0200 GAEB-Dateien aus Excel-Listen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/gaeb-dateien-aus-excel-listen/ MWM-Ponto schließt Lücke zwischen Excel und MWM-Libero. Die Software Revu kommt bei der Bearbeitung von PDF-Plänen immer öfter zum Einsatz. Mithilfe der integrierten Messwerkzeuge lassen sich in der PDF-Datei Längen, Flächen, Umfänge, Durchmesser, Volumen und Radien messen sowie Objekte zählen. Abschließend werden diese Daten in einer Liste zusammengestellt, die man nach Excel exportieren kann.

In Revu erfasst der Nutzer zusätzlich für die Verknüpfung mit dem GAEB-Leistungsverzeichnis die Positionsnummer. Anschließend übernimmt er diese Informationen in das Aufmaß- und Abrechnungsprogramm MWM-Libero. Er benötigt dazu nur den GAEB-Konverter MWM-Ponto, der aus der Excel-Liste eine REB DA11, DA11S oder GAEB X31-Datei erstellt.

Für die Mengenermittlung liefert MWM-Libero die GAEB-Positionen. In der PDF-Datei ermittelt Revu die Mengen und dokumentiert den Rechenweg. Zudem lassen sich beliebige weitere Informationen aufzeichnen. Der Anwender speichert das Ergebnis der Mengenermittlung in einer Excel-Datei, die MWM-Ponto als Makro enthält. Falls notwendig, kann hier eine Anpassung der Daten erfolgen. MWM-Ponto nimmt die Daten auf und wandelt diese in GAEB- und REB-gerechte Standarddateien um, generiert Blatt-Adressen und überprüft die Positionsnummern auf GAEB-Konformität. Für die Erstellung von Mengenlisten, Angeboten und Rechnungen liest der Anwender die Daten in MWM-Libero ein.

MWM-Libero ist eine GAEB zertifizierte Anwendung, die die ermittelten Daten an jede andere Bausoftware übergeben kann, die ebenfalls GAEB „spricht“.

 

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news-340 Mon, 27 May 2019 07:36:28 +0200 IFC4-Schnittstelle zertifiziert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ifc4-schnittstelle-zertifiziert/ buildingSMART International zertifiziert Vectorworks für IFC4-Export. Standardisierter Datenaustausch für erfolgreiche Zusammenarbeit

Mit der Industry-Foundation-Classes (IFC)-4-Zertifizierung erfüllt Vectorworks offiziell die Exportkriterien für IFC-Dateien nach der ISO-16739-Norm der Internationalen Organisation für Normung. Die ISO-16739-Norm gibt Anwendern einen international definierten und akzeptierten Standard, der die Basis für eine erfolgreiche Kooperation in der Baubranche legt.

„Das IFC-Dateiformat ermöglicht den standardisierten Datenaustausch zwischen verschiedenen Softwaresystemen, die in der Baubranche eingesetzt werden,“ sagt Rubina Siddiqui, Director of Product Marketing bei Vectorworks Inc. „In der Vergangenheit war das IFC-Format mehr auf die technische Verarbeitung der Daten ausgelegt, was die Nutzung für Architekten und Planer relativ kompliziert machte. Die Ausrichtung an den bekannten und akzeptierten ISO-Normen macht IFC4 jetzt für Architekten praktikabler.“

Unterstützung von BIM-Workflows hat höchste Priorität

Die BIM- und CAD-Software Vectorworks unterstützt bereits seit Version 2018 den IFC4-Import und -Export, allerdings noch ohne Zertifizierung. Mit der aktuellen Zertifizierung wird bestätigt, dass die IFC4-Export-Schnittstelle von Vectorworks die Qualitätsstandards von buildingSMART International erfüllt und es Anwendern ermöglicht, hochwertige IFC-Modelle mit anderen BIM-Softwareprodukten auszutauschen.

„Die Unterstützung der Anforderungen von BIM-Workflows für unsere Kunden hat seit jeher oberster Priorität“, sagt Darick DeHart, Vice President of Product Management bei Vectorworks Inc. „Die Zertifizierung unseres IFC4-Exports ist eine Anerkennung für unser Engagement für open BIM-Workflows mit Vectorworks.“

Vectorworks Inc. wird auch die IFC4-Importzertifizierung zeitnah umsetzen, sobald diese von buildingSMART International angeboten wird.

 

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news-339 Fri, 24 May 2019 07:28:03 +0200 IV. Deutsche BIM-Forum https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/iv-deutsche-bim-forum/ Das BIM-Partnernetz bim2bim schaffte erneut einen großen Erfolg in der Adolf Würth Niederlassung in Hamburg. Über 150 Teilnehmer von namhaften Investoren, Architekten, Fachplanern und Herstellern vernetzten sich zum Thema BIM beim Bauen im Bestand.

Nachdem Dr. Till Kemper von bim2bim und Dr. Dr. Marius Wunder von der Boston Consulting Group zu den Entwicklungen der Digitalisierung in der Bauwirtschaft berichteten, zeigten Oliver Dandl von Leica und Christoph Wintrup von Hemmiger Ingenieure auf, was mit der richtigen Hard- und Software in der Bestandserfassung für BIM schon alles möglich ist.

Armin Heisiep von HFK Rechtsanwälte gab einen Überblick über die rechtlichen Aspekte von BIM bevor Dr. Matthias Bruhnke von Adolf Würth und Matthias Fiss von DiPlan (CG Gruppe) Praxisbeispiele vorstellten.

„Es freut uns, dass wir uns so schnell am Markt etablieren konnten und mit Hochkarätern dafür sorgen können, BIM in die Breite zu tragen. Und doch stehen wir erst am Anfang! Unsere Mitgliederzahlen wachsen stetig Richtung 500 und wir sehen, dass wir noch mehr Potenzial haben; das werden wir bei unserer nächsten Veranstaltung am 14.11.2019 zeigen " , sagt Thomas Julmi von bim2bim.

Tatsächlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich bim2bim am Markt mit Durschlagkraft extrem schnell etablieren konnte und neue Trends setzt.

Besonders die allumfassende Betrachtung der verschiedenen Bereiche zum Thema BIM ist bei diesem Netzwerk einzigartig und in dieser Form kein zweites Mal auf dem Markt zu finden.

Hier darf man sicher noch viel erwarten.

 

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news-338 Thu, 23 May 2019 07:25:10 +0200 Aufruf zur Beteiligung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/aufruf-zur-beteiligung/ Noch bis 15. Juni 2019 Teilnahme an Jahresumfrage für Ingenieure und Architekten 2019 möglich. Es wird um zahlreiche Beteiligung gebeten, damit ein möglichst repräsentatives Bild veröffentlicht werden kann. Die Befragung besteht aus 20 Fragen und nimmt etwa 10 Minuten in Anspruch. Durchgeführt wird die Umfrage vom Institut für Freie Berufe. Der Fragebogen ist in der Bundesgeschäftsstelle und in den Geschäftsstellen der Länder abrufbar. Außerdem können Sie online an der Umfrage unter „www.t1p.de/index18“ teilnehmen.

Gegenüber den letzten Jahren wurde die Befragung um einige Fragen zum Thema Digitalisierung (z. B. BIM) erweitert.
Ziel der Erhebung ist es, aussagekräftiges Datenmaterial zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Planerbüros zu erhalten. Da es im Bereich der selbstständig tätigen Ingenieur- und Architekturbüros keine offiziell geführten Statistiken (wie beispielsweise vom Bundesamt für Statistik) gibt, ist es umso wichtiger für die Berufsstände, eine eigene belastbare Datenbasis zu schaffen. Aus den so gewonnenen Daten wird beispielsweise ein Gemeinkostenfaktor - getrennt nach Tätigkeitsschwerpunkt und Bürogröße – berechnet, mit dem auch Sie selbst Stundensätze ableiten können. Ihre Daten werden nach deutschen Datenschutzbestimmungen vertraulich behandelt und nicht weitergegeben.

 

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news-337 Wed, 22 May 2019 09:52:04 +0200 Workplace-Management im FM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/workplace-management-im-fm/ Archibus gibt auf Servparc Erfahrungen im Workplace-Management weiter. Die Bedeutung des Themas spiegelt sich im Programm der neuausgerichteten FM-Messe, der Servparc in Frankfurt am Main am 25. und 26. Juni. 2019 wieder. Die Archibus Solutions Centers Germany berichtet vor Ort aus den Erfahrungen eines internationalen Markführers.

Die Schwerpunktthemen sind: „Workplace – Daten/Fakten/Action: Welche Chancen bietet Internet of Things (IoT) in der Servicequalität im Betrieb?“ und Workplace-Design-Prozess: Human Experience – die Do‘s and Dont‘s der neuen Arbeitswelten.“

Auf Veränderungen eingehen

Für Facility-Management und Betrieb gewinnt das Workplace-Management im deutschsprachigen Markt an Bedeutung. Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Insbesondere haben sie Probleme damit, die strategische Ausrichtung des Kerngeschäfts schneller auf Entwicklungen einzustellen und flexibler zu werden.

Arbeitsplätze sind längst mobil geworden, Mitarbeiterteams fügen sich immer wieder neu zusammen, arbeiten projektorientiert und kollaborativ. Ihre Arbeitswelten muss man im Immobilienportfolio organisieren. Workplace-Management und Facility Management wachsen zusammen.

 „Workplace-Management leistet einen bedeutenden Beitrag zur Mitarbeitergewinnung und -bindung, zur Steigerung ihrer Produktivität und zur gesteuerten Flexibilisierung der gesamten Organisation“, sagt Christian Kaiser, Geschäftsführer der Archibus Solutions Centers Germany GmbH. Er ergänzt: „Zudem ist hinlänglich bekannt, dass die Auslastung von Bestandsimmobilien oftmals unter 70 Prozent beträgt. Weniger bekannt sind hingegen Wege und Methoden auch in den flexiblen Arbeitswelten zu einer höheren Auslastung zu gelangen und dadurch nicht nur Fläche, sondern auch Energie zu sparen und damit etwa den CO-2 Ausstoß zu verringern.“

Zentraler Bestandteil des strategischen Asset-Managements

Um ihren Kunden weiterhin vorausschauende Dienstleistungen für deren Digitalisierungsstrategien erbringen zu können, müssen sich Kaiser zufolge Unternehmen und Verantwortliche im Facility-Management auf eine wachsende Bedeutung von Workplace-Management einstellen.

„Denn wie anders soll das zunehmend komplexe Netzwerk von Voll- und Teilzeitkräften, Zulieferern und Kunden, der Zugang zu kollaborativen Infrastrukturen oder gemeinsamen Arbeitsbereichen, Autos und Arbeitsmittel, Kantinen und Gesundheitsbereiche etc. … dynamisch, effizient und kreativ nicht nur verwaltet, sondern strategisch ausgerichtet gemanagt werden? Betrifft es doch das gesamte Flächenmanagement, mit Raumnutzung, Reservierung, Belegung, Schlüssel, Hoteling oder Reinigung, um nur einige der klassischen Prozesse zu nennen. Workplace-Management ist zentraler Bestandteil des strategischen Asset-Managements. Denn es spielt auch in Prozesse, wie Portfoliomanagement, Projektmanagement, Instandhaltungs- und Auftragsmanagement hinein“, so Kaiser weiter.

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news-336 Tue, 21 May 2019 10:45:27 +0200 BIM World Munich 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-world-munich-2019/ Die Messe mit über 180 Ausstellern und 200 Referenten findet am 26. und 27. November 2019 im ICM München statt. Die BIM World ist eine Veranstaltung für anwenderbezogene Lösungen rund um die digitale Modellierung von Gebäudeinformationen und neue (IoT)-Technologien für das Bauwesen, die Immobilienwirtschaft und die Stadtplanung. Sie jährt sich bereits zum vierten Mal in Folge.

Neue Impulse für die digitale Transformation der Bau-, Immobilien- und Städtebauindustrie

Eine Breakout Panel Session, ein zweitägiger internationaler Kongress zu aktuellen Branchenthemen sowie eine Innovationsfläche für Start-ups mit Open Innovation Stage sind in die Messe integriert. Die Veranstaltung, mit erweiterter Ausstellungsfläche sowie einem umfangreichen Kongressprogramm befindet sich dieses Jahr erneut auf klarem Wachstumskurs.

Mit BIM lassen sich zuverlässige Daten in großem Umfang liefern. Die digitalen Zwillinge, angereichert mit IoT-Technologien, stellen die Schlüsselelemente digitaler Strategien für Innovationsförderung und den Wettbewerb zwischen den Unternehmen, großen Immobilienbetreibern, den Kommunen und Städten, dar.

Facility Management im Mittelpunkt

Um die Daten des digitalen Zwillings zu erstellen, zu teilen oder voll auszuschöpfen, organisieren sich die Verantwortlichen in der Bau- und Immobilienindustrie, Städteplanung sowie IT- und Softwarebranche neu. Strukturierte Daten bieten viele neue Möglichkeiten – von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb von Gebäuden und Infrastrukturprojekten. Die Wettbewerbsfähigkeit von Städten, Regionen und ihrer Unternehmen wird gestärkt.

Für den Gebäudebetrieb erweist sich die hohe Transparenz des digitalen Zwillings als ein Qualitätssiegel. Die Immobilienwirtschaft muss sich mit einbringen, um ihre Position in der Wertschöpfungskette der digitalen Gebäude schon ab der Planungsphase klar zu spezifizieren. Man sollte die Bedeutung des Managements und des Betriebs der Gebäude stärker hervorheben. Auf der BIM World steht das digitale Facility Management mit einem eigenen Themenbereich, dem Digital FM Hub, im Fokus.

 

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news-335 Mon, 20 May 2019 10:10:31 +0200 Smart Building Convention 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/smart-building-convention-2019/ Weltweit einzigartiges Forum im Oktober 2019 in Aachen. Der Aachen Building Experts e. V. (ABE) veranstaltet am 16. Und 17. Oktober 2019 zum zweiten Mal die Smart Building Convention – Innovative Gebäudetechnik planen, bauen und betreiben.

Aktuelle Themen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) und digitaler Gebäude werden in Vorträgen und Workshops praxisnah und umsetzungsorientiert behandelt. Die Referenten kommen aus etablierten Unternehmen, Hochschulen sowie aus PropTech-Start-ups. Das Grußwort hält die Schirmherrin, NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach.

Die Fachkonferenz richtet sich an Entscheider, Fach- und Führungskräfte sowie Interessierte aus der freien Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und Hochschulen, die mit der Wertschöpfungskette- bzw. dem Lebenszyklus eines Gebäudes zu tun haben. Sie finden Anregungen, wie sie die Entwicklung der Digitalisierung im Geschäftsalltag berücksichtigen und notwendige Schritte umsetzen können, um fit für die Zukunft zu bleiben.

Building the future

Auf der Tagung im Eurogress Aachen werden zudem Themen wie ganzheitliche Planung, Digitalisierung der Gebäude-, Mess- und Regelungstechnik oder Energieeffizienz durch intelligente TGA-Lösungen im Fokus stehen.

Mit drei parallelen Konferenzen bildet die Smart Building Convention das Forum Building the Future 2019. Es umfasst den Kongress Exzellente Fabriken planen+bauen, die 10. Aachener Montage-Tagung, die BIMconvention, die Smart Building Convention und das Panel Thinking Urban Factory. Dabei handelt es sich um eine weltweit einzigartige Kombination von Wissen und Ideen zum Planen, Bauen und Betreiben smarter Fabriken und Gebäuden an nur einem Ort. Der ABE ist das interdisziplinäre Kompetenznetzwerk für innovatives Bauen mit den Tätigkeitsschwerpunkten Smart Building, Building Information Modeling (BIM) sowie Materialien und Prozesse. Er steht Mitgliedern aus ganz Deutschland offen.

Programm und Anmeldung unter www.smart-building-convention.de

 

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news-334 Fri, 17 May 2019 08:30:24 +0200 Validierung von CAD-Modellen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/validierung-von-cad-modellen/ CAD-Konverter DirectTranslator EX 8.1 mit neuen Funktionen. Die aktuelle Software-Version verfügt über neue Fähigkeiten zum Vereinfachen der Modellgeometrie, PDQ-Prüfung und Validierung von CAD-Modellen per Mausklick sowie aktuelle Schnittstellen. Für Daimler-Zulieferer gab es darüber hinaus ein Update des zertifizierten CATIA-JT-Konverters.

Der DirectTranslator ist die nahtlose Verbindung zwischen verschiedenen CAD-Systemen, da er CAD-Daten ohne Umwege konvertiert. Die Software ermöglicht den direkten Datenaustausch von Bauteilen oder Baugruppen auf Knopfdruck. Zudem wandelt sie automatisch viele CAD-Formate um und repariert Modellfehler. Das handliche Tool stellt einen idealen Helfer für Konstrukteure dar.

Verfügbar als Standalone-Version oder als Plug-in

Während der Konvertierung erfolgt eine automatische Datenreparatur. Sämtliche Konvertierungsdaten werden für das jeweilige Zielsystem optimiert, aktuelle Schnittstellen-Updates garantieren die Kompatibilität. Mit der neuen Version lassen sich Attribute und PMI zuverlässig übertragen. Eine Überprüfung der Produktdatenqualität, die Vereinfachung von 3D-Geometrien sowie die Validierung von CAD-Modellen können mit der neuen Version durchgeführt werden.

Die automatisierbare Unternehmensplattform ASFALIS stellt die Basis für den DirectTranslator Advanced dar. Das neue Release verbindet die hohe Leistungsfähigkeit von ASFALIS mit der Ein-Klick-Philosophie des DirectTranslators. Die Software ist als Standalone-Version verfügbar oder kann als Plug-in direkt in verschiedene CAD-Systeme integriert werden.

Die Verbesserungen im Überblick

Validierung

  • Vergleich von 3D-Geometrien, Produktstrukturen, PMI etc. für native und neutrale CAD-Formate
  • Use Cases: Engineering Change, Datenkonvertierung, Langzeitarchivierung u. v. m.

Simplifikation

  • automatische Vereinfachung von 3D-Modellen sowie Erstellung von Außenhüllen und Extrahierung von Oberflächen
  • Use Cases: Reduzierung von Dateigrößen, Vorbereitung von CAE-Modellen und Know-how-Schutz im Collaborative Engineering

Erstellen von Szenarien

  • standardisierte Erstellung und schnelle Ausführung von Konvertierungen, Simplifikationen und Validierungen

Absicherung der Produktdatenqualität (PDQ)

  • automatische Erkennung von Fehlern bezüglich der Produktdatenqualität der CAD-Modelle, z. B. nach Konvertierung oder Fehlinterpretation im Datenaustausch
  • automatische Reparatur der CAD-Modelle zur Absicherung eines durchgängig hohen Qualitätsniveaus über alle Prozesse

 

 

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news-332 Thu, 16 May 2019 07:57:00 +0200 Building Life 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/building-life-2019/ Am 15. Mai 2019 machten BIM-Experten aus ganz Deutschland die Hauptstadt zur City of BIM. Berlin, 15.05.2019 Das historische Humboldt Carré in Berlin gab den Rahmen, die aktuellsten Entwicklungen im gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes aus der Perspektive der BIM-Anwender zu diskutieren: Entwurf, Planung, Bau, Betrieb und Verwaltung. Der Kongress Building Life 2019 versammelte knapp 250 wichtige Stakeholder rund ums Gebäude in Berlin: Architekten, Fachplaner, Investoren, Immobilienwirtschaft, Verwaltung, Facility Management, Projektentwickler, Öffentliche Auftraggeber, Bauämter, Dienstleister, Bauunternehmen und Gebäudetechniker.

Auf drei Bühnen kam mit 44 hochkarätigen Referenten die größte BIM-Expertendichte zusammen, die es je in Berlin gab. In den fachlich versierten und zugleich unterhaltsamen Vorträgen standen Praxisthemen im Mittelpunkt: 3D-Druck, Aufmaß, Ausbildung, Bauherren, Bauteilkataloge, Change Management, E-Planung, Facility Management, Fassaden, Hochbau, Immobilienwirtschaft, Infrastrukturbau, Kollaboration, Landschaftsplanung, Laserscan, Lebenszyklus, Normen, Öffentliche Hand, Praxis, Recht, Tragwerksplanung, Virtual Reality.

Die Redaktion der Fachzeitschrift Build-Ing. kuratierte das Programm speziell im Hinblick auf die Vermittlung von praxisrelevantem Wissen. Die Teilnehmer erlebten komprimiert das gesamte Spektrum der BIM-Praxis entlang des Lebenszyklus des Gebäudes.

Ein Haus – zwei Veranstaltungen: Im parallel stattfindenden Workshop zum Thema BIM & Scrum lernten die Teilnehmer agiles Projektmanagement mit BIM – auf spielerische Weise mit Legosteinen. Das Schweizer Expertenteam „pom+“ animierte, Probleme mit einer anderen Denkweise anzugehen und zielgerichteter zu lösen. Weiteres Highlight war die virtuelle Begehung eines mit BIM geplanten Gebäudes mittels VR-Brille. Die Teilnehmer konnten digital erleben, wie sich BIM auf Planung, Bau und Verwaltung der Immobilie auswirkt.

Der nächste Kongress Building Life findet im Mai 2020 in Berlin statt.

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Weitere Bilder vom Kongress Building Life 2019 finden Sie hier

Stimmen von Referenten und Teilnehmern

Jochen M. Wilms, W Ventures GmbH, Keynote
„Wir müssen dringend die Frage stellen, was nach diesem Kongress passiert. Die guten Ansätze und Ideen der Veranstaltung sollten in eine Kollaboration münden, mit dem Ziel, die Digitalisierung der deutschen Bauindustrie energisch anzutreiben. Kurz gesagt: Bevor uns jemand 'ubert', sollten wir uns lieber selber 'ubern'“.

Dr. Thomas Wilk, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, NRW
„Der Begriff Building Information Modeling greift eigentlich zu kurz. Building Information Management wäre die richtigere Bezeichnung, geht doch die Lebenszyklusbetrachtung eines Gebäudes über 80 bis 90 Jahre. Die Modellierung ist nur ein kleiner Teil am Anfang des Ganzen, genau wie die digitale Baugenehmigung. Sie ist aktuell eine Unterbrechung des digitalen Prozesses der Bauplanung und -ausführung mit BIM. Dies müssen wir schnellstens ändern, auch wenn es dazu viele Hindernisse zu überwinden gilt.”

Ilka Pöschl, RTW Architekten- und Ingenieurgesellschaft mbH
„Die große Herausforderung für mittelständische Planungsbüros ist den Change zum durchgehenden Einsatz von BIM zu realisieren. Hier fehlt es an geeigneten und bezahlbaren Fach- und Nachwuchskräften, die gleichzeitig Technologie und Planung beherrschen. Der Kongress hat uns gezeigt, dass dieses Problem nur durch Standardisierung und Kollaboration zu lösen ist.”

Philip Brühwiler, Buildagil AG
„Bei aller technolgiebezogenheit von BIM-Projekten ist die menschliche Kompenente elementar für den Projekterfolg. Wissensteilung und agile Prozesse sind kein Risiko, sondern nachweislich Basis für bessere Teamarbeit und damit verbunden, bessere Projekterfolge. Das Einzige was es dafür braucht ist Bereitschaft.”

Gefördert wurde die Veranstaltung von einem Netzwerk bekannter Unternehmen und Verbände aus der BIM-Praxis: Beuth Verlag, bim2bim, BIMWORX, BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, BTGA Bundesindustriebverband Technische Gebäudeausrüstung, CAFMRING Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, Building Smart, competitionline, Data Design System, Projekt Pro, Sidoun, Skillsoftware, ZVEI Zentralverand Elektroindustrie, Züblin Strabag.

Weitergehende Informationen: www.buildinglife.de und www.build-ing.de

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news-331 Wed, 15 May 2019 10:47:44 +0200 BIM-Leitfaden für den Mittelstand https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-leitfaden-fuer-den-mittelstand/ Wie geht BIM im Mittelstand? Ein Leitfaden des Bundesbauministeriums hilft, BIM-Projekte aufzusetzen. Der Unternehmensverbund um POS4 Architekten Generalplaner und das Beratungsunternehmen DEUBIM hat sich im Rahmen der Forschungsinitiative BAU an einem BIM-Pilotprojekt und der Dokumentation in einem Mittelstandsleitfaden beteiligt. Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und dem Bundesministerium des Inneren, Bau und Heimat (BMI) durchgeführt. Das Fachmarktzentrum (FMZ) in Leinefelde ist das Pilotprojekt der RMA Management GmbH aus Düsseldorf.

BIM nicht nur für große Bauprojekte

Bei der Frage nach dem Mehrwert der BIM-Methode bei Projekten geben Verantwortliche oft Antworten wie etwa: „BIM ist doch nur was für große Projekte und die ganz Großen, ein Phänomen für privilegierte Architektur- und Ingenieurbüros, Generalplaner und Generalunternehmer!“. Dieses Vorurteil hält sich sehr hartnäckig.

BIM ist nicht nur etwas für große Unternehmen und Projekte, sondern ebenfalls für kleinere bzw. mittelständische Unternehmen relevant und machbar, davon sind die Initiatoren des Leitfadens überzeugt. Ihr Motto: „So viel BIM wie für den Projekterfolg nötig, nicht aber so viel BIM wie möglich.“ Das Ziel ist keine BIM-Pilotanwendung der Technik wegen, sondern die sinnvolle Nutzung der BIM-Methode bei der realen Projektabwicklung.“

Kostenloser Download

Der BIM-Mittelstandsleitfaden unterstützt Planer dabei, ihr Projekt BIM-konform aufzusetzen. Auftraggeber erhalten Informationen zum Projektsetup, inklusive der Downloadmöglichkeit von AIA (Auftraggeber-Informationsanforderungen) und BAP (BIM Abwicklungsplanung).

Der Leitfaden ist darüber hinaus anwendungsfallbasiert, heißt alle im Projekt durchgeführten BIM-Anwendungen sind beschrieben. Der Leitfaden beantwortet unter anderem folgende Fragen: Was sind die Rahmenbedingungen für die Anwendung, wie steht es um den Technologieeinsatz, welche Mehrwerte wurden im Projekt erzielt, aber auch: was ist schief gegangen?

Der BIM-Mittelstandsleitfaden ist ab sofort frei verfügbar auf den Websites von Deubim und der Forschungsinitiative BAU.

 

 

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news-330 Tue, 14 May 2019 09:38:09 +0200 VDI 2050 Blatt 4: Entwurf verfügbar https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vdi-2050-blatt-4-entwurf-verfuegbar/ Richtlinie für Architekten und Planer zur Dimensionierung und Ausstattung von Technikzentralen. Anforderungen an Technikzentralen von Elektrotechnik, Sanitärtechnik, Wärme- und Heiztechnik sowie der Platzbedarf für Installationsschächte werden in der Richtlinienreihe VDI 2050 thematisiert. Blatt 4 der Reihe befasst sich mit Technikzentralen für die Raumlufttechnik (RLT). Hinweise für die baulichen Anforderungen an die kältetechnischen Anlagen unterstützen Architekten und Planer bereits bei Planungsbeginn dabei, die betroffenen Räume richtig zu dimensionieren und auszustatten.

Blatt 1 der Richtlinie muss zur Berechnung des Raumbedarfs und für weitere grundlegende Fragen herangezogen werden. Sie identifiziert allgemeine Anforderungen an Technikzentralen, Schächte und Installationsbereiche, an Bauelemente für RLT-Anlagen und für die heizungstechnische Versorgung von kältetechnischen Anlagen. Darüber hinaus sind die baulichen Anforderungen festgelegt, die für Technikzentralen von Rückkühlwerken, kältetechnischen Anlagen und für Raumlufttechnik-Geräte gelten. Zudem beinhaltet sie auch die baulichen Anforderungen an die Ausstattung der Technikzentralen. Die Richtlinie VDI 2050 Blatt 4 „Anforderungen an Technikzentralen – Raumlufttechnik“ wird von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) herausgegeben.

 

 

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news-329 Mon, 13 May 2019 09:55:31 +0200 Bietertool für eVergabe https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bietertool-fuer-evergabe/ Einheitlicher Zugang zu Plattformen öffentlicher Auftraggeber durch Multiplattform-Bietertool von Cosinex. Das neue Multiplattform-Bietertool ist der erste Schritt in Richtung eines einheitlichen Bieterzugangs zu rund zwanzig verschiedenen Vergabeplattformen in Deutschland. Die Entwickler versprechen sich davon einen verbesserten Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen und hierdurch mehr Angebote.

Bei öffentlichen Ausschreibungen gibt es öffentlichen Auftraggebern zufolge zu wenig oder zum Teil gar keine Angebote. Das lässt sich auf mehrere Gründe zurückführen. Ein maßgeblicher Faktor ist die Anzahl der verschiedenen Vergabeplattformen und damit der uneinheitliche Zugang zu öffentlichen Aufträgen.

Plattformübergreifende Angebotsabgabe für alle Vergabeplattformen

Die neue Version der Software „Vergabemarktplatz“ der Cosinex GmbH bildet die technische Basis für viele der großen Vergabeplattformen in Deutschland. Zudem wird auch ein kostenfreies Bietertool bereitgestellt, mit dem eine plattformübergreifende Angebotsabgabe für alle Vergabeplattformen auf Basis dieser Technologie ermöglicht wird.

Der Nutzer muss für die einmalige Installation dieses Multiplattform-Bietertools über keine administrativen Rechte verfügen. Der Rechner des Anwenders muss zudem keine Java-Version aufweisen. Die Installationspakete werden für alle gängigen Betriebssysteme (Windows, Linux und MAC OS (Apple)) bereitgestellt.

Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen vereinfachen

Derzeit läuft die Umstellung der verschiedenen Vergabeplattformen auf die aktuelle Version. In den kommenden drei bis vier Wochen soll diese abgeschlossen werden. Mit dem Tool kann anschließend ein Angebot auf den Vergabeplattformen der Länder Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (vergabe.NRW) und Rheinland-Pfalz ebenso erfolgen, als auch auf vielen weiteren Vergabeplattformen wie etwa der Industrie- und Handelskammern (vergabe.IHK), dem Deutschen Vergabeportal (dtvp.de) u. a.

„Weit über eine Viertelmillion registrierte Unternehmen nehmen über diese Plattformen heute bereits an öffentlichen Ausschreibungen teil. Wir hoffen, dass es für diese Unternehmen noch einfacher wird und sich weitere Unternehmen nunmehr dazu entscheiden, auch von öffentlichen Aufträgen zu profitieren“, erklärt Carsten Czyszewski, Produktmanager der Software „Vergabemarktplatz“ bei Cosinex.

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news-327 Thu, 09 May 2019 09:39:15 +0200 4D-Modelle für den Brückenbau https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/4d-modelle-fuer-den-brueckenbau/ BIM-Lösung Allplan Bridge 2019-1 ab sofort verfügbar. Die Software unterstützt Ingenieure in sämtlichen Planungsphasen bei der Brückenplanung. Sie ist speziell auf Stahlbeton-, Spannbeton- und Verbundbrücken zugeschnitten. Optimale Lösungen erreicht man durch die Eingabe über parametrische Werte. Planungszeiten werden dadurch reduziert und Kosten gespart.

Funktionen wie etwa die Definition des Bauablaufs, die mühelose Positionierung von standardisierten und sich wiederholenden Profilen sorgen für reibungslose Abläufe. Die neue Version weist noch weitere zahlreiche Detailverbesserungen auf.

Verlässliche parametrische 4D-Brückenmodelle

„Die Berücksichtigung der vierten Dimension sowie die genaue Abbildung des Brückenbaumodells während des Bauablaufes bilden die Basis für die präzise, nicht lineare Berechnung von Brücken. Mit Allplan Bridge 2019-1 haben wir einen Meilenstein für die Brückenbauanalyse gesetzt. Dadurch vereinen wir das geometrische mit dem analytischen Modell“, sagt Vanja Samec, Geschäftsführerin von Allplan Infrastructure.

Erstmalig ist es in Allplan Bridge 2019-1 möglich, den Bauablauf in einem 4D-Modell abzubilden. Der Bauplan wird dabei zunächst in mehrere Bauphasen und dann auf einzelne Aufgaben wie Betonaushärtung, Spannen der Spannkabel oder Aktivierung des Eigengewichts aufgeteilt. Interaktiv lassen sich den Aufgaben die zugehörigen Bauteile zuordnen. Die zeitliche Dimension verknüpft man auf diese Weise mit der Struktur.

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Planer sind in der Lage mit diesen Informationen, den Bauablauf grafisch zu visualisieren. Komplexe Bauabläufe werden für alle Beteiligten transparent. Darüber hinaus können mit der neuen Version mehrere unterschiedliche Baupläne derselben Brücke für einen Variantenvergleich erstellt werden.

Berechnung von Querschnittswerten

Nach Abschluss der Konstruktion in Allplan Bridge erfolgt die Übergabe des Modells an Allplan Engineering. Anschließend gehen die weiteren Schritte wie Detaillierung, Bewehrung und Planerstellung vonstatten.

Bei der Generierung eines Analysemodells stellt die Berechnung von Querschnittswerten einen wesentlichen Schritt dar. Aktiviert man die entsprechende Berechnungsoption, so werden sämtliche Querschnittswerte sowie die Schubeinheitsspannungen für die definierten Querschnitte automatisch berechnet. Aktuell steht diese Funktion als Technical Preview zur Verfügung.

Alle Typen und beliebige Geometrien von Querschnitten werden unterstützt. Unter Berücksichtigung der errechneten Querschnittswerte, der Stabgeometrie und den Materialkennwerten erfolgt die Erstellung der Steifigkeitsmatrix der einzelnen Stabelemente automatisch.

Bei der Definition des Querschnittes lassen sich standardisierte und sich wiederholende Profile wie z. B. Längssteifen bei Stahl- und Verbundquerschnitten mühelos parametrisch positionieren. Zunächst definiert man entweder das Profil in einem separaten Querschnitt parametrisch oder importiert es aus der Benutzerbibliothek. Anschließend werden die Position und die Anzahl der Elemente definiert und entlang einer Querschnittskante automatisch platziert.

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news-326 Wed, 08 May 2019 10:20:35 +0200 Mengen- und Kostenermittlung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mengen-und-kostenermittlung/ Version 2019 von California.pro jetzt auch mit CPIXML-Format. Mit modellorientierter Mengen- und Kostenermittlung lässt sich die Idee durchgängiger digitaler Planung am einfachsten umsetzen. Der Kostenplaner übernimmt mithilfe des Moduls BIM2AVA und California.pro automatisiert Mengen und Bauteile direkt aus der CAD in die AVA.

California.pro mit CPIXML-Format

Bisher war die Übergabe von Modelldaten dem BuildingSMART-Dateiformat IFC vorbehalten. In der neuen Softwareversion der G&W Software AG wurde das in der Infrastrukturplanung weit verbreitete CPIXML-Format integriert. Es basiert auf dem selben Prinzip. Massenlisten im EXCEL-Format oder auf Papier sowie das mühsame Abgreifen von Mengeninformationen aus dem A0-Plot werden überflüssig.

Der Kostenplaner kann mit BIM2AVA auf alle wesentlichen Informationen zugreifen. CAD-Systeme sind in der Lage, neben den schon aus dem IFC-Transfer bekannten Standardinformationen und der Visualisierung, zusätzlich Werte wie Schichtdicken, Volumen, Material und sogar Identifikationen für definierte Kostenelemente frei Haus zu liefern.

Das Modul wertet das Bauwerksmodell nach vorgebbaren Kriterien selbständig aus. Es stellt jedes Einzelbauteil mit allen Eigenschaften bereit. Gleiche Bauteile gruppiert es automatisch in Varianten. Mit nur einer Leistungsdefinition in der Variante verselbstständigt der Planer unzählige Bauteile. Er verlässt sich dabei auf das STLK, das STLB-Bau, auf eigene Projektdaten oder individuelle Erfahrungswerte.

Weiternutzung in Drittprogrammen möglich

Auf Knopfdruck wandelt California.pro das Bauwerkmodell in ein LV um oder stellt es als AKVS- respektive DIN276-Kostenstruktur dar. Vergaben und Abrechnungen lassen sich aus Sicht des Modells visualisieren. Im LV sind Änderungen durch Überplanungen sichtbar.

Durch die computergestützte Auswertung des Bauwerkmodells mit der automatischen Verknüpfung von Bauteilen mit Kosten und Ausschreibungspositionen wird Zeit eingespart, Transparenz geschaffen und der Prozess von Planänderungen erleichtert. Bei Bedarf kann der Planer sämtliche Kostendaten in frei definierbare Strukturen nach EXCEL transportieren.

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news-325 Tue, 07 May 2019 09:00:00 +0200 Vergleichsplattform für Architekten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vergleichsplattform-fuer-architekten/ Schüco startet Plattform Plan.One für Architekten und Planer. Nach intensiven Tests und mit zahlreichen neuen Funktionen startet die interaktive Such- und Vergleichsplattform Plan.One. Das schnelle Auffinden und herstellerübergreifende Vergleichen von Bauprodukten erleichtert künftig die Zusammenarbeit von Planern und Herstellern des Bauwesens. Produktdetails und technische Planungsinformationen lassen sich zusätzlich direkt in die gängige BIM-Planungssoftware intergieren. Plan.One unterstützt mit aktuellen Brancheninformationen, Beratungsdienstleistungen und einem Partnernetzwerk die Digitalisierung der Branche.

Transparenz und Effizienz

Eine Vielzahl von Herstellern und Produkten für Bauelemente führt zu einer großen Komplexität und Intransparenz, wodurch sich ein zeit- und kostenintensiver Rechercheprozess für Architekten und Planer ergibt. Hier setzt die Software Plan.One an. Eine große Zahl von Bauelementen unterschiedlicher Hersteller auf Basis ihrer technischen und gestalterischen Spezifikationen an einem Ort zu vergleichen, vereinfacht und beschleunigt den Workflow, erhöht die Transparenz für alle Projektbeteiligten und spart Zeit für aufwendige Recherchen.

"Während der Architekt seine neue KfZ-Versicherung bequem auf Check24 oder Verivox vergleicht und abschließt, trägt er Informationen zu Bauprodukten immer noch mittels Katalogrecherche und Webseiten-Hopping in unübersichtlichen Excel-Tabellen zusammen. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf", erklärt Patric de Hair, CEO des Start-ups. "Der Einsatz von digitalen Werkzeugen im privaten Umfeld erzeugt einen stetig wachsenden Bedarf an digitalen Pendants im Berufsalltag. Planungs- und ausführungsrelevanten Informationen kommt diesbezüglich eine Schlüsselrolle zu. Mit unserem Angebot schaffen wir eine Win-Win-Situation sowohl für Planer als auch für Hersteller", so Patric de Hair weiter.

Trends und Marktanforderungen

Plan.One wird künftig daran arbeiten, sein Produktportfolio stetig zu erweitern. Führende Hersteller unterschiedlicher Branchendisziplinen sollen bis Ende des Jahres auf der Such- und Vergleichsplattform vertreten sein. Anbieter von Bauprodukten haben die schnelle und einfache Möglichkeit, ihre produktrelevanten Informationen über eine zentrale Plattform bereits in frühen Entwurfsphasen zur Verfügung zu stellen und potentiellen Kunden zu präsentieren. Über den zusätzlichen Vertriebskanal werden relevante Zielgruppen rund um die Uhr und tagesaktuell über das Produktportfolio informiert. Zahlreiche Analysemöglichkeiten zeigen Trends und Marktanforderungen, die beispielsweise für die Produkt- und Programmplanung herangezogen werden können.

Plan.One wurde als Initiative der Schüco International KG gegründet und beschäftigt heute mehr als 40 Mitarbeiter.

 

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news-323 Mon, 06 May 2019 08:30:00 +0200 Dachbegrünungen in BIM planen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dachbegruenungen-in-bim-planen/ BIMobject erweitert Angebot um 3D-Modelle von Optigrün. Ab sofort stehen die Optigrün Dachbegrünungssysteme neben den Formaten DWG, PDF und JPEG auch als BIM-Objekte zur Verfügung. In BIM werden die Systemaufbauten als 3D-Modelle dargestellt. Alle Modelle wurden zusammen mit BIMobject entwickelt und an die Bedürfnisse der Architekten und Planer angepasst.

In der Optigrün-BIM-Bibliothek befinden sich insgesamt 15 Systemaufbauten, bei denen der Planer die Möglichkeit hat die variablen Bestandteile eines Gründachs, wie z. B. die Substrat- bzw. die Vegetationshöhe, anzupassen. Die 3D BIM-Modelle zeigen typische Standardlösungen wie das Extensivdach und verschiedene Verkehrs- und Retentionsdächer. Detaillierte technische Daten zu den Produkten sind in den BIM-Objekten hinterlegt. Zusatzinformationen wie Zertifikate oder Anleitungen sind ebenfalls abrufbar.
Somit erhält der Planer alle relevanten Informationen in einer Datei.

Das neue Service-Angebot bei Optigrün

Alle unsere BIM-Systemaufbauten stehen auf Deutsch und Englisch für die CAD-Softwarelösungen Revit, Archicad, Allplan und Vectorworks zur Verfügung. Durch das BIMobject-Software-Plugin können Architekten die Objekte direkt in ihre Software laden und in die Planung einfügen. Mit der Einführung von BIM möchte Optigrün dazu beitragen, den Planungsprozess für Architekten zu optimieren, d. h. Fehlerquellen zu reduzieren, Entscheidungen früher und sicherer herbeizuführen und gleichzeitig eine hohe Kostengenauigkeit frühzeitig zu gewährleisten.

 

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news-324 Fri, 03 May 2019 07:23:42 +0200 Schalungslösung mit BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schalungsloesung-mit-bim/ Doka plante Schalung des Sofistik-Neubaus mit BIM. Wie mithilfe von BIM-Anwendungen Schalungslösungen noch genauer auf den Bauprozess abgestimmt werden können, damit befassen sich in einem dafür eigens eingerichteten Competence Center die Doka-Experten. Seit einigen Jahren geht das Unternehmen intensiv der Frage nach, wie BIM erfolgreich für ein Bauprojekt genutzt werden kann.

Zusammenarbeit mit BIM-Pionier

Doka bietet seit etwa zwei Jahren mehr als 800 Schalungskomponenten im Tekla Warehouse an. Seit November 2018 steht Revit auf der Doka-Homepage zur Verfügung. Der Datenaustausch mit Kunden erfolgt über SharePoint, BIM 360 und Trimble Connect.

Die Sofistik AG gilt als BIM-Pionier unter den Baustoffsoftwareherstellern. Seinen Neubau in Nürnberg plante das Unternehmen ausschließlich mit innovativer Arbeitsmethodik. Für das Design zeichneten sich die Entwurfsarchitekten GP Wirt verantwortlich. Die Wolff & Müller Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG, die ebenfalls auf umfangreiche Erfahrungen mit BIM zurückgreifen kann, setzte als bauführende Firma die Pläne um. Doka steuerte die Schalungslösung für das dreigeschossige Bürogebäude bei und begleitet die Baustelle nachträglich mit einem integrierten virtuellen Schalungskonzept.

Durch die Beteiligung am Neubau kann Doka viele praktische Erfahrungen mit BIM sammeln und vertiefen. Der modulare Aufbau und die einfache Grundstruktur des Gebäudes durch überwiegend gleiche Grundrisse der Stockwerke gelten als großer Vorteil. Die Doka-Ingenieure setzten die schalungstechnischen Anforderungen entsprechend schnell um. Die Schalungslösungen konnten mithilfe der Daten des Projekts in BIM abgebildet werden.

Termin- und kostensicher

Alle Projektbeteiligten arbeiteten virtuell auf Basis der BIM-Software Autodesk Revit zusammen, weshalb die Schalungsplanung in Revit abgebildet wurde. Der Ablauf gestaltete sich effizient, Informationsverluste wurden vermieden. Verwenden die beteiligten Unternehmen unterschiedliche BIM-Software, empfiehlt sich ein übergeordnetes Format. Doka spielte das Modell für den Neubau zusätzlich im IFC-Format (Industry Foundation Classes) aus.

„BIM bedeutet, erst virtuell und dann real zu bauen – das macht Bauprojekte besser planbar, termin- und kostensicherer. Als BIM-erfahrenes Bauunternehmen arbeiten wir bevorzugt mit Partnern, die diese Methode genauso schätzen wie wir und ihr zum Durchbruch verhelfen wollen. Doka hat uns beim SofistiK-Projekt als kompetenter und innovationsfreudiger Partner überzeugt. Wir stehen weiterhin im Austausch, um die BIM-Methode gemeinsam weiterzuentwickeln“, erklärt Thore Wolff, Referent Arbeitsvorbereitung bei Wolff & Müller.

4D-Simulation zur Optimierung

Die Schalungsplanungen mussten in einer 4D-Simulation dargestellt werden. Die räumliche 3D-Darstellung des neuen Bürogebäudes hat man dafür um die Dimension Zeit ergänzt. Sowohl Bauwerk als auch der gesamte Ablaufprozess mit Daten über Beginn und Fertigstellung sowie Zeitangaben für einzelne Bauabschnitte wurden simuliert. Das Bauunternehmen konnte so regelmäßig prüfen, ob der Bauzeitplan eingehalten wird. Die Informationslage gestaltete sich durch die zusätzliche Dimension transparent. Doka erstellte außerdem ein Video über die Entstehung des Gebäudes, das als visuelle Unterstützung dient, um den Bauablauf besser zu verstehen.

„Der Bau des Bürogebäudes Sofistik ist für Doka ein wichtiges Projekt im Hinblick auf die Anwendung von BIM. Für uns bietet das Projekt enormes Potential, praktische Erfahrungen mit der BIM-Methode zu sammeln und unsere Expertise in diesem Bereich zu vertiefen. Die gewonnenen Erkenntnisse können wir bei zukünftigen Projekten in der Praxis anwenden und unsere Kunden wiederum dabei unterstützen, ihren Bauablauf zu optimieren“ erläutert Martin Schneider, BIM-Koordinator Zentraleuropa, Doka.

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news-322 Thu, 02 May 2019 06:31:00 +0200 Sonnige Aussichten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sonnige-aussichten/ Laut Heinze Marktforschung steigt die Baukonjunktur immer weiter. Das Unternehmen führte im März 2019 eine weitere Online-Befragung unter den führenden Köpfen der deutschen Industrie für Bauprodukte, Ausstattungen und Einrichtungen durch. 461 Teilnehmer machten bei der Befragung mit.

Dabei kam ein großer Teil der Befragten aus den Sparten Fassaden und Bauelemente. Im Fokus standen neben der aktuellen Einschätzung der Wirtschaftslage auch die Digitalisierung sowie Building Information Modeling (BIM). Demnach kann sich die Branche insgesamt über eine sehr gute Konjunktur freuen.

Mehr als die Hälfte der Befragten ist davon überzeugt, dass die Baukonjunktur im zweiten Halbjahr 2018 besser ausfiel als 2017. Von einer Verschlechterung gehen lediglich etwa zehn Prozent aus. Rund 61 Prozent beurteilen die konjunkturelle Lage als gut. Rund ein Drittel der Befragten stuft sie im mittleren Bereich ein. Lediglich 17 von 461 Befragten sprechen von einer schlechten Lage. Darüber hinaus glaubt nur eine Minderheit von sechs Prozent, dass die Lage im zweiten Quartal 2019 schlecht werden wird.

„Die Branche kommt mit Schwung aus der Winterpause. Entsprechend den vielen Unkenrufen zwar nicht ganz so euphorisch wie noch vor einem Jahr, aber Angst vor Rezession sieht anders aus“, sagt Thomas Wagner, Verantwortlicher für den Bereich Befragungen der Heinze Marktforschung.

Im zweiten Halbjahr plant mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen sowohl ihre Produktionskapazität als auch die Anzahl der Angestellten auszubauen. Eine Ausweitung der eigenen Büroflächen streben zudem 15 Prozent der Umfrageteilnehmer an.

Der große Gewinner der untersuchten Branchen ist der Bereich Trockenbau. Mit einem Konjunktursaldo von 63 Prozent liegt dieser Bereich deutlich über dem Durchschnitt der Branche mit 48 Prozent. Die gute aktuelle Geschäftslage führen die Befragten zurück auf einen hohen Auftragseingang, die anhaltend gute Nachfrage sowie auf die Einführung neuer, erfolgreicher Produkte.

 

 

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news-321 Tue, 30 Apr 2019 06:54:00 +0200 BIM-ready Produkte https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-ready-produkte/ Rehau stellt seinen BIM-Content für Revit, Allplan und ArchiCAD zur Verfügung. Der Polymerverarbeiter präsentiert eine neuartige Schnittstellenlösung zwischen unterschiedlichen Tools, die eine bessere Vernetzung aller Beteiligten für den nachhaltigen Erfolg des gemeinsamen Bauvorhabens ermöglicht.

BIM@Rehau wird den am Bau beteiligten Partnern, insbesondere den Fachplanern und Architekten, sukzessive zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen zeigt im Rahmen der ISH, der Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Klima, seine vielfältigen BIM-Lösungen. Darüber hinaus macht es BIM@Rehau mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille für alle erlebbar.

Mittels Plugin liefert das Unternehmen mit dem neuen datenbankbasierten Bauteil-Management-System (BMS), den bisher umgesetzten BIM-Content seines umfänglichen Produktportfolios für unterschiedliche Softwarelösungen. Die Schnittstelle ist mit den gängigen Plattformen Revit, Allplan und ArchiCAD kompatibel.

Intelligente Schnittstelle und BIM-Software

Die unterschiedlichen Produkte lassen sich mit Hilfe des Plugins vollständig vorkonfektionieren, bevor die geometrische Darstellung einschließlich aller dazugehörigen Parameter und Attribute in das digitale Gebäudedatenmodel übertragen wird. Dies ermöglicht eine einfache Handhabung der Daten, insbesondere da die erforderlichen BIM-Daten nicht mehr aus einer großen Anzahl an Einzelobjekten herausgesucht werden müssen.

Das BMS bietet zudem im Bereich der Rehau-Systeme die Möglichkeit, die geplanten Fenster- und Türenelemente zu validieren und auch unmittelbar an eine Fensterbausoftware zu übertragen.

Darüber hinaus stellt der Polymerverarbeiter seinen Kunden mit der Planungssoftware Raucad im Bereich der Gebäudetechnik zusätzlich eine BIM-fähige Softwarelösung zur Planung gebäudetechnischer Anlagen, einschließlich Flächentemperierungssysteme sowie Trink-, Heizungs- und Abwasserrohrnetze, zur Verfügung. Die Gebäudegeometrie kann über die IFC-Schnittstelle importiert und die grafische Flächentemperierung mit allen Parametern exportiert werden.

 

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news-320 Mon, 29 Apr 2019 07:49:00 +0200 Leitfaden Geodäsie und BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/leitfaden-geodaesie-und-bim/ Der Ratgeber des DVW e. V. und Runder Tisch GIS e. V. wird aufgrund der anhaltend großen Nachfrage aktualisiert. Die rasante technologische Weiterentwicklung präsentiert fortwährend neue Lösungen, BIM effizient zu nutzen. Der Bedarf an Informationen zum Thema Building Information Modeling ist groß.

Für die geplante Neuauflage des Leitfadens Geodäsie und BIM suchen die Initiatoren noch ergänzende Beiträge von Experten aus der Praxis und Wirtschat:

•    Praxisberichte von Unternehmen und Behörden (3 Seiten),
•    Produktvorstellungen von Hard- und Softwareanbietern (1 Seite nach Template),
•    Anzeigen von Unternehmen (A4 oder A5),
•    Neu: Durchführungsanleitungen zu konkreten Vermessungsleistungen.

Mit den Einreichungen leisten die Fachleute einen Beitrag für die Branche, um für das Arbeiten mit BIM gerüstet zu sein. Darüber hinaus zeigen sie potenziellen Auftraggebern, dass sie es bereits heute umsetzen können.

Experten des Redaktionsteams planen bei der Neuauflage, die Grundlagenkapitel zu Geodäsie und BIM gründlich zu überarbeiten und zu aktualisieren. Die Vorstellung der überarbeiteten Fassung 2.0 des Ratgebers erfolgt auf der Intergeo 2019 in Stuttgart. Das Dokument wird anschließend wieder kostenfrei als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung gestellt.

Praxisberichte und Produktvorstellungen können Interessenten noch bis zum 17. Mai 2019 einreichen. Ansprechpartner des Redaktionsteams ist Prof. Robert Kaden.

Der Leitfaden erschien erstmalig zur Intergeo 2017. Sein Fokus liegt auf dem Beitrag geodätischer Leistungen und Produkte bei der Anwendung der BIM-Methode in der Praxis. Er dient als Handbuch für Vermessungsingenieure, Geodatenmanager sowie Planer und Ausführende auf Auftraggeber- und Auftragnehmerseite.

Themenschwerpunkte des Leitfadens

•    BIM in der Ingenieurgeodäsie: Wie wirkt sich BIM auf die ingenieurgeodätischen Leistungen Bestandsdokumentation, Absteckung, Monitoring etc. aus? Welche Anforderungen ergeben sich bei Planung, Entwurf, Bauausführung sowie Bewirtschaftung und Betrieb von Bauwerken für Geodäten?
•    GIS und BIM: Wie können Bauwerksmodelle (BIM) mit Gelände, Landschafts- und 3D-Stadtmodellen (GIS) verknüpft genutzt werden?
•    BIM im Vermessungsbüro: Welche neuen Geschäftsfelder können durch die BIM-Methode erschlossen werden?
•    Standardisierung bei Modellen und Prozessen: Welche Standards gibt es bereits? Welche sind zu erwarten?

 

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news-319 Thu, 25 Apr 2019 12:51:01 +0200 Kongress bundesweit anerkannt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kongress-bundesweit-anerkannt/ Vier neue Referenten runden die Agenda des BIM-Kongresses ab. Workshop BIM & Scrum fast ausverkauft! 10 Tage vor dem DFB-Pokalfinale im Olympiastadion wird Berlin zur City of BIM. Am 15. Mai versammelt der Kongress Building Life 48 Praktiker und Experten, die ihr Wissen an Sie weitergeben und jede Ihrer Fragen beantworten. Parallel dazu bietet der Workshop BIM & Scrum die einmalige Gelegenheit, spielerisch agiles Projektmanagement zu lernen – fachlich, fair und ohne Eingriff eines Schiedsrichters mit eingeschränktem Sehvermögen.

Building Life 2019 ist der Praxis-Kongress mit der größten BIM-Expertendichte, den es je in Berlin gab. Der Kongress wird von 14 Kammern als Fortbildung anerkannt:

Architektenkammer Bremen: 7 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Schleswig-Holstein: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern: 6 Fortbildungsstunden
Architektenkammer Bremen: 4 Fortbildungspunkte
Brandenburgische Architektenkammer: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Architektenkammer Berlin: 7 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Sachsen: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: 7 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Saarland: 3 Fortbildungspunkte
Brandenburgische Ingenieurkammer (BBIK): 8 Fortbildungspunkte
Ingenieurkammer Schleswig-Holstein: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Ingenieurkammer Saarland: 8 Fortbildungspunkte (Teilnahme am gesamten Kongress erforderlich)
Ingenieurkammer Baden-Württemberg: 4 Fortbildungspunkte
Bayerische Ingenieurkammer-Bau: 8,25 Fortbildungspunkte

Ran an Scrum!

Die Nachfrage nach Tickets für den exklusiven Workshop BIM & Scrum ist enorm. Um einen optimalen Workshop zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wer am Workshop BIM & Scrum teilnehmen möchte, sollte deshalb nicht mehr lange warten. Jetzt Tickets sichern!

Wir freuen uns, die Agenda des Kongresses Building Life mit vier Referenten abrunden zu können:

  • Dipl.-Ing. Architekt Emanuel Homann: Planen und Bauen mit BIM im Bestand
  • Hans-Jörg Klingelhöfer: BIM in der Bauausführung – das gemeinsame Informationsmanagement ist entscheidend
  • Dipl.-Ing. (FH) Thomas Heptner, Dipl.-Ing. Daniel Finkeisen: Digitale Bauleitung und Bewirtschaftung: Drücken Sie die Mängelquote unter 5 Prozent!

Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Auch die Moderatoren stehen fest. Mit Tim Westphal, Wojciech Czaja und Roland Pawlitschko führen drei exzellente Architekturprofis durchs Programm.

Komm zu BIM! Nach Berlin! Jetzt Tickets sichern!

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news-318 Thu, 18 Apr 2019 10:05:10 +0200 Nationalmuseum Katar eröffnet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/nationalmuseum-katar-eroeffnet/ Das Büro Werner Sobek plante das Museum mit BIM und wurde dafür mit dem BIM Award 2016 ausgezeichnet. Der französische Architekt Jean Nouvel entwarf das Gebäude in Doha, das am 28. März 2019 seine Türen öffnete. Aufgrund einer Länge von 350 Metern und seiner geometrischen Komplexität stellte es den Architekten vor technische Herausforderungen. Grundidee hinter dem Entwurf sind die multidimensionalen, rosettenartigen Strukturen der sogenannten Sandrosen – Strukturen, die sich in der Wüste bei der Verdunstungskristallisation von Gips bilden.

„Die Wüste als Ausgangspunkt zu nehmen, erwies sich als eine sehr progressive, nicht zu sagen utopische Idee. Ich sage ‚utopisch‘, denn um ein 350 Meter langes Gebäude mit seinen großen, nach innen gekrümmten Scheiben, seinen Kreuzungen und freitragenden Elementen – all den Dingen, die eine Wüstenrose heraufbeschwört – zu bauen, mussten wir enormen technischen Herausforderungen begegnen. Dieses Gebäude ist wie Katar selbst auf dem neuesten Stand der Technik“, sagte Jean Nouvel.

Größtes Modell seiner Art auf der Welt

Alle beteiligten Fachplaner und ausführenden Firmen speisten kontinuierlich ihre Planungsergebnisse in das BIM-Modell ein. Nur so war es möglich, der hohen geometrischen Komplexität des Projekts Herr zu werden und Kollisionen von einzelnen Komponenten zu verhindern. Die Bauarbeiten des Museums, das sich entlang der Küste Dohas erstreckt, begannen im Jahr 2013. Das Gebäude überspannt eine Fläche von 30.000 Quadratmetern.

Die Fassadenfläche von 40.000 Quadratmetern besteht aus glasfaserverstärktem Hochleistungsbeton-Scheiben. Innen wie außen sind sie beige. Das Nationalmuseum setzt sich aus gekrümmten Scheiben zusammen. Sie dienen als Sonnenschutz. Architekten reduzierten die Öffnungen des Bauwerks auf ein Minimum. Die zurückgesetzten Öffnungen liegen gemeinsam mit den Überständen der Betonscheiben im Schatten. Die Innenräume lassen sich so wirtschaftlicher klimatisieren.

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news-317 Wed, 17 Apr 2019 07:33:13 +0200 BIM-Daten für Türelemente https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-fuer-tuerelemente/ Schörghuber unterstützt mit der Bereitstellung der BIM-Daten Architekten bei der Planung und treibt die Digitalisierung voran. Den Start machen einflügelige Türelemente des Herstellers mit 50 Millimeter Türblattstärke. Diese können nach eigenen Angaben je nach Anforderung individuell konfiguriert werden, sodass Architekten und Planer zwischen verschiedenen Türblattausführungen, Zargenvarianten, Funktionen wie Brand-, Rauch- und Schallschutz sowie optionalen Zusatzausstattungen wählen können.

So sollen Schörghuber-Partner ein dreidimensionales Abbild der Türen erhalten, das alle wichtigen Produktinformationen wie beispielsweise Ausstattung und Abmessungen umfasst. Zukünftig sollen dann auch für weitere Schörghuber Tür- und Zargenlösungen BIM-Daten zur Verfügung gestellt werden. Die BIM-Daten des Herstellers sind über das Architektenportal auf der Schörghuber Website abrufbar und können zunächst mit „Archicad“ genutzt werden.

 

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news-316 Tue, 16 Apr 2019 08:23:35 +0200 10 Bauprojekte in 72 Stunden https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/10-bauprojekte-in-72-stunden/ Anfang Mai findet im Jenaer Stadtviertel Lobeda erstmals der Architekturwettbewerb 72 Hour Urban Action statt. Mehr als 120 Teilnehmer aus über 26 Nationen konzipieren und realisieren vom 2. bis zum 5. Mai 2019 temporäre urbane Architekturkonzepte. Gemeinsam mit den Bewohnern Jenas erarbeiten internationale Experten Ideen für die Gestaltung des öffentlichen Raums in der Plattenbausiedlung. Mit kleinen Veränderungen Großes bewirken, so lautet das Motto des Echtzeit-Architekturfestivals.

Stadtplanung mal ganz anders

 „72 Hour Urban Action versetzt Lobeda in einen architektonischen Ausnahmezustand. In nur drei Tagen und drei Nächten dürfen zehn internationale Teams mit wenig Geld aber viel Leidenschaft das Stadtbild von Jena Lobeda neu- und umgestalten”, sagt Markus Niessner, Designer bei der Agentur Niessnerdesign. Für die Teilnehmer wird dafür eigens eine Zeltstadt aufgebaut. Dort können sie essen, schlafen und arbeiten.

Architekturprojekte benötigen normalerweise eine lange bürokratische Vorlaufzeit. Im Rahmen des Architekturwettbewerbs 72 Hour Urban Action sollen jedoch schnelle und leicht umsetzbare Lösungen entworfen werden.

„In Zeiten, in denen der öffentliche Raum fast vollständig Einzelhandel, Verkehr, Verboten oder wirtschaftlicher Nutzung unterworfen ist und in denen in Großstädten Menschen für Wohnraum demonstrieren, wohnt dem Wettbewerb eine hochaktuelle Symbolwirkung inne. Gleichfalls ist das Event deutschlandweit ein Aufruf zur Eigeninitiative und motivierende Handlungsanweisung”, erklärt Lukasz Lendzinski vom Architekturbüro Umschichten.

Lösungen vom temporären in permanenten Zustand überführen

Gilly Karjevsky und Kerem Halbrechtaus Israel sind die Initiatoren des Wettbewerbs. Ihnen ist es besonders wichtig, dass sich die Bewohner aktiv einbringen. Im Fokus stehe die nachbarschaftliche Teilhabe. Die Hälfte der Teilnehmer kommt aus Lobeda und der Umgebung. Die Bewohner des Stadtviertels seien in der Lage, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Damit können sie einen Teil zur Gestaltung des öffentlichen Raums beitragen.

Gemeinsame Lösungen sollen durch den Austausch von Ideen und Fertigkeiten entstehen. Niemand versteht die Bedürfnisse der eigenen Stadt besser, als die Menschen, die dort leben. Bereits im Voraus fanden Workshops und Bewohnerumfragen statt. Sie dienten dazu, das Stadtviertel bereits im Vorfeld zu erschließen sowie mit den mit Anwohnern, Fachleuten und lokalen Akteuren in Kontakt zu treten.

Die entworfenen Bauwerke der Vorgängerprojekte in Stuttgart, Italien oder Dänemark brachten in den vergangenen zehn Jahren einen sofortigen Nutzen für die Bewohner. Von der Nachbarschaft werden sie heute noch genutzt und gepflegt.

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