RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Sat, 22 Sep 2018 09:06:03 +0200 Sat, 22 Sep 2018 09:06:03 +0200 TYPO3 news-181 Fri, 21 Sep 2018 07:30:00 +0200 BIM-Daten fürs Badezimmer https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-fuers-badezimmer/ Keuco stellt BIM-Daten der CAD-Programme Allplan, ArchiCAD und Revit zur Verfügung. Mit den kostenlosen BIM-Daten für die Serien PLAN, IXMO und den iLook_move Kosmetikspiegel der CAD-Programme lassen sich nun Bäder und WC-Anlagen für Objekte, wie Hotels, Bürogebäude, Wohnungen, Kliniken und barrierefreie sowie öffentliche Bereiche planen. Diese Daten enthalten neben der Produktgeometrie zudem weitere Informationen wie Ausschreibungstexte, Bilder und Zeichnungen. Im Vergleich zur herkömmlichen Gebäudeplanung kann der Koordinierungs- und Arbeitsaufwand mit BIM deutlich reduziert werden.

Von Armaturen für Waschtisch, Wanne, Dusche und Spa bis hin zu Accessoires

In der modernen Gebäudeausstattung kommen die Armaturen und Accessoires der Serien PLAN und IXMO häufig zum Einsatz. Die Serie PLAN des Herstellers von hochwertigen Badarmaturen gehört mit ihren rund 500 Produkten zum weltweit umfangreichsten Bad-Ausstattungskonzept. Bei IXMO werden Funktionen zusammengefasst, so dass die Anzahl der Produkte auf der Wand auf ein Minimum reduziert wird. IXMO-Armaturen punkten mit innovativer Technik und minimalistischem Design in zahlreichen Farb- und Kombinationsmöglichkeiten.

Der Kosmetikspiegel iLook_move überzeugt durch seine Scharnier- und Lichttechnik. Erwähnenswert sind zudem die hochwertige Spiegelfläche mit Vergrößerungsfaktor fünf sowie das schlanke, edle Design in runder oder eckiger Form.

 

 

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news-209 Thu, 20 Sep 2018 10:20:06 +0200 Maaßen kommt, Adler geht https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/maassen-kommt-adler-geht/ Seehofer schickt Staatssekretär Gunther Adler in den Ruhestand. Der Minister braucht einen Schreibtisch für Hans-Georg Maaßen. Am 23. März 2018 meldeten wir einen prominenten Abgang als Folge der Regierungsbildung. Staatssekretär Rainer Bomba (CDU) wurde vom neuen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nicht übernommen. BIM-Experte Bomba musste gehen.

Sechs Monate später folgt das nächste Stühlerücken. Um Platz zu schaffen für den in Ungnade gefallenen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, versetzt Minister Seehofer (CSU) seinen beamteten Staatssekretär Gunther Adler (SPD) in den einstweiligen Ruhestand.

Eine zusätzliche Staatssekretär-Planstelle für Maaßen konnte Seehofer bei seiner Dienstherrin, Bundeskanzlerin Merkel, offenbar nicht durchsetzen. Das Seehofer-Ministerium besitzt jetzt schon mit drei Parlamentarischen und fünf Beamteten die meisten Staatssekretäre aller Bundesministerien. Nebeneffekt für Seehofer: Es gibt unter seinen Staatssekretären kein SPD-Mitglied mehr.

Mit Adler muss der nächste profilierte Staatssekretär seinen Schreibtisch räumen, der – wie zuvor Bomba – bei allen Beteiligten in der Bau- und Immobilienbranche großen Respekt genießt. Als Experte u. a. für Stadtentwicklung und öffentliches Baurecht wurde Gunther Adler sowohl von der Immobilienwirtschaft als auch von den Mieterverbänden geschätzt.

Seine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand fällt in die Zeit steigender Wohnungsnot und scheinbar ungebremster Kostensteigerungen bei Wohnungsmieten und Wohneigentum.  Am 21. September 2018 soll deshalb im Kanzleramt ein Wohngipfel über die Probleme diskutieren und Lösungen finden, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu entschärfen.

Gunther Adler war einer der Organisatoren des Wohnungsgipfels. Nach der Amtsübergabe wird der Beamtete Staatssekretär Hans-Georg Engelke die Verantwortung für Bau und Wohnen im Seehofer-Ministerium übernehmen. Engelke gilt als Experte für die Terrorismusbekämpfung. Als Staatssekretär war er u. a. für Staats- und Verwaltungsrecht, Sport und öffentlichen Dienst zuständig.

 

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news-208 Thu, 20 Sep 2018 08:00:00 +0200 iTWO civil mit neuer Version https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/itwo-civil-mit-neuer-version/ Die neue Version iTWO civil 2017 wurde um zahlreiche Features erweitert, die die Anwendung vereinfachen. Mit der neuen Version will die Stuttgarter RIB Software SE zu einem beschleunigten Arbeiten bei Aufgaben im Straßenbau, Tiefbau und Infrastrukturmanagement beitragen. Überarbeitet wurde auch die Integration mit der Software iTWO 5D. Wie bereits die Vorgänger-Version, bietet auch die neue Version die erprobten Funktionalitäten für Projekte im Kanal- und Rohrleitungsbau, die direkte Anbindung an Sitelink 3D von Topcon und ist mit dem Planungs- und Echtzeitsystem BPO von Volz Consulting für die Arbeitsvorbereitung verbunden. 

Im Fokus der Neuerungen standen zeitsparendes Arbeiten, schnelleres Erlernen der Bedienung sowie insgesamt eine vereinfachte Handhabung. Mit der neuen Version können Grafikformate und Rasterdaten wie dxf, dwg, PDF oder OKSTRA-CTE per drag&drop importiert werden. So werden die Formate schnell und einfach ins Programm übernommen. Damit fällt der Import Fremdformat und Formatauswahl weg. Möglich ist nun auch der drag&drop-Import des Rasterbildformats ECW. Georeferenzierte Fotos inklusive GNSS-Koordinaten können ins System aufgenommen und direkt zu iTWO civil Plan verlinkt werden.

Bild: RIB Software SE

iTWO civil 2017 mit neuen Funktionen

Die Software bietet zahlreiche Optionen und Parameter für die Konstruktion, die sich flexibel einstellen lassen. Je nach Projekt, Standard im Unternehmen, Vorgabe des Auftraggebers oder persönlicher Vorliebe können die Voreinstellungen in der Software zentral und benutzergeführt definiert und jederzeit angepasst werden.

Bild: RIB Software SE

Querprofile und Höhenpläne ausblenden

Querprofile und Höhenpläne können archiviert und bei Bedarf wieder reaktiviert werden, wenn sie zum aktuellen Zeitpunkt nicht benötigt werden. Auch die neue Funktionalität, Kontrollschnitte durch digitale Geländemodelle interaktiv in Lage und Ausrichtung mit der Maus anzupassen, ermöglicht es auf einfache Art und Weise, einen Kontrollschnitt zu platzieren, dass genau die relevante Situation im Plan abzulesen ist. Damit lässt sich der Aufwand reduzieren und die Arbeit spürbar beschleunigen.

Ebenfalls neu ist die Vorschau von Projektdaten im CPIXML-Format. Dabei handelt es sich um das Datenaustauschformat für modellorientiertes Arbeiten mit der Software RIB iTWO 5D. Bei der Anwendung lassen sich die erstellten Modelldaten auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen, bevor die CPIXML-Daten für die weiteren Prozesse nach RIB iTWO 5D übergeben werden.
Werden vom Auftraggeber Nachweise über Mengen benötigt, können mit der neuen Version nun auch Flächen zerlegt werden.

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news-207 Wed, 19 Sep 2018 08:11:00 +0200 Sidoun Globe Gebäudemodell https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sidoun-globe-gebaeudemodell/ In Kürze erscheint die neuste Version der AVA-Software Sidoun Globe mit dem Modul G-BIM (Global BIM). In Kombination mit dem leistungsstarken AVA-Modul Gebäudemodell erzielt G-BIM einen sehr guten AVA-Projektworkflow bei Ausschreibungen mit Positionen und Mengen. Die gezeichneten CAD-Daten stehen dem Planer in kürzester Zeit ohne Konvertierung im Gebäudemodell zur Verfügung. Für den Fall, dass sich im Gebäude Elemente ändern oder der Planer weitere Daten hinzufügt, kalkulieren sich sämtliche Preise immer unverzüglich mit. Damit bleibt der Kostenstand stets aktuell und die Kostenschätzung präzise.

Per Knopfdruck mit Gebäudemodell und G-BIM zum Leistungsverzeichnis mit Mengen und Preisen

„Dasselbe Prinzip gilt auf der anderen Seite auch für Änderungen von Elementen und Mengen, denn es erfolgt eine automatische Anpassung von Positionsmengen. Der Planer besitzt jederzeit die Sicherheit, dass Ausschreibung und Gebäudemodell synchronisiert sind“, erklärt Gérard Sidoun, Geschäftsführer der Sidoun International GmbH.

Das Sidoun Globe Gebäudemodell verspricht ein Maximum an Flexibilität. Diverse Szenarien und Planungsstände lassen sich unabhängig voneinander durchspielen. Eine übersichtliche Darstellung im Baum, die Planern einen präzisen Überblick über die von ihnen angelegten Räume und Elementstrukturen verschafft, macht die Arbeit komfortabel. Der Planer kann zudem in jeder Gliederungsebene eine Zuordnung der Leistungspositionen inklusive der Informationen über deren Kosten bestimmen – ebenso wie Räume mit Elementen oder Positionen.

Die Drag-and-Drop-Funktion in der AVA-Software ermöglicht flexibles Arbeiten. Positionen, vordefinierte Elemente, Räume und Leistungen lassen sich hiermit schnell dem Gebäudemodell zuweisen. Elemente definieren sich immer durch ihre einzelnen Schichten. Am Beispiel einer Wand, berücksichtigt man den Aufbau von außen nach innen, können dies, alle Schichten vom Fertigputz, über die Dämmung, das Mauerwerk bis hin zur Tapete - und selbstverständlich alle dazwischenliegenden Schichten sein.

Flexibilität und Komfort bei der Arbeit

Die Anteile der Teilkosten sowie Gesamtpreise werden mit der Mengenberechnung und den hinterlegten Preisen automatisch berechnet und dokumentiert. Aus den untergeordneten Ebenen der verschiedenen Hierarchiestufen bildet sich eine Gesamtsumme.

Eine detaillierte Preisübersicht steht für jede Ebene, Bauelementliste und das Gebäudemodell bereit. Darüber hinaus kann, je nach Strukturierung eines Gebäudes, ein einziger Raum, ein Geschoss usw. definiert werden, der mit der gewünschten Anzahl multipliziert wird. Bei Gebäuden, in welchen sich bestimmte Elemente immer wieder wiederholen, führt dies zu enormer Zeitersparnis.

 

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news-204 Tue, 18 Sep 2018 08:45:00 +0200 BIM Band 2 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-band-2/ Im 2. Standardwerk aus dem Hause DETAIL geht es um digitale Planungswerkzeuge in der interdisziplinären Anwendung. Bereits im ersten Band „BIM – Building Information Modeling/Management, Methoden und Strategien für den Planungsprozess, Beispiele aus der Praxis“ widmeten sich Eva Maria Herrmann und Tim Westphal der Arbeitspraxis in den Büros. Dieser Fokus wird auch im 2. Band beibehalten. Neben sogenannten Global Playern und mittelständischen Unternehmen und Büros kommen außerdem ausgewählte Protagonisten aus dem ersten Band erneut zu Wort, ziehen ihr persönliches Resümee und geben wertvolle Einblicke in ihre strategische und operative BIM-Arbeit.

Aktuelle Studien & internationaler Blick auf BIM

Ergänzend zum Praxisteil werden aktuelle Studien sowie Fort- und Weiterbildungsangebote präsentiert. Zudem werden Analogien zu anderen Wirtschaftszweigen aufgezeigt. Darüber hinaus geht es um den internationalen Blick auf BIM und das Bauwesen. Ergänzend werden Statements zu den Themen Forschung, Anwendung, Lehre, Wirtschaft und Politik geliefert.

Die Herausgeber möchten mit ihrem zweiten Band vor allem zeigen, dass Effizienz, Qualität und fortschreitende Digitalisierung eine wertvolle Kombination auf dem Weg zu einzigartiger, qualitätsvoller und zukunftsweisender Architektur sind.

Auf einen Blick:

Eva Maria Herrmann, Tim Westphal: BIM - Building Information Modeling I Management - Band 2 Digitale Planungswerkzeuge in der interdisziplinäre Anwendung, DETAIL, Dezember 2017
136 Seiten, Broschur, Format: 21 x 29,7 cm
ISBN 978-3-95553-406-6
Preis: 39,90 Euro

Noch mehr Informationen und Bestellung im Build-Ing. Shop

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news-205 Mon, 17 Sep 2018 09:09:01 +0200 smartAWASCHACHT https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/smartawaschacht/ Rehau hat eine Software entwickelt, die die Planung von Kunststoffschächten online und via App ermöglicht. Das auf Polymere spezialisierte Unternehmen vereinfacht mit der Softwarelösung smartAWASCHACHT die Konfiguration und Produktion von Sonderschächten. Polymere Schächte in der Nennweite DN 1000 ersetzen nun schwerere Großschächte in den Nennweiten DN 1200 oder DN 1500. Fehleranfällige Planungsschritte in der Schachtkonfiguration werden damit optimiert. Bei ersten Bauvorhaben hat sich der Planungs- und Konstruktionsprozess bereits bewährt.

Insbesondere am Bau sind digitale Zwillinge derzeit in aller Munde. Dabei wird bereits vor dem eigentlichen Bau ein detailgetreues und digitales Modell des zu erstellenden Bauwerks angefertigt, der sogenannte digitale Zwilling. Digitale Zwillinge sind, laut Definition Springer-Fachzeitschrift "Informatik-Spektrum", digitale Repräsentanzen von Dingen aus der realen Welt.

Digitaler Zwilling in 24 Stunden

Mit smartAWASCHACHT überträgt Rehau das Prinzip nun auf den Schachtbau. Innerhalb von 24 Stunden wird über eine Web-App ein digitaler Zwilling erstellt. Zuläufe, Rohrwerkstoffe, Höhenlagen, Einbautiefe, Grundwasserstand, Gefälle und Bauteilverbindung lassen sich dabei bedarfsgerecht und individuell frei planen. Fachplaner standen immer wieder vor allem bei der Konfiguration von Abwassersonderschächten aufgrund der großen Anzahl unterschiedlicher Zuläufe in verschiedenen Höhenlagen vor großen Herausforderungen. Die exakte Einmessung von Gefälle, benötigter Höhenlage und Winkeln ist essenziell.

Die Schächte werden in kurzer Zeit aus dem Werkstoff Polypropylen gefertigt, sobald die Daten erfasst sind. „Sonderschächte mit vielen großdimensionierten Zuläufen müssen nun nicht mehr wie bisher in DN 1200 oder sogar DN 1500 realisiert, sondern können in DN 1000 gefertigt werden“, so Guido Kania, Leiter Technik Tiefbau bei Rehau. Leichtere Schächte und weniger Platzbedarf, das sind die Vorteile. Gegenüber DN 1500 sind etwa 34 Prozent weniger Erdaushub und 76 Prozent weniger Lagerplatzbedarf möglich.

Digitale Schachtplanung mit smartAWASCHACHT (Foto: Rehau Group)

Nach Einrichtung eines eigenen Accounts steht die intuitiv bedienbare Softwarelösung den Planern rund um die Uhr zur Verfügung. In der Geometrie existieren kaum Beschränkungen. Damit haben die Anwender in der Konfiguration absolute Freiheit. Nach Einspeisung aller relevanten Daten, wie etwa die Anzahl der Zuläufe, erhält man in 24 Stunden einen virtuellen Schachtzwilling als hochauflösende 3D-Konstruktion.

Lebensdauer von 100 Jahren

Dieser digitale Zwilling wird mit einer auf leistungsfähigen 3D-CAD-Servern basierenden, nutzerfreundlichen Design-Software erstellt. Er bildet ein strömungsoptimiertes Gerinne ab, das Planer prüfen und freigeben können. Im Vergleich dauert die manuelle Realisierung solcher Ausführungszeichnungen bis zu zwei Wochen. Darüber hinaus verkürzt smartAWASCHACHT auch Lieferzeiten deutlich. Lediglich eine Woche liegt zwischen Freigabe des digitalen Zwillings und der Lieferung des realen Schachts. Nachträgliche Modifikationen lassen sich unkompliziert umsetzen und übermitteln.

Die Schächte werden mit Konus, Schachtring und Schachtboden geliefert. Ausgerichtet sind sie auf eine direkte sohlgleiche Anbindung aller Rohwerkstoffe wie Steinzeug, Guss, Beton oder GFK, also einen glasfaserverstärkten Kunststoff. Mindestens 100 Jahre soll die Lebensdauer betragen.

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news-203 Fri, 14 Sep 2018 08:15:00 +0200 Digitale Wohnungswirtschaft? https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitale-wohnungswirtschaft/ Die Umfrage des GdW beleuchtet die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Bereich der Digitalisierung. Auch in der Immobilienbranche werden digitale Transformationsprozesse immer wichtiger. Aktuell liegt der Fokus auf der Digitalisierung interner Abläufe. Beim Thema Geschäftsmodelle setzen die Unternehmen bisher sehr stark auf mobile Endgeräte und digitale Plattformen. Sie erwarten für die kommenden fünf Jahre jedoch einen digitalen Aufholprozess. Das sind die Ergebnisse der Umfrage des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

Positiver Blick in die Zukunft

Das Thema digitale Geschäftsmodelle liegt bei der Wohnungswirtschaft im Trend. Schon jetzt sind viele Prozesse der Datenverarbeitung und Wohnungsvermarktung digitalisiert. „Für die nächsten fünf Jahre plant rund die Hälfte der befragten Unternehmen, alle ihre Serviceangebote und weiteren Leistungen digital zu vernetzen“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des GdW.

Zum Vergleich: aktuell haben erst fünf Prozent der befragten Wohnungsunternehmen neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt. 30 Prozent wollen dies jedoch innerhalb der nächsten fünf Jahre ändern. Bei immerhin 38 Prozent der Unternehmen liegen die wichtigen Daten digital und auswertbar vor. Für die Entwicklung eines Erlösmodells müssen diese jedoch medienbruchfrei sein. Das bedeutet, sie müssen ohne notwendige manuelle Eingriffe in die Erfassung von Daten sowie in die Datenverarbeitung funktionieren. 

Dies ist jedoch nur bei 11 Prozent der Fall. Gerade in diesem Bereich erwarten rund 60 Prozent der Wohnungsunternehmen für die nächsten fünf Jahre einen Aufholprozess. Der Ausbau einer Netzinfrastruktur gehört zu den weiteren Trends. Sie ist übrigens auch eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von Smart Home Angeboten.

BIM spielt noch untergeordnete Rolle

Ein Drittel der Wohnungsunternehmen arbeitet bereits mit digitalen Mieterakten. Die Verkehrssicherung sowie die Vermarktung von Wohnungen wurden inzwischen von jedem vierten bis fünften Unternehmen digitalisiert.

Der Einsatz von Building Information Modeling (BIM) sowie die Kooperation mit Start-ups spielen in der Wohnungswirtschaft bislang eine noch eher untergeordnete Rolle.

Die Unternehmen erwarten für die Zukunft in erster Linie ein Voranschreiten der digitalen Aus- und Aufrüstung der Wohnung. Aus Sicht der Umfrageteilnehmer wird sich außerdem die lokale Vernetzung zwischen Energieproduzenten- und –verbrauchern im Quartier verstärken.

Die detaillierten Umfrageergebnisse gibt es hier.

Abbildungen 1 bis 5 sind der Umfrage entnommen (Quelle: GdW)

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news-202 Thu, 13 Sep 2018 08:49:35 +0200 RIB SE übernimmt Anteile an der IMS https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/rib-se-uebernimmt-anteile-an-der-ims/ Das Stuttgarter Unternehmen RIB SE übernimmt 80 Prozent der Anteile an der IMS Gesellschaft. Die IMS Gesellschaft für Informations- und Managementsysteme bietet die CAFM-Software IMSware. RIB will laut Aussage des Vorstandes der Unternehmensgruppe, Michael Sauer, „durch die Integration der Lösungen von IMS im Bereich Facility Management mit der cloudbasierten Technologie iTWO 4.0 die Effizienz im gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und Infrastrukturen auf ein neues Niveau heben“.

Die vorhandene Expertise ergänzt sich auf beiden Seiten vor allem in den Bereichen IoT, Sensorik, Robotik und Smart-Technology und erweitert mit der Übernahme die Durchgängigkeit der RIB-Lösung von Planen und Bauen bis hin zum Betrieb.

Die Geschäftsführer der IMS Gesellschaft bleiben weiterhin an Bord. „Die Beteiligung von RIB an IMS versetzt uns in die Lage, unser Engagement bei der Entwicklung in relevanten Zukunftsfeldern wie BIM und IoT wesentlich zügiger vorantreiben zu können“, erklärt Michael Heinrichs, Geschäftsführer von IMS, die Fusion. Die IMS-Geschäftsführer Dr. Christian Bernhart und Michael Heinrichs leiten bei IMS auch in Zukunft die Geschäfte und verantworten die strategische Ausrichtung der IMS.

Das Kerngeschäft der IMS Gesellschaft stellt eine Software für Computer gestütztes Facility Management (CAFM), Property Management, Kabel- und Netzwerkmanagement, Planung und Management von FTTx-, LWL- bzw. Glasfaser-Netzen dar. Die RIB Software SE entwickelt und vertreibt mit iTWO eine Lizenz-/cloudbasierte Big Data BIM 5D Lösung für Unternehmen im Bauwesen. Nachdem die RIB Anfang 2009 ihre eigenen CAFM-Aktivitäten mit der Software Arriba open FM an N+P Informationssysteme abgegeben hatte, kehrt sie mit dem Deal zur CAFM-Software zurück.

 

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news-200 Thu, 13 Sep 2018 06:36:00 +0200 EIPOS-Brandschutzkongress https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/eipos-brandschutzkongress/ Experten zeigen anhand von Praxisbeispielen wie sich BIM beim Brandschutz in den Arbeitsprozess integrieren lässt. Vom 19. bis 20. November 2018 finden in Dresden die 19. EIPOS-Sachverständigentage Brandschutz statt. Die vielen Facetten des Brandschutzes sowie aktuelle Themen aus dem baulichen, technischen und organisatorischen Bereich stehen an den beiden Tagen im Fokus. Die Anforderungen der Bauordnung und die Wünsche des Bauherren sollen die individuellen, schutzorientierten und risikogerechten Brandschutzmaßnahmen gleichermaßen erfüllen.

Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch

Digitalisierung hat auch im Bereich Brandschutz längst Einzug gehalten. Spezialisten werden bei dem zweitägigen Fachkongress den schrittweisen BIM-Einsatz darstellen sowie Chancen der Digitalisierung für die Brandschutzingenieure aufzeigen.

Der Leitgedanke der diesjährigen Veranstaltung lautet „Impulse, Trends, Erfahrungen – Brandschutz mit Augenmaß“.

Folgende Themen werden beim Brandschutzkongress eine wichtige Rolle spielen:

  • Organisatorischer Brandschutz
  • Brandlasten in Rettungswegen
  • Intelligenter Brandschutz mit Heißbemessung
  • Technischer Brandschutz – im Konzept, im Detail und auf der Bühne
  • MVV TB – Status quo und Holzbau

Häufig stiefmütterlich wird der organisatorische Brandschutz bei der Konzepterstellung behandelt, obwohl gerade in der Wechselwirkung mit dem baulichen Brandschutz „ungenutzte“ Potenziale liegen. Insbesondere bezüglich des Themas Barrierefreiheit. Vorgestellt werden historische Bezüge, konkrete Aspekte und Lösungen. In der Praxis stellt die Beurteilung von „Brandlasten“ in notwendigen Fluren und Treppenräumen ein heikles Thema dar. Experten werden konkrete Vorgaben, die sich aus den Rechtsvorschriften ableiten sowie Empfehlungen für die Praxis, vorstellen.

Eine Antwort auf die Frage: „Welche Angaben zu sicherheitstechnischen Anlagen sind zwingend im Brandschutzkonzept erforderlich und warum?“ wird ein Prüfsachverständiger aus Sicht der Bauaufsicht Antworten liefern. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit aktuellen Einzelfragen der Elektrotechnik, hinterfragen den Einsatz von Löschanlagen auf Bühnen und erläutern das Thema der automatischen Selbsttests von sicherheitstechnischen Anlagen.

In der Praxis ist die MVV TV angekommen. Einige Bundesländer haben sie bereits eingeführt, die übrigen folgen bis zum Jahresende. Bei der Anwendung in der Umsetzung hat sich gezeigt, dass es noch einige Unklarheiten zu beseitigen und Lücken zu schließen gibt. Umstritten ist auch, wie sich die MVV TB beim Holzbau konkret umsetzen lässt.

Referenten, 1. Tag (Auszug):

  • Prof. Dr.-Ing. Gerd Geburtig, Prüfingenieur für Brandschutz, Weimar: Organisatorischer Brandschutz – gestern, heute, zukünftig: Mehr als Mittel zum Zweck!
  • Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Daniel Anwander, MEng., Geschäftsführer Ingenieurbüro Anwander GmbH & Co. KG – Arbeitsschutz & Brandschutz, Sulzberg: Sind Brandlasten in notwendigen Fluren und Treppenräumen zulässig? – Eine nüchterne Betrachtung der Anforderungen
  • Dipl.-Ing. Matthias Stamm, Gruner AG, Teamleiter Brandschutz Ingenieurmethoden, Basel: Intelligenter Brandschutz – Heißbemessung als Alternative zu umfangreichen baulichen Maßnahmen
  • Dipl.-Ing. Andreas Plum, staatl. anerkannter Sachverständiger für die Prüfung des Brandschutzes und Geschäftsführer BFT Cognos GmbH, Aachen: Digitalisierung und BIM in der Brandschutzplanung
  • Dipl.-Ing. Manfred Lippe, öbuv Sachverständiger für baulichen und anlagentechnischen Brandschutz, Krefeld: Anforderungen an die „Elektrotechnik“ in der MLAR und EltBauVO – aktuelle Einzelthemen
  • Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr, Sachverständiger, Autor und Fachreferent für Brandschutz, Wolfratshausen: Verstehen Sie Brandschutz? – (k)ein Kabarett!

Referenten, 2. Tag (Auszug):

  • Dipl.-Ing. Knut Czepuck, Obmann Arbeitskreis Technische Gebäudeausrüstung der Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz: Technische Sachverhalte im Brandschutzkonzept – Was? Wieviel? Warum?
  • Dipl.-Ing. Klaus-Dieter Wathling, Oberste Bauaufsicht, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin: MVV TB – Was ist passiert seit 2017?
  • Dipl.-Ing. Architekt Reinhard Eberl-Pacan, Sachverständiger für Brandschutz, Berlin: „Holz brennt – Na und!“ - Umsetzung der MVV TB im Holzbau
  • Dipl.-Ing. Erhard Arnhold, Prüfingenieur für Brandschutz, Weimar: Alles Theater? – Löschanlagen über Bühnen
  • Dipl.-Ing. Bernd Konrath, Geschäftsführender Gesellschafter I.F.I. Aachen, Sachverständiger für Entrauchung und Druckdifferenzsystem, Aachen: Automatische Selbsttests von sicherheitstechnischen Anlagen – Eine Alternative zu redundanten Ausführungen?

Zur Anmeldung bitte hier klicken.

 

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news-201 Wed, 12 Sep 2018 08:20:48 +0200 3D-Objeke von Brüninghoff https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3d-objeke-von-brueninghoff/ Das Unternehmen Brüninghoff stellt Daten für die digitale Gebäudeplanung nach der BIM-Methode zur Verfügung. Zum kostenlosen Download stehen unter anderem digitale Wand- und Deckenelemente im Allplan- und im Revit-Dateiformat bereit. Informative Produktdatenblätter runden das Angebot ab und helfen Architekten und Planern bei der Auswahl der richtigen Elemente.

Die Standardisierung vom BIM (Building Information Modeling) digitalisiert die Baubranche zunehmend. Planung, Ausführung und Bewirtschaftung eines Gebäudes werden dadurch wesentlich effizienter. In digitalen 3D-Modellen werden sämtliche relevanten Bauwerksinformationen transparent für alle Beteiligten hinterlegt. Das schafft optimale Arbeitsprozesse und eine effektive Projektabwicklung.

Die Firma Brüninghoff setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf die digitale Planungsmethode und gilt damit als Vorreiter des digitalen Trends in der Baubranche. Mit der Bereitstellung der Daten auf BIMobject unterstützt der Bauspezialist aktiv Architekten und Planer bei der Umsetzung der Projekte mittels BIM. Es handelt sich dabei um einen internetbasierten Katalog, den Unternehmen weltweit mit ihren Produkten – als digitale BIM-Objekte – speisen. Durch die Vernetzung eröffnet die Plattform einen unkomplizierten Austausch herstellerspezifischer Daten.

Der papierlose digitale Bauteilkatalog markiert den zukünftigen Standard im Bauwesen. Analoge Datensammlungen verschwinden, denn digital ist man immer auf dem neusten Stand. So wird eine Neu- und Weiterentwicklung vorangetrieben, die mehr Effektivität und weniger Kosten verspricht. „Mit der Plattform BIMobject erschließt sich für unser Unternehmen ein neuer, digitaler Vertriebsweg“, erklärt Matthias Schuff zukunftsorientiert. Er war bereits in der Produktentwicklung bei Brüninghoff tätig. „Gleichzeitig erhalten wir die Möglichkeit, unser Produktportfolio noch transparenter als bisher nach außen zu tragen. So aufgestellt bleiben wir langfristig wettbewerbsfähig“, so Schuff weiter.

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news-199 Tue, 11 Sep 2018 07:47:00 +0200 DiaLux Mobile ist da https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dialux-mobile-ist-da/ Mithilfe der kostenfreien App lässt sich Licht im Innenraum mit realen Produkten via Smartphone oder Tablet vor Ort planen. Nur wenige Klicks sind notwendig, um einen Raum zu erfassen und eine Beleuchtungsanlage zu definieren. Der Anwender erhält unverzüglich ein Ergebnis über die benötigte Leuchtenanzahl und -positionen. Damit ist er in der Lage, die normativen Anforderungen von Beleuchtung an einen Raum zu erfüllen. In drei Schritten erfolgt die Planung mit DiaLux Mobile.

Projekt anlegen und Leuchten auswählen

Beim ersten Schritt, legt man das Projekt neu an. Dabei werden die Raummaße bestimmt und die Soll-Werte für die Beleuchtung in den Nutzungsprofilen ausgewählt, beziehungsweise selbst angegeben. Rahmenparameter wie Reflexionsgrade und den Wartungsfaktor des Raums kann der Planer unkompliziert hinzufügen.

Im zweiten Schritt erfolgt die Auswahl der Leuchten. Der Planer kann aus einer Onlinedatenbank von über 250.000 Produkten führender Hersteller die geeignete Leuchte selektieren. Eine komfortable Suchfunktion zur Leuchtenauswahl ist verfügbar.

Ab sofort kostenfrei verfügbar

Schließlich erhält der Anwender im dritten und letzten Schritt den Grundriss des geplanten Raums mit eingeplanten Leuchten sowie die überschlägigen Berechnungsergebnisse zur erzielten Beleuchtungsstärke und zum Energieverbrauch.

DiaLux Mobile steht kostenfrei für Smartphones oder Tablets mit iOS oder Android-Betriebssystemen ab sofort im App Store und im Google Play Store zum Download bereit.


Mit DiaLux Mobile erhält der Planer nach nur wenigen Klicks ein Ergebnis über die benötigte Leuchtenanzahl und -positionen, um die normativen Anforderungen von Beleuchtung an einen Raum zu erfüllen (Bild: Dial)

 

 

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news-198 Mon, 10 Sep 2018 08:00:00 +0200 VDI/gif 6209: Redevelopment https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vdigif-6209-redevelopment/ Eine neue Richtlinie hilft, Investments abzusichern und Gesundheitsrisiken für Gebäudenutzer auszuschließen. Das Thema Redevelopment ist in der Immobilienwirtschaft wieder aktuell. Auch zukünftig wird die Umnutzung und Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien und vorgenutzten Flächen zunehmen. Das hat zwei Gründe: Nachhaltigkeit und die Chance, preiswertere Wohnräume für einen angespannten Wohnungsmarkt zu schaffen. 

Neue Richtlinie minimiert Risiken

Die sich für Bauherren und Investoren aus Redevelopment-Immobilien ergebenen Risiken sind oft nicht ohne Weiteres zu erkennen bzw. zu kalkulieren. Mithilfe der neuen Richtlinie VDI/gif 6209 ändert sich das. Sie bietet einen Leitfaden, um Investments abzusichern und gesundheitliche Risiken auszuschließen. 
Das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Natur der Nutzer sollen durch ein Wohngebäude möglichst unterstützt, mindestens aber nicht beeinträchtigt werden. Daher sind Baumaterialien auszuwählen, die bei der Verarbeitung und Nutzung keine negativen Einflüsse auf Menschen und Umwelt nehmen. Zur Erkennung von Belastungen durch Baustoffe und -materialien ist die Innenraumluft ein wichtiger Parameter.

Leitfaden zum Thema Redevelopment

Mithilfe der Richtlinie VDI/gif 6209 kann eine Risikominimierung erreicht werden. Neben einer eigenen Definition von Redevelopment gibt sie zahlreiche Hinweise für die nachhaltige Entwicklung von Bestandsimmobilien. In den einzelnen Projektschritten werden die Unterschiede zur klassischen Projektentwicklung von Neubauten dargestellt.
Die neue Richtlinie wird am 21. November 2018 in einem VDI-Expertenforum in Düsseldorf der Fachöffentlichkeit vorgestellt. 
Infos zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für das Expertenform gibt es hier: www.vdi.de/ef-redevelopment

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news-197 Mon, 10 Sep 2018 07:08:00 +0200 Investitionen für digitalen Wandel https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/investitionen-fuer-digitalen-wandel/ BFW-Umfrage: Immobilienunternehmen müssen in Digitalisierung investieren, um nicht den Anschluss zu verlieren. BFW-Präsident Andreas Ibel stellte Ende August 2018 die Ergebnisse der Studie „Das Digitalisierungsparadoxon“ vor. Beim Thema Digitalisierung gebe es keinen Königsweg. Je länger man mit den notwendigen Investitionen warte, desto größer werden die Investitionskosten und -risiken. Daher müssen Unternehmen jetzt mit dem Aufbau von internem digitalen Know-how beginnen, appellierte Andreas Ibel an die mittelständische Immobilienbranche.

Große Erwartungen

Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit dem BFW-Digitalisierungsbeirat erstellt, vertreten durch Andreas Beulich (BFW), Dr. Thomas Götzen (Interboden) und Raymon Deblitz (T-Systems).

 „Abgesehen von einer kleinen Gruppe digitaler „Frontrunner“ haben die meisten Unternehmen erst digitale Grundlagen umgesetzt“, so Ibel. Hohe Kosten, Zeitmangel und fehlendes Fachpersonal benannten die Unternehmen als die größten Hürden. Derzeit möchten 77 Prozent der Firmen dennoch keine zusätzlichen Mitarbeiter einstellen, 54 Prozent verfügen über keinen Umsetzungsplan für die Digitalisierung. In diesem Bereich sind die Budgets für Investitionen ebenfalls gering.

„Die Umfrage ergibt, dass die Unternehmen große Erwartungen an die Digitalisierung haben. Sie investieren aber noch zu wenig in eigene Spezialisten und in die notwendigen Technologien. So können die vorhandenen Potentiale nicht erkannt und genutzt werden“, fasst der BFW-Präsident zusammen.

Verkanntes Potenzial

„Die Umsetzung der Digitalisierung in der Immobilienbranche ist von Widersprüchen geprägt. Die Unternehmen drohen sich selbst auszubremsen. Dabei verkennt die Mehrheit das große Potenzial, das die Digitalisierung für das Entwickeln neuer Geschäftsmodelle bietet“, so Ibel weiter. Durch die Digitalisierung lassen sich keine neuen Geschäftsfelder erschließen – davon sind 70 Prozent der Verwalter und Bestandshalter sowie 56 Prozent der Bauträger und Projektentwickler überzeugt.

Ein stärkerer Austausch mit weiteren Immobilienunternehmen und anderen Branchen, die sich als digitale Vorreiter hervorgetan haben, sei laut Ibel erforderlich. „Vor allem aber brauchen wir eine neue Fehlerkultur und Mut zur Veränderung! Nur so können wir die notwendigen Veränderungen in Angriff nehmen, bevor wir durch äußere Umstände dazu gezwungen werden.“

 

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news-195 Fri, 07 Sep 2018 08:00:00 +0200 Next level: thyssenkrupp Materials https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/next-level-thyssenkrupp-materials/ thyssenkrupp Materials unterstützt die digitale Transformation tatkräftig. Es werden 150.000 Produkte digitalisiert. Wie wichtig die digitale Welt für zukünftige Geschäfte ist, wird vielen Unternehmen der Baubranche immer deutlicher. Nun digitalisiert der Konzern sein komplettes Sortiment und stellt es seinen Kunden im größten virtuellen Wertstofflager der Welt zur Verfügung. So erhalten sie rund um die Uhr einen kanalübergreifenden, individuellen Zugang zu mehr als 150.000 Produkten und Services. Möglich wird das durch eine eigenentwickelte KI (Künstliche Intelligenz)-Lösung. 

Beste Voraussetzungen für BIM 

Mit dem Schritt der Digitalisierung werden wichtige Voraussetzungen für die Optimierung von Prozessen in der Gebäude- und Infrastrukturindustrie (BIM) geschaffen. Ziehen andere Unternehmen weiter nach (wie zum Beispiel Tata Steel), sind gemeinsame Datenstandards bald keine Zukunftsmusik mehr.
Hans-Josef Hoß, Mitglied des Bereichsvorstands von thyssenkrupp Materials Service erklärt: „Wir haben einen holistischen Ansatz in der digitalen Transformation unseres Geschäftsmodells. In den letzten Jahren haben wir konsequent und allumfassend die wichtigen Voraussetzungen geschaffen, um nun mit innovativen Lösungen durchzustarten. Durch die digitale Vernetzung der weltweiten Bestände und der rund 150.000 Produkte stellen wir unseren Kunden die größte Auswahl und bestmögliche Verfügbarkeit unterschiedlichster Werkstoffe und Services 24/7 zur Verfügung.“
In ständigen Dialog mit dem Kunden

thyssenkrupp reagiert damit auf die Ansprüche seiner Kunden, mit denen ausführliche Gespräche geführt wurden. „Für immer mehr ist es entscheidender Bedeutung, dass sie unsere Produkte und Dienstleistungen so abrufen können, wie und vor allem wann es ihnen am besten passt. Durch unser Omnichannel-Konzept gewährleisten wir zukünftig einen direkten Zugang zu uns und unserem Angebot – immer und überall“, fasst Hoß zusammen.

Ihren Bedarf können die Kunden über alle Kanäle decken. Ihnen stehen individuelle Kundenportale, EDI-Schnittstellen, Onlineshops und zukünftig auch externe Plattformen für eine Bestellung zur Verfügung. 

Im Rahmen eines Praxistests wurden erste positive Kundenerfahrungen gesammelt. Auf den persönlichen Dialog mit dem Kunden wird jedoch auch weiterhin viel Wert gelegt: „Neben den neuen digitalen Kanälen ist und bleibt der Faktor Mensch, die persönliche Betreuung unserer Kunden durch unsere erfahrenen Vertriebsmitarbeiter, selbstverständlich ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Geschäft.“

Bereits im vergangenen Jahr legte thyssenkrupp Materials Services mit seiner Plattform “toii“ zur Vernetzung von Maschinenparks einen zentralen Meilenstein bei der digitalen Transformation. Hoß betont, dass eine ganzheitliche Betrachtung wichtig ist, um von den Vorteilen der Digitalisierung nachhaltig zu profitieren. Dank der ioT (Internet on Things)-Plattform können toii Maschinen unterschiedlichster Generationen und typen weltweit miteinander kommunizieren. In Kombination mit dem Omnichannel-Ansatz können Abstimmungs- und Planungsprozesse einfacher und schneller abgewickelt werden.

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news-196 Thu, 06 Sep 2018 09:17:59 +0200 BIM-Daten von Hörmann https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-von-hoermann/ Hörmann, Anbieter von Toren, Türen, Zargen und Antrieben, bietet Informationen zu Bauelementen als BIM-Daten an. Das Unternehmen bietet zunächst sukzessive BIM-Daten von Industrie-Sectionaltoren, Schnelllauftoren und Produkten aus dem Bereich Verladetechnik an. Schrittweise soll die Bereitstellung der Daten für weitere Hörmann Produkte aus den Produktbereichen Tore, Türen, Zargen und Antriebe folgen. Architekten und Planer können auf dreidimensionale Darstellungen der Bauelemente des Tor- und Türherstellers zurückgreifen. Bereits vor dem Einbau sind sie in der Lage, das digitale Abbild inklusive aller Produktinformationen und -varianten einzusehen und zu nutzen.

Verfügbar in mehreren Sprachen

Über das Architektenprogramm von Hörmann lassen sich die BIM-Daten abrufen. Sie können mit Autodesk und Archicad genutzt werden. Planungs- und Realisierungsprozesse von Bauvorhaben werden immer stärker vernetzt und internationalisiert. Daher sind die angebotenen Daten auf Deutsch sowie in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch angeboten.

BIM nimmt im Zuge der Digitalisierung des Bauwesens eine tragende Rolle ein. In einem digitalen Modell lässt sich mit der Planungsmethode ein gesamtes Bauvorhaben darstellen. Darüber sind alle relevanten Informationen zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung gebündelt und zentral abrufbar.

„Wir sind davon überzeugt, dass den Herstellern der Bauprodukte künftig eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung des BIM-Prozesses zukommen wird", meint Knut Haufe, Teamleiter BIM und Architektenprogramm bei Hörmann. Mit unseren BIM-konformen Darstellungen der Bauelemente wollen wir Architekten und Planer bestmöglich bereits in einem frühen Projektstadium unterstützen und dadurch böse Überraschungen in der Bauphase und bei der Inbetriebnahme der Projekte vermeiden", sagt Knut Haufe, Teamleiter BIM und Architektenprogramm bei Hörmann.

Erhöhte Planungsqualität

Alle Baubeteiligten haben stets Zugriff auf den aktuellen Planungsstand und stehen während des kompletten Bauprozesses in einem bereichsübergreifenden Austausch. Die Planungsqualität erhöht sich dadurch, dass Änderungen ständig aktualisiert werden. Die grundlegende Informationsquelle für die BIM-Nutzung seitens von Architekten, Ingenieuren, Bauausführenden oder Facility-Managern, bilden die hinterlegten Daten. Unter anderem gehören dazu aktuelle und genaue Herstellerdaten zu den vorgesehenen Produkten.

Hörmann gehört zu den Gründungsmitgliedern des Fachverbandes „Bauprodukte Digital". Gemeinsames Ziel ist es, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und mitzugestalten.

 

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news-194 Wed, 05 Sep 2018 09:09:07 +0200 Sascha Lobo beim BIM Universum https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sascha-lobo-beim-bim-universum/ Deutschlands bekanntester Internet-Experte referiert bei der Fachtagung zum Thema Digitale Transformation - Industrie 4.0. Das 1. BIM Universum findet am 27. September 2018 in Neuenhagen bei Berlin statt. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Entwicklung von Analog zu Digital, den neuen Möglichkeiten, um Prozesse zu vereinfachen sowie der Nutzung von virtuellen Welten. Renommierte Referenten werden über das Thema BIM informieren.

Redner und Themen (Auszug)

  • Anthony Wilson, Geschäftsführer/CEO NTI CWSM GmbH: Eröffnung
  • Sascha Lobo (Gastredner): Digitale Transformation - Industrie 4.0
  • Harry Schmidt, TechData: FOMT Microsoft Surface – The Future of Making Things. Wie gut ist Ihr Unternehmen auf die Zukunft der Fertigungsindustrie vorbereitet?
  • Harry Schmidt, TechData: BIM 360 – Von der Zusammenarbeit bei der Konstruktion über die Dokumentation und Überprüfung bis hin zu Vorkonstruierung und Qualität, Sicherheit und Betrieb verbindet BIM 360 die Mitarbeiter, Daten und Workflows Ihres Projekts.
  • Peter Trampert, NTI Tools: BIMsync - Für Softwareentwickler stellt die bimsync-Plattform die Bausteine für das nächste BIM-fähige Produkt oder Werkzeug bereit
  • Marc Heinz, VRAMEKD Referenz Story – Autraggeberanforderungen und Möglichkeiten der Definition von BIM Projekten
  • Prof. Dr.- Ing. Peter Greiner, Fa. gibGREINER: GRANID - gibGREINER stellt Ihnen die Plattform GRANID für die Realisierung Ihrer Projekte zur Verfügung. Ihre Investitionen im Hochbau- oder im Infrastrukturbereich werden optimal begleitet.
  • Philipp Pilatzki, NTI CWSM: Revit - Ermöglicht eine konsistente, koordinierte und vollständige Modellierung für die multidisziplinäre Planung, die sich auf die Detaillierung und Konstruktion erstreckt.
  • Antonino DiLorenzo, Architekt, NTI CWSM: Workflow mit IFC und BCF - Industry Foundation Classes und BIM Collaboration Format
  • Fred van Schaik, Rob Schneider, Progman: MagiCAD - Leistungsfähige Zeichen- und Berechnungsfunktionen, macht die Erstellung präziser BIM-Modelle und benutzerdefinierter Ausdrucke zu einem einfachen, flexiblen und weniger zeitaufwendigen Prozess.
  • TGA Koffer - Produktivitätswerkzeuge die Sie benötigen, um Ihre BIM Projekte optimal umzusetzen
  • Udo Schäfer-Fischer, CAD4Build: Revit 2019 + Laserscanning – Erleben Sie die faszinierende Leistungsfähigkeit der Bestandsaufnahme mit dem Faro Laser Scanner im Zusammenspiel mit Revit 2019.
  • Niklas Nawrath, TechData: VR - Echtzeit-Visualisierung mit 3ds Max Interactive. Sie erfahren wie Sie die 3ds Max Produktfamilie nutzen können, um eine eindrucksvolle Echtzeit-Erfahrung in VR zu erschaffen.

Die Anmeldung zur Fachtagung erfolgt online. Das komplette Programm ist hier einsehbar.

 

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news-193 Wed, 05 Sep 2018 09:02:28 +0200 Schulz und Schulz ausgezeichnet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schulz-und-schulz-ausgezeichnet/ Der diesjährige Große DAI Preis geht an die Architekten Ansgar Schulz und Benedikt Schulz für ihre Verdienste um die Baukultur. Geehrt werden die Brüder vom Dachverband der Architekten- und Ingenieurvereine in Deutschland (DAI) für ihr Lebenswerk, nicht für ein bestimmtes Bauwerk. Zu ihrem Repertoire gehören preisgekrönte Bauwerke wie unter anderem die Katholische Propsteikirche St. Trinitatis, der größte zeitgenössische Sakralbau im Osten Deutschlands (BDA-Preis Sachsen 2016, Balthasar-Neumann-Preis 2016).

Würdigung für ihr Lebenswerk

Die Auszeichnung ist eine Würdigung ihres Engagements für Baukultur – anerkannt beispielsweise durch Berufungen in den Konvent der Bundesstiftung Baukultur (Ansgar Schulz, 2010, 2016 und 2018) oder die Sächsische Akademie der Künste (Benedikt Schulz, 2010). Die Preisvergabe an die Leipziger fällt mit der diesjährigen Wiedergründung des Architekten- und Ingenieursvereins (AIV) Leipzig zusammen.

„Das DAI Präsidium freut sich sehr über die Wiederbelebung des traditionsreichen Architekten- und Ingenieurvereins (AIV) Leipzig und ist dem Vorschlag, in diesem Jahr den Großen DAI Preis für Baukultur an die Brüder Schulz zu verleihen, gerne gefolgt“, sagte DAI-Präsident Christian Baumgart.

Renommierte Auszeichnung

Am 22. September 2018 ab 19 Uhr findet die Preisverleihung anlässlich des DAI-Tages 2018 im GRASSI Museum in Leipzig statt. Die Architektin Annette Menting, Professorin für entwurfsorientierte Baugeschichte und Baukultur an der HTWK Leipzig, wird den Brüdern einen zweieinhalb Kilogramm schweren Bronze-Kubus des Berliner Künstlers Emanuel Scharfenberg überreichen.

Das Präsidium des DAI entscheidet über die Vergabe. Dabei greift es auf Vorschläge aus den Mitgliedsvereinen zurück. Zu den früheren Preisträgern gehören David Chipperfield (2010), Jórunn Ragnarsdóttir und Arno Lederer (2016). Seit 1990 wird der DAI Preis für Baukultur im Wechsel mit dem DAI Literaturpreis für besondere Verdienste um die Baukultur in Deutschland verliehen.

Anmeldung und Programm zum DAI Tag 2018 in Leipzig.


 

Build-Ing. sprach mit Prof. Benedikt Schulz und Taina Puyn vom Architekturbüro Schulz und Schulz über ihre ersten Schritte mit BIM. Thematisiert wurden unter anderem ihr Pilotprojekt Deutsche Botschaft in Wien sowie ein Problem des deutschen Vergaberechts.

Lesen Sie hier das vollständige Interview.

 

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news-192 Tue, 04 Sep 2018 07:10:00 +0200 Premiere auf der BIM World 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/premiere-auf-der-bim-world-2018/ In der BIM Town werden innovative Lösungen vorgestellt, die um den „BIM / Smart Construction Award“ konkurrieren. Die BIM Town ist ein neuer Ausstellungsbereich auf der BIM World Munich. IT / IoT -Start-up, Institutionen aus Forschung & Entwicklung, Universitäten oder Querdenker zeigen sich dort mit ihren Innovationen für die Bau- und Immobilienwirtschaft.

Am 27. und 28. November präsentieren sich Innovatoren für Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft aus ganz Europa in der BIM Town auf der BIM World Munich 2018. Die besten ihrer Produkte und Lösungen werden ausgezeichnet.

Die Kriterien des neu ausgelobten Preises zielen sowohl auf den Innovationsgrad der Lösung als auch auf die Vernetzung und den offenen digitalen Datenaustausch. Die Gewinner dürfen sich auf Unterstützung durch das „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen“ unter Koordination des Fraunhofer Institutes sowie den Eintritt in ein Netzwerk von Umsetzern freuen.

Mehrwert innovativer Lösungen nicht unmittelbar erkennbar

Etablierte Unternehmen als auch junge Start-ups haben bereits eine beeindruckende Vielzahl an Lösungen und Applikationen entwickelt, von denen die Bau- und Immobilienwirtschaft erheblich profitiert. Oft stehen diese Entwicklungen jedoch im neu entstehenden Markt rund um BIM und die Digitalisierung von Gebäudedaten und Prozessketten als Insellösungen da.

Neue Anwendungen lassen sich nur mit hohen Aufwänden in der Praxis kombinieren. Der Anbietermarkt ist von einer durchgängigen Digitalisierung und einem reibungslosen Austausch relevanter Daten und Dokumente noch weit entfernt.

„Wir erfahren fast täglich von neuen Sensor und Monitoring Technologien, Smart Home Lösungen, Collaboration Software- und Cloudanwendungen, die auf einen Nutzen im Lebenszyklus von Immobilien und technischen Anlagen zielen und dort spezifische Prozesse innovativ unterstützen und optimieren“, erläutert Thomas Kirmayr vom Fraunhofer IBP.

„Für den Nutzer zählt die Lösung im praxisgerechten Gesamtzusammenhang. Was nutzt es der intelligenten Lampe, wenn Sie reden kann, aber nicht weiß mit wem und wie?“, so Thomas Kirmayr, der die Gesamtkoordination beim „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen“ verantwortet.

Lücke zwischen Innovation und Anwendern mit praxiskonformen Installationen schließen

„In der BIM Town zeigen wir daher Gesamtszenarien auf, in denen sich innovative Lösungsanbieter andocken können. Und zusätzlich werden wir die Besten aus dem Innovation World Cup auswählen und ihnen den Zugang zu den Experience-Labs des Kompetenzzentrums ermöglichen. Hier schließen wir die Lücke zwischen Innovation und Anwendern mit praxiskonformen Installationen unter Realbedingungen des Planens, Bauens und Betreibens. Wir sorgen für den „Proof of Concept“ und den Zugang zu Umsetzungsprojekten innovativer Bauherren und Eigentümer.“

Der Welt der Immobilien fehlt es noch an sogenannten „One Stop Shops“, Möglichkeiten, alle notwendigen bürokratischen Schritte, die zur Erreichung eines Zieles führen, an einer einzigen Stelle durchzuführen. Man brauche auch in der Bau- und Immobilienwirtschaft Plattformen, die das vernetzte Arbeiten ermöglichen, erklärt Dr. Uwe Forgber, Start-Up Major der BIM Town.

Entwickler, die mit ihren Lösungen auf etablierte Standards für den Datenaustausch und offene Schnittstellen setzen, können sich ab sofort kostenfrei für den Spezial Award im Rahmen des IOT / WT Innovation World Cup bewerben.

Aussteller und Programm der BIM World Munich 2018 sind hier verfügbar.

 

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news-189 Mon, 03 Sep 2018 07:54:00 +0200 Tour der Eplan-Efficiency-Days https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/tour-der-eplan-efficiency-days/ Vom 25. September 2018 bis zum Frühjahr 2019 finden Veranstaltungen in neun deutschen Städten sowie Linz (AT) statt. Los geht es in Linz, gefolgt von Neuss, Dortmund, Darmstadt, Hamburg, Hannover, Leipzig, Stuttgart, München und Konstanz. Auch dieses Jahr sind ein breites Themenspektrum und eine flexible Auswahl von Themenblöcken kennzeichnend für die Veranstaltung. Eplan-Kunden sowie Interessenten können sich ab sofort kostenlos anmelden.

Die diesjährige Themenpalette der Eplan-Efficiency-Days reicht von Vorträgen und Workshops, die sowohl Produktnews fokussieren als auch Prozessthemen adressieren. Für Entscheider besonders interessant ist das Thema „Durchgängige Datenströme im Engineering“. Der Vortrag „Von den Basics bis zu Augmented-Reality-Lösungen“ nimmt die Zukunft im Engineering genauer unter die Lupe.

Auf Anwender warten auch vielseitige interessante Themen wie die „Neuerungen der Eplan-Plattform 2.8“ oder die „Fertigung von Schaltschränken in der Zukunft“. Aus acht Themenblöcken können die Besucher flexibel wählen, was sie interessiert.

Zahlreiche Partnerunternehmen und Kunden präsentieren sich auf der kleinen, begleitenden Fachmesse Microfair. CadCabel, Cideon, Elektronik Schwab, Festo, Ilme, Komax, Phoenix Contact, Rittal, Schneider Electric, Siemens und Weidmüller werden vor Ort sein.

Im Rahmen der jeweiligen Tagesveranstaltungen steht Networking sowohl auf dem Programm unter Anwendern und Entscheidern, als auch mit den zahlreichen Unternehmen, die auf der Microfair ausstellen.

Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

 

Termine im Überblick:

  • 13.09.2018 Linz (AT)
  • 25.09.2018 Düsseldorf/Neuss
  • 27.09.2018 Dortmund
  • 18.10.2018 Darmstadt
  • 30.10.2018 Hamburg
  • 06.11.2018 Hannover
  • 08.11.2018 Leipzig
  • 04.12.2018 Stuttgart
  • 12.03.2019 München
  • 19.03.2019 Konstanz

 

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news-191 Mon, 03 Sep 2018 06:57:00 +0200 BIM mIT Sicherheit! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-mit-sicherheit/ Am 21.09.2018 lädt EIPOS zum 3. BIM-Forum nach Dresden ein. Bei der diesjährigen Veranstaltung dreht sich alles um die Informations- und Datensicherheit in BIM-Projekten und Prozessen.

Im Zentrum der Planung für das EIPOS BIM Forum steht jedes Jahr die Frage nach den aktuellen Herausforderungen rund um die digitale Transformation in der Bau- und Immobilienwirtschaft und den beruflichen Befähigungen, die es ermöglichen in diesen Prozessen qualifiziert und erfolgreich mitzuwirken.

Datenflut und Datenschutz

Das diesjährige Symposium findet unter dem Motto BIM mIT Sicherheit! statt. Dabei werden Sicherheitsaspekte der BIM-Methode in den Mittelpunkt gerückt. Hierzu existieren in Deutschland noch keine allgemeinverbindlichen Richtlinien wie z.B. in Großbritannien. Im Vereinigten Königreich liegt die BSI PAS 1192-5 (Specification for security-minded building information modelling, digital built environments and smart asset management) bereits seit 2015 vor.

Das Thema wird vom 3. BIM-Forum interdisziplinär aufgegriffen. Kriminalkommissar Silvio Berner vom Cybercrime Competence Center der Polizei Sachsen gibt am Vormittag einen Überblick über aktuelle Bedrohungslagen. Anschließend folgt ein Vortrag von Dr. Michael Wolters (Baurechtskanzlei Kapellmann und Partner). Die rechtlichen Aspekte modellbasierten Arbeitens werden dabei auf den Punkt gebracht.

Die bestehenden Sicherheitsanforderungen verschiedener Auftraggeber werden bei einer Paneldiskussion thematisiert. Darüber hinaus werden auch Eckpunkte der kommenden Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) für den Staatshochbau in Sachsen zur Sprache kommen.

Empfehlungen zum sicheren Umgang

Beim Nachmittagsprogramm geht es um Sicherheit „by design“. Dr. Thomas Liebig (Geschäftsführer AEC3) macht den Auftakt. In seinem Vortrag wird er über integrale Qualitätssicherung im BIM-Prozess durch geeignete AIAs und Standardisierung sprechen. In naher Zukunft wird eine Kommunikations- und Austauschplattform (Common Data En-vironment – CDE) den Kern eines jeden BIM-Projekts bilden.

Sven Eric Schapke, Direktor bei think project! wird hier über Sicherheitsaspekte einer international etablierten CDE Lösung referieren. Im Anschluss gibt der Versicherungsberater Daniel Mauss praktische Empfehlungen zu Berufshaftpflicht- und Cyberversicherungen.

Das Symposium endet mit einem Vortrag des Fraunhofer Cybersecurity Lernlabors. Oliver Nitschke und Adam Bartusiak zeigen Risiken und Verwundbarkeit von Projektplattformen auf. Darüber hinaus geben sie Tipps für den Aufbau eines strukturierten Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS).

Das 3. EIPOS-BIM-Forum wird erneut in Kooperation mit buildingSMART Deutschland e. V., dem Sächsischen Staatsministerium der Finanzen sowie den sächsischen Ingenieur- und Architektenkammern veranstaltet.

Programm:

  • Silvio Berner, Kriminalkommissar Cybercrime Competence Center Polizei Sachsen: Aktuelle Fälle aus der Praxis der Polizei
  • Dr. Wolters, Rechtsanwalt Kapellmann & Partner: Baurechtfälle im IT- und Datenkontext
  • Panel: Anforderungen der Auftraggeber (Bahn/SMF/Wohnungsunternehmen)
  • Dr. Thomas Liebig, Geschäftsführer AEC3: Integrale Qualitätssicherung im BIM-Prozess durch geeignete AIAs und Standardisierung
  • Sven Eric Schapke, Direktor BIM/PML, ThinkProject!: Sicherheit in Common Data Environments – CDEs
  • Adam Bartusiak, MSc. , fraunhofer cyber security lernlabor: Livehacking von BIM-Modelldaten
  • Dipl.-Ing. (FH) Oliver Nitschke, fraunhofer cyber security lernlabor: Strukturierter Aufbau eines Informationssicherheitsmanagementsystems –

Weitere Informationen und Anmeldung

 

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news-190 Fri, 31 Aug 2018 10:29:00 +0200 BIM-Forschungslab in Hamburg https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-forschungslab-in-hamburg/ Im neuen Lehr- und Forschungslaboratorium sollen Themen zu digitalen Prozessen und neue Perspektiven erarbeitet werden. Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) zeigt sich zukunftsorientiert. Im neuen Lehr- und Forschungslabor wird sie sich künftig mit digitalen integrierten Prozessen befassen und praxisnahe Lösungen erarbeiten.

Das Laboratorium dient künftig zur Anwendung von Building Information Modeling (BIM) und als Plattform zu dessen Weiterentwicklung. Die HCU Hamburg bietet mit ihrem inter- und transdisziplinären Ansatz ein ideales Umfeld für die neue Querschnittsdisziplin. Die neue Arbeitsmethodik zur digitalen Administration der Informationen und Daten soll gemeinsam mit allen Beteiligten des Lebenszyklus eines Bauwerkes weiterentwickelt werden.

Die neue Professur, ermöglicht durch die Europa-Center Uwe Heinrich Suhr Stiftung, soll die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit digitalen Planungswerkzeugen und den interdisziplinären Austausch an der HCU Hamburg stärken.

Wissenschaftler begeistert

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg, im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Forschungslab: „BIM ist geeignet, die allgegenwärtigen ,7 Plagen des Bauens‘ zu beherrschen – angefangen von der präzisen und realistischen Definition des Bauvorhabens, über die intensive Kommunikation und einen aktuellen Informationsaustausch, bis hin zum Management von Planung und Bau. BIM ist eine zeitgemäße Methodik, eine Philosophie, Sichtweise und Handlungsgrundlage für alle Baubeteiligten. Das BIMLab@HCU soll für die Lehre, die Forschung und den intensiven Austausch aller Interessierten die Plattform des Nordens werden.“

Dr. Alexander Rieck vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und dem Laboratory For Visionary Architecture (LAVA) ergänzte: „BIM ist im Wesentlichen eine digitale Verknüpfung einer objektorientierten dreidimensionalen Planung mit einem Attribut. Diese Attributisierung gibt uns anhand von Bestellvorgängen und Produktionsprozessen neue Möglichkeitsräume. BIM ist der Hauptkern und der digitale Link zwischen realer und virtueller Planung. In der Verbindung mit weiteren digitalen Technologien wie Blockchain und K.I. ermöglicht BIM, Planungsprozesse digital zu gestalten.“

Digitale Zukunft

Der neue Stiftungsprofessor, Daniel Mondino, konstatierte: „Wir müssen uns bewusst sein, dass die Menschen, die wir heute ausbilden, am Ende des Studiums einer völlig anderen digitalen Welt begegnen. Darauf muss unsere Ausbildung reagieren. Wir verstehen das BIMLab als Hotspot für die Digitalisierung im Bauen, Planen und Betreiben der Metropolregion Hamburg.“

Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, Professur für Entwurf und Analyse von Tragwerken, fügte hinzu: „Wir müssen über die Grenzen der Disziplinen hinaus kommunizieren, da BIM eine Querschnittsdisziplin ist. Wir wollen in Zukunft das dazugehörige Kompetenzzentrum sein.“

Prof. Dipl.-Ing. Reinhold Johrendt, Professur für Bauökonomie, zum neuen Lehr- und Forschungslaboratorium: „Auch in der Grundlagenforschung zu BIM sind wir bestens aufgestellt. 75 Prozent unserer Masterstudierenden belegen bereits eines unserer BIM-Seminare. Für unsere Studierenden hat sich gezeigt, dass BIM ein Modell für die Zukunft ist.“

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news-187 Thu, 30 Aug 2018 07:23:00 +0200 Bereit für BIM? https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bereit-fuer-bim/ Bei Herstellern und Bauunternehmen erfreut sich BIM wachsender Beliebtheit, so das Ergebnis der neuen W&P-Studie. Trotz der zunehmenden Popularität ist jedoch bisher nur eine überschaubare „BIM-Elite“ strategisch und organisatorisch bereit. Als Teil einer übergeordneten Digitalisierungsstrategie muss daher bei den Machern Digitales Bauen auf der Management-Agenda ganz weit oben stehen.

Die Untersuchung „BIM - are you ready?“ ist in Zusammenarbeit mit Autodesk, BIMobject, BIMworld Munich und Knauf entstanden. Deutschlandweit gaben mehr als 200 Architekten, Fachplaner, Hersteller, Bauunternehmen und Investoren/Bauherren in der wertschöpfungskettenübergreifenden Studie Auskunft über ihre BIM-Implementierung sowie Handlungs- und Erfolgsmuster.

BIM-Gedanken implementieren

BIM kommt demnach bei 38 Prozent der befragten Architekten, 30 Prozent der Fachplaner sowie 26 Prozent der Bauunternehmen zum konkreten Einsatz. Der BIM-Gedanke sollte beim Auftraggeber/ Investor gefördert werden. Zudem müssen Internehmen, vor allem Hersteller, das Thema offensiv als Aspekt der übergeordneten Digitalisierungsstrategie gestalten. BIM sollte nicht als Aufwand verstanden werden! Es sei auch keine Option, zu warten, bis sich der Nebel rund um das Thema gelichtet hat. Gerade für Hersteller sei es eine riesengroße Chance, ihre Bindung zu den Verarbeitern zu festigen und näher an das Objekt, seine Erstellung und damit an die Ausführungsentscheidung heranzurücken, rät Florian Kaiser, Studienautor und Leiter Bau-/Bauzulieferindustrie bei W&P.

Aufgrund ihrer digitalen Zusammenarbeit würden erfolgreiche Pioniere bereits deutliche Wettbewerbsvorteile in der Wertschöpfungskette durch Effizienzgewinn, Prozess- und Kostensicherheit erzielen. Bestätigt wird dies durch den sogenannten „BIM-Reifegrad“. Anhand der sechs Dimensionen strategische Ausrichtung, Organisation & Prozesse, Ressourcen, Kompetenzen, Kultur sowie Kooperationen & Netzwerke misst er das Ausmaß der BIM-Orientierung innerhalb einer Organisation.

Neue Rollen, Herausforderungen und Chancen

Dabei gilt: Je intensiver die strategische und operative Auseinandersetzung mit BIM in sämtlichen Dimensionen ist, desto umfassender sind die Effizienzvorteile. Die W&P Studienautoren identifizierten, abhängig vom Umgang mit BIM entlang der Dimensionen, folgende drei charakteristische Verhaltenstypen: den „starken Strategen“, den „opportunistischen Pragmatiker“ und den „reaktiven Nachzügler“.

Für die Macher der Wertschöpfungskette Bau entstehen in Zukunft aus BIM und der digitalen Integration völlig neue Rollen, strategische Herausforderungen und Chancen. Die Planungsmethode sollte als Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie verstanden und konsequent implementiert werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass BIM für diese neuen Strukturen und Anforderungen zukunftsfähig ausgerichtet ist.

Die Verfasser der Studie wagen in der Abhandlung „Wertschöpfungskette Bau im Jahr 2025“ einen Blick in die Zukunft. Die Wertschöpfungskette wird sich radikal verändern, prognostizieren die Digitalisierungsexperten. Auftraggeber, Planer, ausführende Unternehmer und Hersteller werden andere Rollen einnehmen. Im „Digitalen Bauen 5.0“ werden laut Dr. Wieselhuber & Partner die jeweiligen Verantwortlichen folgende Rollen einnehmen:

Investoren/Bauherren

  • Verfolgen den total cost of ownership-Gedanken konsequent.
  • Fordern den Einsatz von BIM und wählen ihre Realisierungspartner nach BIM-Excellence aus.
  • Bei der Finanzierung von Projekten wird bereits frühzeitig auf weit fortgeschrittene Kostenmodelle zu den Objektphasen Planung, Erstellung und Nutzung/Betrieb zurückgegriffen.
  • Große Investoren verfügen über Rahmenverträge mit den führenden Herstellern.       

Architekten

  • Die BIM-Welt hat sich in ein Segment für komplexe, umfassende Lösungen und in ein Segment mit Grundfunktionen differenziert – Standards und Abläufe gleichen sich dennoch.
  • Die direkte Anbindung an Hersteller ermöglicht ganz neue, bis dato kaum zu realisierende Gestaltungslösungen durch z. B. additive Fertigungsverfahren.
  • Effizienz steht von Anbeginn an im Lastenheft des Architekten, sowohl in der Planung, Realisierung als auch im Betrieb – Planungen werden daraufhin mit Künstlicher Intelligenz (KI) optimiert.
  • BIM-Objekte werden transparent im Hintergrund eingespielt, Produktbibliotheken schlagen KI-unterstützt Lösungen und Baugruppen vor.

Fachplaner

  • Fachplaner greifen auf BIM-Daten zu, die sämtliche relevanten Fachplanungsgewerke abdecken. So werden bereits frühzeitig z. B. thermische, akustische und statische Simulationen der Objekte möglich. Die Interaktion mit Architekten ist dadurch intensiver geworden.
  • Die Verknüpfung und Interaktion mit Architekten und Ausführungen ist weit forgeschritten und nahtlos.
  • Um die Produktdaten und Datenstandards kümmert sich keiner der Fachplaner mehr aktiv. Das geschieht im Hintergrund durch Plattformen und Clearingstellen.
  • Durch die gesteigerte Effizient sind trotz der weiterhin steigenden Komplexität und Anforderungen die Fachplaner einem starken Wettbewerb ausgesetzt.

Hersteller

  • Haben ab 2020 eine stark gestaltende und treibende Kraft in der Etablierung von BIM übernommen und ihre Unternehmen dank konsequenter Digitalisierungsstrategien zukunftssicher aufgestellt.
  • Die marktführenden Unternehmen haben viele der kleineren Hersteller, denen es nicht rechtzeitig gelungen ist, adäquate BIM-Kompetenz aufzubauen, verdrängt.
  • Planungsberater der Hersteller sind regelmäßig Teil des Planungsteams eines Bauvorhabens.
  • Direktbelieferung ist kein Sakrileg mehr, sondern branchenweit üblich.
  • Die Vorkonfektionierung und individuelle auftragsbezogene Fertigung – dank digitaler Anbindung an die Planer und Verarbeiter – ist kein Schreckensszenario mehr. Sie hat den Herstellern deutlich mehr Wertschöpfung erschlossen.
  • In der Marktbearbeitung ist noch viel stärker die Bearbeitung der Planer und Verarbeiter in den Fokus gerückt.
  • Virtuelle Ausstellungsräume als Ersatz für die Ausstellungen des Großhandels gehören zum Standard.

Bauunternehmen

  • Sie haben die Digitalisierung weit getrieben: Datenbrillen auf der Baustelle sind eher Regel als Ausnahme
  • Das Qualifikationsdefizit hat sich durch die Verbreitung von Datenbrillen und AR-Lösungen (Augmented Reality) etwas entspannt. Zudem sind die Jobs in der Branche durch neue Hilfsmittel attraktiver geworden.
  • Zahlreiche repetitive Voränge werden bereits weitgehend automatisiert ausgeführt.
  • Vorkonfektionierung und Vorfertigung haben die Wertschöpfung weg von der Baustelle verlagert. Die Fertigstellungszeiten haben sich um 30 Prozent verkürzt.
  • Rahmenverträge mit Lieferanten / Verbünden sind im Objekt- und zunehmend auch im Flächengeschäft üblich.
  • Das Erlösmodell der GU, Bauunternehmen und Verarbeiter hat sich spürbar weg vom Nachtragsmanagement entwickelt, da Transparenz in Vergabe und Ausführung deutlich zugenommen haben und die Fachplaner stärker in der Ausführungsentscheidung involviert sind

Die komplette Studie ist hier verfügbar.

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news-188 Wed, 29 Aug 2018 07:49:00 +0200 BIM im Gebäudebetrieb https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-im-gebaeudebetrieb/ Die Ambrosia FM Consulting & Services GmbH erweitert ihren Geschäftsbereich Services/Digitalisierung Bestandsdaten. BIM kommt längst nicht nur bei der Planung und Realisierung von Neubauprojekten zum Einsatz. Mit dem Potenzial der Planungsmethode und den möglichen Herangehensweisen befassen sich auch die Verantwortlichen für den Gebäudebetrieb. Sie stehen dabei jedoch vor großen Herausforderungen, da es nicht viele Projekte gibt, die mit der BIM-Methode realisiert wurden. Es mangelt an konkreten Erfahrungen.

Zögerlicher BIM-Einstieg

Der BIM-Einstieg erfolgt eher zögerlich, obwohl zeitgleich die Nachfrage nach der Digitalisierung vorhandener Bestandsdaten steigt. Treiber dieser Entwicklung sind die Vorgaben des Gesetzgebers, die es einzuhalten gilt.

„In den vergangenen fünf Jahren standen insbesondere drei Themen ganz oben auf der Tagesordnung unserer Kunden im Gebäudebetrieb und Facility Management, wenn es um das Management von digitalen Objektdaten ging: Mobilität, Zugriff auf die Daten über die Cloud und gezielte Bereitstellung relevanter Daten über entsprechende Plattformtechnologien. In jüngster Zeit erhalten wir auch zunehmend mehr Anfragen nach Beratung für den Einsatz von BIM aus dem Bestand heraus - etwa mit Blick auf eine FM-gerechte Planung bei Umbauten oder Erweiterungen. Doch sprunghaft ist der Anstieg von Anfragen für die Digitalisierung von Bestandsdaten“, erklärt Eva Reckmann, Vertriebsleitung bei der Ambrosia FM Consulting & Services GmbH.

Die uneinheitliche Struktur, der veraltete Zustand sowie das Fehlen von erforderlichen Daten erweisen sich dabei als immer wiederkehrende Hindernisse. Viele Verantwortliche müssen oft zwischen der Optimierung des vorhandenen Datenbestands und einer kompletten Neuerfassung des Bestands bereits mit Blick auf den möglichen BIM-Einsatz abwägen.

Die Verständigung der Beteiligten auf ein einheitliches Prozessmodell, eine einheitliche Datensprache sowie offene Schnittstellen der angewendeten IT-Systeme spielen eine entscheidende Voraussetzung für den erfolgreichen BIM-Einsatz. Die dem zugrunde liegenden (Teil)-Standardsierungen sind aber vielfach noch umstritten.

Gesetzliche Vorgaben müssen eingehalten werden

Die Einhaltung gesetzlicher Pflichten duldet kein Zögern und keinen Aufschub. „Geht es etwa um Flucht-, Rettungswege- und Feuerwehrpläne, so müssen die auf Basis der DIN 4844-3, der DIN ISO 23601 und der DIN 14095 aktuell sein. Und auch, wenn wir über die vielfachen Vorgaben aus der Betreiberverantwortung bzw. Arbeitsschutz sprechen, geht es nicht um die Kür, sondern um Pflichten. Veraltete und unvollständige oder eben auch analog vorliegende Daten, machen Überblick und Auswertung, Austausch und Zugriff, aber auch das Einhalten der Regelkonformität nahezu unmöglich. Das sind die Gründe, weshalb die Nachfrage nach der Digitalisierung von Plänen, PDFs und anderen analogen Datenbeständen zuletzt sogar so stark zugenommen, dass wir in den zurückliegenden Wochen unseren Geschäftsbereich Services im Bereich Digitalisierung stark ausbauen mussten“, sagt Eva Reckmann.

Erhöhte Kostensicherheit und Termintreue

De Facto lässt sich dann ein Bezug zwischen den gesetzlichen Vorgaben und möglichen Prüffristen herstellen. Zur gleichen Zeit erhöhen die Verantwortlichen im Gebäudebetrieb auf Grundlage der dann digital vorliegenden Daten auch ihre Kostensicherheit und Termintreue.

Auf Basis einer präzisen Mengenermittlung erfolgt dann die Vergabe an Auftragnehmer. Zudem kann man die Leistungsbeschreibung genauer erstellen und damit mögliche Nachträge reduzieren. Die Verantwortlichen verschaffen sich darüber hinaus damit eine erheblich bessere Ausgangsbasis beim Eintritt in das phasenübergreifende Building Information Modeling (BIM).

 

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news-186 Tue, 28 Aug 2018 07:40:00 +0200 Neuer RealFM-Leitfaden https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neuer-realfm-leitfaden/ Die Publikation „BIM-Methodik aus Betreiber- und Nutzersicht 2018“ ist ab Herbst 2018 erhältlich. Der Leitfaden ist für folgende Zielgruppen relevant: Nutzer sowie Betreiber und Bewirtschafter von Immobilien, unabhängig davon, ob sie als Bauherr, Projektentwickler oder Real-Estate-Gesellschaft agieren und welche Facility Services sie erbringen.

Die Tätigkeiten des Arbeitskreises BIM des RealFM e.V. sind im Leitfaden festgehalten. In Kooperation mit Experten aus Gremien und Organisationen wie GEFMA e.V., CAFM-Ring e. V., dem verbandsübergreifenden AK BIM, buildingSMART e. V. oder VDI ist die Publikation entstanden. Praxisnahe Informationen und Handlungsempfehlungen für ein zukunftsfähiges, planungs- und baubegleitendes Facility Management (FM) finden sich auf rund 40 Seiten.

Definitionen, Basiswissen sowie Hintergründe

Ein grober Ablauf des BIM-Prozesses wurde von den Autoren entworfen. Darin wird das FM organisch in die verschiedenen Leistungsphasen integriert. Das Werk beinhaltet Begriffsdefinitionen, prozessuales Basiswissen, Hintergründe und Tipps zur BIM-Methodik. Darüber hinaus werden Anforderungen des FM an den BIM-Prozess, aber auch rechtliche Fragestellungen und Konsequenzen behandelt.

Betreibern und Nutzern wird eine Checkliste zur Verfügung gestellt, die sofort in der Praxis einsetzbar ist. Als Hilfsmittel dient sie zudem allen Planungs- und Baubeteiligten (Bauherr, Planer, ausführende Firmen), die ein Bauwerk nach den Anforderungen von Nutzungsprozessen und vor dem Hintergrund einer effizienten Bewirtschaftung planen und bauen.

Die Liste hilft dabei, verbindliche und spezifische Vereinbarungen für den Informationsaustausch zu treffen. Als Bestandteil von Leistungsvereinbarungen der Planung und Errichtung, kann sie die Basis für die Erstellung eine BIM-Lastenheftes sowie Steuerungs- und Qualitätssicherungsinstruments sein.

Zusammenwirken von Daten und Modellen der verschiedenen BIM-Beteiligten (Grafik: Arbeitskreis BIM im RealFM e.V.)

Die Checkliste ist als offene Microsoft-Excel-Datei mit allen Filter-, Such- und Sortierfunktionen zur individuellen Anpassung für jeden Projektbeteiligten einfach und projektspezifisch verwendbar.

Betreiberanforderungen müssen berücksichtigt werden

Die Basis für Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Abschreibungen und Wiederbeschaffungskosten bilden die Daten aus dem Bim-Prozess. Sie untermauern faktengestützte Investitionsentscheidungen, unterstützen FM-gerechtes Planen und Bauen – auch durch Simulation von FM-Prozessen. In 3D-Modellen erlauben sie zudem die Navigation im Objekt und optimieren den Umbau im Bestand.

Voraussetzung für einen effektiven Betrieb der Immobilie ist die Berücksichtigung der Betreiberanforderungen im frühen Planungs- und folgenden Bauprozess sowie des späteren Nutzungsbedarfs. Damit man ein Bauwerk betreiberfreundlich, nutzerorientiert und kostengünstig betreiben kann, müssen die notwendigen Daten aus dem Planungsprozess zu einem möglichst frühen Zeitpunkt auch in einer für das FM verwertbaren Form bereitgestellt werden.

Virtuelle 3D-Bauwerksmodelle sowie alle anderen projektrelevanten Informationen sollten im Idealfall nur einmal im Lebenszyklus generiert werden. Man sollte sie in einer gemeinsamen Datenbasis (CDE/Common Data Environment) verwalten. Sie bildet die Grundlage für einen gleichermaßen Kosten-, Zeit- und Planungsfehler minimierenden Datenaustausch zwischen den Projektbeteiligten.

Die Betreiber profitieren von der termingerechten Übergabe und Fortschreibung aller für den Betrieb relevanten Daten. Zu denen gehören: Prüf-, Überwachungs- und Dokumentationspflichten aus der Betreiberverantwortung, aber auch Mängelmanagement und Gewährleistungs-Verfolgung, die Berücksichtigung der Wartungsrelevanz für Instandhaltungskonzepte und die Kenntnis der Anschaffungskosten für betriebswirtschaftliche Betrachtungen. Im Betrieb geht es folglich dann um die Dokumentation des Lebenszyklus der Objekte sowie das Erfassen, Fortschreiben und Steuern von Nutzungskosten.

Erhältlich ab Herbst 2018

Aus Sicht der Autoren des Leitfadens bedarf es eines radikalen Umdenkens, falls das Ziel des Planens und Bauens als Teil des BIM-Prozesses die Erfüllung der Betreiber- und Nutzeranforderungen sein soll.

Grundvoraussetzung für einen effektiven Betrieb der Immobilie ist die Berücksichtigung des späteren Nutzungsbedarfs sowie der Betreiberanforderungen im frühen Planungs- und folgenden Bauprozess.

Der Leitfaden „BIM-Methodik aus der Betreiber und Nutzersicht 2018" des RealFM e. V. kann ab sofort vorbestellt werden. Für Mitglieder des RealFM e. V., kostet die Publikation 125 Euro. Nicht-Mitglieder erhalten das neue Regelwerk für 378 Euro. Alle Preise verstehen sich zzgl. Versand und MwSt. Mehr Informationen und Bestellungen über www.realfm.de.

 

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news-182 Mon, 27 Aug 2018 09:00:00 +0200 BILT Europe 2018 in Ljubljana https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bilt-europe-2018-in-ljubljana/ Vom 11. bis 13. Oktober findet in der slowenischen Hauptstadt die diesjährige Konferenz BILT Europe statt. Bis zum Jahr 2016 war die Veranstaltung unter dem Namen RTC Europe Conference bekannt. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto einer multi- und interdisziplinären Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten. Verschiedene Plattformen wie Revit von Autodesk oder Archicad von Graphisoft sollen zum Einsatz kommen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem praxisbezogenen Training der Teilnehmer.

Praxisnah aktiv

In Ljubljana werden dem Fachpublikum echte Fallbeispiele aus der Praxis durch BIM-Experten näher gebracht. Gemeinsam mit den Besuchern erarbeitet man Erfolg versprechende Ideen und Lösungsansätze, die eine übergreifende Zusammenarbeit fokussieren.

Im vergangenen Jahr besuchten rund 400 Interessierte die Veranstaltung, die 2018 bereits zum sechsten Mal stattfindet und sich in der Baubranche Europas etablieren konnte. Die Architekten, Ingenieure, Bauunternehmer, Baustoffhersteller und Bauherren nutzten BILT Europe 2017 im dänischen Aarhus vor allem zum Training und zur Weiterbildung im digitalen Bereich sowie zum interaktiven Erfahrungsaustausch.

Auch in diesem Jahr setzt man bei der BILT Europe in Ljubljana vor allem auf Training, Aus- und Weiterbildung. Dabei stehen spezielle Themenfäden, beispielsweise zum Datenaustausch via IFC, im Mittelpunkt. „Diese Schwerpunkte ziehen sich durch die gesamte Veranstaltung“, erklärt Silvia Taurer, Region Manager für Europa der RTC Foundation. „Wir starten mit einem Einführungsvortrag zu Beginn der BILT Europe und steigen schrittweise immer tiefer in einen Themenbereich ein“, so Taurer weiter.

Special für Studenten

Zusätzlich zur BILT Europe findet in Ljubljana die BILT Academy statt. Sie wird in der University of Ljubljana organisiert und richtet sich an Berufsstarter. Die BILT Academy bietet Trainings und Workshops speziell für Studierende an. Praxiserfahrene Mentoren aus aller Welt führen werdende Architekten und Ingenieure an das Thema Digitalisierung heran. Junge Talente im Bereich des modellorientierten Arbeitens behalten sie dabei besonders im Auge. Die für Studierende geschaffene Veranstaltung kostet 20 Euro. Das preisgünstige Ticket-Angebot wurde extra auf die finanziellen Möglichkeiten von Berufsstartern zugeschnitten.

Die Anmeldung zur BILT Europe erfolgt unter rtcevents.com/bilt/eur18.
Weitere Informationen zur BILT Academy erhalten Sie unter biltacademy.org.

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news-185 Mon, 27 Aug 2018 08:00:00 +0200 BIM Klartext in München https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-klartext-in-muenchen/ Die Veranstaltungsreihe BIM Klartext läuft noch bis zum 13. Dezember 2018. Die kostenlose Veranstaltungsreihe des Softwareentwicklers XEOMETRIC GmbH informiert ausführlich über das Thema Building Information Modeling (BIM). Die Methode ist in aller Munde, doch was genau bedeutet BIM genau? Wie soll BIM in der Praxis funktionieren? 

Diese und viele weitere Fragen stellen sich Architekten und Bauplaner gleichermaßen. XEOMETRIC möchte mit seiner Veranstaltungsreihe helfen aufzuklären.
Bei der mittlerweile vierten Veranstaltung im Juni 2018 in München waren die Besucher begeistert. Architekten, Planer und Bauträger konnten anhand von Beispielen erleben, wie schnell eine Bim 3-D-Gebäudemodell im Vergleich zu traditioneller 2D-Planung entsteht. Gezeigt wurde darüber hinaus, wie einfach sich auch komplexe Zusammenhänge sowie der durchgängige Information- und Arbeitsfluss mit weiteren Projektbeteiligten umsetzen lässt. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen Beitrag zum Thema Smarter Home von ABB Busch-Jaeger. Ein spannendes Komplett-Angebot zum Thema Wohnen von morgen.

Auch die nächsten Termine der BIM Klartext sind bereits geplant. Die Veranstaltungen finden in München im forum baucultur statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Alle kommenden BIM Klartext München Termine im Überblick

  • 20.09.2018    BIM Klartext + Smarter Home  Restplätze verfügbar
  • 19.10.2018    BIM Klartext  Anmeldung möglich
  • 15.11.2018    BIM Klartext + Smarter Home  Anmeldung möglich
  • 13.12.2018    BIM Klartext  Anmeldung möglich

Die XEOMETRIC GmbH entwickelt und vertreibt hochmoderne CAD Software für die Planung und Konstruktion. Im Vordergrund stehen dabei die detailgenaue länderspezifische Konfiguration der Produkte sowie regelmäßige Updates und Erweiterungen. Das Unternehmen ist auf allen Kontinenten vertreten.
Hier geht es zur Anmeldung: www.elitecad.eu/de/BIMKlartext

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news-184 Fri, 24 Aug 2018 07:55:00 +0200 Open BIM funktioniert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/open-bim-funktioniert/ Dank des Open-BIM-Standards ist ARCHICAD 22 nun kompatibel mit NOVA AVA BIM. Die Kompatibilität der beiden Softwareprodukte ermöglicht eine effizientere, einfachere und deutlich wirtschaftlichere Steuerung der Bauprojekte.

Building Information Modeling ist mittlerweile im Alltag von Architekten, Bauingenieuren und Projektmanagern angekommen. Jedoch fehlt in den meisten Büros noch ein durchgängiger BIM-Prozess. Mit einem digitalen Gebäudemodell wird gearbeitet, wenn es um den Entwurf und die Bauphasen geht und wenn man die AVA-Prozesse mit demselben Gebäudemodell verknüpfen möchte.

Bisher fehlte jedoch dafür die passende Softwarelösung. Diese Lücke schließt nun die Zusammenarbeit von GRAPHISOFT und der NOVA Building IT GmbH. ARCHICAD von GRAPHISOFT ist ein BIM Authoring-Tool, das eine schnelle und flexible Modellierung von Gebäuden ermöglicht. NOVA AVA BIM ist ein cloudbasierter Dienst für AVA und Baukostenmanagement.

Vollständige Kompatibilität

Das 3D-Modell steht durch die tiefe BIM-Integration in allen Komponenten von NOVA AVA BIM zur Verfügung – bis in die Abrechnung mit Aufmaß- und Nachtragsmanagement und der projektbezogenen Kostenanalyse. Beide Systeme sind voll kompatibel miteinander. Ein durchgängiger Prozess vom Entwurf bis zur Abrechnung ist nun möglich.

Als GRAPHISOFT das Projekt „BIM basierte Mengen- und Kostenermittlungen“ initiierte, nahm dies die NOVA Building IT zum Anlass, den Open-BIM-Workflow der eigenen Software NOVA AVA BIM zu optimieren.

Der Open-BIM-Standard spielt die entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den Bedarf von Architekten, Ingenieuren und Planern an durchgängigen BIM-Prozessen zu bedienen. Die 3D-Gebäudemodelle können mithilfe der herstellerneutralen IFC-Dateien und Schnittstellen auch für AVA-Prozesse genutzt werden. Mit ARCHICAD 22 startete GRAPHISOFT den Open-BIM-Prozess. NOVA AVA setzt auch konsequent auf das herstellerneutrale Dateiformat. In ARCHICAD 22 lassen sich modellierte Gebäude ohne Probleme mit NOVA AVA BIM um alle relevanten AVA-Daten und -Funktionen ergänzen.

Vorteile eines lückenlosen BIM-Workflows

Der Zeitaufwand für Bearbeitung und Controlling verringert sich erheblich und die Genauigkeit wird erhöht. Dadurch minimiert man die Fehleranfälligkeit. Darüber hinaus gibt es weniger Nachträge und ein geringeres Haftungsrisiko.

NOVA AVA ist eine webbasierte Software. Die Gebäudemodelle aus ARCHICAD 22 lassen sich daher per IFC-Import direkt online im Browser visualisieren und auswerten. Flexible Anzeigenbereiche dienen zur Darstellung der Gebäudestruktur und informieren über die Eigenschaften selektierter Bauteile. In NOVA AVA werden sämtliche Gewerke zuverlässig weiterverarbeitet. Man kann alle Bauteile direkt mit Kostenelementen bemustern. Damit steht einer genauen Kostenermittlung, über den gesamten AVA-Workflow, nichts mehr im Weg.

 

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news-183 Thu, 23 Aug 2018 07:27:00 +0200 Builtt – Pre-Launch gestartet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/builtt-pre-launch-gestartet/ Die Builtt-Plattform ist eine Kombination aus virtuellem Datenraum und Marktplatz für Bauleistungen. Das Berliner Start-up hat es sich zum Ziel gesetzt, die Digitalisierung bis ins Handwerk zu bringen. Gelingen soll dies mithilfe einer Plattform, die Architekten, Bauherrn und Handwerker zum Zusammenarbeiten in der Cloud bewegt.

Letzte Entwicklungsphase erreicht

Builtt.com will aber nicht nur ein reiner Marktplatz sein, sondern auch ein digitaler Hub. Pläne und Dokumente von Bauherren, Projektsteuerern und Planern lassen sich hier verwalten. Darüber hinaus können Besprechungen protokolliert und Bautagebücher gemeinsam mit den Handwerkern und Bauunternehmen geführt werden. Eine andere Art und Weise zu kommunizieren ist ebenfalls möglich. BIM wird dabei eine große Bedeutung beigemessen.

Über die APi lassen sich BIM-Tools anbinden und die Daten aus dem Modell in der Projektplattform weiterverwenden wie z. B. beim digitalen Mangelmanagement. Erste Tools befinden sich bereits in der letzten Entwicklungsphase.

„Wir haben es nun geschafft alle notwendigen Basisfunktionen eines Datenraums und eines Online-Marktplatzes für unsere Nutzer freizuschalten. Auf uns wartet nun die wahrscheinlich größte Herausforderung eines jeden Start-Ups, welches nicht weniger vorhat, als eine gesamte Branche umzukrempeln. Wir müssen unseren B2B Marktplatz mit Nutzern füllen, damit dieser auch leben kann“, erklärt der Gründer und Geschäftsführer Dennis Müller.

Nutzer anlocken und binden

Im nächsten Schritt sollen nun die Bauherren, Projektsteurer, Architekten, Ingenieure sowie das Handwerk in die builtt.com Plattform geholt werden. Zudem muss noch das Design überarbeitet werden, da die Inhalte derzeit noch nicht optimal auf mobilen Geräten dargestellt werden können.

Zudem gilt es weitere Funktionen zu ergänzen wie etwa das Evaluierungssystem, mit welchem sich die Projektpartner gegenseitig in vielen Aspekten ihrer Zusammenarbeit bewerten können. Die Nutzung der jetzigen Pre-Launch-Version ist vollkommen kostenlos. Die wichtigsten Basisfunktionen wie etwa das Verwalten von Dokumenten oder die Teilnahme an Ausschreibungen werden später auch gebührenfrei bleiben. Darüber hinausgehende Premiumfunktionen werden nur zahlenden Nutzern im flexiblen Monatsabo zur Verfügung stehen.

 

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news-180 Wed, 22 Aug 2018 08:15:00 +0200 Professur für Digitales Bauen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/professur-fuer-digitales-bauen/ Schüco & Goldbeck unterstützen die Hochschule OWR mit einer Stiftungsprofessur für Digitales Bauen. Digitale Prozesse sind auch in der Bauindustrie längst auf dem Vormarsch. Ein wichtiger Schritt, den der Fachbereich Bauingenieurwesen am Standort Detmold nun mit der Einrichtung  einer neuen Stiftungsprozedur geht.

Das neue Forschungs- und Lehrfeld „Digitales Bauen“ umfasst ein breites Themenspektrum. Dazu gehören beispielsweise Bauteile, die per 3D-Druck maßgeschneidert vorproduziert werden, die Nutzung digitaler Technologien aus unterschiedlichen Bereichen des Ingenieurbaus sowie geschlossene, digitale Prozessketten und die Mensch-Maschine-Interaktion auf dem Bau.

Kooperation: Hochschule OWR, Goldbeck und Schüco

Die ebenfalls neu eingerichtete Professur der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWR) wird in den ersten fünf Jahren zu gleichen Teilen von den Firmen Goldbeck und Schüco getragen: „Zwischen der Hochschule OWL und den stiftenden Unternehmen besteht eine intensive, lebendige Kooperation“, sagt Dekan Professor Christoph Nolte. Digitale Bauproduktion, digitale Erstellung und Berechnung baumechanischer und statischer Modelle und Building Information Modeling (BIM), das sind die Themen, um die es sich inhaltlich bei der Professur drehen wird. Bei der Lehre will man einen Schwerpunkt auf die Vermittlung digitaler Technologien und Prozesse legen, damit die Studierenden optimal auf ihre spätere berufliche Tätigkeit vorbereitet werden. Die Professur soll sich in der Forschung interdisziplinär mit der zunehmenden digitalen Durchdringung und Vernetzung von Planung, Produktion und Errichtung auseinandersetzen.

Goldbeck investiert in anwendungsorientierte Forschung

Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Goldbeck GmbH freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule OWL und Schüco. Er ist sich sicher, dass alle Seiten von dieser Kooperation profitieren werden: „Besonders wichtig ist uns eine anwendungsorientierte Forschung und Lehre. Unsere Fachexperten unterstützen dies, indem sie gemeinsame Forschungsvorhaben initiieren und den praktischen Bezug zu den Lehrinhalten herstellen. Im Gegenzug erhoffen wir uns frische und lösungsorientierte Forschungsergebnisse, die mit den vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung einhergehen. Konkret gehören dazu Lösungen zur digitalen Vorfertigung von Bauelementen sowie digitale Planungs- und Bemessungsmethoden.“

Junge Leute für Digitales Bauen begeistern

„Die Bauindustrie hinkt der rasanten, digitalen Entwicklung anderer Wirtschaftszweige noch hinterher. Mit der Stiftungsprofessur wollen wir junge Leute dafür begeistern, handwerkliches Können mit digitaler Geschwindigkeit zu verbinden und ein Zeichen zu setzen“, fasst Andreas Engelhardt, persönlich haftender und geschäftsführender Gesellschafter der Schüco international KG.
Der Start ist für das Wintersemester 2019/2020 geplant. Eine Berufungskomission ist bereits eingerichtet.

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news-179 Tue, 21 Aug 2018 08:45:00 +0200 Betriebsübergang abgeschlossen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/betriebsuebergang-abgeschlossen/ Die Pronag mbH, deutsches BIM-Planungsbüro für Naturstein-Arbeiten, gehört nun zur Franken-Schotter GmbH & Co. KG. Im deutschen sowie europäischen Raum führte die Pronag Projektmanagement Bau & Naturwerkstein-Gesellschaft mbH bereits vielfältige Projekte durch. Mit dem Betriebsübergang ergänzt nun die Pronag-BIM-Kompetenz das Leistungs- und Produkt-Portfolio von Franken-Schotter als führendes deutsches Naturstein-Unternehmen. Die Marke Pronag bleibt erhalten. Franken-Schotter bietet seit Juli 2018 unter dieser Marke vom Standort Dresden aus weiterhin externe Naturstein-Planungsleistungen für Kunden im ln-und Ausland an.

„Mit der Übernahme stellen wir uns dem Megatrend Building Information Modeling (BIM),der die Baubranche in den nächsten Jahren grundlegend und nachhaltig verändern wird", sagte Dr. Torsten Zech, Geschäftsführer der Franken-Schotter GmbH & Co. KG.

„Bereits heute sehen wir eine intensive Nachfrage nach BIM-Planungsleistungen vor allem aus dem angelsächsischen Raum und die Kompetenz der Pronag-Mitarbeiter wird es uns erlauben, unser Dienstleistungsportfolio zu erweitern und frühzeitig und nachhaltig an internationalen Architekturprojekten, insbesondere bei der Planung von Naturstein-Fassaden, mitzuwirken. Zusätzlich wird uns BIM massiv bei der Digitalisierung der internen Prozesse und Fertigungsabläufe unterstützen. Wir haben größten Respekt vor den Leistungen und den Ergebnissen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pronag in den letzten Jahren erzielt haben und freuen uns außerordentlich auf die zukünftige Zusammenarbeit", ergänzte Zech.

 

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news-178 Mon, 20 Aug 2018 08:45:00 +0200 Workstations für Architekten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/workstations-fuer-architekten/ Die leistungsstarken Workstations von HP für Architekten und Designer bieten ein hohes Leistungsniveau in der Einstiegsklasse. Die Z2-Workstation-PCs liefert Hewlett in drei Varianten:

  • als Z2-Mini-Pc (ab 759 Euro),
  • kleines Desktop-Gehäuse (Small Form Factor, SFF, ab 739 Euro),
  • und klassischen Tower (ab 769 Euro).

In allen Z2-Modellen wurde der Workstation-Chipsatz C246 verbaut. Über Flex-I/O-Module lassen sich alle Z2-G4-Workstations mit Thunderbolt 3 ausrüsten.

HP legt großen Wert auf Sicherheit. Sure Start, Sure Run und Sure Click sollen unter anderem das Mainboard-BIOS schützen und wenn nötig, automatisch wieder herstellen, so es durch Malware beschädigt wurde.

Alle neuen Z2-Workstations werden mit Intel Coffee Lake in diversen Variationen angeboten. Den Client-Modellen der Serien Pentium, Core i3/i5/i7 stehen die Xeon E zur Seite. Die Auswahl der Xeon-Einstiegsklasse reicht vom Xeon E-2104G mit vier Kernen, 3,2 GHz und ohne Turbo oder Hyper-Threading bis zum Xeon E-2176G mit sechs Kernen, zwölf Threads und 3,7 bis 4,7 GHz.

Die Modelle unterscheiden sich in Form, Größe und Ausstattung.

HP Z2 Mini G4

Das Gehäuse der kleinsten Z2-Workstation wird mit Abmessungen von 21,6 × 21,6 × 5,8 Zentimetern (H × B × T; 2,7 Liter) angegeben und entspricht damit dem Vorgänger Z2 Mini G3. Das Gewicht liegt zwischen 1,93 bis 2,23 Kilogramm – abhängig von der Konfiguration. Genügt dem Anwender die integrierte Grafikeinheit des Prozessors nicht, stehen in der Performance-Version optional die dedizierten Lösungen Nvidia Quadro P600/1000 oder AMD Radeon Pro WX 4150 als Upgrade zur Verfügung, die im MXM-Slot mit PCIe 3.0 x16 unterkommen.

HDDs oder SSDs? Die angebotenen Optionen reichen von einer 500 GB fassenden HDD mit 7.200 U/min, über eine 256-GB-SSD mit SATA zu NVMe-SSDs mit bis zu 1 TB. Ab Herbst soll auch Intels Optane Memory (Test) mit 16 GB angeboten werden. In zwei SO-DIMM-Steckplätzen können bis zu 32 GB DDR4-RAM konfiguriert werden.

Als externe Anschlüssen bietet das kleinste Modell USB 3.0, DisplayPort, Ethernet und Audio. Optional ist auch USB 3.1 Gen 2 Typ C oder Thunderbolt 3 zu haben.

HP Z2 SFF G4

Die Z2 SFF Workstation ist mit 10,0 × 33,8 × 38,1 Zentimetern (H × B × T; 12,9 Liter) zwar größer, aber noch kompakter als der Desktop-Tower. Das Gewicht liegt zwischen 5,5 und 7,8 Kilogramm – auch hier je nach Konfiguration. Bei diesem PC werden Low-Profile-Grafikkarten unterstützt. Die Modelle Nvidia Quadro P400/P620/P1000 und AMD Radeon Pro WX3100/WX4100 stehen zur Auswahl.

Neben weiteren PCIe-3.0-Slots gibt es zweimal M.2 mit PCIe 3 x4. Eine 3,5-Zoll-Festplatte mit bis zu 6 TB, ein 2,5-Zoll-Laufwerk, NVMe-SSDs mit bis zu 1 TB sowie Intels High-End-SSD Optane 905P lassen sich konfigurieren. Vier Arbeitsspeichermodule wurden verbaut, sodass dem Nutzer bis zu 64 GB RAM bereitstehen.

HP Z2 Tower G4

Im klassischen Tower mit Dimensionen von 35,6 × 16,9 × 43,5 Zentimetern (H × B × T) und 7,0 bis 11,4 kg Gewicht ist viel Platz für weitere Hardware. Zwei externe 5,25-Zoll-Schächte ermöglichen zwei optische Laufwerke im Vollformat. Zwei 3,5-Zoll-HDDs (bis 6 TB) und zwei M.2-SSDs sind vorinstalliert, wobei ebenso SATA-SSDs als auch NVMe-SSDs und Intels Optane 905P angeboten werden.

Mit bis zu 64 GB RAM über vier Steckplätze bietet der Desktop-PC reichlich Arbeitsspeicher. USB- und Audio-Anschlüsse in der Front lassen sich optional durch einen Speicherkartenleser ergänzen. Auf der Rückseite befinden sich unter anderem vier USB-3.0-Anschlüsse und zwei Mmal DisplayPort.

 

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news-176 Fri, 17 Aug 2018 12:19:00 +0200 BIM in der Schweiz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-in-der-schweiz/ Der Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein (SIA) hat eine neue Zusatzvereinbarung BIM herausgebracht. Die Arbeitsgruppe Koordination Digitalisierung der SIA-Zentralkommission für Ordnungen (ZO) hat die neue Zusatzvereinbarung BIM (SIA 1001/11) mitsamt eines dazugehörigen Kommentars (SIA 1001/11-K) herausgebracht. Beide Dokumente stehen seit Juni 2018 online kostenlos zum Download bereit.

Verlangt der Bauherr von seinen Planern, die BIM-Methode bei der Planungsleistung miteinzubeziehen, so müssen sich beide Parteien über Ziele und Leistungsinhalte verständigen und diese vertraglich festhalten. Bei der Erarbeitung der Zusatzvereinbarung haben sich die Experten mit einhergehenden, spezifischen vertragsrechtlichen Fragen auseinandergesetzt.

Die Zusatzvereinbarung BIM wurde so konzipiert, dass man sie zusätzlich zum klassischen SIA-Planer-/Bauleitungsvertrag 1001/1 verwenden kann. Das Dokument beinhaltet offene Formulierungen und kommt ohne fest vorgegebene Vertragsregeln aus. Die Vertragsparteien erhalten auf BIM zugeschnittene Auswahlmöglichkeiten für ihre kontraktlichen Regelungen.

Wegweisende Anwendungshilfe fürs Planen im digitalen Zeitalter

Die Zusatzvereinbarung gilt, sofern sich die Parteien auf die Anwendung der BIM-Methode verständigt haben. Dabei wird den sogenannten Informationsanforderungen des Auftraggebers (IAG) große Bedeutung zugemessen. Darin sollen seine Erwartungen (Ziele, Arbeitsergebnisse etc.) enthalten sein, die zu einem zusätzlichen Bestandteil des Vertrags werden.

Anders als beim gängigen SIA-Phasenablauf kann es vorkommen, dass beim Einsatz der BIM-Methode die Planungsleistungen zu einem anderen Zeitpunkt erbracht werden sollen. Daher ist es möglich, Verschiebungen von Leistungen in anderen Teilphasen vorzunehmen. Darüber hinaus kann es bei der Verwendung der Planungsmethode erforderlich sein, BIM-spezifische Leistungen gesondert festzuschreiben. Die Vereinbarung bietet sich hierfür an.

Zu diesen Leistungen zählen etwa: das Bereitstellen und Unterhalten des virtuellen Projektraums, die Leistungen des BIM-Managements oder der BIM-Koordination, die in den Leistungsbeschrieben der SIA-LHO nicht enthalten sind. Die (eventuell zusätzliche) Vergütung kann hier ebenso vereinbart werden. Die Parteien entscheiden selbst über die Art der Honorierung.

Zielgruppe: Architekten, Ingenieure, Fachplaner, Bauherren und Betreiber von Gebäuden

Die Zusatzvereinbarung unterbreitet zudem einen Vorschlag für den Umgang mit der Einsichtnahme des Auftraggebers in das digitale Bauwerksmodell. Die Parteien werden darüber hinaus dazu angehalten, eine Regelung zur Datensicherung zu treffen. Native Daten, die an den Auftraggeber übergeben werden, müssen stets vertraulich behandelt werden.

Die Partner haben außerdem die Chance, sich zu den Fragen der Prüfung der Arbeitsergebnisse durch den Auftraggeber und der Aufbewahrungspflicht zu äußern. Des Weiteren können sie weitere besondere Vereinbarungen abschließen.

Im Kommentar zur Anwendung der Zusatzvereinbarung BIM wird Folgendes festgehalten: Laut Artikel 1.3.1 der SIA-LHO verbleiben sämtliche Rechte an den Arbeitsergebnissen beim Beauftragten – so auch bei der Anwendung von BIM. Dem Auftraggeber ist zwar das Nutzungsrecht an den Daten einzuräumen, jedoch beschränkt sich dies auf das „vereinbarte Projekt“.

 

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news-177 Thu, 16 Aug 2018 08:00:00 +0200 OBO Bettermann setzt auf BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/obo-bettermann-setzt-auf-bim/ Digitalisierung in der Elektroinstallations-Branche: Die Firma OBO Bettermann baut digitale Strukturen weiter aus. Die OBO Group hat die Entwicklungen im Blick. Schließlich ist die Digitalisierung auch in der Branche der Elektroinstallation angekommen. Schon jetzt wird auf das Thema ein wichtiger Fokus bei OBO Bettermann gelegt und mit zahlreichen digitalen Projekten in die Zukunft investiert.

So zählt bereits seit mehr als einem halben Jahr ein digitaler Hub zur OBO Group. Eine Niederlassung für digitale Bereiche kümmert sich um die digitale Transformation. Neben der Pflege Webseiten der gesamten OBO Group, der Betreuung des Online-Katalogs und der Social-Media-Kommunikation steht der Ausbau von „OBO Construct“ im Vordergrund, einem digitalen Planungstool für den maßgeschneiderten Produkteinsatz.

OBO setzt auf Vernetzung

Der Hersteller möchte die bewährten Prozesse und Abläufe des dreistufigen Vertriebsweges aus Handel und Handwerk gern gemeinsam überdenken und an eine zeitgemäßere Architektur anpassen. So kann die Branche handlungs- und wettbewerbsfähig bleiben. Auch Prozesskosten ließen sich minimieren. Voraussetzung ist eine stärkere Vernetzung von Herstellern, Händlern und Handwerk.

Digitale Transformation der Elektrobranche 

Die Grundlage dafür liefert die branchenweite Schnittstellentechnologie „Elbrigde“.Darüber kann der automatische Datenaustausch mithilfe von Webservices realisiert werden. Ein möglichst unterbrechungsfreier und transparenter Informations- und Kaufprozess wird so besser möglich.

OBO und BIM

Zum Digitalisierungsprozess gehört es auch, relevante Produkte sukzessive im Format BIM zur Verfügung zu stellen. Durch den intelligenten, auf einem 3-D-Modell basierenden Prozess, der Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmern Informationen und Werkzeuge für effiziente Planung, Entwurf, Konstruktion und Verwaltung von Gebäuden und Infrastruktur bereitstellt, erhalten alle Beteiligten einen einheitlichen Informationstand. Prozesse werden transparent und detailliert abgebildet. So lassen sich Fehlplanungen reduzieren und höhere Planungssicherheiten erlangen.

OBO Construct für die Planung elektrischer Anlagen

„OBO Construct“ fasst das umfangreiche Angebot an Planungstools und Konfiguratoren zusammen. Für die Planung von elektrischen Anlagen in Gebäuden sind im Vorlauf der Ausschreibung und der Installation umfangreiche Aspekte zu beachten. Vorschriften, Normen, Zeitpläne und Budgets zählen dazu. OBO entwickelt digitale Planungshilfen, um seine Kunden bei der Auswahl von Produktsystemen zu unterstützen. So kann die Arbeit von Ingenieuren, Architekten und Elektroinstallateuren erleichtert werden.

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news-175 Wed, 15 Aug 2018 09:30:00 +0200 Menschen begeistern https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/menschen-begeistern/ Am 26. September 2018 findet der vierte österreichische FM-Day der Facility Management Austria und IFMA Austria in Wien statt. Der FM-Day 2018 baut sein diesjähriges Programm um den Menschen herum auf. Dabei kommt er immer wieder auf den relevanten Punkt für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie im Facility Management, Kollaborationen, zurück. Im grenzüberschreitenden BIM-Roundtable Gebäudebetrieb setzten sich die Kooperationspartner für das FM-gerechte Planen ein.

Basis einer zielorientierten Planung und Umsetzung von Projekten sind Vertragsmodelle, die eine Begegnung aller Beteiligten auf Augenhöhe mit einer einheitlichen Sprache ermöglichen. Häufig müssen dazu Strategien und Geschäftsprozesse angepasst werden.

"Die Digitalisierung ist für den Menschen da und nicht umgekehrt. Doch wo steht der Mensch bei all diesen Entwicklungen? Viele Unternehmen sehen ihre Mitarbeiter als das höchste Gut. Sie sind Botschafter des Unternehmens und verkörpern sein Image. Wie reagieren wir auf all diese Herausforderungen? Mit welchen Werkzeugen sind die an uns gerichteten Aufgaben zu bewältigen? Fragen, die auf dem FM-Day gestellt werden“, sagt Gerald Groß, Mediencoach und -berater aus Wien, der die Veranstaltung moderieren wird.

„Das Potenzial der Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft ist am größten im Gebäudebetrieb. Und die Verantwortlichen für das Facility Management sind diejenigen, die heute noch sehr tief bohren müssen, um das ‚Öl des 21. Jahrhunderts‘ zu fördern“, ergänzt Ralf Golinski, Beiratsvorsitzender vom Cafm Ring.

FM-Day.18

Themen:

Die Digitalisierung dominiert mehr denn je unser Berufs- und auch Privatleben. Wo steht der Mensch bei diesen Entwicklungen? Wie reagieren wir auf die Herausforderungen? Mit welchen Werkzeugen sind die an uns gerichteten Aufgaben zu bewältigen? Fragen, die wir uns am FM-Day gemeinsam mit Ihnen stellen werden.

Referenten (Auszug):

  • Doris Bele, MSc, Facility Management Austria DI (FH), Manuel Radauer, IFMA Austria, Gerald Groß, Moderator: Begrüßung und Eröffnung
  • Bmstr. Ing. Martin Zagler, MSc, Soluto Vertriebs GmbH: Eröffnungs-Interview mit Gerald Groß
  • Mag. Dr. Heimo Scheuch, Wienerberger AG: Eröffnungs-Keynote
  • Beispiel Accenture
  • DI Karina Breitwieser, MSc, Waagner-Biro Stahlbau AG, Natalie Weiß, Aconex AG: Aspekte gemeinsamen Arbeitens im digitalen Raum
  • DI Margherita Kramer, MBA, Austrian Institute of Technology: Experience Oriented Thinking – Mehrwerte schaffen durch Experience
  • Ing. Franz Nigl, Österreichische Post AG, Andreas Gnesda, teamgnesda GmbH: Next World of Working – Human Resources meets Facility Management
  • Asc. Prof. (FH) Dipl.-Ing. Christian Huber, FH Kufstein: Human Sensors & Facility Management
  • Mag. Werner Kreilinger, M.O.O.CON GmbH, Ing. Dipl.-Ing. (FH) Michael Zaufl, VAMED-KMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H: Der Digitale Zwilling als Erfolgsfaktor in der Revitalisierungsstrategie des AKH Wien
  • DI (FH) Manuel Radauer, IFMA Austria, Mikis Waschl B.Eng, caFM engineering GmbH: So bringen wir das FM nach vorne! – in die Planung!
  • Dr. Johanna Rachinger, Österreichische Nationalbibliothek im Exklusiv-Interview mit Gerald Groß: Die Österreichische Nationalbibliothek im digitalen Zeitalter

 

Podiumsdiskussion 1: Ein Blick in die Zukunft von Facility Management
Impulsgeber und Moderator: DI (FH) Jakob Zirm, Die Presse
Podium:

  • Mag. Martin Ferger, Österreichische Post AG
  • Mag. Karin Fuhrmann, TPA Steuerberatung GmbH
  • Prok. Gerhard Grafl, PORREAL GmbH
  • Dipl.-Ing. Christian Hofmann, SVITFM Schweiz
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Podiumsdiskussion 2: Neue Arbeitswelten – die nächste Dimension
Impulsgeber und Moderator: DI (FH) Jakob Zirm, Die Presse
Podium:

  • Stefan Babsch, STRABAG Property and Facility Services GmbH
  • Ing. Franz Nigl, Österreichische Post AG
  • Mag. Wolfgang Scheibenpflug, MRICS, Flughafen Wien AG
  • Mag. Gerhard Schenk, Apleona HSG GmbH

Kosten:

Tagesticket: 300,00 Euro
Tagesticket für Mitglieder FMA I IFMA Austria: 120,00 Euro
Tagesticket für Mitglieder der Kooperationspartner FMA I IFMA Austria: 120,00 Euro
Tagesticket für Studierende (Vollzeit und berufsbegleitend, begrenztes Kontingent): Mitglieder FMA I IFMA Austria: 30,00 Euro, Nicht-Mitglieder: 60,00 Euro
Tagesticket für die Öffentliche Hand: 120,00 Euro
Ticket Begleitperson Abendveranstaltung bzw. Abendveranstaltung only: 60,00 Euro
Konferenzunterlage only (USB-Stick): 120,00 Euro
Alle Kosten zuzüglich 20 % MwSt.

 


Das vollständige Programm ist hier verfügbar.

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news-174 Wed, 15 Aug 2018 08:22:00 +0200 Baumanager von morgen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/baumanager-von-morgen/ Zum Wintersemester 2018 startet an der Hochschule Anhalt ein neuer Studiengang mit BIM-Fokus. Der Bachelor-Studiengang „Immobilien- und Baumanagement“ am Dessauer Standort bildet Studierende als Manager von Gebäuden und Baukomplexen aus. Einen hohen Stellenwert im Lehrplan nimmt dabei die Planungsmethode Building Information Modeling ein.

Während des Studiums werden sie von der Planung bis zur Inbetriebnahme der Gebäude in den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks integriert. Zum Lehrplan gehören darüber hinaus das Fachgebiet Bau- und Immobilienmanagement, insbesondere die Themen Projektentwicklung und Bau-Projektmanagement, Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung und Facility Management.

Die angehenden Baumanager erwerben mit den aktuellsten Werkzeugen die Fähigkeiten und Kenntnisse im Planungsbereich. Im späteren Berufsleben befähigen sie diese zu konkreten Aussagen an Investoren und Bauträger.

Der Studiengang „Immobilien und Baumanagement“ profitiert von der hohen Qualität der Ausbildung am Dessauer Standort aus den Fachrichtungen Architektur und Geoinformation. Für ihren Aufgabenbereich erlernen die Studierenden aus beiden Bereichen die wichtigsten Inhalte für ihren Aufgabenbereich.

Die Bewerbungsfrist für das Herbstsemester endet am 15. September 2018. Es gibt keine Zulassungsbeschränkung.

 

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news-173 Tue, 14 Aug 2018 08:29:30 +0200 Kooperation vereinbart https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kooperation-vereinbart/ Strabag und die Softwareentwickler von ProVI setzen sich von nun an gemeinsam für BIM im Verkehrswegebau ein. Ziel der neu vereinbarten Partnerschaft ist es, Synergien aus der Planung auf der einen Seite und dem Bau von Verkehrswegen auf der anderen Seite zu nutzen. Bei ProVI handelt es sich um ein auf AutoCAD und BricsCAD basierendes, graphisch-interaktives Programmsystem für Verkehrs- und Infrastrukturplanungen in den Bereichen Straße, Schiene und Kanal.

In gemeinsamen Gesprächen stellte sich heraus, dass bei der Anwendung von BIM noch eine Lücke zwischen der Planung und den operativen Anforderungen existiert. Bei der Übergabe von digitalen Daten aus der Planung heraus zu den wesentlichen operativen Prozessen (Arbeitsvorbereitung, Kalkulation und Realisierung) besteht noch Verbesserungsbedarf. Durch die neue Kooperationsvereinbarung soll dieses Verbesserungspotential identifiziert und mit baupraktischen Lösungen belebt werden. Auf diese Weise hofft man, diese „digitale Lücke“ zu schließen.

Synergien effektiv nutzen

Im Rahmen der Partnerschaft bindet ProVI die Zentrale Technik der Strabag AG in Wien in den Entwicklungsprozess der Software eng mit ein. Zum Ausgleich stellt der international tätige Baukonzern Fachwissen und Erfahrungswerte zum Thema BIM und 5D im Verkehrswegebau zur Verfügung und begleitet die Programmentwicklung.

„3D-Modelle stellen heute auch im Verkehrswegebau die wesentliche Ausgangsbasis für alle auf die Planung folgenden BIM-Prozesse dar. Daher sieht Strabag in der Kooperation mit ProVI eine große Chance, ein heute bereits innovatives Planungswerkzeug auf die neuen und zukünftig wachsenden Anforderungen praxisgerecht auszurichten“, sagt Jens Hoffmann von der Zentralen Technik der Strabag AG.

 

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news-172 Mon, 13 Aug 2018 09:04:11 +0200 E2 Forum Frankfurt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/e2-forum-frankfurt/ Themen sind: BIM aus Auftraggebersicht, Digitalisierung, Cloud-basierte Lösungen und IoT-Anwendungen im Gebäude. Am 18. und 19. September 2018 findet das E2 Forum Frankfurt in Frankfurt am Main statt. Dabei treffen die Experten aus Entwicklung und Industrie auf die architektonischen und technischen Planer und Errichter auf einer Konferenz und begleitenden Ausstellung. Diskutiert werden neue Technologien in Gebäude- und Aufzugstechnik.

Rund 40 Redner erwartet

Am ersten Tag der Konferenz finden drei Vorträge zum Thema BIM statt: Gebäudenachhaltigkeit in BIM- basierten Vorhaben (Stanimira Markova, RWTH Aachen), BIM aus Sicht der Auftraggeber (Marc Heinz, vrame consult GmbH) sowie Von F&E bis BIM – der perfekte Workflow für Aufzüge (Andreas Fleischmann, DigiPara AG).

Das Motto der Konferenz lautet „Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Gebäude von morgen“. Die Zukunftsthemen der digitalen Integration von Aufzug- und Fahrtreppensystemen in Gebäuden und urbanen Infrastrukturen werden angesprochen.

Der international renommierte Ingenieur und Architekt Professor Dr. Werner Sobek, der die Chancen von Hochhäusern in den kommenden Jahrzehnten formuliert und die Architektur auffordert, die vertikale und horizontale Beförderung zu integrieren und mitzudenken, gehört zu den Hauptrednern.

Eines der Hauptthemen am 18. September ist der Aufzug in der Gebäudeplanung. Dabei behandeln die Experten des Europäischen Standardisierungskomitees CEN/TC 10 und die Jappsen Ingenieure in ihren Fachvorträgen Regeln und Vorschriften bei der Planung von Aufzügen. Darüber hinaus werden auch Fragen der Lüftung, die Einflussfaktoren durch Brandschutzkonzepte und die Anforderungen an die Energie- und Kosteneffizienz ebenso thematisiert wie die Entscheidung zwischen Modernisierung oder Komplettaustausch für den Bestand.

Dialog zwischen Industrie und Architektur

Im Zentrum stehen am 19. September Fragestellungen der Integration von Aufzügen und Fahrtreppen in modernen Gebäuden. Vorträge über zukunftsorientierte Instandhaltungskonzepte, Mess- und Sensortechnik für Aufzüge und Fahrtreppen, digitale Mobilität im Gebäude und Künstliche Intelligenz im Aufzugsbau erwarten die Fachbesucher.

Führenden Hersteller von Aufzügen, Fahrtreppen und Komponenten wie etwa Bosch Service Solutions, Cedes (Schweiz), Gebhardt, Kleemann, Kollmorgen Steuerungstechnik, Kone, Meiller Aufzugtüren, OSMA, Otis, RLS Wacon, Schindler Deutschland, Serapid, Siemens, Thyssen-Krupp und Wittur haben zugesagt zur Premiere des E2 Forum Frankfurt.

Das E2 Forum Frankfurt spricht vor allem die Entscheider in Planung, Bau und Betrieb von modernen Gebäuden und Infrastrukturen im urbanen Raum an wie Architekten, Fachplaner TGA (Technische Gebäudeausrüstung), Wohnungswirtschaft, Investoren, Betreiber (z. B. von Aufzugsanlagen), Verkehrsbetriebe und Flughafenbetreiber, ZÜS-Sachverständige (Zugelassene Überwachungsstellen) sowie Aufzugshersteller an.

Das Ticket für die Teilnahme an der zweitägigen Veranstaltung ist online zu einem Preis von 385 Euro verfügbar. Hier gibt es weitere Informationen zum Programm.

 

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news-171 Fri, 10 Aug 2018 07:05:00 +0200 Planbeschleunigungsgesetz kommt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/planbeschleunigungsgesetz-kommt/ Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Aus- und Neubau von Verkehrsinfrastruktur sollen deutlich verkürzt werden. Am 18. Juli 2018 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines neuen Planbeschleunigungsgesetzes verabschiedet. Mit diesem Schritt möchte die Bundesregierung mehr Schwung in die Bereiche Verkehr, Infrastruktur, Energie und Wohnen bringen.

Innovationsforum Planungsbeschleunigung

Nach der Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan und die Bedarfspläne durchlaufen Verkehrsinfrastrukturprojekte des Bundes grundsätzlich ein Raumordnungs- und anschließend ein Planfeststellungsverfahren. Abschließend erfolgt die Erteilung des Baurechts.

Bereits vergangenes Jahr brachte das Bundesverkehrsministerium die „Strategie Planungsbeschleunigung“ auf den Weg, an dem sich nun der Gesetzentwurf orientiert. Konkrete Maßnahmen, die im Zusammenwirken zu einer maßgeblichen Beschleunigung der deutschen Planungs- und Genehmigungsverfahren beitragen sollen, sind darin in einem 12-Punkte-Programm enthalten. Nötig geworden war dies, weil in Deutschland die Genehmigung eines Bauvorhabens - auch im europäischen Vergleich - zu viel Zeit beansprucht.

Planung und Bau beschleunigen

Folgende Kernziele sollen durch das neue Gesetz erreicht werden: Der Bau soll künftig unter bestimmten Voraussetzungen bereits vor Erlass des Planfeststellungsbeschlusses mit vorbereiteten Maßnahmen beginnen können. Für die effiziente Abwicklung des Planfeststellungsverfahrens sorgt nun ein Projektmanager.

In Zukunft kann bei Vorhaben, die eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erfordern, eine Plangenehmigung erteilt werden. Beim Eisenbahn-Bundesamt werden im Bereich der Schiene Anhörungs- und Planfeststellungsverfahren gebündelt. Doppelprüfungen sollen dadurch vermieden werden. Sämtliche Planungsunterlagen müssen künftig durch den Vorhabenträger im Internet veröffentlicht werden. Die Bundesregierung verspricht sich dadurch mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung.

 

 

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news-170 Thu, 09 Aug 2018 08:32:00 +0200 Praxis-Dialog 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/praxis-dialog-2018/ Experten aus Praxis und Wissenschaft skizzieren am 6. November in Düsseldorf die Zukunft der Wohnungswirtschaft. Die map topomatik GmbH aus Hamburg veranstaltet das Event und wird dabei vom Verband für Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM RING e.V. unterstützt. Die Optimierung des digitalen Datenmanagements mit Einbezug von BIM-Methoden und auf Basis anerkannter Datenstandards bildet den zentralen Punkt der Veranstaltung.

Standardisiertes und durchgängiges digitale Datenmanagement

Viele Akteure in der Wohnungswirtschaft betrachten BIM als Zukunftsthema im Rahmen des Neubaus, bei dem alle beteiligten Partner miteinander vernetzt sind. Den Teilnehmern der Tagung wird die Botschaft vermittelt, dass man nicht erst auf Neubauten warten muss, um von der Planungsmethode zu profitieren. Erheblichen Nutzen bringt auch ein absprachefreier Austausch relevanter Informationen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Beim Betrieb der Immobilie entfaltet BIM seine Vorteile für die Unternehmen der Wohnungswirtschaft. Die Planungsmethode und die darauf aufbauenden Methoden sorgen für einheitliche Bestandsdaten für alle Geschäftsprozesse, schlanke Kommunikation mit Dienstleistern, nachhaltige Investitionsplanung, einfache Ausschreibung, effektive Vermarktung uvm.

BIM ist in Theorie bekannt, unklar ist die konkrete Herangehensweise

„Die Verantwortlichen in der Wohnungswirtschaft müssen einen Spagat zwischen gesetzlichen Anforderungen - Zufriedenheit ihrer Mieter im demographischen Wandel - Optimierung der Marge - und neuen Anforderungen an ein Smart-Home stemmen. Die Möglichkeiten digitaler Hard- und Software, der Blick auf IoT mit Cloud-Lösungen und mehr Transparenz über BIG Data erfordert strategische Aufmerksamkeit, Investitionen und vor allem auch kompetentes Personal“, betont der Beiratsvorsitzende des Verbandes für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, Ralf Golinski.

Prof. Claus Cajus Pruin von der generelPLAN GmbH, Prof. Dr. Christian Clemen, von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und Hasko Rode von 3D Visualisierung und Design zeigen gemeinsam mit Sven Axt und Ralf Golinski beim Praxis-Dialog 2018 in Düsseldorf den Weg von der Theorie zur Praxis auf.

Zum Programm und zur Teilnahme: Wohnungswirtschaft: Praxis-Dialog 2018 geht es hier lang.

 

Flyer: Praxis-Dialog 2018

 

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news-169 Wed, 08 Aug 2018 08:24:00 +0200 BG BAU veröffentlicht Publikation https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bg-bau-veroeffentlicht-publikation/ Die kostenlose Broschüre thematisiert den Arbeitsschutz im Zeitalter der Digitalisierung. Den Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) zufolge verzeichnet die Baubranche jährlich mehr als 100.000 Arbeitsunfälle – 90 davon mit Todesfolge. Die Publikation „Wandel der Arbeitswelt - Chance für eine sichere Bauwirtschaft“ untersucht, welche Rollen Digitalisierung, technologischer Fortschritt und die zunehmende Automatisierung beim Thema Arbeitsschutz spielen.

Digitalisierung birgt Chancen für Arbeitsschutz

„Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz dürfen in einer sich wandelnden Arbeitswelt nicht auf der Strecke bleiben“, sagt Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG BAU in Berlin. Man müsse die neuen Möglichkeiten durch die Digitalisierung und Technologisierung für den Arbeitsschutz nutzen, so Bergmann.

In der Bauwirtschaft ereignen sich, trotz des langfristig rückläufigen Trends der Unfallzahlen, mehr als doppelt so viele Unfälle wie im Durchschnitt der gesamten gewerblichen Wirtschaft. Laut BG BAU ist im vergangenen Jahr bei den tödlichen Arbeitsunfällen sogar eine negative Entwicklung zu verzeichnen – etwa 88 Menschen starben bei Arbeitsunfällen am Bau. Es spricht Vieles dafür, dass sich der negative Trend im ersten Halbjahr 2018 fortsetzt.

Mit der neuen Publikation versucht die BG BAU folgende Fragen zu beantworten: Können neue Technologien wie Virtuelle Realität, künstliche Intelligenz oder Building Information Modeling zu mehr Sicherheit in der Bauwirtschaft beitragen? Wie werden sich VR, KI oder BIM langfristig auf die Arbeitswelt auswirken?

Relevante Entwicklungen im Arbeitsschutz

Sämtliche Bereiche des Lebens verändern sich mit zunehmendem Tempo. Neue Arbeitsformen und -modelle entstehen. Wie werden wir künftig leben, bauen und arbeiten? Wo steht dabei die Bauwirtschaft? Namhafte Autoren geben in der Publikation ihre Sichtweisen auf diese Fragen wieder.

Zu den Verfassern gehören: der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Marco Wanderwitz, der Wissenschaftsautor Ranga Yogeshwar, der Essayist Wolf Lotter, der Zukunftsforscher Matthias Horx sowie zahlreiche andere Autoren aus den Bereichen Bau, Wissenschaft, Medizin und Sozialversicherung. Sie zeigen relevante Entwicklungen auf, die künftig eine wichtige Rolle im Bauwesen spielen werden.

Darüber hinaus finden sich in der Broschüre auch mögliche Ansätze, die für noch mehr Sicherheit sorgen können. „Die neuen Technologien bieten viele Chancen für den Arbeitsschutz. Ob Simulationen oder Schutztechnologien – der Einsatz moderner Instrumente kann Arbeitsplätze sicherer und weniger risikoanfällig machen“, betont Bergmann.

Die Broschüre ist kostenlos als blätterbares E-Paper, als PDF-Dokument oder in gedruckter Fassung erhältlich.

 

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news-168 Tue, 07 Aug 2018 08:17:00 +0200 Bentley übernimmt Synchro https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bentley-uebernimmt-synchro/ Mit der Akquisition erweitert Bentley Systems sein Portfolio um den Bereich der 4D-Softwarelösungen. Bentley Systems, internationaler Anbieter umfassender Softwarelösungen für zukunftsorientierte Infrastruktur, gab die Übernahme des Londoner Unternehmens Synchro Software, seines Zeichen Branchenführer im Bereich 4D-Baumodellierungssoftware, bekannt. Bentley Systems baut damit seine Fähigkeiten auf den Gebieten Zeitplanung und Projektmanagement aus.

Die Übernahme erweitert das ProjectWise-Angebot von Bentley im Bauwesen, das bereits ConstructSim umfasst, die Softwarelösung für 4D-Baumodellierung zur Projektabwicklung im Bereich Industrieanlagen. Mit 4D-Bauprojektmanagement werden die Vorzüge von BIM auf die gesamte Abwicklung von Infrastrukturprojekten und die kompletten Anlagen-Lebenszyklen ausgeweitet, da nicht vernetzte Arbeitsabläufe künftig digitalisiert werden.

Die Bauunternehmen stießen an die Grenzen der eigenständigen Programme für die Frist-und Terminplanung, da die Programme keinen digitalen Einblick in die ingenieurtechnischen Informationen bieten. Sie verschmelzen mit der separaten 3D-BIM-Umgebung.

In Synchro hat man die 3D-BIM-Ergebnisse mit der Zeitdimension 4D verknüpft, um Baustrategie, Projektstrukturplan, Zeitplan, Kosten, Ressourcen, Supply-Chain-Logistik und Fortschritte zu synchronisieren. Die 4D-Bauplanung bezieht noch weitere Bauvariablen ein (Human Resources, Materialien, Maschinen, Lehrgerüste und Raum), um eine sichere, zuverlässige und vorhersagbare Projektabwicklungsleistung sicherzustellen.

Stephen Jolley, Vice President of Construction bei Bentley, zeigt sich optimistisch: „Ich freue mich sehr über das, was Synchro Bentleys Fähigkeiten für die umfassende Projektabwicklung bringt, und zwar nicht nur in Sachen Technologie, sondern auch durch die bewährte Expertise des Synchro Teams im Bauwesen, geleitet durch die Vision und den Einsatz von Tom Dengenis“.

„Diese Kombination ist meiner Überzeugung nach genau das, was unbedingt erforderlich ist, um den Infrastrukturbau ein großes Stück voranzubringen. Wir von Synchro haben den Durchbruch mit 4D-Baumodellierungssoftware schon vor vielen Jahren geschafft, wollten den Markt aber schneller voranbringen als unser eigenes kontinuierliches Wachstum. Mit meinen mehr als 40 Kollegen von Synchro in Großbritannien, Boston, San Francisco, Shanghai und Moskau freue ich mich schon jetzt darauf, direkter mit unseren neuen Kollegen bei Bentley zusammenzuarbeiten und die Digitalisierung in der Industrie, dank unserer jetzt so viel größeren kombinierten Marktmacht und unseres gemeinsamen Einsatzes, weltweit zu beschleunigen“, so Tom Dengenis, CEO von Synchro Software, zur Fusion der Unternehmen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf bentley.com und synchroltd.com.

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news-167 Mon, 06 Aug 2018 08:32:00 +0200 Integrale Planungsprozesse https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/integrale-planungsprozesse/ IMI Hydronic Engineering liefert komplexe Datensätze für alle Produktbereiche im Revit- und VDI 3805-Format. Mit den umfassenden BIM-Daten lässt sich die Effizienz hydronischer Verteilungssysteme optimieren. Der Hersteller IMI Hydronic Engineering unterstützt Fachplaner und Architekten bei der integralen Planung von Projekten mit spezieller 3D-Planungssoftware.

Die Datensätze stehen für Anwender sowohl im Revit- als auch im VDI 3805-Format für die Marken IMI Pneumatex, IMI TA und IMI Heimeier und damit für die Produktbereiche Druckhaltung, Schmutzabscheidung, Entgasung, Einregulierung und Regelung sowie thermostatische Regelung bereit.

Sowohl aktuelle Neuheiten wie die kompressorgesteuerte Plug-&-Play-Druckhaltestation Simply Compresso als auch am Markt etablierte Produkte wie die Thermostat-Ventilunterteile Eclipse zur automatischen Durchflussregelung stehen in den Formaten ebenfalls zur Verfügung. Das Angebot wird ständig an das bestehende Produktprogramm angepasst, erweitert und entwickelt.

Auf imi-hydronic.com bietet das Unternehmen eine kostenlose Programmerweiterung für Revit an, mit der Produktmodelle aus MagiCAD-Datenbanken schnell und intuitiv in die BIM-Software exportiert werden können. Sämtliche in die TGA Anwendung MagiCAD neu eingestellten Produkte werden automatisch auch für Revit zur Verfügung gestellt.

Die BIM-Daten sind zusätzlich auf vdi3805.org abrufbar. In der Produktbibliothek MEPcontent erhalten Interessierte einen Datensatz mit über 250 Artikeln des Herstellers inklusive Eigenschaften und Dimensionen, der sich sowohl in AutoCAD als auch in Revit anwenden lässt.

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news-166 Fri, 03 Aug 2018 13:15:00 +0200 BIM-Profile mit eTASK https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-profile-mit-etask/ Mehr Effizienz im Informationsmanagement von BIM-Projekten erreichen Anwender mit BIM-Profilen. Empfänger und Sender von Informationen zu BIM-Projekten müssen sich vorab über deren Umfang und Form sowie den Lieferzeitpunkt einig sein. Nur dann kann ein erfolgreicher Informationsaustausch gewährleistet werden. Dazu gilt es, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, denn die sensiblen Daten sind sehr komplexe Systemlandschaften.

Das BIM-Profil bündelt alle Informationsanforderungen für einen bestimmten Anwendungsfall in einer verbindlichen, systemunabhängigen und offenen Struktur. Es wird zum digitalen Template, vergleichbar mit einem Formularvordruck. Es ermöglicht den Informationsaustausch ohne Absprache zwischen Sender und Empfänger und kann bei Bedarf als vertragliche Grundlage der Informationslieferungen, etwa für den Datenaustausch im Rahmen von Betriebsprozessen z. B. bei Bestandsaufnahmen, dienen.

Die eTASK Immobilien Software GmbH hat das BIM-Informationsmanagement als Controlling-Funktion implementiert. Die Informationsanforderungen zwischen Sender und Empfänger bildet die Software als BIM-Profile technisch ab. Der Sender stellt die relevanten Informationen in einer alphanumerischen IFC-Datei oder in einem IFC-BIM-Modell für das BIM-Profil bereit.

Beim Import der Daten startet automatisch die Validierung der darin enthaltenen Informationen hinsichtlich der Qualität und Vollständigkeit. Die Software erkennt bereits während des Imports, ob alle Daten den Anforderungen des vereinbarten BIM-Profils entsprechen. Ist das nicht der Fall, kann dies strukturiert an den Sender der Daten kommuniziert werden.

So lassen sich auch Lieferungen großer Datenmengen und regelmäßiger Aktualisierungen, wie sie üblicherweise im Rahmen von BIM-Bauprojekten vorkommen, effizient meistern. Das BIM-Informationsmanagement bietet dabei sowohl dem Sender als auch dem Empfänger Transparenz und Sicherheit beim Datenaustausch im Building Information Modeling.

 

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news-153 Thu, 02 Aug 2018 02:47:00 +0200 TGA-Planung: Zertifikatslehrgang https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/tga-planung-zertifikatslehrgang/ Ende November 2018 beginnt die 24. Fortbildungsreihe für Tragwerksplaner in der Denkmalpflege in Fulda. Die bundesweit einzigartige, zertifizierte Fortbildung für Tragwerksplaner/in in der Denkmalpflege vermittelt das hierzu erforderliche Wissen für ein komplexes Vorgehen. Im Rahmen der Fortbildungsreihe werden Kenntnisse zum Tragverhalten historischer Baukonstruktionen und Materialeigenschaften vermittelt. Sie behandelt Bestandsaufnahme, bautechnische Voruntersuchungen und die rechnerische Analyse. Darüber hinaus thematisiert es die denkmalverträgliche Planung erforderlicher Instandsetzungen von Zusatzkonstruktionen.

Sieben Seminarblöcke zu je drei Tagen

Das Konzept und das Programm wurden von in der Denkmalpflege tätigen Ingenieuren entwickelt. Die 24. Seminarreihe beginnt mit dem Seminarblock 1 am Donnerstag, 29. November 2018 und endet am Samstag, 01. Dezember 2018. Sie umfasst insgesamt sieben Seminarblöcke zu je drei Tagen, verteilt über eineinhalb Jahre. Die Teilnahme an den einzelnen Seminarblöcken wird durch detaillierte Zertifikate bescheinigt, nach Absolvierung aller sieben Blöcke erhalten die Teilnehmer ein Abschlusszertifikat.

Fortbildungspunkte bzw. Unterrichtseinheiten werden zusätzlich für die Seminarblöcke entsprechend der jeweiligen Kammerregelung vergeben. Die Kosten pro Seminarblock betragen 448,00 Euro einschließlich Seminarunterlagen, Mittagessen und Getränke.

Fachwissen aneignen und erhalten

Die Seminarteilnahme stellt einen wesentlichen Parameter zur Einordnung des Versicherungsschutzes (Berufshaftpflicht beratender Ingenieure) bei historischen Bauwerken dar. Im Bereich seiner Berufshaftpflichtversicherung muss der Tragwerksplaner in der Denkmalpflege das Risikomanagement überprüfen und nachweisen können, dass er mit erforderlichem Fachwissen in der Denkmalpflege vorgeht. Die Seminarreihe ist in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen und der Ingenieurkammer Hessen entstanden.

Viele Baudenkmäler lassen sich durch statische Sicherungen retten, aber auch beeinträchtigen. Mit vielfältigen Sachzusammenhängen und Interessen müssen die bautechnischen Belange abgestimmt werden. Zu den Aufgaben des Tragwerksplaners bei einem Baudenkmal gehören das Erkennen, Untersuchen, Beurteilen, Planen und Begleiten.

Weiterführende Informationen sind online verfügbar.

 

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news-151 Wed, 01 Aug 2018 04:58:00 +0200 Open-Integration-Hub – Phase 3 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/open-integration-hub-phase-3/ Die openHandwerk GmbH entwickelt als Handwerkerlösung in der Cloud einen Konnektor für Industrie-Datenstandards. Das Unternehmen bewarb sich mit seiner Cloud-Softwarelösung SaaS erfolgreich beim Projekt Open Integration Hub (OIH) für Phase 3. Die openHandwerk GmbH erhielt den Zuschlag für die Referenz-Implementierung eines Konnektors im Bereich Unternehmensprozesse.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt OIH der deutschen Cloud Wirtschaft. OIH unterstützt die Entwicklung einer auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zugeschnittenen Integrationsplattform für Smart-Data-Services.

Neun weitere Partner an Entwicklung beteiligt

Auf der Summer Connection am 20. Juni 2018 des Cloud Ecosystem e.V. in Köln wurden die zehn ausgewählten Unternehmen bekannt gegeben, die die ersten Konnektoren für die neue Plattform „Open Integration Hub“ entwickeln. Die openHandwerk aus Berlin ermöglicht den Nutzern der Plattform durch die Anbindung ihrer Business-Software openHandwerk die Unternehmensprozesse abzubilden. Die Entwicklungsphase der sogenannten Phase 3 des Open-Integration-Hub läuft bereits seit Anfang Juli 2018.

Der Open-Integration-Hub verfolgt das Ziel, die einfache Daten-Synchronisierung zwischen beliebigen Software-Anwendungen in einem Unternehmen zu ermöglichen. Damit soll die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen beschleunigt werden. Die mangelnde Datenintegration von Software-Anwendungen gehört zu einem der größten Schwachpunkte für die erfolgreiche Transformation der Betriebe.

Vor allem KMU verlassen sich hier immer noch auf IT-Insel-Lösungen. In einem Unternehmen werden häufig die gleichen Daten wie etwa Kundendaten verwendet. Ungeachtet dessen sind automatisierte Schnittstellen zum Datenabgleich nur selten vorhanden. In der Praxis verursachen deshalb die notwendigen, manuellen Abgleichprozesse immer wieder kostenintensive Fehler.

Führung übernimmt der Branchenverband Cloud Ecosystem e. V.

Die Integrationsplattform Open-Integration-Hub soll als Open-Source-Software öffentlich bereitgestellt werden. Sie ermöglicht einen anwendungsübergreifenden und rechtssicheren Datenaustausch verschiedener Cloud-Anwendungen und macht die manuelle Datenpflege überflüssig.

Eine standardisierte Schnittstelle und ein gemeinsames Datenmodell erlauben, Daten mit allen anderen Software-Lösungen auszutauschen, die einen entsprechenden Konnektor anbieten. Möglichst viele Unterstützer sollen in das Projekt eingebunden werden. Auf diese Weise würden zahlreiche Unternehmen von der der freien Verfügbarkeit der Technologie profitieren.

„Die Digitalisierung ist im Handwerk angekommen. Mit über 1.000.000 Betrieben im Bau und Handwerk allein in Deutschland ist der Markt gigantisch für die Digitalisierung und Optimierung von Arbeitsprozessen. Unternehmen wollen keine Insellösungen und suchen Softwareanbieter, die Lösungen aus einer Hand bieten können. Diese Lösungen wir man nur in der Cloud finden. Das OIH ist hier federführend für die Einführung einheitliche Datenstandards für Cloud-Lösungen“, sagt Martin Urbanek, Geschäftsführer der openHandwerk GmbH.

 

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news-165 Tue, 31 Jul 2018 08:11:00 +0200 BIM und Lean Construction https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-und-lean-construction/ "BIM und Lean Construction. Synergien zweier Arbeitsmethoden" liefert ausführliche Informationen zu beiden Arbeitsmethoden. Sie lassen sich eigenständig nutzen und können gleichzeitig miteinander kombiniert werden. Im Buch werden beide Modelle behandelt und anschließend ihre Chancen und Sysnergien bei gleichzeitiger Anwendung von BIM und LEAN aufgezeigt.

Im Fokus stehen folgende Fragestellungen:

  • Wie kann wertvolle Zeit gewonnen werden?
  • Welche finanziellen Vorteile bringt die Kombination beider Modelle ein?
  • Wie lassen sich Risiken minimieren?
  • Welche Ressourcen können nachhaltig geschont werden?

Werden beide Methoden kombiniert, lassen sich Projekte professionell managen und erfolgreich abwickeln. Unternehmen können so ihre Marktposition deutlich stärken und sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen.

Zahlreiche Praxisbeispiele geben dem Leser die Möglichkeit zu erfahren, wie das eigene Projekt bzw. Unternehmen so reibungslos wie möglich implementiert werden kann.

Das Buch richtet sich insbesondere an Bauunternehmer, Bauingenieure, Architekten, Facility Manager, Bauherren, Studierende und Lehrlinge im Bereich Bauwesen.

Auf einen Blick:

Samy Kröger: BIM und Lean Construction. Synergien zweier Arbeitsmethoden

1. Auflage, Beuth Verlag 2018

142 Seiten, A5, broschiert

ISBN: 978-3-410-26741-6

Preis: 42,00 EUR

 

 

 

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news-164 Mon, 30 Jul 2018 11:53:31 +0200 VDI-Expertenforum 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vdi-expertenforum-2018/ „Produktionsorte in der Stadt“, „Redevelopment“ und „Schadstoffe im Gebäude“ sind die Top-Themen in diesem Jahr. Das VDI-Expertenforum findet am 21. November 2019 am Flughafen Düsseldorf statt. Es bietet eine optimale Möglichkeit, Netzwerk und Wissen in unterschiedlichen Bereichen zu verstärken. Neben dem VDI-Fokusthema „Produktion in der Mitte der Gesellschaft“ werden auch der neue Richtlinienentwurf VDI 6209 „Redevelopment“ sowie das Thema Gebäudeschadstoffe und Messung von Innenraumluftqualität behandelt.

Redevelopment im Fokus

Das Redevelopment eines Gebäudes kann im Wettbewerb mit einem Abriss und Neubau stehen. Dabei werden häufig Risiken gesehen, die durch Spezialisten bewertet werden und für Investoren aufbereitet werden müssen. Die Vorteile der Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz sind nur mit hohem Aufwand zu bewertenbeurteilen. Oftmals haben Berater und Planer keine Anreize, bestehende Gebäude überhaupt weiter zu nutzen. 

Neue VDI Richtlinie aus Entwurf vorgelegt

Mit der neuen Richtlinie VDI 6209 wird eine Arbeitshilfe zur Risikominimierung im Prozess des Redevelopments vorgenutzter Immobilien und Grundstücke zur Verfügung gestellt. Die Akteure der Immobilienwirtschaft erhalten neben einer eigenen Definition des  Begriffes „Redevelopment“ auch viele Hinweise für eine nachhaltige Entwicklung von Bestandsimmobilien. In einzelnen Projektschritten werden die Unterschiede zur klassischen Projektentwicklung dargestellt. Der Entwurf der Richtlinie wird im Expertenforum eingehend vorgestellt. Dabei werden auch Erfahrungsberichte einbezogen. Einsprüche zum Entwurf können noch bis zum 31. Januar 2019 vorgenommen werden.

Interessenten können melden sich online anmelden. Aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine Anmeldung bis zum 30. Oktober 20198.

Hier geht es zur Online-Anmeldung.

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news-163 Fri, 27 Jul 2018 08:00:00 +0200 Fachhändler bleibt Nr.1 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/fachhaendler-bleibt-nr1/ Fachhändler bleiben erste Anlaufstelle, wenn es um den Materialeinkauf geht. Studienergebnisse zeigen, dass der erste Weg des Facharbeiters immer noch der Fachhandel bleibt. Über die Hälfte des von den Verarbeitern bezogenen Materials wird im Allgemeinen Baustoffhandel oder spezialisierten Fachhandel gekauft.

Der Direktvertrieb holt allerdings auf. Er könnte, das zeigen die Vorabergebnisse des BauInfoConsult Jahresanalyse 2018/2019 der Branchenstudie zum deutschen Baugeschehen, demnächst sogar zur ernstzunehmenden Konkurrenz für den Fachhandel heranwachsen.

Verarbeiter zu Einkaufsquellen befragt

Insgesamt 450 Bauunternehmer, Trockenbauer, Maler und SHK-Installateure wurden in Telefoninterviews zu ihren Einkaufsverhalten befragt. Sie sollten schätzen, wie viel Prozent ihrer Materialeinkäufe in den vergangenen Monaten über die unterschiedlichen Einkaufskanäle abgewickelt wurden.

Direktvertrieb holt auf

Die Spitzenposition übernimmt dabei mit insgesamt 52 Prozent der Fachhandel. Der Hersteller-Direktvertrieb ist ihm allerdings auf den Fersen. Die Befragten gaben an, dass über ein Viertel ihres Materialeinkaufes (28 Prozent) aus 2017 direkt beim Produzenten getätigt wurde. Eine weitere Bezugsquelle sind Webshops. Hierüber wurden 11 Prozent der Einkäufe abgewickelt.

Baumärkte bzw. sogenannte DIY-Handel werden weniger genutzt. Hier wurden nur 7 Prozent der Einkäufe getätigt. In der Praxis handelt es sich dabei allerdings wahrscheinlich eher um Noteinkäufe, wenn auf der Baustelle die Silikonkartusche aufgebraucht oder der richtige Bohrer nicht nur Hand ist.

Die komplette Jahresanalyse 2018/2019 der jährlichen Baustudie von BauInfoConsult ist über info@bauinfoconsult.de für einen Breis von 545 Euro bestellbar.

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news-148 Thu, 26 Jul 2018 07:50:00 +0200 Zahlungsfähigkeit steuern https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/zahlungsfaehigkeit-steuern/ Mit Kobold Control erfassen Nutzer alle büroseitigen Ausgaben sowie alle nicht einem Projekt direkt zuordenbare Sachkosten. Für das Überleben von Architektur- und Ingenieurbüros spielt das Thema Liquidität eine wichtige Rolle. Geldkapital muss verfügbar sein, um Verbindlichkeiten nachzukommen. Limitierte Honorarvolumina bei Projekten nach HOAI, die Vielfalt verschiedener Projekte sowie stark ausgereizte Zahlungsziele verlangen daher nach einer effizienten Liquiditätsplanung. Bewältigen lässt sich diese nur mit Unterstützung entsprechender Software.

Controlling-Maßnahmen unkompliziert durchführen

Die Projekt- und Controlling-Software Kobold Control hilft dem Büroinhaber dabei, anhand des aktuellen Auftragsbestands, projektbezogener Meilensteine sowie der Erfüllungszeitpunkte, die Einnahmenseite seines Projektgeschäfts über die kommenden Monate zu planen. Der Anwender behält jederzeit den Überblick über die Entwicklung des Gesamt-Mittelzuflusses mit dem Controlling-Tool der Wuppertaler Kobold Management Systeme GmbH.

Bild: Kobold Management Systeme

Neben der Einnahmeseite des Projektgeschäfts muss auch die Ausgabeseite der Architektur- und Ingenieurbüros innerhalb der Liquiditätsplanung berücksichtigt werden. Die Software erfasst schnell und einfach alle büroseitigen Ausgaben wie die monatlichen Personalkosten sowie alle nicht einem Projekt direkt zuordenbare Sachkosten wie z. B. die Büromiete, Versicherungsbeiträge, Fahrzeugkosten usw.

Unverzichtbares Steuerungsinstrument

Zudem ist die Planung und Erfassung möglicher Fremd- und Nachunternehmerkosten bis hin zu Projektnebenkosten von enormer Bedeutung. In Kobold Control lässt sich mit einer durchgängigen Planung der Ausgabeseite in Verbindung mit der Mittelzufluss-Seite schnell eine Gesamtplanung abbilden. Angefangen bei der Akquise der Bauprojekte bis hin zur Fertigstellung – mit der Software können alle weiteren entscheidenden Controlling-Maßnahmen schnell und übersichtlich durchgeführt werden.

Die Liquiditätsorganisation stellt für Planer ein unverzichtbares Steuerungsinstrument dar. Zum einen dient es dazu, die Gesamtsituation des Planungsbüros oder einzelne Projekte zu analysieren und zum anderen hilft es dabei, rechtzeitig Handlungsalternativen abzuleiten.

 

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news-162 Wed, 25 Jul 2018 11:37:26 +0200 Trimble: Neue Software-Version https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/trimble-neue-software-version/ Um die Integration mit Vermessungsgeräten zu verbessern, führt Trimble eine neue Version seiner BIM-Software Plancal nova ein.
Trimble präsentiert seine 14.1-Version der Planungssoftware Plancal nova für Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroplanung. In der neuen Version ist eine automatische Positionierung von Field Points auf Befestigungen enthalten. Die Funktion erlaubt einen integrierten Arbeitsablauf zwischen Vermessungsgeräten und Field Points im Modell.

Spezifische Funktionen integriert

Die spezifische CAD/CAE-Software bietet  innerhalb des Trimble-MEP-Portfolios als voll funktionsfähige BIM-Lösung (Building Information Modeling) spezifische Funktionen für die Gewerke der Gebäudetechnik an. Konstruktion, Zeichnung und technische Berechnungen sind über einen eigenständigen CAD-Kern integriert. 

Die Plancal nova Version 14.1 von Trimble enthält:

  • einfacheren Zugang zur Positionierung von Befestigungen und Verbesserungen bei der Handhabung/Bearbeitung dieser Strukturen
  • automatische Platzierung von Field Points an allen Befestigungen
  • editierbare Anzahl und Orientierung der Field Points pro Trägerplatte oder Montageschiene
  • ausgewählte Berechnungsdaten werden  auf generierten 3D-Rohrleitungen angezeigt
  • Verbesserungen beim PDF-Export, einschließlich der Generierung kleinerer Dateigrößen

Lawrence Smith, Direktor von Trimble MEP, erklärt: „Die Verbindung des Büros mit der Baustelle ist ein kritischer Arbeitsablauf, der eine Transformation der Bauindustrie ermöglichen kann. Diese neuen Funktionen ermöglichen es Plancal-nova-Anwendern, Messepunkte einfacher und effektiver im CAD-Modell zu positionieren.“ Das vereinfache die Arbeit der HLKSE-Konstrukteure und Auftragnehmer und verkürze außerdem die Modellierungszeit. So könnten in Verbindung mit den Vermessungslösungen von Trimble Auftragnehmer durch eine höhere Effizienz auf der Baustelle die Produktivität erheblich steigern

Version 14.1 von Plancal nova ist über den Trimble Vertriebskanal erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Website.

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