RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Sat, 16 Dec 2017 19:25:53 +0100 Sat, 16 Dec 2017 19:25:53 +0100 TYPO3 news-16 Thu, 07 Dec 2017 12:10:12 +0100 BIM kann Fehlerkosten minimieren https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-kann-fehlerkosten-minimieren/ Im Jahr 2016 lagen die Kosten durch Fehler am Bau laut Marktforscher BauInfoConsult bei über 13 Milliarden Euro. Damit zeigte die Analyse, dass zumindest bis Ende 2016 keine merkliche Verbesserung bei der Vermeidung von Kosten, die durch Pfusch am Bau entstehen, eingetreten war. Planer und Verarbeiter gaben an, dass der durchschnittliche Fehlerkostenanteil in Relation zum Jahresumsatz bei 12,5 Prozent lag.

Bezogen auf das Jahr 2016 beliefen sich damit die Fehlerkosten auf 13,4 Milliarden Euro, gemessen am erfassten baugewerblichen Jahresumsatz von 107,3 Milliarden Euro. Eine hohe Summe, die im Nirwana der gesamten Baukosten verschwindet und doch in dem Maße vermeidbar wäre.

Die Häufigkeit, mit der Fehlerkosten produziert werden, schlägt ebenfalls jährlich im konstant hohen Maß zu Buche. Planer und Verarbeiter schätzen, dass in ihren eigenen Projekten im Jahr 2016 im Schnitt in etwa 6,8 Prozent der durchgeführten Bauvorhaben Fehlerkosten entstanden sind.

Mit der Einführung von BIM sollten die Kosten durch Baupfusch merklich gesenkt und Bauprozesse optimiert werden. Planer und Verarbeiter sehen einem positiven Trend in der Fehlerkostenentwicklung allerdings pessimistisch entgegen. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht in den kommenden Jahren keine Trendwende bei den eigenen Projekten, was Fehlerkosten angeht. Hier ist Aufklärung nötig. 14 Prozent der Untersuchungsteilnehmer durch die BauInfoConsult prognostizieren, dass der Anteil der Fehlerkosten in den kommenden Jahren dank BIM sinken wird.

Die Bau- und Baumarketingstudie erscheint jährlich und wird von der BauInfoConsult erstellt. Sie stützt sich auf 600 Interviews mit Architekten, Bauunternehmern, Maler, Trockenbauer, SHL-Installateuren und Herstellern. Aktuelle Branchenthemen, Meinungen und Trends der Zukunft werden erfragt.

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news-15 Fri, 24 Nov 2017 11:48:00 +0100 Online-BIM-Bibliothek für Planer https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/online-bim-bibliothek-fuer-planer/ MagiCloud heißt Europas erste Online-Bibliothek für Haustechnik-, TGA- und Elektroplaner, die ab sofort zur Verfügung steht. Wer eine Lüftungsanlage anhand von Arbeitspunkten und Schalldämpfung plant, sollte einen Blick in die MagiCloud werfen. Ingenieure finden in der MEP-Bibliothek (Mechanical, Electrical and Plumbing) über eine Millionen detaillierte BIM-Objekte von kommerziell erhältlichen TGA-Anlagen und -Komponenten von 250 internationalen Herstellern.

Die Bibliothek enthält BIM-Objekte für Revit-, AutoCAD- und MagiCAD-Software. Der finnische TGA-Softwareanbieter Progman entwickelte das Angebot für die Baubranche und erreichte im Oktober 2017 auf internationaler Ebene bereits 150.000 Besucher.

Mit steigendem Interesse werden die Funktionen optimiert und die Inhalte vervollständigt. Der Planer von Entlüftungsanlagen nutzt die erweiterte Suche anhand folgender Kriterien:

  • Produkttyp
  • Durchmesser
  • Abmessungen

Oder nach funktionalen Daten:

  • Schalldämpfung
  • Arbeitspunkt
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news-14 Thu, 23 Nov 2017 14:50:13 +0100 BIMobil mit Nova Ava https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bimobil-mit-nova-ava/ Building Information Modeling (BIM) gehört in der Baubranche mittlerweile zum Standard. Deutliche wirtschaftlicher und effizienter werden Bauprojekte mit BIM realisiert und Prozesse vereinfacht. Von der Planung über die Ausführung bis zur Abrechnung nutzen die Beteiligten an einem Bauprojekt BIM. Visualisierung und Informationen erreichen eine neue Form und zeigen gleichzeitig mehr Transparenz, was die Kommunikation und Teamarbeit aller Beteiligten fördert

Neuheit aus dem Hause Nova

Bei Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und Controlling gelang der Nova Building IT GmbH eine Innovation, mit der sich das Unternehmen von der Konkurrenz erfolgreich absetzt. Nova Ava bezeichnet modellbasiertes Baukostenmanagement, das Anwendern erstmals als Online-Service zur Verfügung steht. Herunterladen, Installieren, Wartung, Updates – diese Schritte entfallen, denn die Software wird direkt im Netz genutzt

Das Arbeiten mit Programmen in einer Cloud macht ortsunabhängiges Agieren möglich und vereinfacht so die Zusammenarbeit. Die mobile Datenerfassung, Kommunikation und Steuerungsmöglichkeit nehmen zu, weil sie Abläufe vereinfachen, die Produktivität steigern und Ressourcen schonen. Nova Ava ist ein SaaS-Modell – Software as a Service –, weshalb keine Startinvestition anfällt

Cloudbasiertes Arbeiten mit BIM

Ein CAD-Gebäudemodell stellt bei BIM die Grundlage für weitere Planungs-, Bauausführungs- und Instandhaltungsprozesse dar. Das Modell verknüpft man mit Daten über Materialien, Herstellern, Preisen, Mengen usw. Im Raumbuch sowie innerhalb der Leistungsverzeichnisse werden die Daten dokumentiert und verarbeitet. In der Folge lassen sich Kosten planen, Aufträge vergeben, Bauleistungen in 3D modellbasiert abrechnen und der Kostenverlauf festhalten und überwachen.

Open BIM heißt der Standard, der zum Datentransfer von CAD zu Ava genutzt wird. Alle 3D-Modelle aus allen CAD-Systemen sind mit Ava kompatibel. Mithilfe der IFC-Dateien erstellt Nova Ava das Raumbuch für ein Projekt. Das modellierte Gebäude wird nach Geschossen und Bauteilen sortiert. Neben allen Standardfunktionen bietet Nova Ava das Feature First Person View. Der Anwender kann das Gebäude begehen, sich darin umsehen und bewegen.

Ausschreibungs-LVs und Kostenschätzungen erstellt die Software durch eine Verknüpfung der Bauteile mit Kostenelementen und LV-Positionen, die die Mengeninformationen der Bauteile direkt verarbeitet. Jedes Bauelement kann durch Anklicken im 3D-Modell in der Kostentabelle lokalisiert werden und umgekehrt.  Der Anwender sieht alle Informationen auf einen Blick und erfasst unkompliziert die Position der Bauteile innerhalb des Gebäudes sowie die geschätzten und tatsächlichen Kosten.

Das 3D-Modell steht durch die Integration in BIM in allen Komponenten von Nova Ava zur Verfügung.

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news-6 Mon, 20 Nov 2017 11:15:00 +0100 Digitale Gewerbeimmobilien https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitale-gewerbeimmobilien/ Auf einer Fachkonferenz am 13./14.12.2017 diskutieren Experten alle Aspekte der Digitalisierung der Gewerbeimmobilien. Die Konferenz findet am 13. und 14. Dezember 2017 in Aachen statt. Dort stehen die geladenen Spezialisten aus Wissenschaft und Praxis den Teilnehmern zum Gedanken- und Informationsaustausch zur Verfügung.

Den Grundstein der Diskussion bildet das Thema Anforderungsmanagement. Darauf aufbauend werden folgende Themen beleuchtet:

  • Anforderungsmanagement Digitalisierung
  • Digitale Businessmodelle entwickeln
  • Digitalisierte Prozesse
  • Instandhaltung im digitalisierten Gebäude
  • TGA Planung – Notwendige Ansätze zu qualitativ hochwertigen smarten Gebäuden
  • Security und Cybersecurity – Was bedeutet das für Planer, Bauherren und Betreiber?
  • Sicht des Bauherren/Investors: Warum baut man ein digitales Gebäude
  • Wie stellt sich der Planer ein intelligentes Gebäude in Zukunft vor?
  • Smart City: Campus- und Quartiersentwicklung

Als exklusives Praxisbeispiel wird der Cube Berlin besprochen. Dabei handelt es sich um ein Bürogebäude der Europacity mitten in Berlin. Die außergewöhnliche Architektur stammt von 3XN Kopenhagen. Hier wurde die traditionelle Planung eines Bürogebäudes hinterfragt und aufgebrochen. CA Immo erreichte bei der Umsetzung neue Standards im digitalisierten Bauen. Intelligente Gebäudetechnik erkennt in dem Gebäude die Anforderungen der Nutzer und passt sich diesen optimal an.

Plus Special

Im Cluster Smart Logistik der RWTH Aachen erleben die Teilnehmer der Fachkonferenz live die Zukunft der Digitalisierung.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Mitglieder von Geschäftsleitung und Vorstand sowie Fach- und Führungskräfte aus Business Development, IT, Bau, Technik und Facility Management sowie an Bauherren und ihre Vertreter.

Mehr Details zum Programm, Referenten und zur Anmeldung finden Sie hier.

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news-13 Mon, 20 Nov 2017 09:58:00 +0100 BIM in Deutschland https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-in-deutschland/ Bisher ist das Interesse der großen deutschen Bau- und Planungsfirmen an der Digitalisierung überschaubar. Die Düsseldorfer Marktforscher von BauInfoConsult haben im Rahmen der Studie BIM-Monitor 2017 bei BIM-Nutzern wie Interessenten bei mittleren und großen Bau- und Planungsfirmen nach Gründen der Ablehnung bzw. der Skepsis nachgefragt. Das Ergebnis überraschte. 

Für die Studie wurden 304 Architektur- und Ingenieurbüros sowie größere Verarbeiter telefonisch befragt. Dabei wurden folgende Barrieren genannt:

56 Prozent ist der mit der Nutzung von BIM verbundene Fortbildungs- und Schulungsaufwand für die eigenen Mitarbeiter ein zu großer Kostenfaktor. Ebenfalls 56 Prozent scheuen die momentan noch hohen Investitionen, die für eine BIM-Einführung notwendig sind.

Die befragten Planer und Verarbeiter am Bau, die BIM bereits selbst nutzen, sind sich mit den Nicht-BIM-Nutzern in der Befragungsstichprobe einig.

Unterstützung der Bauakteure bei BIM-Einführung

Die Umstellung auf BIM dauert laut den Erfahrungen von BIM-Intensivnutzern ein gutes Jahr. In dieser Zeit muss ein Unternehmen weiterhin alle laufenden Projekte fortführen. Hier sind mehr Aufklärung und Unterstützung der Bauakteure gefragt, beispielweise in Form von externen Schulungen. Langfristig lasse sich die Einführung von BIM-Software in der Baustoffbranche rechnen. Hat ein Unternehmen BIM erstmal eingeführt, so sind sich die meisten BIM-Nutzer einig, lohne es sich, das System beizubehalten.

Unkenntnis oder Desinteresse stellen hingegen ein geringes Problem in der deutschen Bauwirtschaft dar. Vielmehr ist fehlendes Wissen über das Thema ein wesentliches Hemmnis zur Einführung. Den Willen, einen Wandel hin zur digitalen Branche zu vollziehen, sieht nur jeder fünfte Befragte als nicht gegeben an.

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news-10 Mon, 20 Nov 2017 09:56:00 +0100 Arbeitsraum Bau mit zwei neuen Fachgruppen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/arbeitsraum-bau-mit-zwei-neuen-fachgruppen/ Im Vorfeld des 21. buildingSMART-Forums Ende Oktober 2017 in Berlin trafen sich 13 Arbeitsräume, Fachgruppen, Projektgruppen und Roundtables zum Meinungsaustausch. Bei dieser Gelegenheit gründeten sich zwei neue Fachgruppen innerhalb des Arbeitsraums Bau. Die neue Fachgruppe BIM-Anwendung für Bauunternehmen setzt sich folgende Arbeitsschwerpunkte:

  • Angebotsbearbeitung
  • Arbeitsvorbereitung
  • Baustellendokumentation

Die zweite neue Fachgruppe Digitale Zusammenarbeit und Datenaustausch in der Bauausführung verfolgt ebenfalls diese Schwerpunktthemen, sieht aber bei diesen Punkten Abstimmungsbedarf:

  • Datenbereitstellung/-übergaben in der Ausschreibung vom Bauleistungen
  • Einbindung von Nachunternehmern aus kleineren Firmen, Handwerksbetrieben, Planungsbüros usw.
  • Bereitstellung betriebsrelevanter Daten aus BIM-Prozessen
  • Positionierung/Aufmaß

Die Gründung der Fachgruppen geht auf das erste Treffen von Interessierten beim 15. buildingSMART-Anwendertag im Mai 2017 zurück. In beiden Gruppen werden noch Mitstreiter gesucht. Auch Nicht-Mitglieder sind als Gäste willkommen. Bei Interesse gibt es weitere Informationen bei Mirbek Bekboliev von buildingSMART.

Das nächste Treffen des Arbeitsraums Bau und der beiden Fachgruppen findet am 17. April 2018, am Vortag des 16. buildingSMART-Anwendertags, in Nürnberg statt.

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news-12 Mon, 20 Nov 2017 09:53:38 +0100 BIM-Richtlinie VDI 2552 Blatt 5 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-richtlinie-vdi-2552-blatt-5/ Blatt 5 der Richtlinie VDI 2552 dient als Managementansatz zur integralen modellbasierten Projektentwicklung. Blatt 5 befasst sich mit Vorgehensweisen zur Organisation, Strukturierung, Zusammenführung, Verteilung, Verwaltung und Archivierung von digitalen Daten im Rahmen von Building Information Modeling (BIM).

Mit BIM werden Daten eines Bauwerks über den gesamten Lebenszyklus erfasst. Auf Grundlage vereinbarter Abläufe ist es möglich, erforderliche Daten unterschiedlicher Fachdisziplinen zwischen den verschiedenen Projektbeteiligten auszutauschen. BIM-Software dokumentiert alle Daten, um in einer gemeinsamen Umgebung eine Plattform für einen solchen Informationsaustausch zur Verfügung zu schaffen.

Richtlinie VDI 2552 Blatt 5

Folgende Grundsätze wurden im Rahmen der Richtlinie VDI 2552 Blatt 5 beachtet:

  • Anwendbarkeit: Die beschriebenen Verfahren und Maßnahmen können von Unternehmen und Projekten unterschiedlicher Größe in verschiedenen Anwendungsbereichen praktisch umgesetzt werden.
  • Neutralität: Die beschriebenen Verfahren und Maßnahmen lassen sich mit unterschiedlichen Softwaresystemen verschiedener Hersteller realisieren.
  • Verhältnismäßigkeit: Ziele, Aufwand und Nutzen der beschriebenen Maßnahmen und Verfahren stehen im angemessenen Verhältnis zueinander.

Die VDI-Richtlinie 2552 Blatt 5 vereinheitlicht insbesondere Anforderungen von klein- und mittelständischen Unternehmen, um ihnen den Einstieg in das BIM-basierte Datenmanagement zu erleichtern.

Herausgeber der Richtlinie VDI 2552 Blatt 5 Building Information Modeling; Datenmanagement ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG).

Die Richtlinie erschien im Oktober 2017 als Entwurf. Sie kann zum Preis von 53,70 Euro beim Beuth Verlag bestellt werden.

Mitgestaltung der Richtlinie

Es besteht die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Richtlinie durch Stellungnahmen. Sie müssen durch Nutzung des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung an die herausgebende Fachgesellschaft zugestellt werden. Die Einspruchsfrist endet am 31. März 2018.

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news-11 Mon, 20 Nov 2017 09:47:17 +0100 Neue Medienkooperation https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neue-medienkooperation/ buildingSMART Deutschland und HUSS-MEDIEN GmbH kooperieren beim Zukunftsthema BIM. Der Verband und die Mediengruppe werden sich künftig gegenseitig bei Messeauftritten und Veranstaltungen unterstützen.

Parallel dazu publiziert die HUSS-MEDIEN GmbH noch im Dezember 2017 mit der Zeitschrift Build-Ing. ein neues Fachmagazin zu den Themen BIM und Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft.

Der HUSS-Fachverlag teilt mit: „Die Beiträge sind praxisbezogen. Sie sollen zeigen, wie es geht: BIM ist kein Voodoo und keine Gefahr, BIM bringt Vorteile – wenn man es richtig anwendet. Experten informieren über Anwendung, Kosten und Nutzen und stellen Referenzobjekte vor.“

buildingSMART-Mitglieder können die neue Fachzeitschrift kostenfrei testen. Interessenten melden Sie sich bitte per Mail in unserer Geschäftsstelle.

geschaeftsstelle@buildingsmart.de

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news-9 Mon, 20 Nov 2017 09:37:05 +0100 Knauf ergänzt eigene BIM-Datenbank https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/knauf-ergaenzt-eigene-bim-datenbank/ Der Hersteller von Systemen für Trockenbau und Boden, Putz und Fassade erweitert sein Leistungsangebot für Building Information Modeling (BIM). Neben Konstruktionen im Bereich Trockenbau und Boden stehen jetzt auch BIM-Objekte für Fassadendämmsysteme zur Verfügung. Knauf bietet in diesem Bereich bereits für zahlreiche firmeneigene Konstruktionen BIM-Objekte an. Diese enthalten planungs- und ausführungsrelevante Daten für Architekten, Planer und Projektsteuerer. Metallständerwände, Brandschutz-, Schallschutz- und Schachtwände, Plattendecken, Cleaneo-Akustikdecken oder freitragenden Decken, aber auch Fertigteilestrich oder Flächenhohlboden lassen sich bei der Erstellung eines BIM-Modells als 3D-Objekt verwenden.

BIM-Objekte für Putz und Fassade

Das Unternehmen hat jetzt vor allem BIM-Objekte für den Bereich Putz und Fassade in seine Datenbank aufgenommen. Deshalb können nun auch alle Varianten des Fassadendämmsystems Knauf Warm-Wand in die digitale Planung mit BIM integriert werden. Aktuell sind damit für 84 Knauf-Systeme BIM-Objekte im Format Revit 2016 verfügbar, die insgesamt 217 Varianten abbilden. Für das Programm ArchiCAD stehen 25 Knauf-Systeme mit einer Gesamtanzahl von 109 Varianten als BIM-Objekte zur Verfügung.

Sämtliche Knauf-BIM-Objekte können über die BIM-Bibliothek unter www.knauf.de (Tools & Services/Dokumenten Center) abgerufen werden.

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news-7 Mon, 20 Nov 2017 09:35:00 +0100 Runder Tisch für Harmonisierung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/runder-tisch-fuer-harmonisierung/ Öffentliche und private Initiativen tauschen sich beim Roundtable über ihre ersten Erfahrungen mit BIM aus. Wie kann der absprachelose, standardisierte Austausch digitaler Daten über Immobilien reibungslos gelingen? Eine Vereinfachung würde die Akzeptanz von BIM bei Firmen erhöhen, die an Planung, Realisierung und Betrieb intelligenter Gebäuden beteiligt sind.

Um das damit verbundene Potential für die beteiligten Branchen herauszuarbeiten, trafen sich Vertreter von BTGA, buildingSMART, CAFM RING, Facility Management Austria, GEFMA, Planen-Bauen 4.0 und RealFM zum zweiten BIM-Roundtable. Ziel des Gesprächs: BIM soll einfacher werden. Dafür ist geplant, die Initiativen der einzelnen Verbände zu harmonisieren. Das soll den Wissenstransfer fördern und den involvierten Branchen mehr Orientierung und Verlässlichkeit geben.

Mit einem Positionspapier soll die Anwendung von BIM einfacher und pragmatischer werden.

  1. Die Standardisierungsarbeiten auf internationaler und europäischer Ebene bei ISO und CEN sowie auf nationaler Ebene bei ASI, VDI, DIN und buildingSMART bieten bereits hinreichende Orientierung, um in großen wie auch kleinen Projekten und Objekten BIM-Methoden zu verwenden, Erfahrungen zu sammeln und in eine agile BIM-Entwicklung einzutreten.
     
  2. Ein wesentliches Merkmal für den Nutzen von Building Information Modeling ist der standardisierte und absprachefreie Austausch von digitalen Daten über Flächen, technische Anlagen und Dokumenten zwischen organisationsinternen Beteiligten sowie zwischen Vertragspartnern. Der Standard Industry Foundation Classes (IFC) bietet dazu die international übergreifende Grundlage. Den Teilnehmern ist bewusst, dass es den einen Standard in absehbarer Zeit nicht geben wird. Im Sinn von Open BIM und IFC wird eine Harmonisierung der vorhandenen Initiativen angestrebt. Der BIM-Roundtable wird die Plattform für BIM im Gebäudebetrieb sein. Deshalb sollen weitere Initiativen zur Zusammenarbeit gewonnen werden.
     
  3. Die Initiativen werden ausschließlich neutrale und herstellerunabhängige Schnittstellen, basierend auf den IFC, für den Datenaustausch nutzen. Diese sollen dadurch unterstützt und ausgebaut werden. Zunächst werden drei ausgewählte BIM-Profile zur Verfügung gestellt, mittels derer ein digitaler Datenaustausch unternehmensübergreifend, fallbezogen und absprachelos erprobt werden kann.
     
  4. BIM-Methoden und -Modelle sollen zum wesentlichen Element des digitalen Transformationsprozesses in der Immobilienwirtschaft beitragen. Um ihren Einsatz zu fördern, will sich die verbandsübergreifende Plattform BIM im Gebäudebetrieb auch für den Wissenstransfer einsetzen. Als Basis dafür sollen die Innovationsforen Bauen 4.0 der Initiative Planen-Bauen 4.0 mit Beispielen aus der Praxis unterstützt werden.
     
  5. Für den BIM-Roundtable erschließen sich aus der Harmonisierung und Standardisierung zahlreiche Nutzen für die Anwender:
    a. Höhere Vertragssicherheit in der unternehmensübergreifenden (kollaborativen) Zusammenarbeit durch einheitliches Begriffs- und Leistungsverständnis
    b. Höhere Rechtskonformität gegenüber Vorgaben zum Arbeitsschutz und Betreiberpflichten
    c. Reduzierung von Haftungsrisiken
    d. Reduzierung der Aufwendungen für Datenerfassung und -pflege
    e. Ermöglichung des Einsatzes neuer Technologien wie IoT, etwa für eine prädiktive Instandhaltung
    f. Wettbewerbsvorteile durch Organisations- und Prozessautomatisierungen
    g. Reibungslose und aufwandsarme Datenübertragung bei FM-Dienstleisterwechsel oder Immobilientransaktionen
     
  6. Für die am phasenübergreifenden Lebenszyklus von Immobilien beteiligten Branchen erschließt sich dadurch dieser Nutzen:
    a. Höhere Vertragssicherheit bei Übergabe/Übernahme (Kauf und Verkauf) von Immobilien
    b. Höhere Rechtskonformität gegenüber Vorgaben zum Arbeitsschutz und zu Betreiberpflichten
    c. Wertsteigerungen durch eine validierte Dokumentation
    d. Erfüllung der Betreiberverantwortung am Inbetriebnahmetag
    e. Reduzierung von Haftungsrisiken
    f. Reduzierung der Aufwände für Datenerfassung und -pflege

Das Positionspapier wurde unterschrieben von Michael Kluge, Planen-Bauen 4.0; Thomas Liebich, buildingSMART; Ulrich Glauche, GEFMA/VDI; Matthias Mosig, GEFMA; Karin Albert, RealFM; Clemens Schickel, BTGA; Doris Bele, FMA; Klaus Aengenvoort, Uwe Forgber, Jan Schipper, CAFM RING; Ralf Golinski.

Hintergrund

Die Plattform BIM im Gebäudebetrieb ist eine verbandsübergreifende Initiative für den deutschsprachigen Markt. Die Teilnehmer wollen den Nutzen von Building Information Modeling pragmatisch, verständlich und schneller zugänglich machen. Der Wissenstransfer soll gefördert werden. Dazu setzt man auf die IFC-Basis für die Harmonisierung von Maßnahmen zur Standardisierung des digitalen Daten-, Prozess- und Vertragsmanagements. Das Ziel ist der absprachelose Austausch relevanter Daten und Formulare zwischen den Branchenteilnehmern und ihren Anwendern.

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news-8 Mon, 20 Nov 2017 09:33:28 +0100 Neue BIM-Profile von CAFM-Ring https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neue-bim-profile-von-cafm-ring/ Im Rahmen seiner alljährlich stattfindenden Mitgliederversammlung im November 2017 stellte der Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM-Ring e. V., eigene BIM-Profile vor. Mit den BIM-Profilen soll ein absprachefreier Austausch digitaler Daten zwischen Vertragspartnern auch anwenderspezifisch auf IFC-Basis möglich sein. Der CAFM-Ring entwickelte sie in Zusammenarbeit mit CAFM-Herstellern, FM-Beratern und FM-Dienstleistern. Als ein Baustein des IFC-basierten Datenaustauschformats CAFM-Connect liefern sie anwenderspezifische Standardausschnitte aus Sicht von Zielgruppen oder für Teilprozesse. Der Verband hat damit begonnen, einzelne Anwendungsfälle auf IFC-Basis zu definieren und zu katalogisieren. CAFM-Ring konzentrierte sich auf die Prozesse Gewährleistungs- und Reinigungsmanagement, Verkehrssicherung und Dokumententransfer.

Erweiterung des Datenaustauschformats CAFM-Connect

Nach Angaben des Branchenverbandes lässt sich das Verhältnis von IFC, CAFM-Connect und den neuen BIM-Profilen folgendermaßen erklären: IFC ist die Autobahn, CAFM-Connect ist der standardisierte Container für die unterschiedlichsten Vehikel, die auf dieser Strecke verkehren. Dabei sind die BIM-Profile Datenpakete, die bestellt und ausgeliefert werden. Damit dies auch Gewerke- und Software-übergreifend funktioniert, müssen laut Klaus Aengenvoort, Inhaber und Geschäftsführer des CAFM-Anbieters eTASK Service-Management GmbH, drei Voraussetzungen erfüllt sein: „Open BIM, um den Datenverkehr zum Fließen zu bringen; eine Harmonisierung zwischen den relevanten Verbänden, um eine einheitliche Verkehrsordnung aufzubauen; und die Mitwirkung von Speditionen, also jenen Branchenteilnehmern, die sich professionell mit der Lieferung bzw. dem Management digitaler Daten befassen.“

Der CAFM-Ring entschied sich für die neuen Bim-Profile, da ein standardisierter Datenaustausch die Implementierung von CAFM-Systemen und die Datenübergabe vom Bauen zum Betreiben sowie während der Betriebsphase technisch und wirtschaftlich wesentlich verbessern wird.

Mit vereinten Kräften zum gemeinsamen Ziel

Auf der Mitgliederversammlung begrüßte der Branchenverband mit der EBCsoft GmbH und der Piepenbrock Service GmbH + Co. KG zudem neue Mitglieder. Ulrich Glauche von Rödl & Partner, Matthias Mosig von der TÜV-Süd Advimo GmbH und Horst Träger wurden als neue Beiräte berufen.

Der Verband für die Digitalisierung des Immobilienbetriebs CAFM RING e. V. ist ein Zusammenschluss von IT-, Beratungs- und Dienstleistungsanbietern. Sie setzen sich vorrangig für ein standardisiertes Datenmanagement aus der Perspektive des Gebäudebetriebs ein.

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news-5 Tue, 14 Nov 2017 14:02:40 +0100 Archibus und Navvis: BIM in 3D https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/archibus-und-navvis-bim-in-3d/ IndoorViewer von Navvis und CAFM-System von Archibus visualisieren die Datenerfassung in 3D ohne zusätzliche BIM-Software. Bisher standen relevante Gebäudedaten für die Objektbetreuung und Liegenschaftsverwaltung im Soll-Zustand („as planed“) zur Verfügung. Mit der Integration beider Technologien wird nun der Ist-Zustand („as built“) dargestellt.

„Die Integration der 3D-Visualisierungssoftware IndoorViewer von NavVis und unseres CAFM-Systems mittels der Schnittstellen-Technologie von Büren & Partner führt zu entscheidenden Vorteilen für die Verantwortlichen im Gebäudebetrieb und  insbesondere auch für die Anwender gegenüber den herkömmlichen Methoden bei der Erfassung und dem Management digitaler Daten“, erklärt Christian Kaiser, Director Project Management beim ARCHIBUS Solutions Center Germany.

„Der Zugriff auf Gebäude und Objekte ist nun im Google-Street-View-Stil und in 3D möglich. Das führt nicht nur zu einer sehr detaillierten Visualisierung. Vielmehr können hier auch jene Anwender das Gebäudemodell bearbeiten, die nicht mit CAD-Software vertraut sind. Auch sie können das virtuelle Gebäudemodell nutzen und aktualisieren. Für die beteiligten Unternehmen bedeutet das eine erhebliche Effizienzsteigerung in ihrem Facility Management“, so Kaiser weiter.

Die Erfassung und 3D-Visualisierung mittels NavVis IndoorViewer wird über eine Archibus-Schnittstelle ermöglicht, die Büren & Partner Software-Design exklusiv für die Integration entwickelten. Über die neue Oberfläche lassen sich Objekte einfach identifizieren und visualisieren. Ein wechselseitiger Informationsaustausch gestattet dem Anwender, sich beliebige Informationen technischer Objekte direkt im IndoorViewer anzeigen zu lassen und zu bearbeiten. Prozesse werden über ein Ticketsystem oder die Anzeige von Arbeitsaufträgen zum gewählten Objekt in der CAFM-Software angestoßen.

Ähnlich wie bei Google Streetview, wo die User im Freien von einem Punkt zum anderen geführt werden, bietet die Software eine solche Funktion über die Navigation im IndoorViewer für Gebäude an. Techniker lassen sich so zum gesuchten Objekt oder Mitarbeiter und Besucher zu einem gebuchten Besprechungsraum führen.

Ein M3-Trolley von NavVis ermöglicht den virtuellen Rundgang in Schrittgeschwindigkeit. Er erfasst gleichzeitig Punktwolken, die Messungen in den jeweiligen Panoramabildern mit hoher Genauigkeit vornehmen. So kann der Ist-Zustand der Gebäude und seiner Anlagen erfasst werden, was mit klassischen BIM-Modellen bisher nicht möglich war.

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