RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Sun, 27 May 2018 10:26:27 +0200 Sun, 27 May 2018 10:26:27 +0200 TYPO3 news-117 Fri, 25 May 2018 07:27:00 +0200 Planung von Mittelspannung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/planung-von-mittelspannung/ Ormazabal hilft beim Konzept, den Ausschreibungsunterlagen und der Realisierung spezieller Anforderungen. Der Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung erstellt korrekte und vollständige Ausschreibungen in allen gängigen Formaten. Die Fachberater helfen ihren Partnern auch über den ersten Konzeptentwurf hinaus. Bis zur Abnahme werden sämtliche Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) begleitet.

Das Unternehmen unterstützt Ingenieurbüros bei ihren Projekten für die erfolgreiche und wirtschaftliche Abwicklung. Die individuelle Konzeptberatung in der Startphase steht dabei im Mittelpunkt.

Bei der technischen Planung von Gebäuden gilt es viele Aspekte der Energieverteilung miteinzubeziehen. Dazu zählen die Bestimmung von Anlagenkonzepten, die Erarbeitung von Schutzkonzepten sowie die Dimensionierung von Räumen.

Umsetzung von Energiekonzepten

Die Auslegung der Komponenten zur Energieverteilung und die Definition der verschiedenen Funktionseinheiten gehört zur technischen Unterstützung individueller Projekte. Die Mittelspannungsexperten stehen bei der Grundlagenermittlung und der Umsetzung von Kundenvorschriften beratend zur Seite. Sie bestimmen dabei beispielsweise den Flächenbedarf von Schaltanlagenräumen und ermitteln die erforderliche Schutztechnik.

Dabei berücksichtigen sie immer die Werksvorschriften und kundenspezifischen Vorgaben. Darüber hinaus zählen zu den Ormazabals Service-Leistungen auch Schulungen für Einzelpersonen und Gruppen. Fachkenntnisse, beispielsweise zu Schaltanlagen, zur Druckbetrachtung im Störlichtbogenfall und zur Transformatorentechnik, werden hierbei erworben.

Zuverlässige Lösungen für die Energieverteilung

Das Unternehmen unterstützt Projekte, die die Mittelspannungstechnik für ganze Gebäudekomplexe, beispielsweise in der Automobil- oder Maschinenbauindustrie, im Bereich Transport wie bei der Energieverteilung an Flughäfen und im Bahnverkehr umfassen. Zudem bietet es Beratungen im Bereich der Mittelspannungstechnik für Wind- und Solarparks sowie für Umspannwerke und Stationen von Energieversorgern an.

Das Produktspektrum von Ormazabal beinhaltet Mittelspannungsschaltanlagen für die primäre und sekundäre Verteilebene bis 36 kV und 2.500 A für die verschiedenen Einsatzbereiche. Zum Portfolio des Unternehmens gehören außerdem komplette Transformatorstationen, Verteiltransformatoren und digitale Schutzgeräte ebenso wie Retrofits. Die Einhaltung höchster Kunden-Standards gemäß VDE/IEC wird gewährleistet.

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news-116 Thu, 24 May 2018 08:45:00 +0200 buildingSMART-Thementag 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/buildingsmart-thementag-2018/ Am 28. Juni 2018 findet der buildingSMART-Thementag in Leipzig statt. Themen rund um IFC und BCF stehen dabei im Fokus. Der Thementag bietet grundlegende Einblicke und Erfahrungsberichte. Was ist IFC und wie funktioniert BIM mit diesem offenen Austauschstandrad? Welche Möglichkeiten bietet BCF für das Änderungsmanagement? Diesen Fragen soll auf dem Thementag nachgegangen werden.

Das Programm startet mit den Grundlagen zu IFC und BCF für den Informationsaustausch in BIM-Projekten, welche von Prof. Rasso Steinmann, dem Vorsitzenden von buildingSMART-Deutschland, vorgetragen werden.

In den Fachvorträgen werden unter anderen folgenden Themen näher betrachtet: „Was Architekten und Fachplaner über IFC wissen müssen“, zum Umgang mit Attributen beim IFC-Datenaustausch, wie praxisgerechtes und richtiges Modellieren aus Sicht eines Projektsteuerers funktioniert und wie BIM, IFC und BGC in der TGA- Planung eingesetzt werden können. Gezeigt wird auch, wie aufgabenbezogene IFC-Teilmodelle aus der Tragwerksplanung entwickelt werden können und welche Möglichkeiten im BIM Collaboration Format (BFC) stecken.

Das Programm im Überblick

Grundlagen: IFC und BCF für den Informationsaustausch in BIM-Projekten/ Prof. Rasso Steinmann, Vorstandsvorsitzender buildingSMART Deutschland / Hochschule München, iabi Institut für angewandte Bauinformatik www.iabi.de

  • Was Architekten und Fachplaner über IFC wissen müssen/Andreas Pilot, Angela Fritsch Architekten    www.af-architekten.de
  • Umgang mit Attributen beim IFC-Datenaustauch ("Property Sets") Dr.-Ing. Thomas Liebich, buildingSMART / AEC3 Deutschland GmbH    www.aec3.de
  • Richtig Modellieren – Empfehlungen aus Sicht eines Projektsteuerers/Andreas Tigges, teamproject    www.teamproject.de
  • Aufgabenbezogene IFC-Teilmodelle aus der Tragwerksplanung/Dr.-Ing. Sebastian Fuchs, TragWerk Consult    www.tragwerk-consult.de
  • Klein aber fein: Richtig arbeiten im Änderungsmanagement mit BCF/Tobias Döring, hammeskrause Architekten    www.hammeskrause.de
  • BIM, IFC und BCF in der TGA-Planung – Worauf kommt es an?/Dr.-Ing. Peter Vogel, INNIUS GTD GmbH    www.innius-gtd.de
  • IFC-Datenaustausch (Arbeitstitel)/(angefragt)
  • Abschlussdiskussion: Wie sieht das "Open BIM" der Zukunft aus?

Ticket-Preise

  • buildingSMART-Mitglieder bzw. Mitarbeiter von buildingSMART-Mitgliedsunternehmen 210,00 €
  • Mitarbeiter und Mitglieder von Kooperationspartnern (IngK Sachsen, AK Sachsen – gegen Nachweis) 250,00 €
  • Nichtmitglieder, regulär 290,00 €
  • Studenten / Auszubildende (gegen Nachweis, begrenztes Kontingent) 65,00 €

Die Architektenkammer Sachsen und die Ingenieurskammer Sachsen sind ideeller Partner des Thementages. Mitglieder der beiden Kammern können kostenlos am Thementag teilnehmen.

Hier gibt es alle Informationen zum Programm, hier geht es zur Registrierung.

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news-115 Wed, 23 May 2018 08:40:00 +0200 RZE Tiefbau mit neuem Längsschnitt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/rze-tiefbau-mit-neuem-laengsschnitt/ Die professionelle RZI-Tiefbausoftware verfügt nun über einen neuen innovativen Längsschnitt. Mit der professionellen Software für den Ingenieurtiefbau lassen sich Projekte von der Kanalplanung bis hin zum Wasserbau umsetzen. Sie ist speziell für AutoCad und BricsCAD konfektioniert und bietet dem Nutzer ein preislich günstiges Planungsinstrument. Alle Komponenten sind für den gesamten Lebenszyklus der Infrastrukturplanung aufeinander abgestimmt.
Für den Bereich der Straßenplanung ist RZI ebenfalls ideal geeignet. Die Software ist bekannt für die dynamische Schleppkurve – ein Profi-Tool für Architekten, Verkehrs- und Bauingenieure – geeignet zum Nachweis für Schwerlasttransporte bis zur Parkhausplanung.

Innerhalb der Software lässt sich vieles individuell einstellen. Dazu gehört zum Beispiel die Mindesthöhe der Bänder, das Intervall der Kilometrierungsbeschriftung oder die Bemerkungstexte aus Stationstabellen. Die integrierte Leitungsplanung Pro ist ein weiteres Highlight. Mit ihrer Hilfe können Softwareanwender Leitungsnetzte der Wasserversorgung   bis hin zu Knoten-Detaillierung datenbankgestützt entwerfen und hydraulisch berechnen.

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news-114 Tue, 22 May 2018 11:16:56 +0200 5 Universitäten,1 Herausforderung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/5-universitaeten1-herausforderung/ Am 18.05.2018 ging die International Building Challenge (IBC) zu Ende – erstmals mit deutscher Beteiligung. Insgesamt 15 Studierende sollten in kleinen internationalen Teams anhand einer vorgegebenen Fläche innerhalb von zwei Wochen ein Bebauungskonzept erstellen. Studierende des Baubetriebs an der Universität Duisburg-Essen (UDE), aus Belgien von der Universität/Hochschule VIVES (Oostende), aus Russland von der Nationalen Forschungsuniversität für Bauwesen (Moskau) aus England von der Universität Westminster (London) und aus den Niederlanden von der Saxion Hochschule (Enschede) arbeiteten gemeinsam an den Projekten.

Die zu bearbeitenden Projekten stammen aus den Niederlanden und Deutschland. Eine Aufgabe bestand darin, das Gelände eines ehemaligen Flugzeughangars inklusive Hangar neu zu planen. Beim zweiten Konzept ging es um die Neugestaltung eines Gebäudekomplexes im Umland von Frankfurt. Mittels Webkonferenzen und Videotutorials bereiteten sich die Teilnehmer auf ihre Aufgabe vor. In der zweiten Woche ging es dann zur Sache. Die Stärkung der internationalen Kompetenzen der Studierenden, die Verbesserung des Arbeitens in Teams sowie die Verbesserung von internationalen Beziehungen standen dabei im Vordergrund.

Die Initiative für Nachhaltigkeit e. V. und das Akademisches Auslandsamt unterstützten das Projekt seitens der UDE. Gesponsert wurde die International Building Challenge von der FACT GmbH, dem Essener Bauunternehmen Harfid GmbH, der Ten Brinke Group und der Xella Baustoffe GmbH aus Duisburg.

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news-113 Fri, 18 May 2018 09:53:01 +0200 So gelingt der BIM-Einstieg https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/so-gelingt-der-bim-einstieg/ Der kostenlose BIMiD-Leitfaden befasst sich mit der Planung, dem Bau und der Inbetriebnahme zweier BIM-Referenzobjekte. Im Rahmen des durch das Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) geförderten Projektes BIMiD entstand ein Handbuch, das die Digitalisierung der Bauwirtschaft thematisiert. Ziel war es, ein möglichst authentisches Bild der Anwendung von BIM in Deutschland zu kreieren sowie mögliche Hemmnisse zu identifizieren. Dabei gehen die Verfasser auf verschiedene Probleme und Lösungsansätze vor allem in frühen Planungsphasen ein.

Gemeinsam mit den am BIMiD-Projekt beteiligten Partnern (Fraunhofer IBP, buildingSMART, ifm Universität Mannheim, Jade Hochschule, Fraunhofer IAO und AEC3) entwickelte man bildliche Lösungen und Hilfestellungen für konkrete Probleme und Fragen im Mittelstand. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Begleitung zweier realer Bauvorhaben wurden im Leitfaden zusammengefasst und verständlich und praxisgerecht aufbereitet.

Das Handbuch richtet sich an alle, die damit anfangen, sich mit BIM zu beschäftigen. Es ermöglicht einen systematischen Einstieg in das Thema. Aufgrund des fundierten Praxisbezugs zeigt es auf, welche Spielarten und Anwendungsszenarien von BIM heute schon möglich sind.

Folgende Kernfragen versucht der Leitfaden zu beantworten:

  • Wie motiviere ich andere zum Mitmachen?
  • Wie gestaltet man den Einführungsprozess?
  • Wie verändert sich der Planungsprozess?
  • Heterogene oder homogene IT-Landschaft?
  • Wie koordiniert man ein BIM-Projekt?
  • Wie kann Visualisierung helfen?
  • Wie kann die Nachhaltigkeitszertifizierung
  • von BIM profitieren?
  • Wie wird BIM-Kompetenz vermittelt?

 

Die PDF-Version des Leitfadens ist hier verfügbar.

 

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news-112 Thu, 17 May 2018 11:25:23 +0200 Dropbox bringt Teams zusammen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dropbox-bringt-teams-zusammen/ Der Filehosting-Dienst erleichtert mit der Bereitstellung innovativer Funktionen die Zusammenarbeit im Bausektor. Im vergangenen Jahr speicherten Architektur- und Ingenieurbüros sowie andere Unternehmen der Baubranche weltweit mehr als 250 Millionen Verträge, Blaupausen, Baupläne, Präsentationen und viele weitere Dokumente in Dropbox.

Den Filehosting-Dienst nutzte man sowohl im Backoffice als auch direkt auf der Baustelle. McKinsey, eine in über 50 Ländern vertretene Unternehmens- und Strategieberatung, beklagt die mangelnde Digitalisierung der Baubranche. Die Experten sind jedoch davon überzeugt, dass der Bausektor durch die Einführung digitaler Geschäftsprozesse und die damit verbundene erhöhte Produktivität seinen Wert um bis zu 1,6 Billionen Dollar steigern könnte.

Globale Partnerschaften mit internationalen Anbietern

Dropbox beschäftigte sich mit der Frage, wie man jedem Unternehmen den Wechsel von Papier-basierten Prozessen hin zu digitalen Alternativen erleichtern kann. Längst beherrscht es die vier gängigsten Dateitypen JPG, PDF, DWG (AutoCAD) und XLS (Excel). Das Unternehmen möchte mit seiner Kollaborationsplattform, möglichst jede Lösung, die im Bausektor eingesetzt wird, unterstützen.

Dropbox weitet daher seine Kooperation mit Aconex, der Cloud-Plattform Nummer Eins der Baubranche, BulldozAIR, Fieldwire und PlanGrid elementar aus. Aus der Zusammenarbeit mit der mobilen mobilen Management- und Kommunikations-Plattform für Bauteams, Fieldwire, ging etwa die Integration einer Two-Way-Sync-Funktion hervor. So wird gewährleistet, dass alle Änderungen, die man in Dropbox tätigt, auch in Fieldwire übernommen werden und umgekehrt.

An einer ähnlichen Lösung arbeitet derzeit auch der große Anbieter für digitale Baumanagement-Lösungen BulldozAIR. Anwender von PlanGrid, eine der führenden digitalen Produktivitätswerkzeuge für den Bau, sind in der Lage dank einer Dropbox-Integration Baupläne, Materiallisten sowie andere Daten direkt zu speichern. Diese Dateien lassen sich jederzeit von jedem Ort aus abrufen.

AutoCAD – am häufigsten verwendete Anwendung für Architekten, Bauingenieure und Maschinenbauer

Darüber hinaus verkündete Dropbox kürzlich, dass AutoCAD-Anwender ab sofort gespeicherte Projektdateien in Dropbox öffnen und nahtlos dort speichern können. Dazu müssen sie die AutoCAD-Desktop-Anwendung nicht verlassen.

Das Unternehmen hat mit mehr als 1,5 Milliarden in der Dropbox gespeicherten .DWG-Dateien eines der größten Kooperationsnetzwerke von AutoCAD-Konstruktionsdateien der Welt aufgebaut. Dropbox ging dafür eine Zusammenarbeit mit Autodesk ein.

AutoCAD Screenshot (Bild: Dropbox)

Vergangenen September kündigte Dropbox eine vereinheitlichte Sammlung von APIs und Entwicklertools zur Erweiterung des bisherigen Dropbox-Angebots – die DBX-Plattform – an. Diese Silos werden nun durch die neue Integration mit Autodesk aufgebrochen. Zudem lassen sich die neuesten Dateien direkt in den AuoCAD-Workflow bringen.

Eines der größten Kooperationsnetzwerke von Autodesk-Designdateien

Dadurch können Teams effizienter zusammenarbeiten. Der Filehosting-Dienst erweitert diese Unterstützung auf AutoCAD, angefangen mit .DWG-Dateien, indem die Autodesk Forge-Entwicklerplattform genutzt wird. Anwender können sich so .DWG-Dateien direkt in Dropbox anzeigen lassen und kommentieren. Auch Teammitglieder, die AutoCAD oder Dropbox nicht installiert haben, sind in der Lage auf die freigegebenen Dateien zuzugreifen.

Nutzer erhalten dank der neuen Partnerschaft Zugriff auf ihre gesamte .DWG-Bibliothek, die in Dropbox auf allen Geräten gespeichert ist. Sie müssen dazu keine lokalen Kopien aufbewahren oder sich um die Synchronisierung kümmern. So lassen sich Architekten beispielsweise das neuste Gebäudedesign vor Ort auf der Baustelle anzeigen. Dank der .DWG-Vorschauen-Unterstützung in Dropbox ist das Teilen von CAD-Dateien kinderleicht.

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news-111 Wed, 16 May 2018 09:00:00 +0200 Stadionbau mit BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/stadionbau-mit-bim/ Pünktlich zur FIFA-Fußballweltmeisterschaft im Juni kann Stadionbaukunst der Extraklasse in Saransk bewundert werden. Die Mordovia Arena in Saransk zählt mit seiner ungewöhnlichen Geometrie und den komplexen Metallstrukturen als anspruchsvolles Bauprojekt. Unterstrichen wird das auch durch die neuartige Fertigungs-, Diagnose- und Steuerungstechnologien, welche der lokale Stahlproduzent LLC Belenergomash-BZEM für die Stahlkonstruktion des Bauprojektes nutzte. Dazu gehörte auch die BIM-Software Tekla Structures.

BIM-Software sorgt für Planungsgenauigkeit

Höchste Genauigkeit in allen Projektphasen hat beim Bau von Sportanlagen oberste Priorität. Bereits die Planung eines Bauprojektes gehört zu den wichtigen Phasen. Die Auswahl der richtigen BIM-Software ist dafür unerlässlich. Mithilfe korrekt ausgewählter Software-Lösungen lassen sich die Kosten von Bauprojekten laut Dodge & Data (Hersteller für Bausoftware) um fünf Prozent reduzieren und können zu einer verkürzten Ausführungszeit beitragen. Die Produktivität der Arbeit kann um 25 Prozent erhöht werden. Eine BIM-Software, wie beispielsweise Tekla Structures, ermöglicht eine ausführungsreife Planung mit hohem LOD (Level of Development) und unterstützt bei der Entwicklung von erforderlichen Elementen mit dem höchsten Detaillierungsrad (LOD 500) im Modell. Die BIM-Software wurde aufgrund ihrer Genauigkeit für acht von zwölf FIFA-2018-Stadien genutzt.

Außergewöhnliche Architektur des Stadiums

Die Basis des Stadiums besteht aus 88 G-förmigen Zusammenbauten von 40 Metern Höhe – bei einer Gesamthöhe von 49 Metern. Das Gewicht der Dachkonstruktion beträgt nur etwa 6.000 Tonnen, denn alle Konsolen bestehen aus Stahlrohren. Die Idee des Architekten: die Schale soll an eine strahlend rote Sonne erinnern. Sie zählt zu den Symbolen der Republik Mordwinien.
Die komplexen Metallstrukturen wurden von Belenergomash-BZEM mit einer Toleranz von 10 mm über 60 Meter Spannweite einschließlich der großen Anzahl von Schweißverbindungen gefertigt. Verzögerungen ließ der Projektplan keine zu. Die Stadionstruktur wurde planmäßig fertiggestellt.

Stadion Außenansicht (Bild: JSC Gradproject, Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Unterstützung durch BIM-Technologie

„Die BIM-Technologie half dabei, einen transparenten Workflow zu organisieren und ein produktives Zusammenspiel aller am Projekt Beteiligten sicherzustellen. Wir haben die technischen Fertigungsbedingungen individuell entwickelt und mit den am Bau an der Anlage beteiligten Planungsunternehmen abgestimmt. Um den Start des Projekts vorzubereiten, haben die Spezialisten der Produktionsstätte mehrere Monate lang die Montage- und Schweißprozess anhand von Prototypen erarbeitet“, resümiert Dmitry Dolzhenkov, CAD-Spezialist bei Belenergomash-BZEM.

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news-110 Tue, 15 May 2018 09:05:03 +0200 Mobiler 3D-Scanner https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mobiler-3d-scanner/ Der BIM-Award 2018 geht an den App-Entwickler Smart Data Factory und an das Hemminger Ingenieurbüro als Anwender. Die Hemminger Ingenieurbüro GmbH & Co KG nutzt anstelle von präzisen Vermessungsinstrumenten immer häufiger das Smartphone. Die Vorzüge der smarten und mobilen Anwendung kommen insbesondere im Bereich Netzdokumentation von Hausanschlussleitungen zur Geltung. Die App erfasst zügig und einfach sämtliche Informationen zu den verlegten Betriebsmitteln.

Nachdem die Lage der Leitungen sowie die Darstellung der Gesamtsituation der Baustelle photogrammetrisch aufgenommen wurden, steht sie unverzüglich dem Geo- oder Netzinformationssystem zur Verfügung.

Dokumentationspflicht

Seitens des Gesetzgebers sind alle Verteilnetzbetreiber verpflichtet – vor allem Energieversorgungsunternehmen – ihre unterirdisch verlegten Leitungen zu dokumentieren. Jedes Betriebsmittel in einem Planwerk muss zuverlässig und lagegenau dargestellt werden. Nur so wird das Wiederauffinden und die Leistungsauskunft gewährleistet. Die Einmessungen der Netzbauteile erfolgen momentan überwiegend durch qualifiziertes Vermessungspersonal.

Eine gute zeitliche Koordinierung aller Beteiligten ist für einen reibungslosen Prozessablauf der Installationsarbeiten notwendig. Die Baumaßnahme ist jedoch oftmals noch nicht abgeschlossen oder der Graben mit den Bauteilen bereits verfüllt, wenn der Geodät auf der Baustelle eintrifft.

 

Die Hemminger Ingenieurbüro GmbH & Co. KG stellt den Montagebaufirmen eine Smartphone-App zur Verfügung. Mithilfe der Applikation kann der Monteur direkt ohne vermessungstechnisches Wissen die Einmessung vornehmen. Die Baustelle wird ähnlich wie bei einer Videoaufnahme gescannt.

Informationsweiterleitung per Knopfdruck

Eine lagegenaue 3D-Darstellung liegt anschließend bereit. Aus einer vordefinierten Liste lassen sich sämtliche beschreibende Attribute zu den einzelnen Betriebsmitteln wie z.B. Material, Querschnitt, Hersteller, usw. auswählen und den jeweiligen Objekten zuordnen. Der Anwender muss sich nicht mehr um die Weiterverarbeitung der Daten kümmern. Die Informationen werden per Knopfdruck weitergeleitet. Sie stehen dem Netzinformationssystem zeitnah zur Verfügung.

„Durch die Smartphone-Anwendung findet ein Paradigmenwechsel in der Vermessung und Dokumentation von Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation und Fernwärmeanschlüssen statt“ sagt Christoph Wintrup, geschäftsführender Gesellschafter des Hemminger Ingenieurbüros. „Die Abläufe der Dokumentation werden mit der Entwicklung signifikant verkürzt und die derzeitig noch vorhandenen Medienbrüche werden beseitigt. Die kostenintensiven Vermessungsgeräte werden durch günstige Mobiltelefone ersetzt, mit denen ca. 80 % der Aufnahmen erfolgen können. Die Auswertung der Aufnahmen findet weitestgehend automatisiert statt, so dass der Mitarbeiter vor Ort nach Abschluss der Aufnahme von der Last der weiteren Dokumentation befreit ist“, ergänzt Wintrup.

Qualitätssicherheit gewährleistet

Die Smart Data Factory ist ein Mitglied der Hemminger Firmengruppe und entwickelte die Vermessungs- und Dokumentations-Applikation. Die Basistechnologie ist modular erweiterbar und kann explizit den Anforderungen des jeweiligen Dokumentationszweckes einfach angepasst werden.

Schadensbeurteilung (Straßenbelagsschäden, Wasserschäden, etc.) können aufgenommen werden. Zudem lassen sich auch Veränderungen in bestehenden 3D-Gebäudemodellen dokumentieren und im BIM nachführen. Der Anwender ist in der Lage 3D-Daten zusammen mit Sachdaten direkt vor Ort zu erfassen um diese in BIM Strukturen zu überführen.

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news-109 Mon, 14 May 2018 12:10:47 +0200 Mehr als 1.000 Ziegel pro Stunde https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mehr-als-1000-ziegel-pro-stunde/ In nur zwei Tagen soll der Bauroboter den Rohbau eines Hauses fertigstellen. Für ein kleines Haus benötigt ein Maurer etwa vier bis sechs Wochen, um die Grundmauern fertigzustellen. Die australische Firma Fastbrick Robotics hat einen Bauroboter entwickelt, der die gleiche Arbeit in nur zwei Tagen schaffen soll.

Hadrian X, so der Name der fleißigen Maschine, besitzt einen Roboterarm, der auf einem Lastwagen montiert wurde. Selbstständig schneidet er auf Basis von 3D-Modellen Ziegel zu, die auf einem Förderband zum Roboterarm geleitet werden, der sie wiederum umgehend verlegt. So wäre es möglich, mehr als 1.000 Ziegel in Standardgröße pro Stunde zu verlegen.

Kiel Chivers von Fastbrick Robotics erklärt, dass der Roboter nach dem römischen Grenzbefestigungssystem Hadrianswall des britannischen Limes zwischen Newcastle und Solway Firth entwickelt wurde, das ihm seinen Namen gab. Der Fachkräftemangel in der Baubranche sei ein Grund, weshalb man zukünftig auf die maschinelle Rohbaufertigung setzt. Die Situation am Arbeitsmarkt zwingt zur Automatisierung.

Hadrian X soll nach erfolgreichen Testläufen nun sein erstes richtiges Haus mit drei Schlaf- und zwei Badezimmern bauen, weiß ein Insider zu berichten. Wann der Bauroboter in Serie geht, steht noch nicht fest. Er zeigt jedoch deutlich, in welche Richtung sich die Baubranche zukünftig entwickelt: Digitalisierung und Automatisierung.

(Video: Fastbrick Robotics)

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news-108 Mon, 14 May 2018 09:24:10 +0200 VDI-Norm 2552 Blatt 3 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vdi-norm-2552-blatt-3/ Die neue Richtlinie zeigt wie man durch die Anwendung gemeinsamer Mengenmodelle von den BIM-Vorteilen profitiert. Die Bauwerks-Informations-Modellierung (BIM) liefert angewandte Verfahren, die zur erheblichen Reduzierung von Qualitäts-, Kosten- und Terminrisiken von Bauprojekten führen. Die neue Richtlinie VDI 2552 Blatt 3 richtet sich an alle Beteiligten am Bau, die die Prozesse Kostenermittlung, Terminplanung, Ausschreibung und Vergabe sowie Ausführung und Abrechnung mit Hilfe von gemeinsam genutzten Daten konstruieren möchten. Darüber hinaus gehören deren Zulieferer – auch im Bereich der Informationstechnologie – zur Zielgruppe.

In den internationalen Standardisierungsvorhaben dienen VDI-Normen als nationaler Standpunkt. Beim Thema BIM sind sie ein wichtiger Faktor dafür, dass Ausschreibung, Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken auf einer normativen Grundlage durchgeführt werden können.

Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) ist Herausgeber der Richtlinie VDI 2552 Blatt 3 „Building Information Modeling – Modellbasierte Mengenermittlung zur Kostenplanung, Terminplanung, Vergabe und Abrechnung“. Die Richtlinie ist im Mai 2018 erschienen und ersetzt den Entwurf von Januar 2017. Beim Beuth Verlag in Berlin kann sie zum Preis von 97,80 Euro bestellt werden. Weitere Informationen sind hier verfügbar.

 

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news-107 Fri, 11 May 2018 08:18:00 +0200 BIM Im Facility Management https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-im-facility-management/ „BIM im Facility Management“: Das Fachforum bietet die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch für Themen rund um BIM. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft wird das Facility Management mit Building Information Modeling (BIM) vor neue

Herausforderungen gestellt. Mittels BIM lassen sich alle relevanten Gebäudedaten digital erfassen, visualisieren und vernetzen. Das so geschaffene virtuelle Modell, auch als digitaler Zwilling bezeichnet, ermöglicht es die Kooperation und Koordination über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg maßgeblich zu verbessern. Doch welche konkreten Möglichkeiten bietet BIM für den Gebäudebetrieb? Welche Stolperfallen gilt es bei der Implementierung zu vermeiden und wie lässt es sich nachhaltig im Facility Management anwenden? Welche Erfahrungen haben Anwender gemacht, die BIM bereits praktisch nutzen?

Das Fachforum „BIM im Facility Management“ vom 21. bis 22. Juni 2018 in Berlin bietet eine Plattform, sich rund um den Einsatz von BIM auszutauschen und Lösungsansätze für die eigene Praxis zu generieren. Teilnehmer profitieren von Experten- und Anwenderberichten zu aktuellen Herausforderungen, Entwicklungen und der Umsetzung eines BIM-gestützten Facility Managements.

Namhafte Unternehmen wie OSRAM, SAP, HOCHTIEF, HALU Ingenieur und Designservices, Bayern Facility Management, Grundstücksverwaltung Stadt Essen und Fraport diskutieren Einsatzszenarien, Ansätze zur Implementierung und zeigen Wege für einen zukunftsfähigen Gebäudebetrieb auf. Die Themen reichen von Anwendungsmöglichkeiten und Grundlagen der BIM Methodik im FM über die erfolgreiche Implementierung, dem Einsatz im CAFM und SAP-Umfeld und die „As-built“-Bestandserfassung bis hin zu Fragen der Betreiberverantwortung, Schnittstellen, Standards und Datenmanagement.

Intensiv-Workshops am Vormittag des ersten Veranstaltungstages bieten zudem die Möglichkeit, sich intensiv mit den Grundlagen der BIM-Anwendung im
Gebäudebetrieb sowie dem Einsatz im SAP-Umfeld auseinanderzusetzen. Im Anschluss an den ersten Konferenztag lädt ein geselliges Get-together dazu ein, in entspannter Atmosphäre den Tag ausklingen zu lassen und neue Kontakte zu knüpfen.

Weitere Informationen gibt es hier.

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news-106 Wed, 09 May 2018 12:15:16 +0200 Leichtbau im Bauwesen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/leichtbau-im-bauwesen/ Ein neuer Praxis-Leitfaden zeigt ökologische und ökonomische Vorteile von Leichtbaukonstruktionen. Die Baubranche ist die rohstoffintensivste Industrie weltweit. Sand wird am meisten verbraucht. Doch der Baustoff wird knapp. Gelingt es dem Leichtbau den Ressourcenverbrauch zu senken, die Nachhaltigkeit der Bauwirtschaft zu verbessern und dem Klimawandel entgegenzuwirken?

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP sowie das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart haben einen neuen Praxis-Leitfaden herausgebracht. „Leichtbau im Bauwesen“ erläutert die Grundlagen der Leichtbauweise und zeigt mögliche Anwendungen auf. Anhand von drei innovativen und nachhaltigen Leichtbauweisen beschreibt die Publikation die Potenziale.

Vorrangig richtet sich die Publikation an Bauherren, Architekten, Planer und Hersteller von Bauprodukten, die die Umsetzung der Prinzipien der Leichtbauweise in der Praxis vorantreiben möchten.

Baukosten sparen und Ressourcenbedarf reduzieren

Ein breites Spektrum in diesem Gebiet decken die Anwendungsbereiche Gradientenbeton, Holzmodulbauweise sowie Textile Gebäudehüllen ab. Beim Gradientenbeton bringt man beispielsweise gezielt Hohlräume durch poren- bzw. schaumbildende Technologien oder mineralische Hohlkugeln ein. Die Ausführung mit dem Gradienbeton ist im Vergleich zu einer konventionellen Decke aus massivem Beton um 30 Prozent leichter.

Materialeinsparungen von weiteren 40 Prozent sind möglich, da Wände, Stützen, und das Fundament schmaler ausfallen können. Baukosten werden minimiert und die Treibhausgasemissionen und der Ressourcenbedarf reduziert. Laut einer aktuellen Studie des Fachmagazins Science verursacht die Zementherstellung acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen.

Im Bauwesen ist der meistverwendete nachwachsende Rohstoff Holz. Aufgrund seiner materialspezifischen Eigenschaften ist er ein effizienter und ökologischer Baustoff, der niedrige Treibhausgasemissionen verursacht. Die Holzmodulbauweise ist auf dem Markt gut etabliert.

„Hersteller statten Bauelemente bereits in der geschützten Umgebung im Werk mit Funktionen und Installationen aus. Die Bauelemente können dann in kurzer Zeit auf der Baustelle zusammengesetzt werden. Das bringt erhebliche Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorteile mit sich“, erklärt Michael Baumann, Wissenschaftler des Fraunhofer IBP und Leiter des Projekts.

Aufgrund ihrer geringen Last leisten textile Gebäudehüllen einen bedeutenden Beitrag zur Gewichtsreduktion von Bauwerken. Textile Gebäudehüllen eignen sich insbesondere wegen der Kombination aus minimalem Flächengewicht mit hoher Strapazierfähigkeit für Einsatzmöglichkeiten weit über die Stadionüberdachung hinaus. Sie taugen zudem auch als mehrlagige Systeme aus Funktionswerkstoffen als Fassade.

Staatlich gefördertes Projekt

Dank ihrer Oberflächentextur, Transluzenz und Flexibilität lassen sie sich für die unterschiedlichsten Zwecke verwenden. Zudem betonen diese optischen und funktionalen Eigenschaften ihre Langlebigkeit. Vor allem im Bereich modularer Fassaden eröffnen textile Werkstoffe bislang nicht ausgeschöpftes Potenzial für die Verwendung in der Architektur. Bei der Fassadenherstellung können textile Fassadenmodule außerdem die Treibhausgasemissionen reduzieren.

Weitere Effizienzsteigerungen werden durch die Integration adaptiver Systeme in Leichtbaukomponenten ermöglicht. „Durch ihre multifunktionale Umsetzung reagieren Bauteile und Systeme dynamisch, adaptiv und effizient auf die sich ständig ändernden Randbedingungen innerhalb und außerhalb von Gebäuden“, so Prof. Dr. Philip Leistner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP und Direktor des Instituts für Akustik und Bauphysik an der Universität Stuttgart.

 „Mit Leichtbauwerkstoffen und -materialien kann mit weniger Gewicht, Materialeinsatz und Energiekosten eine höhere Belastbarkeit und eine bessere Funktionalität in Gebäuden erreicht werden. Als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts kann der Leichtbau entscheidend dazu beitragen, die Bauwirtschaft nachhaltiger zu gestalten“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Der Leitfaden ist hier kostenlos erhältlich.

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news-105 Wed, 09 May 2018 09:42:10 +0200 Neu: Build-Ing. auf dem Desktop https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neu-build-ing-auf-dem-desktop/ Schluss mit Bookmark- und Browsergefummel – mit einem Tipp ist alles chic! Legen Sie sich das Icon von build-ing.de auf Ihr Smartphone oder Tablet. Ein Tipp aufs Icon führt Sie direkt auf build-ing.de. Farbig, praktisch, gut!

Fünf Schritte für den Tipp zum Glück:

1. Browser öffnen
2. build-ing.de eingeben und öffnen
3. Icon "Teilen" antippen

 


4. "Zum Home-Bildschirm" antippen

 


5. Auf Wunsch Linkbezeichnung editieren (1), danach "Hinzufügen" antippen (2)

 


6. Fertig

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news-104 Tue, 08 May 2018 09:07:47 +0200 BIM-Modul erweitert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-modul-erweitert/ California.pro V9 beschleunigt den Import von IFC-Dateien und die damit einhergehende Auswertung der Bauteilinformationen. Die Vorgängervariante BIM2AVA 2.0 der Bausoftware übernahm alle in der IFC-Datei enthaltenen Bauteile in das kaufmännische Gebäudemodell des Raum- und Gebäudebuches (RGB). Mit dem neuen Modul BIM2AVA 3.0 entscheidet der Nutzer nach eigenem Detailbedarf oder Prozessschritt, welche Bauteilvarianten er auswerten möchte. Während sich der Architekt nur den einzelnen Objektklassen wie Wänden, Decken und Fundamenten für eine Rohbauplanung widmet, importiert der TGA-Planer auch die Elemente für Heizung, Lüftung oder Sanitär.

Anwender sind in der Lage nachträgliche Ergänzungen oder Reduzierungen durchzuführen. Zudem kann die Updatefunktion für Überplanungen angewendet werden. Automatische Gruppierungen von Bauteilvarianten lassen sich darüber hinaus auch auf typische TGA-Objekte erweitern.

Preisübersicht und Preissicherheit

G&W Software AG setzt mit dieser Version einen von Nutzern oft geäußerten Wunsch um und bietet nun eine verbesserte Preisübersicht. Bei der automatischen Ableitung von Leistungsverzeichnissen aus einem Raum- und Gebäudebuch wurden bisher die Preise der zugeordneten Teilleistungen aus dem Stamm-LV herangezogen. California.pro liefert nun zusätzlich die individuell angepassten Preise aus dem RGB-Modell mit. Der Anwender kann so mit der aktuellen Version des AVA- und Baukostenmanagementsystems die Kosten der modellorientierten Planung direkt mit den Gewerkesummen vergleichen.

Das Produkt DBD-BauPreise aus dem Hause Dr. Schiller und Partner gehört zu den führenden kommerziellen Werkzeugen zur Ermittlung marktgerechter Baupreise. Bislang war der Nutzer gezwungen bei jeder Positionsbildung, die korrekte Region für die Preisbildung zu bestimmen. Dr. Schiller und Partner hat nun eine neue Funktionalität in seiner Schnittstelle bereitgestellt, die mit in die California.pro V9 implementiert wurde. Die Software übernimmt ab sofort die automatische Auswahl der passenden Region aus den Grunddaten eines Bauvorhabens. Damit spart der Nutzer Zeit und minimiert zudem Fehlerrisiken.

Verbesserte Kommunikation

Der Anspruch an den Informationsaustausch steigt mit zunehmendem Einsatz der BIM-Methode. Die Lokalisierung von Bauteilen in komplexen 3D-Modellen sowie die damit einhergehende Beschreibung von konkreten Fehler- oder Hinweissituationen am Telefon oder per E-Mail-Kommunikation erweist sich auf Dauer als zeitaufwändig und umständlich. Für Abhilfe sorgt hier das offiziell vom buildingSMART empfohlene BIM Collaboration Format (BCF).

Im BIM-Prozess dient es zur Abstimmung interdisziplinärer Inhalte. Direkt aus California.pro V9 können ein Informationspaket mit Hinweisbeschreibung, Screenshot und automatischem Link zur Anzeige des Bauteils im 3D-Modell des Empfängers an den CAD-Planer gesendet werden. Möchte der CAD-Planer dem Anwender z.B. Hinweise auf bestimmte Bauteile oder Situationen mitteilen, so funktioniert dies auch problemlos. Im BIM2AVA-Modell visualisiert BCF den Bildausschnitt automatisch. BCF ist ab California.pro Version 9 im Modul BIM2AVA enthalten

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news-103 Mon, 07 May 2018 09:08:34 +0200 1. Preis für RKW Architektur + https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/1-preis-fuer-rkw-architektur/ Der Preis für die Umgestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes in DD ging an RKW Architektur + und GTL Michael Triebswetter. Als „aufgeräumt und gleichzeitig sehr elegant“ betitelte die Jury den Gewinnerentwurf der Arbeitsgemeinschaft. Ideal umgesetzt wurden folgende Wünsche der Landeshauptstadt Düsseldorf und der DB Station&Services AG für die „Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes und Revitalisierung des Bahnhofsumfeldes“: ein repräsentatives Entrée in die Stadt, die Optimierung des Straßenbahnverkehrs und der Umsteigebeziehungen zu Bus und Bahn sowie eine gute Erreichbarkeit mit dem Fahrrad.

Durchsetzen konnten sich die Gewinner gegen 30 Mitbewerber in einem europaweit (teil-)offenen Wettbewerbsverfahren mit Bürgerbeteiligung. Die Planung der Arbeitsgemeinschaft GTL Michael Triebswetter Landschaftsarchitekt (Kassel), Vössel Ingenieursgesellschaft mbH (Düsseldorf) und RKW Architektur + (Düsseldorf) erhielt in der Kategorie „Platzgestaltung“ den ersten Preis und wurde in der Kategorie „Ideenteil“ mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Die Vielseitigkeit Düsseldorfs in einem Entwurf vereint

Matthias Pfeiffer, geschäftsführender Gesellschafter von RKW Architektur + hebt die Vielseitigkeit im Entwurfsgedanken hervor: „Der langgestreckte Platz mit dem ebenfalls langgestreckten Bahnhofsgebäude sieht zu nächst nach geordnetem und definiertem Städtebau aus. Unsere Planung unterstreicht dies mit den symmetrischen Fassaden begleitenden Baumlinien. Ist Düsseldorf damit bereits hinreichend beschrieben? Nein, Ordnung allein reicht nicht. Düsseldorf ist auch eine fröhliche, bunte und internationale Stadt. Daher gibt es im zentralen Bereich des Platzes keine  geometrisch angeordneten Baumblöcke, sondern stattdessen durchzieht ein lockeres und fröhliches Band mehrstämmiger Zierkirschen den Platz diagonal vom zukünftigen Hotelstandort zur zukünftigen Stadtbibliothek in der ehemaligen Paketpost.“

Funktional und ästhetisch

Der Juryvorsitzende, Uli Hellweg, lobte am Entwurf insbesondere die Kombination aus Funktionalität und Ästhetik. So würde der Platz eine selbstverständliche Rolle einnehmen und die Planung wirke harmonisch und kohärent, wenngleich auch eine Verzahnung unterschiedlicher Verkehrswege eingeplant wurde.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs können im Rathaus-Foyer zu den Öffnungszeiten, montags bis freitags von 7 bis  19 Uhr, angesehen werden. Adresse: Marktplatz 2, 40200 Düsseldorf

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news-102 Fri, 04 May 2018 09:38:19 +0200 PropTech Start-ups im Überblick https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/proptech-start-ups-im-ueberblick/ Die Digitalisierung der Immobilienbranche schreitet unaufhörlich voran. Eine neue Übersicht zeigt die zentralen Akteure. Immer mehr Start-ups in Deutschland beschäftigen sich mit Themen rund um Standortanalyse, Planung und Konstruktion, Vermietung, Verwaltung sowie Verkauf von Immobilien. Die Anzahl der Unternehmen hat mittlerweile eine Größe erreicht, die es bereits schwer macht, den Überblick zu behalten.

Die vom Bundesverband Deutsche Start-ups e. V. (Startup-Verband) einberufene PropTech-Fachgruppe hat eine grafische Übersicht erstellt, auf der die wichtigsten Akteure des Marktes abgebildet werden.

Start-ups in verschiedene Bereiche aufgeteilt

Insgesamt 58 PropTechs werden in der Übersicht aufgeführt. Zuzuordnen sind sie folgenden Bereichen: Planung, Realisierung, Evaluierung, Ankauf, Nutzung, Bewirtschaftung, Instandhaltung und Entwicklung von Immobilien. 25 der Start-ups sind bereits in der Nutzungsphase, 13 von ihnen befinden sich in der Investitionsphase und 20 von ihnen sind derzeit noch in der Entstehungsphase.

Jannes Fischer, Sprecher der Fachgruppe, fasst zusammen: „Unsere Analyse und grafische Aufbereitung der hiesigen PropTech-Landschaft dient der gesamten Immobilienbranche als Übersicht und macht deutlich, wie sehr sich die Szene gerade entwickelt. Zudem hilft es auch Investoren, eine Übersicht über den Markt zu bekommen und zu erkennen, dass die Immobilienwirtschaft bereits digitaler ist, als viele annehmen.“

Austausch zwischen Start-ups und etablierten Firmen

Die Fachgruppe PropTech wurde 2017 vom Bundesverband Deutsche Start-ups e. V. einberufen. Ziel ist der Austausch von PropTechs untereinander und mit etablierten Firmen. 31 der aufgeführten Start-ups sind Mitglied im Bundesverband Deutsche Start-ups. In der Übersicht wurden sie farblich markiert.

Den Bundeverband Deutsche Start-ups e. V. wurde 2012 in Berlin gegründet. Der Verein ist Repräsentant und verleiht den Start-ups eine wichtige Stimme. Darüber hinaus versteht er sich als Netzwerk, erläutert und vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Start-up-Unternehmen gegenüber der Gesetzgebung.

Die Infografik der deutschen PropTech-Landschaft kann hier heruntergeladen werden.

Auf dem Branchenblog von Gewerbequadrat gibt es eine alternative grafische Übersicht mit weiteren Unternehmen und einer alternativen Aufteilung.

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news-101 Wed, 02 May 2018 12:32:25 +0200 Store Share View: Daten in die Cloud https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/store-share-view-daten-in-die-cloud/ Mit der Software von Eplan laden Anwender Projekte in die Cloud und profitieren von einer zentralen Datenquelle. Daten in einer Cloud online stellen, hat viele Vorteile. Doch wie lässt sich das organisieren? Welche Daten sollten in welcher Form zur Verfügung stehen? Mit Store Share View, einer Software auf Basis von Microsoft Azure, können Eplan-Projkete zukünftig ganz einfach Schritt für Schritt in die Cloud gebracht werden. Dort können alle Projektbeteiligte auf die Daten zugreifen. Besonders praktisch: Dafür ist keinerlei Installation nötig. Stattdessen heißt es ganz einfach: Einloggen, Projekt ansehen, mithilfe der Redlining-Funktion kommentieren und den Arbeitsfortschritt markieren.

(Bild: Eplan Software & Service GmbH & Co. KG )

Gut abgesichert

Konzipiert wurde das System so, dass alle notwendigen Eplan-Projektinformationen in der Cloud als zentrale Informationsquelle verfügbar sind. Das Engeneering-Wissen ist dank der Steuerung der Zugriffsmöglichkeiten vor unbefugtem Zugriff geschützt. Der Kunde vergibt selbstständig die Zugriffsrechte.
Die Nutzung der Cloud bietet einen papierlosen Workflow. Geht es beispielsweise um die Bereitstellung von Schaltplaninformationen in nachgelagerte Bereiche wie dem Schaltschrankbau oder der Inbetriebnahme, müssen bisher oftmals tausende Seiten Papier ausgedruckt werden. Mit den Daten in der Cloud werden nicht nur Kosten für Papier gespart, sondern der gesamte Workflow ist enorm qualitätssteigernd.

So haben nach der Rechtevergabe alle Beteiligten Zugriff. Dabei sind nur aktuelle Daten verfügbar. Änderungen werden über den Redlining-Workflow dokumentiert. Dadurch können Fehlerquellen ausgeschlossen werden. Das optimiert die Zusammenarbeit mit Sublieferanten sowie den gesamten Arbeitsablauf.

Kopplung zu PDM/PLM

Store Share View bietet einen weiteren wichtigen entscheidenden Vorteil: Die bestehende IT-Infrastruktur mit Schnittstellen zu PDM- oder PLM-Systemen bleiben bestehen. Eine Anpassung an bereits vorhandene Integrationen ist nicht erforderlich.

Punktet mit Flexibilität

Punkten kann die Cloud-Lösung von Eplan auch mit einem auf Einfachheit getrimmten Bedienkonzept. Eine Bedienung ist per Touchpad, Active-Pen oder Maus möglich. Vom PC bis zum Tablet – auf allen gängigen Endgeräten ist die Software nutzbar. Flexibilität ist in Zeiten des immer globaler werdenden Engineerings wichtig. Die Daten in der Cloud sind jederzeit und rund um die Uhr verfügbar.

(Bild: Eplan Software & Service GmbH & Co. KG )

Weitere Informationen zum Konzept finden Sie hier.  

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news-100 Wed, 02 May 2018 11:08:16 +0200 BIM in der Gebäudetechnik https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-in-der-gebaeudetechnik/ Auf der VDI-Konferenz machen erfolgreiche Branchenexperten anschaulich, was effiziente BIM-Projekte ausmacht. Welche Auswirkungen hat BIM auf die Abwicklung von Bauprojekten und die Gebäudetechnik? Wie optimieren TGA-Planungsbüros Projekte mit BIM und welche neuen Wege werden in der konzeptbasierten TGA-Planung gegangen? Diese und viele weitere Themen stehen auf der VDI-Fachkonferenz im Mittelpunkt. Direkten Praxisbezug bekommt die Veranstaltung vom 5. bis 6. Juni 2018 in Düsseldorf durch zahlreiche Erfahrungsberichte aus der Sicht von Planungsbüros, von ausführenden Unternehmen sowie Anwendern in Industrie und Liegenschaften.

Sämtliche Prozesse rund um Planung, Bau und Betrieb von Immobilien werden sich durch BIM verändern. Der große Vorteil: Alle relevanten Gebäudedaten können mithilfe bauspezifischer Software erfasst und verknüpft werden, bevor die Realisierung des Projektes beginnt. Auftraggeber werden künftig die Verwendung von BIM häufiger direkt einfordern.

Dementsprechend wird auf der VDI-Konferenz „BIM in der Gebäudetechnik“ konkret gezeigt, wie sich BIM durchgängig in die Praxis integrieren lässt und was für ein BIM-Projekt benötigt wird, um eine ganzheitliche Planung über die Ausführung bis hin zum Betrieb zu ermöglichen.

Die Themen auf der VDI-Fachkonferenz im Überblick:

  • BIM-Projektoptimierung aus Sicht der TGA
  • integrale Planung mit BIM
  • Erfahrungen mit BIM in der Ausführung von TGA-Leistungen
  • Einsatz von TGA-Standards für Planung, Steuerung und Klassifizierung
  • BIM für Bauherren im Betrieb
  • Unterstützung des Facility Managements beim effizienten Betrieb von komplexen Liegenschaften durch BIM
  • World-Café und Podiumsdiskussion - Sprechen alle Gewerke die gleiche Sprache?

Veranstaltet wird die Fachkonferenz durch die VDI-Wissensforum GmbH. Sie richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus TGA-Büros, Anwender aus dem Gebäudemanagement sowie Anwender und Betreiber öffentlicher Liegenschaften und der Industrie, Hersteller von Gebäudetechnik, BIM-Berater und Softwarehersteller von TGA-Lösungen.

Weitere Infos zur VDI-Fachkonferenz gibt es hier

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news-99 Fri, 27 Apr 2018 08:37:47 +0200 Digitalisierung– Start-ups am Bau https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitalisierung-start-ups-am-bau/ Industrie 4.0 heißt die Zukunft. Die Digitalisierung erfasst nun die Bauwirtschaft, die sich modernen Technologien öffnen muss. Transparenz und Innovationen rücken in den Fokus der Branche, die auf der Messe Tech in Construction vorgestellt werden. Am 25. und 26. Mai 2018 präsentieren in Berlin ausschließlich Tech-Start-ups digitale Lösungen für die Bauwirtschaft und zeigen dem interessierten Fachpublikum vernetzte Wege in die Zukunft.

Volle Auftragsbücher, mangelnde Effektivität

Der Braubranche geht es hervorragend, die Auftragsbücher sind voll, Handwerksbetriebe profitieren vom allgemeinen Wohnungsmangel. Es wird gebaut, wo Platz ist, trotz explodierender Bodenrichtwerte in Großstädten wie Berlin, denn die Immobilien lassen sich noch immer mit großer Rendite veräußern.

Nur bei der Digitalisierung gerät die Bauwirtschaft ins Stocken. Dabei lassen sich durch moderne Prozesse Unternehmen entlasten, die Effizienz steigern und Kosten sparen. Ressourcen werden optimiert eingesetzt, mehr Aufträge können gleichzeitig bewältigt werden, was den Firmen unterm Strich mehr Gewinn bringt.

Start-ups mit innovativen Ideen

Start-ups bieten schon jetzt einzigartigen Support. Energieeffizientes Bauen und Smart Home bieten sich geradezu an, Innovationen zu testen und am Markt zu etablieren. Junge Unternehmen bieten vor allem in diesen Bereichen der Bauwirtschaft einen echten Mehrwert. Die Tech in Construction bietet den Unternehmen nun erstmals eine Plattform, auf der sie sich austauschen und vernetzen können, um gemeinsam digitale Lösungen weiterzuentwickeln.

Die Start-ups präsentieren ihre Produkte auf der Messe kostenlos der Baubranche. So soll die Digitalisierung gefördert werden. Sie müssen sich jedoch um einen Messestand bewerben. Eine Fachjury entscheidet, welche Start-ups auf der Messe ausstellen dürfen. „Gerade für B2B-Startups ist es nicht immer ganz einfach, an die Zielgruppe zu kommen. Schön, dass es jetzt eine Messe gibt, wo interessierte Bauleute sich mit uns austauschen können. Genau das fehlte noch!“, erklärt Kilian Eckle, Gründer von obob, einer smarten Foto-App für kontextuelle Datenerfassung und rechtssichere Dokumentation auf der Baustelle.

Unterstützung durch Fachverbände

Besucher der gesamten Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft werden im Mai in Berlin erwartet. Innovationen und digitale Produkte erwarten das Publikum. Fachverbände, darunter der Zentralverband des Deutschen Handwerks mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, unterstützen die junge Messe, was Stephan Blank im Vorfeld der Veranstaltung in Worte fasst: “Ich freue mich, dass es eine weitere Gelegenheit gibt, die Baubranche zu vernetzen. Es gibt da draußen so viele spannende Innovationen, von denen man oft nichts weiß”.

Tickets für Architekten, Handwerker und Bauunternehmer kosten 19,00 Euro. Startups, Berater und Sonstige zahlen 79,00 Euro. Investoren erhalten für 399,00 Euro ein Ticket. Anmeldung und weitere Infos erhalten Sie hier.

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news-98 Thu, 26 Apr 2018 11:42:33 +0200 BIM DNA Profiler von Tata Steel https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-dna-profiler-von-tata-steel/ DNA und Profiler – Kriminalität und Verbrechensaufklärung sind die erste Assoziation. Wird man von den Begriffen DNA und Profiler getriggert, führt das eher zu Unbehagen. Im Falle der Software BIM DNA Profiler werden die Worte jedoch positiv konnotiert. Die kostenlose webbasierte Plattform vereint Building-Information-Modeling-Objekte (BIM-Objekte) und verwaltet Produktdaten von mehr als 6.000 Markenprodukten unter einem Dach. Celsius Hohlprofile, ComFlor Verbunddecken und Kalzip Gebäudehüllen unterstützen die Baubranche und optimieren die Leistungen der Akteure im Bauprozess. Tata Steel reiht sich damit in die Digitalisierung künftiger Bauvorhaben ein.

3D-Modelle werden seit Jahren als Basis für neue Gebäude eingesetzt. Die Digitalisierung und Optimierung von Prozessen (BIM) in der Gebäude- und Infrastrukturindustrie schafft gemeinsame Datenstandards sowie 3D-Modelle für alle involvierten Unternehmen. BIM bietet zusätzlich Informationen hinsichtlich der Bauabfolge, technischer Produktdaten, Garantiezeiten, Wartung und Kontaktdaten. Bauvorhaben lassen sich schneller, sicherer und effizienter realisieren. Betrieb und Instandhaltung sind gesichert.

Aktuelle Daten in verschiedenen Dateiformaten

Nach erfolgter Registrierung steht die DNA-Profiler-Plattform Architekten, Fachplanern, Ingenieuren und Facility Managern mit allen Daten zur Verfügung. Sie rufen genau die Daten ab, die sie für ihre Arbeit im jeweiligen Baustadium benötigen. Produkte lassen sich bequem über Blechdicke oder Leistungsparameter wie den Wärmedurchgangskoeffizienten filtern. Hersteller ergänzen zukünftig Daten zu Lieferzeiten, Preisen, Kosten und vielem mehr. Die Plattform wurde in die Webseite von Tata Steel Construction integriert. Das ermöglicht Usern, nahtlos zwischen den benötigten Informationen, Anwenderbereichen sowie weiterführender Literatur zu switchen und Muster oder Produkte zu bestellen.

Die BIM-Objekte sind nach ISO- und CEN-Anforderungen strukturiert und werden auf der Plattform in verschiedenen nativen Design-Software-Dateiformaten von Revit, ARCHICAD, Tekla, Allplan, SketchUp und AutoCAD sowie im übergreifenden offenen Format IFC (Industry Foundation Classes) angeboten. Jedes Attribut kann über verschiedene Standards oder nationale Normen hinweg abgebildet und in andere Sprachen übersetzt werden.

DNA Profiler sichert Standards

„Die Einführung von BIM ist für die Baubranche ein wichtiger Schritt. Sie spart deutlich Zeit und Kosten, identifiziert technische Probleme schon in der Entwurfsphase und erleichtert darüber hinaus später das Gebäudemanagement des Endkunden. Als Hersteller von Bauprodukten aus Stahl wollen wir unser Wissen und unsere Expertise frühzeitig in den BIM-Entwicklungsprozess einbringen, um die Weiterentwicklung der Branche aktiv zu begleiten. Allerdings wissen auch wir, dass die hohen Investitionskosten für viele unerschwinglich sind. Wenn BIM richtig angenommen werden soll, muss die Branche kleine und mittlere Unternehmen unterstützen. Hier setzt unser DNA Profiler an. Er bietet nicht nur der Design-Community die benötigten Tools, sondern dient auch als Benchmark für Produkthersteller”, erläutert Alex Small, BIM und Digital Platforms Manager bei Tata Steel in Europa, die Vorteile von BIM.

Der DNA Profiler unterstützt den Informationsfluss über die relevanten Produkte während eines Bauprozesses und stellt die Einhaltung der Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards sicher. Die Daten stammen direkt aus der Datenbank von Tata Steel und werden stetig aktualisiert. So werden Bauprojekte rechtzeitig und budgetgerecht abgeschlossen und später effizient verwaltet.

Eine Online-Demo des DNA Profilers von Tata Steel erhalten Sie hier.

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news-97 Wed, 25 Apr 2018 10:08:02 +0200 Erfolgreiche BIM-Planung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/erfolgreiche-bim-planung/ Das Team der AEC3 Deutschland GmbH hat die neue Onlineplattform BIMQ initiiert. BIMQ unterstützt Architekten aktiv dabei wichtige Planungs- und Steuerungskompetenz gegenüber ihren Bauherren, den Fachplanern sowie den bauausführenden Unternehmen zurückzugewinnen.

Checklisten und Basisrichtlinien sind in einer webbasierten Datenbank hinterlegt und schaffen Transparenz. Sie zeigen jederzeit, was und in welchem Detaillierungsgrad zu modellieren ist. Mit Hilfe von BIMQ erstellt man präzise Guidelines, entweder als einfaches PDF-Dokument für beteiligte Partner oder auf XML-Basis direkt in die Archicad-Planung eingebettet. BIM-Projekte und die digitale Planung lassen sich dadurch effizient vom ersten Schritt an korrekt aufsetzen.

Koordinationsrolle des Architekten nachhaltig gestärkt

Archicad, modellbasierte Planungssoftware, bindet BIMQ zielgerichtet in den Arbeitsablauf einer BIM-Planung ein. Mit der webbasierten Datenbank ist es möglich, die einem BIM-Projekt vorangestellte AIA, die „Auftraggeber Informationsanforderung“ fundiert, vertrags- und planungssicher zu fixieren und im Projekt zu verankern.

Sie gilt als Basis aller folgenden Planungsschritte und zieht sich durch das gesamte Projekt. Je exakter die Datenbank, desto transparenter, sicherer und folglich effektiver ist der ganze BIM-Prozess. BIMQ erweist sich zudem als eine optimale Lösung für die Zusammenarbeit aller Planungsbeteiligten, auch wenn eine AIA nicht vom Auftraggeber gefordert ist. Der Architekt fungiert damit als kompetenter Koordinator einer ganzheitlichen Planung.

Um Zugang zu BIMQ zu erhalten, muss der Nutzer auf der Seite www.bim-q.de einen Account einrichten und sich anschließend mit seinen Nutzerdaten einloggen. Im Anschluss kann er zwischen verschiedenen Basisrichtlinien wählen, die von AEC3 erarbeitet, geprüft und auf erfolgreich umgesetzten Projekten basieren. Die Basisrichtlinien können nach persönlichen Anforderungen ergänzt, umgearbeitet und als Grundlage für die Entwicklung der AIA mit dem Bauherrn genommen werden. Nach Abstimmung mit dem Bauherrn lässt sich daraus der BIM-Projektabwicklungsplan (BAP) entwickeln.

Vorteile von BIMQ

Hat der Auftraggeber noch keine expliziten Vorgaben definiert, führt der Architekt ihn durch den Prozess der AIA-Erstellung. Er gestaltet und qualifiziert diesen Prozess aktiv und steuert das Vorhaben und beschränkt sich nicht darauf, nur unzureichende und eventuell überzogene Vorgaben abzuarbeiten. Der Architekt entwickelt aus der AIA den BAP, der Vertragsbestandteil wird und verbindlich für alle Beteiligten ist.

Im BAP lassen sich für die Fachplaner und die bauausführenden Unternehmen die notwendigen Planungsleistungen nach Leistungsphase exakt fixieren sowie vor allem die notwendige Detailtiefe festlegen. Das trägt zu Arbeitszeiteinsparung und Aufwandsminimierung bei.

Die Richtlinien umfassen bereits alle Projektschritte, Anwendungen und deren Detail- und Informationsgehalt. Auf diese Weise vergisst man in der nachfolgenden Planung nichts Wichtiges. Zudem stärkt es das Vertrauen in den Architekten als versierter Prozess-Steuerer. Mit der Entwicklung eigener Richtlinien schafft man eine zusätzliche Sicherheit für Folgeprojekte beim planenden Architekten und seinen Partnern.

Die Transparenz der Planung erhöht sich durch persönlich qualifizierte BIM-Richtlinien. Zudem wächst die Effizienz bei Folgeprojekten – die Standards sind definiert. Die Arbeitsweise erleichtert Archicad mittels der direkten Einbindung der aus BIMQ kommenden Vorgaben. Abhängig von der Planungsphase fordert Archicad nur die passenden Eigenschaften.

Angebunden und rechtssicher dokumentiert

Die spezifischen BIM-Vorgaben von BIMQ und die darin eingebetteten Arbeitsschritte,Teilprozesse sowie die nötige Detail- und Informationstiefe für die jeweilige Planungsphase
lassen sich in Archicad übernehmen. BIMQ bietet eine direkte Anbindung zur Software.

Nach erfolgreicher Erstellung der notwendigen Eigenschaften, werden sie als  XML-Datei in Archicad eingelesen. BIMQ liefert darüber hinaus das passende IFC-Mapping. Eine reibungslose Datenübergabe in die BIM-Software ist damit gegeben. Die AIA und der BAP können zusätzlich als PDF-Dokument abgespeichert werden. Für die rechtssichere Dokumentation ist das enorm wichtig, denn AIA und BAP werden Bestandteile der Werkverträge.

BIM verlangt nach veränderten Arbeitsprozessen und Projektabläufen. Man gelangt nicht nur durch das Aufsetzen und Etablieren von BIM-Arbeitsprozessen zum erfolgreichen Projektabschluss. Die fortlaufende Analyse und Ausrichtung dieser Arbeitsweise sind wichtiger. Multiple Faktoren bestimmen das digitale Planen und Bauen. Deren Einfluss kann im Vorfeld nicht eindeutig vorhergesehen werden.

BIM ist „Learning by Doing“

Experten sind sich sicher: In einigen Jahren wird über BIM nicht mehr gesprochen werden. Bis dahin wird es in eine komplett digitalisierte Planung eingeflossen sein und zum Standard für Architekten – dies ist keine Spekulation, sondern eine Tatsache. Es ist vielfach belegt worden, dass eine Methode sukzessiver Stand der Technik wird, je mehr mit ihr geplant und gebaut wird. Wenn man die mit ihr verbundenen Prozesse umfassend beschreibt, bildet sie sich in allen Projekten ab. Dies geschah bereits bei der Einführung von CAD-Systemen in den Architekturbüros in den 1990er Jahren und gilt auch für BIM.

Das ist das Ziel, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Momentan sammeln viele Architekten erste Erfahrungen mit der digitalen Planung. Nur wenige von ihnen haben bereits Routine damit entwickelt. Anders sieht es hingegen bei den BIM-Consultants und Dienstleistern in der BIM-Branche aus. Mit einer Fülle von Projekten konnten sie zahlreiche Erfahrungen sammeln, von denen BIM-Neulinge profitieren.

BIMQ stellt einen kostenlosen Testzugang zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Support und Hilfestellung der AEC3 GmbH. In Planung sind zudem mehrere Webinare und Schulungen, die den Nutzen und Umgang mit der webbasierten Datenbank anhand von Beispielen erklären.

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news-96 Mon, 23 Apr 2018 09:34:38 +0200 3D-Druck auf der Salone del Mobile https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3d-druck-auf-der-salone-del-mobile/ Auf der diesjährigen Mailänder Design-Messe stellten Arup und CLS Architekten das 3D Housing 05 vor. Ein mobiler Roboter erstellte das Gebäude vor Ort im 3D-Druckverfahren. Ziel war es, zu zeigen, wie diese neue Technologie zur Reduzierung von Bauabfällen beitragen kann. Der 3D-Druck steigert zudem die Effizienz während des Bauprozesses. Darüber hinaus erlaubt er die Wiederverwertung der verbauten Materialien zum Ende der Lebensdauer eines Gebäudes.

Nachhaltigkeitskonzepte für die Bauindustrie

In der Europäischen Union produziert die Bauindustrie rund 25 bis 30 Prozent der anfallenden Abfälle. Das 3D-Druckgebäude, das in Mailand realisiert wurde, zählt zu den ersten seiner Art in der EU. Es lässt sich demontieren und an anderer Stelle wieder aufstellen. Eine flexible und längerfristige Nutzung ist damit gewährleistet.

Derzeit steht das rund 100 Quadratmeter große Betonhaus auf dem Grand Piazza Cesare Beccaria. In dem eingeschossigen Gebäude befinden sich ein Wohnbereich, ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Bad. Ein verfahrbarer Robotermanipulator kam bei der Herstellung zum Einsatz. Verglichen mit einem fixierten 3D-Drucker bietet er mehr Flexibilität. Die Konstruktion setzt sich aus 35 Modulen zusammen, die in jeweils 60 bis 90 Minuten gedruckt wurden. In gerade mal 48 Stunden effektiver Bauzeit produzierte man das gesamte Betonhaus.

„Wir wollen auf dem Salone del Mobile neue Impulse setzen. Die Bauindustrie muss sich von ihrer derzeitigen Wegwerfmentalität verabschieden. Unser 3D-gedrucktes Gebäude beweist, dass diese Technologie ausreichend entwickelt ist, um komplexe Strukturen zu realisieren. Die 3D-Drucktechnologie kann der Bauindustrie helfen, sowohl akkurater als auch effizienter zu arbeiten und dabei weniger Abfall zu produzieren“, betont Guglielmo Carra, Europe Materials Consulting Lead bei Arup.

3D Housing 05 – erstes 3D-gedrucktes Haus in Italien

 „Dieses Projekt ist ein Meilenstein für den 3D-Druck im Bauwesen. Die Bauindustrie strebt einen immer höheren Automatisierungsgrad an. Mithilfe von Robotern bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, um die nächste Generation von modernen Gebäuden zu realisieren. Neue Fertigungstechnologien und neue Materialien tragen zu grundlegenden Innovationen bei“, fügt Luca Stabile, Building Practice Leader bei Arup in Italien hinzu. Italcementi, einer der weltweit größten Zementanbieter, beriet die Hersteller bei der Zusammensetzung der Zementmischung. Ein Roboter von Cybe Construction kam bei den Wänden des 3D-gedruckten Gebäudes zum Einsatz.

3D-gedruckte Konstruktionen stellen eine nachhaltige Alternative zum traditionellen Bauprozess dar. Sie produzieren weniger Materialabfall und erlauben zudem den Einsatz von reziklierbarem Beton. Gebäude dieser Art lassen sich so gestalten, dass ihre einzelnen Komponenten in der Zukunft weiter verwendet werden. Des Weiteren bieten sie mehr Flexibilität bei der Gestaltung. Komplexe Strukturen wie etwa zweifach gekrümmte Wände können zu geringeren Kosten entwickelt werden. Bei geeigneter Lage erlaubt der 3D-Druck zudem den Bau vor Ort.

Die effizientere Materialnutzung sowie der strukturiertere und schnellere Bauprozess tragen dazu bei, dass das 3D-Druck preiswerter als der traditionelle Bau ist. Produktionsfehler lassen sich durch die direkte Informationsübertragung vom 3D-Modell zur Baumaßnahme reduzieren.

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news-95 Fri, 20 Apr 2018 08:00:00 +0200 Effizienter planen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/effizienter-planen/ Die neueste Version der BIM-Lösung Allplan 2018-1 für Architekten und Ingenieure im Hoch- und Infrastrukturbau ist erschienen. Der Schwerpunkt des diesjährigen Updates lag auf Verbesserungen im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit und Effizienz im Arbeitsalltag. Anwender können nun mit der aktuellen Version noch produktiver arbeiten und ihre Planungsqualität verbessern.

 „Mit dem neuesten Update von Allplan 2018 ist es uns gelungen, auch weiterhin höchste Softwarequalität zu bieten. Damit unterstützen wir unsere Kunden dabei, die Leistungsfähigkeit ihrer Software zu maximieren“, sagt Kevin Lea, Senior Vice President Product Management. Das Unternehmen empfiehlt Kunden auf die neuste Allplan-Version umzusteigen, damit sie die Vorteile der Software für ihre tägliche Arbeit in vollem Umfang ausschöpfen können.

Neue Funktionen

Bereits im Oktober 2017 stellte Allplan seine neue BIM-Lösung Allplan 2018 vor. Zu den Highlights zählten zahlreiche neue Funktionen zur Unterstützung von BIM-Prozessen wie der optimierte IFC4-Datenexport. Das Update Allplan 2018-1 ermöglicht nun den Datenimport mit IFC4 und unterstützt damit den BIM-Workflow.

Die neue Softwareversion verfügt zudem über eine neue Actionbar. Anwender finden mit ihrer Hilfe noch schneller die richtigen Werkzeuge für ihre jeweiligen Aufgaben. Um sie effizienter zu gestalten, reagierte man auf das Kunden-Feedback und nahm weitere Verbesserungen vor. Mit nur einem Klick stehen viele Funktionen zur Verfügung. Weitere Informationen sind online unter http://www.allplan.com/architecture sowie unter www.allplan.com/engineering verfügbar.

Allplan 2018-1 steht über die Auto-Update-Funktion in Allplan oder auf Allplan Connect zum Download zur Verfügung.

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news-94 Wed, 18 Apr 2018 12:03:22 +0200 MIPIM PropTech Europe https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mipim-proptech-europe/ Vom 20. bis 21 Juni 2018 präsentieren PropTechs ihre Lösungen rund um BIM, Big Data und Co. auf der MIPIM PropTech in Paris. Im letzten Jahr in New York, in diesem Jahr in Europa: die MIPIM PropTech Europe wird von Reed MIDEM, einer Tochtergesellschaft von Reed Exhibition, organisiert. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Unexpected Value“ und bringt wichtige Entscheidungsträger aus dem Immobiliensektor und innovativen Technologieunternehmen zusammen. Erwartet werden rund 1.500 Teilnehmer aus 40 Ländern.

Im Rahmen der zweitätigen Veranstaltung wird besprochen und diskutiert, welchen Stellenwert PropTech innerhalb der Immobilien-Wertschöpfungskette einnimmt und wie sinnige Partnerschaften zwischen Technologie- und Immobilienunternehmen entstehen können. Welche neuen Technologien gibt es, in welchen Bereichen ist ein Einsatz sinnvoll, welche Erfahrungen konnten bereits gesammelt werden?

BIM, Big Data & Co.

Mittlerweile gibt es in Deutschland circa 200 PropTechStart-ups. Weltweit sind es etwa 2.000. Sie bieten verschiedene technische Lösungen für Building, Information Modeling (BIM), Big Data, das Internet der Dinge, Virtual Reality und 3D. Im Fokus der Unternehmen stehen aber auch Technologien im Zusammenhang mit neuen Finanzierungs- und Versicherungsmethoden oder Krypto-Währungen. Ein spannender Mix an Innovationen, der auf der Kongressmesse ausführlich präsentiert und besprochen werden soll.

Mithilfe dieser neuartigen Technologien kann der Städtebau zukünftig nachhaltiger und stärker vernetzt erfolgen. Auch Treibhausgase lassen sich so minimieren.

Das Konferenzprogramm besteht aus etwa 30 Sitzungen. Sie sind in zwei Kategorien unterteilt:

  • Podiumsdiskussionen, die Technologie- und Immobilienentscheidern eine Stimme geben, um eine zukunftsweisende Vision des Sektors zu vermitteln
  • Praktische Formate, bei denen konkrete Anwendungsfälle und gemeinsame Erfahrungen im Vordergrund stehen

MIPIM PropTech Europe im Blick

Die digitale Revolution hat auch den Bereich Immobilienwirtschaft fest im Griff. So steht das Thema bereits seit einigen Jahren auf der Agenda der MIPIM. Die MPIM PropTech Europe ist die erste Messe, welche das Networking von Technologie und Start-up-Unternehmen mit führenden Immobilienunternehmen in den Mittelpunkt stellt. Hier treffen sich Architekten, Vermarkter, Investoren und Manager, um von ihren Innovationen und Erfahrungen gegenseitig zu profitieren und Synergien erfolgreich zu nutzen.

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news-93 Wed, 18 Apr 2018 07:43:00 +0200 Schau über Ingenieurskunst https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schau-ueber-ingenieurskunst/ “Visionäre und Alltagshelden. Ingenieure – Bauen – Zukunft” ist vom 17.5. - 1.7.2018 in Gelsenkirchen zu sehen. Ingenieure im Bauwesen realisieren als Gestalter, Unternehmer, Erfinder und Macher spektakuläre Projektideen. Zudem reagieren sie auf die alltäglichen Anforderungen seitens der Gesellschaft. Die Ausstellung im stadtbauraum in Gelsenkirchen visualisiert diese gesellschaftliche Bedeutung und Innovationskraft.

Die Schau ist eine Koproduktion des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) und des Oskar von Miller Forums in München. In Zusammenarbeit mit der Ingenieurkammer-Bau NRW und dem Bauindustrieverband NRW wird die Ausstellung gezeigt.

Visionäre und Alltagshelden. Ingenieure – Bauen – Zukunft“ vermittelt einen Überblick über das Berufsbild – ausgehend von der historischen Entwicklung des Berufs über die Gegenwart bis hin zum Ausblick auf die Zukunft. Die gesellschaftliche, kulturelle und technische Relevanz des Bauingenieurwesens wird durch Protagonisten und Meilensteine, klassische Bauaufgaben und Innovationen dokumentiert. Oftmals bleiben die Vielfalt der Aufgaben, denen sich Ingenieure widmen, und die Bedeutung ihrer wichtigen Arbeit für unseren Alltag unerkannt.

Gesellschaftliche, kulturelle und technologische Relevanz

Die Schau gliedert sich in zwei Hauptteile und einen Sonderteil, den das M:AI für den Spielort in Nordrhein-Westfalen ergänzt hat. Im ersten Teil wird die Entwicklung vom Militäringenieur über den civil engineer bis hin zum heutigen, interdisziplinär denkenden und agierenden Ingenieur geschildert. Aktuelle Lösungen stützen sich auf die Pionierleistungen der Ingenieurkunst ab dem 18. Jahrhundert. Ein begehbares Messfeld inszeniert die Ingenieure und ihre Entwicklungen und macht es für Besucher erlebbar.

Die Ausstellung setzt im zweiten Teil außergewöhnliche, aktuelle Projekte in den Kontext der Herausforderungen und Bedürfnisse der Gesellschaft. Einblicke in die große Spannweite des heutigen Ingenieurbauwesens werden damit möglich gemacht.

Grafiken, Videos, Bilder und Modelle veranschaulichen den Bauprozess innovativer Bauwerke aus den Bereichen Transport und Mobilität, Wasser und Energie sowie Raum und Hülle. Bei diesem geht es unter anderem um die nächste Generation von Hochbauten.

BIM, Zukunft des Bauens

Im Sonderteil der Schau ergänzt das M:AI die Exposition mit zwei Themen, die momentan in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle spielen. Zum einen wird die fortschreitende Digitalisierung im Bauwesen thematisiert. Es ist absehbar, dass Building Information Modeling, kurz BIM, bald Planungs- und Bauprozesse grundlegend verändern und sich damit maßgeblich auf die Ausbildung und Arbeit von Ingenieuren auswirken wird. Zum anderen geht es um das Thema Verkehr in Nordrhein-Westfalen. Ingenieure stellen aktuell mit leistungsstarken Verkehrsnetzen, der intelligenten Verknüpfung unterschiedlicher Transportmittel und dem autonomen Fahren die Weichen für die mobile Zukunft.

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Ingenieurkammer-Bau NRW, sagt: „Die Planungen von Ingenieurinnen und Ingenieuren sind das Fundament unseres Alltags, viele Menschen vertrauen selbstverständlich auf ihre Leistungen. Das alles ist erstmals in einer Ausstellung zu erleben und bietet der breiten Öffentlichkeit wie dem Fachpublikum neue spannende Einblicke in das Ingenieurwesen.“


„Visionäre und Alltagshelden. Ingenieure – Bauen - Zukunft“
Eine Koproduktion des M:AI NRW und des Oskar von Miller Forums, München.
Laufzeit: 17. Mai bis 1. Juli 2018, Eintritt frei
Ort: stadtbauraum, Boniverstraße 30, 45883 Gelsenkirchen
Öffnungszeiten: Di, Mi; Fr – So: 12 – 18 Uhr; Do: 12 – 20 Uhr; Mo: geschlossen
Eröffnung: Mittwoch, 16. Mai 2018, 19 Uhr
Kuratoren: Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann (M:AI); Werner Lang, Isabelle Krier-Michaeli, Cornelia Hellstern (OvMF)
Ausstellungsarchitektur: Martin Sinken, sinkenarchitekten
www.mai.nrw.de/visionaere #visionärealltagshelden

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news-92 Tue, 17 Apr 2018 07:47:34 +0200 Die besten BIM-Projekte https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/die-besten-bim-projekte/ Die sechs Gewinner des BIM AWARDs in Baden-Württemberg wurden am 10. April 2018 feierlich gekürt. Die sechs Gewinner des BIM AWARDs sind gekürt. Prämiert wurden die diesjährigen Preisträger am 10. April durch den BIM Cluster Baden-Württemberg.

Bereits zum zweiten Mal wurden nun die besten BIM Projekte in Baden Württemberg ausgezeichnet. Das international tätige Beratungs- und Projektmanagementunternehmen Drees & Sommer setzt sich als Mitglied und ideeller Unterstützer des Vereins „BIM Clusters Baden-Württemberg“ zusammen mit Partnern aus Forschung und Industrie für die Weiterentwicklung sowie den flächendeckenden Einsatz der digitalen Planungsmethode BIM ein.

Zur Preisverleihung kamen rund 180 Gäste. Vorher wurden Projektentwickler, Handwerksbetriebe, Verbände sowie Hochschulen und Universitäten dazu eingeladen, ihre besten BIM-Arbeiten für den Wettbewerb einzureichen. Insgesamt 15 verschiedene Unternehmen kamen der Einladung nach.

Steffen Szeidl, der Vorstand der Drees & Sommer SE sagte zum BIM-Award: „Building Information Modeling, also das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Immobilien, birgt für Bauherren eine enorme Kosten- und Zeitersparnis und ist ein wichtiger Baustein der Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft. Die eingereichten Projekte und Arbeiten stellen die Innovationskraft der Methode eindrucksvoll unter Beweis und zeigen, wie zukunftsweisend sie für die Branche ist.“

Zur Verleihung des Awards war auch Katrin Schütz, die Staatssekretärin des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg zugegen. In ihrer Rede hob sie die Vorteile von BIM noch einmal explizit hervor: „Baden-Württemberg wird nur führender Innovations- und Wirtschaftsstandort bleiben, wenn wir die Chancen der Digitalisierung in allen Wirtschaftsbereichen nutzen. Die Bauwirtschaft ist eine der Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft mit einem entscheidenden Anteil an Bruttowertschöpfung und Beschäftigung. Ihre Produktivität kann weiter gesteigert werden, wenn die Potenziale der Digitalisierung auch für die Bauwirtschaft im Land wichtig genutzt werden. Die konsequente Anwendung von BIM weist hier den Weg.“

Sechs Kategorien für den BIM AWARD

Der BIM-Award wurde in folgenden sechs Kategorien vergeben: Lehre, Forschung, Prozesse/Organisation, Handwerk/KMU sowie zwei zusätzliche Awards für besondere Projekte.
Kategorie Lehre

Den Award in der Kategorie Lehre erhielt das Karlsruher Institut für Technologie für seine Entwicklung eines interdisziplinären BIM-Moduls. Studenten können damit einen Entwurf anfertigen (3D), erhalten außerdem die Bauablaufsimulation (4D) sowie die Kostenkalkulation (5D) und könne darüber ihre praktischen Kenntnisse bezüglich BIM-Prozessen vertiefen.

Kategorie Forschung

Mit dem Award in der Kategorie Forschung wurde das Institut für Tragkonstruktionen und konstruktives Entwerfen der Universität Stuttgart für das Projekt ITKE Research Pavillon 2016-2017 ausgezeichnet. Studenten und Forscher haben im Rahmen eines Master-Programms eine Leichtbaukonstruktion aus faserverstärktem Kunststoff geplant und gebaut. Mithilfe von BIM wurde eine durchgängige und modellbasierte Arbeitsweise ermöglicht.

Prozesse/Organisation

Die Früh Engeneering Stuttgart erhielt den Award in der Kategorie Prozesse/Organisation für einen Laser-Scanning-Prozess, denn das Unternehmen mithilfe von BIM entwickelt hat. Dank dieses Prozesses konnte die Maßgenauigkeit der Schalungsbauteile zur Herstellung des Schalentragwerks des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs überprüft werden.

Kategorie Handwerk/KMU

Das Hemminger Ingenieurbüro (als Nutzer) und die Smart Date Factory (als Entwickler) erhielten den neu entworfenen Award aus der Kategorie Handwerk/KMU für die Arbeit „BIM-Daten on the fly mit Smartphone-App“. Mit der Anwendung können 3 D-Daten einfach und schnell gewonnen werden. Außerdem lassen sich Projektabläufe verkürzen.

Kategorie „Besondere Projekte“

Für den Einsatz der BIM-Methode im Projekt 2. Gauchtalbrücke erhielt die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg einen Award. Dank BIM konnten hier Verbesserungen der Projektorganisation und -kommunikation wie auch in der Schnittstellenkommunikation erzielt werden.

Im Bereich „Hochbau“ punktete die Ed. Züblin AG mit ihrem Beitrag „Siemens BT@Zug“ und erhielt dafür den BIM-Award. Mithilfe von BIM.5D wurde ein Büro- sowie ein Produktionsgebäude für die Siemens AG Schweiz gebaut.

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news-91 Mon, 16 Apr 2018 11:24:52 +0200 Engagement für BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/engagement-fuer-bim/ Die Priva Building Intelligence GmbH ist dem Verein Aachen Building Experts e. V. beigetreten. Führende Unternehmen der Bauwirtschaft und die Hochschulen RWTH Aachen und FH Aachen treffen in einem interdisziplinären Kompetenznetzwerk für innovatives Bauen aufeinander, um gemeinsam Impulse für innovatives Bauen zu setzen.

Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft

Die Mitglieder des Vereins Aachen Building Experts e. V. möchten Innovationen durch die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft entlang der Wertschöpfungskette der Baubranche fördern und umsetzen. Inhaltliche Prioritäten der Aachen Building Experts bilden die Initiierung neuer Ideen und Technologien in den Bereichen Building Information Modeling (BIM), TGA sowie neue Materialien und Prozesse. Zum einen bezieht sich dies auf die Umsetzung in Produkten und Dienstleistungen und zum anderen auf die Aus- und Weiterbildung.

Priva, Anbieter von intelligenter Steuerungstechnologie für die Gebäudeautomation, hat dem Fachkräftemangel in der TGA-Branche den Kampf angesagt. Das Unternehmen fördert den neuen Studiengang „Smart Building Engineer“ der Fachhochschule Aachen. Der Vollzeit-Studiengang mit dem Abschluss Bachelor of Engineering beginnt im Wintersemester 2018/2019.

Aus- und Weiterbildung –  attraktiv und vor allem praxisnah

In einer fundierten Ingenieursausbildung werden die Disziplinen Bauwesen, Architektur und Elektrotechnik mit der klassischen Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) verknüpft. Der Lehrplan vermittelt fachliche sowie methodische, soziale und personale Kompetenzen des zeitgemäßen Bauens. Auf diese Art und Weise wird er den wachsenden Ansprüchen an moderne Bauprojekte und intelligente TGA gerecht.

Der neue Studiengang wird durch die eigens gegründete eingetragene Stiftung „Smart Building“ finanziert. Zu deren Stiftungsmitgliedern zählen neben Priva auch Bauunternehmen und Planungsbüros aus der Region sowie weitere Förderer.

„Wir wollen den Nachwuchs frühzeitig für die Themen Smart Building und Technische Gebäudeausrüstung begeistern, da die TGA-Branche ein großer und spannender Zukunftsmarkt ist“, erläutert Frank Hühren, Geschäftsführer der Priva Building Intelligence GmbH. „Mit unserer Unterstützung helfen wir, die Aus- und Weiterbildung so attraktiv und vor allem praxisnah wie möglich zu gestalten. Dabei bringen wir unsere Erfahrung aus unzähligen kleinen und großen TGA-Projekten und das technische Know-how aus unserer eigenen Entwicklung ein. Wir hoffen, damit einen wirkungsvollen Beitrag gegen den Fachkräftemangel in unserer Branche zu leisten.“

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news-89 Fri, 13 Apr 2018 09:22:00 +0200 BIM Guide berechnet BIM-Level https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-guide-berechnet-bim-level/ Projektbeteiligte können sich mit dem BIM Guide einen einfachen Überblick über ihre BIM-Fähigkeit verschaffen. Mithilfe des BIM Guides von pom+ lässt sich in kurzer Zeit ermitteln, wo man zum Thema Building Information Modeling steht. Dazu werden gezielte Fragen zu den übergreifenden Themenfeldern: Prozesse/Richtlinien, Information und Daten, IT Infrastruktur und Menschen bzw. Mitarbeiter gestellt. Für die Nutzung des Tools müssen circa 10 bis 15 Minuten Zeit eingeplant werden. Anhand der Auswertung lässt sich schnell ein mögliches Verbesserungspotenzial erkennen.

Die Anwendung ist einfach erklärt. Sobald die Maus auf ein Kriterium zeigt, werden passende Hilfetexte eingeblendet. Mit einem Klick auf den Button „Berechnen“ wird der individuelle BIM Level berechnet, welcher auf den eingegebenen Daten des Tools beruht.

Hier geht es direkt zum BIM Guide

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news-90 Thu, 12 Apr 2018 09:45:54 +0200 Konservativ statt innovativ https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/konservativ-statt-innovativ/ Die Baustoffindustrie setzt weiterhin auf die Entwicklung von Gesamtlösungen und Produktinnovationen – nicht auf BIM. Die digitale Transformation ist weltweit im Gange. In Deutschland gelang es ihr bisher jedoch nicht, in einigen Bereichen richtig Fuß zu fassen. Die Baubranche gilt seit langem als schwer digitalisierbar. Das Thema BIM ist zwar in aller Munde, allerdings gibt es in Deutschland noch kein einheitliches Verständnis davon. Der Staat als größter Auftraggeber war bisher nicht in der Lage, einen einheitlichen Weg zu weisen.

Build-Ing. sprach mit Immobilienentwickler Christoph Gröner , Firmengründer, Namensgeber und Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe AG, über die Modernisierung der Bauwirtschaft.

Im Baugewerbe herrschen noch „Zustände wie im alten Rom“, sagt der Chef der CG Gruppe. Die Digitalisierung des Baugewerbes gehe laut Gröner zu langsam voran. Eine aktuelle Branchenstudie von BauInfConsult bestätigt dies. Demnach setzt die Baubranche weiterhin auf konservative Themen.

Markttrends 2023

Das Düsseldorfer BauInfoConsult-Institut befragte 51 Marketing- und Vertriebsverantwortliche bei Herstellern von Baustoff- und Installationsmaterial online danach, auf welche drei Trends sich die eigenen Unternehmen bis zum Jahr 2023 konzentrieren werden.

Das Ergebnis zeigt, dass für beinahe drei Viertel der Teilnehmer die Entwicklung von Gesamtlösungskonzepten am wichtigsten ist. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Produktinnovationen (61 Prozent). Die Entscheider aus der Baustoffindustrie greifen damit eher auf eine klassische Strategie zurück.

Knapp die Hälfte der Befragten gab an, sich auf Partnerschaften mit Bau-Akteuren (Planer, Verarbeiter usw.) konzentrieren zu wollen. Für rund 39 Prozent der Produzenten bleibt die Expansion in neue Märkte für das Jahr 2023 ein wichtiges Ziel. Die Trendthemen Nachhaltigkeit und BIM sind zwar medial sehr präsent, aber im Planungskanon der Hersteller weniger stark vertreten.

BIM in aller Munde, aber nicht am Bau

Lediglich jeder vierte Umfrageteilnehmer möchte das Thema Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie für die nächsten fünf Jahre miteinbeziehen. Building Information Modeling ist nur für jeden fünften Hersteller relevant.

Das Problem mit BIM ist nicht, dass die Betriebe darin keine Vorteile sehen. Sie sind sich bewusst, dass sie mit der Nutzung der Planungsmethode ein zusätzliches Wachstum sowie eine hohe Zeit- und Kostenersparnis erwarten können. Das was vielen Schwierigkeiten bereitet, sind das fehlende digitale Know-how und die hohen Investitionskosten. Wegen der aktuell hohen Auftragszahlen fehlt den Firmen zudem die Zeit, sich um die digitale Weiterentwicklung zu kümmern.

Eine staatliche Förderung von BIM ist erst für das Jahr 2020 geplant. Der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt legte Ende 2015 einen Masterplan Bauen 4.0 vor, um die Digitalisierung voranzutreiben. Die Initiative „planen-bauen-4.0“ wurde ins Leben gerufen.

 „Die Plattform soll maßgeblich dazu beitragen, dass modernstes Digitales Bauen in allen Bereichen zum Standard wird. Wir werden Planen und Bauen mit BIM für unsere Infrastrukturprojekte ab 2020 verbindlich machen“, sagte der ehemalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Immobilienentwickler Christoph Gröner über den Modernisierungsdruck in der Baubranche.

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news-88 Wed, 11 Apr 2018 10:07:36 +0200 Baubranche floriert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/baubranche-floriert/ Im vergangenen Jahr steigerte die Bauwirtschaft ihren Umsatz um 22 Prozent – ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. Dem Baugewerbe ist der beste Jahresauftakt seit 2011 gelungen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erzielten beinahe alle Wirtschaftszweige des Bauhauptgewerbes zweistellige Umsatzzuwächse. Die höchsten Umsatzsteigerungen wurden im Bereich Dachdeckerei und Bauspenglerei, Metallverarbeitung, (37,6 Prozent) und im Gewerk Zimmerei und Ingenieurholzbau (27,5 Prozent) verzeichnet. Mit sechs Prozent gab es den geringsten Umsatzzuwachs beim Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken.

Bedarf kaum zu decken

Niedrige Zinsen, aber auch insbesondere der hohe Bedarf an neuen Wohnungen in größeren Städten treiben den Bauboom weiter an – der Aufschwung befindet sich bereits im siebten Jahr. Die Bauunternehmen stellen mehr Mitarbeiter ein, um die hohe Nachfrage zu decken. Nach Angeben des Statistischen Bundesamtes waren im Januar 2018 im Bauhauptgewerbe 3,5 Prozent mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahresmonat.

Die Zahl der Baugenehmigungen liegt seit Jahren über der Zahl den tatsächlich gebauten Wohnungen. Es existiert ein Überangebot von mehr als einer halben Million genehmigter Wohnungen. Daher ist ein Ende der positiven Entwicklung nicht absehbar.

Die Entwicklung spiegelt sich auch in der Preisentwicklung wider. Die Kosten für konventionell gefertigte Wohngebäude sind so stark gestiegen wie zuletzt vor der Finanzkrise. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sei es der höchste Anstieg seit November 2007 mit 5,8 Prozent.

Personal, Maschinen und Baumaterial werden knapp

Die Gründe dafür liegen laut Bauindustrie in der starken Nachfrage, höheren Materialkosten und strengeren Vorschriften. Die Zahl der Bauvorschriften habe sich laut Bundesamt deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen seit 1990 auf mittlerweile 20.000 mehr als vervierfacht. Betroffen seien unter anderem die Bereiche Lärm- und Brandschutz, Energieeinsparverordnung und Barrierefreiheit.

Die Preise sind nicht nur für Wohnungen gestiegen, sondern auch für Bürogebäude. Die Neubaupreise legten um 4,1 Prozent zu. Um 5,3 Prozent verteuerte sich der Straßenbau. Die Instandhaltungskosten für Wohngebäude betrugen 3,9 Prozent mehr als im Februar 2017.

Der Bauboom sorgt zudem für Fachkräftemangel. Vier von zehn offenen Stellen können nach Schätzungen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) von Betrieben nicht nachbesetzt werden. Die Auftragslage ist gleichzeitig anhaltend gut.

Benötigt man derzeit einen Handwerker, so muss man nach ZDH-Schätzungen mit einer zehn-wöchigen Wartezeit rechnen. Die personellen Kapazitätsengpässe treffen kleinere Betriebe stärker als die Großen. Größere Betriebe haben bessere Chancen, ihren zusätzlichen Personalbedarf durch die Anwerbung ausländischer Fachkräfte zu decken. Eine weitere große Herausforderung stellt der Mangel an Auszubildenden dar.

Die Zahl der Baubeschäftigten stieg mit dem Umsatz deutlich. Die Betriebe stockten ihren Personalbestand 2017 um 30.000 bzw. vier Prozent auf 812.000 Arbeiter im Jahresdurchschnitt auf. Erstmals seit 2003 arbeiten wieder mehr als 800.000 Beschäftigte in der Baubranche. Seit der Finanzkrise 2009 gelang es, mehr als 100.000 neue Stellen zu schaffen.

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news-87 Tue, 10 Apr 2018 09:49:19 +0200 Sozialwohnungen fördern https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sozialwohnungen-foerdern/ Die Bundesregierung will den sozialen Wohnungsbau per Grundgesetzänderung künftig stärker unterstützen. Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) soll der Bund künftig in der Lage sein, den Ländern Finanzhilfen für gesamtstaatlich wichtige Investitionen der Länder und Gemeinden zu gewähren. Der FAZ zufolge liegt ein Referentenentwurf zum neuen Artikel 104d vor. Die Ressortabstimmung sei bereits eingeleitet.

Der Artikel 104c Satz 1 soll nach Angaben der FAZ zudem geändert werden. Bisher waren nur in finanzschwachen Kommunen Investitionen des Bundes in die kommunale Bildungsinfrastruktur erlaubt. Eine Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes soll darüber hinaus durch eine weitere Änderung des Grundgesetzes vor 2025 möglich werden.

„Es besteht die Notwendigkeit, deutlich mehr Sozialwohnungen zu bauen, um Versorgungsschwierigkeiten gerade von einkommens- und sozial schwächeren Haushalten entgegenzuwirken“, heißt es demnach im Entwurf. Spürbare Wohnungsengpässe und steigende Mieten gebe es vor allem in Großstädten. „Es bedarf gezielter finanzieller Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes“, heißt es weiter.

Eine entsprechende Grundgesetzänderung zu diesem Thema erlaubt der Koalitionsvertrag von Union und SPD. Mindestens zwei Milliarden Euro sollen in den Jahren 2020 und 2021 für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden.

 

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news-81 Thu, 05 Apr 2018 15:00:00 +0200 16. buildingSMART-Anwendertag https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/16-buildingsmart-anwendertag/ Auch Build-Ing. ist auf dem Anwendertag vertreten. Wir sprachen vorab mit Keynote-Speaker Christoph Gröner. Der 16. buildingSMART-Anwendertag am 18. April 2018 in Nürnberg bietet wieder praxisnahe Erfahrungsberichte von BIM-Anwendern für BIM-Anwender. Unter dem Titel "Planen, Bauen und Betreiben: Berichte aus der BIM-Praxis" treten vor allem buildingSMART-Mitglieder als Referenten auf. 

Die knapp vierzig Vorträge verteilen sich auf vier parallele Sektionen und decken viele Fachdisziplinen sowie alle Phasen im Lebenszyklus von Bauwerken ab: Hochbau und Infrastruktur, Architektur, TGA- oder Tragwerksplanung, Bauausführung, Bestandserfassung und Betrieb, Produkte und Handel, Recht und BIM-Weiterbildung ... 

Damit ist für alle Teilnehmer mit den unterschiedlichsten Interessen viel fachlicher Input gewährleistet. Im Mittelpunkt stehen Open-BIM-Prozesse mittels buildingSMART-Standards wie IFC, BCF, bSDD, bSDD, IDM u. a.

Die Veranstaltung ist von zahlreichen Architektenkammern und Ingenieurkammern als Weiterbildung anerkannt.

Parallel zum Hauptprogramm findet der Workshop "Open-BIM-Workflow" statt. Das Programm sowie Informationen zu Anreise und Anmeldung finden Sie hier.


Build-Ing. ist vor Ort und lädt alle Interessierten herzlich ein, den Stand der Redaktion zu besuchen. Wir bieten keine Gratisgetränke, sondern etwas viel Schöneres: Die neue Ausgabe Ihrer Lieblingszeitschrift ist da – Build-Ing. 2/2018!

 


Die Keynote auf dem 16. buildingSMART-Anwendertag hält Christoph Gröner. Der Chef der CG Gruppe AG ist für seine deutlichen Worte bekannt. Build-Ing. traf Christoph Gröner vor dem Anwendertag zum Gespräch. Der Immobilienentwickler sprach Klartext zur Situation der deutschen Baubranche. Zum Interview hier klicken.

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news-85 Thu, 05 Apr 2018 09:00:00 +0200 BGH kippt fiktive Schadenskosten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bgh-kippt-fiktive-schadenskosten/ Im Baurecht gibt es künftig keine fiktive Bemessung von Mängelbeseitigungskosten mehr. Auftraggeber eines mangelbehafteten Werks können Nacherfüllung verlangen, die Beseitigung selbst vornehmen, vom Vertrag zurücktreten, mindern oder Schadensersatz verlangen. Beim Schadensersatz – anders als bei Minderung – werden noch andere Aspekte berücksichtigt, wie beispielsweise Ausfallschäden oder Mietkosten.

Der angefallene Brutto-Betrag kann verlangt werden, wenn durch einen Drittunternehmer nachgearbeitet wurde. Beseitigte man den Mangel nicht, glich man diese Einschränkung bislang durch den vergleichbaren Geldbetrag aus, der zur Mangelbeseitigung angefallen wäre (fiktive Mangelbeseitigungskosten). Im Bau- und Werkvertragsrecht war es damit bisher so geregelt, dass man die Netto-Kosten für eine Nachbesserung behalten konnte, ohne die Mängel tatsächlich beseitigen zu lassen. Nach dem BGH ist diese Möglichkeit nun nicht mehr zulässig.

Auswirkungen auf die Baubranche, Architekten und Ingenieure

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in einem Grundsatzurteil vom 22. Februar 2018 (Aktenzeichen: VII ZR 46/17), dass ein Auftraggeber, der ein Bauwerk herstellen lässt, nicht mehr die Kosten für die Mängelbeseitigung verlangen kann, wenn er den Schaden nicht tatsächlich beseitigen lässt.

Ihm stehen jedoch weiterhin die normalen Gewährleistungsansprüche zu, er kann den Mangel beseitigen lassen. Für den Fall, dass der Geschädigte Geld statt Reparatur verlangt, hat der BGH nun eine Differenz-Theorie geschaffen. Man vergleicht dazu den hypothetischen Wert des auftragsgemäß hergestellten mangelfreien Bauobjekts und den tatsächlichen Wert des mangelhaften Werks.

Die Differenz müsste das ersatzpflichtige Unternehmen dann ausgleichen. Die Summe wird jedoch in der Regel deutlich niedriger sein als die Reparaturkosten. Der Bauherr darf nach Feststellung von Mängeln nicht einfach Geld von dem verantwortlichen Bauunternehmer verlangen, denn der Unternehmer hat zunächst ein Nachbesserungsrecht.

Geschädigter Auftraggeber soll nicht bereichert werden

Laut den BGH-Richtern dient der Schadensersatz dazu, die entstandenen Schäden zu kompensieren und nicht dazu, dass ein geschädigter Auftraggeber bereichert wird. Mängelbeseitigungskosten enthalten immer Positionen, die nicht dem Bauwerk an sich zugutekommen. Zur Mangelbeseitigung sind beispielsweise Gerüst, Mitarbeiterlohn usw. notwendig. In der Regel wird das Werk nur um das verbaute Material aufgewertet. Der Bauherr, der keine Nachbesserung durchführen lässt, erhielte damit mehr, als derjenige der die Mängelbeseitigung tatsächlich wahrnimmt. Einen großen Teil der Geldbeträge gibt der Letztere an Dritte weiter.

Das Urteil des BGH gilt für alle Bauverträge, Architekten- und Ingenieurverträge und Bauträgerverträge, sofern diese als Werkvertrag einzustufen sind. Es findet auch rückwirkend auf alle noch nicht abgeschlossenen entsprechenden Prozesse und Auseinandersetzungen Anwendung; Vertrauensschutz für die bisherige Rechtsprechung wird nicht gewährt.

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news-84 Wed, 04 Apr 2018 08:54:00 +0200 Be BIM-ready! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/be-bim-ready/ „BIM: Digitale Revolution und ihre Grenzen“ beleuchtet kritisch den Ist-Zustand der aktuellen BIM-Entwicklungen. Die heimische Bauwirtschaft zeigt Interesse an BIM, reagiert aber noch zurückhaltend auf die Planungsmethode. Mit den Stichworten Effizienz, Kostenreduktion und bessere Ressourcenplanung werben die BIM-Befürworter. Building Information Modeling ist eine Arbeitsmethodik, eine Denkweise, die umfassendes interdisziplinäres Arbeiten ermöglicht.

Die Publikation der Herausgeberin Dr. Gisela Gary zeigt Informationen und Stolpersteine für Fachleute und angehende Experten, die mit der Planungsmethode arbeiten wollen oder müssen, auf. Sowohl Theorie als auch praktische Erfahrungen werden in diesem Fachbuch behandelt.

Informationen finden sich über:

  • die vergaberechtliche Umsetzung von BIM im VergabeG 2017
  • das Verständnis hinter BIM
  • BIM in der Praxis und dessen Grenzen
  • die Vorteile von BIM sowie die Schnittstellenproblematiken
  • die Herausforderung BIM und wie Sie damit umgehen


Die Herausgeberin ist Journalistin in der Architektur-, Bau- und Immobilienbranche. Gemeinsam mit Experten auf dem Gebiet BIM hat sie das Fachbuch verfasst. Anerkannte Praktiker und BIM-Vorreiter helfen mit der Herausforderung BIM umzugehen, machen den Leser fit für den Einsatz von BIM in der Praxis und zeigen dessen Grenzen auf.

Auf einen Blick:

Dr. Gisela Gary (Hrsg.) BIM: Digitale Revolution und ihre Grenzen
1.Auflage, Edition Immobilienwirtschaft, Linde Verlag, 2017
278 Seiten
ISBN 978-3-7073-3777-8
Preis: 39,00 EUR

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news-83 Tue, 03 Apr 2018 09:06:33 +0200 Neuer Partner https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neuer-partner/ Siemens tritt als erster Gebäudetechnikanbieter dem Verband buildingSMART bei. Die Siemens-Division Building Technologies hat sich im März 2018 dem international agierenden Interessenverband buildingSMART International (bSI) angeschlossen. Dort wird sie Mitglied im Strategierat (Strategic Advisory Council) sowie in verschiedenen Ländervertretungen (National Chapters).

Unter dem Datenformat „openBIM“ definiert bSI offene, herstellerneutrale und weltweit geltende Standards für Building Information Modeling. Für die zügige Digitalisierung im Bauwesen ist diese Standardisierung bedeutsam.

Optimierung aller Phasen

„Mit dem Beitritt zu bSI untermauern wir unser klares Bekenntnis zu BIM und bringen unsere Kompetenzen hinsichtlich der Digitalisierung von Gebäuden in die richtungsweisende Standardisierungsarbeit von bSI ein. Damit machen wir gemeinsam einen nächsten wesentlichen Schritt zur Optimierung aller Phasen im Lebenszyklus von Gebäuden“, sagt Matthias Rebellius, CEO von Siemens Building Technologies.

Die Baubranche erhält mit BIM, einem digital unterstützten, zukunftsorientierten und ganzheitlichen Prozess zum Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden, einen starken Produktivitätsschub.

Dieses Verfahren betrifft sämtliche am Bauprozess beteiligte Partner – von den Bauherren über Architekten und Planer, Anbieter von Gebäudetechnik, Immobilienbetreiber und Facility-Management bis hin zum Abriss-und Entsorgungsunternehmen.

„Die Entscheidung von Siemens, buildingSMART als strategisches Mitglied beizutreten, zeigt eindrücklich, wie wichtig unsere Arbeit an Lösungen und Standards, unsere Vision und unsere Gemeinschaft ist. Die Größe und Professionalität von Siemens sind für buildingSMART von großem Vorteil, um die steigenden Anforderungen an unsere Programmarbeit zu erfüllen, die sich aufgrund der zunehmenden Verbreitung von openBIM und digitaler Arbeitsmethoden im Bauwesen ergibt“, sagt Richard Petrie, CEO von bSI.

Kosten einsparen

Das virtuelle Bauen bringt viele Vorteile mit sich. Das Datenmodel, das während der Planungsphase eines Gebäudes entsteht, kann durchgängig in allen weiteren Phasen im Lebenszyklus des Gebäudes genutzt werden. Konstruktionspläne und -ideen lassen sich in der Bauphase zunächst im virtuellen Raum auf ihre Praxistauglichkeit testen.

Die physische Realisierung erfolgt erst nach erfolgreicher Simulation. Bereits während der Planung können zudem energetische Maßnahmen optimiert und auch künftige Umnutzungen berücksichtigt werden. In der späteren Betriebsphase, in der 80 Prozent der Kosten im Lebenszyklus eines Gebäudes anfallen, lassen sich massive Einsparungen erzielen.

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news-82 Wed, 28 Mar 2018 14:27:57 +0200 BIM4RAIL – BIM auf der Schiene https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim4rail-bim-auf-der-schiene/ Das BMVI und die DB Netz AG beauftragten für 13 BIM-Pilotprojekte auf der Schiene die wissenschaftliche Erforschung. Im Dezember 2015 wurde der Stufenplan für Digitales Planen und Bauen verkündet. 2016 schloss das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) dazu eine Finanzierungsvereinbarung über insgesamt 29 Millionen Euro mit der DB Netz AG.

13 Modellprojekte im Blick

Im Fokus steht die Förderung von Building Information Modeling (BIM) als ganzheitliche Methode für digitales Planen und Bauen. Abschnitte der Rheintalbahn (Karlsruhe-Basel), der Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen oder des Rhein-Ruhr-Express gehören unter anderem zu den 13 Modellprojekten, die im Rahmen des Großprojektes bezüglich ihres Stands und Fortschritts der BIM-Methodik wissenschaftlich begleitet, beobachtet und ausgewertet werden. Unter Federführung der Ruhr-Universität Bochum wurde dazu nun eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Namen BIM4RAIL einberufen.

"Mit den neuen Pilotprojekten bei der Schiene treiben wir den Kulturwandel beim Bau von Großprojekten und unsere Digitalisierungsoffensive weiter voran. Bei 13 Schienenprojekten erproben wir das digitale Planen und Bauen auf breiter Front. Wir gewinnen dadurch Praxiserfahrung und steigern die Akzeptanz bei Projektbeteiligten gegenüber modernen digitalen Planungsmethoden und einer kooperativen Arbeitsweise. Ziel ist es, schneller, besser und billiger zu bauen. Ab 2020 wird das digitale Planen und Bauen Standard bei allen Großprojekten des Bundes sein.", resümiert der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt.

Viele Vorteile dank BIM

Die Synchronisierung von Daten, die Vernetzung der Projektbeteiligten sowie die Möglichkeiten der Planung in fünf Dimensionen unter Berücksichtigung von Terminen und Kosten, sind die wichtigsten Vorteile von BIM. Für die Modellprojekte werden praktische 3-D-Modelle erstellt und Streckenabläufe visualisiert. Außerdem lassen sich Bauabläufe optimieren.
Handlungsempfehlungen für künftige Projekte

Das Konsortium hat die Aufgabe abzuleiten, inwieweit und an welchen Stellen digitale Methoden im Schienenwegebau in Zukunft zum Einsatz kommen sollen. Zusätzlich werden Handlungsempfehlungen für Planer, Betreiber von Schienenwegen und Bauausführende formuliert. Darüber hinaus gilt es Empfehlungen abzuleiten, wie sich der Prüfaufwand des Eisenbahnbundesamtes zukünftig reduzieren lässt. Das Projekt besitzt einen wichtigen Stellenwert. Ab 2020 soll BIM bei allen neu zu planenden Projekten des BMVI genutzt werden.

Die 13 Projekte als Modellsteckbrief können hier als PDF heruntergeladen werden.

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news-80 Wed, 28 Mar 2018 10:04:29 +0200 productsforbim https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/productsforbim/ Die Herstellerinitiative "productsforbim" will praxiskonforme digitale Produktdaten und Services gestalten. BIM spielt bei der Zusammenarbeit zwischen Architekten und Bauplanern eine immer bedeutendere Rolle. In Europa fehlen allerdings noch einheitliche Standards und praxistaugliche Implementierungsansätze. Hersteller von Bauprodukten haben 2017 zunächst die Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ gegründet. 

Zwischenzeitlich hat sich die Interessengemeinschaft dem Bundesverband Bausysteme e. V. angeschlossen, um für die gesetzten Ziele den entsprechenden Rahmen zu haben. Dort wird sie im Fachverband „Bauprodukte Digital“ proaktiv ihr Wachstum fortsetzen. 

Die Teilnehmer stellen sich gemeinsam den Herausforderungen der Digitalisierung. Sie blicken in Richtung einheitlicher Produktdaten, einfacher Zugänglichkeit und praxisnaher Gestaltung. 

Vernetzung zwischen Herstellern und Kunden

Die neue Initiative steht eigenen Angaben zufolge mit dem Label „productsforbim“ konsequent für die Nutzung der BIM-Methode, im konkreten Bezug zu den realen Produkten. Mit den gemeinsamen Erfahrungen möchte man auch viel zukünftiges Neuland von BIM erkunden. Die aktive Mitarbeit an der erfolgreichen Entwicklung von BIM mit den Produktdaten der Hersteller soll zudem gefördert werden. 

Am 16. März 2018 fand in Steinhagen bei Hörmann eine Informationsveranstaltung statt, mit der Absicht, weitere interessierte Hersteller zu gewinnen. Der Fachverband nimmt am 1. April 2018 offiziell seine Arbeit auf. Ziel des Fachverbands ist die Sicherstellung der praxisnahen Umsetzung von digitalen Herstellerinformationen.

Die digitalen Prozesse für Planer, Verarbeiter, Produkthersteller und Betreiber von Gebäuden sollen vorangetrieben werden. Zu den Mitgliedern zählen die Unternehmen dormakaba, Hörmann, Jansen Building Systems, Schüco, Xella und Forbo Flooring. Die Betriebe Hilti und Knauf haben bereits bei der Initiative mitgewirkt und gelten als weitere Anwärter. 

Nur gemeinsam können die digitalen Chancen und Herausforderungen besser erschlossen werden. Dabei geht es um einen einheitlichen Ansatz, nicht nur um einzelne Produkte. Mitglieder des Fachverbands wollen praxiskonforme digitale Produktdaten und Services gestalten, Informationen und Erfahrungen untereinander austauschen, Hersteller und Kunden vernetzen sowie digitale Wertschöpfungsketten erweitern. 

Erweiterung digitaler Wertschöpfungsketten

Ziel ist es, die Entwicklung von den meist noch klassischen, noch nicht durchgängig digital unterstützten Abläufen hin zu einer durchgängigen Methode BIM mit großem Erfolg mitzugestalten. Zur Zielerreichung ist es notwendig, reale Produkt-Planungsdaten zu erstellen und anwendungsgerecht verfügbar zu machen. Wichtig ist zudem die Herausarbeitung der Vorteile ihrer Verwendung. 

Auf diese Art und Weise wird sichergestellt, dass die Anwender der Planungsdaten diese gut verstehen und nutzen können. Klare Arbeitsweisen und Regeln, wie Produktinformationen genutzt werden sollen, müssen zwischen den beteiligten Akteuren in Planung, Bau und Betrieb etabliert werden. 

Der Fachverband „Bauprodukte Digital“ im Bundesverband Bausysteme e. V. hat es sich zum übergeordneten Ziel gesetzt, für den jeweils Verantwortlichen einen optimalen Umgang mit den Bauprodukten während Planung, Ausführung und Bewirtschaftung zu gewährleisten. 

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news-76 Mon, 26 Mar 2018 08:46:00 +0200 BMI-Staatssekretär gefordert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bmi-staatssekretaer-gefordert/ Die Bau- und Immobilienwirtschaft fordert einen BMI-Staatssekretär für Bauen & Wohnen. Die Bereiche Bauen und Wohnen rasch in das Bundesinnenministerium zu integrieren, dafür sprechen sich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) sowie der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft aus.

Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA, fasst zusammen: „Nach der langen Zeit der Regierungsbildung ist es wichtig, dass die Politik nun handlungsfähig wird und die dringend benötigten und angekündigten Reformen anpackt.“ Peter Hübner, Präsident des HDB, ergänzt: „Wir können nicht noch ein halbes Jahr warten, bis die Arbeit richtig losgeht. Insbesondere bei der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums dürfen wir keine Zeit mehr verlieren.“

Personelle Verankerung von Bauthemen

Damit die Themen endlich auch personell im Bundesinnenministerium verankert werden, fordern Bau- und Immobilienwirtschaft einen Staatssekretär für Bauen und Wohnen. Gefordert wird zusätzlich ein eigenständiger Bauausschuss im Deutschen Bundestag.

Die geplante Neubauoffensive sehen beide Verbände als einen wichtigen Eckpfeiler, um die immer weiter zunehmenden Verknappung von Wohn- und Wirtschaftsimmobilien in Großstädten und Ballungsregionen entgegenzuwirken. Auch von der Enquete-Kommission für die nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik erhoffen sich die Akteure entlastende Maßnahmen für die angespannten Immobilienmärkte.

Hoffnungen in künftigen Bundesbauminister

Kritik an bisherigen Entscheidungen wird ebenfalls geübt: „Allein mit der Senkung der Modernisierungsumlage auch acht Prozent werden Investitionen künftig reduziert und energetische Sanierungen entfallen. Der künftige Bundesbauminister sollte dieses Vorhaben überdenken“, so Mattner. Man hoffe, dass die bisher positiven Signale aus dem Koalitionsvertrag nicht durch die geplanten Verwerfungen im Mietrecht konterkariert würden. Gemeinsam sprechen sich der ZIA und der HDB stattdessen dafür aus, die Empfehlungen aus dem Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen weiterzuverfolgen.

Hübner sieht beispielsweise im Bereich des seriellen Wohnungsbaus noch großes Potenzial. Die Bereitstellung von preisgünstigem Bauland, die Vereinfachung von Genehmigungs- und Vergabeverfahren und die steuerliche Förderung sind ebenfalls Themen, welche die Regierung laut ZIA und HDB in Angriff nehmen sollten.

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news-79 Fri, 23 Mar 2018 12:55:58 +0100 Adler bleibt, Bomba geht https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/adler-bleibt-bomba-geht/ Seehofers Superministerium nimmt Konturen an. Nicht jeder Staatssekretär stieß beim neuen Minister auf Wohlgefallen.
Gunther Adler bleibt auch unter Minister Horst Seehofer Bau-Staatssekretär. Adler wechselt vom Umweltministerium ins Ministerium des Inneren, für Bau und Heimat. Dort kann der erfahrene und allseits geschätzte Staatssekretär seine Arbeit fortsetzen. Adler engagiert sich u. a. sehr stark für die Einführung der BIM-Methodik.

Die Weiterbeschäftigung des SPD-Mitglieds im CSU-geführten Ministerium galt als unsicher. Die bisherige Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorschutz, Barbara Hendricks (SPD), holte Adler 2014 als Staatssekretär nach Berlin. Zuvor war er in Nordrhein-Westfalen Staatssekretär im Bauministerium.

Bei der Bundesarchitektenkammer ist die Erleichterung nach Adlers Übernahme groß. Präsidentin Barbara Ettinger-Brinckmann: „Wir freuen uns über eine aus unserer Sicht wirklich gute Entscheidung des neuen Bundesbauministers Horst Seehofer. Gunther Adler als Bau-Staatssekretär beizubehalten und ihn in das neue Ministerium zu übernehmen, ist eine kluge und richtige Entscheidung.“

Die Präsidentin befürwortete auch die Einrichtung eines eigenen Bundestagsausschuss für Bauen und Heimat: „Damit wird der baukulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftsrelevanten Bedeutung dieses Politikbereiches angemessen Rechnung getragen.“

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel, wurde von Gunther Adler für weitere fünf Jahre berufen. Adler ist Vorsitzender des Stiftungsrates.

Weniger Glück hatte Staatssekretär Rainer Bomba (CDU). Er muss sein Büro in den kommenden Tagen räumen. Der neue Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) verzichtet auf die bisherigen Staatssekretäre Bomba und Michael Odenwald. An ihre Stelle rücken Gerhard Schulz und Guido Beermann. Schulz ist Leiter der Grundsatzabteilung des Verkehrsministeriums, Beermann ist Staatssekretär im Gesundheitsministerium. 

Rainer Bomba war u. a. für die digitale Infrastruktur zuständig. Im Rahmen dieses Aufgabenbereichs wurde er als kompetenter Ansprechpartner für BIM geschätzt.

Rainer Bomba (Bild: Hapekoenig, Lizenz CC BY-SA 4.0)

 

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news-78 Fri, 23 Mar 2018 08:46:51 +0100 BIM im FM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-im-fm/ Das kostenlose GEFMA-White Paper betrachtet BIM aus Sicht des Gebäudebetriebs und zeigt Einsatz und Mehrwerte. Als Schlüssel zum Erfolg für die IT-Unterstützung des Lebenszyklus von Immobilien gilt die Verzahnung von CAFM (Computer Aided Facility Management), BIM (Building Information Modeling) und anderer Software.

Im Berufsalltag wird jedoch das Thema BIM aus der Perspektive des Facility Managements noch zu selten betrachtet. 

Der GEFMA (German Facility Management Association ) -Arbeitskreis CAFM gibt in seiner neuesten Publikation erste Antworten auf folgende Kernfragen:

  •  Welchen Mehrwert bietet BIM für das Facility Management?
  •  Wie kann BIM im Bestand bzw. in der Nutzungsphase von Facilities eingesetzt werden?
  •  Wie hängen BIM und CAFM zusammen?
  •  Welche wichtigen Begriffe, Datenformate und Schnittstellen für BIM im FM gibt es?

Das White Paper beinhaltet neben Begriffsdefinitionen und der Geschichte von BIM zudem Schnittstellen, Datenaustauschformate sowie Anwendungsmöglichkeiten. Die Vorgehensweise in BIM-Projekten wird ebenfalls thematisiert. Eine Klassifizierung der BIM-Werkzeuge findet ebenso statt, wie auch die Betrachtung von BIM in Kombination mit kaufmännischen Softwaresystemen. 

Anhand von Praxisbeispielen veranschaulichen Wegbereiter, die die Planungsmethode bereits etabliert haben, wie sie dadurch einen Mehrwert erzielen konnten. 

Das White Paper wendet sich insbesondere an Facility Manager auf Seiten der Anwender, CAFM-Softwarehersteller und -Implementierungspartner, (CA)FM-Berater, FM-Dienstleister sowie Lehrende und Studierende in immobilienbezogenen Studiengängen.

Bedeutung im Gebäudebetrieb

 „Die BIM-Methode ist für das Facility Management und CAFM wesentlich und wird zu einer besseren Datenqualität, zentraler Datenhaltung sowie auswertbaren, strukturierten Daten führen. Es ist möglich, mehr Daten über das Gebäude als bisher mit weniger Aufwand zu erhalten. Der Lebenszyklus eines Gebäudes kann digital abgebildet werden. Es findet kein Medienbruch mehr statt, sondern ein verlustfreier Datenaustausch“.

Die Broschüre ist kostenlos im GEFMA-Online Shop verfügbar. 

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news-77 Thu, 22 Mar 2018 10:38:00 +0100 mera-App von Ambrosia https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mera-app-von-ambrosia/ Mit der mera-App lassen sich Prozesse optimieren, Kosten senken und die Sicherheit im Gebäudebetrieb erhöhen. Jan Schipper, Geschäftsführer der Ambrosia-FM Services & Consulting GmbH sieht BIM als hilfreiche Methode sowie als digitales Datenmodell für die Optimierung der Betriebsphase von Immobilien und technischen Anlagen. Der Kernnutzen der Transformation zur Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft bestehe insbesondere im Austausch digitaler Daten zwischen den am Bauprojekt beteiligten Akteuren, ohne das es einer besonderen Absprache bedarf.

Die dafür nötige Identifikation und Standardisierung der relevanten Daten ist inzwischen viel weiter, als Branchenteilnehmer wüssten: „IFC 4.0 von buildingSMART ist international anerkannt, kommt aus Sicht einzelner Zielgruppen jedoch überdimensioniert daher. Konzipiert als Open BIM und auf Basis von IFC sowie strukturiert nach DIN 276, DIN 277 und GEFMA 198 ist jedoch CAFM-Connect bereits vielfach im Einsatz.“, fasst Schipper zusammen.

Automatisierung der Prozesse

CAFM-Connect definiert sich als Editoren-Anwendung mit einem standardisierten Datenkatalog für ein herstellerneutrales und marktoffenes Austauschformat. BIM-Methoden und –Modelle sorgen für bessere Pflege der Daten und einen aktuellen Stand der Information im Gebäudebetrieb. Mittels standardisierter Daten kann die bereits vorhandene IT in den Firmen für die teilweise Automatisierung der relevanten Prozesse eingesetzt werden. Die Daten lassen sich standardisiert und universell mithilfe der mera-App von Ambrosia verknüpfen.

Dennis Diekmann, ebenfalls Geschäftsführer der Ambrosia-FM Services & Consulting GmbH bestätigt: „Wir erzielen damit schon heute konkret spürbare Vorteile für unsere Kunden etwa im Bereich Gefährdungsbeurteilungen. Die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen ruft bei Beauftragten und bestellten Personen oftmals Unsicherheiten hervor. Die Frage der Vorgehensweise ist längst nicht immer eindeutig und es ist notwendig, die Informationen und Ergebnisse nutzbar zu machen.“

Aufwand deutlich verringern

Bisher würden großen Mengen an PDF-Dokumenten produziert, welche allerdings oftmals nur wenig Bezug zu den eigentlich wichtigen Grundlagen von Gesetzen und Verordnungen hätten. Mithilfe der mobilen mera-App lässt sich vor allem der Aufwand verringern. Zum Beispiel sind die Stammdaten der technischen Gebäudeausrüstung nach CAFM Connect auf Basis von IFC 4.0 sowie der Katalog nach GEFMA 924 und das Regelwerkskataster REG-IS via WebServices-Schnittstelle nutzbar.

Ein großer Vorteil der standardisierten digitalen Vernetzung mittels mera-App ist, dass bei der Inbetriebnahme nach Um-, Aus- und Neubauten eine spürbare Reduzierung der Risiken zu verzeichnen ist. Wichtig dafür ist unter anderem die Anlehnung der vorhandenen Datenstruktur an VDI 6039 (FM und Inbetriebnahme), ein standardisiertes Gebäudemodell auf Basis von DIN 276 für die TGA Struktur und der DIN 277 für die Grundflächen sowie der international anerkannte BIM Standard IFC 4. Auch die Pflichten aus dem Regelwerkskataster REG-IS sowie die GEFMA Richtlinie 198 für Dokumente sind integriert.

Die App bietet eine ideale Informationsgrundlage für alle Aufgaben und Prozesse in der Bewirtschaftungsphase. Informationsverlust während der Übergangsphasen wird vermieden. Der verantwortliche Betreiber genießt Klarheit über die Planung der Kosten. Erhöht werden außerdem die Regelkonformität sowie die Betriebssicherheit.
 

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news-75 Wed, 21 Mar 2018 08:42:07 +0100 Digitaler Merkzettel https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitaler-merkzettel/ Die AVA- und Baukostenmanagementsoftware California.pro unterstützt von nun an das BIM Collaboration Format (BCF). Anwender können ab sofort im Raum- und Gebäudebuch des AVA- und Baukostenmanagementsystems California.pro der G&W Software AG digitale Kommentare verfassen und diese an die Projektbeteiligten senden. Die Interaktion zwischen den verschiedenen Partnern soll so optimiert und der Informationsaustausch zwischen den im BIM-Prozess genutzten Softwareprodukten digitalisiert werden. 

Mit dem BIM Collaboration Format, BCF, findet eine modellbasierte interdisziplinäre Kommunikation statt. Im IFC-Modell informiert BCF über Status, Ort und Bauteil mit Bemerkungen. Die Projektbeteiligten können auf die BCF-Dateien samt derer Historie, die California.pro im Raum- und Gebäudebuch ablegt, zugreifen. Die Planer erhalten durch die Nutzung des digitalen Merkzettels mehr Sicherheit und eine verbesserte Kommunikation – ohne jeglichen Medienbruch. 

Optimierter Informationsaustausch zwischen den Projektbeteiligten

Wenn der Anwender das CAD-Datenmodell in das Modul Raum- und Gebäudebuch von California.pro einliest, um ein kaufmännisches Gebäudemodell zu erzeugen, so erkennt er schnell Planungsfehler wie beispielsweise einen falschen Türanschlag. Früher teilten sich die Partner die Fakten in Form von Screenshots per Mail mit, heute schreiben sie ihre Anmerkungen in eine BFC-Datei. Mit den Kommentaren der Projektbeteiligten kombiniert diese die Kameraperspektive. Zudem erhält jeder in seiner eigenen Softwareumgebung den direkten Zugriff auf die beschriebene Situation. Der Bearbeitungsstatus kann jederzeit einfach nachverfolgt werden, da jedes BCF-Thema mit einer eignen ID registriert wird. 

Entwickelt wurde BCF von buildingSMART International. Es wird als Standard für den Einsatz in BIM-Projekten nach der openBIM-Methode empfohlen. 

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news-74 Tue, 20 Mar 2018 08:59:22 +0100 14 Stockwerke aus Holz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/14-stockwerke-aus-holz/ Mit einer Gesamthöhe von 60 Metern entsteht in Risch Rotkreuz im Kanton Zug das höchste Holzhaus der Schweiz. Das Areal Suurstoffi formt sich zu Lern- und Arbeitsstätte, Wohnquartier und Erholungszone. Zusammen mit zwei weiteren Gebäuden gehört das Holzhaus, das auf dem insgesamt etwa 10 Hektar großen Areal gebaut wird, zum neuen Campus der Hochschule Luzern (HSLU). 

Auf einer Bruttogeschossfläche von etwa 42.000 Quadratmetern entstehen Unterrichtsräume der Wirtschafts- und Informatikdepartments der HSLU sowie Büro- und Verkaufsflächen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 22. Februar 2018. Der Schwerpunkt des Bauvorhabens liegt auf den zwei Holzhochhäusern und einem dazwischenliegenden Betonbau. Die Entwürfe für den Hochschulcampus lieferte die Arbeitsgemeinschaft Büro Konstrukt & Manetsch Meyer Dipl. Architekten ETH aus Luzern.

Verknüpfung verschiedener Methoden

Die Zug Estates AG ist Bauherrin des integrierten nachhaltigen Quartiers. Die ersten beiden Bauetappen sind bereits fertiggestellt worden. Dabei erschloss man etwa 19.000 Quadratmeter kommerzielle Fläche und übergab 384 Wohnungen. 

Das international tätige Beratungsunternehmen für den Bau- und Immobiliensektor Drees & Sommer begleitet den Neubau des Gebäudekomplexes auf dem Baufeld 1 des Areals Suurstoffi West mit Lean Construction Management. Drees & Sommer garantiert durch Lean Construction Management – eine Übertragung des aus der Automobilindustrie stammenden Lean-Prinzips  – integrierte Baulogistik und die BIM-Einbindung einen geregelten Bauablauf.

Bauphasenübergreifend ermöglicht die Planungsmethode die sinnvolle Integration und Nutzung aller notwendigen Daten. Bei dem Neubau kommt eine Software zum Einsatz, die eine dazugehörige Nutzung von Baulogistik, BIM und LCM zulässt. 

Beliebtes Baumaterial

„Gerade bei großen, anspruchsvollen Projekten mit vielen Beteiligten wie beim Hochschulcampus der HSLU bietet sich die Lean-Methodik an, denn hier steht die Optimierung des Gesamtprozesses im Fokus. Diesen erarbeiten alle Beteiligten gemeinsam. Potenzielle Risiken werden so deutlich schneller sichtbar, Termin-, Kosten- und Qualitätsziele können eingehalten werden“, erklärt Paul Schneider, Senior Projektpartner der Drees & Sommer SE.

Mit dem selbst gesteckten Ziel, ein komplett CO2-freies Quartier zu sein, nimmt das Areal Suurstoffi in der Schweiz eine Vorreiterrolle ein. Die Holzbauweise fügt sich sehr gut in den Nachhaltigkeitsgedanken des Areals ein. Im Vergleich zu anderen Baustoffen gilt Holz nämlich im CO2-neutralen Bauen als besonders vorbildlich. Der Elementbau bringt zudem weitere Vorteile mit sich wie etwa ein hohes Bautempo. 

Holz ist vorbildlich in der Herstellung, beim Transport und Montage sowie auch beim Rückbau. Ein geringer Kohlendioxid-Ausstoß wirkt sich positiv auf die Ökobilanz aus. Zudem sprechen isolierende, schall- und wärmedämmende Eigenschaften für den Einsatz. 

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news-73 Mon, 19 Mar 2018 08:46:00 +0100 Bodenrichtwerte in Berlin explodieren https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bodenrichtwerte-in-berlin-explodieren/ In den vergangenen Jahren stiegen die Bodenrichtwerte in beliebten Berliner Kiezen um mehr als 1.000 Prozent. Rbb|24 verglich in einer Langzeitanalyse die aktuellen Bodenrichtwerte für Wohnanlagen mit denen von vor zehn Jahren. Das Ergebnis zeigt zum Teil exorbitante Preissteigerungen. Während sich die Grundstückspreise 2008 noch im dreistelligen Bereich bewegten, schnellten sie in verschiedenen Innenstadtlagen innerhalb von zehn Jahren in den mittleren vierstelligen Bereich.

Ein Gutachterausschuss der Immobilienbranche bewertet jährlich die einzelnen Gebiete anhand von Kaufverträgen. Der Bodenrichtwert gibt an, welchen durchschnittlichen Wert ein Grundstück in einer bestimmten Lage hat. Die Preisänderungen ergeben sich durch den Vergleich mit den Kaufverträgen aus dem Vorjahr. Ist ein Grundstück bebaut, bestimmen die Experten den Wert ohne Haus.

Beliebte Kieze – Mietshäuser und ihre Grundstückspreise

Friedrichshain-Kreuzberg oder auch der Ortsteil Prenzlauer Berg im Bezirk Pankow gehören zu den beliebtesten Wohngegenden der Hauptstadt. In diesen Kiezen findet der zugezogene Hamburger sein schrilles St. Pauli mit ausschweifendem Nachtleben und Partykultur und der Stuttgarter seine dörfliche Idylle mitten in der Großstadt.

Im Jahr 2008 lag der Preis in der Wörther Straße im Prenzlauer Berg und Umgebung für Grundstücke mit Haus-an-Haus-Bebauung bei 460 Euro pro Quadratmeter. Nur zehn Jahre später zahlt man 5.000 Euro pro Quadratmeter. Am Samariterplatz in Friedrichshain stieg der Wert von 380 Euro auf 4.500 je Quadratmeter. Im Kreuzberger Wrangelkiez kletterte der Preis von 340 Euro um das Zehnfache auf durchschnittlich 3.500 Euro für den Quadratmeter.

Haus im Grünen – geringerer Preis

Wer ein Haus oder eine Wohnung im Grünen sein Eigen nennt, der kommt wesentlich günstiger davon. Bei der „offenen Bebauung“, also Häusern mit umgebendem Grün, lagen die größten Steigerungen der letzten zehn Jahre zwischen 200 und 370 Prozent. In der Tempelhofer Manfred-von-Richthofen-Straße lag sie bei 335 Prozent. In Niederschönhausen um den Heinrich-Mann-Platz verzeichnete man 297 Prozent. Im Jahr 2008 lag hier der Preis bei etwa 200 Euro je Quadratmeter.

Stadtviertel, die schon lange als teuer galten, sind ebenfalls von hohen Preissteigerungen betroffen. Die Fischerhütte in Dahlem, der Tiehlplatz in Zehlendorf sind nur zwei der vielen Beispiele.

Mitte schießt an die Spitze

In Berlins Mitte im gleichnamigen Ortsteil werden am östlichen Hausvogteiplatz und nördlichen Spittelmarkt die mit Abstand höchsten Preise aufgerufen. Der Quadratmeter für eines der Filetgrundstücke kostet hier 11.000 Euro. Der Ortsteil-Durchschnitt liegt bei 5.400 Euro je Quadratmeter. Damit setzt sich Mitte an die Spitze der teuersten Baugrundstücke in Berlin.

In den einzelnen Bezirken sehen die Preissteigerungen wie folgt aus: Innenstadt-Bauweise (Haus an Haus), Offene Grundstücke

Bezirk  Innenstadtbauweise (Haus-an-Haus)   Offene Grundstücke 

Charlottenburg-Wilmersdorf

430 % 139 %

Friedrichshain-Kreuzberg

661 %  

Lichtenberg

291 % 151 %

Marzahn-Hellersdorf

236 % 157 %

Mitte

510 % 173 %

Neukölln

276 % 107 %

Pankow

408 % 157 %

Reinickendorf

216 % 102 %

Spandau

229 % 113 %

Steglitz-Zehlendorf

210 % 143 %

Tempelhof-Schöneberg

328 % 114 %

Treptow-Köpenick

273 % 145 %

Wo ist es vergleichsweise günstig?

Der niedrigste Wert für die Haus-an-Haus-Bebauung wurde mit 150 Prozent am Hindenburgdamm in Lichterfelde gemessen. Die Lessingstraße/Uhlandstraße in Rosenthal im Bezirk Pankow sowie die Pasewalker Straße in Französisch Buchholz liegen bei 160 Prozent.

Für die offene Bauweise gelten andere Werte. Der rasante Aufwärtstrend hat noch nicht alle Stadtteile in und am Berliner Rand erfasst. In zahlreichen Gegenden fiel der Anstieg mit 60 bis 80 Prozent vergleichsweise gering aus. Vor allem im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld und im Tempelhofer Ortsteil Lichtenrade befinden sich auffällig viele der günstigen Grundstücke.

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news-71 Fri, 16 Mar 2018 08:00:00 +0100 BIM you up – Smarter Planen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-you-up-smarter-planen/ Rücker + Schindele veranstaltet im April 2018 eine Vortragsreihe mit dem Schwerpunkt technische Ausrüstung. Gemeinsam mit Partnern aus Bauherrschaft, Wissenschaft und Forschung, Architektur, Planung und Recht referieren die Experten über verschiedene branchenrelevante Themen.

Die Veranstaltungen finden am 19. April 2018 in München und Rosenheim sowie am 26. April 2018 in Berlin statt.

Während des Technikforums können neben dem Projektgeschäft ebenso aktuelle Themen aufgegriffen und im fachlichen Austausch diskutiert werden.

Aufgrund der zunehmenden Komplexität ist es erforderlich, den Horizont zu erweitern. Innovationspotenziale lassen sich nur auf diese Weise erkennen. Das Zeitalter des digitalen Wandels wirkt sich auch auf die klassische Ingenieurplanung aus. Insbesondere in Ingenieurbüros für technische Ausrüstung verändert die BIM-Methode den Planungsprozess grundlegend.

Was aber sind die Voraussetzungen für die BIM-Anwendung? Wie kann BIM in die eigenen Prozesse integriert werden? Wie wird sich die Methode weiterentwickeln? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie im Technikforum. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programmübersicht


Veranstaltungsorte

München: Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH | Kapellenweg 6 | 81371 München |
Tel.: +49 89 7677693-0 | Fax: +49 89 7677693-10

Rosenheim: Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH | Frühlingstraße 3 | 83022 Rosenheim |
Tel.: +49 8031 900573-0 | Fax: +49 8031 900573-10 (Vorträge per Skype, Moderation vor Ort)

Berlin: Hotel Titanic Comfort Mitte | Elisabeth-Mara-Straße 4 | 10117 Berlin |
Tel.: +49 30 3980198-0 | Fax: +49 30 3980198-10
Technikforum@RundS.de | www.RundS.de

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news-70 Thu, 15 Mar 2018 08:14:00 +0100 Bewerbungsphase gestartet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bewerbungsphase-gestartet/ Bauherren, Architekten und Nutzer von Neu- oder Bestandsbauten können sich für den 6. DGNB-Preis bis zum 8. Juni 2018 bewerben. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen - DGNB e. V. vergeben dieses Jahr den DGNB-Preis bereits zum sechsten Mal. Gesucht werden langfristig effektive und innovative Gebäude mit hohem ästhetischem Anspruch in Deutschland. Bewerbungen können bis zum 8. Juni 2018 über einen Online-Fragebogen eingereicht werden.

Nachhaltige Bauweise, innovative Lösungsansätze und herausragende gestalterische Qualität

Im Rahmen eines mehrstufigen Assessments wählt die DGNB-Jury unter allen Einsendungen die Finalisten aus. Im Komitee sitzen namhafte Experten aus den Bereichen Architektur und Bauen sowie Fachleute aus Kommunen, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik. Auf dem führenden nationalen Kongress rund um Nachhaltigkeit, dem Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, findet am 7. Dezember die Preisverleihung statt.

 „Nachhaltig zu bauen muss in der heutigen Zeit mehr als eine Wahloption sein“, sagt Prof. Alexander Rudolphi, Präsident der DGNB. „Es gibt genug Beispiele, die zeigen, dass es möglich ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, dabei ökonomisch zu bauen und ein Plus an Nutzerkomfort zu erzielen. Genau diese Vorbilder suchen wir mit unserem Preis, “ ergänzt Alexander Rudolphi.

wagnisART in München überzeugte 2017

Vergangenes Jahr gelang es dem genossenschaftlichen Wohnungsbauprojekt wagnisART in München, die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Entworfen wurde das Projekt von ARGE bogevischs buero in Kooperation mit Architekten des Büros SHAG Schindler Hable. Durch die intensive Einbindung der zukünftigen Bewerber in den Planungsprozess (Workshops, Zieldefinition und entscheidungsfördernde Maßnahmen) entstand eine Gemeinschaft fördernde Architektur. Sie zeigt sich auch in der außergewöhnlichen Anordnung, Verbindung und Ausformung der fünf einzelnen Gebäude.

In vielen Bereichen des Geländes mit insgesamt 138 Wohnungen sind die Themen des Dreisäulenmodells der langfristig effektiven Bauweise sehr gut integriert. Es ist ein zertifiziertes Passivhaus mit niedrigem Wärmebedarf. Die Stahlbeton-Holz-Hybridbauweise, das Mobilitätskonzept und die Photovoltaikanlagen auf den Dächern erfüllen die Anforderungen einer zeitgemäßen Bauweise.

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news-69 Wed, 14 Mar 2018 08:45:00 +0100 Handwerkscamp in Berlin https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/handwerkscamp-in-berlin/ Vom 17. bis 18. März 2018 findet das Handwerkscamp in Berlin statt. Auch in diesem Jahr steht das Thema Digitalisierung im Fokus. Beschäftigte aus dem Hochbau, Tiefbau und Ausbau sind auch in diesem Jahr wieder herzlich eingeladen, am Handwerkscamp teilzunehmen. Nachwuchskräften und erfahrenen Fachleuten bietet sich hier die Möglichkeit, sich gemeinsam über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und über Herausforderungen zu diskutieren.

Aktuell könnte die Auftragssituation am Bau nicht besser sein. Doch der Auftragsflut lässt sich nur durch gesteigerte Produktivität begegnen. Die sich bereits in der Branche entwickelnde Digitalisierung birgt viele Chancen, setzt jedoch auch viele Betriebsinhaber unter Druck. Abhilfe schaffen ein konsequenter Austausch und das Teilen von persönlichen Erfahrungen.

Produktivität steigern und Prozesse optimieren

Wie lassen sich Prozesse und Arbeitsschritte optimieren? Wie können neue Fachkräfte gewonnen und Kunden besser informiert werden? Transformation und Digitalisierung bieten keine allgemeingültigen Musterlösungen, aber einen vielversprechenden Ansatz, um Effizienz und Produktivität im Betrieb zu steigern. Prozesse, Technologien und Werte müssen dabei individuell auf jeden einzelnen Betrieb abgestimmt werden.

Fehlendes Know-how, wenig Zeit, mangelndes Verständnis oder die Angst zu scheitern sind oft die größten Hindernisse, wenn es um die Themen Transformation und Digitalisierung am Bau geht. Digitalisierung am Bau fängt zuerst einmal im Kopf an. Erst die Einstellung der Mitarbeiter und Betriebsinhaber macht ein Umdenken und eine Öffnung für Neues möglich.

Überblick behalten durch Erfahrungsaustausch

Nicht zu unterschätzen ist jedoch die Vielfältigkeit der Möglichkeiten. Alles davon in die Praxis umzusetzen oder aber auszutesten ist unmöglich. Tablets, BIM und Social Media sind nur eine kleine Auswahl der Instrumente. Um die Wirkung auf den eigenen Betrieb testen zu können, müsste man theoretisch alles einmal ausprobieren. Dazu fehlt jedoch schlicht und einfach die Zeit. Ein Netzwerktreffen, wie beim Handwerkscamp ist daher die ideale Möglichkeit, um sich mit Gleichgesinnten zu all diesen Themen auszutauschen. Hier begegnen sich Handwerker auf Augenhöhe, um ihr Wissen zu teilen und von dem der anderen zu profitieren.

Zum Handwerkscamp treffen sich rund 60 bis 80 Fachleute aus dem Bauhandwerk. Für Bauausführende ist die Anmeldung zur Veranstaltung kostenlos. Organisiert wird sie von der Redaktion meistertipp.de unter der Schirmherrschaft der SHK Innung in Berlin.

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news-68 Tue, 13 Mar 2018 08:44:00 +0100 Architekten sollten in 3D planen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/architekten-sollten-in-3d-planen/ Es gibt viele gute Gründe, warum ein Umdenken in der Baubranche unbedingt nötig ist. Ines Mansfeld hat einige davon ausführlich in ihrem kostenlosen Whitepaper erläutert. „5 gute Gründe, warum Architekten in 3D planen sollten“ – Die Architektin Ines Mansfeld hat sich mit dem Thema eingehend befasst und stellt in ihrem gleichnamigen Whitepaper die fünf wichtigsten Gründe ausführlich vor.

Um den wachsenden Anforderungen ihrer Auftraggeber gerecht zu werden und stets konkurrenzfähig zu bleiben, ist es für Architekten unumgänglich, sich den technischen Herausforderungen ihrer Zeit zu stellen. Die zunehmende Vernetzung aller Beteiligung und kürzere Bauzeiten setzen sich immer mehr durch. Wer da nicht mitgeht, kann schnell den Anschluss verpassen.

Technische Voraussetzungen sind gegeben

Um die Qualität eines Projektes zu sichern und zu steigern, arbeiten Planer, Auftraggeber und alle weiteren an einem Bauprojekt Beteiligten daran, die Kommunikation transparent und effizient zu gestalten. Die Entwicklung der heutigen Technik bietet die idealen Voraussetzungen dafür. So lassen sich beispielsweise mobile Endgeräte oder Cloud-Plattformen nutzen, um Informationen in Sekundenschnelle auszutauschen und weiterzuleiten. Auch die Software ist zwischenzeitlich so weit entwickelt, dass sich Informationen genauso schnell im digitalen Modell verarbeiten lassen.

2D vs. 3D

Die noch immer weit verbreitete Methode der 2D-Zeichnung genügt den Anforderungen der Digitalisierung leider immer weniger. Im Vergleich dazu sind bei einem 3D-Modell jederzeit aktuelle Pläne verfügbar. Im Maschinenbau und der Autoindustrie werden 3D-Modelle bereits seit vielen Jahren genutzt. Erfahrungen, die mit konsequent umgesetzten 3D-Modellen gemacht wurden, können nahezu identisch im Bauwesen umgesetzt werden. Der große Vorteil ist, dass die Technik nicht nur vorhanden, sondern auch bereits erprobt ist. Im Whitepaper werden folgende Themen genauer betrachtet:

  • 2D-Planung aus Gewohnheit
  • Vielfältige Möglichkeiten in der Visualisierung
  • Mehr Wirtschaftlichkeit durch Zeitersparnis und Fehlervermeidung
  • Mehr Transparenz in der Planung
  • Vom digitalen Gebäudemodell zu BIM

Das Whitepaper kann bei Allplan kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Dazu muss nur ein kurzes Formular ausgefüllt werden.

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news-67 Fri, 09 Mar 2018 09:37:32 +0100 Grohe setzt auf BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/grohe-setzt-auf-bim/ Der Anbieter von Sanitärarmaturen verspricht, weitere neue Produkte so schnell wie möglich als modellierte BIM-Objekte zur Verfügung zu stellen. Die zunehmende Vernetzung von Geräten, Sensoren usw. über ein IP-Netz befindet sich noch in einer Entwicklungsphase. Bereits jetzt lassen sich aber schon die vielfältigen Möglichkeiten für alle Branchen erkennen.

Auch die Sanitärbranche verändert sich. Das Internet der Dinge erweitert Komponenten in Wasseranlagen um intelligente Funktionen. Grohe, Hersteller von Armaturen und Sanitärprodukten, betrachtet diese Entwicklungen „als willkommen und lange überfällig.“

„Während der Rest der Branche kontinuierliche Fortschritte verzeichnet, hinken wir im Bereich Sanitärarmaturen erstaunlicherweise zehn Jahre hinterher. Gleichzeitig weiß jeder, dass Warmwasser maßgeblich den Energieverbrauch in Wohngebäuden bestimmt“, sagt Tero Kemppainen, Grohes Geschäftsführer für Finnland.

Intelligente Wassersysteme liegen im Trend

Auf der Branchenmesse ISH in Frankfurt habe man vergangenes Jahr die intelligente Wassersteuerung Sense Guard vorgestellt, fügt der Key Account Manager Jani Hyvärinen hinzu. Über WLAN lässt sich diese mit der mobilen Grohe-App verbinden. Sense Guard erkennt Mikroleckagen im System und kann im Fall eines Rohrbruchs das Wasser abschalten. Mit der App kann man zudem den Wasserverbrauch und die Durchflussmenge aus der Ferne überwachen.

Intelligente Systeme für den Heimbereich könnten sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen als hilfreich erweisen, beispielsweise in der Altenpflege. Die Duschtoiletten der Marke Sensia Arena sind etwa mit intelligenten hygienischen Duscharmen ausgestattet, die sich bequem per Fernbedienung steuern lassen.

Rohrplaner – zentrale Entscheider bei der Auswahl von Armaturen

An der Installation von Sanitärarmaturen und Wasseranlagen sind je nach Projekt und Gebäudetyp verschiedene Parteien beteiligt. Innenausstatter und TGA-Planer müssen Zugriff auf detaillierte Daten über die technischen Produkteigenschaften haben. Denn nur so können auch neue Produkte und Innovationen bei der Installationsplanung berücksichtigt werden.

„Stellen wir uns ein Projekt vor, bei dem der Innenausstatter Sanitärarmaturen eines bestimmten Herstellers ausgewählt hat. Das für die Planung der Rohrsysteme verantwortliche Ingenieurbüro ist jedoch mit den Armaturen eines anderen Herstellers vertrauter und weiß aus Erfahrung, was bei der Installation dieser Konkurrenzprodukte zu beachten ist. Ein weniger vertrautes Produkt scheint auf den ersten Blick mit mehr Risiken verbunden. Eine solche Situation hat häufig einen Dialog zwischen dem Innenausstatter und dem TGA-Planer zur Folge, was – je nach unmittelbar verfügbaren Produktinformationen – dazu führen kann, dass der altbekannte Armaturenausstatter ausgewählt wird, um das vermeintliche Risiko zu umgehen. Bisher gemachte Erfahrungen und gewohnte Arbeitsweisen wirken sich auf menschliche Entscheidungen aus. Die Bereitschaft ist geringer, sich auf Produkte einzulassen, die weniger bekannt sind“, erläutert Jani Hyvärinen.

Dem Architekten oder Innenausstatter müssen genügend Informationen zu den Produkten und ihren Eigenschaften vorliegen. Nur so seien die Produkte eines Herstellers für ein Projekt spezifiziert, Tero Kemppainen. Der Innenausstatter oder Rohrplaner wählt beim Bau großer Wohnhäuser die Armaturen aus. Sie sind die zentralen Entscheider.

Heutzutage arbeiten Fachplaner in der Regel mit BIM-Software. Sie müssen daher mit technischen Informationen wie 3D-Produktmodellen oder BIM-Objekten ausgestattet sein. Daher ebne die Verfügbarkeit der Grohe-Produkte als BIM-Objekte den Weg für eine engere Zusammenarbeit mit Rohrplanern, so Jani Hyvärinen.

Effizienzsteigerung durch reibungslose Prozesse

Seit vielen Jahren nimmt die Produktmodellierung eine wichtige Rolle in der Strategie von Grohe ein. Progman modellierte 2007 den ersten Produktsatz des Herstellers für die TGA-Planungssoftware MagiCAD. Das Angebot an modellierten Produkten wurde seitdem ausgeweitet. Gebäudeplaner können heute Grohe-Produkte inklusive Abmessungen und technischer Daten auch online mithilfe von Progmans kostenfrei zugänglicher BIM-Objektbibliothek MagiCloud abrufen.

 „Wir möchten unsere neuen Produkte so schnell wie möglich als modellierte BIM-Objekte bereitstellen. Denn wie wir festgestellt haben, ist die Nachfrage an Produkten quasi durch die Decke gegangen, nachdem sie in MagiCAD und MagiCloud modelliert wurden“, betont Jani Hyvärinen.

BIM-Objekte ermöglichen einen effizienten Informationsfluss in Projekten zwischen den Parteien. Der Planer hat von allen am Bauprojekt beteiligten Gruppen den geringsten Bezug zu den physischen Produkten. Er ist aber auch gleichzeitig hauptverantwortlich dafür, dass Wassersysteme auch tatsächlich funktionieren. Funktioniert das System auf dem Bildschirm des Planers nicht, funktioniert es auch in der Praxis selten.

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news-66 Thu, 08 Mar 2018 08:04:00 +0100 Deutschland droht Sand-Engpass https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/deutschland-droht-sand-engpass/ Sand gehört zu den wichtigsten Baurohstoffen. Doch der könnte bald knapp werden, wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mitteilte. Berlin und das Berliner Umland gehören zu den sandigsten Regionen Deutschlands. Die „märkische Sandbüchse“ in Brandenburg lieferte unter anderem bisher den Sand, den die Republik zum Bauen brauchte. Das könnte sich nun ändern, was für die Baubranche fatale Folgen haben würde. Ohne Sand kann nicht gebaut werden. Wird nicht gebaut, fehlen der so dringend benötigte Wohnraum und die gesamte Infrastruktur drum herum.

Rohstoffe ja, Abbau nein

Die Menge an Sand, Kies und Natursteinvorkommen ist in ganz Deutschland – mit Ausnahme der Regionen München oder Stuttgart – schier unerschöpflich. Der Großteil der Rohstoffvorkommen kann jedoch nicht abgebaut werden, weil Flächen überbaut sind oder zu Schutzgebieten umgewandelt wurden.

Ein weiterer Grund für einen drohenden Engpass des so dringend benötigten Rohstoffs sind laut BGR die Landwirte, für die sich der Verkauf oder die Verpachtung ihrer Flächen nicht mehr lohne. Niedrige Zinsen und steigende Preise für Ackerland haben die Grundstücksmärkte in den vergangenen Jahren stark verändert. Kieswerke mussten schließen, weil sie keine Erweiterungsflächen mehr erschließen konnten. Seit 2012 stieg die Menge an benötigtem Bausand um fünf Prozent auf rund hundert Millionen Tonnen pro Jahr durch private Bauinvestitionen.

Sand aus der Wüste

Je nach Regionen und Sandvorkommen, verhält sich auch die Preispolitik. In Berlin kostete die Tonne Sand aus den benachbarten Abbaugebieten etwa neun Euro. In München hingegen müssen circa 15 Euro für eine Tonne Sand gezahlt werden, da die Region nicht über genügend Vorkommen verfügt.

Bei Sand fallen einem schnell die Wüsten ein. Doch ist der Sand vom Wind zu fein geschliffen, so dass er als Baurohstoff nicht taugt. Die Körner würden keine ausreichende Bindung im Beton erlangen. Aus diesem Grund musste auch Dubai den Sand für seine künstlichen Inseln von der Ostküste Australiens einfliegen lassen.

Megastädte wie Mumbai, Lagos oder Shanghai stehen vor den gleichen Problemen. Sie benötigen viel Sand für die stetig wachsende Bevölkerung, die auf neuen Wohnraum angewiesen ist. Sand wird in einigen Regionen bereits geschmuggelt wie Diamanten, denn ohne Sand können weder Glas, noch Plastik, Farb- oder Klebstoffe produziert werden.

Ökologische Folgen

Doch nicht nur die Baubranche sieht sich großen Problemen gegenüber stehen. In vielen Küstengebieten Südostasiens führt der Sandabbau zum Grundwassermangel und Bodenabsenkungen. Meerwasser dringt immer weiter in das Landesinnere vor und versalzt dadurch Trinkwasser und Böden. Ernten werden vernichtet und die Trinkwasserbeschaffung immer schwieriger.

Küsten und Ufer erodieren, was sie anfälliger für Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Tsunamis macht. In Sri Lanka führte der Sandabbau im Jahr 2004 zu den verheerenden Folgen des Tsunamis. Um das Land danach wieder aufzubauen, benötigte man noch mehr Sand. So entsteht ein Kreislauf mit zerstörerischen Folgen für die dort lebenden Menschen und Tiere.

Lösung der Sand-Krise

Eine schnellere Genehmigung und mehr Anbauflächen fordert Olaf Enger, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Mineralische Rohstoffe (Miro), um die Lage am Rohstoffmarkt zu entschärfen. Fünf bis zehn Jahre wartet man im Schnitt auf die Gutachten für eine freizugebende Fläche. Der Straßenbau in Nordrhein-Westfalen klagt bereits über Probleme. In Berlin müsse man drei 3 Wochen Wartezeit für Beton einplanen.

International müsse man eine bessere Koordination anstreben, um den wertvollen Rohstoff nachhaltig und gerecht zu nutzen, so Wissenschaftler im Fachmagazin Science. Vor allem ärmere Regionen sind vom Raubbau betroffen. "Wir müssen dringend das wirkliche Budget der globalen Ressource Sand kennen – und auch die versteckten Kosten der Sandgewinnung und des Handels beleuchten", betonen die Forscher. "Wir brauchen mehr Koordination zwischen nationalen und internationalen Akteuren, eine Überwachung und Genehmigungsregelungen für den Abbau und ein System der Ausgleichszahlungen für die ökologischen und sozialen Folgen", so die Forscher weiter.

 

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