RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Tue, 25 Jan 2022 23:11:03 +0100 Tue, 25 Jan 2022 23:11:03 +0100 TYPO3 news-664 Tue, 25 Jan 2022 09:50:12 +0100 BIM-Weiterbildung speziell für Kommunen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-weiterbildung-speziell-fuer-kommunen/ Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) hat eine speziell auf Kommunen zugeschnittene Weiterbildung vom BIM Institut der Bergischen Universität Wuppertal entwickeln lassen. Die Weiterbildung soll den kommunalen Bauverwaltungen und der kommunalen Gebäudewirtschaft die Einführung und Umsetzung der Methode BIM erleichtern. Es basiert auf der vom MHKBG veröffentlichten BIM-Handlungsempfehlung für die kommunalen Bauverwaltungen und die kommunale Gebäudewirtschaft des Landes. Die Weiterbildung ist in drei Abschnitte unterteilt: In einer dreitägigen Präsenzphase werden grundlegende Kenntnisse der Methode BIM vermittelt. Daran anschließend folgt eine Praxisphase. Am Ende wird das Praxisprojekt präsentiert.

In der dreitägigen Präsenzphase werden grundlegende Kenntnisse und verschiedene Aspekte der Methode BIM mit dem Fokus auf öffentliche Bauverwaltungen und Gebäudebewirtschaft vermittelt. Im Rahmen einer interdisziplinären Projektarbeit werden die Teilnehmer der BIMKommunal das erlernte Wissen und die erworbenen Kenntnisse in einem Praxisprojekt anwenden und vertiefen. Für die Bearbeitung ist ein Zeitaufwand von 8 x 6 Stunden über einen Zeitraum von zwei Monaten vorgesehen. Auftretende Fragen werden in regelmäßigen Sprechstunden durch die Dozenten der Bergischen Universität Wuppertal beantwortet werden.

Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, an der Bergischen Universität Wuppertal das Zertifikat der Richtlinie VDI/buildingSMART 2552/8.1 „BIM-Qualifikation – Basiskenntnisse“ zu erlangen.

Weitere Informationen zu der Weiterbildung BIMKommunal: hier klicken

 

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news-663 Mon, 24 Jan 2022 09:52:24 +0100 BIM im Handwerk etablieren https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-im-handwerk-etablieren/ Das Forschungsprojekt BIMPUT soll maßgeblich zu erhöhter Akzeptanz und Verwendungstiefe der BIM-Methode in den Bau- und Ausbaugewerken beitragen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Maßnahme ist im Oktober 2021 gestartet und bis 30. September 2024 angelegt. Ausführenden Gewerken sollen die zu erforschenden digitalen Feedbackmechanismen erstmals eine einfache, aber vollständige Integration in den BIM-Lebenszyklus eines Gebäudes ermöglichen. Das Projektkonsortium besteht aus sechs Partnern und wird von der Universität Siegen geleitet. Als ausführende Gewerke sind die Bäcker Haustechnik GmbH & Co. KG sowie Büdenbender Dachtechnik GmbH mit dabei. Die G-TEC Ingenieure GmbH und die Formitas AG fokussieren auf die BIM-Datenkonsolidierung und Bereitstellung der technologischen Basisinfrastruktur. Der Partner Wirbauen.digital entwickelt in enger Kooperation mit der Universität Siegen die digitalen Feedbackmechanismen.

Konzepte und Designs der Feedbackkomponenten werden ausgehend von einer umfangreichen qualitativ empirischen Anforderungserhebung gemeinschaftlich erarbeitet. Zwei Feedbackmodule werden dazu entwickelt. Das erste Modul ermöglicht den ausführenden Gewerken die Integration in die BIM-unterstützte Planungsphase. Das zweite Modul stellt die Erfassung so genannter As-built-Modelle in der Ausführungsphase sicher. Ergänzt werden beide Komponenten durch eine zu entwickelnde Konsolidierung der BIM-Daten. Neben den ausführenden Gewerken des Handwerks, welche direkt am Bau beteiligt sind, werden zudem Handwerker im Bereich des Service und der Instandhaltung bis hin zum Abbruch eines Gebäudes mit einer hohen BIM-Datenqualität versorgt.
Mit methodischen Grundlagen aus der Aktionsforschung und beteiligungsorientierten Technikentwicklung werden gemeinsam mit Nutzern und Nutzerinnen, aber auch Kammern und Sozialpartnern die Konzeption und Veränderung des sozio-technischen Gefüges von Organisationen und Arbeit in der Praxis analysiert, gestaltet und evaluiert.

Weitere Informationen zum Projekt: hier klicken

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news-662 Fri, 21 Jan 2022 09:12:13 +0100 Best Practice im Facility Management https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/best-practice-im-facility-management/ Interview mit Mark Stüdemann (Bauerfeind AG) über die seit 2004 eingesetzte Gebäude-Software B-CON der ICONAG-Leittechnik aus Idar-Oberstein. Mark Stüdemann arbeitet innerhalb des Objektmanagements der Bauerfeind AG im Bereich Gebäudesystemtechnik. Das Unternehmen aus Zeulenroda in Thüringen ist ein Hersteller medizinischer Hilfsmittel wie Bandagen, Orthesen, Kompressionsstrümpfe und orthopädischen Einlagen.

Welche Ziele verfolgte das Unternehmen Bauerfeind mit der damaligen Einrichtung einer Management- und Bedieneinrichtung für die Gebäudeautomation?

Nach der Fertigstellung des Verwaltungshauses im September 2004 ging Bauerfeind mit der Implementierung von B-CON erste Schritte in Richtung professionelle Gebäudeleittechnik. Damit wurden die Lichtsteuerung sowie die Gebäudeleittechnik „Marke Eigenbau“ durch den weltweit eingesetzten Standard der Gebäudevisualisierung, B-CON, abgelöst. Der Plan war, den steigenden Anforderungen an eine moderne Gebäudeleittechnik gerecht zu werden und die vielen unterschiedlichen Schnittstellen unter einer einheitlichen Softwareoberfläche bedienen zu können. Die vorherige Automation wurde Stück für Stück an die Bedürfnisse der Bauerfeind AG angepasst und kontinuierlich erweitert. Heute werden große Teile unserer Gebäude, die vier Produktionshallen und zwei Verwaltungsgebäude umfassen, mit B-CON zentral gesteuert.

Gab es besonders herausfordernde Aufgabenstellungen?

Zur Zeit der Umstellung war ich noch nicht bei Bauerfeind beschäftigt, daher kann ich nur von den Erzählungen meines Vorgängers berichten, der von Beginn an – zusammen mit ICONAG – die neue Gebäudetechnik in das Unternehmen integriert hat. Das gesamte Monitoring des Konzernrechenzentrums musste den Anforderungen der Hochverfügbarkeit nach Tier III gerecht werden. Die Herausforderungen waren vielfältig: Es sollte eine zuverlässige und schnelle Alarmierung des hausinternen Technikpersonals sichergestellt werden, ebenso die Übernahme der wichtigsten Datenpunkte aus den angebundenen Leitsystemen. Die Altdaten von den Jahren vor 2005, als es noch wenige heterogene IP GA Systeme gab, sollten digitalisiert werden. Es fehlten Standards am GA-Markt und es existierte eine Vielzahl an Datenquellen. Eine hochverfügbare Überwachung der kritischen Datacenter-Infrastruktur wurde angestrebt sowie die Schaffung zweier Bedienwelten von Hausmeister und Techniker, die ein effektives Eskalationsmanagement von Störmeldungen an den Bereitschaftsdienst ermöglichen.

Wie konnte die ICONAG-Leittechnik Sie dabei unterstützen und wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit?

Die Software B-CON gehört zu unserem täglichen Handwerkszeug. Gerade der persönliche Kontakt und die Kundennähe, die mit der ICONAG-Leittechnik besteht, trägt maßgeblich zum Erfolg unserer Gebäudeleittechnik bei. Auch die Weiterbildung in Form der ICONAG-Seminare ist enorm hilfreich. Zu Beginn meiner Tätigkeit bei Bauerfeind belegte ich einen Einführungslehrgang in die Gebäudeleittechnik mit B-CON. Der dort entstandene enge Kontakt besteht auch heute noch und ich kann mich jederzeit mit Fragen an die Mitarbeiter wenden.

Welche Anforderungen stellt Ihr Unternehmen heute an die Managementebene?

Es ist uns natürlich ein großes Anliegen, im Unternehmen energieeffizient zu arbeiten. Das Energiemanagement wird bei uns stetig weiterentwickelt. Auch ist es für uns von großem Nutzen, dass wir mithilfe von B-CON über eine Leitebene mit einer Komplettübersicht verfügen, die uns hilft, unsere Systeme ausfallsicher zu machen. Dies ist sehr wichtig, um die hohe Verfügbarkeit der Anlagen hier am Standort zu gewährleisten. Zurzeit werden in Zeulenroda circa 10.000 aktive Datenpunkte mit B-CON.net in der aktuellsten Version visualisiert. Um der permanenten Entwicklung und Optimierung der Produkte gerecht zu werden, wird auch die Gebäudeleittechnik immer den aktuellsten Produktionsprozessen angepasst und stetig erweitert.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung für Sie?

Die Digitalisierung ist die Grundvoraussetzung für die Gebäudeleittechnik. Unser Hauptanliegen ist derzeit der stetige Ausbau unserer Anlagen, mit dem Ziel, diese immer netzwerkfähiger zu machen. Dafür werden beispielsweise Controller ausgetauscht, um eine noch bessere Überwachung, auch von Einzelparametern in den Anlagen, zu ermöglichen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Gebäudeautomation? Welche weitere Entwicklung in Bezug auf technische Trends könnte es künftig bei Bauerfeind geben?

Unser Vorhaben ist es, die gesamte Gebäudeleittechnik auf HTML auszubauen, also internetfähig zu machen, inklusive der Zugangsrechte, um damit den Kollegen vollen Zugriff auf die Technik zu gewähren. Die dafür notwendigen Maßnahmen und technischen Voraussetzungen schaffen wir zusammen mit ICONAG, deren hoher Projekterfahrungsschatz uns zugutekommt. Unsere nächsten Ziele sind die weitere Zentralisierung und Vernetzung der Liegenschaften.

Mark Stüdemann, Bild: Bauerfeind AG

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news-661 Thu, 20 Jan 2022 08:42:22 +0100 Maqsima ist neues Mitglied im CAFM Ring https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/maqsima-ist-neues-mitglied-im-cafm-ring/ Der Softwareanbieter im Bereich des Responsibility Management bringt im Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb seine Expertise im Fachgebiet Arbeitsschutz und Instandhaltung ein. Der Name Maqsima steht für Material-, Qualitäts- und Sicherheits-Management und umschreibt die zentralen Bestandteile der Softwarelösungen, die Unternehmen vor dem Hintergrund stetig steigender Haftungsrisiken in ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Seit über 10 Jahren ist das Unternehmen nach den Richtlinien der DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Maqsima  hat nach eigenen Angaben eine deutschlandweit einzigartige Methode entwickelt, mit Hilfe derer die gesetzlichen Pflichten für jedes Gewerk in konkrete Handlungsanleitungen überführt wird.

Der Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM RING e. V., setzt sich seit Veröffentlichung seiner Agenda BIM im FM unter anderem für den Nutzen von Building Information Modeling (BIM) aus dem Blickwinkel der Bewirtschaftungsphase ein. Durch seine Mitglieder steht dem Verband die Expertise von erfahrenen Softwareherstellern, Beratern, Bauherren, Betreibern und Dienstleistern über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie zur Verfügung, so der CAFM Ring.

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news-660 Fri, 14 Jan 2022 07:50:58 +0100 Produkttyp „Mengenermittlung“ definiert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/produkttyp-mengenermittlung-definiert/ Die BIMSWARM-Fachgruppe „AVA und Bauausführung“ hat die Anforderungen für einen weiteren Produkttyp „Mengenermittlung (klassisch)“ festgelegt. Die Anforderungen für Mengenermittlung (modellbasiert) sind bereits verfügbar. Demnach können nun die auf dem Marktplatz gelisteten Anbieter der Mengenermittlungslösungen sich für einen oder beide Produkttypen Mengenermittlung – klassisch oder modellbasiert – klassifizieren. Einige exemplarische Zertifizierungen wurden durch die Fachgruppe bereits durchgeführt. Die Produkttyp-Zertifikate für Mengenermittlung wurden nach der entsprechenden Prüfung für Nevaris Build 2021 der NEVARIS Bausoftware GmbH, MWM-Libero Version 12 der MVM Software und Beratung GmbH, ORCA AVA Version24 der ORCA Software GmbH und RIB iTWO Version 2020.9 von RIB Software SE erstellt. Partner der Build-Ing: www.bimswarm.online.de

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news-659 Fri, 14 Jan 2022 07:46:41 +0100 NEO Office Impact Report veröffentlicht https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neo-office-impact-report-veroeffentlicht/ Der neue NEO Office Impact Report wurde veröffentlicht – auf Basis von 9,5 Millionen Quadratmeter Bürofläche und mit Blick auf die Betriebskosten in Corona. Darüber hinaus wurde erstmalig auch der Impact auf Mensch und Umwelt betrachtet. Zu den wichtigsten Kernaussagen gehören: Die Betriebskosten sind gegenüber 2019 um rund 5 Prozent gestiegen, obwohl die meisten Bürogebäude für knapp 9 Monate pandemiebedingt nur eingeschränkt oder gar nicht genutzt wurden. Wegen der eingeschränkten Nutzung der Bürogebäude haben sich die einzelnen Betriebskostenarten teils stark kontrovers entwickelt, beispielsweise: Reinigung wegen zusätzlicher Hygienemaßnahmen um bis zu 15 Prozent gestiegen, Inspektion und Wartung wegen des „Dauerbetriebs“ von Lüftungs- und Klimaanlagen um bis zu 35 Prozent gestiegen, Wasser und Abwasser wegen der reduzierten Anzahl Menschen in den Gebäuden um 34 Prozent gesunken. Unabhängig von der Pandemie sind vor allem die Instandsetzungskosten für Umbauten und Reparaturen um bis zu 20 Prozent gestiegen, verursacht durch den anhaltenden Anstieg der Baupreise.

Im Beirat aktiv: Edge Technologies; MVGM Property Management Deutschland; ENGIE Deutschland; BAUAKADEMIE Performance Management (Hrsg.); Gegenbauer Holding; KPMG und Eurocres Consulting.

Preview: https://eta.bauakademie.de/bpm/NEO_Preview.pdf

Abonnenten der Build-Ing. erhalten einen Preisvorteil: Kommen Sie gerne auf uns zu.

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news-657 Mon, 10 Jan 2022 08:00:00 +0100 Online-Event 365bau Take-off https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/online-event-365bau-take-off/ Die Veranstaltung findet am 11. Februar 2022 ab 9 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Am Bau betiligte Personen müssen jederzei auf gemeinsame Daten zugreifen können. Nur so können Kooperationen funktionieren. Die Weimarer f:data GmbH stellt dazu mit der Online-Lösung 365bau das Gebäudemodell in die Cloud. Zum gemeinsamen Zugriff aus unterschiedlichen Applikationen. CAD, AVA, Kalkulation – alles synchron. So lautet das Motto.

Beim Online-Event 365bau Take-off kann jeder live erleben, was 365bau leistet. Die Veranstaltung findet am 11. Februar 2022 ab 9 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Durch das Programm führt die bekannte Moderatorin Carina Jantsch. Der Gastvortrag von Rechtsanwalt Markus Cosler zum Thema „Materialpreiserhöhungen: Haftungs- und Gewinn-Risiko für Planer und Bauunternehmer“ sorgt zusätzlich für wichtiges Praxis-Wissen.

Programm, Anmeldung: hier klicken

 

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news-656 Thu, 06 Jan 2022 08:07:00 +0100 Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelstand https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kuenstliche-intelligenz-ki-im-mittelstand/ Die Begleitforschung von Mittelstand-Digital hat eine neue Studie zu KI im Mittelstand veröffentlicht. Künstliche Intelligenz kann viele Vorteile für Unternehmen bringen: Von Kostensenkungen, Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen bis hin zu neuen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen.

Bisher setzen in Deutschland nur 6 % der Unternehmen Anwendungen mit KI ein. Der Anteil von Unternehmen unter 250 Mitarbeitenden, also kleinen und mittleren Unternehmen, ist noch geringer, so lautet ein Zwischenfazit zum Einsatz von KI im deutschen Mittelstand in einer neuen Studie von Mittelstand-Digital.

Dabei ist das Potenzial von KI groß. Der Einsatz zielt dabei auf unterstützende und automatisierte Tätigkeiten sowie für die Bereiche Prozesseffizienz, Kundenservices und Logistik. Anwendungsfälle gibt es viele: Ein Beispiel ist die vorausschauende Wartung. Dabei lernt ein Algorithmus aus Vergangenheitsdaten und bezieht aktuelle Daten, wie Auslastung- oder Umgebungsdaten ein, um die Wartungsintervalle von Produktionsanlagen oder Gebäuden vorherzusagen bevor es zu einem Ausfall kommt. Die Entscheidung über die Wartung und deren Ausführung übernimmt der Mensch.

Kostensenkungen, Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen

Ein weiterer Schritt in der Einführung von KI stellt die automatisierende KI dar, die Prozessschritte ohne menschliches Zutun ausführt. Die Mehrheit der Befragten in der Studie schreiben der automatisierenden KI eine hohe oder sehr hohe Bedeutung für den Mittelstand zu (60 % der Befragten). Anwendungsfälle sind z. B. die automatisierte Qualitätskontrolle mittels Sensorik, wie Bilderkennung, und die automatische Sortierung mittels Robotik.

Autonomer KI, die einen gesamten Prozess basierend auf einem festgelegten Ziel ausführt, wie das vollständig autonome Fahren, wird dagegen auf absehbare Zeit eine geringere wirtschaftliche Bedeutung zugeschrieben. Nur 21 % der Befragten in der Studie schreiben der autonomen KI eine hohe oder sehr hohe Bedeutung für den Mittelstand zu.

Auch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen bietet speziell für kleine und mittelständische Unternehmen eine kostenfreie KI-Sprechstunde an, um Möglichkeiten von KI für Unternehmen zu besprechen und aufzuzeigen. Mehr Informationen hier.

Hier geht es direkt zur neuen Studie von Mittelstand-Digital.

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news-652 Mon, 03 Jan 2022 08:00:00 +0100 Bewerbungsphase für BIM SUMMER SCHOOL 2022 startet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bewerbungsphase-fuer-bim-summer-school-2022-startet/ Insgesamt stehen 20 kostenfreie Plätze für die BIM SUMMER SCHOOL zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2022. Das BIM Institut der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) und die LIST Gruppe bieten jährlich die BIM SUMMER SCHOOL an, um Nachwuchskräften die Möglichkeit zu bieten, sich in Bezug auf BIM weiterzubilden. Das Angebot richtet sich an alle Masterstudierenden aus den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen.

Das Programm der Ausbildungsinitiative ist in drei Phasen unterteilt: Zunächst vermitteln Experten aus Lehre und Praxis in einer Präsenzphase an der BUW vom 15. bis zum 19. August 2022 den Teilnehmenden Wissen zur BIM-Methode über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.

Wissenstransfer rund um das Thema BIM

Basierend darauf widmen sich die Studierenden in einer Projektphase bis zum 21. September 2022 einem Praxisprojekt, in dem sie das zuvor Erlernte anwenden können. In Teams werden sie ein Bauvorhaben BIM-basiert planen, visualisieren, den Bauablauf terminieren und kalkulieren. Den Studierenden soll in diesem Jahr insbesondere die Effizienz der Methode BIM im Vergleich zur konventionellen Methode aufgezeigt und im Rahmen der Durchführung der Projektarbeit für die Studierenden erkennbar werden: „Was bringt mir BIM wirklich?“.

Die ausgearbeiteten Projekte werden dann bei einem Abschlussevent am 25. September einer Jury aus BIM- und Digitalisierungsexpert:innen der Uni und rund um Dirk Schaper, Vorstand Digitalisierung bei der LIST Gruppe, vorgestellt. Die Mitglieder des Gewinnerteams erhalten den BIM SUMMER SCHOOL-Award sowie ein Preisgeld von jeweils 500 Euro.

Anmeldeformular sowie weitere Informationen zum Programm: hier klicken

 

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news-653 Tue, 28 Dec 2021 08:00:00 +0100 Absolventin entwickelt BIM-Methodik weiter https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/absolventin-entwickelt-bim-methodik-weiter/ Die BIM-Nachwuchswissenschaftlerin hat einen Leitfaden entwickelt, mit dem BIM im planenden Unternehmen implementiert werden kann. Christine Hornbergs, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Energie, Gebäude, Umwelt der FH Münster, gilt mittlerweile als Expertin für die BIM-Methode, denn sie hat ihre Masterarbeit zum Thema geschrieben, die mit dem Hochschulpreis ausgezeichnet worden ist.

Für den Leitfaden hat Hornbergs eine Umfrage in einem Ingenieurbüro durchgeführt, das die Methodik bei sich gerade eingeführt hatte. Dort wollte sie herausfinden, welche Probleme bei der Arbeit mit BIM bestehen und darauf aufbauend herausstellen, wie der Prozess strukturiert werden kann.

Mit dem „Plannerly“-Template hat sie daraufhin einen Standard für Planungsphasen entwickelt, um zu visualisieren, was die Beteiligten bei einem Bau zu welchem Zeitpunkt zu liefern haben. „So kann jeder den Fortschritt und die Checkliste für die Arbeit am Gebäude einsehen. Die Plattform bringt Technisches und Organisatorisches zusammen“, erklärt Hornbergs. Das Template soll frei verfügbar sein.

Derzeit ist die Veröffentlichung der Arbeit in Buchform im Springer-Verlag in Vorbereitung.

 

 

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news-655 Wed, 22 Dec 2021 08:00:00 +0100 Baugewerbe kritisiert EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/baugewerbe-kritisiert-eu-gebaeudeeffizienzrichtlinie/ Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) lehnt die mit der Neufassung der europäischen Gebäudeeffizienzrichtlinie verbundene Renovierungspflicht entschieden ab. „Die vergangene Woche von der EU-Kommission vorstellte Neufassung der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie schießt weit über das Ziel hinaus und wird die guten Absichten, die dahinterstehen mögen, konterkarieren. Für den Bestand soll spätestens ab 2033 für alle Gebäude in den jeweiligen Mitgliedstaaten die definierte Effizienzklasse E gelten. Das bedeutet nichts Geringeres als eine ausgewachsene Renovierungspflicht für viele Immobilienbesitzer,“ so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa.

Mehr Bürokratie befürchtet

Die EU-Kommission hatte bereits im Juli 2021 ihr „Fit für 55“-Paket vorgelegt, welches neue und überarbeitete Richtlinien und Verordnungen der Europäischen Kommission zur europäischen Klimapolitik beinhaltet. Mit diesem Paket sollen die im Green Deal vereinbarten Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der EU erreicht werden, die auf eine Klimaneutralität bis 2050 ausgerichtet sind.

Pakleppa weiter: „Für den Weg dorthin gibt die Kommission einen engen Korridor mit wenig Spielraum für die Mitgliedssaaten vor. Das wird nicht zu einer höheren Akzeptanz der Vorschläge bei Wohnungseigentümern und Mietern und letztlich bei Bürgern und Bürgerinnen führen. Wir haben in diesem Jahr eine enorme Preissteigerung bei Baumaterialien erlebt, allen voran bei Stahl, Holz und Kunststoffen, aber auch bei Zement, die das Bauen verteuert haben. Und jetzt kommen noch die Anforderungen durch Brüssel hinzu. Wie dieses mit dem Anspruch, dass Bauen und Wohnen bezahlbar bleiben müssen, in Einklang gebracht werden kann, bleibt offen.“

Neue Ansätze erforderlich

Für jedes Gebäude soll ein verpflichtender Renovierungspass eingeführt werden, in dem dargelegt wird, mittels welcher Sanierungsschritte ein Gebäude spätestens 2050 keine Emissionen mehr verursacht.

„Hier besteht die große Gefahr, dass die EU-Kommission ein Bürokratiemonster sondergleichen schafft. Einen individuellen Sanierungsfahrplan kennen wir bereits. Allerdings ist der in Deutschland nicht verpflichtend. Wir brauchen Regelungen, die sich einerseits an marktbasierten Ansätzen der Energieeffiziensteigerungen im Gebäudesektor orientieren und andererseits flankierende ausgleichende Maßnahmen, damit die Rentabilitätslücke für Eigentümer nicht zu groß wird. Bisher galt ein Prinzip: Was gefordert wird, das soll nicht gefördert werden. Hier brauchen wir neuen Schwung und neue Ansätze, die ausreichend abfedernde Wirkungen erzielen, um auch die Ziele, die sich Deutschland zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums im Koalitionsvertrag gesetzt hat, erreichen zu können,“ erklärte Pakleppa abschließend.

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news-651 Mon, 20 Dec 2021 14:22:49 +0100 BIM Deutschland: Neue Website online https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-deutschland-neue-website-online/ Die neue Website www.bimdeutschland.de bietet alles rund um das Thema BIM aus einer Hand. Das Zentrum BIM Deutschland wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat auf den Weg gebracht, um die Digitalisierung im Infrastruktur- und Hochbau zu beschleunigen. BIM Deutschland ist die zentrale öffentliche Anlaufstelle des Bundes für Informationen und Aktivitäten rund um Building Information Modeling (BIM). Die Produkte, offenen Standards und Konzepte werden sowohl dem öffentlichen Bau als auch der gesamten Wertschöpfungskette Bau zur Verfügung gestellt. Mit der neuen Website werden die bisherigen Arbeiten des Kompetenzzentrums zusammengeführt.

„Mit BIM Deutschland haben wir in den letzten Jahren einen großen Meilenstein für die Digitalisierung der Baubranche geschaffen. Die fachbereichsübergreifende Harmonisierung von BIM-Anwendungsfällen (AWF) sowie von Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) ist sowohl für die Bauherren, als auch für die Planer, Bauausführenden und Betreiber eine hervorragende Hilfe“, sagen Inga Stein-Barthelmes und Dr. Jan Tulke, Geschäftsführer der planen-bauen 4.0 GmbH, die die Geschäftsstelle von BIM Deutschland betreibt.

Kostenlos für die gesamte Wertschöpfungskette Bau

„Wir führen die Aktivitäten, Erkenntnisse und Erfahrungen zum Einsatz von BIM auf nationaler und internationaler Ebene zusammen und arbeiten mit Experten aus allen Bereichen des Bauwesens zusammen“, sagt Ingo Schmidt, Leiter der Geschäftsstelle BIM Deutschland. „Wir entwickeln dieses Wissen weiter und stellen es BIM-Anwendern zur Verfügung. BIM Deutschland fördert durch den Open-BIM-Ansatz den Austausch der Daten auf Basis offener Datenstandards. Durch Beratungen, Veranstaltungen sowie das BIM-Portal wird die gewonnene Expertise bundesweit vermittelt“, so Schmidt weiter.

BIM Deutschland war maßgeblich an der Erarbeitung der Masterpläne für den Bundesfernstraßen-, Wasserstraßen-, Schienen- und Hochbau beteiligt. Diese stehen auf der neuen Website kostenlos für die gesamte Wertschöpfungskette zur Verfügung. Die Zukunft gehört dem digitalen Bauwesen – modellbasiert, kooperativ und effizient in allen Leistungsphasen.

 

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news-650 Fri, 17 Dec 2021 07:51:00 +0100 Übernahme angekündigt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/uebernahme-angekuendigt/ Bentley Systems, Incorporated (Nasdaq: BSY), das Unternehmen für Infrastruktur-Engineering-Software, gab bekannt, dass seine Geschäftseinheit Seequent das in Denver ansässige Unternehmen Advanced Resources and Risk Technology, LLC (AR2Tech), einen Entwickler von geostatistischen Softwareanwendungen, übernommen hat. Durch die Akquisition erhält Seequent Zugang zu hochmodernen geostatistischen Algorithmen, Technologien und geistigem Eigentum für die Lösung komplexer raumbezogener Probleme und ergänzt damit seine Palette an Lösungen und Workflows für die geologische Modellierung, um Herausforderungen in den Bereichen Erde, Umwelt und Ressourcen zu lösen.

AR2Tech steht für eine neue Generation von Geostatistik- und räumlichen Datenanalyse-Lösungen für Bergbau, Umweltwissenschaften und Energie. Die hochmodernen, leistungsstarken Algorithmen und Workflows für Cloud und Desktop ermöglichen es den Anwendern, eine Vielzahl von Modellen sogar mit Millionen von Zellen ohne Leistungsengpässe zu erstellen und zu optimieren. Die Algorithmenbibliothek von AR2Tech kann auf eine breite Palette von geostatistischen Modellierungs- und Data-Science-Methoden angewendet werden und unterstützt datenzentrierte Funktionen, die auf maschinellem Lernen beruhen. Die Lösungen können eigenständig verwendet oder mit anderer Software integriert werden, einschließlich der geologischen 3D-Modellierungslösung Leapfrog von Seequent.

Bergbauunternehmen nutzen die Lösungen von AR2Tech für die geostatistische Modellierung für bedingte Simulations- und Schätzungsmodelle komplexer Erzkörper, wobei die Algorithmen auf die jeweiligen Lagerstätten zugeschnitten sind. Umweltwissenschaftler nutzen maßgeschneiderte Workflows für Datenmanagement, räumliche Auswertung und Risikobewertung, die für Anwendungen wie stochastische Untergrundsimulation für die Wassermodellierung, Bewertung und Strategie der Probenahme, Integration von Fernerkundungsdaten in das geostatistische Modell und Charakterisierung von Schadstoffen entwickelt wurden.

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news-649 Wed, 15 Dec 2021 11:23:32 +0100 digitalBAU 2022 verschoben https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitalbau-2022-verschoben/ Die Messe findet pandemiebedingt nicht im Februar 2022 statt. Stattdessen soll die digitalBAU vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2022 über die Bühne gehen. Es ändert sich lediglich das Datum. Die Hallenstruktur und das umfangreiche Rahmenprogramm mit fünf Foren zu Themen wie Robotik, Künstliche Intelligenz, Gebäudeautomation sowie Digitale Baustelle bleiben bestehen.

Die Aussteller der digitalBAU präsentieren Ihnen Lösungen und Produkte aus verschiedenen Themenbereichen. Teilnehmer erfahren mehr über Neuheiten und Trends bei Soft- und Hardware, Energie- und Messtechnik, Lichtsteuerung, Mobilität und Sicherheitssystemen.

Themenschwerpunkte

Digitale Baustelle

Einen großen Anteil an der Digitalisierung von Baustellen trägt die Technologie „Building Information Modelling“ (BIM). Seit vergangenem Jahr ist diese Anwendung bei öffentlichen Infrastrukturprojekten in Deutschland bereits Pflicht. Daneben zählen jedoch auch weitere Aspekte wie digitale Vermessung, Einsatz von Drohnen sowie die Steuerung und Überwachung des Bauprozesses anhand von Applikationen eine immer wichtigere Rolle. Zusätzlich zu den Anbietern von Lösungen im Bereich der digitalen Baustelle finden Sie im Rahmenprogramm informative Sessions zu diesem Thema.

Künstliche Intelligenz

Im Zeitalter von Internet of Things und Automatisierung entwickeln sich die Arbeitsprozesse auf Baustellen ebenfalls weiter. Machine Learning und künstliche Intelligenz (KI) gestalten die Abläufe effizienter und somit auch kostengünstiger. Welche Voraussetzungen für den Einsatz von KI erfüllt werden müssen und was dabei zu beachten gilt, erfahren die Teilnehmer an den Messeständen sowie im Forenprogramm bei Vorträgen und Diskussionsrunden.

Robotik

Eine Konsequenz aus KI und Machine Learning im Bereich der Bauindustrie ist der Einsatz von Robotik. Auch in diesem Fall wirkt sich der Einsatz effizient auf Geld und Zeit aus. Darüber hinaus ergeben sich in der Baubranche neue Berufsfelder. Zukünftig übernimmt der Bauarbeiter IT-gestützte Programmier- und Steuerungstätigkeiten, während der Roboter für die bisher schwierigen körperlichen Arbeiten zuständig ist. Einen Einblick zu den verschiedenen Möglichkeiten, Robotik in der Baubranche einzusetzen, erhalten die Messebesucher bei den teilnehmenden Unternehmen und im Rahmenprogramm.

Stadtentwicklung, Gesellschaft

Der urbane Raum muss sich in den kommenden Jahren großen Herausforderungen stellen. Neben dem demographischen Wandel und Engpässen auf dem Wohnungsmarkt beeinflusst auch die Energiewende die Stadtentwicklung von morgen. Welche digitalen Ansätze in der Baubranche die urbane Zukunft mitgestalten, sehen sie bei den Ausstellern der digitalBAU. Weitere Lösungsansätze zeigen auch die Vorträge und Gesprächsrunden im Forenprogramm.

Vernetzte Gebäude/­Smart Building

Eine wichtige Rolle in der Stadt von morgen werden auch vernetzte Gebäude einnehmen. Bisher sind Smart Buildings zum Großteil im Bereich der Einfamilienhäuser verbreitet. Im Hinblick auf urbane Entwicklungen ändern sich auch die Anforderungen für diese Gebäude. Wichtige Aspekte sind hierbei Sicherheit und Effizienz. Der Ausstellungsbereich und das Rahmenprogramm der digitalBAU geben Ihnen einen Überblick zu Lösungen und Produkten von Smart Building.

Weitere Informationen sind online verfügbar.

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news-648 Tue, 14 Dec 2021 14:16:08 +0100 TÜV SÜD Advimo veröffentlicht White Paper https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/tuev-sued-advimo-veroeffentlicht-white-paper/ Die Publikation „Klimaschutz im Gebäudesektor – Optimierungspotenziale identifizieren und ausschöpfen“ mit vielen konkreten Empfehlungen und Maßnahmen kann kostenlos heruntergeladen werden. Um die Vorgaben des europäischen Green Deals und des deutschen Klimaschutz-gesetzes für den Gebäudesektor zu erfüllen, müssen bestehende Gebäude schnellstmöglich optimiert werden. Das ist eine zentrale Aussage des TÜV SÜD White Papers. Zudem müssen Neubauten bereits heute die Standards erfüllen, die für die Jahre 2045/2050 gefordert werden.

Ausgehend vom Pariser Klimaabkommen und vom Green Deal der Europäischen Kommission konzentriert sich die Publikation auf die Umsetzung der klimapolitischen Ziele in Deutschland und auf die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben für den Gebäudesektor. Eine dringende Empfehlung: Das im Gebäudeenergiegesetz (GEG) definierte Referenz-gebäude muss nachgebessert werden. „Leider berücksichtigt das Referenzgebäude nicht einmal die bereits zur Verfügung stehenden technischen Lösungen“, sagt Marc-Andre Einert vom Bereich Technical Advisory Services der TÜV SÜD Advimo GmbH.

Mit pragmatischen Lösungen zu einer möglichst schnellen Reduktion von Treibhausgas-Emissionen

Um die Klimaziele zu erreichen, müssten nach einer vorsichtigen Schätzung der TÜV SÜD-Experten alle Gebäude – sowohl Neubauten als auch Bestandsgebäude – bis zum Jahr 2045 den Effizienzhaus-Standard 55 erfüllen. „Das ist bei einer faktischen Sanierungsquote von rund 1 % aber nicht zu schaffen“, betont Einert. „Wir haben nur dann eine Chance, wenn die Anforderungen nachgeschärft werden.“

Nach Einschätzung der TÜV SÜD-Experten geht es darum, im Gebäudesektor mit pragmatischen Lösungen eine möglichst schnelle Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu erreichen. Die konkreten Empfehlungen des White Papers für die Optimierung des Referenzgebäudes umfassen bessere Dämmungen an der Gebäudehülle in Richtung eines Passivhauses, einen höheren Wärmerückgewinnungsgrad von über 80 Prozent bei Lüftungsanlagen, die Beleuchtung mit LEDs und den Wegfall aller Leuchtstofflampen sowie die Optimierung und Vernetzung der gesamten Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) und der Gebäudeleittechnik (GLT).

„Zudem müssen wir bei Neubauten den gesamten Lebenszyklus betrachten“, erklärt Yannick Renaud, der wie Marc-Andre Einert zum Bereich Technical Advisory Service von TÜV SÜD Advimo gehört. „Hier wird häufig vernachlässigt, dass die durch Baumaterialien wie Beton und Stahl verursachten Emissionen einen Anteil von 30 bis 50 % an den im gesamten Lebenszyklus auftretenden Emissionen haben können.“ Die Empfehlung der TÜV SÜD-Experten: Beim Neubau sollte der Fokus auf der Materialauswahl liegen, während bei Bestandsgebäuden die energetische Sanierung und Optimierung im Vordergrund steht.

Kostenloser Download

Digitale Werkzeuge und Prozesse könnten nach Einschätzung von TÜV SÜD wesentlich dazu beitragen, dass die klimapolitischen Maßnahmen und Vorgaben umgesetzt werden. Auch beim Einsatz von Instrumenten wie Building Informationen Modeling (BIM) und bei der Erstellung von Ökobilanzen muss der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet werden. „Um den weltweiten Energiebedarf im Gebäudesektor zu senken, müssen vor allem auch Bestandsgebäude optimiert werden“, sagt Yannick Renaud.

„Denn bis zu 30 % der im Lebenszyklus entstehenden Emissionen stecken aufgrund der ‚grauen Emissionen‘ bereits in den Gebäuden.“ Zwar gelten für Sanierungen von Bestandsgebäuden ähnliche Vorgaben wie für Neubauten, aber Vorgehen und Methodik unterscheiden sich. Die Aufnahme des Ist-Zustandes in Form eines Energiechecks oder einer ESG Due Diligence ist Voraussetzung für die Definition konkreter Einsparpotenziale und eines „Fahrplans“ zur Erreichung der Klimaschutzziele. Wichtig ist die Festlegung von messbaren Zielen und konkreten Maßnahmen für die kurz- und langfristige Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen.

Download des TÜV SÜD White Papers „Klimaschutz im Gebäudesektor – Optimierungspotenziale identifizieren und ausschöpfen“

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news-647 Mon, 13 Dec 2021 11:19:08 +0100 Predictive Maintenance auf der Light + Building https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/predictive-maintenance-auf-der-light-building/ Die Fachmesse für Licht- und Gebäudetechnik findet vom 13. bis 18. März 2022 statt. Im Licht- und Gebäudebereich versetzen neue Technologien dazu in die Lage, Komponenten untereinander zu vernetzen sowie Daten kontinuierlich zu erheben. Das ermöglicht eine vorausschauende Wartung.

Ob im Gesundheits-, Aufzug- und Fahrtreppen- oder Heizungsbereich – regelmäßige Kontrollen versprechen eine frühzeitige Erkennung von Defekten oder drohenden Ausfällen. Ein regelmäßiges Monitoring hilft abzuschätzen, wann beispielsweise Hardware-Komponenten ausgetauscht werden müssen oder Energie-Effizienzen nicht optimal genutzt werden.

Die Nachhaltigkeits- und Klima-Debatten bringen höhere technologische und Energieeffizienz-Anforderungen für die Systeme im Gebäude mit sich. Die Zero Emission Buildings sind ein ausgerufenes Ziel der EU und in der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD (Energy Performance of Building Directives) bereits festgeschrieben. Darüber hinaus prägt der politische Wille hin zur Sektorenkopplung der Wärme-, Energieversorgung und E-Mobilität den Trend hin zum Energie- und Condition-Monitoring. Eine zukünftig immer komplexere Technische Gebäudeausrüstung (TGA) macht das „Predictive Maintenance“  (vorausschauende Wartung) wirtschaftlich.

Digitale Vernetzung im Fokus

Zur kommenden Light + Building wird das Thema Energie- und Condition-Monitoring sowie Predictive Maintenance, in vielfältiger Weise die Anwendungsinnovationen und klassischen EIS-Produkte sowie Gebäudeautomationskomponenten prägen. Denn nachhaltige und klimaneutrale Gebäude sind letztlich Plusenergiehäuser. Diese erzeugen mehr Energie als sie selbst benötigen, um entweder die Energie im Gebäude zu speichern oder die überschüssige Energie im Quartier mit anderen zu teilen. Hierzu braucht es ein intelligentes Netz, das mittels Smart Meter und flexiblen Tarifen netzbedarfsorientiert die Energieflüsse in Gebäuden steuert.

Grundlage dafür ist der Datenaustausch zwischen den verschiedenen technischen Domänen. Das bedingt allerdings, dass eine detaillierte Mess- und Steuerungstechnik im Gebäude implementiert wird. Zukünftig reicht ein zentraler Zähler zur Abrechnung im Gebäude nicht mehr aus, denn moderne Gebäude benötigen Sub-Metering-Strukturen und Messwerterfassungen für alle Energieflüsse und Medien im Gebäude. Dies sind unter anderem die Voraussetzungen für ein Energiemanagement gemäß ISO 50001 in
Zweckgebäuden mit dann vielfältigen Einsparpotentialen.

Ein fundamentaler Baustein des Energiemanagements stellt das Energie-Monitoring mit der Überwachung der Energieressourcen dar. Die detaillierte Datenerfassung, kombiniert mit selbstlernenden Algorithmen, schafft eine Echtzeitanalyse für Energieflüsse und
Verbräuche. Dadurch können Korrelationen unterschiedlicher Messwerte analysiert, visualisiert und konfiguriert werden. Über ein Dash Board wird dann die Immobilie nutzerorientiert und energieeffizient betrieben.

Mit dem Condition-Monitoring werden darüber hinaus die traditionellen Wartungsansätze überholt. Die von Herstellern festgelegten turnusmäßigen Wartungen von Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen, oder auch die Gebäudeautomations-Komponenten mit ihren festen Zyklen spiegeln selten den tatsächlichen Zustand der Anlagen wider. Denn die unterschiedlichen Raum- und Umweltsituationen und auch das Nutzungsverhalten der Anlagen haben eine erhebliche Auswirkung auf deren Lebensdauer.

Hohe Kundenzufriedenheit und bessere Wettbewerbsfähigkeit

Die Vorteile von Condition-Monitoring sind zum einen, dass Anlagen oder Geräteprobleme in der Entstehung erkannt und behoben werden können sowie eine exakte Vorhersage zur Restlebensdauer von überwachten Komponenten. Zudem wird die Lebensdauer durch datenbasierte individuelle Wartungspläne verlängert und die Wartungskosten durch punktgenaue Wartungen gesenkt. Dadurch entsteht eine hohe Kundenzufriedenheit und bessere Wettbewerbsfähigkeit. Voraussetzung dafür ist es, dass Hardware-Komponenten mit zusätzlicher Messtechnik und Funkübertragungstechnik ausgerüstet werden. Über einen Datenbus (Leitungsgebunden oder per Funk) können dann Prozessdaten für Predictive Maintenance genutzt werden. So schützt beispielsweise ein Leitungsschalter einen Stromkreis vor Überstrombelastungen.

Zur Light + Building 2022 werden Leitungsschutzschalter (Sicherungen) mit integrierten Messwandlern ausgestellt um die elektrische Leistung, die über den Stromkreis verteilt wird, zu erfassen. Diese Daten, mit Zeitstempel versehen, werden an das
Energiemanagement oder Condition-Monitoring weitergeleitet und dort ausgewertet. Dieses einfache Beispiel zeigt, wie bisher einfache Hardware-Komponenten mit zusätzlichen Sensoren zum Datenspender für das Predictive Maintenance und Energiemanagement werden, um letztlich die Energieeffizienz von ganzen Systemen in Echtzeit zu optimieren.

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news-644 Fri, 10 Dec 2021 07:37:00 +0100 Kunststoffrecycling stärken https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kunststoffrecycling-staerken/ In der Baubranche fehlt es an Vorgaben, um den Kunststoff effizient recyceln zu können. Außerdem werden die Mengen für das Kunststoffrecycling nur ungenügend dokumentiert, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Der Baubereich ist nach Verpackungen das zweitgrößte Anwendungsgebiet von Kunststoffen: 2017 wurden etwa 2,6 Mio. Tonnen verbaut. Um die anfallenden Mengen in Zukunft hochwertig recyceln zu können, schlägt die Studie vor, bautechnische Produktstandards um Vorgaben hinsichtlich Dauerhaftigkeit, Recycling-Fähigkeit und Rezyklat-Einsatz zu ergänzen. Kunststoffabfälle sollten für das Recycling besser getrennt gesammelt werden. Daneben sollte die Kreislaufführung von branchenspezifischen Verpackungen sichergestellt werden.

Handlungsempfehlungen aus der Studie

Produkte: Die europäische Bauproduktenverordnung (EU) Nr. 305/2011 sieht vor, ⁠Nachhaltigkeit⁠ in Normen zu erfassen. Das ⁠ UBA ⁠ befürwortet die Umsetzung dieser wichtigen Ziele durch bessere Produktstandards. So könnte auch der Rezyklateinsatz erhöht werden. Bei Rohren beispielsweise, die mit einer Million Tonnen jährlich den größten Bereich der Kunststoffbauprodukte bilden, gibt es nicht genug Rezyklat, um die Nachfrage zu bedienen.

Abfälle: Auch Bau- und Abbruchabfälle müssen getrennt gesammelt werden. Dies ist derzeit oft nicht der Fall. Kunststoffe (Abfallschlüsselnummer 170203) werden in der Praxis noch zu oft über gemischte Bau- und Abbruchabfälle (Abfallschlüsselnummer 170904) entsorgt. Ein Problem der derzeitigen Vorschriften: Dämmstoffe aus Kunststoff müssen gemeinsam mit werkstofflich völlig unterschiedlicher Glas- und Steinwolle gesammelt werden. Das UBA schlägt vor, diese künftig gemeinsam mit Kunststoffen zu sammeln. Verpackungen von Bauprodukten sind hingegen keine Bau- und Abbruchabfälle und müssen auch dann nach den Vorgaben des Verpackungsgesetzes recycelt werden, wenn im Rahmen eines reinen Business-to-Business-Geschäfts keine Systembeteiligungspflicht nach dem Verpackungsgesetz besteht. Zu oft landen Verpackungen noch in den Bauabfällen.

Verpackungen: Recht fortschrittlich ist die Baubranche bei der Vermeidung von Verpackungen. Es gibt einen hohen Anteil unverpackter Güter und unterschiedliche Mehrwegkonzepte für Verpackungen wie Paletten oder Transportkisten. Kunststoffverpackungen, die dennoch benötigt werden, bieten ausgezeichnete Voraussetzungen für den Einsatz von recyceltem Kunststoff. Ein Rezyklateinsatz von 30% erscheint technisch machbar und sollte mittelfristig durch eine entsprechende Rezyklateinsatzquote festgelegt werden.

Download der Studie: Förderung einer hochwertigen Verwertung von Kunststoffen aus Abbruchabfällen sowie der Stärkung des Rezyklateinsatzes in Bauprodukten im Sinne der europäischen Kunststoffstrategie

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news-645 Wed, 08 Dec 2021 11:51:12 +0100 BIM-Forum am 09. Dezember – jetzt noch anmelden! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-forum-am-09-dezember-jetzt-noch-anmelden/ Im BIM-Forum-Online erfahren Teilnehmer, wie aus Luftbildern und Punktwolken Daten erzeugt werden, die für Planung und 3D-Druck genutzt werden können. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen und das Mittelstand Digital-Zentrum Ilmenau laden zu einem gemeinsamen Online-Termin am 09. Dezember 2021, 09:00 bis 11:00 Uhr ein. Thema der Veranstaltung lautet: "Bestandserfassung und 3D-Druck-Anwendungen in der Planung und Ausführung".

Nicole Mencke vom Fraunhofer IFF stellt vor, wie aus Luftbildern und Punktwolken im Infrastrukturbereich halb-automatisiert Modelle erzeugt werden können, die für die Planung oder 3D-Druckverfahren verwendet werden können. Kerstin Michalke von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gibt einen Überblick über verschiedene 3D-Druckverfahren und deren Anwendungsmöglichkeiten im Kontext der Bauwirtschaft.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter folgendem Link.

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news-643 Wed, 08 Dec 2021 09:16:53 +0100 Klara Geywitz neue Bauministerin https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/klara-geywitz-neue-bauministerin/ Die Bundesarchitektenkammer (BAK) begrüßt die Entscheidung der Koalitionsparteien für ein eigenständiges Bauministerium und gratuliert der designierten Ministerin Klara Geywitz (SPD) zum neuen Amt. Die vergleichsweise schnelle Regierungsbildung lasse hoffen, dass die Arbeitsstrukturen ebenfalls zügig etabliert werden können, um die Bauwende einzuleiten.

Die Bundesarchitektenkammer erachtet es als sinnvoll und notwendig, vorrangig bei zwei Themen nachzusteuern:

  • Die Herausforderungen der Innenentwicklung und der Baulandmobilisierung könnten nur mit Hilfe der im Raumordnungsgesetz verankerten Mitwirkungsmöglichkeiten der Bundes- und Landeseben erfolgreich und klimaverträglich bewältigt werden. Für die Funktionsfähigkeit und Zielerreichung eines Ministeriums für Bauen und Wohnen sei es dringend erforderlich, aus der Abteilung H (Heimat) des ehemaligen Bundesministeriums des Innern für Bau und Heimat die vollständige Unterabteilung H III (Raumordnung, Regionalpolitik und Landesplanung) in das neue Bundesministerium für Bauen und Wohnen zu übertragen.
  • Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) soll laut Koalitionsvertrag auf die bau-, wohnungs-, stadtentwicklungspolitischen und ökologischen Ziele ausgerichtet werden. Sie soll künftig selbst investieren und bauen sowie Planungs-, Bau- und Betriebsaufgaben für Bundesbauten und Bundesliegenschaften konzentriert übernehmen. Hierfür sei der Schulterschluss mit einem Bauministerium notwendig - wie auch umgekehrt die Möglichkeit zur operativen Umsetzung wohnungs- und klimapolitscher Maßnahmen im direkten politischen Einflussbereich gegeben sein sollte. Die BAK will als Partner für die Bearbeitung weiterer Aufgaben wie Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Zeichen der Nachhaltigkeit, Erarbeitung einer Umbauordnung, Novellierung der HOAI und Überarbeitung des GEG zur Verfügung stehen. Die erfolgreichen Projekte der Vergangenheit wie Wohnraumoffensive oder Serielles Bauen zeigten den Wert bisheriger Kooperationen zwischen Kammern, Verbänden und dem Ministerium.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Ministerin Klara Geywitz und ihrem Team,“ sagte Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, am 6.12.2021. „Die Herausforderungen für den Bausektor sind gewaltig. Nicht nur die Politik, auch die Architektinnen und Architekten aller Disziplinen stehen vor einem Paradigmenwechsel. Die Digitalisierung von Wirtschaft, Kultur und Alltag, die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels sowie wachsende demographische und soziale Ungleichentwicklungen stellen Planerinnen und Planer vor neue Herausforderungen. Denn sie sind es, die mit Entwürfen für Städte, Häuser und Landschaften der gesamtgesellschaftlichen Transformation die passenden Räume geben.“

 

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news-642 Mon, 06 Dec 2021 09:25:34 +0100 BIM in der Fraunhofer-Gesellschaft https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-in-der-fraunhofer-gesellschaft/ Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP hat gemeinsam mit der Abteilung für Bauangelegenheiten und Liegenschaften der Fraunhofer-Gesellschaft e. V. drei relevante Dokumente für die Zusammenarbeit mit ihren Auftragnehmern in BIM-Projekten veröffentlicht. Diese Besonderen Vertragsbedingungen BIM der Fraunhofer-Gesellschaft enthalten in Ergänzung der Allgemeinen Vertragsbestimmungen Besondere Vertragsbedingungen für Projektbeteiligte, mit denen der Einsatz der BIM-Methode und die Verwendung von BIM-Modellen vertraglich vereinbart worden ist.  „Auftraggeber-Informationsanforderungen“ (AIA), „Besondere Vertragsbedingungen BIM“ (BIM-BVB) sowie ein „Handbuch zu BIM“.

Die drei Veröffentlichungen können auch für weitere Branchenteilnehmer von großem Erkenntnisgewinn sein. Sie sind hier kostenfrei als Download erhältlich:
 

 

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news-641 Fri, 03 Dec 2021 09:23:34 +0100 BIM-Daten-Angebot erweitert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-angebot-erweitert/ Die Uzin Utz AG stellt ihre Bodensysteme als intelligenten Flächencontent auf waya zur Verfügung, um Planer bei der digitalen Planung zu unterstützen. Das Unternehmen erkennt das Potenzial von waya und setzt auf das BIM-System by BIMsystems. waya ist mit allen Grundfunktionen kostenlos. Damit können Planer und weitere Bauakteure BIM-Content von Uzin Utz suchen, konfigurieren, platzieren und von neutralen BIM-Contents zu herstellerspezifischen BIM-Contents wandeln. Die Installation ist unkompliziert: Nachdem das passende Plugin für das CAD-System ausgewählt wurde, wird das Plugin heruntergeladen. Nach der Installation müssen sich Anwender einmalig kostenlos registrieren. Die BIM-Daten sind über waya online oder als Plugin direkt auf dem CAD-System abrufbar.

Uzin Utz nutzt das PIM/MAM-System von Contentserv zum Managen und Anreichern von Produktdaten. Contentserv ist ebenfalls ein Partner von BIMsystems. Mit PIM und BIM schafft der Anbieter für Bodensysteme nachhaltige Synergien zwischen verschiedenen Disziplinen.

Bei waya werden Informationen stets aktuell gehalten und effizient an einem zentralen Ort gepflegt. Dabei werden die Informationen über die Schnittstelle reibungslos in der intelligenten BIM-Lösung von BIMsystems für Baubeteiligte zur Verfügung gestellt. Ein weiteres ausschlaggebendes Kriterium ist die Nutzung der Auswertungsmöglichkeiten für eigene Produkte oder neue Services.

 

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news-640 Thu, 02 Dec 2021 10:23:48 +0100 Kooperation für offene Welt der Bausoftware https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kooperation-fuer-offene-welt-der-bausoftware/ Damit die Idee von Open BIM Realität wird, schließen Autodesk und Sidoun International eine Partnerschaft. CAD- und AVA-Programme sind die wichtigsten Software-Lösungen für Planer und Architekten. Die neue Kooperation soll eine wirkliche Offenheit in der Branche schaffen, die transparente Arbeitsabläufe und die Zugänglichkeit aller Gebäudedaten für alle Projektbeteiligten garantiert.

Das Anliegen beider Partner ist, eine wirkliche Offenheit in der Welt der Bausoftware zu ermöglichen. Autodesk ist mit seiner BIM-Software Revit weltweit führend, und verfolgt eine Politik der offenen Plug-ins, um allen Anwendern die Möglichkeit zu geben, die Effizienz und Präzision in allen Projektphasen zu steigern. Auch das Produkt Sidoun Globe ist seit seiner Markteinführung gerade wegen seiner Flexibilität und Offenheit äußerst beliebt. Besonders prägnant zeigt sich das in der vollkommenen Excel-Integration, aber auch in der transparenten und nachvollziehbaren Mengenermittlung der BIM-Lösung.

Zusammenarbeit in der Cloud, Datenaustausch, BIM, digitale Pläne auf der Baustelle und vieles mehr

Für das Sidoun-Modul G-BIM haben die beiden Unternehmen bereits zuvor auf Entwicklungsebene im Autodesk Developer Network zusammengearbeitet. Hier haben die Sidoun–Entwickler bereits zu schätzen gelernt, wie einfach es sich mit den offenen Plug-ins arbeiten lässt. Bei diesem Feature sind die Daten in CAD- und AVA-Software bidirektional miteinander verzahnt, was für den Anwender den Vorteil hat, dass er zu jedem Zeitpunkt eines Bauprojektes Änderungen vornehmen kann. Diese werden unmittelbar sowohl auf CAD- wie auch auf AVA-Ebene umgesetzt, was somit zeitliche Flexibilität wie auch exakte und kompatible Daten im Bauprojekt gewährleistet.

Kunden haben durch die Kooperation den Vorteil, dass sie nun leichter eine Interoperabilität zwischen Projektbeteiligten schaffen können. Weil sie beide Produkte – sowohl Sidoun Globe als auch Autodesk Revit – über Sidoun beziehen können, haben sie auf Bausoftware-Ebene zukünftig nur noch einen Ansprechpartner. Das gilt auch für den Support.

Auch in Zukunft werden Anwender die positiven Synergien in ihrem Arbeitsalltag unmittelbar spüren. Dazu gehört auch, dass durch die jeweiligen Cloud-Versionen vollkommen unabhängig vom Standort der Nutzer im Team gearbeitet werden kann, selbstverständlich auf einer gemeinsamen Datenbasis. Durch diese Kooperation werden Anwender ganz selbstverständlich einen alttagstauglichen BIM-Prozess abbilden können, der der tatsächlichen Arbeitsweise der Nutzer entspricht und auch ohne zusätzliche BIM-Koordinatoren wirklich gelebt werden kann. Eine weitere Steigerung der Rentabilität, die weit über einen return in investment hinausgeht, ist damit nicht nur jetzt sondern auch für die Zukunft gesichert.

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news-639 Wed, 01 Dec 2021 07:49:00 +0100 Holzbaupreis Kärnten vergeben https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/holzbaupreis-kaernten-vergeben/ Der von ATP architekten ingenieure integral geplante Firmensitz des Holzindustrieunternehmens Theurl hat den diesjährigen Kärntner Holzbaupreis gewonnen. In der Kategorie „gewerbliche Bauten“ wurden insgesamt 90 Projekte eingereicht, davon wurden 28 Bauten nominiert. „Wer, wenn nicht ein Holzbauunternehmen, ist prädestiniert, die Erweiterung des eigenen Firmensitzes zum Vorzeigeprojekt für die Leistungsfähigkeit zeitgemäßer Holzarchitektur zu machen“, begründete die Jury die Vergabe des Preises.

Die verbauten Cross-Laminated-Timber-Elemente (CLT) wurden nur 200 Meter entfernt, im eigenen Produktionsgebäude, produziert. Nachhaltiger geht es nicht. Damit haben Klima und Umwelt gewonnen – und jetzt auch Planer und Bauherr: „Die Holzflächen der eigenen Produktion und eine zurückhaltende, aber elegante Innenraumgestaltung schaffen gemeinsam mit den überhohen Räumen und einer offenen Büroraumstruktur, die die Möglichkeit zukünftiger Umstrukturierungen unterstützt, dennoch ein angenehmes, großzügiges Raumgefühl und Arbeitsklima. Insgesamt ein für eine moderne Verwaltung sehr stimmiges Gebäude und zugleich der perfekte Werbebotschafter für den Holzbau“, lobt die Jury.

Bei Planung und Bau stand die nachhaltige Nutzung des Rohstoffes Holz an erster Stelle: Bis auf das Stahlbeton-Treppenhaus besteht das komplette Gebäude aus Holz. Die Fassade mit den charakteristischen Lamellen sorgt für eine spektakuläre Außenansicht, im Inneren herrscht dank des omnipräsenten Holzes ein angenehmes Raumklima und eine warme Atmosphäre. Zudem ist das Bürogebäude identitätsstiftend für seine MitarbeiterInnen – denn sie sind bei der täglichen Arbeit stets umgeben von den hauseigenen Produkten.

 

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news-638 Tue, 30 Nov 2021 11:01:51 +0100 Industrie beklagt Lieferengpässe https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/industrie-beklagt-lieferengpaesse/ Der Materialmangel in der deutschen Industrie hat sich im November weiter verstärkt. Betroffen sind nahezu alle Branchen. 74,4% der Firmen klagten über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Das sind 4 Prozentpunkte mehr als im Oktober, wie aus einer Umfrage des ifo Instituts hervorgeht. „Die erhoffte Entspannung ist ausgeblieben“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Ein Ende der Flaschenhals-Rezession in der Industrie ist nicht in Sicht.“

Das Forschungsinstitut teilte zudem mit, dass in nahezu allen Branchen die Anzahl der Unternehmen mit Beschaffungsproblemen gestiegen ist. Als einzige Ausnahme verwiesen die Ifo-Experten auf die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Dort sei der Anteil der Unternehmen, die über einen Materialmangel klagen, von 90 auf 85 % gesunken. Damit zählt die Branche aber auch weiterhin zu den am stärksten betroffenen. Dazu gehört auch der Maschinenbau mit 86% sowie die Autoindustrie mit 88%. Am unteren Ende stehen die Getränkehersteller. Dort berichteten 40% der Unternehmen von Engpässen.

Die weiterhin angespannte Lage bei der Beschaffung bei gleichzeitig sehr gutem Auftragsbestand bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Preisentwicklung. „Noch nie haben so viele Unternehmen angekündigt, ihre Preise zu erhöhen“, so Wohlrabe.

ifo Konjunkturperspektiven 11/2021 (pdf-Download)

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news-623 Thu, 25 Nov 2021 11:52:00 +0100 [UPDATE] VdS-BrandSchutztage 2021 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/update-vds-brandschutztage-2021/ Die Präsenzveranstaltung wird aufgrund der Pandemie-Entwicklung abgesagt. Die Fachtagungen finden online als Livestream statt. Die VdS-BrandSchutzTage gehören zu den wichtigsten Branchenterminen des Jahres für den vorbeugenden baulichen, organisatorischen und anlagentechnischen Brandschutz. In diesem Jahr finden sie am 8. und 9. Dezember 2021  statt und bieten die beliebte Kombination aus großer internationaler Fachmesse, Themenforen auf der Messebühne sowie hochwertigen Fachtagungen.

Sieben Fachtagungen werden  ausgerichtet und sind separat buchbar:

  • 50. Fortbildungsseminar für Brandschutzbeauftragte, 8./9.12.2021
  • Feuerlöschanlagen international, 8./9.12.2021
  • Brandmeldeanlagen, 9.12.2021
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, 9.12.2021
  • Baulicher Brandschutz, 8.12.2021
  • Bauen und Brandschutz in NRW, 9.12.2021
  • Neu: Impulstagung zum Thema Hydranten, 8.12.2021

Eine neue Ausgabe des „Zukunftsforum Brandschutz“ lockt mit Vorträgen zu innovativen Themen. Außerdem können die Teilnehmer live den zweiten „VdS-BrandSchutzTalk“ erleben, in dessen Rahmen hochkarätige Expertenüber aktuelle Branchenthemen diskutieren.

Weitere Informationen unter vds-brandschutztage.de

 

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news-637 Thu, 25 Nov 2021 07:40:35 +0100 Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien steht https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/koalitionsvertrag-der-ampel-parteien-steht/ Der Koalitionsvertrag macht Mut: Eine klimagerechte Neubauoffensive - Open-BIM und einheitliche Schnittstellen/Standards - Stärken von BIM Deutschland. Schon einige Ausschnitte aus dem Koalitionsvertrag greifen wesentliche Forderungen auf – die Branche hat darauf gewartet:
„Um eine wirtschaftlich effiziente, sozialverträgliche Umsetzung der Klimaschutzziele, insbesondere orientiert an der eingesparten Tonne CO2, sicherzustellen, setzen wir auf passgenaue und technologieoffene Maßnahmen aus Optimierung der Gebäudehülle, der technischen Anlagen zur Erzeugung und Versorgung mit erneuerbarer Energie am Gebäude und Quartierslösungen. Die Förderprogramme werden wir den Zielen und Bedarfen entsprechend weiterentwickeln und umschichten.

Wir werden die Grundlagen schaffen, den Einsatz grauer Energie sowie die Lebenszykluskosten verstärkt betrachten zu können. Dazu führen wir u. a. einen digitalen Gebäuderessourcenpass ein. So wollen wir auch im Gebäudebereich zu einer Kreislaufwirtschaft kommen. Außerdem werden wir eine nationale Holzbau-, Leichtbau- und Rohstoffsicherungsstrategie auflegen. Innovativen Materialien, Technologien und Start-ups wollen wir den Markteintritt und Zulassungen erleichtern.“
„Wir werden die Bau- und Immobilienwirtschaft sowie alle Ebenen der Verwaltung unterstützen die Digitalisierung zu meistern, Open-BIM und einheitliche Schnittstellen/Standards umzusetzen. Der Bundesbau ist Vorbild bei der Digitalisierung und unseren bau-, wohnungs- und klimapolitischen Zielen.“

„Wir wollen lebenswerte Städte, Gemeinden und ländliche Regionen in ganz Deutschland … wir sichern die Städtebauförderung dauerhaft und erhöhen sie. … Wir entwickeln den Smart-City-Stufenplan weiter, stärken BIM Deutschland und richten ein Smart-City-Kompetenzzentrum ein. Wir wollen die nutzungsgemischte Stadt.“

Aussichten, die sich mit den Forderungen der Branche in der 6. BIM-Umfrage decken: https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ergebnisse-der-6-bim-umfrage/

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news-636 Wed, 24 Nov 2021 10:59:24 +0100 BIM4FM im D A CH-Raum https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim4fm-im-d-a-ch-raum/ Die Verbände Facility Management Austria, RealFM e. V. und SVIT FM Schweiz haben ihr Positionspapier veröffentlicht. Mit dem vorliegenden Papier zeigen die drei Verbände den aktuellen Stand der Anwendung von BIM in der Praxis sowie die nächsten notwendigen Schritte auf. Nur wenn BIM als kollaborative Zusammenarbeit gesehen wird, können sich die Mehrwerte der Methode entfalten und somit auch Kosten über den Lebenszyklus gesenkt werden, stellen sie fest.

Seit geraumer Zeit pflegen die Verbände FMA, RealFM und SVIT FM Schweiz einen intensiven Wissensaustausch zu BIM und setzen sich darüber hinaus in gemeinsamen Projekten aktiv mit den Chancen wie auch dem Handlungsbedarf bei BIM auseinander. Die Verbände streben die konstruktive Weiterentwicklung der BIM-Methode mit dem Fokus der Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie an. Die resultierenden Prozessveränderungen sollen insbesondere genutzt werden, um die Interessen des Betriebes bereits während der Planungsphase optimal einbringen zu können.

Hintergrundinformationen zur Entstehung und die BEdeutung von BIM

BIM gewinnt in der Bau- und Immobilienbranche immer mehr an Bedeutung. Für Bauherrn und Eigentümer wird zunehmend klarer, dass der wesentliche Mehrwert von BIM in der Nutzungsphase liegt, dort ist dieser erheblich höher als in der Planungs- und Errichtungsphase. Durch die Kollaboration beim Erstellen des digitalen Gebäudemodells stehen dem Facility Management zu einem frühen Zeitpunkt die für den Betrieb notwendigen Daten zu Verfügung, die bestenfalls automatisiert in die CAFM-Lösung überführt werden können. Das bietet den Vorteil, dass ein Informationsverlust bei der Übergabe vom Errichter an den Betrieb vermieden wird. Wichtig ist dabei, dass die betrieblich notwendigen Informationen allen Projektbeteiligten rechtzeitig vorliegen und die Daten aus Planung und Errichtung darauf reduziert werden, was im Betrieb auch gepflegt werden muss.

Mit BIM ist es nunmehr notwendig, auch die Informationsanforderungen unter Berücksichtigung der Betreiber- und Nutzeranforderungen vorgängig organisations- und projektspezifisch klar zu definieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die gewünschten Informationen in der definierten Tiefe und Qualität für den Betrieb vorhanden sind.

Die Broschüre mit dem Titel „BIM4FM im D A CH-Raum – Positionspapier der Verbände Facility Management Austria, RealFM e. V. und SVIT FM Schweiz“ kann kostenfrei hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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news-635 Tue, 23 Nov 2021 10:05:23 +0100 Elektro-Engineering für die smarte und digitale Automatisierung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/elektro-engineering-fuer-die-smarte-und-digitale-automatisierung/ Das neue E-CAD von Wscad heißt Electrix. Es löst die Wscad Suite ab. Die neue Version der Wscad Electrical-Engineering-Lösung heißt Electrix. Sie überzeugt durch einen vollständig erneuerten Kern. Er ermöglicht es, sämtliche Prozessschritte in der Elektrotechnik konsequent zu verzahnen und schlanke, zeitoptimierte Abläufe zu implementieren. Zahlreiche Automatismen entlasten Konstrukteure und garantieren sowohl Gelegenheitsanwendern als auch Power-Usern professionelle Unterstützung. Daten müssen nicht mehrfach erfasst werden, eine moderne Bedienoberfläche reduziert die Engineering-Zeiten erheblich.

Software steht als Kauf- oder Mietlizenz zur Verfügung

Die neue Software steht seit dem 7. Juli 2021 als Kauf- oder Mietlizenz zur Verfügung. Alle Daten und Pläne, die mit Wscad Suite X Plus erstellt wurden, können 1:1 weiter genutzt und bearbeitet werden. Und auch mit Electrix erzeugte Pläne können im bisherigen Suite X-Format gespeichert werden.

Zu den Neuerungen der aktuellen Release zählt die Schnellsuche „Search & Click“. Dank der neuen Funktion müssen sich Anwender keine Gedanken mehr darüber machen, wo sie eine bestimmte Funktionalität für die Erstellung ihrer elektrotechnischen Unterlagen finden. Es reicht, einen Begriff im Suchen-Dialog einzugeben – schon werden passende Treffer angezeigt.

Der Anwender muss den Zeichnungsbereich nicht verlassen, um beispielsweise einen Befehl aus der Menüleiste auszuführen oder ein Symbol im Plan zu platzieren. Ein neues Projekt lässt sich mithilfe der Schnellsuche ebenso anlegen wie Montageplatten, Kabelkanäle und Hutschienen auf Cabinet-Seiten platzieren. Auch Software-Einstellungen können mit Search & Click schnell und bequem geändert werden.

Neue Funktionen reduzieren Komplexität

Zu den wichtigen Neuerungen gehört zudem der Editor mit vielen Verbesserungen und einem intuitiven Look & Feel. Neben dem nativen Wscad-Format liest und schreibt er auch DWG-Daten. Pläne in diesen beiden Formaten lassen sich ohne Zwischenschritte bearbeiten. Eine DWG-Konvertierung und der damit verbundene zeitaufwendige Datenimport und -export entfallen – ein enormer Zeitgewinn, insbesondere bei großen Zeichnungen mit vielen 100.000 Elementen.

Die neue Mouse-Over-Funktion hebt Elemente automatisch hervor, der Umgang mit Drehvarianten ist komfortabler, der Datenexport lässt sich durch den Einsatz von Pfadvariablen flexibel konfigurieren. Vor allem aber fällt der Zeichnungsbereich rund fünfmal größer aus als das gewählte Blattformat – was die Ergonomie deutlich fördert und für Ingenieure das Arbeiten an komplexen Planseiten übersichtlicher macht.

Die Anwender kommen in den Genuss einer vollumfänglichen Integration zu führenden ERP- und PLM-Systemen. Zudem stehen Schnittstellen zur direkten Anbindung von NC-Fertigungsmaschinen, Etikettendruckern oder Klemmen-Designer und Selections Tools anderer Automationsausrüster zur Verfügung.

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news-634 Mon, 22 Nov 2021 10:47:00 +0100 Ergebnisse der 6. BIM-Umfrage https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ergebnisse-der-6-bim-umfrage/ BIM gewinnt weiter an Anerkennung und Verbreitung – und Nachhaltigkeit deutlich an Bedeutung. Die Ergebnisse der zum sechsten Mal erhobenen BIM-Umfrage liegen nun vor. Die anlässlich der BIM-TAGE Deutschland über Verteiler und LinkedIN sowie XING gestellten 15 Fragen zu BIM, CDE, Nachhaltigkeit und New Work wurden von bis zu 408 Teilnehmern beantwortet. Und auch wenn damit kein repräsentativer Anspruch erhoben wird, ergibt sich doch ein Stimmungsbild mit interessanten Veränderungen zum Vorjahr – und mit sehr deutlichen Entwicklungen ggü. dem Jahr 2019 zugunsten von BIM.

Nachhaltigkeits-Thema gewinnt an Bedeutung

Noch im Herbst 2019 meinten 24 % der seinerzeitigen Teilnehmer, dass um BIM niemand mehr herumkomme. Nun sahen dieses über 55 % so. Und wo es vor zwei Jahren noch 7% waren, die BIM aus öffentlichen- und 10% die BIM aus privaten Ausschreibungen kannten, sind es heute 43 % bzw. 21 %. Die Bedeutung von BIM in der Planung stieg ggü. 2020 um 30 % auf über 80 % - keine Steigerung hingegen bei BIM im Betrieb. Die Zahl derer, die noch nicht mit BIM arbeiten, hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 9,68 % fast halbiert: Vor zwei Jahren lag diese noch bei 21 % - vor drei Jahren sogar bei einem Drittel der Befragten.

Vorteile von BIM für mehr Nachhaltigkeit sehen über 70 % der Teilnehmer an der 6. BIM-UMFRAGE insbesondere in der möglichen Simulation; hingegen „nur oder schon“ 28 % für die Schadstoffreduktion. Auf die Frage, welche die drei wichtigsten Erwartungen an die neue Bundesregierung aus Sicht einer digitalen Bau- und Immobilienwirtschaft seien, beziehen sich allerdings über 30 % der Antworten auf das Nachhaltigkeits-Thema.

Umfrage-Ergebnis kostenlos downloaden

Große Erwartungen und vielfältige Anforderungen werden an ein Common-Data-Environment (CDE) gerichtet. Die Antworten auf die erstmals mit den Umfragepartnern ORACLE Construction and Engineering und der PMG Projektraum Management GmbH gestellten Fragen lassen auf die wachsende und zentrale Bedeutung von CDE schließen. Sehr vielfältig stellen sich auch die Antworten auf Fragen nach neuen Arbeitswelten, New Work dar: Dieses erstmals mit dem Umfragepartner ARCHIBUS Solution Centers Germany aufgegriffene aktuelle Thema wird von einem Drittel der Teilnehmer positiv nicht nur für Arbeitgeber und -Nehmer, sondern auch für die Wirtschaft insgesamt gesehen.

Bei der Frage nach den wichtigsten Informationsquellen über die Entwicklung von BIM und Digitalisierung steht das Internet erstmals an erster Stelle, unmittelbar gefolgt von Fachevents. Über ein Drittel der Befragten sind diesbezüglich der Auffassung, dass virtuelle Messen weiter an Akzeptanz gewönnen, dieses sei nur eine Frage von Gewohnheit, wie bei anderen Online-Formaten auch. Die Veranstalter der hybriden BIM-TAGE Deutschland wird das Ergebnis freuen - und die nun wieder coronabedingt stark gehemmte BIM-Event-Community hoffen lassen.  


Link zum kostenfreien Download der aktuellen BIM-Umfrage

 

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news-633 Fri, 19 Nov 2021 15:21:55 +0100 Freitickets von der PMG für die BIM World Munich https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/freitickets-von-der-pmg-fuer-die-bim-world-munich/ 360° HelmkameraSystem DIGIBAU verbunden mit Common Data Environment der PMG Projektraum Management GmbH Trotz aller Umstände und dank eines ausgefeilter Hygienekonzepts: „Die BIM World MUNICH bietet einen umfassenden Markteinblick zu den neuesten digitalen Methoden, Services und Technologien. Wir als PMG werden mit unserem Partner der Open Experience an einem gemeinsamen Stand vertreten sein und freuen uns auf den Austausch vor Ort“, sagt Mike Riegler, Geschäftsführer der PMG Projektraum Management GmbH. Stand Nr. 45!

Am Gemeinschaftsstand steht vor allem das selbst entwickelte 360° HelmkameraSystem DIGIBAU von Open Experience im Vordergrund. Der Helmaufsatz dient zur Erfassung von 360°-Bildern auf der Baustelle und löst das Problem der kontinuierlichen Erfassung des Ist-Zustands während der Bauphase. Ziel ist es, eine durchgängige und zeitlich vollständige Bilddokumentation der Baustelle anhand von 360°-Aufnahmen zu erstellen. Im Rahmen des Forschungsprojekts ESKIMO wurde das System zur Marktreife ausgearbeitet. Wie die Verbindung von DIGIBAU mit dem CDE PAVE zur effizienteren BIMKollaboration beiträgt und welcher Nutzen damit konkret einhergeht, zeigt die PMG Projektraum Management GmbH live vor Ort. Stand Nr. 45!

Kostenlose Tickets gleich hier: Einfach eine Mail an marketing@pmgnet.de.

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news-632 Fri, 19 Nov 2021 10:10:45 +0100 35-jähriges Jubiläum gefeiert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/35-jaehriges-jubilaeum-gefeiert/ Solveig Heimlich, die Tochter des Firmengründers der Softtech AG und ihr Mann Christoph Heimlich sprechen über die Bedeutung von BIM und über Neues und Bewährtes im Unternehmen. ST (Softtech): BIM war schon bei der Feier zum 30-jährigen ein großes Thema. Wie sieht es heute aus?

Solveig Heimlich: BIM (Building Information Modelling) beschäftigt uns schon seit den frühen 90er Jahren. Damals nannten wir es noch BIN (Building Information Network). Es beschrieb die Möglichkeit, Informationen, wie zum Beispiel Material-beschaffenheit, Brandschutzklasse oder Kostengruppen, an ein grafisches Element zu hängen. Das funktionierte mit unserer CAD-Software SPIRIT. Mitte der 90er kam AVANTI für die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung (AVA) hinzu. Zwischen den beiden Lösungen programmierten wir eine direkte Schnittstelle und so entstand unser Slogan „Design trifft Kalkulation“.

Seit den 90er-Jahren haben wir auch weitere Produkte in den deutschen Markt eingeführt, wie zum Beispiel SketchUp, scaffmax und Projektmanagement-Software. Bis heute ist es unser Anspruch, den Datenaustausch zwischen eigenen und Fremdprodukten möglichst umfassend und reibungslos zu gestalten. Das ist für uns die ideale Umsetzung der BIM-Methode in der heutigen Zeit.

ST: Ist die Baubranche heute BIM-fähig?

Christoph Heimlich: Ja und nein. In größeren Architektur- und Ingenieurbüros hat die Methode sicherlich Einzug gehalten. Hier werden alle Projekte durchgehend digitalisiert und Informationen bleiben vom Entwurf bis zur Gebäudeinstandhaltung verfügbar. Das Gros in Deutschland sind jedoch mittelständische Unternehmen und hier steckt BIM oft noch in den Anfängen. Auch für sie wird es zukünftig wichtig sein, effizienter mit anderen in Bauprojekten zusammenzuarbeiten. Voraussetzung dafür ist, dass Softwarelösungen verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können.

ST: Liegt die Herausforderung also in „open BIM“?

Solveig Heimlich: Herstellerunabhängige Schnittstellen, wie das IFC-Format, sind heute und in Zukunft sehr wichtig. Unser Entwickler-Team hier in Neustadt legt daher sehr viel Wert darauf, diese und andere Schnittstellen kontinuierlich zu verbessern. ArchiCAD und AVANTI sind hier ein gutes Beispiel. Wir entwickeln aber auch direkte Schnittstellen, zum Beispiel für Revit. Grundsätzlich sind unsere Produkte mit fast allen Lösungen auf dem Markt kompatibel.

ST: Was sind die Hauptargumente, warum ein mittelständisches Unternehmen in der Baubranche BIM-fähig sein sollte?

Solveig Heimlich: Es ist zukunftsfähiger, insbesondere wenn es um Wettbewerbe und öffentliche Ausschreibungen geht. Und BIM macht die Projekte berechenbarer. Denn Kosten lassen sich bereits früh kalkulieren, wenn man sich anfangs schon Gedanken darüber macht, welche Bauteile konkret zum Einsatz kommen. Außerdem erspart die BIM-Methode gegen Ende Diskussionen zwischen Auftraggebern und -nehmern, weil die Kommunikationswege ebenso wie die Entstehung der Kosten immer nachvollziehbar und transparent sind.  
 

ST: Was sollte ein Unternehmen beachten, das BIM machen möchte?

Christoph Heimlich: Auch hier gibt es keine pauschale Antwort. Deshalb bieten wir auch BIM-Consulting an und schauen uns gemeinsam mit den Kunden an, was bereits an Software da ist und was wirklich gebraucht wird, um die eigenen Prozesse abzubilden. Da unsere Kolleginnen und Kollegen vom Fach sind, kennen sie die Abläufe in den Büros. Sie können unabhängig davon, welche CAD- und AVA-Lösungen vorhanden sind, individuell beraten.

Zuallererst ist BIM aber eine Entscheidung, die von den Menschen abhängt. Ein Büro muss sich ganz bewusst dafür entscheiden nach der BIM-Methode arbeiten zu wollen, Zeit und Geld zu investieren und die Mitarbeiter dahingehend schulen zu lassen. Dann wird BIM auch ein Erfolg!

ST: Wie schätzen Sie das Thema Digitalisierung im Handwerk ein?

Christoph Heimlich: Das Handwerk ist ein wichtiger Bestandteil der Baubranche und gerade hier ist die Digitalisierung noch nicht weit vorangeschritten. Deshalb setzen wir momentan auch viel Energie in die Entwicklung entsprechender Produk-te. Wir machen das auf Basis webbasierter Technologien, was für uns vor ein paar Jahren auch Neuland war. Die Softtech AG reagiert damit auf die Anforderungen des Marktes, dass Informationen zu Projekten auch mobil auf Tablet oder Handy immer verfügbar sein müssen.

Unsere neuste Entwicklung, scaffmax®NETZWERK, ist daher eine webbasierte Lösung, bei der Gerüstbauer immer und von überall auf ihre gesamten Daten zugrei-fen können. Alle Informationen aus der Planung, Kalkulation oder auch Zeiterfassung laufen hier zusammen, werden ausgewertet und weiterverwendet. Diese Lösung ist in Zukunft problemlos adaptierbar für andere Handwerksbereiche.

Außerdem schließt sich auch wieder der Kreis zur Schnittstelle zwischen Grafik und Kalkulation, denn die Informationen aus der Planung sind Grundlage für alle weite-ren Prozesse. Und die Lösung ist offen für externe Software, weil sich deren Daten importieren, verarbeiten und exportieren lassen.

ST: Software ist heutzutage sehr vielseitig und für verschiedene Zwecke verwendbar. Brauchen die Anwender so viele Möglichkeiten?

Solveig Heimlich: Wir als Hersteller sind selbstverständlich bemüht, allen Anforderungen gerecht zu werden und ein breites Portfolio anzubieten. Wir sehen aber auch ganz klar den Trend dahin, Software als einen Service (SaaS) anzubieten. Das heißt zum Beispiel bei scaffmax®NETZWERK, das Programm ist modular aufgebaut. Im Prinzip ist es erst einmal eine Datensammlung und Gerüstbauer können Kalkulation, Kundenmanagement oder auch die CAD-Software dazubuchen. Sie zahlen nur für das, was sie wirklich brauchen und nutzen.

ST: Mit Ihnen beiden findet gerade ein Generationswechsel bei der Softtech AG statt. Was wollen Sie verändern?

Solveig Heimlich: Die Veränderungen begannen bereits vor ziemlich genau drei Jahren, als wir in unsere Räumlichkeiten in die Lindenstraße in Neustadt gezogen sind. Wir haben den Umzug genutzt, um Grundlegendes an unserer Arbeitsweise zu ändern, frischen Wind reinzubringen. Mobiles und flexibles Arbeiten war damals schon erwünscht und wir haben alle Mitarbeitenden mit entsprechendem technischem Equipment ausgestattet. Als dann der Lockdown kam, konnten wir sofort alle im Homeoffice weiterarbeiten.

Das letzte Jahr hat uns gezeigt, dass es nicht wichtig ist, von welchem Ort die Expertise in unser Team kommt, sondern dass die Zusammenarbeit unter uns allen reibungslos funktioniert. Das größte Projekt ist, unsere Software zukunftsfähig zu entwickeln, indem wir auf neue Technologien setzen.

Mein Vater, Dieter J. Heimlich, hat uns in den letzten drei Jahren immer beratend zur Seite gestanden und wird das auch in Zukunft als Vorstandsmitglied der Softtech  AG tun. Heute fokussiert er sich ausschließlich auf die Software-Entwicklung und gibt sein Know-how weiter.

Christoph Heimlich: Neben aller Veränderung wollen wir auch die Werte des Unternehmens wahren. Das ist zum einen die Ehrlichkeit gegenüber unserem Team und unseren Kunden. Und zum anderen die Neugier, Themen und Herausforderungen aufzuspüren, die unsere Kunden beschäftigen und dafür Lösungen anbieten. Als Team Softtech AG haben wir zum Ziel, auch die nächsten 35 Jahre in der Bausoftware-Branche mitzugestalten!

 

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news-631 Thu, 18 Nov 2021 11:05:31 +0100 Digitale Bauwoche 2021 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitale-bauwoche-2021/ Das Online-Pitch-Event für Innovationen in der Baubranche findet vom 13.-17.12.2021 statt. Mangelndes Know-How und fehlende Zeit hindern viele Unternehmen daran, sich mit dem Thema Digitalisierung in der Bauwirtschaft auseinanderzusetzen. Startups, die mit einem anderen Blickwinkel und digitalen Hintergrund spezielle Lösungen für die Bauwirtschaft entwickeln, können dabei Abhilfe schaffen.

Innovationen für die Bauwirtschaft werden vorgestellt

Die sogenannten ConTech-Startups sind in der Lage mit traditionellen Bauunternehmen eine symbiotische Einheit herzustellen, die beiden Seiten Vorteile verschaffen. Auf der Digitalen Bauwoche werden solche Beispiele präsentiert. Über 50 Startups pitchen ihre Lösungen und Kooperationsansätze auf dieser digitalen Veranstaltung.

Die Situation am Bau ist verzwickt. Die Auftragslage ist trotz der anhaltenden Coronakrise sehr gut. Viele Betriebe melden Auftragsreichweiten von mehreren Monaten. Und trotzdem hält sich die Freude in Grenzen, denn die Bauwirtschaft steht aktuell vor einigen Herausforderungen. Um den Auftragsbestand abarbeiten zu können, sind Personal und Baustoffe nötig. Doch der sich immer mehr zuspitzende Fachkräftemangel auf der einen und die sich in immer weitere Bereiche ausbreitende Baumaterialknappheit auf der anderen Seite belasten viele Betriebe und stellen sie vor kaum zu lösende Herausforderungen.

Kurzpräsentationen und Elevator-Pitchs

Immer mehr Startups konzentrieren sich auf die vielfältigen Problemstellungen am Bau. Sie optimieren Prozesse und unterstützen die tägliche Arbeit. Gerade durch die branchenfremde Sichtweise können sie neuen Ideen und damit kräftig Schwung in die tradierte Branche bringen. Auch wenn es immer noch Vorbehalte bezüglich der Leistung und dem Nutzen der Startups gibt, so bestehen heute bereits eine Vielzahl an Best-Practice-Beispielen.

Die Teilnahme an der Digitalen Bauwoche ist ohne Anreise bequem vom Schreibtisch, von der Couch oder von unterwegs möglich. In jeweils fünf Minuten zeigen die Startups in einem Video-Beitrag, welchen Service sie bieten und wie sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen. Der Online-Pitch-Event findet unter der Schirmherrschaft vom Bundesverband Digitales Bauwesen (BDBau) und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) statt.

Weitere Informationen und Tickets: Hier klicken

 

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news-630 Wed, 17 Nov 2021 11:25:39 +0100 6. BIM-Umfrage: Jetzt Mitmachen! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/6-bim-umfrage-jetzt-mitmachen/ Die jährlich BIM-Umfrage anlässlich der BIM-TAGE Deutschland läuft noch bis zum 18.11.2021. Ausgangspunkt der seit 2016 jährlich stattfindenden Umfrage war die Veröffentlichung des Digitalen Stufenplans durch die Bundesregierung. Seit dem führt die BIM Umfrage zum großen Teil dieselben Fragen mit, so dass nun schon ein langfristiger Eindruck von den Bewegungen, Einstellungen und Erfahrungen in der Branche dokumentiert ist.

In diesem Jahr neu dabei: Fragen zu CDE, zu New Work und zu Ihren Erwartungen an die neue Bundesregierung.

Hier geht es zur 6. Umfrage mittels SurveyMonkey: https://lnkd.in/deZTxWNh

15 Fragen - 8 Minuten - Anonym

Teilnahmeschluss ist der 18.11.2021 Die Veröffentlichung erfolgt ab dem 22.11.2021

Unter den Teilnehmern  werden drei Kongress-Tickets für die BIM-TAGE Deutschland 2022, am 19.9.2022 im Allianzforum am Brandenburger Tor, im Wert von jeweils 490 € verlost. Da die Umfrage selbst anonym ist, geben Sie bei Interesse zur Frage 16 bitte Ihre E-Mail Adresse an.

Die Ergebnisse den Umfragen der vergangenen Jahre  No1 - No5 finden Sie unter folgendem Link.

 

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news-629 Tue, 16 Nov 2021 10:10:56 +0100 Build-Ing. berichtet als erste über CDE Zertifizierung nach DIN SPEC 91391 BSI Kitemark https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/build-ing-berichtet-als-erste-ueber-cde-zertifizierung-nach-din-spec-91391-bsi-kitemark/ Der neue Chefredakteur von Build-Ing. startet gleich mit einem exklusiven Interview über eine BIM-relevante Weltpremiere. Der neue Bild-Ing.-Chefredakteur Ralf Golinski meldet sich in der BIM-Comunity mit einer Weltneuheit zu Wort. So veröffentlicht die Fachzeitschrift Build-Ing. Hintergründe zur ersten Zertifizierung eines Common Data Environment (CDE) nach DIN SPEC 91391 BSI Kitemark. Dafür hat der bekennende Treiber für die Digitalisierung und Nachhaltigkeit, für die erste Ausgabe unter seiner Federführung, den Senior Direktor für Strategie, Neue Produkte, BIM und Innovation bei Oracle Construction and Engineering, Frank Weiß, für ein exklusives Interview gewonnen.

Frank Weiss spricht über die Bedeutung von Standards, Best-Practice und vor allem dieses ersten internationalen Zertifikats einer CDE als Basistechnologie für Information und Datenaustausch: Das Zertifikat könne einen erheblichen Schub für die weitere Akzeptanz und Verbreitung von BIM in Deutschland bewirken und dieses Thema auch auf europäischer Ebene bei der CEN und international bei buil-dingSMART weiter voranbringen.

Ergänzungen und Links online abrufbar

„Für uns ist es etwas ganz Besonderes, dass Oracle diese Neuheit zuerst bei der Build-Ing. veröffentlicht“ freut sich Chefredakteur Ralf Golinski und betont, dass die Leser der aktuell veröffentlichten Printausgabe erstmalig von den Hintergründen und der Einordnung des Themas erfahren. Ergänzungen und Links zu damit einhergehenden Aufzeichnungen dazu sind über die Website www.build-Ing.de abrufbar.

„Wir verstehen Build-Ing. als Informations- und Wissensplattform“, meint Ralf Golinski, „die den Austausch zwischen Digital-Denkern und BIM-Anwendern fördert.“ Diesen Anspruch unterstreicht auch die Mitgliedschaft bei buildingSMART und die unlängst vereinbarte Kooperation mit BIMSWARM.

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news-628 Mon, 15 Nov 2021 15:42:29 +0100 Zweiter Praxis-Talk online https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/zweiter-praxis-talk-online/ Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen präsentiert den zweiten Praxis-Talk am 25. November 2021 von 16:30 Uhr bis 17:15 Uhr. Die Fachreferenten Roland Riethmüller und Oliver Hans werden zum Thema "ConTech-Startups sind bedeutend für die Digitalisierung - auf der Baustelle und im Bestand. Wie aber orientieren und integrieren?" sprechen. Die Sprecher werden von Herausforderungen und Erfahrungen aus dem Alltag berichten sowie Lösungsansätze präsentieren.

Den zweiten Praxis-Talk eröffnet Stefanie Samtleben vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen, Gruppenleiterin Integrale Fabrikplanung, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF. Danach folgen die Fachreferenten mit ihren Impulsvorträgen. Anschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zum Thema zu stellen.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet über Zoom statt.

Weitere Informationen zum Praxis-Talk sowie zur Anmeldung: hier klicken.

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news-627 Thu, 11 Nov 2021 09:37:53 +0100 Neue Kooperation https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neue-kooperation/ BIMcollab und 3Dconnexion geben ihre Zusammenarbeit und Integration der 3Dconnexion-Produkte in BIMCollab ZOOM bekannt. Von nun an können BIMcollab ZOOM-Nutzer ihre Modelle mit den 3Dconnexion-Produkten bearbeiten. Die Anwender profitieren von einer verbesserten Navigation. Die Nutzung der 3Dconnexion Tasten bieten BIM-Professionals in ZOOM zukünftig eine einfachere und effizientere Arbeitsweise.

Die SpaceMouse von 3Dconnexion ist darauf ausgerichtet, die Ergonomie und Effizienz am CAD-Arbeitsplatz zu verbessern. Die speziell entwickelte 3D-Maus ermöglicht eine intuitive, mühelose und hochpräzise 3D-Navigation. BIMcollab ZOOM auf der anderen Seite bietet ein einfach zu bedienendes Tool zur IFC-Validierung und Datenextraktion, das für Qualität und Leistung steht. Durch die Integration der SpaceMouse in BIMcollab ZOOM können Nutzer über die 3Dconnexion Tasten auf der SpaceMouse schnell auf Befehle wie 'Creating an issue' und 'Run a clash detection' zugreifen. Dies spart eine Menge Zeit und sorgt für einen besseren Workflow.

Verbesserung der Zusammenarbeit, Konnektivität und des Workflows

Mit den SpaceMouse-Produkten stehen den Anwendern außerdem verschiedene Navigationsmodi zur Verfügung. Diese können je nach Objekt, Workflow und Anforderung ausgewählt werden, wobei die Einstellungen im Treiber-Interface unter “Erweiterte Einstellungen” erfolgen. So können BIMcollab ZOOM-Nutzer beispielsweise im Kamera-Modus durch ein Gebäude spazieren oder im Objekt Modus das gesamte Gebäude auf intuitive Weise in alle Richtungen drehen, zoomen und neigen. Im Target Camera Modus dagegen navigiert der Anwender selbst um einen fixen Punkt.
 
Nicht nur die SpaceMouse-, sondern die gesamte 3Dconnexion Produktlinie ist vollständig in BIMcollab ZOOM integriert. Nutzer profitieren damit von weiteren CAD-spezifischen Funktionen. So kann beispielsweise die Quick Zoom-Funktion der CadMouse genutzt werden, um gleichzeitig zu zoomen und den Drehpunkt neu zu berechnen. Die CadMouse verfügt darüber hinaus über eine dedizierte mittlere Maustaste sowie eine Radialmenütaste.

 

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news-626 Wed, 10 Nov 2021 09:54:35 +0100 Masterplan BIM Bund veröffentlicht https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/masterplan-bim-bund-veroeffentlicht/ Der Masterplan beschreibt die Einführung der BIM-Methode für alle künftigen Projekte des Bundesbaus. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat gemeinsam mit dem für die Bereitstellung und den Betrieb der militärischen Bundesbauten verantwortlichen Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) unter Beteiligung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einen Masterplan „BIM für Bundesbauten“ erarbeitet. Ziel ist es, zukünftig auch mit digitalem Planen, Bauen und Betreiben die Effizienz und Geschwindigkeit des Bundesbaus zu verbessern und vor allem auch für die Betrachtung des Gesamtlebenszyklus der Gebäude eine Treiberrolle einzunehmen.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) will im Reformprojekt "Effizientes Bauen im Bund" Bundesbauvorhaben deutlich beschleunigen. Im Bundeshochbau setzt man dazu verstärkt auf Digitalisierung. Die BIM-Methode kommt ab Oktober bei 30 anstehenden neuen Bauprojekten zum Einsatz. Die Projekte wurden vom BMI und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) unter Mitwirkung der Bundesanstalt für Immobilienmanagement (BImA) identifiziert und haben ein Volumen von 700 Millionen Euro.

Die Einführung der neuen Methode erfolgt schrittweise auf Basis des nun veröffentlichten BIM-Masterplans und wird wissenschaftlich begleitet.

Masterplan "BIM für Bundesbauten": hier klicken

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news-625 Tue, 09 Nov 2021 09:24:49 +0100 BIMSWARM-Workshops https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bimswarm-workshops/ Kostenfreie Online-Workshops stehen ab sofort neuen Nutzern des BIMSWARM-Marktplatzes zur Verfügung. Im Oktober 2021 ging der BIMSWARM-Marktplatz online. Die Anbieter bieten nun regelmäßig Online-Workshops an mit dem Thema „BIMSWARM – Die IT-Plattform für die Digitalisierung des Bauwesens. Was? Wie? Warum?“

Die Workshops sind für neue Nutzer der BIMSWARM-Plattform gedacht und finden ab dem 18.11.2021 alle zwei Wochen immer am Donnerstag von 16 bis 17 Uhr statt. Das Programm umfasst eine kurze Vorstellung der Plattform und Ihrer Ziele, eine Live-Demo des BIMSWARM-Marktplatzes, einen Einblick in die Zukunft und Entwicklungspläne von BIMSWARM, sowie auch eine Fragen & Antworten-Session.

Anmeldung zum BIMSWARM-Workshop: hier klicken!

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news-624 Thu, 04 Nov 2021 11:33:32 +0100 Mittelstandsplattform Digitaler Zwilling https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mittelstandsplattform-digitaler-zwilling/ Die Innovationsplattform InnoSentriS (Sensor trifft Simulation) verfolgt das Ziel, zum Thema Digitaler Zwilling zu informieren, zu vernetzen und Potentiale aufzuzeigen. Das Konzept des Digitalen Zwillings revolutioniert die Produktentwicklung, Fertigung und den Anlagenbetrieb für alle produzierenden Unternehmen. Mit dieser Technologie können bereits vor der physischen Herstellung Zeit und Kosten in der Entwicklung stark reduziert und verschiedene Produkt- und Fertigungsalternativen untersucht werden.

Kleine und mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkt Anlagen- und Maschinenbau sowie Bauwesen haben die Möglichkeit, sich auf der Plattform die Potentiale des Digitalen Zwillings bezogen auf ihr Geschäftsmodell aufzeigen zu lassen.

Unter www.itb-digitalerzwilling.de  können Anwender, Interessenten und Fachleute unverbindlich in Kontakt kommen, über Digitale Zwillinge diskutieren und Rentabilitätsmodelle entwickeln.

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news-622 Mon, 01 Nov 2021 10:52:13 +0100 Finalisten stehen fest https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/finalisten-stehen-fest/ Die Casa Rossa in Chemnitz, das Projekt "Einfach Bauen" im bayrischen Bad Aibling und das Recyclinghaus in Hannover stehen in der Endrunde des Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur. Drei Finalisten mit Vorbildcharakter

Das Casa Rossa war ein altes, marodes Gebäude in Chemnitz, das wieder zum Leben erweckt wurde. Bei der Sanierung des Gründerzeitgebäudes kombinierten die Beteiligten die bestehenden Eigenschaften des Hauses mit den Ansprüchen der Gegenwart. Die Energiewerte und die Ansprüche an großzügigen Wohnraum wurden durch innovative Ideen erfüllt. Die Spuren der letzten Jahrzehnte blieben erhalten, wodurch das außergewöhnliche Objekt seinen Charakter bewahrte. Die Jury sieht in dem unkonventionellen Umbauprojekt eine Pionierleistung der Umbauwende.

Beim Projekt „Einfach Bauen“ in Bad Aibling wurden die drei Bausubstanzen Leichtbeton, Massivholz und Mauerwerk für drei identische Gebäude verwendet. Durch die monolithische Bauweise konnten bei „Einfach Bauen“ Baumaterialien reduziert werden und so ein überdurchschnittliches Recyclingpotenzial realisiert sowie Bauzeit und Kosten vermindert werden. Indem Konstruktion, Nutzerverhalten, Behaglichkeit und Raumklima über einen längeren Zeitraum vergleichend bewertet werden, liefert das Projekt wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über Einsparungen in der Gebäudetechnik. Über diese Impulse kann „Einfach Bauen“ aus Sicht der Jury zum Startpunkt für eine neue Bauentwicklung werden.

Das Recyclinghaus in Hannover ist ein Prototyp für experimentelles Bauen und gleichzeitig ein Reallabor, um neue Möglichkeiten und Potenziale des Recyclings auszutesten. Es handelt sich um ein zweistöckiges Einfamilienhaus, das nicht nur aufgrund seines Erscheinungsbildes bemerkenswert ist. Recycelte Materialien, bereits vorhandene wiederverwendete Baustoffe und recycelbare Bauelemente sind die Grundsubstanz des außergewöhnlichen Gebäudes. Die Jury sagt: eine vorbildliche Idee für ressourcenschonendes, nachhaltiges Bauen, die demonstriert, was heute bereits möglich ist.

Preisverleihung im Livestream

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur zeichnet zum neunten Mal Gebäude aus, die transformative Wirkung, Innovation und herausragende gestalterische Qualität verbinden. Der Preis wird am 3. Dezember 2021 gemeinsam von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und der DGNB in Düsseldorf vergeben.

Die Preisverleihung kann live ab 11:30 Uhr im Stream über www.dnp.tv verfolgt werden. Weitere Informationen, alle Jurybegründungen im Detail sowie die Übersicht über die diesjährigen Jurymitglieder gibt es unter www.nachhaltigkeitspreis.de/architektur und www.dgnb.de.

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news-621 Thu, 28 Oct 2021 10:45:00 +0200 Neue Cloud-Lösung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neue-cloud-loesung/ Der Webservice Korasoft Draw Analyze überprüft CAD-Grundrisse auf ihre Nutzbarkeit für das Facility Management in SAP. Der Cloud-Dienst stellt in übersichtlicher Weise die Inhalte einer CAD-Zeichnung dar. Anwender können egänzend eine Funktion zum Abgleich mit dem Zielsystem dazu buchen. Korasoft Draw Analyze ist bewusst einfach gehalten: Der Workflow ist geführt und die Arbeitsschritte sind transparent gestaltet, um die Nutzung so einfach wie möglich zu machen. Umfassende Kenntnisse in CAD und SAP sind laut Anbieter nicht notwendig.

Überall verfügbar

Die Analyse in Korasoft Draw Analyze erfolgt in vier einfachen Schritten: Einen CAD-Grundriss laden, die Analyse auslösen, die Ergebnisse auswerten und danach die Inhalte festlegen, die in das SAP-basierte CAFM-System übernommen werden sollen. Die Cloud-Lösung bereitet alle Daten einer CAD-Zeichnung in zwei Formaten auf, als Grafik und als Tabelle. Beide sind miteinander vernetzt, ein Klick in eine Zeile der Tabelle blendet in der Grafik all jene Linien, Texte und Icons ein, die zu dieser Zeile gehören.

Korasoft Draw Analyze lässt sich überall und jederzeit nutzen. Anwender benötigen kein eigenes AutoCAD, keine Server, keine Installation und keine Lizenzen. Die Abrechnung erfolgt ganz transparent nach analysierten CAD-Zeichnungen.

 

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news-620 Tue, 26 Oct 2021 09:43:44 +0200 BIM-Awards 2021 vergeben https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-awards-2021-vergeben/ Der Verein BIM Cluster BW hat bereits zum dritten Mal in fünf Kategorien Preise für die besten Projekte dieses Bereichs in Baden-Württemberg verliehen. In der Bauwirtschaft gibt es immer mehr BIM-Anwender, allerdings fehlt oftmals die Verankerung von BIM im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie. Welchen konkreten Nutzen die Methode in einzelnen Bereichen hat, das zeigen die Teilnehmer des BIM Awards: Projektentwickler, Handwerksbetriebe, Bauherren, Firmen, Verbände sowie Universitäten und Hochschulen.  

Eine besondere Vorreiterrolle für den digitalen Wandel nehmen die Gewinner ein.

Bestes Infrastrukturprojekt: Regierungspräsidium Stuttgart „Pilotprojekt B29 Esslingen – Aalen“

Beschreibung Wettbewerbseinreichung: Das Pilotprojekt B 29 beinhaltet den Ausbau der bestehenden B29 von einem 2-streifigen auf einen 4-streifigen Querschnitt (Sonderquerschnitt SQ 26) auf einer Länge von rund 3,5 km. Das Ziel des BIM-Projekts ist die Heranführung aller am Projekt beteiligten Akteure an das Arbeiten mit BIM in der Bauphase. Hierzu ist für die definierten Anwendungsfälle ein Ausführungsmodell (Ausführungsplanung) zu erstellen, welches über die Bauphase und die einzelnen Anwendungsfälle zu einem „as-built“ Modell entwickelt wird. Der Preis wurde von dem Juroren Andreas Hollatz, Leiter Straßenbauverwaltung Verkehrsministerium Baden-Württemberg an Heiko Engelhard (Projektleiter Pilotprojekt B29) übergeben.

Bestes Hochbauprojekt: Klinikverbund Südwest GmbH „Einsatz von BIM beim Projekt Neubau Flugfeldklinikum“

Beschreibung Wettbewerbseinreichung: Das Flugfeldklinikum wird von Anfang an mit BIM geplant und gebaut und gehört damit zu den absoluten Vorreitern unter den Krankenhausneubauten in Deutschland. Bei dem komplexen Projekt hilft BIM dabei, Qualitäten, Kosten und Termine besser zu steuern. Und auch für die Kommunikation und die stringente Einbindung der späteren Nutzer des Klinikgebäudes bietet BIM innovative Lösungen mit Mehrwert für alle Beteiligten. Den Preis nahm Harald Schäfer, Projektgeschäftsführung Neubau Flugfeldklinikum von Jörg Engelmann entgegen.

Open BIM: Hilti Deutschland AG „Industrialisierung der Ausführung für die Befestigungs-technik mit offenen Standards“

Beschreibung Wettbewerbseinreichung: Die Befestigungstechnik bildet das Bindeglied zwischen der Haustechnick und der Gebäudestruktur. In den meisten Projekten wird sie erst adhoc auf der Baustelle gelöst, wodurch viele möglichen Synergien verloren gehen. Durch die konsequente Entwicklung der Definition und Durchführung des Anwendungsfalls der Planung, der Befestigungstechnik und auch der Anwendungsfälle in der Ausführung (Vorfertigung und automatisierter Bohr-Prozess) konnte ein hoher Grad an Industrialisierung in der Bauindustrie erreicht werden, wodurch nachhaltig Zeit und Kosten gespart wurden. In der Planung erfolgte der Austausch der Informationen auf Basis von IFC, wobei die Koordination mit den Beteiligen mit BCF unterstützt wurden. Joachim Urs Müller, Head of Engineering Region Süd der Hilti AG freute sich sehr, den Award von Jurymitglied Stephan Weber (AKBW-Vizepräsident) entgegenzunehmen.

Rethink BIM: Kaulquappe GmbH mit Kooperationspartner „Drees & Sommer-Büroneubau Obere Waldplätze 12“

Beschreibung Wettbewerbseinreichung: Das innovative Neubauprojekt OWP12 der Drees & Sommer SE am Standort Stuttgart wurde durch ein interdisziplinäres Projektteam von Anfang an in Entwurf und Planung modellbasiert begleitet. Dabei kommen die BIM-basierte Planungs-methode und Lean-Ansätze zum Einsatz, welche es ermöglichen, die Transparenz und Durchgängigkeit von Daten von der Planungsphase bis in den Betrieb konsistent zu überführen und damit Risiken nachhaltig zu minimieren. In dem Plus-Energiegebäude, das die EnEV-Vorgaben um 64 Prozent unterschreitet, sind eine Vielzahl an innovativen Ansätzen, darunter Cradle-to-Cradle-Lebenszyklusbetrachtungen, integrierte Photovoltaikmodule auf Dach und Fassade, eine Fassadenbegrünung und Geothermie umgesetzt. Stellvertretend als Jurymitglied und Geschäftsführer buildingSMART Deutschland überreichte Gunther Wölfle den Preis an Julian Brunner (Projektleiter BIM und Digitale Planung Kaulquappe GmbH).

Forschung & Lehre: Philipp-Matthäus-Hahn Schule „BIM: Eine Berufliche Schule macht sich auf den Weg“

Beschreibung Wettbewerbseinreichung: Die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, Gewerbliche Schule in Nürtingen, hat sich 2019 entschieden, BIM als Denkansatz in den 3-jährigen Dualen Berufskollegs Bau- und Farbtechnik als Denkmodell mit der dafür notwendigen Branchensoftware einzusetzen. Inhalte der Ausbildung richten sich auf die Anwendung von digitalen Planungswerkszeugen und die Nutzung von Kollaborationsplattformen. Die Schüler wenden die Inhalte an einem realen Projekt an und erhalten somit direkte und reproduzierbare Ergebnisse. Die Umsetzung erfolgt mit dem Bildungspartner  HAFNERS BÜRO aus Stuttgart, welches technische und organisatorische Inhalte aus der Bauwirtschaft mit einbringt. Als ergänzenden Mehrwert schließen die Schüler die Grundlagenzertifizierung nach buildingSMART / VDI ab. In dieser Kategorie erhielt Wolf Hofmann (Schulleiter der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule) den Preis von Günter Wenzel (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO).

 

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news-619 Fri, 22 Oct 2021 09:11:10 +0200 Eigenständiges Bauministerium gefordert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/eigenstaendiges-bauministerium-gefordert/ Angesichts der großen Wohnungsneubaupläne fordern die Gewerkschaft IG Bau und die Bauindustrie ein eigenständiges Bauministerium in der nächsten Regierung. „Das Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit“, sagte der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau), Robert Feiger, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Und diese hat das politische Gewicht eines eigenen Bundesministeriums verdient.“
SPD, Grüne und FDP haben zum Start der Verhandlungen über ein Regierungsbündnis ihren Zeitplan vorgestellt: Bis Ende November soll ein Koalitionsvertrag vorliegen. In ihrem Sondierungspapier ist die Rede von 400.000 neuen Wohnungen, die künftig pro Jahr gebaut werden sollen; 100.000 davon öffentlich gefördert.

„Das Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit“„Das Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit“

Zu diesen Plänen sagte Feiger: " Das bedeutet von Montag bis Sonntag pro Tag knapp 1.100 neu gebaute, bezugsfertige Wohnungen – 46 pro Stunde, alle 4 Minuten 3 Wohnungen. Das ist eine Rund-um-die-Uhr-Aufgabe." Dies erfordere "volle Kraft, volles politisches Engagement und volles Gewicht am Kabinettstisch". Das "Nomadenleben beim Bauressort" müsse ein Ende haben. Die Politik müsse zudem in den kommenden Jahren Antworten darauf geben, wie Wohnen "insbesondere für Menschen mit niedrigem Einkommen bezahlbar bleibt", sagte der Gewerkschaftschef weiter. Gefragt seien auch Sozialwohnungen, deren Zahl gehe zurück.

Seit 23 Jahren führe das Bauressort ein „Nomadenleben“, sagte Feiger. „Es war immer Anhängsel – beim Verkehr, bei der Umwelt, beim Inneren.“ Derzeit ist das Thema Bauen beim Bundesinnenministerium beheimatet.

Der Chef des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie (HDB), Tim-Oliver Müller, sagte den Funke Zeitungen, Bauen müsse "zur Chefsache werden". "Wir brauchen ein starkes Bundesministerium für Bau und Infrastruktur, um die gewaltigen Vorhaben zur Modernisierung unserer Infrastruktur umzusetzen." Bauen dürfe kein Annex mehr eines Ressorts sein, sondern müsse ins Zentrum des Handelns gerückt werden.

 

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news-618 Wed, 20 Oct 2021 10:31:30 +0200 BIM-Nutzung im Ländervergleich https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-nutzung-im-laendervergleich/ Eine Analyse von PlanRadar gibt einen aktuellen Überblick zum Einsatz von BIM in den verschiedenen europäischen Märkten. Für die Untersuchung des BIM-Ländervergleichs wurde Veröffentlichungen aus mehreren Ländern Europas herangezogen. Das Unternehmen führte Recherchen und Interviews mit Bauexperten in verschiedenen Ländern durch. Im Fokus stehen dabei Unternehmen aus dem Bausektor, die neben Architekten und Planern auch Bauunternehmen, Bauträger und Projektentwickler umfassen. Die Studie wurde 2021 abgeschlossen. Im Fokus der Analyse stand der BIM-Einsatz in den acht europäischen Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Russland, Großbritannien, Frankreich, Polen und Kroatien. Ebenso wurde untersucht, inwieweit Regierungen der einzelnen Länder die BIM-Technologie und digitale Arbeitspraktiken regeln und unterstützen.

Wer nutzt BIM – und in welchem Umfang?

Das Verständnis von BIM hat sich über die Zeit weiterentwickelt und dadurch auch Funktionen und Möglichkeiten verändert. Da jedoch viele Märkte gerade erst mit der Einführung von Building Information Modeling starten, sollte man den BIM-Reifegrad von Unternehmen und die allgemeine Adaption durch vier verschiedene Stufen, BIM Level 0 bis Level 3, analysieren. Level 0 steht für eine geringfügige digitale Zusammenarbeit von Projektteams im Planungs- und Bauprozess. Wohingegen das höchste Level 3, eine vollständige Digitalisierung des Datenaustausches und der Kooperation einzelner Projektmitarbeiter beschreibt.

Bei der Implementierung der BIM-Technologie ist Großbritannien im Ländervergleich führend in Europa. Großbritannien hat bereits seit 2007 BIM-Standards entwickelt und eingesetzt, die auf nationaler Ebene verabschiedet wurden. Seit 2016 müssen alle staatlich geförderten Projekte mindestens BIM Level 2 verwenden. Dies hat zu einem enormen Anstieg des Bewusstseins und der Nutzung von BIM geführt. Im britischen Sektor setzen rund 80 Prozent der Unternehmen BIM aktiv ein.

Schlusslicht bildet Kroatien

Auf Platz zwei, drei und vier landen Deutschland, Frankreich und Polen, die in den letzten Jahren stark aufgeholt haben, was Schritte zur Standardisierung bzw. die allgemeine Adoption der Technologie betrifft. In der Bundesrepublik Deutschland setzen rund 70 Prozent der Bauunternehmen auf die Technologie. Mehr als zwei Drittel der Nutzer sind Architekten und Planungsbüros. BIM-Level 2 ist unter den Anwendern weit verbreitet. Für Projekte im Wert von über 100 Millionen Euro  ist BIM seit dem Jahr 2017 verpflichtend. Seit 2020 ist ebenso die Nutzung von BIM für alle öffentlichen Aufträge, die den Bau von Bundesinfrastruktur oder infrastrukturrelevanten Gebäuden betreffen, vorgeschrieben.

Derzeit gibt es in Deutschland keine spezifischen BIM-Standardklauseln für Planungs- und Bauverträge, die über die ISO-Normen hinausgehen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat angekündigt, kleine und mittlere Unternehmen bei der Umstellung auf BIM finanziell zu unterstützen. Außerdem sollen verstärkt Pilotprojekte gefördert werden, um Unternehmen dabei zu helfen, die besten Ansätze für die Einführung von BIM zu finden.

Hauptgründe für geringen Nutzungsgrad

Darauf folgen kleinere Länder wie Österreich, die Schweiz und Kroatien, wo die Implementierung von BIM noch weniger weit fortgeschritten ist. Das Schlusslicht bildet in diesem Hinblick Kroatien, wo die Technologie nur in vereinzelten Sonderfällen eingesetzt und die digitale Zusammenarbeit mit dem BIM-Level 0 noch sehr eingeschränkt ist.

Die Digitalisierung von Bauvorhaben weist trotz der gesteigerten Bemühungen der vergangenen Jahre noch Lücken auf. Grund dafür sind unter anderem nicht vorhandene einheitliche Standards und Normen sowie staatliche Regelwerke für BIM. Darüber hinaus mangelt es auch vielerorts an staatlicher Unterstützung für die Implementation der Technologien und die dafür notwendigen Fachkräfte sind nicht vorhanden, heißt es in der Studie von PlanRadar.

 

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news-617 Mon, 18 Oct 2021 09:49:22 +0200 BIM World Munich 2021 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-world-munich-2021/ Die Messe für digitale Lösungen findet vom 23. – 24. November 2021 als Präsenzveranstaltung im ICM München statt. Die BIM World Munich findet zum fünften Mal in Folge statt und setzt sich zusammen aus einem zweitägigen internationalen Kongress und einer Messe mit integrierten offenen Foren, sowie der BIM Town Innovation Area mit Pitch-Sessions und der Verleihung des Smart Building/Smart Construction Innovation World Cup. Erwartet werden mehr als 200 Aussteller und über 150 Sprecher auf sechs Bühnen.

Die Fachveranstaltung informiert über das immer wichtiger werdende Thema "Digitalisierung aller Prozesse in der Bau- und Gebäudeindustrie". Das Ziel der BIM World ist der interdisziplinäre Austausch aller Beteiligten der Bauindustrie und die Förderung neuer Innovationen und tiefere Integration des Themas in Deutschland und den Nachbarländern.

Programm: BIM World 2021

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news-616 Fri, 15 Oct 2021 09:57:40 +0200 BIM-Objekte online verfügbar https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-objekte-online-verfuegbar/ Auf der Website von Kiefer Klimatechnik stehen die digitalen Produktdaten ihrer lufttechnischen Komponenten zum Download bereit. Die Arbeit mit BIM in der Baubranche führt zu fortschrittlicheren Abläufen und vernetzter Planung und ist daher nicht mehr wegzudenken. So lassen sich Objekte über ihre gesamte Lebensdauer hinweg digital darstellen. Dabei spielt die Technische Gebäudeausrüstung eine zentrale Rolle.

Die Stuttgarter Lüftungsexperten haben die digitalen Produktdaten ihrer lufttechnischen Komponenten auf der Kiefer-Homepage zum Downloaden bereitgestellt. Mit den Revit Datenmodellen seiner Produkte unterstützt Kiefer alle Planungsbeteiligte bei der Erstellung digitaler Gebäude. Neben dem Revit Format sind auf Wunsch auch weitere Austauschformate individuell auf Anfrage erhältlich. Unter der Rubrik Service können die Daten für alle Standardprodukte einfach nach Attributen selektiert und abgerufen werden.

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news-615 Wed, 13 Oct 2021 09:20:26 +0200 Issue-Management automatisieren https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/issue-management-automatisieren/ Die neue Version von BIMcollab ZOOM führt die neue Funktion Nightshift ein. ZOOM Nightshift baut auf den Smart Issues von BIMcollab auf, die bereits den Zeitaufwand für das Kollisionsmanagement reduzieren. Mit der neuen Version können Anwender  skriptgesteuerte automatisierte Aufgaben ausführen und das Issue-Management noch weiter automatisieren.

Durch die Ausführung von Nightshift – beispielsweise über Nacht – werden neue Modellversionen in ZOOM überprüft und Smart Issues in der Cloud aktualisiert, damit die Konfliktübersicht morgens bei Arbeitsbeginn auf dem neuesten Stand ist!

Nightshift kann auch Listen automatisch aktualisieren und in BIMcollab Cloud veröffentlichen, damit sie geteilt oder sogar für das Update von Power BI-Berichten genutzt werden können.

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news-614 Tue, 12 Oct 2021 09:06:59 +0200 BIMSWARM ist online! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bimswarm-ist-online/ Auf dem BIMSWARM-Marktplatz sind Bausoftware-Produkte im Bereich BIM und Digitalisierung des Bauwesens von über 150 Herstellern gelistet. Der BIMSWARM-Marktplatz ermöglicht den Nutzern der Plattform, sich einen Überblick über verschiedene Angebote mithilfe einer strukturierten Darstellung von Angebotsinformationen, Suchfunktionen und zahlreichen Filtern zu verschaffen. Dabei hilft BIMSWARM den Marktteilnehmern, sich in der Vielfalt der Angebote, Datenformate und BIM-Anwendungsfälle strukturiert zu orientieren und optimierte Auswahlentscheidungen zu Bau-IT zu treffen.

Die Einbindung verschiedener Arten von Zertifizierungen in die Plattform und die Anzeige der Produktzertifikate auf dem Marktplatz ist einzigartig auf BIMSWARM. Dies trägt zur zusätzlichen Qualitätssicherung der Lösungsauswahl bei. Es werden sowohl im Markt bestehenden Zertifizierungen für die Bau-IT, als auch innovative BIMSWARM-spezifische Zertifizierungen unterstützt.

Seit Anfang Oktober ist die Fachzeitschrift Build-Ing. offizieller Kooperationspartner der Plattform BIMSWARM. Ziel ist es, in den Bereichen Content, Informationsverbreitung, BIM News Veranstaltungen ab sofort zusammenzuarbeiten.

IT-Plattform für die Digitalisierung des Bauwesens

„BIMSWARM stellt sich die ambitionierte Aufgabe, die zentrale IT-Plattform für die Digitalisierung im Bauwesen zu werden und BIM im deutschsprachigen Raum und später auch international zu verbreiten. Dafür baut BIMSWARM eine breite Community aus Fachexperten und Kooperationspartnern auf, um deren Wissen, Erfahrungen und Netzwerke zur Verbreitung von BIM und digitalen Arbeitsmethoden einzubringen und mit der ganzen Wertschöpfungskette Planen – Bauen – Betreiben zu teilen“, betont Olga Rimskaia-Korsakova, Leiterin Geschäftsfeldentwicklung und Partnerschaften.

Michael Theiler, Projektleiter BIMSWARM ergänzt: „Der BIMSWARM Marktplatz ist das erste Ergebnis der intensiven Arbeit, wobei wir sehr viel geforscht, entwickelt und getestet haben. Herzlichen Dank ans Projektteam, alle Partner und Freunde und die ganze BIMSWARM-Community, die diesen ersten GoLive-Auftritt gemeinsam ermöglicht haben!“

 

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news-613 Thu, 07 Oct 2021 10:16:23 +0200 BIM für Bauherren und Developer https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-fuer-bauherren-und-developer/ Der Building Model Analyzer von Twingine verknüpft digitale Gebäudemodelle mit externen Datenquellen und schafft automatisiert und transparent konkrete BIM-Anwendungsfälle. Fast die Hälfte der globalen CO2-Emissionen verursacht heute der Gebäudesektor. Bei steigenden Bau- und Bestandskosten stehen Bauherren vor der Herausforderung, Gebäude immer nachhaltiger bauen und betreiben zu müssen. Bisher konnten diese allerdings aus BIM keinen messbaren Nutzen ziehen, während sie gleichzeitig aber die Kosten dafür zu tragen hatten. Die BIM-Analysetechnologie von Twingine verspricht Abhilfe bei diesem Nutzer-Investor-Problem.

Das PropTech Twingine wurde von Mitarbeiteitern von Siemens Real Estate (SRE) gegründet. Die cloudbasierte Plattform-Lösung macht BIM erstmals für Bauherren und Projektentwickler umfänglich nutzbar. Mit der Software-as-a-Service-Lösung lassen sich bereits in der Planungsphase Kosten, Wirtschaftlichkeit oder auch die Nachhaltigkeitsaspekte von Neubauimmobilien sämtlicher Nutzungsarten optimieren.

Digitale Gebäudemodelle ohne Mehraufwand nutzen und vergleichen

Planer können verschiedene Ausführungen von Gebäudemodellen und -ausstattungen mit einem hohen Automatisierungsgrad vergleichen und dadurch die beste Immobilie für die jeweiligen Anforderungen entwickeln. Visualisiert wird das übersichtlich in intuitiv bedienbaren Dashboards. Die Anwendung ist browserbasiert und dadurch vergleichsweise einfach und schnell implementierbar.

Durch die umfassende Gebäudemodell-Analyse erhalten Architekten, Bauherren und Entwickler nicht nur automatisierte Echtzeit-Einblicke, sondern auch Prognosen in webbasierten, gut verständlichen und ansprechenden Dashboards. Mit Twingine können die Nutzer zudem auf bestehende BIM-Modelle und Standards zugreifen oder eigene Anforderungen konfigurieren.

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news-612 Thu, 30 Sep 2021 13:13:37 +0200 Build-Ing. und PlanenBauen 4.0 unterschreiben Kooperationsvertrag für neue Plattform BIMSWARM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/build-ing-und-planenbauen-40-unterschreiben-kooperationsvertrag-fuer-neue-plattform-bimswarm/ Im Rahmen einer Kooperation werden BIMSWARM und die Fachzeitschrift Build-Ing. in den Bereichen Content, Informationsverbreitung, BIM News, Veranstaltungen ab sofort zusammenarbeiten. Mit der Kooperationsvereinbarung sollen der Austausch von BIM relevanten Inhalten, gemeinsame Veranstaltungen und die digitale Vernetzung beider Partner vorangetrieben werden.

Building Information Modeling (BIM), auf Deutsch „Gebäudedatenmodellierung“, ist ein Planungs- und Steuerungskonzept, durch das der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes mit virtuellen, digitalen Gebäudeinformationen abgewickelt wird.

BIM ist keine Software, sondern beschreibt eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden – meist mit Hilfe von Software. Alle relevanten Gebäudedaten werden dazu bestmöglich digital erfasst, kombiniert und vernetzt.

BIMSWARM ist eine Plattform, die den Marktteilnehmern hilft, sich in der Vielfalt der Angebote, Datenformate und BIM-Anwendungsfälle strukturiert zu orientieren und optimierte Entscheidun-gen zu treffen. Neben einem Marktplatz sind Zertifizierungen, Fachgruppen und Nutzerbewertun-gen zentrale Themen. Initiator der neuen Plattform ist die Initiative PlanenBauen4.0, ein Zusam-menschluss der Bau- und Immobilienbranche zum Thema Digitalisierung.

„BIM ist die Methodik der Zukunft, wenn es darum geht Prozesse, Kosten und die gewerkeüber-greifende Zusammenarbeit zu optimieren“, sagt Torsten Ernst, Verlagsleiter bei HUSS-MEDIEN und Mitinitiator der Fachzeitschrift Build-Ing., und ergänzt: „PlanenBauen4.0 und Build-Ing. haben schon einige Projekte gemeinsam angepackt und wir freuen uns, dass wir diese Zusammenarbeit jetzt für die neue Plattform BIMSWARM ausbauen können.“

 

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