RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Mon, 19 Nov 2018 14:29:14 +0100 Mon, 19 Nov 2018 14:29:14 +0100 TYPO3 news-245 Mon, 19 Nov 2018 13:34:40 +0100 BIM-Plugins von Knauf https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-plugins-von-knauf/ Der Baustoff-Konzern veröffentlicht im Rahmen seiner BIM-Strategie BIM-Plugins für ArchiCAD und Revit. Knauf setzt mit diesem Schritt einen neuen Standard bei der Unterstützung von Architekten und Planern – sowohl bei Entwurf und Gestaltung sowie bei Ausschreibung und Kalkulation. Architekten, die mit einem dieser beiden Marktführer im CAD-Bereich arbeiten, können die Knauf Erweiterungen auf der Knauf-Website downloaden, in ihre CAD-Software installieren und sofort die zahlreichen Mehrwerte nutzen.

Kein Aufwand für CAD-Planer

Der Baustoffhersteller bietet – aufbauend auf den 2016 und 2017 veröffentlichten Knauf BIM-Objekten –nun die schnelle, anforderungsorientierte Auswahl aus über 1.100 Wand- und Deckensystemen direkt aus dem jeweiligen CAD-System heraus an. Mit nur wenigen Mausklicks lassen sich die im Knauf BIM-Plugin ausgewählten Systeme gemeinsam mit den entsprechenden Knauf Produkten und deren kompletten Attributen und Eigenschaften direkt in die BIM-Software übertragen.

Der CAD-Planer kann von nun an die übertragenen Wand- und Deckensysteme direkt an seine erforderlichen Grundriss- beziehungsweise 3D-Gegebenheiten anpassen. Im Hintergrund werden hierbei sämtliche Produktinformationen, inklusive deren Eigenschaften, in der 2D- und 3D-Planung mitgeführt.

Aktualität der Daten gewährleistet

In jeder Planungsphase besteht zudem die Möglichkeit, die aktuellen Mengen der verwendeten Knauf-Systeme und -Produkte berechnen zu lassen. So werden zum ersten Mal direkt im CAD-System auch die in der Planung verwendeten Zusatzprodukte wie Profile, Klammern, Schrauben oder Spachtelmassen greifbar. Durch dieses neue Maß an Transparenz lassen sich in den Mengen und Massen neue BIM-Arbeitsschritte wie zum Beispiel die Übertragung der Stücklisten an weitere Programme im Kalkulations- und Ausschreibungsbereich oder die einfach vergleichbare Angebotseinholung bei Verarbeitern einfach ausführen. Man kann die berechneten Verbräuche als Excelsheet oder PDF jederzeit exportieren.

Die Aktualität der verfügbaren Daten ist durch die direkte Anbindung der Knauf BIM-Plugins an das interne Knauf Produktdatenmanagement gewährleistet. Ändern sich Attribute oder Eigenschaften von Systemen, werden diese auch im Knauf BIM Plugin aktualisiert. Der Planer wird direkt über vorliegende Aktualisierungen informiert. Zugleich entscheidet der er weiterhin selbst, ob der jeweilige Planungsstand eine Aktualisierung notwendig macht oder nicht.

Die Knauf BIM Plugins können für folgende CAD-Systeme auf www.knauf.de/bimplugins abgerufen werden:

•    Autodesk® Revit® 2017 für Windows
•    Autodesk® Revit® 2018 für Windows
•    Autodesk® Revit® 2019 für Windows
•    Graphisoft® ArchiCAD 20 für Windows und macOS
•    Graphisoft® ArchiCAD 21 für Windows und macOS
•    Graphisoft® ArchiCAD 22 für Windows und macOS

 

 

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news-244 Fri, 16 Nov 2018 10:23:27 +0100 Spirit – neue Version 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/spirit-neue-version-2019/ Die CAD-BIM Software ermöglicht das Zeichnen in 2D, das Modellieren in 3D oder das Konstruieren mit BIM-Bauteilen. Im November 2018 erschien die neue Version mit anwenderfreundlicheren Details. Die deutsche Softwarefirma Softtech bietet ihre CAD-Software in zwei Varianten an, um den verschiedenen Arbeitsweisen gerecht zu werden. 2D-Pläne können mit Spiritplan einfach gezeichnet werden. Spiritpro wurde für 3D-Anwendungen konzipiert. Über Schnittstellen sind beide Versionen in den BIM-Prozess integriert.

Benutzeroberfläche Spirit 2019 (Bild:  SOFTTECH GmbH)

Problemlose Verlagerung des Arbeitsplatzes

Architekten und Planer erstellen mit Spirit 2019 aus einer Zeichnung oder einem Modell individuelle Berichte. Die angefertigten Reporte lassen sich direkt ausdrucken oder nach Excel, Word und als PDF exportieren. Vorgefertigte Reporte erlauben zudem die Erstellung von umfangreichen Dokumentationen der gezeichneten Objekte und Bauteile per Knopfdruck. So gelingt beispielsweise eine Auswertung der Türstück- oder Wandlisten inklusive Öffnungen für eine Übersicht der Rohbauwände. Mithilfe des neuen ReportServices geben Anwender leichter Raum und Flächenauswertungen, zum Beispiel nach DIN 277, aus.

PropertySets der Bauteile (Bild:  SOFTTECH GmbH)

Die Arbeitsabläufe gestalten sich effektiv, sofern die Arbeitsumgebung passt. Spirit 2019 setzt daher vermehrt auf Individualität in der digitalen Umgebung. Gespeicherte Benutzerprofile können an jedem Arbeitsplatz abgerufen werden. Darüber hinaus lassen sich die Oberflächen aus alten Spirit-Versionen über die neuen Benutzereinstellungen einfach übernehmen.

Spirit 2019 unterstützt 4K-Displays

Wichtige Bauteilinformationen müssen beim IFC-Export erhalten bleiben, da IFC die Standardschnittstelle für openBIM-Projekte ist. Dafür hat die neue Version der CAD-BIM-Software die Objekteigenschaften erweitert. IFC-konforme Attribute, sogenannte PSets, wurden integriert. Die Property-Sets sind standardisierte Bauteileigenschaften von buildingSMART. Sie geben vor, welche Informationen im BIM-Prozess über die IFC-Schnittstelle übermittelt werden sollen.

Auswertung der Räume (Bild:  SOFTTECH GmbH)

4K-Monitore erfreuen sich bei Architekten zunehmender Beliebtheit. Die hochauflösende Bildschirmanzeige erleichtert Anwendern die Arbeit an CAD-Plänen erheblich. Mit Spirit 2019 lassen sich Pläne scharf bis ins kleinste Detail anzeigen.


Reportservice, Auswahl des Reports (Bild:  SOFTTECH GmbH)

Spirit 2019 sowie die kostenlose 10-Tage-Trialversion stehen seit Anfang November 2018 zur Verfügung.

 

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news-243 Thu, 15 Nov 2018 09:31:29 +0100 Brücken-Modellierung mit Sofistik https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bruecken-modellierung-mit-sofistik/ Der Sofistik Bridge-Modeler ermöglicht eine achsbasierte parametrische Modellierung von Brücken. Die Softwarelösung ist in Autodesk Revit 2019 integriert. Ab sofort können Brückenplaner auf ein einfach verständliches, BIM-fähiges Konzept zurückgreifen. Variantenuntersuchungen sind durch die komplett parametrisierte Eingabe und eine teilautomatische RAB-ING konforme Planableitung einfach möglich.

Einfacher, zeitsparender und wirtschaftlicher Prozess

Selbst komplexe Geometrien lassen sich schrittweise bis ins kleinste Detail erfassen. Der Anwender greift dabei zunächst auf eine oder mehrere Achsen des Trassenplaners zurück oder definiert sie im Grundriss und Profil selbst. Anschließend wählt er den gewünschten Brückenquerschnitt aus den ausgelieferten modifizierbaren Querschnittsfamilien.

Um notwendige Querschnittsveränderungen entlang der Achse optimal abbilden zu können, lassen sich beliebige stationsabhängige Variablen einfach generieren. Im letzten Schritt werden Brückenunterbauten stationsabhängig platziert und die Brückenausbauelemente wie z.B. Kappen oder Geländer erzeugt. Der Bridge-Modeler unterstützt den Brückenplaner abschließend noch in der Planableitung.

Vorteile des Bridge-Modelers

Variantenuntersuchungen sowie Massen- und Kostenermittlung lassen sich durch erweiterte Modellierungsfunktionen und die Parametrisierung des kompletten Bauwerks einfach und schnell durchführen. Zudem ist die punktgenaue Steuerung der Achsengeometrie und -genauigkeit in den frühen Planungsphasen bis hin zur Ausführungsplanung gewährleistet. Voll automatisch entstehen RAB-ING konforme, aus dem Modell abgeleitete Brückenquerschnitte mit vorbemaßten Ansichten und Schnitten.

Ebenfalls automatisch passen sich diese und weitere vom Benutzer abgeleitete Ansichten oder Listen Modellmodifikationen an. In Revit kann auch ein abgewickelter Längsschnitt des Modells erzeugt und um Beschriftungselemente ergänzt werden. Der Bridge-Modeler eignet sich dank der benutzerfreundlichen, intuitiven Benutzeroberfläche sowohl für Experten als auch für Berufseinsteiger.

 

 

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news-242 Wed, 14 Nov 2018 11:42:06 +0100 Railbeton liefert BIM-Modelle https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/railbeton-liefert-bim-modelle/ In Kooperation mit Cadenas bereitet Railbeton 3D BIM CAD Modelle von Produkten für Signalanlagen auf. Seit über 80 Jahren ist die Railbeton Haas KG auf die Planung und Fertigung von Betonteilen für den Industrie- und Verkehrsbau spezialisiert. Das Thema BIM steht aktuell im Fokus. In Zusammenarbeit mit Cadenas wurde nun eine erste Produktgruppe für die Aufarbeitung in einem digitalen Katalog ausgewählt. Ab jetzt können Architekten, Planer und Bauingenieure unter railbeton.partcommunity.com kostenlos 3D BIM CAS Modelle von Betonfüßen für Signalanlagen herunterladen, um sie anschließend direkt in ihre Konstruktion zu integrieren.

Railbeton ist Vorreiter in der Branche

Digitale Produktdaten an die BIM-Anforderungen anzupassen, wird für Komponentenhersteller im Architekturbereich zunehmend wichtiger. Railbeton hat den Trend frühzeitig erkannt und zählt zu den Vorreitern der Branche: „BIM ist insbesondere in der Bahnhofsplanung eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre. Deshalb war es für uns schnell klar, dass wir unsere Produkte so für den Planungsprozess digitalisieren müssen, dass diese den heutigen und zukünftigen Anforderungen an BIM gerecht werden. Damit wollen wir unsere Vorreiterrolle und unseren Kundenservice weiter ausbauen.“, sagt Dipl.-Ing. (FH) Jens Frank, der für die Abteilung Entwicklung/Konstruktion/Verkehrsplanung bei Railbeton verantwortlich ist. Planer, Architekten und Bauingenieure erhalten mithilfe des einfachen Downloads der 3D BIM CAD Produktdaten ihre Konstruktions- und Planungsprozesse zu beschleunigen und drüber hinaus auch eventuelle Fehlerquellen im Vorhinein zu vermeiden.

Multi-CAD Daten generierbar

Der digitale Baulelemente-Katalog bietet alle Produktdaten des Herstellers in einer zentralen Datenbank (Single Source). Aus diesen lassen sich automatisch 3D und 2D BIM CAD Daten für diverse CAD System generieren. Diese Multi CAD Fähigkeit des digitalen Bauproduktekatalogs ermöglicht eine Reduzierung der Pflegeaufwände für den Bauproduktehersteller. Auch die Konstruktionsdaten können in einer kundenoptimierten Version für den Download auf der eigenen Webseite zum bereitgestellt werden.

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news-241 Tue, 13 Nov 2018 09:40:13 +0100 Züblin baut mit digitalem Zwilling https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/zueblin-baut-mit-digitalem-zwilling/ Komplexes Bürogebäude für Axel Springer SE wird von Züblin mit BIM geplant und gebaut. Züblin realisiert für die Axel Springer SE in Berlin ein architektonisches Highlight: Ein Bürogebäude mit freitragender, dreidimensionaler, gefalteter Atriumfassade nach einem Entwurf von Rem Koolhaas. Im September, knapp zwei Jahre nach Baustart, wurde Richtfest gefeiert. Das Projekt läuft liegt derzeit voll im Termin- und Kostenplan. Ein erfolgreiches Beispiel dafür, dass auch Großprojekte erfolgreich systematisch planbar sind. 

Züblin glänzt hier mit seinem bewährten Partneringmodell teamconcept, dessen Basis eine verbindliche Partnerschaft mit fairen Regeln bildet. Eine wichtige Rolle spielt dabei insbesondere die digitale Kompetenz. BIM.5D, das Building Information Modeling, vernetzt alle am Bau Beteiligten in einem umfassenden, dynamischen Modell und schafft so die nötige Transparenz als Grundlage für die gemeinschaftliche Projektplanung und -realisierung.

Blick in das Atrium des Axel-Springer-Neubaus,das 120.000 m³ fasst.(Bild: OMA)

Teamwork ist wichtige Voraussetzung

Wichtig für ein erfolgreiches Partnering-Projekt ist darüber hinaus die Arbeit im Team. Denn „Teamconcept ist kein Vertragsmodell, sondern eine Managementmethode.“, weiß ZÜBLIN-Direktionsleiter Jens Quade. Wichtige Voraussetzung ist, dass bei der Auftraggeberschaft und Züblin kooperationsfähige Menschen an einem Strang ziehen. Ein gemeinsamer Teambuilding-Workshop ist daher die Basis für die bevorstehende enge Zusammenarbeit. Für das Axel-Springer-Projekt treffen sich alle Beteiligten rund um die Projektleiter Klaus Rotermund (Axel Springer) und Stephan Junghans (Züblin) jede Woche, um sich über den Fortschritt des Bauvorhabens auszutauschen. Auf Geschäftsführerebene findet alle vier bis acht Wochen ein Treffen statt, um aktuelle Fragen zu klären. Durch diesen fortwährenden Austausch und den engen Kontakt beider Teams, können gemeinsame Entscheidungen und Problemlösungen rasch umgesetzt werden.

Der Axel-Springer-Neubau in Berlin, entworfen vom niederländischen Stararchitekten Rem Koolhaas (Office for Metropolitan Architecture, OMA), erhält eine freitragende, dreidimensional gefaltete Atriumsfassade. (Bild: OMA)

Kostensenkung für beide Projektseiten profitabel

Schon früh wurde Züblin in das Projekt eingebunden. Dazu gehörten von Anfang an die Begleitung der Planung, die Kostenermittlung und das Einbringen von Optimierungsvorschlägen. Ein vereinbarter GMP-Vertrag deckelt die Herstellerkosten. Bei Unterschreitung des maximalen Gesamtpreises profitieren beide Partner. 

BIM.5D und der digitale Zwilling

Mithilfe von BIM.5D ist ein digitaler Zwilling des Axel-Springer-Neubaus entstanden. Es handelt sich hierbei um ein transparentes Informationsnetzwerk, welches die Auftraggeber in alle Controlling-Prozesse einbezieht. Darüber hinaus ist es ein wichtiges Instrument für die effiziente Projekt-Realisierung. Schließlich lassen sich Verbesserungspotenziale frühzeitig erkennen und so Fehlplanungen vermeiden.

 

Datenblatt Züblin: Axel-Springer-Neubau Berlin

Auftraggeberschaft: Axel Springer SE, Berlin
Auftragnehmerin Ed. Züblin AG:  Direktionen Nord u. Stuttgart; Züblin Spezialtiefbau GmbH 

Beginn Ausführungsplanung:

03.2016

Baubeginn:

6.10.2016

Grundsteinlegung:

2.5.2017

Richtfest:

4.9.2018

Bauende (Abnahme):

12.2019

Eröffnung:

Frühjahr 2020

Geschosse:

13 (11 oberirdisch, 2 unterirdisch)

Gesamtgröße Area:

10.000 m²

Bebaute Fläche:

9.100 m²

Höhe:

bis zu 45 m (Atrium)

Baugrube:

75.000 m³

Gesamtmietfläche:

rd. 52.200 m²

Arbeitsmöglichkeiten:

3.500

Innenbrücken:

13

Atrium:

rd. 120.000 m³

Gesamtfläche aller Fassaden:

27.639 m²

 

 

 

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news-240 Fri, 09 Nov 2018 10:25:22 +0100 HTWK Leipzig – BIM zertifiziert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/htwk-leipzig-bim-zertifiziert/ Die HTWK Leipzig ist als eine der ersten Bildungseinrichtungen für Bauwerksdatenmodellierung zertifiziert worden. Als erste Hochschule angewandter Wissenschaften (HAW) unter den Bildungsanbietern für Bauwerksdatenmodellierung ist die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) für das „buildingSMART/VDI Zertifikat BIM-Qualifikationen – Basiskenntnisse“ in Deutschland gelistet worden. Das buildingSMART/VDI International Certification Programme ist das erste international anerkannte Programm zu einer qualitätsgesicherten Ausbildung.

Digitales Planen und Bauen weiterentwickeln

„Die Aufnahme in diese Liste bestärkt uns in der Ausrichtung unserer Lehre und Forschung. Die Weiterentwicklung und Vertiefung auf dem Gebiet des digitalen Planens und Bauens ist heute essentiell. Das Zertifikat ermöglicht den Studierenden der HTWK Leipzig, sich im Rahmen ihres Architektur- oder Bauingenieurstudiums noch besser auf die wachsende Nachfrage nach zertifizierten BIM-Experten vorzubereiten“, sagte Prof. Henning Rambow, Professor für computerunterstütztes Entwerfen und Architekturanimation.

„Nach dem Start für das „Wissensbasierte Lernen – Individual Certification“ arbeiten wir bereits an Phase 2, dem „Angewandten Lernen – Professional Certification“. Durch dieses Engagement können wir die Kompetenzen unserer Studierenden aktiv mit entwickeln, und das international abgestimmt“, ergänzt Timo Kretschmer von der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften. Als Mitglied der Fachgruppe „Zertifizierung“ im buildingSMART e.V. Germany hat er gemeinsam mit Prof. Henning Rambow sowie Prof. Monica Rossi, Professorin für Konstruktives Entwerfen und energieeffizientes Bauen, die BIM-Listung der HTWK Leipzig vorangetrieben.

BIM-Methode hat Tradition an der HTWK Leipzig

Die Bildungseinrichtung wendet die BIM-Methode schon lange an. Seit mehr als 20 Jahren arbeiten die Studierenden mit virtuellen Gebäudemodellen und anderen softwarebasierten Grundlagen der Planungsmethode. Darüber hinaus werden seit Jahren studentische Abschlussarbeiten sowie Drittmittelforschungen zum Thema „Digitalisierung im Bauwesen“ bearbeitet. In interdisziplinären und fakultätsübergreifenden BIM-Seminaren wird neben der BIM-Methode auch die Zusammenarbeit mit anderen Fachplanern simuliert und geübt. In diesem Jahr wurde zudem ein Kooperationsvertrag zum Thema BIM mit der Università degli Studi di Napoli (Italien) geschlossen.

Die neue interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe "DigiTransSachs" entwickelt zudem Lösungsansätze speziell für die digitale Transformation kleiner und mittlerer Betriebe – darunter auch im Bereich des Bauwesens. Im Rahmen des Studienerfolgsprojektes Studiflex der HTWK wird im März 2019 der erste Kurs "buildingSMART/VDI BIM-Qualifikationen - Basiskenntnisse" für die Zertifizierung stattfinden. Bereits im aktuell laufenden Wintersemester wird allen Studierenden des Bachelor-Studienganges Architektur das Angebot zur Zertifizierung gemacht.

 

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news-239 Thu, 08 Nov 2018 08:02:59 +0100 3D-Modell der Berliner Philharmonie https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3d-modell-der-berliner-philharmonie/ Bis Mitte Januar 2019 kann das 3D-Modell des Konzerthauses im Rahmen einer Ausstellung bewundert werden. In Zusammenarbeit mit dem Getty Research Institute in Los Angeles hat das Fraunhofer IGD den gesamten Innenraum der Berliner Philharmonie gescannt und daraus ein 3D-Modell erstellt. Das Architekturmodell wird als Teil der Ausstellung „Frank Gehry – Hans Scharoun: Strong Resonances / Zusammenklänge“ im Berliner Max Liebermann Haus der Stiftung Brandenburger Tor erstmals in Europa zu sehen sein.

Konzerthallen im Vergleich

Obwohl sich die beiden Star-Architekten Hans Scharoun und Frank Gehry nie begegnet sind, sind sie über ihre wohl berühmtesten Bauwerke miteinander verbunden. Beim Entwurf der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, die vor 15 Jahren eröffnete, ließ sich Frank Gehry von Scharouns Philharmonie inspirieren. Beide Konzerthallen werden im direkten Vergleich erstmals in Europa bei der Ausstellung im Berliner Max Liebermann Haus der Stiftung Brandenburger Tor gezeigt.

Für den Scan des Berliner Konzerthauses kam ein spezieller Laserscanner zum Einsatz, dessen Strahlen von einem horizontal und vertikal rotierenden Spiegel reflektiert wurden. Dem Scanner war es so möglich, 3D-Punkte in einer 360°-Umgebung zu erkennen. Die Forscher platzierten den Laserscanner an 98 verschiedenen Positionen, um den komplexen Konzertraum bis ins kleinste Detail digitalisieren zu können. Zunächst entstand so ein originalgetreues 3D-Modell. Im nächsten Arbeitsschritt wurde ein realitätsnaher 3D-Druck angefertigt.

Digitale Modelle künftig selbst drucken

„Uns hat der gesamte Prozess der Erstellung des 3D-Modells enorm geholfen, das Gebäude und das Wirken des Architekten wirklich zu verstehen“, betont die zuständige Kuratorin Emily Pugh, die die ganze Zeit in engem Kontakt mit dem Team des Fraunhofer IGD stand. Die Bedeutung der Fraunhofer-Arbeit geht über das Ausstellungsende hinaus. „Wir planen, das digitale Modell zu veröffentlichen“, sagt Chris Edwards, zuständiger Architekt für Bilder und digitale Medien beim J. Paul Getty Trust, „so dass Jeder das Modell nutzen, damit arbeiten und sich seine eigene Philharmonie drucken kann. Damit schaffen wir einen echten Mehrwert für Studenten, Forscher und Architekten auf der ganzen Welt“, ergänzt Edwards.

Basierend auf dem Fraunhofer 3D-Scan entstand für die Ausstellung in Berlin ein neues größeres Architekturmodell der Berliner Philharmonie. Besucher haben bis zum 20. Januar 2019 die Möglichkeit, die Modelle der beiden Konzerthäuser sowie viele Zeichnungen, Skizzen und Fotografien von Scharoun und Gehry im Max Liebermann Haus der Stiftung Brandenburger Tor am Pariser Platz zu besichtigen.

 

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news-238 Wed, 07 Nov 2018 09:57:52 +0100 BIM-Center Aachen eröffnet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-center-aachen-eroeffnet/ Gründungsmitglieder sind die Unternehmen Hilti, Oventrop, Trox, Viega und Viessmann sowie die RWTH Aachen. Entstanden ist das BIM-Center am RWTH Aachen Campus unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Christoph van Treeck. Die vier RWTH Institute der Fakultäten für Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Architektur, der Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen (E3D), der Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik (EBC), der Lehrstuhl für Bauinformatik & Geoin-formationssysteme (GIA) und der Lehrstuhl für Computergestütztes Entwerfen (CAAD) sind Initiatoren des Centers.

Digitale Planung und Ausführung

Das Bauwesen steht mit der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung vor einem grundlegenden Paradigmenwechsel über die gesamte Wertschöpfungskette des Bauens und Betreibens. Zu den wichtigsten Zukunftstrends, die insbesondere die Gebäude- und Befestigungstechnik betreffen, zählen Veränderungen in der Lieferkette, intelligentes Asset-Management und maschinelles Lernen.

„Digitale Planung machen viele, digitales Ausführen können nur wenige. Insbesondere die Übernahme digitaler Modelle aus der Planung in die Bauausführung ist heute ein ernstes Problem, ebenso wie die technische Inbetriebnahme komplexer Systeme. Eine schlanke Produktion ist auch über Unternehmensgrenzen hinweg möglich, wenn digitale Prozesse und Schnittstellen für die Fertigung, Bauausführung und den Betrieb etabliert und Fachhandwerker qualifiziert sind.", erklärt Professor Christoph van Treeck.

Hersteller und ausführende Unternehmen im Mittelpunkt

Digitalisierung aus Sicht von Herstellern und ausführenden Unternehmen adressiert das BIM Center Aachen. Das Ziel ist es, BIM in die Ausführung zu bringen. Nach Abschluss der digitalen Planung stehen dabei die Prozesse und Schnittstellen zwischen Herstellung, Vorfertigung, Lieferung, Montage, Bauausführung, Logistik, Inbetriebnahme, Dokumentation, Wartung, CAFM und Rückbau in Vordergrund.

Die neue Einrichtung an der RWTH Aachen unterstützt neben Forschung und Entwicklung künftig auch die Qualifizierung und Zertifizierung im Bereich BIM. In der Startphase setzt das BIM-Center Aachen zunächst einen Schwerpunkt auf die technische Gebäudeausrüstung. Es agiert hierbei als branchenübergreifender Verbund zwischen Wissenschaft und Industrie.

 

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news-237 Tue, 06 Nov 2018 10:10:03 +0100 California.pro 10 – neue Funktionen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/californiapro-10-neue-funktionen/ Die aktuelle Version verfügt über Neuerungen in den Bereichen Konnektivität und Baucontrolling. Die G&W Software AG hat in die Software California.pro 10 neue Berichte sowie zahlreiche Prozessautomatisierungen im Modul BIM2AVA implementiert. Für den Kostenplaner ergeben sich dadurch wesentliche Verbesserungen für sein Tagesgeschäft sowie mehr Flexibilität und Zeitersparnis.

Schneller und einfacher

Zwei wichtige Funktionen erleichtern die Kostenplanung im BIM-Prozess in der frühen Phase. BIM2AVA ermöglicht nun zusätzlich die Kostenplanung über standardisierte Raumtypen. Die Raumzuordnung kann in der CAD erfolgen und wird über die IFC-Schnittstelle übertragen. Der Planer ordnet damit typische Kosteninformationen automatisiert zu – auch wenn das 3D-Modell noch wenige Details enthält. Für Bauprojekte mit vielen Räumen gleicher Ausstattung wie z.B. Hotels, Krankenhäuser, Verwaltungsgebäude sowie im Geschosswohnungsbau erweist sich diese Methode als besonders nützlich.

Darüber hinaus werden im BIM-Prozess die Baukosten automatisch, sortiert nach Bauwerksmodell und Gewerken, zur Verfügung gestellt. Bisher erforderte die Auswertung der Gewerkekosten die Generierung von Leistungsverzeichnissen aus dem 3D-Modell. Dieser Arbeitsschritt bleibt dem Anwender der Version 10 erspart. Er kann nun die Kosten direkt im Modell individuellen Gewerken zuordnen und auswerten.

Automatisierung bietet viele Vorteile

Um auch komplexe Baustellen im Griff zu behalten, stellt die Objektüberwachung ein wichtiges Werkzeug dar. In dieser Leistungsphase kommt insbesondere einer belastbaren Prognose herausragende Bedeutung zu. Die neue Softwareversion bietet den Planern neben der bewährten automatischen Prognose nun auch die Möglichkeit, individuelle Prognosemengen zu erfassen. In den Auswertungen lassen sich die daraus ergebenden Kosteninformationen wahlweise verwenden.

California.pro 10 verfügt über eine neue konfigurierbare und bidirektionale EXCEL-Schnittstelle. Besonders für Planer und Bauabteilungen mit Auslandsaktivitäten ist diese vorteilhaft. Der California.pro-Ausschreibungsassistent ist für Anwender, die mit durchgängigen E-Vergabeprozessen arbeiten, empfehlenswert.

Die hier gebündelten Informationen wie das LV im PDF-Format, GAEB-Dateien und sonstige Dokumente, z.B. Zeichnungen, Gutachten oder EXCEL-Dateien lassen sich auch direkt an den AI-Vergabemanager übertragen. Erhebliche Zeiteinsparungen sowie die Minimierung zusätzlicher Fehlerrisiken bei der Abwicklung von Beschaffungsprozessen kann durch diese Automatisierung erreicht werden.

 

 

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news-236 Mon, 05 Nov 2018 11:41:20 +0100 Erstes DIAL-Buch zum Thema https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/erstes-dial-buch-zum-thema/ Mit "Smart Building Design – Konzeption, Planung, Realisierung und Betrieb" erscheint ein Buch über intelligente Architektur. Wie können intelligente Technologien neue Gestaltungsspielräume für die Planung, die Realisierung und den Betrieb von Bauten eröffnen und zur Digitalisierung der gängigen Baupraxis beitragen?

Die Fachautoren fügen als planungserfahrene Architekten und Ingenieure eine Übersicht über die aktuellen technischen Komponenten von Automatisierung und Kommunikationssystemen bei, gefolgt von einer Zusammenfassung relevanter Gesetze, Normen und Richtlinien. Sechs Projektbeispiele zeigen realisierte Anwendungen in unterschiedlichen Maßstäben vom Einfamilienhaus über Verwaltungsbauten bis hin zur Elbphilharmonie, anschaulich präsentiert in Texten, Plänen und Fotos. Folgende Bereiche werden in den Case Studies beleuchtet:

  • Systematisches Designkonzept für intelligente Gebäudetechnologien
  • Die Breite der digitalen Anwendung mit Blick auf das sinnvolle Zusammenspiel der Gewerke
  • Übersicht über die verschiedenen gängigen Systemlösungen

Auf einen Blick:

Maad Bali, Dietmar A. Half, Jürgen Spitz, Dieter Polle: Smart Building Design – Konzeption, Planung, Realisierung und Betrieb

Deutsche Ausgabe., 75 b/w and 75 col. ill., 138 Seiten, gebunden

Birkhäuser Verlag GmbH

ISBN: 3035616280

EAN: 9783035616286

Preis: 49,95 EUR

 

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news-235 Mon, 05 Nov 2018 11:23:21 +0100 Vectorworks 2019 erschienen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vectorworks-2019-erschienen/ Die Lösungen der neuen Version der BIM- und CAD-Software vereinfachen Arbeitsprozesse von Architekten. Vectorworks Architektur verfügt über Funktionen für alle kreativen Planungsaufgaben sowie flexible Automatismen. Qualitativ hochwertige 2D-Pläne aus 3D-Modellen lassen sich mithilfe der neuen Hybridtechnologie erstellen. Planer können individuell bis ins Detail bestimmen, wie die 2D-Komponenten von 3D-Symbolen und 3D-BIM-Objekten in ihren Grundriss-, Ansichts- und Schnittdarstellungen aussehen. Je nach Maßstab kann man zusätzlich für alle Ansichten drei unterschiedliche Darstellungen festlegen. So entsteht aus komplexen 3D-Modellen eine ansprechende und übersichtliche 2D-Plangrafik.

Neue Vorteile für die Bildbearbeitung

Mit der neuen Version lassen sich Rasterbilder im Format JPG, TIFF usw. bearbeiten. Der Plan muss hierfür nicht in ein externes Bildbearbeitungsprogramm exportiert werden. Die neuen Bildeffekte können sowohl auf Bildern als auch auf Visualisierungen und 3D-Texturen angewendet werden. Vectorworks ermöglicht zudem als Ergänzung zur Verwendung von Standard-Bauteilen, Sonderbauteile selbst zu modellieren und mit IFC-Daten zu ergänzen.

BIM-Verantwortliche können mit dem neuen Datenmanager Objekte und Daten für den IFC-Export automatisiert aufbereiten und zuweisen. IFC-Eigenschaften aus Bauteil-Datenbanken können Anwender darüber hinaus mit beliebigen Plan-Objekten verknüpfen.

Kreative BIM-Planung und automatische Arbeitsprozesse

Die Software stellt eine Vielzahl von Werkzeugen zur Verfügung, die helfen, Termine und Kostenrahmen einzuhalten. Während eines sich ständig fortschreibenden Planungsstandards können Architekten und Planer automatisch die Mengen- und Kostenermittlung nach DIN 276 erstellen – zu jeder Zeit auf Knopfdruck. Der neue Datenstempel sowie der neue Plankopf bieten eine Vielzahl von Verbesserungen für die Automatisierung der Arbeitsprozesse. Beim Arbeiten mit vielen Räumen stellt das Erstellen und Verwalten von Raumstilen eine große Erleichterung und Zeitersparnis dar.

Anwender definieren damit beispielsweise das Aussehen eines Raumes für jede Nutzung nur einmal, um spätere Änderungen auf alle Räume im Plan mit dieser Nutzung zu übertragen. Raumvolumen lassen sich zudem ganz einfach an schräge Decken und Böden anpassen. Eine präzise 3D-Darstellung von Räumen sowie genauere Berechnungen von Raumvolumen und Flächen wird dadurch ermöglicht.

 

 

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news-234 Thu, 01 Nov 2018 09:22:02 +0100 Standards und Kosten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/standards-und-kosten/ Der VDI Verein Deutscher Ingenieure warnt Verantwortliche davor, Baustandards abzusenken. Das Bauen und Wohnen werde dem VDI zufolge dadurch nicht billiger gemacht. „Teile der Bau- und Wohnungswirtschaft behaupten, dass Standardisierung die Baukosten in die Höhe treibt. Aus Sicht des VDI ist das Gegenteil der Fall: Standardisierung senkt nachweislich Kosten, auch im Wohnungsbau. Das ist für die gesamte deutsche Industrie, viele KMU und Freiberufler auch ein Hauptgrund, sich an der Standardisierung von Produkten und Dienstleistungen zu beteiligen. Außerdem schaffen Standards zur Prüfung von Produkten, genau wie Abnahme- und Prüfregeln, Sicherheit für die Anwender und Transparenz über den Planungs- und Bauprozess“, erklärte Univ.-Prof. Dr.-Ing. Architekt Dirk Henning Braun, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG).

Die wahren Kostentreiber lägen bei den steigenden Grundstückspreisen, der immer höheren Grunderwerbssteuer und in kommunalen Bebauungsvorgaben wie beispielsweise bei Begrenzungen der maximalen Bauhöhe oder der bebaubaren Fläche eines Grundstücks, so der VDI. Der VDI unterstütze das Ziel der Bundesregierung, in der laufenden Legislaturperiode anderthalb Millionen neue Wohnungen zu schaffen, betont Braun. Der Fokus soll dabei weiterhin auf verlässlichen Baustandards und guter Bauqualität liegen. Darüber hinaus müsse mehr Bauland zur Verfügung gestellt werden.

Steigende Grundstückspreise, Grunderwerbssteuer sowie kommunale Vorgaben als Kostentreiber

Braun weist zudem die Politik darauf hin, dass energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung mit Gebäuden, die nicht dem Stand der Technik entsprechen, nicht zu erreichen sind. Nur mit Gebäuden, die dem Stand der Technik entsprechen, wird auch die Anpassung des Wohnungsangebots an den steigenden Bedarf an barrierefreiem und seniorengerechtem Wohnraum möglich sein. Der Bundesregierung empfiehlt der VDI dafür zu sorgen, dass auch zukünftig neue Gebäude in hoher technischer Qualität erstellt werden, stadtplanerische Kreativität bei der Schaffung von Wohnraum gefördert wird und Sanierungsmaßnahmen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums unterstützt werden.

 

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news-233 Wed, 31 Oct 2018 15:05:50 +0100 E-CAD-Lösung: SUITE X https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/e-cad-loesung-suite-x/ Die neue Software SUITE X ist die nächste Generation der E-CAD-Lösung von WSCAD für gewerkeübergreifendes Arbeiten. SUITE X eignet sich ideal für die Disziplinen Elektrotechnik, Schaltschrankbau, Verfahrens- und Fluidtechnik, Gebäudeautomation sowie Elektroinstallation. Die Software ist nicht nur schneller als die Vorgängerversion, sondern glänzt auch mit einer komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche und zahlreichen weiteren Verbesserungen. So wurde zum Beispiel die innovative WSCAD AR-App für Augmented Reality im Schaltschrank um die aktive Verdrahtung per Tablet oder Smartphone erweitert.

Neue Schnittstellen

Die moderne Benutzeroberfläche rückt insbesondere Bedienfreundlichkeit und Ergonomie in den Vordergrund. Es werden hochauflösende Bildschirme (High DPI) sowie die Multi-Display-Technologie unterstützt. Dank der intuitiven und einfachen Anwendung können mit der neuen Version nicht nur Profis, sondern auch Laien, die nur gelegentlich E-CAD-Lösungen verwenden, unkompliziert ihre Projekte umsetzen. 

Die Software-Lizensierung wurde inzwischen standardisiert. Dadurch können Unternehmen und Selbstständige die modular und skalierbar aufgebaute Electrical-Engineering-Lösung bedarfsorientiert, ohne Umstellungskosten und Datenumbrüche, nutzen. Eine Erweiterung um neue Funktionen oder mehr Arbeitsplätze lässt sich einfach per Produkt-Key vornehmen und wird online aktiviert.
Axel Zein, Geschäftsführer der WSCAD GmbH, betont: „Konsistente Daten sind das Kapital eines Unternehmens. Deshalb verfügt die WSCAD-Lösung über viele Schnittstellen zu anderen E-CAD-Anwendungen und PLM-/ERP-Systemen sowie die Fertigstellung.“

Neue Schnittstellen für einen bidirektionalen Datenaustausch mit anderen Herstellern sind nun auch für M-Print Pro von Weidmöller für Beschriftungstexte sowie Clip Project planning von Phoenix zum Editieren von Klemmleisten.

WSCAD AR-App mit neuen Funktionen

Die neueste Funktion der WSCAD AR-App ermöglicht es Monteuren, verdrahtete Verbindungen jederzeit per Smartphone oder Tablet zu markieren und den aktuellen Stand abzuspeichern. Durch eine Auswertung wird jederzeit sichergestellt, dass keine Einträge vergessen wurden. Darüber hinaus können Feldgeräte und Komponenten im Schaltschrank per mobilem Gerät und Augmented Reality gescannt werden. Diese Funktion ermöglicht Instandhaltern oder Servicetechnikern sofortigen Zugriff auf die aktuellen Pläne inklusive BMK, §D-Ansichten der Komponenten, vollständige Artikelansichten sowie Originaldatenblätter der Hersteller. Die App kann kostenlos im App Store oder bei Google Play heruntergeladen werden.

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news-232 Wed, 31 Oct 2018 11:56:27 +0100 2. Digitalisierungsforum NRW https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/2-digitalisierungsforum-nrw/ Zum zweiten Mal findet am 13. November 2018 das Digitalisierungsforum BFW 4.0 in Düsseldorf statt. Neubau, Bestandsbewirtschaftung, interne Unternehmensabläufe, neue Geschäftsmodelle – auch die Immobilienwirtschaft nutzt die Möglichkeiten der Digitalisierung immer mehr.

Doch die rasante Entwicklung und die Fülle der Möglichkeiten machen es oft schwer, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Welche Anwendungen sind tatsächlich erfolgversprechend? Wo gibt es bereits Erfahrungswerte? Was ist eher skeptisch zu betrachten? Und die allumspannende Frage: Wo steht die Branche überhaupt zum jetzigen Zeitpunkt? 

Mit dem BFW 4.0 Digitalisierungsforum schaffen der BFW Bundesverband und der BFW NRW ein Veranstaltungsformat, das Orientierung bieten und den Austausch mit Politik, Industrie und Branchenvertretern ermöglichen will.

Spannende Vorträge öffnen den Blick über den Tellerrand der Branche hinaus, auf Einblicke aus Unternehmen und theoretische Erkenntnisse, die in der Praxis weiterhelfen.

Das BFW 4.0 Digitalisierungsforum bietet die Gelegenheit, Neues zu lernen und sich mit anderen Branchenteilnehmerinnen und -teilnehmern auszutauschen und zu diskutieren – ganz nach dem Veranstaltungsmotto: „BFW 4.0: NRW – smart, innovativ und digital“.

Drei wichtige Fragen stehen im Fokus:

  • Welche Perspektiven bietet die Smart City Düsseldorf?
  • Wie kann der Wandel zum digitalen Immobilienunternehmen gelingen?
  • Und was lässt sich über den Status Quo des immobilienwirtschaftlichen Mittelstandes berichten?

Das Programm
12:00 Uhr: Registrierung und Kaffee

12:30 Uhr: Begrüßung
Andreas Ibel, Präsident BFW Bundesverband e. V.
Elisabeth Gendziorra, Geschäftsführerin BFW Nordrhein-Westfalen e. V.

12:50 Uhr: Impuls
Thorsten Schick, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Digitalisierung und Innovation

13:05 Uhr: „Das Digitalisierungsparadoxon“
Vorstellung der aktuellen BFW-Umfrage zur Digitalisierung in der mittelständischen Immobilienwirtschaft
Andreas Beulich, Sprecher des BFW-Digitalisierungsbeirates, BFW Bundesverband
Dr. Thomas Götzen, Mitglied des BFW-Digitalisierungsbeirates, Animus

13:25 Uhr: Perspektiven der Smart City Düsseldorf
Martin Giehl, Projektleiter Smart City Düsseldorf

13:45 Uhr: Diskussionsrunde BFW-Digitalisierungsbeirat und politischen Gäste
„Welche Voraussetzungen kann die Politik für eine erfolgreiche digitale Umsetzung schaffen“
Thorsten Schick, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Digitalisierung und Innovation
Kevin Mattiszik, Geschäftsführer, Bauwens Construction GmbH & Co. KG
Martin Giehl, Projektleiter Smart City Düsseldorf

14:30 Uhr: Elevator Pitch
Vorstellungsrunde der Partnerunternehmen

14:50 Uhr: Kaffee- & Kommunikationspause

15:20 Uhr: Wandel zum Digitalen Immobilienunternehmen
Inga Kühn, Senior Projektmanagerin Digital Solutions, BEO

15:40 Uhr: Neue Geschäftsfelder und Services entwickeln
Julian von Reumont, Dornieden Gruppe

16:00 Uhr: „Digitale“ Gebäude für die Zukunft am Beispiel kite Butzweilerhof, Köln
Nils Perpeet, Projketentwicklung Büro-/Spezialimmobilien, Landmarken AG
Jochen Hermanns, Projektleitung, Landmarken AG

16:20 Uhr: Diskussionsrunde
„Der Blick nach vorne – innovative Immobilienwirtschaft der Zukunft“
Inga Kühn, Senior Projektmanagerin Digital Solutions, BEOS AG
Julian von Reumont, Dorniedengruppe
Jochen Hermanns, Projektleitung, Landmarken AG
Nessim Djerboua, CEO, EverReal GmbH

Fazit & Ausklang
Elisabeth Gendziorra, Geschäftsführerin BFW Nordrhein-Westfalen e. V.

Ab 18:30 Uhr lädt der BFW NRW zum alljährlichen Parlamentarischen Abend ins Maxhaus Düsseldorf.

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news-231 Tue, 30 Oct 2018 08:55:58 +0100 Licht im Zertifikatsdschungel https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/licht-im-zertifikatsdschungel/ EDUBIM erhält als einer der ersten Fort- und Weiterbilder für buildingSMART/VDI die BIM-Zertifizierung. Ob bei BIM-orientierten Ausschreibungen oder in Veröffentlichungen und Positionspapieren der Ministerien – immer häufiger stößt man in der Baubranche auf zu erbringende BIM-Kompetenz. Weiterbildungen, Kurse und Zertifikate dafür gibt es viele. Doch welche weisen nun tatsächlich die eigene BIM-Kompetenz nach?

Professional Certification Program heißt der künftig weltweit gültige Qualitätsmaßstab von buildingSmart international für die Vergleichbarkeit von Kenntnissen und Kompetenzen in Building Information Modeling. Das zweitstufige Programm ist wie folgt aufgebaut:

  1. Individual Qualification Program = BIM-Basiswissen wird vermitteltDer Basiskurs (oder das Basismodul) wird von buildingSmart Deutschland als buildingSmart-Zertifikat BIM-Qualifikation Basismodul angeboten
  2. Professional Certification = Angewandtes Lernen (Informationen folgen in Kürze)

Mit diesem Programm wurde ein weltweit gültiger Industriestandard hinsichtlich eines einheitlichen BIM-Verständnisses geschaffen. Dadurch lassen sich Kompetenzniveaus qualifizierter BIM-Fachkräfte mittels eines international anerkannten Maßstabes vergleichen sowie Lehrinhalte bewerten. So können künftig Mitarbeiter weltweit durch am Markt etablierte Weiterbildungsstandards geschult werden und erhalten bei erfolgreichem Abschluss ein global gültiges Zertifikat.

International abgestimmtes Rahmenprogramm

Als Grundlage dient ein von internationalen Weiterbildungsexperten bei buildingSmart international abgestimmtes Rahmenprogramm, in dem nicht nur Rahmenlernziele (Learning Outcome Frameworks, kurz LOF), sondern auch Qualitätsanforderungen an Weiterbildungsanbieter und Prüfungsmodalitäten definiert sind. Das Programm beruht auf absoluter Software-Neutralität und fokussiert vor allem den Informationsaustausch mit offenen Standards von buildingSmart (open BIM). Mit dem neuen Zertifikat kann die BIM-Fachkraft ihre Kompetenzen in Zukunft international nachweisen.

Die EDUBIM GmbH arbeitete in Kooperation mit der DEUBIM von Anfang an in allen diesbezüglichen Gremien, bei buildingSMART international, building SMART Germany und im VDI-Gremium 2552.8 aktiv zusammen, um auf diese Weise die Qualität der Lehre und die Übereinstimmung mit den nationalen Besonderheiten sicherzustellen.

Internationale Qualitätsstandards und E-Learning

„Die Qualität der Ausbildung und internationale Vergleichbarkeit war für uns von Anfang an das Kriterium, weshalb wir das internationale Programm auch finanziell als Gold-Sponsor unterstützt haben und unsere Mitarbeiterin Sarah Merz, als stellvertretende Leiterin in der international workinggroup dafür freistellten. Auftraggeber müssen sich auf die Kompetenz ihrer Auftragnehmer verlassen können, weshalb ein Zertifizierung unerlässlich ist!“, erklärt der Geschäftsführer der EDUBIM GmbH, Dipl. Ing. Architekt André Pilling.

Die EDUBIM ist damit eine der ersten zugelassenen Weiterbildungsträger auf dem deutschen Markt, die das VDI/buildingSmart BIM Basis-Zertifikat vergeben dürfen. Die BIM-Schulungskonzepte der EDUBIM bieten mit qualifizierten Trainern, die mehrjährige Erfahrung im Building Information Modeling vorweisen können, hochqualifizierte Fort- und Weiterbildungen an. Mit innovativen, maßgeschneiderten E-Learning Konzepten ermöglicht EDUBIM Interessierten zum Thema BIM unabhängig von Zeit und Raum ihr Training zu absolvieren. Vom Basiswissen bis hin zu Vertiefungen für bestimmte Zielgruppen oder Anwendungen decken sie ein breites Spektrum ab. Aktuelle und relevante Inhalte zum Thema BIM vermitteln Online-Kurse, die ebenfalls auf dem Zertifizierungsprogramm von buildingSmart basieren.

Die ersten Module des E-Learningprogramms stehen noch im 4. Quartal kostenfrei zur Verfügung.

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news-230 Mon, 29 Oct 2018 14:20:13 +0100 BIM-Award 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-award-2018/ Am 07. 11. 2018 werden im Rahmen des 2. BIM Symposiums des BIM-Cluster-Hessen e. V. die besten BIM-Projekte ausgezeichnet. In Frankfurt am Main ist man schon jetzt gespannt, welches innovative Konzept in den Kategorien Forschung & Lehre, Planung und Organisation sowie Bauausführung das Rennen machen wird.

Für den Wettbewerb reichten Firmen, Handwerksbetriebe, Planungsbüros Projektentwickler, Hochschulen/Universitäten, Investoren und Bauherren mit der einzigen Auflage, dass das Projekt aus Hessen kommt, ihre Arbeiten ein.

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir lobte vor allem die große Innovation innerhalb der Baubranche, was ihn dazu veranlasste, die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Die Bewerbungen zeigen, dass vor allem die Digitalisierung viele neue Möglichkeiten bietet, an die bisher nicht zu denken war. Die Branche steht digitalen Methoden – entgegen der Erwartungen – sehr aufgeschlossen gegenüber.

Die Preisverleihung findet am 07. November 2018 auf dem 2. BIM Symposium des BIM-Cluster-Hessen e. V. in Frankfurt am Main statt und bildet den Abschluss der Veranstaltung.

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news-229 Fri, 26 Oct 2018 12:21:34 +0200 Schweizer BIM Kongress 2018 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schweizer-bim-kongress-2018/ Am 08. und 9. November 2018 treffen sich im Congress Center Basel BIM-Experten zum aktiven Austausch. Dabei will man folgende Fragen erörtern: Welchen Stellenwert nimmt BIM im Rahmen der digitalen Transformation der Bauwirtschaft ein? Ist es die Methode, die die Branche in die Zukunft führt oder ist BIM lediglich ein Teilaspekt? Wie beeinflusst BIM schon heute die Bau- und Immobilienbranche?

Der Schweizer BIM Kongress lädt Entscheidungsträger, Fachexperten und Anwender zur interdisziplinären Diskussionen zum Thema digitale Transformation. Die Teilnehmer erwartet ein spannendes Programm mit Referenten aus dem In- und Ausland. Zu den namhaften Sprechern gehören u. a. Robbie Antonio, CEO von Revolution Precrafted Properties und Marianne Janik, CEO von Microsoft Schweiz, Sabine Brenner, Leiterin Geschäftsstelle Digitale Schweiz vom Bundesamt für Kommunikation sowie Joris Van Wezemael, der neue Geschäftsführer des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIA. Den Fachkongress rundet eine Ausstellung der neusten digitalen Technologien und Produkte ab.

Symposium am 08. November:

  • Disruption – Wie verändert sich die Bauwirtschaft?
  • Stufenplan Digitalisierung – Welche Rahmenbedingungen sind notwendig?
  • Best Practice Schweiz – Wie gestalten Unternehmen den digitalen Wandel?
  • Preisverleihung Arc-Award BIM – Welches sind die besten BIM-Projekte der Schweiz?
  • Use Case Management Roadmap – Offizielle Lancierung gemeinsam mit internationalen Partnern

BIM Camp am 09. November:

  • Die Swiss BIM Learnings konzentrieren sich auf die digitale Transformation. In vier Blöcken präsentieren die Referenten konkrete Instrumente, Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung, das Change-Management in Unternehmen und neue Wege der Zusammenarbeit.
  • Best Practice Live macht in einer Live-Vorführung den BIM-Workflow sichtbar. Mindestens zwei unabhängige Beteiligte demonstrieren die modellbasierte Zusammenarbeit anhand eines konkreten Projektes.
  • Bei Products & Solutions präsentieren „State of the Art“-Hersteller – vom Start-up bis zum etablierten Software-Unternehmen – Produkte und Dienstleistungen, die für die unterschiedlichsten Bedürfnisse die richtigen Lösungen bereithalten.

Melden Sie sich unter bim-kongress.ch an.

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news-228 Thu, 25 Oct 2018 07:19:00 +0200 BAU’S MIT BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/baus-mit-bim/ Aus den Ausbildungsinhalten aus Hochbau, Tiefbau und Ausbau entstand eine digitale Siedlung als Bauwerksmodell. Das Modell, das im Rahmen des Projektes „BAU’S MIT BIM“ entwickelt wurde, soll künftig im Ausbildungsalltag verwendet werden. Vorgestellt wurde die digitale Siedlung im August 2018 im Ausbildungszentrum (ABZ) Holleben während der jährlichen Weiterbildung des Ausbildungspersonals des BFW Bau Sachsen (Komplettanbieter für Bildung rund um den Bau im Freistaat Sachen).

BIM-Siedlung überzeugt Ausbilder

Die 34 Ausbilder erhielten zunächst eine allgemeine Einführung in die neu angeschaffte Hardware, die interaktiven Monitore und die robusten Tablets zum Einsatz in der Werkhalle. Anschließend erfolgte die Einweisung in die Handhabung der BIM-Software. Angeleitet von Dozenten des BFW Bau Sachsen, testeten die Ausbilder die neuen Geräte. Daraufhin erkundeten sie mit der BIM-Viewer-Software die neu entstandene BIM-Siedlung selbständig.

Das Bauwerksmodell umfasst Fachmodelle unterschiedlichster Gewerke wie z.B. Mauerwerksbau, Beton- und Stahlbetonbau, Straßenbau, Holzbau usw. Künftig soll es den Ausbildern als Visualisierungs- und Arbeitsmittel für die überbetriebliche Ausbildung dienen.

Die Ausbilder entwickelten in Fachgruppen je Gewerk erste Lehrunterweisungen auf Basis der zur Verfügung gestellten BIM-Modelle. Man visualisierte Holzverbindungen, berechnete Böschungswinkel im Modell und formulierte anhand von hinterlegten Bauteilinformationen Arbeitsaufträge im Mauerwerks- und Betonbau. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber der neuen Hard- und Software, gelang es allen Ausbildern, praxisbezogene Ergebnisse vorzustellen.

BIM in Ausbildung der Bauberufe verankern

Das Überbetriebliche Ausbildungszentrum Dresden des BFW Bau Sachsen verfolgt das Ziel, die Inhalte aus der Stufenausbildung auf Basis der „Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft“ mit einem digitalen Bauwerksmodell zu verknüpfen. Für die Ausführungsplanung und anschließende Realisierung im Werkstättenbetrieb dient es als Informationsquelle. Damit lässt sich gleichzeitig eine niedrigschwellige Einführung und Verankerung von BIM in der grundständigen Ausbildung der Bauberufe verankern.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert über das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen der Richtlinien zur Förderung von Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und Kompetenzzentren (Sonderprogramm ÜBS – Digitalisierung das Pilotprojekt „BAU'S MIT BIM“).

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news-227 Wed, 24 Oct 2018 08:00:00 +0200 Uni Kassel erweitert seine Lehre https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/uni-kassel-erweitert-seine-lehre/ Im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung (ASL) an der Universität Kassel hält die Zukunft Einzug. Prof. Philipp Eversmann lehrt seit dem Wintersemester 2017/18 Experimentelles und digitales Entwerfen und Konstruieren mithilfe digitaler Methoden. Bauteile werden mit computerbasierten Methoden entworfen. Darüber hinaus werden mit Robotern neue Bauprozesse entwickelt. Das Fachgebiet hat nun zwei erste Roboter erhalten.

Auf diese Lehr-Roboter soll in naher Zukunft eine robotische Forschungsanlage mit großmaßstäblichen Herstellungsmöglichkeiten folgen. „Bislang verfügen nur wenige Hochschulen in Deutschland über derartige Lehr-Roboter mit Bezug zur Architektur. In unserem Labor können digital entwickelte Entwürfe in physische Modelle und Prototypen umgesetzt werden“, sagt Prof. Eversmann.

Neue räumliche Möglichkeiten für die Bauteil-Entwicklung

Dazu werden zum Beispiel Holzteile von den Robotern auf verschiedene Weise bearbeitet. Sie werden je nach geometrischen Anforderungen zugeschnitten und zu neuartigen, digital entworfenen und hergestellten Konstruktionen montiert. Unterstützt wurde das Vorhaben zusätzlich von der Zentralen Lernförderung (ZFF) der Universität Kassel, um intuitiv benutzbare Software und Robotergreifer für die Bachelor-Studenten zu entwickelten. Die Roboter werden darüber hinaus für Forschungszwecke wie zum Beispiel des robotischen 3D-Druckverfahrens mit einem neu entwickelten Holzfilamentfaden genutzt.

Der Roboter bietet außerdem neue räumliche Möglichkeiten für die Entwicklung von Bauteilen. Er braucht, anders als der Mensch, keinen Referenzrahmen, wie zum Beispiel den rechten Winkel fasst Eversmann zusammen. Er kann frei von geometrischen Beschränkungen Bauteile im Raum platzieren. So lässt sich Baumaterial nur dort auftragen, wo es auch strukturell und funktionell benötigt wird. Das ist mit dem 3D-Druck vergleichbar.

Künstliche Intelligenz als wertvolle Unterstützung

Menschliche Intelligenz und Kreativität werden durch die Arbeit der Roboter jedoch nicht überflüssig. „Unser Ziel ist es nicht, schon existierende Bauprozesse zu digitalisieren, sondern neue Bauprozesse mit einer ganz neuen Gestaltungsfreiheit zu entwickeln“, unterstreicht Eversmann.

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news-226 Tue, 23 Oct 2018 07:43:00 +0200 14 Institutionen zertifiziert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/14-institutionen-zertifiziert/ Das Zertifikat "buildingSMART/VDI BIM-Qualifikationen - Basiskenntnisse" entwickelte man gemeinsam mit dem VDI. Es basiert auf der Grundlage der gemeinsamen Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 8.1 und sichert eine hohe Qualität und Relevanz der von den Weiterbildungseinrichtungen angebotenen BIM-Basiskursen. Es erweist sich als ein verlässlicher Standard für die Qualifizierung im Bereich des digitalen Planen, Bauens und Betreiben mit BIM.

Der BIM-Basis-Kurs ist so faktisch weltweit standardisiert. Er erfüllt zudem wesentliche Anforderungen von all jenen, die sich weiterbilden möchten und von Arbeitgebern, die ein Interesse daran haben, gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für BIM-Projekte zu gewinnen.

Bestimmte Kriterien müssen erfüllt sein

Auf den Webseiten von buildingSMART Deutschland und dem VDI sind die zertifizierten Institutionen und Einrichtungen öffentlich einsehbar und gelistet. Interessierte Weiterbildungseinrichtungen müssen die von buildingSMART und dem VDI festgeschriebenen Lernziele, die Lehrinhalte und gewisse Qualitätskriterien erfüllen, um gelistet zu werden. Sie können sich mit ihrem BIM-Basis-Programm bei buildingSMART Deutschland bewerben. Die Weiterbildungseinrichtungen verpflichten sich darüber hinaus, die Online-Prüfung von buildingSMART International als Abschluss-Prüfung zu nutzen.

Diejenigen Weiterbildungsanbieter, die die geforderten Kriterien für das Weiterbildungszertifikat auf Grundlage der Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 8.1 und der international abgestimmten Rahmenlernziele von buildingSMART International erfüllen, werden nach erfolgreicher Konformitätsprüfung auf den Webseiten von buildingSMART Deutschland, VDI und buildingSMART International gelistet.

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.buildingsmart.de/zertifizierung/bim-basiskenntnisse

Listung anerkannter Weiterbildungsanbieter "buildingSMART/VDI BIM-Qualifikationen - Basiskenntnisse"

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news-225 Fri, 19 Oct 2018 12:12:39 +0200 Weltneuheit: Aerogel Dämmputz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/weltneuheit-aerogel-daemmputz/ Auf der „Denkmal“ in Leipzig präsentiert das Start-up Proceram einen neuen Aerogel-Dämmputz für historische Gebäude. Vom 08. Bis zum 10. November 2018 können auf der „Denkmal“ wieder viele Neuheiten für den Denkmalschutz entdeckt werden. Dazu zählt in diesem Jahr auch das zukunftsweisende Histobran Dämmputzsystem auf Aerogel-Basis. Entwickelt wurde es von Proceram, einem Düsseldorfer Start-up-Unternehmen.

Geringe Schichtdicken ideal für denkmalgeschützte Gebäude

Überzeugen kann die Weltneuheit unter anderem mit einem Lambda-Wert 0,028 W/mk. Der Dämmputz macht das Dämmen von Innenwänden und Fassaden mit vergleichsweise minimalistischen Schichtdicken möglich.

An seinem Stand (E17) in Messehalle H2 stellt Proceram sein speziell für Baudenkmäler entwickeltes Dämmputz-System ausführlich vor. Technik-Leiter Christoph Dworatzyk sowie der praxisorientierte Dämmtechnik-Experte Markus Blau vom Rohstoffhersteller Cabot Aerogel runden mit Vorträgen die Fassaden-Dämmtechnik-Premiere ab.

Histobran Aerogel-Dämmputz ist vollkommen biozidfrei. Der hoch diffusionsoffene, nachhaltig feuchteregulierende Kalkputz ist nicht brennbar (Baustoffklasse A2, s1, d0), wirkt dank mineralischer Komponenten algen- und pilzwidrig und zeichnet sich bei der Verarbeitung als hoch ergiebig aus (1 kg ergibt 5 Liter Frischmörtel). Der Putz kann in geringer Schichtdicke von Hand oder mittels Spritztechnik aufgetragen werden. Für unter Denkmalschutz stehende Gebäude werden bei der energetischen Sanierung nur geringe Dämmschichtdicken zugelassen. Histobran-Aerogel Dämmputz ist gerade deshalb ideal geeignet. Die Dicke der Aufbringung kann zwei- bis dreimal dünner ausfallen, ohne dabei an Dämmwirkung einzubüßen.

Die Vorteile auf einen Blick

  • WLG 028
  • Denkmalschutz-verträgliches mineralisches System 
  • Minimalistische Schichtdicken
  • Nichtbrennbar (A2)
  • Historische Gestaltungselemente bleiben erhalten
  • Original-Oberflächenoptik reproduzierbar
  • Vollflächiger Schutz der Bausubstanz vor Bewitterung und Feuchte
  • Diffusionsoffen
  • Mindestwärmeschutz wird mit 20-30 mm Dämmputzdicke erreicht
  • Bringt Wärmeschutz und zeitgemäßen Wohnkomfort in Einklang mit der Optik des Gebäudes sowie den Denkmalschutzanforderungen

Proceram stellt seinen neuartigen Dämmputz am 9. November auf der Fachmesse „Denkmal“ in Leipzig vor.

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news-224 Thu, 18 Oct 2018 07:54:25 +0200 Müpro: BIM/CAD-Bibliothek https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/muepro-bimcad-bibliothek/ Architekten, Planern und Anwendern bietet Müpro ab sofort zu allen relevanten Produkten parametrische BIM-Daten an. Die Daten stehen in der Müpro  BIM/CAD-Bibliothek zur Verfügung und können von dort in alle gängigen CAD-Programme importiert werden.

BIM ermöglicht ein vernetztes Planen mit virtuellen 3D-Konstruktionen, die auf komplexen Datenmodellen basieren. Die BIM/CAD-Bibliothek umfasst das MÜPRO Katalogsortiment und wird ständig erweitert und aktualisiert. Sie ist über www.muepro.com/cadclick erreichbar und ermöglicht einen komfortablen, kostenfreien Import der Produktdaten in alle gängigen CAD-Programme.

Sie bildet auch die Datenbasis einer neuen, kostenfreien Konstruktionssoftware: Mit dem MP Designer 3D lassen sich  MÜPRO-Produkte und weitere Normteile zu 3D- Befestigungskonstruktionen zusammensetzen. Mit wenigen Klicks entstehen so Befestigungslösungen für jeden Anwendungsfall. Durch die Exportfunktion können die 3D-Modelle in alle gängigen CAD-Programme importiert und für die weitere Planung durch andere Baubeteiligte verwendet werden. Der MP Designer 3D steht im Downloadbereich des MÜPRO-Online-Shops zum kostenfreien Download zur Verfügung.

 

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news-223 Wed, 17 Oct 2018 12:30:13 +0200 Digitalen Wandel mitgestalten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitalen-wandel-mitgestalten/ In Berlin findet am 24. Oktober 2018 das diesjährige buildingSMART-Forum statt. Am anhaltend starken Mitgliederwachstum von buildingSMART Deutschland, dem führenden Digitalisierungsverband für die Bau- und Immobilienwirtschaft, lässt sich erkennen, dass sich die heimische Bau- und Immobilienwirtschaft auf dem Weg in das digitale Zeitalter befindet.

Im Vordergrund des 22. buildingSMART-Forums stehen daher insbesondere die Wirkungen von Digitalisierung und die sie bestimmenden Faktoren. Das Motto der Veranstaltung lautet „Digitalen Wandel mitgestalten“. Etwa 300 Teilnehmer aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette Bau werden erwartet – darunter namhafte Experten und Mitglieder des digitalen Wandels.

Strategische Trends der Digitalisierung in der Bauindustrie

Bau-Staatssekretär Gunther Adler (Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat) wird berichten, wie die Bundesregierung die fortschreitende Digitalisierung im Bauwesen fördern und mitgestalten wird. Anschließend werden Dr. Thomas Wilk vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung Nordrhein-Westfalens und der buildingSMART-Vorstandsvorsitzende Prof. Rasso Steinmann über die politischen Gestaltungsmöglichkeiten der Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft diskutieren.

In seiner Keynote wird Daniel Feldkamp, Partner bei der Boston Consulting, globale Trends der Digitalisierung in der Bauindustrie aufzeigen und anschließend mit Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Jürgen Kahl von der Zech Group, die hiesigen Herausforderungen und die neuen Möglichkeiten durch digitale Methoden und Techniken erörtern.

Die Veränderungsprozesse durch Digitalisierung erfassen notwendigerweise auch die Arbeitswelt. Es ist wichtig, Mitarbeiter zu motivieren und auch teilweise zu qualifizieren, denn Arbeitsprozesse und -techniken ändern sich. In den Arbeitsalltag ziehen neue Arbeitszeitmodelle und Verfügbarkeiten ein.

Treffpunkt und Diskussionsort zur Digitalisierung

Eric Thode, Direktor des Programms „Arbeit neu denken“, wird in einem Impuls-Vortrag zum Wandel der Arbeitswelten und den Anforderungen an Mitarbeiter und Unternehmen sprechen. Anschließend findet mit dem Arbeitspsychologen Dr. Tim Vahle-Hinz von der Humboldt-Universität Berlin eine Diskussion statt.

Der Verband buildingSMART steht vor allem für offene und herstellerneutrale Standards und Open BIM. Die Verbandsmitglieder vertreten und leben diesen Ansatz, so auch wie die Siemens AG, die seit März Mitglied bei buildingSMART International ist. Wolfgang Hass von der Siemens Building Technologies wird die Schlüsseltechnologien für den Digitalen Zwilling vorstellen.

Wolfgang Hass, Dr.-Ing. Mathias Bruhnke von der Adolf Würth GmbH & Co. KG und Siggi Wernik, Vorstandsmitglied von buildingSMART Deutschland, werden anschließend in einer Diskussion, die technologischen Herausforderungen und Möglichkeiten für das digitale Planen, Bauen und Betreiben erörtern. Zudem werden sie Ausblicke auf die neuesten Innovationen für die Bau- und Immobilienwirtschaft geben. Das 22. buildingSMART-Forum wird von Dr. Thomas Welter vom Bund Deutscher Architekten (BDA) moderiert.

Das vollständige Programm finden Sie hier. Die Anmeldung erfolgt online.

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news-222 Tue, 16 Oct 2018 10:41:59 +0200 BIM und die SHK-Branche https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-und-die-shk-branche/ Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) untersuchte die Bedeutung der Planungsmethode für die Branche. Gemeinsam mit der Unternehmensberatung Munich Strategy befragte der ZVSHK 1.400 Akteure der deutschen SHKBranche: Hersteller, Handwerker und Architekten.

BIM wird sich auch in der SHK-Branche langfristig durchsetzen, so das Ergebnis der Studie. Bei der BIM-Nutzung gehört Deutschland jedoch, im Vergleich zu den westeuropäischen Ländern wie Großbritannien und den Niederlanden, in denen die Planungsmethode schon weit verbreitet ist, bisher noch zu den Schwellenländern.

Bedeutung von BIM nimmt zu

Doch das wird sich schnell ändern, weiß Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Immer mehr Auftraggeber werden auf BIM setzen. Die Nutzung von BIM könne die Gesamtkosten im Lebenszyklus um bis zu 30 Prozent reduzieren. Dabei sei dafür allerdings ein einheitliches Verständnis von BIM und darauf aufbauenden Standards zur Anwendung wichtig.

Die Studie kommt darüber hinaus auch zum Schluss, dass BIM in den einzelnen Gruppen der SHK-Branche sehr unterschiedlich behandelt und verstanden wird. Entlang der Wertschöpfungskette sinkt die Akzeptanz. 46 Prozent der Hersteller und 37 Prozent der Architekten/Planer sind nach eigener Einschätzung aktuell dazu in der Lage, nach BIM zu arbeiten. Bei den Handwerkern gaben dies nur 5 Prozent an.

Analog statt digital

Der Einsatz von BIM zur Vergabe von öffentlichen Bauaufträgen und Ausschreibungen wird ab 2020 verbindlich. Die Hälfte aller Betriebe beteiligt sich heute zwar an öffentlichen Auschreibungen, jedoch nur ein Viertel der Handwerksbetriebe wurde überhaupt bereits mit BIM konfrontiert.

Alle drei Gruppen identifizierten den erhöhten Mehraufwand sowie technische Herausforderungen als die wichtigsten Gründe, BIM zu nutzen. BIM-Anwender erkennen zudem eine Steigerung der Effizienz im Vertriebs-, Planungs-, Kommunikations- und Verarbeitungsprozess.

In der SHK-Branche werden nach wie vor hauptsächlich analoge Kanäle wie E-Mail und Telefon verwendet. Lediglich 36 Prozent der Hersteller, 9 Prozent der Architekten und 18 Prozent der Handwerker nutzen plattformbasierte Funktionen wie Portale oder Ausschreibungstools, die für BIM Voraussetzung sind. Deutliche Unterschiede zwischen den Gruppen zeigen sich auch bei der Frage, ob BIM die Entscheidungsprozesse in der Branche verändert. 40 Prozent der Hersteller sehen in der Planungsmethode eine Chance für neue Anbieter im Markt, bei den Architekten sind es nur 2 Prozent.

Das Fazit der Studie lautet: Im SHK-Bereich ist BIM derzeit Schlagwort und Treiber des Digitalisierungsprozesses. Digitalisierung ist aber mehr, sie verändert Rollen und Geschäftsmodelle. Man muss neue Datenpool-Modelle etablieren, die es Herstellern ermöglichen, ihre Produkte einer breiteren Zielgruppe anzubieten. Allerdings wird der Mehrwert für die Industrie gering sein, solange die Architekten an ihrem Selektionsprozess festhalten.

Chancen und Herausforderungen für Handwerker, Architekten und Hersteller

SHK-Unternehmen, die sich heute intensiv mit dem Thema BIM beschäftigen, wahren ihre Chance, an der zukünftigen Entwicklung erfolgreich zu partizipieren. Laut Studie wird sich das Wettbewerbsumfeld für die restlichen Akteure mittelfristig stark verändern. Zwangsläufig werden sie sich auf Teilsegmente des Marktes wie den privaten Wohnbau sowie Renovierungs- und Reparaturarbeiten konzentrieren müssen, da dort BIM zunächst noch keine Rolle spielen wird. Die Studie entwirft das Szenario, dass bis zum Jahr 2030 75 Prozent aller Bauvorhaben nach BIM umgesetzt werden, da neben dem öffentlichen Bereich auch große gewerbliche Investoren BIM einfordern werden.

Sämtliche Akteure entlang des Wertschöpfungsprozesses müssen sich vernetzen und die Arbeitsabläufe integrieren. Nur so stellen sich auf allen Ebenen Effizienzsteigerungen ein. Für jede Gruppe der Branche wurde in der Untersuchung ein zukünftiges Rollenverständnis ausgearbeitet.

Die Hersteller werden zum „Datenlieferanten“ und stellen die relevanten Daten in passender Qualität und Struktur für die jeweilige Zielgruppe bereit. Als „Gatekeeper“ halten die Architekten den Planungsprozess für alle Teilnehmer entlang der Wertschöpfung offen und fordern auf beiden Seiten datenbasierte Kommunikationsprozesse ein. Zum „Anwender“ werden die Handwerker. Sie erweitern ihr Verständnis von der Nutzung durchgängiger Daten sowie ihr Verständnis für die eigenen Betriebsprozesse und integrieren die notwendige Software in ihren Arbeitsalltag.

Der ZVSHK führte 2017 das Portal Open Datapool ein und legte damit die Grundlage zur Nutzung von BIM im SHK-Handwerk. Architekten, Planer und SHK-Handwerk können das Portal unter www.open-datapool.de kostenlos nutzen.

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news-221 Mon, 15 Oct 2018 07:15:00 +0200 Software meets Automotive https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/software-meets-automotive/ Die liNear-Roadshow 2018 zur neuen Softwareversion 19 umfasst sechs große Veranstaltungen. Die Veranstaltungsreihe, die vom 06. bis 29.11.2018 stattfindet, steht unter dem Motto „Software meets Automotive“. LiNear macht Halt bei namhaften Automobilherstellern und Automuseen und bietet den Teilnehmern eine eindrucksvolle Kulisse sowie einen spannenden Einblick in die Welt der Kraftfahrzeuge.

Gemeinsamkeiten zwischen Software und Auto

liNear stellt, immer speziell im Kontext der Umsetzung von BIM-konformen Planungsaufgaben, seine Softwarelösungen vor. Anwender sind damit stets den aktuellen Marktanforderungen gewachsen – sowohl auf Basis von AutoCAD bzw. liNear CADinside als auch auf Autodesk Revit.

Wie passen Software und Autos zusammen? Ein Kraftfahrzeug und eine Software verfügen beide über die gleiche Komplexität und Raffinesse. Die unzähligen, einzelnen Komponenten werden durch detaillierte Berechnungen und das Zusammengreifen von verschiedensten Faktoren zu einem großen Ganzen gemacht. Die Kunden kommen ans gewünschte Ziel, ganz egal ob es sich dabei um einen Ort oder eine gelungene TGA-Planung handelt.

Werksbesichtigungen und Ausstellungsführungen

Diese Parallele bringt die zwei eigentlich doch unterschiedlichen Branchen miteinander in Einklang. Teilnehmer der liNear-Roadshow haben die Möglichkeit, sich über liNear-Lösungen und die neue Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 zu informieren. Es wird ein detaillierter Blick auf die Neuerungen geworfen und erläutert, worauf Sie als Planer achten sollten und wie die liNear Software hier anknüpft und die Berechnungen umsetzt. Dabei erleben sie parallel die Faszination Automobil bei einer Werks- bzw. Museumsführung.

Auf den Veranstaltungen werden unter anderem der neue liNear-Desktop sowie das überarbeitete Control Board für Autodesk Revit und die Erneuerung der Luftkanalnetzberechnung präsentiert.


Allgemeine Agenda im Überblick

  • Begrüßung der Gäste
  • Präsentation liNear V19
  • Kaffeepause
  • Fachvortrag zur neuen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1
  • Rahmenprogramm (Werks- oder Ausstellungsbesuch)
  • abschließendes Abendbuffet & Get-Together


Termine und Veranstaltungsorte

6.11.2018
Classic Remise Düsseldorf
Veranstaltungszentrum in umgebautem Lagerhaus mit Oldtimern, Liebhaberfahrzeugen und Werkstätten am Standort Düsseldorf

13.11.2018
Porsche Kundenzentrum Leipzig
Eventlocation von Porsche mit einladendem Kundenzentrum direkt neben seinem großen Produktionswerk

14.11.2018
Classic Remise Berlin
Veranstaltungsraum in Oldtimerzentrum mit Ausstellungen von Liebhaberfahrzeugen aller Art am Standort Berlin

21.11.2018
Audi Forum Neckarsulm
Erlebniswelt Audi - Produktionsstätte, Ausstellungsgalerie und Seminarzentrum am Standort Neckarsulm

27.11.2018
Audi Forum Ingolstadt
Hauptniederlassung von Audi, die ebenfalls ein Spektrum aus Werk, Ausstellung und Kundenzentrum darstellt

29.11.2018
Klassikstadt Frankfurt
Automobile Kultur erleben in einer ehemaligen Fabrik, die nun Platz für klassische Autos, Werkstätten und Events bietet

Die genauen Zeiten und weitere Informationen entnehmen Sie der liNear Website unter www.linear.eu/roadshow.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

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news-220 Fri, 12 Oct 2018 08:48:07 +0200 "Celebrate Uncertainty!" https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/celebrate-uncertainty/ BIM für Praktiker: BILT Europe 2018 in Ljubljana erfolgreich gestartet. Unter den vielen BIM-Veranstaltungen, die regelmäßig um Teilnehmer werben, sticht die BILT Europe heraus. Schon der Dresscode der Teilnehmer signalisiert: Hier treffen Nerd auf Geek und Geek auf Enthusiast. Anzugträger verirren sich kaum zur BILT Europe. Das mittlere Management, das bei anderen Kongressen in Bataillonsstärke anrückt, würde sich hier nicht wohlfühlen.

Auf der BILT Europa dominieren Hoody, T-Shirt und schlichtes Hemd. Denn in Lubljana versammeln sich die Macher aus dem Maschinenraum. Diejenigen, die in ihren Unternehmen mit BIM arbeiten und nicht nur über BIM diskutieren.

Viel Zeit für kluge Gedanken

Die Konferenz ist ein reines Fachforum. 300 Teilnehmer aus der ganzen Welt – von Indien, Australien, Kanada oder den USA bis zu diversen europäischen Ländern – diskutieren vom 11. bis 13. Oktober zum Leitthema "Death of Disciplinary Silos and Birth of Integrated Industries".

Die Referate folgen einem klaren Schema. Um den Teilnehmern eine Enttäuschung zu ersparen, weil sie zu einem Thema vielleicht zu wenig Vorkenntnisse besitzen oder schon alles wissen, stufen die Veranstalter jedes Referat ein: Advanced, Intermediate, Expert, All Levels. Zusätzlich werden die Referate mit den Fachgebieten gekennzeichnet, in denen sie sich bewegen. Insgesamt 16 Fachgebiete wie Architecture, Facility Management, Open BIM oder Visualisation stehen zur Auswahl.

Die Dauer der Vorträge ist mit 75 Minuten ungewöhnlich lang. Pro Tag kann der Teilnehmer nicht mehr als vier Referate besuchen, gegen 18 Uhr endet der BILT-Kongresstag. Der Grund für diese lange Dauer liegt in der fachlichen Qualität der Vorträge. BILT Europa bietet keine Überblicksreferate, sondern gräbt tiefer. Man will die Teilnehmer im Idealfall um vieles klüger nach Hause fahren lassen – was bei Fachbesuchern, die mit BIM arbeiten, nicht einfach ist. Um das zu erreichen, wird den Referenten viel Zeit eingeräumt.

Let us entertain you!

Auch bei der Vorstellung der Hauptsponsoren unterscheidet sich BILT Europa von anderen Veranstaltungen. Auf manchen Kongresse werden die Sponsoren nach der Keynote auf die Bühne gebeten, um ihre Produkte anzupreisen, als wären sie beim Seniorentanz mit Heizdeckenverkauf. In Ljubljana wurde aus der notwendigen Danksagung an die Sponsoren Autodesk, Nvidai und Graphisoft pures Entertainment.

Vor allem Graphisoft glänzte mit einer cleveren Idee. Das Softwarehaus schickte Dr. Beau Lotto zu einer einstündigen Performance auf die Bühne. Thema: "Seeing Differently: The best design begins with not knowing." Dr. Lotto hätte gut und gern noch eine Stunde dranhängen können. Er bot Information und Unterhaltung auf hohem Niveau – und stellte keine Produkte des Sponsors vor. Sein Anliegen fasste er in einem immer wiederkehrenden Ausruf zusammen: "Celebrate Uncertainty!"

Nach dem Referaten beginnt das Leben. BILT Europe bietet an einem Abend einen Carneval und am nächsten ein Galadinner an. Grundgedanke: Wer gut arbeitet, soll gut essen, vor allem aber networken. Denn das zieht sich als roter Faden durch die BILT Europe: Networking ist mindestens so wichtig wie denken, diskutieren und amüsieren.

Warum Ljubljana?

Nicht, weil sich BILT Europa nach Osteuropa orientiert. Der Veranstalter RTC Europe wechselt mit jedem BILT Europe von Land zu Land, und Slowenien bot sich als interessanter Gastgeber für 2018 an. Auf die Hauptstadt Ljubljana fiel die Wahl, weil sie von überschaubarer Größe ist (laut Eigenwerbung der Tourismusagentur hat man die Altstadt in zehn Minuten zu Fuß durchquert) und mit dem Convention and Exhibition Centre (Gospodarsko razstavišče, GR) über ein Dokument der jugoslawischen Baugeschichte verfügt. Denn RTC Europa legt bei jedem Event wert auf eine architektonisch interessante Location.

Tatsächlich ist das GR ein Glücksfall. Es wurde in den 1950er und 1960er Jahren errichtet, als der Bund der Kommunistischen Jugoslawiens nach einen würdigen Veranstaltungsort in Ljubljana verlangte. Damals baute man schwungvoll in Beton und ließ zwischen den Gebäuden des Ensembles viel Platz. Heute werden diese Perlen jugoslawischer Baukunst von Architekturliebhabern fotografiert und in Büchern mit Kleinstauflagen an andere Architekturliebhaber verkauft.

Die Stadt Ljubljana hat den Wert ihrer Perle erkannt. Das GR wurde nach der Jahrtausendwende – zumindest teilweise – saniert. Auch BILT Europa hat alles richtig gemacht. Die in den 1960er Jahren progressive Architektur des Convention and Exhibition Centre ist ein würdiges Gehäuse für einen Kongress zur richtungweisenden BIM-Methodik.

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news-219 Thu, 11 Oct 2018 08:48:19 +0200 Geo Digital: Geopac 14.1 und HP-Lue https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/geo-digital-geopac-141-und-hp-lue/ Geo Digital stellt Version 14.1 des 3D-CAD-Planungs- und Entwurfssystems Geopac für EliteCAD vor. Neben dem Hüllkurven Add-on Punktwolke (jetzt auch mit Unterstützung der LAS-/e57-Formate) stehen hier insbesondere die Module FAHRLINIE, Koordinatentransformation (GK ETRS89/UTM) sowie die IFC-Schnittstellen IFC2x3 (Hochbau) und Geopac-IFC-RAIL4.1 zur aktiven Unterstützung der BIM-Planungsprozesse im Mittelpunkt des Interesses.

Als weitere Neuheit präsentiert Geo Digital die Softwarelösung HPA-Lue zur Erstellung von Beförderungsanordnungen (Befo) für Fahrten mit außergewöhnlichen Sendungen (aS) und zur Engstellendokumentation. Der Einsatzbereich dieser unter Mitwirkung von IB&T und im Kundenauftrag entwickelten Softwarelösung ist bei Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) mit eigenem Gleisnetz zu sehen, in dem Sendungen mit Lademaßüberschreitung (Lü) oder übergroße Fahrzeuge verkehren.

Aufgabe der Software ist dabei, zwischen einem gewünschten Start- und Zielpunkt im Gleisnetz und anhand der von den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) im Beförderungsantrag deklarierten äußeren Lademaße automatisiert geeignete Laufwege für eine aS zu ermitteln.
 
Die exakte und einheitliche Aufmessung bzw. Dokumentation aller Engstellen entlang der relevanten Strecken ist hierbei von substanzieller Bedeutung. Unter der Voraussetzung eines positiven Prüfungsergebnisses wird die Beförderungsanordnung (Befo) für Fahrten mit außergewöhnlichen Sendungen (aS) systemseitig erstellt. Sofern Engstellen vorliegen, können diese anhand von Bildern, Videos und/oder Querprofilzeichnungen der Engstelle(n) näher betrachtet werden.

 

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news-218 Mon, 08 Oct 2018 10:52:56 +0200 Neu: PDF Generator 3D 8.0 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neu-pdf-generator-3d-80/ Die PDF Generator 3D-Software wurde um neue Funktionen für die Publikation von 2D- und 3D-Inhalten im Web erweitert. Mit dem PDF Generator 3D 8.0 der Prostep AG lassen sich nun 3D-Daten nach HTML5 exportieren sowie Stücklisten mit 2D-Ansichten von 3D-Komponenten automatisch generieren. Die Lösung kann damit noch flexibler als Service Content Generator oder als Motor für die Implementierung zeichnungsloser Prozesse mit Hilfe so genannter Technical Data Packages (TDP) eingesetzt werden.

Responsives Design – Perfekte Darstellung auf jedem Endgerät

Darüber hinaus bietet die Version 8.0 neben dem HTML5-Export von 3D-Daten innovative Funktionen, um 3D-Daten zusammen mit Metadaten ins Web zu stellen. Die 3D-Inhalte der HTML-Seiten können sowohl auf Desktop-Computern, als auch auf mobilen Endgeräten unter iOS oder Android mit praktisch allen aktuellen Browsern visualisiert werden. Die Daten werden dank des Responsive Designs je nach Endgerät unterschiedlich dargestellt.

Analog zur Nutzung von 3D PDF-Vorlagen können für die Erzeugung der Webseiten entsprechende HTML5-Templates hinterlegt werden. Die Darstellung der Seiten wird an die Kundenvorgaben hinsichtlich Layout und Corporate Identity angepasst. Ein Template gehört zum Standardumfang. Die Kunden können dies direkt nutzen.

Die automatische Erzeugung von Stücklisten mit 2D-Ansichten der 3D-Komponenten ist eine weitere Neuerung. Kunden können nun neben den 3D-Repräsentationen auch abgeleitete 2D-Ansichten von Baugruppen und Einzelteilen in 3D PDFs einbinden. Die Ableitung erfolgt während der Konvertierung im Zusammenspiel mit dem PDF Generator 3D TDP-Modul, das z.B. auch die tabellarischen Stücklisten für Ersatzteilkataloge erzeugt.

3D-Formate DWG und DXF werden erstmalig unterstützt

Es enthält alle wesentlichen Funktionen zur Erzeugung von Technical Data Packages, wie sie für die Etablierung zeichnungsloser Prozesse gemäß VDA-Richtlinie 4953-2 oder US Military Standard MIL-STD-31000 erforderlich sind. Damit lassen sich nicht nur beliebige 3D-Repräsentationen und STEP AP 242-Metadaten in PDF A/3-konforme Container eingebettet, sondern auch statische 2D-Ansichten von dynamischen 3D PDF-Modellen ableiten.

Der PDF Generator 3D 8.0 unterstützt neben den aktuellen Formaten der gängigen CAD-Systeme erstmals die 3D-Formate DWG und DXF. Die native Verarbeitung der verbreiteten AutoCAD-Formate erleichtert die Bereitstellung von HTML5- oder 3D PDF-Content für Architektur und Building Information Management (BIM), aber auch für die Service-Dokumentation.

Der PDF Generator 3D kann dank des HTML5-Exports und der automatischen Generierung von Stücklisten mit 2D-Ansichten als Service Content Generator eingesetzt werden. Eine hochgradig automatisierte Katalogerstellung wir durch Integrationen zu praktisch allen gängigen ERP- und PDM/PLM-Systemen und den direkten Zugriff auf über 20 verschiedene CAD-Formate ermöglicht. Dies reduziert den Zeit- und Kostenaufwand.

 

 

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news-216 Fri, 05 Oct 2018 07:21:00 +0200 Nemetschek erwirbt MCS Solutions https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/nemetschek-erwirbt-mcs-solutions/ MCS Solutions bietet modulare und integrierte Softwarelösungen für das Immobilien-, Facility- und Arbeitsplatzmanagement an. Die intelligente Smart-Building-Plattform COBUNDUTM wurde von MCS Solutions entwickelt. Sie nutzt Internet of Things (IoT)-Sensoren und Big-Data-Analysen, um die Produktivität und Effizienz für Gebäudeverwalter zu optimieren. Ende August 2019 übernahm der Softwareanbieter Nemetschek SE (ISIN 0006452907) 100 Prozent der Anteile an der MCS Solutions Gruppe mit Sitz in Antwerpen, Belgien.

Einstieg in den schnell wachsenden Markt für Gebäudemanagement

Die Nemetschek Group eröffnet sich durch die Übernahme des Technologieunternehmens den dynamischen Markt im Gebäudemanagement. „MCS Solutions passt perfekt zu unserem Lösungsportfolio und eröffnet uns den Zugang zu einem neuen Marktsegment, in dem wir eine führende Marktposition einnehmen werden, wie wir sie bereits mit unseren BIM-Lösungen in den Segmenten Planen und Bauen haben. Mit der Integration von MCS Solutions treiben wir die Digitalisierung im gesamten Bauprozess voran und stellen einen nahtlosen Informationsaustausch vor und während der Nutzung eines Gebäudes sicher“, sagt Patrik Heider, Sprecher und CFOO der Nemetschek Group.

Ganzheitlicher Lösungsanbieter für die gesamte Wertschöpfungskette von Gebäuden

Den Marktexperten von MarketsandMarkets zufolge ist für die nächsten fünf Jahre ein Marktvolumen von mehr als 10 Milliarden Euro mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von mehr als 10 Prozent möglich. Die Investitionen in neue Technologien steigen.

Bauherren treiben die Integration von IoT und Smart-Building-Lösungen voran. Ziel ist es, erhebliche Kosteneffizienz bei Nutzung, Betrieb, Wartung und Energieverbrauch zu realisieren. MCS Solutions hilft Gebäudeverwaltern ihre Immobilienperformance in Bezug auf Gesamtkosten, Risikominimierung, Mitarbeiterzufriedenheit, Markenwahrnehmung und Nachhaltigkeit deutlich zu verbessern.

MCS Solutions hat mehr als 200 Mitarbeiter und neben dem Hauptsitz in Antwerpen sieben Regionalbüros in Europa, den USA, dem Mittleren Osten und Asien/Pazifik. Das Technologieunternehmen erwartet für das laufende Jahr einen Umsatz von rund 15 Millionen Euro.

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news-215 Thu, 04 Oct 2018 07:14:00 +0200 BDB & NOVA Building IT kooperieren https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bdb-nova-building-it-kooperieren/ Die Kollaboration bietet den Mitgliedern des Bundes Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure (BDB) viele Vorteile. Sie erhalten die Möglichkeit, kostenfrei an den Seminarveranstaltungen zum Thema „Baukosten in Zeiten von BIM" im forum baucultur in München teilzunehmen. Zudem profitieren sie von weiteren Rabatten und Seminaren.

Input aus der Praxis

Die neuen Kooperationspartner verfolgen das gemeinsame Ziel, BIM-basierte AVA-Prozesse nach vorn zu bringen. Die Bausoftwareentwickler erhoffen sich wichtigen Input aus der Praxis, um ihre Software NOVA AVA BIM weiter zu verbessern. Das Unternehmen bietet rund um die Themen BIM, AVA & Baukostenmanagement innovative und webbasierte Lösungen aus der Cloud an.

„Natürlich ist der BDB, Landesverband Bayern für uns als Unternehmen eine tolle Plattform um unsere Angebote in Bayern noch bekannter zu machen. Mindestens genauso wichtig aber ist der direkte Dialog mit den Mitgliedern - nur daraus kann man Produkte am Puls der Zeit entwickeln die auch fachlich richtig ticken“, kommentiert NOVA-Geschäftsführer Felix Grau. NOVA Building IT ist ein Spin-off der Architext Software GmbH. 2014 brachte sie mit NOVA AVA die erste webbasierte Software für AVA und Controlling für die Baubranche auf den Markt.

 

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news-217 Tue, 02 Oct 2018 08:17:04 +0200 Open Datapool für SHK https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/open-datapool-fuer-shk/ Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat eine Plattform für alle Herstellerdaten entwickelt. Hochwertige Herstellerdaten, die im zwei- und dreistufigen Vertrieb bereitgestellt werden, sind für Innungsbetriebe profitabel. SHK-Betriebe müssen die gesamte Wertschöpfungskette, vom Angebot über die Planung, die Installation bis hin zu Wartungsarbeiten weitestgehend digital unterstützen. Nur auf diese Weise bleiben sie auf absehbare Zeit wettbewerbsfähig.

Architekten, Planer und Handwerker in der Haus- und Gebäudetechnik verlassen sich zunehmend auf weitgehende digitale Prozessunterstützung. Handwerksbetriebe können unter www.open-datapool.de qualitätsgeprüfte Herstellerdaten zur Übernahme in die eigene kaufmännische Software abrufen. Zwei- wie dreistufige Produktdaten werden erstmalig auf einer Plattform gebündelt. Sie stehen für die Nutzung in der elektronischen Auftragsverarbeitung zur Verfügung.

Open Datapool – keine Insellösung in der Datenverarbeitung

Es entsteht eine offene Datenwelt für Handwerker, Planer und Architekten. Somit ist es möglich, in der Haus- und Gebäudetechnik gewerkeübergreifend zu planen und zu bauen. Die einzelnen Wertschöpfungsstufen lassen sich dabei mit den dafür relevanten aktuellen Produktdaten unterstützen. Open Datapool wird künftig ein wichtiger Baustein des immer bedeutsameren BIM-Prozesses sein.

Zurzeit stehen vorrangig Badplandaten und VDI 3805-Daten (zum Austausch von Produktdaten in der Technischen Gebäudeausrüstung) zum Download bereit. Mit mehr als 150 Datensätzen ist Open Datapool bereits der größte Anbieter von Plandaten. Darüber hinaus sind folgende Datenarten verfügbar: Stammdaten, Ausschreibungsdaten, Bilder, Montage- und Pflegeanleitungen, Maßzeichnungen sowie Sicherheitsdatenblätter.

Folgenden Nutzen bringt die Digitalisierung für Handwerksbetriebe mit sich:

  •   qualitätsgeprüfte Daten nach aktuellen Standards der SHK-Branche
  •   Zeitersparnis bei der Suche nach Produktinformationen
  •   Bündelung von zwei- und dreistufigen Herstellerdaten auf einer Plattform
  •   jederzeit aktuelle Daten
  •   einfache Recherche

Vertraute Innungs-Zugangsdaten

Die Datenplattform ging im Frühjahr 2018 an den Start, im Sommer 2018 waren bereits mehr als 150 Hersteller auf dieser Plattform gelistet. Zur Nutzung des Portals müssen sich SHK-Betriebe mit ihren vertrauten Innungszugangsdaten anmelden. Nach dem Login sind die bereits gelisteten Hersteller im Portal verfügbar und man kann in Open Datapool recherchieren, auswählen und Daten herunterladen. Sobald neue Daten zur Verfügung stehen, bekommt man eine entsprechende Benachrichtigung, sodass sich auch dieser Neuzugang in die eigene Handwerkersoftware übernehmen lässt.

Zur Individualisierung und Automatisierung des Datenbedarfs kann der Fachbetrieb den Downloadmanager LocalSync nutzen, der kostenfrei bereitgestellt wird. Die Nutzeroberfläche, das LocalSync Cockpit, informiert jederzeit über den Stand der Downloads und die Aktualität der Daten. LocalSync unterstützt dabei, die gewünschten Open Datapool-Dateien herunterzuladen. In den Einstellungen kann der Nutzer festlegen, von welchem Hersteller welche Dateitypen bereitstehen sollen (z. B. Datanorm, Badplandaten). Der Aktualisierungszeitraum lässt sich ebenfalls festlegen.

 

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news-214 Mon, 01 Oct 2018 09:22:18 +0200 CORE Q-BIM: DIN 9001/2015 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/core-q-bim-din-90012015/ CORE architecture hat seine Software-basierte Qualitätssicherung für BIM-Prozesse DIN-zertifizieren lassen. CORE Q-BIM, das in Zusammenarbeit mit weiteren Fachplanern der Haustechnik und Tragwerksplanung entwickelt wurde, lässt sich mit einfachen Office-Anwendungen realisieren. „Prozesse sind der Kern von BIM-Projekten, sequentielles Planen und prozessuales Denken ist in Projektabläufen essenziell, denn in BIM denken wir datenzentrisch“, sagt Lars Kölln, Geschäftsführer von Core Architecture.

„Wichtig war uns neben der Prozesssicherheit, dass diese möglichst mit Bordmitteln in jedem Partnerbüro umgesetzt werden kann“, so Kölln. Daher basiere CORE Q-BIM auf Microsoft-Office Produkten und binde Sharepoint als Austausch-Hub ein. „Auf diese Weise haben wir ein Common Data Environment (CDE) geschaffen, das auch Zwischenschritte und Kleinstinformationen dokumentiert“, beschreibt Kölln das Ergebnis.

Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt

Die bundesweit tätige Zertifizierungsstelle in der Bauwirtschaft, die Zertifizierung Bau aus Berlin, hat CORE Q-BIM zertifiziert. Nach eingehender Prüfung zeichnete sie das QS-Paket aus Hamburg mit dem DIN 9001-2015 Siegel aus. Im Erstaudit waren Empfehlung für Verbesserungen oder Korrekturen nicht notwendig.

„Es freut uns sehr, dass die Zertifizierung von CORE Q-BIM bei allen Partnern so glatt verlief“, sagt Lars Kölln. „Sie belegt, dass wir in fast 1,5 Jahren das Thema Qualitätssicherung in BIM-Projekten gründlich durchdacht und praxistauglich umgesetzt haben.“ Diese Praxistauglichkeit hat CORE Q-BIM bereits in einigen Projekten unter Beweis gestellt und dadurch stetig verbessern können.

 

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news-213 Fri, 28 Sep 2018 10:00:40 +0200 Planung mit BIM-Technik https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/planung-mit-bim-technik/ PASCHAL-Plan light (PPL) unterstützt Bauunternehmer bei der Schalungsplanung auf Baustellen. Die Softwarelösung gewährleistet die termingerechte Bestückung der Baustelle mit dem erforderlichen und im Bauhof verfügbaren Equipment.

Die neue Version PPL 11.0 verfügt über drei wichtige Schnittstellen zum Importieren und Exportieren: DXF, DWG und IFC. So ist das Einlesen der 3D-Modelldaten und die vollautomatische Schalungsplanung mit allen PASCHAL-Schalungssystemen Realität und stellt ein Novum bei der Schalungssoftware dar.

Auf einen Blick:

  • JAVA-Technologie
  • Plattformunabhängig
  • Standardmäßig in den Sprachen Deutsch, Englisch,
  • Französisch und Niederländisch verfügbar
  • Bis zu 50.000 Schalungselemente können in einem Modul
  • detailliert dargestellt werden
  • Einfache Anwendung
  • Optimiertes Deckenmodul gemäß DIN EN 1065
  • Modul Warehouse für Materialtransparenz

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news-210 Thu, 27 Sep 2018 08:10:00 +0200 MagiCloud Connect Add https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/magicloud-connect-add/ Das MagiCloud Connect Add ermöglicht den kostenlosen Zugriff auf eine ausgewählte Palette an BIM Objekten. Ein neues Tool für TGA-Planer kann kostenlos heruntergeladen und genutzt werden. MagiCloud bietet die weltweit größte Datenbank von herstellergeprüften 3D-BIM-Objekten für die Gebäudeplanung. Darin enthalten sind auch über 1.000.000 datenreiche TGA-Geräte und Komponenten von renommierten Herstellern.

Produkte individuell anpassbar

Mit dem MagiCloud Connect Add-in können BIM-Objekte direkt von der Plattform MagiCloud als parametrische Revit-Familien direkt in die nativen  Revit-Projekte geladen werden. Produkte können mithilfe der Onlinetools sowie des MagiCloud Connect Adds an die eigenen Ansprüche angepasst werden und in die vom Anwender definierten Größen und Abmessungen in Revit-Projekte eingefügt werden.

Einfache Installation und Anwendung

Sobald das MagiCloud Connect Add-In auf Autodesk Revit installiert ist, kann der TGA-Designer eine ausgewählte Produktpalette der BIM-Objekte von MagiCloud unmittelbar in Revit-Projekten verwenden. Auf etwa 10 Prozent der BIM-Objekte können Anwender derzeit kostenlos zugreifen. 

Anwender, die die Progman-eigene TGA-Planungssoftware „MagiCAD für Revit und AutoCAD“ nutzen, können alle in der Datenbank enthaltenen BIM-Objekte von MagiCloud automatisch direkt über die MagiCloud Benutzeroberfläche herunterladen. 

Das Connect-Add-In wird auf Autodesk Revit wie jede andere Revit-Add-In Anwendung angelegt. Bei der Installation wird die Registerkarte MagiCloud Connect zur Revit-Menüleiste hinzugefügt. So kann der Zugriff ganz einfach über die Benutzeroberfläche ermöglicht und die Suche nach bestimmten TGA-Produkten vereinfacht. Ist das passende Produkt gefunden, klickt der Anwender auf „Installieren“ und fügt es so einfach in das Revit-Projekt ein.

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news-212 Wed, 26 Sep 2018 08:45:10 +0200 Infra-BIM-Projektabschluss https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/infra-bim-projektabschluss/ Die erste Phase des Stufenplans zur BIM-Einführung ist abgeschlossen – Handlungsempfehlungen liegen nun vor. Im Rahmen der ersten Phase der stufenweisen BIM-Einführung wurden zwischen 2015 und 2018 vier BIM-Pilotprojekte ausgewählt und wissenschaftlich analysiert. Die Arbeitsgemeinschaft Infra-BIM unter der Leitung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) war mit der Identifizierung bestehender Defizite und Benennung von Handlungsfeldern beauftragt worden.

Schrittweise BIM-Einführung

Die nun veröffentlichten Handlungsempfehlungen leiten sich aus Stufe eins  der Vorbereitungsphase ab. Ziel war es, Standardisierungsmaßnahmen durchzuführen und Leitfäden, Checklisten sowie Muster zu erarbeiten. Stufe zwei soll bis 2020 laufen. Die derzeitigen vier Pilotprojekte werden dabei deutlich erweitert. Dadurch erhofft man sich tiefere Erkenntnisse über alle Planungs- und Bauphasen hinweg.

In der Vorbereitungsphase ermittelte und bewertete das Projektteam mithilfe einer Materialsammlung den nationalen und internationalen Status quo sowie die Anwendung von digitalen Methoden im Infrastrukturbau. Wissenschaftlich analysiert wurden folgende Pilotprojekte des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur: der Bau des Rastatter Tunnels auf der Bahnstrecke Karlsruhe-Basel und der Filstalbrücke auf der Strecke Wendlingen-Ulm, die Erneuerung der Autobahnbrücke über den Petersdorfer See in Mecklenburg-Vorpommern und der Neubau der Auenbachtalbrücke der Bundesstraße 107 bei Chemnitz.

BIM-Anwendung heute bereits möglich

„Unsere wichtigste Erkenntnis war, dass die Anwendung von digitalen Methoden zur Planung und Ausführung im Infrastrukturbau schon heute möglich ist", sagt Prof. Dr. Markus König, Leiter des Lehrstuhls für Informatik im Bauwesen an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Allerdings gäbe es König zufolge noch einiges zu tun. Unter anderem sei eine weitere Standardisierung der Abläufe, der Informationsanforderungen und des Datenaustauschs notwendig. Darüber hinaus ist ein weiterer Aufbau von Kenntnissen und Erfahrungen bei allen Beteiligten erforderlich, so steht es in dem Bericht.

Verschiedene Zielgruppen

Die Analyse ist nach Zielgruppen unterteilt. Handlungsempfehlungen gibt es für Verwaltung, Kammern und Verbände, für öffentliche Auftraggeber, für Auftragnehmer sowie für bauausführende Unternehmen. Die Themen Daten, Prozesse, Technologie und Qualifikation werden für all diese Zielgruppen bearbeitet. Der Punkt Rahmenbedingungen gilt zusätzlich für die Verwaltungen, Kammern und Verbände.

Ende 2015 veröffentlichte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Stufenplan für die BIM-Einführung in Deutschland. Demnach sollen ab 2020 alle Bauvorhaben im Zuständigkeitsbereich des BMVI BIM-gestützt abgewickelt werden. Die Arbeitsgemeinschaft BIM4Infra wurde mit der weiteren Umsetzung des BIM-Stufenplans beauftragt.


Endbericht und Handlungsempfehlungen: Wissenschaftliche Begleitung der BMVI Pilotprojekte zur Anwendung von BIM im Infrastrukturbau

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news-211 Tue, 25 Sep 2018 07:45:00 +0200 Prospect 2.3 mit Navisworks-Plug-In https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/prospect-23-mit-navisworks-plug-in/ Eine Schnittstelle zu Autodesk wurde in die neue Version der Design-Review-Lösung von IrisVR integriert. Navisworks-Dateien lassen sich nun mit einem Klick in die immersive Umgebung einspielen. Dank dieses Plug-Ins können Baumodelle in Virtual Reality (VR) schneller und effizienter betrachtet werden. Die Schnittstelle soll als erstes Navisworks-Plug-In speziell für VR-Anwendungen ein immersives Erlebnis ermöglichen. Dabei soll es Bedienkomfort und Leistung genügen. Zu den Funktionen gehören:

  •  Echtzeit-Performance
  •  Geringe Latenz
  •  Bewährte Fortbewegungsmethoden
  •  Zugriff auf BIM-Metadaten
  • Szenarien mit Bildwiederholraten von 90 f/s

Architekten und Ingenieure sind dank der Integration in der Lage, 3D-Modelle schnell in die die VR-Umgebung zu laden, was zu strafferen und effizienteren Modell-Reviews führt. Probleme im 3D-Modell lassen sich vor dem Bau erkennen. Zeit und Kosten werden dadurch eingespart. Bisher mussten Prospect-Anwender Dateien mit Navisworks über das Format FBX austauschen. Diesen zusätzlichen Schritt haben die IrisVR-Entwickler beseitigt.

Der Anwender ist in der Lage folgende Aufgaben auszuführen:

  •  Visuelle Kollisionserkennung
  •  Designprüfungen mit den genauen räumlichen Verhältnissen und maßstäblichen Entwürfen
  •  Koordination von Gewerken im 1:1-Maßstab über das gesamte Projekt
  •  Feedback von Bau- und Betriebspersonal
  •  Verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Teams

Der Export der grundlegenden Geometrie und Datenstruktur wird durch das erste Beta-Release unterstützt. Individuelle Elemente lassen sich in VR auswählen. Diese Funktionen sollen laut IrisVR erweitert werden, um das ganze Spektrum der BIM-Daten, die Kollisionserkennung und Projektplanungswerkzeuge besser zu berücksichtigen.

Die neue Prospect-Version umfasst noch weitere Funktionen, die den Workflow in Bauprojekten beschleunigen können. Anwender können beispielsweise nun jedes ausgewählte Element verstecken und wieder in den Vordergrund holen. Dieses macht die interne Funktionsweise eines Gebäudes anschaulicher. Darüber hinaus gehören die Teleportation mit einer Funktion, die Türen ausblendet und Steuerung von Multiuser-Meetings dazu.

Auf Basis einer monatlichen oder jährlichen Subskription mit drei Preisstufen ist Prospect, beginnend ab 50 US-Dollar monatlich, erhältlich. Alle Preisklassen beinhalten das Navisworks-Plug-In. IrisVR stellt eine 45 Tage gültige Demoversion von Prospect online bereit.

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news-206 Mon, 24 Sep 2018 08:45:00 +0200 ZVEI Start-up Pitch https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/zvei-start-up-pitch/ Im Rahmen des 9. ZVEI-Kolloquiums Gebäudeautomation lädt die Akademie zum Start-up Pitch in Frankfurt am Main ein. Unter dem Motto: „IOT – Von intelligenten Gebäuden zu smarten Services“ dreht sich beim kommenden ZWEI-Kolloquium alles um Technik, Trends und Geschäftsmodelle. Jetzt erhalten Start-up-Unternehmen erstmalig außerdem die Chance, ihre neuen Geschäftsmodelle zu präsentieren.

Neue Kontakte knüpfen, Netzwerk erweitern

Das Treffen ermöglicht den ersten Kontakt zu rund 300 Entscheidern aus Industrie und Wirtschaft sowie ein Kennenlernen interessanter Persönlichkeiten und eine Erweiterung des geschäftlichen Netzwerkes.

Ausstellungsfläche inklusive 

Neben der Möglichkeit, die eigne Geschäftsidee im Plenum zu präsentieren, können teilnehmende Start-ups außerdem eine Ausstellungsfläche nutzen. So wird der Austausch erleichtert und Kooperationen lassen sich initiieren. Hier können Partnerschaften geschlossen werden, die bei der Weiterentwicklung des Unternehmens hilfreich sind.

Voraussetzungen für Bewerber

Für den Start-up Pitch werden innovative Ideen und Projekte gesucht, die zeigen, wie sich das Leitthema des Kolloquiums bereits heute in die Praxis umsetzen lässt.
Dabei ist es unwichtig, ob es sich dabei um Themen wie Condition Monitoring, Predictive Mantenance, Ambient Assisted Living oder andere Anwendungsfelder handelt. Kreativität steht im Vordergrund. Gefragt sind Ideen, wie auf Basis von intelligenter Gebäudetechnik und Daten, nachhaltige Geschäftsideen entstehen können. Wichtig ist, dass dabei der praktische Nutzen im Vordergrund steht und die Ideen auch für kleine und mittlere Unternehmen anwendbar sind. Sie sollten darüber hinaus bereits eine hohe Marktreife aufweisen. Mindestens sollten sie jedoch Prototypen-Charakter vorweisen.

Chance nutzen, jetzt bewerben!

Das Zvei-Kolloquium zählt zu den wichtigsten Fachkongressen der Elektroindustrie in Deutschland. Rund 300 Fachbesucher werden erwartet. Die fünf Finalisten unter den Bewerbern erhalten die Möglichkeit, ihre innovative Geschäftsidee dem Fachpublikum in einem 7-minütigen Pitch vorzustellen sowie ihr Unternehmen mit einem Stand zu präsentieren. 
Der Gewinner wird live auf dem Kolloquium ermittelt. Er erhält eine Wildcard für einen Investoren Pitch bei der Fluxunit – Osram Ventures.

Bewerbungsablauf im Überblick

  • Start der Bewerbungsphase: 20. August 2018
  • Ende der Bewerbungsphase: 15. Oktober 2018
  • Nominierung der Finalteilnehmer: bis zum 31. Oktober 2018
  • Wahl und Bekanntgabe des Gewinners: 30. November 2018

Jetzt hier Bewerben!

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news-181 Fri, 21 Sep 2018 07:30:00 +0200 BIM-Daten fürs Badezimmer https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-fuers-badezimmer/ Keuco stellt BIM-Daten der CAD-Programme Allplan, ArchiCAD und Revit zur Verfügung. Mit den kostenlosen BIM-Daten für die Serien PLAN, IXMO und den iLook_move Kosmetikspiegel der CAD-Programme lassen sich nun Bäder und WC-Anlagen für Objekte, wie Hotels, Bürogebäude, Wohnungen, Kliniken und barrierefreie sowie öffentliche Bereiche planen. Diese Daten enthalten neben der Produktgeometrie zudem weitere Informationen wie Ausschreibungstexte, Bilder und Zeichnungen. Im Vergleich zur herkömmlichen Gebäudeplanung kann der Koordinierungs- und Arbeitsaufwand mit BIM deutlich reduziert werden.

Von Armaturen für Waschtisch, Wanne, Dusche und Spa bis hin zu Accessoires

In der modernen Gebäudeausstattung kommen die Armaturen und Accessoires der Serien PLAN und IXMO häufig zum Einsatz. Die Serie PLAN des Herstellers von hochwertigen Badarmaturen gehört mit ihren rund 500 Produkten zum weltweit umfangreichsten Bad-Ausstattungskonzept. Bei IXMO werden Funktionen zusammengefasst, so dass die Anzahl der Produkte auf der Wand auf ein Minimum reduziert wird. IXMO-Armaturen punkten mit innovativer Technik und minimalistischem Design in zahlreichen Farb- und Kombinationsmöglichkeiten.

Der Kosmetikspiegel iLook_move überzeugt durch seine Scharnier- und Lichttechnik. Erwähnenswert sind zudem die hochwertige Spiegelfläche mit Vergrößerungsfaktor fünf sowie das schlanke, edle Design in runder oder eckiger Form.

 

 

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news-209 Thu, 20 Sep 2018 10:20:06 +0200 Maaßen kommt, Adler geht [Update] https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/maassen-kommt-adler-geht-update/ Seehofer schickt Staatssekretär Gunther Adler in den Ruhestand. Der Minister braucht einen Schreibtisch für Hans-Georg Maaßen. Am 23. März 2018 meldeten wir einen prominenten Abgang als Folge der Regierungsbildung. Staatssekretär Rainer Bomba (CDU) wurde vom neuen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nicht übernommen. BIM-Experte Bomba musste gehen.

Sechs Monate später folgt das nächste Stühlerücken. Um Platz zu schaffen für den in Ungnade gefallenen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, versetzt Minister Seehofer (CSU) seinen beamteten Staatssekretär Gunther Adler (SPD) in den einstweiligen Ruhestand.

Eine zusätzliche Staatssekretär-Planstelle für Maaßen konnte Seehofer bei seiner Dienstherrin, Bundeskanzlerin Merkel, offenbar nicht durchsetzen. Das Seehofer-Ministerium besitzt jetzt schon mit drei Parlamentarischen und fünf Beamteten die meisten Staatssekretäre aller Bundesministerien. Nebeneffekt für Seehofer: Es gibt unter seinen Staatssekretären kein SPD-Mitglied mehr.

Mit Adler muss der nächste profilierte Staatssekretär seinen Schreibtisch räumen, der – wie zuvor Bomba – bei allen Beteiligten in der Bau- und Immobilienbranche großen Respekt genießt. Als Experte u. a. für Stadtentwicklung und öffentliches Baurecht wurde Gunther Adler sowohl von der Immobilienwirtschaft als auch von den Mieterverbänden geschätzt.

Seine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand fällt in die Zeit steigender Wohnungsnot und scheinbar ungebremster Kostensteigerungen bei Wohnungsmieten und Wohneigentum.  Am 21. September 2018 soll deshalb im Kanzleramt ein Wohngipfel über die Probleme diskutieren und Lösungen finden, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu entschärfen.

Gunther Adler war einer der Organisatoren des Wohnungsgipfels. Nach der Amtsübergabe wird der Beamtete Staatssekretär Hans-Georg Engelke die Verantwortung für Bau und Wohnen im Seehofer-Ministerium übernehmen. Engelke gilt als Experte für die Terrorismusbekämpfung. Als Staatssekretär war er u. a. für Staats- und Verwaltungsrecht, Sport und öffentlichen Dienst zuständig.


Update: Neue Woche, neue Entscheidungen im Streit um Verfassungschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Der wird nun Sonderberater, Adler bleibt im Amt. Die Regierungskrise scheint damit beendet zu sein.

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news-208 Thu, 20 Sep 2018 08:00:00 +0200 iTWO civil mit neuer Version https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/itwo-civil-mit-neuer-version/ Die neue Version iTWO civil 2017 wurde um zahlreiche Features erweitert, die die Anwendung vereinfachen. Mit der neuen Version will die Stuttgarter RIB Software SE zu einem beschleunigten Arbeiten bei Aufgaben im Straßenbau, Tiefbau und Infrastrukturmanagement beitragen. Überarbeitet wurde auch die Integration mit der Software iTWO 5D. Wie bereits die Vorgänger-Version, bietet auch die neue Version die erprobten Funktionalitäten für Projekte im Kanal- und Rohrleitungsbau, die direkte Anbindung an Sitelink 3D von Topcon und ist mit dem Planungs- und Echtzeitsystem BPO von Volz Consulting für die Arbeitsvorbereitung verbunden. 

Im Fokus der Neuerungen standen zeitsparendes Arbeiten, schnelleres Erlernen der Bedienung sowie insgesamt eine vereinfachte Handhabung. Mit der neuen Version können Grafikformate und Rasterdaten wie dxf, dwg, PDF oder OKSTRA-CTE per drag&drop importiert werden. So werden die Formate schnell und einfach ins Programm übernommen. Damit fällt der Import Fremdformat und Formatauswahl weg. Möglich ist nun auch der drag&drop-Import des Rasterbildformats ECW. Georeferenzierte Fotos inklusive GNSS-Koordinaten können ins System aufgenommen und direkt zu iTWO civil Plan verlinkt werden.

Bild: RIB Software SE

iTWO civil 2017 mit neuen Funktionen

Die Software bietet zahlreiche Optionen und Parameter für die Konstruktion, die sich flexibel einstellen lassen. Je nach Projekt, Standard im Unternehmen, Vorgabe des Auftraggebers oder persönlicher Vorliebe können die Voreinstellungen in der Software zentral und benutzergeführt definiert und jederzeit angepasst werden.

Bild: RIB Software SE

Querprofile und Höhenpläne ausblenden

Querprofile und Höhenpläne können archiviert und bei Bedarf wieder reaktiviert werden, wenn sie zum aktuellen Zeitpunkt nicht benötigt werden. Auch die neue Funktionalität, Kontrollschnitte durch digitale Geländemodelle interaktiv in Lage und Ausrichtung mit der Maus anzupassen, ermöglicht es auf einfache Art und Weise, einen Kontrollschnitt zu platzieren, dass genau die relevante Situation im Plan abzulesen ist. Damit lässt sich der Aufwand reduzieren und die Arbeit spürbar beschleunigen.

Ebenfalls neu ist die Vorschau von Projektdaten im CPIXML-Format. Dabei handelt es sich um das Datenaustauschformat für modellorientiertes Arbeiten mit der Software RIB iTWO 5D. Bei der Anwendung lassen sich die erstellten Modelldaten auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen, bevor die CPIXML-Daten für die weiteren Prozesse nach RIB iTWO 5D übergeben werden.
Werden vom Auftraggeber Nachweise über Mengen benötigt, können mit der neuen Version nun auch Flächen zerlegt werden.

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news-207 Wed, 19 Sep 2018 08:11:00 +0200 Sidoun Globe Gebäudemodell https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sidoun-globe-gebaeudemodell/ In Kürze erscheint die neuste Version der AVA-Software Sidoun Globe mit dem Modul G-BIM (Global BIM). In Kombination mit dem leistungsstarken AVA-Modul Gebäudemodell erzielt G-BIM einen sehr guten AVA-Projektworkflow bei Ausschreibungen mit Positionen und Mengen. Die gezeichneten CAD-Daten stehen dem Planer in kürzester Zeit ohne Konvertierung im Gebäudemodell zur Verfügung. Für den Fall, dass sich im Gebäude Elemente ändern oder der Planer weitere Daten hinzufügt, kalkulieren sich sämtliche Preise immer unverzüglich mit. Damit bleibt der Kostenstand stets aktuell und die Kostenschätzung präzise.

Per Knopfdruck mit Gebäudemodell und G-BIM zum Leistungsverzeichnis mit Mengen und Preisen

„Dasselbe Prinzip gilt auf der anderen Seite auch für Änderungen von Elementen und Mengen, denn es erfolgt eine automatische Anpassung von Positionsmengen. Der Planer besitzt jederzeit die Sicherheit, dass Ausschreibung und Gebäudemodell synchronisiert sind“, erklärt Gérard Sidoun, Geschäftsführer der Sidoun International GmbH.

Das Sidoun Globe Gebäudemodell verspricht ein Maximum an Flexibilität. Diverse Szenarien und Planungsstände lassen sich unabhängig voneinander durchspielen. Eine übersichtliche Darstellung im Baum, die Planern einen präzisen Überblick über die von ihnen angelegten Räume und Elementstrukturen verschafft, macht die Arbeit komfortabel. Der Planer kann zudem in jeder Gliederungsebene eine Zuordnung der Leistungspositionen inklusive der Informationen über deren Kosten bestimmen – ebenso wie Räume mit Elementen oder Positionen.

Die Drag-and-Drop-Funktion in der AVA-Software ermöglicht flexibles Arbeiten. Positionen, vordefinierte Elemente, Räume und Leistungen lassen sich hiermit schnell dem Gebäudemodell zuweisen. Elemente definieren sich immer durch ihre einzelnen Schichten. Am Beispiel einer Wand, berücksichtigt man den Aufbau von außen nach innen, können dies, alle Schichten vom Fertigputz, über die Dämmung, das Mauerwerk bis hin zur Tapete - und selbstverständlich alle dazwischenliegenden Schichten sein.

Flexibilität und Komfort bei der Arbeit

Die Anteile der Teilkosten sowie Gesamtpreise werden mit der Mengenberechnung und den hinterlegten Preisen automatisch berechnet und dokumentiert. Aus den untergeordneten Ebenen der verschiedenen Hierarchiestufen bildet sich eine Gesamtsumme.

Eine detaillierte Preisübersicht steht für jede Ebene, Bauelementliste und das Gebäudemodell bereit. Darüber hinaus kann, je nach Strukturierung eines Gebäudes, ein einziger Raum, ein Geschoss usw. definiert werden, der mit der gewünschten Anzahl multipliziert wird. Bei Gebäuden, in welchen sich bestimmte Elemente immer wieder wiederholen, führt dies zu enormer Zeitersparnis.

 

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news-204 Tue, 18 Sep 2018 08:45:00 +0200 BIM Band 2 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-band-2/ Im 2. Standardwerk aus dem Hause DETAIL geht es um digitale Planungswerkzeuge in der interdisziplinären Anwendung. Bereits im ersten Band „BIM – Building Information Modeling/Management, Methoden und Strategien für den Planungsprozess, Beispiele aus der Praxis“ widmeten sich Eva Maria Herrmann und Tim Westphal der Arbeitspraxis in den Büros. Dieser Fokus wird auch im 2. Band beibehalten. Neben sogenannten Global Playern und mittelständischen Unternehmen und Büros kommen außerdem ausgewählte Protagonisten aus dem ersten Band erneut zu Wort, ziehen ihr persönliches Resümee und geben wertvolle Einblicke in ihre strategische und operative BIM-Arbeit.

Aktuelle Studien & internationaler Blick auf BIM

Ergänzend zum Praxisteil werden aktuelle Studien sowie Fort- und Weiterbildungsangebote präsentiert. Zudem werden Analogien zu anderen Wirtschaftszweigen aufgezeigt. Darüber hinaus geht es um den internationalen Blick auf BIM und das Bauwesen. Ergänzend werden Statements zu den Themen Forschung, Anwendung, Lehre, Wirtschaft und Politik geliefert.

Die Herausgeber möchten mit ihrem zweiten Band vor allem zeigen, dass Effizienz, Qualität und fortschreitende Digitalisierung eine wertvolle Kombination auf dem Weg zu einzigartiger, qualitätsvoller und zukunftsweisender Architektur sind.

Auf einen Blick:

Eva Maria Herrmann, Tim Westphal: BIM - Building Information Modeling I Management - Band 2 Digitale Planungswerkzeuge in der interdisziplinäre Anwendung, DETAIL, Dezember 2017
136 Seiten, Broschur, Format: 21 x 29,7 cm
ISBN 978-3-95553-406-6
Preis: 39,90 Euro

Noch mehr Informationen und Bestellung im Build-Ing. Shop

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news-205 Mon, 17 Sep 2018 09:09:01 +0200 smartAWASCHACHT https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/smartawaschacht/ Rehau hat eine Software entwickelt, die die Planung von Kunststoffschächten online und via App ermöglicht. Das auf Polymere spezialisierte Unternehmen vereinfacht mit der Softwarelösung smartAWASCHACHT die Konfiguration und Produktion von Sonderschächten. Polymere Schächte in der Nennweite DN 1000 ersetzen nun schwerere Großschächte in den Nennweiten DN 1200 oder DN 1500. Fehleranfällige Planungsschritte in der Schachtkonfiguration werden damit optimiert. Bei ersten Bauvorhaben hat sich der Planungs- und Konstruktionsprozess bereits bewährt.

Insbesondere am Bau sind digitale Zwillinge derzeit in aller Munde. Dabei wird bereits vor dem eigentlichen Bau ein detailgetreues und digitales Modell des zu erstellenden Bauwerks angefertigt, der sogenannte digitale Zwilling. Digitale Zwillinge sind, laut Definition Springer-Fachzeitschrift "Informatik-Spektrum", digitale Repräsentanzen von Dingen aus der realen Welt.

Digitaler Zwilling in 24 Stunden

Mit smartAWASCHACHT überträgt Rehau das Prinzip nun auf den Schachtbau. Innerhalb von 24 Stunden wird über eine Web-App ein digitaler Zwilling erstellt. Zuläufe, Rohrwerkstoffe, Höhenlagen, Einbautiefe, Grundwasserstand, Gefälle und Bauteilverbindung lassen sich dabei bedarfsgerecht und individuell frei planen. Fachplaner standen immer wieder vor allem bei der Konfiguration von Abwassersonderschächten aufgrund der großen Anzahl unterschiedlicher Zuläufe in verschiedenen Höhenlagen vor großen Herausforderungen. Die exakte Einmessung von Gefälle, benötigter Höhenlage und Winkeln ist essenziell.

Die Schächte werden in kurzer Zeit aus dem Werkstoff Polypropylen gefertigt, sobald die Daten erfasst sind. „Sonderschächte mit vielen großdimensionierten Zuläufen müssen nun nicht mehr wie bisher in DN 1200 oder sogar DN 1500 realisiert, sondern können in DN 1000 gefertigt werden“, so Guido Kania, Leiter Technik Tiefbau bei Rehau. Leichtere Schächte und weniger Platzbedarf, das sind die Vorteile. Gegenüber DN 1500 sind etwa 34 Prozent weniger Erdaushub und 76 Prozent weniger Lagerplatzbedarf möglich.

Digitale Schachtplanung mit smartAWASCHACHT (Foto: Rehau Group)

Nach Einrichtung eines eigenen Accounts steht die intuitiv bedienbare Softwarelösung den Planern rund um die Uhr zur Verfügung. In der Geometrie existieren kaum Beschränkungen. Damit haben die Anwender in der Konfiguration absolute Freiheit. Nach Einspeisung aller relevanten Daten, wie etwa die Anzahl der Zuläufe, erhält man in 24 Stunden einen virtuellen Schachtzwilling als hochauflösende 3D-Konstruktion.

Lebensdauer von 100 Jahren

Dieser digitale Zwilling wird mit einer auf leistungsfähigen 3D-CAD-Servern basierenden, nutzerfreundlichen Design-Software erstellt. Er bildet ein strömungsoptimiertes Gerinne ab, das Planer prüfen und freigeben können. Im Vergleich dauert die manuelle Realisierung solcher Ausführungszeichnungen bis zu zwei Wochen. Darüber hinaus verkürzt smartAWASCHACHT auch Lieferzeiten deutlich. Lediglich eine Woche liegt zwischen Freigabe des digitalen Zwillings und der Lieferung des realen Schachts. Nachträgliche Modifikationen lassen sich unkompliziert umsetzen und übermitteln.

Die Schächte werden mit Konus, Schachtring und Schachtboden geliefert. Ausgerichtet sind sie auf eine direkte sohlgleiche Anbindung aller Rohwerkstoffe wie Steinzeug, Guss, Beton oder GFK, also einen glasfaserverstärkten Kunststoff. Mindestens 100 Jahre soll die Lebensdauer betragen.

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news-203 Fri, 14 Sep 2018 08:15:00 +0200 Digitale Wohnungswirtschaft? https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitale-wohnungswirtschaft/ Die Umfrage des GdW beleuchtet die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Bereich der Digitalisierung. Auch in der Immobilienbranche werden digitale Transformationsprozesse immer wichtiger. Aktuell liegt der Fokus auf der Digitalisierung interner Abläufe. Beim Thema Geschäftsmodelle setzen die Unternehmen bisher sehr stark auf mobile Endgeräte und digitale Plattformen. Sie erwarten für die kommenden fünf Jahre jedoch einen digitalen Aufholprozess. Das sind die Ergebnisse der Umfrage des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

Positiver Blick in die Zukunft

Das Thema digitale Geschäftsmodelle liegt bei der Wohnungswirtschaft im Trend. Schon jetzt sind viele Prozesse der Datenverarbeitung und Wohnungsvermarktung digitalisiert. „Für die nächsten fünf Jahre plant rund die Hälfte der befragten Unternehmen, alle ihre Serviceangebote und weiteren Leistungen digital zu vernetzen“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des GdW.

Zum Vergleich: aktuell haben erst fünf Prozent der befragten Wohnungsunternehmen neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt. 30 Prozent wollen dies jedoch innerhalb der nächsten fünf Jahre ändern. Bei immerhin 38 Prozent der Unternehmen liegen die wichtigen Daten digital und auswertbar vor. Für die Entwicklung eines Erlösmodells müssen diese jedoch medienbruchfrei sein. Das bedeutet, sie müssen ohne notwendige manuelle Eingriffe in die Erfassung von Daten sowie in die Datenverarbeitung funktionieren. 

Dies ist jedoch nur bei 11 Prozent der Fall. Gerade in diesem Bereich erwarten rund 60 Prozent der Wohnungsunternehmen für die nächsten fünf Jahre einen Aufholprozess. Der Ausbau einer Netzinfrastruktur gehört zu den weiteren Trends. Sie ist übrigens auch eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von Smart Home Angeboten.

BIM spielt noch untergeordnete Rolle

Ein Drittel der Wohnungsunternehmen arbeitet bereits mit digitalen Mieterakten. Die Verkehrssicherung sowie die Vermarktung von Wohnungen wurden inzwischen von jedem vierten bis fünften Unternehmen digitalisiert.

Der Einsatz von Building Information Modeling (BIM) sowie die Kooperation mit Start-ups spielen in der Wohnungswirtschaft bislang eine noch eher untergeordnete Rolle.

Die Unternehmen erwarten für die Zukunft in erster Linie ein Voranschreiten der digitalen Aus- und Aufrüstung der Wohnung. Aus Sicht der Umfrageteilnehmer wird sich außerdem die lokale Vernetzung zwischen Energieproduzenten- und –verbrauchern im Quartier verstärken.

Die detaillierten Umfrageergebnisse gibt es hier.

Abbildungen 1 bis 5 sind der Umfrage entnommen (Quelle: GdW)

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news-202 Thu, 13 Sep 2018 08:49:35 +0200 RIB SE übernimmt Anteile an der IMS https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/rib-se-uebernimmt-anteile-an-der-ims/ Das Stuttgarter Unternehmen RIB SE übernimmt 80 Prozent der Anteile an der IMS Gesellschaft. Die IMS Gesellschaft für Informations- und Managementsysteme bietet die CAFM-Software IMSware. RIB will laut Aussage des Vorstandes der Unternehmensgruppe, Michael Sauer, „durch die Integration der Lösungen von IMS im Bereich Facility Management mit der cloudbasierten Technologie iTWO 4.0 die Effizienz im gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und Infrastrukturen auf ein neues Niveau heben“.

Die vorhandene Expertise ergänzt sich auf beiden Seiten vor allem in den Bereichen IoT, Sensorik, Robotik und Smart-Technology und erweitert mit der Übernahme die Durchgängigkeit der RIB-Lösung von Planen und Bauen bis hin zum Betrieb.

Die Geschäftsführer der IMS Gesellschaft bleiben weiterhin an Bord. „Die Beteiligung von RIB an IMS versetzt uns in die Lage, unser Engagement bei der Entwicklung in relevanten Zukunftsfeldern wie BIM und IoT wesentlich zügiger vorantreiben zu können“, erklärt Michael Heinrichs, Geschäftsführer von IMS, die Fusion. Die IMS-Geschäftsführer Dr. Christian Bernhart und Michael Heinrichs leiten bei IMS auch in Zukunft die Geschäfte und verantworten die strategische Ausrichtung der IMS.

Das Kerngeschäft der IMS Gesellschaft stellt eine Software für Computer gestütztes Facility Management (CAFM), Property Management, Kabel- und Netzwerkmanagement, Planung und Management von FTTx-, LWL- bzw. Glasfaser-Netzen dar. Die RIB Software SE entwickelt und vertreibt mit iTWO eine Lizenz-/cloudbasierte Big Data BIM 5D Lösung für Unternehmen im Bauwesen. Nachdem die RIB Anfang 2009 ihre eigenen CAFM-Aktivitäten mit der Software Arriba open FM an N+P Informationssysteme abgegeben hatte, kehrt sie mit dem Deal zur CAFM-Software zurück.

 

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news-200 Thu, 13 Sep 2018 06:36:00 +0200 EIPOS-Brandschutzkongress https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/eipos-brandschutzkongress/ Experten zeigen anhand von Praxisbeispielen wie sich BIM beim Brandschutz in den Arbeitsprozess integrieren lässt. Vom 19. bis 20. November 2018 finden in Dresden die 19. EIPOS-Sachverständigentage Brandschutz statt. Die vielen Facetten des Brandschutzes sowie aktuelle Themen aus dem baulichen, technischen und organisatorischen Bereich stehen an den beiden Tagen im Fokus. Die Anforderungen der Bauordnung und die Wünsche des Bauherren sollen die individuellen, schutzorientierten und risikogerechten Brandschutzmaßnahmen gleichermaßen erfüllen.

Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch

Digitalisierung hat auch im Bereich Brandschutz längst Einzug gehalten. Spezialisten werden bei dem zweitägigen Fachkongress den schrittweisen BIM-Einsatz darstellen sowie Chancen der Digitalisierung für die Brandschutzingenieure aufzeigen.

Der Leitgedanke der diesjährigen Veranstaltung lautet „Impulse, Trends, Erfahrungen – Brandschutz mit Augenmaß“.

Folgende Themen werden beim Brandschutzkongress eine wichtige Rolle spielen:

  • Organisatorischer Brandschutz
  • Brandlasten in Rettungswegen
  • Intelligenter Brandschutz mit Heißbemessung
  • Technischer Brandschutz – im Konzept, im Detail und auf der Bühne
  • MVV TB – Status quo und Holzbau

Häufig stiefmütterlich wird der organisatorische Brandschutz bei der Konzepterstellung behandelt, obwohl gerade in der Wechselwirkung mit dem baulichen Brandschutz „ungenutzte“ Potenziale liegen. Insbesondere bezüglich des Themas Barrierefreiheit. Vorgestellt werden historische Bezüge, konkrete Aspekte und Lösungen. In der Praxis stellt die Beurteilung von „Brandlasten“ in notwendigen Fluren und Treppenräumen ein heikles Thema dar. Experten werden konkrete Vorgaben, die sich aus den Rechtsvorschriften ableiten sowie Empfehlungen für die Praxis, vorstellen.

Eine Antwort auf die Frage: „Welche Angaben zu sicherheitstechnischen Anlagen sind zwingend im Brandschutzkonzept erforderlich und warum?“ wird ein Prüfsachverständiger aus Sicht der Bauaufsicht Antworten liefern. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit aktuellen Einzelfragen der Elektrotechnik, hinterfragen den Einsatz von Löschanlagen auf Bühnen und erläutern das Thema der automatischen Selbsttests von sicherheitstechnischen Anlagen.

In der Praxis ist die MVV TV angekommen. Einige Bundesländer haben sie bereits eingeführt, die übrigen folgen bis zum Jahresende. Bei der Anwendung in der Umsetzung hat sich gezeigt, dass es noch einige Unklarheiten zu beseitigen und Lücken zu schließen gibt. Umstritten ist auch, wie sich die MVV TB beim Holzbau konkret umsetzen lässt.

Referenten, 1. Tag (Auszug):

  • Prof. Dr.-Ing. Gerd Geburtig, Prüfingenieur für Brandschutz, Weimar: Organisatorischer Brandschutz – gestern, heute, zukünftig: Mehr als Mittel zum Zweck!
  • Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Daniel Anwander, MEng., Geschäftsführer Ingenieurbüro Anwander GmbH & Co. KG – Arbeitsschutz & Brandschutz, Sulzberg: Sind Brandlasten in notwendigen Fluren und Treppenräumen zulässig? – Eine nüchterne Betrachtung der Anforderungen
  • Dipl.-Ing. Matthias Stamm, Gruner AG, Teamleiter Brandschutz Ingenieurmethoden, Basel: Intelligenter Brandschutz – Heißbemessung als Alternative zu umfangreichen baulichen Maßnahmen
  • Dipl.-Ing. Andreas Plum, staatl. anerkannter Sachverständiger für die Prüfung des Brandschutzes und Geschäftsführer BFT Cognos GmbH, Aachen: Digitalisierung und BIM in der Brandschutzplanung
  • Dipl.-Ing. Manfred Lippe, öbuv Sachverständiger für baulichen und anlagentechnischen Brandschutz, Krefeld: Anforderungen an die „Elektrotechnik“ in der MLAR und EltBauVO – aktuelle Einzelthemen
  • Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr, Sachverständiger, Autor und Fachreferent für Brandschutz, Wolfratshausen: Verstehen Sie Brandschutz? – (k)ein Kabarett!

Referenten, 2. Tag (Auszug):

  • Dipl.-Ing. Knut Czepuck, Obmann Arbeitskreis Technische Gebäudeausrüstung der Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz: Technische Sachverhalte im Brandschutzkonzept – Was? Wieviel? Warum?
  • Dipl.-Ing. Klaus-Dieter Wathling, Oberste Bauaufsicht, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin: MVV TB – Was ist passiert seit 2017?
  • Dipl.-Ing. Architekt Reinhard Eberl-Pacan, Sachverständiger für Brandschutz, Berlin: „Holz brennt – Na und!“ - Umsetzung der MVV TB im Holzbau
  • Dipl.-Ing. Erhard Arnhold, Prüfingenieur für Brandschutz, Weimar: Alles Theater? – Löschanlagen über Bühnen
  • Dipl.-Ing. Bernd Konrath, Geschäftsführender Gesellschafter I.F.I. Aachen, Sachverständiger für Entrauchung und Druckdifferenzsystem, Aachen: Automatische Selbsttests von sicherheitstechnischen Anlagen – Eine Alternative zu redundanten Ausführungen?

Zur Anmeldung bitte hier klicken.

 

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news-201 Wed, 12 Sep 2018 08:20:48 +0200 3D-Objekte von Brüninghoff https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3d-objekte-von-brueninghoff/ Das Unternehmen Brüninghoff stellt Daten für die digitale Gebäudeplanung nach der BIM-Methode zur Verfügung. Zum kostenlosen Download stehen unter anderem digitale Wand- und Deckenelemente im Allplan- und im Revit-Dateiformat bereit. Informative Produktdatenblätter runden das Angebot ab und helfen Architekten und Planern bei der Auswahl der richtigen Elemente.

Die Standardisierung vom BIM (Building Information Modeling) digitalisiert die Baubranche zunehmend. Planung, Ausführung und Bewirtschaftung eines Gebäudes werden dadurch wesentlich effizienter. In digitalen 3D-Modellen werden sämtliche relevanten Bauwerksinformationen transparent für alle Beteiligten hinterlegt. Das schafft optimale Arbeitsprozesse und eine effektive Projektabwicklung.

Die Firma Brüninghoff setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf die digitale Planungsmethode und gilt damit als Vorreiter des digitalen Trends in der Baubranche. Mit der Bereitstellung der Daten auf BIMobject unterstützt der Bauspezialist aktiv Architekten und Planer bei der Umsetzung der Projekte mittels BIM. Es handelt sich dabei um einen internetbasierten Katalog, den Unternehmen weltweit mit ihren Produkten – als digitale BIM-Objekte – speisen. Durch die Vernetzung eröffnet die Plattform einen unkomplizierten Austausch herstellerspezifischer Daten.

Der papierlose digitale Bauteilkatalog markiert den zukünftigen Standard im Bauwesen. Analoge Datensammlungen verschwinden, denn digital ist man immer auf dem neusten Stand. So wird eine Neu- und Weiterentwicklung vorangetrieben, die mehr Effektivität und weniger Kosten verspricht. „Mit der Plattform BIMobject erschließt sich für unser Unternehmen ein neuer, digitaler Vertriebsweg“, erklärt Matthias Schuff zukunftsorientiert. Er war bereits in der Produktentwicklung bei Brüninghoff tätig. „Gleichzeitig erhalten wir die Möglichkeit, unser Produktportfolio noch transparenter als bisher nach außen zu tragen. So aufgestellt bleiben wir langfristig wettbewerbsfähig“, so Schuff weiter.

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news-199 Tue, 11 Sep 2018 07:47:00 +0200 DiaLux Mobile ist da https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dialux-mobile-ist-da/ Mithilfe der kostenfreien App lässt sich Licht im Innenraum mit realen Produkten via Smartphone oder Tablet vor Ort planen. Nur wenige Klicks sind notwendig, um einen Raum zu erfassen und eine Beleuchtungsanlage zu definieren. Der Anwender erhält unverzüglich ein Ergebnis über die benötigte Leuchtenanzahl und -positionen. Damit ist er in der Lage, die normativen Anforderungen von Beleuchtung an einen Raum zu erfüllen. In drei Schritten erfolgt die Planung mit DiaLux Mobile.

Projekt anlegen und Leuchten auswählen

Beim ersten Schritt, legt man das Projekt neu an. Dabei werden die Raummaße bestimmt und die Soll-Werte für die Beleuchtung in den Nutzungsprofilen ausgewählt, beziehungsweise selbst angegeben. Rahmenparameter wie Reflexionsgrade und den Wartungsfaktor des Raums kann der Planer unkompliziert hinzufügen.

Im zweiten Schritt erfolgt die Auswahl der Leuchten. Der Planer kann aus einer Onlinedatenbank von über 250.000 Produkten führender Hersteller die geeignete Leuchte selektieren. Eine komfortable Suchfunktion zur Leuchtenauswahl ist verfügbar.

Ab sofort kostenfrei verfügbar

Schließlich erhält der Anwender im dritten und letzten Schritt den Grundriss des geplanten Raums mit eingeplanten Leuchten sowie die überschlägigen Berechnungsergebnisse zur erzielten Beleuchtungsstärke und zum Energieverbrauch.

DiaLux Mobile steht kostenfrei für Smartphones oder Tablets mit iOS oder Android-Betriebssystemen ab sofort im App Store und im Google Play Store zum Download bereit.


Mit DiaLux Mobile erhält der Planer nach nur wenigen Klicks ein Ergebnis über die benötigte Leuchtenanzahl und -positionen, um die normativen Anforderungen von Beleuchtung an einen Raum zu erfüllen (Bild: Dial)

 

 

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news-198 Mon, 10 Sep 2018 08:00:00 +0200 VDI/gif 6209: Redevelopment https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vdigif-6209-redevelopment/ Eine neue Richtlinie hilft, Investments abzusichern und Gesundheitsrisiken für Gebäudenutzer auszuschließen. Das Thema Redevelopment ist in der Immobilienwirtschaft wieder aktuell. Auch zukünftig wird die Umnutzung und Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien und vorgenutzten Flächen zunehmen. Das hat zwei Gründe: Nachhaltigkeit und die Chance, preiswertere Wohnräume für einen angespannten Wohnungsmarkt zu schaffen. 

Neue Richtlinie minimiert Risiken

Die sich für Bauherren und Investoren aus Redevelopment-Immobilien ergebenen Risiken sind oft nicht ohne Weiteres zu erkennen bzw. zu kalkulieren. Mithilfe der neuen Richtlinie VDI/gif 6209 ändert sich das. Sie bietet einen Leitfaden, um Investments abzusichern und gesundheitliche Risiken auszuschließen. 
Das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Natur der Nutzer sollen durch ein Wohngebäude möglichst unterstützt, mindestens aber nicht beeinträchtigt werden. Daher sind Baumaterialien auszuwählen, die bei der Verarbeitung und Nutzung keine negativen Einflüsse auf Menschen und Umwelt nehmen. Zur Erkennung von Belastungen durch Baustoffe und -materialien ist die Innenraumluft ein wichtiger Parameter.

Leitfaden zum Thema Redevelopment

Mithilfe der Richtlinie VDI/gif 6209 kann eine Risikominimierung erreicht werden. Neben einer eigenen Definition von Redevelopment gibt sie zahlreiche Hinweise für die nachhaltige Entwicklung von Bestandsimmobilien. In den einzelnen Projektschritten werden die Unterschiede zur klassischen Projektentwicklung von Neubauten dargestellt.
Die neue Richtlinie wird am 21. November 2018 in einem VDI-Expertenforum in Düsseldorf der Fachöffentlichkeit vorgestellt. 
Infos zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für das Expertenform gibt es hier: www.vdi.de/ef-redevelopment

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news-197 Mon, 10 Sep 2018 07:08:00 +0200 Investitionen für digitalen Wandel https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/investitionen-fuer-digitalen-wandel/ BFW-Umfrage: Immobilienunternehmen müssen in Digitalisierung investieren, um nicht den Anschluss zu verlieren. BFW-Präsident Andreas Ibel stellte Ende August 2018 die Ergebnisse der Studie „Das Digitalisierungsparadoxon“ vor. Beim Thema Digitalisierung gebe es keinen Königsweg. Je länger man mit den notwendigen Investitionen warte, desto größer werden die Investitionskosten und -risiken. Daher müssen Unternehmen jetzt mit dem Aufbau von internem digitalen Know-how beginnen, appellierte Andreas Ibel an die mittelständische Immobilienbranche.

Große Erwartungen

Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit dem BFW-Digitalisierungsbeirat erstellt, vertreten durch Andreas Beulich (BFW), Dr. Thomas Götzen (Interboden) und Raymon Deblitz (T-Systems).

 „Abgesehen von einer kleinen Gruppe digitaler „Frontrunner“ haben die meisten Unternehmen erst digitale Grundlagen umgesetzt“, so Ibel. Hohe Kosten, Zeitmangel und fehlendes Fachpersonal benannten die Unternehmen als die größten Hürden. Derzeit möchten 77 Prozent der Firmen dennoch keine zusätzlichen Mitarbeiter einstellen, 54 Prozent verfügen über keinen Umsetzungsplan für die Digitalisierung. In diesem Bereich sind die Budgets für Investitionen ebenfalls gering.

„Die Umfrage ergibt, dass die Unternehmen große Erwartungen an die Digitalisierung haben. Sie investieren aber noch zu wenig in eigene Spezialisten und in die notwendigen Technologien. So können die vorhandenen Potentiale nicht erkannt und genutzt werden“, fasst der BFW-Präsident zusammen.

Verkanntes Potenzial

„Die Umsetzung der Digitalisierung in der Immobilienbranche ist von Widersprüchen geprägt. Die Unternehmen drohen sich selbst auszubremsen. Dabei verkennt die Mehrheit das große Potenzial, das die Digitalisierung für das Entwickeln neuer Geschäftsmodelle bietet“, so Ibel weiter. Durch die Digitalisierung lassen sich keine neuen Geschäftsfelder erschließen – davon sind 70 Prozent der Verwalter und Bestandshalter sowie 56 Prozent der Bauträger und Projektentwickler überzeugt.

Ein stärkerer Austausch mit weiteren Immobilienunternehmen und anderen Branchen, die sich als digitale Vorreiter hervorgetan haben, sei laut Ibel erforderlich. „Vor allem aber brauchen wir eine neue Fehlerkultur und Mut zur Veränderung! Nur so können wir die notwendigen Veränderungen in Angriff nehmen, bevor wir durch äußere Umstände dazu gezwungen werden.“

 

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