RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Sun, 26 May 2019 08:38:48 +0200 Sun, 26 May 2019 08:38:48 +0200 TYPO3 news-339 Fri, 24 May 2019 07:28:03 +0200 IV. Deutsche BIM-Forum https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/iv-deutsche-bim-forum/ Das BIM-Partnernetz bim2bim schaffte erneut einen großen Erfolg in der Adolf Würth Niederlassung in Hamburg. Über 150 Teilnehmer von namhaften Investoren, Architekten, Fachplanern und Herstellern vernetzten sich zum Thema BIM beim Bauen im Bestand.

Nachdem Dr. Till Kemper von bim2bim und Dr. Dr. Marius Wunder von der Boston Consulting Group zu den Entwicklungen der Digitalisierung in der Bauwirtschaft berichteten, zeigten Oliver Dandl von Leica und Christoph Wintrup von Hemmiger Ingenieure auf, was mit der richtigen Hard- und Software in der Bestandserfassung für BIM schon alles möglich ist.

Armin Heisiep von HFK Rechtsanwälte gab einen Überblick über die rechtlichen Aspekte von BIM bevor Dr. Matthias Bruhnke von Adolf Würth und Matthias Fiss von DiPlan (CG Gruppe) Praxisbeispiele vorstellten.

„Es freut uns, dass wir uns so schnell am Markt etablieren konnten und mit Hochkarätern dafür sorgen können, BIM in die Breite zu tragen. Und doch stehen wir erst am Anfang! Unsere Mitgliederzahlen wachsen stetig Richtung 500 und wir sehen, dass wir noch mehr Potenzial haben; das werden wir bei unserer nächsten Veranstaltung am 14.11.2019 zeigen " , sagt Thomas Julmi von bim2bim.

Tatsächlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich bim2bim am Markt mit Durschlagkraft extrem schnell etablieren konnte und neue Trends setzt.

Besonders die allumfassende Betrachtung der verschiedenen Bereiche zum Thema BIM ist bei diesem Netzwerk einzigartig und in dieser Form kein zweites Mal auf dem Markt zu finden.

Hier darf man sicher noch viel erwarten.

 

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news-338 Thu, 23 May 2019 07:25:10 +0200 Aufruf zur Beteiligung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/aufruf-zur-beteiligung/ Noch bis 15. Juni 2019 Teilnahme an Jahresumfrage für Ingenieure und Architekten 2019 möglich. Es wird um zahlreiche Beteiligung gebeten, damit ein möglichst repräsentatives Bild veröffentlicht werden kann. Die Befragung besteht aus 20 Fragen und nimmt etwa 10 Minuten in Anspruch. Durchgeführt wird die Umfrage vom Institut für Freie Berufe. Der Fragebogen ist in der Bundesgeschäftsstelle und in den Geschäftsstellen der Länder abrufbar. Außerdem können Sie online an der Umfrage unter „www.t1p.de/index18“ teilnehmen.

Gegenüber den letzten Jahren wurde die Befragung um einige Fragen zum Thema Digitalisierung (z. B. BIM) erweitert.
Ziel der Erhebung ist es, aussagekräftiges Datenmaterial zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Planerbüros zu erhalten. Da es im Bereich der selbstständig tätigen Ingenieur- und Architekturbüros keine offiziell geführten Statistiken (wie beispielsweise vom Bundesamt für Statistik) gibt, ist es umso wichtiger für die Berufsstände, eine eigene belastbare Datenbasis zu schaffen. Aus den so gewonnenen Daten wird beispielsweise ein Gemeinkostenfaktor - getrennt nach Tätigkeitsschwerpunkt und Bürogröße – berechnet, mit dem auch Sie selbst Stundensätze ableiten können. Ihre Daten werden nach deutschen Datenschutzbestimmungen vertraulich behandelt und nicht weitergegeben.

 

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news-337 Wed, 22 May 2019 09:52:04 +0200 Workplace-Management im FM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/workplace-management-im-fm/ Archibus gibt auf Servparc Erfahrungen im Workplace-Management weiter. Die Bedeutung des Themas spiegelt sich im Programm der neuausgerichteten FM-Messe, der Servparc in Frankfurt am Main am 25. und 26. Juni. 2019 wieder. Die Archibus Solutions Centers Germany berichtet vor Ort aus den Erfahrungen eines internationalen Markführers.

Die Schwerpunktthemen sind: „Workplace – Daten/Fakten/Action: Welche Chancen bietet Internet of Things (IoT) in der Servicequalität im Betrieb?“ und Workplace-Design-Prozess: Human Experience – die Do‘s and Dont‘s der neuen Arbeitswelten.“

Auf Veränderungen eingehen

Für Facility-Management und Betrieb gewinnt das Workplace-Management im deutschsprachigen Markt an Bedeutung. Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Insbesondere haben sie Probleme damit, die strategische Ausrichtung des Kerngeschäfts schneller auf Entwicklungen einzustellen und flexibler zu werden.

Arbeitsplätze sind längst mobil geworden, Mitarbeiterteams fügen sich immer wieder neu zusammen, arbeiten projektorientiert und kollaborativ. Ihre Arbeitswelten muss man im Immobilienportfolio organisieren. Workplace-Management und Facility Management wachsen zusammen.

 „Workplace-Management leistet einen bedeutenden Beitrag zur Mitarbeitergewinnung und -bindung, zur Steigerung ihrer Produktivität und zur gesteuerten Flexibilisierung der gesamten Organisation“, sagt Christian Kaiser, Geschäftsführer der Archibus Solutions Centers Germany GmbH. Er ergänzt: „Zudem ist hinlänglich bekannt, dass die Auslastung von Bestandsimmobilien oftmals unter 70 Prozent beträgt. Weniger bekannt sind hingegen Wege und Methoden auch in den flexiblen Arbeitswelten zu einer höheren Auslastung zu gelangen und dadurch nicht nur Fläche, sondern auch Energie zu sparen und damit etwa den CO-2 Ausstoß zu verringern.“

Zentraler Bestandteil des strategischen Asset-Managements

Um ihren Kunden weiterhin vorausschauende Dienstleistungen für deren Digitalisierungsstrategien erbringen zu können, müssen sich Kaiser zufolge Unternehmen und Verantwortliche im Facility-Management auf eine wachsende Bedeutung von Workplace-Management einstellen.

„Denn wie anders soll das zunehmend komplexe Netzwerk von Voll- und Teilzeitkräften, Zulieferern und Kunden, der Zugang zu kollaborativen Infrastrukturen oder gemeinsamen Arbeitsbereichen, Autos und Arbeitsmittel, Kantinen und Gesundheitsbereiche etc. … dynamisch, effizient und kreativ nicht nur verwaltet, sondern strategisch ausgerichtet gemanagt werden? Betrifft es doch das gesamte Flächenmanagement, mit Raumnutzung, Reservierung, Belegung, Schlüssel, Hoteling oder Reinigung, um nur einige der klassischen Prozesse zu nennen. Workplace-Management ist zentraler Bestandteil des strategischen Asset-Managements. Denn es spielt auch in Prozesse, wie Portfoliomanagement, Projektmanagement, Instandhaltungs- und Auftragsmanagement hinein“, so Kaiser weiter.

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news-336 Tue, 21 May 2019 10:45:27 +0200 BIM World Munich 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-world-munich-2019/ Die Messe mit über 180 Ausstellern und 200 Referenten findet am 26. und 27. November 2019 im ICM München statt. Die BIM World ist eine Veranstaltung für anwenderbezogene Lösungen rund um die digitale Modellierung von Gebäudeinformationen und neue (IoT)-Technologien für das Bauwesen, die Immobilienwirtschaft und die Stadtplanung. Sie jährt sich bereits zum vierten Mal in Folge.

Neue Impulse für die digitale Transformation der Bau-, Immobilien- und Städtebauindustrie

Eine Breakout Panel Session, ein zweitägiger internationaler Kongress zu aktuellen Branchenthemen sowie eine Innovationsfläche für Start-ups mit Open Innovation Stage sind in die Messe integriert. Die Veranstaltung, mit erweiterter Ausstellungsfläche sowie einem umfangreichen Kongressprogramm befindet sich dieses Jahr erneut auf klarem Wachstumskurs.

Mit BIM lassen sich zuverlässige Daten in großem Umfang liefern. Die digitalen Zwillinge, angereichert mit IoT-Technologien, stellen die Schlüsselelemente digitaler Strategien für Innovationsförderung und den Wettbewerb zwischen den Unternehmen, großen Immobilienbetreibern, den Kommunen und Städten, dar.

Facility Management im Mittelpunkt

Um die Daten des digitalen Zwillings zu erstellen, zu teilen oder voll auszuschöpfen, organisieren sich die Verantwortlichen in der Bau- und Immobilienindustrie, Städteplanung sowie IT- und Softwarebranche neu. Strukturierte Daten bieten viele neue Möglichkeiten – von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb von Gebäuden und Infrastrukturprojekten. Die Wettbewerbsfähigkeit von Städten, Regionen und ihrer Unternehmen wird gestärkt.

Für den Gebäudebetrieb erweist sich die hohe Transparenz des digitalen Zwillings als ein Qualitätssiegel. Die Immobilienwirtschaft muss sich mit einbringen, um ihre Position in der Wertschöpfungskette der digitalen Gebäude schon ab der Planungsphase klar zu spezifizieren. Man sollte die Bedeutung des Managements und des Betriebs der Gebäude stärker hervorheben. Auf der BIM World steht das digitale Facility Management mit einem eigenen Themenbereich, dem Digital FM Hub, im Fokus.

 

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news-335 Mon, 20 May 2019 10:10:31 +0200 Smart Building Convention 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/smart-building-convention-2019/ Weltweit einzigartiges Forum im Oktober 2019 in Aachen. Der Aachen Building Experts e. V. (ABE) veranstaltet am 16. Und 17. Oktober 2019 zum zweiten Mal die Smart Building Convention – Innovative Gebäudetechnik planen, bauen und betreiben.

Aktuelle Themen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) und digitaler Gebäude werden in Vorträgen und Workshops praxisnah und umsetzungsorientiert behandelt. Die Referenten kommen aus etablierten Unternehmen, Hochschulen sowie aus PropTech-Start-ups. Das Grußwort hält die Schirmherrin, NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach.

Die Fachkonferenz richtet sich an Entscheider, Fach- und Führungskräfte sowie Interessierte aus der freien Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und Hochschulen, die mit der Wertschöpfungskette- bzw. dem Lebenszyklus eines Gebäudes zu tun haben. Sie finden Anregungen, wie sie die Entwicklung der Digitalisierung im Geschäftsalltag berücksichtigen und notwendige Schritte umsetzen können, um fit für die Zukunft zu bleiben.

Building the future

Auf der Tagung im Eurogress Aachen werden zudem Themen wie ganzheitliche Planung, Digitalisierung der Gebäude-, Mess- und Regelungstechnik oder Energieeffizienz durch intelligente TGA-Lösungen im Fokus stehen.

Mit drei parallelen Konferenzen bildet die Smart Building Convention das Forum Building the Future 2019. Es umfasst den Kongress Exzellente Fabriken planen+bauen, die 10. Aachener Montage-Tagung, die BIMconvention, die Smart Building Convention und das Panel Thinking Urban Factory. Dabei handelt es sich um eine weltweit einzigartige Kombination von Wissen und Ideen zum Planen, Bauen und Betreiben smarter Fabriken und Gebäuden an nur einem Ort. Der ABE ist das interdisziplinäre Kompetenznetzwerk für innovatives Bauen mit den Tätigkeitsschwerpunkten Smart Building, Building Information Modeling (BIM) sowie Materialien und Prozesse. Er steht Mitgliedern aus ganz Deutschland offen.

Programm und Anmeldung unter www.smart-building-convention.de

 

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news-334 Fri, 17 May 2019 08:30:24 +0200 Validierung von CAD-Modellen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/validierung-von-cad-modellen/ CAD-Konverter DirectTranslator EX 8.1 mit neuen Funktionen. Die aktuelle Software-Version verfügt über neue Fähigkeiten zum Vereinfachen der Modellgeometrie, PDQ-Prüfung und Validierung von CAD-Modellen per Mausklick sowie aktuelle Schnittstellen. Für Daimler-Zulieferer gab es darüber hinaus ein Update des zertifizierten CATIA-JT-Konverters.

Der DirectTranslator ist die nahtlose Verbindung zwischen verschiedenen CAD-Systemen, da er CAD-Daten ohne Umwege konvertiert. Die Software ermöglicht den direkten Datenaustausch von Bauteilen oder Baugruppen auf Knopfdruck. Zudem wandelt sie automatisch viele CAD-Formate um und repariert Modellfehler. Das handliche Tool stellt einen idealen Helfer für Konstrukteure dar.

Verfügbar als Standalone-Version oder als Plug-in

Während der Konvertierung erfolgt eine automatische Datenreparatur. Sämtliche Konvertierungsdaten werden für das jeweilige Zielsystem optimiert, aktuelle Schnittstellen-Updates garantieren die Kompatibilität. Mit der neuen Version lassen sich Attribute und PMI zuverlässig übertragen. Eine Überprüfung der Produktdatenqualität, die Vereinfachung von 3D-Geometrien sowie die Validierung von CAD-Modellen können mit der neuen Version durchgeführt werden.

Die automatisierbare Unternehmensplattform ASFALIS stellt die Basis für den DirectTranslator Advanced dar. Das neue Release verbindet die hohe Leistungsfähigkeit von ASFALIS mit der Ein-Klick-Philosophie des DirectTranslators. Die Software ist als Standalone-Version verfügbar oder kann als Plug-in direkt in verschiedene CAD-Systeme integriert werden.

Die Verbesserungen im Überblick

Validierung

  • Vergleich von 3D-Geometrien, Produktstrukturen, PMI etc. für native und neutrale CAD-Formate
  • Use Cases: Engineering Change, Datenkonvertierung, Langzeitarchivierung u. v. m.

Simplifikation

  • automatische Vereinfachung von 3D-Modellen sowie Erstellung von Außenhüllen und Extrahierung von Oberflächen
  • Use Cases: Reduzierung von Dateigrößen, Vorbereitung von CAE-Modellen und Know-how-Schutz im Collaborative Engineering

Erstellen von Szenarien

  • standardisierte Erstellung und schnelle Ausführung von Konvertierungen, Simplifikationen und Validierungen

Absicherung der Produktdatenqualität (PDQ)

  • automatische Erkennung von Fehlern bezüglich der Produktdatenqualität der CAD-Modelle, z. B. nach Konvertierung oder Fehlinterpretation im Datenaustausch
  • automatische Reparatur der CAD-Modelle zur Absicherung eines durchgängig hohen Qualitätsniveaus über alle Prozesse

 

 

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news-332 Thu, 16 May 2019 07:57:00 +0200 Building Life 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/building-life-2019/ Am 15. Mai 2019 machten BIM-Experten aus ganz Deutschland die Hauptstadt zur City of BIM. Berlin, 15.05.2019 Das historische Humboldt Carré in Berlin gab den Rahmen, die aktuellsten Entwicklungen im gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes aus der Perspektive der BIM-Anwender zu diskutieren: Entwurf, Planung, Bau, Betrieb und Verwaltung. Der Kongress Building Life 2019 versammelte knapp 250 wichtige Stakeholder rund ums Gebäude in Berlin: Architekten, Fachplaner, Investoren, Immobilienwirtschaft, Verwaltung, Facility Management, Projektentwickler, Öffentliche Auftraggeber, Bauämter, Dienstleister, Bauunternehmen und Gebäudetechniker.

Auf drei Bühnen kam mit 44 hochkarätigen Referenten die größte BIM-Expertendichte zusammen, die es je in Berlin gab. In den fachlich versierten und zugleich unterhaltsamen Vorträgen standen Praxisthemen im Mittelpunkt: 3D-Druck, Aufmaß, Ausbildung, Bauherren, Bauteilkataloge, Change Management, E-Planung, Facility Management, Fassaden, Hochbau, Immobilienwirtschaft, Infrastrukturbau, Kollaboration, Landschaftsplanung, Laserscan, Lebenszyklus, Normen, Öffentliche Hand, Praxis, Recht, Tragwerksplanung, Virtual Reality.

Die Redaktion der Fachzeitschrift Build-Ing. kuratierte das Programm speziell im Hinblick auf die Vermittlung von praxisrelevantem Wissen. Die Teilnehmer erlebten komprimiert das gesamte Spektrum der BIM-Praxis entlang des Lebenszyklus des Gebäudes.

Ein Haus – zwei Veranstaltungen: Im parallel stattfindenden Workshop zum Thema BIM & Scrum lernten die Teilnehmer agiles Projektmanagement mit BIM – auf spielerische Weise mit Legosteinen. Das Schweizer Expertenteam „pom+“ animierte, Probleme mit einer anderen Denkweise anzugehen und zielgerichteter zu lösen. Weiteres Highlight war die virtuelle Begehung eines mit BIM geplanten Gebäudes mittels VR-Brille. Die Teilnehmer konnten digital erleben, wie sich BIM auf Planung, Bau und Verwaltung der Immobi-lie auswirkt.

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Stimmen von Referenten und Teilnehmern

Jochen M. Wilms, W Ventures GmbH, Keynote
„Wir müssen dringend die Frage stellen, was nach diesem Kongress passiert. Die guten Ansätze und Ideen der Veranstaltung sollten in eine Kollaboration münden, mit dem Ziel, die Digitalisierung der deutschen Bauindustrie energisch anzutreiben. Kurz gesagt: Bevor uns jemand 'ubert', sollten wir uns lieber selber 'ubern'“.

Dr. Thomas Wilk, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, NRW
„Der Begriff Building Information Modeling greift eigentlich zu kurz. Building Information Management wäre die richtigere Bezeichnung, geht doch die Lebenszyklusbetrachtung eines Gebäudes über 80 bis 90 Jahre. Die Modellierung ist nur ein kleiner Teil am Anfang des Ganzen, genau wie die digitale Baugenehmigung. Sie ist aktuell eine Unterbrechung des digitalen Prozesses der Bauplanung und -ausführung mit BIM. Dies müssen wir schnellstens ändern, auch wenn es dazu viele Hindernisse zu überwinden gilt.”

Ilka Pöschl, RTW Architekten- und Ingenieurgesellschaft mbH
„Die große Herausforderung für mittelständische Planungsbüros ist den Change zum durchgehenden Einsatz von BIM zu realisieren. Hier fehlt es an geeigneten und bezahlbaren Fach- und Nachwuchskräften, die gleichzeitig Technologie und Planung beherrschen. Der Kongress hat uns gezeigt, dass dieses Problem nur durch Standardisierung und Kollaboration zu lösen ist.”

Philip Brühwiler, Buildagil AG
„Bei aller technolgiebezogenheit von BIM-Projekten ist die menschliche Kompenente elementar für den Projekterfolg. Wissensteilung und agile Prozesse sind kein Risiko, sondern nachweislich Basis für bessere Teamarbeit und damit verbunden, bessere Projekterfolge. Das Einzige was es dafür braucht ist Bereitschaft.”

Gefördert wurde die Veranstaltung von einem Netzwerk bekannter Unternehmen und Verbände aus der BIM-Praxis: Beuth Verlag, bim2bim, BIMWORX, BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, BTGA Bundesindustriebverband Technische Gebäudeausrüstung, CAFMRING Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, Building Smart, competitionline, Data Design System, Projekt Pro, Sidoun, Skillsoftware, ZVEI Zentralverand Elektroindustrie, Züblin Strabag.

Weitergehende Informationen: www.buildinglife.de und www.build-ing.de

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news-331 Wed, 15 May 2019 10:47:44 +0200 BIM-Leitfaden für den Mittelstand https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-leitfaden-fuer-den-mittelstand/ Wie geht BIM im Mittelstand? Ein Leitfaden des Bundesbauministeriums hilft, BIM-Projekte aufzusetzen. Der Unternehmensverbund um POS4 Architekten Generalplaner und das Beratungsunternehmen DEUBIM hat sich im Rahmen der Forschungsinitiative BAU an einem BIM-Pilotprojekt und der Dokumentation in einem Mittelstandsleitfaden beteiligt. Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und dem Bundesministerium des Inneren, Bau und Heimat (BMI) durchgeführt. Das Fachmarktzentrum (FMZ) in Leinefelde ist das Pilotprojekt der RMA Management GmbH aus Düsseldorf.

BIM nicht nur für große Bauprojekte

Bei der Frage nach dem Mehrwert der BIM-Methode bei Projekten geben Verantwortliche oft Antworten wie etwa: „BIM ist doch nur was für große Projekte und die ganz Großen, ein Phänomen für privilegierte Architektur- und Ingenieurbüros, Generalplaner und Generalunternehmer!“. Dieses Vorurteil hält sich sehr hartnäckig.

BIM ist nicht nur etwas für große Unternehmen und Projekte, sondern ebenfalls für kleinere bzw. mittelständische Unternehmen relevant und machbar, davon sind die Initiatoren des Leitfadens überzeugt. Ihr Motto: „So viel BIM wie für den Projekterfolg nötig, nicht aber so viel BIM wie möglich.“ Das Ziel ist keine BIM-Pilotanwendung der Technik wegen, sondern die sinnvolle Nutzung der BIM-Methode bei der realen Projektabwicklung.“

Kostenloser Download

Der BIM-Mittelstandsleitfaden unterstützt Planer dabei, ihr Projekt BIM-konform aufzusetzen. Auftraggeber erhalten Informationen zum Projektsetup, inklusive der Downloadmöglichkeit von AIA (Auftraggeber-Informationsanforderungen) und BAP (BIM Abwicklungsplanung).

Der Leitfaden ist darüber hinaus anwendungsfallbasiert, heißt alle im Projekt durchgeführten BIM-Anwendungen sind beschrieben. Der Leitfaden beantwortet unter anderem folgende Fragen: Was sind die Rahmenbedingungen für die Anwendung, wie steht es um den Technologieeinsatz, welche Mehrwerte wurden im Projekt erzielt, aber auch: was ist schief gegangen?

Der BIM-Mittelstandsleitfaden ist ab sofort frei verfügbar auf den Websites von Deubim und der Forschungsinitiative BAU.

 

 

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news-330 Tue, 14 May 2019 09:38:09 +0200 VDI 2050 Blatt 4: Entwurf verfügbar https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vdi-2050-blatt-4-entwurf-verfuegbar/ Richtlinie für Architekten und Planer zur Dimensionierung und Ausstattung von Technikzentralen. Anforderungen an Technikzentralen von Elektrotechnik, Sanitärtechnik, Wärme- und Heiztechnik sowie der Platzbedarf für Installationsschächte werden in der Richtlinienreihe VDI 2050 thematisiert. Blatt 4 der Reihe befasst sich mit Technikzentralen für die Raumlufttechnik (RLT). Hinweise für die baulichen Anforderungen an die kältetechnischen Anlagen unterstützen Architekten und Planer bereits bei Planungsbeginn dabei, die betroffenen Räume richtig zu dimensionieren und auszustatten.

Blatt 1 der Richtlinie muss zur Berechnung des Raumbedarfs und für weitere grundlegende Fragen herangezogen werden. Sie identifiziert allgemeine Anforderungen an Technikzentralen, Schächte und Installationsbereiche, an Bauelemente für RLT-Anlagen und für die heizungstechnische Versorgung von kältetechnischen Anlagen. Darüber hinaus sind die baulichen Anforderungen festgelegt, die für Technikzentralen von Rückkühlwerken, kältetechnischen Anlagen und für Raumlufttechnik-Geräte gelten. Zudem beinhaltet sie auch die baulichen Anforderungen an die Ausstattung der Technikzentralen. Die Richtlinie VDI 2050 Blatt 4 „Anforderungen an Technikzentralen – Raumlufttechnik“ wird von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) herausgegeben.

 

 

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news-329 Mon, 13 May 2019 09:55:31 +0200 Bietertool für eVergabe https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bietertool-fuer-evergabe/ Einheitlicher Zugang zu Plattformen öffentlicher Auftraggeber durch Multiplattform-Bietertool von Cosinex. Das neue Multiplattform-Bietertool ist der erste Schritt in Richtung eines einheitlichen Bieterzugangs zu rund zwanzig verschiedenen Vergabeplattformen in Deutschland. Die Entwickler versprechen sich davon einen verbesserten Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen und hierdurch mehr Angebote.

Bei öffentlichen Ausschreibungen gibt es öffentlichen Auftraggebern zufolge zu wenig oder zum Teil gar keine Angebote. Das lässt sich auf mehrere Gründe zurückführen. Ein maßgeblicher Faktor ist die Anzahl der verschiedenen Vergabeplattformen und damit der uneinheitliche Zugang zu öffentlichen Aufträgen.

Plattformübergreifende Angebotsabgabe für alle Vergabeplattformen

Die neue Version der Software „Vergabemarktplatz“ der Cosinex GmbH bildet die technische Basis für viele der großen Vergabeplattformen in Deutschland. Zudem wird auch ein kostenfreies Bietertool bereitgestellt, mit dem eine plattformübergreifende Angebotsabgabe für alle Vergabeplattformen auf Basis dieser Technologie ermöglicht wird.

Der Nutzer muss für die einmalige Installation dieses Multiplattform-Bietertools über keine administrativen Rechte verfügen. Der Rechner des Anwenders muss zudem keine Java-Version aufweisen. Die Installationspakete werden für alle gängigen Betriebssysteme (Windows, Linux und MAC OS (Apple)) bereitgestellt.

Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen vereinfachen

Derzeit läuft die Umstellung der verschiedenen Vergabeplattformen auf die aktuelle Version. In den kommenden drei bis vier Wochen soll diese abgeschlossen werden. Mit dem Tool kann anschließend ein Angebot auf den Vergabeplattformen der Länder Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (vergabe.NRW) und Rheinland-Pfalz ebenso erfolgen, als auch auf vielen weiteren Vergabeplattformen wie etwa der Industrie- und Handelskammern (vergabe.IHK), dem Deutschen Vergabeportal (dtvp.de) u. a.

„Weit über eine Viertelmillion registrierte Unternehmen nehmen über diese Plattformen heute bereits an öffentlichen Ausschreibungen teil. Wir hoffen, dass es für diese Unternehmen noch einfacher wird und sich weitere Unternehmen nunmehr dazu entscheiden, auch von öffentlichen Aufträgen zu profitieren“, erklärt Carsten Czyszewski, Produktmanager der Software „Vergabemarktplatz“ bei Cosinex.

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news-327 Thu, 09 May 2019 09:39:15 +0200 4D-Modelle für den Brückenbau https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/4d-modelle-fuer-den-brueckenbau/ BIM-Lösung Allplan Bridge 2019-1 ab sofort verfügbar. Die Software unterstützt Ingenieure in sämtlichen Planungsphasen bei der Brückenplanung. Sie ist speziell auf Stahlbeton-, Spannbeton- und Verbundbrücken zugeschnitten. Optimale Lösungen erreicht man durch die Eingabe über parametrische Werte. Planungszeiten werden dadurch reduziert und Kosten gespart.

Funktionen wie etwa die Definition des Bauablaufs, die mühelose Positionierung von standardisierten und sich wiederholenden Profilen sorgen für reibungslose Abläufe. Die neue Version weist noch weitere zahlreiche Detailverbesserungen auf.

Verlässliche parametrische 4D-Brückenmodelle

„Die Berücksichtigung der vierten Dimension sowie die genaue Abbildung des Brückenbaumodells während des Bauablaufes bilden die Basis für die präzise, nicht lineare Berechnung von Brücken. Mit Allplan Bridge 2019-1 haben wir einen Meilenstein für die Brückenbauanalyse gesetzt. Dadurch vereinen wir das geometrische mit dem analytischen Modell“, sagt Vanja Samec, Geschäftsführerin von Allplan Infrastructure.

Erstmalig ist es in Allplan Bridge 2019-1 möglich, den Bauablauf in einem 4D-Modell abzubilden. Der Bauplan wird dabei zunächst in mehrere Bauphasen und dann auf einzelne Aufgaben wie Betonaushärtung, Spannen der Spannkabel oder Aktivierung des Eigengewichts aufgeteilt. Interaktiv lassen sich den Aufgaben die zugehörigen Bauteile zuordnen. Die zeitliche Dimension verknüpft man auf diese Weise mit der Struktur.

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Planer sind in der Lage mit diesen Informationen, den Bauablauf grafisch zu visualisieren. Komplexe Bauabläufe werden für alle Beteiligten transparent. Darüber hinaus können mit der neuen Version mehrere unterschiedliche Baupläne derselben Brücke für einen Variantenvergleich erstellt werden.

Berechnung von Querschnittswerten

Nach Abschluss der Konstruktion in Allplan Bridge erfolgt die Übergabe des Modells an Allplan Engineering. Anschließend gehen die weiteren Schritte wie Detaillierung, Bewehrung und Planerstellung vonstatten.

Bei der Generierung eines Analysemodells stellt die Berechnung von Querschnittswerten einen wesentlichen Schritt dar. Aktiviert man die entsprechende Berechnungsoption, so werden sämtliche Querschnittswerte sowie die Schubeinheitsspannungen für die definierten Querschnitte automatisch berechnet. Aktuell steht diese Funktion als Technical Preview zur Verfügung.

Alle Typen und beliebige Geometrien von Querschnitten werden unterstützt. Unter Berücksichtigung der errechneten Querschnittswerte, der Stabgeometrie und den Materialkennwerten erfolgt die Erstellung der Steifigkeitsmatrix der einzelnen Stabelemente automatisch.

Bei der Definition des Querschnittes lassen sich standardisierte und sich wiederholende Profile wie z. B. Längssteifen bei Stahl- und Verbundquerschnitten mühelos parametrisch positionieren. Zunächst definiert man entweder das Profil in einem separaten Querschnitt parametrisch oder importiert es aus der Benutzerbibliothek. Anschließend werden die Position und die Anzahl der Elemente definiert und entlang einer Querschnittskante automatisch platziert.

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news-326 Wed, 08 May 2019 10:20:35 +0200 Mengen- und Kostenermittlung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mengen-und-kostenermittlung/ Version 2019 von California.pro jetzt auch mit CPIXML-Format. Mit modellorientierter Mengen- und Kostenermittlung lässt sich die Idee durchgängiger digitaler Planung am einfachsten umsetzen. Der Kostenplaner übernimmt mithilfe des Moduls BIM2AVA und California.pro automatisiert Mengen und Bauteile direkt aus der CAD in die AVA.

California.pro mit CPIXML-Format

Bisher war die Übergabe von Modelldaten dem BuildingSMART-Dateiformat IFC vorbehalten. In der neuen Softwareversion der G&W Software AG wurde das in der Infrastrukturplanung weit verbreitete CPIXML-Format integriert. Es basiert auf dem selben Prinzip. Massenlisten im EXCEL-Format oder auf Papier sowie das mühsame Abgreifen von Mengeninformationen aus dem A0-Plot werden überflüssig.

Der Kostenplaner kann mit BIM2AVA auf alle wesentlichen Informationen zugreifen. CAD-Systeme sind in der Lage, neben den schon aus dem IFC-Transfer bekannten Standardinformationen und der Visualisierung, zusätzlich Werte wie Schichtdicken, Volumen, Material und sogar Identifikationen für definierte Kostenelemente frei Haus zu liefern.

Das Modul wertet das Bauwerksmodell nach vorgebbaren Kriterien selbständig aus. Es stellt jedes Einzelbauteil mit allen Eigenschaften bereit. Gleiche Bauteile gruppiert es automatisch in Varianten. Mit nur einer Leistungsdefinition in der Variante verselbstständigt der Planer unzählige Bauteile. Er verlässt sich dabei auf das STLK, das STLB-Bau, auf eigene Projektdaten oder individuelle Erfahrungswerte.

Weiternutzung in Drittprogrammen möglich

Auf Knopfdruck wandelt California.pro das Bauwerkmodell in ein LV um oder stellt es als AKVS- respektive DIN276-Kostenstruktur dar. Vergaben und Abrechnungen lassen sich aus Sicht des Modells visualisieren. Im LV sind Änderungen durch Überplanungen sichtbar.

Durch die computergestützte Auswertung des Bauwerkmodells mit der automatischen Verknüpfung von Bauteilen mit Kosten und Ausschreibungspositionen wird Zeit eingespart, Transparenz geschaffen und der Prozess von Planänderungen erleichtert. Bei Bedarf kann der Planer sämtliche Kostendaten in frei definierbare Strukturen nach EXCEL transportieren.

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news-325 Tue, 07 May 2019 09:00:00 +0200 Vergleichsplattform für Architekten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vergleichsplattform-fuer-architekten/ Schüco startet Plattform Plan.One für Architekten und Planer. Nach intensiven Tests und mit zahlreichen neuen Funktionen startet die interaktive Such- und Vergleichsplattform Plan.One. Das schnelle Auffinden und herstellerübergreifende Vergleichen von Bauprodukten erleichtert künftig die Zusammenarbeit von Planern und Herstellern des Bauwesens. Produktdetails und technische Planungsinformationen lassen sich zusätzlich direkt in die gängige BIM-Planungssoftware intergieren. Plan.One unterstützt mit aktuellen Brancheninformationen, Beratungsdienstleistungen und einem Partnernetzwerk die Digitalisierung der Branche.

Transparenz und Effizienz

Eine Vielzahl von Herstellern und Produkten für Bauelemente führt zu einer großen Komplexität und Intransparenz, wodurch sich ein zeit- und kostenintensiver Rechercheprozess für Architekten und Planer ergibt. Hier setzt die Software Plan.One an. Eine große Zahl von Bauelementen unterschiedlicher Hersteller auf Basis ihrer technischen und gestalterischen Spezifikationen an einem Ort zu vergleichen, vereinfacht und beschleunigt den Workflow, erhöht die Transparenz für alle Projektbeteiligten und spart Zeit für aufwendige Recherchen.

"Während der Architekt seine neue KfZ-Versicherung bequem auf Check24 oder Verivox vergleicht und abschließt, trägt er Informationen zu Bauprodukten immer noch mittels Katalogrecherche und Webseiten-Hopping in unübersichtlichen Excel-Tabellen zusammen. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf", erklärt Patric de Hair, CEO des Start-ups. "Der Einsatz von digitalen Werkzeugen im privaten Umfeld erzeugt einen stetig wachsenden Bedarf an digitalen Pendants im Berufsalltag. Planungs- und ausführungsrelevanten Informationen kommt diesbezüglich eine Schlüsselrolle zu. Mit unserem Angebot schaffen wir eine Win-Win-Situation sowohl für Planer als auch für Hersteller", so Patric de Hair weiter.

Trends und Marktanforderungen

Plan.One wird künftig daran arbeiten, sein Produktportfolio stetig zu erweitern. Führende Hersteller unterschiedlicher Branchendisziplinen sollen bis Ende des Jahres auf der Such- und Vergleichsplattform vertreten sein. Anbieter von Bauprodukten haben die schnelle und einfache Möglichkeit, ihre produktrelevanten Informationen über eine zentrale Plattform bereits in frühen Entwurfsphasen zur Verfügung zu stellen und potentiellen Kunden zu präsentieren. Über den zusätzlichen Vertriebskanal werden relevante Zielgruppen rund um die Uhr und tagesaktuell über das Produktportfolio informiert. Zahlreiche Analysemöglichkeiten zeigen Trends und Marktanforderungen, die beispielsweise für die Produkt- und Programmplanung herangezogen werden können.

Plan.One wurde als Initiative der Schüco International KG gegründet und beschäftigt heute mehr als 40 Mitarbeiter.

 

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news-323 Mon, 06 May 2019 08:30:00 +0200 Dachbegrünungen in BIM planen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dachbegruenungen-in-bim-planen/ BIMobject erweitert Angebot um 3D-Modelle von Optigrün. Ab sofort stehen die Optigrün Dachbegrünungssysteme neben den Formaten DWG, PDF und JPEG auch als BIM-Objekte zur Verfügung. In BIM werden die Systemaufbauten als 3D-Modelle dargestellt. Alle Modelle wurden zusammen mit BIMobject entwickelt und an die Bedürfnisse der Architekten und Planer angepasst.

In der Optigrün-BIM-Bibliothek befinden sich insgesamt 15 Systemaufbauten, bei denen der Planer die Möglichkeit hat die variablen Bestandteile eines Gründachs, wie z. B. die Substrat- bzw. die Vegetationshöhe, anzupassen. Die 3D BIM-Modelle zeigen typische Standardlösungen wie das Extensivdach und verschiedene Verkehrs- und Retentionsdächer. Detaillierte technische Daten zu den Produkten sind in den BIM-Objekten hinterlegt. Zusatzinformationen wie Zertifikate oder Anleitungen sind ebenfalls abrufbar.
Somit erhält der Planer alle relevanten Informationen in einer Datei.

Das neue Service-Angebot bei Optigrün

Alle unsere BIM-Systemaufbauten stehen auf Deutsch und Englisch für die CAD-Softwarelösungen Revit, Archicad, Allplan und Vectorworks zur Verfügung. Durch das BIMobject-Software-Plugin können Architekten die Objekte direkt in ihre Software laden und in die Planung einfügen. Mit der Einführung von BIM möchte Optigrün dazu beitragen, den Planungsprozess für Architekten zu optimieren, d. h. Fehlerquellen zu reduzieren, Entscheidungen früher und sicherer herbeizuführen und gleichzeitig eine hohe Kostengenauigkeit frühzeitig zu gewährleisten.

 

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news-324 Fri, 03 May 2019 07:23:42 +0200 Schalungslösung mit BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schalungsloesung-mit-bim/ Doka plante Schalung des Sofistik-Neubaus mit BIM. Wie mithilfe von BIM-Anwendungen Schalungslösungen noch genauer auf den Bauprozess abgestimmt werden können, damit befassen sich in einem dafür eigens eingerichteten Competence Center die Doka-Experten. Seit einigen Jahren geht das Unternehmen intensiv der Frage nach, wie BIM erfolgreich für ein Bauprojekt genutzt werden kann.

Zusammenarbeit mit BIM-Pionier

Doka bietet seit etwa zwei Jahren mehr als 800 Schalungskomponenten im Tekla Warehouse an. Seit November 2018 steht Revit auf der Doka-Homepage zur Verfügung. Der Datenaustausch mit Kunden erfolgt über SharePoint, BIM 360 und Trimble Connect.

Die Sofistik AG gilt als BIM-Pionier unter den Baustoffsoftwareherstellern. Seinen Neubau in Nürnberg plante das Unternehmen ausschließlich mit innovativer Arbeitsmethodik. Für das Design zeichneten sich die Entwurfsarchitekten GP Wirt verantwortlich. Die Wolff & Müller Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG, die ebenfalls auf umfangreiche Erfahrungen mit BIM zurückgreifen kann, setzte als bauführende Firma die Pläne um. Doka steuerte die Schalungslösung für das dreigeschossige Bürogebäude bei und begleitet die Baustelle nachträglich mit einem integrierten virtuellen Schalungskonzept.

Durch die Beteiligung am Neubau kann Doka viele praktische Erfahrungen mit BIM sammeln und vertiefen. Der modulare Aufbau und die einfache Grundstruktur des Gebäudes durch überwiegend gleiche Grundrisse der Stockwerke gelten als großer Vorteil. Die Doka-Ingenieure setzten die schalungstechnischen Anforderungen entsprechend schnell um. Die Schalungslösungen konnten mithilfe der Daten des Projekts in BIM abgebildet werden.

Termin- und kostensicher

Alle Projektbeteiligten arbeiteten virtuell auf Basis der BIM-Software Autodesk Revit zusammen, weshalb die Schalungsplanung in Revit abgebildet wurde. Der Ablauf gestaltete sich effizient, Informationsverluste wurden vermieden. Verwenden die beteiligten Unternehmen unterschiedliche BIM-Software, empfiehlt sich ein übergeordnetes Format. Doka spielte das Modell für den Neubau zusätzlich im IFC-Format (Industry Foundation Classes) aus.

„BIM bedeutet, erst virtuell und dann real zu bauen – das macht Bauprojekte besser planbar, termin- und kostensicherer. Als BIM-erfahrenes Bauunternehmen arbeiten wir bevorzugt mit Partnern, die diese Methode genauso schätzen wie wir und ihr zum Durchbruch verhelfen wollen. Doka hat uns beim SofistiK-Projekt als kompetenter und innovationsfreudiger Partner überzeugt. Wir stehen weiterhin im Austausch, um die BIM-Methode gemeinsam weiterzuentwickeln“, erklärt Thore Wolff, Referent Arbeitsvorbereitung bei Wolff & Müller.

4D-Simulation zur Optimierung

Die Schalungsplanungen mussten in einer 4D-Simulation dargestellt werden. Die räumliche 3D-Darstellung des neuen Bürogebäudes hat man dafür um die Dimension Zeit ergänzt. Sowohl Bauwerk als auch der gesamte Ablaufprozess mit Daten über Beginn und Fertigstellung sowie Zeitangaben für einzelne Bauabschnitte wurden simuliert. Das Bauunternehmen konnte so regelmäßig prüfen, ob der Bauzeitplan eingehalten wird. Die Informationslage gestaltete sich durch die zusätzliche Dimension transparent. Doka erstellte außerdem ein Video über die Entstehung des Gebäudes, das als visuelle Unterstützung dient, um den Bauablauf besser zu verstehen.

„Der Bau des Bürogebäudes Sofistik ist für Doka ein wichtiges Projekt im Hinblick auf die Anwendung von BIM. Für uns bietet das Projekt enormes Potential, praktische Erfahrungen mit der BIM-Methode zu sammeln und unsere Expertise in diesem Bereich zu vertiefen. Die gewonnenen Erkenntnisse können wir bei zukünftigen Projekten in der Praxis anwenden und unsere Kunden wiederum dabei unterstützen, ihren Bauablauf zu optimieren“ erläutert Martin Schneider, BIM-Koordinator Zentraleuropa, Doka.

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news-322 Thu, 02 May 2019 06:31:00 +0200 Sonnige Aussichten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sonnige-aussichten/ Laut Heinze Marktforschung steigt die Baukonjunktur immer weiter. Das Unternehmen führte im März 2019 eine weitere Online-Befragung unter den führenden Köpfen der deutschen Industrie für Bauprodukte, Ausstattungen und Einrichtungen durch. 461 Teilnehmer machten bei der Befragung mit.

Dabei kam ein großer Teil der Befragten aus den Sparten Fassaden und Bauelemente. Im Fokus standen neben der aktuellen Einschätzung der Wirtschaftslage auch die Digitalisierung sowie Building Information Modeling (BIM). Demnach kann sich die Branche insgesamt über eine sehr gute Konjunktur freuen.

Mehr als die Hälfte der Befragten ist davon überzeugt, dass die Baukonjunktur im zweiten Halbjahr 2018 besser ausfiel als 2017. Von einer Verschlechterung gehen lediglich etwa zehn Prozent aus. Rund 61 Prozent beurteilen die konjunkturelle Lage als gut. Rund ein Drittel der Befragten stuft sie im mittleren Bereich ein. Lediglich 17 von 461 Befragten sprechen von einer schlechten Lage. Darüber hinaus glaubt nur eine Minderheit von sechs Prozent, dass die Lage im zweiten Quartal 2019 schlecht werden wird.

„Die Branche kommt mit Schwung aus der Winterpause. Entsprechend den vielen Unkenrufen zwar nicht ganz so euphorisch wie noch vor einem Jahr, aber Angst vor Rezession sieht anders aus“, sagt Thomas Wagner, Verantwortlicher für den Bereich Befragungen der Heinze Marktforschung.

Im zweiten Halbjahr plant mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen sowohl ihre Produktionskapazität als auch die Anzahl der Angestellten auszubauen. Eine Ausweitung der eigenen Büroflächen streben zudem 15 Prozent der Umfrageteilnehmer an.

Der große Gewinner der untersuchten Branchen ist der Bereich Trockenbau. Mit einem Konjunktursaldo von 63 Prozent liegt dieser Bereich deutlich über dem Durchschnitt der Branche mit 48 Prozent. Die gute aktuelle Geschäftslage führen die Befragten zurück auf einen hohen Auftragseingang, die anhaltend gute Nachfrage sowie auf die Einführung neuer, erfolgreicher Produkte.

 

 

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news-321 Tue, 30 Apr 2019 06:54:00 +0200 BIM-ready Produkte https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-ready-produkte/ Rehau stellt seinen BIM-Content für Revit, Allplan und ArchiCAD zur Verfügung. Der Polymerverarbeiter präsentiert eine neuartige Schnittstellenlösung zwischen unterschiedlichen Tools, die eine bessere Vernetzung aller Beteiligten für den nachhaltigen Erfolg des gemeinsamen Bauvorhabens ermöglicht.

BIM@Rehau wird den am Bau beteiligten Partnern, insbesondere den Fachplanern und Architekten, sukzessive zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen zeigt im Rahmen der ISH, der Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Klima, seine vielfältigen BIM-Lösungen. Darüber hinaus macht es BIM@Rehau mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille für alle erlebbar.

Mittels Plugin liefert das Unternehmen mit dem neuen datenbankbasierten Bauteil-Management-System (BMS), den bisher umgesetzten BIM-Content seines umfänglichen Produktportfolios für unterschiedliche Softwarelösungen. Die Schnittstelle ist mit den gängigen Plattformen Revit, Allplan und ArchiCAD kompatibel.

Intelligente Schnittstelle und BIM-Software

Die unterschiedlichen Produkte lassen sich mit Hilfe des Plugins vollständig vorkonfektionieren, bevor die geometrische Darstellung einschließlich aller dazugehörigen Parameter und Attribute in das digitale Gebäudedatenmodel übertragen wird. Dies ermöglicht eine einfache Handhabung der Daten, insbesondere da die erforderlichen BIM-Daten nicht mehr aus einer großen Anzahl an Einzelobjekten herausgesucht werden müssen.

Das BMS bietet zudem im Bereich der Rehau-Systeme die Möglichkeit, die geplanten Fenster- und Türenelemente zu validieren und auch unmittelbar an eine Fensterbausoftware zu übertragen.

Darüber hinaus stellt der Polymerverarbeiter seinen Kunden mit der Planungssoftware Raucad im Bereich der Gebäudetechnik zusätzlich eine BIM-fähige Softwarelösung zur Planung gebäudetechnischer Anlagen, einschließlich Flächentemperierungssysteme sowie Trink-, Heizungs- und Abwasserrohrnetze, zur Verfügung. Die Gebäudegeometrie kann über die IFC-Schnittstelle importiert und die grafische Flächentemperierung mit allen Parametern exportiert werden.

 

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news-320 Mon, 29 Apr 2019 07:49:00 +0200 Leitfaden Geodäsie und BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/leitfaden-geodaesie-und-bim/ Der Ratgeber des DVW e. V. und Runder Tisch GIS e. V. wird aufgrund der anhaltend großen Nachfrage aktualisiert. Die rasante technologische Weiterentwicklung präsentiert fortwährend neue Lösungen, BIM effizient zu nutzen. Der Bedarf an Informationen zum Thema Building Information Modeling ist groß.

Für die geplante Neuauflage des Leitfadens Geodäsie und BIM suchen die Initiatoren noch ergänzende Beiträge von Experten aus der Praxis und Wirtschat:

•    Praxisberichte von Unternehmen und Behörden (3 Seiten),
•    Produktvorstellungen von Hard- und Softwareanbietern (1 Seite nach Template),
•    Anzeigen von Unternehmen (A4 oder A5),
•    Neu: Durchführungsanleitungen zu konkreten Vermessungsleistungen.

Mit den Einreichungen leisten die Fachleute einen Beitrag für die Branche, um für das Arbeiten mit BIM gerüstet zu sein. Darüber hinaus zeigen sie potenziellen Auftraggebern, dass sie es bereits heute umsetzen können.

Experten des Redaktionsteams planen bei der Neuauflage, die Grundlagenkapitel zu Geodäsie und BIM gründlich zu überarbeiten und zu aktualisieren. Die Vorstellung der überarbeiteten Fassung 2.0 des Ratgebers erfolgt auf der Intergeo 2019 in Stuttgart. Das Dokument wird anschließend wieder kostenfrei als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung gestellt.

Praxisberichte und Produktvorstellungen können Interessenten noch bis zum 17. Mai 2019 einreichen. Ansprechpartner des Redaktionsteams ist Prof. Robert Kaden.

Der Leitfaden erschien erstmalig zur Intergeo 2017. Sein Fokus liegt auf dem Beitrag geodätischer Leistungen und Produkte bei der Anwendung der BIM-Methode in der Praxis. Er dient als Handbuch für Vermessungsingenieure, Geodatenmanager sowie Planer und Ausführende auf Auftraggeber- und Auftragnehmerseite.

Themenschwerpunkte des Leitfadens

•    BIM in der Ingenieurgeodäsie: Wie wirkt sich BIM auf die ingenieurgeodätischen Leistungen Bestandsdokumentation, Absteckung, Monitoring etc. aus? Welche Anforderungen ergeben sich bei Planung, Entwurf, Bauausführung sowie Bewirtschaftung und Betrieb von Bauwerken für Geodäten?
•    GIS und BIM: Wie können Bauwerksmodelle (BIM) mit Gelände, Landschafts- und 3D-Stadtmodellen (GIS) verknüpft genutzt werden?
•    BIM im Vermessungsbüro: Welche neuen Geschäftsfelder können durch die BIM-Methode erschlossen werden?
•    Standardisierung bei Modellen und Prozessen: Welche Standards gibt es bereits? Welche sind zu erwarten?

 

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news-319 Thu, 25 Apr 2019 12:51:01 +0200 Kongress bundesweit anerkannt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kongress-bundesweit-anerkannt/ Vier neue Referenten runden die Agenda des BIM-Kongresses ab. Workshop BIM & Scrum fast ausverkauft! 10 Tage vor dem DFB-Pokalfinale im Olympiastadion wird Berlin zur City of BIM. Am 15. Mai versammelt der Kongress Building Life 48 Praktiker und Experten, die ihr Wissen an Sie weitergeben und jede Ihrer Fragen beantworten. Parallel dazu bietet der Workshop BIM & Scrum die einmalige Gelegenheit, spielerisch agiles Projektmanagement zu lernen – fachlich, fair und ohne Eingriff eines Schiedsrichters mit eingeschränktem Sehvermögen.

Building Life 2019 ist der Praxis-Kongress mit der größten BIM-Expertendichte, den es je in Berlin gab. Der Kongress wird von 14 Kammern als Fortbildung anerkannt:

Architektenkammer Bremen: 7 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Schleswig-Holstein: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern: 6 Fortbildungsstunden
Architektenkammer Bremen: 4 Fortbildungspunkte
Brandenburgische Architektenkammer: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Architektenkammer Berlin: 7 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Sachsen: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: 7 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Saarland: 3 Fortbildungspunkte
Brandenburgische Ingenieurkammer (BBIK): 8 Fortbildungspunkte
Ingenieurkammer Schleswig-Holstein: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Ingenieurkammer Saarland: 8 Fortbildungspunkte (Teilnahme am gesamten Kongress erforderlich)
Ingenieurkammer Baden-Württemberg: 4 Fortbildungspunkte
Bayerische Ingenieurkammer-Bau: 8,25 Fortbildungspunkte

Ran an Scrum!

Die Nachfrage nach Tickets für den exklusiven Workshop BIM & Scrum ist enorm. Um einen optimalen Workshop zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wer am Workshop BIM & Scrum teilnehmen möchte, sollte deshalb nicht mehr lange warten. Jetzt Tickets sichern!

Wir freuen uns, die Agenda des Kongresses Building Life mit vier Referenten abrunden zu können:

  • Dipl.-Ing. Architekt Emanuel Homann: Planen und Bauen mit BIM im Bestand
  • Hans-Jörg Klingelhöfer: BIM in der Bauausführung – das gemeinsame Informationsmanagement ist entscheidend
  • Dipl.-Ing. (FH) Thomas Heptner, Dipl.-Ing. Daniel Finkeisen: Digitale Bauleitung und Bewirtschaftung: Drücken Sie die Mängelquote unter 5 Prozent!

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Auch die Moderatoren stehen fest. Mit Tim Westphal, Wojciech Czaja und Roland Pawlitschko führen drei exzellente Architekturprofis durchs Programm.

Komm zu BIM! Nach Berlin! Jetzt Tickets sichern!

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news-318 Thu, 18 Apr 2019 10:05:10 +0200 Nationalmuseum Katar eröffnet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/nationalmuseum-katar-eroeffnet/ Das Büro Werner Sobek plante das Museum mit BIM und wurde dafür mit dem BIM Award 2016 ausgezeichnet. Der französische Architekt Jean Nouvel entwarf das Gebäude in Doha, das am 28. März 2019 seine Türen öffnete. Aufgrund einer Länge von 350 Metern und seiner geometrischen Komplexität stellte es den Architekten vor technische Herausforderungen. Grundidee hinter dem Entwurf sind die multidimensionalen, rosettenartigen Strukturen der sogenannten Sandrosen – Strukturen, die sich in der Wüste bei der Verdunstungskristallisation von Gips bilden.

„Die Wüste als Ausgangspunkt zu nehmen, erwies sich als eine sehr progressive, nicht zu sagen utopische Idee. Ich sage ‚utopisch‘, denn um ein 350 Meter langes Gebäude mit seinen großen, nach innen gekrümmten Scheiben, seinen Kreuzungen und freitragenden Elementen – all den Dingen, die eine Wüstenrose heraufbeschwört – zu bauen, mussten wir enormen technischen Herausforderungen begegnen. Dieses Gebäude ist wie Katar selbst auf dem neuesten Stand der Technik“, sagte Jean Nouvel.

Größtes Modell seiner Art auf der Welt

Alle beteiligten Fachplaner und ausführenden Firmen speisten kontinuierlich ihre Planungsergebnisse in das BIM-Modell ein. Nur so war es möglich, der hohen geometrischen Komplexität des Projekts Herr zu werden und Kollisionen von einzelnen Komponenten zu verhindern. Die Bauarbeiten des Museums, das sich entlang der Küste Dohas erstreckt, begannen im Jahr 2013. Das Gebäude überspannt eine Fläche von 30.000 Quadratmetern.

Die Fassadenfläche von 40.000 Quadratmetern besteht aus glasfaserverstärktem Hochleistungsbeton-Scheiben. Innen wie außen sind sie beige. Das Nationalmuseum setzt sich aus gekrümmten Scheiben zusammen. Sie dienen als Sonnenschutz. Architekten reduzierten die Öffnungen des Bauwerks auf ein Minimum. Die zurückgesetzten Öffnungen liegen gemeinsam mit den Überständen der Betonscheiben im Schatten. Die Innenräume lassen sich so wirtschaftlicher klimatisieren.

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news-317 Wed, 17 Apr 2019 07:33:13 +0200 BIM-Daten für Türelemente https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-fuer-tuerelemente/ Schörghuber unterstützt mit der Bereitstellung der BIM-Daten Architekten bei der Planung und treibt die Digitalisierung voran. Den Start machen einflügelige Türelemente des Herstellers mit 50 Millimeter Türblattstärke. Diese können nach eigenen Angaben je nach Anforderung individuell konfiguriert werden, sodass Architekten und Planer zwischen verschiedenen Türblattausführungen, Zargenvarianten, Funktionen wie Brand-, Rauch- und Schallschutz sowie optionalen Zusatzausstattungen wählen können.

So sollen Schörghuber-Partner ein dreidimensionales Abbild der Türen erhalten, das alle wichtigen Produktinformationen wie beispielsweise Ausstattung und Abmessungen umfasst. Zukünftig sollen dann auch für weitere Schörghuber Tür- und Zargenlösungen BIM-Daten zur Verfügung gestellt werden. Die BIM-Daten des Herstellers sind über das Architektenportal auf der Schörghuber Website abrufbar und können zunächst mit „Archicad“ genutzt werden.

 

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news-316 Tue, 16 Apr 2019 08:23:35 +0200 10 Bauprojekte in 72 Stunden https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/10-bauprojekte-in-72-stunden/ Anfang Mai findet im Jenaer Stadtviertel Lobeda erstmals der Architekturwettbewerb 72 Hour Urban Action statt. Mehr als 120 Teilnehmer aus über 26 Nationen konzipieren und realisieren vom 2. bis zum 5. Mai 2019 temporäre urbane Architekturkonzepte. Gemeinsam mit den Bewohnern Jenas erarbeiten internationale Experten Ideen für die Gestaltung des öffentlichen Raums in der Plattenbausiedlung. Mit kleinen Veränderungen Großes bewirken, so lautet das Motto des Echtzeit-Architekturfestivals.

Stadtplanung mal ganz anders

 „72 Hour Urban Action versetzt Lobeda in einen architektonischen Ausnahmezustand. In nur drei Tagen und drei Nächten dürfen zehn internationale Teams mit wenig Geld aber viel Leidenschaft das Stadtbild von Jena Lobeda neu- und umgestalten”, sagt Markus Niessner, Designer bei der Agentur Niessnerdesign. Für die Teilnehmer wird dafür eigens eine Zeltstadt aufgebaut. Dort können sie essen, schlafen und arbeiten.

Architekturprojekte benötigen normalerweise eine lange bürokratische Vorlaufzeit. Im Rahmen des Architekturwettbewerbs 72 Hour Urban Action sollen jedoch schnelle und leicht umsetzbare Lösungen entworfen werden.

„In Zeiten, in denen der öffentliche Raum fast vollständig Einzelhandel, Verkehr, Verboten oder wirtschaftlicher Nutzung unterworfen ist und in denen in Großstädten Menschen für Wohnraum demonstrieren, wohnt dem Wettbewerb eine hochaktuelle Symbolwirkung inne. Gleichfalls ist das Event deutschlandweit ein Aufruf zur Eigeninitiative und motivierende Handlungsanweisung”, erklärt Lukasz Lendzinski vom Architekturbüro Umschichten.

Lösungen vom temporären in permanenten Zustand überführen

Gilly Karjevsky und Kerem Halbrechtaus Israel sind die Initiatoren des Wettbewerbs. Ihnen ist es besonders wichtig, dass sich die Bewohner aktiv einbringen. Im Fokus stehe die nachbarschaftliche Teilhabe. Die Hälfte der Teilnehmer kommt aus Lobeda und der Umgebung. Die Bewohner des Stadtviertels seien in der Lage, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Damit können sie einen Teil zur Gestaltung des öffentlichen Raums beitragen.

Gemeinsame Lösungen sollen durch den Austausch von Ideen und Fertigkeiten entstehen. Niemand versteht die Bedürfnisse der eigenen Stadt besser, als die Menschen, die dort leben. Bereits im Voraus fanden Workshops und Bewohnerumfragen statt. Sie dienten dazu, das Stadtviertel bereits im Vorfeld zu erschließen sowie mit den mit Anwohnern, Fachleuten und lokalen Akteuren in Kontakt zu treten.

Die entworfenen Bauwerke der Vorgängerprojekte in Stuttgart, Italien oder Dänemark brachten in den vergangenen zehn Jahren einen sofortigen Nutzen für die Bewohner. Von der Nachbarschaft werden sie heute noch genutzt und gepflegt.

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news-315 Fri, 12 Apr 2019 08:28:00 +0200 4. Münchner BIM Kongress https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/4-muenchner-bim-kongress/ Mit High-Tech-Lösungen zum vernetzten Arbeiten am Bau. Auf dem jährlichen Forum für Planer, Bauherren und Bauunternehmer "Chancen für Vernetzung & Kommunikation im Bauwesen" berichten Experten über ihre Erfahrungen mit BIM in verschiedenen Einsatzbereichen. Los geht es am 25. Juni 2019 im Oskar von Miller Forum um 8.30 Uhr.

Trendforscherin Birgit Gebhardt ist Key-Note-Speakerin. Das Thema ihres Vortrags lautet: Aufbruch in die vernetzte Arbeitswelt: Was uns Menschen in Kooperation mit – und Abgrenzung zu – den intelligenten Systemen beschäftigen wird.

Dicht gepacktes Fachwissen

Den Teilnehmern wird ein Rundum-Blick in digital vernetzte Arbeitswelten von heute und morgen, in die Chancen, Risiken und speziellen Anforderungen der Zusammenarbeit mit dem Rechner und Roboter geboten. Bei richtiger Anwendung führen sie zur Steigerung von Synergieeffekten, erleichtern aufwendige Planungsprozesse und beschleunigen den Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Teams im Projekt.

Der Fachvortrag von Prof. Rasso Steinmann, Vorsitzender des buildingSMART e. V., gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der BIM-Technologie und -Kommunikation sowie über die dazugehörigen Datenstandards.

Es folgen Vorträge von weiteren Fachleuten, die über praktische Erfahrungen mit dem BIM-Konzept in Unternehmen und bei Projekten berichten. Dr. Markus Hennecke, CEO bei Zilch + Müller Ingenieure GmbH, spricht über die durchgängige Implementierung von BIM in seinem Unternehmen. Ulrich Hartmann von der Oracle Corporation behandelt das Thema openBIM Workflow – Nahtlose Integration in die CDE via BCF.

Gelegenheit zum Meinungsaustausch und Netzwerken

BIM nutz auch die Autoindustrie erfolgreich. Gerhard Hollenz, KüpperPartner BIM Champion, referiert dazu: Von den AIA zum LV in weniger als einem halben Jahr – Ein Werkbericht über das AEZ-Projekt für BMW in München. Markus Kiefl von der BMW-Group spricht über die Erwartungen und Motivation der BMW Group, BIM in Großprojekten einzusetzen. Nikolai Fall, Inkobau GmbH & Co. KG, adressiert in seiner Rede die Erwartungen eines kommunalen Bauherren an das BIM-Team.

Andreas Pilot und Angela Fritsch von der gleichnamigen Architekten GmbH, stellen in ihrem Vortrag „Mit BIM zusammen arbeiten – Praxisbeispiele für die Vernetzung und Kommunikation mit BIM“ weitere Perspektiven und Erfahrungen vor. Die Referenten berichten über die zahlreichen Vorteile des neuen vernetzten Planens und Bauens, aber auch über Schwierigkeiten. Sie klären zudem über die gefundenen Lösungen auf.

Veranstaltet wird der 4. Münchner BIM Kongress von KüpperPartner Projektmanagement BIM Champion, München. Als Organisator und Ansprechpartner fungiert die ap35 GmbH, Ulm.

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news-314 Thu, 11 Apr 2019 09:34:53 +0200 Datenbank: 10.500 Baumaterialien https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/datenbank-10500-baumaterialien/ Drees & Sommer launchen Plattform Building Material Scout für intelligente Baustoffe. Bauherren und Planer haben es schwer bei der verwirrenden Vielzahl von Produktlabels, Gebäudezertifikaten und Materialdeklarationen, den Durchblick zu behalten. Kontinuierlich werden Produkthersteller mit unterschiedlichen Anfragen, Nachweisen und Deklarationen konfrontiert. Darüber hinaus kommt in jüngster Zeit die Suche nach produktbezogenen BIM-Objekten und Ökobilanzdaten hinzu.

Hilft, den Durchblick zu behalten

Mit dem Ziel, mehr Transparenz um die Beschaffenheit von Baustoffen zu schaffen, hat Drees & Sommer für die zukünftige BIM-Gebäude-Planung den sogenannten Building Material Scout kreiert. Dabei handelt es sich um eine Datenbank mit mehr als 10.500 erfassten Baumaterialien, auf die künftig BIM-Planer, Bauherren, Architekten und Investoren zurückgreifen können.

In dem digitalen Baumaterial-Buch für Nachhaltigkeit, Planung und Zertifizierungen sind alle relevanten Informationen von Baustoffen über deren gesamten Lebenszyklus enthalten. Anwendern ermöglicht es, bei der aktuellen Vielzahl an Produktmarken, Gebäudezertifikaten und Materialdeklarationen den Durchblick zu bewahren. Sie sind auf diese Weise in der Lage, gezielter nach geeigneten Materialien zu suchen wie etwa nach einer sogenannten Green Building Zertifizierung, also einem ausgewiesen nachhaltigen Baustandard.

Nachhaltigkeit, die jeder umsetzen kann

Architektur kann so bereits im Planungsstadium mit nachhaltigen Baustoffen erfolgen und simuliert werden. Mit Building Material Scout erhalten Architekten, Bauherren, Baufirmen und Auditoren einen einfachen Zugang zu nachhaltigen Materialien. Jedem steht es frei, nach gesunden und nachhaltigen Bauprodukten zu suchen. Die Suche wird durch verschiedene Filtermöglichkeiten unterstützt, beispielsweise nach Anforderungen zum ökologischen und gesunden Bauen (Blauer Engel, NaturePlus, Cradle to Cradle, DGNB, LEED, BREEAM).

Nachhaltiges Bauen wird damit für den Planer und die Baufirma möglich, ohne Experte sein zu müssen. Der Anwender kann nach erfolgreicher Suche die gefundenen Produkte in einen Shopping-Basket abspeichern und direkt mit seinen Projekten, mit oder ohne BIM, verknüpfen.

 

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news-313 Wed, 10 Apr 2019 08:57:06 +0200 3D-Modelle aus Luftbildaufnahmen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3d-modelle-aus-luftbildaufnahmen/ Neue Software von DJI zur Erfassung, Visualisierung und Analyse von Luftbilddaten. Mit dem Programm DJI Terra lassen sich aus einfachen Luftbildaufnahmen digitale 3D-Modelle und -Karten für bessere Analysen und optimale Entscheidungen anfertigen. Unternehmen und Organisationen können die Drohnentechnologie im Bauwesen, bei der Infrastrukturüberprüfung, in der Landwirtschaft oder bei Filmproduktionen nutzen.

 „Als integrierte Kartierungs- und Modellierungslösung erleichtert DJI Terra die effiziente Weiterverwendung verwertbarer Drohnendaten auf den verschiedensten Gebieten“, erklärt Sunny Liao, DJI Director of Enterprise Europe. Mit Hilfe vordefinierter Optionen, die sich auf die Geländebeschaffenheit und gewünschte Ausgabeformate beziehen, beschleunigt DJI die Planung automatisierter Flüge für gewerbliche Drohnenpiloten.

Die Softwareplattform umfasst drei Modi zur Aufgabenplanung:

•    Bereichsplanung – Durch einfaches Abklicken eines polygonalen Flugbereichs auf der Karte kann man das Wunschgebiet erfassen. Auf Basis der festgelegten Wegpunkte erzeugt DJI Terra effiziente Flugrouten zur Abdeckung des gewählten Bereichs.

•    Wegpunkteplanung – Legt man Wegpunkte und Parameter wie Flughöhe, Geschwindigkeit sowie Drohen- und Gimbal-Ausrichtung fest, so ist es möglich, dynamische Flugrouten in einem Bereich oder um ein Zielobjekt zu erzeugen.

•    Schrägaufnahmenplanung – Anwender erfassen durch wiederholte Flüge auf der gleichen Flugroute detaillierte Daten. Jede Flugwiederholung passt automatisch den Neigungswinkel der Gimbal-Kamera an, um mehr Details aufzunehmen. Die Erzeugung eines besonders detailreichen 3D-Modells aus unterschiedlichen Winkeln wird durch diese zusätzlichen Aufnahmen möglich gemacht.

Anwenderfreundliche Hardware- und Softwarelösung

Drohnenpiloten erzeugen mit Echtzeitkartierungen, auf Basis der Orthofotos, schnell ein 2D-Orthomosaik. Für zeitkritische Missionen, in denen die Lageeinschätzung schnell vorliegen muss, eignen sich diese Karten gut. DJI Terra fertigt scharfe und realistische Pläne der Umgebung durch 2D-Orthomosaiks und 3D-Rekonstruktionen an. In Unfallanalysen, der Fortschrittsüberwachung von Baustellen oder der umfangreichen Inspektion kritischer Brücken-, Schienen- oder Straßeninfrastruktur lassen sich diese Darstellungen verwenden.

Anwendern hilft die Softwareplattform darüber hinaus bei der Datenanalyse und dem raschen Erkenntnisgewinn. Dazu zählen Daten wie etwa Entfernungen, Flächenquadratmeter- oder Volumenabschätzungen. Räumlich definierte Kommentierungen am Modell oder der Karte lassen sich zur optimalen Kommunikation im Team und zur Berichterstattung über die gesamte Projektlaufzeit hinweg bearbeiten und teilen.

 

 

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news-312 Tue, 09 Apr 2019 09:05:40 +0200 BIM-Datenbank erweitert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-datenbank-erweitert/ Knauf vervollständigt seine BIM-Daten um 2.900 Varianten und nutzt dafür BIM & More. Dank der Anbindung an das interne PIM-System arbeiten Planer und Architekten automatisch mit den aktuellsten BIM-Daten in ihrer Planungssoftware.

„Die BIM-Infrastruktur BIM & More von Die Werkbank GmbH gleicht die Daten zwischen dem Produktinformationsmanagement (PIM) des Herstellers und dem BIM-Plugin ab. Der aktuelle Release des Knauf-BIM-Plugins für Archicad, Revit und Allplan erweitert 1.100 Wand-, Decken- und Bodensysteme um über 2.900 Varianten. Zudem können sich Planer auf eine verbesserte Usability freuen”, erklärt Matthias Uhl, Gründer und Geschäftsführer von Die Werkbank.

Maximale Planungsunterstützung bei höchster Transparenz

Sobald sich Attribute oder Eigenschaften von Systemen ändern, werden sie auch im Knauf BIM-Plugin aktualisiert. Anwender erhalten direkt Informationen über vorliegende Aktualisierungen. Planer entscheiden weiterhin, ob der jeweilige Planungsstand eine Aktualisierung notwendig macht oder nicht. Den Architekten bleibt der Download hunderter einzelner BIM-Objekte durch den Einsatz des aktuellen Plugins erspart. Darüber hinaus steht ihnen eine schnelle und anforderungsorientierte Auswahl von mehr als 4.000 Decken-, Wand sowie Bodensystemen zur Verfügung.

Uhl zufolge setzt die Unternehmensgruppe einen neuen Standard bei der Unterstützung von Planern sowohl bei Entwurf und Gestaltung, als auch bei Ausschreibung und Kalkulation. Die Grundfunktion des Knauf-Plugins verfügt über zwei Zusatzfunktionen. Das Programmmodul ist sowohl mit einer Update-Funktion als auch mit einer detaillierten Mengen-beziehungsweise Stücklisten-Funktion ausgestattet.

Kalkulationsschritte durch Mengenfunktion erleichtert

Bei Bedarf analysiert das Tool die im CAD-Plan verwendeten Knauf-Systemvarianten und berechnet die geplanten Massen und Mengen der Bauplatten sowie die benötigten zusätzlichen Systemprodukte wie Profile, Schrauben, Spachtelmassen und ähnliches.

Neue BIM-Arbeitsschritte sind dank der Transparenz bei Mengen und Massen möglich – wie die Übertragung der Stücklisten an weitere Programme im Kalkulations- und Ausschreibungsbereich oder die einfach vergleichbare Angebotseinholung bei Verarbeitern.

 

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news-311 Mon, 08 Apr 2019 08:41:59 +0200 Echtzeit-3D-System https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/echtzeit-3d-system/ Sitelink 2.0 mit neuer Anwendung für Erdbau-Lkw und Muldenkipper. Die neue Version verfügt über ein Pay-as-you-go-Servicemodell auf Punktebasis, neue Funktionen für den Sitelink-Support-Desk und eine neue Anwendung für Erdbau-Lkw und Muldenkipper. Die Topcon Deutschland Positioning GmbH hat darüber hinaus das Webportal überarbeitet.

Man habe sich für einen ganz neuen Ansatz entschieden, bei dem die Kunden nur die tatsächliche Nutzung anstelle eines Jahresabonnements bezahlen, erklärt Murray Lodge, Senior Vice President Construction die neue Abrechnungsbasis.

Optimierter Support

„Die Servicepunkte behalten unbegrenzt ihre Gültigkeit. So können Bauunternehmen sicher sein, dass die Punkte im eigenen Nutzerkonto sicher aufbewahrt sind und bei Bedarf ausgegeben werden können“, ergänzt Lodge. Die Fernfiguration im Support-Desk stellt einen weiteren neuen Aspekt dar, mit dessen Hilfe das Topcon-Supportteam direkt auf Empfängerkomponenten oder verbundene Maschinen zugreifen und diese konfigurieren kann. Gleichzeitig ist ein Fernzugriff auf die 3D-MC-Maschinensteuerung möglich.

„Wir haben den Support optimiert, damit Stillstandzeiten auf Anwenderseite reduziert werden. Unser Team kann direkt auf die Konfigurationseinstellungen für Empfänger zugreifen, Parameter ändern und so Standzeiten vor Ort minimieren“, so Lodge.

App lässt sich einfach bedienen

Sitelink 2.0 unterstützt die neue Topcon-App für Erdbau-Lkw und Muldenkipper. Die Applikation lässt sich auf Smartphones und Tablets mit Android oder iOS installieren. Dabei handelt es sich um ein komplettes und einfach zu bedienendes Cloud-System für die Echtzeitverwaltung und Berichterstattung bei Erdbau- und Massenprojekten. Statische Daten zu jedem einzelnen Transport, darunter Anzahl, durchschnittliche Strecken- und Gesamtdauer für den Prozess an einem per Geofence definierten Be- oder Abladebereich werden in der App dargestellt.

Die Bedienung der Anwendung erweist sich als einfach: Vor Ort muss man nur ein paar Daten eingeben und kann sofort loslegen. Der Beladeort ist auf der 3D-Kartendarstellung klar ersichtlich. Angezeigt wird auch die Strecke zum Abladeort und zurück. Sämtliche Daten werden für die Berichterstattung automatisch erfasst.

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news-310 Tue, 02 Apr 2019 14:27:57 +0200 Building Life: Agenda komplett! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/building-life-agenda-komplett/ Die Agenda für den Kongress Building Life steht. Der Kongress ist als Fortbildung in acht Bundesländern anerkannt. 44 Referenten plus Keynote und Podiumsdiskussion – das Programm für den Kongress Building Life ist komplett. Am 15. Mai 2019 wird Berlin zur City of BIM. Der größte BIM-Kongress der Hauptstadt findet im historischen Ambiente des Humboldt Carré statt.

Die Keynote hält Jochen M. Wilms. Unter dem Titel "Corporate or die – Eine Warnung an die Bau- und Immobilienwirtschaft" skizziert der Unternehmer in klaren Worten, welche Szenarien der deutschen Bauindustrie drohen, wenn sie sich der Digitalisierung verweigert.

Nach der Keynote sprechen insgesamt 44 Referenten in drei Räumen. Der Redaktion Build-Ing. ist es gelungen, die besten BIM-Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Referenten zu gewinnen. Ein derart hochkarätig besetzter BIM-Kongress ist in Deutschland einmalig.  

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Alle Vorträge sind praxisorientiert. Fachmoderatoren stellen die Experten vor und begleiten die anschließenden Fragerunden mit Teilnehmern und Referenten. Für Networking und weitere Fragen stehen die Referenten auch nach den Vorträgen zur Verfügung.

Thematisch verwandte Vorträge werden gebündelt angeboten. Wer sich für spezielle Themen wie z. B. BIM & Recht oder BIM & FM interessiert, kann mehrere Vorträge nacheinander hören, ohne den Raum wechseln zu müssen.

Der Kongress Building Life wird mit einer Podiumsdiskussion beendet, die einen munteren Wortwechsel garantiert. Inga Stein-Barthelmes (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie), Christoph Gröner (Projektentwickler, CG Gruppe) und Lothar Fehn Krestas (Bundesbauministerium) diskutieren zum Stand der Digitalisierung der deutschen Bauindustrie: Zustände wie im alten Rom – traurige Realität auf deutschen Baustellen oder nur ein Vorurteil?

Anerkennung als Fortbildung

In acht Bundesländern wird der Kongress Building Life als Fortbildung anerkannt:

Brandenburgische Architektenkammer: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Architektenkammer Schleswig-Holstein: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Architektenkammer Bremen: 4 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern: 6 Fortbildungsstunden
Architektenkammer Sachsen: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Ingenieurkammer Saarland: 8 Fortbildungspunkte (Teilnahme am gesamten Kongress erforderlich)
Ingenieurkammer Schleswig-Holstein: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Bayerische Ingenieurkammer-Bau: 8,25 Fortbildungspunkte

Building Life am 15. Mai 2019 in Berlin – jetzt Ticket sichern!

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news-309 Thu, 21 Mar 2019 11:09:14 +0100 20 Jahre Berliner Energietage https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/20-jahre-berliner-energietage/ Auf dem Kongress diskutieren Experten über aktuelle Entwicklungen in der Klima- und Energiepolitik. Mit einem ganz besonderen Programm feiern die Berliner Energietage in diesem Jahr vom 20. bis zum 22. Mai 2019 ihr 20-jähriges Bestehen. Relevante Köpfe der Energiewende stellen mögliche Praxislösungen, Innovationen und technische Konzepte vor. Die Tagung im Energiebereich umfasst dieses Jahr 57 Veranstaltungen unterschiedlicher Formate – unter anderem Workshops, Podiumsdiskussionen und Preisverleihungen.

Bundesdeutsche Klima- und Energiepolitik im Fokus

Insgesamt 67 Mitveranstalter vereinen die Energietage 2019 unter ihrem Dach, zu denen zahlreiche Ministerien, Bundesverbände, Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen gehören. Unter den 350 Referenten befinden sich hochrangige Vertreter verschiedener Bundesministerien, Unternehmens- und Verbandsspitzen sowie der Forschungselite Deutschlands.

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Neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) ist dieses Jahr erstmalig auch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Veranstalter und Premiumpartner der Berliner Energietage.

Rundumblick über die Energiewende

Die Energietage gliedern sich thematisch in sieben Schwerpunkte, die einen Rundumblick über politische, konzeptionelle und praktische Themen der Energiewende in Deutschland ermöglichen.

Themen im Überblick

•    Energiewende und Klimaschutz: Die ministerielle Sicht
•    Energiewirtschaft 2020 ff: deutsche und europäische Leitplanken
•    Praxisforum: Energiewirtschaft
•    Erneuerbar versorgt
•    Leitkonzepte für zukunftsfähige Gebäude
•    Praxisforum: Gebäude und Quartiere
•    Innovationen, Netzwerke, Soft Skills

Der effizienteste Forschungsgipfel der Welt, das Future Energies Science Match Compact, zählt zu den Highlights des diesjährigen Kongresses. Im Rahmen der Energietage kommt es nach großen Erfolgen in Kiel erstmalig nach Berlin. Jakob Blasel, Deutschlandsprecher der Klimabewegung Fridays for Future, eröffnet unter anderem die Energietage mit einem eigenen Statement. Die ausgebuchte Fachmesse Energie Impulse ergänzt das umfangreiche Tagungsprogramm. Fachkundige Aussteller präsentieren innovative Produkte und Dienstleistungen.

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news-307 Fri, 15 Mar 2019 10:46:53 +0100 6. Engineering Newcomer 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/6-engineering-newcomer-2019/ CADENAS sucht Nachwuchsprojekte in den Bereichen Engineering und Konstruktion. Bereits zum sechsten Mal sucht die CADENAS GmbH gemeinsam mit ihren Partnern, der norelem Normelemente KG, dem Bundesarbeitskreis Fachschule für Technik und der MDESIGN Vertriebs GmbH, die besten Projekte im Bereich Engineering und Konstruktion unter Schülern und Studenten.

Wettbewerb als Karrieresprungbrett

Nachwuchstüftler aus technischen Fächern der Universitäten, Techniker- und Fachhochschulen können bis zum 31. Juli 2019 – mit ihren im Rahmen ihrer Studienarbeit erstellten Projektkonstruktionen – am Wettbewerb teilnehmen. Die Projekt- oder Abschlussarbeiten im Bereich Engineering und Entwicklung werden von einer Expertenjury unter anderem nach folgenden Gesichtspunkten bewertet: Wie interessant und originell ist die Konstruktion? Wie hoch ist ihr Gebrauchswert bzw. technologischer Nutzen? Ist die gewünschte Funktion in der Konstruktionslösung realisiert und wie erfolgt die technische Umsetzung?

Auf die Sieger warten attraktive Geldpreise sowohl für Schüler und Studenten als auch für deren jeweilige Bildungseinrichtungen. Für die Gewinner und ihre Schule gibt es jeweils 2.000 Euro, jeweils 1.000 Euro für die Zweitplatzierten und jeweils 500 Euro für den dritten Platz. Darüber hinaus erhalten die Gewinnerschulen zusätzlich das Engineering-Newcomer-Siegel in Gold, Silber sowie Bronze, das sie für ihren Internet-Auftritt nutzen können.

Ewigenliste der kreativsten Engineering Schulen

Im Rahmen des Konstruktionswettbewerbs haben die Teilnehmer erstmals die Möglichkeit, ihre Produktideen bei einem Pitch potenziellen Investoren vorzustellen und diese für eine spätere Realisierung mit ins Boot zu holen. Der Engineering-Newcomer-Wettbewerb bietet Schülern und Studenten die Chance, eine hohe Aufmerksamkeit für das eigene Engineering Projekt zu erreichen und eine Auszeichnung zu erlangen, die die Karrierechancen für das künftige Berufsleben fördert.

Seit Beginn des Wettbewerbs sammeln alle teilnehmenden Schulen in der sogenannten Ewigenliste Punkte für Beiträge und Siege. Vergangenes Jahr sicherte sich die Technikerschule München mit insgesamt 39 Punkten den ersten Platz im Ranking. Auf dem zweiten Platz befindet sich die Fachschule für Technik Mühlhausen mit 18 Punkten.

Weitere Infos und Anmeldung: hier klicken

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news-306 Thu, 14 Mar 2019 09:01:13 +0100 TICx in Frankfurt am Main https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ticx-in-frankfurt-am-main/ Startup-Messe für Investoren, Hersteller und Händler der Bauwirtschaft. Die Baubranche boomt – viele Bauunternehmen können sich vor Aufträgen kaum retten. Dadurch fehlt der Bauwirtschaft gleichzeitig allerdings auch die Notwendigkeit zur Veränderung. Am Bau ist die Produktivitätssteigerung so gering wie in keiner anderen Branche. Mittlerweile zwingt der steigende Fachkräftemangel aber auch die Bauwirtschaft zum Umdenken. Digitale Tools auf mobilen Endgeräten können dabei helfen, die begrenzten personellen Ressourcen effizienter einzusetzen.

Digitalisierung im Bau vorantreiben

Start-ups verfügen über einen anderen Blickwinkel als traditionelle Softwarehäuser oder die eigene IT-Abteilung in der Bauwirtschaft. Mit unkonventionellen Ideen entwickeln immer mehr Start-ups alternative Geschäftsmodelle oder Automatisierung, digitale Software-Lösungen oder innovative Hardware speziell für die Baubranche.

Die jungen Unternehmen helfen, Innovationen voranzutreiben und in den Bauunternehmen nachhaltig zu verankern. Die Start-up-Messe TICx am 21. Mai 2019 in Frankfurt/Main vernetzt die klassische Bauwirtschaft mit Start-ups. Zurzeit entsteht unter der Kategorie ConstructionTech ein Ökosystem, das der Bauwirtschaft eine Vielzahl an Verbesserungsinnovationen bietet.

Klassische Bauwirtschaft trifft auf innovative Start-ups

Im Fokus stehen die strategischen Partnerschaften und Investitionen. Hersteller und Händler der Bauwirtschaft, aber auch institutionelle Anleger und Venture Capital Unternehmen können die Start-ups und ihre Technologien kennenlernen. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit zur Auslotung von Kooperationen und Beteiligungen durch die Bauzulieferindustrie.

Tickets kosten 499 Euro und sind ab April online buchbar. Die Redaktion Meistertipp.de und der eBusiness-Spezialisten nexmart richten die TICx aus.

 

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news-305 Tue, 12 Mar 2019 09:05:47 +0100 Brücke im 3D-Metalldruck errichtet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bruecke-im-3d-metalldruck-errichtet/ Brückenbau-Projekt von MX3D integriert BIM, CAD und GIS. Der Fachkräftemangel setzt die Baubranche unter Druck. In vielen Städten fehlen moderne Infrastruktur, bezahlbarer Wohnraum sowie Gewerbeimmobilien.

Das Baugewerbe kann mit Hilfe neuer Denkweisen und Technologien wie 3D-Druck, künstliche Intelligenz (KI), Building Information Modeling (BIM) und Geographic Information Systems (GIS) konventionelle Fertigungssilos aufbrechen und gleichzeitig zu einer smarten sowie vernetzten Infrastruktur beitragen, um effektiver und nachhaltiger zu produzieren.

Brückenprojekt zeigt Möglichkeiten

Dass das in der Praxis funktioniert, beweist das niederländische Unternehmen MX3D. Es ließ im 3D-Metalldruckverfahren eine Brücke von zwei Industrierobotern anfertigen, deren ausgefeiltes Design erst kürzlich mit dem Dutch Design Award 2018 ausgezeichnet wurde.

Eine komplexe Software kontrollierte die zwei selbstständig arbeitenden Roboter des Projekts. Der Metalldruck erfolgte mit hochentwickelten Schweißgeräten, die das Metall durch Schweißen in praktisch jeder Orientierung schichtweise aufbauen. So kommt Druck ohne die bisher traditionellen Stützstrukturen aus.

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Das Bauwerk wurde mit Sensoren ausgestattet, um Informationen über den Brückenverkehr, die Stabilität und Festigkeit der Brücke sowie über die umliegende Nachbarschaft und Umgebung zu erhalten. Die gesammelten Daten werden in die Cloud übertragen und dort verarbeitet, visualisiert und ausgewertet.

Leistungsfähigkeit von BIM- und GIS-Karten vereinen

Die Kommunikation zwischen BIM, CAD und GIS ist, neben dem Datenaustausch zwischen den Infrastrukturen, entscheidend für eine ganzheitlichere Planung von Städten. Planer und Bauherren nutzen BIM zur Erstellung von 3D-Entwürfen sowie im Bau von einzelnen Objekten. GIS-Informationen beziehen sich auf skalierbare Aktivitäten wie die Planung von Städten und Regionen.

Die Industrie und Stadtplaner sind in der Lage, aus der Kombination aus beiden Anwendungen, realitätsnah Pläne zu entwerfen und Grundstücke, Straßen und Versorgungsleitungen direkt in die Objektplanung einzubeziehen. Durch den nahtlosen Austausch von Informationen wird zudem eine Datenredundanz vermieden. Das Resultat: verbesserte Planung, die dem Auftraggeber Kosten einspart.

Autodesk arbeitet mit Esri, dem weltweit führenden Anbieter von GIS, zusammen. Ziel ist es, eine bessere Interoperabilität zwischen BIM- und GIS-Plattformen und -Software zu ermöglichen und die Errichtung sowie den Betrieb von Gebäuden und Anlagen effizienter zu gestalten.

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news-304 Mon, 11 Mar 2019 11:07:44 +0100 Holographie auf der Baustelle 4.0 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/holographie-auf-der-baustelle-40/ TU München forscht an Augmented Reality (AR) für Fahrer von Baumaschinen. Auch bei der Digitalisierung der Baustelle können neuartige Technologien dazu beitragen, Prozesse transparenter, schlanker und schneller zu gestalten. Die TU München kooperiert zu diesem Zweck mit Holo-Light, MTS, Vemcon sowie Fritzmeier Cabs an verschiedenen Lösungen rund um Augmented Reality.

Zeitersparnis und effizienteres Arbeiten

Das Entwicklerkonsortium hat das Projekt Fahrerleitsystem 4.0 mit dem Ziel geschaffen, dem Fahrer die Vorteile der Digitalisierung zugänglich zu machen, in die neue Datenwelt mitzunehmen und zu integrieren.

Unvorhergesehene Kosten für Maschinenstandzeiten oder Maschineneinsätze werden durch die vorausschauende Planung und die Vermeidung von Fehlern – wie die Nutzung falscher Zufahrtswege, das Entstehen von Staus und langen Wartezeiten für Baumaschinen – gesenkt. Das Geländemodell wird exakt durch eine Mixed Reality-Datenbrille eingeblendet. Es finden keine unnötigen Abgrabungen statt, nur die wirklich benötigten Maschinen werden vor Ort sein.

Dank AR lassen sich zudem individuelle Ziele schnell anzeigen und mit dem IST-Stand vergleichen. Mittels Mixed-Reality-Datenbrillen werden BIM-Daten als 3D-Modelle auf der realen Baustelle angezeigt. Mit Sensordaten von Maschinen, Leitungsplänen und Gefährdungszonen werden sie in einer Applikation gebündelt. Von den Vorteilen profitieren vor allem die Fahrer, aber auch Bauunternehmer, OEMs, Architekten sowie Konstrukteure.

Forschungsvorhaben fürs Finale zum bauma- Innovationspreis nominiert

Die Baubeteiligten müssen keine Pläne mehr studieren. Sämtliche relevanten Baustelleninformationen sind auf einen Blick verfügbar sowie alle Vorgänge und Neuerungen auf der Baustelle nachvollziehbar und transparent.

„Ein spannendes Jahr 2019 erwartet uns rund um das Thema Bauen 4.0 auf Bundesebene, das vom VDMA initiiert wurde. Bisher war es nicht möglich, in dieser Breite mit dem VDMA, VDBUM und HDB die Digitalisierung der Baustelle gemeinsam anzugehen. Auch die Zusammenarbeit der großen Verbände zur Standardisierung der Baumaschinendaten in diesem Umfang ist ein Novum und sehr zu begrüßen. Da passt unsere Initiative den Fahrer mit Datenbrille in das Geschehen mit einzubeziehen und punktgenau mit seinen benötigten Daten zum Bauprozess und zur Maschine futuristisch über Holografie zu versorgen “, erklärt Herr Stephan Kessler, Akademischer Direktor am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen Universität München.

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news-302 Fri, 08 Mar 2019 08:48:00 +0100 AL-KO AIR CLOUD 2.0 auf ISH https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/al-ko-air-cloud-20-auf-ish/ AL-KO Therm präsentiert auf der Messe den Projektablauf für das individuell abgestimmte Lüftungsgerät. In diesem Jahr stellt das Unternehmen u.a. eine modifizierte Version des Auslegungsprogramms AL-KO AIR CLOUD vor.

Konfigurierte RLT-Geräte können ab Messebeginn mit einer Regelung vervollständigt werden. In nur wenigen Auswahlschritten werden so kundenspezifische Produkte in Echtzeit geplant – mit belastbaren Daten für Ausschreibungen, unter anderem Leistungsdaten, Abmessungen, BIM-Modelle, Budgetpreis und jetzt auch Regelungsdokumentationen.

ISH 2019, 11. bis 15. März, Messe Frankfurt, Halle 8.0, Stand G 80

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news-303 Thu, 07 Mar 2019 09:19:48 +0100 BIM-Schalungsplanung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-schalungsplanung/ PPL 12.0 von Planitec für automatisierte Schalungsplanung und Verwaltung der Schalung. Die neue Softwareversion 12.0 verfügt über eine Schnittstelle zur Paschal AR-App, die die mobile Nutzung auf der Baustelle ermöglicht. Paschal-Plan light (PPL) ist mittlerweile eine Schalungsreferenzsoftware im durchgängigen BIM-Prozess. Das Ergebnis in der AR-App zeigt den jeweiligen aktuellen Planungs-Ist-Stand. Das Schalen ist damit einfacher und gemäß der aktuellen Planung für die Bauleitung überprüfbar. Die Paschal AR-App kann somit auch für Produkt- und Anwenderschulungen anschaulich genutzt werden.

Gewerkeübergreifender open-BIM-Prozess

PPL 12.0 enthält eine IFC-Schnittstelle für den Datenim- und -export sowie ein zusätzliches Modul, das sogenannte Modul 60/120, für die herstellerunabhängige Schalungsplanung. Die erweiterte Exportfunktion der vorhandenen IFC-Schnittstelle gewährleistet den objektorientierten und durchgängigen Informationsaustausch im gewerkeübergreifenden open-BIM-Prozess zwischen allen Baubeteiligten. Das ermöglicht den zuverlässigen Datenaustausch des Rohbaumodells vom Planer an den Tragwerksplaner sowie die Arbeitsvorbereitung des Bauunternehmens für die Schalungsplanung.

Durch die integrierte Produktdatenbank erfolgt die optimierte Schalungsplanung für das gesamte Bauprojekt automatisch. Anschließend können die gewünschten Schalungslösungen in verschiedenen Darstellungstiefen (LOD's) in 2D und 3D dargestellt, geplottet und exportiert werden.

Manuelles Schalen möglich

Hochbau-Projekte lassen sich mit der neuen Softwareversion herstellerunabhängig einfach, praktisch und automatisiert planen. Die Entwickler haben die Paschal-Produktdatenbank um weitere Schalungskomponenten und Zubehör komplettiert und detailliert. Im Modul 60/120 wurden darüber hinaus zwei Rahmenschalungsfamilien (System Typ 1 und Typ 2) implementiert. Zudem kann man nun auch einseitige Wände, sogenannte einhäuptige Schalungen, automatisiert planen, berechnen und als Materialliste für die Logistik verwenden.

Ergänzend zu der vollautomatischen Schalungsplanung ermöglicht das Programm manuelles Schalen aus einer Elemente-Bibliothek. So kann man beispielsweise auf länderspezifische Sicherheitsvorgaben, Arbeitsabläufe sowie besondere Vorgaben und Wünsche bei der Ausführung schaltechnisch berücksichtigen. In der Version 12.0 lassen sich unter anderem Zubehör wie Laufkonsolen und Abstützungen im Programm nur an den richtigen Anhängepunkten der Schalung platzieren oder auch dahin verschieben.

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news-301 Wed, 06 Mar 2019 11:05:05 +0100 DDS-CAD mit neuer Funktion https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dds-cad-mit-neuer-funktion/ Data Design System (DDS) stellt künftig die Berechnung von Kühl- und Heizlasten in DDS-CAD zur Verfügung. Mit einer ersten praxisnahen Vorschau können sich Anwender auf der ISH 2019 vertraut machen. Die Kühllastberechnung basiert auf der Software IDA ESBO des Kooperationspartners EQUA. Das Unternehmen ist führend im Bereich der Gebäude-, Anlagen- und Regelungssimulation.

Über eine gemeinsame Schnittstelle gelangen die Nutzer direkt zum Planungswerkzeug. Einen ersten Einblick in die Kühllastberechnung nach VDI 2078 ebenso wie in die Simulationsmöglichkeiten im Allgemeinen gewährt EQUA den Fachhandwerkern und -planern als Co-Aussteller auf dem DDS-Messestand (Halle 5.1 D58) der ISH 2019.

Aktuelle Normen berücksichtigt

Die integrierte Heizlastberechnung berücksichtigt sämtliche Vorgaben der DIN SPEC 12831-1 und ist nach Inkrafttreten der Norm zeitnah in DDS-CAD einsetzbar. Sie verfügt über die aktuelle Softwaregeneration des Planungswerkzeugs sowie über eine breite Funktionsvielfalt, die SHKL-Anwendern die Planung erheblich erleichtert. Druckverluste in Lüftungsanlagen werden beispielsweise schnell und einfach berechnet. Heiz- und Kühlsysteme lassen sich auch bei mehreren Pumpen in der Anlage hydraulisch abgleichen.

Die Planungssoftware überzeugt gleichzeitig mit einem hohen Komfort bei der gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit an Projekten. Auf der Messe wird erstmals die BCF-Server-Kommunikation mit BIMcollab vorgestellt. Über die BCF-Schnittstelle lässt sich mit unterschiedlichen Kooperationsanwendungen wie Bimsync die Projektsituation cloudbasiert in Echtzeit abbilden.

 

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news-300 Tue, 05 Mar 2019 08:25:58 +0100 BIM-Produktdaten aus neuer Quelle https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-produktdaten-aus-neuer-quelle/ Heinze startet die strategisch angelegte Initiative HeinzeBIM. Seit Jahren unterstützt die Heinze GmbH aus Celle Hersteller, Architekten und andere Baubeteiligte mit Produktinformationen, Artikelstammdaten, Ausschreibungstexten, CAD-Details oder Architekturbeispielen. Mit HeinzeBIM startete das Unternehmen nun seine eigene Software für den Bereich Building Information Modeling (BIM).

Planen, Bauen oder Betreiben von Gebäuden, Informationen über Bauelemente, Systembaustoffe oder Komponenten der Technischen Gebäudeausrüstung sollen über das HeinzeBIM-Plug-in Anwendern bereitgestellt werden. „Mit HeinzeBIM soll zukünftig jeder Baubeteiligte bedarfsgerecht auf die erforderlichen geometrischen sowie alphanumerischen Produktdaten möglichst vieler Hersteller zugreifen können. Und zwar nicht auf irgendwelche Daten, sondern auf aktuelle Produktdaten in zuverlässiger Konsistenz, in echter BIM-Datenqualität sowie in den gängigen Datenformaten", erläutert Dirk Schöning, Geschäftsführer der Heinze GmbH, den Schritt in Richtung digitale Zukunft.

Das HeinzeBIM-Plug-in ist bereits für Planer einsetzbar. So lässt sich in der Entwurfssoftware Autodesk Revit mittels einer intelligenten Suche nach passenden Produkten recherchieren und die gewünschten Produktdaten sowie bei Bedarf auch Geometrien in das Datenmodell per Mausklick übernehmen. Insgesamt werden aktuell gut 300.000 Produktinformationen namhafter Hersteller über HeinzeBIM bereitgestellt.

Weitere Informationen finden sie hier.

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news-299 Mon, 04 Mar 2019 12:46:38 +0100 Schwerwiegende Baumängel https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schwerwiegende-baumaengel/ Laut PlanRadar-Umfrage gibt es Baumängel u. a. bei Elektrik, TGA, SHK, Brandschutz und Trockenbau. Etwa 160 Nutzer wurden im Januar 2019 zum Thema Baumängel befragt und benannten auf die Frage nach den häufigsten Fehlern die Gewerke Elektrik und Beleuchtung, Haustechnik sowie Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen. Beim Brandschutz und am Trockenbau werden ebenso häufig Fehler gemacht. Das bekannteste Beispiel zum Thema Fehler beim Brandschutz dürfte der Flughafen BER sein.

Die Planungsfehler sind in jeglicher Hinsicht ein Problem, denn der zusätzliche Aufwand ist enorm hoch. Im Zweifelsfall bedeuten Fehler Gefahr für Leib und Leben. „Die gute Auftragslage bei Planern und ausführenden Unternehmen und die einhergehende Überlastung der handelnden Personen führt immer häufiger zu unkonzentrierten und übereilten Arbeiten“, so Sander van de Rijdt, Geschäftsführer und Mitgründer von PlanRadar. „Die Häufigkeit auftretender Mängel sagt allerdings noch nichts über deren Bedeutung aus. Insbesondere Gewerke, die bei falscher Ausführung im Zweifel Gefahren für Leib und Leben auslösen, wie zum Beispiel Elektrik oder Brandschutz, müssen auch unter Zeit- und Kostendruck professionelle und qualitativ einwandfreie Ergebnisse abliefern“, erklärt Van de Rijdt weiter.

Hoher Kosten- und Zeitaufwand

Der Brandschutz steht ganz oben auf der Liste der schwerwiegenden Mängel. Jeder dritte Fehler beim Brandschutz und jeder fünfte in der Planung wird laut Experten als schwerwiegend eingestuft. Mängel an der Fassade (20 Prozent), am Dach (16 Prozent), bei den Fenstern/Verglasungen (15 Prozent) und bei den Trockenbauten sowie beim Rohbau (je 14 Prozent) sind folgen auf den Plätzen.

„Den Großteil unserer Nutzer kostet die Bearbeitung der auftretenden Baumängel laut deren Aussage bis zu fünf Stunden Arbeitszeit pro Woche“, so Van de Rijdt weiter. „Rund jedem Vierten gehen zwischen sechs und zehn Stunden verloren, und jeder Zehnte beziffert den Mehraufwand durch das Management von Baumängeln sogar auf mehr als zehn Stunden pro Woche.“

Digitales Management kann Abhilfe schaffen

Etwa 50 Prozent der Befragten gaben an, dass durch digitales Management und Dokumentation von Baumängeln bis zu fünf Arbeitsstunden pro Woche eingespart werden könnten. Rund jeder Fünfte meint, dass sogar sechs Stunden oder mehr möglich wären. Auch die Kosten steigen durch das Beheben von Baumängeln. Sie belaufen sich für jeden fünften Projektbeteiligten auf mindestens zwei Prozent der Bausumme, ergab die Umfrage. Ebenfalls jeder fünfte beziffert die Höhe auf ein bis zwei Prozent der Bausumme.

Die Erkenntnisse wurden größtenteils aus Immobilienprojekten mit Mischnutzung, Wohn-, Büro- und Handelsobjekte sowie Hotels und öffentliche Gebäude wie Schulen und Krankenhäuser gewonnen. PlanRadar hat die Umfrage 2019 unter seinen 3.500 Nutzern durchgeführt, von denen rund 160 an der Umfrage teilnahmen. Etwa 75 Prozent der teilnehmenden Firmen gehören zu den Clustern Architektur und Planung, Ingenieure und Bautechnik oder zu bauausführenden Firmen. Bauträger und Projektentwickler, Projektsteuerer, Property bzw. Facility Manager sowie die örtliche Bauaufsicht an der Befragung beteiligten sich ebenfalls an der Befragung.  

 

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news-298 Tue, 26 Feb 2019 08:31:19 +0100 Siemens-Campus-App prämiert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/siemens-campus-app-praemiert/ Die App für den Siemens Campus Erlangen wurde vom Rat für Formgebung mit dem German Design Award ausgezeichnet. Die Applikation ermöglicht bereits heute einen virtuellen Rundgang durch das noch im Bau befindliche Siemens-Forschungsgelände im Süden von Erlangen. Dort entsteht ein neuer, offener und lebendiger Stadtteil. Die ersten Mitarbeiter sollen bereits nächstes Jahr einziehen.

Empfangsgebäude zentraler architektonischer Mittelpunkt

Siemens entwickelt auf einer Fläche, die größer ist als 75 Fußballfelder, einen Campus mit Büro-, Forschungs- und Laborarbeitsplätzen sowie Wohnungen. Im Ersten von mehreren Modulen laufen derzeit die Arbeiten. Richtfest wurde im Herbst gefeiert. Der Innenausbau hat inzwischen begonnen. Parallel dazu starten gerade die Abrissarbeiten des Altbestands im zweiten Modul. Dort wird ein repräsentatives Empfangsgebäude als zukünftige zentrale Adresse von Siemens in Erlangen entstehen.

Der Siemens-Campus-Erlangen war vom ersten Tag an auch ein digitaler Campus. Bereits während der Planungsphase wurden nach dem BIM-Verfahren alle Informationen und Daten über die Gebäude in einem virtuellen Modell hinterlegt. Ein digitaler Zwilling der Gebäude ersetzte herkömmliche, zweidimensionale Baupläne. Die Daten lieferten die Basis für die Siemens-Campus-App, die man in Zusammenarbeit mit dem Regensburger Technologie Start-up VuFrame entwickelte.

Campus von morgen schon heute besichtigen

Die Applikation fasst sämtliche Informationen übersichtlich zusammen und bietet aktuelle Fotos sowie Videos von der Baustelle. Bei der virtuellen Begehung des Campus erhält man intuitiv durch Antippen von Ausgangspunkten und anschließendem einfachen Schwenken des Smartphones eine Vision davon, wie es in Zukunft auf dem Campus aussehen wird.

Der Anwender bewegt sich in einer virtuellen Welt unter Bäumen auf dem breiten Grünstreifen zwischen den neuen Gebäuden. Er sieht deren neue Fassade und geht an einem Café mit Sitzmöglichkeiten im Freien vorbei hin zu den zukünftigen Arbeitsplätzen.

Die App ist kostenlos verfügbar für iOS und Android. Sie läuft auf allen aktuellen, aber auch älteren Versionen der jeweiligen Betriebssysteme und kann über die Campus-Homepage runtergeladen werden.

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news-297 Wed, 20 Feb 2019 08:24:13 +0100 Eine Woche im Zeichen von BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/eine-woche-im-zeichen-von-bim/ In Düsseldorf treffen sich BIM-Experten zum International Standards Summit und Anwendertag. Die Konferenz wird mit dem Opening Plenary am Montag, 25. März 2019, in Anwesenheit des Oberbürgermeisters von Düsseldorf, Thomas Geisel, eröffnet. Die weitere Entwicklung offener und herstellerneutraler Standards und Schnittstellen steht dabei im Mittelpunkt. Auf die Teilnehmer warten zahlreiche Keynotes und Diskussionen zu aktuellen Themen der Digitalisierung der Bauwirtschaft mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik.

Arbeitsgruppen laufen parallel zum Rahmenprogramm

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnet das Welcome Dinner am Montagabend in der markanten Location „Rheinterrasse“. Das Rahmenprogramm BIM at its Best am Dienstag und Mittwoch gibt Einblicke in aktuelle und teils internationale BIM-Projekte und -Lösungen.

Parallel zum Rahmenprogramm finden Arbeitsgruppen statt. Internationale und nationale Experten von buildingSMART arbeiten an den verschiedenen offenen Digitalisierungsstandards. Der buildingSMART International Standards Summit schließt am Donnerstag, 28. März 2019, mit dem Closing Plenary. Dort stellen die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse vor.

Praxisrelevante Themen rund um BIM und Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft

Direkt im Anschluss, am 29. März 2019, findet am gleichen Ort der 17. buildingSMART-Anwendertag statt. Etwa 35 Vorträge zu aktuellen und praxisrelevanten Themen rund um BIM und Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft stehen auf dem Programm. Darüber hinaus werden wichtige Querschnittsthemen wie rechtliche oder regulatorische Fragen besprochen.

Bereits am Vorabend der Veranstaltung wird ein traditioneller Abendempfang von buildingSMART Deutschland veranstaltet. Die Teilnehmer erhalten eine Gelegenheit zum Knüpfen und Pflegen von Kontakten und Netzwerken.

Tickets und weitere Informationen: hier klicken

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news-296 Wed, 13 Feb 2019 07:47:00 +0100 CAD-integrierte Berechnungen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/cad-integrierte-berechnungen/ Präsentation des neuen Programms „Heizlastberechnung DIN EN 12831-1“ in Revit auf der ISH 2019. Das Solar-Computer-Berechnungsprogramm unterstützt die DIN EN 12831-1 sowie die nationalen Ergänzungen gemäß DIN SPEC 12831-1 in den jeweils aktuellen Ausgaben. In CAD werden Lüftungszonen und andere berechnungsrelevante Daten erfasst und mit der Berechnungssoftware synchronisiert. Darüber hinaus unterstützt das Programm auch klassische Arbeitsabläufe der TGA-Planung mit und ohne CAD-Verbund.

Höchst mögliche Datensicherheit und Arbeitseffizienz

Es ist sowohl auf die neue drei-gliedrige Gebäudestruktur des Regelwerks als auch auf die Verarbeitung von Lüftungszonen als Gruppe im Luftverbund stehender Räume abgestimmt. Berechnen lässt sich außerdem der Sonderfall mehrerer im Luftverbund stehender Gebäudeeinheiten (z. B. Kaufhaus mit offenen Ladenstraßen verschiedener Nutzer).

Dem Planer stehen zur Unterstützung klassischer Arbeitsabläufe optionale Schnittstellen zum durchgängigen Verarbeiten von Projekt-Daten und -Ergebnissen in weiteren Gebäude-Berechnungsprogrammen zur Verfügung: EnEV/DIN V 18599/DIN 4108, Kühllast VDI 2078/6007, Sommerlicher Wärmeschutz DIN 4108-2 mittels Simulation, Energiebedarf/thermische Gebäudesimulation VDI 2067-10/6007 sowie Wohnungslüftung DIN 1946-6.

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Raum- und Gebäudedaten für die Heizlastberechnung lassen sich aus Zeichnungs-Dateien im Standard IFC, dxf, dwg und pdf ableiten bzw. intelligent und bidirektional mit CAD-Systemen (Revit, AutoCAD, TRICAD, pit-cup, etc.) verbinden. Die CAD-Integration der Heizlastberechnung bringt immense Arbeitserleichterungen. In der Revit-Oberfläche sind benötigte Steuerungs-, Kontroll- und Editier-Dialoge der Heizlastberechnung integriert.

Unterstützung der Arbeitsabläufe der TGA-Planung mit und ohne CAD-Verbund

Berechnungsrelevante Raumdaten werden als Eigenschaften verwaltet. Eine Synchronisation zwischen Zeichnung und Berechnung ist mit nur einem Klick möglich: Eine Raumtemperatur, Luftwechselrate usw. muss als Revit-Eigenschaft nur einmal in Revit definiert werden, um durch die Synchronisation auch im Heizlast-Programm als Ausgangsdaten für die Berechnung vorhanden zu sein. Allgemeine Daten des Gebäudes sowie raumbezogene Daten für Geometrie, Randbedingungen, Lüftungszone, ALD-Auslegung, Luftdichtigkeit, Lüftungskonzept, Öffnungen und Zusatzaufheizleistungen gehören zu den Eigenschaften.

Für Planer stellt die Synchronisation besonders bei Projektänderungen oder Umplanungen eine große Arbeitshilfe dar. Eine weitere Funktion erweist sich zudem als hilfreich, die das gezeichnete Gebäude auf Plausibilitäten für die Heizlastberechnung prüft und im Fall von Unstimmigkeiten entsprechende Warnmeldungen erzeugt, z. B. bei Räumen, die noch keiner Lüftungszone zugeordnet sind.

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news-295 Mon, 11 Feb 2019 09:09:27 +0100 Schluss mit Excel-Türlisten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schluss-mit-excel-tuerlisten/ Tür- und Toröffnungslösung auf BIM-Basis von ASSA ABLOY. Das ASSA-ABLOY-Openings-Studio unterstützt Architekten und Planer bei der Erstellung von maßgeschneiderten Tür- und Toröffnungslösungen. Darüber hinaus erleichtert es Facility Managern auch nach Abschluss die Kontrolle von Bauvorhaben. Die Kosten im gesamten Projekt lassen sich so verringern.

Kompatibel mit Revit und ArchiCAD

Der Hersteller digitalisiert damit seine Produktauswahl für jede Tür und ersetzt die Excel-Türlisten, die bisher für die Planung zur Verfügung standen. Vollständige Türlösungen sind als 2D- sowie zukünftig 3D-Daten im Programm hinterlegt und visualisiert. Kostenpläne, Bauvorschriften, Projektanforderungen und Umweltprüfungen lassen sich so leichter einhalten.

ASSA-ABLOY-Openings-Studio ist über ein Plug-in in die BIM-Design-Software Autodesk Revit sowie künftig auch in ArchiCAD integrierbar. Zudem verfügt es über eine ausführliche Bibliothek an BIM-Türlösungen. Funktionalität und Konstruktion befinden sich immer auf dem neuesten Stand, da durch regelmäßige Updates neue Produkte und Technologien übernommen werden.

Die Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens – kurz planen-bauen 4.0 – hat festgelegt, dass BIM für öffentliche Infrastrukturprojekte ab 2020 verbindlich wird. Sie wurde von den großen deutschen Verbänden der Planungs- und Bauwirtschaft gegründet und definiert BIM in ihrem Stufenplan als eine kooperative Arbeitsmethodik.

Erfolgreichere Zusammenarbeit

Jene Informationen und Daten, die für den Lebenszyklus des Bauwerks relevant sind, werden auf Grundlage digitaler Modelle erfasst und verwaltet. Dabei dient das digitale Archiv einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten und kann für weitere Bearbeitungen übergeben werden.

„BIM verändert die Baubranche. Die Planungsmethode bringt wesentliche Verbesserungen bei Entwurfsarbeit, Spezifikation, Lieferung und Gebäudemanagement. Durch Verwendung unseres BIM-Tools Openings Studio können alle am Bauprozess Beteiligten von den Vorteilen der Kollaboration profitieren”, betont Anna Busyel, Leiterin Objektberatung bei der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH.

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news-294 Fri, 08 Feb 2019 08:06:00 +0100 Automatisierte Planung von Brücken https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/automatisierte-planung-von-bruecken/ Version 2019 der Tragwerks-, Bewehrungs- und Fertigteil-Planungssoftware Strakon mit neuen Funktionen Die für die Auslegung komplexer Brücken wichtigen Trassen- und Gradientendaten lassen sich sowohl per Datei importieren als auch manuell zur Erzeugung von 3D-Trassen eingeben. Mithilfe von Klothoiden, Kreisbögen, Parabeln usw. werden sie automatisch generiert. Das Programm erzeugt auch Überbauten mit veränderlichem Querschnitt. Mit einem eigenen Pfad oder einer 3D-Trasse kann jeder Punkt des Brückenprofils verknüpft werden. Für die Plangenerierung bietet Strakon zudem neben 3D-Sichten auch Funktionen für Abwicklungs-, respektive Kurvenschnitte. Eine Höhentabelle mit der Angabe der Höhe jedes Profilpunktes entlang eines individuell definierbaren Rasters gehört zu den automatischen Auswertungen.

BIM-Datenaustausch mit IFC 4.0

Neben dem aktuellen IFC 2x3-Standard ermöglicht Strakon 2019 nun auch den BIM-Datenaustausch im neuen IFC 4.0-Format. Für 2019 wird eine entsprechende Zertifizierung erwartet. Die im Modell enthaltene 3D-Bewehrung wird dabei als „echte“ Bewehrung in die IFC-Datei übertragen. Die Dateigröße der IFC-Datei reduziert sich dadurch. Zudem lassen sich über das IFC-Format jetzt auch ausschließliche Objektgeometrien von 3D-Objekten, Flex-Bauteilen oder Einbauteilen austauschen.

Der IFC-Import wurde zusätzlich aufgabenorientiert erweitert. Man kann nun IFC-Dateien als Referenz importieren, um etwa nur die Inhalte anzuzeigen. Generiert man im Projektverlauf eine neue Version dieser IFC-Datei, kann man sie durch eine Aktualisierung der Referenz einfach austauschen. Die IFC-Daten werden durch eine Auflösung der IFC-Referenz endgültig in das Modell integriert. Auch mehrere IFC-Dateien lassen sich mit dieser Funktion parallel als Referenz in das aktuelle 3D-Mo­dell laden und einzeln aus- bzw. einblenden. Die Referenztechnik hilft, Mehraufwand und Fehler beim IFC-Import zu vermeiden.

Realistischere Visualisierung und weitere Neuerungen

In der neuen Strakon-Version 2019 lassen sich 3D/BIM-Projekte noch realistischer visualisieren. Auch interaktive Begehungen durch das virtuelle Objekt sind möglich: Damit können Bauherren oder Investoren das Projekt auch von innen und aus jeder beliebigen Perspektive kennenlernen. Auch die 3D-Planbearbeitung macht die neue Version durch neue Funktionen effizienter. Zusätzlich zur automatischen Schraffur von Schnittflächen lassen sich nun auch Ansichtsflächen schraffieren, um Pläne grafisch aufzuwerten. Strakon-Nutzer können 3D-Einbauteile entweder selbst erzeugen oder über Hersteller-Onlinekataloge laden. Zahlreiche Herstellereinbauteile wie etwa von Halfen, Hilti oder Philipp liefert Strakon 2019 auch mit.

Über die neue Funktion „Blend“ lassen sich nun Objekte, deren Querschnitt sich kontinuierlich ändern, erzeugen. Unterschiedliche Profile werden dabei entlang eines oder mehrerer 3D-Pfade angeordnet. Das jeweilige Objekt wird automatisch generiert und bleibt jederzeit über die einzelnen Profile oder den 3D-Pfad editierbar. Die sogenannte „Cube-Bewehrung", die eine direkte Bewehrungseingabe im 3D-Modell ermöglicht, die Bewehrung automatisch in 3D-Beweh­rungssichten darstellt und im Plan positioniert, ist ebenfalls neu. Parallel zur „3D-Bewehrung“ kann man die „Cube-Bewehrung" nutzen. Noch komfortabler lassen sich nun Treppenhäuser mit mehreren Treppenläufen und Geschossen mit dem erweiterten 3D-Treppenhausmodul von Strakon planen.

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news-293 Thu, 07 Feb 2019 08:03:32 +0100 BDB bietet BIM-Erstberatung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bdb-bietet-bim-erstberatung/ BDB-Mitglieder können sich preiswert über den Einstieg in BIM informieren Ziel der Erstberatung ist es, den Mitgliedern eine einfache, niedrigschwellige und preiswerte Möglichkeit zu bieten, damit sie schnell und komfortabel Antworten auf ihre individuellen Fragen zum Thema BIM und die Auswirkungen dieser Methode für ihr Büro bekommen.

BDB-Mitglieder bekommen bei Interesse von der Bundesgeschäftsstelle einen Fragebogen mit dessen Hilfe das Vorwissen der Interessenten sowie der Stand des einzelnen Büros bei der BIM-Implementierung ermittelt werden soll.

Anschließend folgt ein etwa 1,5 stündiges Beratungsgespräch mit einem Experten einer Kooperationsfirma, in dem Fragen zum Thema BIM beantwortet und Tipps zur büroindividuellen Umsetzung gegeben werden.

Abschließend wird dem Mitglied ein BIM-Wegweisungsblatt ausgehändigt, das die grundsätzliche Vorgehensweise und die weiteren Schritte grob zusammenfasst. Der BDB hat bundesweit drei Firmen für diese bislang einzigartige BIM-Erstberatung identifiziert: Formitas aus Aachen und Berlin, GSP-network aus Hamburg, und AEC3 Deutschland aus München. Die Mitglieder des BDB haben die Möglichkeit, zu geringen Kosten von 250,- € einen Einstieg in das Thema BIM zu bekommen und so ihre Marktchancen zu erweitern.

Der Fragebogen ist in der Bundesgeschäftsstelle zu bestellen unter Tel.: 030 841 897 0, Mail: ladiges@baumeister-online.de .
 

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news-292 Wed, 06 Feb 2019 08:03:41 +0100 BIM-Forum auf der ISH https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-forum-auf-der-ish/ Am 13. März 2019 ist BIM-Tag auf der ISH Der BTGA (Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V.), VDMA AMG (Automation + Management für Haus + Gebäude) und ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.) veranstalten bereits zum dritten Mal das gemeinsame Gebäude-Forum auf der ISH.

BIM-Sonderschau

Auf der Agenda stehen vom 11. bis 15. März 2019 (ISH, Messe Frankfurt: Halle 10.3, B29) Zukunftsthemen der Technischen Gebäudeausrüstung und der Immobilienbranche. Am ersten Forumstag dreht sich alles um das Thema Weiterbildung.

Am Mittwoch steht die Materie Building Information Modeling (BIM) im Mittelpunkt. In Fachvorträgen informieren namhafte Experten über die Planungsmethode. Zudem zeigt über den gesamten Messezeitraum hinweg eine neu konzipierte Sonderschau umfangreiche Möglichkeiten auf, die sich aus der Anwendung der BIM-Methode ergeben.

Entwicklungen in der TGA-Branche

„Indoor Environmental Quality” (Innenraum-Umgebungsqualität) wird am Donnerstagvormittag thematisiert. Besucher erfahren Wissenswertes über die Aspekte Luftqualität, Temperaturen, Feuchte, Akustik, Beleuchtung und deren Bedeutung für das Behaglichkeitsempfinden in Räumen.

Anlagenbauer, die im Rahmen des BTGA-Immobilienforums ihre Produkte ausstellen, präsentieren ihre Kompetenz, Ingenieurkunst und Weitblick in den Bereichen Gebäudetechnik, Quartierslösung, Urbanisierung und Digitalisierung. Investoren, Architekten, Planer, Projektentwickler und -manager, Vertreter der Immobilienwirtschaft, Anlagenbetreiber und Facility-Manager werden sie Rede und Antwort stehen.

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news-291 Tue, 05 Feb 2019 08:33:30 +0100 Open BIM im Praxistest https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/open-bim-im-praxistest/ Graphisoft und NOVA Building IT demonstrieren die Datenübertragung mit IFC Architekten, Bauingenieure und Projektplaner erhoffen sich durch Open BIM einen durchgängigen BIM-Prozess, verbunden mit mehr Effizienz in der Zusammenarbeit von Planungspartnern. Gemeinsam mit Graphisoft hat NOVA Building IT  nun untersucht, ob und wie die die Datenübertragung vom BIM-Modell in NOVA AVA via allgemeiner IFC-Schnittstelle funktioniert.

Das Ergebnis: Alle Informationen werden übertragen. Dadurch entsteht eine erhebliche Zeit- und Aufwandsersparnis im gesamten Prozess des Baukostenmanagements. Darüber hinaus zeigte der Praxistest auch, dass ein reibungsloser, durchgängiger BIM-Prozess das richtige Anlegen der Informationen voraussetzt. In dem Webinar erkläret NOVA Building IT, was dabei zu beachten ist und welche Tipps und Tricks man wirklich kennen sollte.

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news-290 Mon, 04 Feb 2019 09:23:46 +0100 Mobile Endgeräte auf der Baustelle https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mobile-endgeraete-auf-der-baustelle/ Kostenlose Publikation von Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Planen und Bauen Sie sind für den Handwerksbetrieb und auf der Baustelle kaum mehr wegzudenken: Smartphones und Tablet Computer ersetzen zunehmend Papier und Bleistift und werden als universelle Werkzeuge etwa für das Projektmanagement, für die Organisation von Arbeitsabläufen und Arbeitseinsätzen oder auch zur Dokumentation und Protokollierung genutzt. Eine neue Broschüre zum Download klärt über die rechtlichen Aspekte der Nutzung von mobilen Endgeräten auf.

Die Broschüre gibt praxisgerechte Hinweise, wie mobile Endgeräte rechtssicher eingesetzt werden können und worauf Arbeitgeber und Arbeitnehmer besonders Acht gegeb sollten. Der Autor, unser Rechts-Experte Michael Weller, listet übersichtlich und verständlich die 10 Gebote der Smartphone-Sicherheit auf und erklärt, wie diese im Handwerksbetrieb praktisch umgesetzt werden können. Außerdem schreibt er ausführlich, welche datenschutzrechtlichen Aspekte zu beachten sind und wie dienstliche und private Nutzung von Smartphones vereint werden können.

Die Broschüre “Mobile Endgeräte im Handwerksbetrieb” kann hier als PDF-Download geladen werden.

 

 

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news-289 Fri, 01 Feb 2019 10:01:11 +0100 Tekla Bridge Creator von Trimble https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/tekla-bridge-creator-von-trimble/ Die Extension Bridge Creator unterstützt die Designherausforderungen im Brückenbau. Der Tekla Bridge Creator, eine neue Erweiterung für die BIM-Software Tekla Structures von Trimble, unterstützt den gesamten Workflow in der Planung von Brücken. Die neue Lösung baut auf dem so genannten „Trimble Constructible Process“ auf. Dieser Ansatz basiert auf detailgetreuen, ausführungsreifen Gebäudemodellen.

Mit dem Bridge Creator können Brückenplaner eine Trassierung direkt aus einer Straßenentwurf-Software importieren sowie eines oder mehrerer Querschnittprofile des Brückenüberbaus erstellen. Brückenmodelle (BrIM, Bridge Information Model) für den gesamten Projektablauf lassen sich erstellen und nutzen – vom konzeptionellen Entwurf (LOD 100) über exakte Bauwerksmodelle für die Fertigung (LOD 400) bis hin zu ausführungsreifen As-built-Modellen (LOD 500). In verschiedenen Phasen des Entwurf- und Bauprozesses gibt der Level of Development (LOD) Auskunft über Inhalt und Verlässlichkeit von Gebäudemodellen.

Effizientestes Tool für gesamte Brückenplanung

Projektbeteiligte werden bei der Planung und dem Bau von Brücken häufig mit einer Reihe gängiger Probleme konfrontiert. Mit einem speziell dafür entwickelten Arbeitsablauf für den Brückenentwurf lassen sie sich lösen. Änderungen der Straßentrassierung in der frühen Planungsphase führen oft zu vermeidbaren Verzögerungen. Konstrukteure stoßen häufig im weiteren Planungsverlauf auf Probleme, weil die Planungsgrundlagen nicht detailliert genug und damit nicht ausführungsreif waren.

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Nutzer sind in der Lage mit der Bridge-Creator-Erweiterung ein Ausführungsmodell zu erstellen, das effizientere Arbeitsprozesse und eine reibungslose Bauausführung ermöglicht. Auf diese Weise lassen sich Fehler auf der Baustelle verhindern, was wiederum zur Kostensenkung führt, da sich Nachträge vermeiden lassen. Anwender können die Straßentrassierung einlesen sowie komplexe Überbaugeometrien unterschiedlicher Breite und Tiefe, inklusive Überhöhungen, erzeugen. Schwierigkeiten bei der Modellierung von mehrachsig gebogenen Brückengeometrien gehören der Vergangenheit an. Die Modellierung übernimmt der neue Bridge Creator für den Brückenplaner.

Ab März 2019 können Anwender von Tekla Structures die Bridge Creator Version 1.0 aus dem Tekla Warehouse herunterladen. Die Erweiterung ist für alle Tekla Structures Kunden mit einem gültigen Softwarewartungsvertrag verfügbar.

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news-288 Thu, 31 Jan 2019 10:07:28 +0100 3. BIM-Umfrage des CAFM Ring https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3-bim-umfrage-des-cafm-ring/ Die Umfrage unter Besuchern der BIM World 2018 zeigt klare Tendenzen – aber auch Widersprüche. Zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen mit Building Information Modeling wurden sie zum dritten Mal in Folge mit einer Online-Umfrage anonym befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass mehr Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch den Einsatz von BIM erhöhen wollen. Im Jahr 2016 waren es gerade mal acht Prozent, 2017 schon 25,6 Prozent und 2018 31,5 Prozent der Unternehmen, die BIM nutzten. In einer verbesserten integralen Planung, sowie in der Vermeidung von Fehlern und Mängeln liegt der mit Abstand größte erwartete Nutzen von BIM (von fünf Prozent auf 33 Prozent).

Die Umfrageteilnehmer gaben an, dass sich durch BIM vor allem die Kultur des Zusammenarbeitens ändern muss. BIM kommt – in unterschiedlicher Tiefe und Breite – bei der Planung (33 Prozent), Realisierung (zehn Prozent) und im Betrieb (kaum sechs Prozent) zum Einsatz. Bei einem Drittel wird BIM überhaupt noch nicht verwendet. Dabei stellen unzureichende Schulungen der am Projekt Beteiligten und vorhandene Software, die nicht standardisiert in die IT-Landschaft passt, die größten Herausforderungen dar.

Zeit ist reif für BIM

Fehlende Standards, Regeln und Definitionen erweisen sich als die größten Hindernisse für den BIM-Einsatz. „Standards vorantreiben und auch in eigenen Projekten einfordern“ – sind die am meist genannten Erwartungen an Regierung und öffentliche Verwaltung. Die öffentlichen Institutionen sollten selber BIM nutzen, aber auch die damit einhergehenden Mehraufwände vergüten. Fachevents, Internetrecherchen und Fachzeitungen gehören weiterhin zu den wichtigsten Informationsquellen. Verbände und Berater gewinnen an Bedeutung.

„Die Befähigung von Unternehmen, sich im Immobilien Lebenszyklus an einem durchgängigen digitalen Datenmanagement kompetent zu beteiligen, hat sich bereits zu einem Wettbewerbsvorteil entwickelt, wenn auch noch mehr in der Planung als im Betrieb“, betont Ralf-Stefan Golinski, der PR-Vorstand vom Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, CAFM RING e. V.

Die drei kompletten Studien stehen kostenfrei zum Download zur Verfügung.

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news-287 Wed, 30 Jan 2019 08:49:57 +0100 ORCA AVA trifft BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/orca-ava-trifft-bim/ Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung direkt aus 3D-CAD-Daten erzeugen. Beim Building Information Modeling (BIM) dient das digitale Gebäudemodell als Grundlage aller Entscheidungen über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerkes. In diesem Prozess stellt die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung einen kleinen, aber wichtigen Teil dar.

Betrachtung aus allen Perspektiven

Alphanumerische Informationen müssen aus den 3D-CAD-Daten erzeugt und in die AVA-Anwendung übergeben werden. Über die ORCA IFC-Mengenübernahme, die die Struktur des IFC-Formats entsprechend interpretiert, wird diese Transformation vollzogen. IFC-Mengen lassen sich in den Programmbereichen Projektstammdaten/Mengen, Kostenschätzung/-berechnung, Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung einfügen.

Das Projekt wird als grafisches dreidimensionales Konstruktionsmodell in der ORCA IFC-Mengenübernahme dargestellt. Eine Betrachtung aus allen Perspektiven ist möglich. Die IFC-Daten werden für die Mengenübernahme übersichtlich nach ausschreibungsrelevanten Kriterien sortiert tabellarisch dargestellt.

Erweiterter Funktionsumfang

Eine räumlich-geschoss-orientierte Darstellung ist die „digitale Dreikant“ Raumgeometrie. Gezeigt werden sämtliche Raummaße wie Wandlängen und Bodenflächen. Alle spezifischen Informationen (wie räumliche Zuordnung, Maße und Öffnungsart) sind in der Tabelle „Fenster und Türen“ gelistet. Aus der Sicht „Bauteile – Anzahl“ werden die Stückzahlen in ORCA AVA übernommen, z.B. der TGA Endgeräte.

Der Anwender wählt aus der Tabelle „Bauteile – Alle Maße“ aus allen zugeordneten Maßen individuell das benötigte aus, z.B. Breite, Volumen oder Gewicht. Dank der Tabellen ist übersichtliches Navigieren möglich. Zudem erleichtern sie den Zugriff auf die enthaltenen IFC-Daten. Die IFC-Mengenübernahme unterstützt in ORCA AVA 23 den neuen Standard IFC 4.

Darüber hinaus wurde der Funktionsumfang erheblich erweitert. Eine neue Geometrie-Sicht deckt Teile des Rohbaus ab, neue Filter für die Bauteil-Eigenschaften schaffen mehr Transparenz und zahlreiche Übernahmefunktionen erhöhen die Nachvollziehbarkeit. Fehler oder Unstimmigkeiten in der IFC-Datei werden mit der IFC-Diagnose aufgespürt.

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