RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Wed, 20 Nov 2019 22:41:37 +0100 Wed, 20 Nov 2019 22:41:37 +0100 TYPO3 news-411 Mon, 18 Nov 2019 07:55:00 +0100 8. GBB Awards verliehen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/8-gbb-awards-verliehen/ Die Preise für Nachhaltigkeit bei Bau- und Immobilien gingen 2019 an Panello und myfavoriteplace Am 12. November 2019 vergab die Ghezzo GmbH in Kooperation mit Drees & Sommer zum achten Mal die GBB Awards (Green & Blue Building Awards) an Projekte und Produkte aus dem Immobilienbereich vergeben, die einen speziellen Fokus auf Nachhaltigkeit legen. Eine hochkarätige Jury ermittelte unter einer Vielzahl an Einreichungen die Gewinner.

Bonsaibaum als Preis

Vergeben wurden die GBB Awards im Rahmen der 10. GBB Green & Blue Building Conference am 12. November 2019. Bei der Konferenz trafen sich 200 Immobilienmanager, um über alle Aspekte der Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft zu diskutieren.

Die Jury unter der Leitung von Marc Guido Höhne (Drees & Sommer) bestand aus Philipp Kaufmann, Gunther Maier (WU Wien) und Christian Polzer (FH-Campus Wien). Sie bewertete die Einreichungen nach Innovationskraft, gesellschaftlichem und sozialem Engagement sowie ökologischem Wirkungsgrad.

Traditionell werden bei den GBB Awards keine Statuetten oder Pokale verliehen. Die Gewinner bekommen einen edlen Bonsai-Pfefferbaum, der für diesen Zweck vom Bonsaimuseum in Seeboden gepflanzt wird. Das soll die Verantwortung in der Immobilienwirtschaft symbolisieren, denn Verantwortung übernimmt der Preisträger für seinen lebenden Preis. Der ist nicht nur schön, sondern auch nützlich: Die Blätter des Baumes sind gleichzeitig raffinierte Gewürze. Und die Töpfe stammen aus liebevoller Handarbeit des Ghezzo-Teams und dem Jury-Vorsitzenden Marc-Guido Höhne.

Preisträger für „Projekte“ und „Produkte/Services“

Preisträger in der Kategorie „Projekte“ ist green.urban.living mit dem Projekt myfavoriteplace. Dabei handelt es sich um ein Sanierungs- und Verdichtungsprojekt am Reumannplatz in Wien: Photovoltaik, zentrale Heizungs- und Warmwasserversorgung, Regenwasserzisterne und grüne Fassade sind einige Beispiele, wie Nachhaltigkeit hier umgesetzt worden ist. Juryvorsitzender Marc Guido Höhne begründet die Entscheidung der Jury: „Maßnahmen zur Nachhaltigkeit bei Sanierung und Verdichtung sind leider extrem aufwendig und teuer und werden deshalb selten umgesetzt. Jan Alexander Loebus ist das Risiko eingegangen, und deswegen zeichnen wir green.urban.living aus.“

In der Kategorie „Produkte/Services“ konnte Emoton mit der Panello Raumklimaplatte den GBB Award für sich entscheiden. Dieses Produkt ist eine Trockenbauplatte, die ähnlich einer Gipskartonplatte verarbeitet werden kann und zusätzlich positive Wirkungen auf das Raumklima hat. Luftfeuchtigkeit wird reguliert, Schall besser absorbiert, Schadstoffe wie VOC werden gebunden, und außerdem wirken die Platten antistatisch.

Zusätzlich wurden die Top-Einreicher in beiden Kategorien ausgezeichnet.

Top-Einreicher in der Kategorie Produkt:

W & KREISEL GmbH: Mit der neoom-Produktfamilie und der NTUITY Energy Revolution Plattform bietet Nachhaltigkeitsvordenker Walter Kreisel aufeinander abgestimmte Konzepte für die Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung: dezentral, redundant und offen.

Ecocoach AG: Das ecocoach System bietet für InvestorInnen, Bauherren und BewohnerInnen einen mühelosen Zugang zu nachhaltiger Energie für Gebäude und Elektromobilität. Die Integration von Gebäude- und Energietechnik in eine Steuerungs- und Cloudlösung ist ein Kernelement des Systems.

Die alchemia-nova GmbH begegnet dem immensen Wasserverbrauch in modernen Immobilien mit der Wiederaufbereitung des Grauwassers durch innen und außen angebrachten Pflanzentröge. So muss Fassadenbegrünung nicht durch wertvolles Trinkwasser gespeist werden.

Top-Einreicher in der Kategorie Projekt:

Die Wohnbaugenossenschaft Neues Leben und die M2Plus Immobilien GmbH beeindruckten mit dem Projekt MGG22 in Wien Donaustadt. Durch eine Vielzahl von nachhaltigen Technologien wurde im teilweisen sozialen Wohnbau mit 160 Wohneinheiten ein Leuchtturmprojekt geschaffen.

TheHouse der UNO Wohnen Bau u. Immobilien GmbH ist ein Projekt in Baumgartenberg. Alle Bestandteile sind recyclebar und der Solarfassade in Holz-Wabenkonstruktion wird mehr Energie gewonnen, als das Haus verbraucht.

Auch 2020 werden die GBB Awards wieder vergeben. Für Informationen hier klicken.

Nächste Veranstaltungen der Ghezzo GmbH für die Immobilienbranche:

  • Digitalize Bau+Immo 4.0: 11. März 2020 im Hilton Vienna Danube Waterfront
  • best(and)IMMO #8: 21. Mai 2020, Imperial Riding School Renaissance Vienna Hotel
  • 11. GBB Green & Blue Building Conference: September 2020
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news-410 Thu, 14 Nov 2019 08:54:49 +0100 3D-CAD-Software https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3d-cad-software/ Xeometric veröffentlicht mit dem Elitecad Viewer und Styler erstmals Produkte für nicht täglich (CAD-) Planende. Durch beide Produkte erhält eine Vielzahl neuer Anwender ab sofort eigene Lösungen – von Geschäftsführung über Projektmanagement, Vertrieb und Administration bis hin zu Immobilienmaklern, Raumgestaltern und privaten Bauherren.

Die Neuheiten Elitecad Viewer und Elitecad Styler richten sich an alle, die BIM-Modelle und Architekturentwürfe bzw. Werksplanungen und Anlagenentwürfe im Detail betrachten, analysieren, kommentieren oder sogar ansprechend aufbereiten und vermarkten wollen.

Der neue Elitecad Viewer ermöglicht kostenlos die detaillierte Ansicht von Elitecad-Daten sowie von Gebäudemodellen im herstellerübergreifenden OpenBIM Format IFC. So erleben Anwender native Daten wie auch Fremdmodelle gratis ohne komplexe CAD-Zeichenfunktionen beherrschen zu müssen.

Darauf aufbauend bietet das Add-On Elitecad Viewer Pro eine Reihe zusätzlicher Funktionen zur effizienten Zusammenarbeit. Dazu zählen u. a. der Import von zahlreichen (3D-) Datenformaten, der Export im DWG/DXF-Format alternativ zum Speichern als Elitecad-Datei, die Erstellung von Markierungen und Anmerkungen im Modell (Redlining) sowie zusätzliche Informations-, Mess-, Gruppierungs- und Strukturierungsfunktionen.

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Wer mehr als Betrachten und Kommentieren will, erhält mit dem Elitecad Styler eine eigene Lösung zur modernsten Präsentation und flexiblen Gestaltung von 3D Modellen. Dadurch werden aus Basisplanungen mit wenig Aufwand visualisierte Detailprojekte, die sich zielgruppenorientiert und interaktiv präsentieren lassen. Das neue Softwareprodukt bildet somit eine Alternative zu komplexer 3D-Modellierung und professioneller Architektenvisualisierung für all jene Personen, die am fertig geplanten Grundobjekt mit kundenspezifischen Anpassungen ansetzen.

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news-409 Mon, 04 Nov 2019 11:51:30 +0100 ORCA AVA steht für openBIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/orca-ava-steht-fuer-openbim/ Die neue Version 23 ist bereit für IFC 4.0 und bietet Features für Adressverwaltung, Benutzerverwaltung und DIN 276-2018 Auf Grundlage des IFC-4.0-Standards und gesammelter Erfahrungswerte analysiert das neue IFC-Diagnosetool die IFC-Datei und listet verschiedene Auffälligkeiten. Es markiert Fehler und Warnungen direkt in der Tabelle.

openBIM braucht openAVA

Für die Weiterverarbeitung der Meldung sind Detailinformationen hilfreich. Ein Beispiel: Aus der CAD wird ein Fensterband als mehrere eigene Öffnungen nebeneinander übergeben. ORCA AVA schlägt die Kennzeichnung des Fensterbandes als eine Öffnung vor, damit es nicht zu Berechnungsfehlern – etwa bei der VOB-Übermessungsregel oder bei der Mengenerfassung von Dichtungen – führt. Der Planer ist so in der Lage, ohne großen Zeitaufwand auf Situationen zu reagieren, bei denen das neue Servicetool vor der endgültigen Übernahme eine Entscheidung als sinnvoll erachtet.

Die neue Sicht Gebäudegeometrie bietet sich für die Mengenermittlung von Wänden, Decken oder deren Bekleidungen an. Anwender ziehen die Mengen, z. B. für alle tragenden Elemente aus der IFC-Datei, um das Leistungsverzeichnis (LV) für Stahlbeton zu erstellen. Nach der Auswahl des Volumens eines Wandelements kann man mit der Funktion „Gleichartige Maße wählen“ auf Knopfdruck das Volumen, z. B. aller tragenden Stahlbetonaußenwände, auswählen und übernehmen.

AVA-Software flexibel bedienbar

In mehrschichtigen Wandelementen wie einer Wandschicht aus Stahlbeton und Dämmung besteht die Möglichkeit, einzelne Komponenten separiert für die Mengen- und Massenermittlung heranzuziehen. Pro Bauteil liefert das Aktivieren von Einzelmaß und Rechenansatz eine eigne Mengenzeile mit verfolgbarem Rechenweg.

Der Eintrag bleibt mit den IFC-Daten verknüpft. Mit dem neuen Filter CAD-Layer ist eine von der CAD her bekannte Ordnung der visuellen Ansicht möglich. Mit wenigen Klicks ist das LV mit den benötigten Werten fertiggestellt. Die importierten Eigenschaften lassen sich Alternativ zur 3D-Visualisierung auch als Liste anzeigen. Die Eigenschaften sind nun zur besseren Übersicht gruppiert dargestellt.

Die Software-Version 23 erleichtert mit neuen Features z. B. zur Adressverwaltung, der Benutzerverwaltung und der neuen DIN 276-2018 den Workflow des Planers.

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news-408 Fri, 01 Nov 2019 10:06:14 +0100 BIM- und CAD-Software https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-und-cad-software/ Vectorworks 2020 mit neuen Funktionen, datenbasierten Workflows und verbesserter Benutzerfreundlichkeit Neue Features, datenbasierte Workflows und mehr Benutzerfreundlichkeit stehen im Fokus der neuen deutschen Version der BIM- und CAD-Software Vectorworks 2020. Eine völlig neue Art der Visualisierung wurde in das Update integriert. Unterschiedlichste Informationen können in Echtzeit während des Planungsprozesses auf der Konstruktionsebene visualisiert werden.

Jeder veränderte Wert wird direkt in der Zeichnung oder im 3D-Modell erkannt und übernommen. Planer und Architekten können dadurch flexibel auf Änderungen reagieren und alle Objektdaten, die mit dem Modell verbunden sind, zeitnah analysieren. Eine dynamische Datenvisualisierung optimiert die Qualitätskontrolle sowie die Validierung in allen Planungsphasen.

Zugriff auf Online-GIS-Dienste

Der neue Datenmanager gibt dem Anwender die volle Kontrolle über alle Objektdaten – auch über Herstellerdaten in eigenen Datenbanken oder IFC-Daten. Mitarbeiter ohne erweiterte BIM-Kenntnisse sind dadurch in der Lage, während verschiedener Projektphasen alle Objekte mit den geforderten Daten zu versorgen.

IFC-Daten werden mit der neuen Vectorworks-Version auf simple Weise importiert. Durch eine neue Methode der IFC-Referenzierung minimiert sich der Zeitaufwand der Nutzung von IFC-Daten. Die Aktualisierung von Planständen wird dadurch stark vereinfacht.

Das neue GIS-Werkzeugset ermöglicht es Planern und Architekten, die Informationen von Geografischen Informationssystemen (GIS) unkompliziert in ein BIM-Modell zu übernehmen. Der direkte Zugriff auf Online-GIS-Dienste wie zum Beispiel ArcGIS von Esri oder amtliche Basiskarten der Bundesländer ist mit dem Update verfügbar. Der Anwender wählt aus einer Liste das geeigneten Koordinatensystems aus und kann ein Projekt durch die Eingabe einer Adresse geolokalisieren. Verzerrungen werden in der Software lagerichtig abgebildet.

Neue Animationsfunktion für Videos

Befehle zur 3D-Modellierung wurden in Vectorworks 2020 effizienter und intuitiver gestaltet. Nutzer können in der Historie der Modellierungen zurückgehen und Änderungen vornehmen, während sich der Entwurf weiterentwickelt. Die Bearbeitungsschritte werden gespeichert, was die Änderungen für jeden nachvollziehbar macht. Die Vollkörper-Modellierung für Verrundungs-, Fasen- und Hohlkörper-Objekte wird dadurch stark erleichtert.

Vectorworks 2020 bietet eine neue Animationsfunktion. Mit einer Kamerafahrt durch ein Projekt werden professionelle, interaktive Online-Videos erstellt. 360-Grad-Panoramen werden mit nur einem Klick in die Animation integriert.

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news-407 Thu, 31 Oct 2019 12:04:06 +0100 Gewerkeübergreifendes E-CAD https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/gewerkeuebergreifendes-e-cad/ SUITE X von WSCAD u. a. für Elektrotechnik, Schaltschrankbau, Gebäudeautomation und Elektroinstallation Die neue Generation der E-CAD-Lösung SUITE X von WSCAD vereinigt Arbeiten in den Bereichen Elektrotechnik, Schaltschrankbau, Verfahrens- und Fluidtechnik, Gebäudeautomation und Elektroinstallation. Eine völlig neu programmierte Benutzeroberfläche sowie weitere Optimierungen versprechen eine schnellere Anwendung der Software. Die WSCAD AR-App für Augmented Reality im Schaltschrank wurde um eine aktive Verdrahtung per Tablet oder Smartphone ergänzt.

Bei der völlig neu gestalteten Benutzeroberfläche setzt man auf Usability und Ergonomie. Sie unterstützt hochauflösende Bildschirme (High DPI) sowie die Multi-Display-Technologie. Die Bedienung ist sowohl für Laien als auch Profis einfach und intuitiv. Die Software-Lizensierung gilt künftig als Standard, so dass Unternehmen und Selbständige bedarfsorientiert die modular und skalierbar aufgebauten Electrical Engineering-Lösungen ohne Umstellungskosten und Datenbrüche nutzen können. Neue Funktionen oder mehr Arbeitsplätze werden durch eine Online-Aktivierung des Produkt-Keys zeitsparend hinzugefügt.

„Konsistente Daten sind das Kapital eines Unternehmens“, erklärt Axel Zein, Geschäftsführer der WSCAD GmbH. „Deshalb verfügt die WSCAD-Lösung über viele Schnittstellen zu anderen E-CAD-Anwendungen und PLM-/ERP-Systemen sowie in die Fertigung“.

Neue Schnittstellen für einen bidirektionalen Datenaustausch mit anderen Herstellern:

  • M-Print PRO von Weidmüller für Beschriftungstexte
  • Clip Project planning von Phoenix zum Editieren von Klemmleisten

Monteure markieren in der neuesten SUITE-X-Version verdrahtete Verbindungen per Tablet oder Smartphone und speichern den aktuellen Stand ab. Analysen stellen jederzeit sicher, dass nichts vergessen wurde. Mit der App lassen sich per mobilem Endgerät und Augmented Reality Feldgeräte und Komponenten im Schaltschrank scannen. Servicetechniker erhalten sofort Zugriff auf die aktuellen Pläne inklusive BMK, 3D-Ansichten der Komponenten, vollständigen Artikeldaten und Originaldatenblättern der Hersteller. Die App ist kostenlos im Apple Store und bei Google Play erhältlich.

„In Sachen Ergonomie, Funktionalität und Performance setzen wir mit der WSCAD SUITE X einen neuen Benchmark“, so Zein. „Anwender kommen in den Genuss vieler neuer Funktionen und Unternehmen profitieren von einer zukunftsorientierten E-CAD-Lösung mit einem überragenden Preis-Leistungsverhältnis.“

Screenshot der neuen Generation SUITE X von WSCAD

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news-404 Wed, 30 Oct 2019 07:42:00 +0100 Tool zur Bad-Planung für Architekten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/tool-zur-bad-planung-fuer-architekten/ BIM-Daten von KEUCO ab sofort im IXMO Onlineplaner verfügbar Einfacher geht es kaum: Der IXMO Onlineplaner von KEUCO unter www.ixmo.de leitet Schritt für Schritt durch die Konfiguration für die perfekte Planung der individuellen Dusch- oder Wannenlösung. Sanitärprofis und Kunden schätzen bereits die einfache Handhabung des IXMO-Onlineplaners. Nach abgeschlossener Konfiguration der persönlichen Lösung wird eine visuelle Darstellung und detaillierte Auflistung der erforderlichen Produkte für die Installation generiert. Alle Informationen werden übersichtlich in einem pdf zusammengefasst. Darüber hinaus stehen Installations-Schemata und Montagefilme zur Verfügung.

Für Architekten und Planer hält der IXMO Onlineplaner ein weiteres Feature bereit: Die BIM-Daten der CAD-Programme AllPlan, ArchiCAD und Revit werden zum Download angeboten. Alle geplanten Artikel der Dusch- oder Wannenlösung werden zusammengefasst und die BIM-Daten dann gesammelt als .zip-Datei ausgegeben.

KEUCO stellt neben den BIM-Daten für IXMO auch die der Serie PLAN und der iLook_move Kosmetikspiegel zur Verfügung. Mit den KEUCO BIM-Daten können Bäder und WC-Anlagen für Objekte, wie Hotels, Bürogebäude, Wohnungen, Kliniken und barrierefreie sowie öffentliche Bereiche, geplant werden: Von Armaturen für Waschtisch, Wanne, Dusche und Spa bis hin zu den Accessoires – in unterschiedlichen Materialien und Oberflächen.

Die KEUCO BIM-Daten enthalten aber nicht nur die Produktgeometrie sondern weitere Informationen oder Links, wie z.B. Ausschreibungstexte, Bilder und Zeichnungen.

KEUCO BIM-Daten direkt zum Download

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news-401 Tue, 29 Oct 2019 07:10:00 +0100 Studienmodell „Einführung in BIM“ https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/studienmodell-einfuehrung-in-bim/ Modulare Ausbildung an der Bauhaus-Universität Weimar Ziel des Studienmoduls ist es, den Teilnehmern wertvolle Wissensbausteine und Instrumente bei der Nutzung digitaler Gebäudemodelle (BIM) zu vermitteln.

Anhand der vor Ort bereitgestellten Software lernen Sie vorhandene digitale Gebäudemodelle selbst zu nutzen, sie zu übernehmen, darin zu navigieren und geeignete Abfragen zu formulieren. Sie erwerben durch die Weiterbildung die Kompetenz, sich in moderne und digital aufgestellte Projektteams eigenständig einzubringen und ebenso die erfassten Informationen miteinander zu kommunizieren als auch durch eigene Beiträge zu ergänzen.

Präsenzphasen:
08./09.11.2019: Theorie & Software-Übungen
17./18.01.2020: Theorie & Software-Übungen
28.02.2020: Abschlussprüfung

Abschluss:
Zertifikat der Bauhaus-Universität Weimar und der Bauhaus Weiterbildungsakademie Weimar e.V.

Zielgruppen:
Architekten, Bauingenieure, Bau- und Projektmanager, Fachplaner

Inhalte:
Grundlagen der BIM-Arbeitsmethode wie z.B. eine Einführung in Begriffe wie LOD, LOG, LOI, AIA, BAP, CDE, etc. ist Bestandteil des Moduls. Außerdem wird das digitale Modellieren, die Anforderungen an den Aufbau von Modellen und die unterschiedlichen Formate der Generierung, der Datenspeicherung und des Datenaustausches Thema sein.

Wie werden in vorhandenen Bauwerksmodellen gezielte Abfragen gemacht, Filter gesetzt, Parameter variiert und Verknüpfungen erstellt? Wie verändert oder teilt man Objekte? Wie ergänzt man das Modell durch weitere Objekte und durch Elemente der Baustelleneinrichtung? Auch die Frage nach dem Erstellen einer 4D- und 5D-Animation durch die Verknüpfung von 3D Modellen mit Terminen und Kosten soll geklärt werden.

Ziele:
Das Moduls vermittelt den Teilnehmern wertvolle Wissensbausteine und Instrumente bei der Nutzung digitaler Gebäudemodelle (BIM).

Die Teilnehmer lernen, anhand der (vor Ort) bereitgestellten Software, vorhandene digitale Gebäudemodelle selbst zu nutzen, sie zu übernehmen und darin zu navigieren. Sie erwerben durch die Ausbildung die Kompetenz, sich in moderne und digital aufgestellte Projektteams eigenständig einzubringen und ebenso die erfassten Informationen miteinander zu kommunizieren als auch durch eigene Beiträge zu ergänzen.

Dozenten:
Prof. Dr.-Ing. Christian Koch, Bauhaus-Universität Weimar, Professur Intelligentes Technisches Design
Prof. Dr.-Ing. Astour, Fachhochschule Erfurt, Fachgebiet Building Information Modeling

Kosten:
1.500,00 Euro Standard

Die Weiterbildung ist Bestandteil des Masterstudiengangs Projektmanagement [Bau] der Bauhaus-Universität Weimar und hat ein Leistungsvolumen von 6 ECTS.

Für weitere Informationen hier klicken.

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news-406 Mon, 28 Oct 2019 11:56:10 +0100 BIM-Modelle für Gebäudeplanung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-modelle-fuer-gebaeudeplanung/ Hörmann bietet BIM-Daten für mehr als 100 Produkte aus allen Produktbereichen für die digitale Planung an Der Tor- und Türproduzent stellt seit 2018 BIM-Daten zur Verfügung. Das Angebot wird stetig ausgebaut. Zurzeit können für mehr als 100 Produkte BIM-Daten aus allen Produktbereichen genutzt werden.

Praxistaugliche Informationen auf Abruf

Unser Angebot wird sehr gut angenommen. Mit Projektstart stieg die Nachfrage und nach fast zwei Jahren können wir auf die ersten abgeschlossenen und mit unseren BIM-Daten geplanten Projekte zurückblicken“, zieht Knut Haufe, Teamleiter Architektenprogramm und BIM bei Hörmann, erste Bilanz. Die Bedeutung digitaler Informationen wachse kontinuierlich und Hörmann sei davon überzeugt, dass den Herstellern von Bauprodukten eine Schlüsselrolle in der Gestaltung des BIM-Prozesses zukommt, so Haufe weiter.
Daher gründeten 2017 mehrere Hersteller von Bauprodukten, darunter auch Hörmann, den Fachverband Bauprodukte Digital. Die Initiative mit dem Label productsforbim verfolgt die Ziele, praxiskonforme digitale Produktdaten und Services zu gestalten, Informationen und Erfahrungen untereinander auszutauschen, Hersteller und Kunden zu vernetzen und digitale Wertschöpfungsketten zu erweitern.

Planungsprozesse von Bauvorhaben immer stärker vernetzt und internationalisiert

Bei Hörmann werden die BIM-Modelle ständig aktualisiert. Auf diese Weise erhöht sich die Planungsqualität. Zudem ist eine verlässliche Nutzung gewährleistet. Alle am Bau Beteiligten können somit bereits vor dem Einbau das digitale Abbild einsehen. Schon in der frühen Planungsphase lassen sich beispielsweise die BIM-Daten der Bauelemente für eine Mengenermittlung nutzen. Darüber hinaus sind Anwender in der Lage, alle BIM-Objekte an die produktspezifischen Größenbereiche anzupassen. Dabei werden auch Maßabhängigkeiten, wie z. B. Einschubtiefen bei Toren, berücksichtigt.
 
Aktuell sind die BIM-Daten über das Architektenprogramm von Hörmann abrufbar. Sie können mit Revit und Archicad genutzt werden. Des Weiteren lassen sich direkt aus dem Programm heraus individuelle IFC-Dateien anfordern, um die Daten der Hörmann-Produkte auch in weiteren Architekturprogrammen zu nutzen. Die BIM-Modelle sind auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Polnisch und Ungarisch verfügbar.

Grafik: Hörmann

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news-403 Fri, 25 Oct 2019 09:52:00 +0200 Digitalisierung im Handwerk https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitalisierung-im-handwerk/ Spezielle App für Handwerksbetriebe vom Start-Up Craftnote Die Digitalisierung nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Arbeitswelt ein. Auch die Handwerksbranche ist dort keine Ausnahme. Egal ob für Arbeitgeber oder Arbeit-nehmer, wer sich mit dem Thema nicht befasst, wird es in Zukunft schwer haben. Durch neue Technologien werden Arbeitsschritte automatisiert oder unterstützt. Doch wem nutzen neue Lösungswege für effizienteres Arbeiten, wenn sich kaum ein Handwerker dafür interessiert oder mit diesen neuen Technologien umzugehen weiß?

Diesem Problem hat sich das Start-Up Craftnote verschrieben. Mit einer App speziell für Handwerker soll gezeigt werden, wie einfach und schnell Handwerksbetriebe die Digitalisie-rung für sich nutzen können. Mehr als 20.000 Handwerker nutzen die Craftnote App. Drei Handwerker berichten über ihrer Erfahrungen.

Sven Tondorys ist seit 16 Jahren selbstständig. Er besitzt eine Dachdeckerfirma 30 Kilometer östlich von Berlin. In derselben Branche ist auch Wolfgang Menne mit seiner Firma auf der Insel Borkum tätig. Auch Andreas Pfeifer aus dem sächsischen Rackwitz nutzt die App in seinem Unternehmen für Tür- und Sicherheitssysteme.

Alle drei haben aktiv nach einer neuen Möglichkeit gesucht, um die Kommunikation mit den Mitarbeitern auf der Baustelle zu vereinfachen und vor allem zu verbessern. Besonders Tondorys und Menne testeten schon mehrere Softwares und Apps, doch gab es immer ein Problem. Die benötigten Funktionen mussten durch mehrere Apps oder in Kombination mit einer anderen PC-Software abgedeckt werden. Schnell entstand eine unübersichtliche Situati-on, und die Suche nach einer Lösung ging weiter, bis die Handwerker auf die App Craftnote aufmerksam wurden.

Die Craftnote-Gründer Dirk Stefen und Gleb Christoffel wollen durch digitale Baustellendo-kumentation und einheitliche Kommunikation zur Prozessoptimierung beitragen, um mehr Zeit für die wesentliche Handwerksarbeit zu schaffen. Im engen Austausch mit Nutzern wie Tondorys, Pfeifer und Menne soll die App weiter verbessert und um nützliche Funktionen erweitert werden.

„Bei uns kommt die App schon bei der ersten Besichtigung auf der künftigen Baustelle zum Einsatz“, sagt Dachdecker Sven Tondorys. „Das zieht sich dann bis zur Projektfertigstellung durch.“ Weitere Vorteile für Tondorys: Mit der Foto- und Scanfunktion lassen sich Bilder und wichtige Dokumente der Baustelle in einem vorher angelegten Projekt speichern. Außerdem ist per Chat eine schnelle und direkte Kommunikation über den Arbeitsfortschritt möglich, ohne mit allen Beteiligten persönlich reden zu müssen.

Dachdecker Andreas Pfeifer nutzt die Möglichkeit, Auftraggeber mit in die erstellten Projekte einzubeziehen. So kann jeder am Projekt Beteiligte jederzeit auf alle wichtigen Daten auf der Baustelle zugreifen.

Auch bei Inseldachdecker Menne wird die App in den kompletten Arbeitsalltag integriert. „Am besten gefällt mir, dass man Lieferscheine scannen, Bilder von Dokumenten machen und Aufgaben sofort an Mitarbeiter verteilen kann“, sagt Menne.
Nach den ersten Monaten mit der Nutzung der Craftnote App lassen sich aus den Feedbacks der drei Dachdeckerfirmen einige Veränderungen und Erkenntnisse ziehen. „Sicherlich wird in Zukunft noch einiges verbessert, aber in der Handhabung ist die App für unseren Betrieb momentan das Beste,“ sagt Andreas Pfeifer. Für Sven Tondorys schafft die App eine gute Übersicht der Baustelle. Dadurch gerät nichts so leicht ins Stocken, und es kann gut gearbeitet werden. Zudem geht durch die digitale Speicherung der Dokumente nichts mehr im Zet-telchaos verloren.

Das sieht auch Andreas Pfeifer so: „Ich denke, das Craftnote ein richtiger Schritt in die Zu-kunft für uns war, weil durch die einfache Baustellendokumentation Arbeitszeit eingespart wird und nichts mehr verloren geht.“ Ist ein Projekt vollständig abgeschlossen, kann es als PDF-Bericht heruntergeladen und als Nachweis gespeichert werden.

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news-405 Thu, 24 Oct 2019 07:58:39 +0200 Allplan 2020 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/allplan-2020/ Neue Version mit Visual Scripting sowie neuen Werkzeugen für Treppen, Dächer und Stahlkonstruktionen und Brücken Die aktuelle Software-Version unterstützt Architekten bei der Modellierung von Treppen und Dächern sowie bei komplexen Formen mithilfe des neu integrierten Visual Scripting. Mit Allplan 2020 modellieren Ingenieure Stahlkonstruktionen. Sie nutzen mit Allplan Bridge 2020 die erste vollintegrierte Lösung für Modellierung, statische Berechnung und Konstruktion.

Zahlreiche Verbesserungen im Workflow und in der Benutzerfreundlichkeit

Visual Scripting eignet sich ideal zum parametrischen Modellieren von komplexen Formen, für die Erstellung von häufig genutzten kundenspezifischen Objekten sowie für das Automatisieren von Arbeitsabläufen. Knoten, so genannte Nodes, lassen sich visuell anordnen und miteinander verknüpfen, so dass Anwender keine Programmiersprache lernen müssen.

In Kooperation mit Scalypso entwickelte man ein Plug-in für die Verarbeitung von Punktwolken in Allplan. Nutzer übernehmen mit dem im Plug-in enthaltenen Konverter Scan-Daten in unterschiedlichen Formaten (ASTM E57, Faro, Leica, Riegl, Topcon, Trimble und Zoller+Fröhlich, ASCII). Ausgewählte 3D-Punkte lassen sich anschließend in ein Allplan-Projekt übertragen. Für die intensivere Nutzung gibt es eine erweiterte Version, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten ist. Damit lassen sich u. a. automatisch horizontale Schnitte berechnen, aus denen Grundrisse oder Gebäudemodelle zeitsparend erstellt werden können.

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Die Software-Entwickler nahmen zahlreiche Erweiterungen und Verbesserungen bei der Attributverwaltung vor, um den Umgang mit Attributen komfortabler zu gestalten. Die Attribute können unter anderem jetzt auch als formatierte Excel-Datei exportiert werden. Die Objektpalette wurde zudem erweitert. Man kann Objekte jetzt nach Attribut filtern und zur besseren visuellen Kontrolle farblich hervorheben.

Beschleunigte Abläufe

Die aktuelle Version vereinfacht das Modellieren von Stahlkonstruktionen. Stützen und Träger lassen sich über eine moderne Benutzeroberfläche auf Basis von Eigenschaftenpaletten und Griffen erstellen und modifizieren. Die Brückenbau-Lösung Allplan Bridge 2020 ermöglicht neben parametrischer Modellierung, Vorspannung und Bauablauf nun auch statische Berechnungen.

Darunter fallen die Definition von Lasten, sowie die Berechnung von Schnittgrößen, Durchbiegungen, Spannungen und die Auswirkungen von Kriechen und Schwinden unter Berücksichtigung des Bauablaufs. Aus dem parametrischen Brückenmodell wird das statische Modell abgeleitet. Die Abläufe in der Brückenplanung werden durch diesen Ansatz enorm beschleunigt. Mit iterativen Verbesserungen lässt sich durch den minimalen Zeitaufwand für Änderungen oder Variantenvergleiche ein nahezu optimales Design entwickeln.

Neuerungen für Architekten

Der Treppen-Modellierer wurde mit der Version Allplan 2019 eingeführt. In Allplan 2020 wurde er weiter verbessert, um die Bedienung zu vereinfachen und die Produktivität zu erhöhen. So gibt es jetzt z. B. neue Abstandsprofile, mit denen Höhen und Breiten visuell überprüft werden können.

Architekten kreieren mit dem neuen Dach-Modellierer konturbasierte Dachflächen mit Hilfe einer modernen Benutzeroberfläche auf Basis von Eigenschaftenpaletten. Änderungen können sie nachträglich problemlos vornehmen. Die Interaktion zwischen dem Dach und anderen Teilen des Gebäudemodells verbessert sich durch die Verknüpfung des Dachmodells mit dem Ebenen- und Flächenmanager. Dächer mit negativen Dachneigungen werden jetzt ebenfalls unterstützt.

Anwender erzeugen mit der neuen Panorama-Rendering-Funktion ein sphärisches Bild aus einer definierten Kameraposition heraus. Sie können damit eine virtuelle Projektbegehung in Form eines Films für den Bauherrn erstellen, der auf vielen Endgeräten abspielbar ist. In Allplan 2020 lassen sich mit dem Real Time Renderer verschiedene Lichttemperaturen definieren.

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news-400 Wed, 23 Oct 2019 07:04:00 +0200 V. Deutsches BIM-Forum https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/v-deutsches-bim-forum/ Fachforum zum Thema "Der ökonomische Nutzen von BIM im Betrieb" am 14.11.2019 in Frankfurt am Main Am 14.11.2019 veranstaltet das bim2bim-Partnernetzwerk das V. Deutsche BIM-Forum. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der HFK Rechtsanwälte PartGmbB in Frankfurt am Main statt. Thema der Veranstaltung wird “Der ökonomische Nutzen von BIM im Betrieb” sein. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der hohen Nachfrage begrenzt.

Referenten:

  • Dr. Till Kemper, HFK Rechtsanwälte mbH: bim2bim GmbH: Vorstellung von Netzwerk und Beiräten
  • Prof. Dr. Ehrenheim, Technische Hochschule Mittelhessen: Modell zum Nachweis der ökonomischen Vorteile von BIM im Nutzungsphase von Immobilien
  • Hr. Dietmar Geiselmann, DGNB: Digitalisierung im DGNB-System „Gebäude im Betrieb“
  • Florian Schrammel, HFK Rechtsanwälte mbH: BIM im Betrieb: Facility Management als vorgelagerte Beratungsleistung
  • Uwe Asbach, Dr. Riedel Automatisierungstechnik GmbH: Basisbaustein für eine BIM-Konforme Bewirtschaftung von Wohn- / Gewerbeimmobilien
  • Constantin Höher, Parabel Energiesysteme GmbH: Ihre BIM Heizzentralen zur Integration regenerativer Wärme – Planungssicherheit und schnelles Errichten
  • Peter Krüger, Christian Pagel, STEAG New Energies GmbH: Anwendung von Methoden der KI / Big Data für Predictive Maintenance Lösungen für die Energiewirtschaft
  • BIM im Betrieb von Rechenzentren, Praxisbeispiel N. N., EQUINIX AG

Kosten:

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung erforderlich: service@bim2bim.de
Für weitere Informationen hier klicken.

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news-402 Tue, 22 Oct 2019 11:14:23 +0200 DDS-CAD 15 mit vielen Neuerungen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dds-cad-15-mit-vielen-neuerungen/ Normgerechte Heiz- und Kühllastberechnung, schnellere Planung, Direktzugriff auf BIMobjects Die aktuelle Version der gewerkeübergreifend einsetzbaren Software von Data Design System (DDS) verfügt über vielfältige Neuerungen und Weiterentwicklungen.

In DDS-CAD 15 lassen sich sowohl eine Kühllastberechnung nach VDI 2078 als auch eine Heizlastberechnung gemäß dem 2018 veröffentlichten Entwurf der DIN SPEC 12831-1 durchführen. Ein neuer Verteilermanager und eine überarbeitete Leerrohr-Funktion sorgen im Elektrobereich für zügige Arbeitsprozesse und mehr Flexibilität.

Mehr Komfort und Effizienz bei der Planung

Darüber hinaus gibt es auch bei der Handhabung der Software weitere Optimierungen wie das technische Spiegeln. Damit ist man in der Lage, baugleiche, aber spiegelverkehrt angelegte Räumlichkeiten schnell und fachgerecht auszustatten. Die Positionen der Medienanschlüsse von Sanitärobjekten oder auch die normgerechte Ausrichtung von Symbolen bleiben dabei jederzeit erhalten.

Die Produktversion bietet zudem weiterhin ein permanent verfügbares Eigenschaftenfenster, um Arbeitsläufe zusätzlich zu beschleunigen. Die wichtigsten Kennwerte markierter Objekte können hier direkt eingesehen und bearbeitet werden. Die Anwender gelangen mit einem Klick über eine optisch ansprechende Startseite mit Voransichten und Suchfunktion zum gewünschten Projekt.

Direktzugriff auf BIMobjects für ansprechende Visualisierung

Das Modul für die Kühllastberechnung basiert auf einer Softwarelösung des Simulationsspezialisten Equa. Hier lassen sich die Werte entweder nach Norm oder auf Grundlage einer Raum- bzw. Gebäudesimulation ermitteln. Auf diese Weise wird die Funktion deutschen und internationalen Standards gleichermaßen gerecht.

Die grundlegend überarbeitete Heizlastberechnung berücksichtigt die jüngste Normänderung und ermöglicht zudem, sämtliche erforderlichen Einstellungen in einem kompakten Dialog zu bearbeiten.

Die BIM-Funktionsausstattung des Planungswerkzeugs wurde auch konsequent erweitert. DDS-CAD-Anwender können ab sofort auf die BIMobject-Datenbank zugreifen und Objekte verschiedenster Hersteller in ihre Planung integrieren. Auch den Datenaustausch per IFC hat das Ascheberger Softwarehaus nochmals weiterentwickelt.

Besuchen Sie Data Design System auf der BIM World Munich, 26./27.11.2019, Stand 66.

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news-399 Wed, 16 Oct 2019 07:47:00 +0200 Mythen und Wahrheit über die Bentley CONNECT Edition https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mythen-und-wahrheit-ueber-die-bentley-connect-edition/ Seit fünf Jahren halten sich Gerüchte über Probleme bei der Bentley Systems CONNECT Edition. Zu Recht? Als im Herbst 2014 Bentley Systems CONNECT Edition zum ersten Mal als 64-Bit-Lösung vorstellte, war die Verwirrung im Markt groß. Es kursierten Fehlinformationen, oder besser gesagt: Es herrschte ein Mangel an den richtigen, nämlich guten Nachrichten rund um diese innovative Technologie. CONNECT Edition folgt dem Microsoft-Standard mit intuitiven Windows-Oberflächen, sodass die Benutzerführung erheblich vereinfacht wurde. Die Datenmengen der DGN-Dateien sind gering, und neue Tools wie SYNCHRO (4D-BIM), PLAXIS 3D (Finite-Element-Analyse für GIS) und LEGION (Fußgängersimulationssoftware) kamen mit der Software auf den Markt.

Nun sind seit der ersten Vorstellung fünf Jahre vergegangen, und einige Gerüchte halten sich hartnäckig. Warum? Möglicherweise haben die guten Nachrichten nicht alle Benutzer erreicht, und manche von ihnen wollen nicht vom Fenster-Layout der Vorgängerversionen und den althergebrachten Workflows ablassen – komme da, was wolle. Allerdings gilt die altbekannte Weisheit der Digitalisierung: Nur mit Change kommt mehr Effizienz ins Unternehmen. Doch der Reihe nach.

Mythos #7: Wer ein CONNECT-Edition-Produkt verwendet, kann damit nur auf andere CONNECT-Edition-Produkte zugreifen.

Falsch. Seit der Einführung des robusten DGN-Formats Mitte der 1980er Jahre hat Bentley immer wieder seine Loyalität gegenüber seinen Kunden im Sinne von Vorwärts- und Rückwärtskompatibilität unter Beweis gestellt. Interoperabilität ist nach wie vor eine der zentralen Stärken des Systemanbieters. So kann ein Produkt der MicroStation CONNECT aufgerufen werden, während gleichzeitig Vorgängerversionen laufen. Gleiches gilt für jegliche andere Software des Systemanbieters.

Mythos #6: DGN und andere Dateiformate ändern sich mit der CONNECT Edition.

Falsch. Diese Vermutung legt nur das Wettbewerbsumfeld nahe, nicht der Systemanbieter selbst. Dort ist es nämlich in der Tat der Fall. Das zugrundeliegende DGN-Format indes hat sich mit V8i, CONNECT und nahezu allen Vorgängerversionen seit Mitte der 1980er Jahre nicht geändert. Samir Haque, Power Platform Manager von Bentley Systems, gab einmal zu Protokoll: „Wir sind davon überzeugt, dass Aspekte wie Dateiformate in der Verantwortung von Informatikern liegen, nicht von Benutzern.“ Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, auch bei Formaten wie DGNLIB oder RSC. Bentley unterstützt weiterhin die Kompatibilität beim Datenaustausch, z. B. mit Real DWG R14-2018.

Mythos #5: Die Benutzeroberfläche CONNECT Edition Ribbon UX entfernt sich von der beliebten 2-Finger-Eingabe.

Falsch. Seit Jahren sind auf Bentley-Konferenzen Aussagen zu hören wie: „Im letzten Jahr wurden für diese Operation noch 14 Mausklicks benötigt, jetzt sind es nur noch acht.“ Gewiss, Poweruser sind sehr stolz auf die 2-Tasten-Eingabe. Aber die moderne Ribbon-Benutzeroberfläche stößt das Tor auf zu einer neuen Dimension von Produktivität, die die 2-Tasten-Eingabe vergessen lässt. Die Leertaste „Popup Hub“ und neue Suchwerkzeuge verbessern z. B. die Interaktionsgeschwindigkeit und den Bedienkomfort.

Mythos #4: CONNECT Edition lässt sich nicht verwenden, wenn ältere Versionen von Bentley Tools wie OpenRoads Designer genutzt werden.

Falsch. Vorwärts- und Rückwärtskompatibilität sowie der gleichzeitige Betrieb unterschiedlicher Versionen wird stets über alle Bentley-Anwendungen hinweg gewährleistet. Und dies aus gutem Grund, denn viele Benutzer sind vertraglich zur Nutzung bestimmter Versionen im Projekt verpflichtet. Was freilich den Anwender nicht davon abhalten sollte, jetzt auf eine CONNECT Edition umzusteigen und trotzdem kompatible Resultate in älteren Versionen abzuliefern.

CONNECT Edition stellt eine ganze Reihe von Tools zur Verfügung, etwa in Form von Datentypen, um die Produktivität bei Modellierung zu steigern. Sogar diese Daten sind rückwärtskompatibel und beim Öffnen in V8i lesbar. Allerdings weist Bentley ausdrücklich darauf hin, dass den Zeichnungsvorschriften der Auftraggeber Folge geleistet werden sollte, damit es zu keinen Kompatibilitätskonflikten mit anderen Vertragspartnern kommt.

Mythos #3: „Big Brother in the Cloud is watching you.“

Falsch. Erstens kann der Anwender selbst entscheiden, welche Daten mit der Cloud synchronisiert werden sollen und welche nicht. Und zweitens: Sobald der Anwender erkennt, welchen enormen Nutzen die Cloud-Anbindung der in der CONNECT Edition integriert Tools bieten, wird er von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Der Zugriff auf Cloud-basierte Tools kann durch Benutzer, Projekte und Unternehmenseinstellungen unkompliziert aktiviert und eingeschränkt werden.

Mythos #2: Die Migration auf die CONNECT Edition erfordert einen erheblichen Aufwand.

Falsch. Zunächst einmal erfordert der Wechsel zur CONNECT Edition fast keine Konvertierungen – nicht von Dateien, Objekttypen, Projekten oder anderem.  Was im Voraus angepasst werden muss, sind die Konvertierung der V8i „Workspaces“ zu CONNECT Edition „Configurations“.

CONNECT Edition wird mit einem Assistenten geliefert, der hilft, die neue Planungsumgebung in Analogie zur bisherigen zu konfigurieren. Der Vollständigkeit halber sollte angemerkt sein, dass dazu manuelles Eingreifen notwendig ist, aber für die meisten Benutzer ist der Umstieg V8i auf CONNECT Edition in wenigen Stunden erledigt. Im Zweifelsfall gibt es immer noch die Möglichkeit, für die Migration eine entsprechende Schulung oder eine Beratung bei einem zertifizierten Bentley Institut zu buchen.

Einer der großen Vorteile der CONNECT Edition ist der folgende:
Kontextuelles Training ist direkt in der Benutzeroberfläche CONNECT Edition UX integriert. Dies bedeutet, dass CONNECT Edition über CONNECT Advisor den Zugriff unmittelbar aus der eigenen Projektumgebung auf den Bentley LEARN Server (entsprechenden YouTube-Kanal) heraus (sofern die entsprechenden Einstellungen hierzu vorgenommen wurden) erlaubt.

Ribbon UX ist für die meisten neuen Benutzer intuitiv bedienbar. Auch Benutzer älterer Versionen werden sich schnell oder mit ein wenig Hilfe der kontextsensitiver Lernwerkzeuge zurechtfinden.

Mythos #1: Entweder oder! Der Anwender kann nicht V8i und CONNECT Edition Sessions gleichzeitig betreiben.

Falsch. Die V8i-Konfiguration kann belassen werden, wie sie ist, und mit CONNECT Edition kann auf der gleichen Workstation und der lokalen Konfiguration zur gleichen Zeit gearbeitet werden.

Connect Lizenzierung, die DSGVO und die Cloud – Zusammenhänge und Hintergründe:
Wie passt das zusammen?

Ende Mai 2018 hat die Europäische Union die sogenannte General Data Protection Regulaton (GDPR) umgesetzt. Mit der GDPR sind neue Verpflichtungen in Hinsicht auf Datenschutz in Kraft getreten, die sich auf Unternehmen und andere Organisationen auswirken, auch auf jene in der ganzen Welt, die Waren und Dienstleistungen für Einwohner der Europäischen Union anbieten oder Daten sammeln, die mit den Bürgern der Europäischen Union in Verbindung stehen.

Bentley Systems ist der Ansicht, dass die GDPR ein wichtiger Schritt zur Stärkung und Harmonisierung des Datenschutzes weltweit ist. Bentley verpflichtet sich zur Einhaltung der GDPR und verfügt über eine umfassende Expertise in den Bereichen Schutz von Daten und Respektierung der Persönlichkeitsrechte. Bentley erfüllt die Datenschutzbestimmungen der EU und der USA.

Unabhängig von den Vorteilen, die die Cloud-Anbindung der CONNECT Edition bietet, deuten Umfragen und Gespräche mit Bentley-Kunden jedoch auf eine gewisse Skepsis gegenüber der CONNECT Edition und seinen Cloud-Diensten hin. So werden mehr Hintergrundinformationen über Sicherheit und Datenschutz gewünscht.

Dass die von Bentley gemachten Aussagen kein bloßes Lippenbekenntnis sind, wollen wir im Folgenden in drei Bereiche unterteilt aufzeigen und damit mehr Hintergrundinformationen vermitteln: Zur dezidierten Partnerschaft mit Microsoft, zu Best Practices und zur Kontrolle über den Datenschutz.

Partnerschaft

Microsoft Azure ist der richtige Cloud-Partner. Zur Stärke von Bentleys Cloud-Anwendungen gehört die Entscheidung, mit erstklassigen Partnern und bewährten Best Practices zu arbeiten. So fiel die Wahl ganz bewusst auf Microsoft Azure als zugrundeliegendem Cloud-Diensteanbieter. Bentley ergänzt dieses Cloud-Angebot, indem es auf die meist implementierten Komponenten vertraut. Bentley und Microsoft pflegen eine langjährige Partnerschaft, um die Infrastruktur-Design- und -Management-Aktivitäten seiner Kunden von Desktop-Anwendungen über mobile Middleware zum serverseitigen Netzwerk und Sharing-Tools zu gewährleisten.

„Die Partnerschaft von Bentley mit Microsoft bei Azure-Cloud-Diensten hat branchenführende Cloud-Funktionen für Infrastruktur und Compliance zur Folge“, sagte Lori Hufford, Vice President von Bentley Systems. Die Zusammenarbeit mit Microsoft Trust Center bietet die höchsten Zertifizierungsstufen für die Anwendungen von Bentley. Aber nicht nur Azure, auch Bentleys Cloud Tool Set wird von der Cloud-Branche geschätzt.

Bentley CONNECT Cloud Services umfassen folgende Funktionen:

  • SOC2-(Service-Organisation-Compliance-)Konformität
  • AICPA-Auditstelle
  • Aufsicht über das Unternehmen, Lieferantenmanagement-Programme, internes Management, Corporate Governance und Risikomanagement sowie regulierende Aufsicht
  • CSA (Cloud Security Alliance) zur Dokumentation von Sicherheitskontrollen.

Best Practices

Vermutlich nutzt das Unternehmen bereits eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen von Bentley. Bei Cloud-Diensten wurde das Angebot an Sicherheitsvorkehrungen nochmals erweitert, siehe auch www.bentley.com/de/trust-center Bentley Trust Center.

Die Cloud-Angebote von Bentley sind mit ihren Best Practices und robusten Lösungen so konzipiert, dass jederzeit kontrolliert werden kann, ob die Einhaltung der Vorschriften gewährleistet ist. Bentley kooperiert mit führenden Cloud-Serviceprovidern, damit der Benutzer von Rechenzentren und Netzwerkarchitekturen dieser Anbieter profitieren kann, die den strengsten Industriestandards und länderspezifischen Anforderungen entsprechen.

Kontrolle über die Datenspeicherung

Die Nutzung der CONNECT Edition erfordert vom Benutzer, sich anzumelden und zu identifizieren. Es sind Angaben über das Profil des Benutzers in Hinsicht auf Name, Organisation, Adresse und berufliche Aufgabe notwendig. Diese Angaben sind jederzeit überprüfbar und aktualisierbar durch den Benutzer. Dennoch kann dies Fragen zum Datenschutz aufwerfen. Bentley gibt unter www.bentley.com/en/privacy-policy Auskunft darüber, wie mit dem Datenschutz verfahren wird.

Die Angabe der Daten bietet auch Vorteile für den Anwender:

  • Benachrichtigungen bei Problemen, die für den Anwender relevant sind
  • Benachrichtigungen, wenn Transformationen abgeschlossen sind
  • Mobilität – Zugriff auf Daten über verschiedene Endgeräte
  • Kundensupport und Service – Kontaktinformationen
  • Informationen, wie mit Bentley-Produkten/Dienstleistungen zu verfahren ist
  • Nutzung von Produkten, Dienstleistungen, Merkmalen und Funktionen
  • Kontextaufbereitete Best Practices für den Anwender
  • CONNECT Advisor – relevante Schulungen
  • Forschung und Analyse zur Verbesserung von Bentleys Produkten, Dienstleistungen und Technologien
  • Einlösung von Trouble Tickets
  • Maßgeschneiderte Kommunikation über relevante Features und Produkten.
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news-398 Mon, 07 Oct 2019 13:46:46 +0200 Fachingenieur BIM VDI https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/fachingenieur-bim-vdi-1/ Lehrgang für Planer, die sich fit für Ausschreibungen mit Building Information Modeling machen. Digitales Planen und Bauen gehört in Deutschland längst noch nicht zum Standard. Für das Arbeiten mit BIM entwickelten bisher laut Studie „Digitalisierung der deutschen Bauindustrie“ nur 18 Prozent der Unternehmen eine Strategie.

Mit dem Zertifikatslehrgang „Fachingenieur BIM VDI“, der Planer dabei unterstützt, entsprechende Kompetenzen zu erwerben und dabei individuelle Schwerpunkte zu setzen, soll sich das nun ändern. Damit sichern sich Planer langfristig Vorteile im Wettbewerb und steigern ihre Produktivität.

Worauf kommt es an?

Es stellt sich zuerst die Frage, welches BIM-Level ein Büro erfüllen muss, um am Markt aussichtsreich bestehen zu können? Es kommt auf das jeweilige Geschäftsmodell, die Projekte und die Struktur im Büro an, weshalb es auf die Frage keine allgemeingültige Antwort gibt.

Im internationalen Umfeld unterscheidet man drei Ebenen (Level 1 bis 3, 3D) von erweiterten Funktionen.

Level 0, das den konventionellen Prozess mit CAD-Zeichnungen und ausgedruckten Plänen darstellt. Es genügt für kleinere Vorhaben, wie den Umbau eines Einfamilienhauses, und erfolgt in 2D.

  • Level 1 umfasst 2D- und 3D-CAD-Zeichnungen und den elektronischen Datenaustausch - ohne eine gemeinsame Projektplattform.
  • Level 2 bedeutet, dass 3D-CAD-Modelle für alle Beteiligten zur Verfügung stehen. Es gibt zudem Prozessdefinitionen und eine gemeinsame Projektplattform. Hierin können auch Zeitpläne (4D) und Kosten (5D) hinterlegt sein.
  • Level 3 beschreibt das komplette Programm, das sich beispielsweise für Gewerbebauten lohnt: Objektspezifische Prozesse können über den gesamten Lebenszyklus bereits während der Planungs- und Bauphase starten, wenn die vorgeschriebenen Dokumente intelligent mit dem BIM-Modell verknüpft sind. Dies beinhaltet offene Datenformate und eine gemeinsame Projektplattform.

BIM ist schrittweise implementier- und einsetzbar, wie der Zertifikatslehrgang „Fachingenieur BIM VDI“ zeigt. (Bild: Professor Dr. Christian Fieberg, Lehrgebiet Gebäudetechnik, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen)

Eine schrittweise Entwicklung der Planer von Level 0 bis Level 3 ist möglich.

Steigender Einsatz von BIM

Viele Ausschreibungen erfordern schon heute den Einsatz von BIM und die Tendenz ist steigend. Technologien wie 3D-Druck, Cloud-Technologie oder 3D-Laserscanning befinden sich auf dem Vormarsch. BIM wird bei allen öffentlichen Infrastrukturprojekten ab 2020 verbindlich, weshalb in den kommenden Jahren fast 80 Prozent der Unternehmen mit BIM arbeiten wollen, wie die Studie „Digitalisierung der deutschen Bauindustrie“ zeigt. Demnach erarbeiten 39 Prozent eine Strategie für ihre Digitalisierung.

Gut ausgebildete Experten und praxisnahe Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich werden in Zukunft benötigt. Der Zertifikatslehrgang „Fachingenieur BIM VDI“ mit vier Pflicht- und drei Wahlpflichtmodulen bietet neben einem umfassenden Überblick auch die Möglichkeit zum individuellen Vertiefen einzelner Themenaspekte der BIM-Konstruktion.

Folgende Themen enthält die Weiterbildung:

  • ganzheitliche Betrachtung des gesamten Lebenszyklus
  • BIM-Modellierung und Datenmanagement
  • Rechtliche Grundlagen
  • BIM-Software
  • BIM-Leistungsbilder
  • BIM-Projektmanagement

Mit bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer das VDI-Zertifikat „Fachingenieur BIM VDI“. Darüber hinaus gibt es beim VDI Wissensforum auch andere Aus- und Weiterbildungsformate zum Thema BIM

Anmeldung und Programm unter vdi-wissensforum.de/lehrgaenge/fachingenieur-bim/ oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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news-397 Fri, 27 Sep 2019 08:18:00 +0200 BIM World Munich 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-world-munich-2019-1/ Die BIM-Leitmesse findet am 26. und 27. November 2019 in München statt – Freitickets für Build-Ing.-Leser! Als führende Veranstaltung für anwenderbezogene Lösungen rund um die digitale Modellierung von Gebäudeinformationen und neue (IoT)-Technologien für Bauwesen, Immobilienwirtschaft und Stadtplanung ist die BIM World Munich 2019 mit 200 Ausstellern, offenen Breakout Sessions, einem zweitägigen internationalen Kongress zu aktuellen Branchenthemen mit 200 Referenten sowie einer Innovationsfläche für Start-Ups mit Open Innovation Stage zum einzigartigen Treffpunkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche geworden.

Mehr Ausstellungsfläche

Mit erweiterter Ausstellungsfläche sowie einem umfangreichen Kongressprogramm ist die BIM World Munich 2019 erneut auf Wachstumskurs. Sie findet zum vierten Mal in Folge am 26. und 27. November 2019 im ICM in München statt.

Zu den Highlights des Ausstellungs- und Rahmenprogramms gehören neue disruptive Bau-IT und IoT-Technologien für das sensorgestützte Bauen und Betreiben, für BIM und nachhaltiges Bauen, BIM und GIS, BIM und digitale Baustelle, BIM-Visualisierung (VR/AR, 3D usw.), cloudbasierte BIM-Lösungen, innovative Lösungen für Smart Buildings sowie die Best Practices von digitalen Planungstools und smarten Bautechnologien.

Offene Breakout Sessions

In den offenen Breakout Sessions bespielen die BIM World Aussteller auf der Open Stage Themen wie koordiniertes BIM-Design für die Infrastruktur, softwaregestützte Koordination und Kollaboration in BIM Projekten, automatisiertes Datenmanagement, Zusammenarbeit in Planung und Bau, BIM in der Befestigungstechnik, die Verknüpfung von Datenquellen und 3D-Modellen, Digital Design Space und Connected BIM für die Verkehrswegeplanung.

Das Digital Facility Management rückt dieses Jahr noch stärker in den Fokus und wird mit dem Ausstellungsbereich Digital FM Hub ein wichtiger Teil der BIM World Munich 2019.

Zur Auflistung der Aussteller hier klicken.

Top-Speaker aus der ganzen Welt

Der zweitägige internationale Kongress gibt weitere Einblicke in die Digitalisierung der Branche mit Keynotes von Autodesk, Nemetschek, Trimble, Oracle, BIMobject, Bentley und BIMsystems.

Am ersten Tag rückt das digitale Immobilienmanagement in den Fokus. In der BIM2FM-Session vom CAFM RING e. V. bekommen die Besucher einen Überblick über die IoT-Sensortechnik und sowie digitale Zwillinge im Betrieb. Sie können sich mit den neuesten Technologien für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit für die späteren Betriebsphasen und BIM im Betrieb vertraut machen.

BIM und GIS

RealFM e.V präsentiert BIM aus Betreiber- und Nutzersicht. Das Zusammenspiel zwischen BIM und GIS sowie digitale Zwillinge von unseren Gebäuden und Städten werden vom Leonhard Obermeyer Center und dem Runden Tisch GIS e.cV. hervorgehoben. Auch die DB Netz AG ist dieses Jahr als Speaker auf der BIM World Munich 2019 präsent und stellt die zweite Stammstrecke in München als Best-Practice-Beispiel für BIM und GIS Integration vor.

Das Veranstaltungsformat bringt Innovation und Tradition zusammen. In der Session „BIM aus Sicht der Bauunternehmer“ vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie können die Bauunternehmer das Potential von BIM entdecken und sich über die Chancen und Einsatzmöglichkeiten dieser Arbeitsmethode informieren.  

Am zweiten Tag präsentiert die Bayerische Ingenieurkammer-Bau Beiträge aus der Industrie im Rahmen ihrer BIM-Kochkurse und vermittelt die Umsetzung und Anwendung von BIM in der täglichen Praxis.

Premiere: EU-Vertreterin auf der BIM World

Auf der EU- und Kommunalebene gewinnt die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft ebenso an Bedeutung. Zum ersten Mal tritt die Vertreterin der Europäischen Kommission, Policy Officer Ilektra Papadaki, als Top-Speaker auf der BIM World Munich auf und berichtet über die digitalen Trends in der EU-Bauwirtschaft.

Welche digitalen Lösungen und Anwendungen für Städte und Kommunen es auf dem Markt schon gibt und wie man die moderne Bürgerbeteiligung bei Bauvorhaben durch Augmented Reality erhöht, zeigt Robotic Eyes. Cloudeo stellt die GeoServices für Kommunen vor.

Kai-Stefan Schober von Roland Berger erklärt die BIMization von Geschäftsmodellen in der Bauindustrie. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. präsentiert die Ergebnisse aus der Theorie und Forschung und gibt anhand von Projekten aus der Praxis und deren Anwendung einen Einblick in aktuelle und zukünftige Potenziale für mehr Nachhaltigkeit durch BIM bzw. die Digitalisierung der Prozesse, von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb.

Außerdem diskutieren die branchenführenden Experten in Panels an beiden Tagen über die umweltfreundliche und kostensparende Ausstattung unserer Lebensräume sowie über Produktentwicklungen, die den Vormarsch intelligenter und energieeffizienter Gebäude vorantreiben. Microsoft zeigt digitale Trends, die unsere Industrie grundlegend verändern.

Zum Programm hier klicken.

Wie smart ist unser Handwerk?

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung werden die Handwerksbetriebe vor neue Herausforderungen gestellt und sollen digitale Geschäftsprozesse einführen, um Zeit, Ressourcen und Kosten zu sparen, das eigene Leistungsportfolio zu erweitern und die Produktivität zu steigern. Auf der BIM World Munich werden Best-Practice-Beispiele für digitales Handwerk von innovativen Unternehmen wie openHandwerk oder Softtech in der Innovation Session vorgestellt.


Außerdem werden Themen wie digitale Tools und Anwendungen im Handwerksbetrieb, digitales Aufmaß von Räumen, digitaler Gerüstbau, VR- und AR-Anwendungen für Handwerker u. v. m. sowohl auf der Messe als auch in der Handwerk-Digital-Session hervorgehoben. Auch die Ingenieurkammer-Bau, der buildingSMART Deutschland e. V., der Zentralverband des deutschen Handwerks, KDH-Schaufenster Digitales Bauen und Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Planen und Bauen sind als Top-Speaker dabei.

BIM World Innovation Hotspot: BIM Town

Nach dem großen Erfolg der BIM Town und des BIM/Smart Construction Awards 2018 kommt die Innovation Area der BIM World Munich 2019 zurück. Die BIM Town ist ein Marktplatz für alle Innovatoren, Disruptoren, Start-Ups und R&D-Teams, die ihre digitalen Produkte und Services für Design, Produktion, Konstruktion und Management der Real Estate und unserer Smart Cities auf der BIM World präsentieren und die Möglichkeit erhalten, ihre Innovationen auf der BIM Town Bühne zu pitchen.

Neu dazu kommen in diesem Jahr die Reverse Pitches, die den etablierten Firmen ermöglichen, ihre Unternehmen, Konzepte und Anforderungen vor Start-Ups an beiden Tagen vorzustellen. Am zweiten Tag werden auf der BIM Town Innovation Stage die Best-Practice-Beispiele des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Planen und Bauen vorgestellt. Dazu zählen Lösungen für App-basierte BIM Prozesse,  app-basiertes Real Estate Management und Common Data Environment (CDE) sowie Show Case BIM2FM 4.0.


Exklusives Angebot!

Leser der Build-Ing. erhalten mit dem Code BIM-HUSS kostenfreie Tickets für die Ausstellung inklusive Breakout Sessions und BIM Town. Hier eCode BIM-HUSS einlösen und ein kostenfreies Ticket sichern!

 

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news-396 Thu, 26 Sep 2019 09:31:21 +0200 Studie zur Ressourceneffizienz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/studie-zur-ressourceneffizienz/ VDI ZRE veröffentlicht Hinweise für Planer und Bauausführende zur Senkung des Rohstoffbedarfs im Bauwesen Das Thema Ressourceneffizienz gewinnt angesichts des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen auch im Bauwesen mit seinem hohen Rohstoffbedarf zunehmend an Bedeutung. Eine aktuelle Broschüre des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) gibt Planern und Bauausführenden Hinweise, wie sie Ressourceneffizienzmaßnahmen umsetzen können.

Ressourceneffiziente Bauweise im Fokus

In der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik spielt die Ressourceneffizienz wichtige Rolle. Man möchte den nachfolgenden Generationen einen intakten Planeten zu hinterlassen und ihnen die Chancen auf ein gutes Leben zu ermöglichen. Ziel des Bauwesens sollte deshalb eine ressourceneffiziente Bauweise sein, die die Umwelt schont.

In kompakter Form zeigt die Studie, wie sich dieses Ziel erreichen lässt. Es ist erforderlich, die Ressourceneffizienz über den gesamten Lebensweg eines Gebäudes zu betrachten – von der Planung und Errichtung über Nutzung und Modernisierung bis hin zum Rückbau.

Wettbewerbsvorteile für Planer und Bauausführende

Davon betroffen sind sowohl die Auswahl der Bauprodukte als auch deren Recycling. Schenkt man dem Gebäuderückbau bereits in der Planungsphase Beachtung, so kann man die Baustoffe recyceln und für die Errichtung neuer Gebäude oder Infrastrukturen als Sekundärbaustoffe nutzen. Auf die Dauer wird so der Abbau von Primärstoffen reduziert und die Umwelt geschont.

Mit einem erweiterten Leistungsumfang sind Bauunternehmen in der Lage, zusätzliche Aufträge zu generieren und in neue Wirtschaftsbereiche vorzudringen. Darüber hinaus fokussiert sich die Broschüre auch auf die Themen Vergabe und Ausschreibungen. Bauunternehmer profitieren von einer Effizienzsteigerung im Unternehmen sowie von einem Imagegewinn. Angereichert ist die Druckschrift mit praktischen Beispielen und weiterführenden Informationen.

Download der Studie: Hier klicken.

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news-395 Wed, 25 Sep 2019 08:32:36 +0200 Daten für Entwässerungsprodukte https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/daten-fuer-entwaesserungsprodukte/ Dallmer stellt BIM-Daten für Revit, IFC und ArchiCAD zur Verfügung. Der Entwässerungsspezialist erweitert kontinuierlich sein Angebot für Architekten und Planer. Sämtliche Daten liegen für ArchiCAD, Revit und im Datenaustauschformat IFC vor. Interessierte finden die BIM-Daten auf der Unternehmens-Website unter dem jeweiligen Produkt.

Mit Hilfe von Software fügt die BIM-Planungsmethode alle nötigen Daten zu einem digitalen, dreidimensionalen Modell des geplanten Bauwerks zusammen. Die virtuelle Darstellung des Objekts ist das Herzstück eines jeden BIM-Projekts. Alles wird bis ins letzte Detail abgebildet – vom Grundriss bis hin zu einzelnen Sanitärobjekten.

Materialverbrauch senken, Ressourcen schonen

Darin werden die geometrischen, funktionalen, bauphysikalischen sowie sonstigen relevanten Eigenschaften zum Bauwerk und allen darin enthaltenen Bauteilen hinterlegt. Dazu gehören beispielsweise Preise, Lieferdaten, Brandschutzeigenschaften und Angaben zu Material, Montage oder Wartung. Diese Daten werden miteinander verknüpft, laufend aktualisiert und allen Projektbeteiligten zur Verfügung gestellt.

Das gesamte Projekt spielt man am Bildschirm durch, bevor es auf die Baustelle geht. So können Architekten und Planer potenzielle Probleme wie Kollisionen zwischen unterschiedlichen Gewerken viel früher identifizieren. Zudem lassen sich auch Zeitmanagement, Kostenkalkulation, Nachhaltigkeitsbewertungen und die Bewirtschaftung des Gebäudes in ein BIM-Projekt integrieren. Das wichtigste Potenzial für die Zukunft liegt dabei in der Ressourcenschonung. BIM trägt dazu bei, dass der Materialverbrauch in der Bauphase sinkt, die Betriebskosten im Rahmen bleiben und die Recyclingrate am Ende des Lebenszyklus steigt.

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news-394 Tue, 24 Sep 2019 07:29:56 +0200 Bauteilmanagement-System https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bauteilmanagement-system/ BIMsystems launcht waya als Weiterentwicklung des Bauteilmanagements. Mit der BIM-Lösung waya von BIMsystems arbeiten Planer und Baubeteiligte unterschiedlicher Gewerke datenbankbasiert in einem zentralen Datenmodell. Ergebnis: Verlustfreie Vernetzung in der BIM-Planung, Beratung direkt im CAD-System, digitalisierte Projekt- und Produktdaten und adressatengerechte Informationen im gesamten Planungsprozess.

Ab 16. September 2019 ist mit waya die Weiterentwicklung des bisherigen Bauteilmanagement-Systems verfügbar, das durch zusätzliche Features erweitert wurde. An den Bedürfnissen der Planenden orientiert, wurden für alle Bauakteure Lösungsansätze in waya entwickelt, um eine ganzheitliche Zusammenarbeit im Kontext Big Open BIM zu gewährleisten. Von Bauteilhersteller über Generalunternehmer und Planer bis hin zum Betreiber profitieren am Prozess Beteiligte von waya.

Dank der direkten waya-Integration via Plugin ins CAD-System müssen Planende ihre gewohnte Umgebung nicht mehr verlassen. Direkt über das Plugin von BIMsystems wird BIM-Content gemäß Parametern, Logiken und Regeln anforderungsgerecht individualisiert und in das BIM-Datenmodell eingesetzt.

waya bietet erste Ansätze der Systematisierung und Modularisierung des BIM-Content. Das heißt, dass mittels eines Konfigurators BIM-Content eines oder mehrerer Hersteller zu einem BIM-Content-System intelligent vernetzt werden kann. Individuelle Wand- und Deckensysteme sind damit konfigurierbar und können via Plugin auch direkt in das CAD-System geladen werden. Dieses Feature wird im Leistungsumfang in den kommenden Monaten erweitert, um Planern ein intuitives und zeitsparendes Tool in waya zu bieten.

Momentan sind bereits die Produktgruppen Türen, Fenster, Tore, Rohrsysteme und Armaturen als BIM-Content von diversen Anbietern wie Rehau, Keuco, Hörmann und Geze in waya zugänglich. Die Auswahl von BIM-Content und Produktgruppen wird in den kommenden Monaten stark zunehmen.

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news-393 Mon, 23 Sep 2019 09:00:00 +0200 Österreichische Bautage https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/oesterreichische-bautage/ Fachkongress für Entscheidungsträger am 13./14.11.2019 in Loipersdorf. Der Kongress zum Thema Bau in Österreich bietet zahlreiche Vorträge zu den spannendsten Themen der Baubranche:

  • Lean Management am Bau
  • Digitalisierung am Bau und in der Bauwirtschaft
  • Zukunft Wohnen
  • Moderne Arbeitswelten
  • Disruptive Innovation am Bau

Die Bautage unterscheiden sich aus mehreren Gründen von den üblichen Kongressen der Baubranche. Mit Loipersdorf wurde von den Veranstaltern eine ruhige Location im Südosten Österreichs gewählt. Loipersdorf ist der idealer Rückzugsort für alle Besucher der Bautage, die dem Stress des Arbeitsalltags entfliehen und die Zukunft auf dem Bau und rund um den Bau in entspannter und persönlicher Atmosphäre mitgestalten möchten.

Die Veranstalter der Österreichischen Bautage laden Vorausdenker und Innovatoren als Speaker ein. Dadurch bietet der Kongress den Besucher einen echten Mehrwert, den sie an ihre Kunden weitergeben können.

Weitere Themen:

  • Future Living: Wie wir in Zukunft wohnen
  • Digitalisierung: Disruptive Technologien am Bau
  • Lean Management: Bauprozesse optimieren
  • Smart City: Urbanes Leben nachhaltig gestalten
  • Recht und Finanzierung: Vergaberecht & kooperative Projektabwicklung
  • Moderne Arbeitswelten: Mit New Working dem Personalmangel begegnen
  • Gebäudetechnik: Das Facility Management unterstützen

Zielgruppen:

  • Bauträger
  • Ausführendes Gewerbe
  • Bauindustrie
  • Architekten & Planer
  • Bauherren & öffentliche Auftraggeber

Informationen zu den Referenten sowie zu Preis und Unterkunft: Hier klicken.

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news-392 Fri, 20 Sep 2019 08:21:38 +0200 "BIM im Straßenbau" https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-im-strassenbau/ Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie stellt das nächste Positionspapier zu BIM vor. Bereits Anfang 2019 veröffentlichte der Verband das Informationspapier "BIM im Hochbau" (Build-Ing. berichtete), in dem er sich zur Standardisierung künftiger Bauprozesse positioniert. Nun folgt eine Stellungnahme zum Thema Straßenbau.

In der Bundesrepublik Deutschland wickelt man Straßenbau fast ausschließlich für öffentliche Bauherren ab. Im Jahr 2018 entfiel mit rund 13,7 Milliarden Euro fast die Hälfte aller öffentlichen Bauaufträge auf den Straßenbau. Der über Jahrzehnte angestaute Investitionsbedarf im Straßenbau ist bei weitem noch nicht abgearbeitet.

Beitrag der Straßenbauindustrie zur BIM-Einführung

Von allen Beteiligten fordern die Kostenentwicklung für Rohstoffe und Energie sowie die knappen Personalressourcen größte Anstrengungen für eine anforderungs- und termingerechte sowie wirtschaftliche Bauausschreibung und -abwicklung.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur legte Ende 2015 einen Stufenplan für die Einführung von BIM vor, um der Planungsmethode in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Ziel ist es das digitalisierte Bauen bis 2021 umzusetzen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Das Positionspapier "BIM im Straßenbau" zeigt auf, wie digitale Daten im Straßenbau schon jetzt zum Vorteil aller Seiten eingesetzt werden können und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen. Die Digitalisierung kann nur dann ihre Vorteile entfalten, wenn alle am Straßenbau Beteiligten – Bauausführende, Planer, Bauherren und Behörden – ihren Beitrag leisten. Im Papier beschreiben Fachleute Wege zur durchgängigen Nutzung von Daten für alle im Straßenbau üblichen Vertragsformen.

Serie von Positionspapieren BIM

Ein Redaktionsteam von BIM-Experten der Straßenbauindustrie im Arbeitskreis Digitalisiertes Bauen (AKDB) des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie verfasste die schriftliche Stellungnahme.

Der AKDB vernetzt die Digitalisierungsexperten der Mitgliedsfirmen des Bauindustrieverbandes. Neben "BIM im Straßenbau" liegen bereits vor: "BIM im Hochbau“ sowie "BIM im Spezialtiefbau“.

Download des Positionspapiers: hier klicken!

 

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news-391 Thu, 19 Sep 2019 08:13:11 +0200 Beton-Monitoring https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/beton-monitoring/ Echtzeit-Analyse der Betonfestigkeit mit Paschal Maturix. Beim Betonierprozess sind die Beteiligten mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehören die fehlende Echtzeiteinsicht in den Betonreifestatus, eine zeitaufwändige Datenerfassung und -verarbeitung sowie fehleranfällige Proben.

Paschal Maturix erleichtert den effizienten Betonierprozess und liefert gleichzeitig fundierte Auswertungen. Mit einem kabellosen Funksender wird eine Echtzeitanalyse der Betonfestigkeit durchgeführt. Das erlaubt eine verbesserte Planbarkeit und ein ort- und zeitunabhängiges Monitoring in Echtzeit.

Aufgrund der Echtzeit-Analyse der Betonfestigkeit wird der optimale Zeitpunkt des Ausschalens ermittelt. Dadurch reduziert sich zum einen die Fehlerzahl aufgrund zu frühen Ausschalens. Zum anderen entstehen keine überflüssigen Wartezeiten während der Betonreifephase. Der Anwender erhält eine Benachrichtigung, sobald der Zielwert erreicht wurde oder eine zu hohe Differenz der Innentemperatur besteht.

Um eine bestmögliche Betonqualität zu garantieren, kann die Betontemperatur mittels Steuerung von Beheizungs- und Kühlanlagen ortsunabhängig kontrolliert und angepasst werden. Durch die Übermittlung der benötigten Aushärtungszeit des überwachten Betons kann besser geplant und die Kapazität optimal genutzt werden.

Die Maturix-Software ist eine benutzerfreundliche webbasierte Anwendung, auf die von überall aus zugegriffen werden kann. Dank der Analysen und der aufgezeichneten digitalen Dokumentation von Messergebnissen wird der administrative Aufwand erheblich reduziert. Die fundierten Daten liefern zudem die Grundlage für Entscheidungen und dienen als Qualitätsnachweis.

 

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news-390 Wed, 18 Sep 2019 07:56:32 +0200 Digitaler Planungsservice https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitaler-planungsservice/ blue.sprint senkt Arbeitszeit und Kosten auf der Baustelle. Der digitale Planungsservice blue.sprint von Xella bietet sämtliche Services, mit denen Bauvorhaben einfacher, schneller und kostengünstiger gemacht werden können.

Die wesentlichen Vorteile der digitalen Planung mit blue.sprint bestehen darin, Material zu optimieren, Kosten zu reduzieren und Zeit einzusparen. Nach Angaben des Herstellers Xella lässt sich anhand zahlreicher Bauvorhaben aus der Praxis belegen, wie die Zusammenarbeit von Planern und Gewerken verbessert werden kann – von der Entwurfsphase über die Produktion und Logistik bis zur Umsetzung.

Das Serviceangebot von blue.sprint beinhaltet:

  • Projektberatung bereits während der Entwurfsphase
  • Ansprechpartner zur Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team von Spezialisten (Key Account, Ingenieure, Logistik, Kundenservice)
  • Bereitstellung einer digitalen Produktdatenbank
  • Beratung zur Optimierung von Materialauswahl und -alternativen, Statik, Bauphysik und Wirtschaftlichkeit
  • Projektspezifisch individuelle Vorkommissionierung
  • Nahtlose Bestell- und Lieferkette durch Track & Trace und Just-in-Time-Delivery
  • Kosten- und Zeitersparnis durch optimierte Materialverwaltung
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news-389 Tue, 17 Sep 2019 07:34:37 +0200 8. VdS-BrandSchutzTage https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/8-vds-brandschutztage/ Am 4./5.12.2019 wird die Koelnmesse zum Treffpunkt für Brandschutz- und Sicherheitsexperten. Auch in diesem Jahr bieten die VdS-BrandSchutzTage eine gute Gelegenheit, sich umfassend über Neuerungen und Innovationen im Brandschutz zu informieren: Am 04./05.12.2019 erwartet die Fachbesucher in der Koelnmesse die bewährte Kombination aus Fachmesse, Themenforen und separat buchbaren Fachtagungen.

Fachmesse mit Live-Demos, Messerundgängen und Themenforen

Auf der Fachmesse mit ihrem Fokus auf dem anlagentechnischen, baulichen und organisatorischen Brandschutz werden innovative Produkte und Lösungen gezeigt, häufig mit Live-Demonstrationen. Außerdem können alle Messebesucher an geführten Messerund-gängen teilnehmen und die Vorträge in den beiden Themenforen besuchen, die in der Messehalle stattfinden: dem Wissenschafts- und Ausstellerforum und dem Zukunftsforum Brandschutz mit dem diesjährigen Motto „Brandschutz wird smart“.

Acht Fachtagungen inkl. neuer Fachtagung „Sprachalarmanlagen“

Parallel zu Fachmesse und Themenforen werden acht Fachtagungen angeboten. Neu dabei ist dieses Jahr die Fachtagung „Sprachalarm¬anlagen“ als Ergänzung zur beliebten Fachtagung „Brandmeldeanlagen“.

Die Fachtagungen im Überblick:

  • Sicherheits- und Alarmmanagement (04.12.2019)
  • Sprachalarmanlagen (04.12.2019)
  • Sicherheits- und Alarmmanagement (04.12.2019)
  • Feuerlöschanlagen (04.12.2019)
  • Baulicher Brandschutz (04.12.2019)
  • 46. Fortbildungsseminar für Brandschutzbeauftragte (04./05.12.2019)
  • Brandmeldeanlagen (05.12.2019)
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (05.12.2019)
  • Kompaktseminar Bauen und Brandschutz in NRW (05.12.2019)

Alle Fachtagungsteilnehmer haben kostenlosen Zugang zur Fachmesse und den Themenforen.

Für unsere Leser stehen kostenlose Eintrittskarten für den Messebesuch zur Verfügung. Die Freikarten können unter www.vds.de/bim ausgedruckt werden.
Sämtliche Informationen zu den VdS-BrandSchutzTagen unter
www.vds-brandschutztage.de

 

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news-388 Tue, 10 Sep 2019 12:47:09 +0200 Build-Ing. Digital https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/build-ing-digital/ Wir haben ein neues Angebot für Sie: Build.-Ing. Digital – für alle, die auch in Zukunft bestens über BIM und die Digitalisierung der Bauindustrie informiert werden wollen. Wir laden Sie ein, das Fachmagazin Build-Ing. digital zu lesen. Das ist für Sie nicht neu, auf dem Portal build-ing.de stehen Ihnen seit dem Launch der Website alle Fachartikel frei zur Verfügung.

Neu ist die Kategorie Premium. Fachartikel mit dem Premium-Stempel sind ab sofort unseren Abonnenten vorbehalten. Sie, liebe Leser, kennen die Diskussionen um die Monetarisierung von Online-Angeboten. Dafür gibt es nach wie vor keine allgemeingültige Lösung, jeder Verlag sucht und optimiert sein eigenes Modell.

Die HUSS-MEDIEN GmbH hat sich für ein sanftes Modell entschieden. Wir verstecken die Website build-ing.de nicht hinter einer Bezahlschranke. Ausgewählte Fachartikel bieten wir jedoch nur noch unseren Abonnenten an.

Wählen Sie zwischen unserem Monats- oder Jahres-Pass. Wir versprechen Ihnen eine gleichbleibende Qualität des führenden BIM-Magazins Deutschlands. Wenn wir Sie damit überzeugen können, freuen wir uns, Sie als Abonnentin oder Abonnent begrüßen zu dürfen.

Hier geht's zu Build-Ing. Digital Monatspass!

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news-387 Mon, 02 Sep 2019 10:53:19 +0200 IFC-Daten für CAD-Aufgaben https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ifc-daten-fuer-cad-aufgaben/ Neue Version der Infrastruktursoftware iTWO civil 2020. Mit der aktuellen Variante können Anwender erstmals IFC-Daten (Industry Foundation Classes) aus anderen Softwareprogramen als Referenz zur weiteren Bearbeitung übernehmen. Zudem lassen sich auch Modelle aus dem RIB-eigenen (RIB Software SE mit Hauptsitz in Stuttgart) CPIXML-Standard ( Construction Process Integration) für die Projektarbeit mit der Software RIB iTWO civil adaptieren.

Neue Möglichkeiten bei BIM-Projekten

Für die partnerschaftliche Zusammenarbeit bei BIM-Projekten schaffen diese neuen Anwendungsoptionen in RIB iTWO civil für den Straßen- und Tiefbau neue Szenarien. Aufwändige, neue Aufbereitungen auf Basis von dxf- oder dwg-Dateien gehören künftig durch die direkte Übernahme der BIM-Modelle aus dem Hoch- und Ingenieurbau für die Konstruktion von Infrastrukturelementen der Vergangenheit an.

Seit jeher dienen Linien als Basis für neue Pläne in der RIB-Infrastruktursoftware. Mit der neuen Softwareversion lassen sich nun fertige 3D-Modelle verwenden. Innerhalb der Planung kann dies sehr viel Zeit einsparen. Darüber hinaus bietet iTWO civil zahlreiche Möglichkeiten der Datenfilterung. Es werden so nur diejenigen Informationen in den Tiefbauplan transferiert, die für die Konstruktion von Relevanz sind.

Anwender können optionale und anpassbare Filter als Standard nutzen. Dabei lassen sich Hochbau-Elemente wie Türen, Fenster, Treppen oder sanitäre Anlagen, die für die weitere Bearbeitung in einem Tiefbau-CAD keine Rolle spielen, eliminieren.

IFC-Daten können zur Weiterbearbeitung genutzt werden

Informationen aus dem Hochbaumodell, die in RIB iTWO civil übertragen wurden, sind beispielsweise in Querprofilen darstellbar. Damit ist es möglich, auf einfache Weise direkte Bezüge zwischen den IFC-Modellen und den in iTWO civil konstruierten Elementen, wie z.B. Straßen und Leitungssystemen, herzustellen. Zudem besteht die Möglichkeit, gezielt einzelne Schnittebenen zu definieren, die als wertvolle Grundlage für die Konstruktion von Infrastrukturelementen dienen.

 „Von Brückenkonstruktionen, Regenrückhaltebecken, Oberleitungen, Lärmschutz- oder Spundwänden liegen inzwischen sehr häufig IFC-Daten vor“, erklärt Andreas Dieterle, Product Manager Civil Solutions bei der RIB Deutschland GmbH. „Mit iTWO civil 2020 können diese Informationen jetzt sinnvoll zur Weiterbearbeitung verwendet werden. Es kann beispielsweise eine Fundamentkante in 3D als Referenz herangezogen werden, um exakt die erforderliche Schnittebene zu definieren“, ergänzt Dieterle.

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news-386 Fri, 30 Aug 2019 08:15:45 +0200 Baustellendaten mobil erfassen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/baustellendaten-mobil-erfassen/ Neue Features für die Kapazitäts- und Wochenplanung mit bau-mobil. Vor allem Oberbauleiter und technische Geschäftsführer profitieren von der neuen Lösung der Software. Sie sind in der Lage, die auf der Baustelle benötigte Personalstärke über einen Zeitraum von vielen Wochen zu planen.

Die bau-mobil-Kapazitätsplanung ergänzt die Wochenplanung für den Disponenten. Zudem bietet sie als Gesamtlösung eine umfassende Übersicht über die aktuelle und zukünftige personelle Auslastung eines Unternehmens.

Effizientes Projektmanagement möglich

Innerhalb der Software bildet die Kategorisierung der Mitarbeiter die Basis für eine transparente Übersicht über die einzelnen Mitarbeitergruppen in jeder Kalenderwoche.

Wie viele Bauleiter, Poliere, Azubis oder Maschinisten stehen aktuell zur Verfügung, sind bereits verplant oder aufgrund von Urlaub oder Krankheit abwesend? Werden zusätzliche Arbeitskräfte für größere Baustellen benötigt?

Mithilfe des Systems lassen sich verfügbare Mitarbeiter gezielt den einzelnen Bauaufgaben zuordnen. Darüber hinaus errechnet die Software stets die erforderlichen Mitarbeiterstunden. Daraus kann man die optimale Personalstärke einer Baustelle für jede Woche im Voraus ermitteln.

Einfaches und übersichtliches Planen

Für Maschinen, Gerätschaften und Fahrzeuge ist eine vergleichbare Kategorisierung möglich. Auf diese Weise lassen sich auch diese über längere Zeiträume sinnvoll für die unterschiedlichen Bauprojekte einplanen.

 „Unser Anliegen war es, eine Lösung für den Bereich Projektsteuerung zu konzipieren, die durch ein intuitives Handling überzeugt“, erklärt Khaled Darwisch, Geschäftsführer der Connect2Mobile GmbH. „Zur Ermittlung der Personalstärke und aktuellen Auslastung des unternehmenseigenen Pools kommen häufig Tabellenkalkulationssysteme zum Einsatz, die in der Regel stark benutzerindividuell sind. Mit der bau-mobil-Kapazitätsplanung offerieren wir jetzt eine Lösung, die diese Informationen mit nur wenigen Klicks transparent macht und so das Projektmanagement durchweg vereinfacht“, ergänzt Darwisch.

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news-385 Thu, 29 Aug 2019 11:31:06 +0200 Kostenlose BIM-Daten für TGA https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kostenlose-bim-daten-fuer-tga/ Fränkische stellt Produktdaten von Rohrsystemen für Lüftung, Trinkwasser und Heizung zur Verfügung. Planer arbeiten im Closed-BIM-Prozess mit derselben Software und einheitlichen Tools, wohingegen die Open-BIM-Methode auf eine programmübergreifende Arbeitsweise und verschiedene Planungswerkzeuge setzt. Alle Beteiligten können dank dieser offenen Herangehensweise ihre übliche Software nutzen. Sie müssen sich nicht umstellen.

Daten für Open- und Closed-BIM

Die Daten des Rohrexperten lassen sich für den Open-BIM-Prozess direkt in der Planungssoftware abrufen. Darüber hinaus stellt die Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG auf ihrer Website Produktdatensätze nach VDI 3805 zum Download bereit.

Über die Plattform MagiCAd Cloud liefert das Unternehmen gleichzeitig Datensätze für geschlossene BIM-Prozesse. Anwender greifen in der Planungssoftware Autodesk Revit auf die umfangreichen technischen Daten und 3D-Modelle in der MagiCAD Cloud zu. Anschließend erstellen sie einen digitalen Entwurf des Rohrnetzes. Das Ergebnis: präzise Berechnungen bei optimierter Datenmenge.

Planung und Ausführung von Bauprojekten erleichtert

Die Projektierung und Dimensionierung lassen sich alternativ direkt mit der TGA-Software MagiCAD für Revit erledigen. Wurden die Rohrleitungen an den gewünschten Stellen eingezeichnet, so dimensioniert MagiCAD diese nach den aktuellen Normen. Das berechnete Modell wird durch den Datensatz von Fränkische automatisch mit den benötigten Fittings und Formteilen vom Haustechnik-Experten versehen.

Durch die Automatisierung von zeitintensiven Planungs- und Routineaufgaben über BIM sparen Beteiligte Zeit und damit Geld. Facility Manager nutzen in der Betriebsphase die Vorteile von der virtuellen Darstellung des Gebäudes. Sie sind in der Lage bei der Instandhaltung auf einen Blick festzustellen, welche Materialien verarbeitet worden sind und welche Ersatzteile benötigt werden. Auch beim Gebäude-Abbruch lohnen sich BIM-Modelle. Betreiber sind anhand der Material-Listen bestens über die Recyclingstoffe der verbauten Produkte informiert.

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news-384 Fri, 23 Aug 2019 07:35:55 +0200 FM-Day 2019 in Wien https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/fm-day-2019-in-wien/ Am 25.9.2019 findet der fünfte österreichische FM-Day statt. Der FM-Day wurde 2015 ins Leben gerufen. Er soll keine weitere Fachkonferenz für Facility und Real Estate Management sein, sondern er hat das Ziel, mit einem innovativen Format an einem besonderen Ort Mehrwerte zu schaffen. Gemeinsam mit unseren Referenten, Diskutanten und Teilnehmern schauen wir über den Tellerrand und tauchen in andere Welten ein, den Blick in die Zukunft gerichtet.

Das diesjährige Motto lautet: Erlebnisse schaffen. Zukunft gestalten.

Will man das Umfeld für wertvolle und erinnerungswürdige Erlebnisse schaffen, braucht man Flexibilität. So muss etwa berücksichtigt werden, dass auch die Werte in unserem Leben sich entwickeln – einige, grundlegende, bleiben vielleicht gleich; aber andere ändern sich im Lauf der Jahre, richten sich nach neuen Erkenntnissen, Bedürfnissen oder auch Moden. Mit dem Motto des diesjährigen FM-Days beleuchten wir die neuesten Trends unserer Branche und wie diese Einfluss auf unsere Zukunft nehmen.

Erlebnisse zu schaffen bedeutet auch, eine angenehme Atmosphäre zu gestalten, die zu positiven Emotionen und Wahrnehmungen unserer Umgebung und unserer Mitmenschen anregt.

Bereits vier Mal in Folge sorgte der FM-Day für ein volles Haus und konnte beweisen, dass er Fixpunkt in den Kalendern der Facility Management- und Real Estate Management-Branche in Europa ist. Von Beginn an nahmen Entscheidungsträger der nationalen und internationalen Facility Management und Real Estate Management-Branche am FM-Day teil. Unter ihnen Investoren, Projektentwickler, Consulter, Bauträger, Errichter, Betreiber sowie Top-Manager, die erkannt haben, dass Facility Management für alle Unternehmen Mehrwerte schafft.

Teilnehmerstruktur der vergangenen vier Jahre (Bild: FM-Day)

Auch 2019 bietet die Tageskonferenz wieder ausreichend Möglichkeit zum Querdenken. Haben Trends von gestern auch morgen noch eine Berechtigung? Ist Facility Management ein Trendsetter oder jagen wir stets den Trends hinterher? Wo sehen wir den Facility Manager der Zukunft? Und können Maschinen Menschen ersetzen? Zeigen uns Start-ups den Weg?

Dipl.-Ing. Werner H. Bittner, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Umdasch Ventures GmbH, wird den FM-Day 2019 eröffnen. Im Rahmen der Abendveranstaltung wird Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Generaldirektorin der Casinos Austria AG und Österreichische Lotterien GmbH, im Interview mit Gerald Groß begrüßt.

Ausführliche Infos zu Programm, Location und Kosten finden sie hier.                                                                                                                                                      

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news-383 Thu, 22 Aug 2019 07:52:00 +0200 Gütesiegel für COSOBA https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/guetesiegel-fuer-cosoba/ AVA.relax 7.9 erhält das Gütesiegel DBD Premium Software Partner 2019/2020. Die Premium AVA Software AVA.relax wurde von Dr. Schiller und Partner im Juli 2019 als einer der ersten AVA Produkte ausgezeichnet, da sowohl die DBD Kostenelemente als auch die DBD Baupreise in „hervorragender Weise“ unterstützt werden. AVA.relax Anwender kommen somit in den Genuss einer leistungsfähigen Komplettlösung für die Baukostenermittlung unter Einbindung der DBD-Produkte.

AVA.relax 7.9 steht seit Juni 2019 allen Wartungskunden zur Verfügung und enthält neben der Zertifizierung viele weitere neue Funktionen, die das Arbeiten im BIM Umfeld unterstützen:     

1. BIM Bautagebuch mit mobiler App. und Zugriff auf alle relevanten Baukostendaten
2. BIM Bauzeitenmanager zur Erstellung eines automatischen Bauzeitenplanes aus den AVA Daten
3. BIM Raum- und Gebäudebuch für LV Massen- und Kostencontrolling
4. BIM Zeitwertermittlung für Bausachverständige und Gutachter

Für interessierte Einsteiger und Umsteiger steht auf www.cosoba.de eine laufzeitbegrenzte Vollversion zum Download zur Verfügung.

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news-382 Wed, 21 Aug 2019 08:00:48 +0200 Einheitliche Planungssoftware https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/einheitliche-planungssoftware/ liNear wird unternehmensweit Standard in allen Niederlassungen der pbr AG. Mit nahezu 500 Mitarbeitern ist die pbr AG als Generalplaner an elf Standorten bundesweit tätig. Auch in Russland und Asien ist das Unternehmen aktiv. Von allen Standorten aus bietet die pbr AG fachspezifische Planungsleistungen, aber auch die Gesamtplanung an.

2009 entschied sich die pbr AG nach einer Testphase für den Einsatz der liNear-Applikationen auf Basis der Autodesk Produkte AutoCAD und AutoCAD Architecture. Die Software wurde als Standard für alle TGA-Mitarbeiter im gesamten Unternehmen ausgerollt. Seinerzeit entscheidendes Kriterium: die gewerkeübergreifende und intuitive Benutzeroberfläche und die Vollständigkeit aller relevanten TGA-Berechnungen.

Veränderte Arbeitsmethoden in der TGA-Branche

Für die Entscheidung hilfreich waren die qualitativ hochwertigen Berechnungen in allen Bereichen und die zeitsparenden Konstruktionshilfen für AutoCAD, dem damaligen Standard in der Baubranche. Auch heute ist – trotz modellorientierter Planung mit BIM – AutoCAD noch in vielen Einsatzgebieten in Nutzung, sei es im Zuge der Genehmigungsplanung zur Erstellung von Schemen oder auch für Detailkonstruktionen im Zuge der Montageplanung.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Arbeitsmethodik in der TGA-Branche stark verändert. Wo früher noch 2,5-dimensional konstruiert wurde, Schnitte manuell erstellt und gepflegt wurden, und im Laufe eines Bauvorhabens umfangreiche Planungsänderungen baubegleitend stattfanden, denkt man heute in Modellen und arbeitet bereits ab dem Entwurf in 3D. Modellieren tritt an die Stelle des Konstruierens. Dafür nutzt die pbr AG die Software Autodesk Revit. Unternehmensweit werden alle neuen Projekte ausschließlich auf Basis der BIM-Plattform Revit in Kombination mit liNear realisiert.

Trotzdem wurden in den einzelnen Niederlassungen der pbr AG immer noch verschiedene TGA-Lösungen unterschiedlicher Anbieter verwendet. Für eine Interaktion der Niederlassungen untereinander sollte eine einheitliche Firmenlösung gefunden werden. In einer weiteren Testphase sondierte die pbr AG deshalb diverse Lösungen von Softwareanbietern für die technische Gebäudeausrüstung. Hauptkriterien waren die Funktionalität der TGA-Software in Verbindung mit Autodesk Revit und ein einheitlicher BIM-Workflow in der gewerkeübergreifenden Planung.

Kostenlose Schulungsvideos

Drei Softwarehersteller schafften es in die engere Auswahl. Am Ende entschied sich die pbr AG für liNear. Geschäftsführer Johannes Wessels (pbr AG) begründet die Entscheidung: „Die Detaillierung und Tiefe in den technischen Berechnungen findet man in dieser Form bei keinem anderen Anbieter. Sei es die Hydraulik wasserführender Rohrnetze, die Möglichkeit zur Berechnung von Mehrkesselanlagen, hydraulischen Weichen oder Wärmetauschern – mit den liNear Rohrnetzberechnungen lassen sich unsere täglichen Herausforderungen ohne Probleme meistern. Auch der Bereich Trinkwasser lässt keine Wünsche offen – umfangreiche Visualisierungsmöglichkeiten bis hin zur Simulation von z.B. Temperaturverläufen oder Ausstoßvorgängen stehen quasi auf Knopfdruck zur Verfügung. Die Luftkanalnetzberechnung ermöglicht neben der Druckverlustberechnung auch die schalltechnische Bewertung der gesamten Anlage über alle acht Oktavbänder gemäß VDI 2081. Ich kenne keine andere Softwarelösung, die das so umfassend leistet.“

liNear bietet für viele Anwendungsfälle kostenlose Schulungsvideos. In einem ersten Schritt beschäftigten sich alle TGA-Anwender der pbr AG zunächst bei freier Zeiteinteilung mit den Schulungsvideos. So wird eine solide Grundlage für den Umgang mit der neuen BIM-Software gelegt und kosten- und zeitintensive Gruppenschulungen (2. Stufe des Schulungskonzeptes) auf ein Minimum reduziert. Im dritten Schritt übernimmt ein internes Expertenteam die weitere interne Betreuung und weiterführende Schulung der Mitarbeiter an den Standorten.

Ein weiteres Kriterium für die Entscheidung der pbr AG war die Mehrsprachigkeit der liNear-Produkte. So stehen derzeit sieben Sprachen zur Verfügung – und das nicht nur im Hinblick auf die Benutzeroberfläche oder die entsprechenden Ausdrucke. Auch nationale Besonderheiten im Normenwesen bzw. in der Symbolik sind in den Sprachpaketen berücksichtigt. So ist man jetzt z. B. in der Lage, mit deutscher Oberfläche zu planen, dabei russische Normierungen zu berücksichtigen und die Ergebnisse in englischer Sprache auszudrucken.

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news-381 Tue, 20 Aug 2019 10:26:29 +0200 Heizlast nach DIN EN 12831-1 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/heizlast-nach-din-en-12831-1/ Seminar und Videoworkshop für Heizlastberechnung in DDS-CAD 15. Data Design System (DDS) ergänzt dieses Jahr sein Schulungsprogramm mit einem Fortbildungspaket zur Heizlastabrechnung. Zum Angebot gehört ein spezifisches Seminarkonzept. Es kombiniert die Vermittlung von Basiswissen durch einen externen Spezialisten mit der praktischen Anwendung in DDS-CAD (CAD: computer-aided design).

Neun Seminartermine in ganz Deutschland

Die Teilnehmer erhalten in nur einer kompakten Veranstaltung tiefgreifende Kenntnisse zum theoretischen Fundament sowie zur planerischen Umsetzung der neuen Norm DIN EN 12831-1 in einer modernen Software. Das Seminar namens Die neue Heizlast in Theorie und Anwendung findet an neun Terminen in ganz Deutschland statt. Referent ist Prof. Dr.-Ing. Florian Altendorfner von der Fachhochschule Münster.

Kunden des Ascheberger Unternehmens können alternativ zu dieser Weiterbildungsmöglichkeit den Videoworkshop Die neue Heizlast in DDS-CAD 15 buchen. Zur Zielgruppe gehören Anwender, die bereits mit der Norm vertraut sind. Der Lehrgang befasst sich daher ausschließlich mit der Heizlastabrechnung in der Planungssoftware.

„Mit der neuen DIN EN 12831-1 haben sich die Bedingungen für die Ermittlung der Heizlast teilweise deutlich verändert“, erklärt Daniel Klümann, Bereichsleiter Kundenmanagement bei Data Design System. „Unser Schulungsangebot deckt hier das gesamte Spektrum ab – von den Hintergründen bis hin zur Heizlastberechnung in DDS-CAD. Besonders freut uns dabei, dass wir mit Prof. Dr. Ing. Altendorfner einen fachlich äußerst versierten Referenten für unser Seminar gewinnen konnten. Seine Beteiligung verspricht einen optimalen Lernerfolg für die Teilnehmer.“

Seminare online buchbar

Der Fachdozent für Energie- und Heizungstechnik skizziert im Rahmen des eintägigen Seminars den Werdegang der Norm bis zu ihrem aktuellen Stand und vermittelt das erforderliche Grundlagenwissen. Anhand eines Beispielgebäudes werden anschließend die neuen Berechnungsvorgänge verdeutlicht.

Die Experten des Softwarehauses schulen die Anwender im Anwendungsteil in der Heizlastberechnung mit der bald erscheinenden DDS-CAD-Version 15. Darüber hinaus stellen sie die wichtigsten Funktionsneuheiten aus dem SHKL-Bereich vor. Eine zusätzliche Teilnahme an den ebenfalls zum Versionsstart angebotenen Updateworkshops ist damit nicht erforderlich.

Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zur Anmeldung erhalten Interessenten auf www.dds-cad.de/heizlast.

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news-380 Mon, 19 Aug 2019 12:15:22 +0200 8. Green and Blue Building Awards https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/8-green-and-blue-building-awards/ Bis 21.10. 2019 können nachhaltige Immobilienprojekte, Produkte und Dienstleistungen eingereicht werden. Initiatoren der Green and Blue Building (GBB) Awards sind die Ghezzo GmbH und das Beratungsunternehmen Drees & Sommer. Die Einreichungen werden durch eine sachkundige Jury, bestehend aus Universitätsprofessoren und Vordenkern in Sachen Nachhaltigkeit, nach Innovationskraft, Wirkung und Engagement bewertet. Zu den Jurymitgliedern gehören Philipp Kaufmann, Gründungspräsident der ÖGNI, Gunther Maier von der WU Wien und der Studiengangsleiter des Studienganges „Green Building“ des FH-Campus Wien, Christian Polzer. Die Leitung übernimmt Marc Guido Höhne, Geschäftsführer Drees & Sommer.

Unter den Preisträgern der vergangenen Jahre befinden sich sowohl große Projekte als auch innovative Start-ups wie die EVN, die Erste Group, der Flughafen Wien, Hybrid Building, home4students, Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft, Smart City Graz, Belimo, BUWOG, WSE u. v. a.

Lebender Preis als Pokal

Bei den GBB-Awards erhalten die Gewinner keine Statuetten oder Pokale, sondern einen edlen Bonsai Pfefferbaum. Extra für diesen Zweck werden sie vom Bonsaimuseum in Seeboden gepflanzt. Symbolisch steht dies für die Verantwortung in der Immobilienwirtschaft. Der Preisträger übernimmt die Sorgfaltspflicht für seinen lebenden Preis. Die Blätter des Baumes sind ideal zum raffinierten Würzen.

Die GBB-Awards werden im Rahmen der 10. GBB – Green & Blue Building Conference am 12. November 2019 in der Wolke 19 in Wien vergeben. Für Profis aus der Immobilienwirtschaft ist die Konferenz kostenlos. Informationen zur Anmeldung sind unter www.gbb-conference.at verfügbar.

Die Themenschwerpunkte der Konferenz sind u. a.:

  • Klimawandel: Wie reagiert die Bau- und Immobilienwirtschaft auf die Folgen der Klimakrise und wie kann sie zur Erreichung der Klimaziele beitragen?
  • Technologischer Wandel: Wie können durch moderne Automatisierungstechnik, durch moderne Bautechnologie und durch die Digitalisierung Energie und Ressourcen geschont werden?
  • Kulturwandel: Wie wirken sich moderne Konzepte von Zusammenarbeit und Prozessqualität auf Bau- und Immobilienprojekte aus?
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news-379 Fri, 16 Aug 2019 10:51:04 +0200 Schneller Datenaustausch https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schneller-datenaustausch/ DDS-CAD mit integriertem BCF-Manager und direkter Verbindung zu BIMcollab. Während der Arbeit am Gebäudemodell können sich Anwender über das Software-Plugin direkt mit der cloudbasierten Plattform BIMcollab des Partnerunternehmens KUBUS verbinden. Das zentrale Speichern, Teilen und Bearbeiten von BCF-Meldungen (BCF: BIM Collaboration Format) ist möglich. Projektbeteiligte sind in der Lage, kompakt und präzise auf Problemstellen im Modell hinzuweisen sowie gemeinsam passgenaue Lösungen zu entwickeln.

Hohes Maß an Planungssicherheit und schnelle Kommunikation

Über den Manager in DDS-CAD (Data Design System und Computer-Aided Design) lassen sich nahezu in Echtzeit Informationen abrufen. Sie sorgen für eine zielgerichtete, unmissverständliche Kommunikation und zügige Arbeitsabläufe. Projektmitglieder müssen komplette BIM-Dateien nicht mehr untereinander austauschen. Dadurch spart man Zeit und Kosten ein.

Zwischen DDS-CAD und der von den führenden BIM-Softwaresystemen unterstützten Plattform fungiert der BCF-Manager als Schnittstelle. Mit dem Tool können Anwender auf BIMcollab unmittelbar zugreifen. Sie erhalten jederzeit einen Überblick über aktuelle offene oder bereits gelöste Problemstellen im Modell. Darüber hinaus werden den anderen Beteiligten eigene Modellerkenntnisse zugänglich gemacht.

Mit wenigen Handgriffen wird die entsprechende Situation übermittelt. Zunächst erstellt der Anwender in der Cloud mithilfe des Managers ein neues Bimcollab-Projekt. Anschließend ermitteln sie im Projekt die Problemstellen – beispielsweise über die automatische Kollisionserkennung der Planungssoftware. Daraufhin erstellen sie entsprechende Mitteilungen im Management-Tool. Über das Software-Plugin kann man diese anschließend einsehen und eventuelle Bearbeitungsprozesse überwachen. Die Verwendung des BIMcollab BCF-Managers in DDS-CAD ist kostenlos.

Problemstellen in Echtzeit austauschen

Mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen BIM-Projektparteien zu vereinfachen, wurde das für den kompakten Datenaustausch verwendete BCF-Dateiformat entwickelt. Es besteht aus einem Screenshot, einem Kamerawinkel sowie einer Liste von Objekten aus dem Gebäudemodell, die für die Kollision verantwortlich sind. BCF eignet sich dementsprechend optimal für die Übermittlung von Problemstellen in einem BIM-Modell. Dabei ist es aber von diesem vollkommen unabhängig.

Auf Basis des offenen Dateiformats lassen sich etwaiger Handlungsbedarf aufzeigen, Lösungen präsentieren oder auch Kommentare veröffentlichen. Hierfür müssen Anwender nicht auf komplette Modelldateien zurückzugreifen. Damit werden ein zügiger Austausch und ein effektiver Projektablauf sichergestellt.

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news-378 Thu, 15 Aug 2019 08:12:16 +0200 IMSWARE ist Citrix Ready https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/imsware-ist-citrix-ready/ CAFM-Software von IMS für Citrix Technologie zertifiziert. Als erster Anbieter von CAFM-Software hat IMS für das Unternehmen und die Software IMSWARE die Zertifizierung „Citrix Ready“ erhalten.

Im Validierungsprozess werden Lösungen der Bewerber wie auch die Unternehmen selbst von Citrix eingehender geprüft. Wichtig ist Citrix dabei die Kompatibilität zu Citrix-Software und der Terminal Server Umgebung, aber auch, dass die geprüften Produkte mitarbeiterorientiert sind, also den digitalen Arbeitsplatz attraktiv und produktiv machen. Hat ein Produkt das Audit bestanden, wird es für den Citrix Marketplace zugelassen.

Als erster Hersteller von CAFM-Software hat IMS jetzt diese Prüfung bestanden und für IMSWARE die entsprechende Zulassung erhalten. „Wir freuen uns, dass wir seitens Citrix entsprechend zertifiziert wurden. Wir setzen als Citrix CSP schon seit vielen Jahren auf diese Plattform, die Auszeichnung freut uns daher besonders“, sagt Michael Heinrichs, Geschäftsführer von IMS. „Mit diesem weltweit gültigen Zertifikat wird unsere Philosophie bestätigt, Software flexibel, leistungsstark und zugänglich zu gestalten“, so Heinrichs, und weiter: „Dass IMSWARE zudem das erste CAFM-Produkt ist, das diese Auszeichnung bekommen hat, stimmt uns besonders positiv.“

 

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news-377 Wed, 14 Aug 2019 09:54:00 +0200 Kostenloses BIM-Plugin https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/kostenloses-bim-plugin/ Knauf stellt über 4.000 Systeme für Revit zur Verfügung. Gemeinsam mit dem BIM-Beratungsunternehmen Die Werkbank entwickelte Knauf das Plugin, das ab sofort in der aktuellen Version für Revit 2020 zum Download bereitsteht. Mehr als 4.000 Decken-, Boden- und Wandsysteme stehen Planern und Architekten zur Verfügung. Mit Hilfe des Systemfinders sind Architekten in der Lage, entsprechend der Planungsanforderung das geeignete Knauf System zu ermitteln, das im Anschluss in Echtzeit erzeugt wird.

Daten immer auf aktuellem Stand

Aus einem automatisierten Abgleich zwischen BIM-Objekten, die über das Plugin zur Verfügung gestellt werden, und dem Product-Information-Management-System (PIM) von Knauf ergibt sich ein struktureller Vorteil des Plugins. Da die Daten der BIM-Objekte immer auf die beim Hersteller aktuell vorliegenden PIM-Daten Bezug nehmen, bezeichnen Entwickler dieses Prinzip als Single-Sourcing. Ändern sich etwa Attribute oder Eigenschaften von Systemen beim Hersteller, werden sie im Knauf BIM-Plugin aktualisiert.

„Datenaktualität ist eines der wichtigsten Qualitätskriterien bei der BIM-Planung – und leider eine der größten Herausforderungen, weil Baustoffhersteller stets der Aktualität der veröffentlichten BIM-Daten hinterherlaufen, wenn die BIM-Objekte nicht strukturell mit dem PIM-System des Produzenten verknüpft sind“, erklärt Ali Riza Acer, leitender BIM Manager bei Knauf. In Planungsbüros dürfe zum Teil nicht mehr mit BIM-Objekten gearbeitet werden, bei denen die Aktualität nicht gewährleistet ist, so Acer.

Integrierte Prozessplanung als Ziel

Das Knauf-Plugin beinhaltet die Mengen- beziehungsweise Stücklisten-Funktion. Neue BIM-Arbeitsschritte wie die Übertragung der Stücklisten an weitere Programme im Kalkulations- und Ausschreibungsbereich oder die einfach vergleichbare Angebotseinholung bei Verarbeitern sind dank der Transparenz bei Mengen und Massen möglich.

„Mit dem neuen Plugin für Revit 2020 verfolgt Knauf konsequent das Ziel einer integrierten Prozessplanung. Das Plugin unterstützt Planer sowohl bei Entwurf und Gestaltung als auch bei Ausschreibung und Kalkulation. Neben primären Baustoffen wie Gipskarton und Dämmung kann das Plugin zudem Sekundärbaustoffe ermitteln, die für die jeweilige Systemlösung benötigt werden“, erklärt Matthias Uhl, Gründer und Geschäftsführer von Die Werkbank.

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news-376 Tue, 13 Aug 2019 08:18:55 +0200 BIMconvention 2019 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bimconvention-2019/ Das Event zur digitalen Transformation in der Baubranche Bereits seit fünf Jahren bietet die BIMconvention Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends zum Thema Building Information Modeling. Referenten aus Forschung und Praxis beleuchten vom 16.-17. Oktober 2019 das Thema BIM aus verschiedenen Perspektiven: Von Weltneuheiten bei BIM-Anwendungen bis zu praktischen Erfahrungen in der Zusammenarbeit an BIM-Modellen, von der firmeninternen Aufstellung für die Digitalisierung bis zur Gestaltung BIM-rechtlicher Verträge und von der BIM-Relevanz auch in kleinen Unternehmen bis zur Fabrik der Zukunft.

Mit Vorträgen, Workshops, Fachausstellung, Exkursionen und der Gelegenheit zum persönlichen Austausch erwartet die Besucher eine spannende, zweitätige Veranstaltung mit einem tollen Abendevent im Aachener Tivoli.

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news-375 Mon, 12 Aug 2019 08:54:10 +0200 Goetze goes BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/goetze-goes-bim/ Der Armaturenhersteller bietet Revit-Datensätze zum Download Zahlreiche hochkomplexe Bauvorhaben soweit das Auge reicht. Im letzten Jahrzehnt nehmen diese Bauvorhaben zu und die Handhabung jener Projekte wird immer schwieriger. Einige Großprojekte drohen zu Scheitern.

Gründe hierfür sind meist nicht mangelnde Fachkenntnis, sondern Planungsdefizite. Um diese Defizite auszumerzen behelfen sich Planer im digitalen Zeitalter durch BIM – Building Information Modeling. Es werden alle relevanten Gebäudedaten in einem 3D-Modell erfasst, um somit die Planung, Ausführung und den Betrieb eines Gebäudes zu vereinfachen.

So wird die Handhabung von großen Projekten, auch bei vielen Projektbeteiligten, stark vereinfacht. Doch was bedeutet diese Datenerfassung für Armaturenhersteller?

Bei der Planung von Objekten kann die technische Gebäudeausrüstung komplett im Vorfeld berechnet, geplant und kalkuliert werden. Wir möchten den Kunden genau diese digitale Umsetzung ermöglichen und somit Planung vereinfachen. Daher stellen wir ab sofort Autodesk-Revit und VDI3805 Datensätze für folgende Produktgruppen zur Verfügung:

  • Druckminderer: 681, 682, 481, 482 je Ausführung mGFO-SP
  • Sicherheitsventile:
    • 451bHFK, 451bHFL, 451bHK, 451bHL
    • 651mHNK
    • 652mFK
    • 851bHFK, 851bHFK, 851bHFL, 851bHK, 851bHL
    • 852bHL

Die Datensätze stehen ab sofort zum Download auf der Homepage zur Verfügung. Im Downloadbereich kann man die Herstellerdaten direkt abrufen und in der BIM Planung einsetzen.

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news-374 Fri, 09 Aug 2019 09:56:12 +0200 DIN EN ISO 19650 verfügbar https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/din-en-iso-19650-verfuegbar/ Die BIM-Norm liegt jetzt auch in einer deutschsprachigen Version vor Bisher existierte lediglich die englische Fassung der internationalen Norm DIN EN ISO 19650 „Organisation von Daten zu Bauwerken – Informationsmanagement mit BIM". Die Regelung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette eines Bauwerks dar. Sie schafft eine einheitliche Sprache im Bauwesen. Mit einem klar definierten Informationsmanagement trägt sie zudem zur Produktivitätssteigerung in der Baubranche bei.

Transparenz auch bei komplexen Bauprojekten

 „Als internationale Norm öffnet die DIN EN ISO 19650 neue Märkte im Ausland und schafft gleiche Bedingungen und verlässliche Regeln für alle Marktteilnehmer, insbesondere auch für deutsche Mittelständler“, betont Dr. Volker Krieger, zuständiger Arbeitskreisleiter bei DIN und Chief Digital Officer der TMM Gruppe.

Die Norm setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der erste Teil „Konzepte und Prinzipien“ beschreibt wesentliche Grundbegriffe für das Informationsmanagement. Dazu zählen die inhaltlichen Anforderungen an einzelne Informationslieferungen (Exchange Information Requirements, EIR) oder auch an die gesamte Projektdokumentation. Darüber hinaus wird der in Deutschland als BAP bezeichnete BIM-Abwicklungsplan (BIM Execution Plan, BEP) mit den Verfahrensregeln zum Informationsaustausch und zur Zusammenarbeit im Projekt erwähnt und im zweiten Teil näher erläutert. Er dient wie der Master Information Delivery Plan (MIDP) der Zusammenarbeit im Projekt.

Plattform für den strukturierten Austausch von Informationen

Der zweite Teil „Lieferphase der Assets“ beschreibt detailliert die Nutzung der gemeinsamen Datenumgebung (Common Data Environment, CDE), ein Systemwerkzeug, mit dem das Informationsmanagement umgesetzt wird. In den drei oben genannten Dokumenten EIR, BAP und MIDP legt man Anforderungen, Regeln und Vereinbarungen fest und ergänzt sie im Laufe des Projekts. Beim CDE handelt es sich dahingegen um ein lebendes System, mit dem das Informationsmanagement umgesetzt wird.

Die Norm schlägt unter anderem den Freigabestatus von Modellen vor. Eine einheitliche Strukturierung aller Projektinformationen soll ebenfalls möglich sein. Sie trägt dazu bei, BIM effizienter einzusetzen und zu nutzen. „Planer, Berater und Bauunternehmer bekommen so sehr viel konkretere Anforderungen an ihre Dokumentation, können ihre Preise besser kalkulieren und wissen, dass ihre Lieferung auch gebraucht, abgenommen und letztendlich bezahlt wird“, erklärt Dr. Volker Krieger.

Die DIN EN ISO 19650 ist über den Beuth Verlag verfügbar.

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news-373 Thu, 08 Aug 2019 07:45:33 +0200 12. Deutscher Nachhaltigkeitspreis https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/12-deutscher-nachhaltigkeitspreis/ Acht Nominierungen für den DNP Architektur. Preisverleihung am 22.11.2019 in Düsseldorf. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben, über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa.

Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

Um eine fundierte und unabhängige Bewertung der eingereichten Bewerbungen zu ermöglichen, werden die Sieger und Finalisten in einem zweistufigen Juryprozess ausgewählt, an dem sich Experten aus den Bereichen Architektur und Bauen, aus Kommunen, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik beteiligen.

Nominierungen für den 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur:

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Die acht nominierten Projekte wurden im ersten Schritt von der DGNB Jury bestimmt. Zu dem in diesem Jahr neu besetzten Expertengremium zählen neben Amandus Samsøe Sattler noch Martin Hoffmann (ARCADIS Deutschland), Prof. Mikala Holme Samsøe (Hochschule für Technik Stuttgart, Samsøe og München-Kopenhagen), Steffen Klingler (KOP), Markus Müller (Architektenkammer Baden-Württemberg, Freie Architekten Müller, Arndt, Partner), Prof. Eike Roswag-Klinge (Technische Universität Berlin, ZRS Architekten), Till Schneider (schneider+schumacher) und Urs Wedekind (gmp).

In einer zweiten Auswahlrunde wird die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises unter Vorsitz von Prof. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Anfang September 2019 die Top 3 und den diesjährigen Preisträger bestimmen. Im Expertengremium sind Akteure aus Wirtschaft, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik vertreten. Die Preisverleihung findet am 22. November 2019 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.

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news-372 Wed, 31 Jul 2019 11:11:32 +0200 Lean Baumanagement an TU Graz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/lean-baumanagement-an-tu-graz/ Erster Uni-Lehrgang für Lean Baumanagement im deutschsprachigen Raum. Der berufsbegleitende Masterlehrgang der TU Graz startet am 23. September 2019 und dauert vier Semester. Die Bewerbungsfrist endet am 16. August 2019. Die Teilnehmer befassen sich in acht Modulen mit Lean Management als grundlegendes Prinzip.

Auf dem Lehrplan stehen darüber hinaus die Themen BIM, lebenszyklusorientiertes Bauen, wissenschaftliches Arbeiten, Bau-Betriebswirtschaftslehre sowie Bauprojektmanagement. Die Lehrenden kommen zu einem Drittel von Universitäten und Hochschulen – der Rest kommt direkt aus der Praxis.

Zur Erlangung des Titels Master of Engineering in Lean Baumanagement müssen die Teilnehmer eine Masterarbeit verfassen sowie eine kommissionelle Prüfung ablegen. Der Universitätslehrgang richtet sich an Berufstätige in Führungspositionen in der gesamten Bauwirtschaft mit theoretischen und praktischen Vorkenntnissen.

Lean-Baumanagement-Ansatz eröffnet neue Wege in Bauprojektabwicklung

Bereits vor Jahren hat die Lean-Denkweise Eingang in die Bereiche Maschinenbau und Produktion gefunden. Material- und Informationsflüsse soll sie möglichst konstant und verschwendungsfrei halten. „Es geht um baunahe Arbeitsabläufe und effiziente Logistik, damit lassen sich unnötige Transporte und Wartezeiten vermeiden. Wenn Baumaterial zum Beispiel ‚just in time‘ bestellt und geliefert wird, muss es nicht zwischengelagert und hin- und hertransportiert werden“, erklärt Gottfried Mauerhofer, Gottfried Mauerhofer vom Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft der TU Graz.

Im Fokus steht das strukturierte und effiziente Arbeiten in bestmöglicher Qualität – und nicht primär eine möglichst schnelle Umsetzung von Bauprojekten. „Im ‚Lean Baumanagement‘ werden die Ressourcen Mensch, Maschine und Material optimal eingeteilt und aufeinander abgestimmt“, so Mauerhofer weiter.

Alle relevanten Informationen auf einen Blick

  • Dauer: 4 Semester
  • ECTS-Anrechnungspunkte: 90
  • Abschluss: Master of Engineering (MEng in Lean und Baumanagement)
  • Unterrichtssprache: Deutsch
  • Teilnahmegebühren: 27.900 Euro (Bei Entsendung von fünf Personen durch ein Unternehmen: 21.800 Euro pro Person)
  • Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 20
  • Lehrgangsstart: 23. September 2019
  • Bewerbungsfrist: 16. August 2019
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news-371 Mon, 29 Jul 2019 10:52:50 +0200 Das! War! Spitze! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/das-war-spitze/ BIM-Kongress Building Life 2019 in Berlin erfolgreich gestartet Am 15. Mai 2019 schlug das BIM-Herz einen Tag lang in Berlin. Im historischen Ambiente des Humboldt Carré lud die Zeitschrift Build-Ing. mit 44 Referenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem Erfahrungsaustausch mit mehr als 250 Teilnehmern ein.

Für diejenigen, die nicht nach Berlin kommen konnten – und für die Teilnehmer zur Erinnerung –, haben wir hier einige Eindrücke vom Kongress zusammengestellt. Außerdem gibt es auf www.buildinglife.de zahlreihe Bilder – und die Chance, 2020 dabei zu sein! Lassen Sie sich unverbindlich für Building Life 2020 vormerken. Sie erhalten exklusiv alle Infos zum Kongress – damit wir Sie 2020 begrüßen dürfen und Sie sich persönlich überzeugen können, wie toll der Kongress ist.

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news-370 Wed, 17 Jul 2019 10:00:36 +0200 DBV-Merkblattsammlung als App https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dbv-merkblattsammlung-als-app/ Merkblätter für den Betonbau jetzt auch im Online-Abo erhältlich. Seit Mai 2019 steht das neue Online-Abonnement für DBV-Merkblätter zur Verfügung, das gemeinsam vom Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein e.V. (DBV) und dem Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB entwickelt wurde. Mit der mobilen Anwendung hat der Abonnent auf der Baustelle oder am PC direkten Zugriff auf die DBV-Merkblattsammlung, die laufend aktualisiert wird.

Einfache Navigation

Das Angebot kann zunächst unter irb.fraunhofer.de/dbv getestet werden, bevor man sich für ein Abonnement entscheidet. Sowohl über ein elektronisches Inhaltsverzeichnis als auch über die Suchfunktion wird der Nutzer schnell und einfach durch die Anwendung navigiert. Kommentierte Lesezeichen, Notizen in Form von Bildern, Fotos, Texten und Dateien können an verschiedenen Stellen der DBV-Merkblätter eingefügt werden – unabhängig vom Gerät.

„Das neue Angebot ist ein äußerst hilfreiches Werkzeug, das das mobile Arbeiten enorm erleichtert und somit den Nutzer im Berufsalltag unterstützt“, erklärt DBV-Geschäftsführer Dr. Lars Meyer. Thomas H. Morszeck, Institutsleiter des Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB, zeigt sich ebenso begeistert: „Das Abonnement leistet einen Beitrag zur Qualitätssicherung am Bau, da online sofort alle DBV-Merkblätter abgerufen werden können und somit langes Suchen erspart bleibt.“

Ständige Aktualisierung

Die DBV-Merkblätter umfassen praxisnah den aktuellen Kenntnis- und Erfahrungsstand aus allen Bereichen des Betonbaus. Laufende Ergänzungen bzw. Aktualisierungen verbessern die Qualität der Bauwerke stetig und helfen Fehler bei Planung und Ausführung zu vermeiden. Der Online-Abonnent bleibt immer auf dem neuesten Stand mit einer derzeit 36 Merkblätter und einem Sachstandbericht umfassenden Sammlung.

Die App ist eine Ergänzung zur Desktop-Anwendung und im App-Store bei Google Play erhältlich. Weitere Informationen erhalten alle Interessierten unter: baufachinformation.de/dbv-abo.

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news-369 Tue, 16 Jul 2019 12:25:42 +0200 Aufgeräumt: 3D CAD-Portal https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/aufgeraeumt-3d-cad-portal/ Download, Filter, Statistik und Formatauswahl in PARTcommunity/V9 von Cadenas überarbeitet. Mit Version 9 des 3D CAD-Downloadportals PARTcommunity vereinfacht Cadenas das Auffinden der gewünschten Komponenten sowie den Download von CAD-Engineering-Daten für Ingenieure und Einkäufer. Mehr als 500 Komponentenhersteller, die auf der Plattform die CAD-Modelle ihrer Produkte auf dem Downloadportal zur Verfügung stellen, gehören ebenfalls zu den Gewinnern. Sie profitieren vom erweiterten Statistiktool für eine effiziente Marktanalyse.

Filter und Tags erleichtern Suche

Anwender nutzen künftig eine vereinfachte Formatauswahl sowie 2D- bzw. 3D-Layereinstellungen. Die Daten lassen sich in über 150 gängigen, nativen CAD-Formaten wie Inventor und Revit von Autodesk, Solid Edge und NX von Siemens PLM Software sowie Solidworks von Dassault Systèmes herunterladen und direkt in das jeweilige CAD-System importieren. Die Auswahl der Layer wurde für den Nutzer nochmals vereinfacht und optimiert. Ein schneller Wechsel zwischen den CAD-Formaten ist möglich. Mit weniger Klicks gelangt man zum gewünschten CAD-Modell eines Produkts.

Dynamische Filter unterstützen die Suche nach dem gewünschten Bauteil. Ein neues Feature im Filterassistent durchsucht den ausgewählten Katalog oder das jeweilige Katalogverzeichnis nach häufig verwendeten Variablen und zeigt sie an. Der Anwender filtert anschließend nach bestimmten Variablen oder startet eine Suche innerhalb des Katalogs mit den angezeigten Werten. Tags vereinfachen zusätzlich die Suche innerhalb des Katalogs und sorgen für mehr Übersichtlichkeit. Häufig vorkommende Begriffe werden in der Tag-Cloud gespeichert, über die mit einem Klick auf den jeweiligen Katalog-Tag die Suche gestartet wird. Komponenten, die dem abgebildeten Begriff zugeordnet werden können, werden dem User angezeigt.

Postfach und Statistik-Tool erweitert

Das mit Version 8 eingeführte Postfach wurde ebenfalls um nützliche Funktionen ergänzt. Hersteller können mit Nutzern in Kontakt treten und über Nachrichten Produkte und Services anbieten. Ein Umschlagsymbol informiert seit Version 9 über eingegangene Post sowie die Anzahl der ungelesenen Nachrichten. Mit Klick auf den Briefumschlag gelangt der Nutzer direkt zum Posteingang.

Hersteller nutzen ein umfassendes Statistik-Tool, das alle Informationen über CAD-Downloads übersichtlich darstellt. In der neusten Version sind für Komponentenhersteller alle relevanten Diagramme zu einer bestimmten Statistik gleichzeitig abrufbar und lassen sich in ein übersichtliches PDF-Dokument exportieren. Die Reports wurden im Dashboard um weitere Informationen wie Angaben darüber, von welchen Domains die meisten CAD Downloads erfolgt sind oder in welchen CAD-Formaten die 3D-CAD-Modelle bevorzugt heruntergeladen wurden, ergänzt.

Das 3D CAD-Downloadportal PARTcommunity steht unter partcommunity.com zur Verfügung.

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news-368 Mon, 15 Jul 2019 12:38:37 +0200 Zeiterfassung in Planungsbüros https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/zeiterfassung-in-planungsbueros/ Dokumentationssoftware für Arbeitszeiten und Überstunden von KOBOLD. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des jüngst erfolgten Urteils des Europäischen Gerichtshofes zur Arbeitszeiterfassung wird sowohl die Dokumentation der gesamten Arbeitszeit als aber auch die Dokumentation anfallender Überstunden für Planungsbüros immer wichtiger.

Daher hat die Wuppertaler KOBOLD Management Systeme GmbH ihre Projekt- und Controllingsoftware entsprechend angepasst. Diese bietet nunmehr sowohl dem Mitarbeiter als auch dem Arbeitgeber eine größere Nachvollziehbarkeit der erfassten Arbeitszeiten als auch des Überstundenabbaus. So können die Mitarbeiter nun den Abbau ihrer Überstunden aktiv in KOBOLD CONTROL erfassen und das System stellt dies transparent dar. Möchte ein Mitarbeiter seine Überstunden zu einem späteren Zeitpunkt durch Freizeitausgleich abbauen, kann er dies auch direkt innerhalb der Zeiterfassung verbuchen. Das Programm stellt die dadurch entstehenden Abwesenheitszeiten innerhalb einer Gesamtkalenderübersicht über alle Mitarbeiter sofort dar.

Besteht der Bedarf, den Abbau von Überstunden im Planungsbüro zu steuern, bietet KOBOLD CONTROL zudem die Möglichkeit, den Überstundenabbau per Antragsverfahren entweder genehmigen oder auch ablehnen zu lassen. Auf Wunsch wird der Mitarbeiter über den Stand seines Antrags jeweils vom System informiert. Kommt es bei entstandenen Überstunden nicht zum regulären Stundenabbau, sondern zahlt der Arbeitgeber diese aus, kann dies direkt im neuen Stundenkonto erfasst werden. Der Mitarbeiter bleibt somit jederzeit über alle Vorgänge informiert.

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news-364 Fri, 12 Jul 2019 11:02:09 +0200 BIM-Daten für Wohnraumlüftung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-daten-fuer-wohnraumlueftung/ bluMartin stellt Daten des Systems freeAir für Revit zur Verfügung. Der Hersteller bluMartin stellt für sein Lüftungssystem freeAir jetzt BIM-Daten zur Verfügung. BIM steht für Building Information Modeling und beschreibt eine effiziente Methode der Planung, der Ausführung und teils auch des Betriebs von Bauobjekten. Sie bezieht die Pläne aller Baubeteiligten ein und ermöglicht so eine digitale Gesamtbetrachtung eines Gebäudes und einen optimal abgestimmten, transparenten Bauablauf.

Über die dreidimensionale Darstellung hinaus können auch Termin- und Kostenpläne sowie Betriebsdaten integriert werden. In den USA und Kanada sowie in einigen europäischen Ländern ist BIM bei öffentlichen Bauvorhaben einer bestimmten Größenordnung bereits vorgeschrieben, auch Deutschland plant entsprechende Regelungen.

freeAir-Lüftungsgeräte als Revit-Modell verfügbar

Das Außenwand-Lüftungsgerät freeAir 100 und der intelligente aktive Überströmer freeAir plus stehen als Revit-Datei zur Verfügung. Dieses zusammengestellte RVT-Format enthält mit den RFA-Dateien eine Übersicht der Revit-Familien zum freeAir-Lüftungssystem sowie ein integriertes Template mit einer entsprechenden Stückliste. Ein Vorteil dieser Daten ist ihre parametrische Funktionalität.

Die Autodesk-Software Revit ermöglicht einen Export unter anderem in das uni-verselle Datenaustauschformat IFC oder in die CAD-Formate DWG und DXF. Um eine einfache Anwendung zu ermöglichen und das Datenvolumen so gering wie möglich zu halten, wurde die grafische Komplexität der Geometrien auf das notwendige Maß reduziert. Die Revit-Dateien können unter bluMartin.de/BIM angefordert werden.

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news-362 Thu, 11 Jul 2019 09:57:43 +0200 Projektraum gründlich überarbeitet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/projektraum-gruendlich-ueberarbeitet/ Awaro 8.2. mit neuen Filtern und neuer Oberfläche. Die AirITSystems GmbH bietet mit der Version 8.2 ihres webbasierten Projektraumes AWARO eine grundlegende Überarbeitung und Optimierung der Suchfunktionen. Die neue Bedienoberfläche mit ihren zahlreichen Filtermöglichkeiten und einer verbesserten Ergebnisanzeige macht jetzt das Suchen und Finden von Informationen so einfach wie noch nie. Der Anwender gibt nun direkt auf der Startseite über ein Suchfeld ohne weitere Navigation seinen Suchbegriff.

Da die Nutzer am häufigsten nach aktuellen Dokumenten suchen, startet AWARO den Suchvorgang mit dieser Voreinstellung. Wie man es von Suchmaschinen kennt, sucht die webbasierte Lösung automatisch auch nach Teilbegriffen. Für spezielle Anfragen kann der Nutzer jedoch weiterhin Platzhalter wie den Stern oder das Fragezeichen verwenden. Für eine besser Trefferquote verknüpft das System automatisch mehrere Suchbegriffe mit dem Suchoperator UND. Nützlich ist, dass als Suchbegriff jetzt auch Name, Firma, Funktion sowie die Dokumentnummer berücksichtigt wird.

Darüber hinaus überarbeitete das AWARO-Team vollständig die Darstellung der Suchergebnisse. Diese zeigt je nach gesuchtem Element (Dokument, Nachricht etc.), die aus den Modulen gewohnten Ansichten an. Das System markiert die Suchbegriffe, soweit sie als Information in der Ansicht vorliegen, farbig und erleichtert so dem Nutzer die Sichtung der Ergebnisse.

Sollte die Trefferquote noch nicht den gewünschten Anforderungen entsprechen, können die Suchkriterien mittels der neuen Filterleiste weiter verschärft werden. Es existieren Filter für den Zeitraum, den Versionsstatus, den Dokumenttyp, die Tiefe des Suchindex sowie die AWARO-Elemente. Für spezifischere Suchanfragen springt der Anwender mit den gewählten Filterkriterien direkt in die erweiterte Suche.

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news-361 Tue, 09 Jul 2019 09:56:00 +0200 RKW im BIM-Kompetenzzentrum https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/rkw-im-bim-kompetenzzentrum/ Das Architekturbüro RKW Architektur + ist Partner im Konsortium des nationalen BIM-Kompetenzzentrums. Auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ist mit der Vertragsunterzeichnung das Nationale BIM-Kompetenzzentrum auf den Weg gebracht worden.

Ziel: die Digitalisierung im Bauwesen zu beschleunigen. Mit der Planung und dem Betrieb wurde die planen-bauen 4.0 GmbH und deren 18 Partner beauftragt. Einer der Partner ist RKW Architektur +.

Aufgabe des neuen BIM-Kompetenzzentrums ist es, Erkenntnisse und Erfahrungen zum Einsatz der BIM-Methode in einer zentralen Anlaufstelle zu bündeln. Konkret bedeutet dies, dass es als zentrale öffentliche Anlaufstelle des Bundes für Fragen zum Thema Digitalisierung des Bauwesens, Qualitätssicherung und Koordination der BIM-Aktivitäten den Bund bei folgenden Aktivitäten unterstützt:

  • Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Normungs- und Open-BIM-Strategie
  • Erarbeitung von Anforderungen und Maßstäben
  • Aufstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten
  • Einrichtung und inhaltliche Pflege eines BIM-Portals mit Datenbank, Prüfwerkzeugen und BIM-Objekten
  • Entwicklung einer Strategie für BIM im Betrieb von Bundesliegenschaften
  • Entwicklung einer Strategie für die nächsten Schritte nach 2020.

Dieses Wissen zu Prozessen und Pilotprojekten wird von Experten aufbereitet und durch Veranstaltungen und Fortbildungen vermittelt werden. Alle Informationen werden außerdem über eine Online-Plattform öffentlich zugänglich sein. Ab 2020 sollen alle Infrastrukturprojekte des Bundes mit der BIM-Methode geplant und realisiert werden. Im Bereich des Hochbaus werden vorerst ausgewählte BIM-Pilotprojekte evaluiert und abgeschlossene Projekte ausgewertet.

„Die Zukunft des Bauens heißt BIM? Nein, die Gegenwart! Wir bei RKW planen und bauen schon von Anfang an mit der digitalen Methode. Für die deutsche Wettbewerbsfähigkeit ist es allerdings relevant, dass alle Akteure vernetzt, Wissen gebündelt und dieses abrufbar gemacht wird. Das Kompetenzzentrum ist hier ein großer Meilenstein. Und wir sind sehr stolz darauf, mit dabei zu sein“, so Matthias Pfeifer.

 

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news-363 Sat, 06 Jul 2019 13:44:00 +0200 BIM-Kompetenzzentrum gegründet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-kompetenzzentrum-gegruendet/ 19 Unternehmen, Universitäten und Vereine unterzeichneten Gründungsvertrag. Die planen-bauen 4.0 GmbH ist eine Initiative aller wichtigen Verbände und Kammerorganisationen der Wertschöpfungskette Planen, Bauen und Betreiben. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Einführung von Building Information Modeling (BIM) und digitalen Geschäftsprozessen in der Wertschöpfungskette der Baubranche innerhalb Deutschlands zu fördern und voranzutreiben. Sie übernimmt dabei federführend die Koordination dieser zukunftsweisenden Aufgabe und gilt als Wegbereiterin bei der Digitalisierung des Baus und der Einführung von BIM.

Der Geschäftsführer des Unternehmens planen-bauen 4.0, Dr. Jan Tulke, unterzeichnete im Juni den Vertrag zur Planung und zum Betrieb des Nationalen BIM-Kompetenzzentrums mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Ein wichtiger Meilenstein des Projekts, zu dem weitere 18 Partner gehören, war damit erreicht.„Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse im Bauwesen ist unumkehrbar. Damit Deutschland weiterhin international wettbewerbsfähig bleibt, ist es folgerichtig, dass das Verkehrsministerium sowie das Bauministerium ihre herausragenden Positionen als Bauherren dazu nutzen, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten: Mit dem BIM-Kompetenzzentrum des Bundes wird nun eine Institution gegründet, die wichtige Aspekte bündelt und die Grundlagen für weitere Entwicklungen schafft. Es freut mich, zusammen mit unseren Partnern, hieran teilhaben und unsere Expertise mit einbringen zu können“, so Dr. Jan Tulke über die Zukunft der Branche.

  • Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Normungs- und Open-BIM-Strategie,
  • Erarbeitung von Anforderungen und Maßstäben,
  • Aufstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten,
  • Einrichtung und inhaltliche Pflege eines BIM-Portals mit Datenbank, Prüfwerkzeugen und BIM-Objekten,
  • Entwicklung einer Strategie für BIM im Betrieb von Bundesliegenschaften und
  • Entwicklung einer Strategie für die nächsten Schritte nach 2020.

Mit 25 Vereinen und Verbänden sowie 33 Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft als Gesellschafter gilt als nationale Plattformgesellschaft, Kompetenzzentrum und zentraler Ansprech- sowie Gesprächspartner in den Bereichen Forschung, Regelsetzung und Markimplementierung von BIM. Im Jahr 2015 übernahm das Unternehmen eine tragende Rolle bei der Entwicklung des Stufenplanes Digitales Planen Bauen des BMVI und bereitet derzeit die Implementierung des Leistungsniveaus 1 für das Jahr 2020 vor.

Die Partner: adesso AG, AEC3 Deutschland GmbH, CORE architecture Kölln & Mondino GbR, embeteco GmbH & CO. KG, eTASK Immobilien Software GmbH, HOCHTIEF ViCon GmbH, Implenia AG, interactive instruments Gesellschaft für Software-Entwicklung mbH, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH, OBERMEYER Planen + Beraten GmbH, RKW Architektur +, Ruhr-Universität Bochum, Schüßler-Plan GmbH, STRABAG AG, Technische Universität München, VIA IMC GmbH, WTM Engineers GmbH.

v.l.n.r.: MD Frank Krüger (BMVI), MR Rudolf Boll (BMVI), Dr. Jan Tulke (pb40), RD Heiko Roeder (BMI)

v.l.n.r.: MD Frank Krüger (BMVI), MR Rudolf Boll (BMVI), Dr. Jan Tulke (pb40), RD Heiko Roeder (BMI)

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news-360 Fri, 05 Jul 2019 08:18:18 +0200 Archicad 23 mit neuen Features https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/archicad-23-mit-neuen-features/ Graphisoft bringt im 3. Quartal 2019 die neue Version der BIM-Software auf den Markt. Zu den Highlights der aktualisierten Version zählen das neu entwickelte Werkzeug zur Schlitz- und Durchbruchsplanung sowie das komplett überarbeite Stützen- und Trägerwerkzeug. Darüber hinaus kommen umfassende Prozessoptimierungen, integrierte Schnittstellen und Live-Anbindungen, die den Austausch mit den Projektpartnern optimal gestalten und den Planungsalltag erleichtern.

Optimierte Datengrundlage für komplexe Geometrien

Der Architekt übernimmt mit dem neuen Tool für Schlitze und Öffnungen die komplette Schlitz- und Durchbruchsplanung des TGA-Fachplaners direkt in seine BIM-Planung im Archicad. Die Vorschläge des Fachplaners lassen sich als reale Öffnungen ins Modell einfügen. Das zeitintensive, manuelle Nachmodellieren entfällt.

In der aktuellen Programmversion hat man das bisherige Stützen- und Trägerwerkzeug komplett überarbeitet und erweitert. Mit dem Werkzeug können Anwender Stahlbetonfertigteile, Stahlträger, Stahlstützen, Holzkonstruktionen sowie komplexe Stützenformen und Stützenquerschnitte modellieren.

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Die IFC-Zertifizierung führt die herstellerunabhängige buildingSMART International durch. Softwareübergreifend lässt sich damit ein einheitlich hoher Standard für den Datenaustausch bei BIM-Modellen gewährleisten. Ergänzend für den plattformübergreifenden Informationsaustausch zwischen den Planungspartnern steht Open BIM. Mit der IFC4-Zertifizierung von Archicad 23 wird dieser Austausch noch einfacher.

Erstmals führt IFC4 den sogenannten Reference View zur übergreifenden Koordination der Gewerke Architektur, Tragwerksplanung und Haustechnik ein. Dabei wird das jeweilige Modell als nicht bearbeitbare Referenz übergeben. Die Version Archicad 23 erlaubt den zertifizierten Reference View 1.2-Export.

Drei neue Live-Anbindungen

Zudem lässt sich das in der Industrie noch weit verbreitete DGN-format einlesen. DGN-Dateien enthalten Informationen über die Umgebung der Baustelle und die Infrastruktur. Häufig gibt es auch 3D-Vermessungsmodelle, die den Architekten als DGN-Dateien zur Verfügung gestellt werden. Die neue Version kann DGN-Daten im Formet v8 direkt öffnen.

Die direkte Einbindung verschiedener externer Werkzeuge gewährleistet einen durchgängigen digitalen Workflow. Drei neue Live-Anbindungen sind in Archcad 23 hinzugekommen:

  • Das Echtzeit-Rendering mit der Twinmotion-Live-Connection erlaubt es Anwendern bis zur letzten Sekunde vor einer Präsentation in ihrem BIM-Modell zu arbeiten, die Daten direkt per Live-Connection in Twinmotion zu übertragen und dort in Echtzeit ein Bild aus Rohdaten zu erzeugen. Twinmotion ist in der aktuellen Version für alle Archicad-Nutzer kostenlos.
  • Überarbeitete Solibri-Live Schnittstelle: Das neue Solibri-IFC-Interface erkennt und sendet nur noch die Elemente zum Check an den Modellchecker Solibri, die im Gebäudemodell nach der letzten Kollisionsprüfung verändert wurden.
  • Erweiterte dRofus-Live-Anbindung: Dank der direkten Anbindung an die dRofus-Datenbank können Architekten und Planer nun Planungsregeln sammeln und bearbeiten.

 

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news-359 Thu, 04 Jul 2019 12:13:18 +0200 EuGH kippt HOAI https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/eugh-kippt-hoai/ KNH Rechtsanwälte mit erster Auswertung des Urteils. Mit Urteil vom heutigen Tage hat der Europäische Gerichtshof die verbindlichen Mindest- und Höchstsätze der HOAI gekippt. Die bisherige Vergütungsregelung verstößt nach Auffassung des EuGH gegen die Europäische Dienstleistungsrichtlinie und die Niederlassungsfreiheit in den Mitgliedstaaten der EU.

Die Bundesregierung ist nunmehr gehalten, die HOAI unverzüglich (im Regelfall binnen eines Jahres) anzupassen und die Pflicht zur Beachtung verbindlicher Mindest- und Höchstsätze abzuschaffen. Parteien eines nach dem heutigen Urteil geschlossenen Planungsvertrages können sich nicht mehr auf die HOAI berufen, um eine Unter- oder Überschreitung des Honorarrahmens einzufordern.

In einer Stellungnahme hierzu teilt die Bundesarchitektenkammer mit, dass sie sich gemeinsam mit der Bundesingenieurkammer und dem Ausschuss für die Honorarordnung e.V. (AHO) seit langem auf diesen Fall vorbereitet habe, dies jedoch aus politischen Gründen nicht öffentlich kommuniziert wurde. Hauptziel sei es demnach, die HOAI wie bisher als Rechtsverordnung zu erhalten.

Die Empfehlungen der BAK, der BIngK und des AHO an die Bundesregierung lauten dahingehend, dass, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen wird, zu vermuten sei, dass die Mittelsätze vereinbart sind und dass, sofern eine andere Vereinbarung getroffen werde, die Höhe der Vergütung nach Art und Aufgabe sowie nach Leistung des Architekten/Ingenieurs angemessen sein muss. Damit soll aus Sicht dieser Verbände eine weiterhin ausgewogene, qualitätssichernde Honorargestaltung möglich sein.

Zum Wortlaut des heutigen EuGH-Urteils hier klicken.

Eine ausführliche Analyse des Urteils durch KNH Rechtsanwälte folgt in Kürze.

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