RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Wed, 07 Dec 2022 13:58:52 +0100 Wed, 07 Dec 2022 13:58:52 +0100 TYPO3 news-934 Wed, 07 Dec 2022 06:30:00 +0100 Neues Fachbuch zum digitalen Bauen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neues-fachbuch-zum-digitalen-bauen/ Digital bauen – Trends. Technologien. Schnittstellen: Das neue Fachbuch der inndata Datentechnik erscheint Mitte Dezember 2022. Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum seiner Firma inndata Datentechnik will Geschäftsführer Otto Handle mit dem Handbuch vor allem die Verantwortungsträger im Bereich Planen und Bauen sowie in Bauunternehmen, der Baustoffindustrie, dem Baustoffhandel und auch bauherrenseitig in Behörden erreichen. Er ist überzeugt: „Nur wenn alle Stakeholder an Bord sind und die gegenseitigen Abhängigkeiten klar sind, können sich die umfangreichen Vorteile des digitalen Bauens erschließen.“

Digital abbildbare Prozesse im Lebenszyklus

Im Buch präsentiert werden alle wesentlichen digital abbildbaren Prozesse im Lebenszyklus eines Bauwerks sowie alle am Bauprojekt beteiligten Berufsbilder von Architektur über Bauphysik, Baustoff, Errichtung und Betrieb. In sieben Kapiteln, die entsprechend dem Gebäudelebenszyklus angeordnet sind, werden wichtige Themen zum digital unterstützten Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungsablauf erläutert, wobei der Materialsektor eine wesentliche Rolle einnimmt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Summary, einer etwas detaillierteren Vertiefung und mehreren Fachartikeln zu bestimmten Teilbereichen. Gastbeiträge bekannter Autoren wie beispielsweise der Zukunftsagentur Bau, dem Innungsmeister der Baumeister, der TU Wien und der GS1 sind wesentlicher Teil des Buches. Angesprochen werden dabei Themen wie Bauökologie, die Herausforderung leistbaren Bauen oder digitale Beschaffungsvorgänge. Ein umfangreiches Glossar wichtiger Fachbegriffe für die digitale Zusammenarbeit rundet den Inhalt ab.

digital bauen – Trends. Technologien. Schnittstellen.
inndata Datentechnik GmbH
ISBN 978-3-200-08796-5
34,90 Euro
Bestellbar ab 07. Dezember auf www.digital-bauen.com

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news-933 Tue, 06 Dec 2022 06:30:00 +0100 Infrarot-Direktheizung in der digitalen Planung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/infrarot-direktheizung-in-der-digitalen-planung/ Vitramo, Hersteller elektrischer Direktheizsysteme, unterstützt die digitale Planung der technischen Gebäudeausrüstung, indem alle Produkte jetzt als Datensätze gelistet sind, teilt das Unternehmen mit. Laut eigenen Angaben hat Vitramo als erstes Unternehmen im Bereich der elektrischen Infrarot-Direktheizung seine komplette Produktpalette für BIM digitalisieren lassen. Die Daten stehen ab sofort uneingeschränkt in jeder Planungssoftware zur Verfügung, so Vitramo.

BIM-fähige Daten

„Wer mit seinen Produkten in der digitalen Welt nicht gelistet ist, findet zumindest im gewerblichen Objektbereich oder im Mehrfamilien-Wohnungsbau einfach nicht mehr statt“, ist Vitramo-Geschäftsführer Lars-Henric Voß überzeugt. „BIM-fähige Daten bereitzustellen ist demnach in die Zukunft gedacht.“ Für den modernen Neubau bietet das Unternehmen Wärmelösungen, die in puncto Effizienz und Anwendungsvielfalt konventionellen Heizsystemen oft überlegen seien. In Kombination mit Photovoltaik wird die elektrische Infrarotheizung sogar regenerativ, so Voß.

Überdies stellt Vitramo eine umfassende Unterstützung bei der Auslegung und Dimensionierung bereit: „Gerade im gewerblichen Objektbereich, wo besonders auf die Amortisation geschaut wird, sind wir doppelt günstig: bei der Erstinstallation und zusätzlich durch die Verschleiß- und Wartungsfreiheit der Infrarotheizung. Die Folgekosten sind minimal“, so Lars-Henric Voß.

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news-932 Mon, 05 Dec 2022 13:43:00 +0100 BIM-Management für Technisches Verwaltungsgebäude Düsseldorf https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-management-fuer-technisches-verwaltungsgebaeude-duesseldorf/ Die Formitas AG erbringt BIM-Management-Leistungen zum Neubau eines Technischen Verwaltungsgebäudes (TVG) im Auftrag der IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH, einem Tochterunternehmen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Wie Formitas mitteilt, werden deren Digitalisierungsexperten das Bauprojekt ab Februar 2023 mit strategischen und operativen BIM-Leistungen betreuen. Die Inbetriebnahme des Gebäudes sei für 2030 geplant, so Formitas. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte für das Bauprojekt einen nichtoffenen Planungswettbewerb in zwei Phasen gemäß Vergabeverordnung (VgV) ausgelobt.

Zudem erhielt Formitas einen Auftrag der Henkel AG & Co. KgaA eine hochpräzise Bestandsaufnahme für ein Hamburger Relocation-Projekt zu koordinieren.

Strategisches und operatives BIM-Management

„Das TVG wird vollständig mit der BIM-Methode geplant. Wir freuen uns darauf, den gesamten Lebenszyklus des Projekts im Rahmen des BIM-Managements zu begleiten, sowohl während der Planungs- und Ausführungsphase als auch anfänglich im anschließenden Betrieb“, erklärt Alexander Dellen, TVG-Projektleiter und Senior BIM-Manager bei der Formitas AG. Ziel des Neubaus sei ein innovativer Gebäudekomplex zeitgenössischer Architektur und Nutzungsorganisation, der Maßstäbe für ökologische Nachhaltigkeit setze (Platin-Zertifizierung nach DGNB angestrebt) und Mitarbeitenden wie Bürgern ein attraktives und funktionales Klima biete, so Dellen.

Aufgrund von erheblichem Sanierungsbedarf am bisherigen Standort hatte der Düsseldorfer Stadtrat im Oktober 2017 einen Neubau nach aktuellen Standards an der Moskauer Str. 23 in Düsseldorf-Oberbilk beschlossen. Das Quartier erlebt seit den 1980er Jahren einen Strukturwandel und das TVG schließt eine der letzten Lücken zwischen Moskauer Straße und IHZ-Park. Die Einrichtungen der Verwaltung sollen hier zentral zusammenkommen, um neben einer ansprechenden, nachhaltigen Arbeitsumgebung auch Synergien zu ermöglichen und Optimierungen bei Verwaltungsabläufen und Bürgerservice zu erreichen.

Bestandsaufnahme für Hamburg-Relocation-Projekt

Eine weitere aktuelle Beauftragung der Formitas AG dient der Bestandsaufnahme eines sechsgeschossigen, von Henkel zukünftig als Labor genutztes Bürogebäude in Hamburg Altona. Um Kollisionen zwischen Planung und Bestand, und daraus resultierende Störungen im Bauablauf, zu vermeiden, koordiniert Formitas die exakte Gebäude-Erfassung mittels einer Punktwolke. So entsteht ein korrektes Rohbaumodell, auf das auch bei potenziellen Umplanungen zurückgegriffen werden kann.

Formitas definiert die konkreten Anforderungen und beauftragt den Vermesser, der den Bau per Laserscan inklusive sichtbarer TA-Elemente, wie Regenentwässerungsleitungen, bis auf 3-5mm genau aufnimmt. Das Punktwolkenresultat gleicht Formitas mit der bisherigen Architektur und den 3D-Modellen ab, eruiert Abweichungen, dokumentiert diese modellbasiert mittels BCF-Issues und kommuniziert sie an den Planer CP Bauteam, der dadurch eine hochpräzise Erfassung des Rohbauzustands erhält.

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news-928 Mon, 05 Dec 2022 07:46:00 +0100 Vernetztes Bauen mit digitalen Lösungen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vernetztes-bauen-mit-digitalen-loesungen/ Auf der diesjährigen BIM World demonstrierte die Hilti Deutschland AG, wie die Verbindung von Hard- und Software in der Anwendung zu einer Steigerung der Produktivität führt. Bei dem internationalen Bautechnologiekonzern werden die Themen rund um BIM mit dem semiautonomen Bohrroboter Jaibot und der digitalen Baumanagementsoftware Fieldwire verknüpft. Das vernetzte Bauen mit digitalen Lösungen führt zu mehr Produktivität.

Dank BIM halten automatisierte und halbautomatische Technologien Einzug in die Baubranche. Neue Technologien werden miteinander vernetzt und können somit untereinander kommunizieren, um (semi-)autonom miteinander zu arbeiten und Mehrwerte zu schaffen.

Umfänglicher Überblick über das breite Spektrum an digitalen Lösungen und Services

Hardware mit Schnittstellen für den Datenaustausch ermöglichen eine deutliche Effizienzsteigerung wie der semi-autonome Bohrroboter Jaibot von Hilti. Digitalisierte Plandaten aus dem Bauprojekt werden dem Jaibot übermittelt, der sie zügig und präzise umsetzt. Während des Einsatzes arbeitet sich der Bohrroboter plangemäß durch den Raum, bohrt und kennzeichnet die Löcher für die unterschiedlichen Gewerke entsprechend dem Datenmodell.

Sowohl die gewünschte Tiefe als auch der Durchmesser der Bohrlöcher werden präzise eingehalten. Eine integrierte Staubabsaugung sorgt für eine staubfreie Umgebung. Während der Bohr-und Markierarbeiten synchronisiert sich der Roboter über das mobile Datennetz, so dass der Fortschritt des Installationsprozesses in Echtzeit mitverfolgt werden kann. Er unterstützt dabei, die Arbeitsabläufe auf der Baustelle zu beschleunigen und präziser zu gestalten.

Auf der Fachmesse für Akteure der Digitalisierung der Bau-, Immobilien- und Infrastrukturbereich in München präsentierte zudem Fieldwire by Hilti die digitale Baustellenmanagement-Software für produktive und effiziente Kommunikation sowie Prozesssteuerung. Die All-in-One-Software für das Bauprojektmanagement ermöglicht einen effizienten ortsunabhängigen Informationsaustausch in Echtzeit, der die Transparenz im Baustellenmanagement erhöht und somit eine deutliche Produktivitätssteigerung für die Bauindustrie bedeutet.

Auf der Building Life DIGITAL 2022 haben die Mitarbeiterinnen der Hilti Deutschland AG Heike Kling, Head of Engineering North, und Carmen Schulze, BIM Project Manager, in Ihrem Vortrag BIM real begreifbar gemacht und praxisnahe Anwendungsfälle bis hin zum Einsatz eines Bohrroboters präsentiert. Der komplette Vortrag kann online „nachgeschaut“ werden. Hier gehts zum Video!

 

 

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news-931 Fri, 02 Dec 2022 13:55:55 +0100 Hotel Wilmina gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/hotel-wilmina-gewinnt-den-deutschen-nachhaltigkeitspreis/ In der gelungenen Umnutzung eines ehemaligen Frauengefängnisses sieht die Jury ein hervorragendes Beispiel für die Nachverdichtung im Gebäudebestand bei gleichzeitig verantwortungsvollem Umgang mit einem schwierigen Erbe. Der von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. mit vergebene Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Die Preisverleihung fand heute im Rahmen des 15. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.

„Die Transformation des Bau- und Immobiliensektors hin zur Nachhaltigkeit schaffen wir nur im Umgang und Erhalt unseres Gebäudebestands. Das Hotel Wilmina zeigt auf vorbildhafte Art und Weise, wie aus nicht mehr genutzter Bausubstanz ein lebendiger Ort entstehen kann, der so nie hätte neu gebaut werden können“, sagt Prof. Amandus Samsøe Sattler, DGNB Präsident und Vorsitzender der Jury. „Mit gezielten Eingriffen gelingt es, das schwierige Erbe eines ehemaligen Frauengefängnisses in einen innerstädtischen Ort der Ruhe zu transformieren. Dieser zukunftsfähige, kreative und sensible Umgang mit unserem Bestand ist unbedingt nachahmenswert.“

Hotel Wilmina als nachhaltig-ästhetisches Beispiel für Bauen im Bestand

Zusammen mit dem zugehörigen Strafgericht wurde das Frauengefängnis 1896 von den Architekten Adolf Brückner und Eduard von Fürstenau gebaut und 1985 geschlossen. Inhaftiert waren darin mitunter Menschen, die sich dem Naziregime widersetzten. Heute gehört zu dieser Anlage neben den Hotelzimmern im früheren Frauengefängnis, der Kultur- und Veranstaltungsort „Amtsalon“ sowie eineHotelrezeption im ehemaligen Gerichtsgebäude, ein Restaurant und ein exklusiv für Hotelgäste zugänglicher begrünter Innenhof, das „grüne Zimmer“.

Mit minimalen Eingriffen ist es den Projektverantwortlichen gelungen, die positiven Eigenschaften der Substanz zu erhalten und wo nötig, Bestehendes aufzuwerten, so die Jury. So wurde aus den bedrückenden Räumlichkeiten eine einladende, freundliche Atmosphäre, ohne die Geschichte zu verschließen. Dabei halfen die partiellen baulichen Eingriffe wie der Rückbau von Zwischenebenen, die denkmalschutzgerechte Vergrößerung von Fensterflächen und die Schaffung zahlreicher Sichtbeziehungen im Innenraum. Aus dem zuvor versiegelten Innenhof wurde ein verwunschener Garten, der ein angenehmes Mikroklima schafft und zugleich die Artenvielfalt fördert.

Im Vergleich zu einem Neubau wurden beim Hotel Wilmina CO2-Emissionen, Bauschutt und Transportemissionen signifikant reduziert. Zudem wurde ein konsequenter Lowtech-Ansatz mit minimalem Einsatz von technischer Gebäudeausrüstung verfolgt. Grüntuch Ernst Architekten setzten bei dem Projekt stattdessen auf die thermisch wirksame Masse der Bausubstanz, die die passive Regulierung der klimatischen Bedingungen möglich macht. Die Dachaufstockung erfolgte unter Einsatz natürlicher Materialien wie Massivholz und mit Verzicht auf Verbundbaustoffe.

Umgang mit Bestand auch Thema der drei Finalisten

Neben dem Hotel Wilmina hatten es dieses Jahr drei weitere Projekte in das Finale geschafft. Sie alle zeichnen sich durch einen vorbildhaften Umgang mit dem Thema Bestand aus. Mit dabei war das Rathaus Korbach, das als Pionier des Urban Minings gilt, der Erweiterungsbau des Landratsamtes in Starnberg, der sich nahtlos in die jahrzehntealte Bestandsstruktur einfügt, und die in Holz-Beton-Hybridbauweise errichtete IGS Integrierte Gesamtschule Rinteln.

Bereits zum zehnten Mal wurde der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur von der DGNB und der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis gemeinsam vergeben. Die Auszeichnung wird zudem unterstützt durch die Bundesarchitektenkammer, den Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, die Bundesstiftung Baukultur sowie Caparol.

Die Jury des Preises setzte sich in diesem Jahr zusammen aus Prof. Thomas Auer (TUM), Martin Haas (haas cook zemmrich STUDIO 2050), Angelika Hinterbrandner (Kontextur und spaceforfuture.org), Prof. Dr.-Ing. Anke Karmann-Woessner (Stadtplanungsamt Stadt Karlsruhe), Markus Lehrmann (Architektenkammer Nordrhein-Westfalen), Reiner Nagel (Bundesstiftung Baukultur), Prof. Amandus Samsøe Sattler (DGNB und ensømble studio architektur), Marika Schmidt (mrschmidt Architekten GmbH) sowie Prof. Dr. Guido Spars (Bundesstiftung Bauakademie).

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news-927 Fri, 02 Dec 2022 06:30:00 +0100 Josef Schlosser mit Ehrenring ausgezeichnet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/josef-schlosser-mit-ehrenring-ausgezeichnet/ Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ehrte Josef Schlosser für seine Verdienste um das deutsche Holzbaugewerbe mit dem Ehrenring des ZDB. Die Auszeichnung fand im Rahmen des 15. Deutschen Obermeistertags Ende November in Berlin statt. Josef Schlosser ist stolzer Preisträger dieser ehrwürdigen Auszeichnung, die bislang nur wenige Holzbau-Unternehmer erhalten haben, teilt der ZDB mit. Dessen Präsident, Reinhard Quast, würdigte Schlosser als Unternehmer, dessen Wirken den Holzbau bundesweit vorangebracht hat, und erklärte: „Die Motivation für Schlossers ehrenamtliche Tätigkeit resultiert vor allem daraus, dass er etwas für die Branche bewegen wollte. Dabei brachte er einen großen betrieblichen Erfahrungsschatz mit, blickte aber immer auch über den Horizont seines eigenen Betriebes hinaus, wenn es darum ging, die Interessen der Branche zu vertreten.“

Josef Schlosser war 16 Jahre lang Vorsitzender des bundesweit zweitgrößten Landesverbandes und Initiator von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in Berlin. Seit 2002 gehörte er dem Vorstand von Holzbau Deutschland an, von 2006 bis zum März dieses Jahres als stellvertretender Bundesvorsitzender. In dieser Funktion war er maßgeblich an der „BDZ-Vision 2021“ beteiligt. Josef Schlosser gilt als geistiger Vater des nationalen Strategiedialogs „Wachstumsmarkt HolzbauPLUS“.

Josef Schlosser ist Geschäftsführer der Schlosser Holzbau, ein Familienunternehmen in zweiter Generation mit Sitz im Baden-Württembergischen Jagstzell.

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news-929 Thu, 01 Dec 2022 10:07:46 +0100 Build-Ing. Adventskalender öffnet seine Türen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/build-ing-adventskalender-oeffnet-seine-tueren/ Das Build-Ing. Team hat einen Adventskalender mit tollen Preisen kreiert. Tragen Sie sich ein und nehmen Sie an der Verlosung für alle Gewinne vom 01. bis 24.Dezember 2022 teil. Ein turbulentes Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Das Build-Ing. Team bedankt sich bei allen Leserinnen und Leser, Kunden, Autoren und Partner für die Unterstützung für dieses Jahr und hat einen Adventskalender mit tollen Preisen kreiert.

Ab dem 1. Dezember lassen sich am Online-Adventskalender die virtuellen Türchen öffnen. Öffnen Sie täglich ein Kalendertürchen und freuen Sie sich auf weihnachtliche Überraschungen.

Hinter den Kalendertürchen warten 24 weihnachtliche Überraschungen. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir: 2x Kofferwaage, 2x Lichtwecker, 1x French Press, 1x Jahresabonnement Moderne Gebäudetechnik, 1x Sonderheft Vorbeugender Brandschutz, 1x Jahresabonnement Build-Ing. Digital, 2x Laserentfernungsmesser, 2x Kopfhörer, 1x Sonderheft Zukunft Wohnungswirtschaft, 2x Fitnesstracker, 1x Jahresabonnement Elektropraktiker, 1x JBL Box, 1x TechniSat Festplatte 1 TB, 1x Kaffeemühle, 1x Tassimo Kaffemaschine, 1x Dossier BIM & Recht, 1x WMF Kult X Mix & Go Keep Cool und 1x Jahresabonnement Build-Ing.

Alle Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und erhalten ihre Geschenke im Anschluss per Post.


Das Build-Ing. Team wünscht Ihnen und ihren Liebsten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!!

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news-925 Thu, 01 Dec 2022 06:30:00 +0100 MeteoViva Climate sichert Anwendern DGNB-Zertifizierung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/meteoviva-climate-sichert-anwendern-dgnb-zertifizierung/ Anwendern der Smart-Data-Lösung MeteoViva Climate ist ein DGNB-Zertifikat in Silber für die Kategorie Gebäude im Betrieb garantiert, so der Hersteller MeteoViva GmbH. Der Erfüllungsgrad für die DGNB-Zertifizierung Gebäude im Betrieb in Silber betrage laut Hersteller 50,8 Prozent. Je nach Ausstattung des Gebäudes und vereinbarten Nachhaltigkeitskriterien lässt sich der Erfüllungsgrad mit der smarten Datenlösung zusätzlich um bis zu 24,2 Prozent auf Gold steigern, teilt das Unternehmen weiter mit.

MeteoViva Climate ist nach Angaben des Unternehmens insbesondere für Gebäudeeigentümer, Facility Manager und Nutzer von gewerblichen Gebäudeportfolios geeignet. Das MeteoViva-Cockpit liefere eine Echtzeit-Datenanalyse zur Dokumentation der Raumklimaqualität, des Anlagenzustands und der Verbräuche im Gebäude. Komplexe Zusammenhänge werden, laut Unternehmensangaben, intuitiv und leicht verständlich aufbereitet. Über Raumklimaqualität und Energieeffizienz hinaus ermöglicht MeteoViva Climate die Identifikation und Bewertung von Optimierungsmaßnahmen bei Wasserverbrauch, Abfallwirtschaft und Betriebskosten der Immobilie.

„Gelebte ESG-Strategie“

Dazu MeteoViva-Gründer und Beirat Markus Werner: „Die außergewöhnlichen Performancewerte im Rahmen der DGNB-Zertifizierung unterstreichen die Bedeutung unseres proaktiven Gebäudemanagements für die Nachhaltigkeitsstrategie unserer Kunden. Vorausschauende Fahrweise und auf Knopfdruck abrufbare Leistungsnachweise für Ökologie (Energie und CO2), Ökonomie (Energie- und Betriebskosten) und Soziales (Raumklimaqualität und Beschwerdetickets) dokumentieren den Erfolg einer real gelebten ESG-Strategie“

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news-926 Wed, 30 Nov 2022 10:36:05 +0100 DGNB veröffentlicht Wegweiser zu klimapositivem Gebäudebestand https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dgnb-veroeffentlicht-wegweiser-zu-klimapositivem-gebaeudebestand/ Im neuen Wegweiser Klimapositiver Gebäudebestand benennt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) Handlungsfelder und Maßnahmen hin zu einem klimapositiven Gebäudebestand. Unternehmen, Kommunen, politische Entscheidungsträger und viele weitere Akteure finden darin Hinweise, wie sie ins konkrete Handeln kommen können und was sie priorisieren sollten, teilt die DGNB mit.

„Die Auswirkungen des Klimawandels sind heute bereits für viele Menschen wahrnehmbar und werden künftig alle betreffen“, sagt Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB. „Das Klima zu stabilisieren, ist daher die große Aufgabe dieser Dekade. Die Bau- und Immobilienbranche spielt hierfür eine zentrale Rolle. Gebäude müssen von der größten CO2-Quelle zu aktiven Elementen der Bau- und Energiewende werden.“ Politisch wurden die entsprechenden Vorgaben erst kürzlich formuliert, heißt es in der Mitteilung der DGNB. So habe der Rat der EU-Mitgliedsstaaten im Oktober definiert, dass ab 2030 nur noch klimaneutrale Wohnhäuser gebaut werden dürfen. Der Gebäudebestand solle bis spätestens 2050 klimaneutral sein.

Die Veröffentlichung steht zum Download auf der Website der DGNB bereit.

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news-924 Wed, 30 Nov 2022 06:30:00 +0100 Dialogforum zum BIM-Portal des Bundes https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dialogforum-zum-bim-portal-des-bundes/ Die Bundesministerien für Digitales und Verkehr sowie Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen laden zum Online-Dialogforum am 13. Dezember 2022 ein. Die Veranstaltung setzen die beiden Ministerien im Rahmen der Arbeiten von BIM Deutschland – Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens – um, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Neben einer vertieften Vorstellung der Elemente des BIM-Portals soll ein Überblick über die Ziele und Aktivitäten von BIM Deutschland zur Unterstützung der Einführung und Anwendung der BIM-Methodik und die bisher etablierten Strukturen und Instrumente gegeben werden. Zudem wird über eine Fachaustauschserie informiert, in deren Rahmen ab Anfang 2023 zielgruppenspezifisch Ideen für die Weiterentwicklung des Portals ausgetauscht werden, so die Veranstalter.

Digitale Transformation von Infrastruktur und Hochbauten

BIM Deutschland sowie die beiden Ministerien möchten mit dem Dialogforum alle Akteure aus Praxis, Forschung und Lehre ansprechen, die sich für die digitale Transformation von Infrastruktur und Hochbauten interessieren. Dazu zählen die Veranstalter Vertreter aus Unternehmen, der öffentlichen Verwaltung, Hochschulen und der Berufsausbildung aus dem Bereich Planen, Bauen und Betreiben sowie von Startups oder der PropTech-Szene.

Informationen zum Programmablauf des Dialogforums und zur Anmeldung gibt es auf der Website von BIM Deutschland.

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news-923 Tue, 29 Nov 2022 06:30:00 +0100 BIM-Studie: Mangel an Kompetenz und Erfahrung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-studie-mangel-an-kompetenz-und-erfahrung/ BIM-Projekte scheitern meistens am Mangel an Kompetenz und Erfahrung in der betroffenen Organisation. Das ist das Ergebnis einer Studie der schweizerischen Bimondis AG, die einen Online-Marktplatz für BIM-Experten betreibt. Die Bimondis gehörte 2022 zu den Nominierten des Startup-Wettbewerbs „Auf der Fährte der BIM-Löwen“, dessen Endausscheidung sowie Preisübergabe im Rahmen der BIM-Tage Deutschland im Allianz Forum in Berlin stattfand.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz seien aktuell mehr als 4.400 BIM Positionen unbesetzt, heißt es in der Bimondis-Studie. Unternehmen aus der Bauwirtschaft suchten oft ein halbes Jahr oder länger nach geeigneten Kandidaten. Dabei sei die schnelle Besetzung von Fachkräften mit hoher BIM Expertise entscheidend für die Umsetzung der internen BIM Strategie.

Erfahrene BIM-Spezialisten sind hochmotivierte Autodidakten

Die mehr als 80 befragten Experten (für den qualitativen Teil der Studie) seien zwischen 30 und 46 Jahre alt und ihre Ausbildung beziehungsweise Studium liege entsprechend mehr als sechs Jahre zurück. 90% von ihnen gaben an, sich BIM-Wissen und -Fähigkeiten komplett autodidaktisch angeeignet zu haben. Der Grund sei unter anderem die nicht oder nur rudimentär vorhandenen Lehrinhalte zum digitalen Planen und Bauen in Ausbildung und Studium. Die wichtigen Wissensquellen der Befragten sind Fachbücher, Online-Kurse und der Austausch mit anderen Spezialisten. 60% der BIM-Experten fanden den Einstieg in die Methodik über Software-Lösung, so die Bimondis-Studie.

Unternehmen entwickeln eigene BIM-Ausbildungsprogramme

Allerdings habe sich das Aus-und Weiterbildungsangebot in den letzten fünf Jahren stark weiterentwickelt. Für die sich in Ausbildung befindenden Bauingenieure und Architekten sei die BIM-Methodik inzwischen fester Bestandteil ihres Curriculums. Andererseits sehen die Geschäftsführer und Personalleiter unter den Befragten die Absolventen generell kritisch, die mehrheitlich mit kaum praktisch anwendbarem BIM-Wissen in die Praxis entlassen werden. Unter anderem deshalb entwickeln mittelständische Unternehmen sowie Großkonzerne eigene Ausbildungsprogramme, heißt es in der BIM-Studie.

Die Zukunft der BIM-Rollen

Knapp zwei Drittel aller Befragten geht davon aus, dass ihr Stellenprofil sich in drei bis fünf Jahren komplett verändern wird. Die meisten Bezeichnungen werden in den nächsten 5 Jahren verschwinden oder sich stark verändern. Nach Ansicht der Experten wird nahezu jede Rolle im Umfeld von Planen und Bauen eine digitale Komponente haben und die heute üblichen BIM-Rollen werden darin aufgehen. Einige grosse Unternehmen gehen diesen Weg schon heute.

Die Studie

Die Grundlage für den quantitativen Teil der Analyse sind öffentlich zugängliche Daten. Ausgewertet wurden rund 10.000 Firmen-Webseiten und 30 Online-Jobbörsen. Identische Stellenanzeigen aus verschiedenen Jobportalen oder Firmenwebseiten wurden als eine betrachtet und nur einmal gezählt. Die Stellenanzeigen wurden maschinell ausgewertet und manuell überprüft. Für den qualitativen Teil wurden mehr als 80 Interviews mit Experten und Geschäftsführern im gesamten Spektrum des digitalen Planens und Bauens durchgeführt. Die komplette Studie stellt die Bimondis AG auf ihrer Website zum Download bereit.

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news-922 Mon, 28 Nov 2022 06:30:00 +0100 DEUTSCHER TGA-AWARD für ATP architekten ingenieure https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/deutscher-tga-award-fuer-atp-architekten-ingenieure/ ATP architekten ingenieure wurde kürzlich im Rahmen der Get Nord Messe mit dem DEUTSCHEN TGA-AWARD 2022 ausgezeichnet. Mit diesem Preis zeichnete die Jury die herausragende Planungsleistung mit einem besonders umweltschonenden Gebäudetechnikkonzept aus.

Das Seminar- und Vertriebscenter für den Systemanbieter Viega gilt seit der Eröffnung 2021 als ökologisches Vorzeigeprojekt: Das von ATP Wien und ATP sustain integral und durchgehend mit BIM geplante, besonders ressourcenschonende Gebäude erfüllt wichtige Kriterien des European Green Deal. Als Plus-Primärenergie-Haus erzeugt es bilanziell mehr Energie als es verbraucht. Sämtliche Gebäudedaten stehen dem Bauherrn in diesem Fall auch im Betrieb für ein effizientes Facility Management (BIM2FIM) zur Verfügung.

In der ATP-Gruppe tragen wir gemeinsam die Verantwortung für Umwelt- und Klimaschutz. Dabei legen wir mit unseren TGA-Planern besonderes Augenmerk auf eine bedarfsgerechte Gebäudetechnik – mit hohem Wohlfühlfaktor für die Nutzer und minimalen Auswirkungen auf die Natur. Der DEUTSCHE TGA-AWARD würdigt unsere intensive Auseinandersetzung mit dem Thema“, freut sich Michael Haugeneder, TGA-Experte und Geschäftsleiter von ATP sustain, der ATP-Forschungsgesellschaft für nachhaltiges Bauen in Wien und München.

Best Green Practice
Die umgesetzten Maßnahmen, die den Energiebedarf so gering wie möglich halten, beziehen sich etwa auf die spezielle Bauweise, die mechanische Lüftung und gleichzeitig hohe Luftdichtheit sowie eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung. Darüber hinaus benötigte Energie wird über regenerative Quellen wie Geothermie- und Photovoltaik-Anlagen gedeckt. Selbst die Positionierung des Gebäudes ist energetisch optimal: Im Winter profitiert es von der großzügigen Sonneneinstrahlung, während es im Sommer vor einer Überhitzung geschützt ist.

Bereits mehrfach ausgezeichnet
Das Schulungscenter wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet: Neben der DGNB-Platin-Zertifizierung erhielt der Neubau von der österreichische Regierungsinitiative klimaaktiv den Standard Gold. 2022 wurde das Gebäude für den Energy Globe Oberösterreich 2022 nominiert und nun mit dem Deutschen TGA Award 2022 ausgezeichnet.

Mit dem Deutschen TGA Award würdigt die Fachzeitschrift Moderne Gebäudetechnik alle zwei Jahre herausragende Planungsleistungen und technologische Innovationen von Gebäudetechnik-Fachplanern. Ausgezeichnet werden herausragende Neubau- und Sanierungsprojekte sowie innovative Konzepte, die neue Standards setzen, weil sie besonders energie- und/oder wassersparend wirken, wirtschaftlich und in jeder Hinsicht nachhaltig arbeiten oder neue Wege in der Digitalisierung beschreiten.

Die Preisverleihung des Deutschen TGA Awards fand am 17. November 2022 im Rahmen der GET Nord Messe statt.

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news-921 Fri, 25 Nov 2022 07:07:47 +0100 Reinhard Quast bleibt ZDB-Präsident https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/reinhard-quast-bleibt-zdb-praesident/ Der bisherige Präsident Reinhard Quast wurde im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) am 23. November 2022 wiedergewählt. Der 65-jährige Unternehmer aus Siegen war 2018 zum ersten Mal zum Präsidenten des größten und ältesten Bauverbands in Deutschland gewählt worden. Quast erklärte in der Mitgliederversammlung: "Entscheidend für uns ist, für eine gute Zukunft unserer Betriebe, deren Inhaber, Familien und Mitarbeiter zu kämpfen. Wir müssen, auch im Interesse unserer Volkswirtschaft, das Modell der Inhaber und Familien geführten Unternehmen weiter sichern."

Laut ZDB-Mitteilung sieht Quast vier große Aufgaben für seine kommende Amtszeit: Es gehe darum, wie man zukünftig bauen werde, mit welchen Materialien und mit welchen Techniken. „Wir brauchen Rahmenbedingungen, die das Bauen auch weiterhin möglich machen und nicht be- bzw. verhindern. Die Mega-Aufgaben, vor denen unsere Gesellschaft steht, werden ohne einen Beitrag unserer Unternehmen nicht gelingen.“

Vor der Bauwirtschaft liegen große Aufgaben

Für Quast ist zudem die Beseitigung der Benachteiligung des Faktors Arbeit von großer Bedeutung. Denn: "Warum hat derjenige, der arbeiten geht, am Ende immer weniger von dem, was er sich verdient hat? Wer soll sich noch freiwillig morgens um sechs Uhr auf die Baustelle stellen, wenn er ohne Arbeit fast zum gleichen Ergebnis kommt?"

Neben Reinhard Quast wurden Uwe Nostitz (60) aus Bautzen, gleichzeitig Vorsitzender des Ausschusses für Sozial- und Tarifpolitik, Rüdiger Otto (61) aus Leverkusen, gleichzeitig Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Recht, sowie Wolfgang Schubert-Raab (63) aus Ebensfeld, zugleich Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Technik und Unternehmensentwicklung in ihren Ämtern als Vizepräsidenten bestätigt.

Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland im ZDB, Frank Dittmar, Präsident des Verbands Baugewerblicher Unternehmer Hessen, Karlgünter Eggersmann, Präsident des Baugewerbeverbands Westfalen, Tobias Riffel, Vizepräsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Thomas Sander, Vorsitzender des Fachverbands Hoch- und Massivbau im ZDB, Christian Staub, Präsident des Baugewerbeverbands Niedersachsen, sowie Hans-Georg Stutz, stellvertretender Vorsitzender des Straßen- und Tiefbaugewerbes im ZDB.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Oliver Heib, Vorsitzender des Bundesverbands Ausbau und Fassade im ZDB, sowie Jürgen Kullmann, Vorsitzender des Fachverbands Fliesen und Naturstein im ZDB.

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news-920 Thu, 24 Nov 2022 09:07:09 +0100 Frilos Software-Version 2023-1 mit zahlreichen Updates https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/frilos-software-version-2023-1-mit-zahlreichen-updates/ Mit dem Update bringt die Frilo Software GmbH vier neue Plus-Programme auf den Markt – darunter der Durchlaufträger DLT. Zudem sorgt eine Schnittstelle zwischen Scia Engineer und Frilo für mehr Effizienz bei der Bemessung von Mauerwerken. Der Durchlaufträger DLT wurde generalüberholt. Mit der Lösung lassen sich Einfeld- und Durchlaufträger aus Stahlbeton, Stahl und Holz mit beliebiger Feldanzahl mit oder ohne Kragarme berechnen. Im Zuge des Softwareupdates wurde diese in die moderne, benutzerfreundliche Plus-Oberfläche überführt. Dank der interaktiven grafischen Eingabe lassen sich Systemabmessungen über adaptive Maßketten nun schnell und übersichtlich anpassen.

Eine weitere Neuerung bildet die interaktiv und intuitiv bedienbare Bewehrungsführung, mit der sich individuell gestaltete Bewehrungsgrafiken erzeugen lassen.  Bei all den Neuerungen bleibt das Merkmal des DLT+ mit dem mühelosen Wechsel zwischen den Materialien Holz, Stahl und Stahlbeton allerdings erhalten.

Mit den Programmen Schornstein Stahl S8+ und Antennenbemessung ATB+ wurden zwei smarte Speziallösungen für den Stahlbau entwickelt. Die beiden neuen Programme versetzen Tragwerksplaner nun in die Lage, Stahlschornsteine nach DIN EN 1993-3-2 und Antennenmaste nach DIN EN 1993-3-1 zuverlässig und unkompliziert zu berechnen. Die Lösungen sind auf die speziellen Anforderungen bei der Bemessung der entsprechenden Konstruktionen zugeschnitten und mit der modernen, benutzerfreundlichen Plus-Oberfläche ausgestattet. Insbesondere die automatische Ermittlung der Windlasten sowie die Ermittlung der Ersatzkräfte infolge wirbelerregter Querschwingungenerl eichtern den Anwendern Arbeit.

Softwareanbieter leistet Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaeffizienz im Bauwesen

Ausgehend von einem 3D-Modell in Scia Engineer können Anwender zukünftig einfach einzelne Wände und Wandabschnitte herauslösen und über die neu programmierte Schnittstelle an das Frilo-Mauerwerksprogramm MWX+ übergeben. Bei der Übergabe werden dabei alle im 3D-Modell von Scia bereits bekannten Informationen zu Materialien, Lastfällen und Einwirkungen sowie den Randbedingungen automatisch berücksichtigt.

Die Daten müssen also nicht erneut manuell in Frilo eingeben werden. Das spart Zeit und reduziert Fehlerquellen. Im MWX+ lassen sich dann die entsprechenden Nachweise zur Tragsicherheit einzelner Wände einfach und zuverlässig führen.

Mit dem neuen Zusatzmodul FD+ PRO wurde der Leistungsumfang für die Fundamentbemessungen wesentlich erweitert. Für verschiedene Grenzzuständen wurden spezielle Fundamentnachweise und Nachweistechniken sowie zusätzliche Lastansätze und Geometriedefinitionen ergänzt. Mit dem neuen Plus-Programm HO6+ Rahmenecke lassen sich Verbindungen biegesteifer Rahmenecken von Hallenbindern aus Brettschichtholz bemessen, die mit Dübelkreisen (ein oder zwei Kreisen) aus Stabdübeln, Dübeln besonderer Bauart oder mit Keilzinkfugen (ein oder zwei Fugen) ausgeführt werden.

Carborefit ist ein innovatives Verfahren zur Verstärkung von Stahlbeton mit Carbonbeton. Für einachsig biegebeanspruchte Rechteckquerschnitte lassen mit der neuesten Software-Version ab sofort Verstärkungen für die Biegetragfähigkeit mit Carborefit nach Zulassung definieren.

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news-919 Wed, 23 Nov 2022 08:14:40 +0100 Neue digitale Workflows und Technologien für die Vermessung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neue-digitale-workflows-und-technologien-fuer-die-vermessung/ Auf der BIM World in München stellt Topcon Positioning Deutschland neue digitale Workflows und Vermessungstechnologien vor. Diese Lösungen zur Bauverifizierung im Hochbau und Bauabsteckung unterstützen Unternehmen dabei, die wachsenden Profitabilitäts- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Ziel der digitalen Vermessungs-Workflows des Unternehmens ist es, die Daten-, Entwurfs- und Bauqualität zu verbessern und einen schnellen Zugriff auf die neuesten Geodaten bei Bauprojekten zu ermöglichen. Dies betrifft eine Vielzahl von Anwendungen im Bausektor - einschließlich digitaler Lösungen für die Absteckung, Bauverifizierung und Ebenflächigkeit von Beton.

Der Abgleich von Planung und Bauausführung ist bekanntlich aufwändig. Auf den Baustellen erschwert chronischer Zeitmangel fortlaufende Kontrollen mit konventionellen Methoden. Der digitale Workflow zur Bauverifizierung (Scan2BIM) lässt Baufehler frühzeitig erkennen. Teams können auf diese Weise in Echtzeit Plan und Ausführung abgleichen. Teure Nacharbeiten werden vermieden, Projekte bleiben rentabel.

Im Bereich der digitalen Bauabsteckung (BIM2Field) stellt das Unternehmen den LN-150 vor. Diese Lösung für die Bauabsteckung kombiniert bewährte Topcon-Technologien für Laser und Robotik-Totalstationen und liefert im Ergebnis die Präzision und Vielseitigkeit, die in den meisten BIM-Projekten gefordert ist.

Die Besucher können sich zudem über den GNSS-Korrekturdatendienst Topnet Live informieren, der eine zuverlässige und genaue Positionierung auf der ganzen Welt für eine Vielzahl von Anwendungen bietet.

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news-918 Tue, 22 Nov 2022 21:32:53 +0100 NOVA Building IT geht Partnerschaft mit Procore-Plattform ein https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/nova-building-it-geht-partnerschaft-mit-procore-plattform-ein/ Die NOVA Building IT GmbH ist mit ihrer Cloudanwendung NOVA AVA BIM Partner der Baumanagementplattform Procore. Die Zusammenarbeit wurde im Rahmen der BIM World Munich vorgestellt. NOVA Building IT nutzt ab sofort die Möglichkeit, die Baukostenmanagement-Software NOVA AVA
BIM 5D auf dem erst kürzlich in Deutschland gestarteten Portal Procore zu präsentieren, teilt das Unternehmen mit.
"Wir freuen uns auf eine starke Partnerschaft mit Procore“, sagt Felix Grau, Geschäftsführer der NOVA
Building IT GmbH. „Die digitale Kollaboration zwischen den Beteiligten von Bauvorhaben war von
Beginn an eine treibende Idee hinter der NOVA-Cloud. Daher passt unser neuer Partner mit den
Leitgedanken, die Vernetzung von Auftraggebern und Bauunternehmen zu fördern und Prozesse zu
verbessern, optimal zu uns.“
Dank der technologischen Expertise und Flexibilität beider Unternehmen konnten die Produkte in
kürzester Zeit geschickt miteinander verknüpft werden, so NOVA Building IT. Anwender von Procore können NOVA AVA direkt über den Procore-Marketplace aktivieren und die in NOVA AVA erstellten Daten für Budgetierung, Aufträge und Dokumente in Procore für weitere
Projekte nutzen. Anwender beider Plattformen können ihre Konten einfach miteinander verknüpfen, so das Unternehmen.

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news-917 Tue, 22 Nov 2022 20:56:53 +0100 Solibri stellt integrierte Lösung zur Modellprüfung vor https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/solibri-stellt-integrierte-loesung-zur-modellpruefung-vor/ Pünktlich zur BIM World München hat die Nemetschek Marke Solibri die Einführung eines neuen cloudbasierten Serviceangebots bekannt gegeben. Die auf SaaS basierende Lösung Solibri Inside bietet Anwendern von Allplan, Graphisoft Archicad und Vectorworks die Möglichkeit, Modelle im Entwurf zu prüfen und so die Qualität des digitalen Bauens weiter zu verbessern, heißt es in einer Mitteilung von Nemetschek.

„Das Lösungsangebot von Solibri im Bereich der BIM-Qualitätssicherung war schon immer von zentraler Bedeutung für die Entwicklung und Förderung von Open BIM. Architekten können sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren und sich darauf verlassen, dass ihre Planungen sowohl umsetzbar sind als auch geteilt werden können. Das bringt die Branche deutlich voran. Auch hier sehen wir, dass die Nemetschek Group einen positiven Wandel in der Branche vorantreibt“, sagt Viktor Várkonyi, Chief Division Officer der Planning & Design Division und Mitglied des Vorstands der Nemetschek Group.

„Solibris Mission ist es, die Qualität des digitalen Bauwesens zu verbessern, die vollständig von der Qualität und dem Informationsgehalt des BIM-Modells abhängt. Heute machen wir einen großen Sprung nach vorne, indem wir uns mit der Qualität des Modells befassen, um diese gleich von Anfang an zu optimieren und Iterationen zu reduzieren. Das spart Zeit und Mühe und gibt Planern weltweit mehr Zeit, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die ihnen Spaß machen“, fügt Ville Kyytsönen, CEO von Solibri, hinzu.

Die erste Version von Solibri Inside ermöglicht die Überprüfung von Tür- und Fensterabständen und der entsprechenden Informationsstufe (LOI). Nemetschek bietet den Dienst als kostenloses Standardpaket in Allplan, Graphisoft Archicad und Vectorworks an. Das kostenpflichtige Premium-Paket ermögliche den Zugriff auf zusätzliche Funktionen, so Nemetschek.

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news-916 Tue, 22 Nov 2022 09:40:22 +0100 Version 2023 der DGNB-Zertifizierung steht zur Kommentierung bereit https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/version-2023-der-dgnb-zertifizierung-steht-zur-kommentierung-bereit/ Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat ihr Zertifizierungssystem für Neubauten grundlegend überarbeitet.Interessierte haben bis zum 8. Januar 2023 die Möglichkeit, diese zu kommentieren. Der Kriterienkatalog soll anschließend auf GRundlage der eingegangenen Anmerkungen bis Anfang April 2023 finalisiert werden. Er ist eine Fortschreibung der bestehenden Version 2018 des DGNB-Systems und löst diese künftig ab. Im Vergleich zur bisherigen Variante wird es eine Verschlankung von aktuell 37 auf 29 Kriterien geben. Zudem werden eine Reihe neuer Mindestanforderungen eingeführt, die verpflichtend sind, um ein DGNB Zertifikat in der höchsten Auszeichnungsstufe Platin zu erhalten.

Im Vergleich zum aktuellen DGNB-System für Neubauten zählt zu den wesentlichen Veränderungen eine Verschlankung sowie Verbesserung der Anwendbarkeit. So gibt es beispielsweise eine Reduzierung von 37 auf künftig nur noch 29 Kriterien. Möglich wird dies einerseits durch eine gezielte Bündelung von bislang separat betrachteten Themen sowie durch den Wegfall mancher nicht mehr erforderlicher Indikatoren. Bei einigen Komfortthemen entfällt eine Belohnung bei der Übererfüllung gesetzlicher Standards. Eine bessere Verknüpfung mit anderen Varianten der DGNB Zertifizierung wie dem DGNB System für Gebäude im Betrieb oder dem für nachhaltige Baustellen wird sichergestellt.

„Selbstverständlich haben wir bei allen Anpassungen darauf geachtet, dass auch die Anforderungen der EU-Taxonomie, des EU-Berichtsrahmens Level(s) sowie des QNG-Siegels, das im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude vergeben wird, jeweils mit abgebildet werden", sagt Johannes Kreißig, Geschäftsführender Vorstand der DGNB. „Wer eine DGNB Zertifizierung durchführt, wird also keine parallelen Dokumentationsaufwände haben, sondern kann das DGNB Zertifikat als Nachweisinstrument für nationale und internationale Vorgaben nutzen."

Schwerpunkte: Klimaschutz, Zirkularität und Investitionssicherheit

In den überarbeiteten Kriterien liegt ein besonderer Fokus auf den vielfältigen Anforderungen an die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden. Dies betrifft allen voran den notwendigen Klimaschutzbeitrag von Immobilien. Gestärkt werden Themen, die die Reduzierung der CO2-Emissionen in der Konstruktion und im späteren Betrieb adressieren. Über die angepassten Kriterien wird unter anderem die Rolle von Gebäuden als aktive Elemente der Energiewende weiter gestärkt.

Ein weiteres Fokusthema der Version 2023 des DGNB Systems liegt in der Kreislauffähigkeit. Das Kriterium „Zirkuläres Bauen" löst das bisherige „Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit" ab und wurde komplett neu erarbeitet. Belohnt wird künftig die Erstellung eines Gebäuderessourcenpasses zur Dokumentation und als Bewertungsgrundlage. Auch der Einsatz kreislauffähiger Materialien, Produkte und Konzepte sowie der gezielte Verzicht auf Bauteile werden nochmals stärker beachtet.

„Selbstverständlich haben wir bei allen Anpassungen darauf geachtet, dass auch die Anforderungen der EU-Taxonomie, des EU-Berichtsrahmens Level(s) sowie des QNG-Siegels, das im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude vergeben wird, jeweils mit abgebildet werden", sagt Johannes Kreißig, Geschäftsführender Vorstand der DGNB. „Wer eine DGNB Zertifizierung durchführt, wird also keine parallelen Dokumentationsaufwände haben, sondern kann das DGNB Zertifikat als Nachweisinstrument für nationale und internationale Vorgaben nutzen."

Neue Mindestanforderungen eingeführt

Eine der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur bisherigen Version des DGNB-Systems ist die Einführung zahlreicher neuer Mindestanforderungen. Verpflichtend wird beispielsweise, dass für alle Projekte, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung noch nicht klimaneutral im Betrieb sind, ein Klimaschutzfahrplan vorliegen muss. In diesem muss dargestellt werden, wie das Gebäude dies bis spätestens im Jahr 2045 erreichen wird. Auch der Nachweis einer grundlegenden Resilienz gegenüber Klimarisiken wird obligatorisch. Bislang waren die Barrierefreiheit und die Durchführung einer Messung zur Innenraumluftqualität mit der Einhaltung bestimmter Grenzwerte die einzigen beiden K.O.-Kriterien.

Während die genannten Mindestanforderungen für eine generelle Zertifizierbarkeit durch die DGNB maßgeblich sind, kommen weitere hinzu für all jene Projekte, die die höchstmögliche Bewertungsstufe Platin erreichen wollen. Für diese gilt zum Beispiel, dass sie die Klimaneutralität im Betrieb bereits bis spätestens 2030 erreicht haben müssen. Falls vorher ein Rückbau stattgefunden hat, muss diese Entscheidung nachvollziehbar begründet werden. Gewährleistet sein müssen zudem Mindestbeiträge zur Förderung der Biodiversität und zur Mobilitätswende. Außerdem dürfen Gebäude, die ein DGNB Zertifikat in Platin erhalten möchten, nicht auf schützenswertem Boden gebaut sein. Alternativ müssen sie eine Entsiegelung bzw. einen Netto-Null-Flächenverbrauch nachweisen.

Möglichkeit zur Kommentierung bis zum 8. Januar 2023

Bei der Kommentierung gefragt sind Anmerkungen zur methodischen Praxistauglichkeit der konkreten Indikatoren sowie der Erfüllbarkeit der darin formulierten Anforderungen. Auch allgemeine Hinweise zur Fokussierung der Themen sind willkommen. Kein Teil der Kommentierung ist dagegen die konkrete Gewichtung einzelner Kriterien. Diese wird für die mit der Version 2023 abgedeckten Gebäudenutzungstypen abschließend finalisiert.

Alle Informationen rund um die Kommentierung der Version 2023 des DGNB Systems sind online unter www.dgnb.de/version2023 zu finden. Hier gibt es sowohl die Kriterien zum Download als auch ein Formular sowie weiterführende Dokumente, die zur Kommentierung genutzt werden sollten. Weiterhin besteht dort die Möglichkeit, sich für zwei Termine anzumelden, in welchen Interessierte ihre Rückmeldungen zur Version 2023 direkt an die Projektverantwortlichen geben können. Geplant sind diese offenen Runden am 5. Dezember von 15 bis 17 Uhr und am 16. Dezember von 9 bis 11 Uhr.

Die Veröffentlichung der finalisierten Fassung des DGNB Systems für Neubauten ist für Anfang April 2023 geplant. Dieses wird dann verfügbar sein für Bildungsbauten, Büro- und Verwaltungsgebäude, Geschäftshäuser, Gesundheitsbauten, Hotels, Logistikimmobilien, Produktionsstätten, Shoppingcenter, Verbrauchermärkte, Versammlungsstätten, Wohngebäude mit mehr als sechs Wohneinheiten sowie mischgenutzte Gebäude. Parallel hierzu wird derzeit außerdem eine Weiterentwicklung der Systemvariante für kleine Wohngebäude erarbeitet.

 

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news-913 Mon, 21 Nov 2022 06:30:00 +0100 Schöck integriert BIM/CAD-Bibliotheken in Allplan https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schoeck-integriert-bimcad-bibliotheken-in-allplan/ Ab sofort integriert Schöck die Produktkataloge Isokorb und Sconnex, als nächstes folgen Tronsole, Stacon und Bole. Anwender profitieren, indem sie innerhalb der Allplan-Anwendung im gewohnten Standard arbeiten, heißt es bei Schöck. Nach Angaben von Schöck ist das Unternehmen der einzige Hersteller, dessen Produkte mit neuster Technologie inklusive Produktdaten und Materialnummern in Allplan integriert sind.

Dank der Webschnittstelle sind Schöck Produkte direkt in Allplan angebunden. Die vier statt bisher drei Detaillierungsgrade lassen sich individuell einstellen und passen sich automatisch dem gewählten Maßstab an. Ein weiterer Vorteil ist die optimierte Objektplatzierung in passender Ausrichtung in einem einzigen Arbeitsschritt. Hilfreich sind außerdem die für das spezifische Schöck Produkt hinterlegten Links zu Ausschreibungstexten, teilt Schöck mit.

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news-915 Fri, 18 Nov 2022 07:24:52 +0100 „Traceable Construction - Von der Punktwolke zum Digitalen Zwilling“ https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/traceable-construction-von-der-punktwolke-zum-digitalen-zwilling/ Am 8.12.22 um 16:00 Uhr findet ein Online-Seminar der Reihe „BIM-Factory: Wissen von Experten im Transfer". Mit Shiar Hido, Account Manager – AEC bei FARO Europe, und Jörg Renter, diplomierter Vermessungsingenieur bei GOLDBECK, verantwortlich für den Bereich BIM, 3D-Realitätserfassung, und Drohnen statt. Moderation: Ralf Golinski, Chefredakteur Build-Ing. Hinter dem Begriff Traceable Construction™ verbirgt sich ein Ökosystem für einen informierten Lebenszyklus im Bauwesen. Es basiert auf portablen, effizienten, sicheren und zukunftsweisenden Lösungen zur Datenerfassung, -vorverarbeitung und -auswertung für verschiedene Vermessungsaufgaben in der Planungs-, Bau- und Betriebsphase.

Traceable Construction fügt die einzelnen Bausteine zu einer umfassenden Konzeptlösung zusammen und macht damit Bauprojekte bis ins Detail transparent und nachvollziehbar: Die Bestandsvermessung hilft dabei, ein Gebäude in allen Phasen seines Lebenszyklus genau zu dokumentieren. Die gespeicherten Daten schaffen eine Historie von Messungen, auf die – je nach Projektstart – während der Design-, Bau- und Betriebsphase für Rückverfolgungen oder Prüfungen zurückgegriffen werden kann.

„BIM ist kein Modell, BIM ist ein Prozess.“

Alles beginnt mit einer simplen Punktwolke, erfasst von einem Laserscanner, sowie Drohnenbildern und anderen Methoden der Realitätserfassung.  Durch die Integration in bestehende BIM-Prozesse und –Tools wird die Punktwolke zu einem digitalen Zwilling des physischen Projekts - völlig neue Möglichkeiten werden eröffnet.

„Der digitale Zwilling ist, was Sie daraus machen.“

BIM-Factory: Wissen von Experten im Transfer. Shiar Hido, ist Account Manager – AEC bei FARO Europe. Seit 2017 wirkt er bei der FARO Europe GmbH im Bereich Laserscanning und arbeitet als Account Manager für den Bereich AEC (Architecture, Engineering, Construction). Jörg Renter ist diplomierter Vermessungsingenieur und bei GOLDBECK verantwortlich für den Bereich BIM, 3D-Realitätserfassung, und Drohnen.

„Digitale Realitätserfassung ist die Grundlage für beides - BIM und digitaler Zwilling - und für fundierte, informierte Entscheidungen.“

FARO ist ein Anbieter von 3D-Messungs-, Bildgebungs- und Umsetzungslösungen - ein Pionier bei der Verbindung der digitalen und der physischen Welt durch datengesteuerte, Genauigkeit, Präzision und Unmittelbarkeit. GOLDBECK ist digitaler Vorreiter in der Baubranche, der zukunftsweisende Immobilien in Europa realisiert.

Hier kostenfrei anmelden!

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news-912 Fri, 18 Nov 2022 06:30:00 +0100 Bentley Systems - Integration von EC3 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bentley-systems-integration-von-ec3/ Bentley Systems gab auf der UN-Klimakonferenz COP27 die Erweiterung der in die Bentley iTwin-Plattform integrierten Arbeitsabläufe für die Berechnung grauer CO2-Emissionen bekannt. Die neue Integration ermögliche die CO2-Bewertung in Lösungen für digitale Zwillinge der Infrastruktur, die durch den Embodied Carbon in Construction Calculator (EC3) unterstützt werden, heißt es in einer Mitteilung von Bentley.

EC3 wurde von der gemeinnützigen Organisation Building Transparency entwickelt und ist ein kostenloses, frei zugängliches Tool, das Benchmarking, Bewertung und Reduzierung von grauen CO2-Emissionen ermöglicht, wobei der Schwerpunkt auf den in der Lieferkette von Baumaterialien entstehenden Emissionen liegt. Building Transparency stellt Schulungsmöglichkeiten, Ressourcen und Tools zur Verfügung, um die Rolle grauer CO2-Emissionen beim Klimawandel anzugehen. Das EC3-Tool und seine Auswirkungen auf die Branche fördern die Nachfrage nach kohlenstoffarmen Lösungen und schaffen Anreize für Hersteller und Lieferanten von Baumaterialien, in die Offenlegung, Transparenz und Materialinnovationen zu investieren, die die die CO2-Emissionen ihrer Produkte reduzieren.

Möglichkeit für kostenlose Berechnung, Berichterstattung und Analyse grauer CO2-Emissionen

Rodrigo Fernandes, Bentleys Director ESDG (Empowering Sustainable Development Goals), sagte: „Diese neue Integration in Bentleys Plattform für digitale Zwillinge der Infrastruktur veranschaulicht unsere Strategie, unsere Anwender bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. EC3 von Building Transparency ist ein perfektes Beispiel für eine zielgerichtete, offene Zusammenarbeit im Ökosystem, durch die der Privatsektor gemeinsam Klimaschutzmaßnahmen unterstützen und beschleunigen kann.“

Stacy Smedley, Executive Director bei Building Transparency, sagte: „Wir freuen uns, jetzt Teil des Ökosystems der Bentley iTwin-Plattform zu sein. Es ist großartig, dass die Integration auf einem Open-Source-Framework aufbaut, das sowohl für EC3 als auch für die iTwin-Plattform grundlegend ist. Wir sehen diesen integrierten Workflow als eine bedeutende Möglichkeit für AEC-Unternehmen, ISVs und digitale Integratoren, die CO2-Analyse mit digitalen Zwillingen der Infrastruktur zu verknüpfen und gleichzeitig die vollständige Kontrolle über ihre Daten, Anwendungen und ihr geistiges Eigentum sicherzustellen.“

Tool für die Ökobilanzierung

Kaustubh Page, Director of Product Management, iTwin Platform bei Bentley Systems, meinte: „Wir sehen die EC3-Integration als eine entscheidende Funktion für die Bentley iTwin-Plattform, mit der wir unsere Nachhaltigkeitsvision für die Plattform weiter voranbringen. Wir freuen uns, dass unsere Anwender die Vorteile unseres Carbon Calculation Service (Service für die CO2-Berechnung) auf der Bentley iTwin-Plattform nutzen, um Arbeitsabläufe für den Bereich CO2-Ausstoß wie Berichterstattung und Projekt-Optioneering zu realisieren sowie die Materialauswahl zu optimieren. Es ist großartig, ein zusätzliches Tool für die Ökobilanzierung zu integrieren, um Arbeitsabläufe für die Dekarbonisierung zu erschließen.“

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news-910 Thu, 17 Nov 2022 06:30:00 +0100 Interaktive Broschüre zu BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/interaktive-broschuere-zu-bim/ Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen stellt eine Auswahl kostenfrei verfügbarer Veröffentlichungen seiner Partner zum Thema BIM mittels einer interaktiven Broschüre zur Verfügung. Zweck des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen sowie seines Kooperationsnetzwerks ist es, den Wissenstransfer in Digitalisierungsthemen, insbesondere zu Building Information Modeling (BIM), in Vereinen, Verbänden, Kammern, Stiftungen und Organisationen voran zu treiben. Die Kooperationspartner veröffentlichten zu BIM in den vergangenen Jahren Handreichungen, Leitfäden, Positionen und weitere Dokumente.

Die veröffentlichten Dokumente trägt das Kompetenzzentrum regelmäßig zusammen und erstellt Beiträge dazu. Die interaktive Broschüre umfasst und ergänzt die vom Kompetenzzentrum aufgegriffenen sowie veröffentlichten Handreichungen, Leitfäden und Publikationen, wie Broschüren, Präsentationen und Flyer zum Digitalisierungsthema BIM. Sie beinhaltet Kurzinformationen zu den Veröffentlichungen sowie direkte Links zu den Dokumenten.

Die interaktive Broschüre steht hier zum Download bereit.

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news-914 Wed, 16 Nov 2022 12:27:19 +0100 9. BIM.Ruhr-Konferenz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/9-bimruhr-konferenz/ Im Rahmen der 9. BIM.Ruhr-Konferenz zum Thema "Die BIM-Einführung erfolgreich meistern – mit kleinen und großen Best-Practice-Projekten" möchte das Projekt BIM.Ruhr alle BIM-Interessierten, Vertreter*innen aus bauwirtschaftlichen KMU, die sich zukunftsorientiert aufstellen sowie BIM-Anwender*innen aus Kommunen und Verwaltungen zum virtuellen Event am 8. Dezember 2022 von 17:00 bis 18:30 Uhr einladen. Wie kann ein aktives Change-Management bei der Umsetzung eines Projektes mit der BIM-Methodik helfen? Wie geht man dabei vor? Welche Rollenverteilung gibt es hier? Wer mehr zu diesen und weiteren BIM-Themen rund um die Vorgaben bei der BIM-Einführung durch den Bund erfahren möchte, sollte sich den 8. Dezember schon einmal vormerken.

Die Teilnehmer*innen erwarten Vorträge von Christine Hornbergs, BIM-Managerin bei Evonik und Stefan Schneider, BIM-Berater, planen-bauen-4.0, zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Wie geht man bei einem Projekt, das nach der BIM-Methodik durchgeführt werden soll, vor?
  • Welche Rollen gilt es zu besetzen & mit Wem?
  • Wie können die beteiligten Personen in der Umsetzung unterstützt werden und wie kann ein aktives Change-Management hier helfen?
  • Wie kann BIM mein Projekt retten?

Wie kann man sich anmelden?

Mehr zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung der 9. BIM.Ruhr-Konferenz finden Interessierte auf der Website von BIM.Ruhr. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

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news-911 Wed, 16 Nov 2022 06:30:00 +0100 Rechenzentren profitieren von BIM https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/rechenzentren-profitieren-von-bim/ Building Information Modeling beschleunigt Planungs- und Bauprozesse auf Basis vielfältiger Daten. Das senkt den Arbeitsaufwand und die Kosten erheblich. Vor allem komplexe Rechenzentren profitieren von dem interdisziplinären Ansatz. Umfangreiche Bauprojekte sind mit großen Herausforderungen verbunden. Die Konzeption ist häufig unvollständig oder enthält Fehler, nachträgliche Planungsänderungen verursachen zusätzlichen Arbeitsaufwand. Eine unzureichende Abstimmung zwischen den Verantwortlichen für die Planung und die Bauausführung macht Entscheidungsprozesse oft intransparent. Dadurch kann es zu Baumängeln und Terminüberschreitungen führen, die hohe Kosten nach sich ziehen.

Abhilfe schafft Building Information Modeling, kurz BIM – eine Arbeitsmethode für die vernetzte Planung und Konstruktion von Gebäuden mithilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Gebäude ist als virtuelles Modell auch geometrisch visualisiert.

Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von BIM im AEC-Bereich (Architecture, Engineering and Construction) ist, dass die Projektbeteiligten das dreidimensionale Gebäudemodell mit möglichst vielen Informationen füllen und jedes Bauteil durch eine Vielzahl von Attributen beschreiben. Neben den technischen Daten fließen aber auch andere Informationen – etwa Kosten – in das Modell ein. Bereits lange vor der Ausführung der ersten Bauaktivität sollten alle relevanten Daten, Optionen, Schwierigkeiten – und Lösungen – zur Verfügung stehen. Auf diese Weise lässt sich das Projekt teamübergreifend und über alle Bauphasen hinweg immer genau im Blick behalten.

BIM bietet handfeste Vorteile

Der größte Vorteil von BIM-Software besteht in ihrem ganzheitlichen Ansatz. Die Vielzahl von Daten ermöglicht einen Überblick über den gesamten Lebenszyklus eines Bauprojekts – darunter auch Informationen in Echtzeit über Verzögerungen, den voraussichtlichen Bauabschlusszeitpunkt oder Budget-Abweichungen. Angaben zu erforderlichen Aktivitäten oder den Status einer Anlage erleichtern die Angebotserstellung und verringern Unsicherheiten. Ob Zeit, Ressourcen oder Materialien – alles lässt sich bis ins Detail vorabplanen. Dadurch sinken der Arbeitsaufwand und die Kosten.

Zudem lassen sich mithilfe von Daten aus cloudbasierten Anwendungen lassen sich End-to-End-Prozesse und Automatisierungsabläufe rekonstruieren. Das hilft den Beteiligten zu verstehen, wie ihre Prozesse funktionieren. Bereits während der Planung lassen sich mögliche Probleme anhand von Visualisierungen erkennen und Lösungen mithilfe von Simulationswerkzeugen durchspielen. Zum Beispiel können die Verantwortlichen mit der BIM-Software simulieren, wie sich direktes Sonnenlicht und andere Faktoren auf die Energieeffizienz des geplanten Gebäudes auswirken werden.

Ein weiterer Vorteil: Auf das mit der BIM-Lösung erstellte zentrale digitale Datenmodell kann von überall zugegriffen werden. Alle Beteiligten - Architekten, Ingenieure und Projektpartner – arbeiten am selben Gebäudedatenmodell, unabhängig davon, ob sie sich im Büro oder auf der Baustelle befinden. Dadurch sieht jede in das Projekt involvierte Person, was andere bereits getan haben. Das verbessert den Informationsaustausch und erleichtert die Zusammenarbeit. Ein dedizierter BIM-Manager koordiniert die Ergebnisse der einzelnen Disziplinen. Pläne, Schnitte und Ansichten lassen sich immer wieder bearbeiten und werden weitgehend automatisch synchronisiert. Das vermeidet doppelte Zeichnungen und unnötige Nacharbeiten, zudem steigt die Datenqualität. 

Digital Twins für den laufenden Betrieb

Auch nach Abschluss des Bauprojekts leistet die Prozesssimulation auf Basis des BIM-Modells wertvolle Dienste. Denn damit lässt sich ein sogenannter digital Twin erstellen, also ein 1:1-Datenmodell des Gebäudes mit allen miteinander verknüpften Betriebs- und Maintenance-Abläufen, aber auch Interaktionen der Menschen mit dem Gebäude und seiner Umgebung. Dabei werden Daten aus allen relevanten Bereichen in einer 3D-Ansicht zusammengeführt und verschiedene Szenarien simuliert, um Komponenten einzelner Abläufe und Anwendungsfälle zu ermitteln – etwa die Beauftragung von Reinigungspersonal und Wartungsdienstleistern. Das lassen sich wertvolle Erkenntnisse gewinnen – beispielsweise die Größe der erforderlichen Teams oder die Zeit, die der jeweilige Prozess benötigt. Die Projektverantwortlichen können Änderungen an bestimmten Abläufen exakt durchspielen und wissen schon im Vorfeld, wie sich diese auf den Gesamtkontext auswirken werden.

BIM und Digital Twins kommen in immer mehr Branchen zum Einsatz. Der deutsche Bausektor ist seit 2021 sogar verpflichtet, BIM-Software bei öffentlichen Infrastruktur-Neubauprojekten zu verwenden, da sie den Zugang zu relevanten Daten erleichtert. Ein Katasterplan beispielsweise, der Faktoren wie Lage, Nutzungsart und Größe eines Grundstücks grafisch und maßstabsgetreu darstellt, ist normalerweise schwer zu aktualisieren. Mit einem BIM-Modell ist dies ohne großen Aufwand möglich.

Rechenzentren profitieren vom interdisziplinären BIM-Ansatz

Auch und vor allem bei der Planung und Errichtung von Rechenzentren macht sich der Einsatz von BIM bezahlt. Rechenzentren und Serverräume sind sehr komplex und interdisziplinär und verfügen über kritische Infrastrukturen: Ob Standort, Umgebungsbedingungen, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, Kühl- und Lüftungssysteme oder Brandschutz - eine Vielzahl von Faktoren sowie Abhängigkeiten und Wechselwirkungen muss berücksichtigt werden. Auch das Thema Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das BIM-Modell unterstützt den interdisziplinären Ansatz von der Vorabkonzeption bis zur Umsetzung. Dadurch lassen sich die Planung und der Bau des Rechenzentrums deutlich beschleunigen und optimieren.

Auch NDC-Garbe profitiert von den Vorzügen einer BIM-basierten Planung und Konstruktion. Dabei hat sich nicht zuletzt das Remote-Management der BIM-Software für den Rechenzentrumsentwickler mit Sitz in München als enormer Vorteil erwiesen. Bei der Errichtung eines großen Data Centers in Hanau, das noch in diesem Jahr betriebsbereit sein soll, kamen die Partnerfirmen aus Frankfurt/Main und aus den Niederlanden. Normalerweise ist der Aufwand bei derart verteilten Strukturen enorm. Dank der kollaborativen Funktionen der BIM-Lösung mussten die Beteiligten nicht permanent vor Ort auf der Baustelle sein – selbst dann nicht, wenn unvorhergesehene Ereignisse eintraten oder Änderungen anstanden. Damit war die cloudbasierte Zusammenarbeit auch während des Corona-bedingten Lockdowns von unschätzbarem Wert für alle Beteiligten.

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news-909 Tue, 15 Nov 2022 06:30:00 +0100 Ausbildungsangebote für die Digitalisierung im Bauwesen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ausbildungsangebote-fuer-die-digitalisierung-im-bauwesen/ Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlichte eine Publikation mit dem Titel „Digitalisierung im Bauwesen – Ausbildungsinhalte nordrhein-westfälischer Hochschulen“. Sie ist eine hilfreiche Informationsquelle für alle, die sich in der Vielfalt der Ausbildungsangebote orientieren wollen. Die Publikation beginnt mit dem Vorwort von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. In ihrem Vorwort betont die Ministerin die Bedeutung der BIM-Methode sowie anderer technischer Innovationen für die Gestaltung des digitalen Wandels im Bauwesen.

Die 100-seitige Broschüre, welche in enger Zusammenarbeit mit den nordrhein-westfälischen Hochschulen entstand, enthält Verzeichnisse der Hochschulen und Lehrstühle sowie strukturierte Übersichten ihrer Ausbildungsangebote im Bereich Digitalisierung im Bauwesen.

Bedeutung und Mehrwert der Publikation

Die Publikation ist insbesondere deshalb hilfreich, weil sie Mehrwerte für die Verbreitung digitaler Arbeitsmethoden im Bauwesen bietet. Dazu zählen eine zeiteffiziente und umfassende Informationsfindung für zukünftige Studierende, die Verbreitung von Informationen über Ausbildungsangebote von nordrhein-westfälischen Hochschulen, die Beleuchtung des positiven Beispiels von Nordrhein-Westfahlen in Aufbau, Strukturierung und Verbreitung der Ausbildungsangebote für die Digitalisierung im Bauwesen als Kooperationsergebnis zwischen der Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, sowie ein Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels im Bauwesen.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen sprach dazu mit Margo Mlotzek, Referentin im Ministerium für Heimat, Kommunales Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Nachfolgend Auszüge aus diesem Gespräch.

„Frau Mlotzek, könnten Sie uns bitte kurz erzählen, wie, wann und bei wem die Idee der Publikation entstanden ist?“

Margo Mlotzek: „Das BIM-Competence-Center (BIM-CC) im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen treibt die Implementierung von Building Information Modeling (BIM) in Nordrhein-Westfalen voran. Eine unserer Aufgaben ist es, die vorhandenen Kompetenzen in unserem Land zu vernetzen. Vertreter von nordrhein-westfälischen Hochschulen gehören zu unseren wichtigsten BIM-Experten. Sie sind Wegbereiter für Entwicklungen von Innovationen und liefern die wesentlichen Erkenntnisse und Fragestellungen. Diese vielerorts vorhandenen einschlägigen Informationen lagen bisher nicht gebündelt vor und konnten den entsprechenden Zielgruppen deshalb nur auszugsweise zugänglich gemacht werden. Der rege Austausch mit den Hochschulen im Rahmen unserer Expertenworkshops verhalf uns zu der Idee, die wissenschaftlichen Errungenschaften sichtbar zu machen.“

„Welche Schritte waren notwendig, um diese Idee in Umsetzung zu bringen?“

Margo Mlotzek: „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren für das Projekt schnell zu begeistern. Um das Prozedere zu vereinfachen, haben wir die Vorlage eines Steckbriefs erstellt und die Hochschulen gebeten uns Ihre Inhalte in diesem Format zu melden. Wir haben rund 90 Steckbriefe von 16 Hochschulen erhalten! Die anschließende Koordination, Abstimmung und das Lektorat waren natürlich eine große Herausforderung. Unser Ziel war es, die verschiedensten Beiträge aufeinander abzustimmen, um auch den fachfremden Leserinnen und Lesern die Inhalte verständlich zu vermitteln. Gerade im Bereich der Forschung war es sehr herausfordernd die komplexen Inhalte aufs Wesentliche zu beschränken.

Neben dieser Broschüre zu Ausbildungsinhalten haben wir parallel auch eine weitere Broschüre zu Forschungsinhalten veröffentlicht. Die Wissenschaftler nordrhein-westfälischer Hochschulen leisten mit ihrer intensiven Grundlagen- und Anwendungsforschung einen großen Beitrag zur Gestaltung des digitalen Wandels. Darüber hinaus sorgen sie in der Lehre dafür, dass die neusten technologischen Erkenntnisse an die Studierenden weitergegeben werden. Diese Publikation gibt einen Überblick über ausgewählte Forschungsprojekte nordrhein-westfälischer Hochschulen aus dem Bereich des Digitalen Bauens.“

„Wie sehen Sie das Ziel der Publikation? An welche Zielgruppen ist sie adressiert?“

Margo Mlotzek: „Wir möchten der Lehre und Forschung den Weg in die Öffentlichkeit ebnen. Wir wollen einerseits den akademischen Nachwuchs für die spannenden und zukunftsweisenden Studieninhalte begeistern, ihnen eine Orientierungshilfe bieten, andererseits interessierten Kooperationspartnern den Einblick in die Forschungsarbeit erleichtern. Damit möchten wir den Wissens- und Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Gesellschaft und Wirtschaft unterstützen. Und wir versprechen uns einen Mehrwert durch mögliche Rückkopplungen zur anwenderorientierten Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Denn diese werden in besonderem Maße benötigt, um die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten.“

Bundesweite Relevanz

Die Relevanz dieser Publikation wird auch außerhalb von Nordrhein-Westfalen positiv zur Kenntnis genommen. So äußerte sich Andreas Liere, Dozent für Digitales Planen und Bauen an der FH-Potsdam sowie Projektmanager / Teamleiter BIM bei Currie & Brown Germany, im Hinblick auf eine bundesweite Implementierung geeigneter Ausbildungsinhalte: “Die Digitalisierung im Bauwesen schreitet mit großen Schritten voran. Aus diesem Grund muss darauf geachtet werden, dass Studierende nicht nur landesweit, sondern bundesweit eine fundierte kostenlose Ausbildung in dem Bereich erhalten. Der Beitrag von NRW ist ein großartiger Ansatz, dem andere Bundesländer ebenso folgen sollten. Vielen Studierenden ist die Relevanz des Themas nicht bewusst, weil die Ausbildung noch nicht an jeder technischen Hochschule in die Lehre implementiert worden ist.”

Die Broschüre „Digitalisierung im Bauwesen - Ausbildungsinhalte nordrhein-westfälischer Hochschulen (Lehre)“ steht hier zum Download bereit.

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news-907 Mon, 14 Nov 2022 07:32:00 +0100 Plattform für smartes Bauen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/plattform-fuer-smartes-bauen/ Procore Technologies, Inc. bringt seine Baumanagement-Software nach Deutschland. Die Plattform Procore ist bereits in über 150 Ländern im Einsatz und soll die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern, General- und Subunternehmern erleichtern. Seit über 20 Jahren ist die Plattform nach Unternehmensangaben die weltweit am häufigsten eingesetzte Baumanagementplattform mit über 14.000 Kunden, die mit der Software mehr als eine Million Projekte auf der ganzen Welt umsetzen. Sie erleichtert die Kommunikation während des gesamten Bauprozesses und schafft mit Echtzeitdaten Transparenz für alle Projektbeteiligten. So ermöglicht Procore den effizienten Einsatz aller Ressourcen – Material, Zeit, Geld und Arbeit – in allen Phasen eines Bauprojekts, so das Unternehmen.

Effizienz durch Kollaboration

Die deutsche Bauwirtschaft kämpft mit ernsthaften Problemen: Arbeitskräftemangel, steigende Materialpreise und hoher Krankenstand der Mitarbeiter durch Covid. Die Produktivität der Branche ist seit Jahrzehnten kaum gestiegen. An einer Produktivitätssteigerung durch digitalisierte Arbeitsprozesse kein Weg vorbei – auch nicht bei kleinen und mittleren Bauprojekten – stellte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) Anfang des Jahres fest.

Nach Ansicht des HDB liegt der Schlüssel zur Bewältigung der größten Herausforderungen der Branche in der digitalen Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Dadurch entsteht mehr Effizienz. Die Produktivität steigt, ebenso wie Qualität und Berechenbarkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit – und die Attraktivität der beteiligten Unternehmen für Bewerber.

"Kollaboration als Voraussetzung für BIM"

Procore vernetzt Informationen und Teams auf einer einzigen, leistungsstarken und benutzerfreundlichen Plattform, die speziell für das Baugewerbe entwickelt wurde und es Auftraggebern, General- und Subunternehmern ermöglicht, ihre Zusammenarbeit und Kommunikation sowie die Transparenz in ihren Projekten zu verbessern. Darüber hinaus können Unternehmen mithilfe der Plattform ihre Daten zur Optimierung ihrer Management- und Entscheidungsprozesse einsetzen und so ihr Wachstum beschleunigen und profitabler arbeiten.

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news-908 Fri, 11 Nov 2022 09:47:17 +0100 Wettbewerb „Auf IT gebaut“ – Anmeldefrist verlängert https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/wettbewerb-auf-it-gebaut-anmeldefrist-verlaengert/ Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum hat den Anmeldeschluss für den Wettbewerb "Auf IT gebaut" bis zum 28. November 2022 verlängert. Die Abgabe des Beitrags ist demnach noch bis zum 05. Dezember 2022 möglich, teilt das RKW-Kompetenzzentrum mit.

Im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ werden schon seit 2002 innovative und praxisnahe Digitallösungen für die Bauwirtschaft ausgezeichnet. Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum sucht wieder die besten Bautalente in den traditionellen Wettbewerbsbereichen Handwerk und Technik, Baubetriebswirtschaft, Bauingenieurwesen und Architektur. Erneut wird zudem der Sonderpreis Start-up sowie der Sonderpreis des Premium-Fördernden, der Ed. Züblin AG, ausgelobt.

Studierende der baurelevanten Studiengänge, Auszubildende in einem Bauberuf, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Start-ups in der Baubranche können am Wettbewerb teilnehmen – im Team oder allein.

Preisverleihung auf der BAU 2023

Die Preisverleihung findet am 18. April 2023 im Rahmen der BAU 2023, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme in München, statt.

Der Wettbewerb des RKW Kompetenzzentrum steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und wurde 2002 ins Leben gerufen. Er wird von den Sozialpartnerschaften der Bauwirtschaft getragen und von zahlreichen Fördernden und Medienpartnerschaften unterstützt. Die RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum führt den Wettbewerb durch und begleitet ihn fachlich.

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news-905 Fri, 11 Nov 2022 06:00:00 +0100 SCIA Engineer 22 mit verbesserter Benutzerfreundlichkeit https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/scia-engineer-22-mit-verbesserter-benutzerfreundlichkeit/ Die neue Version der Statiksoftware steigere die Wirtschaftlichkeit des Entwurfs und helfe Material zu sparen, teilt die Nemetschek-Tochter SCIA mit. Mit Blick auf die Zeiteffizienz beschleunigte SCIA viele häufig verwendete Funktionen in der Software. Zahlreiche Eingabevorgänge erfordern jetzt weniger Klicks, während andere von neu hinzugefügten Vorlagen oder Automatisierungen profitieren, verspricht SCIA. Darüber hinaus biete die Version 22 eine bessere, übersichtlichere und kompaktere Darstellung der Eingabedaten und Ergebnisse, so das Unternehmen weiter.

Zeiteffizienz und Materialeinsparungen

Zu den auffälligsten Neuerungen, die sich in einer Steigerung der Zeiteffizienz niederschlagen, gehören neue Bewehrungsvorlagen für Betonstützen, die automatische Bemessung der Bewehrung unter Berücksichtigung der GZG-Anforderungen und ein erweiterter AutoDesign-Report.

Neben der Zeiteffizienz ist die Materialeffizienz ein wichtiger Aspekt der Arbeit eines Bauingenieurs. Insbesondere für Betonkonstruktionen wurden wichtige Verbesserungen eingeführt. Es ist jetzt möglich, die Wirtschaftlichkeit des Entwurfs anhand des Gewichts der Bewehrung pro Kubikmeter Beton im erweiterten AutoDesign-Bericht zu bewerten.

Nele Deckers, Director Product & Design, sagt dazu: "Die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ist einer der Schwerpunkte, der bereits mit der vorherigen Version gelegt wurde. Bei SCIA Engineer 22 haben wir die Verbesserungen auf der Grundlage des erhaltenen Feedbacks priorisiert. Darüber hinaus sind wir stolz darauf, verschiedene Funktionen für die Bemessung von Beton-, Stahl- und Holzkonstruktionen anbieten zu können."

Informationen über die neuen Funktionen in SCIA Engineer 22 finden Interessierte hier.

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news-904 Thu, 10 Nov 2022 06:00:00 +0100 Elmar Hohlweg in der Geschäftsführung bei ATP München https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/elmar-hohlweg-in-der-geschaeftsfuehrung-bei-atp-muenchen/ Elmar Hohlweg verstärkt als Geschäftsführer die Führung bei ATP architekten ingenieure in München. Mit Architektin Michaela Hauser, ATP-Partnerin in München und Geschäftsführerin, ist der seit 2019 als Prokurist tätige Ingenieur der Technischen Gebäudeausrüstung nun auch mit der Leitung des international besetzten, 75-köpfigen Teams beauftragt, teilt ATP mit. Mit dem Fokus auf TGA und Nachhaltigkeit will das Führungsduo die besondere Kompetenz des Standortes bei Energieeffizienz und die bei ATP gelebte Kultur der interdisziplinären Zusammenarbeit als integrale Planer betonen.

„Ich freue mich darauf, mit Michaela Hauser und allen Kollegen unseren Standort strategisch weiterzuentwickeln. Wir wollen die Vorteile des integralen Gesamtplanungsprozesses nutzen, um mit zukunftsfähigen Gebäuden zu einer besseren Welt beizutragen“, sagt Elmar Hohlweg.

Innovationstreiber für nachhaltiges und ressourcenschonendes Planen

Für Geschäftsführerin Michaela Hauser ist der Positionswechsel ihres Kollegen in die Standortführung ein logischer Schritt: „Elmar Hohlweg ist ein großartiger Innovationstreiber für nachhaltiges und ressourcenschonendes Planen.“

Seinen Fokus auf Umweltschutz legte der Verfahrenstechniker bereits während seines Diplom-Studiums an der TU München mit Richtung Bio-Chemie und Umweltanalytik. In der Folge war Hohlweg bei Smart Micro Engineering GmbH und Clean Room Consulting tätig. 2016 kam er zu ATP architekten ingenieure, München, und übernahm die Gruppenleitung Technische Gebäudeausrüstung. 2019 wurde er Prokurist und als Associate in die ATP-Partnerschaft aufgenommen.

ATP München ist spezialisiert auf komplexe Hochbauvorhaben in den Bereichen Produktion und Logistik, Multifunktionale Zentren und Wohnen, Büro und Verwaltung sowie Forschung und Lehre.

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news-903 Wed, 09 Nov 2022 07:24:00 +0100 Baustoffrecycling: Waschanlagen für das Bauwesen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/baustoffrecycling-waschanlagen-fuer-das-bauwesen/ Der Anbieter von Nassaufbereitungslösungen für Sand und Zuschlagstoffe CDE präsentierte auf der Bauma Nassaufbereitungslösungen für das Recycling von Baustellenabfällen, Bauschutt und Aushubabfall (CD&E-Abfälle). Das britische Unternehmen CDE will mit riesigen Waschanlagen der Baubranche zu einer Zero-Waste-Strategie verhelfen. Verunreinigungen wie beispielsweise Metalle, Gummi oder Kunststoffe fallen bei Bau-, Abbruch- und Aushubarbeiten an. Diese Stoffe landen üblicherweise auf Mülldeponien. Durch den Einsatz von Nassaufbereitungstechnologien, mit denen Material gereinigt, Leichtstoffe (Abbruchschutt) ausgeschieden und Endprodukte klassiert werden, kann dieser Materialstrom wiederverwendet werden, um gewaschene, normgerechte Produkte zu gewinnen. Diese sind frei von Verunreinigungen und eignen sich für den Einsatz in hochwertigen Bauprojekten. Pro Stunde können so bis zu 300 Tonnen dieses Abfalls recycelt und wieder in den Kreislauf der Bauwirtschaft zurückgeführt werden.

Auf der Bauma stellte CDE einige Referenzanlagen vor. Die weltweit größte Nassverarbeitungsanlage für Bau- und Abbruchabfälle befindet sich in Velde Pukk in Stavanger, Norwegen, direkt neben den Verarbeitungsanlagen für natürlichen Sand und Zuschlagstoffe des Unternehmens.Mit hochwertigen recycelten Zuschlagstoffen und einer eigenen Betonmischanlage liefert das Unternehmen der Bauindustrie einen CE-zertifizierten Beton aus recycelten Materialien.

Über 2.000 erfolgreich installierte Projekte auf der ganzen Welt

Das Unternehmen DA Mattsson mit Sitz in der Nähe von Stockholm sorgt durch seine Nassaufbereitungsanlage von CDE dafür, dass die eingehenden CD&E-Abfälle zu fast hundert Prozent nicht mehr auf Deponien abgelagert werden müssen. Das Unternehmen stellt daraus hochwertige Sande und Zuschlagstoffe her, die der Norm EN 12620 entsprechen, und liefert diese Betonmaterialien an den örtlichen Bausektor.

Die in der Schweiz ansässige Walo AG verarbeitet mit einer CDE-Anlage pro Stunde bis zu 200 Tonnen Gleisschotter, Aushub- und viele andere Materialien. Die Anlage verfügt über ein geschlossenes Wasserkreislaufsystem. Für die Stromversorgung ist eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach montiert. Im Großraum Paris schließlich ermöglicht die Waschanlage Sodextra mit einer Kapazität von 135 Tonnen pro Stunde die Herstellung hochwertiger Betonsande und Zuschlagstoffe.

Sogar bei kontaminierten Böden funktioniert diese innovative Technologie. Schwermetalle wie Arsen oder Chrom werden ausgewaschen. Von dieser so behandelten Erde geht dann keine Gefahr mehr für Mensch und Umwelt aus. In vielen Fällen eignet sie sich für eine Wiederverwendung und somit für die Kreislaufwirtschaft am Bau.

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news-906 Tue, 08 Nov 2022 11:54:00 +0100 Freikarten: VdS-Brandschutztage 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/freikarten-vds-brandschutztage-2022/ Am 7. und 8. Dezember 2022 trifft sich die Brandschutzbranche auf den VdS-Brandschutztagen im Congress Centrum Ost der Messe Köln. Die Veranstalter erwarten an den beiden Tagen etwa 100 Aussteller sowie mehr als 3.000 Besucher. Die Fachmesse präsentiert aktuelle Brandschutzlösungen und viele Live-Vorführungen, darunter eine Sprinklervorführung.

Auf der Bühne in der Messehalle versprechen die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm mit drei Fachforen: das Zukunftsforum Brandschutz mit Vorträgen zu wichtigen Innovationsthemen, das Ausstellerforum zu aktuellen Lösungen sowie - neu - den VdS-Brandschutztalk. In 90-minütigen Talkrunden diskutieren Experten über Themen, die die Brandschutzbranche bewegen.

Acht Fachtagungen zu Themen des vorbeugenden Brandschutzes sind separat buchbar.

Freikarten

Für die Leser der Build-Ing. stehen kostenlose Eintrittskarten für den Messebesuch zur Verfügung, und zwar auf www.vds.de/bim.

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news-902 Tue, 08 Nov 2022 07:00:00 +0100 Mit Pflanzenkohle gegen Rohstoffmangel https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mit-pflanzenkohle-gegen-rohstoffmangel/ Auf der Fachmesse Bauma in München präsentierte das Start-up carbonauten aus Giengen an der Brenz ein innovatives Verfahren, bei dem klimaschädliche Produkte durch nachhaltige Materialien ersetzt werden. Ihr Produkt: Bio-Kohlenstoffe, die CO2 dauerhaft binden. Bio-Kohlenstoffe binden und speichern CO2, sind hitzebeständig bis mehrere Hundert Grad Celsius und widerstehen Umwelteinflüssen. Zur Gewinnung von Bio-Kohlenstoffen macht sich das junge Unternehmen die sogenannte Pyrolyse – die Spaltung chemischer Verbindungen durch große Hitze – zu Nutze. Biomasse wie etwa Reste der Lebensmittelindustrie, Resthölzer, Hackschnitzel oder Nussschalen werden in einem großen Behälter unter Ausschluss von Sauerstoff auf Temperaturen zwischen 400° und 700° C erhitzt. Abhängig vom Eingangsmaterial dauert der Umwandlungsprozess der Biomasse in Kohlenstoff fünf bis sieben Stunden. Bis zu 50 % des Ursprungsmaterials kann das Granulat aus Biomasse ersetzen.

Baumaterialen und Energie: regenerativ, besser und billig

Die Bio-Kohlenstoffe sind nicht nur hochwertig und dennoch günstig, sondern auch vielseitig einsetzbar: als Aktiv- oder Futterkohle, als Dünger oder in Form von Granulat als Kunststoffersatz für Verpackungen oder als Baumaterial. Möglich ist der Einsatz unter anderem bei der Herstellung von Zement, Lehm, Putz, Baufolien oder Kunststoffrohren. Durch eine dämmende, isolierende und zugleich kühlende Wirkung ist die Verwendung auch bei der Begrünung von Dächern und Fassaden möglich.  

Die 2017 gegründete Carbonauten GmbH ist spezialisiert auf die Karbonisierung von Biomasseresten. Mit ihren „Minus-CO2-Factorys“ wollen sie die CO2-Emissionen und Energiekosten für Industrie, Städte und Gemeinden senken. In den dezentralen Bioraffinerien entstehen durch ein spezielles Karbonisierungsverfahren aus regionalen Biorestmassen CO2-senkende Biokohlenstoffe, grundlastfähige Erneuerbare Energie sowie Biodestillate. Wie das Start-up mitteilt, wird am Pilotstandort Eberswalde dieses Jahr mit der Produktion von jährlich bis zu 7.500 Tonnen Biokohlenstoff begonnen. Jede Tonne könne dauerhaft bis zu 3,3 Tonnen CO2 speichern. Das macht den Biokohlenstoff nicht nur klimaneutral, sondern CO2-negativ. Daraus entstehende Produkte sollen zudem besonders einfach rezyklierbar und kompostierbar sein.

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news-901 Mon, 07 Nov 2022 07:08:00 +0100 Berliner Bauakademie: „Die Zukunft bauen“ https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/berliner-bauakademie-die-zukunft-bauen/ Die Bundesstiftung Bauakademie hat ihre Pläne zum Wiederaufbau der Bauakademie am Schinkelplatz in Berlin-Mitte vorgestellt. Gründungsdirektor Prof. Dr. Guido Spars stellt klar: Eine historische, originalgetreue Rekonstruktion des Gebäudes ist nicht garantiert. Die Stiftung wird sich mit Fragen rund um das nachhaltige Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden und Siedlungsprojekten auseinandersetzen. Am 19.Oktober 2022 lud die Bundesstiftung Bauakademie am Schinkelplatz in Berlins Mitte zur Pressekonferenz ein. Motto der Veranstaltung: „Die Zukunft bauen“. Gründungsdirektor Prof. Dr. Guido Spars stellte die Grundsätze zur geplanten Bebauung am historischen Ort vor. Er sprach in seiner einleitenden Rede von einer Vision, wonach sich die neue Bauakademie als Katalysator für das zukünftige Bauen verstehen will und den Transformationsprozess hin zu einer „Bauwende“ einleiten sowie aktiv gestalten und begleiten möchte.

Ökologische Bauwende

Schwerpunkte sieht Spars im Herausarbeiten der systemischen Zusammenhänge zur Nachhaltigkeit im Bauen, denn auch die Bauindustrie steht mit einer hohen CO2- Emission und den im Bauprozess produzierten Abfall sehr weit oben auf der Skala der Umweltsünder.

In der künftigen Akademie soll sich auf vier Etagen ein Ausstellungs- und Forschungszentrum mit Fragen von Architektur und Städtebau beschäftigen. Der Wettbewerb für den Bau soll 2023 beginnen. Der Bundestag hatte 62 Millionen Euro für den Wiederaufbau bewilligt.

In welcher Form die Bauakademie wieder entstehen und wieviel von der historischen Vorlage dabei berücksichtigt werden soll, ist umstritten. Eine originalgetreue, historisch korrekte Rekonstruktion ist daher keinesfalls garantiert und wird nach aktuellem Stand auch nicht zur Vorgabe des anstehenden Gestaltungswettbewerbs gemacht Spars zufolge geht es darum, Herkunft und Zukunft des Ortes miteinander zu verbinden. Zudem solle die Bauakademie gleichzeitig für die Zukunft des Bauens stehen. Als Vorarbeiten gebe es einen Entwurf für das Nutzungs- und Betriebskonzept, Analysen von Quartier und Energiepotenzial sowie eine erste Ökobilanz. Das Gebäude solle permanent flexibel nutzbar sein.

Konstruktionsweise des Bauwerks galt als revolutionär für das 19. Jahrhundert

Die historische Bauakademie wurde 1836 von der preußischen Architektur-Ikone Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) errichtet und galt als wegweisend für das 19. Jahrhundert. Der Bau stand in der Mitte Berlins in unmittelbarer Nähe des Stadtschlosses, hinter dessen teils rekonstruierter Fassade nun das Humboldt Forum zu finden ist.

Das Stützenraster des Gebäudes hatte in jeder Richtung acht Achsen mit 5,55 Metern Abstand und gab so eine mathematisch exakte Gliederung vor. Die Vormauerung aus roten, unverputzten Ziegelsteinen beinhaltete aufwendig gestaltete Schmuckterrakotten. Schinkel selbst bewohnte in dem Gebäude eine Dienstwohnung.

Das Gebäude sollte trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg in der DDR wiederaufgebaut werden. Der Architekt Richard Paulick hatte einen Restaurierungs- und Wiederaufbauplan ausgearbeitet. In den Folgejahren jedoch stockte das Projekt, die SED-Regierung wollte keine finanziellen Mittel mehr für das Projekt freigeben. Am 13. März 1962 wurde die Bauakademie abgerissen, um Platz zu schaffen für die Errichtung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR im Jahr 1966.

 

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news-900 Fri, 04 Nov 2022 07:12:00 +0100 DGNB-Report zur Materialwahl https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/dgnb-report-zur-materialwahl/ Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. hat eine neue Publikation mit dem Titel "Bauprodukte im Blick der Nachhaltigkeit: Worauf es bei der Materialwahl wirklich ankommt" veröffentlicht. Der Report gibt gibt Planenden und Bauherren Prinzipien und Methoden an die Hand, die bei der Auswahl der Baumaterialien helfen. Darüber hinaus schafft er eine Grundlage für die Kommunikation zwischen Planenden und Bauprodukteherstellern. In kompakter Form, mit anschaulichen Grafiken und einer Checkliste ermutigt er zur konkreten Umsetzung.

Vier Themen im Fokus der Materialwahl

Im Wesentlichen sind bei der nachhaltigen Materialwahl vier Themenblöcke relevant: Klimaschutz, Ressourcenschonung, der Schutz der Gesundheit und Umwelt sowie die Beachtung nachhaltiger Lieferketten. Der Report behandelt jedes Thema für sich. "Am Ende geht es darum, alle vier Themen im Hinterkopf zu haben und im gesamten Planungsprozess bei Materialfragen immer wieder abzurufen und projektspezifisch zu beantworten", erläutert Johannes Kreißig, Geschäftsführender Vorstand der DGNB.

In der Publikation werden keine Empfehlungen für bestimmte Baustoffe gegeben. Vielmehr erklärt der Report beim Thema Klimaschutz, wie Planende in ihren Bauprojekten die größten Hebel zur CO2-Reduktion selbst finden können. Erläutert wird beispielsweise auch, warum das Suffizienzprinzip immer an erster Stelle stehen sollte. Dieses fragt nach dem richtigen, notwendigen Maß für die individuelle Bauaufgabe. "Im Kontext der Ressourcenschonung wird häufig über recyclingfähige Bauprodukte gesprochen", sagt Dr. Christine Lemaitre, ebenfalls Geschäftsführender Vorstand der DGNB. "Dabei sollten wir uns doch zuallererst darum bemühen, Ressourcen im Hier und Jetzt zu schonen. Solche Schwerpunktsetzungen finden sich in allen Kapiteln unseres Reports."

Impuls zum "konkret werden"

Mit 30 Seiten und drei Kapiteln ist die Publikation schlank gehalten. "Wir haben hier keinen 200-seitigen Leitfaden mit Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein nachhaltiges Gebäude entwickelt. Dafür haben wir ja bereits das DGNB Zertifizierungssystem", betont Kreißig. "Vielmehr wollen wir in kompakter Form Orientierung für die Materialwahl geben und Lust auf die konkrete Umsetzung machen." Unterstützen sollen dabei zahlreiche Grafiken, Checklisten und die Vorstellung altbekannter und neuer Baustoffalternativen.

Der Report kann unter www.dgnb.de/publikationen kostenfrei in digitaler Form oder als Printversion bestellt werden.

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news-899 Thu, 03 Nov 2022 07:00:00 +0100 Allianz gegründet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/allianz-gegruendet/ Die Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) will das Thema nachhaltiges Bauen mit einer neuen Allianz stärken. Die Initiative wurde von der Architektenkammer M-V und der IHK zu Schwerin ins Leben gerufen und gemeinsam mit der Ingenieurkammer M-V aufgebaut. Zu den Mitgliedern zählen neben Branchenvertretern wie den Industrie- und Handelskammern im Land (IHK), den Handwerkskammern, der Landesingenieurkammer und dem Bauverband M-V unter anderem auch die Universitäten in Greifswald und Rostock sowie weitere Vertreter aus Bildung, Bau- und Immobilienwirtschaft.

Die Beteiligten wollen sich dafür einsetzen, ein Verständnis für ressourcenschonendes Bauen zu entwickeln, Informationsangebote für Betriebe bereitstellen und auf eine Anpassung der Rahmenbedingungen hinwirken, teilte die Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern mit.

Ressourcenschonendes Bauen in Mecklenburg-Vorpommern

Die drei Kernthemen, an denen gearbeitet werden soll, sind demnach ökologische Baustoffe, energetische Sanierung und Wertstoffkreisläufe. Die Rückmeldung in den Fachforen habe gezeigt, «dass das Interesse und die Bereitschaft, an der Umsetzung der Empfehlungen mitzuwirken, groß und notwendig ist», sagte Christoph Mey, Präsident der Architektenkammer M-V.

Der IHK-Vizepräsident in Schwerin, Kai Lorenzen, hatte bereits bei einem Branchentreff der Immobilienwirtschaft auf die aktuelle Bedeutung von nachhaltigem Bauen und Energiesparen hingewiesen. Neben dem Neubau machte er damit klar, dass es auch darum geht, durch energetische Sanierung Verbesserungen im Bestand zu erreichen: Eigentümer, Mieter und Vermieter sollen seinen Worten nach an einem Strang ziehen, um Potenziale zu nutzen.

Weitere Informationen über die Allianz für nachhaltiges Bauen in M-V: hier klicken

 

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news-898 Wed, 02 Nov 2022 07:27:00 +0100 Ende des Bau-Booms? https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ende-des-bau-booms/ Die Baubranche bekommt nach Jahren des Immobilienbooms rauere Zeiten zu spüren. Das Statistische Bundesamt meldete für August 2022 einen preisbereinigten Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Juli von 5,1 %. Verglichen mit dem August 2021 gingen die Aufträge sogar um 15,6 % zurück. Zum Bauhauptgewerbe gehören Straßenbau, Hoch- und Tiefbau. Die steil ansteigenden Zinsen und die hohe Inflation bremsen den Bauboom der letzten Jahre aus. Die Folge: Die Nachfrage nach Baumaterialien geht deutlich zurück.

Umsatz und Auftragseingang im August rückläufig

„Für die ersten acht Monate sind wir mittlerweile bei einem realen Minus von 4,3 %. Wir sehen uns daher gezwungen, unsere Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2022 vom Mai anzupassen. Zur Jahresmitte sind wir (für alle Betriebe) noch von einer Spannbreite von real 0 bis - 2 % ausgegangen. Dies ist nicht mehr zu halten. Wir erwarten nun für das Gesamtjahr 2022 einen realen Umsatzrückgang von fünf Prozent“, erklärt der Präsident des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie (HDB), Peter Hübner.

Die Auftragszahlen seien keine guten Vorzeichen für das laufende Jahr, so Hübner weiter. Im Wohnungsbau spüre man de facto schon eine Investitionsbremse - der Auftragseingang sei hier im August preisbereinigt um 24 % eingebrochen. "Wir befürchten, dass nun auch die öffentliche Hand bei den Bauinvestitionen sparen wird", sagte er. Grund für den Rückgang der Nachfrage sind die hohen Preise für Energie und Materialien sowie der Anstieg der Zinsen.

HDB senkt Umsatzprognose für 2022

Vor allem im Wohnungsbau kommen laut Statistischem Bundesamt deutlich weniger Aufträge rein. „Mit großer Sorge sehen wir einen zunehmenden Einbruch der Auftragseingänge im Wohnungsbau",  kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB) Felix Pakleppa die aktuellen Meldungen das Statistischen Bundesamtes zur Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe zum August 2022.

Pakleppa weiter: „Es zeigt sich immer deutlicher, dass der politische Anspruch, im Jahr 400.000 Wohnungen zu errichten, nicht aufgehen wird. Der Wohnungsbau braucht jetzt dringend die avisierte Gaspreisbremse. Der Druck der Materialpreisentwicklung auf die Baupreise muss reduziert werden. Daher ist die Baustoffindustrie schnellstmöglich auf die Entlastungen angewiesen." So ließe sich der llgemeine Preisdruck reduzieren.

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news-897 Tue, 01 Nov 2022 07:59:03 +0100 Welche Vorteile hat BIM? https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/welche-vorteile-hat-bim/ Die Akteure der Baubranche bestätigen Steigerung der Effizienz durch BIM-Anwendung, so lautet das Ergebnis der aktuellen BIM-Studie von BauInfoConsult. Die breite BIM-Zustimmung wirft allerdings auch Fragen auf. Die Spezialisten des Marktforschungsbüros für die Bau- und Installationsbranche befragten 150 Architektur- und Ingenieurbüros zu ihren Erfahrungen mit der ganzheitlichen Planungsmethode. Dadurch entsteht ein aktuelles Bild der BIM-Nutzung in Deutschland.

Das Thema Effizienzsteigerung der Arbeitsabläufe, war für die meisten an der Bauinfoconsult-Umfrage Beteiligten der wichtigste Vorzug von BIM. Jeweils jeder Dritte berichtet aus eigener Erfahrung oder glaubt vom Hörensagen, mit BIM werden die Bauausführung, Kalkulationen oder die Arbeitsvorbereitungen wesentlich effizienter. Auch die Zusammenarbeit im Projekt verlaufe durch BIM reibungsloser, so die Profi-Einschätzung.

Marktdurchdringung noch nicht erfolgt

Bei den Bauakteuren, die bereits selbst mit der Planungsmethode arbeiten, bestätigt sogar jedes zweite Unternehmen diese Effizienzsteigerungen. Zudem haben BIM-nutzende Unternehmen häufig die Erfahrung gemacht, dass die Zusammenarbeit mit Externen sowie mit den Kolleg:innen im Unternehmen durch BIM besser klappt. Auch die Produktivität im Unternehmen steigt nach Erfahrung jedes fünften BIM-Anwenders.

Die Resonanz, was BIM angeht, ist also besonders positiv – nicht nur bei den BIM-nutzenden Firmen, sondern auch bei den Firmen aus der Baubranche, die von den BIM-basierten Arbeitsprozessen bislang nur gehört haben. Allerdings stellt sich die berechtigte Farge, warum laut der aktuellen BIM-Messung von BauInfoConsult nach wie vor nur jedes fünfte größere Planungs- oder Verarbeiterunternehmen BIM anwendet – und warum nach wie vor nur ein einstelliger Prozentanteil an Projekten bzw. Umsatz der BIM-Verwender mit BIM-Projekten erwirtschaftet wird. Antworten auf diese Fragen soll demnächst eine umfassende BIM-Studie von BauInfoConsult liefern.

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news-896 Mon, 31 Oct 2022 09:55:25 +0100 Nevaris Build 2023 vorgestellt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/nevaris-build-2023-vorgestellt/ Eine bedeutende Erweiterung der neuen Version der Bausoftware ist Nevaris Regie als eigenständiger Anwendungsbereich im Programm: Es ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Rechnungserstellung ohne Projektbezug, auch dann, wenn das Projekt zuvor nicht in Nevaris Build angelegt wurde. Damit soll allen Anwender:innen eine möglichst einfache, schnelle und unkomplizierte Rechnungserstellung ermöglicht werden.
 
Hinzu kommt, dass mit einer kompletten Übersicht aller Regie-Vorgänge die Anwender:innen jederzeit alle Vorgänge zu einer Regie-Rechnung nachvollziehen und einsehen können. Der Rechnungsdialog in Nevaris Regie ist dabei angelehnt an das Layout der Rechnung, so dass das Erstellen einer neuen Regie-Rechnung weitgehend intuitiv und in gewohnter Ansicht erfolgt.

Anwender:innen der Bausoftware haben nun die Möglichkeit, Lieferungen und Leistungen, die keinen direkten Bezug zu Nevaris Build haben müssen, abzurechnen. Darüber hinaus lassen sich nun sehr einfach sowie effizient kleine Bauaufträge in Rechnung stellen, die zum Beispiel auf der Basis von Einzelnachweisen privater Auftraggeber:innen erfolgt. Ebenso möglich ist die Rechnungserstellung für Weiterverkäufe – so aus dem Inventar des Unternehmens (Gebrauchtwagenverkauf, Maschinenverkauf) oder dem eigenen Lager (Materialverkauf aus firmeneigenem Bestand).

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news-895 Fri, 28 Oct 2022 07:07:00 +0200 BIM-Leitfaden für das Architekturstudium https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-leitfaden-fuer-das-architekturstudium/ Die Broschüre „Digitale Planung in der Hochschulausbildung“ ist erschienen als vierter Band der Reihe „BIM für Architekten“ der Bundesarchitektenkammer (BAK). Die Mehrheit der Studierenden der Architekturstudiengänge aller Fachrichtungen sind digitalen Planungsmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen. Jedoch gibt es an den Hochschulen bisher nur vereinzelte Lehrstühle, die diese in ihren Veranstaltungen verankert haben. Von einer systematischen Architekturausbildung in digitaler Planung kann noch nicht die Rede sein.

Professorinnen und Professoren deutscher Hochschulen und Universitäten haben sich daher zusammengetan, um eine Strategie zu formulieren, wie eine entsprechende zukunftsorientierte Architekturausbildung aussehen kann.

Der neue BAK-Leitfaden „Digitale Planung in der Hochschulausbildung“ adressiert notwendige Voraussetzungen für die Modernisierung der Curricula und unterbreitet konkrete Lösungsvorschläge für die Architekturstudiengänge. Best-Practice-Beispiele aus deutschen Hochschulen und Universitäten zeigen, wie erfolgreiche Lehrveranstaltungen zum digitalen Planen aussehen können.

Leitfaden steht zum kostenfreien Download auf der Website der BAK zur Verfügung

Die Beteiligten untersuchen im Leitfaden die Herausforderungen und Potentiale digitaler Planungsmethoden und -werkzeuge in der Lehre. Beschrieben werden darin die notwendigen strukturellen, personellen sowie finanziellen Voraussetzungen. Konkrete Formen der Umsetzung im Curriculum werden vorgestellt. Die Verfasser zeigen schließlich in einem Praxisteil Best Practice-Beispiele aus den Hochschulen auf, bei denen die Einführung von BIM in unterschiedlichen Formaten – von regulären Veranstaltungen über Workshops, Projekte, Summer Schools bis hin zu Wettbewerben – gelungen ist.

Der Leitfaden ist ein Ergebnis der BAK-Arbeitsgruppe „Digitale Planung in der Hochschulausbildung“ unter Federführung der Architektenkammer Sachsen-Anhalt. Zu den Autorinnen und Autoren gehören Prof. Dr. Jakob Beetz (RWTH Aachen), Prof. Yvonne Brandenburger (Fachhochschule Erfurt), Christiane Hoffmann (Architektenkammer Sachsen-Anhalt), Stefan Krapp (RWTH Aachen), Tim David Lemmler (Architektenkammer Rheinland-Pfalz), Prof. Daniel Mondino (HafenCity Universität Hamburg), Prof. Dr. Frank Petzold (TU München), Andreas Pilot (TU Darmstadt), Prof. Dr. Walter Sharmak (TH Lübeck) und Prof. Axel Teichert (Hochschule Anhalt).

Die Handreichung kann man hier kostenfrei herunterladen. Die Print-Version kann über die BAK bezogen werden.

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news-894 Thu, 27 Oct 2022 07:05:00 +0200 BIMprove – Build Smarter, Cleaner, Cheaper. https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bimprove-build-smarter-cleaner-cheaper/ Das EU-finanzierte Forschungsprojekt BIMprove wurde 2021 mit zahlreichen Partnern gestartet und soll vor allem die Sicherheit und Effizienz von Bauprojekten drastisch erhöhen. Das Projekt vernetzt Menschen, Technologie und Prozesse, um über die Gebäudeinformationsmodellierung hinausgehend die Effizienz und die Ergebnisse der Gebäude- und Bauplanung sowie betreffender Betriebstätigkeiten mit einer digitalen Zwillingstechnologie zu verbessern. Es kombiniert BIM-Modell und Bauablaufplan mit künstlicher Intelligenz und mit Virtual- und Augmented-Reality-Lösungen. Kontinuierlich werden dabei Soll-Ist-Vergleiche zwischen einem digitalen Zwilling und dem physischen Bauwerk vorgenommen.

BIMprove entwickelt einen umfassenden digitalen Ende-zu-Ende-Thread, der kontinuierlich Abweichungen feststellen und den digitalen Zwilling dementsprechend aktualisieren kann. Baugesellschaften können Echtzeit-Daten verwenden, um die Zuteilung von Ressourcen, Menschenströme und Arbeitnehmersicherheit fein abgestimmt zu planen.

Am BIMprove-Projekt beteiligen sich zahlreiche Hochschulen und Universitäten sowie Unternehmen aus den unterschiedlichen Feldern der Hochtechnologie aus ganz Europa. Technologien wie Drohnenbefliegung, die Auswertung von Punktwolken sowie Robotik treffen auf diese Weise aufeinander. Darüber hinaus sind Bauunternehmen aus Norwegen, Spanien und der Schweiz involviert, die noch 2022 mit ersten Pilotprojekten beginnen wollen. Koordiniert wird das Forschungsprojekt von der norwegischen Forschungsorganisation Sintef, aus der Catenda als Spin-Off-Unternehmen hervorgegangen ist.

Baustellen mit Digitaler Zwillingstechnologie in die Revolution der Industrie 4.0 führen

Der Austausch der beteiligten Parteien untereinander erfolgt über offene Formate - nämlich IFC, BCF und Punktwolken. Jeder Projektpartner hat mit diesen offenen Formaten die Möglichkeit, Aspekte des Modells oder einer Punktwolke in seiner eigenen Softwarelösung, egal ob Autoren-, Statik- oder Kollisionsprüfungssoftware, zu bearbeiten. Über den Viewer haben aber auch genauso alle Projektbeteiligten Einblick in den BIM-Prozess – auch wenn sie selbst nicht mit einer solchen Software arbeiten.

Drohnentechnologie und Roboter unterstützen die Projektpartner umfassend bei der Arbeit. Aktuelle Bilder der Baumaßnahme werden kontinuierlich durch die Befliegungen und die Aufnahmen der Roboter zur Verfügung gestellt. Diese 3D-Punktwolken kommen einer vollkommen durchgängigen Dokumentation des Baugeschehens zugute und helfen, Fehler schnellstmöglich zu erkennen und anschließend Lösungsansätze zu erarbeiten.

Eine künstliche Intelligenz (KI) analysiert als zusätzlicher Projektpartner sämtliche Fotografien. Je mehr Projekte erfolgreich abgewickelt wurden und je mehr Situationen die KI dadurch kennt, desto schneller sollte sie entsprechende Hilfestellung leisten können. Virtual- und Augmented-Reality sind nicht zuletzt ein elementarer Bestandteil des BIMprove-Projekts. Diese Lösungen sollen nicht nur Reisezeiten vermindern und damit wiederum ein wirtschaftlicheres Bauen möglich machen.

Das Team hinter BIMprove besteht aus 12 europäischen Partnern. Sie kommen aus Norwegen, Spanien, Deutschland, der Schweiz, Finnland und Griechenland. Gemeinsam decken sie alle Schlüsselbereiche der Wertschöpfungskette im Bauwesen ab.

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news-893 Wed, 26 Oct 2022 07:03:00 +0200 8. BIM.Ruhr-Konferenz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/8-bimruhr-konferenz/ Im Rahmen der 8. BIM.Ruhr-Konferenz zum Thema "BIM in Praxis vs. Theorie: Praktische Anwendungsfälle und Vorgaben des Bundes" möchte das Projekt BIM.Ruhr alle BIM-Interessierten, Verantwortliche und Ausführende aus der Tragwerksplanung (TGA) sowie BIM-Anwender*innen aus Kommunen und Verwaltungen zum virtuellen Event am 9. November 2022 von 16:00 bis 17:30 Uhr einladen. Welche Regularien gibt es zu BIM auf Bundesebene? Wie können diese bei der BIM-Implementierung helfen? Wer mehr zu diesen und weiteren BIM-Themen rund um die Vorgaben bei der BIM-Einführung durch den Bund erfahren möchte, sollte sich den 9. November schon einmal vormerken.

Die Teilnehmer*innen erwarten Vorträge von Christine Hornbergs, BIM-Managerin bei Evonik und Stefan Schneider, BIM-Berater, planen-bauen-4.0, zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Wie kann mir BIM in der Tragwerksplanung helfen?
  • Welche Anforderungen müssen für eine plattformgestützte Zusammenarbeit von Auftragnehmer und Auftraggeber erfüllt werden?
  • Welche Regularien gibt es zu BIM auf Bundesebene? Wie können diese bei der BIM-Implementierung helfen?
  • Welche Handreichungen können bei der BIM-Implementierung helfen?

Wie kann man sich anmelden?

Mehr zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung der 8. BIM.Ruhr-Konferenz finden Interessierte auf der Website von BIM.Ruhr. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

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news-892 Tue, 25 Oct 2022 08:12:53 +0200 BIM und die Gebäudehülle https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-und-die-gebaeudehuelle/ Beim Kongress Advanced Building Skins in Bern in der Schweiz wurde deutlich: Eine integrale digitale Planung über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg wird immer wichtiger. Insbesondere im Hinblick auf die kommenden Anforderungen hinsichtlich ESG, EU-Taxonomie und EU-Green Deal werden Bau- und Immobilienwirtschaft gewaltige Anstrengungen unternehmen müssen, um die gesetzten Klimaziele – neutraler Gebäudebestand bis 2045 – zu erreichen. Die Herausforderungen stecken hierbei vor allem im Gebäudebestand: So wurden etwa 63 Prozent der Wohngebäude in Deutschland vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1979 errichtet, heißt es bei der Deutschen Energie-Agentur dena. Der Gebäudehülle, insbesondere der Fassade, kommt bei der Sanierung eine besondere Funktion zu. Die Kongressredner waren sich einig: Optimal werden die energetischen Potenziale genutzt, wenn eine erneuerte Fassade im Sinne eines holistischen Ansatzes Teil einer integralen Gesamtplanung ist, wenn also mit einer Sanierung die energetischen Potenziale des Gesamtsystems Gebäude genutzt werden. Dabei spielt die serielle und modulare Sanierung eine immer größer werdende Rolle.

Serielle und modulare Sanierung erfordert BIM

So stellte Michael Krause vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE ein Forschungsprojekt vor, das neben ästhetischen Eigenschaften der Fassadenmodule auch funktionale wie Heizen, Kühlen und Ventilation integriert. Weitere Referenten stellten bereits realisierte Projekte serieller und modularer Sanierung vor, so Stefan Öhler von Ecoworks in Berlin mit dem Ansatz einer seriellen net-zero renovation oder die Architekten Werner Nussmüller (Nussmüller Architekten, Graz) oder Gerhard Kopeinig (Arch+More, Graz), die über jahrelange Erfahrung mit der Sanierung mittels vorgefertigter Module verfügen.

Deutlich wurde bei allen Projekten: Ohne eine integrale digitale Planung unter Einschluss aller Beteiligten sind Sanierungen dieser Größenordnung und Komplexität nicht möglich. Dies hat auch Auswirkungen auf die Fertigungsbetriebe selbst. So machte Alexander Gumpp von Gumpp& Maier deutlich, die Prozesse in seinem Holzbaubetrieb bis 2025 komplett digitalisieren zu wollen.

Cradle-to-Cradle

Doch auch im Neubau stecken noch viele Potenziale, die mit BIM gehoben werden könnten. Dies zeigte die Vorstellung des Projektes The Cradle in Düsseldorf, das dem Ansatz folgt, bereits in der Planung alles für einen potenziellen Rückbau und die Weiterverwertung der Gebäudeteile zu berücksichtigen. Der in diesem Projekt erzeugte Digital Twin dient nicht mehr nur der reinen Planerstellung, sondern bildet den gesamten Lebenszyklus ab von der Planung über Bau und Betrieb bis hin zu einem potenziellen Rückbau. Dies erfordere eine konsequente interdisziplinäre Zusammenarbeit, betonte Antonino Vultaggio, Senior Partner bei HPP Architekten, der das Projekt gemeinsam mit den beteiligten Partnern vorstellte (siehe auch Vultaggios Fachbeitrag in der Build-Ing.).

Zur 17. Advanced Building Skins trafen sich am 20. und 21. Oktober 2022 mehr als 120 internationale Architekten, Ingenieure, Wissenschaftler und Vertreter der Bauindustrie im Kursaal im schweizerischen Bern und präsentierten Projekte, Produkte und Entwicklungen im Design von Gebäudehüllen

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news-891 Mon, 24 Oct 2022 10:01:51 +0200 Daten für das BIM-Portal von BIM Deutschland https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/daten-fuer-das-bim-portal-von-bim-deutschland/ Die BIM Allianz gab bekannt, dass Sie nun das Know-how ihrer Mitglieder, Architektinnen und Architekten, in Form von Merkmalen und Merkmalgruppen dem BIM-Portal des Bundes zur Verfügung stellt. Unter der Regie von BIM Deutschland wurde das BIM-Portal als digitale Plattform für alle Akteure des Planens und Bauens entwickelt, um bei der einheitlichen Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben zu unterstützen. Es steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2019 ist die Arbeit der BIM Allianz unter anderem auf die Definition eines praxisorientierten und einheitlichen Wortschatzes ausgerichtet. Nur wer die gleiche Sprache in BIM-Prozessen spricht, kann effektiv und effizient zusammenarbeiten. Diesen Ansatz teilt auch der Bund, der sich mit BIM Deutschland der Digitalisierung des Bauwesens annimmt. BIM Deutschland ist die zentrale öffentliche Anlaufstelle des Bundes für Informationen und Aktivitäten rund um BIM und wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gemeinsam betrieben.

Meilenstein für gemeinsame Sprache erreicht

Seitens BIM Allianz wurde mit der Veröffentlichung der eigenen Datenbank als Merkmal- und Anwendungsfallserver im März 2022 ein wichtiger Meilenstein für eine gemeinsame Sprache erreicht. Am 11. Oktober veröffentlichte der Bund eines seiner zentralen Werkzeuge, um dieses Ziel zu erreichen: das BIM-Portal. Mit dem BIM-Portal stellt der Bund eine Plattform zur Verfügung, die alle Akteure bei der einheitlichen Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben unterstützen und die Produktivität der Baubranche verbessern soll. Die öffentlichen Auftraggeber finden auf dem BIM-Portal digitale Vorlagen, die sie bei der Definition der Informationsanforderungen für alle Leistungsphasen unterstützen. In der ersten Ausbaustufe des BIM-Portals werden Informationen (Merkmale und Merkmalgruppen) für alle Fachbereiche erfasst, abgestimmt und standardisiert zur Verfügung gestellt.

Die Merkmaldatensätze für diese erste Ausbaustufe liefert die BIM Allianz aus ihrer Datenbank. Als erster und bislang einziger Verband aus der privaten Wirtschaft stellt die Allianz damit Datensätze zur Verfügung, die aus der Praxis heraus entwickelt wurden. Damit kommt die BIM Allianz ihrem eingangs formulierten Ziel – der Definition eines praxisorientierten und einheitlichen Wortschatzes – einen großen Schritt näher und nimmt eine Vorreiterrolle ein.

Diese Wertschätzung seitens des Bundes und den involvierten Gremien gegenüber der BIM Allianz stärkt die Motivation des Verbandes, die Digitalisierung im Bauwesen auch weiterhin proaktiv mitzugestalten. Hierfür hat sich die Allianz in den vergangenen Jahren mit zentralen Organisationen und Institutionen, die sich mit ähnlichen Fragestellungen rund um BIM beschäftigen, eng vernetzt. So engagiert sich der Verband über seine Mitglieder im AHO sowie in Normierungsausschüssen des VDI und DIN. Zudem steht die BIM Allianz im engen Austausch mit der Bundesarchitektenkammer und dem BDA Bund Deutscher Architekteninnen und Architekten.

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news-890 Fri, 21 Oct 2022 06:30:00 +0200 Serielles und modulares Bauen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/serielles-und-modulares-bauen/ Städtische Wohnungsbauprojekte in Berlin sollen zeigen, wie sich Nachhaltigkeit, hohes Bautempo und stabile Kosten unter einem Dach vereinen lassen. Der Wohnungsbau in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Bauen soll klimaschonender, nachhaltiger, aber auch schneller und kostengünstiger werden. Gleichzeitig fehlen auf dem Bau aber Material und Fachkräfte, die Baukosten steigen und viele Prozesse rund um Planung, Genehmigung und Fertigung dauern sehr lange. Moderne Bauweisen sind ein Schlüssel dafür, dieses Dilemma zu lösen und das bezahlbare Wohnen und Bauen voranzubringen, heißt es in einer Mitteilung des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. Bei einer Projektbesichtigung in Berlin haben sich Bundesbauministerin Klara Geywitz und Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW, kürzlich zwei seriell und modular erstellte Wohngebäude angeschaut.

Klimaangepasster Wohnraum

„Die Schaffung von bezahlbarem und klimaangepasstem Wohnraum ist eines der zentralen Themen der Bundesregierung. Allein für die Stärkung des sozialen Wohnungsbaus stellen wir 14,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Wichtige Partner sind hier die vielen Wohnungsunternehmen. Sie sorgen dafür, dass dieser Wohnraum geschaffen wird. Sie gehen voran, indem sie auf das serielle und modulare Bauen unter anderem mit Holz setzen. Beim Bündnis bezahlbarer Wohnraum ist serielles Bauen ein Schwerpunkt. Dafür richten wir eine Geschäftsstelle ‚Serielles Bauen‘ ein, erleichtern die Vergabe von Typengenehmigungen und bauen die Förderung aus“, sagt Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Bezahlbarer Wohnraum

„Serielles und modulares Bauen ist ein wichtiger Lösungs-Baustein auf dem Weg zu den Wohnungsbau- und Klimazielen. Zukunftsweisende Projekte wie hier in Berlin zeigen, wie mithilfe moderner, industrieller Bauweisen qualitativ hochwertiger und architektonisch anspruchsvoller Wohnraum entsteht – und das zu deutlich geringeren Baustellenzeiten und mit Kostenvorteilen. So schaffen wir bezahlbaren, attraktiven und nachhaltigen Wohnraum, der vielerorts dringend benötigt wird“, sagt Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW.

Rahmenvereinbarung für serielles und modulares Bauen

Gemeinsam leisten die Wohnungswirtschaft und das Bauministerium beim seriellen und modularen Bauen Pionierarbeit in enger Zusammenarbeit mit der Bundesarchitektenkammer und der Deutschen Bauindustrie. Als Ergebnis eines erstmals durchgeführten europaweiten Ausschreibungsverfahrens entstand 2018 die erste Rahmenvereinbarung für serielles und modulares Bauen, aus dem Wohnungsunternehmen neun unterschiedliche und individuell gestaltbare Wohnungsbaukonzepte zeitsparend und kostenstabil quasi aus dem Katalog auswählen können. Eine Neuauflage der Rahmenvereinbarung ist in Arbeit, die Ausschreibung ist für 2023 geplant, so der GdW.

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news-889 Thu, 20 Oct 2022 06:30:00 +0200 Navigationssystem CARF BIM Navigator https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/navigationssystem-carf-bim-navigator/ Die Softwarefamilie CARF Infrastruktur TGA der LuArtX IT ermöglicht die durchgängige BIM-Planung, nicht nur in Gebäuden, sondern auch für erdverlegten Leitungen, teilt das Unternehmen mit. CARF Infrastruktur TGA bietet wichtige Schnittstellen für den disziplinübergreifenden Datenaustausch, etwa IFC (Gebäude- und Bauteildaten/TGA-Daten), SOLAR Computer (Heizung/Lüftung und Sanitär), IDAT (Sprinklerberechnung) und ISOGEN (Rohr-Isometrien bis zu der Rohrfertigung). Neu ist bei der Übernahme von IFC-Dateien die Option des Teilimports, wodurch sich laut LuArtX-IT eine erhebliche Zeiteinsparung ergibt.

Einfache Änderung von Attributen

Wie LuArtX IT weiter mitteilt, bietet CARF in Hinsicht auf die Planung nach BIM-Vorgaben eine Reihe von Hilfen. Der BIM Navigator erlaubt einfache Änderungen von Attributen mit neuer Parametrierung der Bauteile, einfaches Filter-Setzen auf das wesentliche Highlight der Elemente in der Zeichnung, die Ausgabe der gefilterten Daten in MS Excel und die schnellere Erstellung von Massenauszügen. Kopfzeilen auf den Zeichnungen können direkt im System eingegeben werden. Durch das Aussortieren von Daten werden Positionen für das Leistungsverzeichnis mittels MS Excel einfach erstellbar. Eine verbesserte ergonomische Aufteilung der Menüs führe dazu, dass die Höhenauswahl für Fenster in die Benutzeroberfläche eingebunden wurde, sagt die CEO von LuArtX IT, Yvonne Miglar. Der Anwender könne von 30 Prozent weniger Mausklicks bei den Konstruktionshilfen ausgehen, bei der Verknüpfung von Rohrleitungen und beim Einsetzen von T-Stücken, so die Geschäftsführerin.

„Unsere CARF-Philosophie bereitet den Weg für die optimale Planung, Ausführung und schließlich Umsetzung eines Vorhabens nach harten Vorgaben, die auch das Controlling zufrieden stellen. Unsere 1-Mausklick-Strategie stellt sicher, dass wirklich alle Planungsoptionen durchgespielt wurden und sich der Anwender für die beste, ressourceneffizienteste Variante entschieden hat“, ist sich Yvonne Miglar sicher.

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news-888 Wed, 19 Oct 2022 06:30:00 +0200 BIM-Portal des Bundes https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-portal-des-bundes/ Mit dem kürzlich online geschalteten BIM-Portal schafft der Bund eine Plattform, die bei der Erstellung von Projekt- und Produktdaten unterstützt, die über offene Datenformate unter den Akteuren ausgetauscht werden können. Das BIM-Portal bietet Klassifikationen, Merkmale, Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) und Objektvorlagen, um öffentliche Auftraggeber, wie z.B. beim Tiefbau, bei der Definition von Informationsbedarfen und Auftragnehmer bei der qualitätsgesicherten Lieferung von digitalen Bauwerksmodellen zu helfen. Dies teilt BIM Deutschland Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens mit, eine Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Digitalisierung des Bauwesens vorantreiben

In der ersten Stufe erhalten Nutzer des BIM-Portals standardisierte Vorlagen für die Erstellung ihrer BIM-Modelle. Ab Anfang 2023 bietet das Portal Unterstützung für die Erstellung und Veröffentlichung von AIA. Außerdem stehen ab 2023 Prüfwerkzeuge für eine automatisierte Überprüfung der Daten in digitalen Bauwerksmodellen zur Verfügung.

Dazu Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: "Wir wollen das Bauen in Deutschland schneller machen und dazu ist das BIM-Portal ein wichtiger Schritt. Denn mit Building Information Modeling, mit digitalen Bauwerksmodellen gehen wir gemeinsam einen wichtigen Schritt Richtung Digitalisierung in der Bauwirtschaft"

Offene Plattform für alle Akteure am Bau

Das BIM-Portal des Bundes ist nicht nur eine technische Plattform. Mit dem Portal startet der Bund einen Dialogprozess mit den beteiligten Akteuren des Hoch- und Tiefbaus, um die BIM-Umsetzung in Deutschland insgesamt voranzubringen.

Dazu Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: "Mit dem BIM-Portal etablieren wir eine Plattform, auf der Anforderungen zum Bauen mit BIM klar und präzise formuliert und geteilt werden können. Das hilft Auftraggebern und Auftragnehmern sowie den Herstellern von Bauprodukten beim Erstellen von Projekten und Produktdaten. Das Portal soll das zentrale Medium des Bundes für Informationen, Wissen und Austausch rund um den BIM-Einsatz werden."

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news-886 Tue, 18 Oct 2022 06:30:00 +0200 IVV-Round Table: Mit ESG-Bilanzen zum klimafreundlichen Gebäude? https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ivv-round-table-mit-esg-bilanzen-zum-klimafreundlichen-gebaeude/ Die Build-Ing.-Schwesterzeitschrift IVV diskutiert ESG-Rating und Nachhaltigkeitspfade im Livestream am 2. November 2022 ab 13 Uhr. Wer viel Dreck macht, verliert an Wert - so lässt sich plakativ beschreiben, was die Nachhaltigkeitsstrategie der EU erreichen will: Je weniger CO2, Abwasser und Abfall im Betrieb einer Immobilie entstehen, desto höher wird es in Zukunft von Investoren, Kreditgebern und Versicherungen bewertet.

Die EU-Taxonomie ist derzeit verpflichtender Bestandteil des Aktienrechts. Doch wie wirkt sich die Regulatorik des „Green Deals“ auf Wohnungsunternehmen aus? Dieser Frage geht IVV-Chefredakteur Thomas Engelbrecht mit Experten der Wohnungswirtschaft und der Industrie im IVV-Roundtable am 2. November 2022. Die Diskussionsrunde wird ab 13 Uhr live ins Internet gestreamt. Interessierte können sich ohne Voranmeldung direkt und kostenlos hineinschalten.

Digitalisierung entscheidendes Mittel zu mehr Klimaschutz

Die Aufgabe, unsere Gebäude klimafreundlich zu machen, wird durch die ESG-Regulatorik verstärkt. Daten, Sensorik, Smart Building und Analytics sind von großer Bedeutung, um eine Bewirtschaftung von Gebäuden zu garantieren, die nachhaltig und ökologisch wertvoll ist. Die Digitalisierung ist das entscheidende Mittel zum Zweck, um den neuen und noch kommenden ESG-Anforderungen gerecht zu werden. Damit stellt die Digitalisierung die größte Klimaschutz- und Nachhaltigkeits-Chance für die Immobilienwirtschaft dar.

Die Diskussionsteilnehmer sind: Dr. Dirk Then, Geschäftsführer der Kalorimeta GmbH sowie der Noventic GmbH, Norbert Rolf, Kaufmännischer Geschäftsführer Brunata-Metrona Hürth, sowie Dr. Mirko Ebbers, Leiter der Abteilung Sustainability ESG, LEG-Immobilien Gruppe.

Jetzt Termin vormerken!

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news-887 Mon, 17 Oct 2022 10:15:10 +0200 Advanced Building Skins – 20.|21. Oktober 2022, Bern, Schweiz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/advanced-building-skins-2021-oktober-2022-bern-schweiz/ Am 20. und 21. Oktober präsentieren bei der Advanced Building Skins Conference in Bern mehr als 120 internationale Architekten, Ingenieure, Wissenschaftler und Vertreter der Bauindustrie neue Projekte und Entwicklungen im Design von Gebäudehüllen. Wie der Organisator, die Advanced Building Skins GmbH in Luzern mitteilt, steht auf dem Programm erstmals das Thema Brandschutz bei Fassaden, eine Session, die vom amerikanischen Ingenieurunternehmen Jensen Hughes organisiert wird. Bei der diesjährigen Konferenz wird die Hälfte der Sessions von Partnern organisiert. „Uns ist es gelungen, mehrere renommierte Architektur- und Ingenieurbüros sowie Fassadenunternehmen als Mitveranstalter zu gewinnen. Diese organisieren jeweils eine Session zu einem Bauprojekt oder zu bestimmten Themen wie Brandschutz, architektonische Membranen oder Fassadensanierungen,“ erklärt Organisator Andreas Karweger von der Advanced Building Skins GmbH in Luzern.

17. Internationale Konferenz zur Gebäudehülle der Zukunft

Die Düsseldorfer Architekten von HPP organisieren eine Session zum Cradle-Projekt, das größte Büroholzhaus in Deutschland. Die Ingenieure von Faces Engineering und Architekten von ACPV Mailand zeigen, wie die Fassade des Firmensitzes von Enel in Rom zu einer modernen dreifachverglasten Hochhausfassade saniert wurde. Schüco präsentiert nachhaltiges Bauen einer modernen Arbeitswelt. Und das Südtiroler Fassadenunternehmen Frener & Reifer zeigt die Realisierung der architektonisch herausfordernden Fassade des Museums Audemars Piguet in der Schweiz. In diesen Sessions präsentieren jeweils Architekt, Fassadenplaner, Auftraggeber und die ausführende Fassadenfirma dasselbe Projekt aus unterschiedlichen Perspektiven. „Uns war es wichtig, dass auch die Auftraggeber zu Wort kommen,“ erklärt Organisator Karweger. „Auftraggeber und Immobilienentwickler werden den Wettbewerb erläutern und den Entscheidungsprozess schildern, der zur Auswahl des Projektes und der Projektpartner führte.“.

Mit mehr als 800 Architekten, Ingenieuren, Planern und Vertretern der Bauindustrie ist die Advanced Building Skins Conference & Expo laut Veranstalter das führende Event zur Gebäudehülle in Europa. Die Vorträge werden in englischer Sprache gehalten und auch als Webcast live übertragen, teilt die Advanced Buidling Skins mit.

Alle Informationen zum Kongress inklusive der Möglichkeit sich noch zu registrieren finden Interessierte hier.

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news-885 Wed, 12 Oct 2022 14:24:59 +0200 Weltnormentag 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/weltnormentag-2022/ Die internationalen Normungsorganisationen und ihre nationalen Mitglieder feiern am heutigen 14. Oktober den Weltnormentag. In diesem Jahr steht der Weltnormentag unter dem Motto „shared vision for a better world“ und stellt den Nutzen der Normung für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen in den Mittelpunkt, hier insbesondere den Klimaschutz.

Kampf gegen Klimawandel

Wie es in einer Mitteilung des DIN heißt, möchten die drei Regelsetzer DIN, DKE und VDI am Weltnormentag durch Interviews mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik den Fokus auf die Aufgaben im Kampf gegen den Klimawandel richten. Mit den Gesprächspartnern werde jeweils über die Herausforderungen ihrer Branchen, die Chancen der grünen Transformation und Lösungen diskutiert, wie zum Beispiel Normen und Standards.

Die Interviews finden Interessierte hier.

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news-884 Wed, 12 Oct 2022 12:50:48 +0200 Mittelstand 4.0 - Achter Praxis-Talk https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mittelstand-40-achter-praxis-talk/ Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen präsentiert den achten Praxis-Talk am 20. Oktober 2022 von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr, gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer (BAK). Der Praxis-Talk wird von Thomas Kirmayr, Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen, mit einer Keynote eröffnet. Danach folgen Fachreferenten mit Impulsvorträgen.

Gabriele Seitz, Referatsleiterin Digitalisierung bei der Bundesarchitektenkammer wird den ersten Impulsvortrag halten. Sie präsentiert die Sicht der BAK sowie wie diese die Branche unterstützt. Anschließend folgen zwei Impulsvorträge aus der Praxis von Jörg Ziolkowski, Geschäftsführender Gesellschafter bei ASTOC Architects and Planners in Köln, sowie Prof. Bert Bielefeld, Geschäftsführender Partner bei bertbielefeld&partner.

Moderiert wird der Praxis-Talk von Ralf-Stefan Golinski, Chefredakteur der Zeitschrift Build-Ing., die sich mit BIM und dem digitalen Planen, Bauen und Betreiben befasst.

Interessierte können sich hier anmelden.

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