RSS Feed - Build-Ing. https://www.build-ing.de de HUSS-MEDIEN GmbH Thu, 26 May 2022 06:15:30 +0200 Thu, 26 May 2022 06:15:30 +0200 TYPO3 news-750 Wed, 25 May 2022 08:20:00 +0200 Was Aussteller und Besucher der digitalBAU verbindet https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/was-aussteller-und-besucher-der-digitalbau-verbindet/ Die PMG zeigt ihr PAVE CDE – die Basis-IT für den gesamten digitalen Immobilien Life Cycle auf der Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche vom 31.5. bis 2.6. am Messestand 437, in Halle 4.2. Das größte Nutzenversprechen von BIM erfüllt sich mit einem durchgängigen digitalen und standardisierten Datenmanagement aus der Planung über die Ausführung in den Gebäudebetrieb - und darüber hinaus. Die größten Herausforderungen bei Bauprojekten sind dabei, analoge und digitale Prozesse zu verknüpfen, den Austausch zwischen vielen Projektbeteiligten unterschiedlicher Firmen zu strukturieren und die Sicherheit aller Daten zu gewährleisten. Das PAVE Common Data Environment (CDE) der Münchner PMG Projektraum Management GmbH ist hierfür die Lösung und auf der digitalBAU zu sehen.

In allen Phasen der digitalen Wertschöpfungskette Bau sind E-Collaboration und Informationsmanagement von zentraler Bedeutung. Das gilt auch für die dringend erforderlichen Maßnahmen für einen besseren Klimaschutz in Neu- und Umbauprojekten. Ressourcenplanung, Dokumentation und Reporting sind zu entscheidenden Faktoren für Immobilienbewertung und Investitionen geworden. Anforderungen aus der EU-Taxonomie und ESG-konforme Richtlinien rücken die Datentransparenz und die Verantwortung des Eigentümers stärker in den Mittelpunkt einer nachhaltigen digitalen Transformation.

BIM Level 2 konformes CDE

Die zentrale Grundlage für die erforderliche IT-Unterstützung in den damit einhergehenden Prozessen ist ein Common Data Environment System (CDE). Ein CDE ermöglicht Bauprojekten in allen Leistungsphasen das Management von Projektinformationen und Kommunikation. Damit ist ein CDE das Zentrum einer immobilienbezogenen Ziel-IT- Landschaft.

PAVE ist ein BIM Level 2 konformes CDE. Nach ISO EN DIN 19650 fungiert es als zentrale Quelle für die strukturierte Ablage und den Austausch von konventionellen Projektdaten wie Bauplänen und Dokumenten, sowie BIM-bezogenen Objektdaten. Aktuell ist es in über 1.000 parallel laufenden Bauprojekten im Einsatz, mit mehr als 80.000 Anwendern, die ein Projektvolumen von rund 100 Milliarden € managen.

Auf der digitalBAU präsentiert die PMG die in Deutschland wohl meist verbreitetste Lösung in Halle 4.2., Stand 437. Und mit diesen Vorträgen unterstützt sie außerdem den Wissenstransfer für die Messebesucher:

„Ein CDE als Basis für effiziente BIM Kollaboration.“ Pegah Pezeshkan, Projektleiterin, auf dem Forum des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Planen und Bauen. „Digital Entwickeln, Planen, Bauen, Handwerken und Betreiben: Aktuelle Trends - Innovative Lösungen – Vorbilder aus der Praxis.“
31.05., Halle 4.2, 11:35 Uhr.

„Die künstlich intelligente Baustelle - kaufmännische Qualitätssicherung.“ Stefan Finkenzeller, Geschäftsführer, in der Vortragsreihe zum Forschungsprojekt ESKIMO.
01.06. BAU Lounge Halle 4.2, 15:30 Uhr.

Interessierte erhalten hier ein kostenloses Tagesticket für die digitalBAU. Zudem ist es möglich, direkt einen Termin zu buchen, um PAVE live vor Ort zu entdecken.

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news-748 Wed, 25 May 2022 07:33:00 +0200 Interviews auf der digitalBAU https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/interviews-auf-der-digitalbau/ Im Live-Streaming-Studio auf dem Messestand des Kompetenzzentrums werden vom 31. Mai bis 2. Juni 2022 15 Expert:innen in Interviews über neueste Entwicklungen und Trends für das digitale Planen, Bauen und Betreiben berichten. Alle Live-Streaming-Interviews werden auch über die Social-Media-Kanäle des Kompetenzzentrums (LinkedIn und Facebook) ausgestrahlt und können dort auch im Nachhinein abgerufen werden. Auf dem Messestand des Kompetenzzentrums können Besucher verschiedene Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen erleben. Der Messestand befindet sich in Halle 4.2 und liegt direkt neben dem großen Forumsbereich der digitalBAU.

Auch dort ist das Kompetenzzentrum mit einem eigenen Vortragsprogramm aktiv: 19 Expertinnen und Experten bieten Impulse zur Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau. Das vollständige Programm finden Sie auf der Webseite des Kompetenzzentrums.

Hier geht es zum Vimeo-Kanal vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum, wo die Interviews live übertragen werden.

Tag 1 - 31. Mai 2022

  • Erfolgreiche Umsetzung von BIM im Projektmanagement (10 Uhr – 10:20 Uhr): Interview mit Matthias Fiss, Head of BIM Consultancy + Management DACH bei TÜV SÜD Advimo und Sharina Alves, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  • Digitale, mobile Zeit- und Leistungserfassung und innovative Zukunftsaussichten (ca. 11 Uhr – 11:20 Uhr): Interview mit Frank Oswald, Geschäftsführer Adam Oswald GmbH, Co-Moderation Michael Heil und Gerd Mischler, beide vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  • BIM-basierter Bauantrag von der Einreichung bis zur digitalen Endabnahme (14:30 Uhr - 14:50 Uhr): Interview mit Prof. Tina Drahtler, FH Dortmund und Prokuristin bei Drahtler Architekten und Prof. Markus König, Ruhr-Universität Bochum und Gerd Mischler vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  • Messerundgang: Zusammenfassung der neusten Trends, Entwicklungen auf der Messe (16 Uhr - 16:20 Uhr): Mit Thomas Kirmayr, Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen und Geschäftsführer Fraunhofer Allianz Bau

Tag 2 - 1. Juni 2022

  • Digitale Zwillinge für den Betrieb (Infrastruktur) (10 Uhr – 10:20 Uhr): Interview mit Dr. Daniela Schäfer, Leiterin Competence Area BIM, HOCHTIEF PPP Solutions und Gerd Mischler, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  • Informationsmanagement & Kollaboration in BIM-Projekten – CDE als Single Source of Truth (ca. 11 Uhr – 11:20 Uhr): Interview mit Theresa Maier, albert Ing. GmbH und Gerd Mischler, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  • Neuste Entwicklungen aus der Bausoftware/ Digitale Baustelle (14 Uhr - 14:20 Uhr): Interview mit Ralf Mosler, Leader BIM Transformation Autodesk GmbH und Stefan Kaufmann (bestätigt), Allplan Deutschland GmbH und Gerd Mischler, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  •  Messerundgang: Zusammenfassung der neusten Trends, Entwicklungen auf der Messe (16 Uhr - 16:20 Uhr): Mit Christian Kreyenschmidt und Sharina Alves vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Tag 3 - 2. Juni 2022

  • Kreislauffähiges Bauen mit BIM am Beispiel des Projekts the Cradle in Düsseldorf  (10 Uhr – 10:20 Uhr): Interview mit Julian Goertz-Bergolte, Leiter Kompetenzbereich BIM und Cathrin Marczinski, Technische Projektmanagerin Innovative Gewerbewelten GmbH & Co. KG und Gerd Mischler, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  • Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft (11 Uhr – 11:20 Uhr): Interview mit Annelie Casper, Stellv. Geschäftsführerin, GEFMA Deutscher Verband für Facility Management und Gerd Mischler, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  • BIM-basierter Bauantrag von der Einreichung bis zur digitalen Endabnahme (14 Uhr - 14:20 Uhr): Interview mit Dr. Wolfgang Walcher, Geschäftsführer Robotic Eyes GmbH und Gerd Mischler, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen
  • Messerundgang: Zusammenfassung der neusten Trends, Entwicklungen auf der Messe (16 Uhr - 16:20 Uhr): Mit Christian Kreyenschmidt und Sharina Alves vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

 

 

 

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news-749 Tue, 24 May 2022 12:55:24 +0200 Erstes digitales Ökosystem für Gewerbeimmobilien https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/erstes-digitales-oekosystem-fuer-gewerbeimmobilien/ Das internationale Softwareunternehmen eFM und Archibus Solution Center Deutschland (ASC) bieten gemeinsam eine Plattform für Gewerbeimmobilien im Sinne eines „Digital Twin“. Neben den BIM-Planungsdaten spielt die Plattform alle gebäuderelevanten Daten für das Asset-, Property- und Facility-Management ein. Mieter können zudem ihre Gewerbeflächen nach individuellen Bedürfnissen konfigurieren und kosteneffizient bewirtschaften. Die abgebildeten Nutzungsarten umfassen mit Büros, Unternehmensimmobilien, Krankenhäusern, Einzelhandel und Laboren die gesamte Bandbreite des Gewerbeimmobiliensegments.

Durch den Zusammenschluss erweitert eFM seine weltweite Präsenz, die bereits neun Niederlassungen in Europa, Asien, den USA und Südamerika umfasst. Bis zum Jahr 2024 planen eFM, Anbieter für eine Gebäudedaten-Plattform und ASC Deutschland ein Wachstum um 50 Prozent bei den Kunden und 30 Prozent mehr Mitarbeitern. Daniele di Fausto, CEO von eFM, kommentiert: „Bei unserer weltweiten Suche nach starken Partnern haben wir mit Archibus eine hervorragende Ergänzung für unser Gebäude-Ökosystem identifiziert. Somit können wir sämtliche anfallende Daten in der Planung und Bewirtschaftung von Gewerbeimmobilien zusammenführen. Vermietern und Mietern bieten wir nicht nur Datentransparenz, sondern ein effektives Tool mit Kalkulationen und Handlungsempfehlungen.“

Gemeinsames Produkt „Hubquarter“ vernetzt Gebäude mit urbaner Umgebung

Dem Softwareunternehmen eFM gelang es in den letzten beiden Jahren seinen weltweiten Umsatz zu verdoppeln. Wesentlicher Treiber hierfür war die Corona-Pandemie, die angesichts von Büro-Leerstandsquoten von bis zu 80 Prozent die effiziente Gebäudebewirtschaftung in den Fokus rückte. Christian Kaiser, Geschäftsführer von ASC Deutschland, erläutert: „Für die Rückkehr ihrer Belegschaft ins Büro benötigen Bestandshalter und Mieter attraktive und zugleich effizient bewirtschaftete Flächen. Mit unserer Lösung zeigen wir auf, wie die jeweiligen Flächen möglichst kostenschonend betrieben werden können. Dabei führen wir alle Ökosystem-Partner unter einer gemeinsamen Nutzeroberfläche zusammen, die Schnittstellen zu allen gängigen ERP-Systemen aufweist.“

Mit dem Projekt „Hubquarter“ erweitern eFM und ASC Deutschland ihr Produktportfolio vom digitalen Zwilling hin zum digitalen Quartier. Hierzu befinden sich die Unternehmen bereits in Verhandlungen mit geeigneten Kooperationspartnern wie Versicherungen oder Mobilitätsanbietern. Ziel ist es, „Hubquarter“ noch in diesem Jahr in Europa zur Marktreife zu bringen.

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news-746 Mon, 23 May 2022 08:00:00 +0200 Ausführungsplanung des Architekten https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/ausfuehrungsplanung-des-architekten/ In Bauprojekten ist die Schnittstelle von Planer und Bauunternehmen oft Auslöser für Auseinandersetzungen der Beteiligten. Rechtsanwältin Jennifer Essig klärt auf. Der Bauherr beauftragt einen Architekten mit der Ausführungsplanung, sobald der Entwurf für ein Bauvorhaben verabschiedet wurde. In der Baupraxis führt dieser Schritt häufig zu Schwierigkeiten.„Wie detailliert der Architekt eigentlich planen muss, das ist eine Frage, die oft erst nach Baustart aufkommt – nämlich dann, wenn Planer und ausführende Gewerke aufeinandertreffen“, sagt Rechtsanwältin Jennifer Essig von der Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein.

Planung dient als Anleitung für das fertige Objekt

„Zu diesem Zeitpunkt ist es für eine streitfreie Projektumsetzung dann häufig bereits zu spät. In der Folge sind langwierige Klärungsprozesse nötig.“ Zwar schreibt die HOAI in einer Anlage des § 34 Anforderungen an die Ausführungsplanung des Architekten fest, doch fehle hier ein definierter Detailierungsgrad. „In der Anlage 10 des § 34 HOAI finden sich zwar Anforderungen an die Planung des Objekts, doch unter dem Strich lassen sich hieraus keine eindeutigen Anforderungen an die Spezifikation ableiten“, sagt Essig, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. „Das BGH-Urteil von 1987 prägt hier noch immer die heutige Rechtsprechung: Der Detaillierungsgrad der Pläne des Architekten ist im Einzelfall zu beurteilen.“

Allen Baubeteiligten – in erster Linie dem ausführenden Bauunternehmen – dient die Ausführungsplanung des Architekten als Umsetzungsanleitung. „Maßgeblich für den Detaillierungsgrad der Bauplanung ist daher, dass der Bauunternehmer auf ihrer Basis das geplante Bauvorhaben erfolgreich umsetzen kann.“ Dabei spielen neben dem vorauszusetzenden Fachwissen des verantwortlichen Baufacharbeiters auch die Gegebenheiten vor Ort eine Rolle. „Diese ortsabhängigen und menschlichen Aspekte sind nie eins zu eins vergleichbar. Deshalb behält sich die Rechtsprechung hier vor, in jedem Einzelfall zu beurteilen“, erklärt Essig.

Sorgfaltspflicht bei Werkstatt- und Montageplänen

Häufig fertigt das Bauunternehmen eigene Werkstatt- und Montagepläne für das geplante Bauobjekt. Die Pflicht der Prüfung dieser Pläne obliegt je nach Vertragsgestaltung ebenfalls dem Architekten. „Der Planer trägt am Ende die Verantwortung dafür, dass die Werkstatt- und Montagepläne des Bauunternehmens genau zur Ausführungsplanung passen“, sagt Essig. „Daher ist aus Sicht des verantwortlichen Architekten immer höchste Sorgfalt geboten. Er ist verpflichtet, auf offenkundige Fehler in den Werkstatt- und Montageplänen hinzuweisen.“ Andernfalls hafte der Architekt für eine fehlerhafte Planung.

Besonderes Augenmerk sollte der Planer auch auf die Gegebenheiten vor Ort legen, empfiehlt die Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. „Die Planungen müssen den örtlichen Voraussetzungen Rechnung tragen. Hier gibt die Rechtsprechung vor, dass die Planung eine jedes Risiko ausschließende Detailtiefe aufweist.“ Mit einer sorgfältigen und detaillierten Planung werden Mängel und Streit über die Notwendigkeit von Nachträgen vermieden.

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news-738 Mon, 23 May 2022 07:37:00 +0200 BIM-Tage Deutschland 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-tage-deutschland-2022/ Der Ticketverkauf für den Hybrid-Kongress vom 16. bis 20.09.2022 hat begonnen! Am 16. September 2022 starten die BIM-Tage Deutschland (#BTD) mit der Start-up-Competition. Die Nominierten für die Green-BIM Awards und Auf der Fährte der BIM-Löwen stellen sich vor. Das Publikum wählt die Favoriten online. Darüber hinaus stehen den Kongress-Teilnehmern bis zum 20. September virtuelle Info-Showrooms mit Matching-Arrangements und Networking-Scoring zur Verfügung.

Am 19. September 2022 findet der BIM-Jahreskongress für Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und Politik im Allianz Forum am Brandenburger Tor statt. Die Veranstaltung wird zudem im Livestream übertragen:

  • Stage 1: „Lage – Herausforderung – Klimaschutz“ Mit BIM und digitalen Tools zu besseren Lösungen.
  • Stage 2: „BIM – einfach machen“ KMU in der digitalen Wertschöpfungskette Bau.
  • Stage 3: „Best BIM-Practice 2022“ Leistungsshow von den Info-Hotspots der Business-Aera.

Bei der abendlichen BIM-GALA werden die Gewinner der beiden Wettbewerbe Green-BIM Awards und Auf der Fährte der BIM-Löwen ausgezeichnet.

Am 20. September 2022 sprechen Experten auf dem Online-BIM-Kongress Building Life über Erfahrungen und Lösungen zu: BIM und neuen Produkten in IT, IoT, VR oder KI. Programm auf den 3 Kanälen: Planen – Bauen – Betreiben.

Die Teilnehmer erwarten praxisnahe Vorträge zu BIM und zur Digitalisierung – online, praktisch, unverzichtbar. BIM-Experten teilen live ihre Erfahrungen und geben Praxis-Tipps zum gesamten Lebenszyklus einer Immobilie aus der Perspektive der BIM-Anwender – von dem Entwurf über die Planung und den Bau bis zum Betrieb von Gebäuden. Nach den Vorträgen stehen die Referenten Rede und Antwort.

Tickets sind ab sofort erhältlich!

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news-747 Fri, 20 May 2022 12:39:15 +0200 BIM-Portal für Lichtlösungen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-portal-fuer-lichtloesungen/ Das neue BIM-Portal von Esylux erlaubt den Zugriff auf die 2D- und 3D-CAD-Produktdaten aller intelligenten Automations- und Lichtlösungen des Herstellers. Die Anwender haben im BIM-Portal Zugriff auf alle 2D- und 3D-CAD-Produktdaten des gesamten Esylux-Sortiments – aufgeteilt in Automation für Innen- und Außenbereiche, Beleuchtung für Innen- und Außenbereiche und Zubehör.

Mit über 20 BIM-spezifischen Ausgabeformaten und allen dazugehörigen Versionen können Fachplaner und Architekten so ihre digitalen Projekte planen. Zum Beispiel für Revit, Archicad, Vectorworks, Bentley, Spirit, Tekla oder das Austauschformat IFC. Für einen höheren Detaillierungsgrad werden alle Produktmodelle derzeit außerdem kontinuierlich auf LOD 350 optimiert. Die Daten stehen darüber hinaus in knapp 100 externen Portalen und vertikalen Marktplätzen bereit.

Nutzer finden das BIM-Portal im Service-Bereich der Esylux-Website. Eine Sammelkorbfunktion ermöglicht dort bei Bedarf einen produkteübergreifenden Download. Zusätzlich besteht die Option, ein Datenblatt als PDF-Dokument für Dokumentationszwecke zu exportieren. Alternativ lassen sich die individuellen BIM-Daten einzelner Komponenten aber auch im Produktbereich der Website abrufen.

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news-741 Thu, 19 May 2022 07:20:49 +0200 Neuer Standort in Norddeutschland https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neuer-standort-in-norddeutschland/ SSF Ingenieure eröffnet einen neuen Bürostandort in Hamburg. Die Ingenieurgesellschaft war bisher über eine Bürogemeinschaft in der Hansestadt vertreten. Der neue SSF Standort befindet sich in zentraler Lage, in der Steinstraße 25 in einem denkmalgeschützten Kontorhaus. Zu den Projekten, die aktuell von Hamburg aus mitbetreut werden, zählen z.B. die Großprojekte:
•    A20, Elbquerung bei Glücksstadt
•    A20, Neubau Nordwest-Umfahrung Weede bis Elbtunnel
•    Bahn-Kreuzungsbauwerk Wilhelmsburg, Hamburg    

„Wir freuen uns ab sofort unser neues Büro in zentraler Lage im Herzen der Stadt zu beziehen und unsere spannenden Projekte direkt vor Ort – und mit dem richtigen Zungenschlag – planen und steuern zu können.“ so Vorstandsvorsitzender Christian Schmitt. „SSF hat sich seit seiner Gründung 1971 Schritt für Schritt zu einem gesamtdeutschen und auch international agierenden Ingenieurunternehmen entwickelt. Mit unserer neuen Basis auf hanseatischem Boden setzen wir die Tradition unseres umsichtigen Wachstums fort.“  

Die Leitung des neuen Büros übernimmt Dr. Los: „Für mich ist es eine besondere Ehre den neuen SSF Standort aufzubauen und mit Leben füllen zu dürfen. Ich freue mich darauf hier ein eigenes SSF Team zu entwickeln und in engem Kontakt zur Zentrale in München und der für die aktuell laufenden norddeutschen Projekte verantwortlichen Niederlassung Berlin die perspektivisch zahlreichen interessanten und anspruchsvollen Projekte umzusetzen.“

 

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news-739 Tue, 17 May 2022 08:15:28 +0200 Mehr Klimaschutz bei Gebäuden https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/mehr-klimaschutz-bei-gebaeuden/ Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat einen Zwölf-Punkte-Plan für mehr Klimaschutz bei Gebäuden vorgelegt. Richtigerweise habe sich die neue Bundesregierung für die Fortsetzung des mit dem „Klimaschutzprogramm 2030“ eingeschlagenen, anreizbasierten Weges im Gebäudesektor entschieden, heißt es im Papier. Die jüngste BDI-Klimastudie „Klimapfade 2.0“ bestätigt die Richtigkeit dieser Entscheidung: Der eingeschlagene Weg müsse fortgesetzt und durch ergänzende Impulse beschleunigt werden, um das Klimaschutzziel 2030 bestmöglich zu erreichen und den „klimaneutralen Gebäudebestands“ bis 2045 zu realisieren.

Dazu sagt Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Die Politik muss endlich die Weichen für die längst überfällige Sanierungswelle in Deutschland stellen. Es ist unverständlich, weshalb die Bundesregierung den Gebäudebereich im Osterpaket sträflich vernachlässigt. Für das Erreichen der Klimaziele und für eine stabile Energieversorgungssicherheit spielen Gebäude eine zentrale Rolle. Gebäude machen rund 30 Prozent der deutschen CO2-Emissionen und 30 Prozent des Verbrauchs russischer Gasimporte aus. Angesichts der dringend geforderten Unabhängigkeit von russischer Energie wäre es fahrlässig, die energetische Gebäudesanierung weiter zu verschleppen."

Politik muss Weichen für mehr Klimaschutz bei Gebäuden stellen

Die Notwendigkeit für zügiges und überzeugendes politisches Handeln haben der Krieg Russlands in der Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen zusätzlich erhöht. Die hohen Abhängigkeiten von Erdgas und Erdöl müssen gesenkt, die Nutzung erneuerbarer Energien müsse vorangetrieben und die Energieeffizienz müsse deutlich gesteigert werden, um den Energiebedarf zu reduzieren, fordert der BDI.

Die energetische Modernisierung von Gebäuden – Ertüchtigung von Gebäudehülle, Fenstertausch, Erneuerung und Ergänzung der Technik sowie Optimierung des Gebäudebetriebs –, der Einsatz erneuerbarer Energien und die Anpassung des Nutzerverhaltens tragen auf direktem Wege gleichzeitig zur Minderung des CO2-Ausstoßes und zur Reduzierung des Energiebedarfs bei. Die Beschleunigung der energetischen Gebäudemodernisierung muss deshalb von Beginn der neuen Legislatur an hohe politische Wichtigkeit bekommen.

Aus Sicht des BDI müssen folgende Maßnahmen priorisiert angegangen werden:

  1. Planungssicherheit im Förderregime gewährleisten
  2. Energieeinsparziele aufzeigen und Sanierungsfahrpläne republikweit erstellen
  3. Sanierungsförderung zielgerichtet weiterentwickeln
  4. Ordnungsrecht gezielt und mit Augenmaß einsetzen
  5. 65 Prozent Erneuerbare Energien-Anforderung bei Heizungen umsetzbar ausgestalten
  6. Niedriginvestive Maßnahmen, Betriebsoptimierung sowie Nutzerbewusstsein stärken
  7. Digitalisierung den Weg bereiten
  8. CO2-Umlagefähigkeit an Gebäudeenergieeffizienz ausrichten
  9. Ausbildung und Anwerbung von Fachkräften vorantreiben
  10. Wärmenetzausbau beschleunigen – verbindliche Wärmeplanung für Kommunen einführen
  11. Serielle Sanierung als Bestandteil der Sanierung des Bundesgebäudebestands voranbringen
  12. Bezahlbarkeit des Bauens gewährleisten, Neubauförderung schnell und praktikabel reformieren

Zwölf-Punkte-Plan des BDI für mehr Klimaschutz bei Gebäuden: hier klicken

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news-737 Fri, 13 May 2022 07:58:20 +0200 "Sommeriglu" aus 10.000 Drahtkleiderbügeln https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sommeriglu-aus-10000-drahtkleiderbuegeln/ Architektur-Studierende der Frankfurt UAS konstruierten ein „Sommeriglu“. Beim Stuttgarter Leichtbaupreis wurden sie nun mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Durch die Nutzung natürlicher Ressourcen für Baumaterial sowie für den Betrieb mechanischer und elektrischer Anlagen hat der Bausektor einen Anteil von 36 % der weltweit verbrauchten Energie. Daher ist es wichtig, neue Entwurfsmethoden zu finden und Gegenstände, die an anderer Stelle nicht mehr benötigt werden, durch sogenanntes „Upcycling“ wiederzuverwenden.

Architektur-Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) haben im Rahmen eines Design-Build-Projekts  im Sommersemester 2021 erforscht, wie dies gelingen kann. Aus insgesamt rund 10.000 wiederverwendbaren Drahtkleiderbügeln haben sie gemeinsam ein „Sommeriglu“ konstruiert. Für das Projekt, das unter der Leitung von Prof. Dr. Timo Carl und Sandro Siefert vom Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik durchgeführt wurde, wurden sie nun mit einer von insgesamt drei Anerkennungen im Rahmen des Stuttgarter Leichtbaupreises 2021 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 10. Mai 2022 statt.

Konstruktion überzeugt Fachjury

„Die Aufgabe der Studierenden war es, serielle Abfallprodukte zu recherchieren, aus denen sich spielerisch und experimentell – mithilfe digitaler Simulationen – wieder neue Konstruktionen erstellen lassen. So ist eine Leichtbau-Konstruktion entstanden, die keine zusätzliche Primärenergie für die Herstellung ihrer Bauteile benötigt und durch das ‚Upcycling‘ eine eigenständige Ästhetik entwickelt“, erklärt Timo Carl, Professor für digitales Entwerfen und Konstruieren [dEK].

Der für den Stuttgarter Leichtbaupreis eingereichte Beitrag „Ein Sommeriglu im Leichtbau“ entstand im Rahmen dieses digitalen Entwurfsprojektes im 5. Semester des Bachelor-Studiengangs Architektur der Frankfurt UAS. Mittels digitaler Werkzeuge wurde zuerst eine Schalenform generiert – entlang dieser Geometrie konnten danach zwei Grundmodule aus Drahtkleiderbügeln (Tetraeder und Oktaeder) regelbasiert und nahtlos zu einem „Sommeriglu“ werden. Die rund 10.000 verwendeten Drahtkleiderbügel wurden mit Rödeldraht miteinander verbunden.
Die Jury des Stuttgarter Leichtbaupreises, bestehend aus mehreren Fachleuten aus Architektur und Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt im Leichtbau, würdigte mit ihrer Anerkennung die 1:1 Realisierung durch die Studierenden und insbesondere den Leitgedanken des Entwurfs und die filigrane Anmutung des Pavillons.

Weitere Informationen zum Entwurf- und Konstruktionsprozess finden sich auf der Projekt-Webseite.

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news-736 Thu, 12 May 2022 09:36:57 +0200 Aus Alt wird Neu https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/aus-alt-wird-neu/ Inwieweit können bereits genutzte Baumaterialien in neuen Gebäuden ein zweites Leben erhalten? Dieser Frage versucht Xella auf den Grund zu gehen. Für die Unternehmensgruppe mit Konzernzentrale in Duisburg-Huckingen, die Bau- und Dämmstoffe produziert und vertreibt, ist der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für ihre Baumaterialien derzeit eines der wichtigsten Projekte. Zwei Beispiele aus Belgien zeigen, wie Xella hier zusammen mit Geschäftspartnern die nächsten Schritte unternimmt.

Erstes Projekt: Wiederverwendung von Porenbetonelementen

Im Frühjahr 2021 führte die Unternehmensgruppe in ihrem Labor in Burcht, Belgien, die ersten Tests durch, um die Tragfähigkeit gebrauchter Hebel-Wandelemente zu überprüfen. Das Ergebnis: Die Tragfähigkeit leidet nicht unter der Nutzung. "Das bedeutet, dass die Platten in ihrer gesamten Länge oder bis zu einer um maximal 7,5 % des ursprünglichen Maßes reduzierten Länge wiederverwendet werden können", erläutert Kristof Desoete, Technical Advisor bei Xella Belgium.

In Brück bzw. Emstal werden in den nächsten Monaten Materialeigenschaften wie Druckfestigkeit, Schüttdichte, Mineralphasengehalt, visuelle Bewertung und Korrosionsschutz der Bewehrung ermittelt. Ein internes Freigabedokument könnte auf Basis der Ergebnisse für den Kunden erstellt werden.

Zweites Projekt: Recycling von Porenbeton

Die Wiederaufbereitung von alten Materialien zu neuen ist ein weiterer Ansatzpunkt für mehr Materialeffizienz und Nachhaltigkeit. Im Rahmen eines geförderten Projekts mit externen Partnern wie der Colruyt-Gruppe, Vito und Chap-yt hat Xella Belgien ein Projekt zur Analyse des Recyclingprozesses von Porenbetonplatten aus Abbruchmaterial zu neuem Porenbeton gestartet. Die Colruyt-Gruppe hat die Initiative für dieses Projekt ergriffen. Chap-yt ist ein Unternehmen, das seit vielen Jahren Porenbetonreste zu Estrichen recycelt.

Im November 2021 begann das Projekt. Bis November 2023 soll es mit Hilfe des Forschungsinstituts VITO (Flämisches Institut für technologische Forschung) möglich sein, die Akzeptanzkriterien für Xella zu bestimmen, um die Porenbetonreste für die Produktion neuer Porenbetonblöcke in Burcht zu verwenden.

Analysiert werden sollen im Rahmen des Projekts auch die finanziellen Auswirkungen während der gesamten Kette. Wichtig ist es, die Kosten für die Verarbeitung des Materials zu ermitteln, damit es wieder in den Produktionsprozess der Porenbetonblöcke zurückgeführt werden kann.

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news-735 Wed, 11 May 2022 09:04:23 +0200 C4PO-Kongress 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/c4po-kongress-2022/ Betreiben neu denken – Unter diesem Motto kommt mit C4PO das etablierte FM Kolloquium am 21. und 22. Juni 2022 in Berlin zu einem Kongress zusammen. C4PO ist ein Forum mit zwei Veranstaltungen: Im Rahmen des BenchLearning Summits am 21. Juni 2022 werden die besten Best Practices vorgestellt und mit BenchLearning Awards ausgezeichnet. Das Motto „Growth by Sharing - The Best of Best Practices“ steht für die Vollendung des originären Benchmarking-Gedankens - Lernen von Besseren. Das FM Kolloquium findet am 22. Juni 2022 als Hybridveranstaltung statt. Mit dem Thema „Responsibility 2.0“ greift die Fachkonferenz einen weiteren Aspekt des Veränderungsstrebens auf.

Growth by Sharing: The Best of Best Practices

Beim BenchLearning Summit werden Vertretende namhafter Unternehmen in den Kategorien People, Place und Process einen Einblick in ihre Best Practices gewähren. In kurzweiligen Pitches präsentieren je Kategorie drei nominierte Best Performer ihren unternehmensspezifischen Lösungsweg. In Lessons Learned Workshops stehen die Referierenden anschließend Rede und Antwort. Auch bei der Prämierung gestalten die Teilnehmer aktiv den Kongress mit: Im Live-Voting entscheidet die Publikums-Jury über die Prämierung der BenchLearning Awards für Innovation, Change und Sustainability und für den Publikums-Liebling - den Community Award. Ergebnisverkündung und Preisverleihung finden in einer schönen Abendlocation mit feierlicher Atmosphäre statt.

Die BenchLearning Community der BAUAKADEMIE ist ein eng gewobenes Netzwerk von Corporate Unternehmen, dem über 70 Konzerne aller Wirtschaftssektoren Deutschlands mit 230 aktiven Teilnehmenden angehören. An sogenannten Roundtables wird die kontinuierliche Verbesserung durch ein Zusammenspiel von Benchmarking und BenchLearning vorangetrieben. Eine Fachjury, bestehend aus einer ausgewählten Mitgliedsschaft der BenchLearning Community, nominiert die Best of Best Practices. Beim jährlichen BenchLearning Summit werden die Highlights präsentiert und aussgezeichnet.

Responsibility 2.0: Neue Verantwortung im FM

Der Begriff Responsibility umfasst viele Themen wie etwa Corporate Social Responsibility, Betreiberverantwortung sowie die Etablierung eines nachhaltigen Agierens. Nicht alleine in diesen Punkten ist es die Pflicht des Facility Managements sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Auch das Facility Management mit seinen komplexen Prozessen zeigt Veränderungsmöglichkeiten auf, welche es aktiv anzugehen gilt. Die Frage wie genau eine Verantwortungswahrnahme ausgestaltet sein kann, stellt sich nun unmittelbar.

Gleichermaßen ist auch in der Digitalisierung ein großer Entwicklungsbedarf feststellbar. In Bezug auf das Motto steht „Responsibility 2.0 – Neue Verantwortung im FM“ für eine neu überdachte Version der Verantwortung. Das Facility Management ist nunmehr ein unverzichtbares Vehicle in der Transformation von Unternehmen. Die Verantwortung einer Immobilie und deren Betrieb emissionsarm und nachhaltig zu gestalten, bedarf letztlich auch konkreter Prozesse im FM. Ebenso nimmt sich das Facility Management verschiedenste Aufgaben an, um beispielsweise die Verantwortung in allen Branchen zukunftsfähig zu machen, junge Talente zu fördern und eine resiliente Basis zu schaffen.

Im Rahmen des Facility Management Kolloquiums am 22. Juni 2022 werden Themen wie Dekarbonisierungsstrategien, Digitalisierung und Diversity durch namhafte Unternehmen wie Porsche oder Phoenix Contact dargestellt. Nachhaltigkeit umfasst nicht nur ökologische Komponenten, auch soziale und wirtschaftliche sind für nachhaltige Konzepte relevant.

Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmer die Wahl zwischen einer virtuellen Teilnahme oder einer Teilnahme vor Ort. Mit Hilfe von innovativen Votingsystemen und Break-Out-Rooms werden sie jeder Zeit die Möglichkeit haben, sich aktiv in die Veranstaltung einzubringen.

Anmeldung und weitere Informationen über den C4PO-Kongress 2022: hier klicken

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news-733 Tue, 10 May 2022 08:11:10 +0200 Unternehmensnachfolge im Baugewerbe https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/unternehmensnachfolge-im-baugewerbe/ In den nächsten 10 Jahren steht in 163.000 Unternehmen der Rückzug der Inhaber/Inhaberinnen an, so das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Mehr als 2.500 Bauunternehmungen haben an der deutschlandweiten repräsentativen Befragung, die der Studie „Unternehmensnachfolge im Baugewerbe" zugrunde liegt, teilgenommen. Auf dieser Basis werden Aussagen zu den Besonderheiten des Nachfolgegeschehens im Baugewerbe getroffen - auch differenziert für das Bauhaupt- und das Ausbaugewerbe.

Laut Studie werden nur gut 12.000 bis 15.000 der 163.000 Unternehmen von Inhabern mit Rückzugsplänen tatsächlich fortgeführt. Das Gros der Unternehmen wird vermutlich stillgelegt. Für diese zumeist kleinen Unternehmen kann oftmals keine Nachfolgenden gefunden werden.

Auf die Bauvorhaben im Bundesgebiet sieht die Studie gleichwohl wenige gravierende negative volkswirtschaftliche Effekte. Grund dafür ist dir Tatsache, dass der Großteil der gefährdeten Arbeitsplätze und Aufträge durch andere Unternehmen aus dem Baugewerbe, aus anderen Branchen und aus dem Ausland aufgefangen werden dürfte.

Viele Unternehmensstilllegungen im Baugewerbe – kaum negative Folgen für Bauvorhaben

Dennoch zeigen die Berechnungen, dass unplanmäßige Stilllegungen einen Arbeits­platz- und Wertschöpfungsverlust von rund 6% im Baugewerbe ausmachen können. „Auch regionale Effekte sollten nicht unterschätzt werden, wenn sich Stilllegungen in bestimmten Regionen konzentrieren. Die Industrie- und Handels- sowie die Handwerkskammern sollten dies durch ein vorausschauendes Monitoring im Blick haben“, sagt der Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung  (BBSR), Dr. Markus Eltges.

Die Studie gibt zudem Auskunft zu realisierten Nachfolgen. Die Unternehmensinhaber im Baugewerbe favorisieren eindeutig die familieninterne Nachfolge. Unter allen Unternehmen, die in den vergangenen zehn Jahren übergeben wurden, werden fast 60% von Familienmitgliedern fortgeführt. Zum Übergabezeitpunkt beschäftigten die übernommenen Unternehmen im Durchschnitt acht Mitarbeiter.

„Um erfolgreich einen Betrieb auch jenseits der eigenen Familie zu übergeben, braucht es passgenaue Informationen und gute Vorbereitungen“, so Dr. Eltges. „Die Inhaberinnen und Inhaber von Betrieben sollten sich rechtzeitig mit dem strategisch wichtigen Thema Nachfolge auseinandersetzen. Eine bessere Nutzung der Beratungsangebote sowie Formate, die Inhaber und potenziell Nachfolgende zusammenbringen, können den langfristigen Erhalt des Unternehmens attraktiv machen.“

Das BBSR hatte das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn und die DIW Econ mit der Studie beauftragt. Sie ist auf der Internetseite des BBSR abrufbar: hier klicken.

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news-731 Fri, 06 May 2022 08:31:12 +0200 Schnelle & genaue 3D-Modellerstellung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/schnelle-genaue-3d-modellerstellung/ FARO führt eine umfassende Plattform für die 3D Digital Reality Erfassung und Zusammenarbeit ein. Die Plattform nutzt modernste Technologien und bietet einen der effizientesten Cloud-basierten Workflows der Branche, der drei neue Lösungen kombiniert: FARO Sphere das digitale Ökosystem für einen effektiven Datenaustausch; den FARO Focus Premium Laserscanner für die schnelle, genaue und vollständige Datenfassung; und die FARO Stream mobile App für die Datenprüfung in Echtzeit.

"Mit FARO Sphere als Grundlage bietet unsere neue umfassende 3D-Erfassungsplattform den Kunden eine branchenführende Benutzerfreundlichkeit, Genauigkeit und Geschwindigkeit", so Michael Burger, Präsident und CEO von FARO. "Die Validierung der Datenerfassung in Echtzeit und die Zusammenarbeit per Fernzugriff werden die Art und Weise verändern, wie Kunden 3D-Datenmodelle erstellen, darauf zugreifen und sie nutzen."

Der Focus Premium der nächsten Generation ist ein schneller, präziser und datenerfassungsfähiger Scanner und verfügt über völlig neue Komponenten mit einem bewährten Design. Die neue Stream-App, die für Android- und iOS-Geräte verfügbar ist, ermöglicht in Verbindung mit dem Focus Premium die Validierung von Scandaten vor Ort (Vorregistrierung) und kann sofort mit Sphere zur Registrierung und Zusammenarbeit synchronisiert werden.

Scan- und Verarbeitungszeit um 60 % reduziert

Sphere zentralisiert die Erfassung und Verwaltung aller 3D-Datenprojekte und kann von allen Beteiligten auf der ganzen Welt über ein sicheres Single-Point-Sign-On genutzt werden. Sphere bietet darüber hinaus eine einheitliche Benutzererfahrung für die Softwareanwendungen und Kundensupport-Tools von FARO, einschließlich HoloBuilder, einer globalen Lösung zur Verwaltung des Baufortschritts, die hardwareunabhängige Bilderfassung, -registrierung und -betrachtung für den schnell wachsenden Bereich des digitalen Zwillings bietet. Zusätzliche Workflows, die es Kunden ermöglichen, einen noch größeren Nutzen zu erzielen, werden in zukünftigen Sphere-Updates angeboten.

"Die Nutzer der Beta-Version haben festgestellt, dass die vollständige Plattformlösung die Datenbereitstellung und -analyse erheblich verbessert und die Zeit bis zur Entscheidungsfindung um bis zu 50 % verkürzt", so Burger weiter. "Wir sind begeistert von den ersten Rückmeldungen, die unseren Ansatz unterstützen, die Kundenbedürfnisse genau zu verstehen, um ihre Arbeitsweise in einer 3D-fähigen virtuellen Welt zu verändern.

"Wir sind begeistert von den Fortschritten, die FARO gemacht hat", sagt Travis Voss, Leiter der innovativen Technologien bei Helm Mechanical, einem US-amerikanischen Bauunternehmen. "Die Kombination aus dem neuen Focus Scanner, Stream und Sphere und die Art und Weise, wie das alles zusammenläuft, wird unsere Scan- und Verarbeitungszeit leicht um 60 % reduzieren. Diese Zeitersparnis wird es uns ermöglichen, Scan-Projekte häufiger zu prüfen, Projekte zu scannen, die wir normalerweise aus Zeitgründen nicht durchführen würden, und unser Angebot für Kunden zu erweitern."

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news-730 Fri, 06 May 2022 07:20:24 +0200 Voten Sie die Favoriten: Am 19.5. online https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/voten-sie-die-favoriten-am-195-online/ Die Jury hat entschieden, nun haben Sie die Wahl: Am 19.5. votet das Publikum die drei Favoriten der BEGIS FM Awards. Das Zoom-Meeting von 16.30 – 17.30 Uhr moderiert der Chefredakteur des Medienpartners Build-Ing. Ralf Golinski.
Einfach per Email bei Michael Golz, Customer Relationship Manager M&P BEGIS GmbH, kostenfrei anmelden: Michael.Golz@mp-begis.de.

Und das sind die Nominierten:

Laura Beck: MASTERARBEIT zu BIM@FM. Analyse der Anforderungen an BIM-Daten zur zielgerichteten Anwendung von BIM-Modellen im FM.“

Tobias Bretz und Dill Khan: PROJEKT „Campus Digital – digital twin der Hochschule Darmstadt.“

Timothy Ken Dombrowsk: BACHELORARBEIT zu „Implementierungsempfehlung eines Bauwerksdaten-Modellierungssystems sowie die Lösung der damit zusammenhängenden Schnittstellenproblematiken.“

Abduaziz Juraboev: MASTERARBEIT zu „Technologie-Implementierung von Sender- Empfängersystemen (RFID) und dem drahtlosen Internet der Dinge (IoT) in digitalen Bauwerks-Informations-Modellen (BIM)“.

Ayham Kemande: PROJEKTSKIZZE zu „Anwendbarkeitsanalyse einer digitalen Bestandserfassung zur Steigerung einer transparenten Nachhaltigkeitsbemessung für den Immobilienbau.“

Julia Lemcke: MASTERARBEIT zu „Entwicklung eines Konzeptes zur Einführung von BIM im Baumanagement einer mittelständischen Ingenieurgesellschaft.“

Teilnehmer am Online-Voting erhalten eine kostenfreie Einladung zum 4. BIM-DIALOG. Am 9. Juni werden sie in der VIP-Lounge der BayArena Leverkusen zu einem Thementag empfangen: „Erfahrung & Innovation für smartes Facility-Management & Service.“

Die Sprecher des Tages: Olf Clausen, CEO M&P Gruppe; Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin der planen-bauen 4.0; Frank Schröder, Leiter FM Phoenix Contact Electronics; Sebastian Palmer, Head of VMM Building Technology, Phoenix Contact Solutions; Michael Schön, Head of Business Unit Development SAP, M&P BEGIS GmbH; Dr. Thomas Gartung, Leiter Life Cycle Management; Miguel Ebbers, Leiter Kompetenzzentrum für Digitalisierung und BIM; Simone Varlemann, Property Management Infrastructure, Henkel AG & Co. KGaA; Thomas Rosche, Gesellschafter/Leiter Business Unit, Maqsima GmbH.

Dort werden den drei Favoriten die Preise mit Laudatio von Dr. Thomas Wilk, Leiter Abteilung Bauen, BIM-CompetenceCenter und PG Innovatives Bauen/3D-Druck, Bauministerium NRW verliehen. Ab dem 5. Mai können sie sich hier: www.immo-kom.com/bim-dialog einen ersten Eindruck zu den Nominierten machen.

Es freuen sich auf die Favoriten und die Gäste die Mitglieder der Jury:

Andreas Germer, Initiator des BEGIS FM Award und Geschäftsführender Gesellschafter der M&P BEGIS GmbH, Dozent an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Frank Ehrlich, Real Estate Senior Project Manager, BSH Hausgeräte GmbH; Ralf Golinski, Chefredakteur Build-Ing.; Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin planen-bauen 4.0 Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbH; Ansgar Tonhäuser, Director Corporate Real Estate Management, MAHLE International GmbH; Prof. Dr. Markus Thomzik, Westfälische Hochschule, Studiengang: Technisches Facility Management Lehr- und Forschungsgebiete: BWL, FM, Digitalisierung und Innovationsmanagement.

Ihr Gastgeber ist die die M&P BEGIS GmbH. Anlässlich ihres 30sten Firmenjubiläums hat sie drei BEGIS FM Awards ausgelobt. Mit ihrem 4. BIM-DIALOG greift sie mit ihren Partnerunternehmen wieder aktuelle Lösungsbeispiele aus der digitalen Transformation der digitalen Bauwirtschaft auf – mit Schwerpunkt für ein durchgängiges digitales Datenmanagement zum Nutzen von FM und smarten Gebäudebetrieb.

Zur BEGIS: Der Ansatz der BEGIS beruht auf einer Immobilien- und FM-Zielarchitektur, die im Wesentlichen auf SAP-Komponenten basiert. Mit CARL® ihrem Computer Aided Real Estate Lifecyle Management und ihrer Sonsulting-Experise bietet sie eine umfassende Lösung für das CAFM. Die Komponenten sind einerseits SAP-Standardobjekte und -transaktionen und andererseits Berater-Addons, die als branchenspezifische Komponenten für das Real Estate und Facility Management entwickelt wurden. Mit 30 Jahren ausgewiesener Engineering-, Beratungs- und SAP-Kompetenz der BEGIS und der M&P Gruppe schafft sie so messbaren Mehrwert für die Branche. www.mp-begis.de

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news-727 Thu, 05 May 2022 08:15:26 +0200 Bauanträge auf BIM-Basis https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bauantraege-auf-bim-basis/ Bauherren können künftig ihre Bauanträge auf Basis eines 3D-Modells des geplanten Gebäudes digital bei den zuständigen Behörden einreichen. Das Projekt „BIM-basierter Bauantrag“, das an der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert wurde, hat dazu den Grundstein gelegt. Dabei entwickeln die Forschenden und ihre Partner Anforderungen an und Vorgaben für die Gebäudemodelle und verknüpfte Daten. Darüber hinaus evaluierten sie Optionen, die Datenqualität bei der Einreichung eines Antrags zu prüfen und die Eingaben zu visualisieren.

Die Planungsmethode BIM kommt bei immer mehr Bauvorhaben zum Einsatz. Die Planerinnen und Planer erstellen dabei ein digitales 3D-Modell des Bauwerks, das alle notwendigen Informationen enthält. „Vor diesem Hintergrund erscheint es umständlich und nicht nachhaltig, dass man für den Bauantrag noch immer 2D-Baupläne auf Papier einreichen muss“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Markus König, der den Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der RUB leitet.

Prozess für beide Seiten transparenter und effizienter

Das Projekt „BIM-basierte Baugenehmigung in NRW“ hat bereits gezeigt, dassder Antrags- und Genehmigungsprozess auch durchgehend digital funktioniert und alle Beteiligten entlasten kann. Am Beispiel der neuen Firmenzentrale der Firma Opländer in Dortmund hat nun das Team der RUB gemeinsam mit seinen Partnern, der Stadt Dortmund, |DA| Drahtler Architekten und der Louis Opländer Heizungs- und Klimatechnik GmbH, das konzeptionelle Vorgehen aus dem Vorgängerprojekt evaluiert. „Es war uns auch wichtig zu ermitteln, ob für Architektinnen und Architekten ein Mehraufwand entsteht und dieser dann durch die vereinfachte Antragstellung kompensiert werden kann“, erklärt André Vonthron vom Projektteam.

Die entwickelte Vorgehensweise erlaubt es nun, ein BIM-Modell mit sämtlichen technischen Informationen hochzuladen und sich schon vor dem Einreichen des Antrags anzeigen zu lassen, ob alle Angaben vollständig und plausibel sind. Das Konzept basiert auf offenen und herstellerneutralen Standards. Mitarbeitende der Bauaufsichtsbehörden können Anforderungen wie etwa zur Einhaltung von Barrierefreiheit oder des Brandschutzes direkt am Modell überprüfen und es gegebenenfalls mit Notizen versehen. Die manuelle Prüfung von Papierplänen fällt weg. „Insgesamt macht das den Prozess für beide Seiten transparenter und effizienter“, so Markus König.

Der Projektbericht ist online verfügbar.

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news-718 Tue, 03 May 2022 14:47:22 +0200 Bauen mit Holz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bauen-mit-holz/ Digitale Services unterstützen die ressourcenschonende Holzbauplanung. Sollte man zukünftig verstärkt auf Holzbau setzen, könnten CO2-Emissionen in signifikantem Umfang vermieden werden. Zudem bindet diese Konstruktionsweise Treibhausgas langfristig in Architekturprojekten. Pfleiderer, Hersteller von Holzwerkstoffen, vereinfacht mit seinem Produktportfolio die Umstellung für Architekten, Zimmerer, Bauherren und Planer. Das Unternehmen hat eine Reihe an digitalen Services entwickelt, die ohne große Vorkenntnisse genutzt werden können.

Mit dem Tool Eco Product Insights können Interessenten das richtige Produkt für die Nachhaltigkeitsanforderungen ihres Projekts finden. Das intuitiv bedienbare Tool filtert die Pfleiderer-Produktpalette nach ökologischen Gesichtspunkten und unterstützt so bei der entsprechenden Produktauswahl. Dazu werden die gewünschte Emissionsklasse, die erhältlichen Zertifizierungen und/oder der Recyclingholzanteil eingestellt – im Anschluss erhält man eine Ergebnisliste der Werkstoffe, die den eigenen Kriterien entsprechen.

BIM-Daten in zehn Sprachversionen verfügbar

Die moderne, vernetzte Planung mittels 3D-Modellen, die vom Entwurf bis zum Betrieb von Gebäuden reicht, entwickelt sich mehr und mehr zum Standard für Planer. BIM, das die Integration aller relevanten Produktdaten in den digitalen Planungsprozess möglich macht, hat viele Vorteile. Die Kosten eines Projekts können präziser erfasst werden, über 3D-Modelle mit Virtual-Reality-Komponenten können die Gebäude betreten und besichtigt werden, bevor das erste Bauteil verschraubt wurde. Und auch nach der Planungs- und Bauphase weiß der Facility Manager dank umfassender Daten immer sofort, wo welche Elemente zu finden sind – was die Instandhaltung von Gebäuden enorm erleichtert.

Voraussetzung für diese Art der Planung, die im öffentlichen Bau teilweise bereits verpflichtend ist, sind umfassende Daten zu den Bauprodukten, die in die jeweiligen Planungsprogramme eingebunden werden. Für diesen Anwendungsbereich bietet der Hersteller von Holzwerkstoffen BIM-Daten zu all seinen Produkten. Diese liegen in allen gängigen Formaten vor und können über die Website des Unternehmens sowie den Pfleiderer-Partner BIMobject abgerufen werden. Insgesamt zehn Sprachversionen sind hinterlegt.

 

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news-716 Mon, 02 May 2022 12:52:00 +0200 BIMKIT- Jahrestagung 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bimkit-jahrestagung-2022/ Die Projektpartner werden am 24. Juni in Berlin über Weiterentwicklungen und zukünftige Trends in der KI und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Bauwirtschaft sprechen. In dem Verbundprojekt wollen Partner aus Forschung und Industrie KI-Verfahren entwickeln, die 2D-Pläne, Bilder oder etwa Punktwolken in strukturierte 3D-Modelle überführen können. Zudem soll sich die Technik dazu eignen, um bereits vorhandene Modelle parallel zum Baufortschritt automatisiert zu aktualisieren. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt „Bestandsmodellierung von Gebäuden und Infrastrukturbauwerken mittels KI zur Generierung von Digital Twins - BIMKIT“ mit rund 10,8 Mio. Euro bis Dezember 2023.

Das BIMKIT-Projekt möchte nach einem Jahr intensiver Forschung seine ersten Ergebnisse präsentieren. BIMKIT unterstützt die Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung und macht die Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Computing für die Bauwirtschaft einfach anwendbar.

Was können wir? Wie ist KI einsetzbar?
Datum: 24.6.2022
Zeit: 10-17:40 Uhr, danach Get-together
Ort: Forum Digitale Technologien, Salzufer 6, 10597 Berlin

Bei der BIMKIT-Jahrestagung werden die Projektpartner bisher erreichtes präsentieren. Am Nachmittag werden durch die Konsortialpartner erste Prototypen im Ausstellerforum vorgestellt.
Die Veranstalter freuen sich auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Forschung, Wirtschaft, Politik und nicht zuletzt Bauwirtschaft.

Anmeldung unter: https://www.3it-berlin.de/events/bimkit-jahrestagung-2022/
Einen ersten Einblick in die Agenda erhalten Sie hier, das finale Programm folgt mit der Einladung.

 

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news-715 Fri, 29 Apr 2022 07:57:00 +0200 Durch Digitalisierung mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/durch-digitalisierung-mehr-nachhaltigkeit-im-bauwesen/ Am 29. Juni 2022 findet der 3. Bauherrenkongresses 2022 in Karlsruhe als Präsenzevent statt. Ein Live-Stream wird auch angeboten. Nachhaltigkeit und Betrieb sind die inhaltlichen Schwerpunkte des 3. Bauherrenkongresses, der sich an all jene richtet, die in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen Planungs- und Bauprojekte anstoßen und so über wichtige Investments entscheiden.

Digitale Methoden und Werkzeuge können einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, dass Bauwerke besser, effizienter und vor allem auch nachhaltiger geplant, gebaut und auch genutzt werden können. In Impulsreferaten und Diskussionen werden wegweisende Erfahrungen und innovative Ansätze aus der Praxis vorgestellt. Der Bauherrenkongress wird gemeinsam veranstaltet von den buildingSMART-Regionalgruppen Baden-Württemberg, der IHK Karlsruhe, der Akademie der Ingenieure sowie von Vollack, Allplan, BUNG und der Ingenieurgruppe Bauen.

Staatssekretärin Gisela Splett vom Ministerium für Finanzen des Landes Baden-Württembergs eröffnet den Kongress mit einem Vortrag zur Rolle des Landes als verantwortungsbewusstem Bauherrn. Die Keynote zu „Nachhaltigkeit als Haltung“ spricht Ingo Höffle, Nachhaltigkeitsmanager der EnBW AG.

Es folgen Vorträge und Diskussionen, wie digitale Methoden und Werkzeuge mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen sichern können und welche großen Potentiale sowohl im Hochbau als auch im Infrastrukturbau noch freigesetzt werden können. Das ausführliche Programm des 3. Bauherrenkongresses ist hier verfügbar, die Anmeldung und weitere Informationen sind unter https://karlsruher-bauherrenkongress.de zu finden.

 

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news-714 Thu, 28 Apr 2022 08:22:09 +0200 Premiere bei der digitalBAU https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/premiere-bei-der-digitalbau/ Archibus präsentiert auf der Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche vom 31. Mai bis 2. Juni in Köln Lösungen zu BIM2FM, New Work, Sustainability und smartes FM. Das größte Nutzenversprechen von BIM erfüllt sich nach einem durchgängigen digitalen Datenmanagement aus der Planung über die Ausführung in den Gebäudebetrieb und für ein smartes Facility Management. Anforderungen aus der EU-Taxonomie und ESG-konforme Richtlinien rücken die Datentransparenz des Gebäudebestands und die Verantwortung des Eigentümers stärker in den Mittelpunkt einer nachhaltigen digitalen Transformation. Die Archibus Solution Centers Germany, exklusiver Consulting Partner des Anbieters für CAFM und IWMS, der Archibus Inc., bringt die Themen erstmalig vom 31.05. – 02.06.2022 mit auf die Leitmesse nach Köln. Messestand, Halle 4-2, Stand 404.

Mit der Integration von Autodesk Forge optimiert das Saarbrücker Beratungshaus und langjähriger Implementierer von IT-Projekten im Immobilien Lebenszyklusmanagement das digitale Datenmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau: Von der Planung und TGA im digitalen Zwilling über die Ausführung bis zum nachhaltigen Gebäudebetrieb und effizienten Facility-Management mit zugehöriger Betreiberverantwortung. Dabei kommt die zentrale Plattform, das Archibus Web Central zum Einsatz. Unvollständige und ungenaue Datensilos werden durch eine einzige zuverlässige Informationsquelle ersetzt. Der CAFM-Anbieter integriert Daten zwischen allen Anwendungen und mit externen ERP- und Legacy-Systemen in eine sichere, verifizierte und einheitliche Datenbank.

Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion im Fokus

Strategien zur Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion können mit dem Archibus CAFM für Umwelt- und Risikomanagement erfüllt werden. Damit lassen sich etwa Umwelt- und Nachhaltigkeits-Beurteilungen besser verfolgen und das Energiemanagement, Green Building, Abfall- und Notfallmanagement oder etwa auch Compliance-Management oder das Managen von Gefahrenstoffen besser realisieren. Auf der digitalBAU trägt der CAFM-Anbieter mit diesen Vorträgen zum Wissenstransfer bei: „Mobile Inventarisierung und Instandhaltung im CAFM“: Durch den Einsatz von mobilen Endgeräten unterstützt das Unternehmen die Benutzer der CAFM-Komplettlösung in den verschiedensten Bereichen, wie etwa auch bei Erfassung und Pflegen von TGA und der damit verbundenen Dokumentation bei der Instandhaltung. Wie sieht das in der Praxis aus und welcher Nutzen wird damit generiert? 01.06. Forum Halle 1, 10:45 Uhr.

Unsere Arbeitswelt wird bestimmt durch Veränderungen in Kultur, Werten, Zielen und Visionen des jeweiligen Unternehmens. Sie wird damit ein wesentlicher und integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Flexibilität und Selbstorganisation durch schlanke, smarte und moderne Technologien bilden dabei das Fundament. Wie aber erfolgt die praktische Umsetzung im Facility Management? 02.06. SMART Forum Halle 1, 13.30 Uhr.

Das ganze Programm der digitalBAU: digital-bau.com/de/

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news-713 Wed, 27 Apr 2022 07:23:00 +0200 Bauwirtschaft droht Rezession https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bauwirtschaft-droht-rezession/ Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges treffen laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vor allem die deutsche Industrie und die Bauwirtschaft hart. Die Geschäftserwartungen der meisten Unternehmen für 2022 haben hohe Energiepreise und Unsicherheiten infolge des Ukraine-Konflikts verschlechtert. Vor allem die Bauwirtschaft und die Industrie schauen pessimistisch in die Zukunft.
 
Die deutsche Wirtschaft hat mit vielen Problemen zu kämpfen: Die Preise – besonders für Energie – steigen weiter, China schottet ganze Metropolen von der Außenwelt ab, hohe Infektionszahlen sorgen für Personalausfälle und immer noch kommen wichtige Lieferungen mit großer Verspätung an oder bleiben ganz aus. Und der Krieg in der Ukraine sorgt für zusätzliche Unsicherheiten. Waren die Wachstumserwartungen für 2022 Anfang des Jahres noch zuversichtlich, kühlt der Krieg sie jetzt deutlich ab. So lautet das Ergebnis der IW-Konjunkturumfrage, für die fast 3.000 Unternehmen zwischen Anfang März und Mitte April befragt wurden.

Mit einer Produktionszunahme im Jahr 2022 rechnen nur noch gut 30 % der Unternehmen. Hier stieg die Zahl der Pessimisten seit Herbst vergangenen Jahres um 7 Prozentpunkte und hält sich mit der Zahl der positiv eingestellten Unternehmen fast die Waage. Mehr Baufirmen rechnen außerdem mit sinkenden Investitionen und mit wenig Beschäftigungsimpulsen. Die Branche hat weiterhin mit Materialengpässen zu kämpfen.

Industrie pessimistisch gestimmt

In der Industrie sind 28 % der Unternehmen pessimistisch gestimmt – doppelt so viele wie im November 2021. Die Optimisten bleiben mit 37 %zwar weiterhin dominierend, die Industrie befindet sich aber nahe an der Rezession. Besonders die hohen Energiepreise, die zuletzt durch den Krieg weiter gestiegen sind, machen der Industrie zu schaffen. Hinzu kommt die Angst vor zusätzlichen Material- und Lieferschwierigkeiten.

Im Dienstleistungssektor haben die Optimisten mit fast 50 % weiter die Oberhand. Hier erwarten viele Unternehmen durch das Ende der Corona-Einschränkungen bessere Geschäfte. Die überwiegende Mehrheit rechnet sogar mit steigenden Investitionen und zunehmender Beschäftigung.

"Die Bauunternehmen sind bei guter Auftragslage und günstigen Witterungsbedingungen dynamisch in das Baujahr 2022 gestartet. Das zeigen die Daten des Statistischen Bundesamtes zur Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe zum Februar 2022. Demnach lag der Umsatz in den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten per Februar bei 11,1 Mrd. Euro. Das waren 23,5% mehr als vor einem Jahr. Dabei ist allerdings auch zu berücksichtigen, dass wir im Vorjahr eine niedrige Basis hatten, da es infolge der Absenkung der Mehrwertsteuer zu Vorzieheffekten in 2020, gerade im Wohnungsbau, gekommen war", berichtet Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe.

IW-Konjunkturumfrage Frühjahr 2022

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news-712 Mon, 25 Apr 2022 10:15:19 +0200 3. BIM.Ruhr-Konferenz https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3-bimruhr-konferenz/ Die BIM.Ruhr Projektpartner laden ein zur 3. BIM.Ruhr-Konferenz "Von der Vorbereitung bis zur Umsetzung eines Bauvorhabens" am 19. Mai 2022. Wie funktioniert die Umsetzung eines BIM-basierten Bauantrags? Wie kann mit BIM ein Bauvorhaben vollumfänglich realisiert werden? Wer mehr zu diesen und weiteren BIM-Themen erfahren möchte, sollte sich den 19. Mai schon einmal vormerken, denn spannend wird es auf jeden Fall in der nächsten Runde der BIM.Ruhr-Konferenzreihe.
 
Im Rahmen der 3. BIM.Ruhr-Konferenz zum Thema „Von der Vorbereitung bis zur Umsetzung eines Bauvorhabens: BIM aus Sicht der öffentlichen Verwaltung und der Architektur“ möchte das Projekt BIM.Ruhr alle BIM-Interessierten zum virtuellen Event am 19. Mai 2022 von 17:00 bis 19:00 Uhr einladen.

Die Teilnehmer*innen erwarten Vorträge von Tina Drahtler, Dipl.-Ing. Architektin BDA und Prokuristin, Drahtler Architekten und Sonja Heinen, Dipl.-Ing. (FH) M.A. Architektin, Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Wie kann ein BIM-basierter Bauantrag umgesetzt werden?
  • Wie arbeitet die öffentliche Verwaltung bereits mit BIM?
  • Welche Anwendungsfälle werden bei der Stadt bereits mit BIM umgesetzt?
  • Wie kann ein Bauvorhaben vollumfänglich mit BIM realisiert werden?

Wie kann man sich anmelden?

Mehr zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung der 3. BIM.Ruhr-Konferenz finden Interessierte auf den Webseiten von BIM.Ruhr. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

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news-711 Fri, 22 Apr 2022 07:20:31 +0200 VBI-Hauptstadt-Kongress 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/vbi-hauptstadt-kongress-2022/ Der Verband Beratender Ingenieure VBI veranstaltet am 12. Mai 2022 einen Online-Kongress. Der Live-Stream widmet sich von 13:30 bis 16:30 Uhr dem Thema Mobilität und der Frage: "Wie zukunftsfähig ist die deutsche Infrastruktur?" Der VBI hat dazu Experten aus Politik und Verbänden als Gesprächspartner eingeladen. Der Impuls wird aus dem Bundesverkehrsministerium kommen: Der Parlamentarische Staatssekretär Oliver Luksic wird die Vision des BMDV zur Mobilität 2030 beschreiben. Im Anschluss diskutiert ein prominent besetztes Panel, was es braucht, damit die Ziele erreicht werden können und was die Planungsbranche dazu beiträgt. Es diskutieren:

  •     Isabel Cademartori MdB, verkehrspol. Berichterstatterin der SPD-Fraktion
  •     Thomas Bareiß MdB, verkehrspol. Sprecher der CDU/CSU-Fraktion
  •     Bernd Reuther MdB, verkehrspol. Sprecher der FDP-Fraktion
  •     Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH
  •     Stefan Gerwens, ADAC, Leiter Ressort Verkehr

In den Pausen bieten virtuelle Cafés Gelegenheit für das Gespräch unter Kolleginnen und Kollegen. Die VBI-Mitglieder können und sollen ihre Meinung, ihre Ideen und Erfahrungen in die Diskussion einbringen und den VBI-Hauptstadt-Kongress mit Input aus der Praxis bereichern.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Programm und Anmeldung: hier klicken

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news-710 Thu, 21 Apr 2022 12:28:28 +0200 Lernen Sie die Nominierten für die BEGIS FM Awards kennen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/lernen-sie-die-nominierten-fuer-die-begis-fm-awards-kennen/ Am 19.Mai stellen Ihnen die sechs von der Jury Nominierten ihre Arbeiten vor. Lernen Sie diese kennen, stellen Sie ihre Fragen und geben Sie drei Online-Stimmen für Ihre drei Favoriten. Das Zoom-Meeting von 16.30 – 17.30 Uhr moderiert der Chefredakteur des Medienpartners Build-Ing. Ralf Golinski.

Einfach per Email an Michael Golz, Customer Relationship Manager M&P BEGIS GmbH, kostenfrei anmelden: Michael.Golz@mp-begis.de.

Teilnehmer am Online-Voting erhalten eine kostenfreie Einladung zum 4. BIM-DIALOG. Am 9. Juni werden sie in der VIP-Lounge der BayArena Leverkusen zu einem Thementag empfangen: „Erfahrung & Innovation für smartes Facility-Management & Service.“

Die Sprecher des Tages: Olf Clausen, CEO M&P Gruppe; Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin der planen-bauen 4.0; Frank Schröder, Leiter FM Phoenix Contact Electronics; Sebastian Palmer, Head of VMM Building Technology, Phoenix Contact Solutions; Michael Schön, Head of Business Unit Development SAP, M&P BEGIS GmbH; Dr. Thomas Gartung, Leiter Life Cycle Management; Miguel Ebbers, Leiter Kompetenzzentrum für Digitalisierung und BIM; Simone Varlemann, Property Management Infrastructure, Henkel AG & Co. KGaA; Thomas Rosche, Gesellschafter/Leiter Business Unit, Maqsima GmbH.

Dort werden den drei Favoriten die Preise mit Laudatio von Dr. Thomas Wilk, Leiter Abteilung Bauen, BIM-CompetenceCenter und PG Innovatives Bauen/3D-Druck, Bauministerium NRW verliehen. Ab dem 5. Mai können sie sich hier: www.immo-kom.com/bim-dialog einen ersten Eindruck zu den Nominierten machen.

Treffen, lernen und feiern beim 4. BIM-DIALOG am 9.Juni. Bild: Lindner Hotel BayArena;

 

Es freuen sich auf die Favoriten und die Gäste die Mitglieder der Jury:
Andreas Germer, Initiator des BEGIS FM Award und Geschäftsführender Gesellschafter der M&P BEGIS GmbH, Dozent an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Frank Ehrlich, Real Estate Senior Project Manager, BSH Hausgeräte GmbH; Ralf Golinski, Chefredakteur Build-Ing.; Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin planen-bauen 4.0 Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbH; Ansgar Tonhäuser, Director Corporate Real Estate Management, MAHLE International GmbH; Prof. Dr. Markus Thomzik, Westfälische Hochschule, Studiengang: Technisches Facility Management Lehr- und Forschungsgebiete: BWL, FM, Digitalisierung und Innovationsmanagement.

Ihr Gastgeber ist die die M&P BEGIS GmbH. Anlässlich ihres 30sten Firmenjubiläums hat sie drei BEGIS FM Awards ausgelobt. Mit ihrem 4. BIM-DIALOG greift sie mit ihren Partnerunternehmen wieder aktuelle Lösungsbeispiele aus der digitalen Transformation der digitalen Bauwirtschaft auf – mit Schwerpunkt für ein durchgängiges digitales Datenmanagement zum Nutzen von FM und smarten Gebäudebetrieb.

Zur BEGIS: Der Ansatz der BEGIS beruht auf einer Immobilien- und FM-Zielarchitektur, die im Wesentlichen auf SAP-Komponenten basiert. Mit CARL® ihrem Computer Aided Real Estate Lifecyle Management und ihrer Sonsulting-Experise bietet sie eine umfassende Lösung für das CAFM. Die Komponenten sind einerseits SAP-Standardobjekte und -transaktionen und andererseits Berater-Addons, die als branchenspezifische Komponenten für das Real Estate und Facility Management entwickelt wurden. Mit 30 Jahren ausgewiesener Engineering-, Beratungs- und SAP-Kompetenz der BEGIS und der M&P Gruppe schafft sie so messbaren Mehrwert für die Branche. www.mp-begis.de

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news-709 Wed, 20 Apr 2022 07:16:00 +0200 Marktübersicht CAFM-Software 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/marktuebersicht-cafm-software-2022/ Die neue GEFMA 940 Marktübersicht CAFM-Software 2022 versammelt auf 204 Seiten fundiertes Fachwissen für Einsteiger und Experten. Die neue Auflage der CAFM-Marktübersicht bildet den CAFM-Markt in DACH umfangreich ab. Mit 34 abgebildeten CAFM-Produkten für Ihr Facility Management vermittelt die Marktübersicht aktuelles und praxisbezogenes Fachwissen rund um das Computer Aided Facility Management (CAFM) in einem sich kontinuierlich weiter entwickelnden Marktumfeld. Zwei weitere Kapitel zu Dienstleistern aus den Bereichen CAFM-Implementierung (13 Anbieter) und Datenerfassung (5 Anbieter) dienen der vollständigen Abbildung der Prozesskette von der Datenerfassung über die Systemauswahl bis hin zur CAFM-Implementierung in einer Publikation. Eine aktuelle Übersicht über die GEFMA-Richtlinien zum CAFM und Hinweise zu themenspezifischer Fachliteratur weisen den Weg zu weiteren Arbeitshilfen und vertiefender Lektüre.

Dazu gibt es übergreifende Auswertungen, eine Leistungsmatrix der CAFM-Systeme, eine Anbieterübersicht, Hinweise auf CAFM-Fachliteratur und GEFMA-Richtlinien zu CAFM, acht Unternehmensportraits sowie einen Leitfaden und Erläuterungen zur Publikation.

Die Marktübersicht CAFM-Software 2022 erhalten Abonnenten der Fachzeitschrift Der Facility Manager mit der April-Ausgabe zugeschickt, GEFMA-Mitglieder erhalten die GEFMA 940 ebenfalls kostenlos. Die Marktübersicht CAFM-Software 2022 kann direkt beim Verlag bestellt werden.

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news-707 Mon, 18 Apr 2022 08:00:00 +0200 Sortiment als BIM-Daten verfügbar https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/sortiment-als-bim-daten-verfuegbar/ Der Armaturenhersteller Dornbracht bietet alle Produkte aus dem aktuellen Sortiment auch in Form von BIM-Daten an. Über das Portal BIMobject und über die Produktdetailseiten auf der Dornbracht-Website können die Daten für das Building Information Modelling abgerufen werden. Immer mehr Architekten, Bauingenieure und Planer nutzen BIM, um Bauwerke bereits in der Planungsphase komplett virtuell darzustellen. Dies führt zu einer höheren Planungs- und Kosten-Sicherheit. Zur Ausspielung der Daten nutzen die Zielgruppen eine spezielle BIM-Software wie zum Beispiel Revit oder Archicad.

Der Hersteller von Armaturen, Accessoires und Gesamtkonzepten für Bad und Küche bietet für seine Produkte entsprechende Dateiformate an, die die Planer in ihr Modell integrieren können. Dabei wird nicht nur die Form des Produktes als 3D-Modell geliefert, sondern die Dateien enthalten auch Metadaten wie Artikelnummern, Anschlüsse und Montageanleitungen. Mit Hilfe dieser Daten kann der Planer dann zum Beispiel eine Liste der zu bestellenden Produkte generieren.

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news-708 Fri, 15 Apr 2022 08:00:00 +0200 3. BIM Aktionstag https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/3-bim-aktionstag/ Der dritte BIM Aktionstag findet in Form einer Videokonferenz am Di. 26. April 2022 von 9 – 12 Uhr statt. Beschreibung: Die Baubranche steht wirtschaftlich nach wie vor auf einem gesunden Fundament. Nichtsdestotrotz gibt es auch in diesem Wirtschaftszweig zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen: steigende Energiekosten, Verzögerungen in den Lieferketten, Fachkräftemangel sowie der Bürokratie-Dschungel. Datentransfer- und Auswertung mittels BIM, künstliche Intelligenz und digitale Tools können die Prozesse der Baubranchen vereinfachen und wesentlich bereichern. Dadurch verschaffen sich Unternehmen einen enormen Wettbewerbsvorteil.

Beim 3. BIM Aktionstag erfahren die Teilnehmer anhand von konkreten Beispielen, wie Unternehmen aus der Region Süddeutschland moderne Planungsmethoden und Technologien gewinnbringend einsetzen. Zudem geben die Veranstalter einen Überblick, welche Innovationen sich für Unternehmen wirklich lohnen.

Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Baubranche wichtig sind, darüber diskutieren Vertreter aus Unternehmen, Wissenschaft, Verwaltung und Politik bei der abschließenden Podiumsdiskussion. Veranstalter der Veranstaltung sind die Hochschule Biberach und das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach.

Zielgruppe: Entscheider von Planern, Generalunternehmern und Bauherren (z. B. Kommunen) und alle Interessierten.

Weitere Informationen & Anmeldung: hier klicken

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news-706 Thu, 14 Apr 2022 08:13:26 +0200 BIM-konformes Planen von Infrastrukturbauwerken https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-konformes-planen-von-infrastrukturbauwerken/ Allplan-User können dank einer eigens entwickelten Projektvorlage Infrastrukturprojekte nun noch einfacher BIM-konform abwickeln. In Deutschland sollen Infrastrukturbauwerke bereits seit 2020 mit der Umsetzung des Digitalen Stufenplans des BMVI zwingend gemäß der BIM-Methode geplant werden. Allplan hat bereits zusammen mit der DB Station & Service AG eine Projektvorlage für die BIM-konforme Planung von Verkehrsstationen erarbeitet. In enger Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern (Autobahn Südbayern), hat das Unternehmen nun eine umfassende Projektvorlage für Ingenieurbauwerke entwickelt. Allplan-Anwender:innen sind damit in der Lage, Ingenieurbauwerke von Beginn an gemäß den Modellierungsrichtlinien zu planen und dadurch von Anfang an eine hohe Datenqualität zu erreichen. Die Vorlage steht ab sofort für allen Kund:innen des Unternehmens kostenfrei zum Download bereit und kann über ein selbstausführendes Setup installiert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt der Projektvorlage liegt auf der Alphanumerik und „Intelligenz“ der Objekte. Dadurch kann der Planungsprozess dahingehend optimiert werden, um so eine umfassende Auswertung, Dokumentation und Weiterverwendung der Daten zu gewährleisten. Dazu enthält die Planungsvorlage für die Klassifikation und Attribuierung der Bauteile spezielle Features, die auf die Vorgaben der Autobahn Südbayern abgestimmt sind und den diesbezüglichen Workflow erheblich beschleunigen. Der Zugriff auf die komplette Palette der Modellierungswerkzeuge in Allplan (Bauteile, Freies Modellieren, Allplan Bridge etc.) bleibt dabei uneingeschränkt erhalten.

Umfassender Leitfaden gibt Tipps fürs Arbeiten mit der Projektvorlage

Die mittels der Projektvorlage generierten BIM-konformen Bauwerksmodelle lassen sich sowohl intern mit zahlreichen Reports nach unterschiedlichsten Gesichtspunkten auswerten als auch über vordefinierte Austauschprofile vorgabengerecht an die Autobahn Südbayern übergeben. Hierzu enthält die Vorlage unter anderem:

  •     eine auf Infrastrukturprojekte angepasste Bauwerksstruktur
  •     einen auf die Anforderungen des Ingenieurbaues abgestimmten Attributekatalog
  •     Assistenten und Attributfavoriten zur direkten Übernahme aller Objektparameter
  •     Reports und Beschriftungsbilder für diverse Auswertungen und die Planerstellung
  •     Austauschprofile zur einfachen Datenübertragung

Ein umfassender Leitfaden beschreibt mit zahlreichen Abbildungen anschaulich das Arbeiten mit der Projektvorlage sowie die einzelnen Workflows für Attribuierung, Auswertung und Übergabe. Tabellen und Übersichten im Anhang verschaffen darüber hinaus einen zusätzlichen Überblick über alle geforderten Parameter und deren genaue Definition.

Weitere Informationen und Download: Projektvorlage

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news-705 Tue, 12 Apr 2022 09:41:32 +0200 Digitalisierung an Schulen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitalisierung-an-schulen/ Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (Rosenberger OSI) unterstützt „DigitalPakt Schule“. Das Förderprogramm „DigitalPakt Schule“ wurde im Jahr 2019 von Bund und Ländern verabschiedet, um die Digitalisierung in allgemeinbildenden Schulen voranzutreiben. Ziel ist es, eine flächendeckende und zeitgemäße digitale Bildungsinfrastruktur aufzubauen. Bis 2025 werden dazu insgesamt 6,5 Milliarden Euro Fördergelder bereitgestellt. Für viele Bildungsinstitutionen gestaltet sich die Umsetzung jedoch schwierig, da diese nicht nur den Erwerb neuer Computereinheiten, sondern ganzheitliche Konzepte erfordert. Hierfür ist die Unterstützung durch IT- und Verkabelungsexperten unentbehrlich. „Der zusätzliche Bandbreitenbedarf einer digitalisierten Schule und die notwendige Ertüchtigung der Elektroverkabelung sind nicht zu unterschätzen. Nur mit einer bedarfsgerechten IT-Infrastruktur kann digitales Lehren und Lernen reibungslos funktionieren“, so Martin Lukas, Prozessverantwortlicher Services bei Rosenberger OSI.

Ganzheitliches Konzept für moderne IT-Infrastruktur

Rosenberger OSI hat für die kommenden Digitalisierungsvorhaben von allgemeinbildenden Schulen ein ganzheitliches Konzept entwickelt, welches über jede Phase der Umsetzung von den Verkabelungsexperten begleitet wird. Dafür definierte Rosenberger OSI drei Phasen: In der ersten Phase wird die Bestandsaufnahme und Zieldefinition vorgenommen. Dazu wird unter anderem die aktuelle IT-Infrastruktur bewertet und der aktuelle digitale Reifegrad definiert. In Phase zwei folgt die Planung der künftigen IT-Infrastruktur sowie die Erstellung eines Zeit- und Kostenplans.

Die Phase zwei beinhaltet auch die Vorbereitung der Ausschreibung, die Angebotsprüfung sowie die Unterstützung bei der Vergabe der Gewerke. Die finale Phase drei definiert die Baubegleitung und koordiniert die Gewerke bei der Installation der Elektro- sowie Datentechnik und stellt Projektüberwachung und -dokumentation sicher. Für diesen ganzheitlichen Ansatz wurde eine Partnerschaft mit der BACC GmbH & Co. KG aus Friedberg geschlossen, die ihren Fokus ebenfalls auf die Digitalisierung von Schulen legt und unter anderem auf die professionelle WLAN-Ausleuchtung spezialisiert ist.

HOAI und BIM bei der Planung

Rosenberger OSI bildet sämtliche Planungsleistungen entsprechend der HOAI ab. Diese regelt die Leistungsvergütung unter anderem im Bauwesen und liegt daher auch der Revitalisierung von IT-Infrastrukturen innerhalb von Schuldigitalisierungsprojekten zugrunde. Ziel dieser Verordnung ist es, einerseits einen Preiskampf zu vermeiden und andererseits die Qualität der Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauüberwachung zu sichern.

Ferner setzen die Verkabelungsexperten auf modernste Tools wie BIM. Mit dieser ganzheitlichen Methode können Gebäudemodelle über den gesamten Planungs- und Installationsprozess mit allen relevanten Informationen detailgetreu digital abgebildet werden. Durch die gemeinsame Datenbasis und die 3D-Visualisierung wird ein besseres Projektverständnis zwischen allen beteiligten Parteien geschaffen. „Dadurch steigt nicht nur die Effizienz bei der Planung von Bauprojekten, sondern auch die Qualität, Termin- und Kostentreue“, erklärt Martin Lukas.

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news-704 Mon, 11 Apr 2022 11:25:34 +0200 BIMSWARM-Treff 02/2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bimswarm-treff-022022/ Das BIMSWARM Online-Seminar "BIM für Bauherren und Auftraggeber" findet am 2. Mai 2022 von 16:00 bis 17:30 Uhr statt. BIMSWARM setzt die Serie von Online-Seminaren für Marktteilnehmer unter dem Titel „BIMSWARM-Treff“ in Kooperation mit dem Build-Ing. Magazin fort. Das Ziel des BIMSWARM-Treffs ist alle Beteiligten an Bauprojekten mit Informationen und Expertise zu unterstützen, damit die gesamte Wertschöpfungskette Planen – Bauen – Betreiben digitale Prozesse möglichst effizient umsetzen könnte.

Das Programm:

  •     Begrüßung, Vorstellung von BIMSWARM-Treff-Webinaren

Olga Rimskaia-Korsakova, Leiterin BIMSWARM, planen-bauen 4.0

  •     Erfahrungen des BIM-Beraters

Stefan Schneider, BIM-Berater, planen-bauen 4.0

  •     Praxisbericht über BIM-Einführung beim öffentlichen Auftraggeber

Winona Grimsehl-Schmitz, FB Tiefbau und Verkehr, Stadt Herne

  •     Praxisbericht über BIM-Einführung im Projektentwicklungsunternehmen

Jan Henkel, Teamleiter BIM und Digitalisierung, Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH

  • Moderation: Ralf-Stefan Golinski, Chefredakteur von Build-Ing,

Zur kostenfreien Anmeldung.

Die Veranstaltung wird durch eine Reihe von IT-Treffs am 03.05, 04.05 und 05.05 vertieft, in welchen Anbieter aus dem BIMSWARM-Marktplatz führende Bau-IT-Lösungen für die Produktgruppen CDE, BIM Collaboration, BIM Viewer und CAFM präsentieren. Die Anmeldungslinks zu den IT-Treffs folgen in Kürze.

 

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news-703 Thu, 07 Apr 2022 10:14:19 +0200 „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/auf-it-gebaut-bauberufe-mit-zukunft/ Die Preisverleihung des Wettbewerbs findet unter dem Motto „Möglichkeiten, Perspektiven und Visionen“ im Rahmen der digitalBAU auf dem Kölner Messegelände am 1. Juni 2022 statt. Im bundesweiten Wettbewerb für Auszubildende, Studierende, junge Beschäftigte und Start-ups der Wertschöpfungskette Bau stehen die innovativsten und praxisnahsten digitalen Lösungen für die Bauwirtschaft fest. Die Preise im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft 2022“ werden in den vier Bereichen Architektur, Baubetriebswirtschaft, Bauingenieurwesen sowie Handwerk und Technik vergeben. Darüber hinaus werden im Rahmen der Preisverleihung der Sonderpreis Start-up sowie der Sonderpreis der Ed. Züblin AG übergeben.

Auf der Fachmesse digitalBAU präsentiert die RG-Bau den Wettbewerb und die prämierten Arbeiten in Halle 4-2 am Stand 316, in Nähe der Start-up Area. Der Wettbewerb bietet neben der Prämierung der innovativsten Projekte eine Plattform, auf der Nachwuchskräfte ihre IT-Ideen für den Bau präsentieren und mit Expertinnen und Experten aus der Baubranche zusammentreffen. So können sie wichtige Kontakte für ihre berufliche Karriere in der Bauwirtschaft knüpfen und die Unternehmen wiederum neue Bautalente gewinnen.

Der Wettbewerb der RG-Bau im RKW Kompetenzzentrums steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und wurde bereits im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Er wird von den Sozialpartnerschaften der Bauwirtschaft getragen und von zahlreichen Fördernden und Medienpartnerschaften unterstützt. Die RG-Bau führt den Wettbewerb durch und begleitet ihn fachlich.

Weitere Informationen: hier klicken

 

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news-702 Wed, 06 Apr 2022 17:53:54 +0200 Einfach BIM machen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/einfach-bim-machen/ BIM-Frühstück Online startet wieder. Gemeinsam mit der Bayerischen Architektenkammer bietet das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen im Frühjahr 2022 das BIM-Frühstück als Webseminar für kleine und mittlere Unternehmen an. Das BIM-Frühstück vermittelt einen Einblick in die Arbeit mit BIM und zeigt auf, was für die Praxis relevant ist. Der Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist ein wichtiger Teil des Formats.

Die neue BIM-Frühstück-Serie richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleinerer und mittelständischer Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft, die sich dem Thema BIM und anderen Themen rund um die Digitalisierung von Planungs-, Bauausführungs- und Betriebsprozessen annähern möchten.

Thomas Kirmayr, Leiter des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Planen und Bauen, führt durch die Veranstaltung.

Die nächsten Termine sind:

BIM-Frühstück am 29. April 2022: Anmeldung

BIM-Frühstück am 13. Mai 2022: Anmeldung

Die Teilnahme am BIM-Frühstück ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

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news-701 Mon, 04 Apr 2022 15:15:24 +0200 Produktivität in der Baubranche steigern https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/produktivitaet-in-der-baubranche-steigern/ Das Forschungsprojekt Intelligent Empowerment of Construction Industry (iECO) verfolgt das Ziel, die Prozesse in der Bauwirtschaft weitgehend zu digitalisieren. In dem Projekt arbeiten elf Partner unter Konsortialführung der RIB Information Technologies AG zusammen, um die Prozesse in der Bauwirtschaft weitgehend zu digitalisieren und so ihre Produktivität um bis zu zehn Prozent zu steigern. A1 Digital bringt vor allem seine Cloud-Lösung Exoscale und IoT-Lösungen sowie Advanced Analytics in das Projekt ein. iECO wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und im Rahmen der Cloud-Initiative Gaia-X realisiert. Die am Projekt beteiligten Partner arbeiten zusammen, um Datensilos aufzubrechen, die gemeinsame Datennutzung in der Bauwirtschaft zu verbessern und so die Produktivitätslücke der Branche zu schließen.

Zu den Partnern gehören neben A1 Digital, der Software AG und RIB prominente Unternehmen aus der Bauwirtschaft, renommierte Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die Landesgewerbeanstalt Bayern. A1 Digital beteiligt sich vor allem an der Schaffung eines gemeinsamen Datenraums für die Bauwirtschaft auf Basis der europäischen Dateninfrastruktur Gaia-X, der Vernetzung aller am Bauprozess beteiligten Geräte und Mitarbeiter sowie der Auswertung der erfassten Daten zur Optimierung der Prozesse. Der gemeinsame Datenraum schafft die technischen und organisatorischen Voraussetzungen, dass Unternehmen sich gegenseitig auch sensible Daten zur Verfügung stellen und so die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette verbessern können.

Die Daten können beispielsweise genutzt werden, um einen digitalen Zwilling als „Single Source of Truth“ zu erstellen, der den gesamten Lebenszyklus eines Bauvorhabens vom Entwurf und der Genehmigung über die Ausführungsplanung, Bauüberwachung, seinen Betrieb und späteren Rückbau abbildet. Zudem ist es möglich, Planungen, Erweiterungen oder Umbauten zunächst virtuell durchzuführen und zu berechnen, bevor sie in realen Bauten umgesetzt werden. Darüber hinaus lassen sich aufgrund der erfassten Daten intelligente Vorhersagen treffen. Das spart Zeit und Geld auch für künftige Projekte.

Ganzheitliches Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken im digitalen Ökosystem der Gaia-X Cloud

„Das Gaia-X Projekt iECO ist wegweisend für die Bauindustrie und wir als A1 Digital sind stolz darauf, hier als Konsortialpartner mit unserer Cloud sowie IoT- und Analytics Know-How unseren Beitrag leisten zu können“, erklärt Francis Cepero, Director Vertical Market Solutions bei A1 Digital. „Damit sorgen wir für eine viel engere Integration der Abläufe in der Bauindustrie. Mit dem Digital Twin, der Vernetzung wichtiger Komponenten auf der Baustelle und der Schaffung eines gemeinsamen Datenraums gehen wir weit über bereits existierende Prozesse und Lösungen hinaus. Es geht um die logische und notwendige Fortführung des Building Information Modelling (BIM)“, erläutert Korbinian Röhrl, Project Delivery Manager bei A1 Digital. „Außerdem wird nicht mehr nur das Gebäude betrachtet, sondern alle vor- und nachgelagerten Prozesse und Daten, welche auch für das Lean-Management und u.a. Predictive Maintenance genutzt werden können“.

Vor allem Datensilos erschweren oder verhindern das effiziente Zusammenspiel in der Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft. Besonders der Abstimmungsbedarf zwischen den einzelnen Gewerken ist besonders groß. Bereits bei kleinen Unternehmen kommt es regelmäßig zu Änderungen an der ursprünglichen Planung, die wiederum immer weitere Anpassungen erfordern. Oft führen solche Plan- und Terminänderungen in der Folge zu teuren Leerläufen oder Nacharbeiten. Unter anderem ist dadurch die Produktivität der Bauwirtschaft circa 30 Prozent niedriger als in anderen Industriezweigen.

Die Bauwirtschaft zählt mit rund 2,5 Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von 130 Milliarden Euro pro Jahr zu den Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft. Die Gesamtkosten des Forschungsprojekts iECO belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro. Das Projekt ist auf 36 Monate Laufzeit angelegt und soll bis Herbst 2024 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen zum Projekt: hier klicken

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news-700 Thu, 31 Mar 2022 13:05:37 +0200 Klimaschutz durch Datentransparenz & Digitalisierung https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/klimaschutz-durch-datentransparenz-digitalisierung/ Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA hat gemeinsam mit pom+Deutschland die Studie „Gebäudetechnologien und Klimaschutz in Deutschland“ veröffentlicht. Auf dem Weg hin zu einem klimaneutralen Gebäudebestand und einem effizienten Nachhaltigkeitsmanagement sieht ein Großteil der Immobilienunternehmen die eigene Datentransparenz und den allgemeinen Digitalisierungsstatus des Immobilienportfolios als die derzeit größten Herausforderungen, so das Ergebnis der Studie von pom+Deutschland und ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Auf Grundlage einer Umfrage unter 148 Führungskräften aus der Immobilienbranche und sechs Experteninterviews gibt die Studie eine Markteinschätzung zum Reifegrad und den Einsatz digitaler Technologien im Gebäudesektor für den Klimaschutz. Laut Studie spielt der Klimaschutz für immer mehr Immobilienunternehmen eine tragende Rolle in der eigenen Unternehmensphilosophie. So geben rund 60 % der Befragten an, dass Nachhaltigkeit per se wie auch die Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen im unternehmerischen Handeln und in strategischen Investitionsentscheidungen eine hohe bis sehr hohe Relevanz  einnimmt. Die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit spielt dabei bei 39 % der Befragten die größte Rolle – die Maßnahmen konzentrieren sich beim überwiegenden Teil der Befragten auf den Bereich der Dekarbonisierung, also die konkrete Implementierung von CO2-Minderungspfaden, aber auch auf Mittel der Verbrauchsoptimierung und Green Lease-Verträge.

34 % konzentrieren sich derweil stärker auf wirtschaftliche Aspekte und verfolgen Maßnahmen, wie die Aufnahme ökonomischer Kriterien und Aspekte des Klimaschutzfahrplans in der langfristigen Budgetplanung. Auch die Datenerfassung für Performance Benchmarks erfreut sich steigender Beliebtheit. Ebenso gewinnt die soziale Dimension immer mehr an Profil und wird auch zukünftig einen größeren Einfluss auf die künftigen Handlungen ausüben. Die verschiedenen Befragten sind sich der steigenden Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung auf wirtschaftliche Entscheidungen sehr bewusst. Die Immobilienwirtschaft entwickelt hier bereits seit Langem eigene Impulse und Vorschläge.

Die komplette Studie „Gebäudetechnologien und Klimaschutz in Deutschland“ ist online verfügbar.

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news-699 Wed, 30 Mar 2022 11:33:01 +0200 Intergeo 2022 https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/intergeo-2022/ Auf der Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement vom 18. - 20. Oktober in Essen stehen digitale Zwillinge im Fokus. Digitale Zwillinge zeigen Planung, Instandhaltung und Zukunftsszenarien interaktiv und realitätsnah in einem 3D-Modell. Gleichzeitig ist das dreidimensionale Abbild, der so genannte Digital Twin, an reale Parameter wie Umgebung, Zeit und Zustand geknüpft. Ein Ausblick auf die Intergeo 2022 zeigt: sehr viele der angemeldeten Unternehmen realisieren derzeit Reality Capture - sie erfassen die Wirklichkeit in Echtzeit mit Lasern, Scannern, Punktwolken und Sensoren.

Aus der Luft, vom Boden und zu Wasser. Die Technologien und Geräte dahinter sind intuitiv, mobil und sehen teilweise fast sportlich aus. Man kann sie ähnlich einem Rucksack einfach mit sich herumtragen, in die Hand nehmen, an ein Auto, ein UAV oder Stativ anbringen und los geht es. Alles was erfasst wird, basiert auf der Grundlage von Geodaten und Geoinformationen und wird kontextualisiert: Wo ist das und was befindet sich in der Umgebung? So wird ein 3D-Modell als Integrationsbasis bereitgestellt, das um weitere Informationen aus verschiedenen Systemen, z. B. Echtzeitdaten, Sensordaten, Arbeitsaufträge oder Asset-Management-Daten ergänzt werden kann. Die Welt wird dadurch smarter.

Smartes Planen und Bauen

Bei der Weiterentwicklung von urbanen Datenplattformen im Kontext von Smart Cities spielen Digital Twins eine wichtige Rolle. Indem der Digital Twin mit weiteren Daten aus unterschiedlichen Systemen vernetzt wird, entsteht ein enormer Mehrwert durch daraus abgeleitete Informationen.

Christiane Salbach vom Veranstalter DVW e.V. erklärt dies an einem Beispiel: „Haben wir getrennt vorliegende Infos zu Regenmengen und Geländeinformationen, so erhalten wir erst durch Vernetzung Aussagen zu möglichen Überflutungsrisiken. Auf der Intergeo kann man diese Entwicklung bereits seit einigen Jahren beobachten. Deshalb rücken wir in diesem Jahr die Digital Twins und ihre Anwendungen, vor allem aber ihr Potenzial für gesellschaftliche Fragestellungen wie zur Mobilität von morgen, Quartiersplanung oder Klimawandel noch stärker in den Fokus. Wir zeigen den Nutzen von 3D-Stadtmodellen, BIM in der Vermessung und Digitalen Zwillingen für die Städteplanung. Die Technologien sind hier sehr weit. Auflösung, Echtzeitdatenverarbeitung und die daraus resultierenden Anwendungsfelder sind vielfältig und beeindruckend. Hier kann ich nur jedem empfehlen, sich im Oktober davon ein eigenes Bild zu machen“, betont Salbach und freut sich auf ein Wiedersehen im Herbst mit der weltweiten Geospatial Community.

BIM in der Vermessung und bei der digitalen Städteplanung

Im Kontext von Bau- und Planungsprozessen können Digitale Zwillinge allen Beteiligten einen intuitiven und kontextbezogenen Zugang zu einer dreidimensionalen Welt geben. Bauvorhaben können mit BIM simuliert, angepasst und umgesetzt werden. Bauen, Planen und Instandhalten wird effizienter und kostenschonender. Die Digitalisierung des Bauprozesses schreitet dabei immer schneller voran.„Digitale Technologien werden jetzt in größerem Umfang eingesetzt und nicht nur in der Planung und im Bau, sondern auch im Betrieb und in der Wartung - also in dem, was wir den gesamten Lebenszyklus einer Anlage nennen“, so Ilka May, CEO von LocLab Consulting GmbH, die sich auf die Erstellung von Digitalen Zwillingen spezialisiert haben.

Die Themen Digitaler Zwilling und BIM im Bauwesen werden auf der 28. Ausgabe der Intergeo 2022 vom 18. - 20. Oktober in Essen eine zentrale Rolle spielen. Dabei geht es um ihren Einsatz im Building Information Modeling, dem smarten Planen und Bauen und ihren Einsatz im Kontext von Smart Cities. Besonders für Vorhersagen und Szenarien im Katastrophenfall sind Modellierungen und Simulationen essenziell. Auch schnelle Zugriffsmöglichkeiten unterschiedlichster Dienststellen auf aktuellste Geodaten spielen eine große Rolle. Und im Bereich Mobilität (u.a. autonomes Fahren) dienen Digitale Zwillinge sowohl als Basis und als auch als permanente Informationsquelle.

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news-698 Mon, 28 Mar 2022 12:13:17 +0200 Berufspolitisches Positionspapier https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/berufspolitisches-positionspapier/ Die BIM Allianz hat konkrete Arbeitshilfen entwickelt. Diese stehen zum kostenfreien Download bereit. Die BIM Allianz ist ein Verband von national und international agierenden Architekturbüros. Die praktische Erfahrung und das facettenreiche Know-how der einzelnen Mitglieder zur Planungsmethode BIM stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

In den vergangenen drei Jahren wurden unter der Prämisse „Aus der Praxis für die Praxis“ konkrete Arbeitshilfen entwickelt. Dabei stand von Anfang an fest, dass diese nach Fertigstellung allen Planenden und Auftraggebenden kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Die Arbeitshilfen stehen ab sofort zum Download bereit.

Im „Berufspolitischen Positionspapier“ werden die wesentlichen Chancen und Herausforderungen für Architekt:innen aufgezeigt und diskutiert. Die BIM Allianz versteht die digitale Planungsmethode BIM als Chance! Es geht nicht um das „Ob“, sondern um das „Wie“. Als Berufsverband der planenden und objektüberwachenden Architekten fordert die BIM Allianz:

  • Bewahren der architektonischen Qualität    
  • Erhalt der Freiheit des Berufs    
  • Trennung zwischen Planen und Bauen    
  • Open BIM    
  • BIM-Gesamt-Koordination durch Architektinnen und Architekten    
  • Transparente Leistungsbeschreibung    
  • Förderung mittelständischer Architekturbüros    
  • Einbeziehung der Architektinnen und Architekten in Standardisierung und Normierung

Als Grundlage für die geforderte transparente Leistungsbeschreibung sowie eine praxisbezogene Vertragsgestaltung wurde das Leistungsbild Objektplanung mit BIM erarbeitet, das sich in Grundleistungen und besondere Leistungen gliedert. Das Dokument dient damit sowohl als Honorierungsgrundlage als auch zur Definition des geschuldeten Leistungsumfangs im Sinne von Leistungspflichten zur Erzielung des Werkerfolgs.

Neben diesen beiden Dokumenten liefert die BIM Allianz als weitere Arbeitshilfe eine eigens entwickelte Datenbank, die die erarbeiteten Daten und Dokumente der Arbeitskreise miteinander verknüpft.  Als Merkmal- und Anwendungsfallserver differenziert die webbasierte Anwendung übersichtlich die wichtigsten Arbeitsinhalte nach Grund- und besonderen Leistungen. Widerspruchsfreie Anwendungsfallgruppen, präzise BIM-Modellanforderungen sowie autoren- und leistungsphasendifferenzierte Inhalte bilden den Kernbestandteil der Datenbank. Mitglieder können diese Inhalte zudem projektspezifisch konfigurieren und herunterladen. Auch die Beratung von Auftraggebern ist damit möglich. Die Registrierung ist kostenfrei und für jeden zugänglich.

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news-696 Thu, 24 Mar 2022 07:39:00 +0100 2. BIM.Ruhr-Konferenz virtuell https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/2-bimruhr-konferenz-virtuell/ Die BIM.Ruhr Projektpartner laden ein zur 2. BIM.Ruhr-Konferenz "Herausforderungen bei der Einführung der BIM-Methode" am 7. April 2022. Wer mehr erfahren möchte zu den Herausforderungen bei der BIM-Einführung, den Meilensteinen auf dem Weg zur BIM-Arbeit, wie einzelne Arbeitspakete effizient bearbeitet werden können und welche Rollenbilder besetzt werden müssen, sollte sich den 7. April 2022 schon einmal vormerken.

Im Rahmen der 2. BIM.Ruhr-Konferenz zum Thema „Herausforderungen bei der Einführung der BIM-Methode: Überzeugungsarbeit, Rollenverteilung und Meilensteine" möchte das Projekt BIM.Ruhr alle BIM-Interessierten zum virtuellen Event am 7. April von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr einladen und die Diskussionen und spannenden Impulse, die in der ersten BIM.Ruhr-Konferenz gestartet sind, gemeinsam fortsetzen.

Die Teilnehmer*innen erwarten Vorträge von Stefan Schneider, BIM-Berater, planen-bauen 4.0 und von Katharina Bremm, Leitung Stabstelle BIM, Landesbetrieb Straßenbau.NRW zu folgenden spannenden Themenschwerpunkten:
•    Welche Herausforderungen müssen bei der BIM-Einführung überwunden werden?
•    Welche Meilensteine müssen auf dem Weg zur BIM-Arbeit erreicht werden?
•    Wie können die einzelnen Arbeitspakete effizient bearbeitet werden?
•    Welche Rollenbilder müssen besetzt werden?

Wie kann man sich anmelden?
Mehr zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung der 2. BIM.Ruhr-Konferenz finden Interessierte auf den Webseiten von BIM.Ruhr. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.


Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
 

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news-697 Wed, 23 Mar 2022 14:15:20 +0100 Digitalisierung der Baubranche https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/digitalisierung-der-baubranche-1/ Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hat in Vertretung ihrer 16 Länderarchitektenkammern konkrete Forderungen an die Bundesregierung gerichtet. Ohne digitale Werkzeuge und Planungsmethoden ist es nicht möglich, die politischen Ziele des Wohnungsbaus und Klimaschutzes im Bauwesen zu erreichen. Als Auftraggeberin kommt der öffentlichen Hand insbesondere bei der Einführung von BIM eine Vorreiterrolle zu.

„Die BIM-Methode ist über das nationale Kompetenzzentrum BIM Deutschland im Koalitionsvertrag verankert. Wir unterstützen die Bestrebungen der Bundesregierung, BIM im Bundesbau zum Standard zu machen. Die BAK engagiert sich dafür, dass dabei die zahlreichen kleinen und mittleren Architekturbüros in Deutschland nicht abgehängt werden“, so Martin Müller, der als Vizepräsident der BAK für die Digitalisierung zuständig ist.

„Im Gegenteil: Gerade kleine und mittlere Architekturbüros sollten in ihrer Vielfalt, Agilität und Flexibilität viel mehr noch als treibende Kraft für die Digitalisierung wahrgenommen und durch optimale Rahmenbedingungen unterstützt werden.“

Wie dies genau geschehen kann, zeigt die Broschüre „Berufspolitische Forderungen zur Digitalisierung“ der BAK, die von Digitalisierungsexpertinnen und -experten der Bundesarchitektenkammer mit Vorschlägen zu folgenden sieben Handlungsfeldern verfasst wurde:

  1. Zentrale Planungsverantwortung bei Architektinnen und Architekten
  2. Unabhängigkeit der Planung von der Ausführung
  3. KMU-Struktur auch im digitalen Zeitalter als Standortvorteil
  4. Politische Flankierung der Digitalisierung im Bauwesen
  5. Schutz der digitalen Daten, Modelle und des Know-hows
  6. Offene, transparente und interoperable Systeme
  7. Ununterbrochene digitale Prozesskette auch in den Bauverwaltungen

Die digitale Broschüre steht auf der Website der BAK zum kostenfreien Download zur Verfügung.

 

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news-695 Tue, 22 Mar 2022 08:37:54 +0100 Aktualisierte BIM-Schnittstellen https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/aktualisierte-bim-schnittstellen/ Die AVA-Software Avanti der Softtech AG besitzt Schnittstellen zu allen gängigen Anbietern für Textdatenbanken und Ausschreibungstexten: Heinze, GAEB, und DBD-BIM . Unabhängig davon, ob Anwender ihre Informationen aus STLB-Bau, DBD-BIM Elemente, Sirados, BKI, Ausschreiben.de oder Heinze erhalten, sie sind immer auf dem aktuellsten Stand und sparen viel Zeit bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen und Ausschreibungsunterlagen.

Ganz aktuell ist die Partner-Zertifizierung 2022 für die Heinze-Ausschreibungstexte online. Mit dieser Anbindung öffnen Ausschreibende die VOB-konformen und herstellerneutralen Stammpositionen direkt in Avanti oder recherchieren in der Hersteller- und Produktdatenbank von Heinze.

Aktuelle und qualitativ hochwertige Schnittstellen

Im Herbst des letzten Jahres haben die DBD BIM Elemente die DBD-Kostenelemente abgelöst. Allen Planenden, die diese Anbindung in Avanti verwenden, stehen Qualitäten, Bauleistungen mit Orientierungspreisen und technischen Regeln online zur Verfügung. Mit der Implementierung von DBD-BIM in die AVA-Software planen Anwender effizient in unterschiedlichen Detaillierungsgraden, je nach Stand des Projektes.

Darüber hinaus hat der Bundesverband für Bausoftware (BVBS) für die Software die aktuellen GAEB-Zertifizierungen vergeben. Der gemeinsame Ausschuss für Elektronik im Bauwesen vergibt das Zertifikat an Bausoftwarehäuser, die einen reibungslosen Datenaustausch während des AVA-Prozesses (Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung) gewährleisten können.

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news-694 Mon, 21 Mar 2022 10:09:07 +0100 BIM-basierte VR-Innovation https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-basierte-vr-innovation/ Die Formitas AG hat einen $50.000 Epic MegaGrant von Epic Games für die Entwicklung des innovativen Tools „BCF-Communicator” erhalten. Das BCF-Communications-Plug-in schließt den kommunikativen Kreis in digitalen Planungs- und Bauprojekten, indem Erkenntnisse aus Echtzeit-Begehungen schon ab einem frühen Stadium in den BIM-Planungsprozess einfließen. Es ist gleichzeitig ein elementarer Bestandteil des webbasierten Formitas IFC-Viewers, der gerade aufbauend auf dem Plug-in entwickelt wird, um die Kommunikation zwischen den Projekt-beteiligten noch nahtloser zu gestalten.

Das Ziel ist die Übertragung der Logik eines BIM-Projekts auf die grafischen Fähigkeiten einer AEC-Echtzeit-Visualisierung, angetrieben von Epic’s Unreal Engine. Der Epic MegaGrant unterstützt Formitas in der weiteren Arbeit an diesen Konzepten hin zu einer Plug-in-Standardisierung und besseren Verfügbarkeit beider Tools.

Nutzerkreis erweitern

Formitas plant die Veröffentlichung einer Beta-Version des BCF-Plug-ins. Die dahinterliegende Absicht ist, das Plug-in unabhängig von anderem Content zugänglich zu machen und in dem Zusammenhang den BCF-Workflow auszubauen – von traditionellen BIM-Workflows hin zu TwinMotion und später dann Unreal Engine. Der Epic MegaGrant wird das Unternehmen darin unterstützen, die Zielgruppe zu erweitern und eine einwandfreie Integration pro Plattform zu garantieren, wie auch die Kommunikationsknoten zu verstärken sowie den Authentifizierungsprozess und den Austausch mit BCF-Servern zu vereinfachen.

Das BCF-Communications-Plug-in verhilft Projektbeteiligten, aus in Unreal Engine erstellten digitalen Zwillingen zurück ins Projekt zu kommunizieren, und das über einen buildingSMART-zertifizierten Standard. So wird eine stabile Verbindung hergestellt. Nach bisherigem Stand wird diese Verbindung getrennt, sobald ein BIM-Projekt von einer Autorensoftware in Unreal, oder zukünftig TwinMotion, überführt wird. Das Plug-in besteht aus zwei Elementen: 1. Eine BCF-API-Verbindung kommuniziert mit BCF-Servern durch innovative Netzknotenpunkte und Funktionen, welche Anfragen an und Antworten vom Server verarbeiten. 2. Ein standardisierter BCF-XML-Ansatz ermöglicht Usern den Import und Export der dateibasierten Version dieses Standards.

Projekt auf verständlichere Art und Weise darstellen

Der IFC-Viewer erweitert die Leistungsfähigkeit von Standard-IFC-Viewern, sodass diese nicht nur IFC-Projektinformation anzeigen, sondern sie mit hilfreichen Tools kombinieren, wie Sonnensimulation, verschiedenen Navigationsmodi und weiteren Optionen. Der maßgebliche Unterschied besteht darin, dass von überall per Pixelstreaming auf den Viewer zugegriffen und das Modell ständig aktualisiert werden kann – nicht nur die IFC, sondern auch das ARC-Viz-Styling, welches angewendet wird, um das Projekt auf verständlichere Art und Weise darzustellen.

Das BIM Collaboration Format (BCF) ist ein Standard im digitalen Planen und Bauen, um in einem BIM-Projekt über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg Issues und Informationen (Kommentare) auszutauschen. Mit der Steigerung von Unreals Leistungsfähigkeit durch omnidirektionale Verfügbarkeit wachsen auch die Auswirkungen auf das digitale Planen und Bauen und Unreal wird ein zunehmend wichtiges Werkzeug für die direkte Projektkommunikation, die auf digitalen Zwillingen basiert. Im Moment besteht jedoch eine Lücke zwischen den präzise definierten, wertvollen Einblicken, die eine Echtzeit-Begehung der Projektvisualisierung bietet und der Möglichkeit, diese korrekt an die relevanten Beteiligten zurückzuspielen. Informationen werden selten effizient dokumentiert und gehen so verloren. Die von Formitas entwickelten Tools nutzen die Option der objektbasierten Kommunikation in einem BIM-Modell, und innerhalb des BCF-Formats, als Ausgangspunkt, mit dem Ausblick, BCF-Dateien nativ verarbeiten zu können.

Die beiden Tools im Demo-Video gibt es auf dem Formitas Youtube-Channel.

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news-693 Thu, 17 Mar 2022 10:46:19 +0100 Revolutionäres Verkehrsprojekt https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/revolutionaeres-verkehrsprojekt/ Ingenieure an der Technischen Universität München (TUM) setzen bei der Planung der Hyperloop-Vakuumröhre auf Allplan. Das Forscherteam hat alle vier Hyperloop-Wettbewerbe für die schnellsten Prototypen gewonnen und baut nun den ersten Prototyp in Echtgröße – inklusive der Vakuumröhre.

Die Fachgruppe aus 94 Mitgliedern und 29 verschiedenen Nationalitäten, darunter Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende arbeitet daran, aus der Vision des klimaneutralen Reisens in Hyperspeed Realität werden zu lassen. Bis Ende 2022 sollen ein lebensgroßer Prototyp der elektromagnetisch angetriebenen Passagierkapsel sowie ein 24 Meter langes Stück der Hyperloop-Vakuumröhre entwickelt werden. Durch die oberirdisch wie auch unterirdisch geführte Röhre sollen die Kapseln eines Tages wetterunabhängig mit einer Geschwindigkeit von 1.000 km/h schweben.

Die Forschergruppe, die an der Konstruktion der Vakuumröhre arbeitet, entschied sich dazu, Allplan für die Planung der Betonkonstruktion zu verwenden. Der Grund dafür liegt in den positiven Erfahrungswerten, die die Jungingenieure bereits im Studium mit der Software sammeln konnten – insbesondere in Hinblick auf die leistungsfähige Schalungs- und Bewehrungsplanung.

Das Projekt läuft seit 2019 und beinhaltet drei Themenbereiche: Im Ersten, der Simulation, werden Berechnungswerkzeuge und Modelle erstellt, die einer gesamtheitlichen Evaluierung des Systems dienen und wichtigen Input für Entscheidungen im Entwicklungsprozess liefern. Der zweite Bereich besteht im Bau eines 24 Meter großen Demonstrators in Echtgröße, mit dem das Design evaluiert und Daten für künftige Modelle gesammelt werden sollen. Parallel zur Fertigstellung des Demonstrators wird im dritten Bereich die Realisierbarkeit außerhalb des Labors unter die Lupe genommen. Dabei wird das Potenzial des entwickelten Systems unter Finanz- und Markt- sowie Umwelt- und Sicherheitsaspekten analysiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt: hier klicken!

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news-692 Wed, 16 Mar 2022 11:49:25 +0100 BIM im Betrieb https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-im-betrieb/ Interview vom Build-Ing. - Partner BIMSWARM mit Marcel Dickmann, Head of Sales & Marketing, eTASK Derzeit läuft die Nachfrage nach Anleitungen, Erfahrungen und Regeln zur Einführung und Nutzung der BIM-Methode im Bestand enorm. Eine wichtige Rolle spielen dabei nicht nur die Forderungen des Bundes in Bezug auf BIM, sondern auch das Streben der Immobilienbesitzer nach einer nachhaltigen Nutzung und Reduktion der Emissione.

Moderne IT-Lösungen, wie CAFM (Computer Aided Facility Management), können hier die notwendige technologische und methodische Unterstützung leisten.

Wie helfen CAFM und die BIM-Methode den Immobilienbetreibern? Wie sehen die Best Practices in diesem Bereich aus? – Darüber hat das BIMSWARM-Team mit Marcel Dickmann von eTASK Immobilien Software GmbH gesprochen. eTASK leitet die BIMSWARM-Fachgruppe CAFM, welche Anforderungen und Zertifizierungskriterien im Bereich CAFM für Nutzer der BIMSWARM-Plattform definiert.
 

BIMSWARM: Wer nutzt CAFM und warum?

MD: Unternehmen, die ein größeres Immobilienportfolio zu betreuen haben, sei es als Eigentümer, Nutzer, Betreiber oder Dienstleister, stellen ab einem gewissen Umfang an zu betreuenden Immobilien oder bei steigender Komplexität der damit verbundenen Aufgaben fest, dass dies ohne eine Digitalisierung der Prozesse nicht mehr möglich ist.

Da sich die wesentlichen Prozesse des Immobilienbetriebs regelmäßig wiederholen, wie z.B. Wartungen, Umzüge, Mietabrechnungen, Raumbuchungen etc. bietet ein CAFM die Möglichkeit, diese Prozesse zu standardisieren und automatisieren, und damit eine ideale Grundlage für eine Effizienzsteigerung im Immobilienbetrieb sowie für eine höhere Planungssicherheit im strategischen Immobilienmanagement zu schaffen.

Zunehmende Anforderungen aus gesetzlichen Vorgaben z.B. bei den Betreiberpflichten oder der energetischen Gebäudesanierung sowie interne Compliance-Anforderungen sind ebenso Faktoren, die für eine rechtssichere Dokumentation der diesbezüglichen Maßnahmen in einem CAFM sprechen.

Nicht zuletzt bewirken steigende Mietpreise, dass Unternehmen die eigene Immobilienstrategie hinterfragen. Um dabei Kostenschwerpunkte und Einsparpotenzial zu identifizieren, braucht es valide Daten zur Immobilie selbst sowie zu deren Nutzung. Diese liefert das CAFM.

BIMSWARM: Wie können FM-Prozesse mit der BIM-Methode unterstützt werden?

MD: Der Übergang in den digitalen Immobilienbetrieb mittels CAFM funktioniert nicht ohne aktuelle Daten zu den zu verwaltenden Bauwerken. Dabei beginnt der Immobilienbetrieb nicht erst mit dem Einzug eines Unternehmens in ein Gebäude. Der Abschluss von Reinigungs- und Wartungsverträgen, die Belegungs- und Möblierungsplanung, sowie weitere Betriebsprozesse müssen bereits vorher geregelt sein.

Der digitale Zwilling kann mittels BIM fließend und ohne Systembruch aus Planung und Bau in den Betrieb überführt werden und das auch schon in frühen Planungsphasen. Die BIM-Methode unterstützt den Betrieb damit bereits bei dessen Aufbau. Die Möglichkeit, die betrieblichen Informationsanforderungen bei der Modellierung im BIM zu berücksichtigen und Informationslieferungen (neue Modell-Versionen) auf dieser Basis automatisiert und wiederholbar zu prüfen, reduziert zudem die Kosten der Digitalisierung im Betrieb bei einer gleichzeitig deutlich höheren Datenqualität.

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Lesen Sie das vollständige Interview auf der BIMSWARM-Website.

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news-691 Tue, 15 Mar 2022 08:00:00 +0100 Klimaneutrale Zementproduktion https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/klimaneutrale-zementproduktion/ In Rohrdorf entsteht derzeit Deutschlands erste CO2-Abscheideanlage für die Zementproduktion. Der Betreiber des Zementwerks, Rohrdorfer, möchte mit dem Pilotprojekt die Möglichkeiten der Abscheidung von Kohlendioxid und damit eine klimaverträgliche Zementproduktion erforschen. Die Anlage entsteht in Zusammenarbeit mit der Andritz Gruppe und soll bis Ende Juni 2022 in Betrieb gehen. Sie wird pro Tag zwei Tonnen Kohlendioxid abscheiden, das im Sinne der Kreislaufwirtschaft einer weiteren Verwendung in der regionalen chemischen Industrie zugeführt werden soll. Die Gesamtkosten der Pilotanlage belaufen sich auf drei Mio. Euro und werden von Rohrdorfer getragen.

Pilotprojekt ist Meilenstein für klimaneutrale Zementproduktion

Auf der Südseite des Rohrdorfer Zementwerks steht bereits das Fundament für die Anlage. Auf rund 30 Quadratmetern entsteht ab Mitte März eine 25 Meter hohe Pilotanlage für die CO2-Abscheidung. Eine weitere Anlage an einem Rohrdorfer-Standort ist bereits in Planung.

Die Anlagen werden in Zusammenarbeit mit der Andritz Gruppe errichtet. Der österreichischer Konzern für Anlagen- und Maschinenbau verfügt über eine langjährige Expertise beim Bau von CO2-Abscheidern in Kohlekraftwerken. In der Pilotanlage werden die technischen, qualitativen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die CO2-Abscheidung und Umwandlung getestet. Bisher gibt es dazu ausschließlich Erfahrungswerte aus Abscheide-Anlagen, die in der Kohleverstromung eingesetzt werden.

Für das Rohrdorfer Zementwerk hat die Andritz Gruppe die Anlage individuell angepasst, damit im Ergebnis die optimale Reinheit des CO2 bei gleichzeitig hoher Langlebigkeit des zur Abscheidung genutzten chemischen Lösungsmittels erreicht werden kann.

Sobald der CO2-Abscheidevorgang ausreichend getestet ist, erweitern Rohrdorfer Ingenieure und Konstrukteure die Anlage, um aus dem abgeschiedenen Kohlendioxid Ameisensäure, eine vielseitig nutzbare Chemikalie, zu produzieren. Voraussichtlich wird das im Herbst 2022 möglich sein. Bereits seit Juli 2021 testet das Unternehmen die Gewinnung von Ameisensäure aus Kohlendioxid im unternehmenseigenen Labor, um für die Produktion in der Pilotanlage optimal gerüstet zu sein. Aus den zwei Tonnen CO2, die in der Anlage pro Tag abgeschieden werden, können etwa 1.800 Liter Ameisensäure gewonnen werden. Diese wird zum Beispiel an Chemiewerke in der Region geliefert und dient als Basis für Produkte wie Reinigungs-, Desinfektions- oder Enteisungsmittel. Je nach Reinheitsgrad ist das gewonnene CO2 auch in der Lebensmittelindustrie, etwa für die Kohlensäureanreicherung von Mineralwasser, verwendbar.

Die Ergebnisse des Pilotprojekts sind für den Baustoffhersteller ein wichtiger Schritt, um das Ziel der deutschen Zementindustrie, bis 2050 klimaneutralen Zement zu produzieren, zu erreichen. Bereits 2022 wird am Standort Rohrdorf Zement mit 45 Prozent weniger CO2 als 1990 hergestellt. Dies gelingt durch Optimierung der Zementsorten und des Brennstoffeinsatzes. Bis 2030 soll eine Reduktion um 65 Prozent gelingen. Die restlichen 35 Prozent können nur noch durch Abscheidung reduziert werden. Die Pilotanlage zur CO2-Abscheidung soll diese Entwicklung beschleunigen.

CO2 als Kohlenstoffquelle wichtig für die Energiewende

Die Kohlendioxid-Abscheidung ist außerdem ein wichtiger Beitrag zur Energiewende: Durch die Sektor-Koppelung von chemischer Industrie und Zementindustrie soll der abgeschiedene und umgewandelte Kohlenstoff mittelfristig Erdöl und Erdgas in der chemischen Industrie ersetzen. Das ist der Einstieg in eine CO2-Kreislaufwirtschaft.

„Wir müssen beginnen, Kohlendioxid als Wertstoff statt als Problemstoff zu sehen. Der Kohlenstoff im CO2 kann zu Methanol, Ethylen oder Ameisensäure und damit Ausgangsstoff für viele Produkte werden, die heute noch auf Erdölbasis hergestellt werden müssen. Mit dem Pilotprojekt ist Rohrdorfer im Begriff, ein verlässlicher Partner für die chemische Industrie, zum Beispiel an den Chemiestandorten Burghausen oder Linz zu werden,“ sagt Dr. Helmut Leibinger, Leiter Anlagen- und Verfahrenstechnik bei Rohrdorfer.

„Mit CO2 als Kohlenstoffquelle kann Deutschland das Klima schützen und zugleich unabhängiger von Erdöl und Erdgas werden. Zudem bleiben die Wertschöpfung und damit auch Arbeitsplätze im Land.“
Am 25. Januar hatte Prof. Dr. Angelika Niebler, Abgeordnete im Europäischen Parlament und stellvertretende Parteivorsitzende der CSU Bayern, zusammen mit der Rohrdorfer Geschäftsleitung den ersten Spatenstich für die Anlage gesetzt.

Weitere Informationen: hier klicken!

 

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news-690 Fri, 11 Mar 2022 12:13:14 +0100 Freier Blick auf neue Fassade https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/freier-blick-auf-neue-fassade/ Die Erweiterung des BB Business Hub in Berlin-Schönefeld nähert sich der Fertigstellung. Die Alpine Finanz ergänzt in der Mittelstraße  ihren Unternehmens-Campus um einen sieben Stockwerke hohen Neubau. Jetzt sind die Fassadenarbeiten beendet. Das Gerüst wird abgebaut und der Blick frei auf die markante Fassade aus Glas und Stahl.

Als Nächstes steht der Innenausbau an. Auf ca. 17.000 m² entstehen dabei modernste Büroflächen mit flexibel aufteilbaren Grundrissen und drei Meter hohen Decken. Ausgebaut wird der Hub 3 im Social Design. Damit wird das Büro zur Wohlfühlzone mit komfortabler Ausstattung und smarten Extras. Großzügige und aufwendig gestaltete Aufenthaltsflächen innen und außen setzen neue Maßstäbe und erinnern an beliebte Open Spaces internationaler Metropolen.

Fertigstellung für Ende 2022 geplant

Die rund 600 m2 große Gastro-Area holt das großstädtische Food-Angebot Berlins nach Schönefeld und dient neben den mietereigenen Flächen als Networking-Treffpunkt und lädt zu kreativen Pausen ein. Mit der künftigen Mieter App lassen sich unter anderem Konferenzräume reservieren, Carsharing-Angebote buchen und Speisen sowie Getränke bestellen.

Neben der modernen Ausstattung überzeugt der BB Business Hub durch seine Lage in direkter Nachbarschaft des BER Terminal 5 und des S-Bahnhofs Schönefeld. Der Hub 3 soll ab Q4 2022 fertiggestellt sein. Erste Musterbüros können schon ab dem Herbst besichtigt werden.

Der BB Business Hub in der Mittelstraße 3, 5 und 7 ist ein moderner Unternehmens-Campus, bestehend aus drei Bürogebäuden, die auf insgesamt 35.000 m² Mietfläche zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

 

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news-689 Thu, 10 Mar 2022 08:30:26 +0100 Save the Date! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/save-the-date/ BIM-TAGE Deutschland’22 mit BIM-Jahreskongress und BIM GALA am 19.9. hybrid im ALLIANZ FORUM und Building Life online am 20.9. Auch die 3. BIM-TAGE Deutschland finden zum Leitthema „DIGITAL UND NACHHALTIG: Planen – Bauen – Betreiben. Auf zu neuen Erkenntnissen, Erfolg und dringenden Beitrag für den Klimaschutz!“ statt. Neu in diesem Jahr: Der hybride BIM-Jahreskongress mit der abendlichen BIM-GALA im ALLIANZ FORUM am Brandenburger Tor wird kombiniert mit dem Online-BIM-Kongress, der Building Life.

Die #BTD starten am 19. September wieder mit dem BIM Jahreskongress für Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und Politik. Schirmherren sind die planen-bauen 4.0 und das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Planen und Bauen. Bei dem abendlichen exklusiven Networking-Event, der BIM GALA-Party, steht die Verleihung der Green-BIM Awards mit Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, DGNB im Mittelpunkt. Zudem wird der Gewinner des Start-Up Wettbewerbs „Auf der Fährte der BIM-Löwen“ bekannt gegeben. Begleitet werden die beiden Programmtage von einer hybriden Ausstellung und einem digitalen Matching-Arrangement.

Anbieter von IT, smarten Tools und Produkten oder Consulting und Services können sich vielfältig dem Publikum vor Ort und an den Bildschirmen präsentieren. Erwartet werden ca. 300 Teilnehmer vor Ort und über 4.000 Besucher online. Der Vorverkauf startet Anfang April.  

 

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news-688 Wed, 09 Mar 2022 09:06:01 +0100 „Shaping the Future of FM!“ https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/shaping-the-future-of-fm/ Bewerbe Dich beim BEGIS FM Award Der „BEGIS FM Award“ hebt Studierende, Absolventen und Young Professionals hervor, die sich für ein digitales und nachhaltiges Facility-Management begeistern …
 
… und die mit ihrer Masterarbeit, Bachelorarbeit oder Projektskizze aus der Praxis mit Innovationskraft, Neuigkeitswert, zusätzlichen Nutzen oder pragmatischen Vorbildcharakter auf sich aufmerksam machen möchten.

Die Jury würdigt neue Perspektiven und überraschende Anregungen zur digitalen Transformation in ein effizientes Facility-Management, zum Beispiel für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb, dem Vorteil von BIM für FM oder dem Einsatz smarter Tools …

… und Deine Motivation, die Zukunft im Facility-Management
einfallsreich mitzugestalten.

Die Build-Ing. fördert den Nachwuchs-Wettbewerb für Smartes FM als Medienpartner und mit ihrem Chefredakteur Ralf-Stefan Golinski in der Jury.

Verliehen werden die BEGIS FM Awards beim BIM-DIALOG 2022 am 9. Juni in der BayArena mit einer Laudatio von Dr. Thomas Wilk, Leiter Abteilung Bauen, BIM-CompetenceCenter und PG Innovatives Bauen/3D-Druck, Bauministerium NRW.

Die Jury freut sich auf Eure Arbeiten:  Andreas Germer, Initiator des BEGIS FM AWARD und Geschäftsführender Gesellschafter der M&P BEGIS GmbH, Dozent an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Frank Ehrlich, Real Estate Senior Project Manager, BSH Hausgeräte GmbH; Ralf-Stefan Golinski, M.A., Chefredakteur Build-Ing.; Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin planen-bauen 4.0 Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbH; Ansgar Tonhäuser, Director Corporate Real Estate Management, MAHLE International GmbH; Prof. Dr. Markus Thomzik, Westfälische Hochschule, Studiengang: Technisches Facility Management Lehr- und Forschungsgebiete: BWL, FM, Digitalisierung und Innovationsmanagement. Management, Michael Golz, M&P BEGIS GmbH.

Hier geht es zu den Bewerbungsunterlagen. Und alle weiteren Infos zum BIM-DIALOG 2022 gleich hier: https://www.immo-kom.com/bim-dialog/

 

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news-687 Mon, 07 Mar 2022 07:33:00 +0100 Potenziale des Abwassers https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/potenziale-des-abwassers/ Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) erklärt, wie man Wärmelecks in der Gebäudetechnik schließen kann. Anlässlich des Tages des Energiesparens am 5. März hat die DBU einen Tipp parat, wie Wärme aus Abwasser zurückzugewinnen und ein Wärmeleck in der Gebäudetechnik zu schließen ist. In Berlin und und Frankfurt am Main wurde verschiedene Mehrfamilienhäuser mit Wärmerückgewinnungs-Systemen von unterschiedlichen Herstellern im Praxisbetrieb untersucht und bewertet. Das Projekt des Ingenieurbüros „Nolde & Partner innovative Wasserkonzepte“ in Berlin wurde vom DBU gefördert.

Über das im Durchmesser nur etwa 150 Millimeter enges Abwasserrohr entweicht mehr Energie als über die gesamte Außenhülle eines gut gedämmten Mehrfamilienhauses. „Eine dezentrale Wärmerückgewinnung aus häuslichem Abwasser kann also enorm viel Energie und Geld sparen“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.

„Außerdem erwärmen sich Städte weniger, der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) wird vermindert. Beides dient dem Klimaschutz.“ Hinzu kommt: Wenn das Abwasser aus Badewanne, Dusche, Handwaschbecken sowie Wasch- und Geschirrspülmaschinen noch gereinigt und für die Toilettenspülung genutzt wird, kann erheblich Trinkwasser eingespart werden. Bonde: „Angesichts des Klimawandels und der dadurch verursachten Trockenperioden müssen diese Potenziale verstärkt genutzt werden.“

Schon einfache Systeme sparen Energie und CO2 ein

In öffentlichen und privaten Gebäuden in Deutschland werden etwa 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung verwendet. „Dies sind fast 20 Prozent des gesamten Kohlendioxid-Ausstoßes in Deutschland“, sagt Projektleiter Erwin Nolde. Von den 40 Prozent entfällt nach seinen Worten „mehr als die Hälfte auf Wohngebäude“. Nolde: „Selbst einfache Systeme könnten die Energieeffizienz eines Gebäudes erhöhen und so den CO2-Ausstoß verringern.“ Ein Beispiel aus einem DBU-geförderten Projekt: In einem Mehrfamilienhaus in Berlin wurde Abwasser aus Badewannen und Duschen über einen Wärmetauscher geführt, um das kalte Trinkwasser auf 25 Grad Celsius vorzuwärmen. Anschließend wurde es mit einem Blockheizkraftwerk auf mehr als 60 Grad Celsius Endtemperatur erhitzt. „Die Energieeinsparungen entsprachen etwa einem Drittel des Wärmebedarfs für Warmwasser“, so Nolde.

Sogenanntes Grauwasser hat hohes Wärmepotenzial

Für die Wärmerückgewinnung empfiehlt Nolde, leicht verschmutztes sogenanntes Grauwasser, das etwa aus Badewanne, Dusche und Handwaschbecken kommt, von Toilettenwasser, sogenanntem Schwarzwasser, zu trennen. „Grauwasser hat mit etwa 30 Grad Celsius ein hohes Wärmepotenzial wie sich auch am Beispiel eines Frankfurter Passivhauses zeigte“, so der Ingenieur. Die höchste Wärmerückgewinnung lieferte ein Verfahren, bei dem nach einer Reinigung des Grauwassers Wärme über einen Rohrwärmetauscher entzogen wurde. Auf diese Weise wird das Trinkwasser laut Nolde „auf 40 Grad Celsius vorerwärmt und damit etwa doppelt so viel Wärme zurückgewonnen wie bei der einfachen Lösung im Berliner Mehrfamilienhaus“. Würde noch das Abwasser aus Waschmaschinen genutzt und die Rohre der Warmwasserleitungen entsprechend isoliert, „würde man dem Ziel der CO2-neutralen Warmwasserbereitung schrittweise immer näher kommen und einen noch deutlicheren Beitrag zur Wärmewende leisten, insbesondere wenn der Strom für die Wärmepumpe aus der eigenen Photovoltaik-Anlage stammt“, so Nolde.

Kombination aus Wärmerückgewinnung und Wasserrecycling entlastet die Umwelt deutlich

Mit Blick auf das Wasserrecycling zeigten langjährige Untersuchungsergebnisse bei einem Mehrfamilienhaus mit 73 Wohneinheiten in Berlin, dass selbst stark belastetes Küchenabwasser nach der Reinigung als hochwertiges Betriebswasser etwa für die Toilettenspülung bereitgestellt werden kann. Nolde: „Sogar während der Pandemie, als die Menschen mehr zu Hause und erheblich höhere Abwassermengen im Mehrfamilienhaus zu verzeichnen waren, funktionierte die Anlage einwandfrei.“ Sowohl die Wärmerückgewinnung als auch das Grauwasserrecycling tragen nach Noldes Worten bei Investitionskosten von einmalig ein bis zwei Monatsmieten deutlich zur Umweltentlastung bei und mildern die Auswirkungen des Klimawandels. Wegen zugleich sinkender Betriebskosten sollte beides „zum Standard im mehrgeschossigen Wohnungsbau gehören“, so Nolde. Einer breiten Einführung stehe technisch nichts im Wege, „zumal der Nutzen nachgewiesen ist und es weder hygienisches Risiko noch Komfortverluste gibt“, sagt der Projektleiter.

Der Abschlussbericht des DBU-geförderten Projektes ist hier zu finden:

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news-686 Thu, 03 Mar 2022 10:06:45 +0100 BIM Allianz lädt ein! https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bim-allianz-laedt-ein/ Vertreter der BIM Allianz stellen am 11.03.2022, 14.00 bis 16.00 Uhr, BIM- Arbeitsergebnisse in einer Online-Veranstaltung vor. Seit der Gründung im Juni 2019 haben die Arbeitskreise der BIM Allianz an konkreten Fragestellungen zu einer praxistauglichen Anwendung der BIM Methode auf verschiedenen Ebenen gearbeitet und konkrete Lösungen entwickelt. Diese stellen Vertreter der BIM Allianz in einer öffentlichen Online-Veranstaltung erstmals vor, u.a.:

  • Positionspapier: „Es geht nicht um das Ob, sondern um das Wie.“;
  • Leistungsbild „Objektplanung mit BIM“;
  • Datenbank: „Merkmal- und Anwendungsfallserver“;
  • Leistungsbild „BIM Gesamtkoordination“.

Die BIM Allianz ist ein Zusammenschluss von derzeit 40 national und international agierenden Architekturbüros mit dem Ziel die durch die neuen Planungsmethoden entstehenden Herausforderungen gemeinsam zu lösen und die Interessen der planenden und objektüberwachenden ArchitektInnen in der Digitalisierung zu vertreten. Die BIM Allianz unterstützt dazu fachlich die Architektenkammern, die BAK, den BDA und buildingSMART.

Infos und kostenfreie Anmeldung gleich hier.

 

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news-685 Wed, 02 Mar 2022 09:20:42 +0100 Neues Plug-in https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neues-plug-in/ Wie GEBERIT BIM unterstützt Geberit erweitert das bestehende BIM-Angebot mit aktuellen Produktdaten für die digitale Planung von Sanitärinstallationen und liefert eine integrierte Lösung für Autodesk® Revit®. Bereits 2019 hat Geberit in der BIM-Software Autodesk® Revit® das Geberit BIM Catalogue Plug-in eingeführt, das nun in das Geberit BIM Plug-in überführt wird. Mehr als 5.000 Ingenieur- und Planungsbüros weltweit nutzen das Tool bereits, um Geberit Produkte in ihren Projekten zu verplanen.

Mit dem neuen BIM Plug-in ermöglicht Geberit Planern, Ingenieuren und Architekten den Zugriff auf Revit®-Daten (so genannte Revit®-Familien) in 35 Sprachen und mit 41 lokalen Sortimenten. Das gesamte Geberit Rohrleitungssortiment sei in parametrischen und leicht handhabbaren Geometrien verfügbar. Daneben habe man auch die Montageelemente der Duofix, Kombifix und GIS-Reihe integriert. Um eine noch breitere Verwendung zu ermöglichen, seien diese Produkte teilweise auch in die Kataloge bekannter Planungsanwendungen wie etwa liNear oder Trimble Nova implementiert.

Die weltweit tätige Geberit Gruppe ist europäischer Marktführer für Sanitärprodukte. Geberit verfügt in den meisten Ländern Europas über eine starke lokale Präsenz und kann dadurch sowohl auf dem Gebiet der Sanitärtechnik als auch im Bereich der Badezimmerkeramiken einzigartige Mehrwerte bieten. Die Fertigungskapazitäten umfassen 26 Produktionswerke, davon 4 in Übersee. Der Konzernhauptsitz befindet sich in Rapperswil-Jona in der Schweiz. Mit rund 12.000 Mitarbeitenden in rund 50 Ländern erzielte Geberit 2021 einen Nettoumsatz von CHF 3,5 Milliarden. Die Geberit Aktien sind an der SIX Swiss Exchange kotiert und seit 2012 Bestandteil des SMI (Swiss Market Index).

Mehr Informationen zum neuen Pug-In erhalten Sie unter www.geberit.de/bim

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news-684 Mon, 28 Feb 2022 10:18:18 +0100 Bund fördert Sanierung der Augsburger Synagoge https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/bund-foerdert-sanierung-der-augsburger-synagoge/ Die Sanierung der mehr als 100 Jahre alten Augsburger Synagoge wird der Bund mit 13 Millionen Euro bezuschussen. Dabei handelt es sich um die Hälfte der vorgesehenen Baukosten von 26 Millionen Euro, die andere Hälfte wird von weiteren öffentlichen und privaten Förderern getragen. Darüber hinaus wird auch ein Pavillon zur Nutzung durch das Jüdische Museum Augsburg Schwaben errichtet, das sich seit Jahrzehnten in dem Gebäudekomplex befindet.

Es ergibt sich durch die räumliche Nähe zwischen Synagoge und dem Jüdischen Museum ein einzigartiger Raum zum Austausch zwischen der Israelitischen Kultusgemeinde und der breiten Öffentlichkeit. Die Sanierung soll bis 2028 abgeschlossen sein.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Das lebendige Wachsen des jüdischen Lebens in Deutschland nach dem Holocaust ist für unsere gesamte Gesellschaft eine große Bereicherung und ein Zeichen des Vertrauens. Es ist und bleibt unsere Verantwortung, die Voraussetzungen für die Entfaltung jüdischen Lebens zu schaffen. Dazu gehört die vehemente Bekämpfung des Antisemitismus genauso wie die Förderung jüdischer Kultur. Die Augsburger Synagoge ist ein sichtbarer Ort jüdischen Lebens im Herzen Augsburgs, sie steht beispielhaft für die lange und vielfältige Tradition jüdischen Lebens in Deutschland. Weil ihre kulturelle und geschichtliche Bedeutung weit über Bayern hinausgeht, fördert die Bundesregierung die Generalsanierung mit 13 Millionen Euro. Damit möchten wir unseren Beitrag dafür leisten, dass die Augsburger Synagoge auch in Zukunft ein Ort jüdischer Kultur, Religion und Tradition ist, ein Ort der Verständigung zwischen unterschiedlichen Kulturen, ein Ort für das Erinnern in die Zukunft.“

 

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news-683 Fri, 25 Feb 2022 10:03:38 +0100 Neuauflage GEFMA 410 veröffentlicht https://www.build-ing.de/nachrichten/detail/neuauflage-gefma-410-veroeffentlicht/ Die Richtlinie erläutert Schnittstellen zur IT-Integration von CAFM-Software. Auf der Basis einer sich ständig vollziehenden Leistungssteigerung der Informationstechnik (IT) lässt sich CAFM-Software meist problemlos in die bestehende IT-Infrastruktur einbinden. Im Facility Management (FM) sind jedoch in der Regel Schnittstellen zu bereits bestehender oder zukünftig zu installierender Software notwendig für eine anforderungsgerechte Informations- und Wissensverwaltung.

Wie bereits in der GEFMA 400 definiert, muss man klar zwischen der CAFM-Software und einem CAFM-System unterscheiden. Ein entsprechendes Schnittstellenkonzept muss bei der Einführung von CAFM-Software erstellt werden, das die Informationsverteilung, Schnittstellenflexibilität und ggf. Standardisierungsmaßnahmen zum Datenaustausch definiert und damit zur softwaretechnischen Unterstützung der betrieblichen Abläufe beiträgt.

Neuauflage der Richtlinie im Online-Shop von GEFMA verfügbar

Der Umfang der für Schnittstellen erforderlichen initialen und laufenden Aufwendungen kann in Abhängigkeit von den implementierten CAFM-Funktionalitäten, den Prozessabläufen innerhalb der Nutzerorganisation und der Komplexität des IT-Umfeldes erheblich schwanken und gelegentlich die Aufwendungen für die CAFM-Software übersteigen.

Die Neuauflage der GEFMA 410 kann ab sofort über den Online-Shop des Branchenverbands des Facilitymanagements GEFMA (German Facility Management Association) erworben werden. Für GEFMA-Mitglieder ist die Richtlinie kostenlos und als Download verfügbar.

 

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