Der diesjährige Große DAI Preis geht an die Architekten Ansgar Schulz und Benedikt Schulz für ihre Verdienste um die Baukultur.
Geehrt werden die Brüder vom Dachverband der Architekten- und Ingenieurvereine in Deutschland (DAI) für ihr Lebenswerk, nicht für ein bestimmtes Bauwerk. Zu ihrem Repertoire gehören preisgekrönte Bauwerke wie unter anderem die Katholische Propsteikirche St. Trinitatis, der größte zeitgenössische Sakralbau im Osten Deutschlands (BDA-Preis Sachsen 2016, Balthasar-Neumann-Preis 2016).
Würdigung für ihr Lebenswerk
Die Auszeichnung ist eine Würdigung ihres Engagements für Baukultur – anerkannt beispielsweise durch Berufungen in den Konvent der Bundesstiftung Baukultur (Ansgar Schulz, 2010, 2016 und 2018) oder die Sächsische Akademie der Künste (Benedikt Schulz, 2010). Die Preisvergabe an die Leipziger fällt mit der diesjährigen Wiedergründung des Architekten- und Ingenieursvereins (AIV) Leipzig zusammen.
„Das DAI Präsidium freut sich sehr über die Wiederbelebung des traditionsreichen Architekten- und Ingenieurvereins (AIV) Leipzig und ist dem Vorschlag, in diesem Jahr den Großen DAI Preis für Baukultur an die Brüder Schulz zu verleihen, gerne gefolgt“, sagte DAI-Präsident Christian Baumgart.
Renommierte Auszeichnung
Am 22. September 2018 ab 19 Uhr findet die Preisverleihung anlässlich des DAI-Tages 2018 im GRASSI Museum in Leipzig statt. Die Architektin Annette Menting, Professorin für entwurfsorientierte Baugeschichte und Baukultur an der HTWK Leipzig, wird den Brüdern einen zweieinhalb Kilogramm schweren Bronze-Kubus des Berliner Künstlers Emanuel Scharfenberg überreichen.
Das Präsidium des DAI entscheidet über die Vergabe. Dabei greift es auf Vorschläge aus den Mitgliedsvereinen zurück. Zu den früheren Preisträgern gehören David Chipperfield (2010), Jórunn Ragnarsdóttir und Arno Lederer (2016). Seit 1990 wird der DAI Preis für Baukultur im Wechsel mit dem DAI Literaturpreis für besondere Verdienste um die Baukultur in Deutschland verliehen.
Anmeldung und Programm zum DAI Tag 2018 in Leipzig.
Build-Ing. sprach mit Prof. Benedikt Schulz und Taina Puyn vom Architekturbüro Schulz und Schulz über ihre ersten Schritte mit BIM. Thematisiert wurden unter anderem ihr Pilotprojekt Deutsche Botschaft in Wien sowie ein Problem des deutschen Vergaberechts.
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