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Neue Richtlinie
VDI/gif 6209: Redevelopment

Eine neue Richtlinie hilft, Investments abzusichern und Gesundheitsrisiken für Gebäudenutzer auszuschließen.

Das Thema Redevelopment ist in der Immobilienwirtschaft wieder aktuell. Auch zukünftig wird die Umnutzung und Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien und vorgenutzten Flächen zunehmen. Das hat zwei Gründe: Nachhaltigkeit und die Chance, preiswertere Wohnräume für einen angespannten Wohnungsmarkt zu schaffen. 

Neue Richtlinie minimiert Risiken

Die sich für Bauherren und Investoren aus Redevelopment-Immobilien ergebenen Risiken sind oft nicht ohne Weiteres zu erkennen bzw. zu kalkulieren. Mithilfe der neuen Richtlinie VDI/gif 6209 ändert sich das. Sie bietet einen Leitfaden, um Investments abzusichern und gesundheitliche Risiken auszuschließen. 
Das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Natur der Nutzer sollen durch ein Wohngebäude möglichst unterstützt, mindestens aber nicht beeinträchtigt werden. Daher sind Baumaterialien auszuwählen, die bei der Verarbeitung und Nutzung keine negativen Einflüsse auf Menschen und Umwelt nehmen. Zur Erkennung von Belastungen durch Baustoffe und -materialien ist die Innenraumluft ein wichtiger Parameter.

Leitfaden zum Thema Redevelopment

Mithilfe der Richtlinie VDI/gif 6209 kann eine Risikominimierung erreicht werden. Neben einer eigenen Definition von Redevelopment gibt sie zahlreiche Hinweise für die nachhaltige Entwicklung von Bestandsimmobilien. In den einzelnen Projektschritten werden die Unterschiede zur klassischen Projektentwicklung von Neubauten dargestellt.
Die neue Richtlinie wird am 21. November 2018 in einem VDI-Expertenforum in Düsseldorf der Fachöffentlichkeit vorgestellt. 
Infos zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für das Expertenform gibt es hier: www.vdi.de/ef-redevelopment

Redevelopment und Risiken

Redevelopment und Risiken (Bild: hanohiki/stock.adobe.com)

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