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Herstellerinitiative Bauprodukte digital
productsforbim

Die Herstellerinitiative "productsforbim" will praxiskonforme digitale Produktdaten und Services gestalten.

BIM spielt bei der Zusammenarbeit zwischen Architekten und Bauplanern eine immer bedeutendere Rolle. In Europa fehlen allerdings noch einheitliche Standards und praxistaugliche Implementierungsansätze. Hersteller von Bauprodukten haben 2017 zunächst die Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ gegründet. 

Zwischenzeitlich hat sich die Interessengemeinschaft dem Bundesverband Bausysteme e. V. angeschlossen, um für die gesetzten Ziele den entsprechenden Rahmen zu haben. Dort wird sie im Fachverband „Bauprodukte Digital“ proaktiv ihr Wachstum fortsetzen. 

Die Teilnehmer stellen sich gemeinsam den Herausforderungen der Digitalisierung. Sie blicken in Richtung einheitlicher Produktdaten, einfacher Zugänglichkeit und praxisnaher Gestaltung. 

Vernetzung zwischen Herstellern und Kunden

Die neue Initiative steht eigenen Angaben zufolge mit dem Label „productsforbim“ konsequent für die Nutzung der BIM-Methode, im konkreten Bezug zu den realen Produkten. Mit den gemeinsamen Erfahrungen möchte man auch viel zukünftiges Neuland von BIM erkunden. Die aktive Mitarbeit an der erfolgreichen Entwicklung von BIM mit den Produktdaten der Hersteller soll zudem gefördert werden. 

Am 16. März 2018 fand in Steinhagen bei Hörmann eine Informationsveranstaltung statt, mit der Absicht, weitere interessierte Hersteller zu gewinnen. Der Fachverband nimmt am 1. April 2018 offiziell seine Arbeit auf. Ziel des Fachverbands ist die Sicherstellung der praxisnahen Umsetzung von digitalen Herstellerinformationen.

Die digitalen Prozesse für Planer, Verarbeiter, Produkthersteller und Betreiber von Gebäuden sollen vorangetrieben werden. Zu den Mitgliedern zählen die Unternehmen dormakaba, Hörmann, Jansen Building Systems, Schüco, Xella und Forbo Flooring. Die Betriebe Hilti und Knauf haben bereits bei der Initiative mitgewirkt und gelten als weitere Anwärter. 

Nur gemeinsam können die digitalen Chancen und Herausforderungen besser erschlossen werden. Dabei geht es um einen einheitlichen Ansatz, nicht nur um einzelne Produkte. Mitglieder des Fachverbands wollen praxiskonforme digitale Produktdaten und Services gestalten, Informationen und Erfahrungen untereinander austauschen, Hersteller und Kunden vernetzen sowie digitale Wertschöpfungsketten erweitern. 

Erweiterung digitaler Wertschöpfungsketten

Ziel ist es, die Entwicklung von den meist noch klassischen, noch nicht durchgängig digital unterstützten Abläufen hin zu einer durchgängigen Methode BIM mit großem Erfolg mitzugestalten. Zur Zielerreichung ist es notwendig, reale Produkt-Planungsdaten zu erstellen und anwendungsgerecht verfügbar zu machen. Wichtig ist zudem die Herausarbeitung der Vorteile ihrer Verwendung. 

Auf diese Art und Weise wird sichergestellt, dass die Anwender der Planungsdaten diese gut verstehen und nutzen können. Klare Arbeitsweisen und Regeln, wie Produktinformationen genutzt werden sollen, müssen zwischen den beteiligten Akteuren in Planung, Bau und Betrieb etabliert werden. 

Der Fachverband „Bauprodukte Digital“ im Bundesverband Bausysteme e. V. hat es sich zum übergeordneten Ziel gesetzt, für den jeweils Verantwortlichen einen optimalen Umgang mit den Bauprodukten während Planung, Ausführung und Bewirtschaftung zu gewährleisten. 

Bild: Bundesverband Bausysteme e. V.

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