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Internationale BIM-Organisation
Neuer Partner

Siemens tritt als erster Gebäudetechnikanbieter dem Verband buildingSMART bei.

Die Siemens-Division Building Technologies hat sich im März 2018 dem international agierenden Interessenverband buildingSMART International (bSI) angeschlossen. Dort wird sie Mitglied im Strategierat (Strategic Advisory Council) sowie in verschiedenen Ländervertretungen (National Chapters).

Unter dem Datenformat „openBIM“ definiert bSI offene, herstellerneutrale und weltweit geltende Standards für Building Information Modeling. Für die zügige Digitalisierung im Bauwesen ist diese Standardisierung bedeutsam.

Optimierung aller Phasen

„Mit dem Beitritt zu bSI untermauern wir unser klares Bekenntnis zu BIM und bringen unsere Kompetenzen hinsichtlich der Digitalisierung von Gebäuden in die richtungsweisende Standardisierungsarbeit von bSI ein. Damit machen wir gemeinsam einen nächsten wesentlichen Schritt zur Optimierung aller Phasen im Lebenszyklus von Gebäuden“, sagt Matthias Rebellius, CEO von Siemens Building Technologies.

Die Baubranche erhält mit BIM, einem digital unterstützten, zukunftsorientierten und ganzheitlichen Prozess zum Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden, einen starken Produktivitätsschub.

Dieses Verfahren betrifft sämtliche am Bauprozess beteiligte Partner – von den Bauherren über Architekten und Planer, Anbieter von Gebäudetechnik, Immobilienbetreiber und Facility-Management bis hin zum Abriss-und Entsorgungsunternehmen.

„Die Entscheidung von Siemens, buildingSMART als strategisches Mitglied beizutreten, zeigt eindrücklich, wie wichtig unsere Arbeit an Lösungen und Standards, unsere Vision und unsere Gemeinschaft ist. Die Größe und Professionalität von Siemens sind für buildingSMART von großem Vorteil, um die steigenden Anforderungen an unsere Programmarbeit zu erfüllen, die sich aufgrund der zunehmenden Verbreitung von openBIM und digitaler Arbeitsmethoden im Bauwesen ergibt“, sagt Richard Petrie, CEO von bSI.

Kosten einsparen

Das virtuelle Bauen bringt viele Vorteile mit sich. Das Datenmodel, das während der Planungsphase eines Gebäudes entsteht, kann durchgängig in allen weiteren Phasen im Lebenszyklus des Gebäudes genutzt werden. Konstruktionspläne und -ideen lassen sich in der Bauphase zunächst im virtuellen Raum auf ihre Praxistauglichkeit testen.

Die physische Realisierung erfolgt erst nach erfolgreicher Simulation. Bereits während der Planung können zudem energetische Maßnahmen optimiert und auch künftige Umnutzungen berücksichtigt werden. In der späteren Betriebsphase, in der 80 Prozent der Kosten im Lebenszyklus eines Gebäudes anfallen, lassen sich massive Einsparungen erzielen.

Richard Petrie überreicht das Mitgliedszertifikat (Bild: buildingSMART)

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