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Integrierte Materialbewirtschaftung vereinfacht Planung der Haustechnik

Eine überzeugende Antwort auf den Mangel an Fachplanern präsentiert LuArtX IT mit dem neuen TGA-Modul „Materialbewirtschaftung“. Die Umsetzung von Vorgaben wird deutlich vereinfacht.

Unter der Materialbewirtschaftung versteht man die Disposition sämtlicher im Unternehmen vorhandener Materialien unter Berücksichtigung spezifischer Regeln für die Beschaffung und Bevorratung. Damit wird deutlich, dass sie ein wichtiger Teil des Supply Chain Management sind und der künftig immer wichtiger werdenden Kreislaufwirtschaft. Dabei gilt es zu bedenken, dass Supply Chain Management und insbesondere Kreislaufwirtschaft mit umfassender Dokumentation zu tun hat. Schließlich sollte das, was verwendet wurde, minutiös festgehalten werden. Nur so lässt sich sicherstellen, Vorschriften auch tatsächlich eingehalten zu haben oder die effiziente Wiederverwendung von Bestandteilen, etwa einer Anlage, nach ihrer Außerdienststellung möglich zu machen.

Was nützen einem all die Archive voller Aktenordner oder Verzeichnisse, wenn nicht Sorge dafür getragen wird, dass die vorgesehen Materialien auch tatsächlich bei der Planung verwendet werden? Die Beantwortung dieser Frage ruft die Digitalisierung auf den Plan. Und zwar nicht nur derart, die Beschreibung der zu verbauenden Komponenten in Form von Metadaten in einem IT-System abzulegen, sondern auch sie unmittelbar im Zugriff zu haben.

Weitreichende IT-Unterstützung

Die LuArtX IT GmbH aus Böblingen hat aufgrund der Bedeutung von Materialbewirtschaftung deren sinnvolle Unterstützungsmöglichkeiten genauer analysiert und sie „Ende zu Ende“ gedacht. LuArtX bringt nun für seine BIM-Suite für die Fabrikplanung CARF ein neues Materialbewirtschaftungsmodul für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) auf den Markt, dass das zuvor Genannte erfüllt. Es stößt das Tor für weitere Prozessautomatisierung durch KI-basierte Assistenzsysteme auf. Die Suche nach den erlaubten Komponenten entfällt vollständig, sodass sich der Anwender stets sicher sein kann, gemäß den Firmenvorgaben zu handeln. Seine Produktivität wird dadurch immens gesteigert.

Effizienzsteigerung für den Anwender

Die Benutzeroberfläche des neuen TGA-Moduls von CARF bietet eine Vorschau der zu platzierenden Bauteile. Mithilfe der CAD-Engine MicroStation wird die Geometrie dafür anhand von Tabellenwerten generiert. Allerdings ist es keine Detailgrafik, so wie in CARF auch nur vereinfachte 3D-Modelle angezeigt werden. Daher kann in der Vorschau das Datenblatt des Herstellers in Form eines PDFs abrufbar gemacht werden. Es dient dazu, sich in Hinsicht auf die technischen Spezifikationen des Bauteils eine bessere Übersicht zu verschaffen.

Spürbare Erleichterung für den Administrator

Zielgruppe des TGA-Materialbewirtschaftungsmoduls von CARF sind Administratoren, also diejenigen Kollegen, die den Planungscontent pflegen. Indem der Administrator den Materialienkatalog aufbaut, definiert er, was der Anwender verwenden darf und was nicht. Das bedeutet zum Beispiel, dass dem Anwender nur diejenigen Armaturen angezeigt werden, die für ein bestimmtes Rohrleitungsmaterial am besten geeignet sind.
Es gibt einen allgemeinen Bereich, in dem Normen und Bezeichnungen hinterlegt werden. Bei Standards können auch Werknormen berücksichtigt werden. In der Dimensionstabelle lassen sich spezifischen Attribute, wie Gewicht oder Abmessungen der Materialien, definieren.

„Durch das neue TGA-Materialbeschaffungsmodul kann CARF so eingestellt werden, dass der Anwender schneller eigenständig arbeiten kann, weil er nicht mehr so viel Hintergrundwissen benötigt. Das vermeidet Fehleingaben und hilft nicht zuletzt gegen den Fachkräftemangel.“ Andreas Gudrian, Senior Consultant LuArtX IT GmbH

Auch die Baumstruktur der Materialien und die internen Bestellnummern werden vom Administrator vorgegeben. Damit ist der Grundstein gelegt für weitere Automatismen, denn diese Metadaten sind maschinenlesbar im Zugriff.
Wesentlicher Treiber für das Modul ist die Idee, die Effizienz bei dem Katalogaufbau nachhaltig zu steigern. Durch die Templates (Vorlagen) ist dies sichergestellt. Dankbar zum Beispiel ist der Administrator auch, dass der Upload der PDFs der Materialanbieter für die technischen Beschreibungen automatisiert in die Benutzerführung für die Materialbewirtschaftung integriert wurde. Durch die Verschlankung der Dateneingabe kann diese Administrationstätigkeit kostengünstig outgesourct werden. Zum Beispiel übernimmt einen derartigen Auftrag LuArtX IT.

Blick in die Zukunft

Man sollte aber auch größer denken, zum Beispiel in Richtung digitale Plattformökonomie. So ließe sich das CARF-Tool für die Materialbewirtschaftung Rohrleitungsherstellern zur Verfügung stellen. Diese füllen die Felder selbst aus und können so wichtige Produktinformationen vollständig digital dokumentiert auf IT-Plattformen für die durchgängige Anlagenplanung bereitstellen. In der Tat ist dies bereits für einen Hersteller von Halterungen geschehen, der die Konfiguration im CARF-TGA-Katalog selbst übernimmt.

Fazit

Die Digitalisierung der Materialbewirtschaftung ist ein Muss für jeden Anlagenbauer. Damit gerät die Vision „Digitale Fabrik“ für die Anlagenbetreiber in unmittelbare Reichweite. Das Modul ist wiederum ein Beleg dafür, wie genau LuArtX zuhört, was der Markt verlangt.

Bild: LuArtX IT GmbH

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