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Wandel in der Baubranche
FHNW: Institut für digitales Bauen

Mit der Gründung des neuen Institutes für digitales Bauen reagiert die FHNW auf den Wandel in der Baubranche.

Seit Anfang Januar 2018 gibt es an der Fachhochschule Nordwestschweiz für Architektur, Bau und Geomatik das neue Institut für digitales Bauen. Schon eineinhalb Jahre früher wurde das Kompetenzzentrum Digitales Bauen am Institutsstandort Muttenz gegründet, welches nun die Basis für das neue Institut bildet. Geleitet wird es mit insgesamt neun Mitarbeitenden von Professor Manfred Huber.

Digitales Bauen optimal organisieren

Am Institut soll erforscht werden, wie Planungs- und Bauprozesse im digitalen Bauen zukünftig optimal organsiert und abgewickelt werden können. Der formelle Leistungsauftrag liegt in den Gebieten Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Dienstleistung. Die Themen des digitalen Bauens und Planens werden in die jeweiligen Studiengänge integriert. Außerdem bietet die FHNW bereits seit vier Jahren einen MAS in digitalem Bauen an. Zielgruppe sind Personen mit Berufserfahrung und Entscheidungskompetenz. Auf diversen Veranstaltungen und Fachtagungen ist das neu gegründete Institut mit dabei

Digitales Bauen kommt sicher

Manfred Huber, der Leiter des Institutes für Digitales Bauen, ist sich sicher, dass die Digitalisierung in der Baubranche sich nicht mehr umgehen lässt: „ Der wirtschaftliche Druck in der Branche ist hoch, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte werden immer wichtiger. Unter diesen Gesichtspunkten können Bauprojekte mit konventionellen Methoden kaum noch sinnvoll abgewickelt werden.“ Für ihn ist die Digitalisierung vor allem auch die Chance, den zukünftigen Anforderungen besser gerecht zu werden. Produktivität und Qualität der Bauprojekte lassen sich mit digitaler Hilfe steigern.

Institut als feste Größe im Digitalisierungsprozess

Das Institut spielt eine führende Rolle in der Vermittlung, Erforschung und Anwendung moderner Methoden und Technologien der interdisziplinären Zusammenarbeit in diversen Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungsprozessen. Ziel ist die Integration der Methoden des digitalen Entwerfens und Bauens in die Bereiche Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik sowie Energie- und Umwelttechnik.

(Bild: FHNW, Campus Brugg-Windisch)

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