Zum Hauptinhalt springen

Applikationen
Digitalisierung im Handwerk

Spezielle App für Handwerksbetriebe vom Start-Up Craftnote

Die Digitalisierung nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Arbeitswelt ein. Auch die Handwerksbranche ist dort keine Ausnahme. Egal ob für Arbeitgeber oder Arbeit-nehmer, wer sich mit dem Thema nicht befasst, wird es in Zukunft schwer haben. Durch neue Technologien werden Arbeitsschritte automatisiert oder unterstützt. Doch wem nutzen neue Lösungswege für effizienteres Arbeiten, wenn sich kaum ein Handwerker dafür interessiert oder mit diesen neuen Technologien umzugehen weiß?

Diesem Problem hat sich das Start-Up Craftnote verschrieben. Mit einer App speziell für Handwerker soll gezeigt werden, wie einfach und schnell Handwerksbetriebe die Digitalisie-rung für sich nutzen können. Mehr als 20.000 Handwerker nutzen die Craftnote App. Drei Handwerker berichten über ihrer Erfahrungen.

Sven Tondorys ist seit 16 Jahren selbstständig. Er besitzt eine Dachdeckerfirma 30 Kilometer östlich von Berlin. In derselben Branche ist auch Wolfgang Menne mit seiner Firma auf der Insel Borkum tätig. Auch Andreas Pfeifer aus dem sächsischen Rackwitz nutzt die App in seinem Unternehmen für Tür- und Sicherheitssysteme.

Alle drei haben aktiv nach einer neuen Möglichkeit gesucht, um die Kommunikation mit den Mitarbeitern auf der Baustelle zu vereinfachen und vor allem zu verbessern. Besonders Tondorys und Menne testeten schon mehrere Softwares und Apps, doch gab es immer ein Problem. Die benötigten Funktionen mussten durch mehrere Apps oder in Kombination mit einer anderen PC-Software abgedeckt werden. Schnell entstand eine unübersichtliche Situati-on, und die Suche nach einer Lösung ging weiter, bis die Handwerker auf die App Craftnote aufmerksam wurden.

Die Craftnote-Gründer Dirk Stefen und Gleb Christoffel wollen durch digitale Baustellendo-kumentation und einheitliche Kommunikation zur Prozessoptimierung beitragen, um mehr Zeit für die wesentliche Handwerksarbeit zu schaffen. Im engen Austausch mit Nutzern wie Tondorys, Pfeifer und Menne soll die App weiter verbessert und um nützliche Funktionen erweitert werden.

„Bei uns kommt die App schon bei der ersten Besichtigung auf der künftigen Baustelle zum Einsatz“, sagt Dachdecker Sven Tondorys. „Das zieht sich dann bis zur Projektfertigstellung durch.“ Weitere Vorteile für Tondorys: Mit der Foto- und Scanfunktion lassen sich Bilder und wichtige Dokumente der Baustelle in einem vorher angelegten Projekt speichern. Außerdem ist per Chat eine schnelle und direkte Kommunikation über den Arbeitsfortschritt möglich, ohne mit allen Beteiligten persönlich reden zu müssen.

Dachdecker Andreas Pfeifer nutzt die Möglichkeit, Auftraggeber mit in die erstellten Projekte einzubeziehen. So kann jeder am Projekt Beteiligte jederzeit auf alle wichtigen Daten auf der Baustelle zugreifen.

Auch bei Inseldachdecker Menne wird die App in den kompletten Arbeitsalltag integriert. „Am besten gefällt mir, dass man Lieferscheine scannen, Bilder von Dokumenten machen und Aufgaben sofort an Mitarbeiter verteilen kann“, sagt Menne.
Nach den ersten Monaten mit der Nutzung der Craftnote App lassen sich aus den Feedbacks der drei Dachdeckerfirmen einige Veränderungen und Erkenntnisse ziehen. „Sicherlich wird in Zukunft noch einiges verbessert, aber in der Handhabung ist die App für unseren Betrieb momentan das Beste,“ sagt Andreas Pfeifer. Für Sven Tondorys schafft die App eine gute Übersicht der Baustelle. Dadurch gerät nichts so leicht ins Stocken, und es kann gut gearbeitet werden. Zudem geht durch die digitale Speicherung der Dokumente nichts mehr im Zet-telchaos verloren.

Das sieht auch Andreas Pfeifer so: „Ich denke, das Craftnote ein richtiger Schritt in die Zu-kunft für uns war, weil durch die einfache Baustellendokumentation Arbeitszeit eingespart wird und nichts mehr verloren geht.“ Ist ein Projekt vollständig abgeschlossen, kann es als PDF-Bericht heruntergeladen und als Nachweis gespeichert werden.

Start-Up Craftnote

(Bild: Craftnote)

Diesen Artikel teilen
Anzeige