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Bund fördert Sanierung der Augsburger Synagoge

Die Sanierung der mehr als 100 Jahre alten Augsburger Synagoge wird der Bund mit 13 Millionen Euro bezuschussen.

Dabei handelt es sich um die Hälfte der vorgesehenen Baukosten von 26 Millionen Euro, die andere Hälfte wird von weiteren öffentlichen und privaten Förderern getragen. Darüber hinaus wird auch ein Pavillon zur Nutzung durch das Jüdische Museum Augsburg Schwaben errichtet, das sich seit Jahrzehnten in dem Gebäudekomplex befindet.

Es ergibt sich durch die räumliche Nähe zwischen Synagoge und dem Jüdischen Museum ein einzigartiger Raum zum Austausch zwischen der Israelitischen Kultusgemeinde und der breiten Öffentlichkeit. Die Sanierung soll bis 2028 abgeschlossen sein.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Das lebendige Wachsen des jüdischen Lebens in Deutschland nach dem Holocaust ist für unsere gesamte Gesellschaft eine große Bereicherung und ein Zeichen des Vertrauens. Es ist und bleibt unsere Verantwortung, die Voraussetzungen für die Entfaltung jüdischen Lebens zu schaffen. Dazu gehört die vehemente Bekämpfung des Antisemitismus genauso wie die Förderung jüdischer Kultur. Die Augsburger Synagoge ist ein sichtbarer Ort jüdischen Lebens im Herzen Augsburgs, sie steht beispielhaft für die lange und vielfältige Tradition jüdischen Lebens in Deutschland. Weil ihre kulturelle und geschichtliche Bedeutung weit über Bayern hinausgeht, fördert die Bundesregierung die Generalsanierung mit 13 Millionen Euro. Damit möchten wir unseren Beitrag dafür leisten, dass die Augsburger Synagoge auch in Zukunft ein Ort jüdischer Kultur, Religion und Tradition ist, ein Ort der Verständigung zwischen unterschiedlichen Kulturen, ein Ort für das Erinnern in die Zukunft.“

 

Bild: Adam Jones, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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