Die Builtt-Plattform ist eine Kombination aus virtuellem Datenraum und Marktplatz für Bauleistungen.
Das Berliner Start-up hat es sich zum Ziel gesetzt, die Digitalisierung bis ins Handwerk zu bringen. Gelingen soll dies mithilfe einer Plattform, die Architekten, Bauherrn und Handwerker zum Zusammenarbeiten in der Cloud bewegt.
Letzte Entwicklungsphase erreicht
Builtt.com will aber nicht nur ein reiner Marktplatz sein, sondern auch ein digitaler Hub. Pläne und Dokumente von Bauherren, Projektsteuerern und Planern lassen sich hier verwalten. Darüber hinaus können Besprechungen protokolliert und Bautagebücher gemeinsam mit den Handwerkern und Bauunternehmen geführt werden. Eine andere Art und Weise zu kommunizieren ist ebenfalls möglich. BIM wird dabei eine große Bedeutung beigemessen.
Über die APi lassen sich BIM-Tools anbinden und die Daten aus dem Modell in der Projektplattform weiterverwenden wie z. B. beim digitalen Mangelmanagement. Erste Tools befinden sich bereits in der letzten Entwicklungsphase.

„Wir haben es nun geschafft alle notwendigen Basisfunktionen eines Datenraums und eines Online-Marktplatzes für unsere Nutzer freizuschalten. Auf uns wartet nun die wahrscheinlich größte Herausforderung eines jeden Start-Ups, welches nicht weniger vorhat, als eine gesamte Branche umzukrempeln. Wir müssen unseren B2B Marktplatz mit Nutzern füllen, damit dieser auch leben kann“, erklärt der Gründer und Geschäftsführer Dennis Müller.
Nutzer anlocken und binden
Im nächsten Schritt sollen nun die Bauherren, Projektsteurer, Architekten, Ingenieure sowie das Handwerk in die builtt.com Plattform geholt werden. Zudem muss noch das Design überarbeitet werden, da die Inhalte derzeit noch nicht optimal auf mobilen Geräten dargestellt werden können.
Zudem gilt es weitere Funktionen zu ergänzen wie etwa das Evaluierungssystem, mit welchem sich die Projektpartner gegenseitig in vielen Aspekten ihrer Zusammenarbeit bewerten können. Die Nutzung der jetzigen Pre-Launch-Version ist vollkommen kostenlos. Die wichtigsten Basisfunktionen wie etwa das Verwalten von Dokumenten oder die Teilnahme an Ausschreibungen werden später auch gebührenfrei bleiben. Darüber hinausgehende Premiumfunktionen werden nur zahlenden Nutzern im flexiblen Monatsabo zur Verfügung stehen.