Das Zentrum des Bundes zur Digitalisierung des Bauwesens, das BIM Deutschland, startet in die zweite Phase und stellt noch mehr und bessere Informationen bereit.
Das Informationsangebot zu Methodik und Praxisanwendungen von BIM wird mit der zweiten Programmphase von BIM Deutschland überarbeitet und ausgebaut. Die Inhalte werden noch gezielter an verschiedene Zielgruppen angepasst, wie zum Beispiel Ingenieure, Architekten, Projektplaner und Verwaltungen. Spezielle Informationsangebote für Länder und Kommunen sind auch in Planung.
Neben einer gezielten Ansprache in Social Media werden auch Fach- und Dialogveranstaltungen durchgeführt. Mit der Überarbeitung und Ausweitung des Informationsangebots wurde ein Konsortium von TÜV Rheinland Consulting und der Agentur Neues Handeln betraut, das sich in einer öffentlichen Ausschreibung durchgesetzt hat.
Laut dem Bundesbauministerium werden in den kommenden Jahren verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Dazu gehört eine BIM-Koordination, die fachübergreifend ist und sich auf das Bereitstellen standardisierter Beratungsangebote für Akteure im Bauwesen sowie in Ländern und Kommunen konzentriert. Des Weiteren wird Wert auf die Kommunikation von Praxiserfahrungen gelegt, ebenso wie auf die Weitergabe von Projektergebnissen und Dokumenten zum harmonisierten Einsatz von BIM. Zusätzlich steht auch die Entwicklung einer Normung und Standardisierung im Bereich BIM im Fokus.
Bundesdigitalminister Dr. Volker Wissing: "Germany goes digital – der Start der zweiten Phase von BIM Deutschland ist ein weiterer wichtiger Meilenstein, um die Digitalisierung des Bauwesens zu unterstützen und voranzutreiben" Bundesbauministerin Klara Geywitz: "Die digitale Vernetzung bringt uns über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden Vorteile."
Die erste Phase des im Jahr 2020 etablierten Zentrums endete Ende August 2023. Der Ergebnisbericht zum Abschluss der ersten Phase ist unter www.bimdeutschland.de veröffentlicht.