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Vetragsabschluss
BIM-Kompetenzzentrum gegründet

19 Unternehmen, Universitäten und Vereine unterzeichneten Gründungsvertrag.

Die planen-bauen 4.0 GmbH ist eine Initiative aller wichtigen Verbände und Kammerorganisationen der Wertschöpfungskette Planen, Bauen und Betreiben. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Einführung von Building Information Modeling (BIM) und digitalen Geschäftsprozessen in der Wertschöpfungskette der Baubranche innerhalb Deutschlands zu fördern und voranzutreiben. Sie übernimmt dabei federführend die Koordination dieser zukunftsweisenden Aufgabe und gilt als Wegbereiterin bei der Digitalisierung des Baus und der Einführung von BIM.

Der Geschäftsführer des Unternehmens planen-bauen 4.0, Dr. Jan Tulke, unterzeichnete im Juni den Vertrag zur Planung und zum Betrieb des Nationalen BIM-Kompetenzzentrums mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Ein wichtiger Meilenstein des Projekts, zu dem weitere 18 Partner gehören, war damit erreicht.„Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse im Bauwesen ist unumkehrbar. Damit Deutschland weiterhin international wettbewerbsfähig bleibt, ist es folgerichtig, dass das Verkehrsministerium sowie das Bauministerium ihre herausragenden Positionen als Bauherren dazu nutzen, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten: Mit dem BIM-Kompetenzzentrum des Bundes wird nun eine Institution gegründet, die wichtige Aspekte bündelt und die Grundlagen für weitere Entwicklungen schafft. Es freut mich, zusammen mit unseren Partnern, hieran teilhaben und unsere Expertise mit einbringen zu können“, so Dr. Jan Tulke über die Zukunft der Branche.

  • Entwicklung und Umsetzung einer einheitlichen Normungs- und Open-BIM-Strategie,
  • Erarbeitung von Anforderungen und Maßstäben,
  • Aufstellung von Aus- und Fortbildungskonzepten,
  • Einrichtung und inhaltliche Pflege eines BIM-Portals mit Datenbank, Prüfwerkzeugen und BIM-Objekten,
  • Entwicklung einer Strategie für BIM im Betrieb von Bundesliegenschaften und
  • Entwicklung einer Strategie für die nächsten Schritte nach 2020.

Mit 25 Vereinen und Verbänden sowie 33 Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft als Gesellschafter gilt als nationale Plattformgesellschaft, Kompetenzzentrum und zentraler Ansprech- sowie Gesprächspartner in den Bereichen Forschung, Regelsetzung und Markimplementierung von BIM. Im Jahr 2015 übernahm das Unternehmen eine tragende Rolle bei der Entwicklung des Stufenplanes Digitales Planen Bauen des BMVI und bereitet derzeit die Implementierung des Leistungsniveaus 1 für das Jahr 2020 vor.

Die Partner: adesso AG, AEC3 Deutschland GmbH, CORE architecture Kölln & Mondino GbR, embeteco GmbH & CO. KG, eTASK Immobilien Software GmbH, HOCHTIEF ViCon GmbH, Implenia AG, interactive instruments Gesellschaft für Software-Entwicklung mbH, Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH, OBERMEYER Planen + Beraten GmbH, RKW Architektur +, Ruhr-Universität Bochum, Schüßler-Plan GmbH, STRABAG AG, Technische Universität München, VIA IMC GmbH, WTM Engineers GmbH.

v.l.n.r.: MD Frank Krüger (BMVI), MR Rudolf Boll (BMVI), Dr. Jan Tulke (pb40), RD Heiko Roeder (BMI)

v.l.n.r.: MD Frank Krüger (BMVI), MR Rudolf Boll (BMVI), Dr. Jan Tulke (pb40), RD Heiko Roeder (BMI)

v.l.n.r.: MD Frank Krüger (BMVI), MR Rudolf Boll (BMVI), Dr. Jan Tulke (pb40), RD Heiko Roeder (BMI)

(Foto: planen bauen 4.0)

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