Die Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) will das Thema nachhaltiges Bauen mit einer neuen Allianz stärken. Die Initiative wurde von der Architektenkammer M-V und der IHK zu Schwerin ins Leben gerufen und gemeinsam mit der Ingenieurkammer M-V aufgebaut.
Zu den Mitgliedern zählen neben Branchenvertretern wie den Industrie- und Handelskammern im Land (IHK), den Handwerkskammern, der Landesingenieurkammer und dem Bauverband M-V unter anderem auch die Universitäten in Greifswald und Rostock sowie weitere Vertreter aus Bildung, Bau- und Immobilienwirtschaft.
Die Beteiligten wollen sich dafür einsetzen, ein Verständnis für ressourcenschonendes Bauen zu entwickeln, Informationsangebote für Betriebe bereitstellen und auf eine Anpassung der Rahmenbedingungen hinwirken, teilte die Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern mit.
Ressourcenschonendes Bauen in Mecklenburg-Vorpommern
Die drei Kernthemen, an denen gearbeitet werden soll, sind demnach ökologische Baustoffe, energetische Sanierung und Wertstoffkreisläufe. Die Rückmeldung in den Fachforen habe gezeigt, «dass das Interesse und die Bereitschaft, an der Umsetzung der Empfehlungen mitzuwirken, groß und notwendig ist», sagte Christoph Mey, Präsident der Architektenkammer M-V.
Der IHK-Vizepräsident in Schwerin, Kai Lorenzen, hatte bereits bei einem Branchentreff der Immobilienwirtschaft auf die aktuelle Bedeutung von nachhaltigem Bauen und Energiesparen hingewiesen. Neben dem Neubau machte er damit klar, dass es auch darum geht, durch energetische Sanierung Verbesserungen im Bestand zu erreichen: Eigentümer, Mieter und Vermieter sollen seinen Worten nach an einem Strang ziehen, um Potenziale zu nutzen.
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