Im Dezember 2023 feierte der Softwarekonzern sein 60-jähriges Bestehen, wie die Nemetschek Group kurz vor Weihnachten mitteilte.
Als der damals 29-jährige Ingenieur Georg Nemetschek 1963 in München ein Ingenieurbüro für das Bauwesen gründete, konnte niemand ahnen, dass damit der Beginn einer jahrzehntelangen erfolgreichen Unternehmensgeschichte verbunden sein würde, teilt Nemetschek mit. Das damalige Ingenieurbüro war spezialisiert auf den Hochbau, vom Entwurf über die Berechnung bis zur Ausführung von Tragwerken im Industrie-, Fertigteil-, Büro-, Wohnungs- und Brückenbau. Inspiriert und motiviert durch das Wirtschaftswunder und den Bauboom der 1960er Jahre ebnete Georg Nemetschek mit der Gründung des Unternehmens den Weg für innovative Informationstechnologie in Architektur und Bauwesen. Schon damals war der Pionier fasziniert und überzeugt vom Einsatz moderner Technologien, um das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden und Infrastrukturprojekten effizienter, nachhaltiger und qualitativer zu gestalten, heißt es in der Mitteilung der Nemetschek Group.
Vom Ingenieurbüro zum Global Player
Heute ist die Nemetschek Group, laut eigenen Angaben, der zweitgrößte Softwareanbieter in Deutschland und einer der Top-Software-Player in Europa. Mit mehr als 3.600 Mitarbeitern an 80 Standorten weltweit erwirtschaftete der im MDAX gelistete Konzern im Jahr 2022 einen Umsatz von mehr als 800 Millionen Euro. Die Softwarelösungen werden, nach Angaben von Nemetschek, von mehr als sieben Millionen Anwendern genutzt.
Beim Festakt zum 60. Geburtstag des Unternehmens blickte Yves Padrines, CEO der Nemetschek Group, in die Zukunft: „Die Vision unseres Unternehmens ist eng mit dem Pioniergeist von Professor Nemetschek verbunden. Wir sind überzeugt, dass neue Technologien wie künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge, Cloud-Lösungen, Robotik und virtuelle Realität uns helfen werden, die Herausforderungen in der Bau- und Medienbranche zu meistern.“ So habe man im Jahr 2023 neue Cloud-Angebote entwickelt und die erste datenbasierte Cloud-Plattform dTwin eingeführt, so Padrines weiter.