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16.08.2022 | Michael Kremer

Kollege Roboter auf der Baustelle

Robotergestützte sowie digitale Lösungen steigern die Effizienz, Qualität und Geschwindigkeit von Bauprozessen. Durch Automatisierungen kann die Bauindustrie zudem für alle Altersgruppen und Qualifikationsstufen attraktiver werden. Ein bedeutendes Signal gegen den Fachkräftemangel.

Der Bau steht vor dem Burnout: Diese düstere Prognose hat die Industriegewerkschaft IG Bau auf Basis von aktuellen Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) formuliert. Im ersten Quartal 2022 blieben 191.000 offene Stellen in der Bauwirtschaft unbesetzt – das Vierfache im Vergleich zum Stand im Jahr 2010. Damit spitzt sich der Fachkräftemangel im Baugewerbe im Vergleich zu anderen Branchen mit doppelter Geschwindigkeit zu. In der Branche ist das Missverhältnis zwischen wirtschaftlichem Wachstum und fehlenden Fach- und Arbeitskräften längst bekannt. Bereits im Oktober 2021 klagten 34 Prozent der vom ifo-Institut befragten Unternehmen aus der Bauindustrie über den Fachkräftemangel und den Auftragsstau, der daraus resultiert. So vergehen im Hochbau laut Umfrage im Schnitt 5,2 Monate, bis neue Aufträge bearbeitet werden können.


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© Gramazio Kohler Research/ETH Zürich
Autor

Michael Kremer ist Vertriebsleiter Business Line General Industry bei ABB Robotics Deutschland.

new.abb.com/products/robotics/de

 

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