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Building Life 2021 DIGITAL


Am 21. April geht der Online-BIM-Kongress Building Life DIGITAL in die zweite Runde. Erleben Sie praxisnahe Vorträge zu BIM und zur Digitalisierung – online, praktisch, unverzichtbar. Erleben Sie die Referenten LIVE, diskutieren Sie mit Ihnen LIVE.

 

22 BIM-Experten teilen live ihre Erfahrungen und geben Praxis-Tipps zum gesamten Lebenszyklus einer Immobilie aus der Perspektive der BIM-Anwender – von dem Entwurf über die Planung und den Bau bis zum Betrieb von Gebäuden. Eine alphabetische Übersicht unserer Referenten finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

 

Der Kongress Building Life wurde in den vergangenen zwei Jahren von einigen Kammern als Fortbildungsveranstaltung für Architekten und Ingenieure anerkannt. Die Anträge für die Fortbildungsanerkennung von Building Life 2021 DIGITAL laufen.

 

Hier finden Sie eine Auflistung der bereits zugesagten Anerkennungen:

  • Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein

  • Architektenkammer Baden-Württemberg

  •  Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern

  • Brandenburgische Architektenkammer

  • Architektenkammer Bremen

  • Architektenkammer Sachsen

  • Ingenieurkammer Hessen

  • Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen

  • Bayerische Ingenieurkammer-Bau

  • Architektenkammer Rheinland-Pfalz

 

Bei folgenden Architektenkammern und den Ingenieurkammern wurde eine Anerkennung angefragt:

  •     Architektenkammer Berlin

  •     Architektenkammer Thüringen

  •     Brandenburgische Architektenkammer

  •     Architektenkammer des Saarlandes

  •     Baukammer Berlin

  •     Ingenieurkammer Brandenburg

  •     Brandenburgische Ingenieurkammer (BBIK)

  •     Ingenieurkammer Thüringen

  •     Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen

  •     Ingenieurkammer des Saarlandes

  •     Ingenieurkammer Baden-Württemberg

 

BIM – einfach machen!

 

Das Digitalticket erhalten Sie für 199,00 €. Abonnenten der Fachzeitschrift Build-Ing. zahlen nur 49 €.

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Referenten und Themen

Planungsmethoden im Modularen Holzbau

Julia Behm, Markus Maasberg, Behm.Maasberg Architekten, München

Der Vortrag zeigt unsere Planungsmethode von Holzmodulen für den Wohn- und Gewerbebereich im KfW 40plus Standard. Dafür verwenden wir die BIM-Methodik und parametrisieren diese Modelle mit alle Informationen, die für Planung, Dokumentation und Produktion notwendig sind. Diese Parametrisierung ermöglicht den Informationsfluss innerhalb der BIM-Planung und im Austausch mit den beteiligten Fachplanern und stellt die Basis für die weitere Nutzung der Modelle dar.

Julia Behm ist Architektin und war über zehn bei Allmann Sattler Wappner Architekten angestellt. Sie war dort als BIM-Projektleiterin tätig und baute den Bereich CAD-Systeme und -Methodik auf. Markus Maasberg ist Architekt. Er arbeitete bei Schnitzer&, wo er seine Planungserfahrung bei der BIM-Implementierung in Architekturbüros einbrachte. Danach leitete er zusammen mit Julia Behm den Bereich CAD-Systeme und -Methodik bei Allmann Sattler Wappner Architekten. 2020 gründeten Julia Behm und Markus Maasberg das Büro Behm.Maasberg Architekten. (Bilder: Behm Maasberg Architekten)

behmmaasberg.de

 

BIM in der Praxis am Beispiel des Inselspitals Bern

Zafer Bildir, ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS, Köln

Planung, aktueller Bauprozess und zukünftiger FM-Betrieb des Neubaus BB12 am Inselspital in Bern

Ein Praxisbericht aus sieben Jahren BIM-Anwendung an einem der größten Krankenhausbauten der Schweiz, dem Herz- und Gefäßzentrum Inselspital in Bern. Der Vortrag befasst sich mit der vernetzten BIM-Planungsphase, der BIM-Qualitätssicherung beim Bauprozess des Gebäudes und dem digitalen Gebäudemodell als Informationspool für das FM.

Zafer Bildir war bis 2020 Projektleiter für den Neubau Spitalgebäude Baubereich 12 bei der Archipel Generalplanung Bern. Aktuell wickelt er für die ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS in Köln Generalplanerprojekte ab. Er nutzt seine langjährige Erfahrung mit komplexen Hochbauprojekten zur Steuerung der Planungsinhalte und -prozesse. Sein besonderes Augenmerk gilt der Digitalisierung des Planungs- und Bauablaufs unter Anwendung von BIM-Use-Cases.  (Bild: privat)

astoc.de

 

Building Information Modeling – Aktuelle Rechtsfragen

Eduard Dischke, KNH Rechtsanwälte, Frankfurt am Main

Inhaltlich behandelt werden Themen zur Vertragsgestaltung, zur Vergabe von BIM-(Planungs-)Leistungen und Haftungsfragen.

Eduard Dischke ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht sowie Fachanwalt für Verwaltungsrecht (KNH Rechtsanwälte, Essen), Leiter der Fachgruppe Recht sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender des buildingSMART Deutschland e. V. (Bild: privat)

Wirtschaftskanzlei KNH

Wie viele Tragwerksmodelle braucht der Mensch?

Tobias Döring, hammeskrause architekten, Stuttgart

Doppelarbeit vs. Flexibilität, Planästhetik vs. Planungssicherheit, Deutungshoheit vs. Redundanzfreiheit

Tobias Döring zeigt, wie die Integration von Tragwerksmodellen ab Leistungsphase 2 ohne doppeltes Modellieren möglich wird. Dies kann DIN-konform und mit einer aus dem Modell generierten Plandarstellung umgesetzt werden. So kann ein schnittstellengetreues und redundanzfreies Modell entstehen.

Tobias Döring hat an der TU München und dem Technion in Haifa Architektur studiert. 2015 Start des ersten Big-Open-BIM-Pilot-Projektes bei hammeskrause architekten in Stuttgart, seither Projektleiter „BIM Implementierung“ bei hammeskrause architekten. Tobias Döring ist Sprecher der buildingSMART Regionalgruppe Stuttgart. (Bild: privat)

hammeskrause architekten

Digitalisierter Holzbau – Entwurf, Bau und Monitoring am Beispiel „Ilse Wallentin Haus“

Christoph Falkner, SWAP Architekten ZT GmbH, Wien

Ein Erfahrungsbericht zum 2020 eröffneten Bibliotheks- und Seminarzentrum „Ilse Wallentin Haus“ der Universität für Bodenkultur Wien und den Einsatz digitaler Werkzeuge. Von der frühen Entwurfsphase, bei der die Software Eva Rapid Layouting zum Einsatz kam, über das integrale BIM-Modell mit der Schnittstelle zu virtuellen Abstimmungen und Präsentationen bis hin zu unterstützenden Apps und Sensoren bei der Montage der Holzkonstruktion.

Christoph Falkner studierte Architektur an der TU Wien. 2008 gründete er die SWAP Architekten ZT GmbH mit Schwerpunkt auf Healthcare, Bildungsbau und Computational Design. Seit 2008 besitzt er einen Lehrauftrag am Institut für Architektur TU Wien. (Bild: privat)

swap Architekten ZT GmbH

Sanierung von Natursteinfassaden mit der BIM-Methodik

Dr. Sebastian Fuchs, TragWerk Consult, Dresden

BIM-SIS ist ein innovatives System zur Identifikation von Natursteinschäden an Fassaden. Es setzt mit der BIMifizierung, unserem grundlegenden Bauaufnahmeprozess für ein BIM-Modell, einen neuen Standard für die digitale Aufnahme, Modellierung und Verarbeitung von Schadensinformationen in BIM. Mit diesen Informationen werden im weiteren Verlauf transparente und variable Sanierungsvarianten erstellt.

Dr. Sebastian Fuchs ist seit 2005 Bauinformatiker bei TragWerk Consult. An der TU Dresden entwickelte er die Multimodell-Methode für verlinkte BIM-Daten. Er engagierte sich für deren Standardisierung bei building-SMART und DIN. In der Ingenieurkammer Sachsen wirkt er im Arbeitskreis BIM mit. (Bild: privat)

tragwerk-consult.de

 

BIM als Changemaker?

Verena Gibson, vrame Consult GmbH, Berlin

Warum BIM-Standards nicht allein die Lösung sein können für den Wandel hin zur durchdigitalisierten Bau- und Immobilienwirtschaft.

Im Vortrag wird aufgezeigt, welche derzeitig aktuellen Standards wie z. B. VDI 2552 oder DIN ISO 19650 im Kontext von BIM und mit Blick auf einen Digital Twin eine Implementierung unterstützen können und worin die Herausforderungen aller Projektbeteiligten liegen.

Verena Gibson ist seit über zehn Jahren in der Bau- und Immobilienbranche tätig. Das Hauptaugenmerk ihrer aktuellen Tätigkeit als BIM-Consultant bei der vrame Consult GmbH liegt auf der strategischen Beratung zur BIM-Implementierung und der Begleitung von Transformationsprozessen auf der Bauherrenseite. (Bild: privat)

vrame.com

Baukostenmanagement mit BIM aus der Cloud

Felix Grau, NOVA Building IT GmbH

Live-Demo zur Anwendung zeitgemäßer Open-BIM-Methoden für das Baukostenmanagement. Von der Budgetierung über AVA bis zur Kostenverfolgung können Projekte heute mit webbasierten Services und mobilen Apps einfach und sicher gesteuert werden.

Felix Grau ist Gründer und Gesellschafter der NOVA Building IT GmbH. Im Rahmen der kontinuierlichen Digitalisierung der Baubranche arbeitet er in Fachgremien wie GAEB (AVA) und buildingSMART (BIM) an der Definition von Datenmodellen und der Standardisierung von Prozessen. (Bild: privat)

novabuilding.de

Standardisierte BIM‐Daten als Basis optimierter Prozesse

Otto Handle, Inndata Datentechnik, Innsbruck

Auf Basis verlässlicher BIM-Daten lassen sich integrierte digitale Prozesse und eine Bereitstellungslogistik über die Wertschöpfungskette realisieren. In Österreich kann z. B. Ö-Norm-konformes BIM dazu beitragen, jeden zehnten LKW auf Österreichs Straßen einzusparen. Diese Erfahrungen sind auch für Deutschland wichtig, um in der Bauwirtschaft die Verschwendung von Treibstoff und Material und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Baumeister Ing. Otto Handle, mba, gründete 1998 das Unternehmen inndata Datentechnik GmbH. Otto Handle ist Lead Partner der Forschungsgruppe freeBIM zur A 6241-2, Partner des europäischen Interreg Projektes ITAT1083 sensorBIM, Mitglied des Ö-Normen Ausschusses A 011 09 digitale Bauwerksdokumentation und arbeitet in der WG7 der CEN TE442 an der europäischen Normung mit. (Bild: privat)

Inndata Datentechnik

Terrestrische 3D-Scanner als Werkzeug für BIM

Dr. Johannes Hinckeldeyn und Marko Thiel, Institut für Technische Logistik, TU Hamburg

3D-Laserscanner sind ein wertvolles Werkzeug für die Generierung von Daten, die in BIM verwendet werden können. Der Vortrag stellt unterschiedliche Geräte vor und untersucht sie hinsichtlich ihrer BIM-Fähigkeit. Im Rahmen dieser Vorstellung wird auch ein Blick auf die Daten geworfen, die mit einem 3D-Scanner erzeugt wurden.

Dr. Johannes Hinckeldeyn ist seit 2016 als Oberingenieur am Institut für Technische Logistik beschäftigt. Seine Forschungsgebiete sind digitalen Themen der technischen Logistik wie Lokalisierung, Künstliche Intelligenz und Simulation. (Bild: privat)

Marko Thiel ist seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technische Logistik. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasst er sich mit Fragen der Robotik, der 3D-Modellierung von Objekten und Gebäuden sowie des Maschinellen Lernens. (Bild: privat)

Technische Universität Hamburg

ALLPLAN – Vorsprung durch BIM

Stefan Kaufmann, ALLPLAN GmbH, München

Innovationskraft und Konkurrenzfähigkeit einer Baubranche im Aufbruch

Die Dynamik der digitalen Transformation im Bauwesen entsteht durch stetig steigende Anforderungen der Bauherren an Produktivität und Integration in Entscheidungsprozessen. Durch die rasante Entwicklung in der Informations- und Kommunikationstechnologie entstehen immer neue Möglichkeiten, Arbeitsabläufe in der Planung und auf der Baustelle zu optimieren.  Mit einer klaren Vision und einer starken Agenda unterstützt ALLPLAN Ihre Kunden dabei, Gebäude- und Infrastrukturprojekte effizient und nachhaltig zu gestalten, zu bauen und zu nutzen. Signifikante Investitionen in die Forschung schaffen die Grundlage für technologische Innovationskraft und Konkurrenzfähigkeit einer Baubranche im Aufbruch.
 

Stefan Kaufmann arbeitete nach seinem Studium der Architektur mit Fokus auf BIM u. a. an der TU München und als Geschäftsführer des Leonhard Obermeyer Centers (LOC). Seit 2018 ist Stefan Kaufmann im Produktmanagement der Allplan GmbH tätig. Er ist Mitglied des Advisory Board der buildingSMART e. V. (Foto: Rainer Wolfsfellner)

allplan.com

Bauwerksdaten, Modelldaten, Produktdaten – Wem gehört was? Wer ist wofür verantwortlich?

Dr. Till Kemper M.A., HFK Rechtsanwälte, Frankfurt am Main

Alle sind sich einig: Daten sind das neue Gold. Alle sind sich uneinig: Wem gehört das Gold? Das Dateneigentumsrecht und das Datennutzungsrecht in Verbindung mit der Datenpflegepflicht werfen zahlreiche Fragen auf, zu denen Lösungsansätze vorgestellt werden sollen.

Dr. Till Kemper M.A. ist als Rechtsanwalt bei HFK Rechtanwälte und Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Vergabe- und Verwaltungsrecht spezialisiert auf die Implementierung von BIM, Lean Construction und Smart-Living-Lösungen in der Projektentwicklung. (Bild: privat)

HFK Rechtsanwälte

Siemensstadt²

Stefan Kögl, Siemens Real Estate (SRE)

Smarte Stadtentwicklung - vom klassischen Städtebau zum digitalen Masterplan

Mit Siemensstadt² entwickelt Siemens gemeinsam mit der Stadt Berlin und dem Berliner Bezirk Spandau einen offenen Stadtteil der Zukunft. Bis 2030 entsteht hier auf über 70 Hektar Fläche eine moderne und urbane Wohn- und Arbeitswelt mit mehr als 1 Mio. m² BGF. Schwerpunkte des Vortrags sind die Projektvorstellung als auch der Einblick, wie eine smarte Stadtentwicklung vom Städtebau zum Bauprojekt und Betrieb umgesetzt werden soll.

Stefan Kögl verantwortet bei Siemens Real Estate (SRE) weltweit alle Bauvorhaben sowie das Thema Technologie in Bezug auf Gebäudeinnovationen und -digitalisierung. (Bild: Siemens Reals Estate ) siemens.com/realestate

Was ist LOIN? Über die Festlegung und Prüfung der Informationsbedarfstiefe in BIM-Projekten.

Thomas Liebich, AEC3 Deutschland GmbH, München

Die mittlerweile veröffentlichten Normen der DIN EN ISO 19650 und der DIN EN 17412 definieren eine Informationsbedarfstiefe als Anforderung an die digital zu liefernden Modellinhalte. Früher allgemein als LOD bezeichnet, gehen diese über ein einfaches Nummernschema 100-500 hinaus. Der Vortrag zeigt, wie eine digitale Kette der Festlegung, Konkretisierung, Prüfung und Abnahme aussehen kann und wie diese in Projekten eingesetzt wird.

Dr. Thomas Liebich ist geschäftsführender Gesellschafter der AEC3 Deutschland GmbH. Er leitet das Team von buildingSMART International für die Entwicklung der IFC (DIN EN ISO 16739), ist Obmann des DIN Arbeitsausschusses 005-01-39 BIM, Leiter der deutschen Delegation bei CEN/TC 442 BIM und Convener der WG 02 Informationsaustausch. (Bild: privat)

aec3.de

Nutzung des BIM-Modells in allen Lebensphasen eines Gebäudes für den Brandschutz

Ole Matthiesen, Senior Projektleiter Brandschutz, Gruner Deutschland GmbH

Im Vortrag werden beispielhafte mögliche BIM-basierte Anwendungsfälle für den Brandschutz und deren Mehrwert für weitere Projektbeteiligte und das Projekt selbst aufgezeigt.

Ole Matthiesen ist Master of Engineering im Vorbeugenden Brandschutz. Seit 2017 befasst er sich mit der Einbindung des Brandschutzplaners in den BIM-basierten Planungsprozess, betreut die Umsetzung bei Gruner und konnte mehrere Großbauprojekte BIM-basiert begleiten. Er ist Mitglied im BIM-Arbeitskreis des VIB.(Bild: Dirk Kittelberger)

Ingenieur- und Planungsunternehmen Gruner

Von Kenntnissen zu Kompetenzen

Sarah Merz, Timo Kretschmer, EDUBIM GmbH, Düsseldorf

Wegweiser zu einer zielführenden Aus-, Fort- und Weiterbildung

Im Jahr 2021 sind die Zertifizierungen gemäß VDI/buildingSMART 2552 Blatt 8.1 erfolgreich angekommen. Die aktuellen Herausforderungen bestehen darin, über das Basiswissen hinausgehende Anforderungen zu erfüllen. Praxisnahe Kompetenznachweise sind erforderlich – aber ohne Weiterbildungs- oder Zertifikatsdschungel! Was leisten die aktuellen Entwicklungen seitens VDI, buildingSMART und der Kammern? Und wie kann eine zielführende Umsetzung im praktischen Aus-, Fort- und Weiterbildungskontext gelingen?

Sarah Merz studierte u. a. Architektur (B. A.) an der FH Aachen, BWL im Bauingenieurwesen (M. Sc.) an der Bauhaus Universität Weimar und Global Teamwork (LCFM) an der Stanford University, USA. Seit 2018 ist sie Head of Academy der EDUBIM GmbH. Sarah Merz ist Gremiumsmitglied VDI 2552-8 sowie Co-Lead Professional Certification, buildingSMART International, und Fachgruppenleiterin BIM-Zertifizierung, buildingSMART Germany. (Bild: privat)

edubim.de

Timo Kretschmer absolvierte ein Bauingenieurstudium (TU Dresden) und ein Architekturstudium (HTWK Leipzig). 2016 wurde er Gründungsmitglied der buildingSMART-Regionalgruppe Mitteldeutschland. Seit 2018 ist er in der buildingSMART-Fachgruppe Zertifizierung aktiv. 2019 wurde er Mitglied im Richtlinienausschuss VDI Richtlinienreihe 2552 sowie in der Arbeitsgruppe Digitaler Bauantrag der Architektenkammer Sachsen. (Bild: privat)

BIM-Gesamt-Koordination als Spezialleistung

Daniel Mondino, CORE Digital Engineering GmbH, Hamburg

Die BIM-Gesamt-Koordination ist eine herausfordernde Aufgabe, die häufig für die Leistungsfähigkeit der – meistens führenden – Architekturdisziplin eine große Herausforderung darstellt. Diese Aufgaben erfordern ein hohes Fachwissen, Erfahrung im Planungs- und Bauablaufablauf und ein vertieftes Verständnis der erforderlichen digitalen Prozesse. Häufig erweisen sich BIM-Projekte genau bei der Gesamt-Koordination als kritisch. Aber diese Leistung kann, wie alle Leistungen, die ein vertieftes Fachwissen erfordern, an Spezialisten weitergegeben werden, um ein optimales Informationsmanagement sicherzustellen. Das soll während des Vortrags dargestellt und zur Diskussion gestellt werden.

Prof. Daniel Mondino, Dipl.-Arch. ETH SIA, Architekt BDA, ist Geschäftsführer im Planungsbürobüro CORE Digital Engineering GmbH in Hamburg und Professor für Digitales Integriertes Prozessmanagement an der HafenCity Universität Hamburg mit Schwerpunkt im Bereich BIM. 2015 war er Mitglied der engeren Autorengruppe für den Stufenplan Digitales Planen und Bauen des BMVI.(Bild: Kommunikationsabteilung der HafenCity Universität Hamburg)

core-de.com

Der lange Weg zum digitalen Zwilling – BIM-Implementierung in einem Großkrankenhaus

Lars Oberwinter, Plandata GmbH, Wien

Planung, Ausführung und Betrieb von Krankenhäusern stellen einen Superlativ an Anforderungen an digitale Werkzeuge und Methoden – selten sind verlässliche Datenflüsse im Wortsinne derart lebenswichtig. Der Vortrag beleuchtet den Weg, den wir bei der BIM-Implementierung und -Migration eines der größten Krankenhäuser Europas gegangen sind.

Lars Oberwinter ist geschäftsführender Gesellschafter der Plandata GmbH sowie Forschungsassistent am Lehrstuhl für Industriebau und interdisziplinäre Bauplanung der TU Wien. Mitwirkung im Österreichischen Normungsausschuss zum Thema BIM und ON-AG 011 09. Initiator und Betreiber von www.bimpedia.eu. (Bild: Plandata/Carl Anders Nilsson)

Plandata GmbH

 

Mit Nichtwissen zum BIM-Modell – ein Praxisbericht

Andreas Pilot, Angela Fritsch Architekten, Seeheim-Jugenheim

Frontloading am Beispiel integraler Aufzugsplanung

Zu Beginn sind architektonische Entwürfe zurecht noch unpräzise, wenngleich von Anfang an Konzepte zu Nutzungsszenarien, Architektur, Tragwerk, Brandschutz, Nachhaltigkeit, technischer Gebäudeausrüstung und vielem mehr einfließen. Dies interdisziplinär mit BIM abzubilden ist eine komplexe Herausforderung. Oft heißt es daher: „Ein Modell erstellen wir erst, wenn …“

Wovon hängt jedoch der richtige Zeitpunkt für den Einsatz von BIM ab? Ein früh eingebundener Open-BIM-Prozess kann helfen, genauere Annahmen zu treffen. Um allgemeingültige Grundprinzipien für eine frühe integrale und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu veranschaulichen, lohnt ein gezielter und detaillierter Blick in den gut überschaubaren Mikrokosmos der Aufzugsplanung, denn sie verfügt über Schnittstellen zu vielen anderen Planungsdisziplinen. Dabei zeigt sich: „Frontloading“ bedeutet nicht, alles bereits am Anfang wissen zu müssen. Vielmehr geht es bei der erfolgreichen Zusammenarbeit mit BIM um den Umgang mit Nichtwissen.

Andreas Pilot ist Architekt, BIM-Manager und BIM-Coach, IT-Unternehmer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt, wo er das BIM-Studio leitet. Er engagiert sich vielfältig zu BIM, z. B. in der BIM_ag, bei buildingSMART e.V., im BIM Cluster Hessen, bei der Bundesarchitektenkammer und beim DIN, und er ist beim VDI Vorsitzender des Gremiums VDI 2552 Blatt 11.5 BIM – Aufzugstechnik. (Bild: privat)

af-architekten.de

bim-ag.com

BIM-basierter Bauantrag – sind wir schon dafür bereit?

Timo Schroeder, Formitas AG, Köln

Der digitale, BIM-basierte Bauantrag ist eine grundlegende Voraussetzung für die durchgehende Einführung von BIM bei Bau- und Infrastrukturprojekten in allen Leistungsphasen. Timo Schroeder erläutert den gegenwärtigen Stand und teilt seine Projekterfahrungen. Zudem zeigt er noch zu lösende Aufgaben auf und wagt einen Ausblick in die Zukunft.

Timo Schroeder ist seit 2017 BIM-Manager bei der Formitas AG. Seine aktuellen Schwerpunkte sind die operative und strategische Umsetzung von BIM-Projekten jeder Größenordnung. Darüber hinaus berät und unterstützt er Bauherren und Planungsbüros bei Erarbeitung und Einführung von BIM Strategien in ihren Unternehmen und Projekten. Er begleitete in der Rolle des BIM-Managements ein aktuelles Projekt, das als bundesweites Pilotprojekt zum BIM-basierten Bauantrag dient. (Bild: Formitas AG)

formitas.de

 

Wie Bauwerke auf ihre Umwelt reagieren können

Arnim Spengler, BuildersMind, Düsseldorf

Komplexe Umweltmodellierung und Ableitungen auf die AIAs mittels Ontologien

Wenn Bauwerke auf Ihre Umwelt reagieren sollen, müssen Daten aus sehr verschiedenen Datenquellen sinnvoll zusammengeführt und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Der Vortrag zeigt, wie eine bauwerksübergreifende Ontologie aussehen und wie verschiedene Datenquellen einbezogen werden können. Zudem wird gezeigt, welche Implikationen auf die AIAs bestehen.

Arnim J. Spengler ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen, beratender Ingenieur und Gründer und CTO des Construction Tech-Startups BuildersMind. Er beschäftigt sich mit Internettechnologien, den Themenfeldern der Robotik und dem Einfluss digitaler Methoden aus baubetrieblicher Sicht. (Bild: privat)

arnim-spengler.de

Projekt BIM.Ruhr – Wie sich Kommunen und KMU den Herausforderungen der BIM-Methodik stellen

Florian Stevens, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Duisburg-Essen

Sanierungs-, Abriss-, Neubauprojekte der öffentlichen Hand sollen möglichst effizient und wirtschaftlich umgesetzt werden. Dafür bildet BIM die ideale Basis. In der Praxis müssen für Kommunen sowie kleine und mittelständische bauwirtschaftliche Unternehmen noch viele offene Fragen in Hinblick auf BIM-Projekte geklärt werden. Der Vortrag beleuchtet, wie im Rahmen des Projekts BIM.Ruhr unter anderem Leitfäden und Handlungsanweisungen im kommunalen Kontext durch die Vernetzung von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung erstellt werden sollen.

Florian Stevens ist seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Baubetrieb und Baumanagement der Universität Duisburg-Essen. Er beschäftigt sich mit der modellbasierten Kostenplanung und den Herausforderungen der BIM-Methodik auf Anwendungsebene. Darüber hinaus arbeitet er am Forschungsprojekt BIM.Ruhr. (Bild: privat)  

bim-ruhr.net
uni-due.de/baubetrieb

 

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